Corona, ein Alptraum

Die Lösung: Alle Menschen wegsperren? Bild: Erwin Lorenzen / pixelio.de

Helmut Kuntz
Corona ist ein zum Klimakampf paralleles Musterbeispiel, wie unsere Regierung nach „Lust und Laune“ handelt, ohne wirklich zu wissen, was und warum sie es tut. Zum Schluss kommt es immer auf das Gleiche heraus: Merkel befiel, wir folgen dir, aber der AfD darf es nicht nützen …

Schlimmer geht nimmer …

Corona hat die „zweite Welle“ gestartet und um diese einzudämmen, sind alle bisherigen Maßnahmen nicht mehr ausreichend. Viel mehr muss getan werden, wie unsere unfehlbare Kanzlerin und der ihr darin nacheifernde Söder wissen. In solchen Fällen muss man jegliche Kritik abwehren und seine Meinung notfalls gegen Gesetze an allen Zauderern vorbei durchsetzen:

Der Tagesspiegel, 15.10.2020: Weil die Landesfürsten zaudern: Angela Merkel versucht das Corona-Bündnis direkt mit den Bürgern
Aus ihrer Unzufriedenheit über den Corona-Gipfel machte die Bundeskanzlerin kein Geheimnis. Am Tag danach geben ihr die Wissenschaft und aktuelle Zahlen recht.
… Angela Merkel erinnert an Udo Lindenberg, genauer gesagt an sein Lied „Mein Ding“, darin heißt es: „Ich mach mein Ding, Egal was die anderen sagen. Ich geh meinen Weg, Ob gerade ob schräg, das ist egal. Ich mach mein Ding.“Es gab bei den fast achtstündigen Beratungen im Kanzleramt nicht den einen großen Gegenspieler unter den Ministerpräsidenten, aber die Summe der Einzelbedenken und der Schlupflöcher-Suchenden führten am Ende gegen 21 Uhr zu ihrem schonungslosen Fazit, als das Gesamtpaket weitgehend stand: „Die Ansagen von uns sind nicht hart genug, um das Unheil von uns abzuwenden. Es reicht einfach nicht, was wir hier machen.“ Und der Tag danach gibt Merkel Recht.
Sie wusste natürlich, dass das sofort nach draußen dringt, so wie die Warnung im CDU-Präsidium vor „Öffnungsdiskussionsorgien“ in der ersten Welle oder ihre Rechnung mit täglich 19.200 Neuinfektionen bis Weihnachten. Die Kanzlerin hat in der Endphase der Kanzlerschaft nichts mehr zu verlieren, und macht gar nicht mehr den Versuch, Ärger und Frust zu kaschieren – in der Hoffnung, dass einige aufwachen.
Am Donnerstag springt ihr auch die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina bei, das Beschlossene sei nicht ausreichend: „In den kommenden Tagen und Wochen kann die Eindämmung der Pandemie nur noch dann gelingen, wenn die Bundesländer verpflichtende und einheitliche Schutzmaßnahmen vereinbaren und durchsetzen“, sagt Präsident Gerald Haug.

Ein Fachmann für Immunologie trug der Runde die schlimmen – möglichen – Auswirkungen und rigorose Maßnahmen vor. Die Politiker „können“ das aber nicht umsetzen, weil es der AfD nützen könnte. Das diese Argumentation eine Karikatur von Politik darstellt, kommt in Deutschland weder Politikern, noch einer Zeitungsredaktion in den Sinn.
Der Tagesspiegel: … Es sei nicht fünf vor zwölf, sondern schon zwölf, sagte er. Und empfahl eine Halbierung der Kontakte und sogar Ausreisesperren aus Risikogebieten. „So ein Fest für die AfD will aber keiner haben“, heißt es dazu aus einer Staatskanzlei …

Die Tageszeitung des Autors, die „Frankenprawda“, stieß ins gleiche Horn. Ihre Redaktion kann sich Politik, in welcher nicht die unfehlbare Merkel als Alleinherrscherin vorgibt und alle es gegen alle Gesetze klaglos hinnehmen müssen nicht mehr vorstellen, So kommentierte ein Redakteur am 15.10.: „ … auch das ist eine der Erkenntnis aus der Coronakrise, der Förderalismus hat sich während der Pandemie nicht bewährt, Im Gegenteil: Er hat zu dem vielfach beklagten Flickenteppich an Maßnahmen entschieden beigetragen. Jetzt gilt es wieder zu einem einheitlichen Webmuster im Umgang mit der Seuche wiederzufinden. Es ist schlimm, dass sich in Europa keine einheitliche Linie hat finden lassen. Zumindest in Deutschland sollte dieser Fehler vermieden werden“.

Die Datenlage

Wer meint, nach weit über einem halben Jahr Corona und Kaputtdirigieren der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens fühlte sich irgend jemand genötigt, aussagekräftige und wenigstens nach grober Sichtung plausible Daten für die geschundenen Bürger zu hinterlegen irrt. Anscheinend ist solches „Wissen“ Politikern vorenthalten, die es dann allerhöchstens in ihren Memoiren preisgeben dürfen.
Trotzdem hat der Autor versucht, aus dem was an Daten zu finden ist eine Übersicht zusammenzustellen, mit dem Hintergrund die aktuelle „Bedrohungslage“ zu plausibilisieren.

Die erste Grafik mit den Daten des Statistischen Bundesamtes zeigt aktuell keinen Alarm, der zum „Eingreifen“ von Frau Merkel berechtigen würde oder gar Herrn Söders Aussage eines exponentiellen Anstiegs entspricht.

Bild 1 Sterbezahlen in Deutschland Mittelwert2016 … 2019; 2020 und Covid-19 Todesfälle 2020. Quelle: Statistisches Bundesamt. Abruf: 15.10.

Worauf sich die aktuelle Alarmstimmung bezieht, zeigt die folgende Grafik:

Bild 2 Anzahl täglicher Corona-Meldefälle vom 20.03. … 14.10.2020. Grafik vom Autor erstellt. Datenquelle: DIVI-Intensivregister

Nur, was nutzen die Fälle positiver Testungen, die automatisch größer werden müssen, je umfassender getestet wird und bei einem Hotspot eben kurzfristig auch „explodieren“? Im Kern möchte man doch eher die Auswirkungen auf die Gesundheit und Mortalität wissen. Die folgende Grafik zeigt diese.
Trotz steigender Fallzahlen bleiben die Auswirkungen gegenüber dem zum Pandemieanfang moderat, genauer: Sie sind kaum erkennbar:

Bild 3 Daten von Bild 2, ergänzt um die Anzahl gemeldeter intensivmedizinisch behandelter COVID-19-Fälle und Anzahl neuer Todesfälle. Grafik vom Autor erstellt. Datenquelle: DIVI-Intensivregister

Eine Detaillierung zeigt es noch deutlicher:

Bild 4 Daten von Bild 2 Anzahl täglicher Corona-Meldefälle vom 20.03. … 14.10.2020, Anzahl gemeldeter , intensivmedizinisch behandelter COVID-19-Fälle, dafür gilt die rechte Y-Achse. Grafik vom Autor erstellt. Datenquelle: DIVI-Intensivregister

