Masse statt Klasse – Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD, welche IPCC kritischen Wissenschaftler sie zur Beratung hinzugezogen hätte.

Von Michael Limburg

In einer Kleinen Anfrage wurde die Bundesregierung gefragt, ob sie jemals auch IPCC kritische Wissenschaftler zu Konsultationen vor und während der Exekution ihrer Klimaschutzpolitik hinzugezogen hätte. Ihre Antwort ist Nein. Zu ihrer Entschuldigung führt sie ausgerechnet den Wissenschaftsbetrug des James Powell an und das öffentliche Fachgespräch vom November 2018 bei dem Prof. Nir Shaviv öffentlich und in unverschämt primitiver Weise von seinem Kollegen Anders Levermann, ungerügt von der Vorsitzenden nieder gemacht wurde. Masse statt Klasse, Betrug statt Wissenschaft.

Wissenschaftlichen Marxismus – Leninismus als Lehrmeister

Die Theorie des wissenschaftlichen Marxismus – Leninismus wurde (und wird) auf der ganzen Welt gelehrt, war im Ostblock Staatsdoktrin und wurde von tausenden von Wissenschaftlern tagtäglich durch neue Belege und Beweise bereichert. Sie erwies sich indes nicht einmal als falsch, sondern als Nicht-Wissenschaft, allein aus Ideologie bestehend. Aber menschgemacht versteht sich.

Doch selbst unter den Gelehrten, die dieser Ideologie anhingen, gab und gibt es – bis heute – Streit über den rechten Weg. Deswegen hätte eine Umfrage oder Literaturstudie unter den sicher hunderttausenden von Studien – allesamt peer reviewed – zwar sehr hohe Zustimmungsraten, aber niemals von fast 100 % gefunden,

Diese Zustimmungsrate bleibt der Hypothese vom menschgemachten Klimawandel vorbehalten, wie die Bundesregierung gerade wieder mal verkündete.

Denn geht es nach ihr, dann würden 99,94 % „allesamt von Fachkollegen und Fachkolleginnen geprüfte (peer reviewed) wissenschaftliche Artikel(n)“, und nur die von 1991 bis 2015, die Hypothese vom menschgemachten Klimawandel, der zudem wie es im Mandat des IPCC festgehalten wird, riskant sei, „bejahen“.

Doch, das schreibt Bundesregierung tatsächlich, 99,94 % und bezieht sich dabei auf die Meta-Studie eines James Powell von 2016.  Den Anlass dazu gab eine Kleine Anfrage der AfD Fraktion vom 6.Juli 2020, welche die Fragen der NGO Klimafragen.org wohl der Reihe nach der Bundesregierung in Form „Kleiner Anfragen“ vorlegt.

Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage

In dieser Kleinen Anfrage wurden nur zwei Fragen gestellt:

  1. Sind der Bundesregierung der U.S. Senate Minority Report, die Eingabe an den damaligen US-Präsidenten Barack Obama, der Offene Brief an UN- Generalsekretär Ban Ki-Moon, die Petition an den US-Präsidenten Donald Trump oder die jüngst erfolgte Eingabe im Namen von 500 Wissenschaft- lern an den UN-Generalsekretär Antonio Guterres mit ihren Inhalten bekannt (sämtliche Dokumente vgl. Vorbemerkung der Fragesteller)?
  1. Wen hat die Bundesregierung zu ihrem eigenen Verständnis und zu ihrer Auseinandersetzung mit Klimafachveröffentlichungen, die die Hypothese vom gefährlichen menschgemachten Klimawandel ablehnen oder den menschlichen Beitrag als weniger entscheidend einstufen, für ihre Entscheidungsfindung konsultiert?

In Ihrer Antwort, die seit dem 16.7.20 vorliegt und im Internet abrufbar ist (hier) schrieb die Bundesregierung zu Frage 1:

„Der Bundesregierung sind genannte Schriftstücke bekannt.“

Und zu Frage 2 zwar einen längeren Sermon – auf den ich gleich noch ein wenig eingehen werde- der zusammengefaßt aber sinngemäß lautet:

„Keinen“

Das war´s, aber noch nicht ganz. Denn in diesem längeren Sermon verteidigte sich die Bundesregierung mit der Behauptung, dass ja das IPCC schon alles erforscht und geprüft hätte, und zu 95 bis 100 % „ äußerst wahrscheinlich“ sei, dass der Mensch den Klimawandel verursache und weil „die Berichte des IPCC beruhen auf tausenden von Veröffentlichungen aus aller Welt und zehntausenden von Gutachterkommentaren“ die „ausgewogen, verlässlich und vollständig“ seien, es kein Bedarf mehr an anderen evtl. abweichenden wissenschaftlichen Meinung gäbe.

