Die wirkliche Klimakrise ist nicht die globale Erwärmung, sondern globale Abkühlung – und vermutlich hat sie bereits begonnen

Allan MacRae und Joseph D’Aleo
Einführung des Übersetzers
: Gerade vor ein paar Tagen ist ein Kurzbeitrag von Ronald Stein übersetzt worden bzgl. einer möglichen globalen Abkühlung (hier). Hier nun belegen die Autoren mit vielen Details, welche fundierte Grundlage für die Annahme einer baldigen globalen Abkühlung es gibt. Der Beitrag wird in manchen Einzelheiten gekürzt (markiert mit … ). – Ende Einführung

Einführung: Katastrophale anthropogene globale Erwärmung CADW – eine gescheiterte Hypothese

Die Panikmache um CAGW („globale Erwärmung“, „Klimawandel“, „Klimakrise“, „Klima-Notstand“) ist eine gescheiterte Hypothese und der größte wissenschaftliche Betrug aller Zeiten (hier). Der Globale-Erwärmung-Alarmismus wurde von politischen Extremisten vorangetrieben, und ihre leichtgläubigen Jünger glaubten Jahrzehnte lang daran – und das, obwohl es keinerlei stichhaltige Beweise dafür gibt, dass eine katastrophale Erwärmung in der Realität überhaupt existiert und trotz vielfältiger Belege, welche die CAGW-Hypothese falsifizieren.

Der gescheiterten CAGW-Hypothese zufolge soll ein gestiegener atmosphärischer CO2-Anteil aufgrund der Verbrennung fossiler Treibstoffe eine gefährliche Runaway-globale Erwärmung auslösen. Die einzigen vermeintlichen Beweise für diesen Betrug sind Computer-Klimamodelle, welche die gegenwärtig beobachtete leichte Erwärmung drastisch übertreiben, typischerweise um 300 bis 500 Prozent. In diese Klimamodelle gehen absichtlich exzessiv hohe geschätzte Werte der Klimasensitivität bzgl. CO2 ein, und sie sind darauf ausgelegt, falschen Alarm zu schlagen.

Die globale Erwärmung hat sich seit Mitte der 1990er Jahre verlangsamt. Also ließen die Alarmisten verlauten, dass ein gestiegener CO2-Gehalt heftigeres, chaotischeres Wetter auslösen wird. Es gibt vielfache Belege, dass auch das falsch ist (hier). Tatsächlich ist das Wetter weniger chaotisch geworden (hier).

Weitere Belege für groß angelegten Betrug sind: Der Mann’sche Hockeyschläger (MBH98 etc.), die Klimagate-E-Mails, die Verfälschung historischer Temperaturdaten und die aggressive Taktik der Klima-Extremisten.

Eindeutige Belege, dass der durch CO2 getriebene Alarmismus von globaler Erwärmung/Klimawandel eine erfundene Krise ist

Atmosphärische CO2-Konzentrationen waren in der geologischen Historie schon viel höher als heute, aber eine Runaway-globale Erwärmung ist über die Milliarden Jahre der Erdgeschichte niemals eingetreten. In geologischen Zeiten war es schon viel wärmer, und auch viel kälter als heute. Die Erde befindet sich derzeit in einer glazialen Epoche, in welcher Kilometer dicke Eisschilde große Teile des Planeten etwa 100.000 Jahre lang überzogen, jeweils unterbrochen von Interglazialen mit einer Dauer von etwa 10.000 Jahren. Die Erde befindet sich derzeit in einem solchen warmen Interglazial, aber die letzte Vereisung endete schon vor etwa 10.000 Jahren, so dass eine erneute Vereisung auf der Erde statistisch demnächst fällig ist.

Während der Mittelalterlichen Warmzeit von 900 bis 1300 lag die Temperatur viel höher als heute. Danach geriet die Menschheit in die Kleine Eiszeit von etwa 1300 bis 1850. Diese hatte viel Leiden und den Tod von Millionen zur Folge.

Die USA verfügen über einige der weltweit besten Temperaturdaten. Die höchsten Temperaturen wurden während der 1930er Jahre registriert, also deutlich bevor sich die Verbrennung fossiler Treibstoffe um das Jahr 1940 erheblich verstärkte.

Die Verbrennung fossiler Treibstoffe verstärkte sich zu Beginn des 2. Weltkriegs erheblich. Aber die globale Temperatur SANK signifikant von 1940 bis 1977. Diese eine Beobachtung ist bereits ausreichend, um die CAGW-Hypothese zu widerlegen – die globale Temperatur stieg NICHT katastrophal aufgrund eines steigenden CO2-Gehaltes.

Selbst unter der Annahme, dass die GESAMTE beobachtete globale Erwärmung dem gestiegenen atmosphärischen CO2-Gehalt zugeordnet werden kann, rechneten die folgenden beiden Studien vor, dass die MAXIMALE Klimasensitivität einer hypothetischen Verdoppelung des CO2-Gehaltes nur etwa 1°C beträgt, was viel zu gering ist, um eine gefährliche globale Erwärmung auszulösen: hier und hier.

Jene 1°C pro Verdoppelung ist nicht die mittlere, sondern die MAXIMALE Klimasensitivität, kann doch der größte Teil der beobachteten Erwärmung natürlichen Ursachen zugeordnet werden. Noch einmal: Computer-Klimamodelle des IPCC und Globale-Erwärmung-Alarmisten ziehen Werte der Klimasensitivität heran, die 3 bis 5 mal größer sind als bei 1°C pro Verdoppelung, nur um falsche Ängste bzgl. einer gefährlichen globalen Erwärmung zu wecken.

Die Beweislage ist ziemlich eindeutig: Sonnenaktivität und nicht das atmosphärische CO2 ist der primäre Treiber der Temperatur auf der Erde (hier). Im neuesten Video des Astrophysikers Willie Soon belegt er die Relation zwischen Sonne und Klima und erläutert seine Schlussfolgerungen. Es gibt eine starke Korrelation zwischen den täglichen Höchsttemperaturen und der gesamt-solaren Einstrahlung (54:51 im Video):

… in den USA (55:02):

Kanada (55:16):

und Mexiko (55:20):

Die gesamt-solare Einstrahlung liegt derzeit nahe 1360 W/m² und ist damit von ähnlicher Größenordnung wie während der sehr kalten Perioden um die Jahre 1700 und 1800. Die atmosphärischen Temperaturen dürften also in naher Zukunft sinken – wenn dies nicht bereits im Gange ist.

Quelle. Zu beachten: 1360 ist gleich Null gesetzt.

Wir wissen, dass sich die Sonne am Ende des Zyklus‘ 24 (SC24) befindet, dem schwächsten Zyklus seit dem Dalton-Minimum (um das Jahr 1800), und auch vom SC25 wird erwartet, dass er sehr schwach ausfällt. Wir wissen außerdem, dass sowohl das Dalton-Minimum als auch das Maunder Minimum (~1650 bis ~1700) sehr kalte Perioden waren mit erheblichen Leiden für die Bevölkerung.

Quelle

Die globale Temperatur wird mit Sicherheit NICHT primär getrieben durch einen steigenden atmosphärischen CO2-Gehalt, weil Änderungen des CO2-Gehaltes Temperaturänderungen zeitlich HINTERHER laufen, was sowohl in Proxy-Aufzeichnungen in Eisbohrkernen als auch in den modernen Daten zum Ausdruck kommt. Dem Eisbohrkern aus Wostok zufolge beträgt die zeitliche Verzögerung einer CO2-Änderung aufgrund einer voran gegangenen Temperaturänderung etwa 800 Jahre (hier).

Im Januar 2008 beschrieb Allan MacRae in seiner Studie mit dem Titel „Carbon Dioxide Is Not The Primary Cause Of Global Warming“ die folgenden grundlegenden Beobachtungen (hier):

a) Die Geschwindigkeit der Änderungen des atmosphärischen CO2-Gehaltes variiert in etwa synchron mit Änderungen der globalen Temperatur.

b) Daher ergibt sich aus dem Integral der zeitlichen CO2-Änderungen eine Verzögerung um etwa 9 Monate nach einer Temperaturänderung.

Die sehr enge Korrelation zwischen der zeitlichen CO2-Änderung (rot) und derjenigen der globalen Temperatur (blau) ist eindeutig erkennbar. Große Vulkanausbrüche (einige VE15 und die meisten VE16-Ereignisse) stören die Relation:

Die Integration der Daten der CO2-Änderungen mit der Zeit ergeben ein zeitliches Hinterherlaufen hinter Temperaturänderungen um etwa 9 Monate.

Obige Graphiken zeigen CO2-Daten des Mauna Loa. Ähnliche Ergebnisse zeigten sich bei der Auswertung globaler CO2-Daten wie bei MacRea im Jahre 2008. Die Auswirkungen großer Vulkanausbrüche sind offensichtlich.

Das 12-monatige Delta des CO2 wird herangezogen, um die „Jahreszeiten-Sägezahnkurve“ darzustellen.