Das wird auch klar, wenn man die Anzahl und Belegung der Intensivbetten betrachtet:

Bild 5 Anzahl gemeldeter intensivmedizinisch behandelter COVID-19-Fälle an Anzahl belegter Intensivbetten. Quelle: DIVI-Intensivregister

Das statistische Bundesamt zeigt in seiner Grafik (bewusst zur Verschleierung der alleine in den letzten 5 Jahren aufgetretenen, zwei Grippewellen) als Vergleich den Mittelwert der vorhergehenden vier Jahre (Bild 1). Nimmt man ein Jahr mit einer etwas höheren Gripperate – hier 2018 -, sieht man überhaupt keine durchschnittliche Erhöhung der Sterberate durch Corona. Die alleine in den letzten fünf Jahren zwei Mal aufgetretenen Grippe-Opfer mit weit höheren Mortalitäs-Fallzahlen als Corona haben die Politik nie interessiert, obwohl damals die Krankenhäuser wirklich überlastet waren.
Das ist wie bei den 600.000 Betroffenen und 22.199 direkt getöteten, bzw. vermissten „Fukushimaopfern“ aufgrund des damaligen Tsunamis. Niemanden im „Westen“ haben diese interessiert. Medial „gesucht und geehrt“ wurden ausschließlich die (nur in Erzählungen zu findenden) „Strahlenopfer“ da sich ausschließlich mit diesen Politik machen ließ.

Bild 6 Sterbezahlen in Deutschland 2018 und 2020 und Covid-19 Todesfälle 2020. Quelle: Statistisches Bundesamt. Abruf: 15.10.

Im Artikel: EIKE 11. Okt. 2020: Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht kommentiert hast
ist ein Kommentarauszug des Chefredakteurs der „Frankenprawda“ zu den Coronamaßnahmen von Trump und der unfehlbaren Merkel zu finden:
Damaliger Leitkommentar der Zeitung: „ … während Frauen an der Macht wie Angela Merkel … viel erfolgreicher sind …
Doch wer „erfolgreicher“ ist, zeigen zeigt leider ein Vergleich der Mortalitätszahlen:

Bild 7 Letalitätsrate beim Coronavirus (COVID-19) in den am stärksten betroffenen Ländern(Stand: 1. Oktober 2020).Quelle: Johns Hopkins University

Ergänzend Daten aus Schweden, wo angeblich die Einwohner „geopfert werden“, um seine Wirtschaft nicht (wie bei uns) in den Ruin zu treiben:

Bild 8 Vergleichs-Sterberaten Schweden. Grafik vom Autor erstellt. Quelle: SCB (abgerufen am 15.10.). Der Verlauf der roten Linie ist so im Original-Datensatz und dürfte fehlerhaft sein.

Testungen mit positivem Ergebnis

Laut dem RKI ist die „Positiv-Sensitivität“ der in Deutschland verwendeten Tests besser 99,99 %. Damit ist die folgende Grafik der Test-Positivquote „fehlerfrei“. Allerdings sagt ein positives Testergebnis nur eine „Berührung“ mit einem Virus aus und nicht, dass diese zur Krankheit führt oder bereits eine vorliegt.

Bild 9 Anzahl Testungen (blau, linke Achse und positive Ergebnisse, braun, rechte Achse in %). Grafik vom Autor erstellt. Datenquelle: 07.10.2020 Täglicher Lagebericht des RKI, Tabelle 4

Eine Auswertung der Tabellen des RKI ergibt für den Zeitraum KW10 – KW 40:
Anzahl Testungen: 18.129.900; davon positiv getestet: 346.865 (1,92 %);
von den positiv getesteten kamen in intensivmedizinische Behandlung: 166.093 (sind davon 48 %, von den positiv getesteten somit 0,92 %).
Im Zeitraum beträgt die Summe an Corona-Verstorbenen: 9.458 Fälle (RKI, Tabelle: Coronavirus SARS-CoV-2Todesfälle nach Sterbedatum 15.10.2020; Hinweis: in dieser Tabelle fehlen die letzten zwei Kalenderwochen, wurden vom Autor ergänzt)

Damit beträge die Summe Verstorbener bei/nach intensivmedizinischer Behandlung lediglich 5,7 %,
die Gesamt-Sterbezahl der positiv getesteten beträgt lediglich 9.459 Sterbefälle bei 346.865 positiv getesteten
und damit die Anzahl nach positivem Befund Corona-Verstorbener 0,28 %

Wie waren die Zahlen bei der letzten Grippewelle?
aerzteblatt.de, Montag, 30. September 2019: Grippewelle war tödlichste in 30 Jahren
… Die außergewöhnlich starke Grippewelle 2017/18 hat nach Schätzungen rund 25.100 Menschen in Deutschland das Leben gekostet. Das sei die höchste Zahl an Todesfällen in den vergangenen 30 Jahren, wie der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, heute mit Blick auf eine eigene aktuelle Auswertungen erklärte.
… Die Experten gehen von 3,8 Millionen Arztbesuchen wegen Grippe in der vergangenen Saison aus. Das ist weniger als halb so viel wie 2017/18. Insgesamt registrierte das Institut von Oktober bis Mitte Mai 182.000 labordiagnostisch bestätigte Grippefälle.

Daraus ergeben sich zwei Mortalitätswerte

Bild 10 Mortalitätswerte bei der letzten Grippewelle laut Ärzteblatt

Kann sich jemand daran erinnern, dass irgendein Politiker sich damals dafür interessierte und deshalb alle Grundrechte außer Kraft gesetzt und die Wirtschaft kaputt gemacht hat?
Stimmt nicht ganz, der Gesundheitsminister hat sich vehement eingesetzt:
aerzteblatt.de: … Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mahnte, die Zahlen sollten allen Impfgegnern zu Denken geben. „Impfen hilft, Krankheiten zu vermeiden“, erklärte der Minister. Grippe könne aber auch tödlich sein …

Zur Datenqualität

dpa 15.10.2020: Steigende Infektionszahlen: Verschärfte Corona-Maßnahmen
… INTENSIVBETTEN – Nach den jüngsten Zahlen des Sozialministeriums (Stichtag 13. Oktober, 11.00 Uhr) liegen 399 Covid-19 Patientinnen und -Patienten in hessischen Krankenhäusern. Davon sind 67 Personen beatmungs- und intensivüberwachungspflichtig. Am Stichtag seien 6188 stationäre Betten inklusive der Beatmungs- und Intensiv-Überwachungsbetten frei gewesen. Das seien 23 Betten mehr als noch eine Woche zuvor …

Eine „offizielle“ Statistik weist für Hessen am 15.Oktober – also zwei Tage später – folgende Werte aus:

Bild 11 CORONA-Behandlungsdaten (Auszug). Quelle: DIVI-Intensivregister

Solche undefinierten Datenangaben machen jede Vergleichsmöglichkeit zunichte.
Man erkennt, dass selbst nach solch langer Berichtszeit und einer angeblichen „Jahrhundert-Herausforderung“ (Aussage unserer unfehlbaren Merkel) weder die Wortwahl noch die Zahlen vergleichbar sind. Eigentlich wäre genau dies das Erste, was man in einem solchen Fall erwarten könnte.

