General Motors will ab 2035 keine Verbrennungsmotoren mehr anbieten

Mary_Barra_2014, Von US Government - https://www.flickr.com/photos/61972246@N08/14732842629/, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34775459

von AR Göhring

GM, einer der größten Autobauer der Welt, will in 14 Jahren keine Verbrennungsmotoren mehr produzieren, um das Klima zu retten.

General Motors ist bekannt für katastrophale Fehleintscheidungen seiner Manager in den 1970er Jahren, die zum Niedergang der US-Automobilindustrie Anfang der 80er führten und die ganze Region Detroit ins Elend stürzten.

Die neue Chefin Mary Barra will die Geschichte offenbar wiederholen, indem sie ankündigte, ab 2035 keine Verbrenner mehr produzieren zu wollen. Fünf Jahre später soll der Konzern sogar „CO2-neutral“ sein. Daß CO2-Neutralität nur de jure geht, aber nicht de facto, ist dem geneigten EIKE-Leser bestens bekannt.

Barra will sich

»Regierungen und Firmen rund um den Globus anschließen und an einer sicheren, grüneren und besseren Welt arbeiten«.

Erstaunlich, da die Managerin vor einigen Jahren noch für weniger strenge Emissionswerte eintrat. Paßt sie sich der jeweiligen US-Regierung an und sendet nun Ergebenheitsadressen an die Entourage von Joseph Biden? Aber was hätte sie, as hätten die Besitzer von GM davon? Steuergeldtransfers der Regierung? Die CO2-Neutralität jedenfalls wird nur auf dem Papier mit Zertifikatekauf möglich sein.

Und was denkt sie sich, wer die GM-Spielzeugautos kaufen soll? Deutsche? Die Amerikaner außerhalb der grünpolitischen Küstengebiete lieben ihre Mobilität und werden sich keine reichweitenschwachen E-Mobile, die stundenlang laden müssen, kaufen. Aber vielleicht wird die neue US-Regierung ähnlich wie die in der EU den Verbrennerkauf derart unattraktiv machen, daß viele Käufer, um Steuern zu sparen, zu den Akku-Autos wechseln.

Der Aktienkurs ist nach der Ankündigung ein wenig gestiegen. Wahrscheinlich spekulieren die Händler auf staatliche Umverteilung.

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40 Kommentare

  1. Es ist wenig überraschend, daß Frauen bei Klimafragen in der „Speerspitze gegen Vernunft und Faktenlage“ gehäuft anzutreffen sind. Viele von denen vertrauen eben überwiegend auf Bauchgefühl und weniger auf analytisches Nachdenken. Physikalische Inkonsistenzen stören nicht, weil sie entweder nicht verstanden werden oder einfach ignoriert. Wenn ihnen wer erzählt, der Klimawandel gefährde ihren Nachwuchs, ist ihre Position schon vorbestimmt. Immerhin jubeln ihnen auch viele andere Frauen frenetisch zu, was ihrer Eitelkeit natürlich zusätzlich schmeichelt. All das ist geschlechtstypisches Rollenverhalten ….

    • @Stefan Strasser

      Offensichtlich gibt es aber auch Männer, die von physikalischen Grössen keine Ahnung haben – wie war das mit Özdemir und den 80 Gigabyte Strombedarf?

      Ihre Überheblichkeit ist genauso „geschlechtsspezifisch“…

      • Lilith Diess schrieb am 3. März 2021 um 19:41

        @Stefan Strasser

        Offensichtlich gibt es aber auch Männer, die von physikalischen Grössen keine Ahnung haben – wie war das mit Özdemir und den 80 Gigabyte Strombedarf?

