Ein Wissenschaftler, der fälschlicherweise von sich behauptet, ein Nobelpreisträger zu sein, verurteilt ein Museum, wegen Verbindung zu einer Klimaskeptikerin

Natural Museum of history, New York, Ausstellung zum Klimawandel

CHRIS WHITE
Ein Klimaforscher, der für Falschaussagen berüchtigt ist, unter anderem auch fälschlicherweise behauptet, er hätte einmal den Nobelpreis gewonnen, masst sich an, ein Museum zu kritisieren, weil es eine Klima-Skeptikerin auf einen Führungsposten beruft. Es würden Wahrheit und Tatsachen in den Erläuterungen historischer Geschichte darunter leiden.


Gemeint ist Dr. Michael Mann (Hockey-Stick), Professor der Penn State University, der gegen Rebekah Mercer opponiert, eine reiche konservative Spenderin, die im Kuratorium des American Museum of Natural History sitzt.

[Eike berichtete über die Petition von Dr. Willi Soon, zum selben Vorgang bei diesem Museum]

„Ein Naturkundemuseum muss korrekt sein, gewissenhaft die Tatsachen zeigen und das Vertrauen der Öffentlichkeit besitzen“, schrieb Mann am Montag in einem Leitartikel für The News York Times. [Das Aufmacherbild der NYT zeigt Klimaaktivisten vor dem Museum gegen Frau Mercer protestieren] Er drängte das Museum, sich von Mercer, einer Unterstützerin von Präsident Donald Trump, zu distanzieren.

Mann wurde immer wieder erwischt, dass er fälschlicherweise behauptet, er hätte 2007 den Nobelpreis gemeinsam mit dem IPCC und dem ehemaligen Vizepräsidenten Al Gore erhalten.

Der Preis wurde Al Gore für seine „Bemühungen verliehen, größeres Wissen über die vom Menschen verursachte Klimaveränderungen aufzubauen und zu verbreiten und die Grundlagen für Maßnahmen zu schaffen, die notwendig sind, um einem solchen Wandel entgegenzuwirken“, so das Gremium.

Mann behauptete in seiner Klage im Jahr 2012, gegen den konservativen Experten Mark Steyn und National Review, dass er ein Nobelpreisträger wäre – aber das Nobel-Komitee hat diese Behauptung konsequent zurückgewiesen. Mann fuhr fort, das Museum und Mercer herunterzumachen, weil sie sich nicht an die Wahrheit und wissenschaftliche Standards halten würden.

„Viele Wissenschaftler zögerten jahrelang sich zur Wahrheit zu äußern, aus Angst vor persönlichen Angriffen oder der Bedrohung ihrer professionellen Glaubwürdigkeit“ sagte der Mann, der wegen seines gefälschten „Hockeyschläger“ – Graphen Berühmtheit erlangte – Gore verwendete dann die Grafiken des Akademikers in seinem Dokumentarfilm “Inconvenient Truth“ um den gewünschten Temperaturanstieg zu zeigen.

Mann und eine Handvoll Wissenschaftler nutzten einen Super-PAC, um ihre Kollegen dazu zu bringen, sich während der Präsidentschaftswahlen gegen Trump zu stellen, weil der Präsident bereit war, „Verschwörungstheorien, antiwissenschaftliche Einstellungen und Missachtung von Experten“ anzunehmen.

[de.Wiki: Ein Political Action Committee (PAC) ist in den USA die Bezeichnung für eine Lobbygruppe, die sich darauf konzentriert, Abgeordnete oder Wahlbeamte der Regierung zu unterstützen oder zu bekämpfen.]

Die Gruppe „Nicht wer – Wir sind PAC“ war während der Wahl nicht so stark vertreten, verglichen mit den Zigmillionen, die von anderen Super-PACs ausgegeben wurden. Die Gruppe hat vergleichsweise geringe 23.000 US-Dollar für Anzeigen ausgegeben, die nach Aufzeichnungen der staatlichen Wahlaufsicht alle gegen Trump gerichtet waren.

Mann wies die Idee zurück, dass seine Offensive gegen Mercer eine politische Aktion wäre. Später schlug er vor, das Museum solle die Spenden der Mercer-Familie nutzen, um Ausstellungen und Programme zu entwickeln, die die Schande der Klimaverleugnungsmaschinerie aufklären, ihre Propaganda Pro-Klima-Aktionen zu behindern und zu dokumentieren, wie wir zu der aktuellen Krise des Planeten gekommen sind.“

Erschienen auf The Daily Caller am

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2018/02/06/michael-mann-rebekah-mercer-climate-skeptic-nobel-prize/

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4 Kommentare

  1. Bitte das nächste mal, wenn es um Mann geht, „Wissenschaftler“ in Anführungszeichen verwenden. Ich weiß nicht, was noch passieren muß, damit ihm die venia legendi entzogen wird. Aber wahrscheinlich ist bei der überzogenen Meinungsfreiheit in den USA auch wissenschaftlicher Betrug abgedeckt. Vielleicht kann EIKE mal den Mann Veriss von McIntyre und McKitrick, sowie den Wegman Report posten, damit die Leser nachlesen können, wes Geistes Kind Mann ist und wie eine unabhängige Expertenkommission (Wegmann) das Urteil von McIntyre & McKitrick einschätzt.

  2. Ist M. Mann verrückt? Einerseits ist er zusammen mit B. Santer und anderen Autor einer Studie, die besagt, daß die sogenannte Pause real ist und die Klimamodelle sie weder vorhersagen noch im Nachhinein berechnen konnten, somit diese Modelle falsch sind. Auf der anderen Seite so etwas, wie hier geschildert. Solches Verhalten läßt normalerweise auf eine gespaltene Persönlichkeit schließen.

    • Eine Hälfte ist skrupelloser Karrierist, eine Hälfte ist Politaktivist. Für die Hälfte des Wissenschaftlerdaseins wird’s dadurch etwas eng.

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