Unsere Politiker benötigen (oder wollen) das anscheinend nicht. Mit richtigen und vergleichbaren Zahlen könnte man wohl die Maßnahmen-Verschärfungshysterie, nie und nimmer begründen. Und was bliebe dann noch von der „Kompetenz“ einer Merkel und dem ihr nacheifernden Söder übrig?

Aus den Zahlen lässt sich lediglich grob vergleichen mit dem Ergebnis:
Die Anzahl intensiv-beatmeter Patienten beträgt grob die Hälfte der Intensivpatienten. Damit wären die DIVI-Fälle „aktuell in Behandlung“ mit 49 Fällen ganz grob mit den dpa-Fällen „beatmungs- und überwachungspflichtig“ vergleichbar. Und wahrscheinlich sind zusätzlich ca. 350 Fälle in Krankenhäusern zur „Beobachtung“ oder einfachen Behandlung in normalen Bettenbereichen.

Bild 12 Vergleich der Angaben dpa mit DIVI

Nun nochmals das Bild 5, diesmal mit zugefügter Notfallreserve. Angeblich wurde die erste Pandemie ausgerufen, um die Intensivstationen nicht zu überlasten. Nun wurde die zweite Welle ausgerufen. Nur eine Begründung, wie eine Überlastung der Krankenhäuser mit „Coronaopfern“ ist nicht erkennbar. Zumindest der Autor findet sie nicht.

Bild 13 Anzahl gemeldeter intensivmedizinisch behandelter COVID-19-Fälle mit Anzahl Betten und Notfallreserve. Bild vom Autor zusammengesetzt. Quelle: DIVI-Intensivregister

Macht aber nichts. Profilierungssüchtige Landesfürsten erklären einfach den Notstand und unterscheiden sie sich im Vorgehen nicht mehr von dem verhassten, angeblich alles falsch machenden Trump:
Der Spiegel am 15.10.2020: Corona: Bayern verschärft Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen
Stundenlang haben Bund und Länder über strengere Corona-Maßnahmen verhandelt. Bayerns Ministerpräsident Söder gehen die Ergebnisse nicht weit genug. In seinem Bundesland sollen strengere Regeln gelten … „Die Lage ist leider ernst, und sie wird jeden Tag ernster“, sagte er nach der Kabinettssitzung. Corona sei immer dramatischer in ganz Europa aktiv. Auch wenn es keinen Grund zur Panik gebe, sei die Situation sogar deutlich komplexer als im vergangenen Frühjahr. Denn jetzt stehe der Winter vor der Tür, und zugleich „explodieren die Zahlen in ganz Europa“.

Und über seine Pressekonferenz auf den MSN-Nachrichten:
Pressekonferenz mit Markus Söder im Live-Ticker:
Söder erklärt: „Wenn die Krankenhäuser voll sind, ist es zu spät“ (14.50 Uhr)
„Könnte sich selbst überflüssig machen“ (14.40 Uhr)
Europas Wohlstand steht auf dem Spiel“ (14.36 Uhr)
„Es wird dieselben medizinischen Folgen wie in der ersten Welle geben“ (14.30 Uhr)
„Wir setzen den Rahmen, aber jeder Einzelne von Ihnen muss mitmachen“ (14.15 Uhr)
Söder verschärft die Regeln: So sehen Sie aus (14.07 Uhr)
„Gipfel war kein Ruck, aber ein wichtiger Schritt“ (14.06 Uhr)
„Wir rücken dem Lockdown jeden Tag ein Stückchen näher“ (14.02 Uhr)

Vergleicht man die relativen Meldezahlen von Deutschland und Bayern, fällt auf, dass Bayern einen geringeren Meldeanstieg als Deutschland gesamt ausweist. Geführt hat es dazu, dass Herr Söder für Coronaverstöße seiner Untertanen die höchsten Bußgelder in Deutschland angeordnet hat.

Bild 14 Anzahl gemeldeter COVID-19-Fälle Deutschland und Bayern. Der Verlauf Bayern ist auf den Verlauf Deutschland gezoomt, also nur relativ zu betrachten. Bild vom Autor zusammengesetzt. Bildquelle: DIVI-Intensivregister

Mortalitätschaos

Wie alle Grafiken zeigen, führt nur die alleinige Darstellung der Fallzahlen zur Hysterie und wird auch entsprechend genutzt.

Viel wichtiger wäre aber der Vergleich mit den darauf wirklich folgenden Krankheits- und Todesfälle. Und genau daran hat unsere Politik und die fachlich Verantwortlichen scheinbar kein Interesse. Zumindest finden sich für den Bürger keine plausiblen Angaben. Und der Autor vermutet dass die Politiker sie ebenfalls nicht haben. Wer überhaupt etwas (plausibles) darüber erfahren möchte, ist auf Sekundärquellen (vorwiegend von sogenannten, rääääächten, da kritischen Plattformen) angewiesen.

EIKE 6. August 2020: Letalitätsrate und Mortalität in Deutschland und ausgewählten europäischen Ländern
Corona-Letalität Sterbefälle
… Von den ca 1500 positiv auf Corona Getesteten des Schlachtbetriebs Tönnies in NRW mussten 9 auf die Intensivstation, 2 wurden beatmet, ein Todesfall ist nicht eingetreten. Die 9 Intensivkranken stellen eine sehr niedrige Rate von weit unter 1 % dar, die in Verbindung mit der Letalitätsrate von 0 % ebenfalls bestätigt, dass SARS-CoV-2 ein zwar ernst zu nehmendes, aber insgesamt doch eher harmloses Virus ist.
italienischen Rechnung zu zweifeln, nach der 88 % der „Coronatoten“, nicht „an“, sondern nur „mit“ Corona  verstorben sind

Global hatte sich „Achgut“ des Themas angenommen und zeigt neben dem, dass wohl nur in den USA bei der Erfassug zwischen „mit Corona“ und „an Corona“ Verstorbenen unterschieden wird, auch internationale Vergleichswerte:
Achgut 13.10.2020 (Auszug): Wollt Ihr die totale Gesundheit? – Der Elch im Raum (2)
Der „Corona-Tod“ und die Übersterblichkeit
Wenn seitens des RKI bezogen auf Deutschland von 15.000 bis 30.000 Toten während schwerer Grippewellen die Rede ist, dann sind dies Übersterblichkeitstote, d.h. solche, die in dem Sinne „an“ Influenza gestorben sind, als sie das betreffende Jahr ohne Infektion überlebt hätten. Anders ausgedrückt, wer im Jahr der Epidemie statistisch erwartet ohnehin gestorben wäre, ist aus der Zählung herausgerechnet, auch dann, wenn Influenza bei ihm nachweisbar gewesen wäre. Zweifelsfrei an Corona ist in diesem Sinne gestorben, für den sich andere Todesursachen ausschließen lassen. Nach
US-amerikanischer CDC war dies laut Patientenakten bei 6 Prozent aller dort amtlich ausgewiesener „Corona-Toten“ der Fall (Italien: 3,8 Prozent). Bei 94 Prozent lagen durchschnittlich 2,6 Komorbiditäten (Italien: 3 Komorbiditäten im Median) vor – und zwar stets Erkrankungen, die in Europa wie USA zu den Top-10-Todesursachen des Jahres gehören. Nur bei 45 Prozent dieser multimorbid Verstorbenen wurde der kritische Corona-Verlauf einer Lungenentzündung („excluding influenza“) festgestellt. Für weniger als die Hälfte aller „Corona-Toten“ ist dementsprechend Covid-19 als „Underlying Cause of Death“ in den Totenscheinen aller Bundestaaten und Regionen vermerkt. (Von den übrigen multimorbiden 55 Prozent aller US-amerikanischen „Corona-Toten“ war – Stand 5. Oktober – bei 75 Prozent „influenza & pneumonia“ eine der Nebenerkrankungen.) Patientenakten sind überdies ungenauer als Obduktionen. In Deutschland stellte Rechtsmediziner Püschel bei der Sezierung aller Hamburger „Corona-Toten“ immer wieder fest, dass kein Einziger ohne Vorerkrankungen war, und ausnahmslos alle „in absehbarer Zeit“ auch ohne Corona-Infektion gestorben wären.