        Sie müssen da nicht auf Özdemir ausweichen – Sie können sich einfach ansehen, wie gut Herr Strasser „Fachtexte“ versteht, z.B. beginnend hier oder hier 

  2. Tja, die Amis sind nicht nur bewaffnet, die werden die xxxx, die ihnen das Leben vermiesen, aus ihren Löchern holen.Und das werden dann 200 Millionen gegen 20 Millionen sein….. mal sehen wie diese Eliten das überstehen wollen. Linke gibts dann keine mehr, denn die sind ja nur das Kanonenfutter der Globalisten, die brauchts nicht mehr wen der Weg zur Öko-Diktatur erstmal weit genug fortgschritten ist.Wir alle die lesen wissen was im Sozislismus jeweils passiert wenn die Macht erst mal von deren Eliten usurpiert wurde. Sie ermorden die eigenen Leute.Zudem, wenn die „Produzierenden“ sich erst mal bwusst werden wie viel Macht sie haben und denen nichts mehr liefern, was dann ?Wie kann eine Chinesische Führung einen Aufstand überleben….. 50 Millionen gegen 1 Milliarde vielleicht…. Boah. Denen machen nämlich ihre 1-200 Millionen Wanderarbeiter schon ein riesen Kopfzerbrechen. Darum versuchen die es mit totaler Kontrolle, aber das geht eben nur bis zu einem bestimmten Punkt der Leidensfähigkeit.China hat eine ….meist vergessene Tradition, der Tyrannenmorde.In Indien das selbe…….. 

  3. Ob Marry Barra mit Söder verwandt ist? Mein Gott, man muss es auch mal so sehen: Bei den Nazis blieb den armen Unternehmern nichts anderes übrig als vorauseilender Gehorsam, rührt einem das nicht die Seele? Und Wohlverhalten bringt bei einer Regierung, die gerne mit Steuergeldern um sich schmeißt, gute Aufträge. Auch die gefügigen Kirchen verdanken Adolf so die Kirchensteuer, die sogar der Staat für sie eintreibt. Die Scham geht auch nicht so weit, dass die Kirchen heute freiwillig darauf verzichten. Man muss nur die Farbe wechseln und alles läuft wie immer. Und bei Firmen gilt: Für den, der als erster schleimt, lohnt es sich am meisten! Und traue einer der Konkurrenz…

    • Herr Dr. Ullrich, das mit der Kirchensteuer sollten Sie schon noch einmal nachlesen. Hitler hat die Kirchensteuer nicht abgeschafft, aber nach dem Endsieg hatte er vor, mit den Kirchen Schlitten zu fahren.

  4. Da wollen wir mal Alle hoffen, daß Mercedes, BMW, Audi und Porsche nicht auch auf so schwachsinnige grüne Ideen kommen 🙂

    • Doch, laut Tagesschau gestern will Porsche seine Flotte zur 80% auf elektrisch haben zumindest Hybrid oder vollelektrisch. Außer die 911 Reihe. Lauter idioten dort. Drehen ihr Fähnchen gerade in den Wind der Politik, woher dieser gut bläst. Meinen wohl sie müssten dem Tesla Paroli bieten?

  5. ??? ELEKTRONEN-isch??? fahre Ich doch schon immer, wenn Ich meine „O-H-C“-Motoren (Benziner/Diesel) gestartet habe – sind doch „Oxidations-Maschinen“ ?!? – WER kann diesen SachVerhalt „etwas“ genauer zu beschreiben ???  😉

    • Auch wenn sich OHC – Motor nach Sauerstoff, Wasserstoff und Kohlenstoff anhört, steht OHC lediglich für Overhead Camshaft, also einen Motor mit obenliegender Nockenwelle. Das GM keine Verbrenner mehr bauen möchte, ist kein großer Verlust für die Motorentechnik. Als hierzulande bereits OHC – Motoren mit Einspritzung gebaut wurden, gab es bei GM noch Seitenventiler wie bei Rasenmähern.

      • Danke, weiss Ich doch, sollte ein „Technik“-GAG sein – und BLATT-Federn haben die Amis auch bis Ultimo eingesetzt – der alte Fiat 500 hatte seit den 60ern, glaube Ich, bereits DreiecksQuerlenker hinten, wie die „HeckFlosse“ von Mercedes 😉

    • C8H18 + O2 gibt  CO2 und H2O

      Wer die Zahl der Elektronen und die Stöchiometrie bestimmen kann, bekommt eine Eins von EIKE!

  6. Zum Glück bin  ich schon so alt, dass ich diesem weltweiten Hirnloswahn mit Gelassenheit und Kopfschütteln zusehen kann. Denn mit den Erfahrungen und dem ideologisch nicht belastetem Wissen möchte ich heute keine 20 oder 30 Jahre alt sein. Das Erwachen wird nämlich brutal und das Leben in der kommenden, weltbeherschenden Totalität sehr, sehr traurig sein.

