Greta kann das unsicht­bare CO2 sehen*, und Frau Barley ahnt das böse Atom im Rauch von AKWs

Politiker: Keine Ahnung von irgendwas, aber davon viel. Bild: Peter Derrfuss / pixelio.de

Helmut Kuntz
Europawahl und Klimadialog-Veranstaltung fast gleichzeitig. Unvermeidbar, dass alle etablierten Parteien versuchen, sich beim Schützen des Klimas zu übertreffen. Sogar die CSU, früher noch ab und zu ein kleiner Garant von Vernunft, ist inzwischen konsequent auf diesen „Zug“ aufgesprungen. Viele Verfechter des Klimaschutzes wissen sicher nicht, um was es dabei wirklich geht, aber eines wissen sie: Es ist wohl das erste Mal in der Geschichte, dass Kinder zum „Hüpfen im Takt“ gehen, damit ihre Eltern (noch) mehr Steuer bezahlen sollen – und dafür( auch von ihren Eltern) gelobt werden.
Und eine solch exklusive Möglichkeit, noch mehr Steuern „auf ausdrückliche Forderung der Bevölkerung“ einnehmen zu können, darf sich kein Staat entgehen lassen.

Keine Ahnung vom Thema, aber eine feste Überzeugung

Nun muss man diese „Hüpf“-Steuer trotzdem wenigstens formell noch begründen. Und das können inzwischen alle „Fachpersonen“ unserer Parteien. Und wer es davon besonders gut kann, fühlt sich wohl automatisch berufen, uns in der WU zu vertreten. Ein Beispiel (nicht nur) dazu von Frau Barley, welches sich über alle etablierten Parteien beliebig multiplizieren lässt.

Frau Barley will zuerst einmal ganz Europa vor dem bösen Atom retten und ausschließlich mit Ökostrom versorgen. Warum und wie sie das machen will – und natürlich auch kann, sofern sie dazu auserwählt wird, was bei ihrem Listenplatz bereits mit Sicherheit feststeht – hat sie einer Zeitung erzählt.
„Achgut“ hat sich dieses Interview bereits angesehen und umfassen kommentiert:
11.05.2019: [2] Mit Katarina ganz groß aus dem Atom aussteigen
deshalb anbei nur etwas sarkastisch ergänzt Auszüge und Kurzinformation dazu.

[1] Das Interview (Auszug):
WELT: Ein weiteres Wahlkampfthema der SPD ist der Klimaschutz. Deutschland soll aus der Kohle aussteigen. Wir sind aber das einzige Industrieland auf der Welt, das gleichzeitig auch aus der Atomkraft raus will. Ist das nicht Hybris?
Barley: Das ist sehr ambitioniert, klar! Aber ich möchte, dass es mittelfristig gar keine Atomkraftwerke mehr in Europa gibt.
Dafür müssen wir den Ländern, die bisher noch auf Kernkraft setzen, beweisen, dass wir in Deutschland beides hinkriegen.
WELT: Bis dahin beziehen wir Atom- und Kohlestrom von anderswo. Wem hilft das?
Barley: Bei der Speicherung und Verteilung von regenerativer Energie müssen wir noch besser werden. Aber dass wir das Ziel haben, unseren Wirtschaftsstandort auch mit energieintensiven Betrieben ohne Atomkraft zu betreiben, das ist richtig. Drei Generationen haben Atomkraft genutzt, und 30.000 Generationen (Anmerkung: ca. 1 Mio. Jahre) müssen sich mit dem Müll herumschlagen, der dabei entstanden ist.
… Der Punkt ist doch: Wir wollen aus Atom und Kohle raus … Bei mir zu Hause streiten sich die Grünen in der Landesregierung mit den Grünen vor Ort, ob man Windräder auch im Wald aufstellen darf. Stromtrassen sind auch nicht gern gesehen. Nur: Wir können nicht zu allem immer nur Nein sagen.
… Atomkraft ist für mich ein No-Go. Ich kann von meinem Wahlkreis aus die rauchenden Meiler von Cattenom sehen, das ist einer der Pannenreaktoren in Frankreich, die ständig abgeschaltet werden, weil irgendwas kaputtgeht. Wenn da was schiefgeht, dann ist mehr als nur meine Heimatregion nicht mehr bewohnbar.

