Wie schädlich ist CO2 wirklich für unser Klima?

Ist CO2 auch in winzigen Mengen schädlich wie Gift? Bild dreimirk30 / pixelio.de

von Prof. Dr. Hermann Harde
Klimaexperten überbieten sich täglich darin, wie wichtig ein möglichst schneller und vollständiger Verzicht auf fossile Brennstoffe ist. Mit dubiosen Annahmen wird ein anthropogener CO2 Einfluss auf unser Klima konstruiert, der sich bei genauerem Nachrechnen als Promille-Effekt entpuppt. In diesem Artikel wird belegt, was wirklich unser Klima bestimmt und was mit einer verfehlten Klimapolitik zukünftigen Generationen aufgebürdet wird.

Der Kohleausstieg ist beschlossene Sache. Er wird in diesen Tagen von der Bundesregierung auf den Weg gebracht, weil Kohlenstoffdioxid (CO2) ein so gefährliches Klimagift sein soll. Besonders die vom Menschen verursachten CO2-Emissionen werden dafür verantwortlich gemacht, dass wir über das letzte Jahrhundert eine globale Erwärmung von knapp 0,8°C ertragen mussten. Täglich werden uns Szenarien vor Augen geführt, wonach wir ohne den Verzicht auf die fossilen Brennstoffe auf eine Klimakatastrophe zusteuern. Hierbei berufen sich Politiker und Medien auf die dramatischen, aber auch sehr spekulativen Einschätzungen des Welt-Klimarates (Intergovernmental Panel on Climate Change – IPCC).

Fridays for Future

Wenn Schüler auf die Straßen gehen, um für eine sichere Zukunft zu demonstrieren, ist das ihr gutes Recht. Es müsste aber sicher nicht gerade während der Schulzeit sein, sondern kann genauso am Wochenende erfolgen. Wenn sie aber aufgrund solcher Prognosen für den sofortigen Kohleausstieg und ein 1,5°C Ziel demonstrieren, stellt sich schon die Frage, ob und in welcher Form diese Themen wohl im Gemeinschaftskunde- oder Physikunterricht behandelt wurden und ob den Schülern bewusst ist, worauf unser heutiger hoher Lebensstandard mit den vielen technischen Errungenschaften in Wirtschaft, Haushalt oder Medizin zurückzuführen ist. Sicher wäre unser Industriezeitalter ohne die nach wie vor unvergleichliche Energieversorgung durch Öl und Kohle nicht denkbar gewesen.

Einige Demonstranten wären ohne diese Rohstoffe möglicherweise nie geboren worden oder schon im frühen Kindesalter an Unterernährung, an Kälte oder Seuchen verstorben. Sicher sehnt sich keiner von ihnen zurück zu Lebensverhältnissen, wie sie noch Anfang des 19ten Jahrhunderts vorherrschten, der so genannten Kleinen Eiszeit, einer durch Hunger, Schnee und Kälte geprägten Phase.

Vor allem sollten Schüler wissen, wie wichtig das CO2für unser Leben ist und welchen Einfluss es wirklich auf unser Klima hat. Stattdessen eifern viele ohne ausreichendes Hintergrundwissen der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg nach, die zum „Schulstreik für das Klima“ aufruft und auf der UN Klimakonferenz in Kattowitz sich vor der Weltöffentlichkeit zur Anklägerin einer verfehlten Klimapolitik macht.

Dabei sollten gerade die Schweden wissen, wie wichtig eine gesicherte und nicht nur auf erneuerbare Energien abgestützte Energieversorgung für ein Industrieland und auch das Überleben in langen, kalten Wintermonaten ist. Nicht zuletzt deshalb probt dieses Land wohl gerade den Ausstieg vom Ausstieg, nachdem Schweden 1980 als erstes Land der Welt die Stilllegung aller Kernkraftwerke beschlossen hatte, aber vor 10 Jahren das Verbot zum Bau neuer Kernreaktoren wieder aufgehoben wurde und seitdem eine Erneuerung bzw. der Neubau von 10 Kernkraftwerken angelaufen ist.

Umgang mit unseren Ressourcen

Ja, wir leben in einer vom Kommerz geprägten Gesellschaft, in der Profit und Konkurrenzkampf von Unternehmen unser Wirtschaftssystem diktieren. Dabei geht es nicht um Nachhaltigkeit, sondern um Produktionssteigerung, um Kosten sparende Produktionsverfahren, neue Absatzmärkte und attraktive Angebote für den Konsumenten, der ständig auf der Suche nach Schnäppchen und gleichzeitig neuen Anregungen ist. Dies umfasst mittlerweile alle Bereiche unseres Lebens von günstigen Bioprodukten und Gourmetangeboten aus einer industrialisierten Landwirtschaft, über Massenfertigung von schwachsinnigem Modedesign aus Billigländern, über den Massentourismus unserer Spaßgesellschaft in exotische Länder, das Besitzstreben nach den neusten Elektronikprodukten auf dem Markt und die selbstverständliche Erwartung nach maximaler Unabhängigkeit und Mobilität.

Ja, hieran gibt es in der Tat einiges zu kritisieren, und wir haben uns ernsthaft zu fragen, ob all der damit produzierte überflüssige Müll erforderlich ist, der unsere Landschaften verschmutzt und die Ozeane mit Plastikresten verseucht. Wir sollten uns auch Gedanken machen, ob unsere Rohstoffvorkommen – nicht nur Kohle, Gas und Erdöl, auch das für Fahrzeugbatterien und Handys so wichtige Lithium und Kobalt – nicht schonender und sinnvoller eingesetzt werden können. Hier ist jeder Einzelne gefordert für einen verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Ressourcen, die anderenfalls allzu leicht durch ein zügelloses Konsumverhalten, zu dem uns die Werbeindustrie täglich neu animiert, verschwendet werden.

Ehrliche Argumente

Aber es muss auch sichergestellt werden, dass hierfür keine Scheinargumente angeführt werden, die einer gründlichen wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten. Leider wird die aufgeheizte Debatte vor allem von wortgewaltigen Akteuren geführt, die ihren eigenen ideologischen Zielen nachjagen und hierfür einen Klimaschutz vorschieben, ohne sich mit den wirklichen Zusammenhängen von CO2und seiner Auswirkung auf das Klima befasst zu haben. Von jedem, der sich in dieser Debatte öffentlich positioniert, kann zumindest erwartet werden, dass er seine Behauptungen belegen kann, sonst sollte er tunlichst schweigen.

Durch fragwürdigen Aktionismus werden vor allem den nachfolgenden Generationen unverantwortliche Kosten aufgebürdet, die das Zehnfache unseres Bundeshaushalts betragen, gleichzeitig unser gesamtes Wirtschaftssystem infrage stellen und trotzdem keinen nachweisbaren Einfluss auf unser Klima haben. Es ist daher dringend geboten, einige der Behauptungen klarzustellen, die immer wieder zu den Auswirkungen des Klimagiftes CO2verbreitet werden.

CO2– Grundlage allen Lebens

Glücklicherweise konnte der Mensch sich die vor allem im erdgeschichtlichen Zeitraum des späten Karbon und frühen Perm (vor etwa 300 Mio Jahren) entstandenen fossilen Brennstoffe zunutze machen, ohne die die heutige Industrialisierung nicht denkbar gewesen wäre. Durch die Nutzung dieser fossilen Brennstoffe wird dem natürlichen Kohlenstoff-Kreislauf zwischen Atmosphäre, Biosphäre und Ozeanen nur ein verschwindender Anteil – über die letzten 270 Jahre weniger als 1% der natürlichen Emissionen – wieder zugeführt. Für die Flora ist die derzeitige Konzentration von 0,04% oder 400 ppm (parts per million) an CO2eher eine untere Grenze, wobei die Pflanzen das für sie lebensnotwendige CO2ausschließlich aus der Atmosphäre aufnehmen können und über die Photosynthese hieraus die grundlegenden Kohlenwasserstoff-Verbindungen herstellen, die ein Leben auf der Erde erst möglich machen. Dabei assimilieren sie auch dankbar das anthropogen verursachte CO2als zusätzliche Düngung. Eine CO2-freie Atmosphäre wäre das Ende allen Lebens und der Tod der irdischen Biosphäre.

Natürliche und anthropogene Emissionen

Aus erdgeschichtlichen Untersuchungen an Eisbohrkernen, Stalaktiten, fossilen Pflanzenresten oder auch aus aktuellen Untersuchungen von Temperatur- und CO2-Konzentrationsdaten zeigt sich, dass vor allem eine erhöhte Temperatur zu einem natürlichen CO2-Anstieg in der Atmosphäre beiträgt. Dies ist auf die Ausgasung von Ozeanen und die Freisetzung von CO2bei der Dissimilation von Flora und Fauna zurückzuführen, die exponentiell mit der Temperatur zunehmen. Die heutigen anthropogenen Emissionen durch fossile Brennstoffe und Landgewinnung tragen dabei gerade einmal 4,3% zum CO2-Gehalt in der Atmosphäre bei, und bezogen auf den Anstieg von ca. 120 ppm  über das Industriezeitalter entspricht dies einem menschlich verursachten Beitrag von 15%. Dieser Anteil steigt bei einer konstanten weiteren Emissionsrate und Temperatur auch nicht über die heutigen 400 ppm wesentlich weiter an, sondern führt zu einem neuen sich einstellenden Gleichgewicht innerhalb weniger Jahre (Harde, 2017a, http://dx.doi.org/10.1016/j.gloplacha.2017.02.009).

Widersprüchliche Klimamodelle

Die vom IPCC vertretenen Modelle zum Kohlenstoff-Kreislauf gehen dagegen von einer Anreicherung des anthropogen emittierten CO2in der Atmosphäre aus mit Verweilzeiten von mehr als 100.000 Jahren. Aber solche Modelle stehen im klaren Widerspruch zu grundlegenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten, zu Messungen an CO2-Isotopologen mit einer mittleren Verweilzeit in der Atmosphäre von nur wenigen Jahren, und sie stehen im Widerspruch zu einer Absorptionsrate, die mit der CO2-Konzentration in der Atmosphäre skaliert und nicht, wie vom IPCC angenommen, mit der Emissionsrate.

Die besondere Gefahr von CO2wird aber darin gesehen, dass CO2als in­frarotaktives Gas die von der Erdoberfläche ausgehende langwellige (Wärme)-Strahlung absorbiert und gut zur Hälfte wieder in Richtung Erde zurückstrahlt. Dies trägt zu einer reduzierten Netto-Abstrahlung bei und ist allgemein als atmosphärischer Treibhauseffekt bekannt, der für die globale Erwärmung verantwortlich gemacht wird. So geht das IPCC davon aus, dass die über das letzte Jahrhundert beobachtete Zunahme in der CO2-Konzentration von 90 ppm maßgeblich für die Erwärmung um 0,8°C verantwortlich sei. Aber auch dies steht im Widerspruch zu einem beobachteten zwischenzeitlichen Temperaturrückgang in den 40er bis 70er Jahren, der nur über den solaren Einfluss erklärbar ist, während die CO2-Konzen­tration in dieser Zeit kontinuierlich weiter anstieg.

Durch differenziertere Betrachtungen, als sie in den vom IPCC herangezogenen Modellen durchgeführt werden, lässt sich zeigen, dass einerseits durch ein bereits stark gesättigtes Absorptionsverhalten von CO2und besonders auch von Wasserdampf und anderseits durch einen stark dämpfenden Einfluss von Konvektion und Evaporation in Form einer negativen Rückkopplung nur ein Temperaturanstieg durch CO2von weniger als 0,3°C über das letzte Jahrhundert erklärbar ist (Harde, 2017b, https://doi.org/10.1155/2017/9251034).

Solarer Einfluss

Dagegen trägt entgegen den Annahmen durch das IPCC die Sonne, die auch schon vor der Industrialisierung maßgeblich unser Klima diktierte, zu einer weiteren Erwärmung von knapp 0,5°C über das vergangene Jahrhundert bei. Dieser Beitrag erklärt sich aus der vor allem über die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts leicht angestiegenen Solaraktivität und ihrer Rückwirkung auf die Wolkenbildung. Dabei wird durch aktuelle Ergebnisse bestätigt, dass die in die Atmosphäre eintretende kosmische Hintergrundstrahlung einen direkten Einfluss auf die Wolkenbildung besitzt (Svensmark et al., 2017, https://www.nature.com/articles/s41467-017-02082-2). Diese Strahlung wird bei erhöhter Solaraktivität und somit erhöhtem Solarmagnetfeld leicht geschwächt, was eine reduzierte Bewölkung zur Folge hat, wie sie auch über die 80er und 90er Jahre über Satellitenmessungen beobachtet wurde. Dies führt dann ihrerseits zu einer Verstärkung der solaren Aufheizung in Form einer positiven Rückkopplung.

Anthropogener Beitrag

Damit lässt sich die gemessene Erwärmung über das letzte Jahrhundert in sehr guter Übereinstimmung mit allen weiteren Beobachtungen und Rechnungen in Einklang bringen. Danach zeigt sich, dass der Solareinfluss gut 60% und das CO2weniger als 40% zu der Erwärmung über diesen Zeitraum beigetragen haben (Harde, https://doi.org/10.1155/2017/9251034, https://youtu.be/ldrG4mn_KCs).

Da nur 15% des globalen CO2-Anstiegs anthropogenen Ursprungs sind, bleiben gerade einmal 15% von 0,3°C, also weniger als 0,05°C über, die dem Menschen in der Gesamtbilanz zuzuschreiben sind. Angesichts dieses verschwindend kleinen Beitrags, an dem die Deutschen wiederum nur zu 2,8% beteiligt sind, erscheint es geradezu lächerlich annehmen zu wollen, dass ein Kohle-Ausstieg und weitere Einsparungen bei fossilen Brennstoffen auch nur im Entferntesten einen Einfluss auf unser Klima haben könnten. Änderungen unseres Klimas gehen auf natürliche Wechselwirkungsprozesse zurück, die unseren menschlichen Einfluss um Größenordnungen übersteigen.

Zweifelhafte Modellannahmen

Stattdessen gehen die offiziellen Klimamodelle von so zweifelhaften Annahmen aus, dass fast die Hälfte aller anthropogenen Emissionen für viele tausend Jahre in der Atmosphäre verbleiben würden und dass natürliche Klimaveränderungen über das Industriezeitalter keine Rolle gespielt haben. Dabei wird ausgerechnet die Kleine Eiszeit als Bezug herangezogen, über die das Klima sich in einem stabilen Gleichgewicht befunden haben soll. Solche Annahmen führen zwangs­läufig zu einer erheblichen Überbewertung des menschlichen Einflusses auf unser Klima. Dies zeigt sich auch in den Prognosen für unsere aktuelle Temperaturentwicklung, die durch diese Modelle allesamt zu hoch ausfallen.

Die Empfindlichkeit des Klimas gegenüber einem Anstieg von CO2wird durch ein besonders wichtiges Maß in den Klimawissenschaften, der so genannte Gleichgewichts-Klimasensitivität, ausgedrückt. Sie gibt die Temperaturerhöhung bei einer hypothetisch angenommenen Verdopplung von CO2an und wird in den IPCC-Modellen im Mittel mit 3,2°C zugrunde gelegt, während sich aus den differenzierteren Betrachtungen zur Wasserdampf-Rückwirkung und Evaporation ein fast fünf mal niedrigerer Wert ergibt (https://youtu.be/ldrG4mn_KCs).

Mit diesen Modellen wird auch ermittelt, welche anthropogenen Emissionen noch zulässig sind, um das 1,5°C-Ziel von Paris (Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5°C bezogen auf das vorindustrielle Niveau – Kleine Eiszeit) einhalten zu können. Hierfür werden bis Ende des Jahrhunderts weltweit noch 700 Mrd. Tonnen CO2zugestanden, ein Beitrag, der kleiner ist als die natürlichen Emissionen von 730 Mrd. Tonnen über ein Jahr. Von den noch zulässigen 700 Mrd. Tonnen entfallen allein schon fast 40% auf das von den Menschen selbst produzierte und ausgeatmete CO2. Mit jedem Atemzug erhöhen wir die CO2-Konzentration in der ausgeatmeten Luft um rund einen Faktor hundert. Das ergibt ca. 1kg pro Mensch und pro Tag. Bei einer erwarteten mittleren Bevölkerung von 9 Mrd. Menschen über dieses Jahrhundert sind das über 365 Tage und 80 Jahre etwa 263 Mrd. Tonnen, also 38%. Dabei stellt sich die berechtigte Frage, ob der Mensch und ein solcher Beitrag noch zur Natur zählt oder als externe Störung zu betrachten ist. Ab 2100 jedenfalls muss die Atmung von Mensch und Nutztieren wohl eingestellt werden, damit nach den IPCC-Berechnungen die Welt noch gerettet wird.

CO2-Besteuerung

Um das für Deutschland angestrebte Klimaschutzziel zu erreichen, sind bis 2050 Einsparungen um 95% der Emissionen von 1990 vorgesehen. Nach einer aktuellen Studie des Bundesverbands der Deutschen Industrie erfordert dies mindestens 2,3 Billionen € an weiteren Investitionen für den Klimaschutz. Dabei erscheint eine Summe von geschätzten 80 Mrd. € für den Kohleausstieg (40 Mrd. € allein für Strukturmaßnahmen) geradezu lächerlich. Hierfür fehlen dem Bundesfinanzminister allerdings bis 2023 zusammen mit den Rücklagen für die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen(35 Mrd. €) sowie den Beschlüssen zur Rente und zum Baukindergeld schon fast 25 Mrd. €.

Da kommen Forderungen nach einer CO2-Besteuer­ung, wie sie von den Grünen gefordert wird, gerade recht. DemSteuerzahler und Konsumenten muss nur täglich weiterhin eingeredet werden, dass ohne den Kohleausstieg und die Investitionen in Erneuerbare Energien ein Kipp-Punkt in unserem Klima überschritten wird, der zu katastrophalen Folgen und der Zerstörung der Lebensbedingungen zukünftiger Generationen führt. Schließlich ist CO2ja ein gefährliches Klimagift, auch wenn es immer schon Bestandteil unserer Atmosphäre war. Und es muss schnellstens darüber nachgedacht werden, auch CO2-Abgaben auf unsere Atmung und die von unseren Nutz- und Haustieren zu erheben.