Die ~9-monatige Verzögerung der atmosphärischen CO2-Änderungen (rot) nach Temperaturänderungen (blau) ist offensichtlich (hier).

Im Januar 2013 machten Humlum, Stordahl und Solheim eine ähnliche Etdeckung – dass nämlich atmosphärische CO2-Änderungen den globalen Luft- und Wassertemperatur-Änderungen um 9 bis 12 Monate nachlaufen. Die Studie: „The phase relation between atmospheric carbon dioxide and global temperature

a) Änderungen des atmosphärischen CO2-Gehaltes laufen Änderungen der globalen Wassertemperatur um 11 bis 12 Monate nach

b) Änderungen des atmosphärischen CO2-Gehaltes laufen Änderungen der globalen Lufttemperatur um 9,5 bis 10 Monate nach.

c) Änderungen des atmosphärischen CO2-Gehaltes laufen Änderungen der globalen Temperatur der unteren Troposphäre um etwa 9 Monate nach.

Unsere Prognosen-Auswertung ist exzellent; das IPCC und seine Erfüllungsgehilfen lagen fortwährend falsch.

Die Fähigkeit zur Prognose ist vermutlich die beste objektive Eigenschaft zur Feststellung wissenschaftlicher Kompetenz. Das IPCC nebst seinen Globale-Erwärmung-Alarmisten lagen grundsätzlich falsch – jede einzelne ihrer Panik-Prophezeiungen bzgl. globale Erwärmung/Klimawandel ist nicht eingetreten (hier).

Schon im Jahre 2002 schrieben die Mitautoren Dr. Sallie Baliunas, Astrophysiker, Dr. Tim Patterson, Paläoklimatologe, und Allan Mac Rae hier:

Die Klimawissenschaft stützt nicht die Theorie einer katastrophalen, vom Menschen ausgelösten globalen Erwärmung – die vermeintliche Erwärmungskrise existiert nicht“.

Auf der ultimativen Agenda der Befürworter des Kyoto-Protokolls steht die Eliminierung fossiler Treibstoffe, aber dies würde zu einer katastrophalen Verknappung der globalen Energieversorgung führen – die von den Befürwortern vorgeschlagenen verschwenderischen und ineffizienten Energie-Lösungen können fossile Treibstoffe einfach nicht ersetzen“.

Beide Aussagen sind nachweislich bis heute korrekt. Trotz der zunehmenden Verbrennung fossiler Treibstoffe – vor allem seit dem Jahr 1940 – und der Zunahme des atmosphärischen CO2-Gehaltes seit 1958 ist der Welt nichts Anderes widerfahren als eine erhebliche vorteilhafte Zunahme der Ernteerträge und eine milde, wohltuenden globale Erwärmung.

Trotz der Jahrzehnte langen Kampagnen bzgl. deren Eliminierung haben fossile Treibstoffe immer noch ihren Anteil von 85% an der globalen Primärenergie, der Rest stammt überwiegend aus Kern- und Wasserkraft. Trotz der verschwendeten Zehner-Billionen Dollar an Subventionen macht grüne Energie immer noch lediglich 4% der globalen Primärenergie aus. Wegen deren Intermittenz werden durch grüne Energie-Programme nicht einmal CO2-Emissionen nennenswert reduziert, müssen diese doch zu fast 100% durch zumeist fossile Energie ersetzt werden, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint.

CO2-Konzentration ist viel zu niedrig; auf der Erde ist es kälter als es optimal für die Menschheit und die Umwelt wäre

Die radikalen Grünen könnten falscher nicht liegen. Im Gegensatz zur grünen Propaganda ist der atmosphärische CO2-Gehalt viel zu niedrig – viel zu niedrig füroptimales Pflanzenwachstum und Ernteerträge, und viel zu niedrig für das weitere Überleben aller irdischen Lebensformen (hier). Programme zur CO2-Reduktion oder zu dessen Abscheidung sind nicht nur falsch, sondern auch kostspielig, destruktiv und idiotisch.

Durch Kälte sterben etwa 20 mal mehr Menschen als durch Wärme oder Hitze (hier). Winterbedingte Todesfälle (ermittelt aus dem Vergleich zwischen Anzahl der Todesfälle in den vier Wintermonaten einerseits (Dezember bis März auf der Nordhemisphäre) sowie der Hälfte der Anzahl von Todesfällen in den übrigen acht Monaten andererseits) treten weltweit auf, sogar in warmen Ländern wie Thailand und Brasilien.

Prognosen einer unmittelbar bevorstehenden globalen Abkühlung, die jetzt jederzeit beginnen kann.

Allan McRae hat am 1. September 2002 auf der Grundlage von Diskussionen mit Dr. Tim Patterson die Prognose veröffentlicht, wonach eine globale Abkühlung, wie sie bereits von ~1940 bis 1977 zu verzeichnen war, erneut zwischen 2020 und 2030 auftreten dürfte (hier):

Während der letzten 1000 Jahre zeigte die globale Temperatur eine starke Korrelation mit Variationen der Sonnenaktivität. Diese Erwärmungs- und Abkühlungsphasen waren mit Sicherheit nicht durch vom Menschen verursachte Variationen des CO2-Gehaltes ausgelöst worden, weil die Verbrennung fossiler Treibstoffe bis zum 20. Jahrhundert keine Rolle spielte.

Aber auch der Temperaturverlauf über das 20. Jahrhundert zeigt kaum eine Korrelation mit dem atmosphärischen CO2-Niveau, welches über das Jahrhundert gestiegen ist. Allerdings erfolgte ein großer Teil der Erwärmung im 20. Jahrhundert vor dem Jahr 1940. Danach wurde es von 1940 bis 1977 kühler, gefolgt von erneuter Erwärmung ab dem Jahr 1977. Da 80% des vom Menschen erzeugten CO2 erst nach dem Jahr 1940 freigesetzt worden ist, stellt sich die Frage, warum der Großteil der Erwärmung schon davor eingetreten ist. Und außerdem, warum war es von 1940 bis 1977 zu einer Abkühlung gekommen trotz des steigenden CO2-Niveaus? Auch diese Erwärmungs- und Abkühlungstrend korrelieren viel besser mit Variationen der Sonnenenergie.

Erst seit 1977 korreliert die Erwärmung mit dem gestiegenen CO2-Gehalt, aber die Sonnenaktivität hat während dieses Zeitraumes ebenfalls zugenommen. Diese Erwärmung wurde nur an der Erdoberfläche gemessen, wohingegen Satelliten kaum oder überhaupt keine Erwärmung registriert haben in Höhen zwischen 1,5 bis 8 km. Dies steht in völligem Widerspruch zur Theorie des CO2 als dem Haupttreiber der Erwärmung. Falls wirklich die Sonnenaktivität der Haupttreiber der Temperatur in den bodennahen Luftschichten ist und nicht CO2, dann sollten wir den Beginn der nächsten Abkühlungsperiode 2020 bis 2030 erwarten“.

Während der letzten fünf Jahre schrieb MacRae genauer, dass die globale Abkühlung eher 2020 beginnen würde und dass sie sporadisch beginnt – an verschiedenen Stellen der Welt unterschiedlich. Ähnliche Prognosen globaler Abkühlung finden sich im Anhang.

Erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang, dass das Ausbringen von Saatgut in Nordamerika sowohl 2018 als auch 2019 erst einen Monat später als gewöhnlich erfolgen konnte. Im Jahre 2019 waren außerdem viel mehr Allzeit-Kälterekorde in den USA registriert worden als Wärmerekorde (hier). Diese Ereignisse mögen Wetter und nicht Klima gewesen sein, aber sie könnten auch erste Anzeichen einer globalen Abkühlung sein.

[Hier folgt eine längere Beschreibung mit Einzelheiten zu den Ernteausfällen von Sojabohnen und anderem Getreide.]

Anhang – andere Prognosen einer globalen Abkühlung in chronologischer Reihenfolge ab dem Jahr 2003 [diese Prognosen stimmen bzgl. Abkühlung alle überein, lediglich Beginn und Dauer werden unterschiedlich beurteilt. Anm. d. Übers.]

Im Jahre 2003 verfasste Dr. Theodor Landscheidt eine Studie mit der Prognose einer ernsthaften globalen Abkühlung (hier):

Eine Analyse der variierenden Sonnenaktivität während der letzte beiden Jahrtausende zeigt, dass es im Gegensatz zu den Behauptungen des IPCC bzgl. einer vom Menschen verursachten Erwärmung um 5,8°C im Verlauf der nächsten 100 Jahre eine lange Periode kühleren Klimas zu erwarten ist mit der kältesten Phase um das Jahr 2030“.

Im Jahre 2005 prognostizierte Piers Corbyn eine Abkühlung bis 2040 (hier):

Am 2. Februar hielt Corbyn seinen Vortrag vor dem Institute of Physics Energy Management Group. Darin stellte er fest:

Während der nächsten 5 bis 10 Jahre wird die Wärme noch bestehen bleiben, wenn es zu einer transpolaren Verschiebung kommt. Dieser folgt eine Verlagerung des magnetischen Pols weg vom geographischen Pol, eine Abnahme der Sonnenaktivität eine Südwärts-Verlagerung des Golfstromes und eine merkliche Abkühlung bis zum Jahr 2040.

