Minister Altmaier zum Klimawandel: …

Politiker sind wie gerade sprechen lernende Babys: Viel reden, ohne etwas zu sagen. Bild: Peter Derrfuss / pixelio.de

[2] „Diese Erkenntnis ist gesichert, sie wird von der übergroßen Mehrheit von Wissenschaftlern und Verantwortlichen weltweit geteilt und kann mit rationalen Argumenten nicht bestritten werden“
Helmut Kuntz

Minister Altmaier (die über-gewichtige Sprechpuppe von Frau Merkel ohne jegliche Spur einer eigenen Meinung) ist (zur Vorbereitung der nächsten Bundestagswahl mit geplanter, GRÜNER Koalition und vielleicht auch Kanzler*in) plötzlich zum „Zeugen“ des Klimawandels mutiert [1]. Zur Begründung gab er an, dass diese Meinung „von der übergroßen Mehrheit der Wissenschaftler“ geteilt werde, weshalb es dagegen „keine rationale Argumentation“ mehr geben kann.

Im Bundestag soll es bald keine Opposition, sondern nur noch gemeinsamen Konsens geben …

Es ist wirklich erschütternd, wie schnell und vor allem konsequent es einer in der ehemaligen DDR in Agitation geschulten Frau gelang, Deutschlands Politelite auf eine (in ihrer ehemaligen Sozialisierungsumgebung übliche) Einheitsmeinung einzuschwören und das Parlament in der Folge gleich auszuschalten (ohne dass diese hochbezahlte Versammlung auch nur im Ansatz revoltiert), indem in Zukunft Räte die Politik maßgeblich bestimmen sollen [4].

Wie üblich, lässt sie dies vorab durch andere verkünden, um die Reaktionen abzuwarten und wenn es gelungen ist, ihrer der „Konsensmeinung“ zuzustimmen:
[2] (Altmaier:) …. Deshalb schlage ich vor, dass wir noch vor Beginn des Bundestagswahlkampfes einen breiten parteiübergreifenden Konsens über die klimapolitischen Handlungsnotwendigkeiten herbeiführen. Daran sollten nicht nur die im Bundestag vertretenen Parteien, sondern auch weite Teile der Klimabewegung, der Wirtschaft und der Kirchen und Religionsgemeinschaften mitwirken …

Es ist mit rationalen Argumenten nicht bestreitbar …

Herrn Altmaier ist wahrscheinlich gar nicht bewusst (und wenn, würde es ihn wohl auch nicht stören), dass er sich mit der Aussage zum „Klimakonsens“ auf dem investigativen Niveau des Mittelalters befindet.

Damals war nicht die eigene Meinung, sondern die „honoriger Personen der Zeitgeschichte“ verbindlich. Nur so konnte sich die Hexenverfolgung so lange halten und die Kirche mit gefälschten (aber von längst verstorbenen „honorigen Personen“ angeblich bestätigten) Dokumenten fremde Ländereien in ihr Eigentum „überführen“.

Er spricht damit aber ein heißes Thema an: Warum sind methodisch völlig falsche Studien (rein persönliche, durch nichts belegte Meinung des Autors) in denen beim genauen Hinsehen eindeutig das Gegenteil herauskam, noch nach Jahren – und vielen Widerlegungen – als Belege zitierfähig und werden hemmungslos weiterhin argumentiert?
Das machen nicht nur Herr Altmaier (der wohl schon um seinen Posten im künftigen, GRÜNen Politikumfeld buhlt) und unsere Umweltministerin [15], sondern auch die Redaktion der Lokalzeitung des Autors:
Ein Redakteur: … Und da sagt eine breite Koalition aus Experten unterschiedlichster Lage aktuell, dass eben doch sehr viel dafür spricht, dass es besagten menschengemachten Klimawandel gibt. Natürlich, auch eine solch überragende Mehrheit kann sich irren – aber wie wahrscheinlich ist das? Und ist es nicht auf jeden Fall viel wahrscheinlicher, dass es umgekehrt die wenigen Experten, die keine Indizien für den Klimawandel erkennen wollen, sind, die falsch liegen?
Ich vertraue an dieser Stelle dem derzeitigen wissenschaftlichen Mehrheitskonsens.

Was macht man als aktiver Opportunist in einem solchen Fall? Man lädt die am ehesten Erreichbaren zur fachlichen Diskussion ein:
Autor (gekürzt): An die Redaktion der …
In Reaktionen auf meine Einwendungen zum zunehmenden Klimaalarmismus in der … kommt als „Gegenargument“ verblüffend oft die Antwort, dass „die Mehrheit“ der Klimawissenschaftler den AGW-Klimawandel bejahen, weshalb kritische Stimmen dazu automatisch in der absoluten Minderheit seien und alleine deshalb schon falsch liegen müssen. Zitierung: „
Ich vertraue an dieser Stelle dem derzeitigen wissenschaftlichen Mehrheitskonsens“.
Lassen wir das Thema, wann in der Geschichte überhaupt jemals bei wissenschaftlichen Übergängen die etablierte Wissenschaft richtig lag … Bleibt die Fragestellung, wie es sich beim angesprochenen (angeblichen) 97 % Klimakonsens verhält, der nicht einmal eine Abstimmung, sondern nur eine Wortzählung ist …
Meine Ansicht dazu habe ich der Redaktion bereits öfters gezeigt (Anlage). Sie mündet in der Behauptung, dass es sich um einen beispiellosen Datenbetrug handelt, indem jegliche methodische Seriosität mit den Füßen getreten wurde …

Nun steht es selbstverständlich jedem völlig frei, einem verkündeten „Mehrheitskonsens“ zu vertrauen – sofern man als Privatperson agiert. Die Mitarbeiter der Redaktion verkünden es jedoch in ihrer Eigenschaft als besonders investigativ agierende, und vermitteln es so auch ihren Lesern, womit der „Konsens“ eine völlig andere Wertigkeit bekommt.

Eine Klärung der Plausibilität und Methodik-Qualität des von Vielen als Klimahysterie-Beleg verstandenen „Konsenses“ liegt also mit Sicherheit im allgemeinen Interesse …
Mein Vorschlag an die Redaktion ist deshalb, die Fragestellung, wie glaubwürdig dieser 97 % Konsens (Studie:
John Cook et al, 27. Mai 2013: Quantifying the consensus on anthropogenic global warming in the scientific literature) wirklich ist, und auch, warum die vielen Gegenpetitionen von Wissenschaftlern als „nicht argumentativ“ verworfen werden und in allen Medien unerwähnt bleiben, auf Sachebene zu diskutieren.
Mit Sicherheit finden sich bei den … Redakteur*innen welche dies können, bzw. schon getan haben (denn dass dieser wichtige, weil jegliche weitere Fachargumentation angeblich „ersparende“ „Konsens“, einfach aufgrund von „Hörensagen“, oder, weil Frau S. Schulze es von der Bundestagskanzel verkündet hat, ohne Sichtung der Studie geglaubt wird, ist bei investigativen Journalist*ìnnen ja mit Sicherheit auszuschließen).
… Da die Durchführung sicher auf beiden Seiten etwas Aufwand erfordert, würde ich den Mailverkehr der Fachdiskussion als Artikel auf dem bekannten Portal EIKE veröffentlichen …
Bisher kam von der Redaktion auf diesen Vorschlag noch keine Antwort. Trotzdem hat der Autor hat mit diesem Artikel einen ersten Diskussionsentwurf ausgearbeitet.

