SOS Südsee – Der Ozean steigt nicht überna­türlich, dafür umso stärker die Propa­ganda in der öffentlich-rechtlichen Berichter­stattung (Teil 1)

Screenshot von der Homepage „Das Erste“ [10]

Helmut Kuntz
Ist ein Klimawandel-Propagandafilm einmal erstellt, kreist er in den „Öffentlichen“ unerbittlich auch dann herum, wenn seine Angaben nicht belegt und die Schlussfolgerungen höchstwahrscheinlich falsch sind. Denn die Programmdirektionen fühlen sich für den gezeigten Inhalt nicht verantwortlich, wenn die Reportage nur übernommen wurde (Antwort eines Ressortleiters auf eine Beschwerde des Autors).

SOS Südsee: Der Ozean steigt und steigt, eine Weltspiegel Reportage

Wie so oft [2] [3], kreist wieder ein Film in den „Öffentlichen“ über die schlimmen Auswirkungen des CO2 rund um in der Welt, gegen das Regierung und Volk von Deutschland gemeinsam als Vorbilder ankämpfen (und bezahlen) müssen. Diesmal sind es die Südseeatolle, welche besonders leiden und in einer sogenannten „Reportage“ SOS rufen, wegen ihres (angeblichen) Untergangs.

Bild 1 [10] Eingebettetes SOS Südsee Reportagevideo. Quelle (und Link): YouTube
Erklärungstext zum Video: … Anflug auf Tarawa, die Hauptinsel von Kiribati. Spült der Klimawandel jemals Land von der Karte, dann hier – im Pazifikstaat an der Datumsgrenze. Die Menschen hier lebten lange am, mit und vom Wasser. Jetzt kämpfen sie gegen das Wasser. Uwe Schwering und das Team des ARD-Studios Tokio reisen an Orte, die die dort lebenden Menschen flüchten lassen. Für den „Weltspiegel“ erzählen die Filmemacher deren Geschichten.

Die „Reportage“ entspricht in ihrer Machart der typischen Dramaturgie öffentlicher Propagandafilme:
Eine penetrante, für alles eine genaue Erklärung wissende Stimme spricht fast ununterbrochen im Hintergrund, verstärkt durch „inhaltsschwere“ Musikbegleitung. Viele Einheimische, unterstützt von lokalen Aktivisten erzählen, dass früher um sie herum wohl das Paradies herrschte und erst seit Kurzem (eigentlich, seitdem man den Begriff „vom reichen Westen verursachter Klimawandel“ gehört hat) unvermittelt Unwetter und Fluten begannen, diesen paradiesischen Zustand zu zerstören. Natürlich spürenselbst die Fische den Klimawandel, denn sie werden an den Küsten immer weniger gefangen, obwohl doch immer mehr Boote dazu ausfahren.
Unisono wissen alle Interviewten vor der Kamera auch immer genau, was als alleinige Ursache dafür in Frage kommt: Der vom Westen verursachte Klimawandel. Gegen den kämpfen sie an – meistens vergebens -, aber (noch mehr) Geld vom Westen würde zumindest lindern helfen. Es gibt wirklich kein Problem – vom Magengrimmen durch Dosennahrung, Versalzung durch zu viel Wasserentnahme, mangels Wartung bröckelnde Dämme, Verlagerung von Küstensand wegen Strömungsänderungen durch Baumaßnahmen, Fischmangel durch Überfischung – für das nicht westliches CO2 in Frage kommt.
Nur eines findet man in den Videos grundsätzlich nicht: Fakten und Daten.
Weil dieses Video mit zu den schlimmen – in der Machart jedoch beispielhaften – Propagandawerken gehört, die derzeit in Mediatheken der Öffentlichen herumgeistert, sei es hier dargestellt.

