Das Elektroauto erzeugt nur Gewinner – und man verdient sogar Geld damit

Screenshot aus dem Vortagsvideo zur Veranstaltung

Helmut Kuntz
Start-ups müssen etwas Feines sein. In den USA wird man damit angeblich schnell und leicht zum Millionär, wenn es nicht noch ein paar Nullen vor dem Komma mehr dazu gibt. Bei uns in Deutschland scheint der Weg ein klein wenig steiniger zu sein – außer man agiert in einem Geschäftsumfeld, in dem der Markt durch die Politik ausgeschaltet ist.

Anbei ein Beispiel; Alternativ: Welche Lösungen eine Partei mit ihrer Aussage gemeint haben könnte: [5] Die GRÜNEN: Es mangelt weder an erneuerbaren Energien noch an der Entwicklung von Speichern und Netzen.

Vortrag: Wie Fahrzeugbatterien die Automobilindustrie und Energiewirtschaft revolutionieren werden

Ein Institut veranstaltete einen Workshop. Bei diesem gab es auch einen Vortrag eines Start-up-Unternehmens. Da in diesem Vortrag auch wesentliche Aspekte des EEG, der Elektromobilität und des Speicherproblems angesprochen wurden, sei er anbei als Anschauungsmaterial empfohlen.

ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.
6.07.2017: 8. Energiepolitischer Workshop „Elektromobilität – Mobilität der Zukunft?“

Eingebettetes Vortragsvideo der Firma The Mobility House. Link: YouTube

Nun ein Teil des Vortragsinhaltes mit (bewusst wenigen) Ergänzungen durch den Autor. Nicht wortgetreue Zitierungen sind nicht kursiv gesetzt. Kommentare / Ergänzungen durch den Autor sind immer ausgewiesen.
Beim Vortraginhalt und dessen Zitierungen ist zu beachten, dass im Vortrag nicht sauber zwischen der Speicherverwendung der Akkus im Auto und ausgebauter als Zweitverwendung trennt. Dies dürfte daran liegen, dass die aktuellen Projekte dieser Firma fast gänzlich auf der Verwendung ausgebauter Akkus basieren, während die im Vortrag gelisteten (Zukunfts-)Visionen vorwiegend auf der Schwarmverwendung der Akkus im Auto beruhen.
Auch wurden im Vortrag die Themen teils vermischt. Deshalb wird in dieser stichwortartigen Darstellung nicht immer chronologisch gelistet, sondern versucht, zusammenfassende Darstellungen zu geben. Bei Verständnisproblemen sollte immer der Originalton im Video gehört werden.
Die Begriffe Batterien und Akkus meinen immer das gleiche, physikalische Produkt eines nachladbaren Speichermediums.

Elektrikcars so cheap machen, dass nur noch die Reichen mit Benzin fahren

Die Firma THE MOBILITY HOUSE startete 2009 mit einer Vision, welche bei einer Fahrt mit einem Tesla Roadster entstand. Sie lautet: „ … Elektrikcars so cheap machen, dass nur noch die Reichen mit Benzin fahren …“.
Ein Geschäftsfeld und Ziel der Firma dabei ist, Batterien der Automobilindustrie in der Energiewirtschaft als Speichermedium zu vermarkten. Auf der Homepage der Firma steht dazu: … Gemeinsam teilen wir die Leidenschaft für Elektromobilität und die Vision, dass ein Schwarm von Elektroautos und stationären Speichern mit ihren Batterien zur Energiewende einen wichtigen und substanziellen Beitrag leisten wird.

Solar und Wind machen den Strom spottbillig, bis teils umsonst

Video: Der Trend geht zu immer mehr Renewables (neue Energien). „Wenn Sie heute ein neues Kraftwerk bauen, gibt es nichts Günstigeres wie onshore Wind oder Solar“. Beispiel: Solarpreis in einzelnen Projekten (Saudi-Arabien) unter 3 Cent / kWh. „Dafür produziert kein anderes Kraftwerk mehr … Der Trend zu Renewables ist nicht mehr aufzuhalten“.
Beispiel für den Preisverfall von Elektroenergie dank EEG-Strom: „Sie sehen das in Texas schon … Wenn Sie als Verbraucher nachts Energie verbrauchen … kostet sie nichts mehr – ist umsonst. Die haben so viel Wind in Texas …dass Sie nachts als Verbraucher … wenn sie Lasten in die Nacht schiften, nichts dafür zahlen … Energie wird zu einem ja wahrscheinlich irgendwann mal sehr, sehr, sehr günstigen Gut aus Renewables …

Anmerkung des Autors: Das weltgrößte Solarkraftwerk in Marokko in idealer Lage (zu einem erheblichen Teil von Deutschland mit finanziert) gibt den Strom für 12 Cent/kWh ab. Trotzdem muss der Strompreis vom Staat subventioniert werden: WIKIPEDIA: Quarzazate Laut FAZ erhalten die Betreiber pro kWh 0,12 €. Andere Quellen geben 0,189 USD pro kWh für 25 Jahre an. Laut VDI wird der Strompreis vom Staat subventioniert, da die Erzeugungskosten mit 0,12 € pro kWh höher sind als bei konventionellen Kraftwerken.
Auch den kostenlosen EEG-Strom gibt es bei uns doch zeitweise schon. Leider (wie es Frau C. Kemfert in jeder Talkshow wiederholt), kommt dieser (noch) nicht bei den Privatverbrauchern an, da konventioneller Kraftwerksstrom die Leitungen verstopft. Doch an der Lösung wird seitens unserer Politik mit Engagement gearbeitet und die bösen Blockierer – Kohle- und Kernkraftwerke – rigoros abgeschaltet. Nach Lösung dieser Leitungsblockaden werden wir den kostenlosen EEG-Strom mit Sicherheit auch aus unseren Steckdosen bekommenn. Vielleicht muss man dann noch den „Tritti(h)n „Eisbollen“ im Monat zuzahlen, aber das sollte es dann auch gewesen sein.
Video: (Kleines) Problem: „Was bedeutet das aber: Wir haben volatile Energie … da gibt es dann Dunkel- oder Kaltflauten und insbesondere gibt es Mittagsspitzen, es gibt Windspitzen. Es ist einfach volatile Energie zuhauf im Markt ….

Die Automobilindustrie wird elektrisch werden –und das Volatilproblem lösen

Video: „ … Auf der anderen Seite haben wir die Automobilindustrie. Und die Automobilindustrie … die wird elektrisch werden … nicht nur mit so kleinen Batterien wie wir sie jetzt noch kennen … das wird sich alle noch ändern über die Zeit … diese Batterien in den Fahrzeugen … oder Stationärbatterien … haben den großen, großen Vorteil, dass sie diese Volatilität abpuffern können … das Einzige was es braucht ist: Man muss es intelligent zusammenführen … „. Dazu muss man „raus aus dem System … „. An diesem Systemansatz: „ … raus aus dem System: Energie und Automobil zusammenbringen … “ arbeitet die Firma.

Funktion und Daten

Video: Die allermeisten Batterien werden aus Elektroautos in den Markt kommen. Der Anteil stationärer Batterien ist marginal.
Ein Beispiel für das Verhältnis: (Zukünftig) 40 Millionen Autos, im Durchschnitt mit 60 kWh Akku ausgerüstet, ergibt GigaWatt-Stunden an Kapazität im deutschen Markt zur Energiespeicherung. Ein Wahnsinn ist der Verlauf der Batteriepreise. Man findet immer wieder weitere Optimierungspotentiale. Die Batteriepreise verfallen.

Bild 1 Verlauf des Batteriepreises. Quelle: Screenshot aus dem Vortragsvideo
Bild 2 Verlauf der Anzahl E-Auto-Akkus / Batteriekapazität. Quelle: Screenshot aus dem Vortragsvideo (dort aus einer Studie vom Bundesverband erneuerbare Energien entnommen)

Erklärung Bild 2: Grüne Balken: Ausgebaute Batterien der Autos, welche extern zur Speicherung verwendet werden können.

Elektroautos sind bald „eda“, deshalb kostet ihre Verwendung als Speicher „nichts“

Video: Folgerung: Pumpspeicherkraftwerke sind viel zu teuer, weil die Energie aus Erneuerbaren zu günstig geworden ist.
Die zusätzliche Nutzung von Elektroauto-Fahrzeugbatterien als EEG-Zwischenspeicher kostet nichts, da diese „eda“ (also mit den sowieso kommenden und alle Krafstoff-Betriebenen ablösenden E-Autos bereits vorhanden) sind. Man kann diese E-Auto-Akkus zu 95 % als Speicher nutzen, da Autos nur zu 5 % gefahren werden.

Deshalb sind die EEG-Speicher der Zukunft diese E-Auto-Batterien, weil solche (bald) in Massen zur Verfügung stehen.

Wie kann man mit Elektroautos (oder deren Akkus) auch Geld verdienen

Projekt mit Fa. Daimler

Beispiel eines Projekte mit Daimler: Die Firma bekam von Daimler die Batterien von 1000 E-Smarts (da es eine Testflotte war, waren diese Akkus eigentlich brandneu).
Video: An diese 1000 Akkus wurde etwas Leistungselektronik davor geschraubt, die Akkus miteinander verbunden, an einen Inverter gehängt, weiter an einen Trafo gehängt und dann ein Gebäude darum gebaut. Hinweis: Die Akkus mussten zusätzlich wassergekühlt werden.
Das Projekt hat eine Leistung von 13 MW. „Ist jetzt schon mal eine ganze Menge“, Zitat: „Ich glaube, umgerechnet kann man damit ein kleines Dorf versorgen.

Was macht dieses Batterieprojekt? Es erbringt Netzstabilisierung. Bezahlung: pro MW 130.000 EUR pa. Zitat: „Damit können wir heute schon bezahlen und haben ein profitables Projekt.

Bild 3 Projektbild Daimler mit 1000 E-Smart-Akkus. Ansicht des fertigen Speicher-Gebäudes. Quelle: Screenshot aus dem Vortragsvideo

Abschätzung des Autors zum „Daimler“-Projekt, wenn es nicht für Regelleistung, sondern als Energiespeicher dienen würde:

Bild 4 Projektwerte „Daimler-Akkuprojekt“, wenn es als EEG-Backup dienen würde. Vom Autor orientierend zusammengestellt

Projekt Amsterdam-Arena

Auch beim Fußballspiel muss inzwischen darauf geachtet werden, dass das Flutlicht „nachhaltig“ leuchtet. Entsprechend wurde die Amsterdamer Arena nachgerüstet:
Projektbeschreibung aus anderer Quelle: [2]
Die Amsterdam ArenA erhält seine Notstromversorgung aus wiederaufbereiteten Batterien aus dem Nissan Leaf. Hierzu unterzeichneten der Automobilhersteller, das Energieunternehmen Eaton und The Mobility House einen 10-Jahres-Vertrag.
… 280 Batteriepakete kommen in der Amsterdam ArenA zum Einsatz und kommen gemeinsam auf eine Kapazität von 4 Megawatt …
(Zufügung des Autors: Daten aus dem Vortrag: 5 MW Peak, 1 Stunde Backup-Power)
„Das ist ein großer Fortschritt in Sachen Nachhaltigkeit“, ergänzt Henk Markerink, CEO der Amsterdam ArenA. „Bald werden in der Lage sein, Energie aus unseren Solarzellen und Windrädern zu speichern und immer dann einzusetzen, wenn wir sie brauchen. Eine großartige Innovation. Die Amsterdam ArenA wird in Zukunft das erste Stadion der Welt sein, das keine fossilen Brennstoffe mehr verbraucht.“