Die Konsensstudie(n)

Trotz schon einiger Veröffentlichungen zu diesem Thema auch auf EIKE [15] wird nicht jedem Leser*in geläufig sein, welcher genaue Hintergrund mit dem „97 %-Konsens“ gemeint ist. Zudem gibt es einige „Konsensstudien“, deren bekanntesten sind:
Die allgemein als „97 % Konsensstudie“ zitierte:
– John Cook at al., 15. Mai 2013:
Quantifying the consensus on anthropogenic global warming in the scientific literature
Eine Vorgängerstudie
– Doran, P. T., and M. Kendall Zimmermann (2009):
Examining the Scientific Consensus on Climate Change
Und die 99,84 % “Konsens”-Studie:
– James Lawrence Powell 28. März 2016: Climate Scientists Virtually Unanimous: Anthropogenic Global Warming Is True

Der Konsensstudien-Autor J. L. Powell hat in einer Schrift [16] dazu eine Tabelle hinterlegt:

Bild 1 Wichtige Konsensstudien und deren „Konsensergebnis“ [16]. Anmerkung: Die Studie von Doran et al. fehlt darin

Konsensstudie” Oreskes 2004

Diese Studie ist in einem EIKE-Artikel gut beschrieben:
[18] EIKE 22. Juni 2017: Was stimmt nicht mit der Behauptung, „97% aller Klimawissenschaftler“ stimmen hinsichtlich AGW überein?

Deshalb Zitierungen daraus.
[18] … Im Jahre 2004 hat Science die Ergebnisse einer Studie der Historikerin Naomi Oreskes veröffentlicht, in welcher sie behauptet, dass „ohne substantielle Unterschiede die Wissenschaftler erkennen, dass menschliche Aktivitäten die Erde erwärmen“.
Aber ein Versuch, die Studie nachzuvollziehen, ergab, dass sie sowohl bei der Bearbeitung der Daten schwere Fehler gemacht hatte als auch, dass nach einer Neubearbeitung der Daten entgegengesetzte Ergebnisse herauskamen. Benny Peiser wies in einem Brief an
Science … darauf hin, dass das Magazin es abgelehnt habe, dies zu publizieren. Aber die Cornwall Alliance hat die Ergebnisse im Jahre2006 so zusammengefasst:

Oreskes behauptete, dass eine Analyse von 928 Abstracts in der ISI-Datenbasis, welche den Terminus „Klimawandel“ enthielten, den vermeintlichen Konsens beweisen würden.
Es stellte sich heraus, dass sie die Datenbasis nach drei Schlüsselwörtern durchsucht hatte („global climate change“) anstatt der zwei Wörter („climate change“), die sie genannt hatte. Dies hat die Anzahl der Suchergebnisse um eine Größenordnung verkleinert. Die Suche lediglich nach „climate change“ ergab stattdessen fast 12.000 Artikel in der gleichen Datenbasis während der relevanten Dekade. Außen vor gelassen wurden in Oreskes‘ Liste „zahlreiche Forschungsstudien, welche zeigen, dass die globalen Temperaturen ähnlich oder sogar höher gelegen haben während des Klimaoptimums im Holozän und während der Mittelalterlichen Warmzeit, als das atmosphärische CO2-Niveau viel niedriger war als heute; dass solare Variabilität ein Schlüsseltreiber des jüngsten Klimawandels ist und dass die Klimamodellierung höchst unsicher ist“. Außerdem, selbst wenn man die drei Schlüsselwörter eingibt, was sie tatsächlich getan hat, ergaben sich nicht 928, sondern 1247 Treffer, von denen 1117 Abstracts enthielten. Eine Analyse dieser Abstracts ergab:
nur 1 Prozent der Abstracts stützte explizit, was Oreskes den „Konsens-Standpunkt“ nannte,
29 Prozent akzeptierten das implizit, „aber hauptsächlich konzentriert auf Abschätzungen der Auswirkungen eines vorhergesagten globalen Klimawandels,
8 Prozent rankten sich um „Abschwächung“,
6 Prozent konzentrierten sich auf Fragen der Methodik und der Verfahren
8 Prozent behandelten „exklusiv paläo-klimatologische Forschung ohne Bezug zum jüngsten Klimawandels
3 Prozent wiesen den Standpunkt zurück oder bezweifelten ihn, dass menschliche Aktivitäten der Haupttreiber der ,beobachteten Erwärmung während der letzten 50 Jahre‘ sind,
4 Prozent konzentrierten sich auf „natürliche Faktoren eines globalen Klimawandels“, und
42 Prozent enthielten keinerlei direkten oder indirekten Link oder einen Bezug zu menschlichen Aktivitäten, CO2- oder Treibhausgas-Emissionen, geschweige denn einen anthropogenen Antrieb des jüngsten Klimawandels.

Konsensstudie” Doran, P. T., and M. Kendall Zimmermann 2009

Hierbei handelt es sich um die Befragung von Geowissenschaftlern durch eine Studentin (Link).

Dazu stellte eine damalige Studentin eines Prof. Doran, Frau Margaret Zimmerman, 10.257 Geowissenschaftlern (90 % davon in den USA, also nicht entfernt eine globale Stichprobe) zwei Hauptfragen mit Unterpunkten:
-When compared with pre-1800s levels, do you think that mean global temperatures have generally risen, fallen, or remained relatively constant?
(
Glauben Sie, dass die globalen Durchschnittstemperaturen im Vergleich zu den Werten vor 1800 im Allgemeinen gestiegen, gefallen oder relativ konstant geblieben sind?)
-Do you think human activity is a significant contributing factor in changing mean global temperatures?
(Glauben Sie, dass menschliche Aktivitäten einen wesentlichen Beitrag zur Veränderung der globalen Durchschnittstemperaturen leisten?)

Diese zwei Fragen sind so allgemein, dass man sich fragt, was eine Beantwortung zur Faktenstellung, inwieweit die Bejahung eines schlimmen, vom Menschen verursachten Klimawandels von der Klimawissenschaft weltweit getragen wird, wenig bis nichts beitragen kann.

Begründungen:
Zur ersten Frage:
– Niemand bezweifelt, dass die Temperatur nach dem Ende der nachmittelalterlichen, kleinen Eiszeit nicht gestiegen wäre. Nur sagt eine Beantwortung nichts über eine Bejahung, Neutralität oder Ablehnung des „schlimmen, alleine vom Menschen verursachten Klimawandels“ aus.

Zur zweiten Frage:
– Selbst Klimaskeptiker „gönnen“ dem CO2 – und damit auch vom Menschen emittiertem – einen kleinen Anteil an zusätzlicher Erwärmung. So lange der „wesentliche Beitrag“ jedoch nicht näher quantifiziert und mit Gefährlichkeitsstufungen vergleichbar gemacht ist, sagt weder ein „Ja“ noch ein „Nein“ etwas Konkretes über die Ansicht zum AGW-Klimawandel aus. Allerhöchstens wäre eine Tendenz ableitbar.

Konkrete – zur Klärung erforderliche – Fragen wurden nicht gestellt, wie sich zum Beispiel angeboten hätte:
– Woraus schließen Sie, dass der aktuelle Anstieg unnatürlich ist und wie hoch schätzen Sie den vom Menschen verursachten Beitrag?
– Betrachten Sie die Erwärmung seit der letzten Zwischeneiszeit als eine Gefahr oder einen Segen?
– Erwarten Sie, dass sich die Erwärmung über hunderte von Jahren weiter fortsetzt und zu einer Überhitzung mit Kipppunkt führt?
Wohl der Grund, warum nur 30,7 % der Befragten (3146 Personen) überhaupt antworteten.

