Klimabegeistertes Deutschland? Mitnichten – „Klimakiller“-SUV-Verkäufe explodieren

Der WM Motor (Weltmeister) EX5 ist ein batterie-elektrischer A-Klasse-Kompakt-Misch-SUV aus China. By User3204 - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=83254387

von AR Göhring

Die Grünen stellten im Bundestag eine Anfrage an die Regierung zum Thema SUV-Verkäufe. 2019 waren schon 20% sogenannte „Sport Utility Vehicles“. Nimmt die Bevölkerung das Klimathema überhaupt ernst, oder spielt es nur in den Medien und akademischen Zirkeln eine Rolle?

Daß die klimaschützende Klasse ihre eigenen sozialen Überzeugungen wie Umweltschutz selber kaum ernst nimmt, ist Legion. Diese Konzepte dienen eher dem Geldverdienen und als Signal, zu einer besseren Gesellschaft zu gehören, nichts Neues unter der Sonne.

Die schweigende strukturkonservative Mehrheit nimmt die Erzählungen erstaunlicherweise viel ernster. Ein Bekannter erzählte mir beispielsweise einmal, daß er im Urlaub weniger fliegen wolle, um das Klima zu schützen. So etwas fiele Grünen- oder FFF-Politikern sicher nicht ein.

Aber auch im einfachen Volke scheint das Klimathema mittlerweile weniger zu verfangen, wenn es ums Eingemachte geht, beziehungsweise um des Deutschen liebstes Kind, das Auto.

Man muß ehrlicherweise sagen, daß ein SUV heutzutage alles Mögliche sein kann. In der Familie habe ich schon einen Straßenfloh gesehen, den ich niemals als SUV erkannt hätte. Des Rätsels Lösung: PKW mit deutlich erhöhter Sitzposition heißen auch so.

Nichtsdestotrotz sind die Boliden vor allem in der Großstadt und den teuren Randsiedlungen häufig zu finden. Das ist nicht nur gefühlt – 2015 hatten die SUV noch einen Anteil von rund 10% bei den Neuzulassungen, also nur die Hälfte von heute.

Warum ein schicker Halb-Geländewagen mit hoher Sitzposition und breitem Radstand so beliebt beim Käufer ist, muß man die Männer unter den Lesern sicher nicht fragen. Pikant ist ja, daß echte Geländewagen wie ein Mercedes G (beim Bund „Wolf“) längst nicht so viel Platz beanspruchen wie ein breitbeiniger SUV.

Aber auch wohlhabende Frauen am Steuer dürften die schon physische Erhabenheit des SUV-Fahrers gegenüber den Normal-PKW-Besitzern zu schätzen wissen. Lustig ist daher die Antwort der Regierung auf die Grünen-Anfrage, daß die SUV-Käufer die Boliden für Familien-, Haustier-, Kranken- und Materialtransporte bräuchten.

Den Normalbürger, zum Beispiel den EIKE-Autor, stören die breiten Boliden höchstens als Hindernis bei der Parkplatzsuche oder im engen Innenstadtverkehr. Einer der grünen Anfrager im Bundestag hingegen sieht das Problem eher global:

Indem sie ihr Angebot auf solche Klimakiller ausrichten, untergraben sie den Klimaschutz im Verkehr.“

Es sei dringend notwendig, „den Trend ausufernder Zulassungszahlen von SUVs und Geländewagen endlich umzukehren“.

Folge:

Wer sich einen schweren Spritschlucker zulegen will, muß endlich über die Kfz-Steuer für seine ökologischen Schäden aufkommen.“

Mehreinnahmen sollen dann für zusätzliche Förderung (also Geldgeschenke) an reiche E-Auto-Käufer genutzt werden. Man stellt es sich bildhaft vor: Die Familienkutsche ist ein Verbrenner-SUV, und die klimabewußte Gattin kauft sich dann noch ein E-Auto als Ausgleich hinzu und kassiert die erhöhte KfZ-Steuer wieder ein, die ihr Mann vorher für den SUV bezahlt hat.