Gesicherte Klimawissenschaft?

Wir haben sicher nach Wegen zu suchen, dem zügellosen Konsum und der Ressourcenverschwendung Einhalt zu gebieten, ohne dabei die Grundlagen unseres Wohlstands und unseres Wirtschaftssystems zu gefährden. Aber wenn sich mittlerweile durch viele unabhängige Studien zeigt, dass es keinen wirklichen Zusammenhang zwischen den von Menschen verursachten Emissionen und einem Klimawandel gibt, der fast ausschließlich natürliche Ursachen besitz, dann ist ein dringender Paradigmenwechsel angesagt.

Wissenschaftler, die heute auf gravierende Inkonsistenzen einer Anthropogenen Globalen Erwärmungs-Theorie (AGW-Theorie) hinweisen oder einseitige Interpretationen hierzu infrage stellen, werden öffentlich diskreditiert, von Forschungsmitteln ausgeschlossen, Forschungsbeiträge in Zeitschriften unterdrückt und – wie in Australien unlängst wiederholt erfolgt – sogar von ihrer Universität beurlaubt oder entlassen (https://youtu.be/rohF6K2avtY). Schließlich handelt es sich um „settled climate science“, die von einer überwältigenden Mehrheit der Klimawissenschaftler vertreten wird. Zweifel an dem schädigenden Einfluss von CO2auf die Umwelt und das Klima können nicht zugelassen werden, schließlich geht es ja um die Rettung unseres Planeten.

Aber wissenschaftlich anerkannte Vorstellungen mussten schon mehrfach nachträglich korrigiert werden, weil sie sich allzu sehr am Glauben und nicht an Fakten orientierten, denken wir nur an die Darwin’sche Entwicklungstheorie oder die Wegener’sche Theorie zur Kontinentalverschiebung. Was wir als Wahrheiten bezeichnen, hängt auch maßgeblich von unserem Erkenntnisstand ab. Deswegen ist auch in den Klimawissenschaften, die sich mehr zu einer Ideologie und Weltanschauung als einer seriösen Wissenschaft entwickelt haben, eine grundlegende Überprüfung der Hypothesen und eine Abkehr von einer mittlerweile breit etablierten Klimaindustrie angesagt. Wissenschaft darf sich nicht von Kommerz, von Politik oder einer Ideologie irreleiten lassen. Es ist vielmehr die genuine Aufgabe von Universitäten und staatlich geförderten Forschungseinrichtungen, gerade widersprüchlichen Themen nachzugehen und hierfür eine unabhängige, freie Forschung sicherzustellen, die uns ehrliche Antworten gibt, auch wenn diese Antworten oftmals komplex und nicht in einen gewünschten politischen Kontext passen. Dies sind die wirklichen Investitionen in die Zukunft.

 

Hermann Harde

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110 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Professor Harde,

    Sie schreiben: “ . . . bleibt die von Wolken und den Treibhausgasen selber emittierte Strahlung in Erdrichtung. Davon entfallen bei mittlerer Bewölkung und Luftfeuchtigkeit rund 58%  auf den Wasserdampf, 38% auf Wolken und nur etwa 4 % auf das CO2. Von unten empfängt die Glasplatte die vom Boden abgegebene Strahlung und emittiert sie auch wieder.“

    Der Glasscheibentest findet unter blauem Himmel statt. Die 38%  Strahlung aus den Wolken spielen also keine Rolle. Bleiben Ihre rund 58% durch den Wasserdampf und die etwa 4 % durch das CO2. Aber der Teil der Glasplatte, der über den Tisch hinausragt, wird trotz all der von Ihnen genannten Wärmestrahlung nicht warm. Wo ist der Denkfehler?

    1. Die Idee, dass die Glasplatte von oben und von unten durch Wärmestrahlung empfangene Wärmeenergie selbst auch wieder abgibt und deshalb nicht selbst warm wird, ist unsinnig. Die Glasplatte müsste die Wärmeenergie absobieren und im selben Moment wieder komplett abgeben. Das macht sie nicht. Die Glasplatte strahlt selbst auch, das ist richtig, aber sie muss erst einmal warm werden, wärmer als die Lufttemperatur, bevor sie das tut. Kann man leicht überprüfen, in dem man das Glas mit einer traditionellen Glühlampe anstrahlt. Wenn man diese ausschaltet, ist die Glasplatte noch eine Weile warm, wärmer als die Lufttemperatur, bis sie sich der Lufttemperatur schließlich wieder angepasst hat.

    2. Naheliegend ist, dass die Wärmestrahlungszahlen von oben, die „rund 58% durch den Wasserdampf und die 4 % durch das CO2“ nicht in Ordnung sind. Worauf sie basieren, ist aus Ihrem Text nicht ersichtlich, aber dass schon die IPCC-Ausgangszahlen „sehr eigenartig“, sehr falsch sind, ist leicht nachzuweisen.

    a) Laut UN-IPCC-Modell für den Energiefluss Sonne-Erde-Weltall treffen 342 Watt pro m2 von der Sonne kommend auf die Erdatmosphäre und davon erreichen 168 Wm2 die Erdoberfläche. Blickt man von der Sonne aus auf die Erde, sieht man eine Scheibe. Auf diese Scheibe fallen, das hat man errechnet, hier gibt es Konsens, von der Sonne kommend 1367 Wm2 (Solarkonstante). Wir wissen, dass die Scheibe tatsächlich eine Halbkugel ist. Die Formel für die Berechnung der Oberfläche einer Kugel lautet: 4 mal „Pi“ mal r2, also fällt auf jeden m2 einer Halbkugel die Hälfte, also 2 mal „Pi“ mal r2, also 1367:2=683,5 Wm2 (statt 342) und davon erreichen 336 Wm2 (statt 168) dieErdoberfläche. Die IPCC-Leute haben die Sonneneinstrahlung auf die gesamte Erdoberfläche umgelegt (1367:4=342), was unsinnig ist, denn die Sonne strahlt immer nur auf eine Halbkugel, die mit der Erdumdrehung langsam weiter wandert. Im Übrigen wird Wärmeenergie auf der Erde gespeichert, vor allem in den Meeren, und umverteilt durch die Meeresströmungen und den Wind.

    b) Noch „eigenartiger“ sind die 390 Watt, die laut IPCC angeblich von der Erdoberfläche nach oben gestrahlt werden. Unstrittig ist, dass Wärmeenergie, die von der Sonne kommend die Erdatmosphäre trifft, laufend „perfekt“ wieder ins All gesandt werden muss, sonst würde es auf der Erde laufend wärmer oder kälter. Das Stefan-Boltzmann-Gesetz gibt an, welche Temperatur gegeben sein muss, um eine bestimmte auf eine Oberfläche gestrahlte Energiemenge wieder fortzusenden. Perfekt gilt das nur, wenn die Oberfläche ein „schwarzer Strahler“ ist, wenn die Oberfläche also keine Energie absorbiert. Die IPCC-Leute haben sich die Sache sehr realitätsfern, sehr einfach gemacht und das Stefan-Boltzmann-Gesetz „rückwärts gedacht“ angewendet und geschaut, wie viel Watt nötig sind, um die Wärmeenergie, die den 15 Grad globaler Temperatur entspricht, ins All zurück zu senden, Ergebnis: 390 Watt. Um das Stefan-Boltzmann-Gesetz anwenden zu können, haben die IPCC-Leute die Erde gedanklich umgestaltet in eine Erde, die es nicht gibt. Sie haben die Atmosphäre abgeschafft. Wolken, die Sonnenenergie reflektieren  und Energie speichern und umverteilen, gibt es bei ihnen nicht mehr. Die Ozeane, die gigantische Energiespeicher bilden, und die Meeresströmungen, die die Energie über die Erde verteilen, haben sie verschwinden lassen. Berge, Täler, Wüsten, Wälder, alles ist weg. Es gibt keine Wasserverdunstung. Die Erde ist bei den IPCC-Leuten ein schwarzer Körper geworden, der unfähig ist, eintreffende Energie zu speichern, der eintreffende Energie sofort wieder ins All fort sendet. Die 390 Watt, die angeblich von der Erdoberfläche nach oben gestrahlt werden, sind eine absurde Zahl, die nichts zu tun hat mit dem tatsächlichen Rücktransport von Wärmeenergie ins Weltall. Wenn der normale Bürger wüsste, wie hier gedacht wird, er würde die „CO2-Klimamafia zum Teufel jagen“.

    Ergänzend: Die globale Temperatur von 15 Grad Celsius ist ein sehr eigenartiges Gebilde, sinngemäß: Man addiere minus 45 Grad gemessen irgendwo in der Antarktis, plus 45 Grad in irgendeiner Wüste, plus 15 Grad in Prisdorf oder Berlin und erhält dann einen“globalen Durchschnitt von plus 15 Grad?!? Vor allem aber: Es geht doch um die Frage, ob vom Menschen zusätzlich produziertes CO2 zu einer Erderwärmung führt. Eine Temperaturveränderung sagt dazu nichts aus. 30 Grad in der grünen Sonoran Wüste mit ihren Saguaro-Armkakteen in Arizona bei 10 % Luftfeuchigkeit sind wunderbar. 30 Grad in Bangkok bei 80% Luftfeuchtigkeit sind eine „Klimahölle“. Die Luftfeuchtigkeit ist eine sehr wesentliche Größe für die Bestimmung der Menge an Wärmeenergie in einem Kubikmeter Luft. Mit anderen Worten: Wenn man feststellen wollte, ob sich durch das von Menschen produzierte CO2 eine Erwärmung ergeben hat, müsste man zu jedem Temperaturwert die Luftfeuchtigkeit entsprechend berücksichtigen, also in der Atmosphäre „an jedem Punkt“ bis mindestens 12 km hinauf.

    Mit freundlichen Grüssen

    Detlef Rostock

     

     

     

    •  
      @ Rostock
       
      Herr Rostock schreibt: „1. Die Idee, dass die Glasplatte von oben und von unten durch Wärmestrahlung empfangene Wärmeenergie selbst auch wieder abgibt und deshalb nicht selbst warm wird, ist unsinnig. Die Glasplatte müsste die Wärmeenergie absobieren und im selben Moment wieder komplett abgeben. Das macht sie nicht. Die Glasplatte strahlt selbst auch, das ist richtig, aber sie muss erst einmal warm werden, wärmer als die Lufttemperatur, bevor sie das tut…
       
      Wenn Herr Rostock als Experte für Atmosphärenphänomene und Spezialist für den Nicht-Treibhauseffekt so klar zu der Erkenntnis kommt, dass ein Körper – hier eine Glasplatte – erst anfängt zu strahlen, wenn er wärmer wird als die umgebende Lufttemperatur und hiermit Planck und Stefan-Boltzmann widerlegen kann, möchte ich natürlich solch einer Kapazität nicht länger widersprechen.
       
      Auch wird die Erdoberfläche nur noch Strahlung abgeben, wenn sie wärmer als die darüber befindliche Luft ist, und es gelten dann sicher Einsteins Aussagen über induzierte und spontane Strahlungsprozesse nicht mehr für die Atmosphäre. Wir sollten also alle nochmals sehr sorgfältig in uns gehen und über eine völlig neue Atmosphärenphysik nachdenken.
       
      Sollte es trotzdem so Verwirrte geben, die doch noch wissen wollen, wie man zu den Anteilen in der Rückstrahlung mit 58% verursacht durch Wasserdampf, 38% durch Wolken und Aerosole und 4 % durch CO2 kommt, muss ich die auf den Link https://doi.org/10.1155/2017/9251034 , Unterabschnitt 4.3.1 Water Vapor Feedback, Seite 13 verweisen.
      H. Harde

    • @ Hr. Rostock

      Zitat: 1. Die Idee, dass die Glasplatte von oben und von unten durch Wärmestrahlung empfangene Wärmeenergie selbst auch wieder abgibt und deshalb nicht selbst warm wird, ist unsinnig.

      Meinen Sie, dass der Erhaltungsatz der Energie für die Glasplatte nicht gilt?! Ein Festkörper emittiert und absorbiert stetig, da gibt es keine „Pause“ zwischen Emission und Absorption bzw. bis eine bestimmte Temperatur erreicht wird.

      Mann-o-Mann.

      Schaffen Sie es nicht einmal die Energiebilanz für den Energie-Zufluss und -Abfluss der Glasplatte (Anfangstemperatur T0 = 18°C bzw. 291K) aufzustellen?!

      dE = sigma*[Tm1^4 – e(T0)*T0^4] + sigma*[Tm2^4 – e(T0)*T0^4] + U*(T0 – T1)

      + Für den Energie-Austausch durch Strahlung erhält man:
      dE = 5,67*10^-8*[288^4 – 0,9*291^4] + 5,67*10^-8*[275^4 – 0,9*291^4] = -17,5 W/m^2

      Der Energie-Austausch durch Strahlung beträgt 24,15 W/m^2 für die eine Glasplatten-Seite und -41,65 W/m^2 für die andere Glasplatten-Seite.

      + Für den Energie-Austausch durch Strahlung mit dem Wärmedurchgang der Glasplatte erhält man:
      dE = 5,67*10^-8*[288^4 – 0,9*291^4] + 5,67*10^-8*[275^4 – 0,9*291^4] + 5*(291 – 287,5) ≈ 0

      Die Glasplatte kühlt sich auf der einen Seite bis ca. T1 = 14,5°C bzw. 287,5K ab.

      + Probe der Energiebilanz für den Energie-Austausch durch Strahlung im Gleichgewicht:
      dE = 5,67*10^-8*[288^4 – 0,9*291^4] + 5,67*10^-8*[275^4 – 0,9*287,5^4] ≈ 0

      Anmerkung: Das sind Betrachtungen aus einem Experiment im Rahmen der Energieübertragung durch Strahlung.

      Mfg
      Werner Holtz

  2. @H. Harde

    Prof.Harde schreibt:

    „Bleibt die von Wolken und den Treibhausgasen selber emittierte Strahlung in Erdrichtung. Davon entfallen bei mittlerer Bewölkung und Luftfeuchtigkeit rund 58% auf den Wasserdampf, 38% auf Wolken und nur etwa 4% auf das CO2.“ 

    Diese Aussage trifft nach meiner Kenntnis den Stand der Wissenschaft! Davon ausgehend wird versucht, den vermeintlichen  Einfluss einer Änderung des CO2 Gehaltes der Atmosphäre auf die Größe dieses Energieflusses zu quantifizieren. –

    Zu beachten wäre dabei, dass sich der Wasserdampf nach dem höhenabhängigen Unterschreiten von Taupunkt und Gefrierpunkt nahezu quantitativ in Wasser- und Eispartikel wandelt, von denen dann alle „von unten“ einlaufenden Energieflüsse gesammelt und in den Raumwinkel von 360 Grad emittiert werden.

    Als Folge korrigieren diese Wasser- und Eispartikel in und ausserhalb sichtbarer Wolken auch jede Änderung des CO2 Beitrages gegenläufig. 

    Es verwundert nicht, dass dieser einfache Sachverhalt in den Versuchen der Quantifizierung eines vermeintlichen CO2 Einflusses auf die energetische Rückkopplung des atmosphärischen Treibhauseffektes keine Beachtung findet, denn auch die Wirkung dieser flüssigen und festen Partikel in der Atmosphäre lässt sich leider aus einer Reihe von Gründen nicht  mathematisch darstellen, „nicht modellieren“.

    Noch einmal für Interessierte:

    https://www.scribd.com/document/379087623/Das-CO2-ist-klimaneutral

    https://de.scribd.com/document/372778420/Klimasensitivita-t-des-CO2-eine-Seifenblase

  3. Sehr geehrter Herr Professor Harde,

    Sie schreiben an mich: „Da er mich persönlich angeschrieben hat, zunächst einige Fragen an ihn, bevor ich versuche, ihm eine Antwort auf die obige Behauptung zu geben.“

    Meine an Sie und vor allem auch an EIKE (letztzlich an Herrn Professor Lüdecke) gerichtete Frage lautete: „Warum wird der Teil der Glasplatte, der über den Tisch hinausragt, nur sehr langsam warm und vor allem, warum wird er niemals wärmer als die Lufttemperatur?“

    Und das, obwohl, laut „Treibhauseffekt-These“, die Glasplatte von oben (angebliche Atmosphärenstrahlung) mit 324 W/m2 und von unten (angebliche Erdstrahlung) mit 390 W/m2 angestrahlt wird und sich somit massiv erwärmen müsste. Die Glasplatte würde etwa 90 % (!) dieser IR-Strahlung absorbieren, wenn es sie denn geben würde.

    Was wollen Sie mit Ihren Gegenfragen erreichen? Sie haben nur sehr indirekt mit der an Sie gerichteten Frage zu tun und meine Antworten auf diese Fragen könnten, das ist leicht vorhersehbar, zu einer „endlosen“ Diskussion über weitere Details im Zusammenhang mit Ihren Fragen und meinen Antworten führen, das heißt, wir würden am eigentlichen Thema vorbei debattieren.

    Bitte beantworten Sie doch einfach meine Frage.

    Bin nach wie vor gespannt auf Ihre Antwort auf meine oben aufgeführte Frage.

    Vielen Dank im Voraus und freundliche Grüsse

    Ihr

    Detlef Rostock

    • Lieber Herr Rostock,

      Mein Tip: Spannen Sie einfach den Schirm über der Glasplatte auf und zünden darunter Streichhölzer an! Dann wird sie ganz sicher wärmer als die Luft der Umgebung!

      Das nennt man Streichholzeffekt!

      MfG

    •  
      Besso Keks schreibt:
       
      Die von Ihnen gestellten Fragen sind hier schon x-mal er- und geklärt worden. Deshalb nur zur Nachtabsenkung in den Wüsten:
       
      Diese liegt an der Trockenheit des Bodens… Nachts wird dadurch der Boden deutlich kälter und kann die bodennahe Luftschicht nicht warm halten.
       
