Wenn die Sonne keine Rechnung schickt – wer dann?

So teuer wie eine Eiskugel? Bild Ruth Rudolph / pixelio.de

Unter der Überschrift: „Deutsche sind bereit, für die Energiewende Opfer zu bringen“ geben laut Forsa nahezu alle Befragten an, „in den letzten Jahren persönliche Verhaltensänderungen ergriffen zu haben, um das Klima zu schützen“. Ist das nicht toll? fragt sich Manfred Haferburg

Wissen Sie, was Sie für eine Kilowattstunde Stromverbrauch bezahlen? Damit können Sie eine Stunde Staubsaugen. Nun, es sind ca. 30 Eurocent, der höchste Strompreis in Europa. Die Franzosen bezahlen 18 Eurocent, die Bulgaren 10. Wenn Sie also drei Kilowattstunden einsparen, können Sie sich an der Ecke eine Kugel Eis für einen Euro leisten.

Auf der Ile Saint-Louis, der Seine-Insel inmitten von Paris, gibt es angeblich das beste Eis der Welt. Der Eismacher Berthillion ist berühmt für sein köstliches Schokoeis und den saftigen Preis von drei Euro für eine Kugel. Vielleicht kauft ja Jürgen Trittin seine Eiskugeln bei Berthillion und hat den Flugpreis mit in seine Rechnung einbezogen, als er sagte: „Die Energiewende kostet eine deutsche Familie durchschnittlich einen Euro, nicht mehr als eine Kugel Eis im Monat“ (ab 6:44 min).

Inzwischen sind es nämlich fast 2.500 Euro pro Jahr. Heute kostet die Energiewende pro Familie eine hübsche Urlaubsreise mit allem Komfort. Und zu allem Überfluss wird der ganze Aufwand ohne jeden positiven Effekt auf die Kohlendioxid-Bilanz Deutschlands getrieben. Das Geld ist aber nicht weg. Es haben jetzt Andere, beispielsweise zum Ankauf eines hübschen Schlösschens am Vater Rhein.

„Haltet den Dieb“

Ein paar Jahre, nachdem Frau Merkel ein Erdbeben und den darauf folgenden Tsunami in Japan dafür instrumentalisiert hat, um in Deutschland verfassungswidrig Kernkraftwerke stillzulegen, bezahlen deutsche Stromkunden den höchsten Strompreis in Europa. Häufig wird von Politikern darauf verwiesen, dass an diesen exorbitanten Belastungen für den kleinen Mann die gierigen Energieriesen schuld sind. Oder wahlweise die böse Industrie, die von den Energiewendekosten befreit wird. Das ist aber nur ein verzweifelter Ruf der Ertappten: „Haltet den Dieb“. In Wahrheit ist es nämlich der Staat, der am meisten von den Stromkosten absahnt. 54 Prozent des Strompreises sind Steuern und Abgaben, wohlgemerkt Abgaben von Geld, das schon einmal bei Einkommen versteuert wurde. Hurra, die „Steuerquellen“ sprudeln – schreiben die Hofberichterstatter.

Der Rest des Strompreises: 24 Prozent sind Netzentgelte, die Gier-Konzerne bekommen gerade mal 21 Prozent für Erzeugung und Vertrieb. In den vergangenen Jahren haben Steuern, Abgaben und Umlagen auf den Strompreis deutlich zugenommen. Seit 2006 stieg die Abgaben-, Umlagen- und Steuerbelastung für alle Stromkunden um 110 Prozent. Mehr als 35 Milliarden Euro zahlen Verbraucher hierfür im Jahr 2018.

Während der Stromverbrauch zwischen 2000 und 2018 nur um fünf Prozent gestiegen ist, haben sich in derselben Zeit die Einnahmen aus der Strom- und Umsatzsteuer mehr als verdoppelt, auf inzwischen über 13,5 Milliarden Euro. Der größte Profiteur der Kostensteigerungen für Strom ist somit der Bundesfinanzminister.

Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht. Die Preise für CO2-Emissionszertifikate steigen ebenfalls seit über einem Jahr deutlich. Die Grünen fordern solche Erhöhungen seit Jahren. Dies erhöht die Kosten für die Produktion von Strom. Während der Preis für ein Zertifikat lange bei vier bis sechs Euro lag, hat er sich im Verlauf des Jahres 2018 nahezu verdreifacht: Ein Zertifikat, das zum Ausstoß einer Tonne Kohlendioxid berechtigt, kostet derzeit knapp 20 Euro.