Für die Kunden, die diese Mischstrategie in einem Auto vereinen wollen, hat die Industrie gleich Akku-SUV im Angebot. Ein paar Beispiele:

EQC – Mercedes-Benz

Jaguar i-pace

BMW iX3

Tesla Model X

Audi e-tron

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44 Kommentare

  1. In Welt-Online der nächste Jubelartikel ohne jede Substanz. Das Batteriewunder steht vor der Türe…
    https://www.welt.de/wirtschaft/article216312938/Die-Batterie-Bilanz-Asien-duepiert-Volkswagen-Daimler-und-Tesla.html
    ….
    Musk selbst hatte diese Spekulationen angeheizt, indem er im August auf Twitter verkündete, dass es nicht mehr weit bis zu einem Akku sei, der 400 Wattstunden pro Kilogramm Batteriegewicht speichern könnte.
    ….
    Mein Diesel-Tank kann 11.000 Wattstunden/kg. Selbst bei 25% Wirkungsgrad kommen davon 2.750 Wattstunden/kg an die Räder. Also gut 7 mal mehr als das Ankündigungswunder von Egon Murks. Von der Ladezeit bzw. Tankzeit noch gar nicht gesprochen. Die Deutschen Leitmedien sind so blöde und lassen sich von jedem Blender hinter die Fichte führen. Was für ein Trauerspiel….

  2. Mein BMW 3er Touring Diesel ist Bj.2008.
    Zitat: „Wer Rückenprobleme hat, oder erst mal ein paar Wochen mit erhöhter Sitzposition gefahren ist, der wird nie wieder einen „Normalo“ kaufen.“
    Es muss komisch anzusehen sein, wenn ich aus dem o.g.Ding rauskrieche oder mich da reinzwänge. Das Aussehen ist mir schnuppe, aber der Bequemlichkeit zuliebe sinniere ich über einen Skoda Karoq nach. Da komme ich super rein und raus, verbrauche sogar weniger Sprit und es könnte dann sogar mein „Letzter“ sein!

  3. Ich bin Fan vom VAN.
    Sofa holen? Sitze raus, Sofa rein. 8 Mann? Sitzbank rein, Leute rein.
    Wohnanhänger? kein Problem.
    baut aber die Fahrzeugindustrie kaum noch. *Bus* ala T6, Vito etc. will ich nicht fahren, warum soll ich eine Schrankwand durch den Wind schieben? Und der Preis der vorgenannten, naja…

    Also: SUV, der kommt meinen Anforderungen noch am nächsten.

    • Haben Sie sich mal die Kofferräume der sog. SUV aus der Nähe betrachtet??? Die allermeisten SUV sind außen recht protzig groß, aber funktionale Zwerge, was Transportmöglichkeiten betrifft. Ob die viel Sprit fressen, entzieht sich meiner Kenntnis, ist aber u.U. nicht das größte Problem. Ich bin Ende vorigen Jahres vom langen Diesel-Scenic (130 PS) auf den Traveller von Peugeot umgestiegen (150 PS). Der Verbrauch liegt ungefähr gleichauf bei knapp 7 Litern, trotz der Fahrzeughöhe („Schrankwand…“). Der Scenic hatte schon riesig Platz (das haben die Franzosen einfach besser drauf…), aber beim Traveller kann man nun die Fahrräder reinschieben, ohne sie halb zerlegen zu müssen oder auf die seltsamen Gestelle auf der Kupplung (und dazu noch draußen) zu plazieren. Und Sofa ist bei Bedarf auch kein Problem. Und wenn man sich als nicht mehr so ganz junger Mensch an das bequeme Einsteigen und die gute Sicht gewöhnt hat ….., fehlender Fahrkomfort ist bei den heutigen Autos dieser Klasse kein Thema mehr, und ich habe den Eindruck, dass diese sich mehr vermehren als die blöden SUV.

  4. SUV.………

    warum ist der SUV ein Problem….?

    Betrachten wir es mal ganz nüchtern und realistisch.
    Ich fuhr schon einen Mitsubischi Jeep, als Single-Mann eine super Sache.
    Aber Frauchen mögen eben lieber elektrische Sitzverstellung wie Allrad und Untersetzung.

    Ich fahre nun einen Tiguan.
    Und der ist wenn mans recht besieht, ein etwas höherer VW Golf mit ein wenig mehr Bodenfreiheit.
    Also was ist da der Unterschied zum Normalfahrzeug ?
    Die Geländetauglichkeit ist beim Tiguan übrigens erstaunlich gut, aber wer wagt sich damit schon ins Off-Road Metier.

    Mein Tiguan ist ein „Track & Style“ damit er vorne einen grossen Böschungswinkel hat und ich im Winter des Morgens um 4 die Schneemaden der Räumfahrzeuge überfahren kann ohne mir die Stossfänger abzureissen.

    Er wiegt ca. 1600kg. ….. was wiegt ein VW Golf ?

