IPCC im roten Drehzahlbereich von Ideologie und Realitätsverlust

Dominik Pöpping / pixelio.de

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke
Am 8.10.2018 im Teletext des ZDF und im SPIEGEL (hier) zu lesen: „globale Erderwärmung: Weltklimarat drängt zum Handeln“. Um das 1,5 Grad-Ziel einzuhalten muss der globale CO2 Ausstoß die nächsten 11 Jahre um 45% und in 40 Jahren auf Null Prozent fallen. Wieviel hat diese Forderung noch mit der Realität zu tun?

Ein kleiner Überblick zum anthropogenen CO2

Schauen wir dazu einfach im Report der PBL Netherlands Environmental Assessment Agency nach, einer Organisation der holländischen Regierung (hier), die Trends in den globalweiten Emissionen von Klimagasen veröffentlicht. In diesem Report sagt Fig. 2.3 bereits alles nötige aus

Bild (Fig. 2.3): Emissionen von Klimagasen weltweit (hier)

In guter Näherung können wir die im Bild angegebenen Klimagase mit CO2 gleichsetzen, denn die entsprechenden Differenzen spielen für unsere Betrachtung keine Rolle. Die Tortengrafik in Fig. 2.3 weist mit zusammen knapp 40% die USA plus China als größte CO2 Emittenten aus. Russland und Japan zusammen mit 8% entsprechen etwa der EU mit ihren 9%. Deutschlands Beitrag ist im Bild nicht mehr aufgeführt, er liegt bei grob 2,5%. Bereits hier ist erkennbar, dass unser Beitrag global vernachlässigbar ist, weiter unten dazu mehr.

Über den industriellen Entwicklungshunger Chinas braucht man kaum Worte zu verlieren. Es baut neue Kohlekraftwerke fast im Wochentakt. China von seinem Weg des CO2 Ausstoßes abzuhalten wäre allenfalls theoretisch mit Waffengewalt möglich. Dabei denkt sicher jeder sofort an Josef Stalin, der sich über den Papst mit der rhetorischen Frage lustig machte „wieviel Division hat der Papst“ (also hier das IPCC)? Mit China und den USA als stärksten CO2 Emittenten ist es aber nur aktuell getan, Indien und Brasilien liegen schon in den Startlöchern, sie fangen an mit massiver Kohleverbrennung und später mit Kernkraftwerken nachzuziehen.

Müssen wir nun verzweifeln?

Nein, einer fiktiven Klimaschädigung wegen, verursacht durch menschgemachtes CO2, jedenfalls nicht. Was den Sachverstand des IPCC oder der GroKo angeht ist, ist das allerdings anders, hier sind starke Nerven gefragt, um tiefster Verzeiflung zu entkommen. Ein schöner Beitrag von Dirk Maxeiner (ACHGUT) zu diesem Thema hier. Trotz Propagandageballer aus allen Grün-Kanonenrohren dieser Welt ist ein Faktum nun einmal nicht aus der Welt zu schaffen, die Fachwissenschaft bürgt dafür – für jedermann erreichbar an Hand der öffentlich zugänglichen begutachteten Klima-Fachpublikationen: Es gibt bis heute keinen stringenten Nachweis, dass das anthropogene, also menschgemachtes(!) CO2 irgend einen Klimaeinfluss ausgeübt hat, der eindeutig auf diese Quelle zurückführbar ist.

Die so laut beklagte Temperatursteigerung gegen Ende des 20. Jahrhunderts (seit etwa 20 Jahren stagnierte die mittlere Globaltemperatur wieder bis heute) liegt weit im natürlichen Normalbereich, s. dazu Bild 1 in der EIKE-News hier. Die Steigerung des CO2 Gehalts in unserer Atmosphäre seit Beginn der Industrialisierung ist dagegen sehr wohl menschgemacht. Zum Glück für die Menschheit stieg der CO2-Gehalt der Luft wieder an, denn dadurch hat die Pflanzenmasse unseres Planeten zugenommen (hier) – einschließlich der globalen Nahrungsernten. Natürliche Klimaänderungen wie unsere bislang nur sehr kurze jüngste Warmperiode, haben stets Gewinner und Verlierer. Nur in Extremfällen, wie der kleinen Eiszeit vom Ende des 15. bis Mitte des 19. Jahrhunderts oder gar dem letzten Glazial vor 115.000 bis vor 12.000 Jahren, gab es so gut wie keine Gewinner.

Was passiert, wenn Deutschland weiter CO2 vermeidet?

Für die mittlere Globaltemperatur gar nichts! Die folgende Grobabschätzung für die globale Wirkung der CO2-Emissionen zeigt es, wobei hilfsweise die abstrusen Annahmen des IPCC vorausgesetzt werden:

Deutschlands Anteil an den weltweiten CO2 Emissionen beträgt etwa 2,5%. Um zu ermitteln, wie sich eine Verringerung dieses Beitrags um 50% auf die globale Mitteltemperatur bis zum Jahre 2050 auswirkt, gehen wir von vereinfachten Annahmen aus: Die derzeitige CO2 Konzentrationserhöhung der Luft beträgt 2 ppm/Jahr36, das sind in den 32 Jahren bis 2050 32 x 2 = 64 ppm mehr. Die deutsche 50% Einsparung ergibt 0,5 x 0,025 x 64 = 0,8 ppm weniger. Als ungünstigsten Wert der Klimasensitivität, also infolge CO2 Anstieg von heute 400 ppm auf 2 x 400 = 800 ppm, nennt das IPCC im Sachstandsbericht AR5 (2015) 4,5 °C. Die Temperaturverringerung durch 50% deutscher CO2 Einsparung beträgt somit höchstens 4,5 x 0,8/400 = 0,009 °C, also so gut wie nichts. Dieses „Nichts“ kostet Deutschland viele Milliarden Euro jedes Jahr. Diese Abschätzung wurde dem NRW-Landtag vom Autor anlässlich seiner Einladung als Gutachter zur Kenntnis gebracht und ist auf dem Landtagsserver abgreifbar. Es ist nicht bekannt, dass sie bei den politisch Veranwortlichen zum nachdenken geführt hat.