Bringt der Michel freudig erregt Opfer?

Seit zwei Jahren steigen die Preise an den Energiebörsen erheblich: Bezahlten die Unternehmen im Jahr 2016 für das Lieferjahr 2017 für eine Megawattstunde Strom durchschnittlich noch 33,51 Euro, mussten sie in diesem Jahr für Lieferungen 2019 bereits 50,56 Euro und mehr bezahlen (zeitweise lag der Wert sogar bei bis zu 69 Euro für eine Megawattstunde Strom). Die Beschaffungskosten sind für die Versorger damit im Durchschnitt um mehr als die Hälfte gestiegen.

Bezahlt werden diese Preiserhöhungen letztendlich vom Stromkunden und vom Steuerzahler. Dumm ist nur, dass dies meist dieselben Leute sind.

Hat die grüne Klimapolitik der Bevölkerung zu viel zugemutet? Wenn man einer „repräsentativen“ Umfrage des Instituts Forsa im Auftrag von WELT und des Energiekonzerns EnBW glaubt, bringt der Michel freudig erregt Opfer für die energiepolitische Geisterfahrt. Unter der Überschrift: „Deutsche sind bereit, für die Energiewende Opfer zu bringen“ geben laut Forsa nahezu alle Befragten an, „in den letzten Jahren persönliche Verhaltensänderungen ergriffen zu haben, um das Klima zu schützen“.

Laut Forsa-Umfrage ist eine große Mehrheit der Deutschen bereit, auf die gewaltigen Herausforderungen des Klimaschutzes mit einer persönlichen Verhaltensänderung zu reagieren. So gaben 85 Prozent der Befragten an, im Haushalt Energie zu sparen. 74 Prozent erklärten, häufiger auf die Nutzung von Plastiktüten zu verzichten. Immerhin 64 Prozent haben bereits Haushaltsgeräte gegen solche mit geringerem Stromverbrauch ausgetauscht. Die persönlichen Verhaltensänderungen greifen inzwischen recht weit auf den Alltag über. So erklärten 57 Prozent der Befragten, weniger Fleisch zu essen. 49 Prozent gaben an, das Auto jetzt häufiger mal stehen zu lassen. 46 Prozent erklärten zudem, jetzt auch weniger zu fliegen.

Früher hieß so etwas Propaganda

Checkt bei Forsa kein Meinungsforscher mehr seine Ergebnisse an der Realität? Komischerweise decken sich diese Aussagen nämlich absolut nicht mit den Statistiken über Fleischkonsum und Fliegen. Da hat Forsa wohl irrtümlich den Vegetarierverband VEBU und die Selbsthilfegruppe Aviophobie befragt. Laut Forsa ist inzwischen fast jeder Dritte (31 Prozent) grundsätzlich zur Anschaffung eines Elektro- oder Hybridautos bereit. Und tatsächlich, der Marktanteil solcher Fahrzeuge hat sich 2017 von 0,8 Prozent auf volle 1,6 Prozent erhöht. Auch die Zahl der Personenkilometer im PKW nimmt seit 20 Jahren kontinuierlich zu. Von „Auto stehen lassen“ ist da nichts zu erkennen.

All diese Fakten zeigen recht hübsch, was der geneigte Leser von Forsa-Studien über die Energiewendebegeisterung der Deutschen zu halten hat. Früher hieß so etwas Propaganda, heute sagt man modern „Fake-News“.

Unverdrossen instrumentalisieren die deutschen Grün/Rot/Schwarzen Weltuntergangsszenaristen den heißen Sommer 2018 (die Rede vom Klima- und Energieexperten Hofreiter muss man gesehen haben), um nun auch noch aus der Kohle auszusteigen. Die Kanzlerin hat extra eine Kohleausstiegskommission aus lauter Fachleuten zusammengetrommelt, um das alles ausrechnen zu lassen.