Damit kann es rechnerisch nur noch max. 30,7 % (gesicherte) Zustimmung aller Fachpersonen (denn diese wurden ja angefragt) geben.
Die Analyse der „Unterfragestellungen“ ergab dann:
– Von den 30,7 % der Antwortenden stimmten 90 % (28 % der Angefragten) bei der Frage 1 (glauben Sie, dass die globalen Durchschnittstemperaturen im Vergleich zu den Werten vor 1800 im Allgemeinen gestiegen, gefallen oder relativ konstant geblieben sind?) dem „gestiegen“ zu (was mit einer Zustimmung zum schlimmen AGW-Klimawandel überhaupt nichts zu tun hat),
– 82 % (25 % der Angefragten) gaben bei der Frage 2 (Glauben Sie, dass menschliche Aktivitäten einen wesentlichen Beitrag zur Veränderung der globalen Durchschnittstemperaturen leisten?) ein „ja“ an .
Dieses Ergebnis wollte man so nicht publizieren.

Und so wurde „tiefgehender“ ausgewertet:
Eine zusätzliche – allgemeine – Fragestellung war die nach der „Klimakompetenz“. Von den Antwortenden bezeichneten sich ungefähr 5 % als „Climate Scientists“ und 8,5 % gaben an, dass mehr als 50 % ihrer peer-reviewed Publikationen in den letzten 5 Jahren den Klimawandel zum Inhalt hatten.

In Abänderung der ursprünglichen Methodik wurde nun festgelegt, dass nur die „wirklichen Klimaspezialisten“, also nur die 79 Personen von den 10.257 angeschriebenen, welche 50 % peer-reviewte „Klimaartikeln“ in den letzten 5 Jahren –vorzuweisen hatten, wirklich repräsentativ wären (Anmerkung: Dabei ist bekannt dass die Klimafachpresse zu jener Zeit grundsätzlich keine Beiträge von Klimaskeptikern veröffentlichte) deshalb diese 79 Personen alleine die Gesamtsumme „Klimawissenschaftler“ stellt und auch alleine deren Antworten zählt.
Damit gelang das „geforderte“ folgende Ergebnis:
… (79 individuals in total). Of these specialists, 96.2% (76 of 79) answered “risen” to question 1 and 97.4% (75 of 77) answered yes to question2.

Seitdem publiziert man hemmungslos (und unwidersprochen): 97 % aller Wissenschaftler sind vom Klimawandel überzeugt …., oder wie es Altmaier sagte: Dass diese Meinung „von der übergroßen Mehrheit der Wissenschaftler geteilt werde“.

Selbstverständlich kam Herrn Altmaier nicht selbst darauf, sondern er weiss es von „wissenschaftlichen Plattformen“, wie zum Beispiel: [8] SkepticalScience: Der 97% Konsens ist ein belastbares Ergebnis
… Trotzdem ist die Existenz eines Konsens unter Experten zur anthropogenen globalen Erwärmung Realität, was durch eine Untersuchung aller dafür vorhandener Beweise belegt wird … Doran & Zimmerman (2009) ermittelten einen 97% Konsens unter Wissenschaftlern, die Studien aus der Klimaforschung publizieren …

Methodisches Problem “Stichprobe”

Bereits diese Studie zeigt ein statistisches Problem, welches auch alle Nachfolgestudien aufweisen: Von den ausgewählten Fachpersonen antwortet ein Großteil nicht.
Die Studie „tut“ nun so, als wären die Antwortenden eine Stichprobe, welche repräsentativ sei und deshalb problemlos ausgewertet werden könne. Das ist methodisch aber grundfalsch.

Eine Stichprobe muss repräsentativ sein. Dies ist sie nur, wenn deren Auswahl nach dem Zufallsprinzip erfolgt. Dies ließe sich erreichen, indem aus der Gesamtmenge per Zufallsgenerator die anzufragenden Wissenschaftler bestimmt werden. (Und nur) Wenn diese alle antworten, hätte man eine repräsentative, statistisch auswertbare, Stichprobe, allerdings mit einem Streubereich, der zum Mittelwert anzugeben wäre.

Die erfolgte „Deklaration“ der ca. 31 % Antwortenden als Stichprobe erfüllt die Zufallsbedingung nicht, da diese Antwortenden damit bereits eine Vorauswahl getroffen haben und für den überwiegenden Rest der Fachpersonen mit ziemlicher Sicherheit nicht repräsentativ sind.
Nur bei Wahlen wird trotzdem so vorgegangen und selbst bei kleiner Wahlbeteiligung „behauptet“, dass das Ergebnis das Meinungsbild der Gesamtheit sei. Dies ist jedoch einfach der Not geschuldet, um überhaupt zu einem Ergebnis zu kommen. Ein methodischer Fehler bleibt es trotzdem (weshalb bei geringer Wahlbeteiligung, diese deshalb oft auch als –„Protest der Mehrheit“ deklariert und das Ergebnis angezweifelt wird).

Allerdings ist dieses Ignorieren von statistisch „ordentlichem Handwerk“ bei diesen Konsensstudien kein Zufall, sondern bewusst angewandt, um genau das – was bei Wahlen mit geringer Beteiligung als negativ bemängelt wird – zu erreichen: Wer „am lautesten schreit“ – sich also nach dem offiziellen Mainstream richtet und es überdeutlich bereits im Summary richtig deklariert – gewinnt und gilt als Vertreter der angeblichen Wahrheit.
Solche Betrügereien bewusst falsch angewandte Statistik findet sich öfters in politisch orientierten Wissenschaften. Beim AGW-Klimawandel ist es allerdings nicht nur besonders schlimm, sondern fast schon Methode.
Der Erfolg gibt dem Betrug Vorgehen recht. Wer es macht, um das politisch gewünschte Narrativ zu bedienen, wird allseits gelobt sogar von Obama (und mit Fördermitteln versorgt). Wer es nicht mitmacht, muss um seine Zukunft, eventuell sogar um seinen Job bangen.

Konsensstudie” John Cook et al., 2013

Diese Studie ist die gängigste, als 97 % Konsens-Studie bezeichnete und dazu auch noch von Obama höchstpersönlich „geadelt“. Auch diese Studie ermittelte – also bestätigte – die 97 % Zustimmung.

Bild 2 Tweed von Obama zur „John Cook“ Konsensstudie

Gewichtige Informationsplattformen „können“ die absolute Seriosität auch dieser Studie bestätigen [6] [8]. SkepticalScience: Der 97% Konsens aus Cook et al. (2013) ist ein belastbares Ergebnis
Wissenschaftliche Belege zeigen…
Der 97% Konsens wurde durch eine Reihe von unterschiedlichen und voneinander unabhängigen Ansätzen und Beweisketten bestätigt.

