Klimapolitik: Die Selbstgefälligkeit der Klimaschützer

Von DAVID HOLT - https://www.flickr.com/photos/zongo/31078299267/, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=74629914

von Thilo Spahl

Sind „Klimaschützer“ die besseren Menschen? Wir müssen es bezweifeln. Neben Naivität und Konformismus findet man auch viel Selbstgefälligkeit und mitunter eine neokoloniale Weltsicht. Die Katastrophenerzählung ist die perfekte Ideologie für die Reichen und Mächtigen. Sie können es nicht ertragen, dass Hinz und Kunz in den Urlaub fliegt oder auf Kreuzfahrt geht. Sie halten nichts von Billigfleisch. Sie haben keine Lust, im Stau zu stehen, weil sich zu viele Leute ein Auto leisten können. Sie sind überzeugt, es gebe zu viele Menschen auf der Welt, vor allem in armen Ländern. Aber sie warnen natürlich lieber vor „Klimaflüchtlingen“ (die es nicht gibt) als vor Armutsflüchtlingen.

Sie erzählen, die Armen hätten am meisten zu leiden unter dem Klimawandel. Und sie glauben das auch, weil sie der Überzeugung sind, dass die Armen in 50 oder 100 Jahren immer noch genauso arm sein werden wie heute und nicht wie wir ein von allem Unbill des Wetters geschütztes Leben führen können. Und sie sind deshalb davon überzeugt, weil sie sich nichts Schlimmeres vorstellen können, als dass all die Chinesen und Afrikaner unser Wohlstandsniveau erreichten. Weil dadurch doch ganz bestimmt der Planet ruiniert würde.

Fehlinformation über die Waldbrände

Nicht Klimawandel, sondern „Klimaschutz“ führt schon heute zu regionalen Katastrophen. Maßnahmen zum Küstenschutz oder zur Brandprävention werden unterlassen, da man ja hinterher bequem den Klimawandel dafür verantwortlich machen kann. Ein gutes Beispiel sind die Brände, die 2019 ein großes Thema waren. Alexander Held, Forstwissenschaftler vom European Forest Institute mit Schwerpunkt Waldbrandmanagement, sieht die Ursache klar bei Defiziten im Brandmanagement.

Er verweist darauf, dass es seit den 1980er Jahren deutliche Hinweise und Warnungen aus den australischen Forstbehörden gegeben hat, weil die verfügbare Vegetation als Brennmaterial für einen Waldbrand oder einen Vegetationsbrand Ausmaße angenommen hätten, die, „wenn sie denn brennen, Klimawandel hin oder her, so viel Energie freisetzen, dass sie nicht zu bekämpfen sind. Diese Feuer“, so Held, „die wir jetzt sehen, haben vor 20 Jahren begonnen zu brennen, im übertragenen Sinne, weil man zu wenig investiert hat in die Prävention und in das Landmanagement und in die Forstwirtschaft, um die Brandlast so weit zu verringern, dass auch unter extremen Wetterbedingungen die Feuer nicht so intensiv werden können.“

Die Australier wissen genau, wie man durch kontrolliertes Abbrennen dafür sorgt, dass keine großen Feuer entstehen können, und haben das früher auch so praktiziert. Dass man es nicht mehr tut, hat offenbar vor allem (umwelt)politische Gründe. Das Gleiche gilt grundsätzlich für die Brände in Kalifornien, wo die Hollywood-Stars natürlich nur eine Ursache kennen: die Klimakatastrophe. Wer angesichts der Brände in Sibirien, Kalifornien, Brasilien oder Australien laut nach mehr Klimaschutz (durch CO2-Reduktion) ruft, ist mit schuld daran, dass wegen Missachtung der wahren Ursachen auch in Zukunft große Brandkatastrophen passieren werden. (1)

„Klimaschutz“ führt schon heute zu regionalen Katastrophen“

„Schon heute sind mehr als 800 Millionen Menschen unterernährt“, lesen wir in der Zeit in einem Artikel, der uns unter der Überschrift „Kinder, macht Euch auf was gefasst“ auf die vielfältigen Schrecken des Klimawandels hinweisen möchte. Was soll das bedeuten? Dass die Temperatur erst um ein Grad gestiegen ist und schon hungern 800 Millionen Menschen? Tatsächlich ist die Zahl der hungernden Menschen in den letzten Jahrzehnten massiv gesunken. 1970 waren rund 35 Prozent der Menschen in Entwicklungsländern unterernährt, heute sind es noch knapp 13 Prozent.

Und die, die unterernährt sind, sind dies nicht wegen des Klimawandels und noch nicht einmal wegen eines Mangels an Nahrungsmitteln, sondern weil sie zu arm sind, sich diese zu kaufen. Das ist ein Missstand, den das marktschreierische Warnen vor dem Klimawandel verschleiert und letztlich befördert, weil im Namen des Klimas Wachstum in armen Ländern gebremst wird und damit Armut und Hunger erhalten werden. Über fünf Millionen Kinder unter fünf Jahren sterben jedes Jahr. Sehr wenige davon an den Folgen des Klimawandels. Aber rund 800.000 an Lungenentzündung, über 500.000 an Durchfallerkrankungen, 350.000 an Malaria (siehe hier).