    Ich hätte natürlich gerne einen Mercedes-G mit Portalachsen, so ein Männerspielzeug eben (((-:

    Naja, beim Blick in eine Brieftasche bleibts dann halt bei Tiguan. Frauchen findet den eh besser wie den G…… )-:

    Männer besehen sich das ganze eben aus praktischer Sicht und kommen zum Schluss …..das ein SUV nur Vorteile mit sich bringt.

    Wer Rückenprobleme hat, oder erst mal ein paar Wochen mit erhöhter Sitzposition gefahren ist, der wird nie wieder einen „Normalo“ kaufen.

    Aber eben, es geht nicht um den SUV, den nimmt man ais politischen Kalkül ins Visier weil er „noch“ von einer Minderheit gefahren wird, Ziel ist das Individualfahrzeug schlechthin.
    Also konstruiert man aus dem SUV ein Protzfahrzeug.
    Mit dem SUV hat man sich nur etwas herausgepickt um irgendwie zum ersten Erfolg in Sachen PKW Abschaffung zu kommen.
    Hier in der Schweiz zog man das SUV-Verbots-Initiative gegen SUVs vor Jahren damit auf, indem man behauptete, SUV würden bei einem Unfall die Menschen stärker verletzen.
    Das wegen ihrer „höheren“ Front.
    Aber wenn ich vergleiche wie viele Unfälle wir 1970 hatten, wie viele Tote es dabei gab und wie die Zahlen bei mehrfach mehr Autos 2020 liegen…… kann man den Unsinn sofort Ad-Acta legen.

  5. Also ich überlege mir auch einen SUW zuzulegen. Denn derartige Fahrzeuge kommen einfach besser mit den agressiven Bodenschwellen zurecht, die hier von der grün geprägten Nachbargemeinde auf der Straße installiert wurden. Und auf dem Weg zum Stellplatz lassen sich diese Hinternisse nicht umfahren. Insofern haben hier die Grünen dafür gesorgt, dass die, kürzlich erneuerte, Straße eigentlich nur noch für SUVs geeignet ist.

  6. Um von A nach B zu kommen reicht mein uraltes TöffTöff noch immer. Und da der nicht rostet werde ich den noch extrem lange nutzen können. Und die dicken TöffTöffs sorgen für viel weniger Spritverbrauch. In deren Windschatten zu fahren ist billiger und natürlich auch sicherer. Die Schrottautos eines Unfalls vor einem räumen die im Notfall weg.
    Nur kaufen würd ich mir so ein Ding nicht. Unsereiner würde praktisch keine Parkplätze mehr finden. Jetzt hab ich immer einen da, wo ich hinfahre. Hab ja auch ein Winzauto mit nur 60 PS. Der ist natürlich langsam beim Anfahren an den Ampeln und auf der Autobahn.

  7. SUV kaufen, leasen, fahren ist einfach nur Mainstreamverhalten der Konsumenten. Weil die große Masse aus Mainstreamverhalten SUV fahren will, sich die meisten Leute aber einen SUV nicht leisten können, sind die meisten SUV nur Pseudo-SUV. Es ist eigentlich lächerlich mit einem (echten) SUV, was ja eine Kombination von Lkw und landwirtschaftlichem Traktor ist, in der Stadt und auf der Autobahn rumzufahren.

    Lachen muss ich auch immer dann, wenn ich auf der Autobahn im Stau stehe und die Leute mit ihren SUV das ebenso machen, anstatt ihre Allradfunktion zu aktivieren und über den Acker neben der Autobahn dem Stau davon zu fahren. Das ist doch die eigentliche Funktion von SUV, die diese SUV-Fahrer sonst nie gebrauchen können.

      • Sehr geehrter Herr Roth,
        ich würde den Kommentar als realistische Einschätzung einordnen.
        Mit einem Geländewagen auf der Straße zu fahren ist, hinsichtlich des deutlich erhöhtem Verbrauchs, barer Unsinn. Sowas braucht der Landwirt, um mal schnell auf die Koppel zu eilen, oder der Forstwirt, um über wüste Waldwege schnell zu seinem Holz zu gelangen.
        Allerdings man muß noch einschränken, daß vor allem viele ältere Leute sich so ein Fahrzeug vor allem wegen der erhöhten Einsteigeposition kaufen, weil man nahezu im Stehen ein und aussteigen kann – während man bei einem normalen PKW tief nach unten muß. Hüft- und Knieschäden sorgen für die Suche nach Alternativen.
        Aber das soll bitte Jeder für sich entscheiden. Der saufende SUV verlangt dann seinen Tribut eben an der Tanke.
        Viele Grüße
        S. Eulitz