      Das hat also nichts mit dem Gegenstrahlungsgedohns zu tun!
       
       
       
      Es ist bedauerlich für Herrn Keks und einige andere, wenn meine Fragen schon x-mal erklärt wurden, aber offensichtlich nichts davon verstanden wurde.
       
      Nicht nur der Boden, auch die Luftschicht kühlt stark aus. Haben Sie sich vielleicht  schon mal gefragt, wo die Wärme bleibt und wie es nicht nur mit dem trockenen Boden sondern auch der Luft aussieht? Die Trockenheit des Bodens hat daran den geringsten Anteil.
       
      Ich kann Herrn Wolff nur beipflichten: Wer den Klimaschwindel stützen will, sollte unbedingt die Existenz der Gegenstrahlung vehement abstreiten!
       
      Es ist toll, wenn gerade in diesen Zeiten Mitstreiter engagiert für ihre Überzeugung eintreten und gegen einen Menschen gemachten Klimawandel argumentieren. Allerdings sollten sie sich dabei schon auf die physikalischen Gesetzmäßigkeiten beziehen und keine falschen Argumente bemühen. Alles andere wird zum Bumerang und schadet der eigenen Sache. Ich bin mir auch darüber im Klaren, dass die Hauptplayer auf diesem Blog ohnehin nicht zu ‚bekehren‘ sind, sie wiederholen seit Jahren monoton die gleichen oberflächlichen Phrasen, ohne sich für die komplexeren Zusammenhänge wirklich zu interessieren. Aber vielleicht lesen noch einige mit, die an ernsthaften wissenschaftlichen Argumenten interessiert sind.
       
       
       
      @ Rostock
       
      Wenn ich frage, ob ein Körper, der Infrarotstrahlung absorbiert, auch wieder emittieren kann und auch durch eine IR-Kamera sichtbar gemacht werden kann, ist die Antwort für jeden ziemlich klar.
       
      Was ein nicht zusätzlich beheizter Körper absorbiert, strahlt er im Gleichgewicht auch wieder ab, in alle Richtungen und über alle Seiten. Die Sonnenstrahlung enthält einen nur noch vergleichsweise kleinen Infrarotanteil, der über die Atmosphäre vor allem durch Wolken und Wasserdampf in dem Spektralbereich von 2 bis über 60 µm praktisch vollständig absorbiert wurde. Bleibt die von Wolken und den Treibhausgasen selber emittierte Strahlung in Erdrichtung. Davon entfallen bei mittlerer Bewölkung und Luftfeuchtigkeit rund 58% auf den Wasserdampf, 38% auf Wolken und nur etwa 4% auf das CO2. Von unten empfängt die Glasplatte die vom Boden abgegebene Strahlung und emittiert sie auch wieder.
       
      Eine von den TH-Gasen zwischen Erdboden und freier Glasplatte emittierte Strahlung kann man mit solch einer primitiven Versuchsanordnung nicht im Entferntesten nachweisen. Hier glauben einige Experten, man nehme sich eine Zigarrenkiste mit Glas- oder Plexiglasabdeckung, puste da hinein und misst die Temperatur. Wenn kein Anstieg gemessen wird, ist das der Beweis, dass es keinen atmosphärischen Treibhauseffekt gibt.
       
      Welche Anstrengungen ein sorgfältiger Nachweis, insbesondere die Unterscheidung von einem ebenfalls abstrahlenden Hintergrund erfordert, kann jeder bei Dr. Schnell nachlesen (https://www.eike-klima-energie.eu/2019/01/27/experimentelle-verifikation-des-treibhauseffektes-4-mitteilung-die-erdnahe-co2-strahlung/).
       
      Die von der Atmosphäre emittierte Strahlung in Aufwärts- wie Abwärtsrichtung baut sich erst über km-lange Ausbreitungswege auf und wird dabei bestimmt durch die Temperatur, den Partialdruck und Gesamtdruck der Gase. Es ist eine irrige Vorstellung, dass CO2 oder Wasserdampf erst in 5 km Höhe abstrahlen und dann nur nach oben abstrahlen würden. Genauso ist es komplett falsch anzunehmen, dass CH4 Moleküle nur auf Strahlung von 96°C oder CO2 auf -58°C reagieren würde, wie auf diesem Blog behauptet.
       
      Die Emission von TH-Gasen wird in der Tat maßgeblich durch die Temperatur bestimmt, die diese Gase besitzen, aber in der Form, dass hierdurch über Stoßanregung das obere Molekülniveau, aus dem eine spontane Emission erfolgen kann, erst besetzt wird (entsprechend einer Boltzmann-Verteilung). Dies ergibt die Planck’sche Strahlung von Gasen, allerdings konzentriert auf Spektralbereiche, die durch die Rotations-Vibrations-Banden des jeweiligen Moleküls bestimmt werden.
       
      Ein ungestörtes CO2-Molekül würde nach einer Anregung im Mittel erst nach 1 Sekunde spontan ein Photon im 15 µm Spektralbereich emittieren. In der Atmosphäre bei Normaldruck erfährt es in dieser Zeit aber typisch 1 Mrd. Stöße durch Nachbarmoleküle, teilweise diabatisch mit Übergang zu tieferen oder höheren Niveaus, teilweise adiabatisch in Form von Phasenverschiebungen in der Emission.  Bei einem diabatischen oder superelastischen Stoß wird es nicht mehr auf der 15 µm-Bande emittieren. Die Wahrscheinlichkeit für eine Emission ist also etwa vergleichbar mit dem Gewinn bei sechs Richtigen mit Zusatzzahl im Lotto. Allerdings wird solch ein Molekül mit vergleichbarer Wahrscheinlichkeit durch einen inelastischen Stoß innerhalb von Nanosekunden wieder angeregt und hat damit erneut die Chance, spontan zu emittieren. Im Mittel ist so die Emission eines Moleküls mit oder ohne Stöße etwa gleich groß. Sie hängt vor allem – wie bereits betont – von der Temperatur ab, durch die eine Besetzung des oberen Zustands erst hinreichend möglich wird.
       
      Daher emittieren TH-Gase in größeren Höhen weniger als in Bodennähe. Aufgrund der Temperatur- und Dichteverteilung über die Höhe ist die mittlere Abstrahlung der Atmosphäre in Richtung Boden etwa 62% und nur 38% in Richtung All. Allerdings lässt sich das nicht mit einer Zigarrenkiste nachweisen. Dazu muss man sich schon die spektral aufgelöste Strahlung, wie sie am Boden oder von Satelliten aufgenommen wird, genauer ansehen und sie von Breitbandstrahlern wie dem Boden oder den Wolken unterscheiden. Beispiele von Messungen und Rechnungen hierzu findet der Interessierte z.B. unter http://dx.doi.org/10.1155/2013/503727 , Abb. 21 und 22.
       
      Durch die Stoßprozesse – adiabatisch wie diabatisch – werden die Spektrallinien erheblich verbreitert. Dadurch sinkt die Spitzenabsorption- bzw. -emission auf einer Spektrallinie, die Gesamtemission wird hierdurch aber nicht beeinträchtigt (Spectral Stability, Integral über eine Linie ist eine Konstante für diese Linie).
       
      H. Harde
       

      • „Nicht nur der Boden, auch die Luftschicht kühlt stark aus. Haben Sie sich vielleicht  schon mal gefragt, wo die Wärme bleibt und wie es nicht nur mit dem trockenen Boden sondern auch der Luft aussieht? Die Trockenheit des Bodens hat daran den geringsten Anteil.“

         

        Nun, Herr Harde

        ich bin etwas erstaunt.

        Vergleichen Sie die Wärmekapazität eines cbm Boden mit der eines cbm Luft. Dann wird möglicherweise für Sie manches klarer. Die Abkühlung der Luft geht über Leitung/Konvektion.

        Die tagsüber aufgestiegene Luft muß ja auch mal wieder runter. Der kalte Boden kann sie aber nicht mehr wärmen…

        Und warum der Boden in der Wüste nachts kälter ist als am Äquator dürfte auch klar sein.

      • „Eine von den TH-Gasen zwischen Erdboden und freier Glasplatte emittierte Strahlung kann man mit solch einer primitiven Versuchsanordnung nicht im Entferntesten nachweisen. Hier glauben einige Experten, man nehme sich eine Zigarrenkiste mit Glas- oder Plexiglasabdeckung, puste da hinein und misst die Temperatur. Wenn kein Anstieg gemessen wird, ist das der Beweis, dass es keinen atmosphärischen Treibhauseffekt gibt.“

         

        Dieser Beitrag zeigt, daß Sie den Versuch von Herrn Ordowski nicht verstanden haben.

        • Die „THG“ aus der von H. Harde genannten großen Höhe können sehr wohl zwischen Glasplatte und seinem Nicht-Rück-Rück-strahlendem Boden unterscheiden. /sarc

      • „Ein ungestörtes CO2-Molekül würde nach einer Anregung im Mittel erst nach 1 Sekunde spontan ein Photon im 15 µm Spektralbereich emittieren. In der Atmosphäre bei Normaldruck erfährt es in dieser Zeit aber typisch 1 Mrd. Stöße durch Nachbarmoleküle, teilweise diabatisch mit Übergang zu tieferen oder höheren Niveaus, teilweise adiabatisch in Form von Phasenverschiebungen in der Emission.  Bei einem diabatischen oder superelastischen Stoß wird es nicht mehr auf der 15 µm-Bande emittieren. Die Wahrscheinlichkeit für eine Emission ist also etwa vergleichbar mit dem Gewinn bei sechs Richtigen mit Zusatzzahl im Lotto. Allerdings wird solch ein Molekül mit vergleichbarer Wahrscheinlichkeit durch einen inelastischen Stoß innerhalb von Nanosekunden wieder angeregt und hat damit erneut die Chance, spontan zu emittieren. Im Mittel ist so die Emission eines Moleküls mit oder ohne Stöße etwa gleich groß. Sie hängt vor allem – wie bereits betont – von der Temperatur ab, durch die eine Besetzung des oberen Zustands erst hinreichend möglich wird.“

        Wenn ich Sie richtig verstehe, meinen Sie daß die Fähigkeit des Co2 die Bodenabstrahlung in der 14müm-Bande zu absorbieren bezüglich einer Remission keine Rolle spielt und jegliche Strahlungsabsorption thermalisiert wird.

        Sie beziehen die „Gegenstrahlung“ auf die stoßinduzierte Abstrahlung des Feldes. Die Zahl der Stoße ist dabei von Temperatur und Druck abhängig.

        Prandtl hat in seiner Untersuchung der Wärme-/Energieflüsse in der bodennahen Grenzschicht (auch Prandtl-Schicht) aber lediglich die IR-Strahlung aus Bodennebel heraus berücksichtigt.

        Wie erklären Sie sich das?

        Und warum bleibt mein Hähnchen kalt???

        Wo doch so schöne 330W/qm vom Himmel fallen? Die mit einem geeigneten Parabolspiegelprofil mit einem geometrischem Wirkungsgrad von 30% durchaus auf ein Hähnchen fokussiert werden können.

        Und warum behauptet Herr Kramm, daß dieser Strahlungstherm bei der Bilanzierung der Strahlung am Boden herausfällt? (So ich Ihn richtig verstanden habe)

         

        Herr Harde,

        die Aufgabe der Physik ist die Realität zu beschreiben und wenn möglich zu erklären.

        Physik ist kein Unterzweig der Mathematik. Die Anwendung korrekter Mathematik muß nicht zu physikalisch richtigen Ergebnissen führen.

        MfG

         

        • @Besso Keks

          Im Falle eines nicht-streuenden Mediums lautet die Uebertragungsgleichung fuer monochromatische Strahlung nach Schwarzschild:

          (1/A) dI/ds = – I + J

          Hierin sind I die Intensitaet, s der Weg des Strahls, J die Quellfunktion und A = d * b, wobei d die Luftdichte und b der massenbezogene Absorptionskoeffizient sind. Herrscht lokales thermodynamisches Gleichgewicht vor, so kann J gemaess der Arbeiten von Einstein (1917) und Milne (1928) durch die Plancksche Strahlungsfunktion B(T) ersetzt werden, d.h.:

          (1/A) dI/ds = – I + B(T)

          wobei T die lokale Temperatur des Mediums ist. Die Strahlunsguebertragungsgleichung kann im allgemeinen nur numerisch geloest werden.

          Das Gesetz von Beer, Bouguer und Lambert ist eine Approximation dieser Strahlungsuebertragungsgleichung, naemlich

          1/A) dI/ds = – I

          Die Integration liefert

          I(s_1) = I(s_0) exp (- INT{s_1, s_0} (A ds))

          Hierin sind s_0 und s_1 die untere und die obere Grenze der Integration . Das Integral

          tau(s_1, s_0) = INT{s_1, s_0} (A ds)

          entspricht der sog. optischen Dicke.

          Wenn Dietze also behauptet, er habe mit dem Lambert-Beer-Gesetz gearbeitet, dann hat er die Quellfunktion ignoriert, was im Falle der Atmosphaere unzulaessig ist. Noch schlimmer ist allerdings, dass er in seiner ET-Arbeit „Energie, CO2 und Klima“ von 2007 behauptet:

          „Dass Treibhausgase wie H2O, CO2, CH4 und FCKW durch Zurückhaltung (d. h. Absorption und folgende thermische Re-Emission) der Infrarot-Abstrahlung des Bodens prinzipiell wegen Verminderung der Strahlungskühlung durch Gegenstrahlung zu einer Erwärmung führen, ist mit Sicherheit keine Vermutung, sondern eine physikalische Tatsache.“

          Erstens kann er mit dem Gesetz von Beer, Bouguer und Lambert keine atmosphaerische Gegenstrahlung berechnen. Zweitens kann die atmosphaerische Gegenstrahlung die Wasser- und Landmassen nahe der Erdoberflaeche im allgemeinen nicht erwaermen, denn diese Wasser- und Landmassen strahlen im Infrarotbereich mehr Energie ab als sie infolge der atmosphaerischen Gegenstrahlung erhalten. Im globalen Mittel betraegt die Netto-Strahlung im Infrarotbereich etwa 60 – 70 W/m^2, was einen immensen Energieverlust pro Flaecheneinheit und Zeiteinheit bedeutet.

          Seit den Arbeiten von Moeller & Manabe (1961) sowie Manabe & Moeller (1961) ist im uebrigen bekannt, dass CO2 in der Troposphaere und unteren Stratosphaere themisch neutral agiert. Oberhalb dieser Schichten bewirkt CO2 Abkuehlungsraten.

          Dass an der Grenzflaeche Erde-Atmosphaere im allgemeine keine Strahlungsbilanz existiert, scheinen die meisten dieser Klimawandel-Hysteriker nicht zu begreifen.

        •  
          @ Besso Keks
           
          Zu Ihren Kommentaren und Unterstellungen zur Nachtabsenkung in der Wüste und dem Versuch von Herrn Ordowski, den ich ja nicht verstanden habe, will ich mich hier nicht weiter äußern. Der aufgeklärte Leser kann seine eigenen Schlüsse ziehen.
           
          Die folgenden Fragen, bei denen schon ein etwas sachlicherer Ton angeschlagen wird, will ich gerne beantworten, sofern es mir derzeit möglich ist.
           
          Sie zitieren: „Wenn ich Sie richtig verstehe, meinen Sie, dass die Fähigkeit des CO2 die Bodenabstrahlung in der 14 µm-Bande zu absorbieren bezüglich einer Remission keine Rolle spielt und jegliche Strahlungsabsorption thermalisiert wird.
           
          Sie beziehen die „Gegenstrahlung“ auf die stoßinduzierte Abstrahlung des Feldes. Die Zahl der Stoße ist dabei von Temperatur und Druck abhängig.“
           
          Zunächst muss man wissen, dass bereits für eine Absorption durch CO2 im 15 µm Band (die Bande erstreckt sich mit den Rotationsübergängen von rund 14 µm bis rund 16 µm mit dem Zentrum um 15 µm, daher spricht man meistens von der 15 µm Bande) eine Mindesttemperatur erforderlich ist, um die unteren CO2-Rotations-Vibrations-Niveaus zu besetzen, aus denen dann erst eine Absorption mit Wellenlängen um 15 µm möglich wird. Diese Besetzung – ebenso wie eine Anregung der darüber liegenden vibronischen Zustände der 15 µm Bande – erfolgt in der Atmosphäre durch Stoßprozesse mit einer Energieverteilung, die durch eine Maxwell’sche Geschwindigkeitsverteilung und damit durch eine mittlere Temperatur bestimmt wird. Dies führt zu der Boltzmann-Verteilung für die Besetzung der Zustände, abhängig von ihrer Energielage und der Temperatur. Die Absorption auf einem Rotations-Vibrations-Übergang wird dann schließlich durch die Molekülkonzentration, die Besetzungsdifferenz der beteiligten Zustände, einer übergangsspezifischen Konstanten, der Frequenzverstimmung der einfallenden Strahlung zum molekularen Übergang und der Absorptionslänge bestimmt.
           
          Nach einer Absorption erfolgt praktisch unmittelbar eine Thermalisierung, aber wie bereits oben angesprochen, auch wieder eine Stoßanregung, so dass im Mittel die absorbierte Strahlung, ob vom Boden, von der Sonne (im entsprechenden Spektralbereich), von Wolken oder Nachbarmolekülen auch wieder abgestrahlt wird. Dies ist die spontane Emission, die in einen Raumwinkel von 4p erfolgt und neben den anderen infrarotaktiven Molekülen und Übergängen einen Teil der atmosphärischen Hintergrundstrahlung bildet.
           
          Die Zahl von Stößen ist vom Druck, aber die Emission vornehmlich von der Temperatur abhängig (Besetzung eines emissionsfähigen Niveaus).
           
          Warum Prandtl lediglich die IR-Strahlung aus Bodennebel heraus berücksichtigt hat, hierzu kann ich von meinem derzeitigen Aufenthaltsort nichts sagen.
           