Wer keine Ahnung hat, nimmt GRÜNE Themen, da braucht man sie nicht

Immer mehr verfestigt sich (beim Autor) die Überzeugung, dass die „VerGRÜNUNG“ aller etablierten Parteien (nicht nur in Deutschland) vorwiegend den Hintergrund hat, dass man dafür keinerlei Hintergrundwissen benötigt und vor allem: auch nicht erwartet wird. Man muss nur gekonnt und mit Entrüstung die gängigen GRÜN-Floskeln der Apokalypsen „ … alles wird immer schlimmer … Extremwetter, Meeresspiegel, Korallensterben, CO2=Klimagift, der Westen ist schuld … usw … „ aufsagen können. Am Besten ergänzt um: Wir sind so reich, dass es unsere Verpflichtung ist, das Vorbild für die Welt zu sein …. und ist sofort ein von allen Medien hofierter „Experte“. Denn niemals wird eine Redaktion jemanden fragen, ob das auch wirklich stimmt.

In dem (sicher gekürzt) wiedergegebenem Interview sagt Frau Barley:
– Sie möchte, dass es mittelfristig in Europa gar keine Atomkraftwerke gibt …
– Deutschland wird beweisen, dass man aus Kernkraft und Kohle komplett aussteigen kann und trotzdem Energieintensive Industrie hält
– Bei der Stromspeicherung „müssen wir noch besser werden“
– Mit Atomabfall muss man sich ca. 1 Millionen Jahre herumschlagen
– Indirekt sagt sie auch: Windräder dürfen auch in den Wald und Stromtrassen müssen her …
– Das AKW Cattenom ist ein Pannenreaktor
– Bei einem Atomunfall ist ihre Heimatregion nicht mehr bewohnbar

Kleine Diskussion dazu

Sofern sie das, was sie da sagte auch glaubt und als Ziele ansieht, belegt sie ein vollkommenes Unwissen – ja Illusionen – über technische, aber auch politische Möglichkeiten.

Nimmt sie wirklich an, Frankreichs Macron würde so vehement für eine – vor allem Deutschland, aber auf keinen Fall Frankreich treffende – CO2-Steuer plädieren, um dann seine 55 AKWs [2] abzuschalten, die ihm genau dies garantieren? [2] Frankreich produziert nämlich weniger als ein Prozent seines Stroms aus Kohle …

Bild 1 Stromerzeugung Europa, Atom- und Wasserkraft aktuell. Bald ist Deutschlands Anteil noch geringer

Kernkraftwerk Cattenom

Woher kommt ihr Wissen, dass das AKW Cattenom ein Pannenreaktor ist und auch das Saarland unbewohnbar machen wollte? Es gibt dort Störfälle. Der Autor fand ausser typisch deutscher, bewusst hochgeputschter Hysterie über einfache, technische Störungen aber keine Belege für wirklich relevante Probleme. Die Franzosen natürlich ebenfalls nicht. Deshalb wird dieses Kernkraftwerk modernisiert und weiter betrieben.
Sie betreibt dasselbe Spiel wie C. Roth. Anstelle zu akzeptieren, dass die bisherigen AKW-Störfälle eher gezeigt haben, dass sogar das Undenkbare vergleichsweise wenig Auswirkungen hat [9] (siehe vor allem Fukushima mit weiterhin Null Strahlenopfern), und die Probleme, welche die „gütige Natur“ verursacht, um Dimensionen größer sind (Fukushima, über 20.000 Personen als direkte Opfer der Tsunamiwelle und dieses Naturereignis statistisch alle Hundert Jahre wiederholend) höher sind, wird es negiert und weiterhin verkehrt herum berichtet: C. Roth ist dazu nur das etwas extreme Beispiel für bewusste Tatsachenverdrehung:
Claudia Roth, 11. März 2013: Heute vor zwei Jahren ereignete sich die verheerende Atom-Katastrophe von Fukushima, die nach Tschernobyl ein weiteres Mal eine ganze Region und mit ihr die g, mehr als 2.700 gelten immer noch als vermisst. Hunderttausende Menschen leben heute fernab ihrer verstrahlten Heimat. Unsere Gedanken sind heute bei den Opfern und ihren Familien. Die Katastrophe von Fukushima hat uns einmal mehr gezeigt, wie unkontrollierbar und tödlich die Hochrisikotechnologie Atom ist. Wir müssen deshalb alles daran setzen, den Atomausstieg in Deutschland, aber auch in Europa und weltweit so schnell wie möglich umzusetzen und die Energiewende voranzubringen, anstatt sie wie Schwarz-Gelb immer wieder zu hintertreiben. Fukushima mahnt …
anze Welt in den atomaren Abgrund blicken ließ.
Insgesamt starben bei der Katastrophe in Japan 16.000 MenschenMindestens zu den Jahrestagen werden vergleichbare Behauptungen werbewirksam wiederholt:
BUND: Solidarität mit Fukushima-Opfern
… Am 11. März jährte sich die Atomkatastrophe von Fukushima zum fünften Mal. Um ihre Solidarität mit den Opfern und der japanischen Anti-Atomkraft-Bewegung zu zeigen, reiste der BN- und BUND-Vorsitzende Hubert Weiger zusammen mit einer BN-Delegation nach Japan. Dort nahmen die BN-Vertreter an Kundgebungen und einem Kongress teil …
Zu Tschernobyl ist es nicht viel besser. Dort hält aber die die Regierung des davon betroffenen Landes die Apokalypse-Meldungen bewusst aufrecht, um vom Westen Hilfsgelder am Laufen zu halten (und nebenbei weiter Atomkraftwerke zu betreiben). Und fährt gut damit, denn in Berlin wird es wohlwollend geglaubt [3].