Ein Mann geht ins Meer. Würde er nur lang genug warten, es käme ihn auch holen

Bild 2 Der „Mann im Meer“ aus der Video-Einleitungssequenz an der Stelle, wo „vor wenigen Jahren noch“ Volleyball gespielt werden konnte. Screenshot vom Video [10]
Die Reportage beginnt mit einer Einleitungssequenz auf Fidji.
Sprecher: Ein Mann geht ins Meer. Würde er nur lang genug warten, es käme ihn auch holen …Hier spielten Kinder Volleyball – bis vor wenigen Jahren noch. Dann verschwand der Strand. Eine Folge der Erderwärmung. Und damit geht es hier um viel mehr, als nur ein Spiel
Der in der Eingangs-Sequenz gezeigte Einheimische weiß auch genau, woran es nur liegen kann: … wir wehren uns, damit die Jugend mal in der Lage ist, sich dem Klimawandel entgegenzustellen

Wo die Kinder bis vor wenigen Jahren noch Volleyball spielten, zeigt die Videosequenz. Der einheimische Aktivist steht im Bild 1 genau an dieser Stelle.

Die Reportage springt zwischen den verschiedenen Inselgruppen hin und her. Deshalb kommen nach der Startsequenz auf Fidji unvermittelt die Marshall-Inseln und dann wieder Fiji-Atoll-Sequenzen.
Sprecher: … die Vulkaninseln kämpfen mit den selben, pazfischen Geistern: kaum was im Netz, Monstertaifune, Küstenerosion … fast hätten sie kapituliert vor der Natur …
Einheimischer Aktivist: Das Fernsehteam aus Deutschland zeigt den Menschen in Europa dann, welche Folgen der Klimawandel hier hat … Und das Siechtum beschleunigt sich … der Sand ging mal bis hier oben … aber durch den Klimawandel verlieren wir unsere Strände … Land ist allen Insulanern heilig. Doch wird noch etwas da sein für die, die da kommen? … wir wollen kämpfen gegen den Klimawandel und alles, was damit zusammenhängt. … so ist weniger Fisch im Topf als früher .. wir haben jetzt viele Krankheiten, die es früher nicht gab. Das kommt von der Ernährung aus Dosen …
Eine Einheimische: … hat erkannt, Klimawandel ist gesundheitsschädlich …

Der Aktivist auf Fidji könnte lange warten, das Meer hat sicher andere Sorgen, als ihn zu holen

Daten interessieren Vertreter der (Öko-)Religion und unsere Öffentlich-Rechtlichen nicht. Dabei ist es so einfach, diese weltweit einzusehen. Darunter auch die zu den im Video besuchten Südsee-Atollen, wie hier Fidji:
EIKE 16. November 2017: [4] Nochmals Fidji, die eher aufsteigenden, als untergehenden Atolle
Achgut 05.11.2017: Der Fidschi-Report: Schnorchelkurs für Barbara Hendricks
Ergänzend liegt eine ganz aktuelle Pegelstudie von Herrn Professor Mörner vor [5], welche auf der letzten, 11. Internationale EIKE Klima- und Energiekonferenz von ihm präsentiert wurde. Diese ergänzt die bisherigen Daten aus den nur über wenige Jahrzehnte verfügbaren Pegelangaben erstmals um Proxianalysen der letzten 500 Jahre.

Die Details sind in [4] mit vielen Diagrammen beschrieben, anbei deshalb nur ein Auszug.

Zuerst der Verlauf des Tidenpegels bei Fidji seit dem Jahr 1992 (Bild 3).

Bild 3 Fiji, Tidenpegel, Verlauf 1992 – 29.03.2019. Quelle: Australien Government,Bureau of Meteorology, Pacific Sea Level Monitoring Project Monthly Sea Level and Meteorological Statistics. Hilfslinien vom Autor zugefügt

Die grüne Linie zeigt den mittleren Tidenpegelverlauf von Fidji. Er zeigt die letzten 20 Jahre keinerlei signifikanten Anstieg. Es müsste aber der Pegel sein, der in der Videosequenz von Bild 2 relevant ist. Es ist danach nicht möglich, dass ein gestiegener Meerespegel die Ursache wäre, warum an der gezeigten Stelle im Bild 2 nicht mehr wie „bis vor wenigen Jahren noch“, Volleyball gespielt werden kann.
Die Überflutung dieses Atollbereiches kann nur infolge eines Dammbruchs oder Küstenverlagerung verursacht ein. Und man kann ziemlich sicher davon ausgehen, dass solche kein westliches CO2 als Ursache hatten.
Anmerkung: Zu den Ursachen solcher – nicht seltenen – Dammbrüche und auch typischen Küstenverlagerungen sind Beispiele in den unter „Quellen“ gelisteten Artikeln beschrieben.