Das IPCC ist wohl zu befangen und kann allein nicht zur Rechtfertigung dienen

Doch weil Ihr selber diese Darstellung wohl auch zu dürftig vorkam, schließlich folgt das IPCC bekannterweise nur seinem strikten Mandat, nachzuweisen, dass der Klimawandel menschgemacht und riskant sein, verwies sie im Folgenden auf die Metastudie des James Powell von 2016, dass 99,94 % von 54.195 der von „Fachkollegen und Fachkolleginnen geprüften (per reviewed) wissenschaftliche Artikel aus dem Zeitraum von 1991 bis 2015“ den menschengemachten Klimawandel bejahen würden.

Abgesehen von der Tatsache, dass selbst zu Sowjet- bzw. DDR Zeiten eine solche  Zustimmungsrate, s.o. auch unter „Wissenschaftlern“ des Marxismus-Leninismus ungewöhnlich hoch gewesen wäre, also in diesem Fall zu einer echten Pseudowissenschaft, wobei die Zustimmungsverweigerung auch noch ganz praktisch schwer sanktioniert wurde, ist diese Aussage der Bundesregierung auch sachlich falsch.

Denn der Studienautor James Powell suchte nicht nach der Zustimmung der Studienautoren – ebenso fälsch als Bejahung der Hypothese vom menschengemachten Klimawandel interpretiert-, sondern nach der vermuteten Ablehnung dieser Hypothese. Und das auch nicht in den viele Seiten umfassenden Studien selber, sondern allein in deren Zusammenfassungen (Abstracts).

Und er suchte auch nicht in Studien zu den Ursachen des Klimawandels, sondern zu allen Studien in denen die Suchwörter „Global Warming“ und „Climate Change“ vorkamen. Deshalb findet er hauptsächlich Arbeiten, die gar nicht nach den Ursachen der Erderwärmung fragen, und übersieht dabei viele, die danach fragen. Aber auch darin sucht er nicht danach, ob die „Bejahung“ der Hypothese von der menschgemachten Erwärmung  expressiv verbis erklärt wäre, sondern allein darauf, ob das Wort „reject“ (zurückweisen) vorkäme.

Da er überdies nicht weiß, was und in welchem Umfang „reject“ also zurückgewiesen wurde, erweist sich seine Meta-Studie, mit der die Bundesregierung ihre Verweigerung begründet, nur als wissenschaftlicher Betrug. Als Pseudowissenschaft. Ebenso hätte er nach einem Abzählreim wie eene, meene, muh suchen können, bzw. dessen Rückweisung. Es wäre auf dasselbe hinaus gekommen.

 

Nach der Betrugs-Masche Powell als richtig zu erkennende Hypothesen

Wäre sie es nicht so, kann mit Fug und Recht, als durch Fachliteratur bestätigte Hypothesen, ebenso bewiesen, feststellen:

  1. Die Regierung Merkel hat das Ziel, die deutsche Wirtschaft zu zerstören und Armut herbeizuführen.
  2. Die UN ist ein kommunistisches Regime, das den vermeintlich menschengemachten Klimawandel nutzt, um Armut herbeizuführen.
  3. Unter den Parteien des Bundestages herrscht Konsens darüber, dass ihr Daseinszweck in Korruption und Selbstbereicherung besteht.

Alle 3 Hypothesen wurden durch den Soziologen Michael Klein nach der Methode Powell mit deutlich über 97 % bestätigt. Dabei wurden für die Hypothese 1 über 49.000 wissenschaftliche Studien überprüft, für die Hypothese 2 über 420.000  und für die Hypothese 3 immer noch 373 Arbeiten.[1]

 

Ein Irrtum wird zur Lüge, wenn er bewusst beibehalten und nicht korrigiert wird.

In seiner Rede vor dem Plenum am 12.9.19 wies der AfD Abgeordnete Hilse die Bundesregierung auf diesen Wissenschaftsbetrug des James Powell hin. Und gab ihr so Gelegenheit sich zu korrigieren, bzw. in diesem Fall auch zu distanzieren. Doch die Reaktion der Bundesregierung war so wie oben beschrieben. Und damit erkennt sie automatisch auch die Richtigkeit der oben aufgeführten drei Hypothesen an.  Millionen Fliegen können eben nicht irren.

Bleibt nachzutragen, dass auch ein tragisch komischer Teil in der Antwort vorkommt. Das sei hier noch kurz erwähnt.