  8. Ich habe da mal ne Frage an die Gelehrten dieser Runde:

    Wieviel % Stahl steckt in einem normalen Auto?
    – Und was sonst?
    – Und wieviel in einem Elektro dito?
    – Und was sonst?
    Greta, lilla, will nur in der Eisenbahn fahren, so folgende Frage:
    Wieviel % Stahl steckt in einer Lokomotive?
    – Und was sonst?
    – Und in einem Eisenbahnwagon, braucht nicht mal 1.Klasse zu sein:; Und was sonst?
    Wieviel Stahl steckt in einem Flugzeug- ausser Aluminium?
    – Und was sonst?
    = Lösung der Aufgabe? Wie die 8 % der Emissionen die die Stahlerzeugung verursacht, zu verstecken, so das Greta weiter Bahn fahren kann…
    Ich nehme da mal an dass -“und was sonst“- Oljeprodukte sind…
    Oder?

    • Sehr geehrter Herr sibbe,
      Greta würde auch in einem von Bio-Kühen gezogenem Wohnwagen reisen, solange es Aufmerksamkeit erregt und ihr Tross jederzeit eingeflogen werden kann.
      In der Zukunftsvorstellung der Weltverbesserer gibt es für die breite Masse weder Flugzeug, Eisenbahn und Auto, weil es keinerlei genehmigten Individualverkehr mehr gibt. Die Weltverbesserer sind ja der Meinung, daß es vollauf genügt, wenn sie mobil sind – also die Spitze der heiligen Einfältigkeit. Die Masse der Weltverbesserer wird sich auch in Zukunft hüpfend fortbewegen – mit weiteren Schäden des zentralen Nervensystems aufgrund der Erschütterungen. Mit der Frage nach den Bestandteilen, Herstellungsprozessen und Betriebsaufwendungen, ihrer Beförderungsmittel sind diese Personenkreise ohnehin heillos überfordert.
      Da man zudem weder einem Verrückten seinen Geisteszustand klarmachen und einem Idioten nicht seine Idiotie erklären kann ist es zudem unmöglich, mit Leuten zu diskutieren, die beide Eigenschaften auf sich vereinen.
      Da diese Leute, bar jeden Wissens, zudem noch glauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben…empfehle ich Ihnen die Beobachtung aus sicherer Distanz.
      Nicht aufregen…nur wundern…
      Viele Grüße
      S. Eulitz

  9. Die Zeitgeistigen sind die versammelte Blödheit – Verzeihung, die einbetonierte Ignoranz. Diejenigen, die die Welt am Wenigsten verstehen, wollen die Welt verbessern.
    Eine Bekannte hatte mich in ihren kleinen VW mitgenommen. Ich hätte beinahe einen Helfer zum Aussteigen gebraucht.
    Selber fahre ich einen Ford Connect, Verbrauch max. 7 Liter. Aber erhöhte Sitzposition. Darauf kam es mir an. Und auf Laedefähigkeit.

  10. Wenn ich mich ganz dumpf zurückerinnere entstand der Begriff „SUV“ nicht aus „Sport Utility Vehicle“, sondern aus „Special Utility Vehicle“. Also kein Sport-, sondern eher ein Sonderfahrzeug, was es ja auch ist.

    Gruss D. Sauerwald

  11. Ich kaufe mir nur einen „neuen“ Gebrauchtwagen, wenn der alte gestohlen wurde (wie zuletzt mein W123T). Es gibt genug freie Werkstätten, die ein solches Kaufverhalten durch angemessene Reparaturen unterstützen. Der Neuwagenmarkt ist durch Subventionen für E-Kraftwagen und überzogene Abgasvorschriften verdorben.

  12. Das mit der erhöhten Sitzposition trifft eindeutig zu. Deshalb kaufe ich mir auch keinen Ferrari… Nicht ganz klar wird, ob jetzt die nicht geförderten aber steuerlichen Dukatenesel wie Benziner und Diesel samt der Autoindustrie nach grünen Wünschen nun endgültig abgewürgt werden. Warteschlangen gibt es offenbar bei E-Mobilen, obwohl die Neuzulassungen nur 6% ausmachen sollen. Nichts wünsche ich mir mehr, als dass diese total irre und verfehlte grüne Klima- und Energiepolitik endlich die längst überfällige Bauchlandung macht. Dazu müssen allerdings vorher nicht wenige in die Klapse…
    „Die schweigende strukturkonservative Mehrheit nimmt die Erzählungen erstaunlicherweise viel ernster. Ein Bekannter erzählte mir beispielsweise einmal, dass er im Urlaub weniger fliegen wolle, um das Klima zu schützen.“
    Ist es nicht traurig, wieweit die systematische Klimaverblödung sich schon in die Hirne festgefressen hat?