Bild 5 Projektbild „Amsterdam-Arena“. Quelle: Screenshot aus dem Vortragsvideo

40 Millionen Elektroautos benötigen eigentlich (fast) keinen zusätzlichen Strom

Video: Wenn 40 Millionen Elektroautos fahren, benötigen diese knapp 10 … 13 % mehr Strom, als wir heute produzieren. Wenn wir nichts mehr ins Ausland exportieren, nur noch 5 … 6 % mehr. Diese (zusätzliche) Produktion ist komplett vernachlässigbar.
Der EEG-Ausbau ist eine Herausforderung, aber die Menge an produzierter Energie ist relativ überschaubar.
Problem ist (nur) die Leistung. „ … Alle würden zur gleichen Zeit laden … dann würde sich der Leistungsbedarf verdoppeln, so ungefähr …

„ … Da gibts ne sehr schöne Möglichkeit, das zu vermeiden … (indem) dynamische Tarife eingeführt werden … Ich lade einfach dann, wenn ich die Energie nicht brauche …. das heißt, ich müsste schauen, dass ich es in die Abendstunden kriege, ich müsste schauen, dass sich es in irgendwelche Sturmböen von Ostseestürmen hinbekomme, ich muss schauen, dass ich es in irgendwelche Mittagsspitzen hinbekomme … wenn die Sonne scheint … „
Entscheidend: „ Die Autos müssen immer eingesteckt werden“. Die Herausforderung wird sein: „ … Jeden Platz, wo mein Auto dauerhaft steht, mit einer Steckdose auszurüsten – oder einer Ladeinfrastruktur – … die ein bisschen intelligent ist … dass das Fahrzeug dann geladen wird, wenn es möglichst billig ist ...“

Zum Stromverbrauch der Elektroautos hat der Autor nachgerechnet. An dieser Stelle hat der Vortragende recht, wenn man seine Daten (und Einschränkungen) als Basis nimmt.
Abschätzung: Für die zukünftigen, 40.000.000 Elektroautos wird von 50 km pro Tag Fahrleistung ausgegangen

Bild 6 Abschätzung des Energieverbrauchs der zukünftigen Elektroautos nach den Angaben im Vortrag durch den Autor

Anmerkung des Autors: 20 % vom Tagesbedarf erscheinen nicht (sehr) viel. Wird der Bedarf über die Zeit einer Tageshälfte geladen, sind es bereits 40 % vom Gesamtbedarf Deutschland, bei einem Drittel des Tages 60 %. Wollte man wie vorgeschlagen „während einer Sturmböe“ laden, wird es schnell gigantisch. Die im Vortrag so locker vorgeschlagenen Ladelösungen werden beim Nachrechen als absurd entlarvt, da das „gezielte“ Zeitverlagern bei der Unvorhersehbarkeit von Sonne und Wind in dieser Größenordnung nicht funktionieren kann.

Vehicle to Grid

Anmerkung: Darunter versteht man, dass das Elektroauto bidirektional mit dem Netz agiert.
Video: Beispiel: Stellen sie sich das BMW-Parkhaus vor mit mindestens 1000 Autos darin. „ … Stellen sie sich vor, die wären alle angesteckt Die könnten eine Beitrag zur Stabilisierung des Energienetzes, zur Glättung der Produktionsenergie vom BMW-Werk leisten, die könnten die Sonnenenergie einspeisen (und) abends mit nach Hause nehmen und für sich zu Hause verwenden. Das Entscheidende ist nur, dass die Autos eingesteckt sind.
Ich sag da immer: Das ist eigentlich gar nicht so problematisch, weil es erstens keine große Leistungsanforderung wie bei einer Schnellladestation an der Autobahn
(ist) …Sie brauchen nur ca. 70 cm (tief) zu graben. Ich schwöre Ihnen, Sie werden auf ein Stromkabel stoßen … Das heißt, die Infrastruktur ist schon da, sie muss nur intelligent gesteuert werden …

Wie diese Infrastruktur alleine als Ladesäule (derzeit) aussieht, zeigt das folgende Bild. Es zeigt symbolisch, wie das Elektroauto über die Ladesäule zurück den Strom für das Brauen des Kaffes im Büro der Firma liefert.

Bild 7 Im Hintergrund eine bidirektionale, Elektroauto-Ladestation. Quelle: Screenshot aus dem Vortragsvideo

Mit dem eigenen Elektroauto kann man Geld verdienen

Video: Bidirektionale E-Auto-Nutzung: … sie können ungefähr ca. 100 … 150 EUR verdienen, wenn sie zur richtigen Zeit laden. Zusätzlich durch netzdienliche Produkte ungefähr 200 EUR dazu. Dies wird in der Zukunft noch besser. Und durch Kappen von Netzspitzen 500 … 1500 EUR im Jahr zusätzlich (Anmerkung: Damit ist die Bereitstellung von Regelleistung gemeint).
Kalifornien ist dazu ein Vorzeigeland. Dort bekommt der E-Auto-Besitzer für gesteuertes Laden 300 Dollar (monatlich).

Elektroautos als EEG-Speicher

Video: Akkus von Elektroautos altern praktisch nicht, so lange sie um die 50 % geladen sind und darum ca. +-10 % variieren. Dieser Kapazitätsbereich kann somit „problemlos“ genutzt werden. Die Firma geht davon aus, dass bei dieser Betriebsart die Akku-Lebensdauer ca. 15 Jahre beträgt (Anmerkung: Erst in der anschließenden Diskussion wird dazu von einer Degration von 2 … 5 % pa berichtet).
Um die euphorischen Angaben des Vortragenden zu verifizieren „… wird das Volatilproblem lösen … “, hat der Autor überschlagen, wie viel Speichervolumen die zukünftigen, 40.000.000 Elektroautos in Deutschland bieten (werden).

Parameter: Um die Alterung zu minimieren, mit 20 % „Hubbereich“ berechnet. Die ermittelten 5,5 h verlangen damit 40 Mio. voll geladene Autos. Sind beim Bedarf nicht alle voll (ca. 50 %), wären es ca. 2,8 h „Bedarfsreserve“.

Bild 8 Orientierende Daten der Verwendung von 40 Mio. Elektroautos als EEG-Speicher

Man geht davon aus, dass in Deutschland 14 Tage Dunkelflaute direkt überbrückt werden muss, von saisonaler Langzeitspeicherung gar nicht zu reden. Welchen (verschwindend geringen) Anteil daran selbst 40 Mio. Elektroautos bieten, zeigt die Tabelle und bestätigt bereit früher zur Verwendung von Akkus als Langzeitspeicher gesagte:
[4] EIKE 30. Juli 2017: Der Visionär E. Musk (Tesla) rettet Südostaustralien für 32 Sekunden vor dem Blackout

Warum verkauft sich das nicht von selbst?

Nach diesen Ausführungen wäre zu erwarten, dass EEG und dieses Geschäftsfeld ein Selbstläufer ist. Wer will nicht den (in Zukunft) kostenlosen EEG-Strom und sich selbst bezahlende Elektroautos. Noch scheint es aber nicht so zu sein. Doch dazu gibt es eine bewährte Lösungen:
Video: „… ich hoffe auf die Politik, dass die entsprechenden marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden …
Anmerkung: Bei unserer Parteienlandschaft ist leider zu erwarten, dass dieser Wunsch noch Wirklichkeit wird.

Die Finanzierung des Start-up Unternehmens

Laut Vortrag sind neben Diversen auch ein alter BMW-Vorstand und Ex-Eon und RWE Vorstände unter den Finanzierern des Unternehmens.

Vorteile dieses Systems

Autor: Man erkennt, warum Autobauer solche visionären Gedanken und Geschäfte unterstützen: Sie entlasten sich darüber vom Problem der Akku-Entsorgung und verlagern es zu einem anderen Kundenkreis. Wobei dieses Geschäftsmodell nicht neu ist [3].

Diskussion

Im Vortragsvideo jst auch die anschließende Diskussion aufgezeichnet. Während dieser gab es keinerlei Einwände oder Anmerkungen zu den vorgetragenen Statements. Sicher wäre die Zeit dazu auch zu kurz gewesen und innerhalb einer Vortragsreihe kann man Grundsatzthemen auch nicht (aus)diskutieren.

Am Thema interessierte Leser*innen mögen sich trotzdem überlegen, was er/sie als Teilnehmer*in am Workshop gesagt hätten und eventuell im Blog hinterlegen.

Quellen

[1] 8. Energiepolitischer Workshop „Elektromobilität – Mobilität der Zukunft?“, 6.07.2017: Vortragsvideo Firma mobility house: Wie Fahrzeugbatterien die Automobilindustrie und Energiewirtschaft revolutionieren werden. YouTube

[2] SAVIN VOLT: Notstromversorgung der Amsterdam ArenA mit Leaf-Batterien

[3] EIKE 6.6.2015: Schlaraffenland im EEG-Paradies – Wie man die Verbraucher gegeneinander ausspielen und dann austricksen kann

[4] EIKE 30. Juli 2017: Der Visionär E. Musk (Tesla) rettet Südostaustralien für 32 Sekunden vor dem Blackout

[5] EIKE 11. September 2017: Die GRÜNEN: Es mangelt weder an erneuerbaren Energien noch an der Entwicklung von Speichern und Netzen

[6] EIKE 03.08.2016: Vernichtendes Studienergebnis: Elektroautos sind als Regelenergie-Speicher zu teuer

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71 Kommentare

  1. Liebe Herren Küper und Hofmann,

    Gerne kann ich im Folgenden GuGGfEN statt Bioerdgas bzw. Biomethan schreiben. Die Benennung ist mit herzlich egal – ich hatte nur nicht erwartet, dass der in Landbauforschung, Automobilindustrie und bei Energieversorger genutzte Begriff hier so hohen Wellen nur aufgrund seiner ersten drei Buchstaben wirft. Ich hatte nur eine Antwort auf (m)eine allererste Frage gesucht. 

    Wie im Video von Gaspool beschrieben, darf der Netzbetreiber natürlich nach Gutdünken seine Preise für GuGGfEN Einspeisung festlegen. Es sollte nur „angemessen, diskriminierungsfrei, transparent“ sein und darf „nicht ungünstiger sein, als sie von den Betreibern der Energieversorgungsnetze in vergleichbaren Fällen für Leistungen innerhalb ihres Unternehmens oder gegenüber verbundenen oder assoziierten Unternehmen angewendet und tatsächlich oder kalkulatorisch in Rechnung gestellt werden.“ (Energiewirtschaftsgesetz Art. 21). 

    Liebe Grüße,

    Jörg

    • Hallo Herr Deutering,

      man könnte GuGGfEN auch aussprechen: Guggefenn, zum Beispiel.

      §21 des Energiewirtschaftsgesetzes regelt die Entgelte für den Anschluß an das Netz, die Netzanschlussentgelte, die für alle Erzeuger und Abnehmer diskriminierungsfrei in dem für jeden erforderlichen Netzanschlußvertrag festzulegen sind. Auch jeder Haushaltskunde hat einen Netzanschlussvertrag mit dem zuständigen Netzbetreiber abschließen müssen.

      Netzentgelte sind mit Entfall der EEG-Subvention nicht gemeint. Die EEG-Subvention ist die Einspeisevergütung für die Erneuerbaren, die der Gesetzgeber den Produzenten der sogenannten „Erneuerbaren Energien“ fest für 20 Jahre garantiert. Die Netzbetreiber haben sie auszuzahlen und holen sie sich von den davon nicht befreiten Kunden zurück. Ohne die EEG-Einspeisevergütung würden vermutlich auch die Guggefenn im unsubventionierten Wettbewerb untergehen.

      Man darf die Netzentgelte nach §21 des Energiewirtschaftsgesetzes EnWG nicht mit den Subventionen, genannt Einspeisevergütungen, für die Erneuerbaren nach dem EEG, dem Erneuerbare Energien-Gesetz verwechseln. Die letzteren sind Geschenke der Allgemeinheit für die Wind- und Sonnenbarone und für die Guggefenn-Barone.