Klimawandel wird inzwischen für alle Probleme dieser Welt verantwortlich gemacht. Im Umkehrschluss wird suggeriert, alle Probleme dieser Welt könnten durch „Klimaschutz“ gelöst werden. Das ist leider überhaupt nicht der Fall. Die Konzentration auf den „Klimaschutz“ verhindert Fortschritte in vielen, sehr viel relevanteren Bereichen: Armut, Seuchen, ja sogar Überflutungen, Waldbrände und so weiter.

Eine Frage der Wissenschaft?

Die neue Klimabewegung frappiert mit der beständig wiederholten Aussage, dass sie selbst nichts zum Thema beizutragen habe und nur eines fordere, nämlich, der Wissenschaft zu folgen:

„Unite behind the Science!“

DIE Wissenschaft produziert aber jährlich viele tausende Arbeiten zu den verschiedensten Aspekten rund ums Klima. Die IPCC-Datenbank umfasst 31 Klimamodelle mit 1.184 Szenarien. Wenn alles geklärt ist, wozu dann diese emsig betriebene, ständig wachsende Forschung? Von all der Forschung nehmen die Aktivisten nur einen verschwindend geringen Ausschnitt zur Kenntnis. Und was sie zur Kenntnis nehmen, stammt vorwiegend von Wissenschaftlern, die sich selbst als Aktivisten betrachten. Das Gleiche gilt für die Medien.

Einer der wenigen, der diese Zustände in der öffentlichen Meinungsbildung kritisiert, ist der Geologe Axel Bojanowski, seit Kurzem Chefredakteur von „Bild der Wissenschaft“ und „Natur“, davor lange Jahre beim Spiegel. Als im November 2019 11.000 Wissenschaftler vor einem „Klimanotstand“ warnten, bezeichnete er dies als „wissenschaftlichen Tiefpunkt“ und konstatierte in Hinblick auf die unkritische bis begeisterte Verbreitung der Warnung durch den Großteil der Medien:

„Dass es viele Umweltwissenschaftler derzeit zu Appellen drängt, mag angesichts des Klimawandels verständlich erscheinen. Uneigennützigkeit braucht dennoch nicht unterstellt werden: Wahrnehmung ist auch in der Forschung die wichtigste Währung – und Politisierung des eigenen Wissens hilft, relevant zu werden. Diese Versuchung ist menschlich, dass ihr aber sogenannte Qualitätsmedien unkritisch nachgeben wie bei der Warnung der 11.000, spottet ihrer Kontrollfunktion.“

An anderer Stelle beklagt er zu recht:

„Bei komplexen Themen (zum Beispiel auch Naher Osten, Finanzkrise und so weiter) konsultieren Journalisten bewährte Experten/Quellen – in Deutschland werden zum Thema Klima meist dieselben vier Experten befragt, tausende andere ignoriert – die meisten Facetten des Themas bleiben außen vor.“

Und weiter:

„Die überwältigende Mehrheit der Professoren, rund 96 Prozent, erhält so gut wie keine Medienaufmerksamkeit. Ihre Abwesenheit sorgt für Verzerrung, denn in die Öffentlichkeit drängen nicht unbedingt jene Gelehrten mit ausgleichendem Gemüt. Vielmehr sind es oft Forscher mit Sendungsbewusstsein oder Karriereinstinkt, die mit starken Thesen den Opportunismus der Journalisten füttern. Diese ‚Media Scientists‘, man könnte sie auch ‚Spin-Doktoren‘ nennen, sind die heimlichen Herrscher der Klimadebatte. Ihre Autorität ziehen sie aus ihrem Status als Wissenschaftler, der ihren Thesen Glaubwürdigkeit sichert. Weil auch Wissenschaftler aber weder interessenlos noch fehlerlos sind, gelangt über die Media Scientists nicht selten ein Spin in die Massenmedien, der den Stand der Wissenschaft verzerrt.“

Ideal der wissenschaftlichen Neutralität nimmt ab

Die Situation in den Redaktionen sehe so aus:

„Journalisten geraten unter Druck – in Deutschland, der Schweiz und Österreich vor allem von einer Seite: Wer den Verdacht auslöst, Risiken des Klimawandels relativieren zu wollen, zieht Kritik auf sich; mancher findet sich gar als namentlich genannter Klimawandelskeptiker in einer Broschüre des Bundesumweltministeriums wieder. Wer hingegen Unsicherheiten der Forschungsergebnisse ignoriert, hat nichts zu befürchten, Protestpost in dieser Hinsicht gilt in Redaktionen meist als reputationsfördernd. Kritische Journalisten hingegen müssen Internetpranger, Online-Petitionen für ihre Entlassung und Beschwerden bei Chefredaktionen über sich ergehen lassen. Einige haben sich deshalb vom Klimathema abgewandt, anderen wurde von Redaktionen das Vertrauen entzogen, sodass sich die Berichterstattung übers Klima zunehmend homogenisiert.“

Zur Dominanz der Media Scientists kommt hinzu, dass insbesondere jüngere Forscher sich immer weniger am Ideal der wissenschaftlichen Neutralität orientieren. In einer Umfrage wurden junge Klimawissenschaftler beziehungsweise Umweltforscher an zwei europäischen und einer chinesischen Einrichtung befragt, was sie für die Hauptaufgabe der Klimawissenschaft halten. Die Europäer sahen diese mehrheitlich in „motivating people to act on climate change“, also der Mobilisierung der Öffentlichkeit. An der chinesischen Universität wurde prioritär der Aspekt „defining the climate problems and attributing causes of climate change“ benannt.