Leider passiert aber doch etwas, betreffend unseren Industriestandort. Eine Minderheit von sachunkundigen Grünverrückten (Strom kommt aus der Steckdose und wenn nicht, dann eben aus Wind und Sonne), fast die gesamte deutsche Medienlandschaft und leider auch die Justiz (hier) sind fleißig dabei Deutschland zum Zweck der CO2 Einsparung in die Tonne zu treten. Ein naiver Zeitgenosse fragt sich nicht zuletzt bei dem Urteil des OVG Münster zum Hambacher Forst, ob es inzwischen zwei Rechtsauffasungen gibt, eine für die Fällung von Bäumen für Windräder und eine für die Kohleversorgung. Wo protestieren eigentlich die grünen Aktivisten, wenn es den Waldtieren bei Windradinstallationen an den Kragen geht?

Nehmen wir jetzt einmal an, CO2 Vermeidung sei nötig. Wo soll die in Deutschland denn noch erfolgen? Windenergie trägt heute mickrige 3% zur deutschen Primärenergie bei, Photovoltaik 1%. Beide werden subventioniert und können nur den für ein stabiles Stromnetz unbrauchbaren Flatterstrom liefern. Die Versorgungssicherheit geht mit jedem neuen Windrad und jeder neuen Photozelle weiter in die Knie (hier, hier, hier, hier). Bleibt noch Energiemais mit 1%. Zu steigern ist dieses „Erneuerbare“ daher nicht mehr, denn insbesondere die Schäden durch Windturbinen übersteigen in Deutschland bereits jedes Maß (hier). Eine Studie des Bundesumweltamts zeigt auf S. 38 die Abbildung 12, aus der hervorgeht, dass ein weiterer Ausbau der Windenergienutzung zumindest an Land kaum noch möglich ist.

CO2 – Emissionen sind proportional zum Energieverbrauch. Hier sind auf allen Sektoren in Deutschland die Margen bereits ausgereizt. Selbst „Nullenergie-Häuser“ stellen sich inzwischen als Energieverschwender anstatt Energieeinsparer heraus (hier) – vorausgesetzt man erstellt eine realistische Gesamtbilanz.

Wovon wir als rohstoffarmes Land noch leben sollen, wenn die Kernkraftwerksindustrie, die Kohle, die Elektrizitätswirtschaft, die Autoindustrie, die chemische Industrie (Pflanzenschutz) und alle energieintensiven Industrien abgewickelt sind, kommt den für diesen Vernichtungsfeldzug Verantwortlichen anscheinend nicht in den Sinn. Haben die vielen Profiteure dieses Feldzugs schon vorgesorgt? Sie sollten es allmählich tun, denn den Ast auf dem sie sitzen, sägen sie gerade selber ab.

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53 Kommentare

  1.  

    Wie die GEZ Lückenmedien so ticken konnte man heute morgen bei „volle Kanne“ (Fernsehen) erleben. Zuerst durfte der „Auto-Experte“ Dudenhöffer (der bekanntlich immer das sagt was die Medien hören wollen. H. Douglas z.B. wird niemals vor eine Kamera gelassen) die CO2 Ziele der Automobilindustrie für 2030 beweinen, anschließend ein Beitrag über eine 16-jährige Austauschstudentin die mal eben nach Brasilien jettet. Das ist dann kein Problem für das Klima da sich die wohlstandsverwahrloste Wählerschicht von links/grün natürlich das Reisen nicht vermiesen lassen will. Um es einmal mit der Allegorie der Farm der Tiere auszudrücken, die Öko-Schweine sind dabei die Macht zu übernehmen…..

  2. „Die deutsche 50% Einsparung ergibt 0,5 x 0,025 x 64 = 0,8 ppm weniger. Als ungünstigsten Wert der Klimasensitivität, also infolge CO2 Anstieg von heute 400 ppm auf 2 x 400 = 800 ppm, nennt das IPCC im Sachstandsbericht AR5 (2015) 4,5 °C. Die Temperaturverringerung durch 50% deutscher CO2 Einsparung beträgt somit höchstens 4,5 x 0,8/400 = 0,009 °C“

    Prof. Lüdecke rechnet hier linear statt logarithmisch, wie es sich eigentlich bei Fachleuten gehört, und dann 0,013 Grad ergibt. Auch finde ich es seltsam und sehr kontraproduktiv dass man ausgerechnet bei EIKE mit einer Klimasensitivität von 4,5 Grad rechnet (obwohl der richtige Wert 0,6 Grad ist und die Verweilzeit sogar 1/10 beträgt). Beim IPCC werden doch alle Klimakatastrophen mit 3 Grad („best guess“) berechnet.

    Damit verwickelt EIKE sich in Widersprüche: Man wird argumentieren „Klar dass der Beitrag vom kleinen Deutschland gering ist und dafür die Kosten enorm sind, aber wenn global alle so weitermachen, entstehen doch sogar 4,5 Grad, und Prof. Lüdecke hat doch in JGEESI auch ein Szenario gerechnet, das bis über 800 ppm geht. Also wieso motzt EIKE eigentlich immer gegen IPCC? Die haben doch völlig Recht!“

    •  
      Eigentlich haben Sie recht.
      EIKE sagt zwar, dass CO₂ nicht klimarelevant ist, stellt es aber nicht klar genug heraus.
      Immer mit den bezeichneten, falschen, Zahlen des IPCC zu rechnen, erweckt durchaus den falschen Eindruck, insbesondere bei denen, die es so falsch gerne hören wollen.

