97 % sind nicht genug! Jetzt sollen es 99,84 % sein.

Umweltministerin Svenja Schulze SPD; Bild Screenshot PHOENIX aus der Sendung vom 13.6.18 im Deutschen Bundestag.

Von Michael Limburg
Im Bundestag behauptete Frau Svenja Schulze: „97 Prozent der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sagen uns, dass der Klimawandel menschengemacht ist und wir etwas dagegen tun müssen.“- In ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage erhöht die Bundesregierung diese 97 % auf sozialistische 99%. Als Quelle nennt sie einen Autor, der „peer reviewed“ zeigt, wie man mit einem einzigen Suchwort in zigtausenden Fachartikeln Klima-Politik machen kann. Und die Bundesregierung trägt diesen eindeutigen Unsinn wie ein Banner vor sich her und macht ihn sich zu eigen.

Am 8. Mai 2019 sagte die amtierende Bundesumweltministerin Svenja Schulze auf eine entsprechende Frage des AfD Abgeordneten Karsten Hilse:

,, Sehr geehrter Herr Abgeordneter, 97 Prozent der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sagen uns, dass der Klimawandel menschengemacht ist und wir etwas dagegen tun müssen.“

Video-Ausschnitt der Frage samt Nachfrage des Abgeordneten Hilse an die Ministerin, nebst ihrer zweimaligen ausweichenden Antwort. Mit Dank an „Spürnase“ K. Leibner für den Hinweis 
Doch diese Antwort war in jeder Hinsicht ebenso falsch wie unerheblich (jedenfalls in Bezug auf den Mechanismus für wissenschaftliche Wahrheitsfindung) obwohl sie millionenfach, insbesondere von den Medien, aber auch von der Politik, landauf, landab, immer wieder als Beweisersatz verbreitet wird. Deshalb nahm sie die AfD Fraktion im Deutschen Bundestag zum Anlass, um mittels einer Kleinen Anfrage (liegt der Redaktion vor), die Bundesregierung  aufzufordern, den Wahrheitsgehalt der ministerialen Aussage zu belegen, nicht ohne zuvor im selben Text, die verschiedenen immer wieder vorgeschobenen Quellen (Anmerkung des Verfassers: Oreskes, Cook, Anderegg, Doran & Zimmermann), als nicht brauchbar zu belegen und zu verwerfen.Die Fragen lauteten:

  1. Hat die Bundesregierung Zugang zu Studien, andere als die oben genannten, (welche die Behauptung stützen, dass Zitat: „97 Prozent der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sagen uns, dass der Klimawandel menschengemacht ist und wir etwas dagegen tun müssen“
    1. Wenn ja. Bitte machen Sie uns diese Studie zugänglich und belegen präzise was in diesen Studien festgestellt wurde. Bitte nicht die IPCC Reports als Ersatz angeben, darin steht sehr vieles, aber nicht das, was die Bundesregierung öffentlich behauptet hat.
    2. Wenn nein.
      1. Auf welche Weise – bitte nach Art, Zeit, Inhalt und vermutlichen Kosten aufschlüsseln- wird die Bundesregierung öffentlich dem falschen Eindruck entgegentreten, den die oben zitierte Äußerung auslöste bzw. zementiert hat.
      2. Was wird die Bundesregierung in Bezug auf die anstehende Gesetzgebung (Klimaschutzgesetz)unternehmen, deren wissenschaftliche Begründung sich allein und sehr selektiv nur auf die IPCC Berichte stützt und die mandatsgemäß (Quelle: https://de.slideshare.net/ipcc-media/ipcc-mandate Folie 3) tausende von wissenschaftlichen papers, die zu gegenteiligen Ergebnissen kommen, außen vor lassen?
    3. Falls der Bundesregierung Klima-Wissenschaftler bekannt sind, die eine Dringlichkeit zur Ergreifung gravierender Maßnahmen einfordern – trotzdem gerade vom MPI Direktor Jochem Marotzke (Details siehe DER SPIEGEL, 06.10.2018, S.111, siehe auch Bundesdrucksache 19/10450 vom 24.5.19) das Gegenteil festgestellt wurde-
      1. bitte die Namen dieser Wissenschaftler im Einzelnen benennen
      2. ihre Aufgaben- und Forschungsschwerpunkte angeben
      3. ihre evtl. Zuarbeit zu Behörden und Ämtern, auch in Kommissionen von Landesregierungen- und/oder der Bundesregierung auflisten

Die Antwort kam mit Datum vom 21.8.19 innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens und stellte kurz und knapp die folgende Behauptungen auf (Schreibfehler im Original):

Zitat:

Die in der Anfrage zitierte Untersuchung von Cook et al aus dem Jahr 2013, aus der die Zahl von 97 Prozent der Wissenschaftler stammt, wird mittlerweile durch aktuellere Studien ergänzt. So analysiert James Powel in einer Metastudie aus dem Jahr 20161 insgesamt 54.195 durch Fachkollegen geprüfte (peer reviewed) wissenschaftliche Artikel aus dem Zeitraum von 1991 bis 2015. Davon bejahen im Durchschnitt 99,94 Prozent den menschengemachten Klimawandel.

Eine frühere Untersuchung von Powel zu geprüften Fachaufsätzen für den Veröffentlichungszeitraum 2013 bis 20142 zeigt dieselbe Tendenz zu einem weitgehenden Konsens in der Wissenschaftswelt: Hier stehen 4 von 69.406 Verfassern (0,0058 Prozent) dem menschengemachten Klimawandel kritisch gegenüber.

Vor dem Hintergrund dieser neueren Erkenntnisse vertritt die Bundesregierung nunmehr die Auffassung, dass rund 99 Prozent der Wissenschaftler, die Fachaufsätze zum Klimaschutz veröffentlichen, der Überzeugung sind, dass der Klimawandel durch den Menschen verursacht ist.