Im Jahre 2006 prognostizierte die NASA, dass der „Sonnenzyklus 25 um das Jahr 2022 einer der schwächsten seit Jahrhunderten sein kann“ (hier).

Khabibullo Abdusamatov et al. an der Russian Academy of Science schrieb im Jahre 2006 (hier):

50 Jahre lang kann es auf der Erde zu einer Abkühlung kommen mit ernsten Konsequenzen, bevor eine neue Periode mit Erwärmung Anfang des 22. Jahrhunderts einsetzt.

Auf der Grundlage unserer Forschungen bzgl. solarer Emissionen entwickelten wir ein Szenario einer globalen Abkühlung des Erdklimas bis Mitte dieses Jahrhunderts und dem Beginn eines regulären, 200 Jahre währenden Zyklus‘ mit globaler Erwärmung, welche Anfang des 22. Jahrhunderts einsetzen dürfte“.

Abdusamatov sagte, dass er und seine Kollegen zu dem Ergebnis gekommen seien, dass eine Periode globaler Abkühlung ähnlich der zum Ende des 17. Jahrhunderts – als die Grachten in den Niederlanden zufroren und Siedlungen in Grönland aufgegeben werden mussten – im Zeitraum 2012 bis 2015 beginnen und ihren Höhepunkt im Zeitraum 2055 bis 2060 erreichen kann. Weiter führte er aus, dass seiner Ansicht nach eine solche zukünftige Klimaänderung sehr ernste Konsequenzen zeitigen würde und dass man sich seitens der Behörden darauf vorbereiten sollte.

Nigel Weiss von der University of Cambridge schrieb im Jahre 2006 hier:

Betrachtet man die Vergangenheit der Sonne genauer, dann erkennt man, dass wir uns gegenwärtig in einer Phase anomal hoher Sonnenaktivität befinden. Derartige Perioden sind aber nicht von langer Dauer, dann erfolgt ein Einbruch. Diesen erwarte ich schon sehr bald“.

Leif Svalgaard von der Stanford University schrieb im Jahre 2006 hier:

Die Anzahl der Sonnenflecken wird im nächsten Jahrzehnt stark abnehmen. Sie wird extrem gering sein, und dieser Absturz wird drastisch ausfallen. Dieses bevor stehende Minimum der Sonnenflecken kann auf der Erde Abkühlung auslösen“.

[Schlussbemerkung des Übersetzers: Interessant bei diesen Prognosen aus den 2000er Jahren ist ja, dass man sie schon auf ihren Gehalt abklopfen kann, und zumindest was die Sonnenaktivität betrifft, waren die Prognosen durchweg weitgehend zutreffend!]

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/10/27/the-real-climate-crisis-is-not-global-warming-it-is-cooling-and-it-may-have-already-started/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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67 Kommentare

  1. Um die Maßstäbe der „Medien-Hitze“, die im vergangenen Monat Februar 2020 verbreitet wurde, etwas zurecht zu rücken, hier einige Messwerte der Monatsmittel-Temperaturen. Spalte 1 Mittel Februar 2020 (°C), Spalte 2 Mittel der vergangenen 20 Jahre:
    Station Neumayer, Antarktis; -8,8;-9,0
    Station Esperanza, Antarktis; 2,0; 1,0
    NH (Land)(GHCNv4qcf interpoliert); 3,5; 2,1
    NH (Land) (CERES skin temperature Syn1deg); ???; 0,5

    Wem es bei diesen Temperaturen zu warm ist, möge die Heizung abstellen.Schont zwar nicht das Klima, aber den eigenen Geldbeutel.

  2. Was kommen wird, weiß niemand ganz genau! Warum? Weil die Vielzahl der beeinflussenden Faktoren und deren Interaktionen bei weitem noch nicht bekannt oder gar modellierbar sind.

    Eines würde mir allerdings wesentlich erscheinen: nämlich die Harmonisierung oder zumindest der Versuch zur Harmonisierung der unterschiedlichen existierenden Temperaturmeßmethoden.

    Da gibt es erstens die bodennahen Stationen und per Wetterballon registrierten Messungen der Luft. Dann gibt es die vereinzelten Messungen der Wassertemperatur in den Ozeanen. Dann gibt es die Satellitenmessungen auf Basis der Sauerstoffbande im 0,5-0,6 cm-Band, welche z. B. bei Roy Spencer regelmäßig geführt wird. Diese Messung ergibt offenbar eine Mitteltemperatur, gebildet aus Troposphäre und Stratosphäre. Und schließlich gibt es die Methode der Okkultation, welche die dichteabhängige Laufzeit von Funksignalen quer durch die Erdatmosphäre als Referenz für die Temperatur nimmt (ähnlich GPS-Technologie).

    All diese Verfahren haben unterschiedliche Eigenschaften bzw. Vor- und Nachteile. Und sie korrelieren teilweise, teilweise aber auch nicht.

    Auf welcher Basis stellt nun die Mainstream-Hysteriker-Klimatologie fest (auf zwei Stellen hinter dem Komma), welche Temperatur wir haben. Die Unterschiede in den einzelnen Methoden zeigen doch, daß wir „hochgenau“ eigentlich gar nichts wissen.

    Und wenn eine Harmonisierung nicht gelingt, müßte man ehrlicherweise eine Bandbreite angeben, innerhalb der der wahre Wert mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt. Ggfs. noch unterteilt in unterschiedliche Wahrscheinlichkeitsbänder, also z. B. 20%, 50%, 80%, 100%.

    Und – man wäre dadurch auch gezwungen, einmal klar zu definieren, was man eigentlich unter einer „Weltmitteltemperatur“ genau versteht!

  3. Der Artikel ist gut, hat jedoch eine falsche Überschrift: Hat die globale Abkühlung schon begonnen? Und dann die Frage auch noch mit amerikansichen Daten zu untermauern ist noch weniger glaubwürdig. Die USA sind in den letzen 100 Jahren einwohnermäßig viel stärker gewachsen als wir, die Umgebung der Wetterstation hat sich vollkommen verändert. Man müßte zu dieser Frage auf Wetterstationen zurückgreifen, die relativ unverändert in freier Landschaft stehen, was wir immer mit dem Begriff „wärmeinselarme“ Stationen beschreiben. Außerdem reichen die letzten 30 Jahre zur Betrachtung, verbunden mit der Frage, wie verhalten sich die wärmeinselarmen Klimastationen seit 1990 in Bezug auf Temperaturen, Niederschlag und Sonnenstunden. Und dafür braucht man keine US-amerikanische Stationen, deren Umgebungsveränderung seit 1990 schwerer überprüfbar ist wie in deutschen Landen: Wir hätten da: Amtsberg, Mittenwald, Nürnberg-Netzstall, Feldberg, Wolfach, Freiburg, Gießen, Mittenwald, Alfhausen, Rosenheim und dergleichen zur Betrachtung. Aus den Grafiken kann ich allerdings nicht ablesen, dass die Abkühlung innerhalb der letzen 30 Jahre schon begonnen hätte. Außer bei den Wintermonaten enden wir unsere Artikel auch immer ausdrücklich mit dem Zusatz: Wie es weitergeht, kann niemand wissen, zumal der überall auf der Welt weiter zunehmende anthropogene Wärmeinseleffekt auch die freie Landschaft mit den dortigen Wetterstationen erfassen wird. Insofern bleibt wahrscheinlich nur die deutsche Antarktisstation Neumayer wärmeinselfrei und die zeigt seit 1981 eine ganz leichte, aber unbedeutende Abkühlung, woraus sich keinesfalls eine weitere Abkühlung in den nächsten Jahren vorhersagen läßt. Wir hoffen doch alle, dass das momentan hohe Wärmeplateau, auf welchem wir uns seit 1988 befinden, weiter beibehalten wird oder für Deutschland noch zunimmt. Mit CO2-hat das alles nichts zu tun, denn CO2 erwärmt nichts.

    • Sehr geehrter Herr Kowatsch,

      Sie schrieben: „Außerdem _reichen_die_letzten_30_Jahre_zur_ Betrachtung_, verbunden mit der Frage, wie verhalten sich die wärmeinselarmen _Klima_stationen_ seit 1990 in Bezug auf Temperaturen, Niederschlag und Sonnenstunden.“

      Als ‚Klimaforscher‘ wissesn Sie sicher, dass man für Änderungen des Klimas mehr als 30 Jahre Betrachtungszeitraum benötigt. Wass im Zeitraum von 30 Jahren geschieht ist aus sicht der Klimatologie ‚Rauschen‘ also nur ein bedingt verwertbares Signal.

