Kohlenstoff-Kolonia­lismus zurück­weisen!

Kann für die Entwicklungsländer Afrikas stehen, die ihre Entwicklung jetzt selbst in die Hand nehmen: Mosambik. Bild: Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de

Paul Driessen und David Wojick
Die African Development Bank bricht mit Anti-Fossile-Treibstoffe-Banken, um Kohleenergie und Aufblühen zu finanzieren.
Vor Kurzem haben wir erklärt, wie Multilaterale Entwicklungsbanken [Multilateral Development Banks (MDBs)] den AGW-Alarmismus heranziehen, um eine Kreditvergabe-Politik zu rechtfertigen, die Kredite für den Aufbau einer auf fossilen Treibstoffen basierenden Stromversorgung verweigern, die teure und unzuverlässige erneuerbare Quellen fördert und damit einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, arme Nationen in Armut zu halten.


Mit einer glänzenden Zurschaustellung von Menschlichkeit und gesundem Menschenverstand hat jetzt die African Development Bank (AfDB) seine Beziehungen zur Weltbank und deren den Kohlenstoff-Kolonialismus unterstützenden Gesinnungsgenossen abgebrochen. Die AfDB hat angekündigt, dass sie wieder Projekte zur Energieerzeugung auf der Grundlage von Kohle und Gas fördern wird. Der Präsident der AfDB Akinwumi Adesina drückt es so aus: „Afrika muss seinen Energiesektor mit dem entwickeln, was es hat!“

Adesina weiter: „Die entscheidende Voraussetzung für Afrika ist die Energieerzeugung. Der Kontinent weist die geringste Elektrifizierungsrate der Welt auf. Der Energieverbrauch pro Kopf in Afrika beträgt geschätzt 613 kWh pro Jahr. Man vergleiche dies mit dem Energieverbrauch in Europa mit 6500 kWh und in den USA mit 13.000 kWh. Energie ist mit großem Abstand oberste Priorität in Afrika.

Ja, die Investitionen sind teuer, aber die langfristigen Ergebnisse werden diesen Preis weit übertreffen. Um den allgemeinen Zugang zu Strom zu beschleunigen, investiert die Bank 12 Milliarden US-Dollar in den Energiesektor und bemüht sich um Mobilisierung von 45 bis 50 Milliarden Dollar von anderen Partnern“.

Nur 1 Stunde am Tag Strom

Überträgt man dies in verständliche Alltagszahlen, dann bedeuten diese Zahlen, dass der Strom, welcher überhaupt erst einen modernen Lebensstil ermöglicht ebenso wie Arbeitsplätze, Produktivität, Lebensstandards, Gesundheit, Kommunikation, Computer, Unterhaltung und Lebensspannen, den Afrikanern nur in erbärmlichen 4,7% von dem zur Verfügung steht, auf was sich die Amerikaner stützen. Man stelle sich einfach mal vor, Strom nur 1 Stunde am Tag zur Verfügung zu haben … 8 Stunden pro Woche … 411 Stunden pro Jahr – zu total unvorhersagbaren Zeiten, für wenige Minuten, Stunden oder ein paar Tage am Stück. Und das zu einem Preis, der dreimal so hoch ist wie der, den Amerikaner zahlen müssen.

Man versuche mal, auf diese Weise zu leben – oder mit Wind- und Solarsystemen, welche einfach nur sporadisch und unzuverlässig Strom erzeugen – und vielleicht den Pro-Kopf-Strom auf 10 bis 15% des US-Niveaus steigen lässt.

In Botswana, Mosambik, Südafrika, Zimbabwe und vielen anderen afrikanischen Ländern südlich der Sahara gibt es riesige Kohlevorkommen. Der staatliche Stromversorger in Südafrika Eskom schätzt, dass die 53 Milliarden Tonnen an Kohlereserven noch für 200 Jahre den Bedarf decken können! In vielen Ländern gibt es auch enorme Erdgas-Ressourcen.

Diese fossilen Treibstoffe dürfen nicht ignoriert und „im Boden gelassen werden“, um es den Öko-Imperialisten recht zu machen.

Die AfDB wird von der Trump-Regierung unterstützt, welche hinter dieser neuen Politik steht. Die USAID von Trump hat jetzt das Energie-Afrika 2.0-Programm aufgelegt, eine bedeutende Aktualisierung des Programms aus der Obama-Ära, welches erneuerbare Energie fördern und die Verwendung bezahlbarer fossiler Treibstoffe verhindern sollte.