Würde stimmen, was in Deutschland über die Mortalität berichtet wird, müssten sich die deutschen Krankenhäuser fragen lassen, ob sie zur Coronabehandlung überhaupt geeignet sind.

AOK Bundesverband 29.07.20: Etwa ein Fünftel der stationär behandelten Covid-19-Patienten ist verstorben
Erst in einer Grafik erfährt man, dass sich dies auf den Behandlungszeitraum 26. Feb. – 19.April bezieht, als man noch nicht wusste, wie Covid-Patienten optimal zu behandeln sind.

Bild 15 Quelle: AOK

Und dann wird doch noch auf ein „Nebenthema“ hingewiesen:
AOK: Beatmete Patienten haben häufiger Begleiterkrankungen
Stationär behandelte Covid-19-Patienten weisen häufig eine Reihe von Begleiterkrankungen auf. Der Anteil der Patienten mit Begleiterkrankungen liegt bei den Patienten mit Beatmung deutlich höher als bei den Patienten ohne Beatmung. So hatten beispielsweise 24 Prozent der Patienten ohne Beatmung Herzrhythmusstörungen; bei den Patienten mit Beatmung waren es 43 Prozent. Eine Diabetes-Erkrankung lag bei 26 Prozent der Patienten ohne Beatmung und bei 39 Prozent der Patienten mit Beatmung vor.

Am 13. Oktober 2020 wurde dies als aktuelle Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK nochmals publiziert:
CASH.ONLINE 13. Oktober 2020: AOK-Studie zu Covid-19 : “Die hohe Sterberate ist durchaus besorgniserregend”
“Die Daten zeigen, dass in der ersten Infektionswelle im Frühjahr 2020 nur verhältnismäßig wenige arbeitsunfähige Erwerbstätige aufgrund einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden mussten. War jedoch ein Krankenhausaufenthalt notwendig, ergaben sich auch weitere schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen, die über die akute Erkrankung hinausgingen”, sagt Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des WIdO.
“Die hohe Sterberate ist durchaus besorgniserregend”
… Die gravierenden Auswirkungen der Erkrankung zeigen sich auch in der hohen Sterblichkeitsrate der stationär behandelten Beschäftigten, die im Beobachtungszeitraum bei 3,3 Prozent lag. “Angesichts der Tatsache, dass hier AOK-versicherte Erwerbstätige mit einem durchschnittlichen Lebensalter von 47 Jahren betroffen sind, ist die hohe Sterberate durchaus besorgniserregend”, so Schröder.

Wer nun meint, diese Daten wären direkt vor Ort erhoben worden irrt. Sie wurden aus Abrechnungsdaten generiert:
aerzteblatt,de: Beatmete Patienten: Ursachen der COVID-19-Mortalität
… Wissenschaftler aus mehreren deutschen Kliniken werteten dafür Abrechnungsdaten der AOK aus. Besonders hoch war die Sterblichkeit bei schwer kranken COVID-19-Patienten, die beatmet werden mussten: Von ihnen starben 52,5 %, jedoch „nur“ 16 % der nicht beatmeten Patienten. Es ist die erste große und gut dokumentierte Studie dieser Art in Deutschland – „Das gab es bisher noch nicht“, so die Einschätzung von Prof. Dr. med. Michael Pfeifer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) …

Mortalitätszahlen: Das Chaos ist noch schlimmer

Bild 16 Fallzahlen (Auszug) Deutschland, Stand 16.10.2020. Quelle: RKI

Nach dem Achgut-Artikel seien die Zahlen:
USA: von 100 mit Corona gestorbenen sind lediglich 6 % alleine durch Corona verursachte Sterbefälle
Italien: dort seien es lediglich 3,8 %
Deutschland:
Pathologe Puschel: kein Corona-Verstorbener war ohne erhebliche Vorerkrankung
Aus anderen Quellen:
AOK: ca. 20 % der stationär behandelten sind verstorben.
Jetzt muss man selber nachrechnen: Aktuell ist der Anteil stationär behandelter zu Gemeldeten:

Versuch einer Abschätzung für das Bundesland Hessen (man beachte, dass man sich solch wichtige Information aus verschiedenen – voneinander abweichenden und unvollständigen – Datensätzen selbst zusammensuchen muss und sich wegen der unterschiedlichen Meldetage und Begriffe teils drastische Abweichungen ergeben):

Hessen:
Anzahl Meldefälle: 24.151
Anzahl Todesfälle: 1.920
Anteil Todesfälle: 8 % der Meldefälle

Anzahl stationär behandelter Fälle:
Laut der dpa-Meldung vom 15.10.2020 entweder 399 Fälle („liegen in Krankenhäusern“), oder 67 Intensivfälle („beatmungs- und intensivüberwachungspflichtig“),
oder nach Bild 9 („aktuell in Behandlung“) 49 Fälle

Entsprechend ergeben sich:
Laut AOK sind 20 % der stationär behandelten verstorben. Nun kann man wählen, auf welcher Basis das gemeint ist:
AOK: „Bei fast jedem siebten AOK-versicherten Beschäftigten, der vom Arzt wegen einer Covid-19-Erkrankung als arbeitsunfähig erklärt wurde, machte ein besonders schwerer Verlauf der SARS-CoV-2-Infektion einen Krankenhausaufenthalt notwendig (13,6 Prozent)“ ... 3,3 Prozent der Erwerbstätigen, die wegen einer besonders schweren Covid-19-Erkrankung stationär behandelt werden mussten“.

Eine Rückrechnung ergibt:
67 zu 400: 16,75 %
3,3 zu 13,6 %: 24 %
Demnach könnten in der AOK-Studie doch die Intensivfälle (und nicht alle Stationärfälle) gemeint sein. Wahlweise ergeben sich daraus folgende Mortalitätszahlen:
Bezogen auf die 399 Behandlungsfälle: 20 % davon sind 80 Gestorbene, damit 4,16 % der Meldefälle, oder
bezogen auf die 49 Intensivfälle; 20 % davon sind grob 10 Gestorbene, damit 0,52 % der Meldefälle

Wer nun meint, damit hätte man mit vielleicht 0,57 % den „richtigen“ Wert, wird eines Besseren belehrt:
Augsburger Allgemeine 14.10.2020: Forschung: Wie hoch ist die Sterblichkeit bei Covid-19?
… Das Team um den Epidemiologen Gideon Meyerowitz-Katz von der australischen University of Wollongong beziffert die Infektionssterblichkeit für die USA mit 0,8 Prozent …
… In Deutschland lag die Fallsterblichkeit nach einer registrierten Sars-CoV-Infektion dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge Anfang Oktober bei 3,2 Prozent.