  3. Wer den Verlauf des Hexenwahns untersucht wird viele Paralellen zum Klimawahn finden.Auch der Hexenwahn wurde von „Wissenschaftlern“, z.T. hochangesehene und auch heute noch bekannte Namen ,wie Albertus Magnus u.A. in Gang gesetzt.Diese Zeitgenossen haben mit den aberwitzigsten Begründungen die Existenz des Teufels und der Hexen und deren Gefährlichkeit für die Menschen „bewiesen“.

    Die Hysterie steigerte sich von Jahrhundert zu Jahrhundert bis sie in Massentötungen -und das wiedermal in Deutschland – ihren Höhepunkt erreichte.

    Da steht uns noch Einiges bevor.Und glauben Sie nicht ,das wäre heute nicht möglich.Schon gibt es Stimmen,die neben der wirtschaftlichen Vernichtung von Skeptikern ,die bereits voll im Gang ist ,weitergehende Maßnahmen gegen Skeptiker fordern.Damals hat das mehrere Jahrhunderte gedauert,heute wird das sicher schneller gehen.

  4. „Es ist ziemlich unrealistisch, dass wir unter 1,5 Grad bleiben“
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    „ZEIT ONLINE:
    Sie kritisieren den Sonderbericht des Weltklimarats IPCC als zu optimistisch. Warum?

    Oliver Geden:
    Das 1,5-Grad-Ziel gilt nur deshalb noch als einhaltbar, weil in den Berechnungen das verbleibende Kohlendioxidbudget überraschend erhöht wurde. Das heißt: Die Welt dürfte zusätzliche 300 Gigatonnen des Treibhausgases ausstoßen – etwa 42 Gigatonnen pro Jahr –, ohne dass die gefürchtete Temperaturgrenze überschritten würde. Nach den Zahlen des 5. IPCC-Sachstandsberichts von 2014 allerdings wäre das Budget bereits so gut wie ausgeschöpft.
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    Die Klimaalarmiste merken auch ganz langsam, die totale Hoffnungslosigkeit, die sie bis dato predigen, führt zur totalen Depression – vor allem bei den Deutschen – nur der kollektive Tod rettet das Klima – welch tolle Aussichten!
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    Also, was macht man kurzerhand?
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    Man ändert die Daten!
    Plötzlich ist es nicht mehr 5 vor 12, sondern, wir haben noch ein paar Jährchen Zeit!
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    Spätestens jetzt solten doch den Mächtigen in Deutschland einige Lichter aufgehen!
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    Aber, wie die Reaktionen zeigen, nützen bei Verblendung auch keine neuen Lichter!

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    Eine Steilvorlage der Klimaalarmisten – was macht EIKA daraus – NICHTS!

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    https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2018-10/klimaexperte-oliver-geden-ipcc-bericht-erderwaermung-klimawandel

    https://www.facebook.com/EOCO2/

     

      • @Admin

        „Was macht E. Ordowski daraus? Jammern und andere vorschieben!“

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        Der E.Ordowski schreibt nun seit mhr als 20 Jahren zu fast allen Berichten über den sogenannten menschgemachten Klimawandel, in den deutschen Medien,seine Kommentare!

        Der E.Ordowski hat 2 ultimative Experimente dargelegt, die Zeigen, dass hier ein wissenschaftlicher Irrtum vorliegt, fast allen deutschen Medien u. vielen Klimaschützern:

        – Der CO2 Laser – zeigt , keine CO2 Strahlung ohne  ZUFÜHRUNG von sehr viel Energie!

        – Eine einfache Glasscheibe – erwärmt sich nicht – sollte aber fast 47 Grad C warm werden – also, kein „Treibhauseffekt“!!!!!!

        Was war u. ist ist immer die gleiche Reaktion?

        Überall Zustimmung – natürlich nur im kleinen Kreise – öffentlich will keiner sich die Finger verbrennen (verkühlen) – auch nicht EIKE !

        • „Überall Zustimmung – natürlich nur im kleinen Kreise – öffentlich will keiner sich die Finger verbrennen (verkühlen) – auch nicht EIKE !“

           

          Leider wahr!

          Es gibt keinen „Treibhauseffekt“. Auch der Hähnchengrill will nicht so recht – mit oder ohne Mondlichtkugel. Und Prandtl hat ihn auch nicht bemerkt.

          Der konsequenten Lügenpropaganda der AGW-Faschisten steht das Rumgeeire der CO2-Realisten gegenüber.

        • Eugen Ordowski schrieb am 11. Oktober 2018 um 9:50:

          – Eine einfache Glasscheibe – erwärmt sich nicht – sollte aber fast 47 Grad C warm werden – also, kein „Treibhauseffekt“!!!!!!

          Wie kommen Sie darauf, dass die 47°C warm werden sollte?

          Was war u. ist ist immer die gleiche Reaktion? Überall Zustimmung…

          Aber nur, wenn Sie die Augen vor dem Widerspruch verschliessen…

          • @Marvin Müller

            „Wie kommen Sie darauf, dass die 47°C warm werden sollte?“

            —————————–

            Genauso wie die „Treibhauseffekt – Gläubige“ auf die 390 W/m² Erdstrahlung kommen!

            Mein Vorteil, ich kann ja, natürlich in meinem Glasscheiben-Experiment , jede Strahlung simulieren, z.B. mit IR Wärmelampen!!!!!!