      Die EEG-Umlage ist eine jährliche Vermögensverschiebung von unten nach oben in Höhe von inzwischen knapp 30 Milliarden Euro jährlich.

      Grüße, Rainer Küper

    • @Jörg Deutering

      Noch eines mit auf ihren Weg…in der Volkswirtschaft, in der Technik geht es zu ALLERST mal um das GRUNDSÄTZLICHE….ist das geklärt (Begriffe, Sprache, Mehrwertschöpfung usw.), dann kann man ins Detail einsteigen. Sie sind gleich ins Detail (Biogas….was ja nicht anderes ist als Faulgas) eingestiegen und wollen jetzt das Grundsätzliche = Erdgas Piplines und Kraftwerke anpassen. Oder anders gesagt…Sie wollen der deutschen Volks-Wirtschaft-Gesellschaft ein Fahrrad als Auto verkaufen/aufschwatzen. Das nenne ich Quacksalberei aber keine Verantwortungsvolle Führung einer Gesellschaft die ihren Wohlstand inkl. Sozialstaat einer Kernenergie/CO2 Industrie und Energie-/Stromversorgung VERDANKT!

  2. Lieber Herr F. Müller,

    herzlichen Dank für Ihren Kommentar.

    Natürlich bin ich ebensowenig in einer Marketingabteilung tätig, wie die meisten hier  -nehme ich an. Ich muss mich deswegen bedanken, weil ich auf meine Frage eigentlich eine Antwort gesucht hatte, diese leider bisher auch nach dem regen Austausch nicht fand und Sie sich bei dem Thema auszukennen scheinen. Ich habe bewusst Gülle und silierte Pflanzen/Pflanzenreste geschrieben, da ich bei Zweckentfremdung von Lebensmitteln ebenso denke wie Sie. Meine Annahme war, dass durch den (auch meinen) regen Fleischkonsum in D und Fruchtwechsel nicht nur Lebensmittel zur Biogaserzeugung verwendet werden. Auch liest man gelegentlich von landwirtschaftlichen Reststoffen die so weitergenutzt werden können.

    Da Sie in dem Thema Ahnung haben, noch eine weitere Frage dazu: Das liegt aber dann eher an den (fehlenden) Gaskraftwerken denn an den Erdgasleitungen, oder? Letztere sollten ja auf Kapazitäten jenseits 190 GW (thermisch) ausgelegt sein (berechnet über Erdgastransport März 2013, Daten BDEW). Oder kennen Sie genauere Werte zu den Transportkapazitäten des Erdgasnetzes?

    beste Grüße,

    Joerg Deutering

    • Lieber Hr. Deutering,

      Sie übersehen, dass sich die Transportkapazitäten bereits bei der aktuellen Nutzung ihrem Maximalwert nähern. Oder glauben Sie, Russland würde Milliarden in nicht benötigte neue Gasleitungen investieren wollen?

      Wenn Sie 190 GW thermisch transportieren können, dann sind das bei gemittelt 45 % Wirkungsgrad der Gaskraftwerke (nicht jedes kann ein GuD-Kraftwerk sein, und die laufen auch nicht immer am Bestpunkt) dann sind das exakt die 85 GW, die wir bei Ihrem Szenario ZUSAETZLICH benötigen würden. Oder wollen Sie alle anderen Verbraucher stilllegen? Also bräuchten wir eine Verdopplung des aktuellen Erdgasnetzes.

      Und wo bitte soll diese Menge an Bio Erdgas (oder was auch immer) denn herkommen? 2017 lieferten die Biomassekrafwerke gerade mal 45 TWh bzw. 7 % der deutschen Produktion ab. Und zwar MIT Getreide, das  die Bauern deswegen nehmen, weil es nur mit Gülle und Pflanzenresten nicht ginge.

      Mfg

       

       

       

       

      Zitat:

  3. @Joerg Deutering

    Es gibt KEIN BIOERDGAS…Erdgas ist Erdgas…kommt aus der Erde….Biogas bleibt Biogas…es muss erst aufwendig hergestellt und aufbereitet werden. Beim Erdgas sprechen wir vom Gas aus der Tiefe unserer Erde…beim Biogas sprechen wir von Biogasanlagen.

    Oder anders ausgedrückt…das gesamte „Innenleben“ unserer Erde ist neben einen Kernenergie Reaktor auch noch ein einzig großer Kohle, Gas, Uran und Oel Produzent….und das auch noch in einen geschlossen Kreislauf. Die Erdatmosphäre macht so zu sagen den Deckel auf diesen Rohstoff/Energieträger Kreislauf drauf.

    Mal schauen, ob Sie mir bis hier hin noch folgen können…

     

      • @Joerg Deutering

        Deutsche Sprache, schwere Sprache…richtig lesen….Die E.ON Bioerdgas ist für den Betrieb von größeren Bio-Erdgasanlagen zuständig. Das bedeutet, wir produzieren Biogas und speisen dies als „Biomethan“ bzw. „Bio-Erdgas“ ins Erdgasnetz ein.

        Es heißt Bio- Erdgasanlangen…also Biogasanlagen und Erdgasanlagen oder auch anders gesagt…Biogas oder eben Erdgas.

        Der „Bindestrich“ macht den Unterschied aus.

        Und alles andere ist „zeitgeist“ MARKETING.

         

        • Ich glaube wir sind jetzt einen Riesenschritt weiter:

          Von „Einspeisung von „Biogas“ ins „Erdgasnetz“ […] warum soll sich der Erdgasnetz- Investor und Betreiber (Russen und Co.) sich von den „Biogas“ Erzeugern in ihr Netz spucken lassen?“ über „Also macht es überhaupt keinen Sinn, dann einfach nur Teuer und unwirtschaftlich, wenn man jetzt Biogas mit ins Erdgasnetz einschleußen will.“ und „Es gibt KEIN BIOERDGAS„zu „Das bedeutet, wir produzieren Biogas und speisen dies als „Biomethan“ bzw. „Bio-Erdgas“ ins Erdgasnetz ein„.

          Genau, das hatte ich vorher geschrieben: „Es läuft schon Biogas als Bioerdgas durchs Erdgasnetz“ und „Biogas kann in unterschiedlichen Stufen dem Gasnetz zugeführt werden: von reinem Biogas bis zu Bioerdgas (Erdgasqualität).

          Der Bindestrich bei Bio-Erdgas oder Bioerdgas macht m.M.n. nicht viel aus: Wikipedia schreibt „Als Biomethan (synonym Bioerdgas) wird Methan bezeichnet, das nicht fossilen Ursprungs ist, sondern aus biogenen Stoffen erzeugt wurde und Bestandteil von Biogas ist.“ ohne Bindestrich (Quelle 1).  Auch erdgas Südwest („Informationen zu Bioerdgas“) und Mitgas („[…] Mitbiogas enthält garantiert 5 Prozent Bioerdgasanteil.“) verwenden keinen Bindestrich. Und mit Bindestrich oder ohne, die Bedeutung ist die selbe: Methan aus Biogas in Erdgasqualität.

           

          Quelle 1: https://de.wikipedia.org/wiki/Biomethan

          • Lieber Hr. Deutering,

            sind Sie irgendwo im Marketingbereich einer EE-Gasgesellschaft tätig? Aber es ist letztlich egal: Die Vernichtung von Lebensmitteln für grüne Energieträume ist und bleibt in einer hungrigen Welt ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Abgesehen davon, dass die Mengen sowieso nicht reichen würden, sobald die KKW abgeschaltet und die Kohlekraftwerke zurückgedrängt werden. Bitte nicht vergessen: Bei Dunkelflaute müssen irgendwo bis zu 85 GW gesicherte Erzeugung herkommen, und das werden Sie mit Gas nicht schaffen. Dazu reichen schon allein die Transportkapazitäten der vorhandenen Pipelines nicht.

            Mfg

          • Schlampige Anwendung der deutschen Sprache ergibt falsche Begriffe und Wikipedia ist nicht der Hort der Wahrheit.

            Es handelt sich um Methan aus Grünzeug und Gülle (GuG), das für die Einspeisung in Erdgasnetze aufbereitet wird.

            Da auch das traditionelle Erdgas im Grunde genommen „Biogas“ ist, dem Leben des Planeten verdankt es die Existenz und es strömt aus der Erde, handelt es sich um zwei Produkte gleicher Eigenschaften verschiedener Herkunft.

            Das eine ist Grünzeug-und-Gülle-Gas-für-Erdgas-Netze und das andere schlicht Erdgas. Finde man für Grünzeug-und-Gülle-Gas-für-Erdgas-Netze einen Namen.

            Unabhängig von Namen des Produktes bleibt die Frage nach der Sinnfälligkeit und der Wirtschaftlichkeit des Produktes nach Wegfall der EEG-Subventionen. Vermutlich werden die GuGGfEN-Produzenten dann nicht mehr jubeln.

             

             

          • @Joerg Deutering

            Wollen Sie überhaupt verstehen oder wollen Sie uns hier alle für dumm halten!

            Wenn Sie Erdgaslieferant sind und eine Erdgaspipline dafür errichten, dass ihr Erdgas beim Kunden ankommt, dann wollen Sie bestimmt nicht, dass ihnen ein Parasit namens „Biogas“ in die Pipline spuckt! Auch der Endverbraucher in Deutschland sollte auch daran ein Interesse haben, dass diese „Biogas“ Parasiten nicht die Erdgaspipline befallen. Es gibt nämlich zwei Möglichkeiten des Wirt = Erdgasverkäufer/Pipline Investor sich gegen diese Parasiten zu wehren…entweder man verbietet ihnen den Zugang zur Pipline oder…wenn man schon von der Grün-Linken Politik per Gesetz zur Einspeisung gezwungen wird, dann wird man diese MEHRKOSTEN der „Biogas-Parasiten-Einspeisung“ auf den Kunden = Endverbraucher in Deutschland abwälzen.

            Und jetzt kommen wir zu ihren Marketin Wortkonstrukt „Bioerdgas“….dieses „Bioerdgas“ ist ein Mischwort aus Biogas und Erdgas. Oder anders ausgedrückt…mit diesen Wort „Bioerdgas“ will man dem Kunden/Verbraucher etwas „erhabenes/reines Umweltbewusstsein“ vorgauckeln…man will so sein teueres Biogas in einer Mischkalkulation mit Erdgas dem Endverbraucher aufs Butterbrot schmieren. Den höhren Preis wird dann mit dem „Bio-sauberen Umweltgewissen“ gerechtfertigt. Oder anders gesagt…der TEURE Biogas Parasit will sich in einer Erdgas Mischkalkulation „rein/billig“ waschen. Und für ein „gutes Umweltgewissen = Bio“ zahlt doch immer doch gerne mehr…nicht wahr!

             

      • Herr Deutering,

        es gibt auch eine Marketinggesellschaft, die vertreibt gelben Strom.

        Sie sollten nicht Alles glauben, das im Internet steht.

        • Hallo Herr Steger,

          bei gelben Strom sollte aber klar sein, dass es Marketing für eine einzelne Firma ist. Das scheint bei Bioerdgas bzw. Biomethan nicht so klar zu sein. Bioerdgas ist aber keine (eingetragene) Marke, Slogan o.ä. sondern steht für aufbereitetes Biogas (siehe Wikipedia Biomethan). Biogas und Bioerdgas können (und werden) beide ins Gasnetz eingespeist.

          Im übrigen kann man auch gelb(strahlenden) Strom herstellen. Nur wäre dieser für den gewöhnlichen Verbraucher sinnfrei und nicht verwendbar..

  4. Wär es machbar, wenn Verfasser, Übersetzer, Kommentatoren, sich der deutschen Sprache bedienen könnten und die Verwendung von Fremd- und Fachwörtern in ihren Veröffentlichungen einschränken bzw. ausschließen könnten. Nicht alle in unserer Bildungsrepublik haben eine Bildung erhalten, die der inflationären Verwendung von Fremd- und Fachwörtern genügt und verständlich macht.