Der niedergelassene Arzt: Coronavirus: Warum die Sterblichkeit so verschieden ist
Studie des Exzellenzclusters ECONtribute
… Der Anteil der Verstorbenen ist in Italien deutlich höher als hierzulande. In Deutschland liegt der Anteil der Patienten mit tödlichem Krankheitsverlauf noch immer bei unter 0,3 Prozent, in Italien hingegen bei rund sechs Prozent (Stand 15. März). Das bedeutet, dass in Italien pro 1.000 Erkrankten im Schnitt 60 Menschen sterben, in Deutschland hingegen drei.
Das wären 0,3 %, bezogen auf die Anzahl Erkrankten (sind das alle Gemeldeten, oder die daraus mit Krankheitssymptomen?) und damit nicht einmal ein Zehntel des vom RKI gemeldeten Wertes.

Natürlich gibt es auch nochmals andere Angaben:
Ärztezeitung: Modellrechnung Corona-PandemieMortalität bei COVID-19 niedriger als angenommen?
… Laut neuer Modellrechnungen sterben im Durchschnitt 1,4 Prozent der symptomatischen Patienten mit COVID-19. Das Sterberisiko wäre demnach geringer als vermutet …
Was man auf der Homepage der Ärztezeitung allerdings nicht sieht: Diese Meldung stammt vom 23.03.2020.

SciencORF.at, 12. Mai 2020: Coronavirus Sterblichkeitsrate von 0,75 Prozent
Wie tödlich das Coronavirus wirklich ist, gehört zu den umstrittensten Fragen der Krankheit. Eine neue Metastudie kommt nun auf eine durchschnittliche Sterblichkeitsrate von 0,75 Prozent – hat aber eine große Schwankungsbreite.
… Die meisten der 13 Studien stammten aus China und Italien und unterschieden sich in Umfang und Methode. Die Spannbreite ihrer Resultate war ebenfalls sehr groß: Die Studie mit der geringsten Infektionssterblichkeit kam auf einen Wert von 0,2 Prozent, jene mit der größten auf 1,6 Prozent … Der statistische Durchschnittswert liege bei 0,75 Prozent …

Fazit

Auf diese auch nach so langer Zeit weiterhin nur chaotisch – und vor allem auch veraltet – zu nennende Datenlage veranlassen unsere Politiker Maßnahmen, welche das öffentliche Leben und einen erheblichen Teil der Wirtschaft in den Ruin treiben.
Hatte Herr Spahn einstmals noch einen kurzen Augenblick von Erkenntnis:
hr Info 02.09.20: Kommentar: Spahn zu Corona-Lockdown
Wenn Gesundheitsminister Jens Spahn sagt, mit dem Wissen von heute hätte man den Einzelhandel und etwa Frisörgeschäfte nicht schließen müssen, dann ist dabei ganz wesentlich der Zusatz: „Mit dem Wissen von heute.
so ist diese einsame Stimme im Politikbetrieb längst wieder untergegangen und dem sattsam bekanntem Alarmismus gewichen – was von Redakteuren in Leitkommentaren auch noch begrüßt wird: Leitkommentar der „Frankenprawda“ über Frau Merkels „Lenkung“ der Corona-Maßnahmen im Vergleich zu Trump: „ … während Frauen an der Macht wie Angela Merkel … viel erfolgreicher sind …

Corona-Hotspot Nürnberg

Nürnberg ist gerade ein Corona-Hotspot Bayerns geworden. Am 17.10. kam mit dieser Lokalmeldung einer Tageszeitung eine weitere Information: Herzbeschwerden nicht verdrängen
„Durch die verzögerte Behandlung seien schon mehr Menschen gestorben als an COVID 19, warnt das St. Theresien-Krankenhaus“ … schon zu Beginn der Pandemie habe St. Theresien die Zahl der Intensivbetten von zehn auf 14 erhöht … „60 % der Kapazitäten sind frei“. Derzeit wird lediglich ein einziger Covid-19-Patient intensivmedizinisch behandelt …
Ergänzung: Stadt Nürnberg (abgefragt am 17.10.): In allen Nürnberger Krankenhäusern werden derzeit 6 Coronafälle intensiv beatmet.
Auf Weisung von Herrn Söder zieht Nürnberg nun „die Zügel“ für seine Untertanen ganz massiv an, um die Stadt vor der Pandemie zu retten …

Wie freut man sich, wenn wirkliche Fachpersonen sich dazu einschalten und ihre weisen Ratschläge geben:
DER SPIEGEL 16.10.2020: Peter Maffay: „Leute, die Corona leugnen, schaden der Gesellschaft“

Die Parallelen zum Kampf gegen den Klimawandel sind unübersehbar.

 

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26 Kommentare

  1. Noch ein kleiner Hinweis, bitte nicht übel nehmen, es tut der Qualität des Artikels keinen Abbruch: Albtraum schreibt man mit „b“, nicht „p“.

  2. Dieser hervorragende Artikel deckt sich völlig mit meinen Beobachtungen:

    Klimahysterie                     Coronahysterie

    Auslösende Internat. Organisation                   IPCC                                     WHO

    Extremes Labelling des Problems                     Klimakatastrophe              Pandemie

    Herbeifantasieren des Problems durch            Änderung grundlegender Definitionen

    Monokausale Begründung des Problems        CO²                                       Corona-Virus

    Inexistenz des behaupteten Problems              kein Treibhausgas              so gefährlich wie

    andere Grippe auch

    Beeinflußbarkeit durch Menschen                   nein                                         wenig

    Konsequenz des Problems                                 Verbrennungstod                 Erstickungstod

    Willkürliche, absurd niedrige Grenzwerte      in ppm                                    Infektionszahlen

    Drastische Maßnahmen                                     Industrie abschaffen          Wirtschaft zerstören

    GRUNDGESETZ außer Kraft setzen

    Unwirksame aber teure Maßnahmen              Energiewende                     Maskenpflicht

    Wesentliche politische Maßnahmen                Panik erzeugen                   Panik erzeugen

    Wesentlicher Vorteil für die Politik                  Verabschiedung und Durchsetzung von

    gegen die Bevölkerung gerichtete Entschei-

    dungen, Abschaffung von Demokratie und

    Rechtsstaat

    Wie sich die Vorgehensweisen doch gleichen! Sie sind ein Abbild eines Terror-Regimes.

    Denn so steht es im Duden: „[systematische] Verbreitung von Angst und Schrecken durch Gewaltaktionen (besonders zur Erreichung politischer Ziele)“

    • @Cornelius Angermann 19. OKTOBER 2020 UM 14:50
      Die Tabelle ist gut!
      Weitere Gemeinsamkeiten:

      1, Politiker einzelner Staaten agieren gegen die Interessen des Volkes, dessen Interessen sie zu vertreten vorgeben, als ob sie durch unsichtbare Mächte ferngesteuert würden. Regierungspartei und Opposition sind in der Frage von Klima und Virus Verbündete – gegen die eigenen Wähler . Die Opposition greift nicht die Themen auf, mit denen sie die Regierungspartei stürzen könnte.
      (Lokale Abweichungen sind selbstverständlich möglich.)