Der Ausstieg

Frau Barley: … Deutschland wird beweisen, dass man aus Kernkraft und Kohle komplett aussteigen kann und trotzdem Energieintensive Industrie hält
Da hat diese liebe Frau vielleicht etwas missverstanden. Ja, es stimmt: Man hält (sich noch) energieintensive Betriebe. Mit Lösungen, welche nur Politikern einfallen können:
RP Online, 28. Nov. 2012: Energieintensive Betriebe wie Aluminiumhütten oder Stahlwerke sollen künftig viel Geld damit verdienen können, dass sie auf Zuruf kurzfristig für eine bestimmte Zeit vom Stromnetz gehen.
Wer bezahlt solche „Beweise“? Natürlich der normale, private Stromkunde:
RP Online: … Maximal zu erwarten seien Kosten von jährlich 348 Millionen Euro …
Da das bald nicht mehr reicht, geht man die Lösung konsequent weiter, aber in umgekehrter Richtung:
Tichys Einblick 5. Mai 2019: Gezielt Verbraucher vom Strom abschalten Planung für den Blackout
… Die Energieversorger üben sich immer häufiger in Notstandsmaßnahmen. Sie proben, wie mit Abschaltungen von Städten und Regionen ein vollständiger Blackout zu verhindern ist …
Die Bürger werden sich bald freuen: Aluminiumhütten und Stahlwerke bekommen Strom und sie, Krankenhäuser, Mittelstand, Einkaufszentren keinen. Das komplette, öffentliche Leben wird lahmgelegt (nicht einmal Elektroautos kann man laden, sofern jemand keine private Solar-Lademöglichkeit hat). In Dritte-Welt-Ländern beweist die führende Elite auch immer, dass Strommangel normal ist und zweitens alle, außer sie daran schuld sind. Auf dieses Niveau – und solche Eliten – bewegt sich Deutschland mit rasender Geschwindigkeit zu.