    Verdummung ist die Vorstufe zur Entmündigung . Aktiv für Diesel –            Wolfgang Germanus  – EIS

     

  5. Vor allem lässt sich das Elektroauto nicht mit der Energiewende vereinbaren. Denn hätten wir billigen Strom aus Kohle oder Uran, könnten tatsächlich Kostenvorteile gegenüber dem Verbrennungsmotor entstehen. Bei Fahrzeugen, die keine lange Reichweite brauchen, aber dennoch viel bewegt werden, könnten die niedrigeren Betriebskosten die höheren Anschaffungskosten kompensieren. So aber bleiben sie ein Spielzeug für Leute, die nicht rechnen können. Wobei, davon gibt es ja hierzulande genug.

  6. @Joerg Deutering

    Die Erdgasspeicher sind doch nur Pufferspeicher. Und diese Speicher werden entweder nur einmal gefüllt oder bedürfen eben einer ständigen Nachfüllung. Ein Gaskraftwerk verbraucht schließlich Gas und produziert es nicht. Es muss als ständig Gas „Nachgelegt“ werden. Ist wie beim Holz, Kohle oder Oel….hier habe ich auch Lagerstätten oder Speicher….dieser dienen aber zum Großteil nur der Vorhaltung….und müssen entsprechend ständig nachgefüllt werden. Und diese in einen „Just in Time“ System. Mit allen was zu einer Lagerhaltung dazu gehört….Mindestbestandmeldung, Meldebestand, Höchstbestand, Warenzugang, Warenabgang usw. Ein Kraftwerk muss also „Just in Time“ befeuert werden damit es seine Betriebstemperatur aufrecht erhalten kann. Bei der Kernkraft ist dies etwas anders gelagert….ist ein Kernkraftwerk erstmal beladen können die Brennstäbe in einen Brennstoffzyklus von bis zu 3 Jahren abbrennen. Also jedes Jahr verliert der Brennstab 1/3 Drittel seiner Energie…man kann also von einen halben Jahr bis zu 3 Jahren davon ausgehen, dass hier nachgeladen werden muss….bei Kohle, Gas, Oel muss eben ständig nachgelegt werden….das ist der große Unterschied bei der Verfügbarkeit/Disposition….

    Und zum Thema…Einspeisung von „Biogas“ ins „Erdgasnetz“….habe ich ihnen das schon mal gesagt…das ist wie mit diesen schwachsinnigen und marktfeindlichen EEG/Energiewende….warum soll sich der Erdgasnetz- Investor und Betreiber (Russen und Co.) sich von den „Biogas“ Erzeugern in ihr Netz spucken lassen?  Die Erdnetzinvestoren sind auf Grund des Erdgasverkauf investiert und sind zu meist auch Erdgasverkäufer….und die sollen sich jetzt durch die „Biogas“ Erzeuger ihre Investition kaputt machen lassen in dem Sie weniger Erdgas verkaufen. Wenn Biogas, dann bitte schön auch ein eigenes Biogasnetz. Beim Stromnetzt ist die Vergewaltigung durch das marktfeindliche EEG/grün-linke Energiewende Diktatur ja schon vollzogen worden. Und das Gleiche müssten Sie jetzt mit dem Erdgasnetz machen, wenn Sie dauerhaft dem „Biogas“ den Einspeisevorrang gewähren wollen.

     

    • Danke für die weitere Ausführung. Mir ist aber noch nicht klar warum Gas „IMMER IN BEWEGUNG“ sein muss, bzw. Sie nun von „entweder nur einmal gefüllt oder […]  ständigen Nachfüllung“ schreiben. 

      Mir ist klar, dass der dynamische Anteil für das Netz und die Zufuhr zur Verfeuerung gilt. Kavernenspeicher scheinen mir andererseits nicht in die Kategorie „einmalig gefüllt“ zu fallen. Und was soll ein Speicher anderes sein als ein Pufferspeicher? Die Frage ist doch wie schnell kann der Speicher reagieren und wieviel Energie hält er vor. Bei beidem stehen die Kavernenspeicher nicht schlecht da (Reaktionszeit schneller als ein Wasserkraftwerk und Speichermenge wurde von mir schon beschrieben). In meiner Darstellung ging es mir darum, ob nicht ein kontinuierliches Füllen von Kavernenspeicher und ein bedarfsgerechtes Verstromen bei Dunkelflaute zielführend sein kann. 

      Auch der Vergleich vom Gasnetz mit dem Stromnetz hinkt insofern, als dass die Reaktionszeiten im Gasnetz deutlich höher sind (was auf die unpassende Analogie von Gas“gleichstrom“ zu elektrischem Wechselstrom, Gasverdichterstationen zu Trafo und Netzfrequenz zu Massendurchfluss zurückzuführen ist). Entsprechend leicht ist eine Änderung zu kompensieren.

      Was ich zum Auffüllen von Kavernenspeichern in den Raum gestellt hatte, war zudem kein „Flattergas“. Die Biogasproduktion ist sehr konstant und somit gut planbar – das spiegelt sich auch in der Bruttostromerzeugung aus Biogas übers Jahr wider. Außerdem gehen die Mengen zum Auffüllen der Kavernen, wie von mir beschrieben, in den bisherigen Transportmengen des Gasnetzes unter (sie wären auch unterhalb des innerdeutsch geförderten Erdgases).

      Vielleicht könnten Sie mir auch etwas technischen Beistand im Gasnetzsystem in Deutschland und Eurasien geben. Denn bisher bin ich davon ausgegangen, dass es hier Hochdruck-, Mitteldruck- und Niederdrucknetze gibt, die Betreiber davon innerdeutsch herzlich wenig an Biogas auszusetzen haben und auch gesetzlich seit etlichen Jahren nicht haben dürfen. Hierzu kann ich das kurze Video des größten deutschen Gasdispatchers empfehlen (http://www.gaspool.de/zugang-gaspool-marktgebiet). Wie darin zu sehen bzw. von mir vorher auch geschrieben: es läuft schon Biogas als Bioerdgas durchs Erdgasnetz. Dass noch wenig Biogaserzeuger am Gasnetz angeschlossen sind, liegt weniger an dem Unwillen der Verteiler, sondern eher an der staatlichen Unterstützung der Vorortverstromung beim Biogaserzeuger und den Neuigkeitsgrad der wirtschaftlichen Biogasnutzung. Ich glaube auch, dass die Erdgasverteiler im Hinblick auf eine fallende Gasabnahme („Elektrifizierung des Wärmesektors“) in Deutschland bis 2050 nicht unglücklich wären, wenn es noch weitere Verwendung für ihre Infrastruktur gibt. Man könnte also auch urteilen, dass eine solche  Verwendung der Gasnetze und -speicher in einem sektorgekoppelten Szenario für 2050 die „Zerstörung der Infrastruktur der Gasversorgung“ eher aufhält. 

      • @Joerg Deutering

        Die Gasspeicher kommen doch nur zum Einsatz, wenn der Nachschub aus Rußland oder anderswo ausbleiben sollte…alles andere ist „Just in Time“ Gaslieferung über das Rohleitungssystem inkl. der Pufferspeicherung…nicht zu verwechseln für die „Notfallspeicher“ wegen ausbleibender „Just in Time“ Lieferung.

        Die Biogas Versorgung ist nur dann konstant, wenn genug Biomasse nachgelegt werden kann. Haben Sie soviel Biomasse die das Erdgas ersetzen kann…NEIN, haben Sie nicht! Also macht es überhaupt keinen Sinn, dann einfach nur Teuer und unwirtschaftlich, wenn man jetzt Biogas mit ins Erdgasnetz einschleußen will. Das ist wie mit dem EEG/sog. Erneuerbaren…die machen die Stromversorgung/Endpreis von Strom für die Gesellschaft TEURER bis hin zur Unwirtschaftlichkeit und der VERNICHTUNG der gesamten Strom-Energieversorgung (=unbezahlbar) in Deutschland!

         

        • Die (Kavernen)Gasspeicher kommen aktuell nur zum Einsatz, wenn der Nachschub aus Rußland oder anderswo ausbleiben sollte. Technisch habe ich bisher keine Gegenargumente für eine andere Nutzung gelesen. Ich vermute, dass Sie mit Notfallspeicher die relativ trägen Porenspeicher bezeichnen, welche ich bewusst nicht betrachtet hatte. 

          Auch wollte ich nicht die gesamte Erdgasproduktion umstellen, sondern hatte die kontinuierliche Speicherung von Biogas zum Verfeuern während Dunkelflauten in Erwägung gezogen. Und die Biogaserzeugung (Grundlage: Gülle und silierte Pflanzen/Pflanzenreste)  übers Jahr erscheint mit stabiler als z.B. die russischen Gaslieferungen. Beim Szenario der Sektorkopplung würde 2050 zudem nur noch wenig Erdgas zum Heizen benötigt.

          Auch kann in 30 Jahren viel passieren. Etwas Historie zu dem Thema „Eautos“: vor 30 Jahren gab es weder kommerzielle Lithium-Ionen-Batterien, noch kommerzielle IGBT (Leistungsschalter für die Wechselrichter), auch traute man Prozessoren nicht direkt die Gasregelung zu. Die erste kommerzielle Li-Ionen Batterie kam von Sony 1991. Der erste deutsche IGBT am Markt kam 1990 von Siemens/AEG. Sowohl bis zu automotiv nutzbaren Leistungsschalter, als auch zu Leistungsbatterien hat es letztes Jahrhundert nicht mehr gereicht. Das erste Motorsteuergerät mir e-Gas kam in den 1990ern. Auch die Regelungstechnik für Leistungselektronik (FOC) war 1988 gerade erst wenige Jahre auf dem Markt und die Emotorauslegung ging von einstelligen quasi-stationären Zuständen aus und Flussverkettungen erster Ordnung.

          Wer sich mit Biogas beschäftigt, wird feststellen, daß dort vieles noch an Bierbrauen im Mittelalter erinnert. Bei vielem weiß nicht warum es eigentlich so gut klappt. Und wortwörtlich nicht jeder „Pups“ wird verstromt.

          Wenn ich mir im Gegensatz Technologien wie Verbrennerfahrzeuge ansehe, dann scheint mir das schon ziemlich nah am oberen Ende der Fahnenstange zu sein: Waste gate, elektrischer Verdichter, 48V Bordnetz, Wassereinspritzung, DSG und variable Ventilhubverstellung dienen zum Herauskratzen der letzten 0,1% Wirkungsgrad, welche durch die komplexe Abgasnachbehandlung einer hochdynamischen Verbrennung dann wieder zunichte gemacht wird.

          • Ok. Warten wir 30 Jahre ab und wir werden dann sehen, welche Akkutechnik auf dem Markt sein wird.

            Bis dahin lassen wir die Elektromobile ruhen und widmen uns Autos, von denen wir wissen, dass sie preiswerter und zuverlässiger funktionieren: Autos mit Benzin- und Dieselmotoren.

          • @Joerg Deutering

            Nochmal….ihr bisschen Biogas wird eine wohlstandsschaffende Industriegesellschaft  nicht im geringsten mit Strom und Energie versorgen können.

            1. Sie bekommen gar nicht die Massen an Biomaterial her!

            2. Wie schaut ihr Gärprozess im Winter aus bzw. bei niedrigen Temperatur. Dieser Prozess benötigt immer ein „warme“ Temperatur, wenn dieser optimal Ausbeute machen will = Bio in Gas zu verwandeln.