Zudem: Fidji wird wohl am Wenigsten von den Südsee-Atollen von einem gering steigenden Meerespegel betroffen sein. Denn die Inseln haben teils hohe Berge. Trotzdem „reklamiert“ Fidji unverhohlen, sie wären von dem (geringfügigen) Meerespegelanstieg stark betroffen.

Für eigene Unvernunft, Bequemlichkeit, eher beides, soll der Westen bezahlen

Warum das so ist, kann man bei der „GIZ“ sehen:

Bild 4 Fidji, Vulkaninsel Ono mit bis zu 300 m Höhe. Dorf Narlkoso direkt am Strand auf einer Landzunge an einem Strömungskanal

Aus Bequemlichkeit werden Häuser direkt am Strand an einem Strömungskanal errichtet, obwohl dahinter „beliebig“ Anhöhen zur Verfügung stehen. Schon eine kleine Veränderung der Strömung verlagert unweigerlich auch den Küstenstreifen und erklärt sofort, warum das (nicht, bis geringfügig steigende) Meer Land wegnimmt. Einzelne Hütten stehen praktisch auf Meeresniveau, und das in einem originären Taifungebiet, wo diese seit Urzeiten jedes Jahr neu mehrere Meter hohe Wellengebirge (bei einem sehr starken Taifun bis zu 5 m [20]) ans Ufer werfen und seit Urzeiten sogar Felsen „abrasieren“ (Bild 6).
Der Einheimische (in einem bei der GIZ verlinkten Video) „weiß“, warum nicht er, sondern „der Westen“ schuld ist und zeigt dabei deutlich, woher er sein „Wissen“ erhalten hat:
„ … ich denke, das liegt am Nordpol. Das sagen sie, dass das Eis schmilzt. Wir sind wütend auf die anderen Länder, weil sie durch Luftverscmutzung dazu beitragen ... „

Bild 5 Fidji Dorf Narlkoso. Hütten in einer Taifunzone direkt am Strand auf Meereshöhe errichtet. Quelle: giz
Bild 6 Fiji Fulaga bietet eine Anschauung, wie hoch die Pazifikwellen und deren Zerstörungspotenzial reichen

Die deutsche GIZ weiß dazu auch die Lösung: … Die pazifischen Inselstaaten wollen auch ihren eigenen Beitrag zum Klimawandel verringern und deswegen auf eine nachhaltige Energieerzeugung setzen …

Wie wenig die in diesen Gegenden nur über sehr kurze Zeiträume verfügbaren Pegeldaten aussagen, zeigen die folgenden Bilder mit Langfristdaten des Pegelverlaufs.

Bild 7 Pegelverlauf historisch ([5] und kurzfristig (aus Bild 8) vom Autor übereinander kopiert. Ganz rechts die IPCC-Projektionsbreite zum Jahr 2100
Nun das gleiche Bild, ergänzt um die Wellenhöhen von Zyclonen [20]

Es zeigt demonstrativ, wie wenig – nämlich nichts – die gemessenen, wenigen Zentimeter (natürlicher) Tidenpegelanstieg zur wirklichen Bedrohung beitragen.

Bild 8 Pegelbild x ergänzt um die Wellenhöhen beim Auftreten von Cyclonen

Ergänzt man die Pegel um weitere, historische Zeiträume, verschwindet der überall als „menschengemachter Untergang“ deklarierte Verlauf im „Pegelrauschen“

Zum Beispiel, weil sich die Atolle derzeit eines seit über 2.000 Jahren fallenden Pegels erfreuen dürfen.

Bild 9 Pegelbilder Marshall Islands (seit ca. 2000 Jahren), Fiji (seit 1500), Fiji Tidenpegel seit 1992 vom Autor übereinander kopiert

Das folgende Bild zeigt es abschließend im großen Kontext:

Bild 10 Lee et al., 2016 Southeast Australia, +1-2 m higher than present

Was auf der Homepage der GIZ auch auffällt: Fakten werden sorgfältig vermieden und auch dort durch Erzählungen von Einheimischen ersetzt.

Gefällt es der GIZ auf den Atollen (auf Kosten der Steuerzahler) „zu gut“?

