Alarm-Sirenen unter Wasser !

Ostsee bei Insel Poel, März 2018, Foto H. Puls

Klaus-Eckart Puls
Mit den aktuellen Schnee-Lawinen in Deutschland und Österreich in diesem Januar 2019 läßt sich die anthropogene Erwärmungs-Katastrophe derzeit wohl nicht überzeugend unters Volk bringen(==>Anm.1 unten). Folglich gehen die Klima-Alarmisten zur Abwechselung mal wieder ins Wasser [1] : „Ozeane heizen sich immer schneller auf … Die gravierenden Folgen sind schon jetzt absehbar.“ Beweise? Fehlanzeige! Nämlich: Eine Beschleunigung des Meeres-Anstieges ist nirgendwo zu finden – im Gegenteil !
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Ausgerechnet im Lande des global größten CO2-Emittenten China entdeckt man jetzt [1] :

„Die Weltmeere heizen sich immer schneller und immer stärker auf. Das geht aus einem Bericht der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in der Fachzeitschrift „Science“ hervor.“

Das hörte sich doch vor wenigen Jahren noch ganz anders an [2] :

Klimaforscher rätseln über Meereskälte Die Erde erwärmt sich. Aber das Meer? Klimaforscher vermuten, daß sich die Ozeane seit sieben Jahren nicht mehr erhitzen…“.

Nun plötzlich – wenigen Jahre später – ist alles ganz anders (?) [1] :

„Laut der Untersuchung habe die Temperatur der Ozeane in einer Tiefe von bis zu 2000 Metern zwischen 1971-2010 um 0,1 Grad Celsius zugenommen.“

Wie bitte, haben wir das richtig verstanden (?) :

In 40(!) Jahren hat die Temperatur der Meere um 0,1 Grad(!) zugenommen ? … in Worten: um „Null-Komma-Eins“ Grad !?

Jeder, der sich schon mal mit Messungen verschiedener    Meßinstrumente beschäftigt hat, der weiß: Genau in diesem Bereich liegt die Fehlergrenze jedweder Temperatur-Meßinstrumente!

Doch damit nicht genug [1] :

„Die starke(!?) Erhitzung der Ozeane lasse den Meeresspiegel weiter ansteigen, so die Forscher in dem „Science“-Beitrag. Der Grund dafür liegt in der wärmebedingt stärkeren Ausdehnung des Meereswassers. Allein dieser Effekt führe zu einem Anschwellen des Meeresspiegels um bis zu 30 Zentimeter.“ …

„Außerdem führt die Erwärmung des Meerwassers zu einer weiteren Zerstörung der Korallenriffe und reduziert den Sauerstoffgehalt in den Ozeanen.“

Darf man in einer „auf Klima-Katastrophe gleich geschalteten Welt“ überhaupt noch konkret nachfragen, ob das alles durch Messungen verifiziert ist (?) :

==>  WENN denn die Meere sich derart erwärmt hätten über 40(!) Jahre mit den publizierten Folgen [1] [3], dann „müßte/sollte“ man d a s doch wohl in den Meßwerten der Pegel und Satelliten über die genannten „40 Erwärmungsjahre“ wieder finden – oder ?

Wir schauen uns das in Folgendem kurz + knapp anhand von Meßwerten und Graphiken an:

(1) Nordsee-Pegel

(2) Globale Pegel

Eine Übersicht und Auswertung der global 1.200 Küsten-Pegel sowie der SAT-Daten kommt zu diesem Ergebnis [4] : 

„Zahlreiche Auswertungen von Küsten-Pegel-Messungen über 200 Jahre sowie neuerdings von Schwere-Messungen der GRACE-Satelliten ergeben immer wieder einen Meeres-Anstieg von etwa 1,6 mm/yr. Dagegen stehen die seit 1992 publizierten Altimeter-Messungen mit den Satelliten-Systemen TOPEX/POSEIDON/JASON mit doppelt so hohen Werten von 3,2 mm/yr. Die erhebliche Diskrepanz ist bis heute ungeklärt. Dabei stimmen jedoch immerhin die Trends überein: Der Meeres-Anstieg verläuft seit wenigstens 100 Jahren linear, es gibt keine Beschleunigung des Anstieges. Ein Signal durch anthropogenes CO2 (AGW) ist nirgends erkennbar. Das alles steht in krassem Widerspruch zu den Verlautbarungen und insbesondere zu den alarmistischen Prognosen des Klimarates IPCC und einiger Klima-Institute.“

