September: Die Bebauung und Trockenlegung der Landschaft erzeugt Wärmeinsel-Wetterstationen.

Lösung des künstlichen Dürreproblems: Sickerbecken. Erläuterungen im Beitrag

Josef Kowatsch
Im folgenden Artikel ist als menschenverursachte Folge des Klimawandels auf den ersten drei Seiten in aller Kürze die sich ausweitende Bebauung mit Trockenlegungen auch der freien Landschaft dargestellt, im 2.Teil folgen dann praktische Vorschläge zu Gegenmaßnahmen.

Der bayrische Landtag will den Klimaschutz in die Verfassung aufnehmen, d.h. Erhebung von CO2-Steuern, die überhaupt nichts ändern, sondern nur Geldeinnahmequellen sind. Die Straße bringt die Erwärmung und nicht die Auspuffgase der Autos, deshalb nützen auch angeblich abgasfreie Autos nichts. Allerdings wäre eine Einschränkung der Jahreskilometer, eine Verlegung des Gütertransports auf die Schiene durchaus praktizierter Natur- und Umweltschutz.

Wir vergleichen die beiden Wetterstationen in Bayern: Rosenheim und Hof. Der gewählte Betrachtungszeitraum: 1980 – 2020, exakt 41 Septembermonate

Abb. 1a+b: Überhaupt keine September-Klimaerwärmung bei der DWD-Wetterstation Rosenheim in den letzten 40 Jahren. Die Wetterstation befindet sich seit 14 Jahren am heutigen Standort auf 444 m ü. NN in den Innwiesen zwischen Reithalle und Kläranlage, 400 m vom nördlichen Stadtrand entfernt.

Ergebnis: Ohne Bebauung und Trockenlegung des Gebietes keine September-Erwärmung. (Die Septembertrendlinie ist seit 1980 sogar leicht fallend). Die noch genügend feuchten Innwiesen reichen zur Kühlung.

Ob es wärmer wurde oder nicht, entscheidet die Bau-Entwicklung mit der damit verbundenen Trockenlegung um eine Wetterstation. Das gilt auch für eine einst freie Landschaft.

Trockenlegungssünde: So wird die Landschaft in Deutschland trockengelegt, täglich:

Abb. 2: Trockenlegungssünde: Am Wegesrand wird eine größere perforierte Leitung in etwa 1m Tiefe als Wegesickerung eingegraben, die speziell zur Trockenhaltung des Weges gedacht ist. Etwa alle 8m münden gelbe perforierte Kunststoffschläuche, sogenannte Drainschläuche, die zusätzlich das Regenwasser aus der leicht geneigten Wiesenfläche saugen. Die schwarze Hauptleitung endet in der Kanalisation oder in einem Bach. Von da aus fließt der Regen direkt ins Meer zurück. Eine für die Landschaft notwendige Grundwasserauffüllung findet nur noch bedingt statt. Am Ende reicht die Wiese wieder bis an den landwirtschaftlichen Weg wie am rechten Straßenrand. Für den Spaziergänger ist nichts zu sehen. Foto: Ralf Worm

Als Gegenbeispiel zu Rosenheim dient die einst ländliche Wetterstation Hof

DWD Nr. 150: Hof (Land): Eine Wärmeinsel-Wetterstation: im Westen der Stadt Hof, Region Oberfranken, Höhe 565m, Betrieb seit 1. Januar 1948, einst umgeben von Wiesen. Heute: 30 m nördlich der vierspurigen B 15, Straßenbreite bei der Einmündung: 17 m, wurde von einem Gewerbegebiet eingemauert.

Abb. 3: Aufnahme vom 22.Sept. 2019.  Die Wetterstation steht am linken Bildrand in der Bildmitte. Zunehmend starke Flächenversiegelung in der Umgebung. Die Landschaft ist ausgetrocknet. Selbst die Wiese um die DWD-Station. Nach der Jahrtausendwende hat die Stadt Hof um die Wetterstation herum das Gewerbegebiet „Hohensaaß“ entwickelt. Die Bundesstraße B15 wurde vierspurig ausgebaut, seitdem hat der Verkehr insbesondere LKW, stark zugenommen. Die vierspurige B15 dient als Autobahnanschluss zur A9.
Abb. 4: Wie zu erwarten war, hat sich der September in der Umgebung der Wetterstation Hof stark erwärmt, laut Trendlinie um 1,4 C seit 1980. Der Standort wird zusehends trockener und wärmer. Dem Standort würde eine Regenwasserversickerung der überbauten Flächen gut tun.

Vergleich der Grafiken 1 und 4: Anfangs betrug der Unterschied an beiden Orten deutlich über 2 Grad, jetzt nur noch knapp 1 Grad. Noch 20 Jahre und die Wetterstation Hof ist genauso warm wie Rosenheim, immer unter dem Vorbehalt, dass die Umgebung der Wetterstation Rosenheim ländlich bleibt, keine Wohnsiedlung in den Innwiesen entstehen wird und andererseits die Bebauung und Trockenlegung im Gewerbegebiet Hof (Land) im gleichen Tempo voranschreitet.

Zum Vergleich nochmals beide Wetterstationen im gleichen Maßstab nebeneinander

Ein ähnliches Verhalten zeigt auch das Gegensatzpaar Memmingen bei Ulm und Holzkirchen b. München im wachsenden Speckgürtel der bayrischen Landeshauptstadt.

Kampf der vom Menschen erzeugten Klimaerwärmung: die wirkliche Abhilfe

In jüngster Zeit bringen vor allem Interessenverbände den Faktor Trockenheit durch angeblich weniger Niederschlag in die Diskussion ein. Der angeblich nachlassende Niederschlag soll zu einer Erwärmung der Städte als auch der Landschaft führen. Die nächste Grafik zeigt, dass der Niederschlag keinesfalls geringer wurde. Jedoch führt die ständige weitere Bebauung tatsächlich zu mehr Trockenheit in Deutschland. Die Folge ist eine vom Menschen verursachte Klimaerwärmung, die zu einer flächigen Ausbreitung der Wärmeinseln, vor allem in den Sommermonaten führt.

Zunächst der gemessene Niederschlag bei der Wetterstation Ellwangen über die letzten 50 Jahre: Tendenz leicht, aber nicht signifikant zunehmend.

Abb. 5: Es regnet keinesfalls weniger wie immer wieder behauptet wird, das zeigt die Grafik der Heimatwetterstation des Verfassers über die letzten 50 Jahre. Der Niederschlag wird leider nur auf direktem Weg wieder ins Meer zurückgeschickt und gelangt nicht ins Grundwasser. So trocknen die Böden aus und erwärmen sich in den Monaten mit vielen Sonnenstunden.

Fazit: Wollen wir die Klimaerwärmung, die hauptsächlich in den Sommermonaten stattfindet, stoppen, dann müssten wir die gesamte sich ausbreitende Bebauung, siehe hier, und darüber hinaus die flächige Trockenlegung Deutschlands stoppen. Sind wir dazu bereit? Ist dies bei unserem Wirtschaftswachstumsdenken überhaupt möglich? Jedenfalls ist ein Umdenken erforderlich mit Zwischenlösungen: Die Bebauung könnte mit mehr Sorgfalt und Ausgleichsmaßnahmen weitergehen, aber die Landschaftstrockenlegung sollte gestoppt, sogar rückgängig gemacht werden. Den Niederschlag dort halten, wo er niedergeht. Das würde auch dem Hochwasserschutz dienen.

Politiker, Kommunen, Privatleute, Bauern und Ingenieure müssen handeln

1) In allen Neubaugebieten muss das Regenwasser grundsätzlich versickert werden, vor allem die Sommermonate dürfen nicht  mehr wärmer werden. Die Gegenmaßnahmen sind mehr Verdunstungskälte aus nasseren Wiesen, Äckern und Hausgrundstücken, bedeutet aber auch mehr Nebel im Spätherbst und weniger Sonnenstunden. Versickerung des Niederschlages fordert ein Umdenken im Abwassersystem der Kommunen: Die Niederschläge innerorts dürfen nicht mehr in Bäche und Flüsse geleitet werden. Auch teure Regenrückhaltebecken in den Gemeinden führen nur zu einer Verzögerung der Ableitung, sie dienen freilich dem Hochwasserschutz, verhindern jedoch keine Landschaftstrockenlegung. Weitere negative Folgen: der Grundwasserspiegel sinkt, Trinkwasser wird knapp, der Meeresspiegel steigt.