USAID sagt, dass Energie Afrika 2.0 „eines der größten öffentlich-privaten Partnerschaften“ ist in der Historie der Entwicklungshilfe ist, mit Verpflichtungen von über 54 Milliarden Dollar von seinen über 150 Partnern im öffentlichen und privaten Sektor“.

Das Obama-Programm hatte es fertig gebracht, Finanzmittel für gerade mal 7300 MW Stromerzeugungs-Kapazität bereitzustellen (15% dessen, was Deutschland im Jahre 2016 mit Kohle erzeugt hat!) – und das meiste davon bestand in teuren und unzuverlässigen Wind- und Solar-Einheiten. Sogar Bloomberg sagte, dass die „Signatur-Initiative für Afrika“ von Präsident Obama „weit hinter deren Zielen zurückgeblieben war“ (hier) und weniger als 5% des versprochenen Stromes erzeugt hat. Außerdem war fast dieser gesamte Strom nur sporadisch verfügbar und teurer Wind- und Solarstrom – was hunderte Millionen Afrikaner „im Dunklen“ beließ.

Der einzige fossile Treibstoff, der potentiell unter Obamas Programm noch erlaubt war, war Erdgas. Aber selbst diesbezüglich hat es die Overseas Private Investment Corporation abgelehnt, den Bau eines 130-MW-Kraftwerkes in Ghana zu unterstützen, welches sauberes Erdgas verbrannt hätte, das sonst „abgefackelt“ und verschwendet worden wäre.

Der USAID-Administrator Mark Green sagte, das neue Ziel von Power Afrika seien 20.000 MW bis zum Jahr 2020, und zwar mittels „bezahlbarer, zuverlässiger Energie“, womit in den meisten Fällen Kohle gemeint ist. In größerem Rahmen hat die Trump-Regierung eine „global fossil fuel alliance“ auf den Weg gebracht. Energieminister Rick Perry nennt dies oft einen „neuen Energie-Realismus“ bei der Entwicklung des globalen Energiebedarfs und sagt, dass fossile Treibstoffe absolut unabdingbar seien für Entwicklungsländer, vor allem in denjenigen, in denen die Menschen immer noch keinen Strom haben.

Sogar in Südafrika, dem am meisten elektrifizierten und fortschrittlichsten Land im Afrika südlich der Sahara, bedeutet eine unzureichende Stromversorgung zu häufig Stromverknappung, welche die Produktivität von Firmen und Bergbau beeinträchtigt sowie Krankenhäuser und Schulen weit unterhalb optimaler Niveaus arbeiten lässt. Die Raten der Müttersterblichkeit sind 35 mal höher als in den USA, die Tuberkulose-Raten 230 mal höher, und Tausende sterben immer noch jedes Jahr an Lungen- und Darmkrankheiten.

Aber die Kohlenstoff-Kolonialisten der Weltbank haben trotzdem Südafrika brüskiert, als das Land einen Kredit zur Fertigstellung des Kohlekraftwerkes Medupi beantragte – trotz fortschrittlicher Verfahren zur Verschmutzungskontrolle. Mit der Behauptung, dass das Projekt Klima- und Nachhaltigkeits-Ziele verletzt, haben der Sierra Club und andere Agitatoren die Bank gedrängt, den Antrag abzulehnen. Die Obama-Regierung stimmte ultimativ „present“ [?] und der Kredit wurde nur durch eine Mehrheit anderer Mitgliedsländer bei der Weltbank genehmigt.

16% der Weltbevölkerung – und 53% ohne Strom

Lässt man Südafrika einmal außen vor, „erfreuen“ sich die Nationen südlich der Sahara an einem minimalen Stromverbrauch von 181 kWh pro Kopf und Jahr, das sind 1,4% des Stromverbrauchs eines normalen Amerikaners! Tatsächlich leben in Afrika 16% der Weltbevölkerung – und 53% der Weltbevölkerung ohne Stromanschluss! Da ist es kein Wunder, dass Botswana, Kenia, Tansania und andere Länder ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen und Dutzende Kohlekraftwerke errichten.

Prof. Rosemary Falcon weist darauf hin, dass saubere Kohle nicht nur praktikabel, sondern auch die billigste Art ist, Strom zu erzeugen auf einem Kontinent, wo doppelt so viele Menschen wie die USA Einwohner haben ohne Strom leben müssen. Ihre „Forschungsgruppe nachhaltige Kohle“ entwickelte ein Verfahren, mit welchem Kohle minderer Qualität von Kohle besserer Qualität unterschieden werden kann. Die Kohle minderer Qualität wird gebrochen und alle Komponenten entfernt, die nicht gut brennen. Diese dann in fortschrittlichen Kohlekraftwerken zu verbrennen erzeugt mehr Strom mit „weniger Asche, weniger Rauch, mehr Wärme und längerer Brenndauer“. Das ist saubere Kohle.