Die Angaben bei der GIZ sind merkwürdig. Sie widersprechen ganz einfach den offiziellen Messwerten:
… „Im Pazifikraum wurden die Klimaveränderungen früher als bei uns sichtbar“, erklärt Wulf Killmann, Direktor des GIZ-Büros in Fidschis Hauptstadt Suva. Seit 1977 ist die Organisation in der Region aktiv. „Die Auswirkungen sind … und die Land- und Meerestemperaturen steigen

Eine einfache Nachschau auf der Australischen Regierungshomepage zeigt die wirklichen Daten.
Danach hat sich die Meerestemperatur (Bild 3.4, grüne Linie): Seit mindestens 1994 nicht mehr verändert,
die Lufttemperatur (Bild 3.5, grüne Linie): Ebenfalls seit 1994 nicht.

Bild 11 Meerestemperaturverlauf Fidji seit 1992.Quelle: Australien Government,Bureau of Meteorology
Bild 12 Luft-Temperaturverlauf Fidji seit 1992.Quelle: Australien Government,Bureau of Meteorology

Nach der neuesten Analyse war der Pegel vor 50 … 60 Jahren bei Fidji um 10 … 20 cm höher als aktuell

Doch es kommt noch „schlimmer“: Nach der jüngsten Pegel-Analysen von Professor Mörner war der Pegel bei den Fidji-Atollen vor 50 … 60 Jahren eher um 10-20 cm höher als aktuell (Bild 7):
[5] … In the last 50-60 years, there might have been a 10-20 cm sea level lowering, judging from the di ference between dead Patella shells and living Patella shells on shore blocks at Denarau on Viti Levu [13], and the forced conditions for corals on Yasawa Islands to grow into microatolls dated as younger than AD 1955.
Hinweis: Den von Prof. Mörner rekonstruierten Pegelverlauf zeiget Bild 7

Das Ergebnis seiner Analyse veranlasste Herrn Mörner, einen offenen Brief an die Regierung von Fidji zu schreiben:
WUWT November 13, 2017, Frank Bainimarama by Nils-Axel Mörner: Open Letter to Honorable Prime Minister of Fiji and President of COP23

Bild 13 Screenshot

Anbei Auszüge aus der auf EIKE erschienenen Übersetzung (dort sind zusätzlich noch hier fehlende Bilder zu sehen).