Diese Arbeit [4] enthält zahlreiche Daten und Graphiken, eine mag hier genügen:

Meeres-Trend 1807-2009; 1277 Pegel [5]

In dieser Graphik ist zwar von den Autoren weder eine Regressions-Gerade eingefügt noch ein Polynom, aber auch so ist „durch Augenschein“ gut erkennbar:

()  In der ersten Hälfte des 19. Jh. ist der Meeresspiegel um ca. 15 cm abgesunken;

()  Seit ca.1860 steigt der Meeresspiegel wieder – wie schon vor 1800 über die Jahrtausende ;

()  Seit 1860 sind dekadale Phasen rascheren und verlangsamten Anstieges erkennbar, eine Trend-Beschleunigung über den Gesamtzeitraum seit 1860 ist nicht erkennbar.

Daher steht im Abstract der Arbeit [5] :

„The new reconstruction suggests a linear trend of 1.9 ± 0.3 mm/yr during the 20th century, with 1.8 ± 0.5 mm/yr since 1970.“

Daraus folgt:

Die mittlere jährliche Anstiegsrate für den Teil-Zeitraum ab 1970 ist geringer als die Anstiegsrate für das gesamte 20. Jahrhundert! Es hat folglich eine Verlangsamung des Anstieges im 20. Jahrhundert bis heute statt gefunden.

(3) Satelliten-Messungen

Auch die Satelliten-Messungen zeigen keine Beschleunigung beim Meeres-Anstieg :

F a z i t :

Alle diese realen vieljährigen Meßwerte sind im WEB verfügbar, für jeden einsehbar – auch für die deutschen Medien: An der deutschen Nordsee-Küste zeigen die Pegel eine säkulare Verlangsamung des Meeres-Anstieges. Auch zahlreiche Auswertungen von 1200 Pegeln global sowie der Satelliten-Daten zeigen keine Beschleunigung des Meeres-Anstieges. Für die von der Chinesischen Universität prognostizierten Folgen einer angeblich über 40 Jahren währenden Meeres-Erwärmung (0,1 Grad) gibt es keine Anzeichen in den weltweiten Messungen des Meeres-Anstieges.

Das hindert die geballte, freiwillig auf „Klima-Katastrophe geschaltete“ Medien-Landschaft nicht daran, die zitierte „Null-Komma-Eins-Katastrophe“ ungeprüft in die Welt zu blasen.

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)1 Aktueller Nachtrag :

Wie hatten wir doch gleich w.o. eingangs gesagt (?):

Mit den aktuellen Schnee-Lawinen in Deutschland und Österreich in diesem Januar 2019 läßt sich die anthropogene Erwärmungs-Katastrophe derzeit wohl nicht überzeugend unters Volk bringen.

Welch ein Irrtum unsererseits, den das PIK in bewährtem Schulterschluß mit den Medien soeben offen legt [6] [7] [8] :

FAZ-net [6] :

Winterlicher Klimawandel“ … „Tatsächlich läßt sich im Schnee inzwischen nicht nur sehr viel über die Konsequenzen der beschleunigten Erderwärmung erfahren…“

FOCUS-online [7] :

„Erst der Klimawandel führt zur Schnee-Zange, die Deutschland im Griff hat“.

Und nochmals Müller-Jung in FAZ-net [6] :

„Eigentlich sind die Luftmassen für den Januar viel zu warm …“.

DAS werden die betroffenen Menschen in den Schneegebieten wohl anders beobachten und empfinden [7] :

„Auch im übrigen Europa hatten die Menschen mit dem ungewöhnlichen Winterwetter zu kämpfen. …. In Griechenland herrschen Temperaturen von minus 20 Grad Celsius. Weiße Flocken sanken auf die Athener Altstadt samt der Akropolis. In Rumänien sank das Thermometer sogar bis auf minus 24 Grad.“

Und so sanken auch die Temperaturen auch in den deutschen und österreichischen Schneefallgebieten zeitweise unter minus 10 Grad.