Die Klimaforscherin Judith Curry weist darauf hin, dass die Forschung von Anfang an von der Politik getrieben wurde. Sie schreibt:

„Der Klimavertrag von 1992 wurde von 190 Ländern unterzeichnet, bevor das Gros der wissenschaftlichen Erkenntnisse darauf hindeutete, dass überhaupt ein erkennbarer menschlicher Einfluss auf das globale Klima zu beobachten war. Das Kyoto-Protokoll von 1997 wurde umgesetzt, bevor wir einigermaßen sicher sagen konnten, dass der Großteil der jüngsten Erwärmung durch den Menschen verursacht wurde. Der politische Druck auf die Wissenschaftler, Ergebnisse vorzulegen, die diese Verträge stützen, ist enorm. Das hat zu einem Bestreben geführt, einen wissenschaftlichen Konsens über die Gefahren des menschgemachten Klimawandels zu fabrizieren.“

Null-Toleranz-Politik gegenüber „Klimaleugnern und Skeptikern“

Ein extremes Beispiel des Kampfes für Konformität bietet die hauptsächlich von Universitäten finanzierte Online-Plattform „The Conversation“, auf der Wissenschaftler in kurzen Artikeln allgemeinverständlich über ihre Forschung berichten. Am 17.09.2019 hat der Chefredakteur und Geschäftsführer der Seite mitgeteilt, dass ab sofort auch in den Kommentarspalten keine Beiträge von „Klimaleugnern“ mehr toleriert werden. Er schreibt:

„Die Leugner des Klimawandels und diejenigen, die schamlos Pseudowissenschaft und Fehlinformationen verbreiten, tragen zum Fortbestehen von Ideen bei, die letztendlich den Planeten zerstören werden.“

Deshalb werde man eine Null-Toleranz-Politik gegenüber „Klimaleugnern und Skeptikern“ einführen, Kommentare löschen und die Zugänge der Autoren sperren. Alle Leser werden aufgerufen, zu helfen. Wer eine Fehlinformation entdecke, solle nicht darauf antworten, sondern sie sofort melden.

Trotz aller Bekundungen, die Wissenschaft sei sich einig, und trotz aller hysterischer Abwehr jeder Kritik an den Katastrophenszenarien, können wir heute nur sagen, dass zwar hohe Einigkeit herrscht, dass wir das Klima erwärmen, dass aber keineswegs Einigkeit herrscht, wie schnell dies geschieht, wie schlimm das ist und was man am besten dagegen tun sollte. Die größten Fehlwahrnehmungen dabei, sind die Idee, wir würden bald an Klimawandel sterben („I’m part of Extinction Rebellion because the generation before me will die of old age but my generation will die of climate change“ (2)), die Idee, man könne die Welt auf Basis von Wind- und Sonnenenergie betreiben, die Idee, Lebensstiländerungen könnten auf die Klimaentwicklung einen nichtvernachlässigbaren Einfluss haben, und der Glaube, der Mensch könnte oder sollte nicht die Fähigkeit entwickeln, das Klima gezielt zu beeinflussen.

Den Wandel gestalten

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Welt bis zum Ende des Jahrhunderts einen weiteren Anstieg des Meeresspiegels um einen halben Meter und der Temperatur um ein bis zwei Grad Celsius oder mehr erlebt. Statt weiter den Weltuntergang zu beschwören, der auch diesmal nicht kommen wird, sollten wir in den nächsten Jahrzehnten die notwendigen Technologien zur CO2-freien Erzeugung beliebiger Mengen von Energie, für eine hoch effiziente und anpassungsfähige Landwirtschaft und zur gezielten Beeinflussung des Klimas weiterentwickeln. Generell sollten wir die Technologien zur Naturbeherrschung so weit entwickeln, dass wir mit jeder Situation umgehen können. Es geht nicht nur um die Abwehr der Erwärmung. Es geht auch darum, größtmögliche Gestaltungsmöglichkeiten für das Klima zu entwickeln.

Die aktuellen Klimarettungsinszenierungen präsentieren sich als Kombination aus Katastrophenbeschwörung und utopischer Hoffnung auf Erlösung durch die sanften Gewalten von Wind, Sonne, Elektroautos und Veggie-Burger. Wir müssen weg von solchen Inszenierungen und dem sie begleitenden Virtue Signalling, hin zu einer von ernsthaftem Wollen und Forschen getragenen Gestaltung der Welt. Unser Ziel sollte es sein, zehn Milliarden Menschen ein Leben in dem Wohlstand zu ermöglichen, wie ihn heute die westliche Mittelschicht genießt. Dafür wird der Energieverbrauch trotz weiterer Effizienzgewinne zweifellos noch deutlich steigen müssen.