      MfG
      Ketterer

      P.S. Dann sollten sich innerhalb der 30 Jahre auch möglcihst wenig an der Station ändern, insbesondere der Standort.
      P.P.S: die unterstiche von mir dienen der Verdeutlichung

      • Herr Ketterer: Forsythienlbüte Hamburg, wegen des warmen Februars müßte der Strauch eigentlich in den ersten Märztagen blühen, ich finde weder eine Meldung im Hamburger Abendblatt noch auf den Seiten des DWD. Bei einem Anruf an Jens Iska Holtz geht niemand ans Telefon. Sind Sie irgendwo fündig geworden?
        zu Ihrem Kommentar: 50 Jahre ist richtig, aber keine einzige Wetterstation steht mehr so da wie vor 50 Jahren. Auch die Messmethode zur Erfassung der Tagestemperatur hat sich inzwischen geändert. Ich nehme als Bezugsjahr 1988, weil in Mitteleuropa damals ein Temperaturprung auf ein höheres Niveau erfolgte und ich will wissen ob sich das höhere Niveau hält oder wieder rückgängig ist. Eine Prognose wage ich derzeit nicht, obwohl die Sonnenflecken als eine mögliche natürliche Ursache des damaligen plötzlichen Anstieges nun seit gut einem Jahr auf einem Minimum sind. Es wird sich zeigen, ob die Sonnenflecken „Dalton Minimum“ tatsächlich so stark mit den Temperaturen korrelieren oder ob die kleine Eiszeit auch noch andere natürliche Ursachen hatte, genauso wie die Wiedererwärmung nach 1850

        • Herr Kowatsch,
          zur Forsythienblüte:
          Diese Jahr ist die Phänologie etwas durcheinander,

          An der Bergstraße blühen Hasel, Schneeglöckchen, Korkusse, Mandelbäume und Forsythien gleichzeitig, der Blühbeginn mit leichtem Versatz, aber so ist mir das nicht in Erinnerung.

          Zu den Wetterstationen: wenn man die Umstellung der Messfühler auf PT100 einmal bei Seite lässt stimmt Ihr „… keine einzige Wetterstation steht mehr so da wie vor 50 Jahren.“ sicherlich nicht.

          Einfach so aus dem Kopf und ohne großes Googlen:

          – LTER-Sites in Colorado seit nun fast 70 Jahren druchgehende Messreihen definitiv WI-frei für die oberen drei Stationen

          – Sonnblick seit 130 Jahren WI-frei

          – Weinbiet westlich des Oberrheingrabens im Pfälzer Wald gelegen 1,5 km Wald bis zur nächsten Siedlung. Messungen auch seit fast 70 Jahren. Ich glaube sie überschätzen den WI-Effekt hier etwas.

          Wenn Sie nur 30 Jahre Messungen auswerten (o.k 33), können Sie kaum einen verlässlichen Trend daraus ableiten. Das wäre lainehaft und für einen ‚Klimaforscher‘ nicht angemessen, zumal wenn dieser die Qualifikaiton zum naturkundlichen Unterricht hat.

          MfG
          Ketterer

          • Herr Ketterer
            Weinbiet liegt am Rande des Oberrheingrabens, wenn ich Umgebung schreibe, dann ist damit nicht nur der ein Kilometerumkreis gemeint, der gesamte Oberrheingraben wurde zu einer Wärmeregion. Der Rhein wird im Sommer bei Ludwigshafen bis 30 C warm, wir haben es somit mit einem warmen Golfstrom zu tun, der die Region aufheizt. Zunahme der Bevölkerung der Versiegelung einstiger Naturflächen, Zunahme der Industrie führen im ganzen Rheingraben zu einer menschenerzeugten Zusatzwärme. Die Thermometer der Stationen messen alle richtig, es ist tatsächlich wärmer geworden, für die KLimaerwärmung sind neben den natürlichen Ursachen im Rheingraben aber genauso die flächige Ausbreitung der Wärmeinseln verantwortlich.
            Sonnenblick haben Sie schon öfters erwähnt, ich beschäftige mich derzeit mit den deutschen Bergstationen über 900 m. Mir ist aufgefallen, dass bei uns die Winter in diesen Bergstationen seit 1988 kälter geworden sind, aber die Sommer überdurchschnittlich – also mehr als der DWD-Durchschnitt- wärmer. Keine Ahnung weshalb, hab nur viele Vermutungen. Auch auf der Zugspitze betragen die heurigen Märztemperaturen immer noch – 10C. Erst im Mai wird es dann sprunghaft „wärmer“ mit Temperaturmittel um -2 C. Komisch ist auch, dass der Schnee dann weniger wird, obwohl die Mittel im Minusbereich sind.

          • Herr Kowatsch,

            das hatten wir dioch schon: Den Schnee interessiert die (Tages-)Durschnschnittstemperatur nicht:

            – Sublamation auch bei Minustemperaturen
            – Sobald es über 0°C geht setzt das Tauen ein, insbesondere, wenn Die Sonne scheint. Da ist es dann egal wie kalt die Nacht ist; wenn es dann nachts nicht schneit, warum sollte der Schnee nicht abnehmen?

            Aber das hatten wir doch alles schon.
            MfG
            Ketterer

            P.S. Das Weinbiet liegt westlich des Rheingrabens. Wie auf dem Weinbeit nochmal die vorscherrschende Windrichtung?

          • Herr Kowatsch,

            Zu Ihrer Einschätzung des WI auf dem Weinbiet:
            Schauen sie sich doch einmal die Windrose des Weinbiet an

            https://www.meteoblue.com/de/wetter/historyclimate/climatemodelled/weinbiet_deutschland_2812226

            Der Einfluss vom Rhein, der östlich des Weinbiets liegt zwar vorhanden, nur:
            – Im Winter herrscht Westwind vor, das spielt der Rhein keine Rolle.
            – Im Sommer (woe auch im Winter) liegen zwischen dem Weinbiet und dem 40 km entfernten Rhein oder der 50km entfernten Metropole MA/LU mit dem größten Fabrikgeländes Europas ein breiter Gürtel (im Sommer) intensiv bewässerter Gemüsefelder. Deren ‚WI-Effekt‘ wirkt sicherlich nicht Temperatur-erhöhend. Im Sommer wird bei diesem Intensiv-Anbau die Temperatur des Freilandes sicherlich gegenüber einer nicht bewässerten Fläche abgsenkt. Wir hätten also einenentgegengesetzten WI-Effekt.

            Also bleibe ich dabei: Sie überschätzen den WI-Effekt am Weinbiet. Gegenargumente werde ich gerne überdenken – aber keine pauschlen Mutmaßungen.

            MfG
            Ketterer

          • Danke Herr Ketterer für den Argumentationsaustausch. Zu Ihren 2 Beispielen: 1) Schneeschmelze bei – 2 C Monatsschnitt. Die warmen Maitage tagsüber sind in diesem Monatsschnitt von -2 C enthalten. Nahezu der ganze Mai-Niederschlag fällt auf der Zugspitze deshalb als Schnee, zumal der Niederschlag auch noch in kälterer Höhe entsteht. Ihr oben genannter Grund für eine Schneeschmelze ist sicher richtig, reicht mir aber noch nicht aus. Entweder es gibt weitere menschengemachte Gründe,z.B, dass der Schnee in der Neuzeit dunkler ist, also auch eine Folge des WI-effektes oder/und es gibt noch weitere natürliche Gründe. Falls Sie ein Anhänger der CO2-Theorie sind, meine Frage: läßt etwa CO2 die Eiskristalle schneller schmelzen ähnlich wie Streusalz? Auch diese Frage hatten wir schon.
            2) Weinbiet (gilt für die ganze Region). Falls Sie für die Neckar/Main/Rheinregion den Wi-effekt nicht in dieser Höhe ankerkennen wie ich ihn taxiere, dann sollten Sie andere natürliche Gründe nennen, welche die Erwärmung der Region in den letzten Jahrzehnten erklären. Aus ihrem link lassen sich durchaus meteorologische Hypothesen ableiten. Jedoch: Buchen im Odenwald, auf der gegenüberliegenden Seite des Rheingrabens, aber im Gegensatz zu Weinbiet doch schon deutlich vom Rand entfernt, wäre von diesen natürlichen Gründen dann wohl nicht mehr so stark betroffen. Wir suchen doch ebenfalls nach natürlichen Ursachen der Erwärmung in der Nachkriegszeit. Für uns ist lediglich die CO2-Treibhauslehre eine Irrlehre, eine Verwechslung mit dem Wärmeinseleffekt.
            Mein Rat zu „Mutmaßungen“: Kaufen Sie sich ein Digitalthermometer, gehen Sie täglich wandern, immer in derselben Gegend um ihren Wohnort und nach 50 Jahren ist für sie Lebens-Realtität, was andere als Mutmaßungen bezeichnen.
            Forsythienlbüte Hamburg, komisch, die werden doch nicht den Srauch zwecks Bebaung entfernt haben. In meinem Heimatort traue ich dem Bürgermeister alles zu.