Zitatende

Symbolbild; Wenn es mal so wäre!“ Quelle: Unbekannter Künstler

Die Powell-Studien sind Betrug

Nun ist leicht vorstellbar, welche Freude im Ministerium bei der federführenden Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter geherrscht haben muss, als ihr fleißig googelnde Referenten endlich einen weiteren Treffer melden konnten. Und der wird wohl die bösen Zweifler der AfD so richtig treffen, mögen sich die Autoren gedacht haben, nachdem sie fieberhaft nach weiteren „Studien“ gesucht hatten, welche die vorigen, schon lange als Fakes entlarvten, würden ersetzen können. Und nun fanden sie sogar gleich zwei neue „Studien“ die nicht nur auf (Fake-) 97 % kommt, sondern die Zustimmung sogar auf über 99 % steigerten.

In ihrer Freude fiel ihnen aber nicht auf, dass satte 99 % (und sogar noch ein Schnaps mehr) Zustimmung zumal in der kontroversen Klimawissenschaft, Ergebnisse darstellen, wie sie sorgsam in den ehemaligen sozialistischen Diktaturen des Ostblocks im vorigen Jahrhundert organisiert wurden. Für jeden einigermaßen integren Beobachter riecht das nicht nur nach Betrug, es ist auch Betrug, wie ich im Folgenden darlegen werde.  Und trotzdem scheut sich die Bundesregierung nicht stolz die über 99 % „wissenschaftlich bewiesene“ Zustimmung zu vermelden und sie sich auch gleich zu eigen zu machen.

Mark Twain: Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen.

Denn schon am von der Bunderegierung verwendeten Wort „Zustimmung“ kann man feststellen, dass sich die Autoren der Antwort, nicht mal die Mühe gemacht hatten, die „Studien“ zu lesen. Denn darin steht kein Wort davon, dass die „untersuchten“ Studien der Behauptung von Frau Schulze zustimmten: „97 Prozent der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sagen uns, dass der Klimawandel menschengemacht ist und wir etwas dagegen tun müssen“, sondern diese neuen Zauberstudien untersuchten allein, ob in den untersuchten papers das Wort „reject“ verwendet wurde. Und zwar nur in den Studien, die nach Wahl des Autors James Powell sich, in ansonsten unbekannt bleibenden Art und Weise, mit den Begriffen: “Global warming” oder “global climate change” oder “climate change” – so Powell – auseinandersetzten.

Beide Powell-Studien sind im Internet zu finden, die eine, ältere, hinter Zahlschranke, die andere, nach einigem Suchen, frei zugänglich.

Und – Überraschung- in beiden Studien steht defacto dasselbe. Der Autor machte sich nämlich nicht die Mühe die propagierte Zustimmung zur Hypothese von der menschgemachten globalen Erwärmung zu analysieren, sondern suchte, ganz simpel, nur nach dem Wörtchen „reject“, also zurückweisen. Und das tat er in  der ersten Studie zunächst nur in den Texten, die von vorangegangenen Autoren, wie Oreskes, Cook und dann auch zweimal von ihm selbst erstellt wurden, und siehe da: er wurde nur ganz, ganz selten fündig. Nach seinen Angaben fand er nur in 31 von insgesamt 54.154 Studien die ihm, Cook und Orestes als Textmaterial dienten, das Zauberwort „reject“ im Zusammenhang mit Global Warming, wie er versichert . Das sind nur 0,06 %.

Welch Glück!

Und alle anderen, also satte 99,94 %, so  deutete er und mit ihm die Bundesregierung das Ergebnis nach dieser ebenso effektiven wie politisch-semantischen Glanzleistung, als Zustimmung!

Und weil das so schön einfach war, legte er mit seiner zweiten Studie noch ein bisschen nach, brühte den kalten Kaffee der ersten Studie nochmal auf und brachte das Ergebnis seiner eigenen Textdateien  (Powell: Suche nach statements of rejection) nochmal in einem separaten Artikel unter. Darin erfindet er für die errechneten 99,98 % den Begriff der „Virtuellen Einstimmigkeit“ womit er die  Artikel meint, (papers) wo die Wörter „reject“, oder „rejection“ nicht vorkommen,

Das Schöne daran ist, so mag er, aber auch die Bundesregierung gedacht haben, damit werden aus einer Untersuchung gleich zwei, und das auch noch peer-reviewed“, und die Bundesregierung freut sich, kann sie doch einmal mehr zeigen, dass ihr jedes Mittel der Propaganda recht ist, egal wie irreführend es ist, Hauptsache es dient ihrem Ziel.

Doch wer der Sprache nur rudimentär – egal ob in Deutsch oder englisch – mächtig ist, kann und darf zwar Politiker werden, – offensichtlich auch Autor und Peer-Reviewer für einen „renommierten“ wissenschaftlichen Verlag-   zeigt aber gleichzeitig, dass er nicht weiß oder nicht wissen will,  dass etwas „zurückweisen“ nicht gleichbedeutend ist, mit „dem Gegenteil zustimmen“, oder gar wenn man das Wort Zurückweisung (zurückweisen) nicht ausdrücklich erwähnt, man dem unterstellten Gegenteil ausdrücklich und/oder eingeschränkt zustimmt.

Das ist Neusprech nach Orwell´s Klassiker 1984, doch selbst Orwell könnte heutzutage von den Klimalarmisten noch einiges dazu lernen.