            Strahle ich die Scheibe von unten mit 390 W/m² und von oben mit 333 W/m² dann wird diese herrlich warm – z.B. 47 Grad C!

            Glauben Sie nicht? Tja, das alte Problem – Märchenerzählern glaubt man öfter mehr , als profanen Wahrheitensverbreitern!

          • „Mein Vorteil, ich kann ja, natürlich in meinem Glasscheiben-Experiment , jede Strahlung simulieren, z.B. mit IR Wärmelampen!!!!!!“

            Ja, schon lästig, dieses Experiment…

          • @ Eugen Ordowski

            Zitat: Strahle ich die Scheibe von unten mit 390 W/m² und von oben mit 333 W/m² dann wird diese herrlich warm – z.B. 47 Grad C!

            Können Sie die „gemessene Temperatur“ von ungefähr 47°C physikalisch begründen?

            Wie hoch würde die Temperatur ausfallen, wenn Sie einen „festen Luft-Körper“ annehmen würden?

            Würde sich für die Annahme eines „festen Luft-Körpers“ eine höhere oder niedrigere Temperatur einstellen?

            Mfg
            Werner Holtz

          • @Werner Holtz

            Lieber Herr Holtz,

            bevor wir hier jetzt darüber theoretisieren, was möglich oder unmöglich ist,  kaufen Sie sich eine Glasplatte und führen alle Experimente selber durch – alle Temperaturen sind genau meßbar – die tatsächlich am Boden ankommende Sonnenstrahlung auch. Danach können sie sich die Absorptions-Koeffinzienten der beteiligten Materialien besorgen u. mit der S+B Formel alles schön nachrechnen! Und wenn sie es ganz genau machen wollen, betrachten Sie das Experiment nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Strahlung, sondern rechnen mit allen Faktoren, die an diesem Wärmetransport beteiligt sind.

            MfG

             

          • @ Eugen Ordowski

            Zitat: „… bevor wir hier jetzt darüber theoretisieren, was möglich oder unmöglich ist,  kaufen Sie sich eine Glasplatte und führen alle Experimente selber durch …“

            Im Labor schon längs unter standardisierten Bedingungen durchgeführt.
            Meine Ergebnisse sind andere als Ihre, deshalb meinen Fragen nach Ihren Versuchbedingungen.

            + Glasplatte/scheibe (0,5 cm Dicke, 30×30 cm) und Anfangs-Temperatur gleich Umgebungs-Temperatur 18°C (Emissionsgrad der Glasplatte im IR 0,91)
            + 2 x IR-Strahler (einen mit 390 W/m^2 und einen mit 335 W/m^2 Leistungsdichte)
            + geschlossene Apparartur (zur Konvenktionsunterdrückung mit Umgebung)

            Die gemessene Temperatur der Glassplatte (10 Versuche) nach 600 Sekunden betrug ca. 289K (16°C).

            Mfg
            Werner Holtz

          • @Werner Holtz II

            Haben Sie sich  schon einmal überlegt, warum Füssigkeits-Thermometer nur die Lufttemperatur anzeigen, obwoh sie auch IR Strahlung absorbieren und somit  die Strahlung des angeblichen „Treibhauseffektes“ die Temperatur erhöhen müsste??????

    • Herr Ordowski, zu dem „Restbudget“ gilt Folgendes: Das 2-Grad-Ziel ergibt bei einer Verdoppelungssensitivität von 3 Grad logarithmisch gerechnet einen Anstieg von 280 ppm auf 445 ppm, also 45 ppm „dürfen“ wir noch. Da die Atmosphäre pro ppm 2,123 GtC enthält und vermeintlich etwa die Hälfte unserer Emissionen in den Senken aufgenommen wird, ergibt sich 45*2,123/(1-0,5)*3,667=700 GtCO2.

      Daraus entstand  irrtümlich die völlig unsinnige Forderung nach baldiger weltweiter Dekarbonisierung mit länderspezifischer Zuteilung, da dieses Restbudget – wenn wir so weitermachen wie bisher – nach etwa 19 Jahren aufgebraucht wäre. Dies wurde bereits beim G7-Gipfel 2015 in Elmau verkündet und auch 2016 von Prof. Thomas Stocker (der sich zur Wahl für den IPCC-Vorsitz stellte) als Grundlage für Paris in Vaduz präsentiert.

      Aber dieser Ansatz ist grottenfalsch da bei 445 ppm die Senkenflüsse auf etwa 66% ansteigen (sie sind nämlich NICHT proportional zur Emission, sondern zu ppm-280, was wohl zur Budget-Vergrößerung führte) und z.B. bei 498 ppm bereits 100% unserer heutigen Emission von etwa 11GtC/a betragen würden.

      • Ihre Berechnungen sind völlig lächerlich. Erstens ist CO2 nicht in der Lage, mit diesem geringen Vorkommen, welches je höher in der Atmosphäre, desto weniger beträgt, auch nur ansatzweise etwas zu erwärmen! Zweitens allein der Killauea Vulkan pro Tag 400’000 Gigatonnen CO2 ausgestossen hatte! Und das über einen Zeitraum von 7 Monaten. Allein der Pinatubo stiess eine Tagesmenge von 250’000 Gigatonnen aus.

        Wenn nun die restlichen Vulkane und Unterseeschlote hinzugerechnet werden, sind Ihre Zahlen als lächerlicher, in der Grösse der natürlichen Emissionen verschwindender Wert zu betrachten. Selbst bei einer Verdoppelung würde sich in Wahrheit absolut nichts verändern, ausser dass üppigere und höhere Nahrungsmittelerträge die Folge wären.