      • Nein, wir machen beim Wahnsinn und der Versklavung einfach nicht mit 🙂 Es könnte sein, dass ein kurzer, barbarischer Akt der Gewalt notwendig wird, vielleicht löst sich das Böse aber durch das Karma einfach so auf, wenn Keiner mehr mitmacht.

    • @Herr Dr. Kalivoda: die normale Lebenserwartung (also ohne Dauerkonfliktsituation, ohne Vergiftung, Verletzung, Verstrahlung, Beschallung und Mangel) beträgt wohl etwa 115 Jahre, nur beim Fehlen von ständigen Interaktionen mit Vollbekloppten – es ist also sehr schwierig momentan 🙂 Meine Großtante hat – bei bester Gesundheit – die 100 Jahre geschafft, sofort nach Installation des Windparks im Nachbarort war´s aber vorbei, sehr trauig.

    • Ich sehe das ähnlich. Aber ich habe Kinder, die kaum anders denken wie die meisten hier und die sind nicht begeistert. Sie sind in der Minderheit. Ich empfinde eine sehr tiefe Traurigkeit.

      • Für viele wird es leider heißen: Lerne im Schmerz.

        Das erinnert mich an einen alten Witz aus dem dritten Reich, in dem Fritzchen gefragt wird, welche politische Einstellung die neugeborenen Kätzchen hätten und stolz verkündet, sie seien Führertreu – aber nach 7 Tagen vermeldet, jetzt seien sie leider im Widerstand, weil ihnen die Augen aufgegangen sind.

        Die glühenden Verfechter der sog. CO2 Emissionsfreien Energien und die hirnlosen Mitläufer der Friday for NO Future-Behinderten aus Schweden werden auch noch dahinter kommen, was für einem Schwachsinn sie hinterher gelaufen sind —- wenn ihnen die Augen aufgehen und es zu spät ist.

  7. Es wäre interessant den fachlichen Hintergrund der Dame zu kennen. Selbst wenn die 100% Umstellung auf e-Autos realisierbar wäre, wäre die Welt dadurch weder sicherer, noch grüner oder besser. Nein, sie wäre nicht sicherer, da die Bereitstellung von Mobilität über e-Autos ökonomisch einen Rückschritt darstellt, da diese Mobilität deutlich teurer sein wird und Familien mit knappen Budgets aus der Auto-Mobilität rauskegeln wird. Das wird vor allem in den USA in den „Fly-over states“ des mittleren Westens mit sehr hohem privaten Waffenbesitz spannend werden.Sie wird auch nicht grüner angesichts der riesigen Giftmüllhalden, die aus der Gewinnung der seltenen Erden entstehen werden,- vielleicht nicht in der Sichtweite von Frau Barra, aber irgendwo auf dieser Welt wird es sie geben. Und sie wird auch nicht besser werden diese Welt, schon gar nicht öko-moralisch, da die regenerative Erzeugung von Wind- und Solarstrom notwendigerweise zu unnötigen langen Übertragungswegen mit drastischen Eingriffen in die Natur führen wird. Zudem erfordern die nicht vermeidbaren Prozessverluste ein Vielfaches der gebrauchten Nettoenergie an „Brutto-“ also Erzeugerenergie.Wahrscheinlich wird es aber dazu nicht kommen, denn in diesen 15 Jahren wird sich das Klima sonnenaktivitätsbedingt weiter abkühlen, sodaß bald der systembedingte Wandlungsverlust der Verbrenner den Package kreierenden Ingenieuren als Segen erscheinen wird. Lässt sich doch damit in kälteren Klimaten der Autoinnenraum muckelig warm halten,- bei gleicher Reichweite!

    • Äh.. Falls Sie die Übertragungsverluste meinten: Sie wissen schon, dass Singapur 10 GW Solarstrom von Australien, trotz der Leitungslänge von >4’000km importieren will? Ingenieure rechnen dabei mit einen Verlust von 10…15%. Das ist mehr als was bei einem Verbrenner aus dem Energieinhalts des Öls an Vortriebsleistung am Boden ankommt…

      Und wieviel Seltenerdmetalle benötigen Asynchronmaschine und Li-Ionen Batterien nochmal?