Powell leistet sich dann noch ein paar andere Klopper, wenn er schreibt:

  1. zur „Virtuellen Einstimmigkeit“!
    1. To find the number of recent articles that rejectAGW, I used the following method:
    2. • Web of Science Core Collection •• Enhanced Science Index
      •• Publication Years: 2013 and 2014 •• Document Type: Article
    3. • Topics: “Global warming” or “global climate change” or “climate change.”
    4. • Remove duplicates by combining searches using the OR command.
    5. Bulletin of Science, Technology & Society 35(5-6)
    6. Export the search results to an Excel file.
      Review titles and abstracts looking for clear statements of rejection or that some process other than AGW better explains the observations.
  2. ..und findet damit
    1. My search found 24,210 articles by 69,406 authors. In my judgment, only five articles rejected AGW: Avakyan (2013a, 2013b), Gervais (2014), Happer (2014), and Hug (2013). These represent a proportion of 1 article in 4,842 or 0.021%. With regard to the authors, 4 reject AGW: 1 in 17,352 or 0.0058%. As explained, I interpret this to mean that 99.99% of publishing scientists accept AGW: virtual unanimity.
    2. Übersetzung: Meine Suche ergab 24.210 Artikel von 69.406 Autoren. Meines Erachtens nach, lehnten nur fünf Artikel die AGW ab: Avakyan (2013a, 2013b), Gervais (2014), Happer (2014) und Hug (2013). Dies entspricht einem Anteil von 1 Artikel an 4.842 oder 0,021%. In Bezug auf die Autoren lehnen 4 AGW ab: 1 in 17.352 oder 0,0058%. Wie bereits erläutert, würde dies bedeuten, dass 99,99% der Verlagswissenschaftler AGW akzeptieren: virtuelle Einstimmigkeit.

Das ist natürlich wissenschaftlicher Schrott, und selbst das Alarmisten-Portal Skeptical Science hält Powells Methode für völlig falsch, weil es keine zulässig anwendbaren Kriterien verwendet:

Zitat: By assuming that “no-position” abstracts or papers are tacit endorsements, Powell makes the same error that contrarian critics make when they claim that the “no positions” count as rejections or don’t-knows. By making such assumptions you either end up with results that the consensus is implausibly large or absurdly small.

Deutsch: Indem Powell davon ausgeht, dass „No-Position“ -Abstracts oder -Papers stillschweigende Vermerke der Zustimmung sind, begeht er denselben Fehler, den Kritiker machen, wenn sie behaupten, dass „No-Positionen“ als Ablehnungen gelten oder nicht bekannt sind. Wenn Sie solche Annahmen treffen, erhalten Sie entweder das Ergebnis, dass der Konsens unplausibel groß oder absurd klein ist.

Als weitere dicke Fehler seiner Studie müssen gelten

Er behauptet, dass er die 24.210 der von ihm erfassten Abstracts genau gelesen und auf Ablehnung der AGW (Anthropogenic Global Warming) Hypothese untersucht hätte. Diese umfassen jedoch stolze 9.486 Seiten (12pt) und 5.670.937 Wörter. Das Web-tool Read-O-Meter schätzt für 733 (englische Wörter) = 1 Seite A4 3 Minuten und 39 Sekunden Lesedauer. Für die o.g. 9.486 Seiten wären also 34.624 Minuten Lesezeit erforderlich. Das entspricht 577 h bzw. 72 Arbeitstagen á 8 Stunden. Das ist höchst unglaubwürdig, weil

  1. ..das niemand – auch nicht ein Staatsbeamter wie Lowell durchhält (hier ein Video des Autors https://www.youtube.com/watch?v=FSHDDteCBXw )
  2. ..also sucht er ausschließlich per Suchfunktion – das dauert nur einige Sekunden-nach dem Wort Rückweisung hier „reject“. Weil dieses Wort aber nicht zwangsläufig im paper – und erst recht nicht im Abstract- verwendet zu werden braucht, um den menschlichen Einfluss zu negieren oder für unbedeutend zu halen, weil sehr, sehr viele AGW Skeptiker von einem natürlichen Treibhauseffekt ausgehen, aber den anthropogenen Anteil für überschätzt halten. Wie zum Beispiel beim ebenso aufgeführten paper „Spontaneous abrupt climate change due to an atmospheric blocking-sea-ice-ocean feedback in an unforced climate model simulation Drijfhout, S; Gleeson, E; Dijkstra, HA; Livina, V PROCEEDINGS OF THE NATIONAL ACADEMY OF SCIENCES OF THE UNITED STATES OF AMERICA“. Darin wird sehr genau – schon im Abstract-  dargelegt, warum Klimamodelle, die sich allein auf den AGW beziehen, versagen müssen. Powell rechnet das fälschlich als Zustimmung.
  3. ..die Zahl der Autoren nicht um Dopplungen bereinigt wurden
  4. ..viele AGW Skeptiker in ihren Abstracts die „findings“ weichspülen, um überhaupt ins Peer Review zu kommen, und dann dieses zu überstehen.
  5. .. inzwischen fast alle papers von Skeptikern von den meisten Journalen von vornherein abgelehnt werden.

Ergänzung:

  1. Die seit 2014 -also dem Ende der Powell Untersuchung erschienenen- mehr als 1.350 begutachtete Studien (Quelle: http://www.populartechnology.net/2009/l (l/peer-reviewed-papers­supporting.html), welche sich negativ über die Hypothese des „manmade global warming“ äußern, oder ihr nicht die große Bedeutung beimessen, inzwischen kamen jährlich(1) einige hundert dazu, wurden von Powell und friends nicht eines Blickes gewürdigt.  Von den dort für das Jahr 2014 aufgeführten 251 sceptical papers erscheint – nach Stichprobenprüfung- kein einziges in seiner Auswertung. Wenn man also kritische Literatur komplett unbeachtet oder ganz auslässt, kann man leicht vermeintliche 100 % Zustimmung  erreichen. Ein uralter Trick, der bekanntermaßen besonders bei sog. Wahlen in Diktaturen zur Anwendung kommt.