Obwohl die Bundesregierung direkt nach Konsultationen, die sie durchgeführt hat, gefragt wurde, verweist sie zu ihrer Entlastung auf den Fachvortrag des Sachverständigen Prof. Dr. Nir Shaviv im Umweltausschuss – übrigens auf Vorschlag der AfD – anlässlich des öffentlichen Fachgespäches im November 2018.

Zitat  Dabei werden im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages unterschiedliche Perspektiven angehört; so wie die von Nir Shaviv, auf den auch im U.S. Senate Minority Report ver- wiesen wird (vgl. S. 97 f.). Er nahm zur Klimakonferenz der Vereinten Nationen im Jahr 2018 an einem öffentlichen Fachgespräch teil und hatte dabei Gelegenheit seine Zweifel am menschengemachten Klimawandel öffentlichkeits- wirksam zu äußern (siehe www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2018/kw4 8-pa-umwelt-klima-578906).

Zitatende

Und führt damit gezielt in die Irre, bzw. betreibt damit wieder Etikettenschwindel, denn an diesem, ausschließlich von den Parlamentariern veranstaltetem Fachgespräch, nahm zwar der unbedarfte Florian Pronold als Mitglied der Regierung teil, hütete sich aber wohlweislich auch nur eine einzige Frage zu stellen, und machte eher den Eindruck nicht anwesend zu sein, wohl aber wurde Prof. Shaviv in ungebührlicher Weise und entgegen aller wissenschaftlichen Tradition, von seinem Kollegen Prof. Levermann verbal niedergemacht, ohne sich dafür einen Ordnungsruf seitens der Vorsitzenden (Grüne) Frau Kottig -Uhl einzuhandeln.

Das also war die „Konsultation“, welche die Bundesregierung uns unterjubeln will. Sehen Sie hier das Video dazu.

Dieser Text wurde unter Verwendung von Teilen (hier und hier und hier) einiger früheren EIKE News erstellt.

[1] Quelle Quelle mit weiteren Details dazu: https://www.eike-klima-energie.eu/2019/09/01/unabweisbare-schlussfolgerung-nach-vorgabe-der-bundesregierung-975-wissenschaftler-konsens-merkel-ruiniert-deutsche-wirtschaft/

 

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16 Kommentare

  1. „Historisch gesehen war der Konsensanspruch die erste Zuflucht der Schurken. Dies ist ein Weg, um eine Debatte zu vermeiden, indem behauptet wird, dass die Angelegenheit bereits geklärt ist. Wann immer Sie hören, dass der Konsens der Wissenschaftler sich auf irgendetwas einigt, greifen Sie nach Ihrer Brieftasche.“
    – Michael Crichton
    Die Powell Studie taugt nicht als Argumentation der Regierung, selbst wenn man deren Denkweise voraussetzt. Die Frage muss lauten: Ist der Mensch zu 100% für diese moderate Klimavariation verantwortlich? Die Studien möchte ich dann sehen, die das zu 99% bejahen. Sucht man wie Cook nach: Hat der Mensch einen Einfluss auf das Klima?, kommt man zu hohen Zustimmungen. Ob der geschätzte Einfluss 1% o. 100% ist, ist dabei nicht untersucht worden. Also kann von Konsens keine Rede sein. Auch nicht nach Maßstäben der Regierung. Und dass der IPCC sich die Studien aussucht u. auf Gutachten (siehe Dr.Lüning, siehe auch Nr. 35 in der u.g, Quelle) gar nicht o. nach Gutdünken reagiert, dürfte bekannt sein. Wie sieht es mit 46 ehemaligen Experten des IPCC aus, die sich heute von der Arbeitsweise des IPCC distanzieren?
    https://climatism.blog/2020/03/07/46-statements-by-ipcc-experts-against-the-ipcc/?fbclid=IwAR0c70by0GQiKHGPMIwapYYV_IjgTNT0UvgAduViViFwgN4yjkNH_4PUhtI

  2. In meinen zahlreichen Kommentaren, in denen von „Die Sonnenaktivitäten sind auf einem Minimum, Unheil in Form einer globalen Abkühlung droht“ die Rede ist, beziehe ich mich auf Prof. Henryk Svensmark und natürlich auch auf Prof. Nir Shaviv von der Hebrew University of Jerusalem. Siehe u.a. auch EIKE, 6.Februar 2020, „Nir Shaviv & Henrik Svensmark – DEUTSCHE VERSION – Welche Rolle spielt die Sonne im Klimawandel?“. Da wird sehr überzeugend dargestellt, wie das mit dem ständigen, zyklischen Klimawandel funktioniert:

    Geringe Sonnenaktivitäten -> mehr Wolken und Niederschläge -> es wird kälter

    Im aktuellen Klima-Zyklus soll es eben wieder einmal kälter werden, nix Erderhitzung. Die Frage ist nur, wie schnell und wie tief sinken die Temperaturen? Wieder eine kleine Eiszeit wie die, die vor 200 Jahren zu Ende ging? Siehe u.a. auch EIKE, 4.November 2019, „Die wirkliche Klima-Krise ist nicht globale Erwärmung, sondern Abkühlung – und sie könnte schon begonnen haben“.