            3. Wie schaut es mit der Qualität zwischen Biogas und Erdgas aus?

            4. Wohin mit den ganzen Bioabfall, der ja nach dem Gärprozess irgendwie entsorgt werden muss.

            5. Das Erdgas kommt aus den Tiefen der Erde….Bio-Reststoff Halden fallen hier nicht an.

            Und noch einig technische Fragen…wie Aggresiv ist das Biogas…welche Materialien greift es an…wie schnell verschleißen sich die Materialien, die mit Biogas ständig in Kontakt stehen usw. usw.

             

          • @Herr Hofmann

            Zu 1. nochmal: die Verstromung der heutigen jährlichen Biogasproduktionmenge würde für das Überbrücken von 14.. 20 Tage Dunkelflaute im Jahr 2050 reichen. Nur wird das Biogas nicht gespeichert.

            Zu 2.: Biogas wird kontinuierlich hergestellt. Im Winter wie im Sommer wird Silage und Gülle genutzt. Zum Heizen wird die Prozesswärme verwendet.

            Zu 3.: Biogas kann in unterschiedlichen Stufen dem Gasnetz zugeführt werden: von reinem Biogas bis zu Bioerdgas (Erdgasqualität). Biogas besteht aus ca 60% Methan, der Rest ist im Wesentlichen CO2, welches ausgewaschen werden kann.

            Zu 4.: Gülle wird sowieso auf den Feldern „verklappt“, bzw. die enthaltenen Stickstoff Verbindungen als Dünger genutzt. Diese sind auch nach der Biogasproduktion noch vorhanden.

            Zu 5.: Reststoffhalden fallen auch bei Erdgas an: netterweise wird aber dem Gasproduzenten überlassen wie er die schwach- bis mittelradioaktiven Abfälle entsorgt. Langsam regt sich da aber Widerstand: Siehe beispielhaft Quelle 1 von vor 3 Wochen.

            Methan und CO2 greifen Materialien nicht mehr an, als Erdgas.

            Quelle 1:

            http://www.naturalgasintel.com/articles/112842-settlement-requires-more-radioactivity-monitoring-at-antero-treatment-facility-in-west-virginia

          • Lieber Hr. Deutering,

            ein bisschen unexakt, Ihre Recherche. E-Autos haben keine Spannungen von mehr als 10.000 Volt, sondern merklich unter 1.000 Volt. Leistungshalbleiter für solche Spannungen gibt es schon ziemlich lange, für 230 Volt schon in den 70er Jahren (Schaltnetzteile z.B. im Apple-II-Computer). In Aachen wurde in den 80ern bereits an Traktionsumrichtern für Bahnstromsysteme geforscht, was zur Entwicklung der Siemens-Bauteile beitrug. Dabei handelte es sich jedoch im Kern lediglich um die Skalierung eines bereits bekannten und verbreitet eingesetzten Prinzips hin zu höheren Leistungen und Spannungen.

            Was die Zuverlässigkeit von Erdgaslieferungen aus Russland angeht, sind Sie m.E. schlecht informiert. Russland war ebenso wie die SU für höchste Zuverlässigkeit bekannt. Probleme gab es jedoch aufgrund von Machenschaften eines Transitlandes (Ukraine), welches Gas aus den Leitungen klaute und dabei auch noch von den Empfängerländern inkl. DE beklatscht wurde. Als Russland als Notwehrmassnahme Lieferungen drosselte, hat die westliche Presse dann lauthals über  angeblich unzureichende Zuverlässigkeit der Russen gejault. Ungeachtet dieser Fakten hat DE mitsamt der EU damals schon und bis heute alles getan, um die Ukraine zwangsweise den Russen als Transitland aufzuzwingen. Siehe die Machenschaften um Nordstrem und Southstream. Heute haben wir den Salat, denn Erdogan hat durch unsere Schuld den Gashahn zu Südeuropa in der Hand.

            Mfg

          • Lieber Herr F. Müller,

            „ein bisschen unexakt, Ihre Recherche“ verstehe ich nicht.. 

            Schaltnetzteile aus den 70ern (wie Ihr Beispiel) hatten am Ausgang 5..12V bei weniger als 10A und dafür einen stromführenden und verlustträchtigen Bipolartransistor auf der Eingangsseite, der 1 Ampere oder weniger könnte. Der aktuelle Prius verbaut IGBTs mit 900V Durchbruchspannung. Fahrzeuge wie ein eGolf, i3 oder Leaf haben IGBTs mit 600..650V Durchbruchspannung (350..450V Zwischenkreis Spannung), 400..500A Stromtragfähigkeit und hinreichend geringe Verluste bei 7..20kHz. Zum Vergleich: IGBTs haben einen um 3-4 Zehnerpotenzen kleineren Ausgangswiderstand als Bipolartransistoren, also über P_loss = R*I^2 den gleichen Faktor bei der Verlustleistung. Der Bipolatransistor würde also entweder einmal Funktionsrauch anäbgeben und schmoren oder groß und ineffizient (kostenlose Innenraumheizung). Zudem müssen von den IGBTs wenigstens 6 verbaut werden (B6 Brücke) – mit einem Sperrwandler kommt man da nicht weit und einen Trafo findet man in der automotiven Traktionsleistungselektronik auch nicht. Auch liegen aktuelle Zieleinkaufspreise pro Transistor bei deutlich unter 30..40 Euro (Endpreis Steuergerät <1’000…1’500Euro, Kosten Leistungselektronik-Pack mit IGBTs und Dioden <<500Euro). Gerne freue ich mich, wenn Sie einen solchen aus den 70ern finden. Ich weiß nur, dass der noch in den 90ern und 0er Jahren schwer zu bekommen war. 

            Klar wurde schon in den 80ern an irgendwas mit Leistungselektronik im Verkehr geforscht, heute wird auch an irgendwas mit Post-Lithium Batterien im Speicherbereich geforscht. Ich habe hier, so wie es mir hier im Forum üblich schien, nur von einem zum jeweiligen Zeitpunkt marktfähigen Produkt geschrieben. Und in den 80ern waren das stromfressende Thyristoren mit einigen wenigen 100Hz Taktfrequenz. Das wäre auch in Ermangelung einer Wechselstrombatterie beim E-Fahrzeug „eher problematisch“.

            Bei den russischen Gaslieferungen haben Sie eingangsseitig natürlich recht – Russland war da bisher immer ein guter Partner. Ohne  Nord Stream 2 ist dafür noch ein gewisses Risiko für ähnliche Szenen (ich mir aber auch sicher, dass die Leitung angeschlossen wird). Eine Absicherung ggü. Importausfälle war aber auch bei mir kein Thema. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass ich seitens der Landwirtschaft einen stabilen Fleischoutput, bzw. gute Speichermöglichkeit der Ursprungsmaterialien sehe, sodass (wie bei der Stromproduktion zu sehen) ein konstanter Bio(Erd)gaszufluss möglich wäre. Nur zur Vollständigkeit: der liegt natürlich i.Vgl. zu den Importen im einstelligen Prozentbereich.

            Grüße,

            Jörg Deutering

  7. Mal was zur Kostenentwicklung von Solarparks….http://www.nordbayern.de/region/erlangen/solaranlage-in-bubenreuth-ohne-burger-1.7048525

    Zitat:
    636 000 Euro wollte die EWERG dem Vernehmen nach für den Kauf der Anlage ursprünglich ausgeben. Wenn die Sonne genügend scheint soll sie 734 000 Kilowattstunden pro Jahr produzieren. In einem Gespräch mit den Erlanger Nachrichten zeigte sich Emmerich enttäuscht darüber, dass das Projekt nun „in die Hose gegangen ist“. Anfänglich hätten die Zahlen sehr gut ausgesehen, sagte er. Dann habe es von der Enerparc aber eine Preiserhöhung gegeben. „Ich habe das nicht ganz nachvollziehen können“, sagte Emmerich. Man sei dadurch zwar leicht unter die Renditemarke von vier Prozent gerutscht, die sich die Genossenschaft einmal als unterste Grenze vorgegeben hatte. Ausnahmsweise hätte man das aber akzeptieren wollen.
    Dann jedoch habe die Enerparc den Preis ein zweites Mal erhöht…..
     

     

    • Anfänglich hatten die Zahlen von Hinkley Point und anderen EPRs auch gut ausgesehen.. Aber irgendwie scheint da auch die ein oder andere Preiserhöhung erwartbar (wg. verschobener Commissionings in Frankreich und Schweden, Schweißfehler in China, zu wenig geeignete Arbeiter in England vor Ort, Verdrei- bis – vierfachung der Kosten beim Erstlingswerk,… ). Zumal fraglich ist, wie die Entwicklung auf dem Energiemarkt bis zur Fertigstellung 2025..2030 und Rückbau 2060+x weitergeht: Wenn die Sonne genügend nicht scheint (und keine sonstigen Erneuerbaren und Billigimporte im Netz sind) soll Hinkley Point rentabel sein.

      • @Joerg Deutering

        Hinkley Point wird rentabel sein…weil die britische Regierung die Subventionen für die sog. Erneuerbaren Energien, erst zurückfahren und dann komplett einstampfen wird. Wie in den Trump USA auch und in Deutschland wird dieser Trend auch Einzug halten. Ohne staatliche Subventionen nichts los bei den sog. Erneuerbaren Energien und dies wiederum macht die marktfähigen Kraftwerke von Kohle, über Gas hin zu Uran so WERTVOLL = RENTABEL. Sie müssen immer in die Zukunft denken…und das mit volkswirtschaftlichen Verstand und Vernunft…die sog. Erneuerbaren Energien waren weder wirtschaftlich noch marktfähig…sie sind einfach nur politisch…Grün-Linke politische Planwirtschaft…die IMMER am Markt scheitern wird!

        • Wie fast alle Kraftwerke würde auch Hinkley Point nicht ohne Subventionen gebaut werden.

          Bereits zum jetzigen Zeitpunkt gibt es schon Erneuerbare, die keine Subventionen mehr benötigen. Siehe das vor wenigen Tagen eingereichte Angebot von Statoil zum Hollandse Kust Zuid (760MW Windpark).

          In der Tat hat aber England kein Einspeisevorrang für Erneuerbare,  im Gegensatz zu einigen Festlandsstaaten (Türkei, Belgien, oben genanntes Holland, wir ..). Andererseits ist UK Teil der europäischen Strombörse EPEX und damit auch bei den Merit Order Effekten mit dabei. Dort liegt auch ein Grund für den Bau von Hinkley Point C: England importiert jährlich etwa ein Kernkraftwerk aus Frankreich, da die britischen Strompreise am Markt 40% höher sind. England importiert auch aus Holland, da selbst im Vergleich dazu die Preise noch 20% höher sind (Quelle 1). Bisher sind die Importe nach UK aber aufgrund der der geringen Leistung der Grenzkuppelstellen noch übersichtlich: 3GW zum Festland, 1GW zu Irland im Vgl. zu einem durchschnittlichen Verbrauch in UK von 30..40GW. Bis 2022 werden weitere Leitungen für 7GW fertig werden (Quelle 2). Damit könnte, selbst bei einem UK ohne Erneuerbaren, sowie Wind/Sonne auf dem Festland, viel Zappelstrom auf der Insel verklappt werden. 

          Netterweise haben die Investoren von Hinkley Point C dagegen vorgesorgt. Sie dürfen über das Strike Price Konzept immer einspeisen und bekommen sogar noch eine Belohnung, wenn die Erneuerbaren den Strompreis senken. Man muss einfach den Vorteil seines Wettbewerbers auf Kosten der Bürger zu seinem eigenen Vorteil machen. Könnte auch sein, dass man erkannt hat, dass ein marktgerechtes Handeln die mangelnde Konkurrenzfähigkeitvon nuklearen Stromerzeugern gezeigt hätte. Insofern kann ich Ihnen recht geben: Hinkley Point C ist für die Investoren rentabel.

          Für mich sind die Entwicklungen auf dem Windenergiemarkt das, was bis 2025.. 2030 an Änderungen schon sichtbar ist. Bis zum Decommissioning von neuen nuklearen  Kraftwerken gegen 2070+x kann da noch mehr kommen.