          • Herr Kowatsch,
            hätten SIe denn einen Beleg für Ihre Aussage:
            „Der Rhein wird im Sommer bei Ludwigshafen bis 30 C warm …“
            Für die Messstelle Worms habe ich beiher nur Temperaturen unter 29°C gefunden.
            MfG
            Ketterer

            P.S. und das mit dem „Golfstrom“ Rhein, der den Weinbiet erwärmt nehme ich nicht wirklich ernst: Wie ich schon erwähnte, im Sommer liegen zwischen Rhein und Weinbiet etliche Kilometer bewässerte Felder – diese Senken die Temperatur durch die gesteigerte Verdunstung.

    • Nur zur Information: Man kann sich locker 120 Jahre umfassende Messungen anschauen. Und die zeigen bis 1930 ne Ewärmung und ab 1950 ne Abkühlung. Was man sich nicht anschauen sollte sind die Ozeantemperaturen, denn was von unten kommt, ist da schon vor recht langer Zeit nach unten gekommen und hat mit dem jetzigen Klima nix zu tun.

    • Stefan Rahmstorf hat am 04.03.2020 zum Klimamanifest 2020 der WerteUnion Bayern Stellung genommen. Wie nicht anders zu erwarten, argumentiert Rahmstorf nicht wie ein Wissenschaftler. Er agitiert vielmehr und bedient sich sozialistischer Propagandamethoden und bedient sich zunächst vor allem Halbwahrheiten oder sogar Unwahrheiten.
      Mit keinem Wort diskreditiert das Klima-Manifest 2020 „die Klimawissenschaft“ als Junk Science.
      Wir halten aber dem Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) „Junk Science“ vor, da das PIK mehr eine politische Institution ist. Gerade deren bekannteste Vertreter Direktor Ottmar Edenhofer und die Herren Prof. Dr. Stefan Rahmstorf und Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber haben sich hervorgetan, in der Ausarbeitung politischer Grundsätze zur Abschaffung unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Danach soll unsere Verfassung im Wege der „Großen Transformation“ in eine weltüberspannende sozialistische Diktatur überführt werden.

      Eine dem UN-Sicherheitsrat vergleichbare Weltregierung soll eine moralisch gebotene Transformation zur Klimaverträglichkeit kompatibel mit der 2°C-Klimaschutzleitplanke und innerhalb der planetarischen Leitplanken der Nachhaltigkeit organisieren. Von der Bevölkerung – also von uns – wird eine tiefgreifende Änderung unseres Lebensstils erwartet. Zudem sollen wir unser nach Überwinden von zwei desaströsen Weltkriegen hart erarbeitets Vermögen mit der Welt teilen, Schließlich ist lt. Direktor des PIK, Herrn Ottmar Edenhofer, Klimapolitik in Wahrheit Umverteilungspolitik.

      Und das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung ist führend an der Umsetzung der „Großen Transformation“ beteiligt und zeichnet durch geschickte Einbindung wissenschaftlicher Erkenntnisse eine politische Agenda, die unter dem Feigenblatt einer behaupteten Klimakrise die Öffentlichkeit in Angst und Schrecken versetzt.
      Dieser Klimaschwindel wird unweigerlich wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen. Am besten heute schon, nicht erst morgen.
      • Junk Science ist die unbewiesene Behauptung, dass eine Verdoppelung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu einer Temperaturerhöhung um mindestens 1,5°C – 4,5°C, vielleicht sogar um +6°C führt.
      • Junk Science ist die Kommunikationsweise der die alleinige Weisheit besitzende Klimahysteriker, die jeden Andersdenkenden zum Feind erklärt, ihn diskreditiert und sogar beleidigt.
      • Junk Science ist der haltlose Vorwurf, dass unser auf wissenschaftlicher Grundlage erarbeitetes Klima-Manifest 2020 „die Forschung diffamiert und damit der Hass gegen Forscher geschürt wird.“ Wer schon in unserer noch bestehenden Demokratie gut begründete Gegenmeinungen nur nach sozialistischem Muster polemisch herabwürdigt, der wird nach Machtübernahme Oppositionelle gleich einem Krebsgeschwür mit aller Rücksichtslosigkeit bekämpfen. Stalin lässt grüßen!
      • Junk Science ist der Versuch jegliche Diskussion im Keime zu ersticken durch die ungeheuerliche Feststellung „science is settled“. Ein Basta! mag in der Politik seine Berechtigung haben, nicht aber in der Wissenschaft. Ein in der Wissenschaft akzeptiertes Forschungsergebnis gilt immer nur so lange, bis ein anderer Wissenschaftler das Ergebnis als Falsch widerlegen kann.
      • Junk Science ist die Unwahrheit zu verbreiten, dass 97% aller Wissenschaftler die propagierte Meinung teilen, dass der derzeitige Klimawandel fast ausschließlich menschengemacht sei und fast ausschließlich durch zusätzliche CO2-Emmissionen verursacht sei.
      • Junk Science ist die Wissenschaft zu politischen Zielen zu missbrauchen.
      • Junk Science ist die Behauptung, dass eine rasch erfolgende Erderwärmung von mehr als 2°C die Anpassungsfähigkeit unserer Gesellschaften überfordern würde.
      • Junk Science ist das Zeichnen eines in wenigen Jahren anstehenden Weltuntergangs
      • Junk Science ist der Bevölkerung die Angst über einen nicht existierenden Kipppunkt zu vermitteln, und tatsächlich einen politischen Kipppunkt zu forcieren. Politischer Kipppunkt ist dann erreicht, wenn durch polyzentrische Transformationsansätze mit unterschiedlichen Ambitionsniveaus und zunächst begrenzter geographischer oder sektoraler Reichweite, die darauf setzen, durch „Häufigkeitsverdichtungen“ eine unumkehrbare Gesamtdynamik zu erzeigen.
      • Junk Science ist die Bevölkerung mit Weltuntergangsszenarien zu verunsichern und als alleine Erlösung die Kontrolle des natürlichen Klimawandels durch Klimaschutz vorzubeten.
      • Junk Science ist Klimaforschung zu behaupten, aber tatsächlich den Weg zur Großen Transformation über ein Klimaschutzgesetz (einfaches Recht), Festschreibung Staatszielbestimmung Kilmaschutz im Grundgesetz (höheres bzw. Verfassungsrecht) und prozedural durch ein klimapolitisches Mainstreaming durch Staatsorganisationen und Nichtregierungsorganisationen.
      • Junk Science ist das Erfordernis einer deutlichen Reduzierung des lebensnotwendigen CO2 zu fordern und hierfür eine globale CO2-Bepreisung voranzutreiben. Tatsächlich wird ein hinreichend hoher CO2-Preis bzw. eine Mengenbegrenzung gefordert, um die gewollte transformative Wirkung ausüben zu können und zusätzliche Finanzierungsquellen zu erschließen für die exorbitant hohen Kosten der Transformation.
      • Junk Science ist die Einhaltung der sog. 2°C-Leitpkanke als Orientierungsmaßstab zu fordern, damit aber die Transformation unserer Gesellschaft in eine andere verfassungsmäßige Ordnung zu bezwecken.
      • Junk Science ist, wenn die Klimasekte sich auf einen wissenschaftlichen Konsens beruft, wobei die wissenschaftliche Expertengemeinschaft durch einen gestaltenden Staat darauf hingeführt wird, den politisch angestrebten Globalen Gesellschaftsvertrag gezielt zu unterstützen.
      • Junk Science ist, wenn die Wissenschaft eine vom gestaltenden Staat zugewiesene entscheidende, wenngleich aber nur dienende Rolle spielt.

      Prognosen der Rechenmodelle voll daneben
      Auch wenn Rahmstorf nur sarkastisch behauptet, dass von den Klima Alarmisten bzw. dem wissenschaftlichen Konsens „viele der teils schon vor einem halben Jahrhundert gemachten Prognosen sind eingetreten“, ist das natürlich nicht zutreffend. Die Trefferquote der Modellierer ist trotz immenser Investitionen in Superrechner „innerhalb der planetarischen Leitplanken“ überirdisch schlecht. Nachstehende Grafik zeigt für 102 Rechenmodelle, dass alle Modelle der Konsenswissenschaft zum Teil deutlich über den tatsächlichen Messwerten (roter bzw. blauer Balken) liegen. Nur ein einziges Modell aus Rußland lieht unter den Messwerten.

      Hiatus – die Klimawandelpause nicht vorausgesagt
      Die Rechenmodelle der Klimaalarmisten haben auch die Klimawandelpause 1998-vor 2015, nicht vorausberechnet. Nach längerem Schweigen spricht der IPCC kryptisch von Hiatus und meint eine Klimawandel-Pause. Das CO2 stieg aber auch die letzten 15 Jahre unverdrossen weiter. Dem IPCC 2013/2014 (AR5) ist das rätselhaft, „but there is no certainty and little agreement among scientists on the mechanismus involved.“
      .