    • Sie wollen keinen Ferrari? Also, wir nehmen einen. Wenn Sie uns einen spenden, erhaqlten Sie selbstverständlich eine Quittung fürs Amt und eine Ehrenmitgliedschaft

  13. Erhöhte Sitzposition… Das ist der Grund für den SUV-Boom. Wenn man heutige Autos mit denen aus den 90ern vergleicht, fällt auf das Gürtellinie sehr viel höher liegt. Damit ist die Sicht auf die Straße insbesondere beim Einparken extrem schlecht geworden. Der Blick nach hinten erinnert an den Käfer mit Brezelfenster. Dies ist den erhöhten Anforderungen an den Insassenschutz geschuldet. Ebenso ist das Gewicht des Kfz nahezu verdoppelt. Eine erhöhte Sitzposition schafft da Abhilfe.
    für den Spritverbrauch wirkt sich dies katastrophal aus. Forderung der Grünen müsste die Rückkehr zu den 90ern sein!

    • Quatsch, der Spritverbrauch eines normalen SUVs ist bei einem Dieselmotor nur marginal höher als bei einem Auto mit gleichem Rauminhalt (also z.B. einem Kombi, der dann aber deutlich länger ist und somit mehr Grundfläche beansprucht). Bei einem Benziner sind es im Schnitt etwa 10% mehr, was aber auch noch zu verschmerzen ist. SUVs sind die intelligente Lösung auf die Fehlentwicklung der letzten 40 Jahre, die die Autos immer niedriger werden lies. Allerdings, wie schon angedeutet, gehört in einen ordentlichen SUV ein ordentlicher Diesel.

    • Nun ja, lesen wie mal wie viele Unfälle es 1970 gab und wie viele dabei starben.
      Die schwereren Wagen von heute sind massiv viel sicherer geworden und auch für den Unfallgegner sicherer.

      Mein Vater hatte damals …..nach dem VW Käfer, einen VW-K-70.
      Nach 5 Jahren wurde ein Motorwechsel nötig, etwas was man sich heute kaum noch vorstellen kann…. war damals kein grosser Grund sich aufzuregen.
      Das gabs halt……
      Und die Wagen wurden nahezu immer wegen Rost ausgemustert, wenn es der Motor nicht war.
      Autos wie der Ford Taunus, den wir später hatten, waren auch schon sehr voluminös, aber trotzdem sehr unsicher.

      Mein eigener Ford Sierra wog vor 25 Jahren 1200 kg, hatte 2 Liter mit 120 Ps und einen Verbrauch von 8 Liter, er hatte keine Aircon.
      Mein Tiguan hat ca. 1650 kg. 2 Liter, 190Ps und 9 Liter.

      Aber er ist ca. 20 mal sauberer wie es der Ford Sierra war.

      • Der VW K-70 war meines Wissens ein NSU. Und was die Deutschen für Autos bauten, war bis auf Mercedes inakzeptabel. Ich hatte bereits 1967 in den USA ein excellentes Auto kennengelernt: Den Ford Mustang.

    • Hallo Hr. Kuckuck,

      Spritverbrauch (Diesel): Leergewicht 1825kg, Allrad, 7-Gang DKG, 245-er Bereifung, 1,65m hoch, 1,85m breit. Frau immer unter 5,5l/100km, ich meistens unter 5l/100km. Wenn Fragen, fragen.

      Gruss D. Sauerwald

  14. „Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Hubraum!“

    @M. Schraag: Bei den die Welt rettenden VW Bussen T5 und T6 kann der „Besitzende“ froh sein, wenn die Motoren die 100.000 km überhaupt schaffen. Manche der hochgezüchteten Bi-Turbo TDI sind schon bei 65.000 km hinüber. So sieht die die Welt rettende Nachhaltigkeit bei VW aus, von der Unfähigkeit der Deutschen, haltbare Steuerketten oder Nockenwellenversteller zu bauen, will ich an dieser Stelle gar nicht erst reden. Ein deutsches Auto kommt mir NIE WIEDER auf den Hof, ich habe die Verarsche durch deutsche Weltretter satt!

