Energiebranche jetzt für Kohleausstieg bis 2030 – aber wo bleiben die Stromspeicher?

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Dr.-Ing. Erhard Beppler

Der Energieverband BDEW will den zügigen Ausstieg aus der Kohle bis 2030 als Beitrag zur erfolgreichen Durchführung des „Klimaschutzplanes 2050“, d.h. Rückführung des CO2-Ausstoßes in allen Sektoren wie Strom, Verkehr, Industrie, etc. gegen null.

Dabei bleibt die Frage unbeantwortet, wo nachts bei Windstille oder in Windflauten im Winter der Strom herkommen soll, denn das einzige z.Z. diskutierte Stromspeicherverfahren Power-to-Gas wird die in 2030 erforderliche tägliche im Mittel zu speichernde Strommenge von 408 Gigawattstunden( weder technisch noch kostenmäßig bewältigen können, von längeren Windflauten z.B. von 14 Tagen bei einem erforderlichen Speichervolumen von 1036 Gigawatt ganz abgesehen.
Der durch den „Klimaschutzplan 2050“ mögliche abbaubare CO2-Gehalt der Atmosphäre kann nur in nicht meßbaren Spuren erfolgen, ganz zu schweigen von den über die gesamte Braunkohle erzeugbaren lachhaften 22,7 Gigawatt.

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Die neue Präsidentin des größten deutschen Energieverbandes BDEW, Marie -Luise Wolff, verlangt einen zügigen Ausstieg aus der Kohlenutzung, im Gleichklang mit dem Umweltministerium. So sagte sie der FAZ vom 13.06.2018: „Wir reden jetzt über 61% Emissionsminderung bis 2030 und einen Anteil von 65% Erneuerbaren am Stromverbrauch“.
Weiter: „Diese Ziele müssen wir unter einen Hut kriegen, und da ist es entscheidend, dass der Kohleausstieg nicht zu spät kommt.“
Zur Erreichung dieser Ziele seien Gaskraftwerke für die Großindustrie ebenso nötig wie die Bereitschaft, viele Technologien für den Umbau des Energiesystems zuzulassen. „Falls uns noch Besseres einfällt als Wind und Sonne, dann sollten wir das machen“.
Letztere Aussage insinuiert das Vorhandensein von vielen möglichen Verfahren zur erfolgreichen Durchführung der im Rahmen des „Klimaschutzplanes 2050“ festgelegten Ziele, der Rückführung des CO2-Ausstoßes in allen Sektoren gegen null (Strom, Verkehr, Industrie, etc.).
Was für ein Optimismus?
Wo bleiben die kritischen Aussagen ihres Vorgängers, Herrn Kapferer, dem noch Vorsitzenden des BDEW, dass niemand wisse, wie nach dem Ausstieg aus der Kernenergie 2022 die Elektrizitätsversorgung in Deutschland dauerhaft gesichert werden soll. (1)
Schließlich stellt sich doch stets insbesondere mit steigenden Anteilen an volatilem Strom aus Wind und Sonne die Frage, wo nachts bei Windstille oder im Winter in längeren Windflauten der Strom herkommen soll und die von Frau Wolff für die Kohleausstiegskommisssion genannten wichtigsten Zielsetzungen wie Arbeitsplätze, Strompreise und Versorgungssicherheit gesichert werden sollen.
Denn ausgehend von den Zielsetzungen des „Klimaschutzplanes 2050“ müssen schon in 2030 bei gleichbleibender Stromerzeugung wie in 2016 nachts bei Windstille bei einer täglichen Stromerzeugung von 1775 Gigawattstunden im Mittel 408 Gigawattstunden/Tag gespeichert werden können, um eine Stromerzeugung überhaupt gewährleisten zu können. (2) Dieser Mittelwert schließt natürlich nicht aus, dass im Winter bei Windflauten Wind und Sonne über einen längeren Zeitraum keinen Strom liefern (Windflauten im Winter von 10-14 Tagen sind hinlänglich bekannt), so dass die Kapazitäten für die Stromspeicher z.B. bezogen auf einen Tag auf 1775 Gigawattstunden (74 Gigawatt) ausgelegt sein müßten, bei Windflauten von z.B. 14 Tagen läge der Speicherbedarf bei nicht weniger als 1036 Gigawatt. Andererseits können je nach Windstärke und Sonneneinstrahlung weit überhöhte Strommengen täglich anfallen. (Zum Vergleich: der tägliche Stromverbrauch Österreichs liegt bei etwa 200 Gigawattstunden).