          Warum Ihr Hähnchen kalt bleibt, wo doch 330W/qm vom Himmel fallen, erklärt sich allein schon aus dem Umstand, dass es bei Zimmertemperatur knapp 400 W/qm, abhängig vom Emissionskoeffizienten, abstrahlt. Würde ihm neben der atmosphärischen Rückstrahlung nicht von der Unterseite, durch sichtbare Strahlung und Konvektion Energie zugeführt, würde es anfangen zu frieren, so in der Nacht. Zudem gibt es ein Theorem, dass durch Bündelung der Strahlung einer thermischen Quelle, in diesem Fall die Atmosphäre, keine höhere Temperatur als die Emissionstemperatur der Quelle selber erreichbar ist.
           
          Und warum behauptet Herr Kramm, daß dieser Strahlungstherm bei der Bilanzierung der Strahlung am Boden herausfällt? (So ich Ihn richtig verstanden habe)
           
          Dies wird Ihnen Herr Kramm sicher gerne noch einmal erläutern. Meine Erklärung habe ich oben gegeben.
           
          H. Harde
           

  4. Mir fällt auf dass praktisch niemand von den vielen Kommentatoren darauf Bezug nimmt dass Prof. Harde für die CO2-Verdoppelungssensitivität nur 1/5 des „best guess“ von IPCC*), also etwa 0,6 Grad berechnet hat – und zwar sehr sorgfältig. Und für die durch CO2 bedingte Erwärmung im letzten Jahrhundert hat er weniger als 0,3 Grad angegeben.

    Diese Tatsachen kann ich nur bestätigen: Deutschland hat durch seine CO2-Emissionen seit vorindustrieller Zeit bis heute mit einem Anteil an den globalen Emissionen von etwa 2,3% damit rechnerisch lediglich 0,007 Grad (im Gleichgewicht) bewirkt. Und unser Kohleausstieg, der bis zu 170 Mrd. € kosten soll, wird langfristig (soweit der dann fehlende Strom aus dem Ökoparadies kommt) nur 0,001 Grad bringen…

    *) Hinweis: Die 1,5-3-4,5 Grad von IPCC für CO2-Verdoppelung stammen fälschlich aus Analysen von Eisbohrkernen (!) und stellen i.w. die ozeanische Ausgasungssensitivität dar, die NICHTS mit der strahlungsphysikalischen Sensitivität für den Treibhauseffekt zu tun hat. Es ist ja bekannt dass die Paläo-CO2-Anstiege der (solar bedingten) ozeanischen Erwärmung *nacheilen* und sie daher nicht Ursache, sondern nur Folge sein können.

    • P. Dietze schrieb am 21. Februar 2019 um 16:05

      Diese Tatsachen kann ich nur bestätigen: Deutschland hat durch seine CO2-Emissionen seit vorindustrieller Zeit bis heute mit einem Anteil an den globalen Emissionen von etwa 2,3% damit rechnerisch lediglich 0,007 Grad (im Gleichgewicht) bewirkt.

      Herr Harde kommt mit seiner „sehr sorgfältigen Rechung“ nur auf 0,00115°C,  das ist nur ein sechstel des von Ihnen angegebenen Wertes. Das wirkt irgendwie nicht wie eine Bestätigung eines sorgfältig berechneten Wertes.

      • @ Marvin Müller

        „Herr Harde kommt mit seiner „sehr sorgfältigen Rechung“ nur auf 0,00115°C,  das ist nur ein sechstel des von Ihnen angegebenen Wertes“

        Ich habe zwar die 0,00115 Grad in seinem Text hier nicht gefunden, aber Ihr Einwand scheint doch richtig zu sein. Prof. Harde interpretiert nämlich den C-Kreislauf anders, und zwar geht er für CO2-Emissionen von der „turnover time“ aus, die um den Faktor 11 kleiner ist als die Zeitkonstante („mean residence time“) von etwa 55 Jahren. So muss in seine Berechnung m.E. nur ein anthropogener ppm-Anstieg von 280 auf etwa 298 ppm (+15%) anstatt auf 400 ppm eingegangen sein. Und er nimmt für den Anteil von Deutschland 2,8 anstatt 2,3%.

        Meine Aussage, dass er sehr sorgfältig gerechnet hat, bezog sich nur auf die Klimasensitivität für CO2-Verdoppelung, die er zu 0,6 Grad, also 1/5 des IPCC, berechnet hat. Bei meinem Wert von 0,007 Grad für Deutschland wurde ein Anstieg von 280 auf 400 ppm berücksichtigt. Hinweisen möchte ich noch darauf dass die menschliche Atmung nicht zu den Emissionen gerechnet wird, da das CO2 biogenen Ursprungs ist.

        • P. Dietze schrieb am 22. Februar 2019 um 1:57

          @ Marvin Müller

          Ich habe zwar die 0,00115 Grad in seinem Text hier nicht gefunden,

          Herr Harde schrieb:

          Da nur 15% des globalen CO2-Anstiegs anthropogenen Ursprungs sind, bleiben gerade einmal 15% von 0,3°C, also weniger als 0,05°C über, die dem Menschen in der Gesamtbilanz zuzuschreiben sind. Angesichts dieses verschwindend kleinen Beitrags, an dem die Deutschen wiederum nur zu 2,8% beteiligt sind,

          Ich habe diese Zahlen einfach mal in die Rechnung eingesetzt, die Sie gemacht hatten (dabei aber ihre 2.3% statt seine 2,8% genommen). Sie haben anscheinend angesetzt: 0.3 * 2.3 / 100 = 0.0069, laut Herrn Harde wären dass dann 0.05 * 2.3 / 100 = 0.00115.

          Meine Aussage, dass er sehr sorgfältig gerechnet hat, bezog sich nur auf die Klimasensitivität für CO2-Verdoppelung, die er zu 0,6 Grad, also 1/5 des IPCC, berechnet hat.

          Herr Harde hat zwei Themen angeschnitten, den antropogenen Anteil von CO2 (nur 15% der Erhöhung vom 280 auf 400) und die Klimasensitivität. Bei beiden vertritt er Ergebnisse, die von denen des IPCC abweichen und anderen Skeptikern abweichen. Beim antropogenen Anteil sogar abweichende Meinungen von z.B. Herrn Lüdecke. Wo hat er nun sorgfältig gerechnet? Bei beiden Themen, bei einem (bei welchem) oder bei keinem? Wenn nur bei einem, warum dann nur bei einem?

          • @ Marvin Mueller

            Ihre Frage, was denn nun falsch gerechnet wurde, habe ich bereits beantwortet:

            „Prof. Harde interpretiert nämlich den C-Kreislauf anders, und zwar geht er für CO2-Emissionen von der „turnover time“ aus, die um den Faktor 11 kleiner ist als die Zeitkonstante („mean residence time“) von etwa 55 Jahren“

            4,8 Jahre kommen heraus wenn man den C-Inhalt der Atmosphäre von etwa 860 Gt durch den Kreisfluss (der kein Senkenfluss im Sinne von Sequestration ist) von etwa 180 Gt/a dividiert. Umgekehrt hat Prof. Lüdecke, da er in seinem ESDD-Modell versehentlich die Biomasse als (nicht funktionierende) Senke in einem atmosphärischen Zusatzpuffer von 66,8% integriert und damit letztlich als Senke eliminiert hat, und für die Ozeane eine Zeitkonstante von 81,7 Jahren vorgab, die „Halbwertszeit“ des CO2 etwa um den Faktor 2,6 zu hoch bestimmt.

            Damit wurde nicht nur die Dynamik verfälscht*), sondern auch die Senkenfluesse wurden zu klein und seine ppm-Verläufe deutlich zu hoch. Realistisch sind maximal nicht 600-800, sondern (nach meinen Modellrechnungen) nur 470-500 ppm.

            Und von Prof. Harde sind die 0,3 Grad richtig (0,6*ln(400/280)/ln(2)=0,31). Aber er sollte davon nicht 15% nehmen – natürlich unter der Prämisse dass der ganze Anstieg um 120 ppm anthropogen bedingt ist (was er ja bestreitet) und Deutschland mit 2,3 bzw. 2,8% daran beteiligt ist. Es bleibt dabei dass er die Verdoppelungssensitivität von 0,6 Grad sehr sorgfältig und korrekt berechnet hat. Den Grund für seine extrem geringe Zeitkonstante habe ich ja oben genannt.

            *) Nach geringem ppm-Anstieg ab 280 ppm nimmt die atmosphärische „Biomasse“ des Modells sehr viel CO2 auf, und nach maximalem Anstieg geht die Aufnahme gegen null. In der Realität ist es genau umgekehrt.

  5. @besso keks et. al. :

    „Gegenstrahlung gibt es nicht!°  –

    Merke: Wer aus dem Urlaub in eine ungeheizte Wohnung bei z. B.  5 Grad C zurück kehrt, friert, obwohl zweifellos eine Gegenstrahlung der feuchten oder trockenen Wände mit etwa  330 W/m^2 gemessen wird!. – Wer dann schnell – der Wärmeleitung und Konvektion wegen – per Heizlüfter die Luft auf 23 Grad C erwärmt, friert immer noch, weil ihm immer noch die 100 W/m^2  mehr fehlen, die seine Wände bei 23 Grad C abstrahlen. – Erst wenn auch die Wände warm sind, wird bekanntlich die Strickjacke  überflüssig!

    Wenn also der Materie an der Erdkruste oszillierend (im Mittel) 330 W/m2 fehlen würden, könnte die Solarstrahlung nur recht wenig zum Wohlbefinden des homo sapiens sapiens beitragen! – (Mit einem eingefrorenen Wasserkreislauf könnten dann selbst Bier, Wein oder gar Sekt nicht trösten!, oder?)

    Fazit: Wer den Klimaschwindel stützen will, sollte unbedingt die Existenz der Gegenstrahlung vehement abstreiten!

    http://de.scribd.com/doc/144664169/Treibhauseffekte

    https://www.scribd.com/document/399717205/Klimawandel-und-Energiewende-ein-Intelligenztest

     

     

    • seht geehrter Herr Wolff,

      Sie unterstellen, dass eine auf der Erde fundierte Hauswand mit einer Masse von ca 350 kg/m² (Materie in festem Zustand) sich ähnlich verhält wie ein Spurengas mit einer Massen von ca 8 kg/m² Erdoberfläche (Materie in gasförmigen Zustand) in einer Gashülle.

      Mir ist keine massive Wand bekannt, die bei Erwärmung auf Zimmertemperatur oder sogar um einiges höher, in der Luft aufgestiegen wäre und sich in der Atmosphäre verteilt hätte genausowenig wir mit ortsfeste Flatulenzen begegnet sind.

       

      • Korrekt her Jaeger,

        wenn auch nur ansatzweise genug Strahlung aus der Luft kommen wuerde, muesste man nicht darauf warten, das die Waende warm werden!

         

    • Lieber Herr Rostock,

      Mein Tip: Spannen Sie einfach den Schirm über der Glasplatte auf und zünden darunter Streichhölzer an! Dann wird sie ganz sicher wärmer als die Luft der Umgebung!

      Das nennt man Streichholzeffekt!

      MfG

  6. „@ besso keks

    „Ganz egal, wieviel vom CO2 emittierte Photonen auf den Boden auftreffen, sie bewirken nichts – es sei denn, der Boden ist kälter als die emittirende Atmosphäre“

    Oh mei, Sie verwechseln hier Wärmeleitung mit Energieübertragung durch Strahlung. Haben Sie noch nichts vom Energieerhaltungssatz gehört? Und auch nicht begriffen dass der Boden die Gegenstrahlung keineswegs reflektiert (wie soll er denn ‚wissen‘ dass sie aus kälterer Quelle stammt?) sondern das absorbierte deltaS im Gleichgewicht auch wieder zusätzlich emittieren muss? Und das ergibt nach Stefan-Boltzmann eine Temperaturerhöhung von 0,184 Grad pro W/m2 bei 288 K gemäss der Formel

    deltaT = deltaS/S/4*T

    P.S. für den Admin: Wäre es möglich, die Kommentare mit Nummern zu kennzeichnen? Dann wäre es viel einfacher mit der Bezugnahme.

    • Ja, oh mei!

      „Wintermantel-Dietze“ hat nachgedacht…

      „Woher soll der Boden wissen…“

      Entscheidend ist die Energie der auftreffenden Photonen

      „…das absorbierte Delta S“ wieder emittieren muß“

      Suppi Idee! Das „Delta S“ wird erst absorbiert, dann emittiert und dieser Vorgang erwärmt den Boden um 330×0,184 W/qm. Das ist wieder mal Energieerzeugung aus dem Nichts, die große Spezialität der Treibhausfuzzis. Vorher stellen Sie auch noch die Frage ob ich noch nichts vom Energieerhaltungssatz gehört habe!!!

      Köstlich!

      Zudem haben Sie immer noch nicht kapiert, daß Stefan-Boltzmann für Schwarzkörper im VAKUUM gilt. Von mir aus auch für Graukörper in Näherung.

      Aber nicht in Anwesenheit einer angrenzenden Atmosphäre.

      Oh mei, oh mei!!!

      Aber der Vorschlag die Beiträge zu nummerieren ist gut! Sind Sie oder waren Sie mal Beamter?

      • @ besso keks

        „„Wintermantel-Dietze“ hat nachgedacht… „Woher soll der Boden wissen…“ Entscheidend ist die Energie der auftreffenden Photonen“

        Leider haben die Photonen statistisch verteilte Energien – vgl. Planck-Spektrum. Bleibt also nur noch die Möglichkeit dass diese kleinen schlauen Energiequanten mal auf der Baumschule von Entenhausen Vorlesungen zu Thermodynamik und 2.HS gehört haben und von Prof. Täuschler überzeugt wurden, dass sie auf keinen Fall auf der Oberfläche eines Körpers landen dürfen (wobei sie ja absorbiert würden und nach dem unsinnigen Gesetz von Stefan-Boltzmann re-emittiert werden müssten), der eine höhere Temperatur hat als die Quelle von wo sie abgeflogen sind.

        Was bleibt also als Problemlösung übrig? Alle Photonen müssen sich die Temperatur des Quellkörpers merken (woher kennen sie die aber?) und beim Landeanflug die abgehenden Photonen fragen, wie hoch die Temperatur des Startplatzes war. War diese höher, so müssen sie schnell ihre vier Beinchen mit den Bremsraketen ausfahren und zurückfliegen…

        • „Leider haben die Photonen statistisch verteilte Energien“

          Ebend!

          Jetzt müssen Sie noch diejenigen Photonen finden, die ein Molekül, auf das Sie treffen zum Schwingen anregen können.

          Das ist für 14müm-Photonen (so es sie gibt – elektromagnetische Welle…) am Boden nicht ganz einfach. Das Photon wird also sehr wahrscheinlich nicht absorbiert und irgendwann reemittiert sondern reflektiert.

           

           

          • @ besso keks

            Einfach toll, bei Ihnen reflektiert der Schwarzkörper-Boden Photonen, obwohl er grundsätzlich doch sämtliche Strahlung absorbiert – und die W/m² im Gleichgewicht gemäss Stefan-Boltzmann auch bei entsprechender Temperatur wieder thermisch emittiert. Ihre Strahlungsphysik gibt’s allenfalls im Wunderland…

             

      • @Besso Keks

        In seinem ET-Beitrag „Energie, CO2 und Klima“ von 2007 schrieb Dietze:

        „Bei kaum einem Treibhausgas wurden im Labor die Absorptionsspektren als Berechnungsgrundlage so präzise gemessen wie für CO2 (siehe auch das offizielle IPCC-TAR-Review „IPCC’s most essential errors“ vom Verfasser unter http://www.john-daly.com/ forcing/moderr.htm). Mit HITRAN-Spektren und dem Lambert-Beer-Gesetz kann bei einem mittleren vertikalen Strahlungsfluss von 0,38 W/m²/cm–1 im 15 μm-Bereich für 360 ppm CO2 eine Absorption von 74 W/m² berechnet werden.“

        Das bedeutet, dass Dietze seine Berechnungen ohne Quellterm in der Strahlungsuebertragungsgleichung durchgefuehrt hat, folglich die Plancksche Strahlungsfunktion nicht beruecksichtigt wurde. Woher sollen also die Lichtquanten kommen?

        Das Konzept der sog. Klimasensitivitaet beruht auf dem globalen Energiebilanzmodell von Schneider & Mass (1975). Dieses kann folgendermassen dargestellt werden:

        R dT/dt = Q – L * T

        wobei R der thermische Inertialkoeffizient, T die globale Oberflaechentemperatur, t die Zeit, Q der Energieflussterm und L der sog. „feedback“-Parameter sind. Der reziproke Wert von L ist der sog. „climate sensitivity‘-Parameter. Diese Gleichung veranschaulicht, dass die globale Oberflaechentemperatur linear eingeht, so wie es Budyko (1969) aus empirischen Gruenden angenommen hat. Schneider & Mass (1975) beziehen sich direkt auf Budyko (1969). Wenn Dietze und diverse Mitstreiter nun die Ableitung des Stefan-Boltzmann-Gesetzes,

        R = s * T^4 ,

        heranziehen, um die sog. Klimasensitivitaet zu ermitteln, dann wissen die Herrschaften nicht, was sie treiben.

        Da das globale Energiebilanzmodell von Schneider & Mass (1975) sowohl aus physikalischen als auch aus mathematischen Gruenden zu verwerfen ist, gilt das gleiche auch fuer die Klimasensitivitaet.

        Was frueher der Aether war, ist heute die Klimasensitivitaet.

  7. an müsste erstmal klären ob nicht die Sonne die Erde erwärmt.  Im Zyklus der Sonnenfleckentätigkeit zum Bleistift. Oder auch längerer Zyklen.

    Und dann beobachten ob die angeblich böse CO2-konzentration der Duchschnitts-Erd-Temperatur vor- oder nacheilt. Und ob es da überhaupt einen nachweisbaren Zusammenhang gibt. Es kann auch ganz andere Zusammenhänge geben.  Ich erinnere mich 2 Sachen gelesen zu haben:

    1. die CO2-Konzentration eilt der Temperatur nach (und nicht voraus). Leider erinnere ich mich nicht mehr wo ich die Info her habe. Kann mir da ein Leser helfen?