2. Auf die zweite wichtige und präzise begründete Frage nach der behaupteten Dringlichkeit der erforderlichen Maßnahmen, antwortete die Bundesregierung erwartungsgemäß ausweichend, in dem sie nur auf das IPCC verwies, das diese Dringlichkeit schon seit langem fordere. Die in der Frage dargestellte Entspannung, dank kräftiger Erhöhung des CO2 Budget, ließ sie unbeachtet.

(1) im Schnitt ca. 233. (Quelle https:/lnotrickszone.com)

Nachtrag: Ein Leser unseres FB Account verwies gerade auf den ausgezeichneten Beitrag von Michael Klein bei ScienceFiles hin, der dort den Müll beschreibt den John Cook mit seiner Konsensstudie – auf die unsere Regierung soviel gibt, hält. Hier

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45 Kommentare

  1. Lieber Herr Jensen,

    es lag nicht an der Formulierung, sondern an den unsinnigen -80 Grad C. Zu Ihrer entsprechend korrigierten Frage

    „Welcher Körper auf der Erde hat denn (diese) eine Temperatur, die eine „Wärmestrahlung“ der Wellenlänge 15µm emittiert, die dann von den CO2-Molekülen absorbiert und reemittiert werden kann?“

    lautet die Antwort:

    Alle Körper (nicht alle Gase) auf der Erde haben eine Temperatur, bei der auch Wärmestrahlung mit einer Wellenlänge von 15µm emittiert wird!
    MfG
    https://de.scribd.com/document/242156102/Der-Traum-vom-anthropogenen- Treibhauseffekt-docx

  2. Lieber Herr Jensen,

    das Haarschneiden lernt man beim Friseur und Physik an Schulen und Universitäten. – Ihre Frage kann ich als Physiker trotzdem nicht beantworten, weil Sie auf die angebliche Existenz einer Korrelation gründet, die nach meinem Kenntnisstand nicht existiert:

    Bei O K, dem sog. absoluten Nullpunkt der Temperatur, verfügen weder einzelne Atome, Moleküle noch die unter den Zwangskräften in einem Körper eingebundenen über kinetische (über Bewegungs-) Energie. Man könnte nicht einmal eine Atombombe zünden, weil kein Neutron über die erforderliche Energie verfügt, um in ein Atom des U235 einzudringen.

    Mit zunehmender Temperatur kann sich kinetische Energie unter der Wirkung von Zwangskräften in Strahlung wandeln. Bei den mehr als zweiatomigen Molekülen geschieht das bereits bei den Temperaturen in unserem Lebensraum, bei den zweiatomigen Atomen dagegen erst bei deutlich höherer mittlerer Temperatur, usw.
    MfG

    • Werter Herr Ulrich Wolff, danke für Ihre Antwort, aber ich befürchte, ich habe meine Frage nicht ausreichend klar formuliert. Daher kann ich leider mit Ihrer Antwort auch nicht viel anfangen. Ich versuche es erneut:

      Das atmosphärische CO2 kann als Gas nur in bestimmten Wellenlängen absorbieren und emittieren. Das Treibhausmodell basiert ja darauf, dass CO2 Wärmestrahung der Erde absorbiert und wieder emittiert. Das Maximum liegt dabei beim CO2 bei einer Wellenlänge von etwa 15µm.
      Das bedeutet also, dass CO2 eine terrestrische Wärmestrahlung der Wellenlänge von 15µm absorbieren und wieder in Richtung Erde emittieren soll.
      Dafür muss es aber logischerweise eine Strahlungsquelle der Wellenlänge 15µm auf der Erde geben. Diese Wellenlänge entspricht einer Temperatur von -80 Grad.
      Welcher Körper auf der Erde hat denn diese Temperatur, die eine „Wärmestrahlung“ der Wellenlänge 15µm emittiert, die dann von den CO2-Molekülen absorbiert und reemittiert werden kann?

      Gruß

  3. Hallo zusammen,

    ich würde gern meine Frage wiederholen, die ich weiter oben schon gestellt habe. Ist quasi eine Lernfrage für mich, vielleicht kann mir das ja jemand erklären:

    Woher soll eigentlich die Strahlung mit einer Wellenlänge von 15µm kommen, wenn es dafür einen Körper benötigt, der eine Temperatur von -80 Grad hat? Welcher Körper auf dieser Erde, also auf der Erdoberfläche strahlt mit 15µm ab, ist also -80 Grad kalt. Diese Temperatur wird nur an extrem wenigen Orten in der südlichen Polarregion erreicht und auch nur sehr selten.
    Wo finden sich so viele Körper, die -80 Grad „warm“ sind, als dass sie einen bemerkbaren Beitrag zur Abstrahlung von der Erdoberfläche leisten könnten?

    • Herr Jensen,

      die Temperatur in Gasen ist ein Ausdruck der Normalverteilung der kinetischen Energie von allen Molekuelen.
      Da nicht alle Teilchen die gleiche Energie haben, wird es auch sicherlich welche geben die nur auf dem Niveau von -80 Grad C sind. Ob das nun immer die CO2 Teilchen sind weis ich nicht.

      Vielleicht kann jemand anderes einen guten Tip geben fuer weiterfuehrende Literatur.
      Auf Herr Wolff brauchen sie nicht zu hoeren. Er wird Ihnen nur empfehlen Physik zu studieren hat aber selber keine Ahnung.

    • Das Wiensche Verschiebungsgesetz für schwarze Strahler ergibt für eine Wellenlänge 15 μm eine Temperatur von ca. -80°C, was bedeutet, ein -80°C „warmer“ Körper sendet ein Infrarotspektrum aus, welches sein Maximum(!) bei 15 μm hat.

      Eine +27°C (300K) Oberfläche sendet ein Spektrum von ca. 2,5 μm bis über 300 μm, welche sein Maximum bei ca. 9 μm hat. Die jeweiligen Spektren überdecken also typisch einen kontinuierlichen Bereich, der einige μm-Zehnerpotenzen umfaßt.