Stromspeicher

Aber die Auswahl an geeigneten und bezahlbaren Speicherverfahren für die zu speichernde Strommenge in 2030 geht gegen null.
Das einzige z. Z. diskutierte Speicherverfahren Power-to-Gas ist von einer technischen Reife und Bezahlbarkeit zur Speicherung von im Mittel 408 Gigawattstunden/Tag (17 Gigawatt) im Jahre 2030 weit entfernt. Da bei der Anwendung dieses Verfahrens Wasserstoff oder „grünes Erdgas“ für eine Gasspeicherung erzeugt wird, müßte zudem ein entsprechendes Leitungssystem – ergänzend zu dem bereits existierenden – bis 2030 aufgebaut sein, von den zu bauenden Gaskraftwerken abgesehen.
Nach Aussage des Vorstandsvorsitzenden der Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas (FNB), Herrn Ralph Bahke, sind z. Z. 30 Power-to-Gas-Anlagen in Deutschland in Betrieb. Im Jahre 2025 sollen Anlagen in der Größenordnung von 1,5 Gigawatt installiert sein, in 2030 7,5 Gigawatt (3), nur 44% der in 2030 erforderlichen auf einen Tagesmittelwert bezogenen 17 Gigawatt. Bezogen auf eine 14-tägige Windflaute läge die Speicherdeckung bei lächerlichen 0,7%.
Außerdem wollen die Netzbetreiber Open Grid Europe (OGE) und Amprion jetzt zusammen großvolumige Elektrolyseure zunächst zur Wasserstoffgewinnung in einer Größe bauen, wie es sie in Deutschland noch nicht gibt. Die zitierten 30 erprobten Power-to-Gas-Modellprojekte mit bis zu 6 Megawatt seien zu klein. Man will im ersten Schritt in die 100 Megawatt- Klasse vordringen, Anlagen mit einer Größenordnung von 3000 Megawatt sind das Ziel bis 2030. (4)
Das Verfahren Power- to- Gas könnte den anfallenden Überschußstrom nutzen über die Spaltung von H2O über Elektrolyseure und das entstehende H2 für verschiedene Zwecke nutzen, z.B. auch unter Zusatz von CO2 in „grünes Erdgas“ (Methanisierung) überführen.
Aber die hohe Zahl der Arbeitsschritte
          Strom    Elektrolyse (H2)    Speicherung    Methanisierung (CH4)    Strom
sowie die niedrigen Wirkungsgrade der Verfahrensschritte lassen eine Wirtschaftlichkeit nicht erwarten.
Es stellt sich bei den vielen Verfahrensschritten, der Wirkungsgrade des Power-to-Gas-Verfahrens sowie der lächerlich kleinen Verfügbarkeit die Frage, ob die täglich geforderten mittleren 408 Gigawattstunden (17 Gigawatt) über die Verstromung von H2 oder „grünem Erdgas“ in 2030 sicher und zu erträglichen Kosten dargestellt werden können, ganz zu schweigen von den möglichen geforderten 1775 Gigawattstunden/Tag (74 Gigawatt) im Winter bei Windstille oder Windflauten von 14 Tagen mit einem erforderlichen Stromspeichervolumen von 1036 Gigawatt.

Kohlekommission

Ungeachtet dieser Fakten soll nun über eine aus 42 Mitgliedern bestehende Mammutkommision der Ausstieg aus der Kohle vorbereitet werden (das letzte Kernkraftwerk schließt im Übrigen in 2022), schließlich soll die Welt vor einem Verglühen durch das sog. Treibhausgas CO2 gerettet werden, auch wenn der CO2-Abbau in der Atmosphäre durch den „Klimaschutzplan 2050“ – so er denn gelingt – nur in nicht meßbaren Spuren erfolgen könnte (2), ganz zu schweigen von den über die gesamte Braunkohle erzeugbaren lachhaften 22,7 Gigawatt (5) – von den ungeheueren Kosten abgesehen.
Zudem erinnert die Marschrichtung dieser Kohlekommission zur Wegbereitung des Kohleausstieges in ihrer Zusammensetzung und Vorgehensweise an die Ethikkommision in 2011 zum Ausstieg aus der Kernenergie. Setzte sich die Ethikkommission in 2011 aus geistlichen Würdenträgern  und Geisteswissenschaftlern zusammen, so fällt die Kohleausstiegskommision durch ein starkes grün-linkes Übergewicht auf (Greenpeace, etc.), das teilweise nicht einmal demokratisch legitimiert ist.
Andere Länder wie z. B. China, Indien, etc. steigern die Kohlekraftwerkskapazitäten beträchtlich: in China kommen 280 Gigawatt hinzu, in Indien 174 Gigawatt. Insgesamt wird die Kohlekraftwerkskapazität weltweit um 43% erweitert. Da nimmt sich die insgesamt mögliche Stromherstellung über Braunkohle in Deutschland von 22,7 Gigawatt bescheiden aus, dennoch will sich Deutschland durch die Stilllegung dieser 22,7 Gigawatt als Musterschüler und Wegbereiter der Weltrettung über einen lächerlichen CO2-Abbau gerieren.
Damit Deutschland am Ende nicht als Agrarland endet, sollte es als führende Industrienation vor dem Ausstieg aus der Kohle emotionslos die Fakten prüfen, denn eine gesicherte und bezahlbare Stromerzeugung in Deutschland stellt die Grundlage für unsere Industrie und damit unseren Wohlstand dar.
Sollten unsere Politiker, unsere Gesellschaft das nicht begreifen (wollen), stellt sich die Frage, wie tief Deutschland noch fallen will.