    2. Spielt sich die IPCC „etwas“ auf. Ich erinnere an den Satz Stehphen Schneider vom IPCC:

    Wir müssen Schrecken einjagen, Szenarien ankündigen, vereinfachende dramatische Statements machen und irgendwelche Zweifel, die wir haben mögen, nicht erwähnen

    Man benötige breite Unterstützung,

    dazu sind viele Medienberichte notwendig.

    Weshalb auch sehr viele Forschungsbericht vom IPCC unterdrückt werden. Im Klartext heißt das: Um uns wichtig zu machen, müssen wir lügen und hetzen.

    Und genau das tut diese Organisation. Sie ist kriminell. Und alle fallen darauf rein. Wie dumm sind die  Medien, deren Ober-Redakteure/Schreiberlinge und die Menschheit?

    Lisa Fitz brachte es auf den Punkt:

    Gefährlich ist nicht ein Klimawandel, sondern die globale Verblödung.

  8. Rostock: „CO2 absorbiert Wärmeenergie, aber es ist leicht nachzuweisen, dass es aus der Atmosphäre in Richtung Erdoberfläche keine Wärmestrahlung gibt.“

    Herr U. Wolf meint, „Da ist jemand, der Ihnen das nicht glaubt.“

    Das ist ja „nett“.

    Vorrangig wende ich mich mit meinen Tests an Professor Harde und noch mehr an EIKE selbst. Sie müssten doch erklären können, warum der Teil der Glasplatte, der über den Tisch hinausragt, nur sehr langsam warm wird und vor allem, warum er niemals wärmer wird als die Lufttemperatur. Bin sehr gespannt.

    Grüsse Detlef Rostock

    •  
      Herr Rostock schreibt:
       
      Richtig ist, dass CO2 Wärmeenergie absorbiert, aber es ist leicht nachweisbar, dass CO2 im unteren Bereich der Atmosphäre, in der die Luftmolküle eng gepackt liegen, keine Wärmestrahlung Richtung Erdoberfläche sendet.
       
      Da er mich persönlich angeschrieben hat, zunächst einige Fragen an ihn, bevor ich versuche, ihm eine Antwort auf die obige Behauptung zu geben.
       

      Strahlen denn Moleküle in größerer Höhe, etwa ab 5000 m Höhe, wie Herr Keks meint?

      Wenn sie strahlen, emittieren sie dann auch nach unten oder nur nach oben?

      Warum strahlen sie nicht in der unteren Atmosphäre? 

      Warum können Moleküle überhaupt strahlen und woher beziehen sie ihre Anregungsenergie?

      Wie ist die starke Nachtabsenkung in Wüstengebieten zu erklären?

      Was passiert mit einem Körper wie einer Glasplatte, der Infrarotlicht absorbiert, kann der auch emittieren?

      Können Sie eine Glasscheibe mit einer Infrarot-Kamera sehen?
       
      H. Harde

       

      • Die von Ihnen gestellten Fragen sind hier schon x-mal er- und geklärt worden.

        Deshalb nur zur Nachtabsenkung in den Wüsten:

        Diese liegt an der Trockenheit des Bodens. Trockener Boden kann Wärme nur in eier dünnen Oberflächenschicht speichern, da die Wärmeleitfähigkeit feuchter Boden fehlt. Damit kann die tagsüber einfallende Sonnenenergie nur zu einem geringen Anteil gespeichert werden, die hohe Oberflächentemperatur  sorgt dafür, daß tagsüber die Abstrahlung viel höher ist als bei feuchten Böden, die die Wärmeenergie in die Tiefe leiten.

        Das wissen alle Tiere, die sich tagsüber in den Sand eingraben.

        Nachts wird dadurch der Boden deutlich kälter und kann die bodennahe Luftschicht nicht warm halten.

        Das hat also nichts mit dem Gegenstrahlungsgedohns zu tun!

  9. Seit 30 Jahren bemühen sich nun weltweit Betrüger erfolglos darum, die fossilen Brennstoffe zu verteufeln. Darauf hatte ich bereits hingewiesen. – Mit Deutschland an  der Spitze sind ihnen nur sehr wenige auf den Leim gegangen!
    Für mich liefert die Kakophonie der Diskussionsbeiträge zum Artikel eine weitere Erklärung für dieses bedauerlich kostspielige mentale Versagen!

    https://www.scribd.com/document/399717205/Klimawandel-und-Energiewende-ein-Intelligenztest
     

    ANTWORTEN

  10. „Die besondere Gefahr von CO2wird aber darin gesehen, dass CO2als in­frarotaktives Gas die von der Erdoberfläche ausgehende langwellige (Wärme)-Strahlung absorbiert und gut zur Hälfte wieder in Richtung Erde zurückstrahlt“

    Richtig ist, dass CO2 Wärmeenergie absorbiert, aber es ist leicht nachweisbar, dass CO2 im unteren Bereich der Atmosphäre, in der die Luftmolküle eng gepackt liegen, keine Wärmestrahlung Richtung Erdoberfläche sendet.

    Kohlenstoffdioxid, CO2, hat keinen Einfluss auf das Klima
    Ein Verbot von Kohle und Autos ist sinnlos, weil Klima-wirkungslos

    Der Streichholztest

    Seit Jahren wird den Menschen die Vorstellung der UN-IPCC-Klimaforscher eingeredet, dass eine Verdoppelung des Kohlenstoffdioxidgehaltes, also von CO2, an der Luft von 0,028 Prozent in vorindustrieller Zeit auf 0,056 Prozent zu einer Klimakatastrophe führen werde.
    Eine CO2–Verdoppelung werde zu einer schlimmen Verstärkung der (angeblich existierenden) Wärmestrahlung des CO2 aus der Atmosphäre Richtung Erdoberfläche führen. Je nach Klimamodel komme es im Jahr 2100 zu einer Erderwärmung um zwei, vier, sechs oder auch mehr Grad Celsius. Einen wissenschaftlichen Beweis, dass CO2  tatsächlich das Klima beeinflusst, gibt es nicht. Es gibt nur „Berechnungen“ und „Modelle“.
    Ein brennendes Streichholz. Man gehe gedanklich in den „Brennpunkt“ der Flamme. Durch die große Hitze wird das Holz des Streichholzes vergast und zusammen mit Sauerstoff aus der Luft zu CO2 verbrannt. Es ergibt sich ein kleiner Feuerball rund um das brennende Streichholzstück, der zu mehr als sechs Prozent aus CO2 besteht. (Sauerstoffanteil an der Luft 21 Prozent). Die CO2-Konzentration ist mehr als hundertmal größer als die 0,056 Prozent, die angeblich eine Klimahölle bringen sollen. Mit der freien Hand kann man sich der Flamme von oben bis auf etwa 15 cm nähern, von der Seite und von unten bis auf einen Zentimeter, dann wird es jeweils zu heiß. Das glühende Holzstück und das heiße CO2 senden ihre Wärmeenergie fort durch Wärmestrahlung, aber wie man mit der freien Hand fühlen kann, ist diese Wärmestrahlung nur über eine sehr kurze Distanz wirksam. Die Wärmestrahlung wird abgefangen von in der Nachbarschaft befindlichen CO2- und H2O-Molekülen. In der Atmosphäre in Bodennähe mit ihrem hohen Luftdruck, der alle Luftmoleküle eng zusammenschiebt, geben die CO2- und die H2O-Moleküle die soeben empfangene Wärmeenergie nicht durch eigene Wärmestrahlung weiter sondern durch Molekülanstoßen an die umgebenden, so zahlreichen anderen Luftmoleküle. Die relativ große Menge an Wärmeenergie, die die CO2- und die H2O-Moleküle aufgenommen haben, bewirkt, dass die die Wärmeenergie übernehmenden, nachbarlichen Luftmoleküle sehr viel rascher ihren Platz wechseln mit den neben ihnen platzierten kühleren Luftmolekülen. Das Vergasen des Holzes und das Verbrennen des Gases zu Kohlenstoffdioxid führt zu blitzartiger Ausdehnung rund um das brennende Streichholzstück. Der fortwährend mit neu entstehendem Holzgas gefütterte Feuerball wird umströmt von Luftmolekülen, die die Wärmeenergie durch Molekül-Anstoßen rasch übernehmen, sich ausdehnen, leichter werden und nach oben streben. Die Konvektion, der sehr schnelle Luftstrom formt die Streichholzflamme, gibt ihr ihr elegantes, Luft-stromlinienförmiges Aussehen. Ein CO2-Anteil an der Luft von 0,056 Prozent soll angeblich zu einer Klimakatastrophe führen. Der Streichholztest zeigt, dass selbst eine mehr als hundertfach stärkere CO2-Konzentration nicht in der Lage ist, irgendwelche Wärmeenergie über mehr als wenige Zentimeter in Richtung Erdoberfläche zu transportieren. Damit ist die CO2-Klima-Theorie der UN-IPCC-Klimaforscher widerlegt.

    Der Glasscheibentest 

    Für die meisten Bürger sicherlich überraschend, aber die UN-IPCC-Klimaforscher behaupten tatsächlich, dass fast zweimal (!) soviel Wärmeenergie, wie von der Sonne aus die Erdoberfläche erreicht (168 Watt pro m2), von den „Treibhausgasen“ in der Atmosphäre, vor allem Wasserdampf, H2O, und Kohlenstoffdioxid, CO2, durch Wärmestrahlung auf die Erdoberfläche gesandt wird (324 Watt pro m2, ein auf sehr eigenartige Weise errechneter, nicht etwa irgendwie gemessener Wert). Das sei der „natürliche Treibhauseffekt“.
    Ein Gartentisch unter blauem Himmel. Man stelle vier Becher, 12 bis 15 cm hoch, auf den Tisch und lege eine Glasscheibe so auf die Becher, dass sie ein erhebliches Stück über den Tisch hinausragt. (Sonnen-) Licht geht durch Glas hindurch. Wärme, langwelligere elektromagnetische Strahlung, wird, wenn es sie denn gibt, vom Glas abgefangen, wird absorbiert. Über dem Tisch wird die Glasscheibe rasch sehr warm. Der Teil der Glasscheibe, der über den Tisch hinausragt, bleibt kühl, wird niemals wärmer als die umgebende Luft, auch nach vielen Stunden nicht. Eugen Ordowski, Dipl.-Ing., der die Glasscheiben – CO2 – Klima – Idee entwickelt hat: „Es war ein windstiller Tag im Juni. Beginnend um 10 Uhr habe ich quer über den Tag Temperaturen gemessen. Die Tischplatte unter der Glasscheibe erreichte gegen 11 Uhr 57 Grad Celsius. Um etwa 13:30 ergaben sich an der Glasscheibe über der Tischplatte als Tageshöchstwert 54 Grad. Der über den Tisch hinausragende Teil der Glasscheibe wurde über den ganzen Tag nicht wärmer als 24 Grad.“ Offensichtlich gibt es keine Wärmestrahlung (durch CO2 und H2O) von oben aus der Atmosphäre, die – wenn es sie gäbe – die komplette Glasplatte rasch erwärmt hätte, auch über die Lufttemperatur hinaus. Der Teil der Glasscheibe, der über den Tisch hinausragt, wird nur durch die umgebenden Luftmoleküle erwärmt und das dauert eine Weile und das erklärt, warum die Glasscheibe niemals wärmer wird als die Lufttemperatur. Dass dieser Teil der Glasscheibe rasch tüchtig warm wird, wenn Wärmestrahlung tatsächlich gegeben ist, lässt sich leicht demonstrieren, in dem man eine traditionelle 60 Watt Glühlampe (5 Prozent Lichtstrahlung, 95 Prozent Wärmestrahlung) auf das Glas scheinen lässt. Frage an die UN-IPCC-Klimaforscher und die Professoren Hans Joachim Schellnhuber, Mojib Latif, Stefan Rahmstorf usw., an all die grünen NGOs (Nicht-Regierungs-Organisationen), an all die Länder, die dem Pariser Klimaabkommen zugestimmt haben, an alle Deutschen Politiker: „Warum wird der Teil der Glasscheibe, der über den Tisch hinausragt, nicht richtig warm? Wo ist die angeblich existierende Wärmestrahlung durch CO2  und H2O aus der Atmosphäre in Richtung Erdoberfläche?“ Sie ist nicht vorhanden. Ein natürlicher Treibhauseffekt existiert nicht.

    Der Schirmtest

    Die Sonne scheint. Man nehme einen Schirm und spanne ihn auf. Unter dem Schirm ist es kühler. Der Normalmensch denkt, ein wesentlicher Teil des Sonnenlichtes wurde abgeschirmt, deshalb wurde es kühler. Folgt man den Vorstellungen der UN-IPCC-Klimaforscher, dann hat der Schirm nicht nur die Lichtstrahlung sondern auch die Wärmestrahlung aus der Atmosphäre hervorgerufen durch H2O und CO2 abgeblockt. Man klammere die Lichtstrahlung aus. Dazu begebe man sich in den Schatten eines Hauses, den blauen Himmel über sich. Sonnenlichtstrahlung gibt es hier nicht. Man spanne den Schirm auf. Die Temperatur bleibt unverändert. Offensichtlich gibt es keine Wärmestrahlung durch CO2 und H2O aus der Atmosphäre in Richtung Erdoberfläche, die ein Schirm abfangen würde. Die CO2-Klima-Theorie der UN-IPCC-Klimaforscher ist widerlegt. CO2  hat keinen Einfluss auf das Klima. Der Normalmensch hat recht. – Das Verbrennen von fossilen Brennstoffen ist Klima-harmlos. Die Pflanzen freuen sich.
    Detlef Rostock Dipl.-Kfm. Naturfreund, Vogelfreund    

    • 1. Bitte andern Browser als Explorer verwenden. Ich musste eine erhebliche Anzahl Steuerzeichen entfernen.
      2. Ich bat Sie schon mal sich kürzer zu fassen. Das nächste mal bei dieser Länge muss ich löschen.

    • @Rostock

      Langsam sollte Ihnen doch aufgefallen sein, wer an ein Perpetuum Mobile glaubt, versucht es auch dauernd zu beweisen – auch wenn alle physikalischen Gesetze dagegen sprechen!

      Der angebliche „natürliche Treibhauseffekt“ ist so ein Konstrukt! Hier haben sich einige einen neuen Planeten erdacht, gebildet nur aus berechneten Durchschnittswerten, diese wurde dann einfach als „Absolutwerte“ umgezaubert, und siehe da, einen solchen Planeten kann die  Sonnenicht richtigerwärmen, er bleibt kalt – da kann nur eine zweite Wärmequelle helfen – eine Atmosphäre – oh Gott, hilft diesen armen Irrgläubigen, wenn sie endlich die Wahrheit erkennen, erledigt sich die CO 2 Debatte sofort – alle sehensofort,es ist ein mittelalterlicher Voodoo Aberglauben  – einMärchen  sozusagen – aber das lieben unwissende Menschen!

    • Man sollte sich darauf einigen, dass das Wort „Waermestrahlung“ in diesem Zusammenhang irrefuehrend ist.

      Wovon man sprechen sollte ist elektromagnetische Strahlung.

      Das Wort „Waerme“ induziert das Waerme uebertragen wird. Das ist aber so nicht richtig.

      Bei der Uebertragung von Waerme durch Strahlung, Waerme ist die Energiemenge, die uebertragen wird, wird die Differenz gebildet zwischen den Abstrahlleistungen.

      Wenn zum Beispiel Boden und Atmopshaere bei 15 Grad abstrahlen (gleiche Temperatur), dann wird in the ueberlagernden Strahlungsbaendern keine Waerme uebertragen.

      Die Baender, die von der Atmosphaere nicht absorbiert werden, gehen als Waerme in das All verloren. Das waere dann mal eine echte „Waermestrahlung“.

      Wenn jemand sagt, das es keine Waermestrahlung in Richtung Erdoberflaeche gibt, dann meint er wohl zu sagen, dass von der Atmosphaere keine Waerme auf dieselbe uebertragen wird. Und er wuerde damit richtig liegen.

       

       

      • Hallo Herr Schulz,

        die „Nettierung“ von ab- und eingehender Strahlung funktioniert nicht.

        Sonst würde der Gegenstrahlungshähnchengrill schön knusprig gebratene Hähnchen liefern.

        • Herr Keks,

          ausnahmsweise fuer heute ist das nicht so. Ansonsten wird der Waermetransport ueber die „Nettierung“ ausgemacht. Es gibt noch ein paar andere Reglementierungen dann bezueglich Wellenlaengen usw, aber die Nettierung stellt eines sicher, das die Endtemperatur nicht mehr werden kann als die Temperatur der beiden Anfangszustaende.

          Der Grill funktioniert nicht, weil das Haehnchen, sie werden es nicht glauben, auch elektromagnetisch entsprechend seiner Temperatur und Oberflaechenbeschaffenheit abstrahlt. Damit kann die „Gegenstrahlung“ keine Waerme auf den Gockel uebertragen und selbiger bleibt kalt.

          Genau wie die Erde nicht waermer wird weil CO2 abstrahlt oder nicht abstrahlt. Es spielt keine Rolle.

           

          • Lieber Herr Schulz,

            Ihrer Antwort entnehme ich, daß Ihnen das Konzept des Gegenstrahlungshähnchengrills nicht zur Gänze bekannt ist.

            Die Gegenstrahlung wird mittels geeignetem Parabolspiegel konzentriert. Mit einem 10qm-Spiegel gelangen so von den 330W/qm etwa 1000W auf das Hähnchen. Die Eigenabstrahlung des Hähnchens wird von einem Gegenspiegel auf die Hähnchenoberfläche zurück reflektiert.

            MfG

          • Herr Keks,

            Ist das aehnlich gedacht wie die Abstrahlung von zwei Eiszapfen ist weniger, wie oder als wie die von fuenfwen? Und man kann mit sechs vielleicht schon Tee kochen?

            Ich finde das Einbringen von Parabolspiegeln unzulaessig. Das fokussieren von Strahlung auf einen Punkt koennte ja vielleicht wirklich eine lokale Erwaermung hervorrufen.