      Die Computer-simulationen mit ihren Modellierern geben sich den Schein von Wissenschaft. Die Modellierer sind nicht in der Lage, die Klimaschwankungen der Vergangenheit korrekt abzubilden. Wer nicht einmal die Vergangenheit abbilden kann, wie soll der die Zukunft prognostizieren? Unmöglich
      Mittlerweile raten die Klimamodellierer selber, ihre neuen Simulationsergebnisse nicht zu verwenden. „However, the higher values seen in CMIP6 are not supported by other lines of evidence and may eventually be proven wrong“. Von der Verwendung der Resultate der neuesten Klimamodelle für politische Entscheidungen wird abgeraten (Forster et. Al., 2019).
      https://kaltesonne.de/die-sonne-im-november-2019-und-wenn-modelle-uebertreiben/

      Sonnenaktivitäten – Prognose NASA
      Warum es seit 1950 laut Sonnenaktivität kälter hätte werden müssen, bleibt das Geheimnis von Rahmstorf. Die Sonne war im letzten Jahrhundert sehr aktiv, was an der Anzahl der Sonnenflecken in den Schwabe Zyklen SC17 – SC 23 sehr gut erkennbar ist.

      https://kaltesonne.de/die-sonne-im-november-2019-und-wenn-modelle-uebertreiben/

      Mit der Sonnenaktivität ging auch der Anstieg der globalen Temperaturen im letzten Jahrhundert einher. Im Anfang 2020 beendeten Sonnenzyklus SC 24 ist ein deutlicher Rückgang der Sonnenaktivität erkennbar. Die Sonnenaktivität ist so gering, wie zuletzt während der kleinen Eiszeit. Wenn diese Entwicklung – wie von der NASA prognostiziert – in den nächsten Jahrzehnten (Sonnenzyklen 25 und 26) weitergeht, bewegen wir uns auf das längste Minimum mit ausgesprochen geringer Aktivität im historischen Kontext zu! Daraus könnte ein Temperaturminimum wie im 18. oder gar 17. Jahrhundert resultieren.
      Die NASA spricht von „Modern Minimum“ und „Mini ice age“ bzw. vom „Eddy Minimum“ – Prof Valentina Zharkova (Northumbria University Newcastle) nennt es „New Maunder Minimum“. Damit wären von 2030 bis mindestens 2050 deutliche Temperaturrückgänge verbunden.
      https://www.youtube.com/watch?v=JyyuouPSNEA

      https://electroverse.net/ssw-event-could-divert-the-polar-express-to-europe-and-north-america-this-holiday-season/

      Ja Herr Rahmstorf, hier dürfen wir ihnen unter Bezug auf die NASA recht geben. Die Wahrscheinlichkeit ist recht groß, dass die Temperaturen fallen werden und uns eine Abkühlung bevor steht.

      Temperaturen im Holozän
      .

      Marcott et al. (2013) haben aus 73 weltweit vorhandenen Aufzeichnungen die Temperaturen über die letzten 11.300 Jahre rekonstruiert. Aus dieser langjährigen Übersicht ist sehr gut erkennbar, dass wir uns in der kältesten Phase unseres Zeitalters Holozän befinden. Die Temperatur erholt sich von einem Tiefpunkt und holt wieder auf.
      Die Rekonstruktion der Temperaturen im Holozän wird auch vom IPCC verwendet. Z.B. wird im IPCC Climate Change 2013, The Physical Science Basis, Chapter 5 im Bereich Temperaturen unter 5.5.1.1. auf die Arbeit Bezug genommen.

      Wenn ich mir die Temperaturkurve dann so anschaue, war es zu mehr als 95% der Zeit wärmer als heute.
      Dann muss doch die Frage erlaubt sein, warum mehr als 2°C die Anpassungsfähigkeit unserer Gesellschaften überfordern würde. Die 2°C-Klimaschutzleitplanke wird berechnet ab Beginn der Industrialisierung, somit ab 1850. Von den 250 Jahren bis 2100 haben wir aktuell lt. WMO Genf schon 1,1°C absolviert.
      Bis zu den am wahrscheinlichsten 1,5°C wären es noch weitere 0,4°C und bis zu den behaupteten katastrophalen 2°C auch nur eitere 0,9°C. Es ist doch überhaupt nicht nachvollziehbar, warum dieser geringe Anstieg unsere Gesellschaften überfordern würde oder gar die Existenz der Menschheit bedroht wäre.
      Viele fahren doch in den Urlaub Richtung Süden in den Urlaub, und da ist es doch schon immer 5° – 15°C wärmer gewesen und alle sind wieder aus dem Urlaub heimgekommen und sind im Folgejahr wieder in den Süden in den Urlaub. Und die Jahreszeiten haben auch Temperaturschwankungen von bei uns im Sommer +35°C oder mehr und im Winter -5° – -10°C, eine Schwankungsbreite von rd. 45°C. In anderen Breitengraden sind die Temperaturschwankungen noch größer. Darüber sollten wir mal gemeinsam nachdenken, Herr Rahmstorf.

      • „Junk Science ist die unbewiesene Behauptung, dass eine Verdoppelung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu einer Temperaturerhöhung um mindestens 1,5°C – 4,5°C, vielleicht sogar um +6°C führt.“

        Da das IPCC-Konsens ist und von der gesamten Mainstream-Klimawissenschaft so kommuniziert wird, diskreditiert man damit auch die gesamte Klimawissenschaft als Junk Science, ganz in Widerspruch zu ihrer vorherigen Auffassung, nur das PIK damit zu meinen.

        • Ich dachte immer beim Konsens einigt man sich auf einen Wert. Der IPCC gibt sich noch wissenschaftlich mit einer Vielzahl von Werten, aber selbst Qualitativ ist die Frage immer noch nicht ausreichend beantwortet.

          Sie meinten wohl auch zu sagen das die gesamte Klimaunwissenschaft ( Mainstream-Klimawissenschaft) in Verruf kommt. Ja aber genau das ist es ja auch.

          Echte Klimawissenschaftler sind aber nicht Mainstream.

          • Hatten Sie schon einmal das Vergnügen, mit einem echten Klimawissenschaftler face-to-face (und gar auf Augenhöhe) zu diskutieren?
            MfG
            Ketterer

          • Herr Ketterer,

            weil sie so lieb fragen: Aber natürlich hatte ich schon das Vergnügen. Ich habe auch schon mit einem Klimaunwissenschaftler kurz gesprochen, oder eher diese mit mir.
            Das Gespräch war kurz weil keine Substanz auf der anderen Seite vorhanden war.
            Wussten sie schon das bei einer Temperatursteigerung von einem Grad Celsius von 14 auf 15 Grad C der Energiegehalt um sage und schreibe 0.3% steigt?

          • Herr Schulz, Sie fragen:
            „Wussten sie schon das bei einer Temperatursteigerung von einem Grad Celsius von 14 auf 15 Grad C der Energiegehalt um sage und schreibe 0.3% steigt?“

            Wussten Sie dies noch nicht? Spätestens seit meiner Vorlesung in Thermodynamik musste ich das wissen; und das ist Jahrzehnte her.

            Meine Antwort auf Ihre Frage (die sie möglicherweise verblüfft): Ich war es, der auf den eklatanten Fehler aufmerksam machte, als Herr Leistenschnieder (mit Herrn Kowatsch?) damals bei der Bestimmung des Koatsch/Leistenschnieder-WI Celsius-Grade ins Verhältnais setzte (Ja, darauf basiert die Abschätzung). Ansonsten fiel das niemandem hier auf und es wurde auch bisher nicht korrigiert.

            Was dies mit Ihrer Frage zu tun hat? so einiges.
            MfG
            Ketterer

  4. Ich habe da aufgehört zu lesen, als es einmal heißt, die CO2 Erhöhung läuft der Temperaturerhöhung um 800 Jahre nach und 2 Sätze weiter werden daraus dann 9 Monate. Ja was denn nun ? kann mich jemand aufklären ?

    • Es stimmt schon! Die kurzfristigen Schwankungen haben weniger Phasenverschiebung, weil nur die oberen Meeresschichten betroffen sind. Bei längerfristigen Änderungen wie den Solarzyklen, die schon tiefer gehen, rechnet man mit etwa 20 Jahren Verzögerung. Wir sind alle gespannt… Und bei Zwischeneiszeiten kommt man dann auf ein paar Hundert Jahre Delay.

  5. Mal ganz abgesehen davon wer hier Recht hat – die Klimahysteriker oder die Klimaleugner: Armes Europa. Da sitz dann in Brüssel vor versammelter Politikelite Greta neben von der Leyen als „Beraterin für Klimakatastrophenbekämpfung“. Aber statt das Grata von der Leyen für ihren so tollen Green Deal lobt, (wie diese sicher erwartet hat,) liest Greta ihr die Leviten. (ich denk mal ihre Publikumsbeschimpfung ist allen bekannt)
    Aus Sicht von Moskau und China wär es sicherlich wunderbar wenn wir die Forderungen von Greta auf sofortigen Ausstieg aus allem erfüllen würden. Denn dann wär Europa binnen Jahresfrist am Ende.
    Und die Beschimpften im Parlament – insbesondere die ganz Linken, die schon von der Macht, die ihnen die Klimawende bringen soll, träumen jubeln Beifall, klatschen und machen Standing Ovation.
    Ein Komentar aus Australien: Was ist das nur für ein unseeliges Europa das sich von einer 17 jährigen und einer Gruppe Klimawandelprofiteuren in den wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Endscheidungen vor sich her treiben läßt? Und das soll dann auch noch ein Vorbild für den Rest der Welt sein!