Quellen

1. FAZ, 14.06.2018
2. Beppler, E.: „Der beschleunigte Zwang zur Elektromobilität – wie soll es funktionieren: eine technische Analyse hinsichtlich der Stromversorgung und der CO2-Minderung“, EIKE, 07.05.2018
3. „Klimaschutz für alle“. Bahke, R.: „Die Wirksamkeit von Power-to-Gas ist bewiesen“
4. FAZ, 21.06.2018
5. Vahrenholt, F.: EIKE, 18.06.2018

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61 Kommentare

  1. Wenn man hier Kommentare liest, wird einem wieder mal klar, wie kompliziert es für Leute ist, die nicht ständig mit Elektrotechnik zu tun haben, noch den Durchblick zu behalten.
    Noch ein Beispiel zur Absurdität der für eine Dekarbonisierung notwendigen Speicher:
    Für eine 10-tägige Dunkelflaute wird grössenordnungsmässig eine Durchschnittsleistung aus Speichern von 50 GW benötigt, also etwa 12 TWh.
    Um diesen leeren Speicher mit P2G innerhalb 10 Tagen wieder aufzuladen, bei einem Wirkungsgrad von 25% von Strom zu Strom, braucht man eine Leistung von 200 GW, etwa das 3-fache des deutschen gewerblichen Strombedarfs. Absurd.
    Wie recht hat doch James Hansen, wenn er sagt:
    „Zu denken, dass erneuerbare Energien und Batterien allein alle nachgefragte Energie zur Verfügung stellen können, ist Phantasterei. Schon der Gedanke ist grotesk, und zwar wegen der überaus schweren Umweltverschmutzung durch Bergbau und Entsorgung von Material, falls wirklich der gesamte Energiebedarf mit Erneuerbaren und Batterien gedeckt werden sollte. Schlimmer noch, der Bevölkerung weiszumachen, die Phantasterei der 100 Prozent Erneuerbaren sei machbar, bedeutet in Wirklichkeit, dass fossile Treibstoffe weiterhin vorherrschen und der Klimawandel zunimmt.“
    Vielleicht sagt er dann morgen, dass Atomenergie die einzige Lösung ist.
    Oder vielleicht kommt ihm übermorgen dann noch die Erkenntnis, dass der Klimawandel mit CO2 nix zu tun hat!

  2. Dr.-Ing. Erhard Beppler
    Zunächst danke ich Ihnen für Ihre zahlreichen Kommentare.
    Entschuldigen muß ich mich für einen Schreibfehler auf der ersten Seite, der Zusammenfassung:
    „……..zu speichernde Strommenge von 408 Gigawatt (17 Gigawatt) weder technisch noch…….“.
    Hier muß es natürlich heißen:
    „….zu speichernde Strommenge von 408 Gigawattstunden (17 Gigawatt) weder technisch noch ……“
    Im eigentlichen Textteil heißt es natürlich „von 408 Gigawattstunden (17 Gigawatt)“. Ein solcher Schreibfehler ist auf den ersten Blick erkennbar, dazu bedarf es eigentlich keines „naturwissenschaftlichen“ Kommentares.
    Einige Kommentatoren stören sich daran, dass ich mit den Begriffen Leistung (GW) und Strommenge (GWh) im Sinne einer Speicherung nicht ordentlich umgegangen bin.
    Wenn z.B. von einem „erforderlichen Speichervolumen von 1036 GW “ berichtet wird, dann ist damit Folgendes gemeint:
    In der Kette des Power-to-Gas-Verfahrens (P2G)
    Stufe 1              Überschußstrom
    Stufe 2              Elektrolyt (H2)
    Stufe 3              Speicherung
    Stufe 4              Methanisierung (CH4)
    Stufe 5              Speicherung
    Stufe 6              Strom
    muß in der Stufe 5 ein Speichervolumen von 1036 GW nicht von Strom sondern einer äquvalenten Gasmenge aus P2G gewährleistet sein, die aus dem fluktuativ anfallenden Überrschußstrom  aus Wind+Sonne  für eine Flaute von 14 Tagen gesammelt worden zu muß, um in der Stufe 6 den jeweils erforderlichen Strom über Gaskraftwerke passend beistellen zu können.
    Ich denke, dass man in diesem Kontext von einem „Speichervolumen“ in Gigawatt sprechen kann. Vielleicht sollten  einige der Kommentatoren vor ihren abfälligen Bemerkungen versuchen, den Kontext erst einmal zu begreifen.

  3.  

    Dr.-Ing. Erhard Beppler schreibt :
    „in China kommen 280 Gigawatt hinzu, in Indien 174 Gigawatt. Insgesamt wird die Kohlekraftwerkskapazität weltweit um 43% erweitert.“

    In Indien und China zusammen sind in 2017 gerade mal ca. 42,6 GW an das Netz gegangen, da sind ihre ca. 450 GW etwas optimistisch und Stilllegungen gab es ja auch noch.