          • Hallo Herr Schulz

            ja, ist ähnlich gedacht. Die Treibhausgläubigen sagen ja daß mehr Co2 mehr strahlt und so den Boden wärmer macht. Im Prinzip werden da Photonen gezählt und aufnettiert.

            Was den Spiegel anbelangt, kann ich Sie beruhigen: da wird nichts wärmer. Das hat schon Claudius erkannt und dementsprechend seine Hauptsätze formuliert.

            Mit anderen Worten heißt das:

            Ganz egal, wieviel vom CO2 emittierte Photonen auf den Boden auftreffen, sie bewirken nichts – es sei denn, der Boden ist kälter als die emittirende Atmosphäre.

            Diesen Sachverhalt bringt der Gegenstrahlungshähnchengrill zum Ausdruck:

            Die angeblichen 330W/qm Gegenstrahlung gibt es nicht, sonst könnte ich mit der Gegenstrahlung Hähnchen grillen.

            Das wollen aber viele Leute nicht begreifen…

             

          • Wie gesagt man sollte die Bedeutung der Woerter „Waerme“ und „Energie“ auseinanderhalten koennen.

            Vor allem wenn man strahlungstechnische Waermeuebertragung beschreibt.

             

          • Herr Schulz,

            Wrmeübertragung ist immer Energieübertragung.

            Und 330W/qm bleiben 330W/qm. Wohin sollen die verschwinden?

            Selbstverständlich sind die 330W/qm auch focussierbar. Nicht auf einen Punkt, aber auf ein Volumen, z.B. von Hähnchengröße!

          • Ja Waermeuebertragung ist immer Energieuebertragung, aber Energieabstrahlung muss noch kein Waermeverlust sein.

            Fuer die Berechnung des Waermetransport bei Strahlung brauch man eben die Energieabstrahlleistungen beider oder aller Beteiligten.

            Man merke: Waerme wird von warm nach kalt uebertragen. Sind beide Koerper gleich warm wird keine Waerme uebertragen.

          • „Energieabstrahlung muß noch kein Wärmeverlust sein“

            Doch – es sei denn, es wird gleichzeitig Energie zugeführt.

            „Für die Berechnung … aller Beteiligten“

            Nein, da nicht garantiert ist, daß die von dem einen Körper emittierten Photonen von Körper 2 absorbiert werden können (Ursache-Wirkungsprinzip). Physik ist keine Mathematik. Es laufen reale Prozesse ab. Im IR-Bereich müssen Schwingungen angeregt oder verstärkt weren können. Diese Schwingungen sind reale Bindungsschwingungen realer Moleküle. Nicht jedes Quant paßt da. Das ist bei Festkörpern nicht so auffällig, da diese breitbandig strahlen und absorbieren. Bei Gasen ist das anders.

  11.  
    Die Atmosphäre ist ein Gasgemisch. Die thermodynamischen Gasgesetze gelten uneingeschränkt. In diesen gibt es keine Strahlungskorrekturen. Es wird die Venus als Beweis mit einer Atmosphäre von über 90% CO2 und einer Mitteltemperatur von 737 K angeführt. Der Mars mit einer ähnlichen CO2-Konzentration in seiner Atmosphäre wie die Venus, hat aber nur eine mittlere Oberflächentemperatur von 218 K..Für Klimaalarmisten ist die Marsatmosphäre zu dünn für „Rückstrahlung“. Sie liegt mit etwa 0,6 bar aber gar nicht soweit weg von unserem Planeten mit 1 bar aber nur 0,04 % CO2. Schon daraus erkennt man Ungereimtheiten. Wenn man den Mond mit einbezieht, der praktisch keine Atmosphäre hat, ergibt sich:
     

     

    CO2

    Druck

    MAX

    MIN

    Differenz 

    Venus

    >90%

    >90 bar

    770

    710

    60 K

    Erde

    <1%

    1 bar

    331

    184

    147 K

    Mars

    >90%

    0,6 bar

    300

    140

    160 K

    Mond

    0

    0

    403

    113

    290 K

     
    also eine Bestätigung der Gasgesetze.
     
    In der Atmosphäre gelten auch die Höhenformeln für die Abnahme von Druck und Temperatur mit der Höhe. Gleichfalls die Hauptsätze der Thermodynamik. Die Klimaaktivisten behaupten, das CO2 der Atmosphäre würde Wärme zurückstrahlen. Jeglicher Beweis dafür fehlt. Der Versuch, mittels der Strahlungsgesetze dies zu erklären, scheitert am 2. Hauptsatz. Es kann kälteres CO2 der Atmosphäre nicht auf die wärmere Erdoberfläche zurückstrahlen. Wenn CO2 so wirksam wäre, wie behauptet, müsste auch der Luftdruck gestiegen sein. Dies ist aber nicht der Fall.
     
    Die Behauptung, dass Wasser gegenüber CO2 kaum eine Rolle spielt, ist absolut falsch. Jeder kennt die Wirkung von Wolken auf das Wetter. Aber Wirkung von CO2 auf Wetter hat noch niemand erkannt. Klima ist das DurchschnittsWETTER von 30 Jahren und da kommt bei den Messergebnissen CO2 nicht vor!
     
    Wasserdampf ist aber wesentlich für den Treibhauseffekt. Dieser gibt in der Luft seine gesamte Verdampfungswärme ab.
     
    Dann gibt es noch das Problem der Temperaturmessung und der Mittelwertbildung. Die Temperatur in den Wetterhäusern kann nur mit einer Genauigkeit von +- 0,5 K messen. Wie wird daraus eine physikalisch brauchbare Messreihe? Und dann noch über den gesamten Planeten? Wenn man die Messreihen mathematisch bearbeitet, ergeben sich dann wahre Wunderwerke. Die Wettersatelitten ergeben hinreichend viele Messdaten um dies mathematisch zu bearbeiten. Diese zeigen aber erheblich geringere Temperaturanstiege als von den Klimatologen errechnet.
     

  12. „Die besondere Gefahr von CO2 wird aber darin gesehen, dass CO2als in­frarotaktives Gas die von der Erdoberfläche ausgehende langwellige (Wärme)-Strahlung absorbiert und gut zur Hälfte wieder in Richtung Erde zurückstrahlt.“ 

     CO2 absorbiert Wärmeenergie, aber es ist leicht nachzuweisen, dass es aus der Atmosphäre in Richtung Erdoberfläche keine Wärmestrahlung gibt.

    Kohlenstoffdioxid, CO2, hat keinen Einfluss auf das Klima
    Ein Verbot von Kohle und Autos ist sinnlos, weil Klima-wirkungslos

    Der Streichholztest

    Seit Jahren wird den Menschen die Vorstellung der UN-IPCC-Klimaforscher eingeredet, dass eine Verdoppelung des Kohlenstoffdioxidgehaltes, also von CO2, an der Luft von 0,028 Prozent in vorindustrieller Zeit auf 0,056 Prozent zu einer Klimakatastrophe führen werde.
    Eine CO2–Verdoppelung werde zu einer schlimmen Verstärkung der (angeblich existierenden) Wärmestrahlung des CO2 aus der Atmosphäre Richtung Erdoberfläche führen. Je nach Klimamodel komme es im Jahr 2100 zu einer Erderwärmung um zwei, vier, sechs oder auch mehr Grad Celsius. Einen wissenschaftlichen Beweis, dass CO2  tatsächlich das Klima beeinflusst, gibt es nicht. Es gibt nur „Berechnungen“ und „Modelle“.
    Ein brennendes Streichholz. Man gehe gedanklich in den „Brennpunkt“ der Flamme. Durch die große Hitze wird das Holz des Streichholzes vergast und zusammen mit Sauerstoff aus der Luft zu CO2 verbrannt. Es ergibt sich ein kleiner Feuerball rund um das brennende Streichholzstück, der zu mehr als sechs Prozent aus CO2 besteht. (Sauerstoffanteil an der Luft 21 Prozent). Die CO2-Konzentration ist mehr als hundertmal größer als die 0,056 Prozent, die angeblich eine Klimahölle bringen sollen. Mit der freien Hand kann man sich der Flamme von oben bis auf etwa 15 cm nähern, von der Seite und von unten bis auf einen Zentimeter, dann wird es jeweils zu heiß. Das glühende Holzstück und das heiße CO2 senden ihre Wärmeenergie fort durch Wärmestrahlung, aber wie man mit der freien Hand fühlen kann, ist diese Wärmestrahlung nur über eine sehr kurze Distanz wirksam. Die Wärmestrahlung wird abgefangen von in der Nachbarschaft befindlichen CO2- und H2O-Molekülen. In der Atmosphäre in Bodennähe mit ihrem hohen Luftdruck, der alle Luftmoleküle eng zusammenschiebt, geben die CO2- und die H2O-Moleküle die soeben empfangene Wärmeenergie nicht durch eigene Wärmestrahlung weiter sondern durch Molekülanstoßen an die umgebenden, so zahlreichen anderen Luftmoleküle. Die relativ große Menge an Wärmeenergie, die die CO2- und die H2O-Moleküle aufgenommen haben, bewirkt, dass die die Wärmeenergie übernehmenden, nachbarlichen Luftmoleküle sehr viel rascher ihren Platz wechseln mit den neben ihnen platzierten kühleren Luftmolekülen. Das Vergasen des Holzes und das Verbrennen des Gases zu Kohlenstoffdioxid führt zu blitzartiger Ausdehnung rund um das brennende Streichholzstück. Der fortwährend mit neu entstehendem Holzgas gefütterte Feuerball wird umströmt von Luftmolekülen, die die Wärmeenergie durch Molekül-Anstoßen rasch übernehmen, sich ausdehnen, leichter werden und nach oben streben. Die Konvektion, der sehr schnelle Luftstrom formt die Streichholzflamme, gibt ihr ihr elegantes, Luft-stromlinienförmiges Aussehen. Ein CO2-Anteil an der Luft von 0,056 Prozent soll angeblich zu einer Klimakatastrophe führen. Der Streichholztest zeigt, dass selbst eine mehr als hundertfach stärkere CO2-Konzentration nicht in der Lage ist, irgendwelche Wärmeenergie über mehr als wenige Zentimeter in Richtung Erdoberfläche zu transportieren. Damit ist die CO2-Klima-Theorie der UN-IPCC-Klimaforscher widerlegt.

    Der Glasscheibentest 

    Für die meisten Bürger sicherlich überraschend, aber die UN-IPCC-Klimaforscher behaupten tatsächlich, dass fast zweimal (!) soviel Wärmeenergie, wie von der Sonne aus die Erdoberfläche erreicht (168 Watt pro m2), von den „Treibhausgasen“ in der Atmosphäre, vor allem Wasserdampf, H2O, und Kohlenstoffdioxid, CO2, durch Wärmestrahlung auf die Erdoberfläche gesandt wird (324 Watt pro m2, ein auf sehr eigenartige Weise errechneter, nicht etwa irgendwie gemessener Wert). Das sei der „natürliche Treibhauseffekt“.
    Ein Gartentisch unter blauem Himmel. Man stelle vier Becher, 12 bis 15 cm hoch, auf den Tisch und lege eine Glasscheibe so auf die Becher, dass sie ein erhebliches Stück über den Tisch hinausragt. (Sonnen-) Licht geht durch Glas hindurch. Wärme, langwelligere elektromagnetische Strahlung, wird, wenn es sie denn gibt, vom Glas abgefangen, wird absorbiert. Über dem Tisch wird die Glasscheibe rasch sehr warm. Der Teil der Glasscheibe, der über den Tisch hinausragt, bleibt kühl, wird niemals wärmer als die umgebende Luft, auch nach vielen Stunden nicht. Eugen Ordowski, Dipl.-Ing., der die Glasscheiben – CO2 – Klima – Idee entwickelt hat: „Es war ein windstiller Tag im Juni. Beginnend um 10 Uhr habe ich quer über den Tag Temperaturen gemessen. Die Tischplatte unter der Glasscheibe erreichte gegen 11 Uhr 57 Grad Celsius. Um etwa 13:30 ergaben sich an der Glasscheibe über der Tischplatte als Tageshöchstwert 54 Grad. Der über den Tisch hinausragende Teil der Glasscheibe wurde über den ganzen Tag nicht wärmer als 24 Grad.“ Offensichtlich gibt es keine Wärmestrahlung (durch CO2 und H2O) von oben aus der Atmosphäre, die – wenn es sie gäbe – die komplette Glasplatte rasch erwärmt hätte, auch über die Lufttemperatur hinaus. Der Teil der Glasscheibe, der über den Tisch hinausragt, wird nur durch die umgebenden Luftmoleküle erwärmt und das dauert eine Weile und das erklärt, warum die Glasscheibe niemals wärmer wird als die Lufttemperatur. Dass dieser Teil der Glasscheibe rasch tüchtig warm wird, wenn Wärmestrahlung tatsächlich gegeben ist, lässt sich leicht demonstrieren, in dem man eine traditionelle 60 Watt Glühlampe (5 Prozent Lichtstrahlung, 95 Prozent Wärmestrahlung) auf das Glas scheinen lässt. Frage an die UN-IPCC-Klimaforscher und die Professoren Hans Joachim Schellnhuber, Mojib Latif, Stefan Rahmstorf usw., an all die grünen NGOs (Nicht-Regierungs-Organisationen), an all die Länder, die dem Pariser Klimaabkommen zugestimmt haben, an alle Deutschen Politiker: „Warum wird der Teil der Glasscheibe, der über den Tisch hinausragt, nicht richtig warm? Wo ist die angeblich existierende Wärmestrahlung durch CO2  und H2O aus der Atmosphäre in Richtung Erdoberfläche?“ Sie ist nicht vorhanden. Ein natürlicher Treibhauseffekt existiert nicht.

    Der Schirmtest

    Die Sonne scheint. Man nehme einen Schirm und spanne ihn auf. Unter dem Schirm ist es kühler. Der Normalmensch denkt, ein wesentlicher Teil des Sonnenlichtes wurde abgeschirmt, deshalb wurde es kühler. Folgt man den Vorstellungen der UN-IPCC-Klimaforscher, dann hat der Schirm nicht nur die Lichtstrahlung sondern auch die Wärmestrahlung aus der Atmosphäre hervorgerufen durch H2O und CO2 abgeblockt. Man klammere die Lichtstrahlung aus. Dazu begebe man sich in den Schatten eines Hauses, den blauen Himmel über sich. Sonnenlichtstrahlung gibt es hier nicht. Man spanne den Schirm auf. Die Temperatur bleibt unverändert. Offensichtlich gibt es keine Wärmestrahlung durch CO2 und H2O aus der Atmosphäre in Richtung Erdoberfläche, die ein Schirm abfangen würde. Die CO2-Klima-Theorie der UN-IPCC-Klimaforscher ist widerlegt. CO2  hat keinen Einfluss auf das Klima. Der Normalmensch hat recht. – Das Verbrennen von fossilen Brennstoffen ist Klima-harmlos. Die Pflanzen freuen sich.

  13.  
    Antwort zu Marvin Müller, der fragt:
     
    Würde zu „ehrlichen Argumenten“ auch gehören, dass die hier vorgetragenen Ansichten umstritten sind bzw. für falsch gehalten werden? Siehe z.B. die Vorträge von Herrn Lüdecke zu den CO2 Emissionen oder den über den Link erreichbaren Kommentar zu Hardes Veröffentlichung und die Analyse, wie das Papier überhaupt durch Review gekommen ist.
     
    Selbstverständlich nehme ich nicht für mich in Anspruch, die alleinige Wahrheit gepachtet zu haben. Sich wissenschaftlich zu betätigen, heißt vor allem, die eigenen Ergebnisse immer wieder zu hinterfragen, zu überprüfen und sich mit Kritik auseinander zu setzen.
     
    Der Vollständigkeit halber hätten Sie aber auch meine Erwiderung (Reply) zu dem Kommentar von Köhler et al. auf meine GPC-Publikation aufführen sollen ebenso wie die Hintergründe, weshalb der Reply nicht veröffentlicht wurde. Wenn Sie eine gerichtliche Auseinandersetzung haben und müssen sich von den Anwälten der gegnerischen Partei vertreten lassen, ist wohl ziemlich klar, wie das Verfahren ausgeht. So geschehen bei meinem Reply, zu dem nur Gutachter herangezogen wurden, die von den Kommentarschreibern vorgeschlagen waren.
     
    Das ganze Comment/Reply-Gutachterverfahren kann der Interessierte mit meinem Reply sowie dem Schriftwechsel mit dem Verleger und Chef-Editor der Zeitschrift Global and Planetary Change unter Modis Operandi nachlesen. Erst die Veröffentlichung dieses Vorgangs hat die Zeitschrift dazu veranlasst, ihr Review-Verfahren zu ändern. Als Rechtfertigung wurde von den in der Zwischenzeit neu eingesetzten Editoren ein vollständig verdrehter Kommentar zur Rechtfertigung verfasst. Eine Klarstellung hierzu ist nachzulesen unter: Retraction-Watch #Comment-1596587 und #Comment-1596592.
     
    Genau diese Praxis meine ich, wenn ich in dem obigen Artikel von Diffamierung von Wissenschaftlern und den Schwierigkeiten bei der Publikation von Arbeiten spreche. Ein transparentes, wissenschaftlich angemessenes Verfahren wird unterdrückt oder ist unerwünscht. Unter den E-Mails, die im Rahmen von Climategate aufgedeckt wurden, ist geradezu eine Gebrauchsanweisung nachzulesen, wie man mit Arbeiten umgehen sollte, die vom IPCC-Mainstream abweichen. Man schreibt einen Kommentar, der die Standardargumente des IPCC wiederholt, ohne auf die eigentlichen Ergebnisse des Originalartikels näher einzugehen, und man benennt seine eigenen Gutachter. Alles andere macht der Verlag, wie auch in meinem Fall geschehen. Eine weitere unliebsame Diskussion wird so unterdrückt, und mit Verweis auf den Kommentar kann so frech behauptet werden, dass die Publikation fehlerhaft oder im Widerspruch zu Beobachtungen gewesen sei.
     