    Eine verantwortungsvolle Politik, die wir leider (noch) nicht haben, würde daher JETZT Vorsorge betreiben:
    Deutschland braucht unbedingt eine vom Wetter und Öl/Gas-Importen unabhängige und kostengünstige Energieversorgung, z.B. durch den noch zu bauenden https://dual-fluid-reaktor.de/. Damit könnte man den Endverbraucherpreis locker auf unter 10 Cent/kWh drücken. Das wäre ganz nebenbei ein echtes Corona-Konjunkturprogramm und gut für den Umweltschutz. Dieser Kraftwerkstyp könnte die dringend benötigte Energie sicher und zuverlässig liefern. Nicht nur in Form von Strom sondern auch in der Herstellung von künstlichem Heizöl, Kerosin, Diesel, Benzin bevorzugt an Standorten mit Kohleförderung. Gut für den Betrieb von Gewächshäusern, Frostschutzsystemen, Heizungen usw.. falls es so richtig kalt werden sollte.

    Das ist alles machbar, aber nicht mit dieser Regierung, denn dort fehlt das charakterfeste, integre Fachpersonal.

  3. pssst, nicht weitersagen, aber ich weiss aus sicherer Quelle: unsere über alles geliebte Führerin, die „k…lera äähh ette“ hat ausschliesslich in marxismus/leninismus „promoviert“. Die von Sauerlein verfasste „chemie-Diss“, ausgegeben als „fühsick-Diss“ war nur Tarnung!… 😉

  4. Man sollte die Regierung folgendermassen fragen: „Nach Aussage der AfD hat die Erde eine etwa kugelförmige Gestalt. Kann das die Bundesregierung bestätigen?“ Nun, die Antwort müsste ein eindeutiges Nein sein, denn laut diversen Aussagen darf die AfD niemals in irgendeinem Punkt „Recht“ bekommen. Spätestens beim Lesen der Antwort der Regierung wusste ich, dass unser Alltag nur noch als Satire zu sehen ist.

  5. Jeder darf da aktiv werden
    Die Namen der Klimalügner des rein Menschgemachten Klimawandels und deren Parteien werden sicher Thema im Wahlkampf sein,denn es gibt bereits genügend Opfer (z. B. bei den Stromkosten) dieser Klimalügner des rein Menschgemachten Klimawandels. So manche Kleine Druckerei wird sich da sicher über Faktenfaltblätter Aufträge die es dann im Großen Stil zu verteilen gibt, Dank Coronapolitik freuen.

  6. Auch dieser Vorstoß, diesmal der AFD war natürlich sinnlos. Die ganzen Fragen, Antworten, Positionspapieren und Beweise sind auch sinnlos, so richtig sie sein mögen.

    Hier haben sich zwei Gruppen gegeneinander aufgestellt, die beide nicht nach einem Konsens suchen sondern Recht behalten wollen. Bei Lager beschimpfen sich und versuchen, Ihre Argumente in der Öffentlichkeit durch Propaganda zu platzieren.

    Ich denke, wir müssen eine neue Fragestellung suchen, die wieder einen ergebnisoffenen Dialog und ein Ringen um die beste Vorgehensweise gestattet.

    Mit dem derzeitigen Geschrei werden wir unserer Verantwortung als Homo Sapiens nicht gerecht.