  6. Die nächste Abkkühlung hat bereits begonnen?

    In den nächsten Jahren wird es sehr wahrscheinlich den nächsten Temperaturrekord geben. Weiten Teilen der Öffentlichkeit wird dann (und wird schon jetzt) nicht zu vermitteln sein, warum hier ständig von der globalen Abkühlung die Rede ist. Es wird wirken, als hätte man sich von der Realität entkoppelt, so riskiert man den Verlust von Glaubwürdigkeit.

    • in Indien wurden die tiefsten Temperaturen seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen… bei uns heißt es wir haben den wärmsten Winter… das Wetter verschiebt sich halt ein bisschen

    • Sehr geehrter Herr Vogt,

      hoffentlich habe ich Unrecht, und es bleibt warm.

      Aber dagegen spricht die Mathematik, die Fourier-Analyse um genau zu sein. Der Temperaturverlauf der letzten, tausend Jahre erfolgte durch die Überlagerung von verschiedenen Zyklen. Wo die genau herkommen, ist eigentlich egal. Aber „rein zufällig“ sind einige dieser Grundzyklen den Sonnenaktivitäten sehr ähnlich. Hier bei EIKE gibt es genügend Infos darüber. Siehe auch hier bei EIKE „Durchbruch in der Klima Forschung: So lässt die Sonne die Wolken tanzen“, (Vahrenholt/Lüning) aber auch Prof. Nir Shaviv von der Hebrew University of Jerusalem.

      Ich bleib (leider) dabei: der nächste Abkühlungszyklus hat bereits begonnen (seit 2016).

      • „Aber dagegen spricht die Mathematik, die Fourier-Analyse um genau zu sein. Der Temperaturverlauf der letzten, tausend Jahre erfolgte durch die Überlagerung von verschiedenen Zyklen.“

        Möchten Sie das nicht lieber den Profis überlassen? Ihre Vorstellung ist in mehrfacher Hinsicht naiv.

        1. Man kann mathematisch jede Funktion in periodische Funktionen zerlegen (nebenbei: auch ein linear steigendes Erwärmungssignal). Welche dieser periodischen Funktionen hat ein reales, physikalisches Pendant? Welche existieren nur in der Mathematik?

        2. Der Mensch kam nicht periodisch auf die Idee, Riesenmengen von Treibhausgase in die Atmosphäre zu befördern. Das ist ein einmaliger Vorgang, und es ist recht naiv, diesen mit dem Argument zu ignorieren, dass nur periodische Ereignisse Einfluss auf die Klimaentwicklung hätten.

        3. Wenn wir tiefer in die Klimavergangenheit blicken, dann sind periodische Entwicklung im Grunde nur in der gegenwärtigen Phase mit periodisch wechselnden Eis- und Warmzeiten vorhanden, also eher die Ausnahme als die Regel. Da erkennen wir aber auch sofort einen physikalischen Grund, nämlich die periodischen Milankovic-Zyklen.

        • Sehr geehrter Herr Vogt,

          glauben Sie an Greta, der „Erderhitzung“ durch co2 und den Klima-Modellen der „Profis“ (IPCC).

          Ich verlass mich lieber auf meinen gesunden Menschenverstand und u.a. auf meine umfassenden, aktuellen Kenntnisse in „Höhere Mathematik“. Nicht zu vergessen die vielen sehr interessanten Fachbeiträge hier bei EIKE.

          Noch im Sommer-2019 glaubte ich das mit dem menschengemachten Klimawandel wird schon irgendwie stimmen. Aber glauben ist nicht wissen. Und so begann ich vor ca. 6 Monaten mich abseits der „Qualitätsmedien“ u.a. auch hier bei EIKE zu informieren. Auch mit den Argumenten der Klima-Alarmisten befasste ich mich, die mich aber NULL überzeugten. Ganz im Gegensatz zu den Beweisen der Klima-Realisten, wo einfach alles zusammenpasst. Das hat alles „Hand und Fuß“.

          Argumentations-Stärke der Klima-Realisten: 1000
          Argumentations-Stärke der Klima-Alarmisten: 0 bis 1

        • Sehr geehrter Herr Vogt,

          offenbar haben Sie Probleme zu verstehen, wozu eine Fourier-Analyse gut ist, und was sie eigentlich macht. Ihr Punkt 1: „…jede Funktion in periodische Funktionen zerlegen … „. Meine Antwort: Mit der Fourier-Analyse wird keine Funktion zerlegt, sondern ein diskretes Eingangs-Signal (hier die globale Temperatur) vom Zeit-Bereich in den Frequenz-Bereich (Spektrum) transformiert.

          Das Frequenz-Spektrum enthält hauptsächlich diese 3 Perioden (Kehrwert von Frequenz): 1000, 460 und 190-Jahre. Ein Signal, das dem Anstieg der co2-Konzentration entsprechen würde, ist hier nicht zu finden. Wieder ein Beweis mehr, dass die These vom „Treibhausgas co2“ zumindest grober Unfug ist, um hier höflich zu bleiben.

          Weitere Infos in „13. IKEK in München: Nir Shaviv & Henrik Svensmark – Welche Rolle hat die Sonne im Klimawandel gespielt?“.

          • Lieber Herr Wähner,

            bitte verzichten Sie auf unnütze Belehrungen, ich habe das, worüber ich schreibe, im Unterschied zu Ihnen studiert. Denken Sie einfach beim nächsten Temperaturrekord an mich.

            Möchten Sie auf Ihre Überzeugungen Geld verwetten? Ich hätte sofort Interesse.

          • Herr Vogt,

            Wer aus Überzeugung Wetten will handelt unmoralisch.

            Das hilft es nicht das sie studiert haben.

            Wussten sie das fuer ein Grad mehr atmosphärische Temperatur (zum Besispiel 14 Grad C auf 15 Grad C) der Wärmeinhalt um nur 0.3% steigt?

        • Herr Vogt, die Mensche haben kaum Einfluss auf Stickstoff, das mit ungefähr 80% wichtigste Treibhausgas der Erde.

          Wovon sprechen sie also wenn sie meinen wir setzen Treibhausgase frei?

    • „In den nächsten Jahren wird es sehr wahrscheinlich den nächsten Temperaturrekord geben.“
      Wenn man die ERSSTv5 und GHCNv4-Daten verwendet, dann gab es den Rekord wohl schon im Februar 2020.

    • Herr Vogt: Das solare Minimum ist Realität und die nordatlantische Oszillation ebenfalls. Außerdem ist der verstärkende Svensmark-Effekt nachgewiesen. Jetzt darf gerätselt werden, welche Rolle dabei am Ende das CO2 spielen wird. Eigentlich müsste sich doch der IPCC für seine seit Jahrzehnten permanent falschen Modelle und Prognosen schämen – tut er das?
      Und was soll Ihre sehr eigenwillige Auslegung der Fourier-Analyse? Jedenfalls gibt es dazu Fachveröffentlichungen, z.B. von Lüdecke und Weiß. Auch Dr. Kölle bei Kalte Sonne und vielen anderen. Womit die Warm- und Kaltzeiten der letzten 2000 Jahre bestens abgebildet werden. Weitaus weniger Hokuspokus als der IPCC bei seinen Modellen, der sich dabei noch immer an die Mann’schen Betrüger-Hockeystick-Kurve klammert.
      Aber ich seh schon, wie beim IPCC steigt bei Ihnen die Temperatur nur durch CO2…

  7. Der nächste Abkühlungszyklus hat bereits begonnen, das ist sicher.

    Alleine aus diesem Grund, braucht Deutschland unbedingt eine vom Wetter und Öl/Gas-Importen unabhängige Energieversorgung. Der Dual-Fluid-Reaktor (DFR) würde sich da anbieten. Eine verantwortungsvolle Energiepolitik würde sofort die Entwicklung des DFR starten, und den Bau des 1. Prototyps finanzieren.

    Kurzfristig könnte man sofort das EEG, sowie diesen Schwachsinn mit den co2-Grenzwerten/Steuern abschaffen. Das würde der Industrie Deutschlands gut tun.

    Aber das ist mit der SED-2.0 (rot/rot/grün/schwarz (inkl. CSU)) nicht machbar. Dieser Club der Ahnungslosen glaubt immer noch an Greta und der „Erderhitzung“ durch co2.

    • Absolut richtig Herr Wähner.