Sehen wir deshalb einfach nach, was diese Studie wirklich ermittelt hat. Vorab etwas Information über diese Studie vom SPIEGEL (ja, es gab Zeiten, da durfte ein bestimmter Journalist dort noch ab und zu auch etwas Klimakritisches schreiben) ist hilfreich:
[9] DER SPIEGEL 23.09.2014: Missglückter Forscher-Aufruf zum Uno-Klimagipfel Die 97-Prozent-Falle
Die Uno berät über einen Weltklimavertrag, Wissenschaftler nutzen das für eine Kampagne: Sie behaupten, 97 Prozent der Klimaforscher seien sich einig. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.
… Die Studie, die für so viel Aufsehen sorgt, wurde vergangenes Jahr von Forschern um John Cook von der australischen University of Queensland … Sie hatten Umweltaktivisten der Internetseite „Skeptical Science“ beauftragt, Tausende Klimastudien auszuwerten. Die Freiwilligen prüften, ob in den Zusammenfassungen der Arbeiten der menschengemachte (anthropogene) Klimawandel als gegeben vorausgesetzt wurde.
Das Ergebnis: Weniger als ein Prozent der Studien widersprachen ausdrücklich dem Einfluss des Menschen. Gut zwei Drittel hatten keine Position zu dem Thema – sie blieben außen vor. Das Resümee von Cook und seinen Kollegen: 97 Prozent legten einen menschlichen Einfluss zugrunde.
Die Studie belegt also lediglich eine Banalität: Wissenschaftler sind sich weitgehend einig, dass der Mensch zur Klimaerwärmung beiträgt. Selbst hartgesottene Kritiker der Klimaforschung zweifeln nicht an dem physikalischen Grundsatz, dass Treibhausgase aus Autos, Fabriken und Kraftwerken die Luft wärmen.
Zu den eigentlich entscheidenden Fragen jedoch macht die Cook-Studie keine Aussage: Wie groß ist der menschengemachte Anteil am Klimawandel? Und wie gefährlich ist der Klimawandel? Die bedeutendsten Fragen der Umweltforschung sind weitaus schwieriger zu beantworten – und hier gehen die Meinungen der Wissenschaftler weit auseinander …
Der Klimaökonom Richard Tol vom Economic and Social Research Institute in Dublin übt methodische Kritik an der Studie von Cook: Die ausgewerteten Klimastudien seien willkürlich ausgewählt. Und ob die Auswerter vertrauenswürdig gearbeitet hätten, sei nicht getestet worden. „Wenn Leute glaubten, Klimaforscher seien inkompetent“, … „dann brauchen sie zur Bestätigung nur auf die 97-Prozent-Konsens-Studie zu verweisen“.
Die Fachzeitschrift „Environmental Research Letters“ indes, in der die Arbeit erschien, ist begeistert von der Cook-Studie. Sie hat sie zum besten Artikel 2013 gewählt.

Zur Studie selbst. Es gibt eine kurze Darstellung dazu auf WUWT [12]. Doch auf einer deutschen Infoseite ist diese so umfassend und detailliert „aufgedröselt“, dass dem nichts mehr hinzuzufügen ist, und diese deshalb zur Erklärung dient:
Anti-Spiegel: Klimawandel (stark gekürzt und textlich teils leicht verändert): [10] Die 97% Einigkeit unter Wissenschaftlern, die es nie gegeben hat

Aktivisten haben die Basisdaten gefiltert

[10] … John Cook hat mit Hilfe von Freiwilligen unter den Lesern der Seite „Skeptical Science“ die einleitenden Kurzzusammenfassungen („Abstracts“) von 11.944 wissenschaftlichen Arbeiten auf bestimmte Kriterien hin untersucht.
In die Auswahl wurden alle Veröffentlichungen genommen, die die Stichwörte:
-„Global Warming“ (Globale Erwärmung) oder
-„global climate change“ (globale Klimaveränderung)
enthielten.

Anmerkung: Wie (nicht nur) vom Autor oft gezeigt wird, haben die Angaben in Pressemitteilungen und Summaries oft bewusst weit alarmistischere Aussagen als die Studieninhalte, gar nicht so nicht selten bis zum Summary-Bericht des (alarmistischen) Gegenteils. Denn nur dann findet eine (Klimawandel-)Studie Verbreitung und wird oft zitiert, um das Ranking der Autoren zu erhöhen (das ist meistens der einzige Sinn solcher Studien). Eine solche „Belegung“ alleine anhand der Summarie-Texte führen zu wollen, ist schon deswegen ein eklatanter, methodischer (aber sicher ganz bewusster) Fehler.

[10] Er hat diese Arbeiten 7 Kategorien zugeordnet. Die Kategorien sind:

Bild 3 [10] In der Studie abgefragte Kategorien
Die Kategorien kann man übersetzen als:
1: Äußern sich explizit zum AGW (menschgemachter globaler Erwärmung) und ordnen dem Menschen mehr als 50% Anteil am Klimawandel zu.
2: Äußern sich explizit zum menschgemachten Klimawandel, jedoch quantifizieren oder minimieren den Anteil nicht.
3: Äußern sich implizit zum menschgemachten Klimawandel (z.B. durch Erwähnung desselben).
4: Nehmen keine Position ein.
5: Minimieren oder lehnen den menschgemachten Klimawandel wenigstens implizit ab
6: Minimieren oder lehnen den menschgemachten Klimawandel explizit ab, quantifizieren aber nicht den Anteil.
7: Lehnen den menschgemachten Klimawandel ab und behaupten, der menschliche Anteil liegt unter 50%.

Schon an dieser Einordnung fällt ein systematischer Fehler auf, denn die Gruppe 2 muss sich zumindest mit den Gruppen 5, 6 und 7 inhaltlich überschneiden. Diejenigen, die dem menschgemachten Klimawandel zustimmen aber nicht über 50% sehen, minimieren eigentlich sinngemäß den Anteil des Menschen (Kategorien 5 und 6) bzw sehen ihn definitionsgemäß unter 50% (Kategorie 7).
Es ist schwierig, hier eine eher zustimmende bzw. ablehnende Haltung der Autoren zum anthropogenen Anteil der Klimaveränderung herauszulesen. Vor allem, wenn die Abstracts wie gewohnt sehr sachlich und vorsichtig geschrieben sind, fehlen regelmäßig Äußerungen, die hier eine eindeutige Zuordnung ermöglichen …

Die Frage lautet, wie kommen Cook et al. auf 97%?

[10] dazu habe ich mir … von einem Tabellenkalkulationsprogramm nachzählen lassen, wie viele wissenschaftliche Veröffentlichungen von Cooks Mitarbeitern den einzelnen Kategorien zugeordnet wurden … Und das Ergebnis war ernüchternd …

Bild 4 [10] In der Studie zugewiesene Kategorien (anhand der von [10] durchgeführten Auswertung)
[10] Wichtig ist … zunächst, dass in der Originalarbeit die obige detaillierte Tabelle in keiner Form in der Veröffentlichung von Cook et al. Erwähnung findet! Eine detaillierte Auflistung der Messergebnisse fehlt.

Dem Leser wird … verheimlicht, dass lediglich 0,54% aller Autoren, die etwas zum Klimawandel schreiben, den Menschen als wesentlichen Treibers des Klimas sehen

[10] Diese Prozentzahl taucht tatsächlich im gesamten Artikel von Cook et. al nicht auf! Nicht als Tabellenwert, nicht im Fließtext.
Cook et al. fassen die Teilergebnisse der Kategorien 1 bis 3 in ihrer Tabelle 3 hingegen zu einer Teilmenge zusammen und zeigen uns die detaillierten Ergebnisse nicht. Dies führt zwingend zur Frage: Will der Autor der Studie hier etwas verheimlichen?

Bild 5 [10] In der Studie in Tabelle 3 angegebene Kategorien (übersetzt)
[10] Auch dass plötzlich eine Kategorie „Unsicher über AGW“ mit 40 Arbeiten auftaucht, verwundert auch, weil das aus den Originalzahlen nicht hervorgeht.