Jedes Land könnte so verfahren, falls nur der „politische Wille“ dafür vorhanden wäre, sagt der Nigerianer Sam Bada, Mitglied in Falcons Team. „Ich bin es leid, von Menschen in reichen Ländern belehrt zu werden, welche niemals auch nur einen Tag ohne Strom leben mussten. Vielleicht sollten sie einfach nach hause gehen und ihre Kühlschränke, Heißwasserbereiter, Laptops und Lichter ausschalten. Dann sollten sie monatelang so leben und uns sagen, die wir Jahre lang unter diesen Umständen gelitten haben, keine Kohle zu verbrennen“.

All dies hilft zu erklären, warum die AfDB das macht, was alle MDBs tun sollten. Sie hat 12 Milliarden Dollar für ein Programm bereitgestellt mit der Bezeichnung „New Deal on Energy for Africa”. Mr. Adesina sagt dazu: „Afrika hat viel Energiepotential, aber das Potential allein erzeugt gar nichts. Wir können nicht damit fortfahren, Afrika als den ,dunklen Kontinent‘ zu begreifen. Wir müssen unsere Pläne beschleunigen, um Afrika mit Licht und Energie zu versorgen“.

Technologien „grüner“ Energie existieren nicht … außer in Klassenräumen, Computermodellen, IPCC-Berichten, Al Gore-Lektionen und befürwortender Literatur.

Es hilft zu erklären, warum Afrika, China, Indien, Indonesien und andere es ablehnen, den Verbrauch von Kohle und Gas einzuschränken – und es gleichermaßen ablehnen, sich auf „grüne“ Energie-Technologien zu verlassen, die nicht existieren … außer in Klassenräumen, Computermodellen, IPCC-Berichten, Al Gore-Lektionen und der Literatur von Unternehmen erneuerbarer Energie.

Behauptungen der Art, dass 97% aller Wissenschaftler darin übereinstimmen, dass wir vor einem „Kipp-Punkt“ des vom Menschen verursachten Klimawandels stehen, sind nur dann richtig, wenn man über Bürokraten, Aktivisten und Klimatologen spricht, die üppige Gelder der Steuerzahler einsacken und die Menschen für ein vermeintliches Klima-Chaos verantwortlich machen. Jenseits des Tellerrandes, über den sie nie schauen, gibt es zuhauf rationale wissenschaftliche Diskussionen über globale Erwärmung und Abkühlung, die Segnungen von Kohlendioxid und eine ganze Palette damit zusammenhängender Themen: hier, hier, hier, hier, hier und hier, um nur einige zu nennen.

Und wie kann irgendjemand vermeintliche Klimaprobleme vergleichen mit den sehr realen, unmittelbaren und tödlichen Problemen der Dritten Welt, verursacht und verewigt, indem die Menschen dort gezwungen werden, sich weiterhin auf Holz, Holzkohle und Dung zu verlassen – also die Treibstoffe, die zu Armut, Elend, Krankheit und frühen Tod führen? Die Menschen in diesen Ländern sind keine entbehrlichen Versuchstiere, mit denen man Programme erneuerbarer Energie ausprobieren kann. Sie dürfen nicht länger so behandelt werden.

Viele Länder unterzeichneten das Paris-Abkommen, weil man ihnen zahllose Milliarden Geld für Abschwächung, Anpassung und Kompensation versprochen hatte. Der Green Climate Fund [auf Deutsch beim EIKE hier] ist inzwischen praktisch außer Betrieb. Dessen Direktor ist zurückgetreten, und nahezu niemand bedauert das. Eigentlich sollte das ein weiterer lauter globaler Weckruf sein.

Entwicklungsländer erkennen immer mehr, dass sie weitgehend auf sich gestellt sind. Andere Nationen sollten ihnen folgen und diese tragische Faszination für das Zauberpulver ,grüne Energie‘ ablegen. Die Welt braucht nach wie vor Öl, Gas, Kohle, Kern- und Wasserkraft – also die Treibstoffe, welche moderne Lebensstandards, Wohlstand, Gesundheit und gutes Leben überhaupt erst möglich machen.