Die Lösung heißt Versickerung, eine Herausforderung an die Ingenieure:

Abb.6: Versickerungsbecken in einem Neubaugebiet für den Niederschlag der öffentlichen Flächen. Das ist allerdings noch nicht der Weisheit letzter Schluss und ausbaufähig. Denn das Becken hat einen Überlauf, der etwa 1m unterhalb des Straßenniveaus liegt, (Standort des Fotografen) von dort führt ein Ableitungsrohr direkt in den Kocher, der im Rücken des Fotografen vorbeifließt. Leider sind die Dachrinnen der Häuser nicht angeschlossen. Das Dachregenwasser wird noch herkömmlich im Getrenntsystem, jedoch zeitverzögert in den Fluss entsorgt, anstatt in dieses Versickerungsbecken. Der technische Fortschritt bietet auch längst verbesserte Systeme an. Foto Kowatsch

2) Die Versickerung des Regens muss auf Privatflächen der Hauseigentümer als auch auf öffentlichen Flächen stattfinden. Dazu muss eine industrielle Versickerungstechnik entwickelt und von der Politik als Gegenmaßnahme gegen die Austrocknung und Erwärmung der Sommermonate gefordert werden. Der Kampf gegen die weitere Erwärmung heißt Natur- und Umweltschutz, Erhalt der Landschaft, Erhalt der Trinkwasserreserven Deutschlands. Keine Versteppung Deutschlands in den Sommermonaten

3) Der CO2-Treibhauseffekt ist ein wissenschaftliches Märchen. Für diese niemals bewiesene Hypothese gibt es keinen Versuchsbeweis und keinerlei technische Anwendung. Deswegen kann eine CO2-Steuer auch nichts gegen die ständigen Klimaänderungen bewirken weder gegen die im Artikel beschriebenen, vom Menschen verursachten und schon gar nicht gegen die natürlichen, immer währenden Ursachen etwas.

Josef Kowatsch, täglicher Naturbeobachter derselben Umgebung seines Heimatortes und Naturschützer seit Jahrzehnten. Unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

Hinweis für die aufmerksamen Leser: Gut wären weitere Anregungen für die Optimierung der Regenwasserrückhaltung und Versickerung in bebauten Gebieten, aber auch für die freie Landschaft. Vor allem Beschreibung von technischen Systemen, die bereits funktionieren.

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56 Kommentare

  1. Liebe Kommentatoren: Als jahrzehntelanger GR einer stark wachsenden Gemeinde am Kocher mit wachsenden Flächenversiegelungen haben wir bei Starkregen zunehmend Probleme mit Hochwasser, aber im Sommer zugleich Probleme mit der Trockenheit in den Freiflächen, in den Gärten der Grundstücke, im Wald und in der Landwirtschaft, was natürlich im Sommerhalbjahr auch zur Erwärmung beiträgt. Die Lösung heißt Regenwasserzurückhaltung und vor Ort versickern lassen. Die Technik steht am Anfang und ist unter RDS-Rigolensysteme zu finden. Auch kleine youtube-Werbefilmchen stellen Lösungen vor, z.B. https://www.youtube.com/watch?v=961kI833BQo. Mich interessiert in diesem Artikel weniger die CO2-Erwärmungsdiskussion, sondern weitere Anregungen von Ihnen, Erfahrungen mit eigenen Regenrückhaltungen und dergleichen. Bei der letzten GR-Sitzung vor 2 Tagen waren wir gezwungen, das Frischwasser um 15% zu verteuern, erste Anzeichen einer Trinkwasserverknappung in Deutschland. Vor allem im Gewerbegebiet fällt ein hoher Trinwasserverbrauch für die Reinigung an, hier wäre eine Lösung wie von Herrn Waniczek vorgeschlagen, duchaus denkbar. Die Antwort vor 2 Tagen in der GR-Sitzung war dann, hier wären die jeweiligen Firmen zuständig. Immerhin, die 15% Verteuerung wird den Denkprozess beschleunigen.

      • Danke Herr Waniczek. Regenrückhaltebecken haben inzwischen alle Gemeinden. Gut, dass manche im Laufe der Zeit undicht werden, so dass eine Grundwasserauffüllung erfolgt. Aber grundsätzlich dienen diese teuren Monster doch dazu, um den Niederschlag lediglich verzögert und mechanisch gereinigt in die Flüsse abzuleiten, von wo aus sie wieder ins Meer gelangen. Leider erhöht sich die Bodenfeuchtigkeit nicht und Deutschland trocknet weiter aus. Aber immerhin, die heißen Straßen und Plätze in den Städten könnte man damit kühlen. Eine Abhilfe gegen den menschenerzeugten Wärmeinseleffekt der Stadt, vor allem in den Sommermonaten.

  2. „Hinweis für die aufmerksamen Leser: Gut wären weitere Anregungen für die Optimierung der Regenwasserrückhaltung und Versickerung in bebauten Gebieten, aber auch für die freie Landschaft.“

    Ich begrüße Ihre Initiative. Doch als Laie kann ich bestenfalls gute Vorschläge für das eigene Haus und Garten machen. Dies ist aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Letztlich müssen Experten kostengünstige und effektive Vorschläge ausarbeiten. Ich hoffe dass Sie mit Ihren Beiträgen bei den Experten zumindest ein Problem-Bewusstsein erzeugt haben.

    • Es gibt 1000 „grüne“ Ideen, um den Wasserhaushalt zu entlasten, aber leider wird immer noch überwiegend nach Schema F geplant und gebaut (teils auch wegen zu hinterfragender Normen und Vorschriften). Da müssten die Kommunen mal Pflöcke setzen. Beispiele:

      Trennsystem: Vielerorts wird sauberes Dachwasser zusammen mit dem Schmutzwasser durch den Kanal in die Kläranlage geleitet und erschwert da sogar noch die Ausreinigung. Dach- und Schmutzwasser müsste man konsequent trennen, was im Nachhinein zugegeben meist schwierig ist.

      Flachdach: Das ist nach wie vor die erste Wahl bei Zweckbauten trotz negativer Langzeiterfahrungen. Wenn schon Flach- , dann Gründach, das eine gewisse Regenrückhaltewirkung hat.

      Parkplätze: fast immer Asphaltwüsten. Dabei gibt es seit langem bewährte Oberflächenbefestigungen ohne Versiegelung vom Schotterrasen bis zum Drainagepflaster. Nicht teurer, oft deutlich billiger als Asphalt und leichter zu reparieren.

      Zisterne: Für mein Anwesen habe ich zwei Zisternen eingebaut, die das Dachwasser von Haus und Scheunen gefiltert aufnehmen. Jeweils 10.000 Liter, Betonbehälter. In beiden hängen wartungsfreie Tauchpumpen zur Gartenbewässerung, die Haus-Zisterne speist im Trennsystem über Filter außerdem das Hauswasserwerk für die Toilettenspülungen und die Waschmaschine (traumhaft weiches Wasser und 70 Prozent weniger Waschmittelverbrauch). Als kleiner Luxus fließt das Regenwasser aus der Zisterne durch einen mit der Sonne beheizten Behälter in eine Gartendusche. Praktisch,  schön, wassersparend und nicht mal allzu aufwendig und teuer.

      • Vielen Dank Herr Burger, wir stehen alle noch am Anfang, aber Sie zählen wohl zu den Pionieren. Vielleicht sind Sie ein Schwabe? Gartenbewässerung: Wird die optisch sichtbar im Sommer? Merken Sie Unterschiede zu den Nachbarn, etwa in der Farbe des Rasens oder in der Bodenfeuchte?