Am 11.01.2019 ist auf ScienceScepticalBlog [8] von Michael Krüger eine meteorologisch kompetente Kritik publiziert, zu dem PIK- und Medien-Unfug. Dort [8] ist u.a. zu lesen :

„Neue Schreckensnachrichten aus Potsdam vom PIK. Das Schneechaos in den Alpen soll eine Folge des Klimawandels sein.“ …

PIK: „…wir hatten neun Monate von April an, die überdurchschnittlich warm waren. Das hat die Ozeane stärker als normal erwärmen lassen“, sagte Hoffmann“.

Dagegen (KRÜGER a.a.O.):

„Sowohl im Sommer, als auch im Herbst war es im Nordatlantik besonders kalt.“

Sein F a z i t :

„Mit der globalen Erwärmung hat das alles folglich nicht viel zu tun. Zumal der Klimafolgenforscher Stefan Rahmstorf vom PIK immer wieder auf einen sich abschwächenden „Golfstrom“ und eine Abkühlung über den Nordatlantik vor Grönland hinweist. Der Nordatlantik, also unsere Wetterküche, hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht erwärmt, sondern eher abgekühlt und kühlt sich in den Klimaprojektionen von Stefan Rahmstorf auch weiter ab.

Kalte Luft kann weniger Feuchtigkeit aufnehmen. Es sollten also bei uns weniger Niederschläge fallen, welche die Tiefs über den kalten Nordatlantik im Herbst und Winter mit sich bringen. Das PIK hat also wieder mal eine Kehrtwende um 180° gemacht. Einmal wird erzählt, der Nordatlantik hat sich abgekühlt und wird sich weiter abkühlen und das hängt mit einen sich abschwächenden „Golfstrom“ zusammen. Natürlich infolge des Klimawandels. Nun wird erzählt, die Ozeane werden wärmer, auch in unserer Wetterküche, die warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen und bringt mehr Niederschläge und auch Schnee mit sich. Natürlich auch als Folge des Klimawandels. Gemäß dem Motto: Ich mach mir die Welt, widewidewitt, wie sie mir gefällt.“

So gilt denn längst ein ehernes Gesetz bei den Alarmisten :

Ob WARM oder KALT; ob TROCKEN oder FEUCHT; ob REGEN, SONNE oder SCHNEE –

stets ist es der mensch-gemachte Klimawandel. Hätte es noch eines Beweises bedurft – PIK und die Medien legen ihn vor!

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Q u e l l e n :

[1] http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimawandel-ozeane-heizen-sich-immer-schneller-auf-a-1247512.html

[2] http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/phaenomen-fehlende-waerme-klimaforscher-raetseln-ueber-meereskaelte-a-694719.html

[3] https://www.pnas.org/content/early/2019/01/04/1808838115

[4] https://www.eike-klima-energie.eu/2015/08/28/globale-ueberschwemmung-vor-paris-oder-eben-200-jahre-spaeter-oder-eben-nie/

[5] JEVREJEVA, S., et al.: Global Sea Level Behavior of the Past Two Centuries; Global and Planetary Change 113: 11-22; (2014); http://kaares.ulapland.fi/home/hkunta/jmoore/pdfs/Jevrejevaetal2013GPChange.pd

[6] https://www.faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/schneechaos-in-den-alpen-winterlicher-klimawandel-15977471.html

[7] https://www.focus.de/wissen/klima/was-den-extremwinter-beschert-erst-der-klimawandel-fuehrt-zur-schnee-zange-die-deutschland-im-griff-hat_id_10173974.html

[8] (a) http://www.science-skeptical.de/klimawandel/das-potsdam-institut-fuer-klimafolgenforschung-pik-schliesst-einen-zusammenhang-zwischen-den-aktuellen-schneemassen-in-den-alpen-und-dem-klimawandel-nicht-aus/0017346/ (b) https://www.eike-klima-energie.eu/2019/01/12/das-potsdam-institut-fuer-klimafolgenforschung-pik-schliesst-einen-zusammenhang-zwischen-den-aktuellen-schneemassen-in-den-alpen-und-dem-klimawandel-nicht-aus/

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PDF im Anhang dieses Beitrages verfügbar :

Puls.MSp.2019.Tx(X)kpl

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16 Kommentare

  1. Auch der Focus – wie andere Medien oben erwähnt  auch – hat die PIK Darstellung vom Klimawandel der den vielen Schnee in den Nordalpen brachte übernommen.