Die aktuelle Klimaschutzbewegung scheint durch zwei Gefühle charakterisiert: das durch Scheinheiligkeit erkaufte wohlige Gefühl der moralischen Überlegenheit eines Prince Harry oder Leonardo di Caprio und die ruhmvolle Verzweiflung einer Greta Thunberg. Beide Phänomene sind in vielen Schattierungen weit verbreitet, aber nicht befriedigend. Beschäftigt man sich rational mit der Herausforderung Klimawandel, kann ein drittes Gefühl die Oberhand gewinnen: Zuversicht. Der Kolumnist Harald Martenstein hat es in einfache Worte gefasst:

„Wir haben es geschafft, zum Mond zu fliegen und die Pest zu besiegen, wir schaffen auch den Sieg über das Kohlendioxid, auf die gleiche Weise.“

Dies ist ein Auzug aus dem Buch: „Schluss mit der Klimakrise: Problemlösung statt Katastrophenbeschwörung“ von Thilo Spahl (Hrsg.), 2020, Edition Novo: Frankfurt/Main, hier bestellbar.

Zuerst erschienen bei Novo Argumente und der Achse des Guten.

(Teil 1 finden Sie hier. Teil 2 finden Sie hier. Teil 3 finden Sie hier.)

Weitere Quellen

(1) Weltweit haben Feuer flächenmäßig übrigens von 1998 bis 2015 um 24 Prozent abgenommen. Siehe: „Researchers Detect a Global Drop in Fires“, NASA Earth Observatory online, 30.06.2017.

(2) Video-Clip, zit. n. Paul Dawson, Twitter, 17.11.2019.

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26 Kommentare

  1. Das Paradoxon der Klimatologie:

    Man macht den Versuch, die Temperatur ohne „Treibhausgase“ theoretisch zu berechnen. Man kommt, weil man sowohl physikalisch als auch mathematisch falsch rechnet, auf -18°C Durchschnittstemperatur.

    Das führt zu der Behauptung, ohne THG wäre die Erde ein unbewohnbarer Eisplanet. Die Realität straft diese Rechnung natürlich Lüge, weil man erkennt, die wahre Durchschnittstemperatur liegt bei ca. +15°C. Daher schlußfolgert man, es gibt einen „Effekt“, der dies verursacht und nennt ihn Treibhauseffekt.

    Und damit läßt man es bewenden. Die zu 100% auf der Basis der bekannten Physik zu beantwortende Frage, wie genau dieser Effekt das denn macht, wird überhaupt nicht gestellt. Es gibt dazu keine physikalische Herleitung im wissenschaftlichen Sinn. Und auch eine Proberechnung über die Wärmemenge wird nicht gemacht.

    Was soll man von so einer Wissenschaft halten? Wäre es nur Spinnerei im Elfenbeinturm, könnte man darüber lachen, aber der eingeschlagene Weg geht Richtung freiwilliger Vernichtung der eigenen Existenzbasis und viele applaudieren dazu sogar begeistert bzw. fordern ein rascheres Vorankommen.

    Man habe sich in der EU auf 55% CO₂ -Reduktion bezogen auf 1990 geeinigt, wird heute gemeldet. Nimmt man den aktuellen Weltwert des CO₂ als Basis, sind das ca. 72%, die in 10 Jahren reduziert werden müßten.

    Wir werden von realitätsfremden Traumtänzern regiert …

    • Wir werden von realitätsfremden Traumtänzern regiert …“

      Na ja, so weltfremd sind Merkel & Co gar nicht. Die machen, was weltfremde Journaktivisten und andere Privilegierte wollen.

  2. Die Wissenschaft fragen: was sagt also IPCC zum CO₂?

    CLIMATE CHANGE 2013; The Physical Science Basis; summary for policymakers; Working Group 1; Contribution to the fifth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change; P16; FN 16: „No best estimate for equilibrium climate sensitivity can now be given because of a lack of agreement on values across assessed lines of evidence and studies.“

    Und weiter:
    „The equilibrium climate sensitivity [ECS] … is defined as the change in global mean surface temperature at equilibrium that is caused by a doubling of the atmospheric CO2 concentration. “

    Selbst IPCC ist also nicht in der Lage(!), einen Wert für ECS anzugeben! Trotzdem wird mit einem Wert gerechnet, häufig mit einem geschätzten Wert von 4,5°C. Das Spektrum der publizierten Werte reicht gem. Wikipedia von 0,1 °C (Sellers, 1973) bis 9,6 °C (Fritz Möller, 1963). Gleichzeitig wird behauptet, „the science is settled“!

    Wenn  man sowas hinterfragt, wird man von Alarmisten augenblicklich unter Generalverdacht gestellt, ein „Klimaleugner“ zu sein, von einer „fossilen Lobby“ bezahlt zu sein und gleich einmal mit Flatearthern verglichen  …

    Wie stehen eigentlich Greta & Co. zu solchen Fakten? Vermutlich kennen sie sie nicht.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Klimasensitivit%C3%A4t

     

  3. Was immer wieder vergessen wird: Weil niemand das Klima vorhersagen kann und die Alarmforscher mit ihren Computerspielen schon gleich gar nicht, ist es auch ziemlich dämlich, sich auf eine CO2-Reduktion zu verlassen, falls sie überhaupt jemals zustande kommen sollte.

    Man stelle sich vor, wir plagen uns Jahrzehnte mit der Dekarbonisierung ab und ruinieren unsere Industrie und unser Land. Dann sagen die Potsdämlichen: Selber Schuld ihr Deppen. Wir haben uns niemals mit unseren Klimamodellen festgelegt, wir wussten auch genau warum. Wir haben euch unsere gigantischen Unsicherheiten genau in Zahlen mitgeteilt! Hattet ihr denn nichts kapiert? Und offen gesagt, wir haben uns zwar gesträubt, aber jeder Depp weiß doch inzwischen, dass die zurückliegenden Warmzeiten allesamt ohne anthropogenes CO2 zustande kamen!