In der Studie wurden die Veröffentlichungen nachträglich neu gruppiert

[10]Und hier werden abermals die Originaldaten nicht präsentiert. Verschwiegen werden die Kategorien 5 bis 7.
Zumindest in den Naturwissenschaften ist es eiserne Regel, dass man vor Versuchsbeginn den Analyseplan, also die Messmethoden und den Umgang mit den Messdaten zwingend festlegt … Hier werden aber plötzlich die wissenschaftlichen Veröffentlichungen ganz offenbar komplett neu eingruppiert. Und das auch noch zusätzlich in Kategorien, die es beim Start der Studie anscheinend noch nicht gegeben hat …
Cook et al. schreiben dazu:
„Nach Abschluss der endgültigen Bewertungen wurde eine Zufallsstichprobe von 1000 Abstracts der Kategorie „Keine Position“ erneut untersucht, um diejenigen zu unterscheiden, die keine Meinung äußerten, und diejenigen, die die Ansicht vertreten, dass die Ursache von GW [Globaler Erwärmung] ungewiss ist.“

Trotz durchgängiger, eklatanter Manipulation Mängel gilt die Studie als „Goldstandard“

[10] Diese Stichproben, so kann man aus der folgenden Arbeit entnehmen betrafen die Arbeiten, die keine Aussagen machten (Kategorie 4). Was genau hierbei herauskam, wird auch nicht verraten. Wurde das Ergebnis der Stichprobe auf die Gesamtzahl der Arbeiten hochgerechnet? Keine Angabe. Warum nur eine Stichprobe? Warum hat man nicht alle Abstracts der Kategorie von vornherein nach dieser Fragestellung untersucht. Es sieht für mich hier danach aus, dass hier im Nachhinein vom ursprünglichen Analyseplan abgewichen wurde.
Alleine wegen der bisher festgestellten Mängel muss man fragen, wie dieser Artikel ein Peer-Review-Verfahren überstehen konnte.
Zufügung: Noch viel schlimmer ist, dass diese Studie bis heute in „Klima-Fachkreisen“ (und bis zu unseren „höchsten“ Politikern – den Journalisten der Lokalzeitung des Autors sowieso), sozusagen als „Goldstandard“ gilt.

In Wirklichkeit ermittelte die Studie folgende Daten

[10] Zurück zu den eigentlichen Rohdaten.
-Kategorie 1:
0,54% der wissenschaftlichen Veröffentlichungen ordnen dem Menschen explizit einen überwiegenden Anteil am Klimawandel von über 50% zu
-Kategorie 2:
7,72 % gehören zu denen, die dem Menschen einen Anteil am Klimawandel zusprechen, sich jedoch nicht genau dazu äußern.

Wie manipulierte rechnete Cook et al., um auf 97% „Zustimmung“ zu kommen?

[10]zunächst einmal haben Cook et al. alle Arbeiten, die sich irgendwie zustimmend zum Klimawandel in den Abstracts äußern (Also die Kategorien 1 bis 3) wie wir oben in Tabelle 3 sehen zusammengefasst.
Das ist schon bemerkenswert! Vor allem die vollkommen unbestimmten Äußerungen aus Kategorie 3 zum Klimawandel und die stark variierenden Meinungen aus Kategorie 2 zum menschlichen Anteil am Klimawandel (von viel bis wenig) wurden hier einfach mit denen zusammengefügt, die sich absolut sicher über den überwiegenden Anteil des Menschen am Klimawandel sind. Gefolgt von der Behauptung, dass alle betroffenen Wissenschaftler sich einig wären über den menschgemachten Klimawandel.
Es ergeben sich hier in Summe 32,62% aller wissenschaftlichen Arbeiten. Dieser Wert ist weit von 97% entfernt.

Die Enthaltungen wurden herausgenommen

[10] Jetzt kommt der gravierendste Kniff: Ähnlich wie bei der Bundestagswahl haben Cook et al. einfach die Enthaltungen aus der Rechnung herausgenommen. Das sind in diesem Fall alle Arbeiten in Kategorie 4 mit ca. 67%. Durch diesen rechnerischen Taschenspielertrick bezogen sich die Ergebnisse nur noch auf ca. 33% der Gesamtstichprobenmenge. Und dann steht am Ende die Aussage, dass die überwältigende Mehrheit (97%) der Wissenschaftler einen menschgemachten Einfluss am Klima erkennt. Daraus machen dann nicht wenige Lei(d/t)medien, dass über 97% der Wissenschaftler einen wesentlichen Anteil des Menschen am Klimawandel sehen.

Das ist bemerkenswert! Denn dass es einen menschlichen Anteil am Klimageschehen gibt ist tatsächlich breiter Konsens. Mit wenigen Ausnahmen finden wir diesen Konsens auch bei sehr kritischen Stimmen zum Thema. Diese werden aber pauschal zu „Klimaleugnern“ abgestempelt, weil sie nicht damit einverstanden sind, dass dem Menschen über 50% oder gar über 80-90% Anteil an der globalen Erwärmung zukommen. Und wie die Studie von Cook et al zeigt, schließen sich tatsächlich die allermeisten Wissenschaftler in ihren Veröffentlichungen genau der These nicht an, dass es einen überragenden Anteil des Menschen am Klimawandel gibt.

Rohdaten: Falsch zugeordnete Veröffentlichungen

Diesen – nicht unwichtigen Teil (aber mit vielen, großen Tabellen versehen) – kann jeder in der Publikation selbst nachlesen.

Zusammenfassung zu Cook et al: Lediglich 0,54% aller Veröffentlichungen behaupten einen überwiegenden Anteil des Menschen am Klimageschehen.

[10] … Was bleibt also nun am Ende von dem angeblichen 97%- Konsens? Es gibt einen klaren Konsens, nur leider einen ganz anderen, als sich Cook und seine Freunde gewünscht hätten.
Die Zusammenfassung von Cook et al. hätte ehrlicher Weise lauten müssen:
-In 99,46 % aller wissenschaftlichen Arbeiten ist eine Zustimmung zur These des überwiegenden Anteils des Menschen am Klimawandel
nicht erkennbar
-Die überwiegende Mehrheit von mehr als 66% macht keine Aussage zu dieser Fragestellung. Ein geringer Teil lehnt gar einen überwiegenden oder wenigstens maßgeblichen menschlichen Anteil am Klimawandel eindeutig ab
-Lediglich 0,54% aller Veröffentlichungen behaupten einen überwiegenden Anteil des Menschen am Klimageschehen.

Außerdem ist die Datenbasis der Studie fehlerbehaftet, zahlreiche Veröffentlichungen sind in falsche Kategorien eingeordnet, was eine Stichprobe ergab. Das könnte bei nochmaliger Prüfung die ermittelten Anteile der Veröffentlichungen deutlich zu Gunsten der Ablehner des überwiegenden Anteils den Menschen verschieben.

Daraus ergibt sich eine Frage und eine Schlussfolgerung

[10]Wir können auf Basis dieser Daten hier aber noch eine viel weitergehende Frage stellen:
Wie ist es den anderen sieben bekannten Studien zum angeblichen Klimakonsens möglich, auf Zustimmungswerte bis 99% zu kommen? Die Cook-Studie deckt hier mit 11.944 untersuchten Veröffentlichungen bereits eine ziemlich große Menge an wissenschaftlichen Arbeiten und damit auch Äußerungen zum Klimawandel ab. Wenn wir hier einen nur verschwindend geringen Anteil an Zustimmung zum angeblichen Klimakonsens des IPCC finden, auf welcher Datenbasis kommen dann die anderen Studien zu 99%? Es ergibt sich hier ein erster Anfangsverdacht, dass auch mit diesen Studien etwas nicht stimmen kann. „Further research has to be done.“
Dazu sagen Cook et. al selbst (Übersetzung aus dem Englischen):
„Eine genaue Einschätzung des Grades an wissenschaftlichem Konsens ist ein wesentliches Element für die öffentliche Unterstützung der Klimapolitik (Ding et al 2011). Die Vermittlung des wissenschaftlichen Konsenses erhöht auch die Akzeptanz der Menschen für den Klimawandel (CC) (Lewandowsky et al. 2012).“
Meine Schlussfolgerung dazu ist eindeutig: Es geht hier um die Manipulation der öffentlichen Meinung. Und der Autor gibt das auch indirekt zu! Das lässt auch die Frage aufkommen, ob der Autor hier ergebnisoffen geforscht hat, oder ein gewolltes Ergebnis von Vornherein feststand.
Weitere Kritiken zu dieser „Studie“: [14] [12] [15]

Zufügung

An der Cook-Studie war auch eine Frau Barbel Winkler mit Zuordnung: Skeptical Science, Brisbane, Queensland, Australia, – also einer reinen Klimawandel-Aktivistenorganisation – Co-Autorin.