    Neue Kohlekraftwerke weltweit:
    2015 ca. 102 GW
    2016 ca. 84 GW
    2017 ca. 60 GW

    Herr Dr.-Ing. Erhard Beppler,
    das ist ein Rückgang von ca. -40% innerhalb von 3 Jahren, verstanden ?
     

     

      • Natürlich ist den Chinesen bewußt, daß fossile Kohle eine begrenzte Ressource ist.

        Daher haben sie zwei Alternativen, einmal Kernenergie und zweites die Frage, wie ist das mit dem abiotischen Erdöl?

        Auf beiden Gebieten scheinen die Chinesen sehr aktiv in Forschung und Technologie.

      •  

        stefan strasser schreibt am 30. Juni 2018 um 10:37
        „Nun ja, in einem Land, das über 90% der Energie aus grundlastfähiger Infrastruktur bezieht, davon über 70% aus Kohle, sind die ca. 3% Wind und 0,5% Solar bestenfalls“

        Herr stefan strasser,
        keine Ahnung aus welchen Jahr Ihre 3% und 0,5% stammen, nur 2016 sind das bereits das doppelte beim Solarstrom.
        Und 2017 haben die Chinesen eine Gesamtkapazität von ca. 34 GW neu errichtet.
        Die installierte PV-Leistung soll in China bereits Ende 2017 die Schwelle von ca. 130 GW erreicht haben.

        https://www.volker-quaschning.de/datserv/pv-welt/index.php

        (Wer den Zahlen von Herrn Quaschning keinen glauben schränken kann finden im Netz auch noch jede Menge anderer Quelle die ähnliche Größenordnungen haben, nur mal so für die Jungs die mit der „grünen Propaganda“ um die Ecke kommen aber kein anderen Zahlen und Quellen nennen, nennen können.)

        Erzeugungsanteil in China sind 2016 ca. 4% Windenergie und ca. 1 % Solarenergie, ca. 25% kommen aus erneuerbaren Quellen in China.
        Kernenergie ist unter 4% und Kohle ca. 65%.
         

         

        • Herr Werner Müller,

          Ihnen ist aber schon klar, dass in China die 4% der grundlastfähigen(!) Kernenergie für die Stromversorgung viel wichtiger sind, als die lächerlichen 1% der zufallsorientierten PV. Irgendwelche Zuwachsraten, an denen sich die hartnäckigen EE-Befürworter so gerne aufg… (hochziehen) sind irrelevant, insbesondere dann, wenn sie von sehr niedrigen Anfangswerten ausgehen.

          Die mit Abstand größte EE-Quelle ist in China die Wasserkraft (80% Anteil an den EE), der EE-Rest ist nur subventionierte Kosmetik, auf die insbesondere manche Langnasen gerne hereinfallen. Die EE-Einspeisevergütungen in China sind rückläufig (googeln Sie bitte selbst), deshalb wird auch dort dieser Spuk bald beendet sein.

  4. „…die mittlere Verbrauchsleistung über 24 Stunden betrug also 58 MW, als verbrauchte Arbeit grob überschlagen ca. 1.400 MWh bzw. 1,4 GWh.“

    Sorry, ich kann keine Verwechslung der Maßeinheiten erkennen!
    Arbeit = Leistung * Zeit
    W=P*t = 58 MW * 24 h = 1.392 MWh ≈ 1,4GWh
     

    • Herr Packulat!
      merken Sie nicht, dass Sie sich um den Faktor 1000 vertan haben?

      Auch Ihre Einschätzung der Leistung von Pumpspeicherwerken ist nicht richtig!
      Allein das PSW Goldisthal speichert 8,5 GWh laut Wikipedia. Es würde also locker die von Ihnen „grob überschlagen ca. 1.400 MWh bzw. 1,4 GWh“ abdecken können.
      Warum arbeiten Sie nicht präzise, wenn Sie Ihrerseits andere Autoren hier herabwürdigend darstellen?
      Es gibt nämlich noch einige mehr PSW in D!

      Die Speicherfähigkeit aller PSW in D suchen Sie sich bitte jetzt selbst heraus!
      Aus meinem Gedächtnis sage ich: es sollten um die 30 GWh sein, die alle PSW in D speichern können…
      Sofern diese dazu Gelegenheit hatten, weil es vor der Windstille Überschuss-Strom in ausreichender Menge gab.
      Außerdem sind (meine) 30 GWh innerhalb weniger Stunden den Berg hinunter gelaufen. Die PSW sind dann leer gelaufen.
      Dann wird es duster im Deutschland der Ingenieure und Dichter!
      Denn wir brauchen viele Terrawattstunden an el. Energier pro Tag.
      Also wieder der Faktor 1000!

      Grüne Gutmenschen könnten nach Ihren Zahlen zu dem Schluss kommen, dass mit den vorhanden PSW, alle Speicherprobleme für el. Energie leicht zu lösen wären.

      Nur:
      Eine völlig normale Dunkelflaute in D bräuchte aber nicht irgendwelche GWh als gespeicherte Reserve für diese Zeit, sondern TWh=Terrawattstunden!