Ich wage mal eine Prognose. Wenn wir nicht vorher einen katastrophalen Blackout hinlegen, dann landen wir in fünf Jahren bei einem Strompreis von 50 Cents pro Kilowattstunde. Dann sind wir nicht nur Strompreis-Europameister, dann sind wir endlich wieder Weltmeister. Nicht im Fußball, aber im Strompreis. Das gerne gebrachte Opfer wäre dann für eine deutsche Durchschnittsfamilie so um 4000 Euro pro Jahr. Das sind etwa 1300 Kugeln bestes Schokoeis von Berthillion, also mehr als 100 Kugeln im Monat. Nicht zu sprechen von den 4000 Kugeln Normaleis pro Jahr, das wären dann täglich 11 Kugeln – Bon Appetit.

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

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32 Kommentare

  1.  

    Admin 15. November 2018
    Ich wage mal eine Prognose. Wenn wir nicht vorher einen katastrophalen Blackout hinlegen, dann landen wir in fünf Jahren bei einem Strompreis von 50 Cents pro Kilowattstunde.

    Was macht der schlaue Bürger und Betriebe im Jahr 2023 bei 50 Cents pro Kilowattstunde Netzstrom + Blackout ?

    Ich mach eine Prognose:

    Photovoltaik aufbauen

    Akku dazu

    kWh Preis im Strommix (PV-Strom+Netztstrom) ist unter 25 Cent.

    • Ein sehr guter Vorschlag, Herr Andreas Hauser.

      Welche PV-Anlagen haben Sie, als einer der seltenen Weitsichtigen, schon heute in Betrieb?

  2. Belastbarkeitssyndrom:

    Der deutsche Bürger scheint schon außerordentlich belastbar zu zu sein ohne gleich auf die Barrikaden zu gehen.  Mit der vermittelten Selbstschuld an irgendwelchen angeblichen Katastrophen oder Krisen (Klima) duldet er widerstandslos die ihm auferlegte Last .

    In Frankreich wäre das undenkbar.(siehe aktuelle Proteste gegen hohe Dieselpreise)

    Wie Goethe doch einst recht hatte.

    „Das schlimmste was der Menschheit je widerfahren könnte ist wenn sie schlecht über sich selbst denkt “

    Und ich sage: „lauft, lauft ihr Lemminge,  lauft!“

    Im Gegensatz zu den Lemmingen tun die Menschen das teil’s voller Überzeugung, wehenden Fahnen und bei vermeintlich vollem Bewusstsein

    Das ist absurd…..

    MfG

    Christian Möser Zimmerer

  3.  

    Admin 15. November 2018
    Seit zwei Jahren steigen die Preise an den Energiebörsen erheblich: Bezahlten die Unternehmen im Jahr 2016 für das Lieferjahr 2017 für eine Megawattstunde Strom durchschnittlich noch 33,51 Euro, mussten sie in diesem Jahr für Lieferungen 2019 bereits 50,56 Euro und mehr bezahlen (zeitweise lag der Wert sogar bei bis zu 69 Euro für eine Megawattstunde Strom).

    Das ist doch für den Verbraucher eine gute Nachricht, da die EEG-Umlage die Differenz zwischen Börsenpreis und EEG-Auszahlung ausgleicht und ein steigender Börsenpreis die Differenz verringert.

    Bei 3 ct. Börsenpreis sind das z.B. 13 Cent das über das EEG eingesammelt werden muss und bei 6 ct. Börsenpreis nur 10 ct. die beim EEG aufschlagen.

    Das die EEG-Umlage eine versteckt Subventionierung der Großabnehmer ist sollte ja jeder eigentlich bereist ab 2010 verstanden haben wo das eingeführt wurde das der EE-Strom über die Börse verkauft werden muss.
    .

    • „Das die EEG-Umlage eine versteckt Subventionierung der Großabnehmer ist sollte ja jeder eigentlich bereist ab 2010 verstanden haben wo das eingeführt wurde das der EE-Strom über die Börse verkauft werden muss.“

      Albern und ahnungslos!

    • Bei steigendem Strompreis steigen aber auch die Ausnahmen für die Industrie. Die Rechnung geht also nicht ganz auf. Aber die Grundaussage ist korrekt. Für die Industrie, welche quasi von allen Umlagen befreit ist, bedeutet der Preisanstieg aber eine massive Belastung. Bislang hatte die deutsche Industrie mit die günstigsten Preise in der EU. Das könnte sich jetzt ändern, wobei ich nicht weiß wie es in den anderen Länder wegen der CO2-Abgabe aussieht

      •  

        C.Hansen 17. November 2018 um 11:18
        Bei steigendem Strompreis steigen aber auch die Ausnahmen für die Industrie. Die Rechnung geht also nicht ganz auf.

