Warum und wie ändert sich das Erdklima?

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, Prof. Dr. Carl-Otto Weiss
Schon seit einigen Jahren ist in der wissenschaftlichen Literatur gezeigt worden, dass die Sonne einen erheblichen Einfluss auf das Erdklima der letzten Jahrhunderte ausübte. Hier ein Kurzüberblick.

Eine detaillierte Rekonstruktion der Temperaturgeschichte der Erde für die letzten 2000 Jahre von H.-J. Lüdecke and C.-O. Weiss, 2017 sowie Zusammenfassung als Poster, 2018 ergibt jetzt genauer, dass das Erdklima von 3 schon bekannten, natürlichen, 200- bis 1000-jährigenZyklen, dominiert wird. Diese 3 Zyklen bewirkten insbesondere den Temperaturanstieg um ca. 0,7 Grad von 1870 bis 2000. Dieser Anstieg, welcher offiziell als bisher einziger, angeblicher Beweis für den Klimaeinfluss von CO2 angeführt wird, kann also keineswegs dem anthropogenen CO2 zugeordnet werden, sondern ist natürlichen Ursprungs. Dieser Hauptbefund wurde kürzlich unabhängig von J. Abbot and J. Marohasy, 2017 und M. Beenstock et al., 2012 bestätigt.

Die 3 Hauptzyklen des Erdklimas stimmen überdies gut überein mit 3 Zyklen der Sonnenaktivität. Damit ist belegt, dass das Erdklima dominant von der Sonnenaktivität auch für die letzten 2000 Jahre bestimmt wird. Die früheren Untersuchungen der letzten Jahrhunderte ergänzen sich somit mit unseren Ergebnissen der letzten 2000 Jahre. Weiter wurde vom N. Scafetta, 2012 gezeigt (später veröffentlicht in Solar-Terrestrial Physics; 80, 2012, 296 – 311), dass sich die Hauptzyklen der Sonnenaktivität aus der Bewegung der Planeten, speziell Jupiter und Saturn, ermitteln lassen. Anhand der Zyklen lässt sich das Erdklima also sowohl für die Vergangenheit als auch für die Zukunft berechnen.

Diese Einsichten gelten für das „Klima“ d.h. hier für das langfristige, nach Definition 30-jährige Mittel der Erdtemperatur. Unregelmäßige, kurzzeitige Einflüsse, wie z. B. Vulkanismus, entziehen sich natürlich der Berechnung. Kurzfristige Zyklen wie z.B. AMO/PDO lassen sich aber in verfeinerter Rechnung berücksichtigen. Im Gegensatz  zum offiziell vermittelten Bild ist infolgedessen das Klima nicht immer ein extrem komplexes System, sondern bestimmte Klimaparameter, hier Erdtemperaturen, können überraschend einfach zu verstehen und zu berechnen sein. In den letzten Jahrhunderten folgte die Erdtemperatur stets der Sonnenaktivität, gemessen etwa an der Zahl der Sonnenflecken bzw. für weiter zurückliegende Vergangenheit an der Häufigkeit von kosmischen Isotopen wie 10Be oder 14C (F. Steinhilber et al., 2012) und (F. Steinhilber et al., 2009). Auch die globale Erwärmung von 1870 bis 2000 welche offiziell dem anthropogenen CO2 zugeschrieben wird, folgte der Sonnenaktivität.

Zyklische ( periodische ) Temperaturvariationen auf der Skala von mehreren Jahrhunderten sind aus  lokalen Untersuchungen bekannt (J. A. Eddy, 1976). In kaum einer der vielen bisherigen Arbeiten über den globalen Klimawandel waren aber Zyklen untersucht worden. Wir rekonstruierten deshalb die Erdtemperatur der letzten 2000 Jahre aus veröffentlichten „Proxytemperaturdaten“ (s. die ausführlichen Beschreibungen der Datenquellen in unserer Arbeit). Diese beinhalten Hunderttausende Einzelmessungen, so dass zur Bestimmung von Jahrestemperaturen Messwerte gemittelt werden konnten. Dies ergibt eine substantielle Rauschreduktion für brauchbare Analysen, insbesondere Fourier-Analysen. Die so erhaltene rekonstruierte Temperaturgeschichte der Erde,  in Abb. 1 die grauen Jahreswerte, zeigt alle historisch bekannten Maxima und Minima, wie römisches Optimum ( 0 n.Chr. ), mittelalterliches Optimum ( 1000 n.Chr. ), kleine Eiszeit ( ca. 1500 bis 1850 n.Chr. ) und bemerkenswerterweise sogar Details wie das tiefe Minimum um 1450 n.Chr., bekannt aus der Biografie Ludwig des XI von P.M. Kendall.

Abb. 1: Globale Mitteltemperatur (grau) ab Jahr 0 n.Chr. bis heute, 31-jähriges gleitendes Mittel der globalen Mitteltemperatur (blau), Sinusrepräsentation mit den Zyklen 1003, 463, 188 und 64 Jahren (rot, s. dazu auch Abb. 2, 3).

Weiterhin zeigt die Rekonstruktion natürlich den Temperaturanstieg  1870 bis 2000 n.Chr., welcher offiziell dem Einfluss von CO2 zugeschrieben wird. Nach Definition von „Klima“, als 30 Jähriges Mittel von Klimaparametern, gibt die blaue Kurve von Abb. 1, als 31-Jähriges gleitendes Mittel über die grauen Jahres-Temperaturwerte, das Klimaverhalten in Gestalt von Temperaturen wieder. Die korrekte Wiedergabe der historisch bekannten Temperaturschwankungen lässt unsere Temperaturrekonstruktion realistisch erscheinen. Die Jahrestemperaturen ( grau ) wurden dann mit Hilfe der Fourier-Analyse auf Zyklen analysiert. Das so erhaltene Spektrum ( Abb. 2 ) zeigt drei auffallend dominante Zyklen von ca. 1000, 460, und 190 Jahren Periodendauer.

Abb. 2: Fourier-Spektrum der globalen Mitteltemperatur (graue Kurve in Abb. 1) mit false-alarm-lines (95% Signifikanz – grün, 99% Signifikanz rot). Markant sind die 3 Zyklen von etwa 1000, 460 und 190-Jahre Perioden.

Diese Zyklen waren bereits früher aus lokalen Untersuchungen bekannt. Dass gerade diese schon bekannten Zyklen als Hauptzyklen der Erdtemperatur gefunden werden, zeigt zusätzlich, dass die Temperaturrekonstruktion realistisch ist und diese Zyklen nicht etwa mathematische Artefakte sind. Abb. 3 zeigt die Darstellung der Zyklen im Zeitbereich.

Abb. 3: Die drei Hauptzyklen mit den Periodenlängen von 1003, 463 und 188 Jahren. Die in der roten Kurve von Abb. 1 zusätzlich verwendete Zyklus von 65 Jahren (AMO) ist hier nicht eingetragen.

Die Addition der simultan ablaufenden Zyklen ( rote Kurve Abb.1 ) gibt die über 31 Jahre gemittelte Erdtemperatur ( blau in Abb. 1 ) mit einer Pearson-Korrelation von 0,85 erstaunlich gut wieder. Sie zeigt die Dominanz dieser drei Hauptzyklen über das Erdklima auch im Zeitbereich. Bemerkenswerterweise gibt die Gesamtwirkung der drei Hauptzyklen auch den Temperaturanstieg 1870 bis 2000 wieder. Da dieser Anstieg den Zyklen zugeschrieben werden kann, ist er natürlichen Ursprungs. Womit die behauptete gefährliche Klimawirkung des anthropogenen CO2 widerlegt ist.