Speicher

Frau Barley: … Bei der Stromspeicherung „müssen wir noch besser werden“
Da muss man sich fragen, ob die Dame überhaupt weiß, was Stromspeicherung ist, oder eventuell auch denkt, das macht doch das Stromnetz, wie es GRÜNE annehmen [12] [4]. Jedenfalls ist es leicht, „besser“ zu werden, wenn man etwas noch gar nicht hat und kann. Nur ist das noch keine Lösung. Und das scheint der Dame vollkommen entgangen zu sein. Zum Glück kommt Frau Barley nicht darauf, auf Speicher (fast) ganz verzichten zu können, wie es die Regierungsberaterin, Frau Kemfert verkündet [5], und bei Bedarf auch mal das Gegenteil sagt:
[12]Dabei wären dezentrale, intelligente Netze samt Lastmanagement und mittelfristig mehr Speicher viel wichtiger …
oder auch ziemlichen (technischen) Blödsinn von sich gibt:
[13] EIKE 28. Mai 2018: Augen zu und vorwärts in die Vergangenheit!
C. Kemfert: Wir brauchen Mindestkapazitäten gegen Blackouts genauso wenig wie Butterberge gegen den Hunger
Bei Frau Barley könnte das Nichtwissen aber daran liegen, dass sie sich mit diesem komplexen Thema einfach noch gar nicht wirklich beschäftigt hat.
Fakt ist: Derzeit ist unser „Stromspeicher“ das Ausland. Fällt dieses zur Notbelieferung aus, bricht in Deutschland die Stromversorgung unweigerlich zusammen, denn: Deutschland hat nicht im Entferntesten ausreichend Stromspeicher und wird solche (da unbezahlbar) auch nicht bekommen. Was macht man dann: Man wird (was bereits in Planung ist), die fehlende Grundlast mit sündhaft teuren Gaskraftwerken realisieren.

Atomabfall

Frau Barley: … Mit Atomabfall muss man sich ca. 1 Millionen Jahre herumschlagen …
Dazu kann man nur ergänzen: Nur, weil man es so verkünden will [6]. Denn eine wirkliche Gefahr ist (gerade der stark strahlende) Atommüll nur für wenige Hundert Jahre. Und die Menge solch gefährlichen Abfalls ist sehr begrenzt. Sehr lesenswert dazu: [7] EIKE 2014: Entsorgung radioaktiver Abfälle
So sieht es das Ausland und hängt das ehemalige Technologieland Deutschland einfach ab:
[8] Achgut: Die Halluzination vom Klima-Verbündeten China

Atomunfall

Frau Barley: … Bei einem Atomunfall ist ihre Heimatregion nicht mehr bewohnbar
Ein schlagendes Argument, wie man es regelmäßig hört und dem doch nichts entgegenzusetzen ist – außer Argumenten.
Tschernobyl und Fukushima belegen, dass selbst schlimmste Atomunfälle nicht zur Unbewohnbarkeit führen. Zudem zeigten diese, wo Verletzlichkeit besteht und dass solche im engeren Europa weder geografisch noch technologisch vorliegen.
Macht aber nichts: So wird es von den Medien mit Propagandavideos täglich geschürt.
EIKE 10.04.2016 : [11] Nachgefragt: BR Programm 14.3.2016, Sendung: „Jetzt mal ehrlich Verstrahltes Bayern: Wie viel Wahrheit ist uns zumutbar?
Inzwischen kam auf dem BR Propagandasender ein neues Propagandavideo über Atomkraft im genau gleichen Stil: Eine alleine beim Aussprechen des Wortes Atom vor Entrüstung hyperventilierende Redakteurin befragte zur Gefahr von Atomkraftwerken und Atomabfall lauter Anti-Atomkraftaktivisten, denen ebenfalls alleine schon bei der Frage zu Atom vor Grauen schlecht wurde. Nur eines machte sie – und die Befragten – konsequent nicht: Außer Emotionen auch nur entfernt Fakten anzugeben.

Fazit

Sollte es Frau Barley einmal wie Frau Kramp-Karrenbauer passieren – die schon mal meint, Mitglied der SPD zu sein [14], sich ebenfalls in der falschen Partei zu wähnen und sich vielleicht als Mitglied der GRÜNEN vorzustellen; es würde niemandem auffallen. Weder an dem, was sie (nicht) weiß, noch an dem, was sie darüber sagt.

Doch nun muss man Frau Barley auch etwas zugute halten.
Während diese Zeilen geschrieben werden, erklingt im Radio eine Information über den Godesberger Klimagipfel. Und die Information, dass Frau Merkel dort erklärt hat:
… Sie wolle … die vollständige Dekarbonisierung Deutschlands zum Jahr 20150 voranzutreiben, … ist für die CO2-Bepreisung, unterstützt dazu die Forderungen von Macron …, will alles eher übererfüllen, was die EU und NGOs von Deutschland zum Klimaschutz fordern … und das findet sie auch richtig so, denn wenn es Deutschland nicht macht (und erfüllt), muss Deutschland horrende Strafen an die EU Zahlen …

Frau Barley sagt also nur das, was die CDU und CSU bereits „vordenken“. Sie also gar nicht vorne, sondern hinten dran.
Es ist inzwischen wirklich schwierig geworden, die GRÜNEN noch zu identifizieren. Würden sie nicht ihre Farbe auf ihre eigenen Plakate pinseln, könnte man alle anderen, etablierten Parteien ebenfalls dafür halten.