        • Danke für die Blumen Herr Kowatsch.  Ich bin Franke, kein Schwabe, aber bekanntlich ist nobody perfect. Ich bewässere hauptsächlich mit der Tröpfchenmethode, nur bei Neupflanzungen und auf meinem winzigen Zierrasen, dem Kaffeeplatz unter dem Kirschbaum, drehe ich auch mal den Schlauch  auf. Meine Nachbarn haben heuer, vor allem aber 2019 und 2018, entweder fast pausenlos gewässert oder aber aufgegeben.   Da sieht man seit Anfang August vor allem Gelb und Braun. Mein Garten ist schön grün, sogar jetzt noch, und mein Oleander hat heuer drei Meter Höhe und drei Meter Durchmesser erreicht und passt nicht mehr ins Winterquartier. Meine Zisternen waren 2018 und 2019 zeitweise leer. Heuer hat es zum Glück dann doch immer wieder genug geregnet. Jetzt darf ich angeben: Als Besitzer eines 400 Jahre alten Anwesens lässt mich sogar die leere Zisterne kalt. Wir haben noch einen 15 Meter tiefen mittelalterlichen Brunnen, der zwar in den letzten 20, 25 Jahren mit dem sinkenden Grundwasserspiegel Wasser verloren hat, aber bislang ausreichend Schüttung liefert. Sehr frisches Wasser, regelmäßig untersucht, bestes Trinkwasser.

  3. Auch die Wetterstation Rosenheim zeigt in den letzten 40 Jahren einen Erwärmungstrend von ca. 1,2°C/40Jahre. (Jahresmittelwerte). Sie bestätigt, dass auch ausgesuchte Stationen ohne Wärmeinseleffekt dem Trend der globalen Erwärmung folgen.

    Dass die Stationen, die sozusagen „eingebaut“ wurden, auch allein durch diese Baumaßnahmen einen höhere Durchschnittstemperaturen zeigen, ist trivial. Dass weiß jeder Meteorologe und alle, die sich für Wetter und Temperaturmessungen interessieren.

    In meinem Umfeld ist es in den letzten Jahrzehnten deutlich grüner geworden. Da die globale Erwärmung als Tatsache akzeptiert wurde, gehören umfangreiche Baumpflanzungen auch im innerstädtischen Bereich schon seit Jahrzehnten zum Standard. Die Folge ist, dass man von einem erhöhten Punkt aus inzwischen „meinen“ Stadtteil fast als lichten Wald wahrnimmt und Häuser kaum noch zu sehen sind.

    Aber das sind Maßnahmen, die nur örtlich die Auswirkung der globalen Erwärmung mindern können. Um die durch uns verursachte, globale Erwärmung zu stoppen haben wir nur einen realistischen Schalthebel: Den CO2-Gehalt der Atmosphäre nicht weiter zu erhöhen oder ihn sogar wieder zu senken.

    Silke Kosch

    • Die bisher verlässlichsten Temperaturmessdaten stammen von Satelliten, die die Temperaturen in der unteren Troposphäre messen. Die beste Auswertung kommt, gut begründet, von Roy Spencer und John Christy an der University Alabama Huntsville (UAH). Demnach können wir alle etwas gelassener sein und die nächsten Jahrzehnte werden die Temperaturentwicklung immer genauer zeigen. Während  Computermodelle und Prognosen inhärent untauglich sind, man braucht sich nur die „Ergebnisse“ anzuschauen. Selbst der IPCC gibt zu, dass die CO2-Klimasensitivität, das zentrale Maß für die Erwärmungswirkung des CO2, bis heute unbekannt ist.

      Für Ängstliche bleibt dann immer noch Geoengeneering, das tatsächlich wirkt und zwar zeitnah. Dabei bringt man geeignete Aerosole  in die Stratosphäre, einige Milligramm pro Jahr und Quadratmeter Erdoberfläche reichen.

      Wer aber meint, CO2-Einsparen sei die Lösung, der hat bis heute nicht die eklatanten Fragwürdigkeiten der IPCC-Computermodelle durchschaut. Dekarbonisieren bedeutet im Endeffekt Jahrzehnte CO2-Einsparen mit industriellen Schäden und Wohlstandsverlust als einzig gewissem Ausgang. Und dabei weiß man nicht, was am Ende überhaupt herauskommt, wer den „Vorreitern“ überhaupt folgt und, fast noch schlimmer, wie und ob sich der ganze Wahnsinn auf die Temperaturen auswirkt – der IPCC weiß es auch nicht. Viel Spass im Heer der CO2-Geleimten!

      Aber auch ich habe inzwischen begriffen, beim Klima geht es ausschließlich um den richtigen Glauben und nicht um Fakten. Und für die bereits reichlich Klima-verdummten Menschen braucht es keine solide Forschung, da reicht permanente Alarm-Propaganda, wie sie auch Journalisten lieben.

       

      • Dass die Ermittlung der Temperaturen aus Satellitenmessungen verlässlicher sein sollen, als bodennahe Messungen, ist falsch. Im Gegenteil. Die für uns relevante Messung erfolgt in Bodennähe und nicht als Mittelwert der unteren Troposphäre.

        Silke Kosch

         

        • Aber nur theoretisch! Bei der unteren Troposphäre gibt es allenfalls El Nino-bedingte Verzögerungen (kurzzeitige Übertreibungen nach oben, bis der Ausgleich mit den Bodentemperaturen wieder hergestellt ist) aber für den hier interessierenden Trend irrelevant! Die Klimamodelle versagen bei El Nino/El Nina sowieso komplett – nicht mal diese wiederkehrenden Klimaphänomen können die IPCC-Modelle vorhersagen.

          Bei Bodenmessungen werden hingegen die Messstellen sortiert und ausgewählt, adjustiert und manipuliert was das Zeug hält. Die Bodenabdeckung gleicht eher einem löchrigen, kaputten Flickenteppich und die Temperaturdaten taugen nur noch für politische Zwecke – sie sind wissenschaftlich wertlos, wie Insider sagen. GISS hat hier einen besonders schlechten Ruf.
          Die noch qualitativ besten Bodenmessungen findet man für Kontinental-USA bei
          https://www.ncdc.noaa.gov/temp-and-precip/national-temperature-index/time-series/
          Dort für 1885 bis heute einen Sommermonat oder September auswählen und zurücklehnen und genießen! Dort sehen Sie nicht unbedingt, was die CO2-Apostel uns ständig predigen… Wobei die Kontentalfläche der USA ungleich größer ist als D und von zwei klimatisch bedeutenden Ozeanen eingegrenzt wird.

          Roy Spencer, der die US Landwirtschaft berät, teilte mit, dass in dem wichtigen US-Korngürtel die Temperaturen nur um 1/5 von dem gestiegen sind, was die Klimamodelle vorhergesagt haben.

          Also Jahrzehnte CO2 einsparen, dass die Schwarte kracht und alles wird gut! Der Rest der Welt wird die „Vorreiter“ genüsslich dabei beobachten!

          • Herr Ullrich,

            Sie enttäuschen mich, wenn Sie es sich so einfach machen, dass Sie die Ergebnisse aller Meteorologen dieser Welt als Fälschungen abtun, weil Ihnen die Ergebnisse nicht passen. Und der UAH Auswertung eines Roy Spencer vertrauen Sie, obwohl doch gerade dort allein in den letzten 20 Jahren 6 Versionen auf den Markt kamen und die letzte Korrektur den Trend für die letzten 30 Jahre um 0,05°/10 Jahre senkte?

            Seien Sie bitte etwas skeptischer den Menschen gegenüber, die meinen als einzige das Licht gesehen zu haben.

            Silke Kosch

    • Frau Kosch, niemand bestreitet die globale Erwärmung, es gibt natürliche Ursachen und menschengemachte. aber CO2 erwärmt nichts, weil jeder Versuchsbeweis fehlt. Deswegen  suchen wir nach der Gründen der natürlichen Ursachen und der menschenerzeugten. Die Trockenlegung ist wiederum nur 1 Faktor bei den menschenverursachten von vielen. Aber in einem Artikel kann man nicht alle gleichzeitig beschreiben.