        Das müssten Sie mal etwas konkretisieren.

        Das EEG-Industrieprivileg hängt doch erst mal am an der Strommenge und dann kommt doch erst das Kostenverhältnis.
        .

      • C. Hansen: „Bei steigendem Strompreis steigen aber auch die Ausnahmen für die Industrie.“

        Was passiert, wenn es diese Ausnahmen nicht gibt? Dann steigen die Endverbraucherpreise, weil die Kosten auf die Endprodukte umgelegt werden. Nur mal so als Beispiele,weil ich das vor einigen Jahren gelesen hatte: Bei Soja ist der Energieverbrauch recht hoch. Das muss mehrmals aufgeheizt werden, weil dort natürliche giftige Chemikalien entfernt werden müssen. Da haben die grünen  Veganer ein Kostenproblem, wenn die  Lebensmittel aus Soja essen wollen. Der Energieverbrauch und „CO2-Ausstoß“ bei veganen Lebensmitteln wird heute vollkommen weggelassen.

  4. Mind. 39% sind gegen Energiewende!

    das ergab diese Forsa-Umfrage.

    „Während 16 Prozent lieber auf neue Zukunftstechnologien warten würden, anstatt weitere Belastungen in Kauf zu nehmen, sprachen sich immerhin 12 Prozent für die Rückkehr zur Atomenergie aus, elf Prozent für die Beibehaltung konventioneller Energiequellen.“

    Also, 16%+12%+11% => schon 39% würden die Energiewende stoppen und was anderes machen.

    Das ist doch schon was! Noch ein Blackout hier und da, und nächste Erhöhung der Stromkosten kommt auch bestimmt, und dann haben wir 70% gegen Energiewende.

    • A. Shevart 16. November 2018 um 10:39
      „Während 16 Prozent lieber auf neue Zukunftstechnologien warten würden, anstatt weitere Belastungen in Kauf zu nehmen, sprachen sich immerhin 12 Prozent für die Rückkehr zur Atomenergie aus, elf Prozent für die Beibehaltung konventioneller Energiequellen.“

      Also, 16%+12%+11% => schon 39% würden die Energiewende stoppen und was anderes machen.

      Ihre Rechnung „16%+12%+11% => schon 39%“ ist etwas seltsam.
      16%+12%+11% = 39% oder nicht ?

      Und wo kommen den die 16% her?

      „Während 16 Prozent lieber auf neue Zukunftstechnologien warten würden“

      Das kann aber auch sein das 16% auf z.B. bessere und preiswertere Akkutechnik warten möchte.
       

       
      Das kann aber auch sein das 16% der ist Stand so in Ordnung ist und sich nichts ändern soll.
       
      Das 1 zu 1 als Ablehnung zu rechnen ist etwas gewagt Herr A. Shevart.

      „Wenn man einer „repräsentativen“ Umfrage des Instituts Forsa im Auftrag von WELT und des Energiekonzerns EnBW glaubt“

      Nachgefragt:
      Wo ist den die Forsa im Auftrag von WELT und des Energiekonzerns EnBW veröffentlicht ?

  5. Immerhin ermöglicht der sinnfreie Öko-Hype einem Klage-Verein wie der DUH, (Deutsche Umwelthilfe) unter Führung eines Herrn Resch, zum eigenen Broterwerb Strafen gegen Jedermann zu verhängen, sich als Klima-„Retter“ auf ein Gutmenschen-Podest zu stellen und den Grünen Wählerstimmen von Menschen zu verschaffen, die wegen der erfolgreichen Indoktrination auf allen Bildungswegen, in allen ÖR-Medien und auf jedem grünen Wahlplakat tatsächlich glauben, das Klima sei menschengemacht und könne daher durch Menschenwerk auch beeinflußt werden.

    Diese Fehl-Entwicklung in die richtige Richtung umzulenken gelingt nur, wenn auf allen Bildungswegen grüne Ideologie durch naturwissenschaftliche Sachkunde von den tatsächlichen Wirkmechanismen ersetzt werden kann. Und das beginnt beim Lehramt-Studium und reicht bis in die inhaltliche Gestaltung der Schul- und Lehrbücher.