    Und ihr Deppen in der Politik: Wir sind nicht nur die Potsdämlichen sondern auch ein Institut für Klimafolgen! Und ihr Irren habt das Land immer nur mit dem CO2 genervt! Aber Angela und Ursula sind dann längst in Rente und zeigen uns den Vogel – wir haben euch geschafft!

  4. Die zum Märchenerzählern mutierten „Klima(folgen)wissenschaftler“, Journalisten und Politiker tischen immer neue „supercomputermodellsimulierte“ Horrormärchen auf. Täglich erfahren wir von neuen Hitzerekorden, Überschwemmungskatastrophen, tödlichen Monsterstürmen u.v.a.m.. Als Kind habe ich Märchen geliebt – sie sind letztlich fast immer auch gut ausgegangen – ich habe sie allerdings nie mit der Wirklichkeit verwechselt.
    Das ist mit den neuen  Klimamärchen anders – ein Großteil der  Bevölkerung nimmt sie für bare Münze. Ich mag diese Märchen nicht und bezeichne mich daher als Klimamärchenleugner.

  5. >>Sie erzählen, die Armen hätten am meisten zu leiden unter dem Klimawandel.<<

    Immer wieder diese Lügerei. Den Klimawandel hat es immer gegeben, mal nach oben und mal nach unten. Vor ca. 10000 Jahren endete die letzte Eiszeit. Und wer jetzt genau hinschaut, der stellt fest, daß die Sonnenfleckenzahl bereits seit mehr als 70 Jahren nach unten geht. Und wenn das passiert, dann wird es kälter auf der Erde. Allerdings wegen der ca. 2/3 Wasseroberfläche und extremen Meerestiefe mit einer Verzögerung von vielen Jahrzehnten.

    Aber was soll man denn schon von den Typen mit nur maximal 12 Schuljahren zum Abi erwarten.

    Zu meiner Zeit gab es an der Uni keinen „Nachhilfeunterricht“ für Studies der Math.-Nat.-Naturwissenschaften. Als ich dort lehrte, mußten fast alle dahin.

  6. Eine Frage der Wissenschaft?

    Wer Details zum (natürlichen) Treibhauseffekt aufgrund von CO₂ auf Uni-Lehrbuch Niveau sucht, tut sich schwer. Im Inhaltsverzeichnis von „Theoretische Physik“ (Bartelmann et al.) sowie „Physik“ (Tipler et al.) habe ich keinen Punkt Treibhauseffekt gefunden. Kann man auf Amazon überprüfen.

    Daher habe ich mir aus Interesse das Buch „Grundkurs Klima“ (Hantel/Haimberger) besorgt, natürlich in der Annahme, dort nähere Erklärungen zum Treibhauseffekt zu finden.

    Wörtlich zitiert ist die Erklärung der folgende zusammenfassende Satz:
    „Jede, auch eine dünne, Planetenatmosphäre hat die Wirkung, dass unter ihr die Oberfläche des Planeten eine Temperatur annimmt, die (…) höher ist als die Strahlungsgleichgewichtstemperatur, mit dem sich der Planet vom Weltall aus gesehen präsentiert.“

    Dieser Satz beinhaltet für mich abgesehen von der Grammatik mehrere Ungereimtheiten. Wenn das so wäre, müßte permanent Energie auf dem Weg von der Oberfläche ins Weltall in der Atmosphäre verloren gehen/kumulieren, was diese permanent auf Ewig weiter aufheizen würde. Wie stellt man sich das vor? Zweitens ist von einem Strahlungsgleichgewicht die Rede. Ein Strahlungsgleichgewicht ist in der Physik aber unbekannt, es gibt nur ein Energiegleichgewicht. Weiters ist von „jeder Planetenatmosphäre“ die Rede, es spielt also offenbar keine Rolle, woraus diese Atmosphäre besteht? Außerdem erklärt diese Beschreibung nicht, wie dieser angebliche Effekt mit CO₂ zusammenhängt und auf welcher physikalischen Gesetzmäßigkeit er beruht. Und letztlich geht er mit keinem Wort darauf ein, wie die Luft in 2m Höhe, wo gemessen wird, reagiert. Es gibt meines Wissens keine Abbildungsvorschrift, mit der man bestimmen kann, welche genaue Lufttemperatur in 2 m Höhe sich bei gegebener Oberflächentemperatur einstellt.

    Solche Behauptungen (weil Ableitungen im physikalischen Sinn gibt es natürlich nicht) finden sich heute in sündteuren Lehrbüchern.

    Soll man weinen oder lachen?

    Es sei hinzugefügt, andere Kapitel des Buches enthalten wichtige und seriöse zusammenhänge. Man hat beim Lesen fast den Eindruck, die Autoren fühlen sich selbst dabei unwohl, wenn sie sowas zum THE formulieren.

      • Man kann schwer 30 Seiten zitieren. Ich habe den zusammenfassenden Satz zitiert und das auch angegeben. Dieser eine Satz faßt alles zusammen, was zuvor abgehandelt wurde, ich ignoriere also nichts.