Natürlich ist die Analyse-Genauigkeit beschränkt. Sie kann eine geringe Klimawirkung des anthropogenen CO2, von vielleicht 10% der natürlichen Ursachen, nicht ausschließen. Der Temperatureinfluss des zusätzlichen anthropogenen CO2 ist aber wegen seiner vergleichsweise geringen Wirkung unbedeutend für das Leben auf der Erde. Anhand der Zyklen lassen sich die wesentlichen Schwankungen der Erdtemperaturen auch für die nähere Zukunft prognostizieren (s. Fortsetzung der roten Kurve in Abb. 1), falls man davon ausgeht, dass sie nicht plötzlich abbrechen.

Darüber hinaus kann natürlich auch die Frage nach der Ursache der beobachteten Klimazyklen interessieren. Es fand sich in der schon erwähnten Arbeit von N. Scafetta, 2012 ein weiterer Beleg, dass im Spektrum der Sonnenaktivität die drei Hauptzyklen im Rahmen der Genauigkeiten mit den drei Hauptzyklen der Globaltemperatur übereinstimmen, siehe Abb. 4, unteres Teilbild aus der Arbeit von Scafetta. Es folgt der Schluss, dass im Wesentlichen die Zyklen der Sonnenaktivität die Klimaentwickung der Erde bestimmen. Geht man eine Stufe weiter und fragt nach dem Mechanismus, wie das Sonnemagnetfeld Einfluss auf die Variation der Globaltemperatur nimmt, so sind an erster Stelle die Forscher H. Svensmark und N. Shaviv zu nennen, wie z.B. in H. Svensmark et al., 2017.

Abb. 4: Periodogramm, entnommen aus der Arbeit von N. Scafetta, 2012.

Unsere Zyklenanalyse  der Erdtemperatur der letzten 2000 Jahre ergänzt perfekt die Befunde des Gleichlaufes der Erdtemperatur mit der Sonnenaktivität, zumindest in der kürzeren Vergangenheit von 2000 Jahren. Man mag weiter nach der Ursache für das Auftreten der Zyklen der Sonnenaktivität fragen. Die Antwort wurde in der oben mehrfach erwähnten Arbeit von N. Scafetta sowie auch von F. Stefani, 2016 (veröffentlicht in Solar Physics, 291, 8, 2197-2212) gegeben. Dort wird gezeigt, dass sich die drei Hauptzyklen der Sonnenaktivität aus den Umlaufdaten der Planeten ( speziell von Jupiter und Saturn ) berechnen lassen, wenn man einen Gravitationseinfluss der Planeten auf den Sonnenmagnetfeldgenerator annimmt. Dieser Mechanismus, mit dem die Gravitation der Planeten die Sonnenaktivität beeinflusst,  wurde daher jetzt erstmals geklärt. Zur Illustration des starken Einflusses der Solaraktivität auf die Erde sei noch die Korrelation der europäischen Niederschläge mit dem Schwabe Zyklus erwähnt (Laurenz et al., 2019 und Supplement).

Mit den Ergebnissen all der hier genannten Arbeiten haben wir also ein vollständiges Bild erhalten, warum und wie sich die Globaltemperatur zeitlich ändert. Der Gravitationseinfluss der Planeten moduliert den  11-Jahreszyklus des Sonnenmagnetfeldes ( Schwabe Zyklus ) und damit die Sonnenaktivität. Dies erfolgt besonders stark, wenn die Planeten, von der Sonne gesehen, auf derselben Seite stehen. Stehen sie auf gegenüberliegenden Seiten, so hebt sich ihr Gravitationseinfluss teilweise auf. Im Spektrum ergeben sich damit Modulationsseitenbänder, also drei Frequenzen. In nichtlinearen Systemen treten stets Summen- und Differenzfrequenzen auf. Die Differenzen dieser drei Frequenzen ergeben gerade drei Sonnenaktivitätszyklen mit Periodendauern die mit den Erdtemperaturzyklen, welche praktisch alleine das Klima bestimmen, gut übereinstimmen.

Das Hauptergebnis unserer Arbeit ist der Befund, dass das Erdklima Zyklen enthält, und dass die drei Hauptzyklen im Wesentlichen alleine die Temperaturvariationen der Erde bewirken. Danach lässt sich die Globaltemperatur sowohl für die Vergangenheit ( wie gezeigt in Abb.1 ) als eben auch für die nahe Zukunft berechnen. Somit ist eigentlich über den aktuellen Klimawandel keine wesentliche Frage mehr offen. Natürlich sollten weitere unabhängige Arbeiten unsere Ergebnisse überprüfen. Erst nach solcher Überprüfung wird bekanntlich ein unerwartetes Ergebnis in der Wissenschaft als zuverlässig akzeptiert. Und natürlich gibt es außerdem sicher noch interessante Detailfragen. Die Fortsetzung der drei Hauptzyklen ergibt einen Temperaturabfall bis etwa 2070, siehe Abb. 1 ( rote Kurve ). Eine solche Voraussage erhalten auch andere Arbeiten. Auf die kommende Abkühlung weist ja auch schon das jetzige Temperaturplateau hin, welches etwa seit 2000 gemessen wird. Wir merken an, dass unser Ergebnis die Behauptungen über einen gefährlichen Klimaeinfluss des anthropogenen CO2 definitiv widerlegt.

Anmerkung zu den Quellen: in den meisten Fällen sind die Originalarbeiten über Google Scholar frei im Internet erreichbar. Dazu Autoren und Titel der Arbeit (mit Kommas getrennt) eingeben, und die pdf’s, falls nicht direkt angegeben, unter „alle .. Versionen“ suchen. 

 

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59 Kommentare

  1. Kurz zu mir, ich bin tätig in der Kunststoffbranche (Technik) und beschäftige mich nebenbei mit dem Klimawandel. Als technischer Mensch höre ich mir die Argumente von beiden Seiten an und versuche diese zu verstehen.

    Meine Frage betrifft Abb. 1.
    Wie kann die Sonnenstrahlung der Verursacher für den derzeitigen Temperaturanstieg sein, wenn diese doch laut Grafik abnimmt?

    Warum wurde die Temperatur nur bis ca. zum Jahr 2000 dargestellt, die Sonnenstrahlung jedoch bis „heute“?

    Wenn ich Abb. 1 so interpretiere, müsste es ja einen anderen Verursacher des Temperaturanstiegs geben. CO2? Es sieht ja sehr danach aus, dass die Sonnenstrahlung in vergangenen Zeiten Mitverursacher für Warm-/Kaltzeiten war. Dieser Zusammenhang wurde ja auch schon In Schriften von älteren Völker gefunden.

    Nicht lachen aber das Beste Beispiel dass mir einfällt.

    Angenommen die Erde ist ein Stromerzeuger mit 2000W, angeschlossen sind Geräte mit 2000W. Der Stromerzeuger läuft tausende Jahre bis 1880, durch Tag/Nacht und veränderter Strahlungsintensität der Sonne wird der Stromerzeuger mal wärmer und kälter. Dann im Jahr 1880 wird ein zusätzliches Gerät angeschlossen (steht für den menschlichen CO2 Ausstoß). Nun steigt die Temperatur obwohl die Strahlungsintensität abnimmt.

    Als Techniker kann ich sagen, Probleme werden meist nicht nur von einer Ursache erzeugt. Besonders da das Klima ein eher komplexer Vorgang mit vielen Faktoren ist. Da erscheint mir, nur die Sonne als Begründung etwas einfach.

    Wo liegt also mein Denkfehler? Hoffe es macht sich jemand die Mühe mir zu antworten:).

    Gruß Sebastian

    • Hallo Herr Fuhrmann,

      zunächst einmal, die Berechnung einer globalen Mitteltemperatur ist in etwa so aussagekräftig wie das Mittel aus allen Telefonnummern aus Berlin.