      Und für diese gibt es wirklich keine PSW und es kann sie in D auch nie geben.
      Es sei denn, die Erde ist so freundlich und schafft für die grünen Spinner im Land ein paar neue Gebirge mit Bergseen der Größe des Bodensees auf 1000 m Höhe.

      In welche die Grünen dann weitere PSW einbauen können
      So einfach ist das!

      Sorry für meinen Sarkasmus!
      Sorry auch, dass ich hier nicht jeden Satz völlig korrekt auf Fehler geprüft habe!

      Ich habe es manchmal schlichtweg satt, die Unterschiede von GWh, GW, TWh und kWh zu erlären.
      Vor allem dann, wenn ich es nicht mit Friseusen und Bäckern zu tun habe.
      Sondern mit Ingenieuren!
      MfG

      • Der Stromverbrauch in Deutschland liegt so zwischen 40 (nachts) und 80 (tagsüber) GW in der Stunde. Alle Pumpspeicherkraftwerke können im besten Fall so um die 30 GWh speichern. Das heißt, in einer windlosen Nacht sind die Dinger theoretisch in weniger als einer Stunde leer gelaufen. Praktisch ist der begrenzende Faktor aber die Turbinenleistung. Alle 30 Pumpspeicherkaftwerke in Deutschland haben eine installierte Turbinenleistung von 4,3 GW. Sie können also bei maximaler Leistung bei Dunkelflaute 7 Stunden laufen und während dieser Zeit rund 9% des deutschen Stromverbrauchs erzeugen. Ich hoffe, das sind jetzt nicht zu viele Zahlen für die Grünen Theaterwissenschaftler (abgebrochen), Religionswissenschaftler (abgebrochen), Germanisten und Margarineexperten.

        • @Klaus Metzger,

          Ich danke für die Ergänzungen zu den PSW. Habe selbst ähnliche Berechungen, wie Sie gemacht. Mit gleichen Ergebnissen. Hans Werner Sinn mit seiner Mannschaft konnte mehre Varianten durchrechnen.

          Am Ende ist es doch egal, ob wir 100 neue PSW bräuchten, 1.000 oder 10.000
          Nicht ein einziges werden wir fertig bekommen in den nächsten 20 Jahren!

          Denn dessen Errichtung würden die Grünen auch wieder verhindern.

          • „Denn dessen Errichtung würden die Grünen auch wieder verhindern.“

            Was erwarten Sie von diesen kommunistischen Irren? Daß die die Realität kennen? Daß die Mathe, Physik und Chemie irgendwann einmal begriffen haben?

          • Das PSW Vianden in LX kann man besichtigen, eindrucksvolle Anlage. Die Turbinenleistung beträgt 1300 MW. Diese Leistung kann max. für 8 h zur Verfügung gestellt werden ==> 10,4 GWh dann ist der Obersee ratzeputz leer! Damit lässt sich das BKKW Weisweiler gerade einmal diese 8 h puffern! Der Stromverbrauch in D beträgt so +/- 1.600 GWh/d, so ein PSW kann also sagenhafte 0,6% /d liefern. Das Gefasel der grünen Schlümpfe über „Stromspeicher“ erinnert an Eunuchen und Sex, sie wissen zwar wie es geht, können es aber nicht. Wir schaffen das.

    • Herr Packulat, Sie geben schon die installierten Leistungen fälschlicherweise in MW anstatt in GW an, Faktor 1000.

      Dies setzt sich in allen Ihren Folgerechnungen fort. Obige Rechnung stimmt, allerdings stimmen die Ausgangsparameter nicht.

  5.  
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    zu der Qualität des Autors ist im Grunde alles gesagt,was zu sagen ist.
    Mir persönlich am besten gefallen hat die Sichtweise des Herrn Klaus Metzger.
    Die Profis der Pädagogik sprechen bei diesem Phänomen von altersgerechter Erziehung.
    Bei der Frau Wolff machen Sie sich aber die falschen Gedanken.
    Auf dem BDEW-Kongress 2018 wurde viel diskutiert und aufgezeichnet. Diese Informationen stehen als Videoliste zur Verfügung.
    In dem kurzen Video
    Wo kommt der Spickzettel wohl her?
    kann man sich ein eigenes Bild machen, was da auf uns alle zukommt.
    Es kann auch nichts schaden, sich die Vita der neuen BDEW-Präsidentin genauer anzusehen.
    Mit herzlichem Glückauf

     

    • Jetzt kann man das im Video so oder so auffassen.
      Erst einmal ist es nicht verkehrt, wenn Frau Dr. Marie-Luise Wolff gegenüber dem Bundesminister für Wirtschaft und Energie  äußert
      „Ziele einhalten, bringt Vertrauen.“

      Da aktuell jegliche energie- und klimapolitischen Ziele aus dem Ruder laufen (laufen müssen), wird sie wissen, wem sie nicht vertrauen wird.

  6. Deutschland verbraucht ca. 600 Terawattstunden Strom im Jahr.

    Früher reichten dazu 80 GW installierte Leistung konventioneller Kraftwerke.