Bild 6 SkepticalScience. Screenshot von der Homepage

Dazu ein Blogeintrag aus [18]: … Ich habe kürzlich gesehen, dass an der dubiosen Australischen 97%-Cook-Studie auch eine Bärbel Winkler mitgeschrieben hat.
Ich habe diese Frau im Januar 2015 in Radolfszell am Bodensee erlebt. Sie ist eine gelernte Computer-Programmiererin, die dann beim NABU auf Klimaaktivismus „umgeschult“ hat, wie sie es selbst (mit anderen Worten) in Radolfzell erwähnt hatte.
Sie hatte in Radolfzell einen Klima-Vortrag gehalten, voller faktischer Fehler und Widersprüche. Ich hatte ihr mehrfach während ihres Vortrags „die Karten gelegt“, in dem ich ihre Fehler und Widersprüche richtiggestellt hatte.
Am Ende ihres Vortrags kamen ca. 20 Leute auf mich zu und stellten mir Fragen, und nicht Frau Winkler. Das war eine der besten Situationen, die ich je erlebt habe. Das hatte mir damals richtig Motivation gegeben.
Auch deshalb ist mir klar, dass die australische Cook-Studie „Müll“ sein muss.

Die 99,99 %-„Konsensstudie“ von James Lawrence Powell 28. März 2016

97 % „Zustimmung“ reichen beim sich stetig wandelnden Klima natürlich nicht. Wie in autoritären – und allen linksdemagogisch geführten – Ländern „üblich“, darf es keinen Abweichler*in (in Historien oft der/die plötzlich und zur Unzeit auftauchende „Königsmörder*in“) geben, der/die das System in Frage stellen (könnte). Also müssen alle zustimmen. Und so hält man es auch beim schlimmen AGW-Klimawandel.

Ein Professor, von der Obama-Administration dazu beauftragt, auch solch ein „anspruchsvolles“ (Wunsch-)Ergebnis zu liefern, fand sich. Er kam nicht nur auf 97 % Zustimmung, sondern fand, dass es mit Sicherheit mindestens 99,99 %, eventuell sogar 100 % sein müssen.

Wie gelang dies?
Der beauftragte Herr Powell sagte sich: Wenn man die Auswahl der infrage kommenden Studien noch weiter einschränkt und darin nur noch nach einem „Ablehnungsbegriff“ sucht, und das auch nur in der Überschrift und im Abstrakt und dann alle Studien, welche genau diesen einen Begriff nicht listen, automatisch als vorbehaltlose Zustimmung zum schlimmen AGW-Klimawandel wertet, muss die „Zustimmungsrate“ mit Sicherheit noch höher werden. Und so geschah es.
Vorab noch der Hinweis, dass es mehrere „Powell-Studien“ gibt. Im Kern behandeln alle das Gleiche mit geringen Abwandlungen. Seine Diskussion dreht sich lediglich darum, ob die Zustimmung 99,97; 99,99 oder 100 % beträgt.

Powell-Konsensstudien:
-James Lawrence Powell 2012: Science and Global Warming (zweiter Link dazu)
[13] James Lawrence Powell et al., March 28, 2016: Climate Scientists Virtually Unanimous: Anthropogenic Global Warming Is True (Anm.: Diese ist die Powell-2016-„Standardstudie“)
[16] James Lawrence Powell, May 24, 2017: The Consensus on Anthropogenic Global Warming Matters (im WEB zu finden)
Powell, J. (2019): Scientists Reach 100% Consensus on Anthropogenic Global Warming.

Dabei ging (und geht) es Herrn Powell gar nicht um eine „wissenschaftliche Belegführung“ zum wirklichen Anteil an Zustimmungen, sondern – wie er es selbst im Summary seiner Hauptstudie darlegt -, vorwiegend um AGW-Propaganda:
[13] James Lawrence Powell: Abstract
The extent of the consensus among scientists on anthropogenic global warming (AGW) has the potential to influence public opinion and the attitude of political leaders and thus matters greatly to society. The history of science demonstrates that if we wish to judge the level of a scientific consensus and whether the consensus position is likely to be correct, the only reliable source is the peer-reviewed literature. During 2013 and 2014, only 4 of 69,406 authors of peer-reviewed articles on global warming, 0.0058% or 1 in 17,352, rejected AGW. Thus, the consensus on AGW among publishing scientists is above 99.99%, verging on unanimity. The U.S. House of Representatives holds 40 times as many global warming rejecters as are found among the authors of scientific articles. The peer-reviewed literature contains no convincing evidence against AGW.

deepl-Übersetzung: Das Ausmaß des Konsenses unter Wissenschaftlern über die anthropogene globale Erwärmung (AGW) hat das Potenzial, die öffentliche Meinung und die Haltung der politischen Führer zu beeinflussen, und ist daher für die Gesellschaft von großer Bedeutung. Die Geschichte der Wissenschaft zeigt, dass die einzige verlässliche Quelle für die Beurteilung des Ausmaßes eines wissenschaftlichen Konsenses und der Wahrscheinlichkeit, dass die Konsensposition richtig ist, die von Fachkollegen überprüfte Literatur ist. In den Jahren 2013 und 2014 lehnten nur 4 von 69.406 Autoren von peer-reviewed Artikeln über die globale Erwärmung, 0,0058% oder 1 von 17.352, den AGW ab. Somit liegt der Konsens über den AGW unter den veröffentlichenden Wissenschaftlern bei über 99,99%, was an Einstimmigkeit grenzt. Im US-Repräsentantenhaus gibt es 40-mal so viele Ablehnungen der globalen Erwärmung wie unter den Autoren wissenschaftlicher Artikel. Die begutachtete Literatur enthält keine überzeugenden Beweise gegen AGW.

Details zur „Powell-Studie“

Powell reduzierte zuerst einmal (gegenüber seinen „Vorgänger*innen“) die Anzahl der “analysierungswürdigen“ Studien noch weiter, indem er nur solche „auswertete“, welche die Begriffe “Global warming” oder “Gobal climate change” oder “Cimate change” im Summary und Überschrift beinhalteten. So war von vornherein sichergestellt, dass nur zum Klima-Alarmismus tendierende überhaupt Berücksichtigung fanden.
Damit nicht genug. Powell legte zusätzlich fest – beziehungsweise „begründete“ es -, dass jede*r Studienautor*in, welche nicht felsenfest an den schlimmen AGW-Klimawandel glaubt, dies im Summary mit den Wörtern „reject“ (Ablehnung) oder „rejection“ (ablehnen) verkündet.
Kam keiner dieser zwei Begriffe vor, wurde es automatisch als volle Zustimmung zum Klimawandel gewertet. Was wirklich im Summary, gar in den Studien selbst stand, wurde vollkommen ignoriert, wie selbstverständlich auch die vielen Petitionen gegen den AGW-Alarmismus.