      Außerdem muss man fragen, wo was gemessen wird.Offiziell gehen nur rund 2000 Thermometermessungen in großen Städten ein. Deren Wärmeinseleffekt (der natürlich zu 100% anthropogen verursacht ist, aber nicht durch CO2) wirdkurzerhand auf die ganze Welt übertragen. Zieht man aber Satellitenmessungen heran, zeigen diese etwas ganz anderes (weshalb sie nie in Mainstream-Medien und Politik erwähnt werden): nach einem Maximum um die Jahrtausendwende (in Europa 2003, global 1999) wird zunächst ein gleichbleibendes und seit einigen Jahren sinkendes Temperaturniveau gemessen.
      Googeln Sie bitte auf dieser Website nach „Wärmeinseleffekt“ oder nach den Autoren Kämpfe & Kowatsch, die einschlägig dazu geforscht haben.

      Chris Frey

  2. Dieser Artikel schaut in die Vergangenheit. Entsprechend mögliche Fehlerquellen werden vom Autor selber zugegeben. Wollen wir daher vielleicht in die Gegenwart schauen? Messdaten ergeben folgendes Bild:
    Aktuell erwärmen sich die unteren Athmosphärenschichten, die oberen Schichten kühlen sich ab. Dieser Wärmestau ist mit solaren Einflüssen nicht zu erklären. Die Schichten sollten sich dann gleichmäßig aufheizen, oder? Ein Treibhauseffekt, der die Wärme erdnah staut, würde die Befunde hingegen gut erklären.
    Die Polregionen erwärmen sich schneller als die Äquatorregion. Auch dies wäre mit solaren Einflüssen schlecht erklärlich. Da die Sonneneinstrahlung am Äquator am intensivsten ist, müsste sich dieser auch am stärksten erwärmen.
    Mittels Sateliten können sowohl Sonnenstrahlung als auch die Rückstrahlung der Erde gemessen werden. Die Rückstrahlung der Erde nimmt aktuell überproportional ab. Ein weiterer Hinweis dafür, dass hier Energie erdnah zurückgehalten wird.
    Wie kann der Autor diese Fakten übersehen und fehleranfällige Schätzungen aus vergangenen Zeiten zum Erkenntnisgewinn bevorzugen?
    Die Thesen des Autors wären vor 30 Jahren ja noch diskutabel und sehr interessant gewesen, mittlerweile ist der Treibhauseffekt aber schon messbare Realität!

    • „Mittlerweile ist der Treibhauseffekt aber schon messbare Realität“.
      Bitte klären Sie mich blutigen Laien auf: Wie wird der Treibhauseffekt gemessen?
      Außerdem: Dass es unten immer wärmer wird, während es oben kälter wird, ist blanker Unsinn! Übersteigt der vertikale Temperaturgradient ein bestimmtes Maß, setzt Konvektion ein. Oder habe ich Sie missverstanden?

      Chris Frey

  3. „Bemerkenswerterweise gibt die Gesamtwirkung der drei Hauptzyklen auch den Temperaturanstieg 1870 bis 2000 wieder. Da dieser Anstieg den Zyklen zugeschrieben werden kann, ist er natürlichen Ursprungs. Womit die behauptete gefährliche Klimawirkung des anthropogenen CO2 widerlegt ist.“

    Immer wieder derselbe Fehler. Verschiedene Gutachter haben dem Autor das alles schon erklärt, ich verbuche das hartnäckige Beharren auf erkannte Fehler mal als Altersstarrsinn. Man merkt, dass dem Autor die fachspezifische Ausbildung fehlt.

    • „Immer wieder derselbe Fehler. Verschiedene Gutachter haben dem Autor das alles schon erklärt, ich verbuche das hartnäckige Beharren auf erkannte Fehler mal als Altersstarrsinn. Man merkt, dass dem Autor die fachspezifische Ausbildung fehlt.“

      Rabulistik, Herr Namensvetter. Kein Gegenargument, nur nebulöse Verweise auf *Gutachter* (wer, wo?), behauptete *Fehler* (welche) und als Sahnehäubchen werfen wir noch persönliche Beleidigungen ein.

      Ich verbuche Ihren Beitrag als mißlungenen Versuch einer Diskreditierung. Mein Großvater wäre sauer auf solch einen Namensvetter.

      • In einem früheren Paper bei Climate of the Past hatte Lüdecke eine ähnliche Argumentation im Draft. Diese musste dann enfernt werden, die Argumente kann man bei CoP nachlesen, da open peer review.

        Man kann die gefundene Funktion nicht einfach in die Zukunft projizieren, da ja etwas passiert ist, was glasklar nicht zyklisch ist: die anthropogenen CO2-Emissionen. Schauen Sie sich mal in Abb. 1 den Verlauf von Lüdeckes Kurve für das 20. Jahrhundert an: Fallender Verlauf. Gemessen hat man dagegen bis heute eine Zunahme der Temperatur um fast 1°C. Klima ist nun mal kein Uhrwerk, das sich immer im selben Rhythmus wiederholt.

        Interessant ist, dass Lüdecke diese Behauptung in seinem neueren Paper hier (siehe Link im Artikel) gar nicht anbringt. Er weiß, dass er mit dieser Argumentation in der Wissenschaft nicht durchkommt. Für seine Anhänger hier scheint es aber immer noch gut genug zu sein, Skeptiker sind halt ein sehr leichtgläubiges, unkritisches Völkchen.

  4. Die missbräuchliche Verwendung des 2. HS der Thermodynamik läßt den Physiker einmal mehr verzweifeln. Es geht um energetische Rückkopplung!!!!

    So war dieser Effekt doch sogar wesentlicher Bestandteil der Informatik im sog. dritten Reich: Ein elektromagnetisches Signal – letztlich in Lautstärke gewandelt – wurde auf diese Weise so verstärkt, dass jeder mit einer Investition von 30 RM in die sog „Goebbels Propagandaorgel“ jederzeit verzögerungsfrei erreichbar war.

    Hier handelt es sich um eine elektromagnetisches Signal der Sonne, – letztlich in Wärme gewandelt – welches durch elektromagnetische Rückstrahlung aus der Atmosphäre so verstärkt wird, dass die Ozeane nicht gefrieren können.

    Insoweit ist „Teuscher“ statt „Tscheuschner“ zwar unhöflich, aber nicht falsch und richtig bleibt in jedem Fall:
    https://de.scribd.com/document/372778420/Klimasensitivita-t-des-CO2-eine- Seifenblase

  5. Ich gehe als Ökologe schon lange von keinen CO² bedingten Klimawandel aus. Es sind natürliche Kreisläufe und Zyklen, die unser Wetter und Klima bestimmen. Im obigen Artikel werden die zwei großen Wandler Jupiter und Saturn erwähnt, die wie die kleineren Planeten auch, einen großen Einfluß auf die Kreisläufe haben. z.B. war das vorige Jahr das trockenste, seit dem Meßbeginn. 2018 waren keinerlei wäßrigen Elemente in den Planeten-Konstellationen (nach R. Steiner biolog. dynamischer Anbau von Pflanzen, welches natürlich auch für Wetterkonstellationen erstellbar ist) Ein ähnlich trockenes Jahr ist im Mittelalter im Jahr 1540 erwähnt wurden. Auch dort kann man eine Wärme/trocken-Konstellation nachweisen. Man kann damit auch die nächsten Jahre wettertechnisch ermitteln. Es gibt daher keine CO² bedingten Klimawandel !