    Heute brauchen wir dazu 30.000 Windräder mit 45 GW installierter Leistung, 40 GW installierter Sonnenleistung, den Ausbau unseres Leitungsnetzes UND 80 GW installierte Leistung konventioneller Kraftwerke.

    Morgen brauchen wir dazu 90.000 Windräder mit 135 GW installierter Leistung, 120 GW installierter Sonnenleistung, den weiteren massiven Ausbau unseres Leitungsnetzes, gigantische Industrieanlagen, um aus dem überschüssigen Wind- und Sonnenstrom zuerst Wasserstoff und dann Methan zu produzieren, dazu Speicher für das Methan UND 80 GW installierter Leistung konventioneller Kraftwerke, um aus dem Methan wieder Strom zu produzieren.

    Wir werden von Idioten regiert.

    • „Wir werden von Idioten regiert.“

      Nein Herr Metzger, es handelt sich um Korrupties im Auftrag von Geldgieries. Die Idioten sind die Bundesbürger, die diese Geldgieris wählen.

      • „Die Idioten sind die Bundesbürger, die diese Geldgieris wählen.“                                                                      

        Ich brauche mich nur in meinem Bekanntenkreis umzuhören, das kalte Grauen folgt auf den Fuß:

        Fernsehen und Süddeutsche haben immer Recht, ein Ingenieur (was kann der eigentlich?) hat keine Ahnung. Wie auch – er glaubt ja nichts von dem was im amtlichen Verkünderblatt, dem Hort der Wahrheit und Rechtschaffenheit geschrieben steht.

        Drum lese ich so gerne hier im Forum mit – das mildert das Gefühl alleine auf diesem Planeten zu sein.

         

         

    • „Wir werden von Idioten regiert.“

      Nein,

      das sind geniale Gewinnerzeuger und Arbeitsplatzerschaffer.

      Das einzig Dumme ist die Tatsache, daß die Gewinne das Volk bezahlen muß und das Volk weniger arbeiten müßte, wenn es nicht so idiotisch wäre das nicht zu erkennen.

  7. „Die neue Präsidentin des größten deutschen Energieverbandes BDEW, Marie -Luise Wolff …“

    Frauen waren noch nie besonders begabt in Physik und Technik. In meiner Abiturklasse am math.-nat.-Gymnasium gab es nur eine weibliche Person. Und in meinem zweitem Ökonomiestudium gab es auch weniger Frauen als Männer. Insofern taugen Frauen nichts in Naturwissenschaft und Ökonomie, wie man auch an der Bundeskanzlerin erkennen kann. Die glaubt immer noch, daß man mit Windmühlen ganz Deutschland mit der benötigten Energie versorgen kann, also inklusive Flüssigsprit etc.. Also mit allem, was jetzt genutzt werden muß incl. Heizöl zur Hausbeheizung.

    • Lieber Herr Heinzow, Frau Wolff hat dafür andere Begabungen, sie hat Anglistik und Musikwissenschaften studiert.

      Damit hat sie sich nach neuer Lesart die besten Voraussetzungen, um einen Technikverband zu leiten. Man merkt das an ihren ersten Verlautbarungen.

  8. Noch etwas grundsätzliches zu den „Stromspeichern“. „Strom“ ist ein leitungsgeführtes elektromagnetisches Feld zur Energieübertragung. Deswegen verbraucht die Lampe auch keinen „Strom“, den kann ich mit dem Ampermeter hinter der Lampe genau so messen wie vor der Lampe. Das einzige was kleiner wird wenn die Lampe leuchtet ist der Kohlevorrat am Kraftwerk. „Strom“ kann man also physikalisch gar nicht „speichern“ (analog zu den Kartoffel im Keller) sondern immer nur wandeln – was immer mit Verlusten behaftet ist. „Stromspeicher“ sind also nur ein soziologischer Kampfbegriff unserer MINT Versager in Politik und Medien. Man kann Strom ebenso wenig speichern wie man Licht in Säcken in’s Rathaus tragen kann – was unsere „Führer“ aber nicht davon abhält es trotzdem zu versuchen. Wir schaffen das….

    • „Man kann Strom ebenso wenig speichern wie man Licht in Säcken in’s Rathaus tragen kann…“

       

      Das ist „altes“ Denken, Herr Pesch.

      Schämen Sie sich.

      Wie soll es mit Leuten wie Ihnen wirksamen Klimaschutz geben?

       

  9. Wenn man nicht mehr weiter weiß, beschließt man einen Arbeitskreis (hier Kommission genannt).

    Hat diese Kommission eigentlich irgend eine Verantwortung? Oder liefert die einfach einen Vorschlag ohne jegliche Verantwortung für Folgen? „Ziel sei es, eine Empfehlung in weitgehender Einigkeit aller Beteiligten zustande zu bringen.“ [Welt.de].

    Einigkeit von Beteiligten ist also das Ausschlaggebende, offenbar nicht praktische Durchführbarkeit, Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit und weitere sachlich physikalische Erfordernisse?

    • Die Kommission wird brav zu Papier bringen, was die Bundeskanzlerin als Ziel im Sinn hat. So war es auch bei der Ethik-Kommission Ausstieg aus der friedlichen Nutzung der Kernenergie.