*Beleg dazu [17]

Quellen

[1] WELT 10.05.2019: EU-Spitzenkandidatin Barley „Es soll gar keine Atomkraftwerke mehr in Europa geben“

[2] Achgut 11.05.2019: Mit Katarina ganz groß aus dem Atom aussteigen

[3] EIKE 20.07.2017: Randalen von Atomfrontkämpfern werden von Frau Hendricks ausdrücklich als „Freunde des Staates und der Gesellschaft“ gelobt

[4] unbesorgt: Das Netz ist nicht nur der Speicher, der Speicher ist auch das Netz!

[5] DIW aktuell: Die Energiewende wird nicht an Stromspeichern scheitern

[6] EIKE 2013: Atommüll-Lagerung in der ASSE- eine unendliche Geschichte

[7] EIKE 2014: Entsorgung radioaktiver Abfälle

[8] Achgut: Die Halluzination vom Klima-Verbündeten China

[9] Novo Argumente 25. März 2016: Fukushima-Evakuierung ohne Nutzen

[10] tichyseinblick: Blindflug oder Abflug? Energiewender Flasbarth erklärt Energiewende

[11] EIKE 10.04.2016 : Nachgefragt: BR Programm 14.3.2016, Sendung: „Jetzt mal ehrlich Verstrahltes Bayern: Wie viel Wahrheit ist uns zumutbar?

[12] EIKE 11. September 2017: Die GRÜNEN: Es mangelt weder an erneuerbaren Energien noch an der Entwicklung von Speichern und Netzen

[13] EIKE 28. Mai 2018: Augen zu und vorwärts in die Vergangenheit!

[14] WELT 10.02.2019: Schon bei der Begrüßung passiert AKK ein Lapsus

[15] TichysEinblick, 14. Mai 2019: Muttertag abschaffen und die größere Törin voran

[16] Badische Zeitung: Ärger um Monsanto in Frankreich

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/klimaaktivistin-greta-vorabdruck-aus-dem-buch-der-thunbergs-16160815.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

[17] FAZ: Vorabdruck aus Thunberg-Buch : Diese Thunbergs
Darin schreiben ihre Eltern allen Ernstes, ihre Tochter könne CO2 sehen

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17 Kommentare

  1. Zitat: „Tschernobyl und Fukushima belegen, dass selbst schlimmste Atomunfälle nicht zur Unbewohnbarkeit führen“ – wenn man davon absieht, dass die Regionen um Tschernobyl und Fukushima unbewohnbar sind, in Tschernobyl trotz des ansonsten sorglosen Umgangs mit Gesundheitsgefahren in ehemaligen Sowjet-Regionen. Aber was interessiert schon die Realität, wenn es ums Prinzip geht.

    • Herr Stef,
      die Deutsche Sprache hat feine Nuancen. Zwischen „für unbewohnbar erklärt“ und medizinisch unbewohnbar steckt ein ganz großer Unterschied. Dieser wurde auf EIKE schon öfters für Tschernobyl und auch Fukushima erklärt.
      FÜr Fukushima sollte es jedem einleuchten: Wer will an einem Küstenstreifen wohnen, wo statistisch alle 100 Jahre mindestens einmal 10 m Wasser über einem sein können. Vergleichen Sie mal diese Mortalität mit der des Atomunfalls, der bisher kein Strahlenopfer gekostet hat.