      All das gilt für Festkörper und Flüssigkeiten. Gase sind, wenn sie infrarotaktiv sind, auf einigen wenigen Wellenlängen selektiv, den sog. Absorptionsbanden. Bei CO₂ sind das 4,3 und 15μm, wobei CO₂-Abstrahlung bei bodennahen Temperaturen gem. Studien von Prof. Schack vernachlässigt werden kann.

      • Ah ja, Danke, das hat meinen Denkfehler beseitigt. Körper strahlen ja in einem Spektrum ab. Also egal, welche Temperatur ein Körper hat, er strahlt immer in einem breiten Wellenlängenband ab, allerdings mit einem Maximum bei einer bestimmten Wellenlänge. Also ist 15µm immer irgendwie mit dabei. Nur eben meist sehr wenig.

        • Dazu stellt sich natürlich auch gleich die Folgefrage:
          Wenn tatsächlich eine Strahlung von OBEN mit einer Gesammtleistung von rund 330W gemäßen wird, woher kommt die im einzelnen? Man kann natürlich leicht behaupten da wäre ein bestimmter Prozentsatz vom CO2 mit enthalten. Prozente oder Promille mag ja sein, aber könnten da neben Gasen nicht auch ein beträchtlicher Teil Feststoffe wie Staubpartikel beteiligt sein? Es wird ja immer nur das Gesammtbild dargestellt und nicht die tatsächliche Leistung des einzelnen Beschuldigten.

  4. Bei diesen Rechenkünsten wird es nicht mehr lange dauern, bis Ergebnisse von
    100,7% – 108,4% – 297,2%
    herauskommen.
    Das Schlimme daran ist, sie werden es nicht einmal merken, sondern als „science is settled“ verkaufen und unter das Volk bringen.

    Dass Kulturen in der Vergangenheit zugrunde gingen ist bekannt, dass das aber derart hausgemacht im 3. Jahrtausend angegangen wird, ist schon mehr als erschreckend. Wenn der Satz unserer Pseudo-Physik-Kanzlerin einen Sinn macht, dann hier: „Wir schaffen das!“.

  5. Man sollte doch mal alle deutschsprachige Literatur auf den Terminus „Nazis zurückweisen“ untersuchen. Ich gehe von einer äußerst geringen Trefferquote aus. Das erklärt dann, warum wir derart von Rechtsextremen umgeben sind.

    • Fr. Merkel hat mal gesagt: „Nationalstaaten sollten heute bereit sein, Souveränität abzugeben“ also auch an die UNO resp. IPCC. Das macht sie natürlich nur, wenn es Ihr/ Regierung in den Kram passt. Der IPCC wird als DIE Forschungs- u. Erkenntnis-Instanz aufgepumpt, die sie definitiv nicht ist. Es wurde beschlossen, bestätigt durch entspr. „Hof-Lieferanten-Institute“ (die wiederum abhängig von den „Beschließern“ sind), den Erkenntnissen des IPCC kritiklos zu folgen u. diese als Feigenblättchen vor ihre Entscheidungen zu hängen. Gleichzeitig erzählt man allen, dass die Wiss. sich einig sind. Jedwede Kritik kann so mit einem Federstrich abgewiesen werden. Das Ganze ist ein sich selbst bestätigendes, untereinander abhängiges Konglomerat. Und das soll/ muss mit allen Mitteln beibehalten werden. Zum einen wg. Billionen die dadurch umgeschichtet werden, zum anderen: würde man Kritik zulassen, könnte diese Gebäude schnell hinterfragt werden u. einstürzen.
      Vielleicht ein Trost für Sie:
      Sören Kierkegaard, dänischer Theologe u. Philosoph, (1813-1855)
      „Je mehr Leute es sind, die eine Sache glauben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Ansicht falsch ist. Menschen, die Recht haben, stehen meistens allein.“ (man sollte „glauben“ durch „verbreiten“ ersetzen)

  6. Es ist doch wohl selbstverständlich, dass die Fachzeitschriften sorgfältig darauf achten müssen, dass nur Artikel der besten Qualität überhaupt einen Peer Review durch die sehr sorgfältig ausgewählten Spitzenwissenschaftler erreichen. – Urteilen Sie einfach selbst am Beispiel eines Artikels, den ich dickköpfig trotzdem ungeprüft an anderer Stelle veröffentlicht habe:
    https://de.scribd.com/document/413465008/Atmospheric-Carbon-Dioxide-Does-Not-Contribute-to-Warming
    (Auf Deutsch: https://de.scribd.com/document/413528852/Atmospha-risches-Kohlendioxid-tra-gt-nicht-zur-Erwa-rmung-bei)
    Die Antwort der Fachzeitschrift von „14th June 2019“ ist doch angemessen, oder?

    Dear Mr Wolff,
    Thank you for submitting your Review Article entitled „Atmospheric carbon dioxide does not contribute to warming“ to Nature Climate Change, for consideration as a Review Article. Having discussed the paper with my colleagues, I am sorry to say that we cannot offer to consider it for publication. I hope that you will rapidly receive a more favourable response elsewhere.
    Yours sincerely,
    Dr Bronwyn Wake
    Chief Editor
    Nature Climate Change