  6. Am Ende gehts nur um das Geld mittels C02-Zertifikaten. Dann Umstellung auf erneuerbare
    Energie, was für gewisse Wirtschaftszweige Millionen einbringt. Die zukünftigen Energie-Engpässe sind nicht zu prognostizieren.
    Der Club of Rome hat seine hauptsächlichen Ziel vor Jahrzehnten festgelegt:
    – Hemmung und Zurückführung der industriellen Entwicklung
    – Eindämmung wissenschaftlicher Forschung und Zurückhaltung von Forschungsergebnissen!
    – Entvölkerung der Städte, insbesondere der bereits industrialisierten Städte
    Nordamerikas
    – Umsiedlung der Bevölkerung in ländliche Gebiete
    – Ausmerzung von mindestens zwei Milliarden Menschen der Weltbevölkerung
    – Verhinderung der Reorganisation politischer Kräfte, die sich den Plänen des COR
    widersetzen
    – Destabilisierung der USA und Europa durch Massenentlassungen sowie durch
    Klassenkampf und Rassenkriege
    – Zerstörung des Anreizes für Kapital-Investitionen durch hohe Schuldzinssätze und
    Kapitalertragssteuern
    Wir erleben, dass Wissenschaftler sich gegenseitig zerfetzen, alles gewollt.
    Die Grünen sind strohdumm, wenn sie nicht über die Folgen ihrer Ziele nachdenken.
    Die nächsten Wahlen, wo auch immer, wird einen Rutsch Grün/Rot bringen in den
    Kommunismus. Es werden Tausende Gesetze neu erfunden um die Total-Macht über die Bevölkerung zu erlangen. Aus „ordo ab chao“ der Freimaurer wird das brutal auch
    mit Mord, Totschlag kommen. Willkommen in der Eine-Weltregierung!

  7. Die essentielle Frage lautet:
    Selbst wenn die TEMPERATUR stark durch eine Periodikalität beeinflusst wird, was spricht dagegen, dass CO2 ZUSÄTZLICH zu einer Erwärmung beiträgt?
    Der Artikel liefert eine Erklärung, jedoch ist dadurch noch nicht bewiesen dass CO2 keinen Effekt hat.

      • Ob irgendwelche Gravitationsmodulation durch Planeten die Temperatur verändert, sei mal dahingestellt. Das ließe ich noch gelten als diskutabel. Was aber nicht geht, ist CO2 aufgrund dessen auszuschließen, schließlich beweist die Theorie in keinster Weise, dass CO2 nicht zusätzlich die Erde erwärmt. Die Beweislast für diese Aussage liegt auf Ihrer Seite.

        • Das Co2 ein Klimatreiber ist, wurde laut Erklärbär H. Lesch, 1896 bereits bewiesen.
          Das es aber um 1905 mehrfach widerlegt wurde, verschweigt er geflissentlich. Ich komme mir vor, wie ins Mittelalter versetzt, wo man mit der Angst vor dem Teufel und der Hölle viel Geld machen konnte. Heute hat man Angst vor der Hölle auf Erden….

        • Ich suche schon lange nach einem praktischen experiment welche wissenschaftlich beweist und wiederholbar ist, das CO2 das klima erwärmt. bis jetzt fehlanzeige es gibt keine experimente.

    • Im Artikel wird ja gar nicht ausgeschlossen, dass CO2 auch einen Effekt hat. Nur muss dieser Effekt relativ klein sein und stellt somit keine Gefahr dar. Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen?

      • „Womit die behauptete gefährliche Klimawirkung des anthropogenen CO2 widerlegt ist.“
        Klimawissenschaftler nehmen ebenfalls zu Kenntnis, dass es noch andere Faktoren gibt, ausser CO2. Sie berechnen die Wirksamkeit von Aerosolen, Wolkenbildung, Albedo… mit ein. Sie sagen nicht einfach, „CO2 ist die treibende Kraft, der Rest wird schon keine Auswirkung haben.“

        • Stimmt nicht. Die haben über Jahrzehnte Wasserdampf und damit Wolken in der Atmosphäre weggelassen. Ich habe jetzt keine Zeit wieder alle Links dazu rauszusuchen. Deshalb hier als Beispiel:

          „Wasserdampf in der Stratosphäre bisher ignoriert“
          https://tinyurl.com/zxdwyjk

          Harald Lesch hat es in einer TV-Sendung auch mal rumgedreht, nach dem Prinzip: Das CO2 erwärmt das Klima. Erst dadurch würden sich andere Dinge in der Atmosphäre erwärmen, wie z.B. die Wolken. Also soll das CO2 der Verursacher sein.

          Wenn man es so rumdreht und damit dem CO2 zuschiebt, ist es absolut falsch.

          • Sie müssen richtig lesen. Wasserdampf in der STRATOSPHÄRE.
            Die Wirkung und die Mengen von Wasserdampf in der unteren Atmosphäre, unterhalb der Inversionsschicht ist schon lange bekannt und wurde bereits einberechnet.
            Aber schön, dass Sie mit dem Artikel noch ein Argument bringen, dass die angebliche „Pause“ des Klimawandel auf eine Schwankung in der STRATOSPHÄRE zurückzuführen ist. 😉

            Zweiter Kommentar:
            Es spielt keine Rolle, dass nur so wenig CO2 in der Atmosphäre ist. Im Gegenteil, dadurch, dass es so wenig ist, lässt es sich vom Menschen auch relativ gesehen mehr beeinflussen.
            Bei Cyankali reichen 240 Milligramm um einen Erwachsenen zu töten, nehmen wir aber Tetrotodoxin (Kugelfischgift) reichen bereits 10 Mikrogramm aus, das ist ein 1/20.000. Nur von der Menge auf Wirksamkeit zu schließen ist Augenwischerei.

          • Herr Schrage,

            Cyankali wirk chemisch als Gift.
            CO2 wirkt in der Atmosphaere wenn dann physikalisch.
            Sie kennen scheinbar den Unterschied nicht, sonst wuerden sie dieses Beispiel nicht bringen.

          • Ich kenne den Unterschied von Cyankali und CO2, darum geht es aber gar nicht. Cyankali sowie Tetrotodoxin bringt Sie um, bei Zweitem reicht allerdings schon ein 20.000stel von Ersterem.
            CO2 wird oft als extrem seltener in der Atmosphäre dargestellt als es Wasserdampf ist, dabei macht Wasserdampf ebenfalls gerade einmal 0,4% der Atmosphäre aus (im Vergleich zu CO2 mit 0,04%). Der Faktor beträgt gerade einmal 10.

            Diese „Es gibt nur so wenig CO2, deshalb kann es ja nichts bewirken“ Masche ist absolut einseitig und unwissenschaftlich.

          • Das IPCC fuehrt Wassserdampf nicht mal als Treibhausgas an.

            Lesen sie denn die Berichte nicht?

          • Herr Schrage,

            Herr Dr. Horst Denzer hat diesen ihren Irrtum und faelschliche Darstellung hier relativiert:

            https://www.eike-klima-energie.eu/2010/01/20/nur-00004712-prozent-bund-aktivist-weiss-nicht-wieviel-co2-von-deutschland-in-die-luft-abgegeben-wird/#comment-210757

            Im Uebrigen ist bei der physikalischen Wirkung von CO2 vom folgenden auszugehen:
            1. CO2 ist ein natuerliches Kuehlmittel fuer die Atmosphaere. Die Strahlungseigenschaften befaehigen CO2 dazu Waerme aus der Atmosphaere abzugeben. Stickstoff hat nicht die gleiche Befaehigung.
            2. Physikalisch sind Wirkungen recht haeufig Mengenabhaengig. Das heisst mehr mach mehr! Fuegen sie der Atmosphaere mehr CO2 zu, erhoehen sie die Menge des CO2 das strahlungsaktiv zur Kuehlung der Atmosphaere beitragen kann.

    • „schließlich beweist die Theorie in keinster Weise, dass CO2 nicht zusätzlich die Erde erwärmt. “
      Herr Schrage, das haben andere schon vor 100 Jahren festgestellt. Der CO2-Anteil ist extrem gering. Wir haben viel mehr Wasserdampf in der Atmosphäre. Dazu kommt das der spektrale IR-Bereich von Wasserdampf viel größer ist als der von CO2.