    Für viele der heutigen Erwachsenen kommt das leider zu spät, wie der Zuwachs an Wählerstimmen für die Grünen beweist. Dazu kommt fatalerweise, dass viele Entscheidungsträger in der Politik ebenfalls die nötige Fachkunde vermissen lassen und sich von Apologeten einer neuen Weltordnung durch eine ‚Große Transformation der Gesellschaft‘ beraten lassen müssen, die gut daran verdienen und sich schon geachtete Positionen in der Politik verschaffen konnten: Ein weiterer fataler Fehler des Merkel-Regimes.

  6. Was mich trotz allem interessieren würde. Wie verstecken sich die Mehrkosten von angeblich 2500 €/a in meiner Stromrechnung in Höhe von 1200 €/a?

    Denke mal, Herr Trittin ist nicht der Einzige, der mal nachrechnen muss.

    • Lieber Hr. Stamm,

      Sie zahlen nicht nur direkt, sondern auch indirekt über alles, was Sie kaufen. Der Bäcker bezieht überteuerten Strom, der Hersteller Ihres Autos auch, etc. So gut wie jedes deutsche Produkt bzw. jede deutsche Dienstleistung, die Sie bezahlen, beinhaltet einen für sie unsichtbaren Stromkostenanteil. Nur 25 % des Stroms werden privat verbraucht, der Rest geht in Verwaltung, Gewerbe und Industrie, und die müssen ihre Kosten über die Preise wieder hereinholen.

      Mfg

      •  
        Sehr geehrter Her Fred Mueller,
        Sie haben die Frage des Herrn Stamm sehr schön beantwortet.
        Wenn Sie aber schreiben: Zitat: „[…] ….und die müssen ihre Kosten über die Preise wieder hereinholen. […].“ ,passiert der gleiche Denkfehler,den die US-Farmer machten,als Sie den Börsenmaklern ihre erträumte Ernte in der Zukunft abgetreten haben.
        Das europäische Verbundnetz zur Bereitstellung von Elektrischer Energie für Jedermann,ist kein Marktplatz für Spekulanten und Heuschrecken.Es war und bleibt ein Irrtum in der Geschichte,dass alles über den Markt reguliert werden kann.
        Wir hatten uns hier schon öfters in den Haaren beim Thema „Leistung und Energie“:
        Der Unterschied zwischen beiden Größen ist optisch zwar nur die Zeit.Physikalisch ist aber eine einfache Multiplikation nur erlaubt,wenn der individuelle elektrische Strom tatsächlich fließt und gegen Erdpotenzial gemessen wird.
        Im Verbundnetz auf der obersten Ebene wird ein elektromagnetisches Wechselfeld aufrecht erhalten mit einem Potenzial von plus minus 400 Kilovolt.Nur dieses Potenzial ermöglicht die berühmte Kilowattstunde für jedermann und jederzeit.Und wer dass nicht selbstständig leisten kann,hat in diesem Netz nichts zu suchen.
        Wenn Bevölkerung und Volksvertreter dass momentan anders sehen, bleibt nur die Geschichte mit der Postkutsche…
        Und diese Kutsche wird wenden.Nur Geduld braucht man da schon.Was in mittlerer Weile 71 Jahren versäumt wurde,lässt sich nicht in einem Jahr ändern.Wenn es Ihnen gelingt diese Geduld auf zu bringen,erleben Sie es noch,mit welcher Bedeutung das Wort Energiewende in die Geschichte eingeht.
        Mit herzlichem Glückauf

         

  7. Ich frage mich schon seit längerem, wegen den Forsa Umfragen ,mich hat noch nie einer gefragt! Aber meine Meinung würde denen bestimmt nicht gefallen .Denn warum sollte ich CO2 sparen ? Aus welchem Grund? Weshalb sollte ich mir ein Elektroauto kaufen, weswegen? Und so weiter. Ich verzichte auch nicht auf Flugreisen oder Kreuzfahrten 🚢! Denn das hat keinen Einfluss auf unser Wetter und damit auch längerfristig auf das Klima.

  8. Was ist das schlimmste an dieser (sorry) schwachsinnigen Energiewende!

    Es wird nicht nur nichts bewirkt, es wird das genaue Gegenteil von dem bewirkt, was sie bewirken soll.

    Wenn es einen menschengemachten Klimawandel gäbe und

    wenn wir (in Deutschland) etwas daran ändern könnten und

    wenn wir etwas daran ändern sollten,

    dann hätte man die Kenkraft massiv ausbauen müssen.