      Zu Rosenheim: Allein die Tatsache, dass der Jahresschnitt von Rosenheim laut ihren Angaben seit 1980 um 1,6 C gestiegen sein soll und die Tatsache, dass der Septemberschnitt nicht gestiegen ist, zeigt doch, dass die alleinige Ursache nicht der CO2-THE sein kann. Die angebliche CO2-Teibhaus-Erwärmung kann doch im September keinen Spätsommerschlaf einlegen. Ein Gegenbeweis genügt doch, siehe obige Grafiken, um das ganze Glaubensgebilde einstürzen zu lassen. (frei nach Einstein). Immerhin berichten Sie schon selbst von andern Ursachen. Frau Kosch: Sie sind kein Naturschützer wie ich, viele Keinmaßnahmen in den letzten 70 Jahren haben Deutschland trockengelegt und nur durch viele Kleinmaßnahmen läßt sich der Vorgang korrigieren. Die politisch angedachte CO2-Steuer ist ein Geschäftsmodell, das aus dem Ablaßmodell der Kirche entwickelt wurde. Vielleicht sollte der Staat Freiwilligkeits-CO2-abgaben für die CO2-Gläubigen einführen. Mal sehen, wer spenden wird. Ich jedenfalls nicht.

      • Herr Kowatsch,

        Sie wollten doch zeigen, dass Ihr Wärmeinseleffekt dafür verantwortlich ist, dass bei uns ein Ansteigen der Monats-Mitteltemperaturen gemessen wird. Dafür haben sie sich einen Ort und einen Monat ausgesucht, in dem der lineare Trend über 40 Jahre leicht negativ ist.

        Wenn aber für den gleichen Zeitraum und den gleichen Ort ein Anstieg der Jahres-Mitteltemperaturen von 1,2°C gemessen wird, dann ist Ihr Versuch gescheitert. Es sei denn, Sie können erklären, warum Ihr Wärmeinseleffekt nur im September (ich habe nicht alle Monate geprüft) wirkt.

        Im Gegenzug muss ich nicht beweisen, dass die globale Erwärmung durch die Anreicherung der Atmosphäre mit Treibhausgasen dafür sorgt, dass beliebig herausgepickte örtliche Temperatur-Messreihen für Monate, Jahreszeiten oder Jahre  alle den gleichen Erwärmungstrend zeigen. Weder ich (noch irgendwelche Klimaforscher) haben  behauptet, dass so etwas geschieht und ich erwarte das auch zukünftig nicht.

        Ich (und alle Klimaforscher) erwarten, dass die globale Durchschnittstemperatur durch die von uns verursachte Anreicherung der Atmosphäre mit Treibhausgasen weiter  ansteigen wird. Und dass das so ist, zeigen alle Auswertungen für auf der Erde durchgeführten Messreihen und alle wissenschaftlich begründeten Prognosen für die zukünftige Entwicklung.

        Silke Kosch

        • Frau Kosch, ich glaube, Sie habe den Wärmeinseleffekt noch nicht verstanden, wenn Sie jetzt die Jahrestemperaturen vergleichen, dann müssen Sie logischerweise auch wieder Rosenheim mit Hof vergleichen und schon bleibt alles beim alten: Die Jahresmittel von Rosenheim steigen seit 1980 um 1,2 C und Hof um 2,4 C. WI-unterschied also 1,2 C. Hof ist eine stark WI-beeinflußte Station. Wenn Sie die Wirkungen des WI-effektes weiter anzweifeln, so wiederum meine Frage: CO2 ist bei beiden Stationen um 80 pppm seit 1980 gestiegen. warum sollte sich das in Hof stärker auswirken:

          Im übrigen ist der Artikel geschrieben, um von den Lesern Anregungen gegen die Ausbreitung des WI-effektes, der sehr stark zur Klimaerwärmung beiträgt, zu erhalten. Also schlagen Sie doch einmal irgendwelche vor. Wie soll sich die Umgebung der Wetterstation Hof(Land) vor der weiteren anthropogenen Erwärmung schützen?

          • Herr Kowatsch,

            was gibt es nicht daran zu verstehen, dass Temperaturen an Messstationen, deren Umgebung sich ändert einen besonderen Trend zeigen. Dieser Trend überlagert den Trend durch den anthropogenen Klimawandel. Das kann man doch an den von Ihnen herausgesuchten Stationen wunderschön sehen.

            Die Station Rosenheim zeigt einen geringeren Erwärmungstrend als die Station Hof. Ohne die Anreicherung der Atmosphäre mit Treibhausgasen wäre der Trend für die Station Rosenheim nicht bei + 1,2°C in 40 Jahren sondern um die 0°C in 40 Jahren. Der Trend an der Station Hof wäre immer noch positiv bei etwa +1,2°C in 40 Jahren, denn schließlich wurde ja dort nach Ihren Angaben dort gebaut und damit gibt es einen Wärmeinseleffekt.

            Silke Kosch

        • @S.Kosch

          Laut DWD wird es in D erst seit 1989 wärmer.

          Mittlere Jahrestemp. 1881-1988: 8,09°C

          Mittlere Jahrestemp. 1989-2019: 9,28°C

          Was sagen die Klimaforscher dazu?

          Liegt es am Fall der Mauer? Oder am WI-Effekt?

          Oder liegt D doch auf einem anderen Planeten?

          • H. Nickel,

            was sollen denn Klimaforscher dazu sagen, wenn die mittlere Jahrestemperatur von 1881-1988: 8,09°C war und von 1989-2019: 9,28°C ? 

            Damit haben Sie bewiesen, dass (vorausgesetzt die Zahlen sind richtig) Sie 118 Temperaturen zusammenzählen und durch 118 teilen können. (und mit 31 Temperaturen,die durch 31 geteilt wurden)

            Wollen Sie dafür jetzt eine 1 mit Sternchen in der Grundschule?

            Silke Kosch

        • „Ich (und alle Klimaforscher) erwarten, dass die globale Durchschnittstemperatur durch die von uns verursachte Anreicherung der Atmosphäre mit Treibhausgasen weiter  ansteigen wird.“

          Sorry, aber diese Gewissheit existiert nur für die grüne Klimareligion und die Potsdämlichen – nachgewiesen ist bis heute rein gar nichts! Aber der Mainstream, die meisten Journalisten und unser Politiker tönen genauso. Trotzdem, weil man die CO2-Klimasensitivität nicht kennt, gibt es auch diese Wahrscheinlichkeit. Im Prinzip sind unendlich viele Katastrophen möglich… Aber wenn schon Sorgen wegen des CO2-Anstiegs: Mit zunehmendem Partialdruck in der Atmosphäre steigt die CO2-Aufnahme durch Pflanzen und Ozeane – die zunehmende Begrünung der Erde samt gewachsener Ernteerträge zeigen es. Eine nochmalige Verdoppelung des Partialdrucks ist daher unwahrscheinlich. Die vermuteten  zukünftigen CO2-Einflüsse auf die Temperaturen sind also recht begrenzt – an besonders verrückten Klimamodellen wie Rp 8.5 o.ä. braucht man sich nun wirklich nicht zu orientieren!

      • Herr Kowatsch schreibt: Niemand bestreitet die globale Erwärmung ….Da sollten Sie, Herr Kowatsch,  dieses Forum aufmerksam lesen. Da finden Sie unzählige Beiträge und Kommentare,  in denen genau das getan wird, wonach sich die Erde aktuell also nicht nur nicht erwärmt, sondern im Gegenteil abkühlt.