    Jeder mag hieraus seine eigenen Schlüsse ziehen.
     
    Ich habe übrigens den Leitautor des Kommentars zu meiner GPC-Arbeit, Dr. Köhler vom Alfred-Wegener-Institut, nach Hamburg zu einem Vortrag mit gemeinsamer Diskussion mit Prof. Murry Salby eingeladen, aber leider eine Absage erhalten. Soviel zu ehrlichen Argumenten.
    H. Harde
     

     

  14. „Die besondere Gefahr von CO2wird aber darin gesehen, dass CO2als in­frarotaktives Gas die von der Erdoberfläche ausgehende langwellige (Wärme)-Strahlung absorbiert und gut zur Hälfte wieder in Richtung Erde zurückstrahlt. Dies trägt zu einer reduzierten Netto-Abstrahlung bei und ist allgemein als atmosphärischer Treibhauseffekt bekannt, der für die globale Erwärmung verantwortlich gemacht wird.“

    Auch vom Autor wird hier fälschlich unterstellt, dass der  überwiegend bodennah emittierte Energiefluss des  CO2 ungehindert in den Weltraum abfließen kann. Das ist jedoch nicht der Fall!  – Bis in die Tropopause hinein schliessen Wasser- und Eispartikel dieses postulierte Fenster für Wärmestrahlung nahezu vollständig, so dass jede Änderung der Interaktion des CO2 mit den Energieflüssen gegenläufig kompensiert wird:

    https://www.scribd.com/document/379087623/Das-CO2-ist-klimaneutral

    https://de.scribd.com/document/372778420/Klimasensitivita-t-des-CO2-eine-Seifenblase

    • Das Maximum der Absorption von CO2 liegt bei etwa 15µm. Wasserdampf absorbiert bei dieser Wellenlänge jedoch lediglich 40-60% der eintreffenden Wärmestrahlung. Auch Wolken können für die Argumentation nicht herhalten, da sich CO2 immer überall in der Atmosphäre befindet und reflektiert, Wolken jedoch immer nur einen Teil bedecken. Es ist also gar nicht möglich, dass Wasser und Eispartikel den Effekt des CO2 kompensieren würden.

      • @ Rico Schrage

        CO2 absorbiert und emittiert bekanntlich Wärmestrahlung mit einer Wellenlänge um 15µm in den Raumwinkel von 360 Grad. Von einem Maximum an der Erdoberfläche ausgehend sinkt die  Quellstärke konzentrations- und temperaturabhängig mit zunehmender Höhe ab. Wasserdampf kondensiert und gefriert dagegen mit zunehmender Höhe „darüber“ zu Partikeln, deren Projektion auf eine Kugelschale (zweifellos in Wolken, kontinuierlich über 60 – 70% der Erdoberfläche) eine geschlossene Fläche ergibt. Diese flüssige/feste Materie ist auch für den geringen vom CO2 ausgehenden Energiefluss nicht transparent.

        Weitere Fakten – insbesondere zu Eispartikeln in den zeitweise wolkenfreien Volumina und den Erdball umspannend in der Tropopause) – finden sich hier: 

        http://de.scribd.com/doc/144664169/Treibhauseffekte

      • Von der Erdoberfläche ausgehende Strahlung aufnehmen oder abgeben kann CO2  nur bei Wellenlänge dessen  Spektrallinien, bei 15 μm (- 58 °C) und bei 4,3 μm (+400 °C). Auf alle andere Wellenlänge reagiert das CO2-Gas nicht! Die IR-Strahlung der Erde liegt aber zwischen +60 °C (8,7 μm) und -40 °C (12,4 μm) und das CO2 reagiert deshalb gar nicht auf diese Erdausstrahlung!

        http://egbert1.bplaced.net/Beyerinck/CO2.htm

      • „…da sich CO2 immer überall in der Atmosphäre befindet und reflektiert,…“

         

        Das ist nun der größte Quatsch. CO2 reflektiert nicht. Es absorbiert und in Höhen ab +5000m fängt es an zu „emittieren“.

        • „Das ist nun der größte Quatsch. CO2 reflektiert nicht. Es absorbiert und in Höhen ab +5000m fängt es an zu „emittieren“.“

          Lieber Herr Keks,

          eine Frage: Woher weiß das CO2 in welcher Höhe es sich gerade befindet?

          MfG

          • Lieber Herr Wolf, CO2 weiss das nicht. Es absorbiert Strahlung bestimmter Wellenlänge, weil es im Molekül Schwingungszustände gibt, mir genau der gleichen Energie wie Photonen bestimmter Wellenlänge (aus der Wellenlänge kann man die Energie ausrechnen. Dann und nur dann,werden Photonen absorbiert. Wenn nicht, heisst das durchsichtig. )

            Diese Schwingungszustände existieren eine bestimmte Zeit, danach geht das Molekül in den Grundzustand über, bei Emission eines Photons mit gleicher Wellenlänge und damit gleicher Energie. ( Das nennt man reversibel und das gibt es nur auf der Ebene von Atomen und Molekülen. Deswegen haben berühmte Klimaskeptiker wie Planck und Einstein vor über 100 Jahren ein völlig neues Gebiet der Physik aufgetan, die Qauntenmechanik. Nur dieses Gebiet kann die Physik der Elemtarteilchen vernünftig erklären. Hat sich leider in der Klimaforschung noch nicht herumgesprochen.)

            Sollte aber ein CO2 Molekül ein Photon absorbieren und im angeregten Zustand mit einem anderen Molekül zusammen stoßen, dann gibt es seine Energie ab und kann nichts mehr abstrahlen. Da nun die Zeit zwischen zwei Zusammenstößen anhängt, von Druck und Temperatur, muss das Molekül nichts wissen. Es passiert, wie es eben passiert. Bei 5000 m.

            Falls Sie sich also wirklich dafür interessieren, wie das mit dem Klima und der Wechselwirkung von Strahlung mit fermionischer Materie ( Materie, die über Ruhemasse verfügt ), ist es sehr hilfreich aufzuhören, Strahlung als Pfeil mit irgendeiner Zahl dran zu sehen. Betrachten Sie Strahlung als das, was Strahlung ist: Ein Strom ruhemasseloser Elemtarteilchen, die sich mit Lichtgeschwindigkeit durchs All bewegen und die nur aus Energie bestehen. Werden diese Photonen emittiert, dann verliert das Zeug, was emittiert genauso viel Energie , wie die Photonen enthalten  und kühlt sich entsprechend ab. Werden Photonen absorbiert, wird genauso viel Energie aufgenommenen, wie die Photonen enthalten. Beschrieben wird das Ganze durch das Lambert-Beer sche Gesetz, überall im Universum gilt, außer in unserer Atmosphäre, so wie die Klimaforschung und die meisten Klimaskeptiker sie beschreiben. In dem Gesetz steht der Logarithmus der absorbierten Strahlung ist proportional zur Konzentration des absorbierenden Materials. Und mehr Strahlung wie da ist, kann nicht absorbiert werden. Hier und überall sonst macht man daraus den Logarithmus des absorbierenden Materials ist, der proportional ist zur Energie oder Temperaturerhöhung. Also eine unendliche Temperatur entsprechend unendlich steigender CO2 Konzentration. Hat leider mit Physik nix mehr zu tun.

    • Hallo

      CO2 ist durchaus KEINE feste Größe in der Zusammensetzung der Luft.

      Schwankungen der Luftzusammensetzung sind immer und ständig seit Urzeiten vorhanden.

      Ein höherer CO2-Gehalt der Luft bewirkt vor allem ein Stärkeres Wachstum der Pflanzen.

      Dadurch werden CO2 Moleküle gebunden und die CO2 Sättigung sinkt. Diese ist ein natürliches Einpendeln auf den Normalwert . Das sind normale Schwankungen.

       

      Jeder der sich mit Fossilien und den Lebensbedingungen in der Vergangenheit beschäftigt ist in der Lage die Debatte um die Klimaerwärmung zu wiederlegen.

      Die Diskussion um das CO2 Dient nur einem einzigen Zweck und das ist die Wirtschaft mit Aufträgen zu versorgen und das Geld von unten nach oben zu transferieren.

      Würde die Diskussion aus Sorge um die Umwelt geführt müssten jetzt nicht unzählige Autos verschrottet werden welche zu Lasten der Umwelt produziert wurden. Die Belastung der Umwelt ist bei Fahrzeugen während der Nutzung nur ca 10% während die Produktion und die Entsorgung 90% der Umweltbelastung ausmacht.

      Die Klimaerwärmung als solches ist am Ende einer Eiszeit normal und an diesem Punkt sind wir nun ein mal!

      Vor 50 Millionen Jahren entstand in der im Balticum der Bernstein in welchem Organismen eingeschlossen wurden, z.B. auch eine Palmenmotte die zwingend Palmen zum Leben braucht. Das bedeutet dass damals in Norwegen Temperaturen herrschten wie in der Karibik. Ist das auch eine von Menschen gemachte Erwärmung gewesen????

      Wissenschaftler welche sich durch Panikmache und Lügen die Finanzmittel für ihre Institute erzwingen sind nach meiner Meinung die korrupten Werkzeuge der Finanz-Lobby und machen sich schuldig an der bewussten Zerstörung unserer Umwelt.

      Was mich beunruhigt ist der Artenschwund durch Gift und bewusste Ausrottung.

      Wolf

       

      • „….Zerstörung unserer Umwelt. —-  Was mich beunruhigt ist der Artenschwund durch Gift und bewusste Ausrottung.“
        Haben unsere Vorfahren in Deutschland mehr als 90% der ursprünglichen Umwelt zerstört, oder doch nur ihren Bedürfnissen entsprechend verändert?

        Es heißt, während der letzten 3,5 Milliarden Jahre der Erdgeschichte seien etwa 99% der Arten wieder verschwunden. –

        Danach war und ist eine über 7 Milliarden ansteigende Zahl von Menschen kurzfristig gezwungen, von den 13,4 Milliarden ha des Festlandes der Erde 5 Milliarden in Agrarfläche zu wandeln, 0,2 Milliarden ha zu bewohnen  und an 3,9 Milliarden ha Restwaldfläche zu knabbern. – Man schaut  auf die restlichen 4,3 Milliarden ha Wüste und Berge und besichtigt einen Teil der ursprünglichen Artenvielfalt  in Parks,  zoologischen und botanischen Gärten! Oder habe ich etwas übersehen?

         

  15. „In diesem Artikel wird belegt, was wirklich unser Klima bestimmt und was mit einer verfehlten Klimapolitik zukünftigen Generationen aufgebürdet wird.“ ?????

    Auch der Autor könnte nur wahrscheinliches Wetter für einige Tage liefern. Auch die Interpretation  seiner Statistik der Vergangenheit, des Klimas, ergibt keine Hinweise darauf, ob die gegenwärtige geringe Erwärmung bis zu den nächsten 100.000 kalten Jahren fortschreitet, ob die  seit 2,6 Millionen andauernde Vereisung des Nordpols endet, oder ob gar mit dem Abschmelzen beider Pole die vorerst letzte bisher 30 Millionen Jahr andauernde Eiszeit zu Ende geht!

    Wenn man „Klimawandel und Energiewende“ des IPCC als „Intelligenztest“ versteht, so ist seit der Verkündung des Irrglaubens vor 30 Jahren eine globale Änderung des Verhaltens der Menschen aus den Daten weder zu erkennen, noch in in der Zukunft zu erwarten:

    https://www.scribd.com/document/399717205/Klimawandel-und-Energiewende-ein-Intelligenztest

  16. Wir Schulden Herrn Prof. Harde Dank für seine gelungene Darstellung über den Einfluss des Kohlendioxids auf die Klimaänderung. Eine sachliche Diskussion über dieses Thema ist längst überfällig, aber statt dessen wird die offizielle Version des IPCC ad nauseam kritik- und widerspruchslos wiederholt.

  17. Normal
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    Sehr geehrter Herr Prof Harder,
    Dank für die informative Übersicht zum CO2! Allerdings vermisse ich ein wenig die Würze – ich meine damit Daten und Fakten. Die Erdentwicklung ist ja in großer Vielzahl von Untersuchungen und Forschungen unter die Lupe genommen worden, die jedoch weitgehend aus der gegenwärtigen Diskussion ausgeklammert werden. Man behandelt immer nur einen winzigen Bruchteil – quasi einen Punkt der Erdgeschichte. Nirgendswo taucht auf, dass die CO2-Konentration (in der Uratmosphäre) vor ca 1 Mia Jahren bei über 100.000 ppm gelegen hat. Schön, dass Sie auf den Zeitraum vor ca 300 Mio Jahren eingehen. Wie hoch war denn da der CO2-Gehalt der Atmoshäre; welche Temperaturen herrschten da? Im Umkreis meines Wohnortes befand sich eine Kohlegrube, aus der im 17. Jahrhundert beginnend bis in die Neuzeit 1.4 Mia t Braunkohle gefördert wurde. Welch ein gigantisches Wachstum muß es zu dieser Zeit gegeben haben. Jeder Schüler weiß (wußte es früher), daß die Kohle ein Produkt der pflanzlichen
    Photosynthese ist. Dieser natürliche Vorgang wird jetzt nun zum Wohle der Menschheit zu einem kleinen Teil „rückgängig„  gemacht. Und das soll eine globale Katastrophe auslösen? Auch ein Schüler müßte hier stutzig werden. 
    Die Gegenstrategie der Nutzung sogenannter „regenerativer Energien” (was thermodynamischer Unsinn ist), gehört zu den größten Verschwendern der natürlichen Ressourcen. Man werfe dazu einen Blick in das „Kosten-Energie-Äquivalenz-Gesetz“!
    Sehe ich mir die geschätzten Kosten in Billionenhöhe an, kann ich ahnen, wer das harmlose CO2 als Werkzeug zur Geldumverteilung mißbraucht.
    MfG Peter Baars

  18. Ehrliche Argumente

    Aber es muss auch sichergestellt werden, dass hierfür keine Scheinargumente angeführt werden, die einer gründlichen wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten.

    Die heutigen anthropogenen Emissionen durch fossile Brennstoffe und Landgewinnung tragen dabei gerade einmal 4,3% zum CO2-Gehalt in der Atmosphäre bei, und bezogen auf den Anstieg von ca. 120 ppm  über das Industriezeitalter entspricht dies einem menschlich verursachten Beitrag von 15%. Dieser Anteil steigt bei einer konstanten weiteren Emissionsrate und Temperatur auch nicht über die heutigen 400 ppm wesentlich weiter an, sondern führt zu einem neuen sich einstellenden Gleichgewicht innerhalb weniger Jahre (Harde, 2017a, http://dx.doi.org/10.1016/j.gloplacha.2017.02.009).

    Würde zu „ehrlichen Argumenten“ auch gehören, dass die hier vorgetragenen Ansichten umstritten sind bzw. für falsch gehalten werden? Siehe z.B. die Vorträge von Herrn Lüdecke zu den CO2 Emissionen oder den über den Link erreichbaren Kommentar zu Hardes Veröffentlichung und die Analyse, wie das Papier überhaupt durch Review gekommen ist.

    • „Würde zu den „ehrlichen ….“

      Jo!

      Zählt dazu auch, daß es keinen Versuch, keine Messung gibt, die einen wie immer gearteten „Treibhauseffekt“ bestätigen würden?

      Daß die angewendeten Formeln nicht angewendet werden dürfen?

      Daß es gefühlt 376 Methoden gibt, die angebliche CO2-Sensitivität zu „berechnen“?

      Daß kein Klimamodell den Temperaturverlauf der letzten 10 Jahre korrekt vorhersagen konnte?

       

      Leute, vergeßt den Sch…

      Es gbt kein Treibhaus – was es gibt ist die größte Abzocke der Menschheitsgeschichte!

      • Zählt dazu auch, daß es keinen Versuch, keine Messung gibt, die einen wie immer gearteten „Treibhauseffekt“ bestätigen würden?

        Würde dieses Argument nicht auch auf die Argumentation des Autors zutreffen? Und es gibt genügend Versuche und sogar Messungen, die die Wirkung des CO2 bestätigen.

        Daß kein Klimamodell den Temperaturverlauf der letzten 10 Jahre korrekt vorhersagen konnte?

        Bevor ein Klimamodell verifiziert wird, muss es sich erst einmal an der Vergangenheit beweisen. Das ist gang und gäbe. Das Modell wird auf den Stand von sagen wir 1915 gesetzt und mit den damaligen Werten gefüttert. Und dann schaut man, ob das Modell in der Lage ist, die folgenden, bekannten, 100 Jahre korrekt vorherzusagen. Erst wenn es das schafft, wird es auch für zukünftige Prognosen genutzt.

        Sollten Sie die scheinbare Pause der globalen Erwärmung damit gemeint haben, müssen Sie sich nur ansehen, wie viel Energie die Ozeane in dieser Zeitperiode aufgenommen haben. Diese haben einen größten Teil der globalen Erwärmung abgepuffert.

        • „Erst wenn es das schafft, wird es auch für zukünftige Prognosen genutzt.“ Genau so machen es die Klimascharlatane und reden der Menschheit ein, das sei Wissenschaft. Im chaotischen Wettergeschehen unterscheidet sich eine solche „Prognose“ durch nichts von Kaffeesatz-Lesen.

        • “ Und dann schaut man, ob das Modell in der Lage ist, die folgenden, bekannten, 100 Jahre korrekt vorherzusagen. Erst wenn es das schafft, wird es auch für zukünftige Prognosen genutzt.“

          Die Modelle können es nur nicht. Und deshalb sind die sog. Klimamodelle zwar Modelle, aber das Klima können die nicht berechnen. Bestes und entscheidendes Beispiel ist der Dust  Bowl in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Keines der sog. Klimamodelle kann das nachbilden.

          • „Keines der sog. Klimamodelle kann das nachbilden“

             

            Herr Heinzow,

            aber man kanns ja mal behaupten…

      • Besso Keks

        „Zählt dazu auch, daß es keinen Versuch, keine Messung gibt, die einen wie immer gearteten „Treibhauseffekt“ bestätigen würden?“

        Den Versuch habe ich in den letzten Monaten gerade täglich erfolgreich durchgeführt.