EIKE 22. November 2017: ,Untergang‘ von Fidji ist Fake News von COP23
Offener Brief an den Premierminister von Fidji und Präsidenten von COP23 Frank Bainimarama von Nils-Axel Mörner:
Herr Präsident,
die auf dem Treffen der COP23 anwesende Gemeinschaft wünscht sich nichts sehnlicher als einen Temperaturanstieg gemäß dem von den Modellen vorhergesagten (der allerdings niemals verifiziert, sondern dem ernsthaft widersprochen wird). Gleiches gilt für Änderungen des Meeresspiegels, welche ernste Bedrohungen durch Überflutung tief liegender Küsten mit sich bringen, falls der Meeresspiegel plötzlich zu steigen beginnt mit zuvor noch nie beobachteten Raten (was physikalische Gesetze genauso verletzen würde wie es dem über Jahrhunderte akkumuliertem wissenschaftlichen Kenntnisstand widersprechen würde).
Wir haben Ihr schönes Land besucht und eine detaillierte Meeresspiegel-Analyse durchgeführt.
Daraus ging ohne jeden Zweifel hervor, dass sich der Meeresspiegel in keiner Weise in einem Zustand des Steigens befindet sondern während der letzten 50 bis 70 Jahre bemerkenswert stabil gewesen war. Folglich entbehren sämtliche Bedrohungsszenarien eines allgemeinen Versinkens im Meer jedweder Grundlage.
Was immer Wirtschaft, Politik und Projekt-Agenden in den Mittelpunkt rücken – die wahre wissenschaftliche Gemeinschaft muss darauf bestehen, dass nur von der Natur selbst gelieferte Fakten sowie Laborexperimente vertrauenswürdige Ergebnisse bringt.
Die Fakten sind Folgende:
– Der Meeresspiegel verharrte während der letzten 200 Jahre weitgehend auf dem gegenwärtigen Niveau
Während der letzten 50 bis 70 Jahre blieb der Meeresspiegel um Fidji völlig stabil.
– Diese Stabilität ist belegt durch das Wachstum von Korallen (die nicht mehr vertikal wachsen, sondern sich horizontal ausbreiten in Mini-Atolle) – und Korallen lügen nicht.
Wir haben (siehe Referenzen am Ende):
– Ihre Aufzeichnungen von Tiden-Messgeräten untersucht – Mörner & Matlack-Kelin, 2017a
– Stellen mit küstennaher Erosion untersucht – Mörner & Matlack-Kelin, 2017b
– die Änderung des Meeresspiegels während der letzten 500 Jahre sehr detailliert dokumentiert – Mörner & Matlack-Kelin, 2017c
– auf die große Ähnlichkeit mit Aufzeichnungen in Nationen wie den Malediven, Bangladesh und Indien hingewiesen – Mörner 2017
– unsere Erkenntnisse auf Konferenzen in Rom (4. WCCC, 19. bis 21. Oktober 2017) und Düsseldorf (11. IKEK des EIKE, 9. und 10. November 2017) vorgestellt
Zu Abbildung 1: Falls der Meeresspiegel nicht steigt, sind die Korallen gezwungen, sich seitlich auszubreiten. Wir haben viele derartige Fälle an vielen verschiedenen Stellen in Fidji untersucht. Wir führen die Datierung mittels des Radiokarbon-Verfahrens durch und datieren auf diese Weise alle Zahlen in der toten Mitte immer mit einem Alter „unter 500 Jahre“. Dies impliziert, dass der Meeresspiegel während der letzten 50 bis 70 Jahre absolut stabil geblieben ist, und –
Korallen lügen nicht! (Nach Mörner & Matlack-Klein, 2017d)
Zu Abildung 2
(Anmerkung: Bild 4): Der Meeresspiegel war im 16. und 17. Jahrhundert hoch (1), im 18. Jahrhundert niedrig (2) und auf etwa dem gleichen Niveau wie gegenwärtig im 19., 20. sowie zu Beginn des 21. Jahrhunderts (3) mit einem etwas höheren Niveau zu Beginn des 19. Jahrhunderts und einem perfekt stabilen Niveau während der letzten 50 bis 70 Jahre – belegt durch mittels der C14-Methode datierten Mikro-Atolle an verschiedenen Stellen. Folge: Derzeit gibt es keinerlei Anstieg des Meeresspiegels – d. h. die Bedrohung einer zukünftigen Überflutung ist vom Tisch!
Unsere Daten zeigen (Mörner & Matlack-Klein 2017c):
1. Fehlen jedweden Anstiegs des Meeresspiegels während der letzten 50 bis 70 Jahre
2. Globale Vorherrschaft einer turnusmäßig wechselnden Eustatik während der letzten 500 Jahre.
Unsere Botschaft (oder vielmehr unsere dringende Bitte) an Sie als Präsident von COP23 lautet:
Beachten Sie bitte die beweise in Ihrem eigenen Gebiet der Fidji-Inseln, welche keinen Meeresspiegelanstieg anzeigen!
● Seien Sie gewissenhaft hinsichtlich der Botschaft der Fidji-Korallen, welche eine vollkommene Stabilität des Meeresspiegels seit 1950 anzeigen
Lassen Sie uns im wahren Geist des französischen Philosophen Jean Jaques Rousseau sagen:
Retournons à la Nature!

Das heißt: Beweise vor Ort in den Mittelpunkt rücken – anstatt einer von politischen und/oder religiösen Agenden getriebene Modelle und Gedanken!
Stockholm, November 12, 2017
Nils-Axel Mörner
morner@pog.nu
Head of
Paleogeophysics & Geodynamics at Stockholm University, Sweden (1991-2005) President of the INQUA Commission on Sea Level Changes and Coastal Evolution (1999-2003) Leader of the Maldives Sea Level Project (2000-2007)