  4. Habe mal REGEN-Summen auf „kachelmannwetter.de“ vom DWD ab 2005 bis heute verglichen – da gab es besonders in 2006 und ff. erheblich mehr Niederschläge in NRW und weiter nördlich – vergleichbar mit Bayern ( etw. 1200 mm ) – wollte damals schon nur noch „in die SONNE“ flüchten – vielleicht kann mal ein „Experte“ diese „Radar-Summen“ hier auf EIKE vorstellen ?!?  😉

  5. „Die Versickerung des Regens muss auf Privatflächen der Hauseigentümer als auch auf öffentlichen Flächen stattfinden“

    Dazu müssten die entsprechenden Behörden (z.B. Bauämter) über geologisches Grundwissen verfügen. Aus meiner eigenen Erfahrung haben sie das nicht! Die Regenwasserversickerung bei meinem Neubau spie beim ersten Starkregen aus allen Löchern, letztlich musste sie abgeklemmt und das Wasser in die Kanalisation eingeleitet werden. Man kann sich leider nicht auf die Expertise der sogenannten Experten verlassen, die schlafen in ihren Ämtern oder haben nichts gelernt. Naturwissenschaftliches Grundlagenwissen fehlt überall!

    • Herr Müller, da mögen Sie recht haben, wer nur in seinem Sessel sitzt hat weder von Klimaänderung, noch von Naturschutz, noch von Regenwasserversickerung eine Ahnung. Frage: Gibt es in ihrem Neubaugebiet kein Versickerungsbecken wie auf dem Titelbild des Aufsatzes vorgestellt. Das Foto stammt aus unserem Heimatort, das Versickerungsbecken könnte noch lässig das überschüssige Dachrinnenregenwasser von mindestens 10 Häusern aufnehmen. Bei uns haben die Hausbesitzer eine Zisterne zur Zwischenspeicherung, von wo aus das Wasser langsam in die Kanalisation und in den Kocher abgegeben wird, anstatt in das meist leere Versickerungsbecken.

      • @J. Kowatsch: Antwort: Es war kein Neubaugebiet sondern eine Baulücke. Ich selbst war skeptisch, ob die Versickerung im Lössboden funktionieren würde. Der Bauleiter meinte, das wäre kein Problem …

    • Ich will ja was lernen. Wie bitte versickere ich beispielsweise Wasser auf einem durchschnittlichen Flurstück von etwa 800 qm , sagen wir mal ein Haus von 300 qm versiegelte Grundfläche bei einem kf-Wert kleiner 10^4 m/s ? Im übrigen hat die Bundesrepublik die besten geologischen Karten in Europa. Kostenfrei bei der Bundesanstallt für Geowissenschaften beziehbar.

      „Versickerung des Niederschlages fordert ein Umdenken im Abwassersystem der Kommunen: Die Niederschläge innerorts dürfen nicht mehr in Bäche und Flüsse geleitet werden.“

      Ist da hier Spaß mit Eike ?

       

       

      • @Torsten Schramm 22. Oktober 2020 um 10:27

        Sie haben Grundlegendes nicht kapiert. Es geht nicht darum, dass Sie auf Ihrem Grundstück unbedingt Ihr anfallendes Oberflächenwasser versickern müssen, sondern daß das Konzept im näheren Umfeld völlig neu gedacht werden muß.

        Wir haben vor ca. 10 Jahren ein Nebengebäude mit um die 80 qm senkrecht projizierter Dachfläche gebaut. Aus versorgungstechnischen Gründen haben wir einen „Versorgungsgraben“ gezogen, der, geologisch günstig, „aus dem Lehm kommend“ in sandige Schichten übergeht. Darin liegt ein 160er KG-Rohr, in dem die Leitungen geführt werden (Anfang im Nebengebäude, Ende im Hauptgebäude). Der Graben wurde mit Kies gefüllt und ist somit wasserdurchlässig. Das Nebengebäuse liegt etwas höher als das Haupthaus. Die Dachentwässerung des Nebengebäudes mündet in diesem kiesgefüllten Graben. Diese Lösung hat bisher allen regnerischen Unwettern anstandslos standgehalten und für diese Dachfläche müssen wir keine Gebühren an die Wasserwirtschaft entrichten,  und dem Wasserhaushalt ist mehr gedient als manches dummgrüne Geschwätz der „Weltenretter“.

         

        • Herr Tengler lesen Sie den Text:

          „Die Niederschläge innerorts dürfen nicht mehr in Bäche und Flüsse geleitet werden.

          Auch teure Regenrückhaltebecken in den Gemeinden führen nur zu einer Verzögerung der Ableitung, sie dienen freilich dem Hochwasserschutz,

          verhindern jedoch keine Landschaftstrockenlegung. Weitere negative Folgen: der Grundwasserspiegel sinkt, Trinkwasser wird knapp, der Meeresspiegel steigt.“

           

          Ein Drosselabfluß wird auch nicht zur Landschaftstrockenlegung gebaut. Auch werden in Deutschland die Mittelgebirgsregionen nicht entwässert. Was soll das auch.

          Sie haben ggf. eine Rohrrigole für die Mikrofläche von 80 qm gebaut. Das muss man auch nicht berechnen, weil da ohnehin nur im Ergebnis Blödsinn rauskommt.

          Die Fläche ist zu klein. Sie können keine Dachflächen/Straßenflächen/Gewerbeflächen in Grundwässer direkt einleiten um Grundwasserstände zu erhöhen, die an anderer Stelle

          bei weit entfernten Trinkwasserentnahmestellen gebraucht werden. In dem Artikel viel durcheinander geworfen.

          Wenn Sie Ahnung von Böden, Sickerwerten und Filterregeln hätten wüssten Sie das. Sie können ja selbst eine r15 Regenspende für einen 20 jährigen Regen gern selber mal ausrechnen wie lange es dauert bei einem Lehmboden

          mit kf < 10^-6 m/s zu versickern. Versickerung ist lokal immer auf die örtlichen Gegebenheiten anzupassen.

          Ich empfehle Ihnen das zweite bis vierte Semester an der HTWK-Leipzig bei Prof. Dr. Ing. habil. Milke. Im Fach Hydrologie. Setzen Sie sich in die ersten zwei Reihen.

          Die Powerpointfolien sind sehr klein und er spricht sehr leise. Dann hätten Sie wenigstens die notwendigen Kenntnisse.

          • Herr Schramm, Sie schreiben „…Auch werden in Deutschland die Mittelgebirgsregionen nicht entwässert. Was soll das auch… “ Meine Antwort: Leider doch und zwar seit Jahrzehnten durch die ständige weitere Bebauung und Trockenlegungsmaßnahmen. Inzwischen wird bereits der Wald aufgrund der industriellen Bewirtschaftung auf ähnliche Weise trockengelegt.  Entweder Sie sind noch zu jung und damit kein jahrzehntelanger Naturbeobachter oder ihr Prof. an der HTWK-Leipzig hatte erhebliche Beobachtungslücken, da hilft auch kein Sitzen in der 1.ten oder 2.ten Reihe. Könnte auch sein, dass es nicht sein Schwerpunktthema war. Wer das Problem leugnet, kann keine Gedanken der Abhilfe entwickeln. Wenigstens führen Sie die allmähliche Trockenlegung Deutschlands nicht auf eine immaginäre CO2-Klimaerwärmung zurück.  Und: „..In dem Artikel viel durcheinander geworfen….“, leider nicht, sondern alles schön in aller Kürze angesprochen.

          • „Meine Antwort: Leider doch und zwar seit Jahrzehnten durch die ständige weitere Bebauung und Trockenlegungsmaßnahmen. Inzwischen wird bereits der Wald aufgrund der industriellen Bewirtschaftung auf ähnliche Weise trockengelegt.“

            Bringen Sie doch mal Fakten, Studien, Statistiken. Es reicht nicht zu behaupten, großflächige Trockenlegungsmaßnahmen sind schuld. Schon von der Semantik her haben Sie Schwierigkeiten. Was heißt Trockenlegung ihrer Definition nach. Das Ableitung von Oberflächenwasser oder die künstliche Absenkung/Umleitung wasserführender Grundwasserschichten durch Entnahme ? Allmähliche Trockenlegung Deutschlands (undifferenziert)…

            Was ist ein jahrzehntelanger Naturbeobachter, das befähigt zu was auf welchem Gebiet, in welchen Gegenden, welche Referenzen….