    Wenn ich könnte, würde ich kein einziges deutsches Produkt mehr kaufen.

    • Was mir auch noch auffällt bei den SUV- Fahrer und was für mich immer sehr belustigend ist: Ich habe den Eindruck, dass insbesondere kleinere Personen bevorzugt SUV fahren. Es ist dann sehr lustig zu beobachten, wie diese kleinen Leute aus dem hohen SUV „aussteigen“. Da diese Leute wegen ihren kurzen Beinen beim Aussteigen nicht bis an den Boden kommen, springen sie aus ihrem SUV raus, so wie ein Dackel aus dem Auto hüpft, statt auszusteigen. Immer wieder lustig zu sehen. Ein Sketch aus dem wahren Leben
      Bei echten SUV’s kommt als Aussteigehilfe übrigens automatisch ein Trittbrett zu Vorschein.

      • Krautner………….. gerade bei echten SUVs gibt’s keine Trittbretter, denn die sind im Gelände stark gefährdet….. ausser man hat schon Portalachsen und das Trittbrett steht 40 cm über Grund.

        So so, kleine Leute und grosse Autos und die welche einen „grossen“ haben fahren Fiat-500….. ist das ihre Denke ? Boah…..

        Nein, ich bin auf dem Bauernhof aufgewachsen, kann mir wegen Frauchen aber nicht gut einen Landrover Defender anschaffen.

        Nochmals in Deutsch…. SUVs sind einfach viel praktischer wie Normalos.
        Wer ein SUV kauft handelt ganz einfach rational.

    • Nun ja, ….Bi-Turbo.

      Es ist sicher nicht die beste Sache einen Vierzylinder einfach immer noch mehr aufzublasen.
      Also mein Tiguan hatte in 9 Jahren noch keine Reparatur aber auch nur einen Turbo. Wer aber einen Bi-Turbo kauft, der fährt vielleicht auch anders….?
      Mein Ford Sierra aus den späten 80igern schaffte mit mir 330ooo km und es war der Rost nicht der Motor der dessen Ende besiegelte.
      Aber ich bin wohl nahezu der einzige der damit 330ooo schaffte.

      Ich hatte zwischendurch auch mal einen kleinen Mitsubischi Pajero-Pinin.
      Nach 4 Jahren hatte ich erste Durchrostungslöcher im Radkasten
      Es war nicht der einzige Mitsubishi von mir, aber von der Marke dann der letzte.
      Mein Tiguan gerade vorgeführt….. ohne vorher in der Garage gewesen zu sein.
      Nach 9 Jahren ohne Problem, nichts, never.

  15. An Verlogenheit kaum zu überbieten, die Folge einer Wohlstand-zerstörenden Politik dieser Bundesregierung/EU:
    „Die Familienkutsche ist ein Verbrenner-SUV, und die klimabewußte Gattin kauft sich dann noch ein E-Auto als Ausgleich hinzu und kassiert die erhöhte KfZ-Steuer wieder ein, die ihr Mann vorher für den SUV bezahlt hat.“

    Heute in der welt-online zu lesen (https://www.welt.de/wirtschaft/article216111174/Klimaschutz-VW-Chef-Diess-haelt-Diesel-Preis-fuer-zu-niedrig.html):
    „Klimaschutz, VW-Chef Diess hält Diesel-Preis für zu niedrig, Volkswagen will setzt voll auf Elektroautos. Vorstandschef Herbert Diess fordert von der Politik, die nötigen Rahmenbedingungen für die Transformation zu schaffen. Dazu gehöre auch, dass der Diesel-Preis zu niedrig sei.“

    Die Automobil-Industrie zerstört sich selbst!

    Wo sind die Manager der Industrie, die Politiker von den Altparteien, die Journalisten von den Altmedien (insbesondere dem ÖRR), die gegen diesen Irrsinn ankämpfen?

    Antwort: Nicht vorhanden, keiner von diesen Feiglingen traut sich aus der Deckung!

    Die Massenentlassungen werden kommen, und damit die sozialen Unruhen. Und dank EIKE wird keiner sagen können, er hätte es nicht gewußt.

  16. Ich wohne in einen Stadtteil mit hohen Grünwähleranteil.

    Da kutschieren die Eltern ihre Kinder per SUVs zur Grund-Schule. Immer Stau vor der Schule. Am besten noch bis in den Schulraum fahren!