Paul Driessen is senior policy analyst for the Committee For A Constructive Tomorrow and author of books and articles on energy, climate change and economic development. David Wojick is an independent analyst specializing in science and logic in public policy.

Link: https://www.iceagenow.info/rejecting-carbon-colonialism/

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11 Kommentare

  1. Von allen Argumenten gegen erneurbare Energien, die ich je gelesen habe muss das wohl das verlogenste überhaupt sein.

    Schon allein das sich die größte, reichste und mächtigste Industrie auf dem Planeten, plötzlich für die armen Afrikaner stark macht, finde ich verdächtig, Moral gehört eigentlich nicht zu deren Geschäftsmodell.

    Die Minen aus denen die Kohle gefördert wird werden sicher nicht nach westlichen Umwelt- und Arbeitsschutzstandarts betrieben, zudem werde die Menschen die auf dem Gebiet leben meist einfach vertrieben. Ich glaube auch keine Minute das die umrissene ’sauber Kohle Technologie‘  von Prof. Rosemary Falcon ausgerechnet in Afrika anwendung findet.

    Es geht hier nur darum die Rohstofflager zu entwickeln um die Rohstoffe billig (ohne Umweltschutz und zu Billiglöhnen) zu fördern und sie dann zum gößten Teil zu exportieren.

    Fragen Sie doch mal im Niegerdelta nach welche ‚Segnungen‘ die fossile Industrie gebracht hat: Umweltverschnutzung, Krieg, Unterdrückung. Menschen die sich früher vom Delta ernähren konnten klauen jetzt Öl aus der Pipeline und kochen selber Benzin daraus um zu Überleben, den die Umwelt von der sie früher lebten ist verseucht. Fortschritt a la Exxon…

    Oder in Kolumbien der größten Steinkohlemiene der Welt: Der Río Ranchería fließt durch das Abbaugebiet und soll in den nächsten Jahren auf einer Länge von 26 Km umgeleitet werden. Der Fluss ist die wichtigste Wasserader der Halbinsel La Guajíra, versorgt 250.000 Menschen mit Wasser und spielt im spirituellen Leben der Wayúu eine zentrale Rolle.
    Die Kohlezüge mit durchschnittlich einhundert Waggons durchqueren im 30-Minuten-Takt die Halbinsel. Die Menschen, die entlang der Strecke leben, sind seit Beginn des Kohlebooms konfrontiert mit betäubendem Lärm, Staub und schweren Unfällen. Trotz des Kohlebergbaus und den daraus resultierenden Steuern und Abgaben, die von den Minenbetreibern seit 30 Jahren an den kolumbianischen Staat gezahlt werden, zählt das Departamento La Guajira heute zu den ärmsten Regionen Kolumbiens.

    Es wird auch den Afrikanern auf dem Land ohne Strom nichts nutzten das ein Kohlekraftwerk gebaut wird, den der Strom wird nicht zu Ihm kommen und Überlandleitungen falls sie den mal gebaut werden sollten werden in Afrika immer gerne geklaut, wegen des Kupfers. Das Beispielhaft genannte Südafrika hat einen der höchsten Strompreise der Welt.

    Wenn der Fossilen Industrie wirklich am wohl der Afrikaner interessiert wären, hätte man die ja schon mal ansatztweise in den letzten 80 Jahren elektrifizieren können, den das ist ja keine neue Technologie und devestment-aktion gibt es erst ein paar Jahre.

    Inselnetzte mit erneuerbaren machen für die Landbevölkerung wesentlich mehr Sinn, den die Brauchen keine langen Leitungen, können in Eigenregie eines Dorfes verwaltet werden und bei drohenden Katastrophen (durch Krieg oder Umwelt) abgebaut und in Sicherheit gebracht werden. So kämen die Menschen überhaupt erstmal zu Strom, schnell und ohne ausgebeutet zu werden.  Zentrale Strukturen werden In Afrika so wie es ist nicht funktionieren, jedenfalls nicht halb so gut wie dezentrale.

    Ach, ja und zu Wasser: Bergbau senkt den Grundwasserspiegel und Kohlekraftwerke brauchen Große Mengen an Wasser… war da nicht was in Kapstadt mit „day-zero“???

    Insgesammt scheint mir das vorgebrachte moralische Statement in keiner Weise haltbar.

  2. Noch dringender als Energie brauchen die Menschen in Afrika Wasser, und das geht ihnen wegen des Klimawandels gerade aus.