        Wenn Sie der Meinung sind, das sei falsch, bitte nennen sie konkrete Fakten! Die Absurdität beginnt mit der Grafik 6.12 auf Seite 215 oben.

        • stefan strasser schrieb am11. Dezember 2020 um 0:28

          Wenn Sie der Meinung sind, das sei falsch, bitte nennen sie konkrete Fakten! Die Absurdität beginnt mit der Grafik 6.12 auf Seite 215 oben.

          Ich habe das Buch verlinkt, man kann das Kapitel zu einem großen Teil lesen und sich eine Meinung bilden, ob es da keine „Ableitungen im physikalischen Sinn“ gibt.
          Man könnte auch nochmal zurückgehen und lesen, was Herr Lüdecke zu dem Thema zu sagen hat: Eine Anmerkung des EIKE-Pressesprechers (Am Ende des Artikel von Kowatsch/Kämpfe). Der Autor des dort empfohlenen Artikels, R.T. Pierrehumbert, hat auch ein Buch zu dem Thema geschrieben: Principles of Planetary Climate
          Und das ist nur eines von vielen Büchern und Veröffentlichungen zu dem Thema …

          • Mit „Ableitungen im physikalischen Sinn“meine ich Ableitungen/Herleitungen gestützt auf unstrittige physikalische Formeln! Ich meine damit nicht eine Folge von unbewiesenen Behauptungen!

            Im Prinzip führt das Kapitel Treibhauseffekt den Rest des Buches ad absurdum! Der Leitgedanke des Buches ist nämlich das „Haushaltsprinzip“, also eine strenge Bilanzierung der wirkenden Prozesse im physikalischen Sinn! Sowas schließt ein „perpetuum mobile“ aus!.

            Also S+A+U=0, wobei S Speicherung bedeutet, A Abfluß und U Umwandlung, also Wirkung von Energieempfang bzw. Wirkung von Energieabgabe.

            Und genau diese Prinzip wird gebrochen, als man behauptet (S215), eine physikalisch reale Oberfläche könne nach Empfang einer Energie von 240 W/m2 eine Energie von 480 W/m2 abstrahlen! Das ist eine Behauptung und keine Herleitung im physikalischen Sinn!

            Aber jeder soll glauben, was er will, ich stehe zu meiner Meinung!

          • Ergänzung:

            In der Physik kann man identische entgegengesetzte Positionen „kürzen“.

            Bei Abb. 6.12 auf S215 gibt es zwei Möglichkeiten einer Kürzung. Entweder man kürzt 240 W/m² der nach oben gerichteten 480 W/m²  mit den von der Atmosphäre nach unten gerichteten 240 W/m², dann bleiben 240 W/m² nach unten und 240 W/m² nach oben über, also ein logisches Ergebnis, welches die zusätzlichen 240 W/m² nach unten (offensichtlich Gegenstrahlung) eliminiert hat.

            Man kann aber auch anders kürzen, nämlich die 240 W/m² Einstrahlung mit 240 W/m² aus den 480 W/m² Abstrahlung ab Erde. Diese Variante würde bedeuten, die Erde strahlt bei Energiezufuhr Null permanent 240 W/m² ab, was unmöglich ist. Das belegt, daß dieses „Ersatzschaubild“ die Situation falsch darstellt!

            Ihr Hinweis auf Lüdecke et al. belegt, daß Sie mich „mißverstehen“. Ich behaupte nämlich keine alternative Theorie oder Erklärung! Ich kritisiere nur unbewiesene (und unbeweisbare) Behauptungen anderer!

          • stefan strasser schrieb am15. Dezember 2020 um 15:52

            Ihr Hinweis auf Lüdecke et al. belegt, daß Sie mich „mißverstehen“. Ich behaupte nämlich keine alternative Theorie oder Erklärung! Ich kritisiere nur unbewiesene (und unbeweisbare) Behauptungen anderer!

            Mein Hinweis auf den Kommentar von Herrn Lüdecke sollte primär dazu dienen, sie auf die Position des Pressesprechers und auf den Artikel aufmerksam zu machen, den er empfohlen hat. Ich hatte die Hoffnung, dass Sie Ihre Position nochmal hinterfragen, wenn auch Herr Lüdecke die Physik an der Stelle für korrekt hält. Und natürlich, falls Sie es soweit treiben wollen würden, auf das Buch, das (als eines unter vielen) die Physik enthält, die Sie suchen …

          • Marvin Müller 16. Dezember 2020 um 9:07

            Sie mißverstehen mich schon wieder! In der Physik hängt die Bedeutung einer Aussage nicht davon ab, wer sie wo geschrieben hat, sondern davon, wie klar und einfach sie beweisbar ist und ob sie überhaupt beweisbar ist!

            Ich hinterfrage meine Position ständig, weil nur das ist wissenschaftlicher Stil. Aber Einfluß auf meine Meinung haben nur belegbare Sachverhalte und nicht Behauptungen, die nicht nur absurd klingen, sondern auch durch keinerlei Meßbarkeit einer Überprüfung standhalten.

            Mich überzeugen daher ausschließlich Argumente, die auf beweisbarer Physik beruhen!