          Um mich nicht falsch zu verstehen: ich sehe aktuell mindestens bis 2030.. 2040 wenig Chancen von den vorhandenen nuklearen und Kohlekraftwerken in EU gänzlich wegzukommen. Einfach, weil sie schon da sind und anderes erst teurer aufgebaut werden müsste. Aber 30..60 Jahre traue ich mir nicht zu in die Zukunft schauen zu können. Vor 30 Jahren ist das letzte große „Imperium“ zerbröselt, das hätte vor 60 Jahren beim Start des Sputnik und der Interkontinentalrakete vom gleichen Regime auch kaum einer gedacht. Dieses Regime hatte sich auch auf lange Planungszeiträume und einen fehlenden Markt fixiert. Einspeisevergütung und -vorrang per Strike Price Konzept von Hinkley Point C laufen 35 Jahre ab Commissioning und hebeln den Markt zum Nachteil von günstigeren Stromerzeugern und (UK-)Bürgern aus. 

          Quelle 1:

          https://www.oxera.com/Latest-Thinking/Publications/Reports/2016/Brexit-implications-for-the-GB-electricity-market.aspx

          Quelle 2:

          https://www.ofgem.gov.uk/electricity/transmission-networks/electricity-interconnectors

          • Lieber Herr Deutering,

            Ihr Zitat „Bereits zum jetzigen Zeitpunkt gibt es schon Erneuerbare, die keine Subventionen mehr benötigen. Siehe das vor wenigen Tagen eingereichte Angebot von Statoil zum Hollandse Kust Zuid (760MW Windpark).“ stimmt so nicht.

            Die „Erneuerbaren“, zumindest Wind/PV, benötigen immer Subventionen, und zwar zumindest in Form von

            – Netzausbaukosten

            – Redispatch-Kosten

            – und, vor allem, Kosten für die notwendigen Backup-Systeme, seien es Kohlekraftwerke, Gaskraftwerke oder Speicher in Form von PSW, Akkutechnik oder Power To Irgendwas.

            Diese Parallelkosten übersteigen locker die Investitionskosten für die Windräder und die daraus resultierenden KWh-Preise. Die angebliche Wirtschaftlichkeit dieser Anlagen ist also eine der vielen Fake-News aus der Erneuerbaren-Branche.

          • @Joerg Deutering

            Schon wieder xxxxxxxx, was Sie da erzählen!

            Die Kernkraft ist die effektivste Art Strom für ALLE BILLIG zu erzeugen. Das ist FAKT! Die Kernenergie ist die Spitze der Energieträger. Von Wind, Sonne über Wasser zu Kohle, Gas und Oel hin zu Uran/Thorium….und der letzte Schritt wird die Kernfusion sein. Die Deutsche Regierung steigt mit dem Ausstieg aus der Kernenergie aus der eigenen ZUKUNFT aus. Und mit dem CO2 VERBOT steigt Deutschland endgültig aus der CO2 basierenden Industrie-Wohlstandsgesellschaft aus…Mangel und Armut…das erwartet einen in einer CO2 Verbots- Wind und Sonne Gesinnungsgesellschaft.

             

          •  
            Sehr geehrter Herr Deutering,
             
            die Gleichspannungskabel von den Niederlanden und Frankreich auf die Insel, haben ganz andere Aufgaben.
             
            Da geht es nicht um Marketing, sondern um Netzstabilisierung.
            Was wäre ich froh für 50 Hertz

             

             
            Mit herzlichem Glückauf
             

    • @Joerg Deutering

      Punkt 1: Erzählen Sie keinen Stuss…ihr Biogas würde weder die Erdgas-Kraftwerksflotte ersetzen können noch die zukünftige Lücke der Kernenergie und wenn die Kohle auch noch aus Grün-Sozialistischen Gründen VERBOTEN wird, dann möchte ich sehen, wie Sie mit ihren „Pflanzen-Gas“ unsere Deutsche Wohlstands-Industrie-Leben am Laufen halten wollen! Fazit…entweder nur Biogas oder Erdgas…beides Zusammen erzeugt nur MEHR-KOSTEN für den Deutschen Endverbraucher…Biogas alleine kann es nicht richten…und für das Speichern von Gas oder anderen Energieträgern benötigen Sie eine ÜBERPRODUKTION des jeweiligen zu speichernden Produkts. Wie schon mal gesagt…SOVIEL Biomasse bekommen Sie gar nicht her bzw. können Sie nicht verarbeiten wie gebraucht wird.

      Punkt 2: Biogas kann man jederzeit herstellen, dass ist auch nicht das Problem…sondern das Problem ist die Quantität und Qualität….Sommer zu Winter…Warm zu Kalt…Energieaufwand zu Energieertrag….

      Punkt 3: Das „Auswaschen“ von Biogas heißt nichts anderes, dass ich es aufbereiten muss damit es eine gewisse Qualität erreicht, die mit dem Erdgas mithalten kann. Heißt also MEHRKOSTEN für den VERBRAUCHER!

      Punkt 4: Wir schütten also in Zukunft unsere Landschaft dann auch noch mit Bioabfall-Gärabfall-Nitrat zu. Ökologisch perfekt…das ökologische Gleichgewicht wird sich freuen.

      Punkt 5. Zeigt nur, mit welcher Aktivist Sie wirklich sind. Sie sind ein Vertreter der CO2 freien Gesellschaft…Sie wollen nicht nur die Kernkraft, die Kohlekraft abschaffen sondern machen sich schon über den nächsten Energieträger her…dem Erdgas = Erdgas Kraftwerke. Sie und ihre Grün-Linken NGO Aktivisten geben keine Ruhe bis nicht das letzte Kraftwerke (Kern- Kohle, Gas und Oel) aus Deutschland ausgerottet ist…Deutschland wieder ein einig Agraland…bzw. ein Land der Jäger und Sammler.

       

       

      • Sie haben genau richtig gefolgert, ein Glück dass ich mich jetzt nicht mehr verstecken muss. Auch dass ich Erdgas und sowieso alle Art von irgendwelcher Energieerzeugung abschalten wollte und täglich am Windkraftwerk stehe und schön puste. Da haben Sie mich ertappt. 

        Ich habe nichts gegen Erdgaskraftwerke geschrieben und auch nichts über ein Ersetzen der Gesamtmenge an Gas, nur die Mitnutzung zur Verstromung. Auch bei den anderen Energienquellen habe ich meinen Extrapolationshorizont aufgezeigt. Ich lese da in meinen Zeilen auch nicht von „Alles muss aus“. Ich habe nur etwas gegen Bürgerbevormundung und Planwirtschaft und sehe dieses nicht nur bei der grün-linken Energie.

        PS: Wenn alle schön bei ihren Landwirten anklopfen würden und ihn zum Verwenden von Mineraldünger zwingen, würde es auch keine Verklappung auf den Feldern geben. Das will aber der Markt scheinbar nicht und/oder es ist schlicht nicht marktwirtschaftlich.. Und haben Sie außerdem einen Nachweis das Nitrat in den geringen Dosen überhaupt schädlich ist? Pflanzen gedeihen damit super. Auch der Körper braucht Stickstoff Verbindungen. Und gegen Nitrit im Körper würde wohl eher weniger Wurst essen als weniger Gülle ausbringen helfen. 

        • @Joerg Deutering

          Sie haben gegen die Erdgas Kraftwerke geschrieben und zwar in der Form, dass Sie sich mit ihren Biogas wie ein Parasit in die Erdgas Leitungen/Speicher einnisten wollen. Das gleiche wie die sog. Erneuerbaren Energie Erzeuger von Wind und Sonne schon beim Stromnetz machen…und zwar über den Einspeise-Vorrangzwang und anderen marktfeindlichen Elementen des EEG.

          Also wenn Sie schon Biogas Freund sind, dann sollten Sie auch gleich ihren eigenen Biogas-Strom herstellen. Neben der Biogasanlage brauchen Sie somit auch noch eine BiogasVersorgungsleitung zu einen Biogaskraftwerk wo Sie ihr Biogas in Strom umwandeln und dann am besten in ein EE-Stromversorgungsnetz einspeisen…also eine Stromversorgung OHNE Kohle, Erdgas, Uran, Oel, Verbrennungsanlagen.

          Und zum Düngen…was wirft wohl mehr Nitrat ab und ist effektiver…der Kunstdünger oder Gülle bzw. ihr Bio-Gärabfall. Und wer das Fleischessen verbieten oder einschränken will, der will damit nur diktieren wie man zu leben hat. Das sagt schon alles über Sie aus!

           

          • Zur Klarstellung: Biogas und Bioerdgas wird heute schon eingespeist und durch die schwerlich Unterscheidbarkeit von Gasen im Netz wohl auch schon eingespeichert. Meine Frage zielte – im Gegensatz zum links grünen EEG – auf wenige Prozent Leistungänderung in einem äußerst trägem Gas(Gleichstrom) netz ab.

            Ich weiß nicht ob mich eine solche Frage gleich zu einem Biogas Freund macht, der das als Allheilmittel sieht. Spannend fände ich, ob Sie den mittleren Absatz auch für sich und Kohle-, Gas-, Biogas, Wind (und was-auch-immer für eine) Energieerzeugung bejahen könnten. Vielleicht kann man Fragen haben ohne verbal dazu verbannt zu werden, einen beliebigen Energieerzeuger in den dafür zu kleinen Vorgarten stellen zu müssen.

            Auch finde ich die Reaktion interessant: „Gegen <Platzhalter1> würde wohl eher weniger <Platzhalter2> helfen. “ heißt nicht, dass ich  <Platzhalter2> verbieten oder etwas diktieren will. In diesem Sinne: Gegen Ökostrom würde wohl auch eher eine weniger geladene Stimmung helfen..
            Bedanken muss ich mich noch bei Herrn Geiselhart, durch dessen Kommentar ich eine neue Sichtweise auf die Windkraft-These erfahren habe. Für meine Biogas-Frage würde ich mich über tiefergehende Antworten freuen. 

  8. Feiern mit engeren und weiteren Freunden, da fällt auch schon mal ein Wort über die tollen E-Autos und die grünen Energien.

    „Aber das Atom …“ darf natürlich nicht unerwähnt bleiben.

    Frage an die Fachleute unter unseren Lesern: „Strahlen“ die Batterien eigentlich?

    Falls ja, gibt es Unterschiede  Blei.. ;  Lithiumbatterien?

    Danke

     

    • Lieber Herr Demming,

      in unserem wunderschönen Land scheinen 87% (wobei man immer stärker von massivem, stalinistischen Wahlbetrug ausgehen muss) der Menschen komplett verstrahlt zu sein. Und das alleine durch kosmische Strahlung bzw zu lange in Kenia mit den affro beach boys in der Sonne gespielt 😉

      Ich finde es ja immer wieder erstaunlich, wie selten borniert hier durch die Gegend geirrt wird. Wenn die nur im Ansatz wüssten, was ausserhalb unserer Atmosphäre abgeht, würden sicher 90% Selbstmord aus Angst vor dem Tode begehen…

      Schönes WE!

    • Hallo Herr Demming,

      Die Bleibatterie ist prinzipiell recht einfach aufgebaut. Blei hat zu 98.6% stabile Isotope und zu 1.4% einem äußerst langlebigen Alphastrahler. Die geringe Strahlung wird durch Elektrolyt und Gehäuse aufgefangen. Die Einzelkomponenten des Elektrolyt Schwefelsäure (Schwefel, Sauerstoff und Wasserstoff) haben nur stabile, natürliche Isotope, wenn man über das 10^-15% Tritium hinweg sieht.