             

             

          • Lieber Herr Schramm, ich weiß nicht, ob Sie neu sind in Deutschland, in der dt. Geschichte auf alle Fälle und auch bei EIKE.  Haben Sie Ihr Leben als Seemann verbracht, jedenfalls mit wenig Bezug zur Natur? Deutschland wird schon seit einem Jahrtausend trockengelegt, aber seit der Nazizeit hat ein Trockenlegungsboom eingesetzt, den die Bauern nach dem Kriege über die wachsenden Ortsgrenzen hinaus in die Freiflächen fortgesetzt haben. Täglich werden in Deutschland etwa 100 ha einstiger Naturflächen überbaut.  Lesen Sie sich bitte in meinen Sommer- Artikel ein, damit Sie sich ein klein wenig in die für Sie absolut neue Problematik einlesen können. Wo fließt eigentlich ihr Dachregenwasser hin, das vor dem Hausbau noch versickern konnte.

            https://www.eike-klima-energie.eu/2020/09/20/augusterwaermung-in-deutschland-zunehmender-waermeinseleffekt-austrocknung-der-landschaft-mehr-sonnenschein-und-geaenderte-grosswetterlagen-haeufigkeiten/

          • @Torsten Schramm
            23. Oktober 2020 um 14:19
             „Herzlichen Dank“ für Ihre Belehrung!

            Es gibt / gab im Ilmenauer Raum den Trend (jedenfalls in dem Neubaugebiet, in dem ein bekannter in den 90ern gebaut hat), das Regenwasser von den Dachflächen in einer „klärgrubengroßen“ Zisterne auf jedem Grundstück zu sammeln und von dort aus unterirdich zu „verregnen“. Da sollte vor allem die Sammler der Wasserwirtschaft entlasten und hat die Eigentümer vor den Gebühren bewahrt, die heute für versiegelte Flächen erhoben werden. Gelologisch war das in den betreffenden Gebieten bisher  kein Problem, der Buschfunk hätte es mitgeteilt, wenn es da Probleme gäbe.

            Meine „Lösung“ ist zusammen mit der bauausführenden Firma entstanden, für ein Studium, wie Sie so „fürsorglich“ raten, hätte ich mich deswegen wirklich nicht eingeschrieben. Ich kenne die Schichtungen und die Verläufe im Boden meines Grundstücks seit über 30 Jahren, weil ich als „Zonie“ mein EFH von der Baugrube bis zum Dach in Eigenleistung errichtet habe, ich denke mal, dass Ihnen diese Erfahrung völlig fehlt, sonst würden Sie hier nicht so von oben herab agieren …..

  6. Ich finde das jedes mal sehr überzeugend, was Sie, Herr Kowatsch, zu Wärmeinseleffekten und Trockenlegung ausführen. Dann gibt es die Sicht des DWD, der sich offenbar auch  Vahrenholt/Lüning anschließen, dass es in D seit der Industrialisierung 1,6 Grad Erwärmung gegeben hat, was dem Durchschnitt der nördlichen Landmassen entspricht und es kaum mehr Wärmeinseleffekte gäbe. Auch habe die Sonnenscheindauer zugenommen, was eine Erwärmung zumindest teilweise erklärt. Und dann natürlich das böse CO2… Klären könnte man dies nur mit einer systematischen Bewertung aller Messstellen. Für die letzte IKEK war genau so ein Vortrag angekündigt (zudem es leider nicht kam), demzufolge eine sogfältige Auswertung für D ein Nullresultat ergab. Es bleibt also spannend! Auch ist D angesichts stark variierender Globaltemperaturen nur ein kleiner Kleks auf dem Globus.

    Ich selbst wohne in einer Gegend, in der uns eher gelegentlich zu hohe Grundwasserstände zu schaffen machen. Ein ehemaliges Moorgebiet, das schon vor langer Zeit durch künstlich angelegte Bäche trockengelegt und für die Landwirtschaft nutzbar gemacht wurde. Trotzdem muss (müsste) ich vor allem in trockenen Sommern gießen.

    Wären nicht unterirdische Regenwassersammelbecken, in denen Regenwasserkanalisation und Drainagerohre einmünden, eine praktikable Lösung? Und mit denen man dann in trockenen Sommern die Bewässerungssysteme speist? Neben der Trinkwasserversorgung ein weniger aufwendiges Nutzwassersystem? Die CO2-Einsparung wird es nach allen denkbaren Szenarien nicht bringen, da bin ich völlig d’accord!

    • Herr Dr. Ulrich, Sie schreiben u.a. „…Dann gibt es die Sicht des DWD, der sich offenbar auch  Vahrenholt/Lüning anschließen, dass es in D seit der Industrialisierung 1,6 Grad Erwärmung gegeben hat…“ Antwort: Die Erwärmung hat es gegeben, sie hat 2 Gründe, natürliche und menschengemachte  1) Natürliche: Zwischen 1850 und 1900 befanden sich die Temperaturen Mitteleuropas in einer Temperaturdelle wie man sehr schön an den langen Temperaturreihen des Hohenpeißenberges erkennen kann und aus einer Delle heraus kann es nur wärmer werden. 2) Die anthropogen erzeugten WI-effekte, aus denen in der Summe inzwischen ganze Wärmeregionen entstanden sind.  Die Wetterstationen des damaligen Kaiserreiches standen an ganz anderen viel kälteren Plätzen. In beiden Punkten sind wir uns eh einig. Beide Ursachen führten zu der Erwärmung, die der DWD registriert. Eigentlich kann der DWD und die einzelnen Wetteramtsleiter nichts dafür, sie messen halt mal die Erwärmung. Aber diese angenehme Erwärmung ursächlich auf CO2 zurückzuführen ist ein wissenschaftlicher Irrtum. Und leider macht das auch die politische Vorstandsriege des DWD, obowhl der DWD inzwischen auch bereits eine „städtische Übererwärmung“ zugibt und als Folge davon für seine Wetterstationen wieder ursprünglichere Pläte sucht. Vor kurzem geschehen in Lingen. Am neuen Standort wird es keine Temperaturrekorde mehr geben können. – Zu ihrem Vorschlag im letzten Abschnitt: So muss es zukünftig sein wie sie es anreißen, es fehlt nur noch die Technik und die wissenschaftlichen Grundlagen dafür. Und die muss vom Gesetzgeber bzw. den Umweltministerien der Länder angeregt werden. Bei uns in BaWü ist das Ministerium grün, aber wer in allen Problemen der Natur nur eine anthropogene CO2-Klimaerwärmung sieht und diese mit E-Autos, Windräder, Fotovoltaik und Klimasteuern bekämpfen will, der hat die Problemverursacher nicht verstanden.

       

      • Sehr geehrter Herr Kowatsch.  Sie haben mit vielem Recht und müssen auch den Wärmeinseleffekt gar nicht so energisch verteidigen.  Der ist unbestritten und auch beim DWD bekannt, wo er wissenschaftlich untersucht wird. Sie können für einige Stationen wie München beim Deutschen  Wetterdienst sogar in Echtzeit ablesen, wie die Temperaturunterschiede in der Wärmeinsel und außerhalb sind. Sehr interessant,  nicht nur weil die Wärmeinsel bisweilen der kühlere Platz ist ….

        Das am Rande. Entscheidend: Ebenfalls beim DWD finden Sie eine Karte mit den globalen Temperaturanomalien, Jahr für Jahr und Monat für Monat plus  die Standorte der Messstationen.  In dem großen Maßstab ist Deutschland mit seinem dichten Messnetz nur ein Kleks. Was aber  beeindruckt sind etwa die Werte/Abweichungen im Januar, Februar und März 2020. Da gab es weltweit durchaus Gebiete mit negativen Abweichungen, aber die größten Plus-Anomalien mit teils 5 Grad und mehr über dem langjährigen Mittel vor allem großflächig im Osten Russlands  und Sibirien. Solche Anomalien kann man mit CO2 alleine zweifellos nicht erklären. Aber einen Wärmeinseleffekt gibt es da weit und breit nicht.