  10. Frau Wolf ist studierte Angelistik- und Musikwissenschaftlerin. Verständlich, wenn da viel Unsinn über Strom und Energie herauskommt.

    Der Autor des Artikels, Herr Dr.Beppler ist Fachmann für Metallurgie. Ihm scheint leider deshalb der Unterschied zwischen elektrischem Strom und elektrischer Leistung nicht ganz geläufig zu sein. Kann man elektrische Leistung speichern? Indirekt ja, über die Leistung des Speichers. Genau genommen kann man nur elektrischen Strom speichern. Leider wird im Artikel Leistung und Strom ganz wild miteinander vermengt. Elektrischer Strom, also die Energie, ist das Intergral der elektrischen Leistung über die Zeit.

    Die täglich zu speichernde Strommenge ist also nicht 408 Gigawatt (bei 17 Gigawatt) sondern 408 Gigawattstunden.

    Einige Zeilen weiter wird eine richtige Aussage getroffen: Es werden für eine konstante Leistung von 74 GW für die Dauer eines Tages (also 24 Stunden) Speicherkapazitäten von 1776 Gigawattstunden benötigt. Völlig korrekt! Aber schon einen Satz weiter werden daraus für einen Zeitraum von 14 Tagen 1036 Gigawatt. Unsinn! Der Autor rechnet einfach die Leistung von 74 GW mal die Anzahl der Tage. Heraus kommen 1036 Gigawatt-Tage. Zusätzlich muss dieses Zwischenergebnis (was für sich allein keine Aussagerelevanz hat) noch mit 24 Stunden pro Tag multipliziert werden, dann bekommt man die Speicherkapazität für 14 Tage je 2 Stunden bei konstant 74 GW Leistung. Das Ergebnis sind 24864 GWh, also 24,864 Terawattstunden!

    Das sprengt dann wirklich jeglichen Rahmen bei Kosten und Kapazitäten.

    Der Autor sollte den Artikel noch einmal überarbeiten und die Fehler beheben. Solch grundlegende Fehler hinterlassen bei Fachleuten keinen guten Eindruck.

  11. Es bleibt dabei, in Deutschland muss erst das Licht ausgehen, ehe vielen ein Licht aufgeht.

    Im TV war kurz die „Kohlekommission“ zu sehen, ich hatte Mühe den Brechreiz zu unterdrücken angesichts der geballten MINT Kompetenzen die da sichtbar wurden. Wir schaffen das…

  12. Sehr geehrter Herr Dr. Ing. Beppler,

    mich schockiert, das auch ein Dr. Ing. in der Argumentation die Leistung (Maßeinheit Watt – W, kW, oder MW) und die Arbeit/Energie (Maßeinheit WattStunde -Wh oder kWh, MWh, GWh oder TWh) nicht klar auseinander hält.

    Dies ist wichtig, wenn man die Folgen des Atom- und Kohleausstieg physikalisch korrekt und verständlich darstellen will.

    Aktuell haben wir an installierter Leistung

    – Photovoltaik 41,3 MW

    – Wind onshore 49,4 MW

    Wind offshore   4,9 MW

    sowie in Summe an konventionellen Kraftwerke ca. 100 MW. mehr als das Doppelte, als wir benötigen.

    Die benötigte Erzeugerleistung schwankte gestern (Sommertag) zwischen 46 MW (03:00 Uhr) und 71 MW (12:00), anteilig waren Erzeugereinheiten

    – Photovoltaik zwischen 0 bis 19,1 MW (13:00 Uhr)

    – Wind onshore zwischen 0,9  heute 5,9 MW

    – Wind offshore zwischen 2,3 bis 0,15 MW

    leistungsmäßig beteiligt, die mittlere Verbrauchsleistung über 24 Stunden betrug also 58 MW, als verbrauchte Arbeit grob überschlagen ca. 1.400 MWh bzw. 1,4 GWh.

    Im Falle einer Dunkelflaute im Sommer müsste die Differenz zwischen Erzeugung und Verbrauch  also aus einem Speicher mit einer Kapazität > 1,5 GWh gestützt werden!, den wir nicht haben

    Das ganze ist also etwas komplizierter, als im Artikel plakativ dargestellt.

    Die plakative Darstellung wird von den Energiewendern benutzt, um uns den Verstand zu vernebeln…

    • Sie werfen Herrn Dr. Bepppler vor nicht die Maßeinheiten auseinander halten zu können. Ob das stimmt werden wir überprüfen. Tatsache ist, dass Sie zunächst mal vor der eigenen Tür kehren sollten, denn Sie bringen z.B. bei der Nennung der installierten Leistung von PV und Wind im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken munter GW und MW und wenig später GWh mit MWh durcheinander.

      • Sorry, Herr/Frau Admin,

        aber sie sollten vielleicht mal vor der eigenen Haustür kehren! Da der Herr Dr.-Ing. Beppler von Strommenge spricht und dann als Einheit GW verwendet, war für mich der Artikel als fachinkompent anzusehen. Strommengen kann man verbrauchen (umwandeln in andere Energieformen für alle Haarspalter) und deshalb mus die Einheit GWh sein.