  2. „Die Bürger werden sich bald freuen: Aluminiumhütten und Stahlwerke bekommen Strom und sie, Krankenhäuser, Mittelstand, Einkaufszentren keinen.“
    Hmm.
    Das verdreht jetzt das „Damit sollen zunächst Industrieanlagen und Maschinen, die viel Energie verbrauchen, abgeschaltet werden, aber nicht zum Beispiel die Beleuchtung.“ aus dem angeführten Beitrag bei TE (https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/planung-fuer-den-blackout/) schon ein bißchen, oder?
    In diesem Land gibt’s die „Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten (AbLaV)“ (seit 2011, 2016 novelliert: https://www.gesetze-im-internet.de/ablav_2016/BJNR198400016.html).
    Am 08-Mai-2019, 20:26/20:27, wurden so z.B. für eine Stunde 438 MW abgeschaltet (sofort abschaltbare Lasten, SOL), am 10-Mai-2019, 21:37/21:38, 153 MW für eine Stunde, 21:40/21:47, 19 MW für zwei Stunden (schnell abschaltbare Lasten, SNL).
    Z.Zt. gibt’s eine Ausschreibung zu 933 MW SOL, und 1.471 MW SNL. Wenn Sie wenigstens 5 MW anbieten können, auf die Sie eine Viertelstunde bis acht Stunden am Stück verzichten können, können Sie sich ja an der Ausschreibung beteiligen (https://www.regelleistung.net/ext/static/abla).
    Am 14-Dez-2018 hat es übrigens 30 Lastabwürfe gegeben, beginnend zwischen 10:45 und endend um 21:00, insgesamt 1.776 MWh …
    Mit unseren Stromrechnungen bezahlen wir alle jedenfalls auch die „Umlage für abschaltbare Lasten“, dieses Jahr 0,005 ¢/kWh.
    Gut, letztes Jahr 0,011 ¢/kWh, bei 554 Mrd. kWh Stromverbrauch kommt da schon was zusammen …

  3. Werter Herr T. Heinzow,
    mal ganz direkt gesagt, Sie gehen mir mit Ihrer gebetsmühlenartig
    wiederholten Frauenbeschimpfung auf den S…! Es ist mir vollkommen wurscht,
    ob das in jedem Ihrer Beiträge auftauchende Zahlenbeispiel (Eine zu 14 Piloten) stimmt oder nicht, auf keinen Fall ist es ein Beweis für Dummheit von Frauen generell. Es sei denn, Sie legen eine unabhängige Studie vor, die SÄMTLICHE Gründe untersucht hat, welche zu diesem Zahlenverhältnis führen.
    Bei dem hier diskutiertem Thema finde ich jedenfalls genau so viel Männer, welche der Klimakirche als eifernde Priester dienen.
    Und warum sich hierbei gerade bei Grünen und Linken Frauen besonders hervortun, hat mit deren Parteistruktur und -Ideologie zu tun.

    • „Wenn die Zivilisation in weiblichen Händen geblieben wäre, würden wir immer noch in Grashütten leben.“ – Camille Paglia

      Die Dame ist absolut lesenswert ….. 😉

      Auch wenn es Ihnen nicht passt, gibt es Ergebnisse der Evolution, die sich per ideologisch angehauchtem Parteitagsbeschluß oder durch einschlägige Gesetze nicht ändern lassen, sondern „in der Natur“ liegen. BTW: Ich habe überhaupt nix gegen Frauen und ich freue mich über jede, die Technik verstehen und begreifen kann, aber im realen Leben sieht eher so aus, wie T. Heinzow beschreibt.

  4. Könnte man mal die Jahreszahl korrigiern oder war das eine Textvorlage?
    “ Sie wolle … die vollständige Dekarbonisierung Deutschlands zum Jahr 20150 voranzutreiben,“

  5. Täuscht es, oder sind die absurdesten Haltungen in diesen Fragen dem weiblichen Geschlecht vorbehalten? Haltungen fernab jeglicher realer Fakten?

    • nein es täuscht nicht. Sie nutzen diese Plattform nur um ihre muttertriebe (erziehen und in der Gruppe toll dastehen) auszuleben.

  6. Ich gehe davon aus, dass diese Frau nun auch noch das Atom abschaffen will. Am besten durch eine Verfassungänderung.

  7. „sofern jemand keine private Solar-Lademöglichkeit hat“
    Soso! Und was ist bei irgendwann in der Zukunft zu erwartender zunehmender Helligkeit? Mal angenommen man hat ein paar Solarzellen an der Hauswand der Mietwohnung an der Hauswand gen Norden und Westen angebracht. Das dämliche ist nur: Gen Westen steht ein schöner inzwischen haushoher Laubbaum … .