Es überrascht nicht, dass nach diesen vielen Einschränkungen von 24.210 Studien (-Summaries) nur fünf den Klimaalarmismus ablehnten:
(Grobe Übersetzung) Powell: … Meine Suche ergab 24.210 Artikel von 69.406 Autoren. Meines Erachtens nach, lehnten nur fünf Artikel die AGW ab:… Dies entspricht einem Anteil von 1 Artikel an 4.842 oder 0,021%. In Bezug auf die Autoren lehnen 4 AGW ab: 1 in 17.352 oder 0,0058%. Wie bereits erläutert, würde dies bedeuten, dass 99,99% der Verlagswissenschaftler AGW akzeptieren …

Petitionen gegen den Klimaalarmismus

Keine der Verfasser*innen der „Konsensstudien“ dachte überhaupt daran, neben (vorselektierten) Studien auch Petitionen als Argumentation zu berücksichtigen.
Ein Trend, der sich aktuell in der Politik wiederfindet, wo die Wählerstimmen nebensächlich werden und stattdessen verstärkt auf die Meinung von (geeignet herausgesuchten), selbsternannten NGOs und Lobbygruppen gehört wird.

Damit stört es auch nicht, dass beispielsweise das immer stärker politisch unterwanderte WIKIPEDIA Hinweise dazu löscht.
Deshalb eine (unvollständige) Zusammenstellung von klimakritischen Petitionen:
– Oregon-Petition, im Jahre 2008, 31.000 Unterzeichner, davon 9000 promoviert, die meisten aus dem Ingenieurbereich, aber auch zahlreiche Klimaforscher (hier).
-Das Heidelberger Manifest, 1992, 4000 Naturwissenschaftler, 72 Nobelpreisträger, überwiegend keine Klimaforscher (
hier). Bemerkenswert ist, dass es diesen Wikipedia-Eintrag nur im Englischen Wikipedia gibt, im deutschen Wikipedia werden dem IPCC widersprechende Artikel zensiert
– Leipziger Manifest, 1995, (80 Forscher der Naturwissenschaft, 25 Meteorologen), (
hier). Auch hier nichts im deutschen Wikipedia
– Der U.S. Senate Minority Report, 11.12.2008, 700 Naturwissenschaftler (
hier)
– Offener Brief an Angela Merkel, 26.7.2009, (
hier)
– Die Eingabe an US-Präsidenten Obama (100 Fachwissenschaftler, (
hier)
– Offener Brief an UN Generalsekretär Ban Ki-Moon (125 Naturwissenschaftler, (
hier)
– Petition an Präsident Donald Trump, (
hier)
– Physiknobelpreisträger Ivar Giaever:
Youtube gegen den Klimawahn
– Petition italienischer Wissenschaftler, 6.7.2019, (
hier)
– 700 Klimawissenschaftler weltweit an den UN-Generalsekretär António Guterres eine Petition „Es gibt keinen Klimanotstand“ (
hier)
-EIKE 14. Sept. 2020: 49
NASA-Wissenschaftler sagen, wie es ist
Es gibt vermutlich noch weitere Petitionen, die aber „erfolgreich“ aus dem Internet gelöscht wurden. Uns bekanntes Beispiel ist die von kanadischen Wissenschaftlern an den damaligen kanadischen Ministerpräsidenten Harper
*sciencefiles 10.03.2020:
Liste der Wissenschaftler, die menschengemachten Klimawandel für Humbug halten
… Wikipedia en.wikipedia hat die Liste der Wissenschaftler, die dem “wissenschaflichen Konsens über globale Erwärmung” (List of scientists who disagree with the Scientific consensus on global warming) widersprechen, gelöscht …

Fachpersonen“ und „-Organe“ sind sich sicher …

Es ist überraschend. Alle diese Konsensstudien bauen ihre „Belegführung“ auf dem gleichen, extrem manipulativem und durch Vorauswahlen extrem eingeschränktem“ Befragungs- und Stichwortschema auf. Und bei allen lässt sich nach genauerer Analyse anstelle der „ermittelten“, extremen „sicheren Zustimmung“ von 97 … 99,9 % (sogar 100 %), eine sehr geringe in der Größenordnung von maximal 1 – 2 % ableiten. Die weiteren, methodischen Fehler (wie auch die nicht-Berücksichtigung der vielen Petitionen von Wissenschaftlern) mal außen vor gelassen.

Trotzdem sind sich „honorige Personen und Institutionen“ ganz sicher, dass diese Konsensstudien sorgfältig recherchiert seien und weltweit überzeugend die Meinung der Wissenschaft zum Klima und seinem stetigen Wandel abbilden:

Einmal das „Wahrheitsinstitut“ dpa mit der Imprimatur unseres Bundespräsidenten(Versuchs) – Steinmeier: „Fakten sind Fakten, wenn sie von der dpa gemeldet werden“:
[17] PRESSEPORTAL dpa 20.02.2020: dpa-Faktencheck – Studien lassen keinen Zweifel: Große Einigkeit beim Thema Klimawandel
… Regelmäßig stellen Autoren, die die Verantwortung des Menschen für die globale Erwärmung anzweifeln, den wissenschaftlichen Konsens in Frage: Es gebe unter Wissenschaftlern keinen 97%-Konsens darüber, dass der Klimawandel von Menschen zu verantworten ist, behauptet „sciencefiles.org“ (http://dpaq.de/WQe4R). „Für jeden einigermaßen integren Beobachter riecht das nicht nur nach Betrug, es ist auch Betrug“, kommentiert das Portal „Eike“ entsprechende Studien (http://dpaq.de/QNzTe Anm.: Link geht zu EIKE [15]).
… Den wissenschaftlichen Konsens umfassend untersucht hat auch der US-Geologe James Powell. Nach der Analyse von entsprechenden Publikationen kam er 2012 zu dem Schluss, dass von 33 700 wissenschaftlichen Autoren ganze 34 Zweifel am Konsens zum menschengemachten Klimawandel übten (
http://dpaq.de/WhUng). 99,9 Prozent dieser Wissenschaftler sind demzufolge von der Verantwortung des Menschen überzeugt. Weitere Analysen von 2016 (http://dpaq.de/gcZKk) und 2017 (http://dpaq.de/X03EE) bestätigen diese Erkenntnis.
Psychologen und Kommunikationswissenschaftler erklären, mit welcher Taktik die Verbreiter von Falschinformationen vorgehen: Sie stellen „den wissenschaftlichen Konsens in Frage, indem sie Gruppen mit geringerem Fachwissen in der Klimaforschung hervorheben“, heißt es im „Handbuch zum Klimakonsens“ (http://dpaq.de/UUE4U). Laien würden zu Experten aufgewertet, um die öffentliche Wahrnehmung zu manipulieren.

[8] SkepticalScience: Dutzende von wissenschaftlichen Organisationen stimmen dem Konsens über die menschengemachte globale Erwärmung zu. Nur eine einzige hat den Konsens früher abgestritten – die American Association of Petroleum Geologists – und sogar diese äußert sich heute neutral, nachdem Mitglieder damit gedroht hatten, ihre Mitgliedschaft wegen dieser Haltung einer Leugnung des Klimawandels nicht zu verlängern …
Kurz gesagt ist der 97% Konsens über die von uns verursachte globale Erwärmung ein belastbares Ergebnis, das durch mehrere unterschiedliche Methoden in verschiedenen Studien des letzten Jahrzehnts ermittelt wurde. Es sollte heute keine Überraschung mehr sein und es zu leugnen ist, na ja, Leugnung.