        1. Ein paar Minuten lüften.

        2. Fenster zu.

        3. Heizung auf.

        Ergebnis: Es wurde warm.

        Aus 2. ergibt sich, mein Wohnzimmer ist ein Treibhaus, weil die Luft nicht raus kann.

        Aus 3. ergibt sich, die Luft wird wärmer als draußen.

        Blöderweise sind meine Heizkörper hinter einer Verschalung versteckt. Die Strahlung kommt da nicht durch. Ich weiß, das ist nicht sehr ökonomisch und nicht sehr ökologisch. Ich lass das nur deswegen so, um jeden, der es nicht hören will, zu sagen dass der Treibhauseffekt herzlich wenig mit dem Strahlungsblödsinn zu tun hat.

        So lange mir niemand ein Treibhaus zeigt, was mit Helium gefüllt ist, in der Sonne steht und sich nicht erwärmt, weil Helium ja ein Edelgas ist und kein Treibhausgas ist, so lange kann niemand von mir verlangen, diesen Blödsinn für Wissenschaft zu halten.

        P.s. Einer der besten Sätze, den ich jemals in diesem Forum gelesen habe, stammt von Ihnen:

        Strahlung ist digital. Entweder es wird absorbiert oder emittiert, oder nicht. Wahrscheinlichkeit 0 oder 1. Entropie unendlich oder 0.

        Dazwischen gibt es nichts. Hat der große Klimaskeptiker Einstein rausgefunden und dafür den Nobelpreis bekommen. Ist heute alles nicht mehr wahr.

         

        • „Ist heute alles nicht mehr wahr“

          Ja.

          Stefan-Boltzmann z.B. ist nun überall und unter allen Umständen anwendbar.

          Vor ein paar Wochen gab es eine Diskussion auf science-sceptikal zum Thema Strahlung von CO2. Als Beweis wurden die „Meßkurven“ der Radiance im IR aufgeführt, welche im Netz zu finden sind. Mein Hinweis, daß die Hersteller der Meßgeräte, mit denen die Kurven ermittelt werden selbst sagen, daß nur im offenen Fenster gemessen wird (der Rest wird „errechnet…), wurde damit abgetan, daß ich wohl nicht lesen könne.

          Es kann halt nicht wahr sein, was nicht wahr sein darf.

  19. Es ist hoffnungslos!

    Und das, obwohl es immer mehr Bienen gibt und laut der Krefelder Insektenstudie das Volumen fliegender Insekten in den letzten 10 Jahren kontinuierlich zugenommen hat.

    Zwei Beobachtungen meinerseits dazu:

    1) Länge, Breite und Höhe von Bienen und Stechmücken sind meiner grobenSchäzung nach noch ungefähr so wie vor 10 Jahren: Damit ist das durchschnittliche Volumen wohl gleich gebleiben; oder meinte der Kommetator: das Gesamtvolumen?!?

    2) Seit 30 Jahren fahre ich regelmäßig einen längeren Autobahnabschnitt durch Siedlungen, über Fluss-Auen an Feldern und Grünland vorbei und druch Waldgebiete.

    Die Reinugungsfrequesnz der Windschutzscheibe hat wesentlich abgenommen. man könnte man auf die verbesserte Aerodynamik zurückführen. Nur: mein Wagen ist huete noch der selbe wie vor 20 Jahren.

    Bleibt für mich der Schluss: die Insekten sind schneller bein Ausweichen geworden (Darwin lässt grüßen) oder es sind schlicht und einfach weniger geworden.

     

    • Ich lebe in Irland und es kann etwas andere Gründe haben, dass man weniger Insekten hat.

      Meine Erfahrung über die letzten paar Jahren sieht so aus.

      Letzten Sommer habe ich keine Biene oder Wespe gesehen aber eine Hummel.
      Die Vögel sind in Massen auf dem Gras sobald es durch den Sonnenschein erwärmt wird. Trotzdem ist meiner Frau aufgefallen, dass die Anzahl der Rotkehlchen scheinbar geringer ist.
      Letztes Jahr musste der Rasen nur ein paar Mal gemäht werden und bei meiner Schätzung liegt es um die 50%. Das „Irish Farmers Journal“ hatte letztes Jahr diese Schlagzeile „Graswachstum immer noch unter dem 10-Jahresdurchschnitt“. Mein Rasen vor und hinterm Haus hat nicht ungestört Sonnenschein wegen dem Schlagschatten der Häuser und es ist deswegen etwas anders wie eine große Wiese.
      Mein Kirschenbaum hat zwar in den letzten paar Jahren Früchte getragen, aber Vögel und Eichhörnchen haben sie im unreifen Zustand abgerissen und/oder zerstört.
       
      Es hat sich irgendetwas geändert und meines Erachtens nach ist der Boden etwas kälter. 

    • Gut, dass wir Ihre Windschutzscheibe haben. Das ist gefühlte Wissenschaft. Und wenn Sie vielleicht mal in die vielzitierte Krefelder Studie reinschauen wollen, wird Ihnen schnell klar, dass die Insektenfallen aufgestellt haben und dann das Gewicht der gefangenen Insekten ausgewertet haben. Zitiert wird die Studie allerdings in unseren Qualitätsmedien mit einem Insektenverlust von 74% in 27 Jahren. Schaut man sich den Verlauf aber an und das hat offensichtlich kein einziger Journalist getan, stellt man fest, dass Zweidrittel des Rückgangs in den ersten ZWEI der 27 Jahren stattfand. Also ich bin auch schon geschickter veräppelt worden. Deshalb nehme ich als provokante Gegenposition immer die letzten 10 Jahre aus der Studie, die wieder eine kontinuierlich Zunahme der Insektenmasse zeigt. Aber da die Krefelder Studie insgesamt sehr unwissenschaftlich und dazu lückenhaft ist, wissen wir eigentlich gar nichts über die Insektenpopulation. Außer durch die Klekse auf ihrer Windschutzscheibe.

    • Ich nehme an dass die Zahl der Insekten von der Anzahl der Feuchtgebiete in der Nähe von Autobahnen und Landstraßen bestimmt wird. Außerdem hängt die Zahl der Insekten, die auf der Windschutzscheibe eines einzelnen Autos enden, von der Verkehrsfrequenz ab. Das Auto ist ein schlechtes Messgerät zur Messung von Insekten-Populationen.

      • So ist es. Und da die Verkehrsdichte deutlich zugenommen hat, bleiben natürlich auf der einzelnen Windschutzscheibe weniger Insekten kleben.

  20. Guter Artikel und ein paar Dinge die ich beitragen möchte.

    Schweden hat im Moment eine Kernkraftwerksleistung von 9.1GW am Netz und es wird sehr genutzt. Im Moment ist die Auslastung bei 90%

    http://tinyurl.com/yy5szb6s

    Ich hatte auf der Facebook Seite von „Fridays for future Deutschland“ einiges gepostet wie z.B.: „Wenn Ihr also dies komplett abschaltet, werden keine weiteren Ressourcen für diese moderne Informationsgesellschaft gebraucht und der Stromverbrauch wird auch sofort gravierend heruntergehen. Ihr könnt natürlich auch alle Autos, Flugzeuge, usw. so reduzieren, wie sie z.B. in den 60er Jahren waren. Damit ist noch ein großer Verbrauch an Ressourcen und Energie möglich.“
    Was dann zurück kam war sowas wie dies: „Das Internetzeitalter haben wir »Alten« zu verantworten, nicht die heutige Jugend.“

    Stimmt, aber die Kinder werden es weiterhin benutzen um z.B. Demos zu organisieren.

     

    Ich fand den Temperaturrückgang in den 40er bis 70er Jahren in einen alten NOAA Bericht vor ein paar Jahren und es wurde davon gesprochen dass die Temperatur um 0.5 Grad Celsius zurück ging. Es wurde auch gesagt, dass man es nicht versteht. Man muss bedenken, dass es fast 40 Jahre waren und dass das CO2 wahrscheinlich um rund 40 ppm anstieg. Das sind rund 1/3 des gesamten CO2 Anstiegs in der industriellen Revolution und bedeutet das rund 0.2 Grad Celsius Anstieg und die 5 Grad Celsius Abfall dann ein Delta von rund 0.7 Grad Celsius ausmacht.

    Wie ist dies im Einklang mit der sogenannten globale Erwärmung über das letzte Jahrhundert von knapp 0,8°C zu bewerten?

     

    Dann habe ich noch eine Frage in Bezug auf die Aussage dass CO2 als in¬frarotaktives Gas von der Erdoberfläche ausgehende langwellige (Wärme)-Strahlung absorbiert und gut zur Hälfte wieder in Richtung Erde zurückstrahlt.

    Eine Infrarotkamera erkennt typischerweise Infrarotwellenlängen im Bereich von 7 bis 12 Mikrometern. Wenn ich mit Hilfe von http://tinyurl.com/y69pmcz5 die Wellenlänge in Temperatur umrechne dann bekomme ich einen Temperaturbereich von 140.81 bis -31.66.

    Die Planck-Gleichung zeigt, dass sich die Spitzenenergie mit zunehmender Temperatur zu kürzeren Wellenlängen hin verschiebt. Dies bedeutet, dass 12 Mikrometer natürlich eine kältere Temperatur ist als 7 Mikrometer. Die Graphik http://tinyurl.com/yyqbpg2g zeigt dass das CO2 im 15 Mikrometerband (-79.96 C) absorbiert.

    Wenn ich es richtig verstehe hat jede Temperatur, laut Strahlungsgesetz von Planck, einen Kurvenverlauf einem maximalen Wert bei einer bestimmten Wellenlänge. Bei 300 Kelvin (26.85 C) liegt die Spitze knapp unter 10 Mikrometer und fällt ab bis zu einem Wert der über 100 Micrometer stetig ab. http://tinyurl.com/y4andvlr

    273.15 Kelvin ist sehr nahe an der 300 Kelvin und die Rückstrahlung würde nur minimal weniger Energie bedeuten. Eine warme (z.B. Äquator) und eine kalte (Z.B. Pole) Rückstrahlung gleichzeitig? Wie soll ich das verstehen?

    Wenn ich es richtig verstehe wird bei 15 Micrometer immer noch eine bestimmte Energie zurückgestrahlt und kann vom Kohlendioxid absorbiert werden. Wenn 100% Kohlendioxid bei der Wellenlänge von 15 Mikrometer 100% der Wellenlänge absorbiert, dann müsste 0.04 % Kohlendioxid auch nur 0.04 % der Wellenlänge absorbieren. Vielleicht liege ich falsch, aber dieser kleine Prozentsatz kann nicht wirklich etwas bewirken und wenn gleichzeitig eine warme und eine kalte Rückstrahlung existiert, würde es sich noch einmal reduzieren.

  21. Vielen Dank für diese gelungene Übersicht zum Klima, dessen Wesen der Wandel seit jeher ist und dem sich mehr und mehr menschliche Kurzsichtigkeit, sprich, der profitable Wunsch nach Bleibhafigkeit in den Weg stellt. Ist doch wunderbar wie die Natur “tickt“: Während der Mensch mehr und mehr Flächen versiegelt und tief in der Evolution wurzelnde Wälder rodet, erhöht der Planet den CO2-Gehalt in der Atmosphäre, damit mehr Vegetation auf weniger Fläche wachsen kann. Typisch Mensch. Erst schaffen wir Probleme und dann meinen wir, die Konsequenzen dieser Probleme mit weiteren Problemen aus der Welt schaffen zu können.

  22. Ich war letzten mal wieder beim Asta an der Uni Bremen. Alles noch in der Hand der IL und Antifa. Die organisieren übrigens auch Fridays for Future. Einfach mal bei Twitter und Facebook auf deren Seiten schauen, da findet sich das alles.

    Und denen ist völlig egal was es mit CO2 auf sich hat. Angestrebt wird der System Change und Klimagerechtigkeit und den „Kapitalisten“ den Hahn abzudrehen.

    Gefördert werden die Projekte dabei vom BMU und den Ländern.

    Es nützt rein gar nichts die Leute über CO2 und dessen Klimawirksamkeit aufzuklären, da die böse Kohlelobby der erklärte Feind ist und die bösen Autos mit Verbrennungsmotoren.

  23. Weltweit befinden sich Tausende Großkraftwerke im Betrieb, 491 sind im Bau und 791 sind in Planung.
    Dagegen rettet Deutschland die Welt durch das Stilllegen von 7 Kernkraftwerken und rund 50 Kohlekraftwerken, die durch genausoviele Gaskraftwerke ersetzt werden sollen.
    Wie doof ist das denn?
    Am Ende des Klimaschutzplans wird Deutschland in Trümmern liegen. Die restlichen Einwohner vegetieren in Baumhäusern im Hambacher Forst und leben davon, sich gegenseitig die Haare zu schneiden.Scherz beiseite, das Fraunhofer Institut sagt, der ganze Spaß (nur die Energiewende) kostet 8 BILLIONEN Euro! Kein Scherz, die haben das durchgerechnet. Trotz dieser astronomischen Kosten wird die Stromversorgung zukünftig verstärkt Angebots gesteuert. Das heißt, wie in Afrika heute. Da fühlen sich die Afrikaner gleich heimisch in Deutschland.
    Umweltministerin Schulze fügte bei Twitter hinzu: »Der Kohleausstieg ist übrigens nur EIN Teil dessen, was insgesamt beim Klimaschutz passieren muss. Auch in anderen Bereichen wie Verkehr oder Landwirtschaft brauchen wir Kompromissfähigkeit und Lösungswillen.« Und drohend: »Das werden wir mit einem Klimaschutz-Gesetz sicherstellen.«
    Öko-Diktatur, ja bitte!
    Das forderte gerade “Der Freitag“
    https://www.freitag.de/ausgaben/0519
    Nur konsequent. So wird es kommen.
    Glauben Sie nicht? Gerade wurde das erfolgreichste Bürgerbegehren aller Zeiten auf den Weg gebracht. In Bayern! Zum Schutz der Bienen!
    Und das, obwohl es immer mehr Bienen gibt und laut der Krefelder Insektenstudie das Volumen fliegender Insekten in den letzten 10 Jahren kontinuierlich zugenommen hat.
    Es ist hoffnungslos!

    • Ich frage mich ob die 1 Mio Unterzeichner überhaupt eine Biene von einer Wespe oder einer Hummel unterscheiden können. Die meisten wurden durch die Biene Maya sozialisiert und wollen die jetzt gegen die böse Agrarindustrie schützen. Wir schaffen das.

  24. „Ja, hieran gibt es in der Tat einiges zu kritisieren, und wir haben uns ernsthaft zu fragen, ob all der damit produzierte überflüssige Müll erforderlich ist, der unsere Landschaften verschmutzt und die Ozeane mit Plastikresten verseucht. Wir sollten uns auch Gedanken machen, ob unsere Rohstoffvorkommen – nicht nur Kohle, Gas und Erdöl, auch das für Fahrzeugbatterien und Handys so wichtige Lithium und Kobalt – nicht schonender und sinnvoller eingesetzt werden können. Hier ist jeder Einzelne gefordert für einen verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Ressourcen, die anderenfalls allzu leicht durch ein zügelloses Konsumverhalten, zu dem uns die Werbeindustrie täglich neu animiert, verschwendet werden.“ Zitat Prof. Dr. Harde hier bei EIKE.

    Ja, jetzt bin ich aber gespannt auf den Shitstorm, den ich auslöse mit so geringen Forderungen nach z.B. Reduzierung des PKW Fahrzeuggewichtes um ca. 5%, einer Stromeinsparumg um ca. 10% durch Effizienzsteigerungen, massivem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs oder die Einführung eines Tempolimits mit den entsprechenden Energieinsparungen. Wer hat bessere und effizientere Vorschläge zu den berechtigten Forderungen von Prof. Dr. Harde.

    • Mir würde da schon noch was einfallen, Herr Tarantik. Beispielsweise ein sofortiger Ausbaustopp von nutzlosen Windmühlen oder der Weiterbetrieb von voll funktionsfähigen Kern- und Kohlekraftwerken.

      • Auf die ältesten, giftigsten und ineffizientesten Kohlekraftwerke können wir gerne wegen der allgemeinen Überkapazitäten verzichten, da sie sowieso bald abgeschalten werden, weil sie sich reparatur- und effizienzbedingt sowieso nicht mehr rentieren.

      • Nutzlos wären sie nur dann, wenn sie gar keinen Strom erzeugen würden oder eine schlechtere Umweltbilanz hätten als fossile Kraftwerke.

        Sie sparen viel CO2 ein, während konventionelle fossile Kraftwerke 865g/kWh erzeugen, liegen Siemens Windanlagen bei 7g/kWh. Energetisch haben sie sich schon nach etwa 5 Monaten amortisiert, um die 9 Monate für offshore. Und das bei 25 Jahren Laufzeit.

        Zweck erfüllt.

    • Lieber Hr. Tarantik,

      wie sollen wir Strom einsparen, wenn wir doch auf E-Mobilität umstellen sollen? Oder alle möglichen industriellen Prozesse von Brennstoffen uas Elektrizität umstellen? Oder das gleiche bei Hausheizungen? Einfach dümmliche Parolen über „Stromeinsparung von 10 %“  hinauszublasen hilft uns da wirklich nicht weiter!

      Mfg

       

      • Also: In den letzten 20 Jahren wurde die Energieeffizienz jährlich um ca. 1% gesteigert. Effizientere Maschinen, Steuerungen, effizienteren Energieeinsatz und weniger sinnlose Verschwendung können weiterhin in 10 Jahren 10 % bringen. Es wurde nicht postuliert dass der Verbrauch reduziert wird, also kann mit der Einsparung vermehrt auf neue Techniken umgestellt werden. Darüberhinaus werden immer mehr Stromüberschüsse produziert (Winterwindstrom, Sommersonnenstrom), die für E-Mobilität und thermische Unterstützung verwendet werden können. Betonung liegt auf  Unterstützung und nicht auf eindimensional, einseitiges 100% Extremdenken, das es nie geben wird und höchstens zu Unsinnsrechnungen führt.

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