    Um die Ecke dann der nächste Aleco-Bio-Supermarkt.

    Warum fahren die solche Panzer?

    Ganz einfach, da wir in Deutschland so aggressive Autofahrer haben. Alle mit eingebauter Vorfahrt und eigener Straßenverkehrsordnung unterwegs! Und alle natürlich immer im Recht! Die Polizei macht eh nichts!

    Diese Wagen parken auch noch Rad- und Gehwege zu. Denn die Parkplätze sind noch auf die Autos der 60-70er Jahre ausgelegt.

    Und an Badessen, etc. ist auch kein Durchkommen für Rettungsfahrzeuge mehr. Rettungsgassen werden auch immer schmaler durch die breiten SUVs.

    Darüber sollte man sich mal Gedanken machen und nicht ums Klima.

    • „Stadtteil mit hohen Grünwähleranteil.“ – In Bremen gibts das noch? Wo kann man denn da noch gut Geld verdienen, um Grün zu sein? Ich wete, daß der Ausländeranteil dort niedrig ist, und der Flü-Anteil sogar eher symbolisch. Im Steintorviertel haben die Grün*isierenden ja randaliert, als 2013 ein Asylheim eingerichtet werden sollte.

      • In Schwachhausen wohnen jetzt sie Alt68er und wohlsituierten Familien, die grün wählen. In der Kirche um die Ecke haben die nur ein paar Flüchtlinge aufgenommen und syrische Abende, etc. veranstaltet. Auch dem Steintorviertel ziehen die Alt68er weg. Wegen der Flüchtlingsdichte am Sielwall und der Drogenkriminalität. Dort wohnen jetzt die Autonomen! Und Frau Boetius vom AWI. Solche Leute leben da in den Villen.

        • Gleich mal die Karte von Gugl bemüht. „Schwachhausen“ paßt ja für 68er. Und die fliehen aus dem „Viertel“ und Steintor? Dann ist klar, was kommt. Das bereicherte Kreuzberg will allzulange auch kein Akademix mehr bewohnen. Auf Dauer sind es einfach zu viele Migranten, die sich in den Innenstädten breitmachen.

  17. Merkwürdigerweise wird die Frage nach VW- oder sonstigen Kleinbussen nicht gestellt. Die bieten auch eine höhere Sitzposition und mehr Platz, verbrauchen in der Tendenz mehr Sprit. Erklärbar ist das nur, weil sich ‚SUV‘ als Feindbild eingeprägt hat, dies also rein emotionaler Natur ist. Rationalität ist von Grünen eh nicht zu erwarten.

    • Kleinbusse sind idR Transportfahrzeuge und keine Elterntaxis und Statussymbole. Da liegt der Unterschied.

      Hatte selbst einen Transporter. Die sind auch nicht zum Rasen geeignet.

      • Also in unserer Gegend (schwäbisch-bürgerlich) sind VW-Busse fast ausschliesslich Elterntaxis und Freizeitfahrzeuge, meist für Familien mit nur 2, manchmal 3 Kindern. Vor Schulen, Bädern und Sportanlagen täglich zu beobachten. Ein Durchschnitts-SUV wirkt daneben geradezu zurückhaltend und gediegen. Die T5 und T6 Multivans und Californias sind angesichts der Listenpreise definitiv Statussymbole. Bei uns werden die i.d.R. von (oft grün wählenden) Lehrern, leitenden Angestellten und Beamten mit traditioneller Familie gefahren (2-3 Kinder). Damit geht´s 3-10 Mal im Jahr zum Skifahren, Wandern, Städtetrips und sonstigen Wochenendausflügen. Und 160km/h-VW-Bus-Geschosse auf der linken Spur sind keine Seltenheit. V.a. auf den großen Längsachsen A7, A5 usw.

        Herrn Schraags Wahrnehmung (SUV als emotional aufgeladenes Feindbild) ist also schon gerechtfertigt. Wer SUV´s bekämpfen will, muss folglich auch privat genutzte Kleinbusse bekämpfen. Ich kann im Gegensatz dazu beobachten, dass zumindest bei uns in der Gegend SUV´s häufig von auf dem Land lebenden Familien gefahren werden, die damit Pferdeanhänger, Brennholz- und sonstige Lastenanhänger ziehen, also im Rahmen ihres Familienbetriebs oder einfach ihres ländlichen Lebens durchaus sinnvoll nutzen. Und mit dem können sie eben auch zur Kirche oder zum Amt fahren. Früher hatte man dafür 2 Fahrzeuge: den VW-Transporter oder Hanomag als Arbeitsauto, den Daimler für Sonntags und für die Stadt.