    Und was macht die Regierung? Verbietet die Kernkraft…

    Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode Shakespeare, Hamlet

  9.  
    Aus Aphorismen zum Nachdenken und Zitieren, Sequenzen von Skepsis von Raymond Walden:
    Der braunen Totalverirrung folgt nun der grüne Hirnriss – nicht per Diktatur, sondern vom geblendeten Volk frei gewählt!

    • Sehr geehrter Herr Walden,

      auch die Nationalsozialisten unter Hitler sind durch eine demokratische Wahl an die Macht gekommen. In der DDR wurde mit schöner Regelmäßigkeit die bestehende realsozialistische Ordnung durch Wahlen bestätigt. Glauben Sie nicht, das solche Wahlen wie in der DDR in der heutigen BRD unmöglich wären. Schauen Sie nach Hessen. Dort gab es in fast 100 von rund 500 Wahlkreisen Auffälligkeiten und Fehler, die korrigiert werden mussten. Das führte aber nicht dazu, dass die Wahl wiederholt oder wenigstens neu ausgezählt wird. In Folge kann man nur raten, in wie vielen anderen Wahlkreisen geschickter betrogen wurde, so dass man es nicht sofort am Wahlergebnis merkt (20% – 50% – oder mehr?). Man kann nur erschreckt feststellen, dass die Wahlen in Hessen mindestens im gleichen Umfang manipuliert wurden, wie die letzte Wahl in der DDR – ohne dass irgendetwas passiert. Das riecht nicht nur nach der dritten Diktatur in Deutschland in den letzten 100 Jahren.

      Die extrem steigenden Strompreise in Deutschland geben Anlass zur Hoffnung, dass in Deutschland die Mehrheit doch noch was merkt. Ob es dann aber nicht zu spät ist (s. Hessen)???

      MfG

      •  
        Sehr geehrter Herr Langer,
        vielen Dank für Ihre korrekte Anmerkung.
        Die NSDAP kam demokratisch an die Macht und vollzog danach als Diktatur ihre Schandtaten. Die sogenannte aktuelle Energiewende erfolgte in einem noch demokratischen Deutschland und wurde durch Wiederwahl der einsam verantwortlichen Kanzlerin bestätigt.
        Das ändert freilich nichts an der Tatsache, dass über die Energiewende an sich nie demokratisch debattiert und abgestimmt wurde.
        Im Folgenden drei weitere meiner Sequenzen von Skepsis (Nr.3947, 4095 und 4142) zur ergänzenden Charakterisierung der Lage:
        3947
        Über die Energiewende wurde nie abgestimmt, sie ist darüber hinaus im Detail unabgestimmt, das heißt, sie ist unstimmig.
        4095
        Politisch grün vollzieht sich Deutschlands Ideologiewechsel mit brauner Methodik: Der mündige Bürger ist unerwünscht, wird als Verschwörungstheoretiker und als Populist verleumdet. Deutschland reinkarniert undemokratisch, intolerant, in grüner wissenschafts- und bildungsferner Bodenständigkeit und trachtet nach Bevormundung der Welt, nicht zuletzt durch seine traditionell verheerende Waffentechnik.
        4142
        Juristische Urteile über die Einhaltung ideologisch festgesetzter Grenzwerte einzuholen, statt für objektive Wissenschaftlichkeit zu sorgen, offenbart die Mentalität von Hexenverfolgungen und Inquisition.
        Freundliche Grüße!

        •  

          Raymond Walden 16. November 2018 um 17:49
          Über die Energiewende wurde nie abgestimmt

          Wenn der Bundestag über das EEG abgestimmt haben, so haben zumindest alle Parteien mindestens ein mal zugestimmt.

          Jetzt könnte man sagen das Parlamentarische Demokratie nicht immer die Mehrheitsmeinung der Bürger widerspiegelt.

          Da sind Bürgerentscheide aussagekräftiger.

          Da kommt der Bürgerentscheid „Raus aus der Steinkohle!“ wir gerufen.
          Da haben sich die Münchner mit über 60% für den Kohle-Ausstieg bis 2022 entschieden.
          https://www.muenchen.de/aktuell/2017-10/infos-zum-buergerentscheid-raus-aus-der-steinkohle.html

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