Fazit

Man kann sichten, was man will (außer den von Klimaalarmisten parametrierten Klimasimulationen):
Der „Klimawandel“ kann für den „Untergang“ des „Volleyballplatzes“(Bild 2) nicht in Frage kommen.
So, wie auf der letzten Klimakonferenz Fidji sich vor aller Welt als Klimawandel-gebeutelte Nation aufspielen konnte – und niemand, weder die über 20.000 „Fachbesucher“, noch unsere damalige Umweltministerin (eingeschlossen unserem Bundepräsidenten [6]) sich die Mühe machten, bei der Australischen Regierung die Tidenverläufe anzusehen, haben unsere Öffentlich Rechtlichen kein Problem damit, dieses reine Propaganda-Video mit vollkommen ungesicherten und sehr wahrscheinlich nicht zutreffenden (Ursachen-)Behauptungen zu erstellen und weiterhin zu senden.

Damit endet der Teil1 der Rezension zum Video. Im Teil 2 geht es leider ähnlich weiter, da das Propagandavideo über seine volle Länge im gleichen Stil gedreht ist und bis zum Schluss auf Fakten „verzichtet“.

Quellen

[1] EIKE 10.04.2016 : Nachgefragt: BR Programm 14.3.2016, Sendung: „Jetzt mal ehrlich Verstrahltes Bayern: Wie viel Wahrheit ist uns zumutbar?

[2] EIKE 24.06.2017: Wieder versinken ganze Küstenstreifen in den Klimafluten – diesmal in Ghana

[3] EIKE 11. August 2017: ARTE-Film zum Senegal: Eine Insel versinkt – und mit ihr (wieder) jegliche Glaubwürdigkeit der Klimawandel-Berichterstattung

[4] EIKE 16. November 2017: Nochmals Fidji, die eher aufsteigenden, als untergehenden Atolle

[5] Nils-Axel Mörner October 09, 2017: Our Oceans-Our Future: New Evidence-based Sea Level Records from the Fiji Islands for the Last 500 years Indicating Rotational Eustasy and Absence of a Present Rise in Sea Level

[6] EIKE 27. November 2017: Die Rede unseres Bundespräsidenten, F. W. Steinmeier auf COP23 über den Klimawandel war (k)eine investigative Sternstunde – Teil 2 (2)

[7] EIKE 18.10.2016: Wie steht es um den Untergang der Marshall-Inseln?

[8] EIKE 14.12.2015: Gehen die Südseeinseln wirklich wegen des Klimawandels unter, Teil 3 Die Marshall-Inselgruppe – (kein) Beispiel für einen Untergang

[9] DIE BUNDESREGIERUNG Steigender Meeresspiegel Klimawandel bedroht kleine Inseln

[10] Das Erste: Reportagevideo: SOS Südsee

[11] Greenpeace Austria 18 März, 2009: Malediven gehen sauber unter

[12] EIKE 17.09.2015: Gehen die Südseeinseln wirklich wegen des Klimawandels unter, Teil 1 Die Malediven

[13] United Nations Universitiy UNU-EHS: Weltrisikobericht 2014

[14] Westfalenpost 21.03.2018: Steinmeier warnt: Lügen im Netz spalten die Gesellschaft

[15] Fiji Meteorological Service: Fiji Annual Climate Summary 2016

[16] Climate Change in the Pacific: Scientific Assessment and New Research Volume 2: Country Reports
[17]
Ravind Kumar and Varanisese Vuniyayawa, Fiji Meteorological Service

[18] Australien Government: Pacific climate change site data

[19] C. R. Maupin at al., 2014: Persistent decadal-scale rainfall variability in the tropical South Pacific Convergence Zone through the past six centuries

[20] Zeit Online 17. März 2015: Vanuatu: Nirgendwo lauert der Untergang wie in Vanuatu

[21] Basler Zeitung 01.02.2018: «Diese Forscher haben eine politische Agenda» Der Ozeanograph Nils-Axel Mörner stellt sich gegen den Weltklimarat und die Warnungen vor versinkenden Inseln.

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Ein Kommentar

  1.  
    Ottmar Edenhofer sagte auf dem Weltklimagipfel 2010 in Cancun:
     
    „Zunächst mal haben wir Industrieländer die Atmosphäre der Weltgemeinschaft quasi enteignet. Aber man muss klar sagen: Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. Dass die Besitzer von Kohle und Öl davon nicht begeistert sind, liegt auf der Hand. Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun.“
     

     

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