      Sie können den Treibhauseffekt auch mal selbst ausprobieren. Nehmen Sie einen Glasbehälter und legen da etwas hinein, wie z.B. einen Metallplatte. Füllen Sie den Glasbehälter mit 100% CO2. Dann heizen Sie den innen liegenden Gegenstand mit einer heißen Glühlampe auf. Dann schalten Sie die Lampe aus und messen die Temperaturänderung des darin liegenden Gegenstands. Es dauert ziemlich lange. So wurde der damalige Treibhauseffekt begründet. Nun verwenden Sie eine Plastikflasche. Die Temperatur sinkt danach etwas schneller. Mit dieser Methode wird das heute Kindern in der Schule und Studenten vorgeführt und eingeredet. Aber haben wir denn Plastik und Glas in der Atmosphäre? Da nehmen Sie mal Kochsalz. Das lässt so wie die Atmosphäre die Strahlung über einen sehr breiten Infrarotbereich durch. Nun bauen Sie sich daraus einen Behälter. Es ist nicht ganz einfach, aber es ist machbar. Deshalb werden heute auch Linsen für den Infrarotbereich aus Kochsalz hergestellt. Die sind aber ziemlich teuer. Wenn Sie den Behälter aus Kochsalz aufgebaut und mit 100% CO2 gefüllt haben, kühlt sich der darin liegende aufgeheizte Gegenstand viel schneller ab als in dem Glas- oder Plastikbehälter. Der Einfluss von CO2 ist nur sehr gering. Und wenn Sie die Behälter mit Luft und nur 3ppm CO2 füllen, werden Sie nur einen extrem geringen Unterschied gegnüber der Füllung ohne CO2 bemerken. CO2 hat damit nur einen sehr geringen Einfluss.

    • Der Artikel ist prima. Nachdem man sogar auf anderen Planeten ähnliche Veränderungen gemessen hat, darf es doch keine Diskussionen um anthropogenes CO2 mehr geben.
      Das CO2 KANN durch seine IR-Absorption KEINE Erwärmung von irgendetwas verursachen. Insofern sind auch alle Diskussionen um „Rückkopplungen“, „Aufschaukelung“ usw. obsolet.
      Irgendwie gewinne ich den Eindruck, auch die „Skeptiker“ haben Sorge, dass ihnen ihr Hobby abhanden kommen könnte, wenn diese einfache Tatsache allgemein akzeptiert würde.
      Wir müssen uns aber dessen bewusst sein, dass der Unsinn jedes Jahr höhere Kosten verursacht, wie neuerdings schon wieder die CO2-Steuer, die selbstverständlich von uns hier aufgebracht werden müssen und vor allem auch die Rentner hart treffen werden.

  8. @Eugen Ordowski
    Die applaudieren Herrn Schwanke, weil das eigentliche Ziel der Grünen ist, unsere Wirtschaft und unseren Lebensstandard zu zerstören, um eine Ökodiktatur „Die Große Transformation“ zu installieren. Den Deutschen ist nicht zu helfen, sie laufen jedem Rattenfänger nach und der Rest der Welt lacht über uns. Die Jugend, die jetzt noch applaudiert, wird den Scherbenhaufen dereinst zusammen kehren müssen.

  9. Liebe Physiker oder wer auch immer sich berufen fühlt,

    seit Kurzem verfolge ich die Diskussionen, weil ich mehr oder weniger zufällig aktiv an einer Talkshow teilnahm, die u.a. Klimawandel zum Thema hatte.
    EIKE möchte dem AGW-Wahn oder der „Church of Global Warming“ entgegentreten und die kruden Thesen widerlegen. Im Zentrum steht das angeklagte CO2-Molekül und einige Mittäter wie CH4, N2O und H2O, denen ein terroristischer Anschlag auf unser Klima zur Last gelegt wird. Im Wesentlichen plädieren die Physik-Juristen für Freispruch, einige für uneingeschränkten Freispruch, während andere das Verfahren wegen Geringfügigkeit einstellen wollen.
    Soweit so gut. Eigentlich möchten wir aber die Öffentlichkeit davon überzeugen, nicht den Klima-Alarmisten des IPCC zu „glauben“, die einen „wissenschaftlichen Konsens“ proklamieren, nicht aber wissenschaftliche Wahrheit, sondern sich den wirklich wichtigen Umwelt-Themen zuzuwenden, damit das Geld zu deren Schutz verwendet werden kann.
    Leider wird eine naturwissenschaftlich eher kaum gebildete Allgemeinheit durch die gegenseitigen Attacken eitler Physiker und anderer Berufener irritiert und ist schließlich geneigt, niemandem mehr zu vertrauen, da sich hunderte ausgewiesener Experten mit eindrucksvollen Titeln und Positionen in renommierten Institutionen in teilweise beschämender Weise (s. Levermann) untereinander beharken. Dabei geht es oft nur um Details, die das Gesamtbild kaum beeinflussen, sondern um die Art der Geringfügigkeit, wegen der der Angeklagte freizusprechen ist. Über den Freispruch ist man sich einig, schlägt sich aber die Köpfe blutig, wer den nun das korrekte Argument für den Freispruch hat. Wissenschaftlich ist das sicher nicht unwichtig und interessant und sollte auch ausgefochten werden. Aber, liebe CO2-Anwälte, Eure gegenseitige Zerfleischung, obwohl Ihr überwiegend auf derselben Seite steht, ist Gift für die Öffentlichkeit und macht Euch unglaubwürdig. So bekommt der Freispruch ein „Geschmäckle“, irgendetwas bleibt hängen. Auch der Ruf der Physik als auf unumstößlichen Naturgesetzen beruhende Wissenschaft wird hier beschädigt, wenn man den Eindruck gewinnt, dass praktisch keiner der Autoren in der Lage ist, wissenschaftlich korrekt zu argumentieren. Nahezu jeder wird von seinen Kollegen irgendeines gravierenden Fehlers, einer Auslassung, oder einer unzulässigen Vereinfachung geziehen. Oft ist damit noch Spott und Häme verbunden sowie eine offensichtliche Genugtuung, den Kollegen „erwischt“ zu haben. Das ist eitles Primatengehabe und sollte den Gorillas vorbehalten bleiben. Der Laie verliert komplett den Überblick, kehrt sich ab und tritt der „Church of Global Warming“ bei, weil Glauben eben einfacher als Wissen ist. Die Folgen werden beträchtlich sein, und wir Wissenschaftler treiben das Volk und vor Allem unsere Jugendlichen diesen IPCC-Scharlatanen in die Arme. Also, Ziel im Auge behalten, und – wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.

  10. Und wenn in den nächsten Jahren entsprechend der Sonnenaktivität die Temperatur sinkt verlauten die inzwischen totalitäre Ökos:
    Seht her, die CO2-Reduktion hat gewirkt!

  11. Wie soll den der Klimawandel abgelaufen sein,wenn die Sonne und die Gestirne so die Erdstellung keinen Einfluss haben.Ich denke das die Neandertaler durch eine riesen großes Grillfest soviel CO2 ausbrachten,das die Gletscher geschmolzen sind.Wer aber hat das CO2 aus der Luft geholt,um es wieder kälter werden zu lassen. Ja Sinn macht die Sache nur,wenn alles umgedreht wird.Erst Wärme dann CO2 -anstieg.Darf Klimaforschung auch logisch sein?