      Bei der Lithium-Ionen-Batterie ist der Aufbau komplizierter: der größte Teil ist Kupfer, Aluminium, Kohlenstoff. Dann kommt Kobalt, und wenige einstellige Prozent Lithium, Sauerstoff, Mangan, Silizium, Titan, Nickel, Eisen. Auch diese haben nur stabile, natürliche Isotope, wenn man über 10^-10% C14 hinweg sieht.

      Es kann dann schon eher sein, dass durch irgendwelche Verunreinigungen ein Strahler den Weg in die Batterie findet.

      Ich vermute aber, dass die Strahlendosen im Vergleich zu klassischen „Alltagsstrahlern“ eher gering sind. Die Dosis von einem Transatlantikflug entspricht 100 bis 1000 Bananen, die von einer Banane etwa der zusätzlichen Dosis von zwei Nächten mit jemandem im Bett.. 

      Vgl. Bananendosenäquivalent: http://scienceblogs.de/nucular/2015/07/06/bananendosenaequivalent/

      Grüße, Jörg

  9. Die Daten für Quarzazate sind zwar beeindruckend schlecht, aber geben nur einen (älteren) Teil der Wahrheit über Solarkraftwerke wider: das Kraftwerk ist einerseits ein Wärmekraftwerk, kein Photovoltaik-Kraftwerk, auf die der Vortragende vermutlich abzielte (vgl. Dazu Gebote von unter 3 Dollar ct/kWh bei der Saudi-Arabischen Ausschreibung für eine 300kW Solarfarm im letzten Herbst).

    Zudem sind auch die Kosten bei den solaren Wärmekraftwerken rapide gefallen. Von ca. 21 Dollar ct/kWh (2011) auf 12 Dollar ct/kWh (2015, Quelle 2). Bei den Auktionen im letzten Herbst gab es Gebote um 5 Dollar ct/kWh (Quelle 3) und Zuschläge bei um 6-7 Dollar ct/kWh (Quelle 4+5).

    Optimistische Gemüter könnten also davon ausgehen, dass der Solarstrompreis weiter fällt und bei geeigneter Lage auch eine Speicherung (wohl besser: Verschiebung um bis zu 8h) möglich ist. 

    Grüße,

    Jörg

     

    Quelle 1:

    https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-10-03/saudi-arabia-gets-cheapest-ever-bids-for-solar-power-in-auction

    Quelle 2:

    https://energy.gov/eere/solar/concentrating-solar-power

    Quelle 3:

    SolarReserve Bids CSP Under 5 Cents in Chilean Auction

    Quelle 4:

    SolarReserve Breaks CSP Price Record with 6 Cent Contract

    Quelle 5:

    https://www.dewa.gov.ae/en/about-dewa/news-and-media/press-and-news/latest-news/2017/09/dewa-awards-aed142-billion-largest-csp

  10. Und hier noch etwas von der hochsubventionierten E-Mobilitätsfront….obwohl Tesla vom Staat steuerlich begünstigt wird und sonst noch einige Subventionen erhält, will Tesla nicht so richtig in Schwung kommen…und das schon seit JAHREN!

    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Tesla-verkaufte-bislang-weniger-als-2-000-Model-3-3932563.html

    Wie war das…der Markt wird das schon richten…der Markt hat schon längst sein Urteil über die E-Mobilität gefällt und das schon vor über 100 Jahren. Nicht der Verbrennungsmotor wird vom freien und offenen Markt verschwinden sondern die E-Autos…außer man erlässt per Grün-Linker Politik ein Gesetz, dass einen verbietet einen Verbrennungsmotor zu kaufen und einen dazu zwingt E-Auto oder Fahrrad zu fahren bzw. zu Fuß dann wieder zu gehen evtl. auch noch den Post-Kutschenverkehr einzuführen…für weitere Strecken im Grün-Linken Deutschland.

     

    • Ein völlig untaugliches Millionärs-Spielzeug soll der breiten Masse, die schon nicht mehr die normale Stromrechnung begleichen kann, untergejubelt werden. Utopisch…

      Deppen Trollos, die hier Schwachfug labern können nicht einmal über den Tellerrand Deutschlands blicken! Diese Grenzdebilen sollten sich mal in Italien umhören/dazu äussern. Eine ordentliche Schelle ist wohl das Harmloseste, was als Antwort käme 😀

      Von den Milliarden Menschen in China, Indien, Pakistan, Afrika ganz zu schweigen. WAHNSINN wie engstirnig, kleinkariert, borniert, selbstgerecht, überheblich ja einfach größenwahnsinnig man sein kann. Aber so kann man immer besser den Irrsinn einer Clique von vor 80 Jahren verstehen…

  11. Die Veranstaltung wurde im Übrigen organisiert in Kooperation mit der bayerischen Staatsregierung, BMW und der TU München. Alle Vorträge sind auf YouTube hinterlegt und sind ausgesprochen empfehlenswert. Alle Vorträge kommen zum gleichen Ergebnis. Die Tage des Verbrenners sind gezählt. Das Batterie-Auto wird kommen. VW, Audi und BMW sind im Übrigen der Auffassung, dass ab dem Jahr 2020 Elektroautos bei vergleichbaren Motor-und Batterieleistung günstiger sind als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Der Markt und nicht wie von vielen hier befürchtet  der Staat wird es richten.

    • MUUUAAAHHHH, DAS kommt davon wenn man auf der Klippschule von AGW-Faschos zum ökonomischen & ökologischen Analphabeten verbildet wird…

      Dümmer geht offensichtlich immer!

      Und jetzt: husch husch zurück in Merkel`s/Kemfert`s Körbchen für ahnungslose Nichtdenker. Immer diese Trollos, zzz…

    • Noch einmal gaaaanz langsam, auch für den/die Minderbemittelsten:

      TESLA lebt nur noch, da Obambo JEDES Fahrzeug zu 50% subventioniert hat!!! Donald wird auch das richten… 😉

    • @Peter Manthey

      Bitte führen Sie uns die Wertschöpfungskette der Mobilität inkl. ihrer persönlichen-sachlichen Begründung auf….was macht also die Mehr-Wert-Schöpfung der Mobilität aus?

       

    • Sieht man sich die Vorträge dieser Reihe an (was sehr interessant ist), stellt man fest, kein einziger Vortragender zweifelt (offenbar?) an der Vorgabe, daß CO2 dramatisch reduziert werden muß! Für diese Leute heißt die Vorgabe, linientreu Konzepte zu entwickeln, wie die Mobilität diese Ziele erreichen kann, und daran arbeiten sie so effizient, wie deutsche Ingenieure eben arbeiten (kommt einem irgendwie bekannt vor) …

      Die Schwachpunkte der Konzepte kommen hin und wieder „zwischen den Zeilen“ zur Sprache (Volatilität usw.), sie liegen aber Außerhalb der Kompetenz des jeweiligen Vortragenden …

      Man darf gespannt sein, ob der Zug wirklich so rollem wird, wie diese Vorträge vermuten lassen (also die EU hat Vorgaben gemacht, und die sind umzusetzen), oder ob noch rechtzeitig eine Grundsatzdiskussion starten kann, die die Voraussetzungen (Treibhauseffekt, Dekarbonisierung) dieser Aktivitäten klärt und die dann große Teile der angedachten Konzepte als Spiegelfechterei entlarvt.

      Meine Vermutung: dieser Zug rollt so lange, bis große Bevölkerungsteile beginnen, Widerstand zu leisten. Nur daruf reagiert Politik. Wenn das nicht der Fall ist, geht es weiter, zumindest bis zu den ersten drei größeren Blackouts …

    • Lieber Hr. Manthey,

      sind Sie tatsächlich so uninformiert nicht zu wissen, dass die BMW-Grossaktionärin Susanne Klatten seit Jahren viel Geld mit „EE-Strom“ verdient und die treibende Kraft hinter der Entwicklung der „i“-Serien ist? Und dass Politiker ebenso wie die von Staatsknete abhängigen Universitäten sich dann an solchen Aktivitäten beteiligen, liegt angesichts der heutigen Zeit der Klimahysterie als Staatsreligion in der Natur der Dinge.

      Mfg

       

      • tja, irgendwie muss frau ja ihren Ruf in der „feinen Gesellschft“ zurück erobern, nachdem frau sich von einem kleinen, hässlichen, Stricher in der Hotelbar hat aufreissen & einige Monate „durchkneten“ lassen… 😀 😉

  12. Das Niveau des Vortrages der The Firma Mobility House liegt in etwa auf dem der berüchtigten Kaffefahrten:

    Viel heisse Luft, unhaltbare Versprechen und am Schluss wird abgezockt.

    Wer das glaubt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen!

     

  13. Grundsätzlich ist es positiv, wenn sich Leute Gedanken über Recyclingabläufe machen, in diesem Fall bezüglich gebrauchter KFZ-Akkus.

    Das Schöne an all diesen Überlegungen ist, daß man die wichtigen Zusammenhänge alle theoretisch mathematisch vorab berechnen kann, ähnlich wie die Dimensionierung elektronischer Schaltungen. Es bedarf also den praktischen Versuch nur, um ev. Denkfehler aufzudecken. Ich bin überzeugt, daß es sinnvolle Anwendungen (second use) für Akkus gibt, die zum Fahren in Autos nicht mehr geeigent sind, bevor man sie ganz entsorgt.

    Eine andere Sache ist eine Energiebilanz. Man kann aus Speichersystemen unter noch so perfekter Optimierung nie mehr herausholen, als in Summe in sie hineingespeist wurde. Die bisherige Windstatistik zeigt, daß die integrierte Gesamtleistung bei Wind ca. bei 17% der ausgebauten Leistung liegt. Diese 17% kann man nun entweder dazu verwenden, Verbraucher zu speisen oder um Akkus zu laden, oder anteilig beides. Aus den Akkus wird man aber nie mehr herausholen können, als eben eingespeichert wurde.

    Bei alten Akkus ist auch das dynamische Verhalten zu beachten. Bei abnehmender Kapazität steigt der Innenwiderstand, was bedeutet, daß bei höherer Stromentnahme die Zellentemperatur stark ansteigt, was entweder Entnahmebegrenzungen erfordert, um Brände zu vermeiden oder zusätzliche Kühlsysteme.

    Eine weitere zu lösende Frage ist die erforderliche Bidirektionalität von vielen Millionen Anbindungen ans Netz (Heim und Auto) und eine übergeordnete flächenweite Steuerung in Abhängigkeit der normalen Stromerzeugung und der zugehörigen Netzregelung (50 Hz). Und natürlich die Frage, welcher Teil privater Stromspeicher der Privatnutzung vorbehalten bleiben muß und zu welchen finanziellen Bedingungen Beiträge zur Netzversorgung abgegolten werden.

    Und schließlich natürlich die regulatorischen Rahmenbedingungen (Netzebenen, Bilanzkreissystem, usw.)

  14. Wie schon an anderer Stelle gesagt: basiert die Stromversorgung eines E-Fahrzeuges auf

    Akkutechnik, ist und bleibt es eine technologische Sackgasse.

  15. Einer der ersten Artikel mit zaghaftem Anzweifeln der Problemlösung Klima durch das Elektroauto in österr. Medien

    Neun unbequeme Wahrheiten über das Elektroauto  http://www.krone.at/605437

    Viel Desinformation sieht man an Leserkommentaren wo die Zukunft dem Wasserstoffauto gehört und wo angenommen wird, daß die wirklich starke Zukunftsbatterie längst entwickelt ist, aber von den Ölkonzernen unter Verschluß gehlaten wird.-

  16. Die Pläne der Bundesregierung sehen für 2050 folgendes vor:

    Einsparung Primärenergieverbrauch um 50% !

    Anteil „Erneuerbare“ an der Primärenenergie 60% (derzeit 12%), wegen der 50% Einsparung wären das quantitativ 30%

    Durch Sektorkopplung (Elektrifizierung vieler Energiebereiche, z.B. Heizung, Verkehr) ergibt sich eine ungefähre Verdopplung der erforderlichen Strommenge.