            Btw: Sie sollten außerdem versuchen, den Sinn der Anmekung von Lüdecke zu begreifen. Er sagt: „Fest steht, dass es bis heute keine begutachtete Veröffentlichung gibt, die auf der Basis von Messungen einen anthropogenen Beitrag auf Klimaänderungen zu belegen vermag. Somit erübrigen sich alle Spekulationen über theoretische physikalische Details der Wirkung des anthropogenen CO2.“

            Damit bestätigt er indirekt meine Kritik, weil wäre Abb. 6.12 stichhaltig, müßte sie belegbar sein.

          • stefan strasser schrieb am 16. Dezember 2020 um 10:55

            Einfluß auf meine Meinung haben nur belegbare Sachverhalte und nicht Behauptungen, die nicht nur absurd klingen, sondern auch durch keinerlei Meßbarkeit einer Überprüfung standhalten.

            Welchen Teil können wir denn Ihrer Meinung nach nicht messen? Einstrahlung der Sonne, Albedo (reflektierte Sonnestrahlung), Abstrahlung an der Erdoberfläche, Abstrahlung an der Grenze zum All, Abstrahlung aus der Atmosphäre?

            Mich überzeugen daher ausschließlich Argumente, die auf beweisbarer Physik beruhen!

            Offensichtlich lehnen Sie Dinge ab, wenn Sie Ihnen absurd erscheinen.

            Btw: Sie sollten außerdem versuchen, den Sinn der Anmekung von Lüdecke zu begreifen. Er sagt: „Fest steht, dass es bis heute keine begutachtete Veröffentlichung gibt, die auf der Basis von Messungen einen anthropogenen Beitrag auf Klimaänderungen zu belegen vermag. Somit erübrigen sich alle Spekulationen über theoretische physikalische Details der Wirkung des anthropogenen CO2.“

            Diese Aussage bezieht sich auf die Wirkung von zusätzlich hinzugefügtem CO2. Herr Lüdecke ist der Meinung, die könne man bisher nicht aus den Messungen herauslesen. Den natürlichen Treibhauseffekt an sich und die theoretische Temperaturerhöhung bei einer Verdoppelung der CO2 Gehaltes (ohne Feedbacks), die sich aus der Theorie herleitet, sieht er genauso wie alle anderen. Vielleicht werfen Sie doch mal einen Blick auf den Artikel von Pierrehumbert (Lüdecke: „Als Arbeitsgrundlage … empfehle ich den Beitrag von Pierrehumbert …“)

          • 16. Dezember 2020 um 15:09

            Meine Kommentare beziehen sich, wie klar ersichtlich ist, alle auf meinen Basisbeitrag, in dem ich eine Behauptung eines Lehrbuches kommentiere (Abb. 6.12)!

            Wieso versuchen Sie krampfhaft, meine Kommentare in einen anderen Kontext zu stellen und dort dann Kritik zu üben?

            Ich habe an keiner Stelle etwas von einem „natürlichen Treibhauseffekt“ geschrieben und auch von keiner CO2-Verdoppelung, usw.!

            Sie sollten also Ihr Leseverstehen trainieren!

          • stefan strasser schrieb am 17. Dezember 2020 um 15:27

            Meine Kommentare beziehen sich … alle auf meinen Basisbeitrag, in dem ich eine Behauptung eines Lehrbuches kommentiere (Abb. 6.12)!

            Ich habe an keiner Stelle etwas von einem „natürlichen Treibhauseffekt“ geschrieben

            Sie sollten also Ihr Leseverstehen trainieren!

            Die Diskussion begann mit folgendem Statement am 10. Dezember 2020 um 15:18:

            Wer Details zum (natürlichen) Treibhauseffekt aufgrund von CO₂ auf Uni-Lehrbuch Niveau sucht, tut sich schwer.

            Was habe ich an dem Satz falsch verstanden?

          • 17. Dezember 2020 um 16:52

            Also, man kann natürlich alles verdrehen. Fakt ist, daß ich von Kommentaren auf Ihre Entgegnungen spreche. Und dafür stimmt meine Aussage.

            Auch der Basisbeitrag macht keine Aussage zum Treibhauseffekt, sondern sucht lediglich nach wissenschaftlichen Belegen, ohne allerdings welche zu finden.

            Das einzige, was man findet, ist die Behauptung, daß der sog. THE nach außen nicht sichtbar ist! Es wird also in der Atmosphäre angeblich Temperatur erzeugt und auch wieder abgebaut, ohne daß man davon aus dem Weltraum etwas merkt. Wenn man voraussetzt, daß Temperatur eine Auswirkung von Wärme ist und Wärme eine Energie, dann erzeugt der THE also Wärmeenergie aus dem Nichts, die die Erde zwar real um 33°C  erwärmt, vernichtet sie aber auch gleich wieder spurlos, damit sie vom All trotz erfolgter Erwärmung nicht bemerkbar ist. Und der Betrag der erzeugten Wärme hängt überwiegend von der Menge des CO2 ab.

            Ist es das, was Sie mir durch Wortklauberei beweisen wollen?

            Frage: welches Studium ist erforderlich, so etwas zu erfinden und zu vertreten? In welchem Fach lernt man das?

          • stefan strasser schrieb am 18. Dezember 2020 um 9:54

            Das einzige, was man findet, ist die Behauptung, daß der sog. THE nach außen nicht sichtbar ist!