      2, Die angesteuerten Ziele sind irreal, würden sie verwirklicht werden, würden sie der Gesellschaft schädigen.

      3, Die Maßnahmen schädigen der Wirtschaft, erhöhen die Staatsverschuldung.

      4, Die Klimaagenda zerstört die Energieversorgung, der Masken- und Impfwahn wird unabsehbare Folgen für die allgemeine Gesundheit haben.

      5, Die so vielfältige Presselandschaft handelt ebenfalls so, als ob sie an einen Strang ziehen würde. Es gibt keine linken, keine rechten, keine liberalen, keine christlichen Blätter, egal, ob öffentlich, oder privat, alle sind bestrebt, die eine gültige und erlaubte Botschaft zu verkünden. Die einzelnen Blätter würden ihre Auflagen vervielfachen, wenn sie sowohl beim Thema Corona, wie auch beim Thema Klima die einzelnen Punkte ergebnissoffen erörtern würden. Die Medieninhaber sind aber an einem Zuwachs von Leserzahlen nicht interessiert. Aus irgendeinem Grund ist die Agenda wichtiger.
      Eine Erörterung von Sachfragen findet nicht statt. Argumente werden nicht widerlegt, sondern gelöscht, verschwiegen, diffamiert.

      6, Seitens der Politik und der Medien werden Personen sowohl beim Thema Klima (Lesch) wie auch beim Thema Corona (Drosten) zu unbestreitbaren Instanzen aufgebaut. Egal, was sie sagen, ihre Aussagen werden nie hinterfragt.

      7, Populäre Personen, Sympathieträger – Sportler, Stars, Sänger, Influencer werden in den Dienst der Propaganda gestellt. Sie haben zwar keine Ahnung von Sachfragen, unterstützen aber tatkräftig die Agenda.

      8, Personen, die vorsichtig Zweifel an der Richtigkeit der Regierungspolitik äußern, werden zu Unpersonen, sie verlieren die gesellschaftliche Achtung, werden mit Bann im Fernsehen, Rundfunk belegt, verlieren manchmal ihre Arbeit, in seltenen Fällen die persönliche Freiheit.

      9, Die tägliche Bestrahlung zeigt Wirkung. Große Teile der Bevölkerung sind von der Richtigkeit der staatlichen Politik in beiden Fragen überzeugt. Wenn man versucht, den Mitmenschen gegenüber zu argumentieren, da wird man
      a, entweder diffamiert, (R.Extremer, Leugner, Verschwörungstheoretiker);
      b, oder angesehen, als ob man chinesisch sprechen würde;
      c, oder damit abgewürgt, „wenn es stimmen würde, was du sagt, dann würden die das doch sagen, dann würden sie nicht so handeln, der Physiker X, der Virologe Y weiss das doch besser, etc. Also, der Fehler muss bei der liegen.“
      Eigenes Denken ist jedenfalls nicht erwünscht, man macht sich im Bekanntenkreis nur unbeliebt.

      10, Das einzige Forum wo man Gedanken austauschen und sich informieren kann, ist das Internet. Wie lange noch? Jedenfalls wird hier kräftig daran gearbeitet, die abweichenden Meinungen zu kriminalisieren.

  3. Der Beitrag ist sehr verdienstvoll. Aber auch viel zu komplex um eine Massenwirkung zu entfalten. Ich vermisse eine, jedem auf den ersten Blick verständliche, Darstellung, z.B. Todeszahlen und Intensivbetten-Belegung, als Gegenpol zu der täglichen „Fallzahlen“-Kurve.

     

    • Ich teile Ihre Auffassung. Die eigentliche Steuerungs-Kennzahl wäre für mich die Mortalitätsrate im Vergleich und nicht ein Index, der auf Basis eines positiven Testergebnisses beruht, der selbstverständlich nach oben geht, je mehr Personen sich testen lassen. Zumal der Test ja überhaupt keine Aussage darüber bietet, ob ein Krankheitsverlauf stattgefunden hat, stattfinden wird oder in vollem Gange ist. Selbst voll im Gange mit Sympthomen heisst das noch lange nicht, dass eine Intensivbehandlung stattfinden muss oder eine vorübergehende Bettruhe reicht.

      Meine Frage zu Bild 5 und Bild 13 lautet: „Wieso steigt die Kurve in der Statistik im März so steil an und bleibt dann nahezu stabil, wohingegen in Bild 14 ein deutlicher Rückgang zu sehen ist.

      Das schürt in mir die Vermutung, dass die Statistik vor COVID-19 über die Auslastung der Intensivbetten ausgeblendet wurde oder schlichtweg nicht existierte (jedenfalls nicht zusammengefasst für ganz Deutschland).

      Zudem wächst die Sorge in mir, dass unsere Regierung eine gezielte Beschneidung der freiheitlich rechtlichen Grundordung durchführt. Es kommen noch Machterhaltungsinteressen zur kommenden Wahl 2021 hinzu.

      Ich empfehle alle Fragen die aufkommen zu stellen und sich die Antworten auf plausibilität geprüft sehr gut zu merken! Denn plausibel zu erklären sind die mit COVID-19 begründeten Entscheidungen weder in Bund noch in den Ländern, es sei denn man ist Verschwörungstheoretiker.

      Dennoch darf man nicht vergessen woher die Pandemie kam und was die Hauptfaktoren der Verbreitung waren. Das war nicht die private Feier, die Kita, die Schule oder die Gastronomie. Die kamen erst viel später, als der Virus schon in Deutschland war. Ich empfehle daher gerne immer wieder den Tatsachenroman „Hot Zone“ von Richard Preston. Wer dann noch behauptet die Ausmaße einer Pandemie und die Folgen daraus wären unvorhersehbar gewesen, hat etwas nicht verstanden.

      Bleibt am Ende noch der Spruch: „Aus jeder Krise erwächst auch eine Chance zur Veränderung.“ Hier will anscheinend unsere Politik eine Veränderung durchführen und hebelt alle Instrumente der öffentlichen Meinungsbildung und -äusserung konsequent aus.

      Das Versammlungsverbot ist der härteste – und aus meiner Sicht verfassungswiedrige – Eingriff in unsere per Grundgesetz zugesicherten Persönlichkeitsrechte. So kann die Regierung mit COVID-19 eine aufkeimende Unruhe gegen wiedersinnige Machtspielchen unterdrücken, ohne polizeilich oder militärisch gegen die Bevölkerung vorgehen zu müssen. Um ihre Interessen gegen den Willen der Allgemeinheit durchzusetzen? Die Demokratie auf dem Scheideweg? Warten wir ab, was sonst noch passiert. Am Ende wird alles gut, sonst ist es noch nicht zu ende.