        Vor allem Deutschland ist nicht mal in der Lage, ein Flugplatz fertigzustellen, geschweige denn einen Bahnhof oder Bahnunterführungen statisch korrekt zu berechnen. Ihr Deutschen glaubt nach wie vor, die klügsten und besten zu sein, dabei ist euer Bildungssystem eine lächerliche Farce und Klimabehauptungen puure Dummheit arroganter Geschäftemacher und Politiker. Wie kann man auch nur ernsthaft meinen, Deutsche Forscher währen ab solcher „Fehlenden Kompetenzen“ auch nur ansatzweise in der Lage, CO2 als das richtig einzuschätzen, was es physikalisch an Eigenschaften aufweist und ist? Einfach ein fast nicht vorkommendes Spurengas ohne jedwelche klimatische Wirkung!

        Atmosphärischer Druck und die Distanz zum Zentralgestirn sind für Planetare massgebende Klimafaktoren, mit sicherheit aber nicht ein harmloses Spurengas.

        René Funk

          • Hallo Admin

            Ich habe auf der USGS Volcano Hazard Programm Homepage nochmals nachgeschaut. Ich hatte wohl in der Tat falsche Zahlen im Kopf.
            https://volcanoes.usgs.gov/vhp/gas.html

            Es waren beim Pinatubo pro Tag mehr als 250 Megatonnen Gase. USGS gibt einen durchschnittlichen Jahreswert von 180 bis 440 millionen Tonnen CO2 an, von Vulkane emittiert.  Für welches Jahr und bei welchen Vulkane wie gemessen wurde, wird jedoch nicht erwähnt. Daher könnten diese Zahlen eher viel zu niedrig sein.

            Letztendlich spielt es jedoch überhaupt keine Rolle und ist völlig Irrelevant, wieviel durch Vulkane oder durch antropogene Emissionen in die Atmosphäre gelangen. Tatsache ist, ohne genügend CO2 hätten wir weltweit massive Hungersnöte und eine Biosphäre, weit weniger Üppig als es aktuell der Fall ist.

            Solche Diskusionen über CO2 Mengen, Strahlungsverhalten, Absorbtions- und Emissionseigenschaften sind daher völlig lächerlich, besonders lächerlich ist jedoch, wie in der europäischen Politik infolge Garbage Science die Bevölkerung verarscht wird und massiv zur Armut getrieben werden. Deutschland ist mit der Alters- und Kinderarmut, den maroden Infrastrukturen, nicht nur im zivilen Bereich, sondern auch im militärischen Sektor und der inneren Sicherheit ein Paaradebeispiel für indoktrinierte Beklopptheit auf allen Ebenen!
            René Funk

        •  
          Sehr geehrter Herr RenêFunk,
          Sie haben sehr gut aufgepasst,was in Porto erzählt wurde.
          Die Erkenntnis, das die Klimatischen Variationen auf unserer Erde ,nur von Ihrer Umlaufbahn um die Sonne abhängen,ist den Naturwissenschaftlern bekannt seit der Formulierung des Stefan-Boltzmann- Gesetzes.
          Man wusste auch,dass die Auskopplung der Arbeit in Kreisprozessen,fatale Folgen für die vorhandenen Menschen bedeuten würde.
          Dieses Wissen stand aber dem Geschäftsmodell der Finanzwelt im Weg.
          Es ist nicht einfach aus zu halten,wenn Sie mit Schweizer Humor über den Wissensstand der renommierten Naturwissenschaftler in Deutschland urteilen.
          Die einzige Ausrede,die mir dazu einfällt,weil mir auch eine Geburtsurkunde für diesen Personenkreis zuteil wurde:
          Fast alle „Guten Physikbücher“ ,die heute in deutscher Sprache angeboten werden, sind amerikanische Übersetzungen aus den 60er Jahren.
          Und dort wird nicht erklärt,dass die Entropie die geeignete Menge ist,solche Zusammenhänge sauber zu beschreiben.
          Schauen sie sich „isobares Heizen“ an,dann wissen Sie was ich sagen will.

          Mit herzlichem Glückauf

           

      • „Aber dieser Ansatz ist grottenfalsch da bei 445 ppm die Senkenflüsse auf etwa 66% ansteigen (sie sind nämlich NICHT proportional zur Emission, sondern zu ppm-280, was wohl zur Budget-Vergrößerung führte) und z.B. bei 498 ppm bereits 100% unserer heutigen Emission von etwa 11GtC/a betragen würden.“

         

        „Grottenfalsch“ ist alleine schon die Annahme, daß CO2 den Boden erwärmen kann.

        Den Rest ist Gaga-Physik!

      • Völlig richtig! Wobei man aber betonen müsste, dass die Klimaszenarien des IPCC allesamt die schiere Existenz von CO2 Senken leugnen. Schaut man sich diese RCP Szenarien an, fällt auf, dass sämtliche CO2 Emissionen die Atmosphäre 1:1 anreichern würden. Weder würden CO2 Senken anteilig die Emissionen reduzieren (was wie schon gesagt Qatsch ist, aber gerne so erzählt wird), noch würden sie entsprechend der steigenden CO2 Konzentrationen stärker wirken, oder überhaupt wie bisher wirken.

        Diese Szenarien sind tatsächlich und unglaublicher Weise auf der Annahme aufgebaut, dass CO2 Senken demnächst verschwinden würden.

         

  5.  
    Lieber Herr Professor Lüdecke,
    nach der Bombardierung der Bevölkerung auf allen Kanälen mit der Warnung vor der drohenden Erderwärmung am Wochenbeginn bekam ich sprichwörtlich einen dicken Hals. In den viertelstündlichen Nachrichten auf NDR Info wurde die Meldung sogar jedes Mal zum Beginn der Sendung wiederholt, damit jeder Hörer sie mindestens einmal am Tag mitbekommen musste.