      • Bei einer „well to wheel“ Betrachtung kommt heraus, daß fossil 5% bei der Bereitstellung draufgehen und der Löwenanteil bei der thermo-mechanischen Umsetzung. Bei elektrischer Energie verhält es sich umgekehrt. Zehn GW über mehr als 4000 km zu übertragen ist per se begrenzt intelligent. Und was seltene Erden angeht, die Erden heißen selten. Wenn VW seine heutige Produktion 100% auf e-Autos umstellte, würde der Kobalt Bedarf (oder Kobold) die jährliche Weltproduktion übersteigen. Kiss, keep it small and simple!

        • Bei welcher „einer well to wheel Betrachtung“ ergeben sich für die Bereitstellung nur 5% Verluste? Der well to wheel report der EC 2014 kommt bereits auf Verluste von 10% in der Raffinerie, ohne Distribution und Förderung.

          Eine Korrektur zur Sunlink zwischen Singapur und Australien: es geht im ersten Schritt vermutlich „nur“ um 2,5GW, der Presseartikel war etwas undeutlich geschrieben. Mit einem Querschnitt von z.B. 2x 1300mm² (so von Siemens bereits verbaut) erhält man etwa 20Ohm. Die bei z.B. 500kV notwendigen 2500A ergeben damit etwa 10% Verluste.

          Das ist intelligenter als den Energieinhalt von Kohlenwasserstoffen zu 80..90% in heiße Luft aufzulösen.. Selbst ein eAuto an einem guten Generator kommt da auf einen besseren Wirkungsgrad..

          Kobalt gehört weder zu den „seltenen Erden“ noch zu Lithium Ionen Batterien die auf LiFePO Basis entwickelt worden sind (z.B. im Model 3 genutzt). Seltenerdmetalle sind die Metalle der 3. Nebengruppe des PSE. Z.B. Cer und Praseodym wie es in den aktiven Zentren des 3-Wege-Kats genutzt wird, oder wie Lanthan und Neodym, welches sich in Aluminiumlegierungen für  Verbrennungsmotoren befindet (wahlweise in den Zylinderlaufflächen oder im gesamten Alumotorblock, um einen sauberen Guss zu erhalten).

          Im Übrigen werden auch andere Lithium-Ionen Batterie-Zusammensetzungen bereits aus betriebswirtschaftlichen Erwägungen auf eine geringeren Kobaltanteil getrimmt.

          • Im Übrigen werden auch andere Lithium-Ionen Batterie-Zusammensetzungen bereits aus betriebswirtschaftlichen Erwägungen auf eine geringeren Kobaltanteil getrimmt.

            Wie hoch ist der denn nach dem trimmen?

          • Laut diesem link 

            ist die Übertragungsleitung 3GW. Die Solaranlage hat 10 MW.

            3GW = 3000MW= 3000000KW x 24 h / 1 Billion (Australian) =  0.072 Dollar pro kWh.

            Das wäre bei voller Auslastung der Leitung und ohne Verluste der Fall.

            Plus 8 Billionen Investment!

            Alle Achtung. Und die Batterie will ich sehen!

             A 30 GWh battery 

            Die Tesla Batterie in South Australia hatte anfangs 100 MW. Also 300 mal kleiner.

            Hoffentlich keine Lithium Technologie.

             

             

          • @Werner Schulz (12. FEBRUAR 2021 UM 12:05)