  7. Frau Schulze hat in der Antwort auf die Anfrage von Hr.Hilse, ob die Aufwendungen für den „Klimaschutz“ gerechtfertigt seien, noch folgenden intelligenten Satz sinngemäß hinzugefügt: „Wenn Ihnen 97% der Wissenschaftler sagen, dass das Flugzeug defekt ist, würden Sie dann einsteigen? Also: ich nicht!“ Sowas kommt von einer Ministerin!
    Liebe Frau Schulze, für ein Flugzeug gibt es detaillierte technische Aufzeichnungen über Funktion u. Material jedes Einzelteiles. Und die sind alle zu 100% menschengemacht. Hätten wir diese Aufzeichnungen über die Faktoren u. Funktionsweise des Klimasystems, wären alle Diskussionen obsolet. Wir messen gerade ein bisschen was u. glauben, Dinge zu wissen. Mehr nicht. Und das Wichtigste: nur ganz wenig davon ist menschengemacht u. wir glauben über dessen Einfluss mehr, als wir wissen.
    Zudem kann ich tatsächlich entscheiden, ob ich in eine Maschine einsteige. Beim Klima ist das eher schwierig, da haben wir alle einen Fensterplatz. Vielmehr als rausgucken, haben wir bis heute nicht geschafft.
    Der IPCC ist kein Hort edlen wiss. Tuns, sonst hätten Sie u. Ihre Regierungskollegen Hr.Pachauri nicht solange werkeln lassen. Es ist ein zwischenstaatlicher Ausschuss mit ganz klarem Auftrag. Und schon der Auftrag strotzt nur so vor Ideologie.

  8. Die Art, wie die Fragestellung behandelt wird, zeigt, daß man offenbar keine Ahnung von den physikalischen Hintergründen hat.

    Es geht nicht um die allgemeine Frage, ob der Mensch irgend einen Anteil am Klimawandel haben könnte, sondern um die konkrete Frage, ob das vom Mensch durch Verbrennung der relativ gesehen großen Menge natürlich vorhandenem CO2 hinzugefügte anthropogene CO2 einen Klimaeinfluß hat oder nicht.

    Und Wissenschaftler, die diese Frage mit JA beantworten, müssen einen Nachweis dafür liefern, oder zumindest eine Theorie, die durch irgendwelche Messungen gestützt wird. So einen Nachweis kenne ich bisher jedoch nicht.

    Die häufig gehörte Behauptung, CO2 würde Infrarotstrahlung abfangen und wieder zur Erde zurückstrahlen, würde bedingen, daß auf der Erde eine entsprechend leistungsstarke 15 Mikrometerstrahlung auftrifft, die man direkt messen können müßte und die, wenn sie warm wäre, der Mensch auch mit seinen Sinnesorganen merken müßte.

    Wobei zu beachten ist, daß „warm“ in der Physik eine etwas andere Bedeutung hat als im Alltag. In der Physik ist nämlich alles warm, was eine Temperatur oberhalb Null Kelvin hat. Das Wiensche Verschiebungsgesetz für schwarze Strahler ergibt für eine Wellenlänge 15 Mikrometer eine Temperatur von ca. -80°C, was bedeutet, ein -80°C „warmer“ Körper sendet ein Infrarotspektrum aus, welches sein Intensitätsmaximum bei 15 Mikrometern hat.

    Mit all dem haben diese Powell-Studien jedoch absolut nichts zu tun, aber nur darum geht es, um physikalische Belege!

    • Woher soll eigentlich die Strahlung mit einer Wellenlänge von 15µm kommen, wenn es dafür einen Körper benötigt, der eine Temperatur von -80 Grad hat? Welcher Körper auf dieser Erde, also auf der Erdoberfläche strahlt mit 15µm ab, ist also -80 Grad kalt. Diese Temperatur wird nur an extrem wenigen Orten in der südlichen Polarregion erreicht und auch nur sehr selten.
      Wo finden sich so viele Körper, die -80 Grad „warm“ sind, als dass sie einen bemerkbaren Beitrag zur Abstrahlung von der Erdoberfläche leisten könnten?

  9. Eine Lüge bleibt eine Lüge, auch wenn sie millionenfach wiederholt wird.
    Die Wahrheit bleibt die Wahrheit, auch wenn niemand sie hört.
    Mahatma Ghandi

  10. Heute wurde im Radio verkündet,das die Kohlekraftwerke durch
    Zertifikate (4x höher als 2018) rote Zahlen schreiben.Der Kohleausstieg kommt dadurch schneller,weil die Konzerne
    pleite gehen. (Hurra!!!)
    Ein kleinen Hinweis zu den 99% in der DDR:Die Bürger wußten
    natürlich ,das die Wahlen nur ein „Spaß“ waren .Auch in der DDR durfte kein Politiker vom Wahlzettel gestrichen werden.
    Damit war sichergestellt,das sich nichts ändern .Genau wie heute nur das man Farben wählt,die mit den Machtverhältnissen nichts zu tun haben. Wer Geld verdienen will oder muß ,muß sich in der Wissenschaft prostituieren.
    Den Rest macht die Statistik.

  11. Wieder mal die überragenden 97 und mehr Prozent!
    Man sollte den Galileo Galilei und den Einstein mal wieder aus dem Grab rupfen und dazu befragen.
    Unser persönliches Erlebnis zu der Quantitätsfrage in der Wissenschaft datiert aus den 80er Jahren.
    Damals wurde ein Mediziner namens Hackethal wegen seiner „medicinal incorrectness“ bezüglich seiner Krebstherapien von der gesamten Ärzteschaft angespuckt, gegeisselt, verfemt.
    E hatte nun mal ziemlich viele Angriffspunkte, weil er auch recht starrsinnig seine Sicht der Dinge verteidigte. Schonendes Behandeln, Steigerung der Widerstandskräfte der Patienten, geringe Strahlendosis, Chemo möglichst garnicht, war sein Standpunkt..
    Da er nun eine bekannte Klinik am Cheimsee aufgebaut hatte, kamen die Leidenden natürlich in grosser Zahl, übergross daher der Anteil der eigentlich nicht mehr reparablen Fälle. So war denn der Prozentsatz tatsächlich Geheilter nicht sehr beeindruckend.
    Aber heute ist seine Vorgehensweise Standard in deutschen Onkologiehäusern. Seine Unterscheidung in Haustier- und Raubtierkrebs gilt nun.
    Meine Frau weiss mit jetzt 81 Jahren die Verdienste dieses Mediziners gut einzuschätzen. Ein Dankeschön an ihn!