Klimafakten.de (in deren Wissenschaftlichem Beirat sitzt Prof. Rahmstorf vom PIK): Behauptung: „Es gibt (noch) keinen wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel
Fakt ist: Über 90 Prozent der Klimaforscher sind überzeugt, dass maßgeblich der Mensch den Klimawandel verursacht:
Antwort: Es ist wissenschaftlich gesichert und gut belegt, dass der Mensch Hauptverursacher der bereits laufenden globalen Erwärmung ist. Diesem Konsens stimmen Wissenschafts-Akademien aus 80 Ländern zu, außerdem viele weitere wissenschaftliche Organisationen und – laut mehrerer Studien – rund 97 Prozent der Klimawissenschaftler.
… Vermutlich wird es immer Wissenschaftler geben, die den menschengemachten Klimawandel bestreiten – die große Frage ist aber, wie kompetent diese sind und wie verlässlich ihre Einschätzungen.

Bekanntlich müssen Wissenschaftler ihre Meinungen mit Forschungsergebnissen und Daten untermauern, die einen strengen Begutachtungsprozess überstanden haben. Bei diesem sogenannten „Peer Review“-Prozess wird eine Veröffentlichung anderen Kollegen mit derselben Spezialisierung vorgelegt und so geprüft, ob sie überzeugende Einwände erheben. Eine Untersuchung aller peer-reviewten Veröffentlichungen zum Stichwort “globaler Klimawandel” aus dem Jahren 1993 bis 2003 ergab, dass nicht eine einzige Studie den Konsens bestritt, dass der Mensch die wesentliche Ursache des Klimawandels ist (Oreskes 2004).
Spätere Untersuchungen bestätigten diesen klaren Befund. Beispielsweise stellte eine Umfrage unter 3146 Geowissenschaftlern (Doran/Zimmermann 2009) folgende Frage: „Meinen Sie, dass menschliche Aktivitäten einen entscheidenden Einfluss auf die Veränderung der durchschnittlichen globalen Temperaturen haben?“ Von der Gesamtheit der Studienteilnehmer beantworteten 82 Prozent die Frage mit Ja.
Hinweis: Man beachte, dass nicht informiert wird, dass die „Gesamtheit der Studienteilnehmer“ nur eine Mindermenge darstellt.

Der Fachdienst des Bundestags auf eine Anfrage der AfD: Deutscher Bundestag Drucksache 19/12631 23.08.2019
... Die in der Anfrage zitierte Untersuchung von Cook et al aus dem Jahr 2013, aus der die Zahl von 97 Prozent der Wissenschaftler stammt, wird mittlerweile durch aktuellere Studien ergänzt. So analysiert James Powel in einer Metastudie aus dem Jahr 20161 insgesamt 54 195 durch Fachkollegen geprüfte (peer reviewed) wissenschaftliche Artikel aus dem Zeitraum von 1991 bis 2015. Davon bejahen im Durchschnitt 99,94 Prozent den menschengemachten Klimawandel.
Eine frühere Untersuchung von Powel zu geprüften Fachaufsätzen für den Veröffentlichungszeitraum 2013 bis 20142 zeigt dieselbe Tendenz zu einem weitgehenden Konsens in der Wissenschaftswelt: Hier stehen 4 von 69 406 Verfassern (0,0058 Prozent) dem menschengemachten Klimawandel kritisch gegenüber.
Vor dem Hintergrund dieser neueren Erkenntnisse vertritt die Bundesregierung nunmehr die Auffassung, dass rund 99 Prozent der Wissenschaftler, die Fachaufsätze zum Klimaschutz veröffentlichen, der Überzeugung sind, dass der Klimawandel durch den Menschen verursacht ist …

Man meint zu ahnen, dass sich unsere Umweltministerin, Herr Altmaier und (nicht nur) viele Redakteure (aus Bequemlichkeit oder mangelndem Intellekt?) verhalten, wie es lange, lange Zeit für die Untertanen von der Geistlichkeit vorgeschrieben (und auch teils bequem) war: (Sinngemäß) Es steht dem Volk nicht zu, sich eigene Gedanken über Auslegungen zu machen. Es hat die Auslegungen der Kirchenväter (und allgemein der Kirche) als absolute und nicht bezweifelbare Wahrheit anzunehmen. Wer dazu auch nur kritische Gedanken, gar Fragen hat, begeht bereits Häresie (wurde eine lange Zeitspanne nicht überlebt).

Natürlich ist das sicher eine falsche Schlussfolgerung. Bestimmt haben die beispielhaft Genannten einfach mehr Hintergrundwissen zum Thema als der Autor.
Trotzdem kamen dem Autor beim Sichten der Konsensstudien solche vergleichenden Gedanken.

Fazit

Jeder Leser*in sollte sich anhand des Beschriebenen nun selbst ein Bild machen können, ob die Konsensstudien die Meinungswirklichkeit der gesamten Klimawissenschaft zum schlimmen, vom Menschen verursachten Klimawandel richtig abbilden und ob man es wirklich „mit rationalen Argumenten nicht bestreiten kann“, wie es eine besonders ausgewiesene „Intelligenz“ verkündet.

Quellen

[1] SZ, 11. September 2020: Altmaier überrascht mit Klimaschutz-Offensive

[2] Bundesministerium für Wirtschaft, September 2020, Broschüre: KLIMA SCHÜTZEN & WIRTSCHAFT STÄRKEN Vorschlag für eine Allianz von Gesellschaft, Wirtschaft und Staat für : Klimaneutralität und Wohlstand:

[4] Tichys Einblick 12.09.2020: SO WERDEN WAHLEN ÜBERFLÜSSIG Peter Altmaiers neues Konzept entsorgt die Soziale Marktwirtschaft

[6] SkepticalScience: Studie zum 97%igen Konsens 1 Million Mal heruntergeladen!

[7] Macquarie University, Murray Goot: The ‘Scientific Consensus on Climate Change’: Doran and Zimmerman Revisited

[8] SkepticalScience: Der 97% Konsens aus Cook et al. (2013) ist ein belastbares Ergebnis

[9] DER SPIEGEL 23.09.2014: Missglückter Forscher-Aufruf zum Uno-Klimagipfel Die 97-Prozent-Falle

[10] Anti-Spiegel: Klimawandel: Die 97% Einigkeit unter Wissenschaftlern, die es nie gegeben hat

[11] EIKE 14.09.2020: 49 NASA-Wissenschaftler sagen, wie es ist

[12] WUWT July 16 2014: Climate Consensus? Nonsense!

[13] James Lawrence Powell March 28, 2016: Climate Scientists Virtually Unanimous: Anthropogenic Global Warming Is True

[14] ScienceFiles JULY 15, 2019: Der nächste Klima-Mythos fällt: Es gibt keinen 97%-Konsens zum menschengemachten Klimawandel

[15] EIKE 26. August 2019: 97 % sind nicht genug! Jetzt sollen es 99,84 % sein

[16] James Lawrence Powell, May 24, 2017: The Consensus on Anthropogenic Global Warming Matters

[17] PRESSEPORTAL dpa 20.02.2020: dpa-Faktencheck Studien lassen keinen Zweifel: Große Einigkeit beim Thema Klimawandel

[18] EIKE 22. Juni 2017: Was stimmt nicht mit der Behauptung, „97% aller Klimawissenschaftler“ stimmen hinsichtlich AGW überein?

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2 Kommentare

  1. Sobald in einer Wissenschaft mit einem Mehrheitskonsens argumentiert wird, kann sie sich sofort abschaffen. Das ist reiner Wissenschaftsaktivismus und einer echten Wissenschaft nicht würdig, d.h. unwissenschaftlich.

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