        Ich vermute, dass das Feindbild SUV eher aus den Großstädten kommt, wo häufig die ganz dicken Protz-SUV zu sehen sind, die dann auch überdurchschnittlich raumfordernd sind (auf Parkplätzen, engen zweispurigen Straßen usw.).

        Durchschnittliche und leistbare SUV haben sich ganz einfach als äußerst praktische, komfortable und zuverlässige Universalfahrzeuge erwiesen, vor allem im ländlichen Bereich. Oft machen sie ein zweites Fahrzeug überflüssig. Daher macht eine pauschale „Bekämpfung“ von SUV auch keinen Sinn. Das ganze Thema muss viel differenzierter betrachtet werden. Da ist der primitive grün-linke Weltrettungs-Populismus fehl am Platz.

        • So sehe ich das auch!
          SUVs sind ein bestimmter Fahrzeugtyp. So wie Kleinwagen, Kombis, Cabrios usw..
          Es gibt einem schon zu denken, dass man unserer Gesellschaft sogar so etwas Belangloses, Abstraktes wie einen „Fahrzeugtyp“ als pauschales Feindbild einpflanzen kann!
          Dabei fällt dem Großteil der SUV-Verschreier offenbar nicht auf, dass sämtliche Argumente, die sie gegen SUVs anführen, genauso auch auf z.B. Kleinbusse zutreffen:
          Hohes Gewicht, Fußgängerschutz, Versperrung der Sicht im Straßenverkehr.
          Aber die Fahrer von T6 Multivan, V-Klasse, usw. (die, die ich kenne, sind damit fast ausschließlich allein unterwegs!) sind diesen Angriffen nicht ausgesetzt, obwohl die Sachverhalte gleich sind!
          Dabei sind die meisten „SUVs“ ja gar keine SUVs im ursprünglichen Sinne, sondern einfach nur PKWs mit einer höheren Karosserie und aufrechter Sitzposition. In diesem Sinne erscheint es mir fragwürdig, wie das von grünen Politikern immer und ewig geforderte „SUV-Verbot“ denn umgesetzt werden sollte? Wie aufrecht darf denn die Sitzposition in einem Auto bitteschön sein?
          Dieser albernen Debatte wird nun noch die Spitze aufgesetzt, wenn man sich mal die allheilenden E-Autos ansieht, mit denen demnächst alle unserer Probleme gelöst sein werden:
          Ein Tesla Model S – das mustergültige Vorbild für alle Autobauer auf der Welt dafür, wie ein zeitgemäßer PKW! heute auszusehen hat – hat ein Leergewicht von 2,1t, soviel wie ein Mercedes GLE – oder ein T6 Multivan!
          Ein Model X oder ein Mercedes EQC bringen gar 2,5t auf die Waage! Und diese Fahrzeuge sollen die Zukunft des Automobilbaus symbolisieren!?
          Ja, es gibt auch SUVs, die so viel wiegen. Das sind aber 7-Sitzer mit 3,5t Anhängelast! Also eher die Ausnahme und – ehrlich gesagt – keine Debatte wert.
          NIEMAND spricht diesen Umstand jemals an! Diese Zahlen werden einfach übergangen. Auch von all diesen Testzeitschriften. Dabei liegt hier ein wirklicher Missstand verborgen! Denn der breiten Masse ALLER Fahrzeughalter wird demnächst ein Materialaufwand aufgezwungen, den diese nicht brauchen und den die meisten auch nicht haben wollen, den diese aber werden bezahlen müssen!
          Man kann am Beispiel der „Energetischen Sanierung“ von Wohngebäuden und deren Auswirkungen auf die Mietpreise schon heute sehr schön erkennen, wo uns diese Politik hinführt: Die Masse kann es irgendwann nicht mehr bezahlen!
          Eine Gesellschaft, in der Verbraucher nicht frei ein ihrem Benutzerprofil entsprechendes Produkt auswählen dürfen, in der Unternehmen nicht frei entscheiden dürfen, welches Produkt sie herstellen, betrachte ich als gescheitert! Wir bewegen uns dann ein weiteres Stück in Richtung einer DDR, in der der Staat vorgibt, wie der Mobilitätsbedarf der Bevölkerung und ein dazu passendes Auto auszusehen hat!

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