    Ganz knackig sind dort die Kommentare, jedenfalls die ersten 20 die ich gelesen habe. Die ziehen massiv über die Medien und die Klimagurus her.  Alles was vom Himmel kommt, oder nicht kommt wird zum Extremwetter erklärt. Das nervt ungemein und führt zu Gelächter.

  2. Normal
    0
    21

    Peter Baars
    Mich befremdet etwas, das keiner der Kommentatoren die Frage nach dem soge-nannten „Klimagas“ CO2 gestellt hat. Nach Literaturangaben sind in der Hydrosphäre – also den Meeren – ca 38.000 Gigatonnen CO2 gelöst. Vereinfacht ausgedrückt: Steigt die Wassertemperatur verringert sich die Löslichkeit von CO2 im Wasser und es wird (gegen den CO2-Partialdruck in der Atmosphäre) in diese emittiert. Wo steht die simple Antwort ?
    @ Herr Möser Christian
    Die Nutzung der in den Ozeanen speicherten Wärme  „droht als Energieexport zurückzuschlagen“ Sie verneinen, aber damit verbauen sie einer „progressiven“ Energieexperten-Sparte ein neues kabarettistisches Betätigungsfeld – „Nutzung der Wärme der Ozeane“ – auf das ich mich insgeheim schon freute; denn ich lache gern (also nicht so ernst nehmen)
    MfG     Peter Baars

  3. Wie will man Werte im Bereich der Messungstolleranzen ermitteln in einem Universum,  welches uns so fremd ist, dass es unmöglich ist einen Einblick zu erlangen , ob nun jetzt oder in Zukunft

    Sie wollen Temperaturen ermittelt haben für eine aussagekräftige Größe des gesamtbereiches einer Region die kein Sonnenlicht erreicht. Man hat nicht im geringsten einen Überblick über eventuell  andere Einflüsse auf die Temperatur des Wassers in großer Tiefe. Die Wärme soll ja dann ein reiner „Energieexport“ der Atmosphäre sein der droht als „Re-import“ zurück zu schlagen. Es ist einfach absurd und ich behaupte mal der Mann im Mond hat seine Höhle auf der anderen Seite, nur haben es uns die Chinesen noch nicht verraten 😂

    Mit freundlichen Grüßen!

    Christian Möser

    Zimmerer

     

  4. Einfach mal hier schauen:

    https://tinyurl.com/ybhwygz2

    Der Großteil der Ozeane hat eine obere warme „Warmwassersphäre“ die nur wenige Hundert Meter tief reicht und durch den Wind gut durchmischt wird. Diese warme Warmwassersphäre ist durch eine thermische Sprungschicht von den darunter liegenden kalten Wassermassen streng abgegrenzt. Vermischung findet kaum statt. Das geschieht nur an Polarfronten hoch im Norden und Süden und an den Küsten durch Downwelling. In der Antarktis, Weddelsee hat man gar zeitweise eine Abkühlung um einige Tausendstel Grad im Bodenwasser beobachtet. Farbach et al. Das geht nur wenn man nicht absolute, sondern relative Temperaturen misst. Mit Datenloggern, die im Eichbad auf 1/1000 °C kalibriert werden. Davon gibt es nur ganz wenige an Verankerungen in den Ozeanen.

    Die obere Warmwassersphäre hat eine Einstellzeit/ response time infolge seiner Wärmekapazität von wenigen Jahren mit der Atmosphäre.

    Und es dauert rund 100 Jahre, bis sich das Tiefenwasser einmal durchmischt. Auf den Weg vom Abtauchen im Nordatlantik bis zum Auftauchen im Pazifik.