            Da würde mich die genaue Formulierung mal interessieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das wirklich so geschrieben wurde. Wenn Sie in die Artikel von Herrn Lüdecke oder Pierrehumbert reinsehen, können Sie sich die von aussen sichtbaren Spektren ansehen, die klar zeigen, dass in den Frequenzbereichen der infrarot-aktiven Gase weniger emittiert wird, als im Rest des Spektrum. Da wird also der Abfluss von Energie ins All behindert/verringert. Und Sie können sich auch die Übereinstimmung von Messung und Berechnung ansehen. (Berechnungen, die es Ihrer Meinung nach wegen fehlender physikalischer Grundlagen eigentlich gar nicht geben kann. Falls Sie dazu doch nochmal was lesen wollen, hier vielleicht ein Einstieg: Confidence in radiative transfer models

            Atmospheric radiative transfer models rank among the most robust components of climate model, in terms of having a rigorous theoretical foundation and extensive experimental validation both in the laboratory and from field measurements.

            )

             

          • Zitat: „Der Treibhauseffekt wirkt sich also auf die Strahlung, mit der sich die Erde einem Beobachter aus dem Weltraum präsentiert, überhaupt nicht aus; der Treibhauseffekt ist eine interne Eigenschaft des irdischen Klimasystems“ [S 216 Mitte].

            Auch die bekannte Trenberth/Kiehl Grafik belegt das, in beiden Richtungen wirken dort 239 W/m². Von bodennahen Erwärmungsprozessen ist von außen also auch hier nichts zu bemerken.

            Jeder möge sich daraus selbst seinen Reim machen …

          • stefan strasser schrieb am 18. Dezember 2020 um 17:04

            Zitat: „Der Treibhauseffekt wirkt sich also auf die Strahlung, mit der sich die Erde einem Beobachter aus dem Weltraum präsentiert, überhaupt nicht aus; der Treibhauseffekt ist eine interne Eigenschaft des irdischen Klimasystems“ [S 216 Mitte].

            Der Absatz beginnt mit:

            Eine zweite wichtige Eigenschaft dieses simplen Modells ist der Wert von T_A . Dieser ist gleich der schon vorher gefundenen Strahlungsgleichgewichtstemperatur der Erde im nulldimensionalen Punktmodell von Bild 5.2. Woran liegt das? An der Annahme, die Atmosphäre sei im terrestrischen Strahlungsbereich schwarz.

            Die von Ihnen zitierte Aussage gilt also für das einfache Modell, weil dort angenommen wird, dass die Atmosphäre sich im Infrarotbereich wie ein schwarzer Körper verhält. In den darauf folgenen Kapiteln sehen Sie die tatsächlichen Strahlungsverhältnisse, wie sie von Ceres gemessen werden. Dort sehen Sie z.B., dass in Wüstengebieten mehr ins All abgestrahlt wird, da dort der Wasserdampfgehalt der Atmosphäre geringer ist, als in anderen Gebieten.

            Also vielleicht beim Lesen wirklich darauf achten, was eine Modellbetrachtung zum qualitativen Erklären ist und was tatsächliche Messungen und Berechnungen sind.

  7. „…wir schaffen auch den Sieg über das Kohlendioxid, auf die gleiche Weise…“

    Na, DAS wollen wir mal nicht hoffen, denn dann würden wir wirklich alle sterben.

  8. Außer der Kirchensteuer ist es für jeden Gläubigen selbstverständlich, dass er jeden Sonntag der Kirche eine Sonderspende zukommen läßt. Wer an eine CO2-Treibhauserwärmung glaubt, der sollte mit gutem Beispiel vorangehen und freiwillig CO2-Sonderabgaben an den Staat bezahlen und seine „gute“ Tat hier bei EIKE kundttun. Ich selbst bezeichne mich als aktiver Naturschützer und verbringe doch auch seit Jahrzehnten meine Freizeit im 15 km Umkreis um meinen Wohnort

    • Als dem Papst Alexander VI. zugetragen wurde, daß sein Sohn Cesare Borgia letzte Nacht 100.000 Goldgulden verpraßt hatte, rief er aus: „Ach, das sind ja nur die Sünden der Deutschen.“ Es war ja die Kirche, die damals die Steuer eintrieb, den Zehnten. Mit „Sünden“ ist der Erlös aus dem Verkauf von Ablaßbriefen gemeint, denn soviel floß der Kurie in Rom jährlich allein aus dem Deutschen Reich zu. Zuzüglich zur Kirchensteuer. „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seel‘ im huy aus dem Fegefeuer in den Himmel springt,“ Mit solchen Parolen im Gepäck zog der Mönch Tetzel durch die Lande und nahm den dummen Gläubigen das sauer verdiente Geld ab. Wenn ich „Handel mit Emissions-Rechten“ höre, muß ich an den alten Tetzel denken. Eine von seinen Truhen steht heute noch in der Gertraudenkirche in meiner Geburtsstadt Frankfurt (Oder). Damit haben die Katholiban seinerzeit dem Luther die Anhänger in die Arme getrieben. Und in Rom wurde deutsches Geld verjubelt und verschwendet. Nunmehr darf sich Italien zu 0,6% neu verschulden, die Schulden kauft die EZB. Das Target2-Saldo der Deutschen Bundesbank lag zum 30. November bei 1.060 Mia. €.

      https: http://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/geldpolitik-ezb-stellt-weitere-halbe-billion-euro-für-corona-notprogramm-zur-verfügung/ar-BB1bODJ1?ocid=msedgdhp

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