        • Danke Herr Burger. Ich gehe auf 2 Äußerugnen ein. 1) Der WI-effekt ist jahreszeitbezogen, Unterschiede zwischen Stadt und Land gibt es hauptsächlich in den Sonnenscheinmonaten.

          2) Sibirien und Temperaturunterschiede: Gerade in sich entwickelnden ländlichen Gebieten kann der WI-erheblich sein. Sie müssen den Standort der Wetterstation vor 50 Jahren mit dem heutigen Standort vergleichen. Damals vielleicht bei einer Kolchose, heute in der beheizten Siedlung, die inzwischen zu einer Kleinstadt herangewachsen ist. Ähnliches hat Herr Kämpfe einmal bei der Station Jena beschrieben. Die Station stand einst in Schillers Schrebergarten vor den Toren der Stadt. Im Grunde steht sie heute noch dort, nur wurde der Schrebergarten von der wachsenden Stadt eingemauert und so heißt der Standort heute, Schillergasse, und liegt fast in der Innenstadt. Zu Sibirien: Außer dem Wi-effekt können auch natürliche Gründe mitspielen oder einfach andere Ablesungsintervalle.  Zu Zeiten Einsteins war die CO2-Konzentration der Atmsophäre auch über 500 ppm, festgestellt mit den damaligen Meßmethoden. Ein guter Zweifel bei derartigen Behauptungen von 5 Grad Erwärmung ist mehr als angebracht. Oft heißt die Antwort: Meßfehler.

      • Herr Kowatsch:

        Ich finde es prima einen selbstgebastelten „Artikel“ zu verweisen.

        „Wir haben in Deutschland fast keine Auen mehr, in welchen Wasser versickern darf.“

        ….

        „Die Flüsse sind begradigt, oft ausbetoniert und die Überschwemmungszonen=Versickerungszonen sind verschwunden“

        Ja in Deutschland werden Auen weniger, das ist siedlungsbedingt so. Woher wissen Sie dass in Auen Wasser versickert ? Durch eine Schicht Auelehm sickert nichts. Auen sind Retentionsflächen.

        keine Sickerflächen. Aber offensichtlich haben Sie das Rezept gefunden wie man zwischen schluffigen Sand und schluffigen Ton eine funktionsfähige Versicherung baut. Respekt. Ich lasse Ihnen die Kontaktdaten von des DWA Arbeitskreises zukommen. Vielleicht können Sie die ja überzeugen eine Direkteinleitung und wasserführende Grundwasserschichten vorzunehmen. Dann können Sie Ihre Pläne sicherlich gut umsetzen. Bisher ist 1 m Abstand zwischen Filtersohle und Grundwasserschicht nach A 138 vorgehen. Wenn die Zwischenschicht nicht sicherfähiger Lehm ist haben Sie schwer zu tun. Falls Sie geologische Karten lesen können, wäre dann sicher Nordbayern und weite Teile Sachsen und Thüringen ihre neues Beratungsgebiet.

         

         

        • Herr Schramm, anscheinend begreifen Sie nicht, worum es hier geht. Es geht um die menschenerzeugte Erwärmung durch Trockenlegung der Landschaft, die macht sich vor allem in den vier Sommermonaten bei den Wetterstationen bemerkbar. Wir nennen das Wärmeinselerwärmung. Umso bessser, wenn Sie mir und den Lesern mit ihrer Beschreibung auch noch bestätigende Zusatzargumente geben, z.B. „Durch eine Schicht Auelehm sickert nichts“ Damit wollen Sie doch sagen, das ehemalige Auewasser sei nicht versickert, sondern in den Sonnenscheinmonaten verdunstet. Und genau das kühlte einst den Ort und diese Kühlung fehlt heute. Die Beispiele könnte man erweitern durch Gebietsbezeichnungen bei uns wie „Lachwiese, Horlach, Wasserstall, Teich, Woaga, Wasserfurche“ usw. Wenn Sie sich nun als profunder Fachmann im Lesen geologischer Karten outen, dann wären Sie und nicht ich als Berater für Gemeinden geeignet, wo man das anfallende Regenwasser zur Verdunstung hinführen könnte oder wo es ideale Versickerungsorte zur Grundwasserneubildung gibt. Aber anscheinend sehen Sie dafür noch keine Notwendigkeit in Deutschland, was auch immer die persönlichen Gründe bei Ihnen für diese Falscheinschätzung sein mögen. Diese Trockenlegungstendenz schreitet leider immer noch voran und für einen aktiven Naturschützer und Gemeinderat ist höchste Eile geboten für Gegenmaßnahmen. Ich brauche keine exakte Statistik für die voranschreitende Trockenlegung und Verstepppung Deutschlands in den Sommermonaten, weil es eh unterschiedliche gibt. Und ich will auch nicht darüber streiten wie man  Statistiken optimieren könnte. Darauf laufen ihre Vorschläge zur Themenerfassung raus, was meist in einem geschäftigen Nichtstun endet. Bitte betätigen Sie sich nicht ständig als Quertreiber und machen Sie hier konstruktive Vorschläge gegen die Versteppung Deutschlands in den Sommermonaten.

          • Sehr geehrter Herr Kowatsch. Sie haben bei mir einen Stein im Brett, weil Sie die Fahne des Naturschutzes hochhalten und statt Theorie und Ideologie ganz praktisch schauen, wo und wie man die Welt ein bisschen besser machen kann. Bravo. Da bin ich ganz bei Ihnen. Ihren Ausflügen in die Wissenschaft mag ich aber nicht immer folgen. Die von Ihnen beschriebene Trockenlegung Deutschlands will ich gar nicht bestreiten.  Nur, historisch betrachtet: Deutschland bestand um das Jahr 600 zu 85 Prozent aus (Ur)Wald, dazu kamen ausgedehnte Moore und weithin unzugängliche Flussauen. 300 Jahre später standen alle großen Städte in den Flussauen, und der Wald war bis auf klägliche Reste verschwunden.  Im Mittelalter war Holz der wichtigste, wenn nicht einzige Brenn-, Bau- und Rohstoff. In der Rhön hat man noch in den 1970er Jahren Moore trocken gelegt und Torf abgebaut! Die Folgen der Trockenlegung müssen also zwischen dem Jahr 1000 und dem Jahr 1500 bei weitem dramatischer gewesen sein als das, was wir heute erleben.

            Zumal, als Gemeinderat wissen es ja, heute bei Bauvorhaben umfangreiche ökologische Ausgleichsmassnahmen vorgeschrieben sind und auch umgesetzt wurden. In meiner Heimatregion wurden vor einigen Jahren zwei Windkraftanlagen gebaut und für die Fundamente und Baustrassen ca. 5 Hektar Wald. zu 90 Prozent überständige Fichte , gerodet. Zum Ausgleich entstand bzw. entsteht nicht weit davon entfernt auf landwirtschaftlichen Brachflächen ein standortgerechter Mischwald durch Naturverjüngung auf 25 Hektar.

            Ich sehe das von Ihnen skizzierte Problem sehr wohl und versuche, wo immer möglich, Versiegelungen im eigenen Beritt zu vermeiden oder rückgängig zu machen und dagegen mit Argumenten zu arbeiten. Aber es ist schwer. Man sieht ja die Folgen nicht unmittelbar.  Auch Sie werden sich schwer tun, die „gefühlte“ Versiegelung zu quantifizieren oder in Zahlen zu fassen.  Ein letzter Gedanke dazu: Man müsste ja, wenn so viel mehr Wasser direkt ab- und in die Flüsse geleitet  wird, in Rhein und Elbe etc.  … steigende Flusspegel über die Jahrzehnte feststellen können. Die Pegelmessungen gehen zum Teil bis ins 19. Jahrhundert zurück und finden sich in den Hydrologischen Jahrbüchern. Ich bin da kein Experte und habe mir nicht die Zeit genommen für einen tieferen Einstieg in die Thematik, aber auf den ersten Blick sehe ich eher fallende Pegel im Trend und auch deutlich weniger Hochwasserereignisse. Und das passt eher zu der Beobachtung zunehmender Trockenheit aufgrund regional und zeitlich anders verteilter Niederschläge als zur These einer Trockenlegung durch schnellere Wasserableitung.