            Sie meinten wohl eine 10’000 MW Solaranlage.. Die 30 GWh Batterie ist etwa in der Größenordnung was 8minutes an verschiedenen Standorten in den USA gerade an Netzspeicherkapazität aufbaut. Bei den Teilprojekten scheinen hier Li-Ionen-Batterien oder Redox Flow eingesetzt zu werden.
            Grünheide soll in der bisherigen Planung 100 GWh pro Jahr an Batterien liefern, mit der Option auf bis zu 300 GWh (Li-Ionen-Batteriemarkt 2010: ca. 20GWh, 2019: ca 200GWh, 2030: 2TWh geschätzt).
            @Admin (12. FEBRUAR 2021 UM 11:02)
            Die ersten eAutos hatten Lithium-Nickel-Kobalt-Mangan-Oxid (NCM111) als Elektrodenmaterial mit den Metallen Nickel, Kobalt und Mangan zu gleichen Teilen, d.h. hier war der Kobalt-Anteil recht hoch. Die ursprüngliche LCO Chemie von Goodenough hat es nach meinem Wissen nicht ins Auto geschafft. Dort wurde weder Nickel noch Mangan beigemischt, sondern nur Kobalt-Oxid genutzt. Der Weg in der Li-Ionen-Chemie im Auto ging dann über NCM523 zu NCM622. Aktuell wird NCM811 und eine Beimischung von Titan-/Eisen-/Mangan-/Aluminium-Oxid verwendet. D.h. der Anteil von Kobalt hat nach Teilen im Oxid um über 70% abgenommen.
            Um es greifbarer zu machen: der erste Roadster (2008) etwa 67kg Kobalt für ca 340km benötigt. Das Tesla Model S (2012) generiert aus ca 11kg Kobalt 400km Reichweite und das Tesla Model 3 (2018, ohne LiFePO) aus 4,5kg Kobalt etwa 450km. 

  8. Stelle mir gerade vor, mit einem E-Wägelchen in der aktuellen Wettersituation auf der A2 übernachten zu müssen. Da bevorzuge ich doch meinen alten EU4-Diesel mit vollem Tank! 

    • Muss man sich nicht vorstellen, wurde schon getestet:



      Ergebnis: hält etwa so lange wie ein Verbrenner auch; 7 km/h bzw. 800W Verlust(leistung) bei -5°C Außentemperatur und +19°C Innentemperatur.

      Reicht bei voller 40 kWh-Batterie also etwa 50h. Das wäre also bei -15°C und Wind auf der A2 die 12h genauso (un)gemütlich geworden.

      Und, ja beim Verbrenner kann ich aber den Benzinkanister leichter transportieren..

      • Herr Deutering,

        wenn ich auf der A2 in einen schneebedingten Stau gerate ist die Batterie schon längst nicht mehr voll; von den zitierten 40kWh ist da nicht mehr viel übrig.

        Und spätestens beim Wiederanfahren streikt die Batterie. Ein Dieseltank (ca. 60l) mit einer Restmenge von 10l hat immer noch einen Energieinhalt von 100kWh!!

        Wünsche Ihnen schönes Zähneklappern bei -10C – und wenn ich gut gelaunt bin, lasse ich Sie sogar in meinen ollen Diesel rein zum Aufwärmen.

        • Ich vermute nicht, dass sie den Diesel dann direkt in der Fahrgastzelle zünden wollten, oder? Ansonsten kommt von den 100kWh(!!) im tiefen Teillastbereich und kaltem Motor/Kat nur ein Bruchteil als Wärme bei Ihnen an. Ich kann mich bei meinem alten Audi an die Anzeige 0,7..1,2l/h Verbrauch zum Heizen erinnern – aufgeheizt im Stand an der Ampel.. Davon abgeleitet entspricht die verfügbare Heizleistung von 1l beim Verbrenner der von 1kWh beim eAuto. Im übrigen finden Sie inzwischen jenseits vom smart kaum ein eAuto, dass weniger als 40kWh Batterie hat. Die 2020 verkauften Fahrzeuge hatten im Durchschnitt eine Batteriekapazität von etwa 60..65kWh. D.h. Die Anzeige bei „nur noch 10kWh“ ähnelt der Ihres Verbrenners bei „nur noch 10l“…

          Und dass die Batterie beim Losfahren streikt, kenne ich nur vom Verbrenner. Zünder, Starter und Zusatzkomponenten quälen die 12V Batterie durch steile Flanken bei den kalten Temperaturen. In eAutos erlebt die 12V Batterie kaum Höhen und Tiefen, da ein DCDC Wandler diese stetig im Komfortbereich hält.. Die HV Batterie streikt bei bei tiefen Temperaturen auch nicht. Der ID 3 z.B. kann noch bei -40°C gefahren bzw betrieben werden. Ab wann verstopft der Winterdiesel nochmal den Filter?

          Ich kann mich beim letzten Autokino an die 10% liegengebliebenen Verbrenner erinnern. Beim Starthilfegeben blieb meine 12V Batterie auf konstanter Spannung…

          • Na Herr Deutering, noch nie was von einer Standheizung gehört, die nur den Innenraum wärmt?