    Nach Ihrem Bericht zum FAZ-Klima-Interview vom 02.10.2018 hatte ich gehofft, dass Sie auch zu dieser Aktion kritisch Stellung nehmen. Nun freue ich mich besonders, dass Sie den weit verbreiteten, aber dennoch unsinnigen Behauptungen dieser Woche qualifiziert widersprechen. Danke dafür!

    Eine Frage hätte ich allerdings: Wie hat man die deutsche Primärenergie bei Wind- und Solarenergie definiert und berechnet?

    Ich habe selbst eine Website erstellt, die vielleicht zusätzliche Multiplikatoren zur Verbreitung von Argumenten gegen den Klimaunsinn gewinnen kann. Dafür nutze ich natürlich auch Links zu wirkungsvollen EIKE-Artikeln, die allgemeinverständlich sind.

  6. Die IPCC Marionetten sind zu feige, um ihre „Forderungen zur Schadensminderung“ erst mal an praktizierende Ingenieure zur Machbarkeit-Begutachtung zu übergeben, weil sie damit sich selbst zu Narren machen.
    M.a.W. die IPCC Marionetten glauben ihren Schxxß selber nicht: die Tatsache, dass IPCC sich der Kernenergie widersetzen, beweist, dass sie ihren eigenen Mist nicht glauben.
    IPCC will „nur“ sofort+ohne Widerspruch hohe Brennstoffsteuern von bereits existierenden Lieferketten u. Verbraucher, d.h. OPEC hoch vier bei Öl, Gas, Kohle u. Strom!

  7. Falls die Menschheit diese Epoche des schizoiden Matriarchates überlebt, werden sich in 100-200 Jahren JEDER genauso über die angerichteten Schäden sowie den hysterischen Wahnsinn schlapp lachen, wie wir es heute bzgl des „Ketzers“ Galileo Gallilei tun…

    UND: das Murksel wird als XXXXX 😉 Führerin der Dümmeren & Dümmsten in die Annalen eingehen!

  8. Eines sollte man NIE UNTERSCHÄTZEN….JEDE FORDERUNG WIRD ZUR REALITÄT, WENN MAN SICH NICHT GEGEN DIESE FORDERUNG ZUR WEHR SETZT!!!!

    Und der Großteil der Deutschen setzt sich eben nicht zur WEHR! Im Gegenteil…er unterstützt diese Forderung auch noch weiter….durch seine Wahl und Hörigkeit!

     

  9. Der IPCC mit allen Gesinnungsgenossen sollte bei der Forderung CO² = 0, mit gutem Beispiel vorann gehen und gemeinsam Harakiri begehen. Ich wünsche gutes Gelingen.

  10. Sehr geehrter Herr Professor Lüdecke

    „Die Steigerung des CO2 Gehalts in unserer Atmosphäre seit Beginn der Industrialisierung ist dagegen sehr wohl menschgemacht.“

    Wieviel dieser Steigerung ist nun wirklich „menschengemacht“? Diesbezüglich gibt es Schätzung, die auf folgenden Messungen beruhen:

    1.) Die Zeitkonstante, mit der ein in die Atmosphäre eingebrachtes Kohlenstoffatom wieder aus der Atmosphäre verschwindet, beträgt nach den C14-Messungen nach dem Einstellen der atmosphärischen Kernwaffenversuche etwa 15 Jahre. Mit dieser Zeitkonstante muß auch aller anthropogen eingebrachter Kohlenstoff in den großen Reserviors (Ozean, Biosphäre) verschwinden. Wer etwas anderes behauptet und von tausenden von Jahren redet, hat offensichtlich die Physik der Diffusionen nicht verstanden.

    2.) Aus dem C13/C12-Isotopenverhältnis ergibt sich, daß von der „seit Beginn der Industrialisierung“ eingetragenen Kohlenstoffmenge lediglich etwa 30 ppm anthropogen sein können, was sich bereits aus einem einfachen Dreisatz ergibt. Dieses für IPCC unangenehme Faktum hat bereits Tom Segalstad in den 90-ger Jahren angegeben, wird aber offensichtlich ignoriert.

    3.) Auch direkte Simulationen der Kohlenstoffpfade bestätigen das Ergebnis, wobei drei Messungen zusammenpassen:
    a) Die Zeitkonstante von ca. 15 Jahren
    b) Der 13C/12C-Verlauf in der Atmosphäre über der Zeit „seit Beginn der Industrialisierung“
    c) Die Austauschrate zwischen Atmosphäre und dem Ozean als Langzeitspeicher für Kohlenstoff von ca 50 – 100 Gt Kohlenstoff pro Jahr, die auch von anderen Autoren angenommen wird.

    4.) Wenn der anthropogen eingebrachte Kohenstoffeintrag den Hauptanteil CO2 Gehalts in unserer Atmosphäre „seit Beginn der Industrialisierung“ ausmachen würde, dann müßte die Steigung des atmosphärischen CO2-Gehaltes den jährlichen anthropogenen C-Eintrag wiederspiegeln. Vergleicht man jedoch diesen Eintrag mit der Steigung der Mauna-Loa-Kurve, dann tut sie das absolut nicht. Im anthropogenen Eintrag gibt es zwei markante Knicke: Die Ölkrise in den 70-gern und die sprunghafte Zunahme des jährliches C-Eintrages um das Jahr 2000 herum durch die Schwellenländer. Beide markanten Änderungen finden sich nicht in der Mauna-Loa-Kurve wieder. Besonders bei dem 2000-Ereignis findet sich nichts, eher hat in dieser Zeit die Steigung in der Mauna-Loa-Kurve abgenommen.