  4. Ich sehe derzeit keine Chance den Weg in den Untergang zu verhindern oder zu bremsen. Erst wenn wenn der völlige Kollaps aller Systeme die schwerwiegenden Fehlentscheidungen der Politiker offen legt und daraus auch der Zusammenbruch der gesamten öffentlichen Ordnung folgt, wird sich eine neue gesellschaftliche Kraft formieren können. Wer die Klassiker studiert hat, dem wird der Begriff „revolutionäre Situation“ bekannt sein. Die gravierenden Fehlentscheidungen beginnend mit  Ausstieg aus der Atomenergie,  CO2 Religion mit Energiewende,  Zerstörung der kulturellen Identität, führen  zu einem  Zustand ähnlich der Nachkriegszeit ab 1946 . Die Corona „Pandemie“ beschleunigt das ganze erheblich.  Die Protagonisten der heutigen Politik werden am Ende laut schreien, das sie schon immer dagegen waren, „aber sie wurden ja gezwungen“. – Von wem eigentlich ?

    • Das entspricht seit einigen Jahren auch meiner Überzeugung!
      Erst der völlige Kollaps, egal ob aus Corona-, Finanz-, Wirtschafts- oder Energie-Zusammenbruch, kann dieses Politdrama beenden. Aber wer wird dann siegen? Kommunismus oder einigermassen freie Marktwirtschaft?
      Nur das bestehende System wehrt sich durchaus verständlich mit Zähnen, Klauen, Betrug, Polizei, Meinungsdiktatur usw. bis zum Letzten.

      • Ich schrieb es schon anderswo: Den meisten Völkern reicht EINE Katastrophe, um sie zur Umkehr zu bewegen. Bei den Deutschen muss es stets der Untergang sein, wieder und wieder…

    • „Ich sehe derzeit keine Chance den Weg in den Untergang zu verhindern oder zu bremsen. Erst wenn wenn der völlige Kollaps aller Systeme die schwerwiegenden Fehlentscheidungen der Politiker offen legt und daraus auch der Zusammenbruch der gesamten öffentlichen Ordnung folgt, wird sich eine neue gesellschaftliche Kraft formieren können.“

      Sehe ich auch so. Nur werden da nicht die alten Männer obsiegen, sondern die Antifa mit ihren jungen Migranten. Siehe Frankreich. Da wird einem 47jährigen Lehrer der Kopf dann abgeschnitten. Oder ganze Viertel werden von denen in Paris, etc. erobert.

      Hamburg, Bremen, Berlin, Frankfurt, der Ruhrpott, etc. sind eh schon in deren Hand.

      War heute im Cafe.

      Das war in fester Hand von albanischen Großfamilien, die auch auf Masken „scheißen“.

       

  5. Merkel braucht die Pandemie (heute auch schon gelesen :“PLANdemie- richtig gut!) als Schuldigen am Niedergang der Wirtschaft. Die Wirklichkeit sieht etwas anders aus: Im März letzten Jahres habe ich mal die Zahlen über den geplanten Stellenabbau in diversen Firmen aufaddiert, und in kurzer Zeit war die Zahl > 100.000 erreicht.Es ist nicht Corona, was unserer Wirtschaft schadet!

    Was Merkel zudem mit dieser Hysterie erreicht, ist ein weiterer Mosaikstein auf dem Weg zum „Teile & Herrsche“: Wenn man verhindert, dass Menschen zusammenkommen und miteinander reden, unterbleibt auch die daraus entstehende Meinungsbildung. Wie auch Tucholsky (und andere!) schon feststellte: Nichts ist gefährlicher für die Regierung, als Menschen mit Meinung.

  6. >>auch das ist eine der Erkenntnis aus der Coronakrise, der Förderalismus hat sich während der Pandemie nicht bewährt, Im Gegenteil: Er hat zu dem vielfach beklagten Flickenteppich an Maßnahmen entschieden beigetragen. Jetzt gilt es wieder zu einem einheitlichen Webmuster im Umgang mit der Seuche wiederzufinden. Es ist schlimm, dass sich in Europa keine einheitliche Linie hat finden lassen. Zumindest in Deutschland sollte dieser Fehler vermieden werden<<

    Worüber regt man sich denn auf? Die m.E. überzeugte Kommunistin A. Merkel hat doch ihr Ziel bzw. das ihrer Angebeteten Ulbricht und Honecker fast erreicht.

    Es gibt 1. die totale Überwachung und komplette Infizierungsmöglichkeit. Anstatt die Grenzen dicht zu machen und die Infizierten mit ihren Kontakten komplett und sicher einzusperren dürfen die immer noch alles machen. In HH ist der Infektionswert von 50 erreicht. Und das bereits vor 5 Tagen.

    Es werden extrem Viele mehr werden. Wundert mich allerdings nicht bei einer m.E. fachlioch komplett ungebildeten „grün-lila“ Frau im Senat.

    Bürgermeister ist:

    >>1987 Studium der Humanmedizin und Aufbaustudium Molekularbiologie in Hamburg, 1994 Staatsexamen, 1995 Promotion, 2003 Anerkennung als Klinischer Chemiker, 2006 Facharzt für Laboratoriumsmedizin, 2008 Habilitation an der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg, bis 2011 tätig als Oberarzt im Diagnostikzentrum des UKE<<

    Vertreterin ist:

    >>

    Ein 1997 begonnenes Studium der Politikwissenschaft, Anglistik und des Öffentlichen Rechts an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg schloss sie 2002 mit dem akademischen Grad Magistra Artium ab. Während des Studiums war sie im Jahr 2000 als Youth Consultant bei den Vereinten Nationen im UN-Sekretariat, Department for Economic and Social Affairs, in New York tätig.[6]

    Von 2002 bis 2003 absolvierte Fegebank den Postgraduierten-Studiengang Master of European Studies (M.E.S.)<<

    Daran kann man erkennen, warum in HH die Infektionsraten so hoch sind:

    Der Bürgermeister sorgt dafür daß seine Kollegen und Kolleginnen nicht arbeitslos werden. Und die Kliniken in HH müssen ja ihr Geld verdienen können.

    Für mich komplett unverständlich daß ein Mediziner als Bürgermeister nicht erkannt hat wie man die Menschen vor Infektionen sicher schützt. Und zwar in Bus und Bahn und nicht zu vergessen in den öffentlichen Gebäuden.

    Diese komischen Papiertaschentücher vor Mund und Nase schützen nun wirklich nicht.

  7. Habe ich einen Denkfehler:

    „Anzahl Testungen: 18.129.900; davon positiv getestet: 346.865 (1,92 %);
    von den positiv getesteten kamen in intensivmedizinische Behandlung: 166.093 (sind davon 48 %, von den positiv getesteten somit 0,92 %).“

    0,92% der Getesteten insgesamt, nicht der nur positiven Fälle, meine ich.

  8. Wer jetzt  noch Fragen hat, der sollte mal Herrn Maffay besuchen gehen.

    Auch wenn das bei diesen Irren da in Berlin und andernorts nichts bringt – es nutzt all denen etwas, die sich nicht verrückt machen lassen wollen.

    Vielen Dank für diese Arbeit.

  9. Die intellektuelle Insuffizienz weiter Teile der deutschen Bevölkerung nimmt Besorgnis erregende Ausmaße an.

    Angela, mir graust vor dir!