    • Wer hat das CO2 aus der Luft geholt: Ihr Ernst? In Sichtweite steht eine Bergkette die Hörselberge. Wenn ich in meinen Garten fahre, sitze ich auch auf so einem Berg. 402m hoch! Kalksteine. Von kleinen Tierchen u. Algen produziert. Die haben u. holen CO2 aus der Luft. Übrigens nimmt man an, dass der Ausbruch eines Supervulkans den Neandertaler über den Rand der Evolution geschubst hat. Welcher? Die phlegräischen Felder. Und deren Ausbruch ist wesentlich wahrscheinlicher, als die Klimakatastrophe.

  12. Was Sie ansprechen, ist ein auch bei EIKE viel zu wenig beachtetes Thema. Den offenbar auch von vielen Kritikern der Klimawandelthese einfach so akzeptierten Behauptungen a) Temperaturzunahme b) CO2-Zunahme fehlt doch die wissenschaftliche Belastbarkeit. Wenn diese aber nicht gegeben ist, bleibt alles Sonstige im Konjunktiv, allenfalls kann man über eine eventuelle Plausibilität diskutieren nach dem Motto „Was wäre wenn . . . „. – Jedenfalls gibt es keinen Grund für die ellenlangen, komplizierten und alles mögliche Komplexe auslotenden Artikel, wie sie zuhauf und ebenso fragwürdig bleibend auch auf der EIKE-Seite vorgestellt werden. Führt alles nicht weiter! Argumentativ einfach bleiben ist die Losung.

  13. Während die Autoren in der Publikation 2017 kleine Verschiebungen der Nullpunkte so ermittelten, dass die Korrelation maximal war, suchte ich nach einer einfachen Digitalisierung der blauen Linie nach dem letzten vollständigen Eddy-Zyklus mit dem Ergebnis, dass „ aktuell Eddy “mit einer Amplitude von 0,29 Grad C und eine Periode von 1100 Jahren um das Jahr 2082 maximal ist.

  14. Hallo Herr Oeckels,

    habe zufällig in die Sendung gezappt. Einfach nur peinlich, der „Kollege“ Schwanke.

    Aber es gibt noch einen weiteren guten Grund, warum der Herr Schwanke das alles verzapft: Angst um seinen Arbeitsplatz!! Kann mir nicht vorstellen, dass er bei der ARD noch eine Chance hätte, würde er nicht den Alarmismus mitmachen…

    Sorgen mache ich mir diesbezüglich um die Kabarettisten Dieter Nuhr und Vince Ebert…

  15. Alles Quatsch, würde Herr Levermann sagen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Und so wird es leider ein Traum bleiben, dass die Bild morgen titelt: Sensation! Treibhauswirkung von CO2 widerlegt!
    Aber dieses Paper sollte an alle Abgeordneten des Bundestages, EU-Parlaments, aller Landtage und an alle Presseagenturen verteilt werden.
    Wie man sieht, ist es vollkommen irrelevant, ob man nun an den natürlichen Treibhauseffekt glaubt oder nicht.
    Interessant wäre natürlich noch die Detailfrage, warum das Minimum um 1450 gemäß Proxy-Daten stärker ausgefallen ist als die Sonnenzyklen anzeigen (der Babych-Zyklus ist hier fast bei seinem Maximum), während die kleine Eiszeit laut Proxies anscheinend gar nicht so kalt war, obwohl alle drei Zyklen nahe ihrem Minimum sind.

    • zu: Minimum um 1450

      Um ~1170 sollen Perihel und Sonnenwende zusammen aufgetreten sein [JPL DE421], die Delle könnte ein Peak der Konsequenz sein.

      Leider wird die astronom. Vergangenheit oftmals nur mit literarischen Erfindungen „Konsens“ abgeglichen, a la „… bekam Kind als Stern kurz vor und kurz nach Sonne aufging“.

  16. Wenn alles nur so einfach wäre, so hinterfage ich z.B. die Aussage: „Auch die globale Erwärmung von 1870 bis 2000, welche offiziell CO2 zugeschrieben wird, folgte der Sonnenaktivität.“ Meine Frage: Gab es in diesem Zeitraum überhaupt eine Erwärmung, die globalen Messstationen 1870 standen an ganz anderen kälteren Plätzen als heute und zudem hat sich die Menschheit und der Flächenverbrauch in diesen 130 Jahren enorm erhöht. In Deutschland gibt es keine einzige Wetterstation, die noch so steht wie 1870.
    Die von ganz anderen Stationen, damals an ganz anderen Plätzen gemessenen Temperaturen sind wegem der kälteren Standortumgebung freilich tiefer und kälter. Die heutigen höheren Messungen sind viel leichter mit dem zunehmenden Wärmeinseleffekt bei den Stationen zu erklären. Die Virginia Enterprise Station, die drittälteste der USA, die noch fast so steht wie 1880, zeigt bis heute keine Erwärmung und natürlich erst recht nicht bis 2000. Damit ist doch gar nicht sicher, ob es überhaupt eine globale Erwärmung zwischen 1870 und 2000 gab. Sicher ist nur, dass es in den ständig sich vergrößernden Wärmeinseln, wo wir Menschen heute leben, wärmer wurde und das kann nur begrenzt mit der Sonnenaktivität erklärt werden. Begrenzt deshalb, weil mehr Sonnenstunden den WI-effekt der bebauten Umgebung automatisch erhöhen. Auch heute ist die Straße vor meinem Haus um 20K wärmer als die einstige Wiese. Die Bebauung meines Wohnortes hat sich seit 1870 verzehnfacht.

    • Meine Frage: Gab es in diesem Zeitraum überhaupt eine Erwärmung, die globalen Messstationen 1870 standen an ganz anderen kälteren Plätzen als heute und zudem hat sich die Menschheit und der Flächenverbrauch in diesen 130 Jahren enorm erhöht. In „Deutschland gibt es keine einzige Wetterstation, die noch so steht wie 1870.
      Die von ganz anderen Stationen, damals an ganz anderen Plätzen gemessenen Temperaturen sind wegem der kälteren Standortumgebung freilich tiefer und kälter. Die heutigen höheren Messungen sind viel leichter mit dem zunehmenden Wärmeinseleffekt bei den Stationen zu erklären.“

      Sie schildern die REALITÄT, lieber Herr Kowatsch.
      Von der will hier niemand (na ja, ein paar Ausnahmen gibt es) was wissen.
      Über Theorien kann man halt viel besser fabulieren.

      Machen Sie bitte weiter so!

    • Was Sie ansprechen, ist ein auch bei EIKE viel zu wenig beachtetes Thema. Den offenbar auch von vielen Kritikern der Klimawandelthese einfach so akzeptierten Behauptungen a) Temperaturzunahme b) CO2-Zunahme fehlt doch die wissenschaftliche Belastbarkeit. Wenn diese aber nicht gegeben ist, bleibt alles Sonstige im Konjunktiv, allenfalls kann man über eine eventuelle Plausibilität diskutieren nach dem Motto „Was wäre wenn . . . „. – Jedenfalls gibt es keinen Grund für die ellenlangen, komplizierten und alles mögliche Komplexe auslotenden Artikel, wie sie zuhauf und ebenso fragwürdig bleibend auch auf der EIKE-Seite vorgestellt werden. Führt alles nicht weiter! Argumentativ einfach bleiben ist die Losung.

    • Was Sie ansprechen, ist ein auch bei EIKE viel zu wenig beachtetes Thema. Den offenbar auch von vielen Kritikern der Klimawandelthese einfach so akzeptierten Behauptungen a) Temperaturzunahme b) CO2-Zunahme fehlt doch die wissenschaftliche Belastbarkeit. Wenn diese aber nicht gegeben ist, bleibt alles Sonstige im Konjunktiv, allenfalls kann man über eine eventuelle Plausibilität diskutieren nach dem Motto „Was wäre wenn . . . „. – Jedenfalls gibt es keinen Grund für die ellenlangen, komplizierten und alles mögliche Komplexe auslotenden Artikel, wie sie zuhauf und ebenso fragwürdig bleibend auch auf der EIKE-Seite vorgestellt werden. Führt alles nicht weiter! Argumentativ einfach bleiben ist die Losung.