    Dies alles deutet darauf hin, daß der antropogene Eintrag keinen allzu großen Einfluß auf den CO2-Gehalt der Atmosphäre haben kann, daß also die Einflüsse des Menschen schon aus diesen Gesichtspunkten vom IPCC u.a. heftig (ca. um den Faktor 4) überschätzt sein müssen.

    MfG

    G.Wedekind

  11. Feiner Artikel, allerdings ein Hinweis zum Link auf die „Nullenergie-Häuser“.

    Die Kernaussage des Leserbriefes von Herrn Dipl. Ing. Gerhard Janssen Karlsruhe ist richtig.

    Falsch ist jedoch die offensichtlich in Anlehnung an den FAZ-Artikel formuliert Überschrift „Teures Wohnen in der Thermoskanne!“
    Darauf nimmt der Artikel überhaupt keinen Bezug.

    Der Artikel kritisiert mit Recht die hier allen bekannte Form der Wärmedämmung mit WDVS / hinterlüftete Fassade und höchstwhl. auch Innendämmung, sonst ist der Hinweis zum Serpula Lacrymans (Echter Hausschwamm) nicht richtig nachvollziehbar.
    Das ist alles vom Prinzip einer Thermoskanne sehr weit entfernt.
    Und funktioniert in vielen Fällen nicht bzw. nur anfangs und die Einsparungseffekten gehen später im normalen Rauschen des Nutzungsverhaltens der Bewohner unter.
    Die Schadensträchtigkeit funktioniert jedoch in vielen Fällen.
    Dabei sind die meisten der von Sabine Brasche von der Universität Jena erwähnten von Schimmelpilz und Feuchteschäden befallenen – mehr als sieben Millionen Wohnungen in Deutschland erst aufgrund von Maßnahmen der „energetischen Ertüchtigung“ betroffen.
    Das hatte sie nicht erwähnt.

    Das Prinzip einer Thermoskanne funktioniert jedoch physikalisch.
    Architekt Christoph Schwan hat das Prinzip der Thermoskanne auf eine Fassade übertragen und mit der Termofassade bewiesen, dass, – wenn es sinnvoll ist, ein Objekt energetischen zu sanieren, dann im Falle einer Außendämmung nur auf diese Weise.
    Es ist letztendlich auch eine Hybridbauweise, allerdings eine sehr einfache.
    Deshalb hat es sich auch nicht durchgesetzt.
    Es benötigt viel zu wenige Industriebaustoffe in zu geringen Mengen, ist in der Ausführung handwerklich sehr anspruchsvoll und setzt Planer voraus, die sich in Bauphysik ziemlich gut auskennen und auch noch gegen den Strom schwimmen können.
    Dafür ist es preiswert und wenig schadensträchtig, da sich Mängel nur in einer geringeren Dämmwirkung bemerkbar machen, aber keine Bauwerkschäden verursachen.

  12. Wenn die den Millionären im Weltkklimarat zuarbeitenden Wissenschaftler doch auch nur ein halbes Jahr lang versuchen würden, die Klimasensitivität von CO2 zu bestimmen, dann würden Sie selbst erkennen, dass es überhaupt keine erwärmenden Treibhausgase gibt. Sie könnten dann zweierlei tun: a) sich überlegen, woher denn sonst die Erwärmung seit 1980 kommt, oder des Geldes wegen so weitermachen wie bisher, aber dann als Rentner – da ist man unabhängig- zu EIKE überwechseln. Oder auch als Rentner seine Charakter-Fehler verschleiern so wie der Schelmhuber

  13. „Die Steigerung des CO2-Gehalts in unserer Atmosphäre seit Beginn der Industrialisierung ist dagegen sehr wohl menschgemacht.“

    Wie geht das mit der Aussage zusammen, die bei EIKE immer wieder und zwar belegt (Eisbohrkerne) ausgeführt wurde, daß die Ozeane bei Erwärmung mehr CO2 abgeben? Haben die Autoren dieser diversen Artikel und zwar über Jahre immer wieder bewußt  die Unwahrheit gesagt?

    Vielleicht kann man sich bei EIKE entscheiden, welche dieser doch recht widersprüchlichen Aussagen zutreffen: Alles sehr wohl menschgemacht oder der Erwärmung der Meere nachfolgend (mit Verzögerung um 60 bis 80 Jahre) ? Was gilt denn nun?

  14. Ja, wir könnten jetzt was gegen den Klimawandel tun.
    Aber wenn wir dann in 50 Jahren feststellen, dass sich alle Wissenschaftler vertan haben und es gar keine Klimaerwärmung gibt, dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt, dass man in den Städten wieder atmen kann, dass die Flüsse nicht mehr giftig sind, dass Autos weder Krach machen, noch stinken, und dass wir nicht mehr abhängig sind von Diktatoren und deren Ölvorkommen.

    • Saubere Umgebung und Klimawandel sind verschiedene Dinge. Das Eine dient Allen. Das andere ist eine Sekte, die Klimawandelsekte, die auszurotten ist.

    • Lieber Herr Tarantik,

      wie so viele verwechseln auch Sie Klima“schutz“ mit Umweltschutz. Beide haben aber nur sehr wenig miteinander zu tun. Umweltschutz ist wichtig (muss aber seriös gehandhabt werden, nicht wie bei der derzeitigen Diesel-Hysterie), Klimaschutz ist Fiktion oder gar Hybris.