            Eine streikende Batterie beim Verbrenner ist nicht Folge mangelhafter Technik wie bei den E-Autos sondern mangelnder Wartung.

            Eine streikende Batterie beim E-Auto erleben Sie sehr wohl, wenn sie fast leer ist – aber bei Ihrer Physik gibt es das ja nicht per Definitionem.

            In Ihrem verlinktem Video ist am Ende die sogar die Rede von „Decken mit Strom, die man dann an einer 220V-Steckdose betreiben kann…. “  Hä?? Auf der Autobahn?

            Ihr Versuch des Schönrechnens ist sehr durchsichtig.

             

             

          • Na Herr Steger, wieviele Verbrenner haben eine Standheizung verbaut? Und wie viele davon standardmäßig? Kleiner Tipp: bei den aktuellen eAutos sind das annähernd 100%…

            Streikende Batterien sind beim Verbrenner „technik-immanent“. Beim Winter quälen die Ströme für Starter und Zündung – vor allem durch die kalten Motor- und Getriebeöle – die Ionen durch die 12V-Batterie. Nicht selten werden hier Spitzenströme jenseits von 100A durch die Leitung gedrückt. Im Betrieb sind durch elektrische Lenk- und Bremskraftunterstützung, Zuheizer und weiteren elektrifizierten Nebenaggregaten zusätzliche, stärkere Lasten vorhanden. Beim Elektroauto sind viele der elektrifizierten Teile direkt an der HV Versorgung angeschlossen. Spitzenströme beim Start sind merklich unter 20A und der DCDC-Wandler kann (dynamischer als die Lichtmaschine) die 12V-Batterie nachladen – auch im Stand bei „ausgeschaltetem Motor“.

            Bei der „streikende[n] Batterie beim E-Auto“ meinen Sie wohl die HV Traktionsbatterie. Diese hat der Fahrer aber (wie die Tankanzeige beim Verbrenner) eh im Blick. Diese überrascht auch den Fahrer nicht beim morgentlichen Start im Winter durch Dunkelheit im Mäusekino und dem Spaziergang zum nächsten Baumarkt, sondern höchstens durch zuwenig Reichweite.. Aber auch das ist schnell gelernt und beim nächsten Mal wird vorher der Stecker angesteckt… 

            Vielleicht haben Sie nicht mitbekommen, dass viele Elektrofahrzeuge mit 230V Steckdosen ausgestattet sind. Je nach Fahrzeug sind dort bis 2kW möglich. Eine Heizdecke benötigt 100…200W.

            Wenn ich schönrechne, dann können Sie gerne mal „richtig“ rechnen. Wieviel verbraucht Ihr Fahrzeug im Stand (Stausituation) bei laufendem Motor für die Heizung? Ich glaube nicht, dass Sie da merklich unter 0,7l/h kommen…

        • Herr Steger,

          nicht vergessen, Benzin und Diesel müssen Sie immer kaufen und PV-Strom gibt es kostenneutral.

           

           

  9. Nach Barra die Sintflut:Zitat Die seit Januar amtierende General-Motors-Chefin Mary Barra bekommt ein höheres Gehalt als ihr Vorgänger. Die Ingenieurin kann in diesem Jahr mit 14,4 Millionen Dollar (10,6 Millionen Euro) rechnen, wie der Opel-Mutterkonzern am Montag in Detroit mitteilte. Vorgänger Dan Akerson hatte in den Vorjahren jeweils gut 9 Millionen Dollar verdient.https://www.handelsblatt.com/karriere/leaderin/mary-barra-gm-chefin-bekommt-eine-massive-gehaltserhoehung/9462484.html?ticket=ST-3297225-X7KlygMW4rddM5so4ztV-ap4

    • @Herr Furrer: dann wird es diese Verdienstmöglichkeit für die Barra und GM sicherlich nicht mehr allzu lange geben und – wenn es gut läuft – deutsches Ingenieurswissen wieder beleben und zu neuen Höhen verhelfen 🙂

    • Opel gehört zur PSA-Gruppe (Peugeot, Citroen etc. ),  welche neuerdings von Stellantis übernommen wurde und nun mit FiatChyrsler vereinigt ist.

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