    Wind-/PV-Strom sollen dann 60% Anteil (derzeit 24% = 140 TWh Jahresproduktion) an der Stromproduktion haben, durch die erforderliche doppelte Strommenge entspricht das einer Verfünffachung = 700 TWh der volatilen Stromträger! Dadurch ergibt sich eine für eine 14tägige Absicherung durch Speicher von 700TWh/365*14 = 26,8 TWh.

    Man bräuchte also 286 Millionen Autos mit je 100KWh Akkuspeicher, um eine Flaute abzusichern, zusätzlich wäre das gesamte Verkehrswesen wochenlang lahmgelegt, die Akkus müssen ja wieder geladen werden.

    Wegen der tatsächlichen Zahl von 40 Millionen Kfz sowie einer unabdingbaren Mobilitätsreserve an Akkuspeicher kann die beworbene Methode selbst bei positivsten Annahmen (z.B. vollständige Aufladung) maximal 10% des benötigten Speichers zur Verfügung stellen.

    Was das alles kosten soll, möchte ich lieber nicht wissen.

     

    • Würde für die 14tägige Absicherung nicht die Speicherung und Grundlastfähigkeit von Biomasse etwas nützen? Die 32TWh pro Jahr  aus Biogas beispielsweise werden zur Zeit kontinuierlich verfeuert, sind aber zum Großteil flexibilisierbar.

      • Ich habe bei meiner Rechnung die grundlastfähigen Energieträger Wasser, Biomasse und Gas bereits berücksichtigt. Die 26,8 TWh beziehen sich allein auf den zu puffernden/volatilen Anteil Wind/PV.

        Aber wahrscheinlich wird es dieses Szenario 2050 sowieso nie geben, da wir bereits auf dem Weg dorthin dermaßen viel Lehrgeld zahlen müssen (Blackouts usw.), dass die Bevölkerung das nicht mehr mitmachen wird.

        Ausgefallene Heizungen, Kühlschränke, Computer usw. werden selbst den Klima-sedierten Bürgern zu denken geben. Inzwischen tauchen in der klimaalarmistischen Presse Meldungen auf, dass die „Erneuerbaren“ die Stabilität des Stromnetzes extrem gefährden. Da muss dann wohl was dran sein;-)

      • @Joerg Deutering

        Sie würden mit dem „Nachlegen“ der Biomasse gar nicht so schnell hinter herkommen soviel Energie wie Sie in den jeweiligen Moment (Minuten und Sekunden) benötigen würden. Wie gesagt….Stromerzeugung und Versorgung ist nicht nur Leistung (Masse) sondern eben auch Arbeit (Zeit).

        Und bei Wind und Sonne muss neben Leistung (Masse) und Arbeit (Zeit) auch noch der Raum (Verfügbarkeit) mit einberechnet werden.

        Hingegen sind mit Kohle, Gas und Uran/Thorium sowohl die Verfügbarkeit wie auch die Leistung und Zeit jederzeit zu steuern/einkalkulierbar…weil eben von Menschen Verstand geschaffen und von Vernunft disponierbar gemacht.

        Bei Wind und Sonne hapert es eben an der Verfügbarkeit (Disposition) und dies hat dann eben auch Auswirkung auf dieLeistung und Arbeit und somit auf das ganze System der Stromgewinnung und Versorgung.

         

        • Hallo Herr Hofmann,

          was wäre bei der Nutzung von gespeichertem Biogas (entsprechend einer elektrischen Energie von 32TWh) anders als bei Erdgas in klassischen Gaskraftwerken? 

          Gaskraftwerke sollen doch auch dynamische Regelleistung liefen können. Es muss ja keine Kohle geschippt, sondern Fluidströme geregelt werden. Was meinen Verständnis nach fehlt, sind die Anbindung ans Gasnetz bzw. an lokale Gasspeicher.

          Ich hätte das Argument verstanden, dass es aktuell nicht ausreichend (Bio- und Erd-)Gaskraftwerke zur Bedarfsdeckung einer Dunkelflaute gibt (Hausnummern: 2015: vorhanden ca. 30MW, 2030: notwendig ca. 100.. 150MW). Die fehlende Dynamik erschließt sich mir bei Anschluss an einen Gasspeicher nicht.

          Grüße,

          Jörg

          • @Joerg Deutering

            Haben Sie sich schon mal mit der Erdgasversorgung beschäftigt….Gas ist wie Kohle und Uran…wie das gesamte Stromversorgungssystem ein „Just in Time“ System…es muss also IMMER IN BEWEGUNG sein. Die meiste Zeit steht hier dem Energieträger Uran/Kernkraft zur Verfügung….dieser Energieträger braucht nicht so oft nachgeladen werden als Kohle, Gas oder Oel. Uran enthält viel mehr Energie als jeder andere Energieträger.

            Zurück zum Gas….das Erdgassystem ist ein durchgehendes in sich geschlossenes Versorgungs-Nachschub-Just in time- System. Wenn Sie jetzt anfangen in dieses geschlossene System von außen, mit ihrer Einspeisung von Biogas, einzugreifen, dann bringen Sie diese System aus dem Takt und schwächen es. Sie werden ihr Biogas also nur mit Einspeisevorrangzwangsgesetz in das geschlossen Erdgassystem bringen können und dann haben Sie hier den gleichen Effekt wie er schon bei der asozialen Energiewende mit ihren gesellschafts- marktfeindlichen EEG zu beobachten ist. Die Versorgung Deutschland durch Erdgas wird mehr und mehr kostenintensiver bis hin zur Unwirtschaftlichkeit. Sie leisten der Zerstörung der Infrastruktur der Gasversorgung somit einen Vorschub..wie eben die Energiewende mit ihren marktfeinldichen EEG die Zerstörung unserer Strom-Energieversorgung vorantreibt.

             

             

             

          • Hallo Herr Hofmann,

            Ich freue mich gerne auf eine konstruktiven Austausch. Entsprechend muss ich schreiben, dass mir nicht klar ist, wo die Materialversorgung und Stromabgabe von Erdgas, z. B. der von Uran gleicht. Das eine ist weltweit reglementiert und hat lange Hochlaufzeiten bei der Verstromung, das andere nicht. Was ich bei beiden sehe, ist die Lagermöglichkeit. Deutschland hat aktuell Erdgasspeicher für äquivalent 70..80TWh elektrische Energie, welche ausgebaut werden sollen. Äquivalent 39TWh sind dabei in Kavernenspeicher, also schnell und mit hoher Frequenz abrufbar. Kavernenspeicher ist auch gerade der Bereich der Gasspeicher, welcher an Fahrt gewinnt.

            Ein weiterer Punkt ist mir unklar: Wenn das „Erdgassystem ein durchgehendes in sich geschlossenes Versorgungs-Nachschub-Just in time– System“ ist, warum haben dann viele Kommunen moderne Gasometer (Röhrenspeicher) zur Lastnivelierung über 3…24h? Warum wird dann Leitungsatmung genutzt? Und warum wird dann von hoch dynamischen Gaskraftwerken geplaudert? 

            Auch ist nach meinem Verständnis von Ihrer Definition bereits heute schon das Erdgasnetz nicht mehr „geschlossen“. Es wird seit einigen Jahren Biogas eingespeist.  Die aktuelle Biogaseinspeisung 2017 mit 1 Milliarde Kubikmeter sollte bei den 90 Milliarden Kubikmeter Erdgas Jahresverbrauch in D aber eher untergehen. Wenn die die komplette im Jahr erzeugte Biogasmenge (ca 10 Milliarden Kubikmeter, 90% wird direkt verstromt) ins Netz eingespeist würde, scheint mir da noch Luft zu sein. Gerne lasse ich mich aber auch mit Fakten eines Besseren belehren. 

            Mir ist weiterhin nicht klar wie die Infrastruktur (wenn auch nur metaphorisch)  durch Einspeisung zerstört werden sollte. In den mir bekannten Gutmenschenplänen ist die Gasinfrastruktur bei Sektorkopplung eher noch größer als jetzt.

            Ich freue mich auf eine Rückmeldung und einen Kenntnisabgleich.

            Grüße,

            Jörg

  17. Nun ich konnte vor Kurzem ein Interview mit dem Vorstende des Autozulieferers Bosch verfolgen. Darin wurde ausführlich dargelegt, warum man in der Elektromobilität keine schnelle Zukunft sieht: Die „Wertschöpfung“ bei einem mit Verbrennungsmotor betriebenen Fahrzeuges ist auf Grund der wesentlich größeren Bauteilzahl erheblich höher als bei einem aus wesentlich weniger Teilen bestehendem E-Auto. Und Über Preissteigerungen könne man das unmöglich kompensieren……

    • @Anton Vogel

      Die Wertschöpfung bei einen Auto liegt in seiner Handhabung/Einsatzbereitschaft und in seiner Ausstattung…zusammengefasst…. in seinen Komfort für den Käufer (Nachfrager am Markt).

      Ein E-Auto kann von sich aus niemals an den Komfort eines Verbrennungsauto heranreichen. Das E-Auto stellt eben zu wenig Energie für zu wenig Strecke zur Verfügung. Das E-Auto muss sich entsprechend entscheiden zwischen einer mageren Ausstattung oder einer etwas größeren Reichweite….zumsammengefasst….das E-Auto kann nicht alles Abdecken, was ein Verbrennungsmotor dem Nachfrager/Käufer anbieten kann. Beim E-Auto heißt es entweder-oder und das zu einen verdammt teuren Preis bei schlechteren Komfort gegenüber einen Verbrenner.

       

       

    • Sehr geehrter Herr Vogel,

      ich kann ihnen versichern, dass der „Vorstand“ nicht die geringste Ahnung vom Wesen der Wertschöpfung hatte, sonst hätte er so einen Sozi-Schwachsinn nicht abgesondert. Wertschöpfung ist der (subjektive, für jeden Verbraucher andere) Wert des Endproduktes abzüglich der für die „Schöpfung“ erforderlichen Kosten. Vollkommen unabhängig von der Anzahl der Teile eines Produktes.

      Je höher der Wert im Verhältnis zu den Kosten, desto höher der Wohlstandsgewinn der Gesellschaft (je noch Höhe des Preises eher beim Verkäufer oder Käufer realisiert). Könnte man ein gleichwertiges Produkt mit weniger Teilen (und daraus resultierenden gleichzeitig geringeren Kosten) herstellen, wäre der Wohlstandsgewinn höher. Da jedoch die „wenigen Teile“ eines E-Autos teurer sind und gleichzeitig das Endprodukt weniger Wert (subjektiver Nutzwert für den Käufer), liegt eine wesentlich geringere Wertschöpfung vor. Mit einfachen Worten: Viel zu teuer, der Scheiß! Kauft keiner.

      MfG

  18. Es ist m.E. sinnlos, zu solchen Veranstaltungen hinzugehen. Wer mit dem ganzen Blödsinn sein Geld verdient und sich Politiker(inne)n, egal welcher grünen Couleur, andient, wird nie für Kritik offen sein, und Öko-Fanatiker kann man eh nicht bekehren. Ich werde daher großvolumige Verbrenner fahren, bis ich unter der Erde liege. Dass ich noch einmal ein deutsches Auto kaufe, wird immer unwahrscheinlicher.

    • „Öko-Fanatiker.“

      Ihr Diskussionsstil ist nicht gerade von Sachlichkeit und von einer offen geführten Diskussion geprägt.

       

       

      • Lieber Hr. Manthey,

        ach ist es so schön, wenn man keine Ahnung hat…. im Unterschied zu Ihnen weiss Hr. Endres beim Thema Batterien sehr genau, wovon er spricht. Und er hat mit so vielen Idioten im Oeko-Gewand zu tun gehabt, dass ihm diese Erfahrungen für die nächsten zehn Lebenszyklen reichen.

        Mfg

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