     

    • „Das geht nur wenn man nicht absolute, sondern relative Temperaturen misst. Mit Datenloggern, die im Eichbad auf 1/1000 °C kalibriert werden.“

      Temperaturunterschiede kann man z.B. mit einem Thermoelement messen. Ein Datenlogger ist kein Thermometer. Wenn ich mich recht erinnere, verwendet man in den Argo-Sonden keine Pt-Thermometer, sondern Thermistoren. Diese haben einen größeren Temperaturkoeffizienten.

      • Die Datenlogger, die ich in Betrieb hatte waren eine Neuentwicklung von Antares in Stur. Mit Thermoelement und elektronischer Datenspeicherung. Die wurden im Eichbad bei Sea & Sun in Trappenkamp auf 1/1000°C relative Genauigkeit kalibriert. Ist fast 20 Jahre her. Da haben die pro Stück rund 1.000 € gekostet.

  5. Wodurch wird ein Ozean erwärmt? Doch wohl ausschließlich durch die Bestrahlung durch die Sonne. Eine zunehmende Erwärmung kann es also nur geben, wenn die Heizenergie größer wird. Das kann z. B. sein, wenn es weniger Wolkenbedeckung gibt und mehr Leistung bis zur Wasseroberfläche kommt.

    Wäre interessant, wie die Alarmklimatologen „im Konsens“ den angeblichen zusätzlichen Heizeffekt erklären?

  6. Aus dem Beitrag:

    Das hindert die geballte, freiwillig auf „Klima-Katastrophe geschaltete“ Medien-Landschaft nicht daran, die zitierte „Null-Komma-Eins-Katastrophe“ ungeprüft in die Welt zu blasen“.

    Das ist so etwas zu allgemein. Im „Münchner Merkur“ steht kein Wort von dieser „Studie“, nicht einmal eine Kurzmeldung.

    Der „Merkur“ ist aber auch schon öfter durch wohltuend neutrale Berichterstattung und vor allem dem Abdruck sehr kritischer Leserbriefe aufgefallen (z. B. von herrn Jürgen Langeheine)

    Chris Frey

  7. Willis Eschenbach hat einen Beitrag „A small margin of error“ zu diesem Thema veröffentlicht.

    „I see that Zeke Hausfather and others are claiming that 2018 is the warmest year on record for the ocean down to a depth of 2,000 metres.“

    Es geht um die Behauptung von Zeke Hausfather, dass der Wärmeinhalt des Ozeans 0-2000 m in diesem Jahr einen Rekordwert hat. Dies ist erstaunlich. Die Ozeantemperaturen an der Oberfläche zeigen in 2018 keinen Rekordwert. Leider wird nicht erklärt, in welcher Tiefe des Ozeans die Temperatur stark zugenommen hat und wo die Wärme herkommt.

  8. es ist ein alter Hut unter Meßknechten,daß viele,die Meßdaten auswerten oder bewerten,den Unterschied zwischen Genauigkeit und Auflösung nicht kennen.Zeitungsabschreiber sowieso nicht.Dann liest der Schulversager oder Studienabbrecher natürlich voller Angst,daß sich die Meere um 0,1 Grad erwärmt haben.Ich habe immer auf die Frage:wie genau ist denn diese Messung geantwortet-ganz genau ! Das hat vielen schon gereicht.

     

  9. Anton Laaber: Hat sich von den Wissenschaftlern einer einmal die Frage gestellt,wieviel Sedimente jährlich die Flüsse in die Ozeane spülen und dadurch das Wasser im Meer verdrängen? Könnte damit der jährliche Meerespiegelanstieg erklärt werden?

    • @Anton Laaber:

      Die Erdoberfläche ist kein festes, statisches Gebilde. Im gleichen Maß, wie Sedimente ins Meer transportiert werden, steigt die Erdoberfläche durch den Massenverlust auf. Mit zusätzlicher Betrachtung der Plattentektonik ergibt sich ein sehr komplexer Zusammenhang. Vielleicht kann ein geologisch bewanderter Mitleser mehr dazu schreiben.

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