  7. Hallo Herr Kowatsch,

    Sie schreiben:

    “ Der CO2-Treibhauseffekt ist ein wissenschaftliches Märchen. Für diese niemals bewiesene Hypothese gibt es keinen Versuchsbeweis und keinerlei technische Anwendung. Deswegen kann eine CO2-Steuer auch nichts gegen die ständigen Klimaänderungen bewirken weder gegen die im Artikel beschriebenen, vom Menschen verursachten und schon gar nicht gegen die natürlichen, immer währenden Ursachen etwas.“

    ——————-

    Ja der „Treibhauseffekt ist ein wissenschaftliches Märchen – niemals von Jemanden entdeckt, sondern nur erfunfen!

    Es gibt tatsächlich genügeng, auch ganz einfache Experimente, die die Nichtexistenz dieses „Effektes“ beweisen – leider hat EIke einen entsprechenden Artikel wieder aus dem programm genommen, mit der fadenscheinigen Begründung, es seien fachliche Fehler in dem Artikel .

    Bitte sich hier in diesem Forum, wo, denn sonst, in unserer linksgrünen Medienlandschaft, damit auseinandersetzen!

    Eine Glasscheibe, die nur IR Strahlung absorbiert, wird nicht warm!!!

    Bitte begründen, warum, denn falls es einen „Treibhaueffekt“ gäbe, müßte diese Scheibe immer wärmer sein als die Umgebungsluft!!!

     

    • Der Glasscheibenbeweis lässt sich mit ein wenig Physik und viel Mathematik entkräften: Was ist die spezifische Wärmekapazität von Glas? Wie viel Energie müssen Sie zuführen, um die Glasplatte um 1 Grad zu erwärmen? Wie viel Wärme gibt die Glasplatte an die dann kühlere Umgebungsluft durch Konvektion wieder  ab? Bei einer großflächigen Glasscheibe wird die Konvektion lange Sieger bleiben  …

      Ganz praktisch: Legen Sie die Hand mal auf die Sichtscheibe eines Kaminofens oder der Backröhre. Viel Spaß.  Da funktioniert der Beweis.

      • „Der Glasscheibenbeweis lässt sich mit ein wenig Physik und viel Mathematik entkräften:“ 

         

        Dies ist nicht der Fall, wenn man zu Physik und Mathematik Verstand hinzufügt…

      • @W.Burger

        Sie schreiben:

        „Der Glasscheibenbeweis lässt sich mit ein wenig Physik und viel Mathematik entkräften: Was ist die spezifische Wärmekapazität von Glas? Wie viel Energie müssen Sie zuführen, um die Glasplatte um 1 Grad zu erwärmen?“

        ————–

        Nur zu , warum rechnen Sie Nichts vor?

        Spezifische Wärme Glas =Die spezifische Wärmekapazität von Glas beträgt 720 J/(kg K).

        Und wieviel Joule sind 332 W/m² ???

        Bitte beachten Sie, der Teile der Glasscheibe, der über der durch die Sonnenstrahlung erwärten Holztischplatte liegt, wird fast so Warm , wie die Holzplatte , ca 57 Grad C bei entsprechender Sonneneinstrahlun. Ca 1200 W/ m²!!!

        Ja, Mathematik und Physik bestätigen exakt, keine Erwärmung der Glassscheibe , somit keine IR Strahlung aus der Atmosphäre , somit kein „Treibhaueffkt“ .

        Das können Sie alle  ohne großen Aufwand an Labor und Meßtechnik selber durchführen. Ihre hand ist ein sehr guter Wärmefühler, den Temperatur Unterschied auf der Glasscheibe können Sie somit einfach erfühlen!

        Wie hier im Video dargestellt:

         

         

         

        • Wird die Glasscheibe über der Holzplatte warm durch Strahlung oder durch Konvektion oder durch beides im Verhältnis x:y bei Umgebungstemperatur y?

          Ich bin lernfähig.

          • Da kann man nur sagen:

            Der Glasscheibentest lässt sich mit ein wenig Physik und etwas Mathematik einfach beschreiben!

      • Herr Burger,

        da haben sie was falsch verstanden.

        Der Glasscheibentest ist eine empirische Beobachtung, die sie mit Mathematik und Physik erklaeren koennen. Aber entkraeften koennen sie nicht, dass die Scheibe nicht warm wird.

         

  8. An diese Spritzwagen kann ich mich auch noch erinnern. Für uns Kinder war es stets ein Vergnügen, dahinterherzulaufen und sich nassspritzen zu lassen.
    Allerdings ist zum Vorschlag von Herrn Waniczek noch anzumerken, dass das zum Spritzen benötigte Regenwasser ja erst einmal während des Regens gespeichert werden muss, um es evtl. viel später auf die Strasse zu bringen.
    Ein Speicherproblem! Kommt mir irgendwie bekannt vor!

  9. Die Kommunen sollten das gesammelte Regenwasser mit dem „Spritzwagen“ in den Innenstädten auf den aufgeheizten Asphalt oder Pflaster verrieseln. So hat man das in meiner Kindheit gemacht, wenn die Straße staubig war. Das bringt Verdunstungskälte dort wo es heiß ist, und bindet zugleich den Feinstaub.

    • Herr Waniczek: Woher nehmen Sie das Wasser für den Spritzwagen. Sollte es Leitungswasser sein, dann vergrößern Sie in der Gesamtsumme den Schaden. Richtig ist natürlich, dass die Innenstädte dadurch sauberer und kühler werden, habe mich eh schon gewundert, weshalb die Methode nicht in Stuttgart am Neckartor angewandt wird, um die Stickoxide aus der Luft zu entfernen. Es reicht der Platz direkt ums Meßgerät.

      • Die vom DEKRA professionell durchgeführten Nassreinigungen um das Neckartor gab es, wurden aber meines Wissens aufgrund mittlerweile eingehaltener Feinstaubgrenzwerte und Widerstand der Autohassfraktionen im Rathaus wieder eingestellt, weil sie wohl Angst hatten, dass die Luft zu sauber werden könnte und ihnen die Argumente für weiter Schikanen gegen steuerzahlende Autofahrer ausgehen könnten, zumindest habe ich seit einem Jahr nichts mehr von Nassreinugungen mitbekommen.

        Sinnvolles beenden und Schwachsinniges unbedingt beibehalten ist das Grundprinzip im hiesigen Rathaus, an Schildbürgerstreichen herrscht hier kein Mangel.

        https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.luftreinhaltung-in-stuttgart-nassreinigung-am-neckartor-wird-fortgesetzt.71480ff3-60dc-4ed0-b1f4-16f997e89fb0.html

        Noch deutlicher formulierte es der Sprecher des Linksbündnisses, Hannes Rockenbauch (SÖS). Er sprach von „Fake-Reinigung“, weil sich das Nasskehren nur lokal rund um die Messstelle auswirke. Ein generelles Tempolimit von 30 Stundenkilometern reduziere dagegen die Feinstaubbelastung der Luft durch den Autoverkehr flächendeckend. Sein Fraktionskollege Christoph Ozasek (Linke) verlangte außerdem, die Autoindustrie solle die Kosten für die Straßenreinigung tragen und nicht die Steuerzahler.

         

        • Danke für die Info, Herr Waniczek, Anregung: Beschreiben Sie doch ein Beispiel mit der Größe des Beckens und der Verwendung des Wassers, soweit Ihnen halt bekannt. Ich kenne derartiges nur aus Kleinortschaften- Weilern- die eine Dorfhülbe hatten, die heute oft noch erhalten ist und als Feuerlöschteich dient. Im Winter zum Schlittschuhlaufen für die Kinder. Erspart wenigstens die teure Eishalle und kostet auch keinen Eintritt.

          • Hier ein Beispiel:

            Herr Dr. Waniczek,
            leider ist Ihr Beispiel auf dem Weg hierher irgendwo verloren gegangen!
            MfG Admin

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