      Nicht das Klima, unsere Politik ist krank und nur in den Köpfen unserer Linksideologen muss eine übermässige Erwärmung prognostiziert werden.

  8. Vieles bekannt aber unverändert richtig und die „klare Diktion“ nur allzu berechtigt! Kleine Ausnahme: Lagen die mittelalterlichen Temperaturen tatsächlich sehr viel höher als heute (oder „nur“ etwa gleich hoch)?
    Weil ich mich gerade mit CO2-Modellierung befasse und gelesen habe, mit welcher „Begründung“ Prof. Vahrenholt geschasst wurde, kann ich mich eigentlich nur noch an den Kopf fassen: Wie lange will die Menschheit diese erbärmliche Klimaforschung mit ihrer vielfach erwiesenen fachlichen Inkompetenz noch ertragen?? Sie sind nicht einmal in der Lage, die Bedeutung von drei verschiedenen Zeitkonstanten zu kapieren, wenn die drei Prozesse gleichzeitig wirken! Wie dumm muss man eigentlich sein, um sich heute Klimaforscher zu nennen?
    Günstigstenfalls wird diese „Wissenschaft“ auf alle Ewigkeit als Lachnummer in die Geschichte eingehen!

  9. Mag alles stimmen, ist in Deutschland der breiten Masse aber nicht mehr zu vermitteln. Die glauben alle fest daran, dass CO2 uns bald grillen wird. Dass die Politiker mit ihrem Lebensstil selber nicht an den Unsinn glauben, ist leider auch nicht zu vermitteln.

  10. Auf web.de: waermster Winter in europa seit aufzeichnungsbeginn.
    Also alles wie gehabt. Und wenn es kaelter, woanders, z.B. in kanada, gewesen sein sollte, dann haben die agw-bemühungen gewirkt. Was denn sonst. Alles andere ist propaganda der klimaleugner.
    Noch etwas: koennte jemand dem herrn stobbe mal sagen, er soll dieses bescheuerte attribut „erneuerbar“ endlich aufgeben, das macht seine abhandlungen obsolet.

    • Die UAH lower Troposphere temperatures lassen vermuten, dass es ie wärmste Dezember bis Februar Periode seit 40 Jahren war. Weltweit per Satellit gemessen also keine WI verfälschen Daten.

      MfG
      Ketterer

  11. Schon jetzt wird vom „wärmsten Winter seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen“ gelabert. Wohltuende Ausnahme eine kurze Erklärung vom Donald Bäcker im MoMa, der die Westwetterlage dafür verantwortlich machte u. auch den März ähnlich voraussagte, wie der Februar verlief. Damit bleibt er im ÖRR weitgehend alleine.
    „Euro-Uschi“ holt sich die ausgewiesene Klimaexpertin aus Schweden zu Hilfe, um ihre „Klimagesetze“ zu illuminieren.

  12. Die Medien haben ohnehin gerade eine ganz andere Krise gefunden, die viel einträglicher ist 😉
    Gott sei Dank sind die Links-Grünen Planwirtschaftler noch nicht erfolgreich und wir haben noch genug Industrie/Wirtschaft und Globalen Handel, wenn man bedenkt wie schnell sich Supermarktregale leeren können wenn die Menschen wirklich in Panik geraten.

    • Der nächste Abkühlungszyklus hat bereits begonnen, das ist sicher. Hoffentlich bleibt es warm, und ich habe Unrecht. Dafür besteht (leider) sehr wenig Hoffnung. Die Beweislage ist erdrückend, wie in diesem Fachbeitrag beschrieben.

      • Alle Achtung – der Februar stellt seit Beginn der Messungen im globalen Durchschnitt den zweithöchsten Peak dar und Sie sagen Anfang März, der nächste Abkühlungszyklus habe bereits begonnen. Woher wollen Sie das wissen? Sind Sie Wahrsager oder so was?

        • Sehr geehrter Herr Guthmann,

          ein Wahrsager bin ich sicherlich nicht.

          Dagegen verfüge ich umfassende, aktuelle Kenntnisse in „Höhere Mathematik“, kann selbständig denken und habe mir zahlreiche Fachbeiträge hier bei EIKE angeschaut/angehört.

          Neben den Informationen aus diesem Fachbeitrag beziehe ich mich auch hierauf:
          Mit Hilfe der Fourier-Analyse kann man ein „Signal“ in seine harmonische Bestandteile zerlegen (siehe Lothar Papula, Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Band 2, ab Seite 182). Untersucht man nun die globale Temperatur der letzten 2000 Jahre (= „Signal“) mit der Fourier-Analyse, stellt man fest, dass es 3 dominante Zyklen (Grundschwingungen) mit einer Periodendauer von 978, 499, 207 Jahren gibt. Siehe Prof. C. O. Weiss, EIKE, 30. September 2018, „Die vorherrschenden Zyklen des globalen Klimas scheinen mit der Sonneneinstrahlung übereinzustimmen“. Diese Sonnenzyklen wurden durch ein Modell erklärt, das den Einfluss der Gezeitenkräfte der Planeten Jupiter und Saturn auf den Solardynamo beschreibt, der das solare Magnetfeld erzeugt / Scafetta, N. Journ. Atm. and Solar-Terrestrial Physics 80 (2012) 29 /. Durch das solare Magnetfeld werden die Partikelstrahlung und damit die Wolkenbildung auf der Erde beeinflusst. Siehe auch hier bei EIKE „Durchbruch in der Klima Forschung: So lässt die Sonne die Wolken tanzen“, (Vahrenholt/Lüning) aber auch Prof. Nir Shaviv von der Hebrew University of Jerusalem. Noch eine Quelle: EIKE, „Die Welt geht einem Deep Solar Minimum entgegen“, d.h. die Wolkenbildung nimmt zu und es wird kälter in den nächsten Jahrzehnten.

          Daily Sun: 06 Mar 20, The sun is blank — no sunspots. Credit: SDO/HMI, https://www.spaceweather.com

          • Wie ich bereits an anderer Stelle hier sagte – es wäre nicht das erste mal, dass bei EIKE Beiträge kommen, die eine globale Abkühlung ankündigen und das Gegenteil war dann der Fall.
            M. E. sollte sich besser darauf konzentriert, was war und was ist und dies ausgewertet werden, anstatt sich mit Klima-„Prognosen“ unglaubwürdig zu machen.

    • Die verlinkte Grafik wurde lediglich auf der Grundlage von „Satellitendaten“(?) erstellt. Wer sie wie, auf welche (wissenschaftliche?) Weise erstellt hat, wie die Rohdaten zu bewerten sind, wie deren Genaugkeit bzw. mögliche Fehlerhaftigkeit zu bewerten ist, ist zumindest aus ihr heraus nicht ersichtlich. Grafisch erstellen und darstellen lässt sich alles, was man zu wünschen gedenkt. Unter anderem gerade darum geht es ja aber in der ganzen Auseinandersetzung.

        • Habe gegoogelt – und meine Meinung eindrucksvoll bestätigt gefunden.

          „Roy Spencer ist kein Arlamist.“
          Warum ist sein Webauftritt dann aber ganz offensichtlich alarmistisch?

          Die Daten, auch als Diagramm aufbereitet, lassen keine kausale Schlussfolgerung auf eine „Klimaerwärmung“ o. ä. zu, sie beziehen sich lediglich auf begrenzte physikalische Phänomene innerhalb definierter atmosphärischer Schichten.
          Maximal könnte man daraus eine Korrelation ableiten, mehr nicht.
          Mit Wissenschaft jedenfalls hat diese Deutungssucht leider überhaupt nichts mehr zu tun.

      • @Frank Alphred
        Was heißt hier „lediglich“? Satelliten-Messungen sind ja wohl genauer; die Verteilung der Messstationen auf der Erde, ist gelinde gesagt eine Katastrophe.
        Ich kann jedenfalls nicht nachvollziehen, wo eine globale Abkühlung stattfinden sollte.
        Wäre ja nicht das erste mal, dass bei EIKE Beiträge kommen, die eine globale Abkühlung ankündigen und das Gegenteil war dann der Fall.
        Nichts für ungut, aber damit macht das EIKE sich nicht sehr glaubwürdig.
        Viel besser sollte sich darauf konzentriert, was war und was ist und das ausgewertet werden, anstatt sich mit Klima-„Prognosen“ (die es eigentlich nicht gibt) unglaubwürdig zu machen.

        • >>Ich kann jedenfalls nicht nachvollziehen, wo eine globale Abkühlung stattfinden sollte.<<
          Erst einmal müssen Sie ein Gebiet finden, in dem lange genug täglich die Temperaturvariabilität in Form von TMIN und TMAX gemessen wurde und wird. 120 Jahre müssen das schon sein.
          Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Suchen. Es gibt diese Stationen übrigens und das fernab der wärmenden Städte.

    • Ein bisschen früh dieses Urteil! Man sieht es an den vielen Monatszapplern bisher. Zumindest sollte man 13-Monatemittelung bei Roy Spencer abwarten, die ergibt ein realistischeres Bild!

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