12. IKEK am 23. und 24.11.2018 Horst-Joachim Lüdecke – Jüngste Forschungsergebnisse zu Klimazyklen

Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, Bild EIKE Screenshot

Prof. Lüdecke ist Strömungs-Physiker und veröffentlicht für EIKE begutachtete Fachaufsätze zur Klimaentwicklung in wissenschaftlichen Zeitschriften; mittlerweile sind bereits elf publiziert. Insbesondere interessiert er sich für Klimazyklen und deren Ursachen, die heute von vielen Forschern im variablen Magnetfeld der Sonne vermutet werden.

In seinem Vortrag auf der IKEK-12 stellte er den Verlauf der einschlägigen Forschungsergebnisse vor, die mit einer Entdeckung des deutschen Astronoms Wilhelm Herschel am Ende des 17. Jahrhunderts beginnen und bis zu stetig an Anzahl zunehmenden aktuellen Studien reichen, wie stellvertretend etwa über die Korrelation der Sonnenaktivität mit dem Abfluss des bayerischen Ammersees. Lüdecke berichtete auf der IKEK-12 insbesondere auch über zwei seiner eigenen Veröffentlichungen zum Thema „Sonne/Klima“. Die erste, zusammen mit den Koautoren Dr. Hempelmann und Prof. Carl Otto Weiss, wurde veröffentlicht in Climate of the Past der Geophysikalischen Europäischen Union, die zweite, zusammen mit C. O. Weiss, im Open Atmospheric Science Journal.

Video des Vortrages von Prof. Lüdecke anlässlich der 12. IKEK in Düsseldorf

Die erstgenannte Studie basiert auf Thermometerreihen mit Anfangsjahren um die Mitte des 18. Jahrhunderts. Besonders auffällig zeigt sich hier der De Vries/Süss – Zyklus von etwa 200 Jahren Länge, der bereits in zahlreichen anderen Fachveröffentlichungen entdeckt und dort durchgängig dem Einfluss der Sonne zugeschrieben wurde. Die zweite Arbeit verwendet unzählige, weltweit verstreute Proxy-Temperaturreihen und erzeugt daraus eine gemittelte Global-Temperaturreihe. Diese zeigt die gut bekannten Warmperioden der Römerzeit, des Mittelalters und der Gegenwart sowie die kleine Eiszeit. Die Globalreihe kann, so weisen es Lüdecke und sein Mitautor Prof. Carl Otto Weiss nach, mit nur 4 Zyklen von etwa 1000, 500, 200 und 60 Jahren Periodenlänge bei überraschend guter Korrelation rekonstruiert werden. CO2 wird dabei überhaupt nicht benötigt. Die Rekonstruktion erlaubt zudem einen Blick in die Zukunft, denn man darf erwarten, dass eine extrem gute Übereinstimmung über 2000 Jahre auch noch für die nächsten 100 oder 200 Jahre anhält. Es zeigt sich eine zukünftige Abkühlung! Ähnliche Aussagen in Richtung zukünftiger Abkühlung finden sich auch in Fachpublikationen anderer Autoren und Forschungsvorhaben wieder.

EIKE-Pressesprecher Lüdecke vergleicht alle Ergebnisse des Sonneneinflusses aus der Fachliteratur mit den Veröffentlichungen des Weltklimarates (IPCC), der im Gegensatz zu diesen Arbeiten ausschließlich von einem menschgemachten Einfluß auf die Temperaturentwicklung ausgeht. Der Mensch soll sogar, so das IPCC, ca. 30 mal stärker auf die Klimaentwicklung einwirken als die variable Sonne. Dies bezeichnet Lüdecke als „bereits absurd“ und führt zur Bestätigung die IPCC-Klimamodelle an, welche in der Beschreibung der Erdtemperatur seit etwa 1995 im Vergleich mit den Messungen dramatisch falsch liegen. Aktuell beschäftigt sich Prof. Lüdecke mit Regenreihen und ihrer Korrelation mit der Sonnenvariabilität.

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6 Kommentare

  1. Adminschrieb am 1. Februar 2019 um 13:13

    Leider ist der Livestream verschwunden – was viel Ärger und Zeitverzug auslöste – , wir haben nur diese Aufzeichnung.

    Das beantwortet aber meine Frage leider nicht. Gab es im Anschluss eine Diskussion zum Vortrag? Wurde die vorrausgesagte Abkühlung diskutiert? Sieht herr Lüdecke die immer noch so kommen oder würde er das aufgrund neuer Erkenntnisse anders sehen?

    War keiner der hier kommentierenden dabei? Oder interessiert das einfach niemanden?

  2. Magnetfeld? Es sind die Sonnenflecken, die Auskunft darüber geben (werden) wie sich das Erdklina die nächsten Jahrzehnte ändern wird. Die Vorhersage der zuküftigen Fleckenzahl kann man hier finden:

    https://wobleibtdieglobaleerwaermung.wordpress.com/2017/01/09/schwache-sonne-kuehle-erde-wie-schwach-wird-der-naechste-sonnenzyklus-nach-2020/

    Aber was solls: Ändern wird diese Erkenntnis bei den Geldabsahnern von sog. Prognosen ohnehin nix.

    Das ist wie bei den Dieselfahrzeugen. Obwohl die Lebenszeit der Deutschen massiv zugenommen hat, trotz der irrsinnig hohen Abgas- und Teilchenzahl der Fahrzeuge, braucht man Elektrofahrzeuge, obwohl die noch mehr Energie (wird bekanntlich mit viel Dreckproduktion (Windmühlen: Insektenzerteilung) betrieben) verbrauchen.

    Es geht um zwei Dinge: Möglichst viel Geld den Bürgern aus der Tasche ziehen und deren Freiheitsrechte nach „DDR“-Manier (Kanzlerin ist ja eine überzeugte „DDR“lerin (aus freien Stücken geblieben) auf NULL zu bringen.

  3. Im Livestream gab es nach den (ersten) Vorträgen kurze Diskussionen. Wurde die hier weggelassen oder gab es zu diesem Vortrag keine Diskussion? Falls es eine gab – wurde die 2013 vorausgesagte Abkühlung (bis 2015 um 1°C) diskutiert? Sieht Herr Lüdecke die immer noch kommen oder das inzwischen anders?

  4. „…Klimazyklen und deren Ursachen, die heute von vielen Forschern im variablen Magnetfeld der Sonne vermutet werden.“

    …4 Zyklen von etwa 1000, 500, 200 und 60 Jahren Periodenlänge bei überraschend guter Korrelation rekonstruiert werden. CO2 wird dabei überhaupt nicht benötigt.

    Es zeigt sich eine zukünftige Abkühlung!“ 

     

    Ja, aber „unsere“ Politbetrüger machen trotzdem, was sie wollen.

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