    • Noch etwas:
      In meiner Jugend führte der Rhein im Winter bei Frostperioden oft Eisschollen und fror auch gänzlich zu.
      Heute wird der Rhein vom Kühlwasser von angrenzenden Kraftwerken das ganze Jahr über geheizt und wirkt letztendlich für das ganze Rheintal wie eine Zentralheizung.

    • Sehr geehrter Herr Kowatsch, ich stimme ihnen weitestgehend zu, gebe aber zu bedenken, das der maßgebliche
      Klimaantrieb Sonnenaktivität nicht mit dem ohne Zweifel vorhandenem Wärmeinseleffekt in Verbindung gesetzt
      werden sollte. Auch der Anstieg der gemittelten Temperaturen seit der kleinen Eiszeit ist sicher gegeben, auch wenn
      ich wie Sie der Meinung bin, das Auswahl und Veränderungen in der Qualität der Messstationen ein Problem sind.
      Auch bei der Wiese vor dem Haus gebe ich zu bedenken, das die Albedo einer Grasfläche nicht viel höher ist als
      die einer Asphaltfläche. Der Unterschied besteht in dem Maß der im Tagesverlauf durch Absorption und Konduktion
      gespeicherten Wärmemenge. Der wichtigste Faktor beim WI-Effekt besteht im Relief und der vergrößerten Fläche
      an der die einfallende Sonnenstrahlung absorbiert wird. Eine Häuserwand steht zwar senkrecht und hat in der Horizontalen die Fläche „0“ dennoch trifft auf sie selbst am späten Nachmittag die Sonnenstrahlung in einem Winkel von z.B. 70 Grad – einem Einfallswinkel den die Sonne gegenüber der Erdoberfläche in unseren Breiten bekanntlich
      nie erreicht. Hier komme ich wieder auf die Sonnenaktivität zurück die mit der Intensität der Sonnenstrahlung (TSI)
      welche bekanntlich über Zeiträume nur wenig schwankt ( Max.2%) nicht verwechselt werden darf. Die Korrelation der
      Sonnenaktivität mit dem Temperaturverlauf in der Vergangenheit ist allerdings wirklich beeindruckend und wie im
      obigen Artikel beschrieben geeignet die mögliche Bedeutung der CO2 Konzentration für das Klima zumindest auf die hinteren Plätze zu verweisen. Wie allerdings die Sonnenaktivität genau das Klima beeinflusst ist noch nicht wirklich
      klar! Ein vielversprechender Ansatz in Kurzform lautet : Hohe Sonnenaktivität – geht einher mit deutlich verstärktem
      Magnetfeld der Sonne – dieses schirmt die Erde stärker gegen die kosmische Strahlung ab – dadurch wird die Wolken-
      bildung vermindert ( weniger kondensationsfördernde Partikel in der Atmosphäre) – mehr Sonnenstrahlung dringt bis
      zu Erdoberfläche durch – es wird wärmer! Umgekehrt : niedrige Sonnenaktivität – schwächeres Magnetfeld der Sonne
      – kosmische Strahlung dringt verstärkt bis in die untere Atmosphäre bzw. zur Erdoberfläche durch – verstärkte Wolken-
      bildung – Sonnenstrahlung wird zu einem größeren Teil durch die Wolken bereits in der Troposphäre reflektiert (vergleichsweise sehr hohe Albedo von Wolken) – dadurch wird es kühler! Dafür spricht einiges, denn der Zusammen-
      hang der Sonnenaktivität und dem Eintrag kosmogener Isotope ist Fakt. Auch muß es so eine schnellwirkende Rückkoppelung geben, sonst würde der Temperaturverlauf und die Veränderung der Sonnenaktivität nicht so überein
      stimmen !

    • Die lokalen Temperaturen über den 29% des Festlandes bewegen sich bekanntlich zwischen (knapp) -90 bis + 60 Grad C. Daraus Mittelwerte zu bilden, um über ein unsinniges Erdklima zu phantasieren, kann nicht Naturwissenschaftlern, sondern nur „Klimapopulisten“ einfallen. – Wer sich dagegen für Veränderungen der Enthalpie unseres Lebensraumes (für den jeweiligen Ladezustand der Materie mit Solarenergie) interessiert, kann letztlich nur in den Ozeanen fündig werden, wenn er zunächst auf die Wassermenge (Meeresspiegel) schaut. Die Minimaltemperatur des Wassers ist mit -2 Grad C eine Naturkonstante, die jeweilige Maximaltemperatur (von gegenwärtig etwa 30 Grad C) und lokale Temperaturen dazwischen sind recht leicht messbar und können ggf. zum Verständnis der Ursachen von Veränderungen in den sog. Klimaten hilfreich sein. Vorhersage bleibt leider trotzdem „Fake News“.

      Mit der CO2 Menge in der Atmosphäre, die während der Wettergeschichte die Flora von mehr als 250.000 ppm zeitweilig bis auf 200 ppm absenkte hat diese Frage allerdings nichts zu tun:
      https://de.scribd.com/document/413528852/Atmospha-risches-Kohlendioxid-tra-gt-nicht-zur-Erwa-rmung-bei

  17. Rahmstorf schreibt:
    „Die in diesem eisigen Buch aufgezeichnete Geschichte(Abb. 1) schockierte viele Klimaforscher. Bislang waren siedavon ausgegangen, dass das Klima sich in langsamenZyklen ändert – etwa den 23 000, 41 000 und 100 000 Jahredauernden Milankovich-Zyklen, die durch kleine Unregel-mäßigkeiten der Erdbahn um die Sonne entstehen undbereits aus Bohrungen in Tiefseesedimenten bekanntwaren. Doch die neuen Daten aus Grönland boten einezuvor unerreichte zeitliche Auflösung – einzelne Jahreließen sich, ähnlich wie bei Baumringen, erkennen undabzählen – und sie zeigten erstmals klar und eindeutig ab-rupte und dramatische Klimasprünge. Die Temperaturenin Grönland hatten sich wiederholt innerhalb wenigerJahre um 8–10 Grad erhöht und waren dann erst nachJahrhunderten zum normalen kalten Eiszeitniveau zurück-gekehrt. Diese Klimawechsel werden nach ihren Entde-ckern Willi Dansgaard aus Kopenhagen und Hans Oesch-ger aus Bern „Dansgaard-Oeschger-Ereignisse“ (kurzDO-Event) genannt. Mehr als zwanzig solcher Klimawech-sel zählte man während der hunderttausend Jahre dau-ernden letzten Eiszeit; ihre Ursachen zu entschlüsseln giltseither als eine der Kernfragen der Klimaforschung“
    ———-
    http://www.pik-potsdam.de/~stefan/Publications/Other/rahmstorf_abrupteklimawechsel_2004.pdf
    ——————-
    Könnte man gleich hinterher fragen:
    „Warum gibt es mal kalte Jahre und dann wieder warme?“
    ++++++++++++++++++

    • In der Maischberger-Sendung vom 19.6.2019
      https://www.daserste.de/information/talk/maischberger/videos/maischberger-die-woche-video-104.html
      hat der ARD-Wettermann Karsten Schwanke frech behauptet, dass der Klimawandel „zu 100% dem CO2“ zuzuschreiben ist. Ebenso behauptete er, die Sonne spiele keine Rolle. Auf meine Vorhaltungen, dass Gerlich und Tscheuschner bewiesen haben, dass aus thermodynamischen Gründen das CO2 nicht für eine Erwärmung zuständig sein kann, hat er mich und anschließend noch meine Frau in unverschämter Weise „abgebürstet“. Gelegenheit zu einer Erwiderung hatten wir nicht. Dieser Artikel freut mich daher besonders, da auch er den Schwachverständigen Karsten Schwanke in jedem Punkt widerlegt. Warum verbreitet dieser Mann die Unwahrheit? Ist es Dummheit oder Volksverhetzung?