  12. „97 Prozent der Wissenschaftler stimmen überein: Klimawandel ist eine Tatsache, menschengemacht und gefährlich“, ließ US-Präsident Barack Obama per Twitter melden. Er berief sich auf eine mittlerweile berühmte Studie, die zu dem Ergebnis kam, es herrsche weitestgehende Einigkeit unter den Klimaforschern. Das Problem ist allerdings: Der Konsens der Wissenschaftler ist ein anderer, als Obama suggeriert.

    Klimaforscher fördern das Missverständnis nun mit einer Kampagne. Anlässlich des Uno-Klimagipfels am Dienstag in New York haben 97 von ihnen Stellungnahmen veröffentlicht, die Einigkeit zum Klimathema betonen sollen. Sie warnen vor schmelzenden Gletschern, steigendem Meeresspiegel, versauernden Ozeanen und „katastrophalen Umweltveränderungen in der nahen Zukunft“ – all das könnten Folgen des Klimawandels sein, wie zahlreiche Studien zeigen.
    Indes: Die 97 Wissenschaftler suggerieren mit ihrer Kampagne, bei der sie sich auf die Konsens-Studie berufen, es herrsche Einigkeit zu all diesen Themen unter 97 Prozent der Klimaforscher. Doch damit täuschen sie die Öffentlichkeit…“ https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimawandel-97-prozent-konsens-bei-klimaforschern-in-der-kritik-a-992213.html

    • „„97 Prozent der Wissenschaftler stimmen überein: Klimawandel ist eine Tatsache, menschengemacht und gefährlich“, ließ US-Präsident Barack Obama per Twitter melden.“

      Ja, ganz sicher!
      Aus dem Grund – und nur aus dem Grund – hat er sich eine Luxusvilla auf Martha’s Vineyard gekauft. Dort will er den rasanten Anstieg des Meeresspiegels bis zu seiner Haustüre zeitnah verfolgen.

      Was sagt uns das?
      Es wird gelogen daß die Fetzen fliegen!

  13. Das hier: „Im Bundestag behauptete Frau Svenja Schulze: „97 Prozent der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sagen uns, dass der Klimawandel menschengemacht ist und wir etwas dagegen tun müssen.“- In ihrer Antwort auf eine kleine Anfrage erhöht die Bundesregierung diese 97 % auf sozialistische 99%.“ ist schlichtweg eine „Bullshit“-Aussage, denn die korrekte Aussage wäre: 99% der Wissenschaftler geben zu nicht in der Lage zu sein einen „menschengemachten Klimawandel“ zu beweisen.
    In der Wissenschaft zählt nur der Beweis und nicht die Meinung. Ein Wissenschaftler hat alle anderen in bestimmten Feldern locker widerlegt. Der Mann hieß Albert Einstein.

    Unsereins kann inzwischen beweisen, daß es Orte auf der Erde gibt, wo die kontinuierlichen 365-Tagesmaximummitteltemperaturen bis heute niedriger sind vor mehreren Jahrzehnten. Das sind Orte, die fernab der Zivilisation und der 2/3-Gewässer auf der Erde sind, also nicht von denen manipuliert werden können.
    So wie z.B. das Thermometerhäuschen des Seewetteramtes mitten in der mehrfach-Millionenmetropole in der unmittelbaren Nähe der von Kühlwasser aufgeheizten Elbe.
    Und ein „Wetterhäuschen“ mitten auf nem asphaltierten Parkplatz ist ebenfalls solch ein Hit. Auch einer umgeben vom Rollfeld, der Landebahn eines Flughafens und unmittelbar östlich einer Bundesstraße zur Autobahn ist auch erstklassig zum „Beweis“ einer menschenverursachten Erwärmung. Ich kenne da noch mehr von diesen erstklassigen Wetterstationen.

  14. Lügen kostet ja schliesslich nichts. Sie werden dazu noch von den mainstream medien unterstützt auch wenn sie komplett falsch liegen.
    Es gibt ja schliesslich keine kritischen Medien mehr, die der Regierung auf die Finger schaut. Deswegen kann man über Kobolde reden oder von einer Frau Merkel, die wegen der Hitze im ganzen Körper zittert.
    Sie hätte genauso statt 99 % – 100 % nehmen können und es wäre genauso akzeptiert worden.

  15. Solange wir die Namen (und das Fachgebiet) der Wissenschafter nicht kennen, die da als Pro und Kontra eingestuft werden, werden solche Aussagen immer Bullshit bleiben.

    • Man kann die Daten, die Powell selber benutzt hat, als 2 Exceldateien herunter laden. Das sind zusammen um die 25.000 Studien. Der Rest zu den genannten rd. 54.000 sind die Studien die Oreskes und Cook behaupten verwendet zu haben. Wobei ziemlich sicher ist, dass sich darin auch Doppelnennungen befinden müssen.

      In den Powellschen Exceldateien ist aufgelistet: Autoren,Verlag und Abstract. Ich habe beide Excel Abstractslisten in ein Worddokument kopiert und nach „reject“ gesucht. Es wurde insgesamt 90 x als Wort- oder Wortbestandteil gefunden, wobei ich mir nicht die Mühe machte alle 90 Fundstellen auf Sinnhaftigkeit der Aufgabe zu untersuchen.
      Mit freundlichen Grüßen
      M.L.

  16. Sehr seltsam. Sie haben also genau 1 kritisches Paper gefunden. Ich bin nicht vom Fach, kann aber trotzdem aus dem Stegreif mindestens fünf skeptische, publizierende Wissenschafter aufzählen. Das beweist mir letztlich, dass die Regierung lügt.