    Was diese in HH unter anderem mit „W …“, „A … …“, „M… “ … genannte Frau von sich gibt beweist, daß sie die Bürger für dumm hält oder präziser weiß, daß sie es sind, einschließlich der PolitikerInnen und Zeitungsschreiberlinge. Die komplette Liste der Schimpfwörter lautet: Siggi-s – Schimpfwörter – Frauen.
    Letztendlich ist das alles der Beweis dafür, daß Frauen zu Recht nur selten als Pilotinnen (Eine zu 14 Piloten) in Verkehrsfliegern und als Ökonominnen in Firmen anzutreffen sind. Bildungsfähigkeit in den Bereichen ist genetisch schlecht aufgrund der Hirnstruktur.

    • Das Sie, Herr Heinzow, so denken liegt wahrscheinlich daran, dass es Ihnen an der nötigen Vorstellung mangelt das „Gehirn“ einer Frau zu verstehen. Als Mann kennen Sie eben nur Männer und können sich eben auch nur diese vorstellen und nachempfinden. Das ist jetzt keine nachhaltige Kritik sondern Sie befinden sich in der Masse.
      Fehlendes Nachempfinden hängt auch mit fehlendem Wissen zusammen. Hätten Sie dieses Wissen könnten Sie sich eher vorstellen warum das Pilotenverhältnis nur 14:1 ist.
      Falls Sie fragen sollten woher Sie denn dieses Wissen bekommen könnten – weil Sie sich bemühen möchten zu verstehen – empfehle ich Ihnen (zum 2. Mal) unter anderen und anderem Deutschlands bekanntesten Gehirnforscher, Dr.Dr. Manfred Spitzer. Er hat Philosophie, Psychologie und Medizin studiert – und zwar gleichzeitig !! Ich denke mal in seinem Gehirn steckt ne Menge !
      Sie müssen allerdings ein wenig googln, und etliche seiner Vorträge anhören in denen er natürlich auch über wissenschaftliche Ergebnisse über „Frauengehirne“ berichtet. Den genauen betreffenden Vortrag (er hielt ihn vor Jahren in Österreich, 4x 1/4 Std.) kann ich Ihnen jetzt nicht aus dem Kopf heraus nennen, sondern überlasse es Ihnen als Fleißarbeit zu suchen, als Zeichen Ihrer Anstrengung.

      Ansonsten gebe ich Herrn Pelowski vollkommen recht.
      und Frau Barley absolut Unrecht. Ihre Ansicht kann ich allerdings auch sehr schlecht nachempfinden, sondern spreche eher von Unsinn den sie redet.

  8. Na, das ist mal wieder ein typisches Merkel-Ziel: bis zum Jahr 20150 sind es noch 18.131 Jahre hin.
    Aber im Ernst (oder auch nicht): Die Barley ist sowieso nicht ganz gebacken.
    Und dass Kinder im Takt hüpfen und von ihren Eltern noch dazu animiert werden, um sich den letzten wirtschaftlichen Ast, auf dem sie sitzen, auch noch abzusägen, kann m. E. durchaus mit chronischer Toxoplasmose erklärt werden. Das Thema kam früher auch in den „seriösen“ Medien vor, wird aber heute eher totgeschwiegen. Mäuse entwickeln auch eine Todessehnsucht und liefern sich den Katzen freiwillig aus, wenn sie mit dem Parasiten infiziert sind. Der Mensch ist zwar nur Fehlwirt, trotzdem sind Verhaltensauffälligkeiten beschrieben.

  9. Ja gut. Fukushima war eine Katastrophe, aber mit dem AKW hat die nicht, aber rein gar nichts zu tun. Es war ein Tsunami ungeahnten Ausmasses. Das dabei das AKW in Mitleidenschaft gezogen wurde ist ein Folgeschaden.
    Die Radioaktivität in Fukushima ist nicht wesentlich höher als in manchen Gegenden Deutschlands. Gemeint ist die natürliche Radioaktivität.
    Japan hat vertrauen in seine Techniker und Technik. Daher werden dort weitere AKW’s errichtet. Wo sonst soll auch der Strom her kommen den das Land benötigt. Der jap. Transrapid der mit 600 KM/h Tokyo mit Nagoya 2023/24 verbinden soll, braucht Energie. Merkel hat diese viel versprechende Technik ja in den Abfall entsorg.
    Wenn man nun all das glaubt was in Japan angeblich schief läuft, dann müßten die „Grünen“ die es in Japan praktisch nicht gibt, die Regierung stellen. Tun sie aber nicht.

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