      • Hallo Herr Ockels, Sie haben sich gut geschlagen. Ebenso die Dame die sich als Chemikerin auswies und die ich nun als Ihre Frau erkennen kann. Auf die Frage eines Zuschauers an EIKE zu Ihrer beider Antworten habe ich (M.L.) ihm folgendes geschrieben:

        Die grundlegende Arbeit von Gerlich und Tscheuchner ist mir natürlich bekannt, („Teuscher“ nannte ihn der Herr aus Köln). Sie finden sie hier Und anders als der gute Schwanke darlegte, bezieht sie sich nicht nur auf die Funktion eines Treibhauses, sondern belegt nach allen Regeln der Physik (insbesondere der Thermodynamik) die Unmöglichkeit der Wirkung des CO2.
        Da kann Herr Schwanke eine eigene Physik, als Strahlungsphysik herzaubern oder nicht, auch die, so wisssen wir seit Robert Clausius und Max Planck, gehorcht den generellen Regeln der Physik.

        Übrigens hat der Kollege von Schwanke ein gewisser Sven Plöger – nicht ganz unbekannt- dem geehrten Publikum den THE genauso erklärt wie es Schwanke nun plötzlich in Abrede stellt: https://www.youtube.com/watch?v=FOk-vcNAMlk. Ich bin sicher, Schwanke tat das vor ein paar Jahren noch genauso.
        Kleines Schmanklerl dabei. Im Video oben redet Plöger (wie alle vor ihm) von 15° die der THE (á la Glashaus) bewirke, einige Jahre später hat die Welt sich wohl abgekühlt und es sind nur noch 14°C. Hier https://www.youtube.com/watch?v=S3ECtsQaxY8
        Ein ganzes Grad mal soeben verschwunden. Immerhin die „angstmachende“ Gesamterwärmung seit 1850.

        Zur Darstellung der Chemikerin über die geringen CO2 Werte in der Luft. Es sind heute ca. 410 ppm (part per million) oder 0,041 Vol %. 1850 sollen es – genau weiß es niemand- 280 ppm gewesen sein.
        Meyers Konversationslexion gab schon vor 120 Jahren für die damaligen Messungen Werte von 280 bis 620 ppm an. Die findet man mittels des folgenden Links http://retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=101252#Atmosphäre auf der Seite mit dem Stichwort „Atmosphäre“ aus Meyers Konversationslexikon 4. Auflage erstellt von 1885-1892.

        Glabt man den damaligen Wert von 280 ppm trotzdem, dann sind das umgerechnet ca. 3 Moleküle CO2 (völlig ungiftig bis > 10.000 ppm und kaum reaktiv, wie ein Edelgas. Insofern führt ein Vergleich, wie er oft als Gegenargument gebracht wird, mit der Wirkung geringster Dosen Gift – auch Gift wirke in kleinsten Dosen- in die Irre) auf 10.000 Moleküle „Luft“ und heute sind es 4 Moleküle CO2 auf auf 10.000 Moleküle „Luft“. Also ein ganzes Molekül auf 10.000 Moleküle „Luft“ mehr. Was soll das zuerst anstellen? Die Luft erwärmen?

        Lachhaft.
        Darauf wollte die Dame hinaus.

        Hier hat eine Physiker mal die Mengen betrachtet. https://www.eike-klima-energie.eu/2019/06/20/was-co2-tatsaechlich-bewirkt-fakten-aus-dem-lehrbuch-der-physik/
        Und auch hier finden Sie Näheres dazu, unter Frage 3
        https://www.eike-klima-energie.eu/2019/03/24/pik-forscher-rahmstorf-diskutiert-ueber-klimafragen-mit-afd-mdb-hilse-was-ist-richtig-was-ist-falsch/

        Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen
        Ihr
        Michael Limburg dipl. Ing.
        Vizepräsident EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie)
        Tel: +49-(0)33201-31132
        http://www.eike-klima-energie.eu/

        • Hallo, Herr Limburg,

          Es ist wirklich lachhaft. Ich trage als Sportfan immer folgenden Vergleich mit mir herum:

          In einem Stadion mit 10000 Zuschauern ist es ziemlich wurscht, ob sich 3, oder 4 Chaoten auf den Rängen befinden.

          MfG Dieter Sauerwald

        • Was spricht dagegen, dass ein Teil der angeblichen Erwärmung einem Artefakt geschuldet ist? Die Umstellung der Messmethoden aif digital fand in den 80igern statt. In diesen Jahren kann man auf der NASA Animation (von Hellblau nach Dunkelrot im 1 bis 2 Gradbereich) einen plötzlichen Sprung erkennen.

      • Dr. Werner Ockels schrieb am 22. JUNI 2019 UM 13:22:

        Auf meine Vorhaltungen, dass Gerlich und Tscheuschner bewiesen haben, dass aus thermodynamischen Gründen das CO2 nicht für eine Erwärmung zuständig sein kann, hat er mich und anschließend noch meine Frau in unverschämter Weise „abgebürstet“. … Dieser Artikel freut mich daher besonders,

        Dann fragen Sie doch einfach mal den Autoren des Artikels, Herrn Lüdecke, was er von Ihrem Argument hält. Oder lesen Sie Vereinfachtes Atmosphärenmodell beweist eine Klimasensitivität des CO2 von 1,1 °C auf der Basis beobachteter Strahlungsflüsse das auch Referenzen auf eine Diskussion über Gehrlich enthält.

        • „Oder lesen Sie Vereinfachtes Atmosphärenmodell beweist eine Klimasensitivität des CO2 von 1,1 °C auf der Basis beobachteter Strahlungsflüsse das auch Referenzen auf eine Diskussion über Gehrlich enthält.“

          Jo!
          „vereinfacht“, „-modell“, „beobachtete Strahlungsflüsse“
          oder auch:
          Male dir die Welt wie sie dir gefällt

      • Der gute Schwanke hat ja auch in dieser Talkshow behauptet, die Folgen des Klimawandels seien 1.000 Mal teurer als die Vermeidung durch die Energiewende!
        Was geht in solchen Hirnen vor?

      • @Dr. W. Ockels
        „hat der ARD-Wettermann Karsten Schwanke frech behauptet, dass der Klimawandel „zu 100% dem CO2“ zuzuschreiben ist“
        ——————-
        Die Reaktion des Publikums hätte Ihnen eine Warnung sein sollen – hier waren fast nur „GRÜNE!“
        ——-
        Applaus, Applaus, Applaus – die Gesichter zeigten – freudige Zustimmung!
        —————–
        Verrückte Welt, verrückte Menschheit!
        Derjenige, der den Untergang prophezeit, wird gefeiert – der andere, der das kommende „Paradies“ , für alle, predigt, wird verdammt!
        ———————
        Wollen einmal sehen, wie es ausgeht – die Chinesen, u. fast der Rest der Welt (ich denke, ca 85 %) folgen den Untergangspropheten nicht!
        (Auch nicht unsere lieben, katholischen Nachbarn, die Polen!).
        —————–
        Derjenige, der in Deutschland noch seinen gesunden Menschenverstand benutzt, weiß genau, was hier gespielt wird!
        —————
        Ja, die neue Öko-Religion bieten ja so ein gutes Gefühl – Jedermann/frau/irgendwas, kann kann die Welt retten!
        „Wollt ihr den totalen Klima-Schutz?“ – Ja, ja, ja, – millionenfach ja!
        ————————————-
        Sollte uns bekannt vorkommen u. eine dringliche Warnung sein!

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