    • Schwer, es besser zu machen. Weil das Dogma des CO2-Harakiri-Einsparens und die Klima-Alarmforschung „alternativlos“ ist und jeder, der um Nuancen abweicht, von Politik, Medien, Alarmforschung und der Straße verteufelt wird. Weil die Politik schon lange Billionenprogramme initiiert hat, gibt es offenbar kein Zurück mehr – sie ist heute Sklave Ihrer eigenen Klima-Politik! Es ist deshalb m.E. höchst legitim, den Unsinn deutlich beim Namen zu nennen, anstatt sich widerspruchs- und lautlos zu fügen!
      Und wenn sich Kritiker mit ihren Argumenten, mit oder ohne diplomatischen Verrenkungen, auf den Kopf stellen, sie prallen ab. Man betrachte nur die Reaktionen der Abgeordneten incl. PIK-Levermann gegenüber Prof. Shaviv, der nicht nur bedenkenswerte Argumente vorzubringen hat, sondern hinsichtlich Benimm und Anstand seine Kontrahenten um Lichtjahre übertraf. Dasselbe gilt für die ausgezeichneten Vorträge von Dr. Lüning vor Bundestag und Bayer. Landtag, ebenso Prof. Lüdecke und Herr Limburg. Sie versuchen es trotzdem immer wieder, mehr und besser kann man es nicht machen. Als kleiner Kommentarschreiber kann man da allenfalls ein wenig mitballern – Munition gibt es aber reichlich…

      • zu: als kleiner Kommentarschreiber

        Schliesse mich Nahtlos an. Die nüchterne und unaufgeregte Beurteilung des Status quo und der Entwicklungen schafft Freiraumpotential für Vernunftgeleitetes Denken und Handeln. Das Auftreten-wie-ein-Marktschreier wird zwar erwartet, betrifft aber „nur“ die Langeweile (bzgl. Wiederholungen) und Neugier des Publikums.

    • >>Konsens<< ist in der Wissenschaft entscheidend?
      In der Wissenschaft zählt nur der Beweis.
      Ich erinnere daran, daß es Konsens war, daß die Sonne die Erde umrundet … .

  7. >>zehntausenden von Gutachterkommentaren“ die „ausgewogen, verlässlich und vollständig“ seien<<
    Um diese Aussage objektiv und damit wissenschaftlich korrekt beurteilen zu können, muß dem Bürger zunächst bekannt sein, daß Kommentare Meinungen sind und keine Beweise. Das ist aber offenkundig nicht der Fall.
    Desweiteren muß dem beurteilenden Bürger bekannt sein, daß nicht die Zahl der sog. "Gutachter" entscheidend ist, sondern nur der Beweis. Und dafür reicht ein "Gutachter", der den Beweis geführt hat. Nur ist bisher kein Beweis geführt worden, daß der Mensch die letzte tatsächlich gemessene Temperaturerhöhung verursacht hat. Und das ist die Temperaturerhöhung in Nordamerika, die von 1930 bis 1950 ihren Höhepunkt hatte. Begonnen hat man mit der hochaufgelösten Serie bereits um 1880. Auf die europäisch-asiatischen Serien besteht im Gegensatz zu den US-Amerikanischen kein kostenfreier Zugriff.
    Und die Meeresdaten sind prinzipiell unbrauchbar. Unsereiner hat die auf der Meteor im Mittelatlantik selbst "gemessen" bzw. war dabei, als die mit der Meßboje des MI HH gemessen wurde. Ansonsten existieren nur lokal variabel einzelne Messungen, die nicht denselben Meßstandards unterliegen. Und damit sind die unbrauchbar.

    Insofern sind die gesamten Klimawandelbehauptungen der selbsternannten Meteorologen wissenschaftlich nicht haltbar. Vor allen Dingen ist der Einfluß der Verkehrsflieger (nebst Militär) nicht geklärt. Daß so ein weißer breiter Abgasschwanz einen nicht geringen Einfluß auf die Thermik hat, weiß ich als Segelflieger, denn wenn die Sonne von so nem Schwanz getroffen wurde brach die Thermik kurzfristig zusammen und man tat gut daran ganz oben zu sein und in den Bereich der kompletten Einstrahlung zu fliegen. Konnten durchaus 30 km sein oder bis zu 1500m Höhenverlust bis zum nächsten guten Aufwind. Und wer will schon auf nem Acker landen … ?

  8. Soviel ich weiß, gibt es bei dem Procedere der Heiligsprechung im Vatikan immer einen advocatus diaboli, dessen Aufgabe es ist, Tatsachen zu benennen, welche dagegen sprechen, den Kandidaten in den Kreis der Heiligen aufzunehmen.

    Daß ausgerechnet die Klimareligion auf die uralte Institution eines advocatus diaboli verzichtet, läßt insgeheim auf eine tiefe Verunsicherung schließen.
    Hier sollte das (wissenschaftliche) Brecheisen angesetzt werden.

  9. „gab und gibt es – bis heute – Streit über den rechten Weg.“
    Muss das nicht linker Weg heißen?
    Der rechte Weg ist der richtige Weg. Und den haben diese Verbrecher nie genommen.

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