    • Das ist doch reiner Blödsinn! Klimawandel gibt es seit vielen Millionen Jahren, und erst jetzt soll Afrika dadurch das Wasser ausgehen? Das glauben Sie doch selbst nicht!

       

    • Herr Rudolf, das Wasser geht in Afrika nicht wegen des Klimawandels aus sondern weil das Klimamodelle a la Schellnhuber so prophezeien und dazu noch mit dem Ruf nach Anerkennung sog. „Klimaflüchtlinge“. Wasser ist im Untergrund von Afrika noch genug vorhanden, man braucht nur Pumpen um das fördern zu können. Um diese zu betreiben, braucht man aber keine Windmühlen und Solarzellen sondern Gas- oder Kohlekraftwerke, deren Bau aber von IWF etc. nicht finanziert wird, wie im vorherigen Bericht dargestellt. Außerdem sei daran erinnert – und dass musste selbst Herr Schellnhuber eingestehen – wird der Sahel nachweislich grüner, eben wegen des Klimawandels und ohne das der Mensch irgend etwas dazu getan hat oder tun kann.

    • Mal nachgedacht, wie man an Wasser kommt? Energie ist die Voraussetzung dazu. Wer über Energie verfügt, kann an Wasser kommen. Also wäre es wohl nur logisch, daß Menschen über (möglichst) billige Energie verfügen können sollten, um (auch) an Wasser zu kommen. Und das gilt nicht nur für Afrika. Ohne Energie kein Wasser.
      Chris Frey hat schon recht, reiner Blödsinn, was Sie da verzapfen.

    • @Carsten Rudolf – das Thema würde ich gerne mal eingehend mit Ihnen diskutieren. Vielleicht haben Sie ja Erkenntnisse, die wir hier nicht haben. Schicken Sie dem Admin Ihre Kontaktdaten, dass er sie an mich weiterleitet, denn ich habe schlechte Erfahrungen damit gemacht, hier Mailadressen und Telefonnummern öffentlich kundzutun.

      Herzlichst, Ihr Klaus Ruptich

  3. Das hat doch klare Gründe: Da Solarzellen und Windmühlen (da wo in Afrika genug Wind weht) für die Banken die höchsten Kreditsummen und damit Zinsen bringen, sind die für den Quatsch der sog. „Erneuerbaren Energien“. Das ist ja in Deutschland nicht anders. Die Gewinne der Banken und der anderen Finanziers sind am höchsten durch den Quatsch „Erneuerbare Energieerzeuger“.

    Und daß die Politiker der Länder in Afrika kein Interesse daran haben, daß die Bevölkerung überhaupt Strom bekommt, hat seine Ursache darin, daß die Menschen dann über die Korruptionspraktiken der Politiker informiert werden würden und auf die Barrikaden gingen.

    In Deutschland ist ja auch weitestgehend nicht bekannt wieviel Korruption stattfindet damit der Bau der komplett überflüssigen und krankmachenden Windmühlen genehmigt wird.

    Und wie die Desinformation in Deutschland funktioniert und wer daran zielgerichtet arbeitet, hat Herr Limburg ja eindrucksvoll dargelegt. Das Schlimmste daran ist jedoch, daß jeder Bürger diese kriminellen „Journalisten“ im Staats- und Parteirundfunk auch noch zwangsweise finanzieren muß.

    Inzwischen ist Deutschland zu einem Politstaat der Marke NSDAPDDR2 mutiert, wo die Bürger wie anno dazumal per Staatsrundfunk und Staatszeitungen vorsätzlich falsch informiert werden.

  4. Ich hatte vor kurzem noch ein Projekt  von einem Europäischen Anlagebauer für eine Gasanlage in Mozambique auf dem Tisch. Schön dass die Afrikaner sich nicht alle in den neuen Öko-Kolonialismus (ver)führen lassen wollen. Unsere Ökos drehen  denen ja lieber alte Windräder an statt die natürlichen Ressourcen zu fördern.

    Zum alten Eisen wurde die Anlage dennoch nicht: Sie bekam ein zweites Leben in Afrika. Heute dreht sich das Windrad in Gambia und versorgt dort einen Funkturm des ländlichen Handynetzes mit Strom.

    Afrika als Schrottplatz der Deutschen „Energiewende“! Aber das Thema verschweigt unsere „Lückenpresse“ nur zu gerne.

    • Ja, aber es hat eben Seltenheitswert, dass solche Projekte noch in Deutschland auf den Tisch kommen.  Wer kauft denn schon Anlagen von Leuten, die im eigenen Land ihren Technologien nicht vertrauen?

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