    • In James Bond-Filmen ist der Gegner NICHT dumm, ganz im Gegenteil. Der Gegner ist hochintelligent und (!) zutiefst bösartig oder anders herum: bösartig und intelligent.

      Auch bedenken Sie, die Bevölkerung wird systematisch be- und angelogen. Das ist die entscheidende Waffe der marxistischen Linken. Warum gibt es wohl Zensur? Verwechseln Sie daher nicht Ursache und Wirkung. Derjenige, der lügt, trägt die weit größere Schuld. Das ist Logik. Zu lügen oder die Wahrheit auszusprechen ist nicht trivial, sondern elementar entscheidend.

      Wahr ist, 87 Prozent der Deutschen fallen sehr gern auf Betrüger herein. Mit entsprechenden Konsequenzen. Dieser Teil des deutschen Volkes hat das Recht sein Erbe zu ruinieren. Das ist krank und pervers, keine Frage, ist aber leider so.

      Das Problem ist hier nicht so sehr der Klimawahn. Das Problem ist der damit einhergehende Zwang alle mit ins Boot zu zwingen, auch diejenigen, die diesen Betrug durchschauen. Die angekündigte Gewaltanwendung und Bestrafung derjenigen, die bei diesem Betrug nicht mitmachen wollen.

      Das Klima retten zu wollen, darauf kommen nur Nicht-Christen und Nicht-Juden, Esoteriker eben.

      P.S.: Der gestrige Tag hat mich aber ein sehr großes Stück befreit. Wenn das, was ich habe sehen dürfen, stimmt, wenn (!!) und nur wenn, dann kann man mit selbst gemachtem Schnaps bestimmte, nicht alle, aber bestimmte Autos bewegen, fahrtüchtig machen. Das bedeutet, man ist, besser, man wäre völlig unabhängig von diesen menschenverachtenden Klimawahnsinnigen. Über die mittelfristigen Nachteile für Motoren muß ich mich weiter erkundigen. Da bin ich ein unbeschriebenes Blatt. Auf jeden Fall ist das Thema hochinteressant. Und wohl, für einige Zeitgenossen, auch sehr viel biliger als der sehr teure Spritpreis, inklusive hoher Steuerbelastung. Und wenn es manchmal nur eine Notlösung wäre. Das wäre schon toll. Und die Leistungsunterschiede zu einem Benziner waren angeblich nicht erkennbar, teilweise sogar besser. Aber, das muß noch alles verifiziert werden und die möglichen Schwächen genau ausgelotet werden. Aber, warum hätten diese Leute lügen sollen?

      Der habgierige, die Freiheit haßende, Staat verbietet also die Schnapsherstellung nicht nur aufgrund gesundheitlicher Bedenken, von wegen, sondern auch weil er die private Mobilität der Menschen bekämpfen will und sich wichtige Einnahmen nicht entgehen, sondern sichern. Für einen Möchtegern-Anarchisten wie mich, eine nicht hinnehmbare einseitige Kriegserklärung.

      Daher will ich wissen, was daran effektiv dran ist und im Falle des Falles, wissen wie es funktionieren könnte.

      Der Merkelsche Staat ist nicht dumm, sondern zutiefst menschenverachtend und bösartig.

      Für Honecker sollen über 300 Menschen das ganze Jahr über tätig gewesen sein, um ihm die Jagd (vor allem auf Hasen) zu ermöglichen. Dort wo vorher Kaiser Wilhelm II und Hermann Göring gejagt haben sollen. Auf dem gleichen Jagdrevier. Dumm war Honecker nicht. Sogar die gleiche Sauna wie H. Göring soll er benutzt haben. 7,5 Millionen DDR-Mark verschlang die Jagdlust von Honecker allein im letzten Jahr seiner „Amtszeit“. Und den letzten Hirsch schoß er am Tag vor dem Fall der Mauer.

      Das Gästehaus von Hermann Göring wurde nach dem Krieg der FDJ-Organisation zur Verfügung gestellt. Und hier schließt sich der Kreis zu Frau Merkel.

      • Über Ursache und Wirkung kann (und konnte man sich) schon immer trefflich streiten.

        Seit im Rahmen der „Emanzipation“ die Kinder nicht mehr von ihren Eltern sondern in Krippe, Kindergarten und Schule erzogen (=auf Regierungskurs getrimmt) werden, benötigen die Regierenden nur noch bei den Angehörigen der Nachkriegsgeneration die Zensur; der Rest ist Regierungshörig und schreit Leugner! Wir wollen die totale Überwachung, ist doch nicht schlimm.

        Tja, die schlimmsten und angestrengendsten Bürger für eine Regierung sind mündige, kritische und gut gebildete Bürger, die sich aufgrund der verfügbaren Informationen (und zwar auch die „alternativer“ Quellen) eine eigene Meinung bilden – und diese auch laut und geradeheraus äußern.

        Honeckers Tochter hat, seit sie in der Politik der Bundesrepublik aufgetaucht ist, immer wieder unter Beweis gestellt, daß sie diesen Bürger nicht gebrauchen kann…

         

        • Betrachten wir doch mal die Oposition als potentielle Kandidaten zur Nachfolge:

          Die Linke und die B’95 Grüne Partei sind im Kern kommunistisch geprägt.

          Die AfD überdeutlich Rechts angesiedelt (warum auch immer).

          Die FDP will niemand mehr (Grund Vertrauensverlust).

          Die SPD wirkte am Desaster mehrere Legislaturperioden mit, selbst der verzweifelte Versuch sich aus der Zange zu befreien und die GroKo zu beenden ist erbärmlich gescheitert.

          Die Oposition ist zersplittert und kraftlos wie ein heiserer alter zahnloser Löwe.

          Die AfD mit ihren rechten Strömungen macht stellenweise nicht nur mir große Angst.

          Die CDU eine Schande! Das die sich nicht schämen und mit weniger als 1/3 der Stimmen in der Bevölkerung behaupten, sie wären der demokratische Wille der Allgemeinheint.

          Der Rest „unwählbar“. Deutschland ist in eine politische Sackgasse geraten. Hatten wir schon öfter. Haben wir was gelernt? Anscheinend nicht.

          Wir sind stark im Aufbauen. Wir sind schwach im Erhalten des Status Quo.

          Daher müssen wir immer wieder alles abreissen, was wir geschaffen haben um es wieder aufzubauen. Das ist unser Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Ländern. Vielleicht schüren wir deswegen Kriege im Ausland und liefern Waffen. Nicht um Geld damit zu verdienen, sondern wenn alles kaputt ist (wofür wir ja keine Verantwortung übernehmen) hinzugehen und es wieder aufzubauen.

          Dieser Gedanke macht mir Angst. Denn gerade wird durch politische Entscheidungen im eigenen Land vieles von dem kaputt gemacht, was wir erreicht haben. Um es danach wieder aufzubauen? Vielleicht weil wie wir Deutschen und Europäer so gestrikt sind. Wer weiss das schon genau?

          • Von links sieht die Mitte immer rechts aus. Mal andere Positionen probieren! Geheimtipp!

      • Also lass uns aus dem für sattgefressene Dickwanste völlig überflüssigen Getreide Schnaps machen! Fürs Auto! Ist mir recht, ich ernähre mich von Fallobst und trinke Wein.

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