      CO2 ist kein Schadstoff, sondern ein lebenswichtiger – wenn auch für die Vegetation zu knapper – Bestandteil der Atmosphäre. Wird dessen Anteil erhöht, gibt es auch mehr Vegetation. Dies konnte man bereits in den letzten Jahrzehnten erkennen (https://tinyurl.com/hnuj7pe).

      Wie groß die CO2-Sensitivität ist, weiß heute kein Mensch. Aktuelle Untersuchungen deuten auf einen Wert unterhalb 1,5 Grad hin, teilweise wurden auch Werte deutlich unterhalb 1 Grad berichtet. Dies wäre für uns ein Segen, nimmt doch die globale Temperatur seit fast 8000 Jahren kontinuierlich ab – wir steuern langsam auf eine neue Eiszeit zu. Bereits geringe Abkühlungsphasen wie die Kleine Eiszeit sind fatal.

      Es wird gerne argumentiert, dass man trotzdem jetzt Maßnahmen treffen muss – also die anthropogene CO2-Emission auf 0 reduzieren muss – obwohl eine Klimaschädlichkeit von CO2 derzeit nicht nachweisbar ist. Sicher ist sicher. Maßnahmen, die erst in Jahrzehnten erfolgen, kämen ja zu spät. Dabei wird aber außer acht gelassen, dass hierfür Volkswirtschaften umgewälzt werden müssen und die heutige technologische Zivilisation verschwinden muss.

      Wie unsinnig diese „Vorsichtsmaßnahme“ ist, sieht man am Beispiel der Funkwellen. Leute haben argumentiert, dass Funkwellen die Menschen auf Dauer steril machen und wir daher den Funkverkehr drastisch reduzieren müssen. Dieser Effekt ist zwar derzeit nicht nachweisbar. Falls aber in 50-100 Jahren alle Menschen steril würden, würden wir aussterben. Also sicher ist sicher, schaffen wir den Funkverkehr ab.

      Absurd, oder nicht?

      Bevor ein Aktionsplan bezüglich CO2 gemacht wird, muss man erst seine Klimawirksamkeit hinreichend genau kennen. Alles andere ist blinder und dummer Aktionismus. In diese Grundlagenforschung sollte Geld investiert werden, nicht in die Finanzierung von Organisationen und Institute, deren Daseinszweck nicht Erkenntnisgewinn ist, sondern purer Alarmismus, der wissenschaftlichen Standards nicht genügt.

    • Lieber Herr Tarantik.

      Bleiben Sie bei EIKe, dann wird ihnen irgendwann mal klar sein, dass Naturschutz und Klimaschutz was vollkommen anderes sind. Ja zu Naturschutz, aber nein zum Geschäftsmodell Klimaschutz. Eine CO2-Reduktion macht keinen einzigen Fluss sauber, auch keine Luft und hilft auch nichts die Insektizide.  CO2 ist ein lebensnotwendiges, völlig ungiftiges, farbloses und geruchloses Gas. Die Erde braucht gegen den Hunger in der Welt mehr CO2 und nicht weniger. Sie atmen das Gas gerade aus. Glauben Sie immer noch, dass Sie damit das Wasser der Flüsse verschmutzen?

  15. Der Autor präsentiert einmal mehr viele Argumente gegen den Irrsinn eines Verzichts auf fossile Brennstoffe. All diese Vernunft prallt jedoch seit 1988 erfolglos an einer Angst ab, die Opportunisten in Politik, Wirtschaft und vermeintlicher Wissenschaft systematisch füttern!

    Können etwa nur die Fakten katastrophaler Folgen der Durchsetzung des Irrsinns beweisen, dass Kohlendioxid keinen Einfluss auf das Wetter und seine Statistik Klima hat?  Oder lässt sich doch schlüssig beweisen, warum die angeblichen Klimagase keinen solchen Einfluss haben können?

    Nach meinem Verständnis ruht das gesamte Gerüst des sog. anthropogenen Klimawandels auf einem einzigen groben Fehler: Es wird unisono nicht beachtet, dass alle Änderungen der Mitwirkung des Kohlendioxids an der energetischen Rückkopplung des sog. atmosphärischen Treibhauseffektes  von überlagerten Strahlungsquellen  gegenläufig kompensiert wird.  Zu Anmerkungen dazu aus verschiedenem Blickwinkel führen die  links:

    https://de.scribd.com/document/372778420/Klimasensitivita-t-des-CO2-eine-Seifenblase

    https://de.scribd.com/document/374695239/Anthropogener-Klimawandel

    https://www.scribd.com/document/379087623/Das-CO2-ist-klimaneutral

  16. Menschlicher Größenwahn!

    Wahrscheinlich kann man diese Bekloppten genausowenig stoppen wie unsere Altvorderen die Nazi-Irren. Die Deutschen fallen immer und immer wieder auf Bekloppte rein. Solange sie aber weiterhin die Altparteien wählen, wird es von Jahr zu Jahr schlimmer!

    • „Solange sie aber weiterhin die Altparteien wählen, wird es von Jahr zu Jahr schlimmer!“

      Jep!

      Daher: AfD wählen – auch in Bayern und in Hessen!

  17. Wäre der CO2-Gehalt der Luft eine Führungsgröße für die Wettervorhersage in Bezug auf die prognostizierte Temperatur, müßte der CO2-Wert permanent gemessen werden und in den Wettermodellen eine maßgebliche Rolle spielen. Derartiges ist mir nicht bekannt, hat jemand diesbezüglich genauere Einblicke? Wenn es aber doch so wäre, müßte sich eine entsprechende Korrelation feststellen lassen. Auch von solchen Meßvergleichen für regionale Wettersituationen hab ich noch nie etwas gehört. Wieso verlangt das niemand, um einen Nachweis für die angeblich erwärmende Eigenschaft von CO2 zu bekommen?

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