  17. Mir fällt nichts ein,wofür eine 99%-ige Zustimmung bestehen könnte. Eine solche Zahl riecht allein schon meilenweit nach Manipulation. Der grüne Zug soll auf gedeih und verderb mit Volldampf weiter in die Sackgasse hineinfahren. Wir werden das alles mit dem Verlust des Wirtschaftsstandortes und unserem Wohlstand bezahlen müssen. Unternehmer werden zunehmend ins Ausland abwandern. Das findet schon statt. Es wird nur wegen der noch guten Konjunktur nicht bemerkt. Dann wird das Geschrei groß, aber zu spät sein. Alles das natürlich ohne den geringsten Einfluss auf das Klima.

  18. Frau Svenja Schulze leitet das Umweltministerium, weil Sie die intelligenteste in ihrer Partei, der SPD, ist, angeleitet durch die Bundeskanzlerin, die ja die Richtlinien der Politik bestimmt, aber einer anderen Sekte angehört. Es gab ein gesundes Deutschland, was dadurch bewiesen ist, dass es trotz seiner miserablen Politik noch existiert.

    • Nee, laß ich nicht gelten. Daß die Schulze Intelligenz vorspielt läßt sich an dem Bullshit, den sie absondert, erkennen- im Kontrast zu den Eindrücken mancher Leute, die in dem Gelaber scheinbar keine kognitive Dissonanz feststellen…

  19. Wenn 99% aller Klimaforscher tatsächlich von einer drohenden menschengemachten Klimakatastrophe überzeugt wären und dies auch wissenschaftlich belegen (wobei auch immer wieder behauptet wird , der „point of no return“ stehe kurz bevor), verwundert es dass die Bundesregierung nicht mehr zustande bringt als eine halbherzige Diskussion über eine CO2-Steuer. Damit ließe sich jedoch eine unmittelbar bevorstehe Klimakatastrophe nicht abwenden. Würden die Klimaforscher ernst genommen, müssten Maßnahmen erfolgen, die unsere gesamte Lebensweise und Ökonomie verändern würde, so radikal dass es außerhalb des Vorstellungshorizontes der meisten Menschen und auch der Politiker läge .
    Es ist daher anzunehmen, dass die Politik selbst die Zusammenhänge nicht versteht, oder auch nur die Angst vor dem Weltuntergang als willkommene Möglichkeit sieht, von anderen brisanten Themen abzulenken. Mit den Ängsten der Menschen lässt sich gut Politik, Geld und Karriere machen.

    • Ich denke die Bundeskanzlerin und viele andere Politiker wissen genau dass die ganze Klimawissenschaft auf wackligen Beinen steht. Allerdings traut sich keiner das laut zu sagen weil er damit zum Aussenseiter würde. Das ist so ein Supertanker mit den ganzen Organisationen, Programmen, Klimainstituten, Klimagipfeln, ganzen Industriezweigen, der lässt sich nicht einfach umsteuern. Da müssten ja alle Politiker zugeben dass sie jahrelang den falschen Propheten nachgelaufen sind und völlig sinnlos Milliarden von Euro / Dollar rausgeschmissen haben, die man sonst besser hätte einsetzen können.

      • @Martin Trittelvitz

        Das denke ich auch.
        Aber es hängen mittlerweile zu viele Jobs an der Hypothese vom menschengemachten Klimawandel.

        • Tatsächlich? Was aber geschah bereits und geschieht derzeit und fortfolgend wirklich?
          1. der Niedergang deutsche hervorragender Kohle- und Kernkraftwissenschaft und -forschung. Die ist jetzt in China. Mit riesigem Erfolg. Das hat bereits massenhaft Jobs gekostet und kann nicht mehr wieder aufgeholt werden.
          2. der Exodus energieintensiver Unternehmen. Sind die mal weg, kommen die nicht wieder – erst recht nicht in ein solch ideologisch irregeführten Land. Das gilt auch für Europa insgesamt.
          3. Dazu: Wenn die „Taxonomie“ für die nachhaltige, das Paris Abkommen aufgreifende Finanzwirtschaft der EU mit einem Finanzminister – der kommt, so wahr es Amen in der Kirche gibt mit eigener Steuererhebungsvollmacht! – eingeführt sein wird und dann nach in 414 Seiten dargelegten den Regeln vollzogen werden wird, dann brauchen Sie sich um Jobs und Mittelstand und Wirtschaftsstandort Deutschland keinen Kopp mehr zu machen. Das war’s dann.
          Und die blöden Deutschen merkeln es dann immer noch nicht. Wir müssen doch die Welt, den Planeten retten, sagt doch auch GRETA, die es ja wissen muss, dafür muss man auch Opfer bringen.
          Wenn sie es dann schnallen, dann haben wir wieder spätweimarische Verhältnisse mit buergerkriegsaehnlichen Zuständen, denn die Zahl der ideologisch komplett Implementierten ist enorm (siehe G7 Hamburg, Hambacher Forst …) – und alle, die sich dann erheben werden, vor allem die Enttäuschten, werden sich radikalisieren, weil sie den Betrug erkennen und am eigenen Leib spüren werden.

      • So ists, und das habe ich schon vielen versucht beizubiegen: Mit dem grünen Einheitspapp und der Anbiederei kann zum Beispiel die Spezialdemokratische Partei Doitschlands keinen Blumenpott gewinnen.
        Derjenige, der den Hintern in der Hose hat, diese endlich runterzulassen und den Quatsch zu entlarven, der hat wahrscheinlich nach einer Fünf-Monat-Überlebensphase die Nase vorn.
        Die Sozzen sind nicht alle doof. Warum die da nicht reingrätschen ist mir nicht klar. Mehr abkacken geht doch nicht… (sorry, Admin…)

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