        Da gibt es nichts zu diskutieren; auch für Sie und Herrn Dr. gelten die Regeln der Physik. Gibt es bei EIKE keine fachkompetente Redaktion, die vor Veröffentlichung eines Artikels diesen gegenliest? Ich stelle mich gerne zur Verfügung, meine Mailadresse kennen Sie.

        Aber ich gehe davon aus, das ist bei EIKE wie bei der Lückenpresse, kritische Artikel werden nicht veröffentlicht.

        • Wie schon erwähnt, wir werden das überprüfen. Nur gilt auch hier das alte Sprichwort: Wer selbst im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.

          • Einige  Maßeinheiten im ursprünglichen Artikel von Dr.-Ing. Erhard Beppler sind eindeutig nicht korrekt gewählt.

            Ich achte die großen Leistungen von EIKE  als Stimme der Vernunft in Sachenen Energieversorgung.
            Aber: man sollte penibel darauf achten, dass solche Fehler vermieden  bzw. schnellstens behoben werden, wenn sie erkannt wurden.

            Sonst ergibt das unnötige Angriffsflächen für die Lobbyisten der Erneuerbaren Energien unter der Überschrift „EIKE ist unseriös und liegt fachlich oft falsch“.

             
            Was Herr Packulat an vielfachen Verwcchselungen bei Maßeinheiten  geliefert hat, war -in Anbetracht seines aggressiven Tonfalls gegenüber Herrn Beppler- allerdings auch amüsant 🙂

          • Das war auch der Anlass meiner Replik. In der Sache haben Sie recht, das hätte vorher korrigiert werden müssen.Jetzt sind sie korrigiert.

    • Es ist wirklich erschreckend.

      Herr Dr. Beppeler, Energie ist das Integral der Leistung über die Zeit! Die kruden Berechnungen von gespeicherten Gigawatt und Tagen, due zur Einheit Gigawatt-Tage führen sollte der Autor wirklich noch einmal überarbeiten. Ausserdem sollte ein promovierter Ingenieur wissen, dass man Leistung nicht speichern kann sondern nur Energie. Auch wenn er “nur“ Metallurge ist.

      Noch schlimmer finde ich hier die meisten Kommentare bei denen es wohl nur um die Deutungshoheit an den Srammtischen geht. Vom eigentlichen Thema haben die meisten Kommentatoren keine Ahnung, sonst wären ihnen grundlegende Fehler im Artikel aufgefallen. Nun, ich finde es auch nicht richtig, wenn eine Angelistik, und Musikwissenschaftlerin einen Energieverband leitet und sich zu Themen äussert, von denen sie vermutlich keine Ahnung hat.

      Leider gilt ähnliches auch für den Autor dieses Artikels.

      • “ … dass man Leistung nicht speichern kann sondern nur Energie.“

        Fragen Sie mal die Kanzlerin, ob die das als ex-Ossitante mit westdeutscher Staatsbürgerschaft, sie wurde ja in Hamburg von Eltern mit westdeutscher Staatsbürgerschaft geboren, weiß.

        „Nun, ich finde es auch nicht richtig, wenn eine Angelistik, und Musikwissenschaftlerin einen Energieverband leitet und sich zu Themen äussert, von denen sie vermutlich keine Ahnung hat.“

        Das zählt heutzutage nicht mehr, wie man am Bundesinnenminister erkennen kann, der noch nicht einmal ein Abitur hat. Ich würde mich für einen solchen Job trotz zweier Diplome mit Nebenfach Jura nicht für kompetent genug halten. Man muß schon befähigt sein die Ausarbeitungen der Untergebenen fachlich komplett beurteilen zu  können.

        Nicht daß jetzt jemand glaubt, ich würde Juristen für besonders befähigt halten, denn ein System, welches 5 Prüfinstanzen hat, ist mehr als bedenklich: Amts- und Landgericht, Bundesgerichtshof, Verfassungsgericht + Europäischer Gerichtshof.

        Wieviele Prüfinstanzen hat eine Bundeskanzlerin?

    • „sowie in Summe an konventionellen Kraftwerke ca. 100 MW. mehr als das Doppelte, als wir benötigen.“

      Das ist schlichtweg falsch. Benötigt wird sichere Kraftwerksleistung für die Bereitstellung des maximal benötigten Stroms während einer Stunde im Jahr, die irgendwann Anfang Dezember in Deutschland existiert. Das sind so an die  80 GW. Zu allen anderen Tagen wird weniger benötigt, irgendwann im Sommer so an 50 – 60 MW als Minimum, wenn ich mich korrekt erinnere. Ich bin schlichtweg zu faul um doofen oder extrem faulen Leuten die Angaben zu machen, die sie sich selbst im Netz zusammensuchen können. Aus obigen Gründen hat Deutschland auch Braunkohle-, Steinkohle- und Erdgaskraftwerke errichtet, weil das die Gesamtkosten der Stromherstellung senkt.

      Daß das dann mit den teuren Windmühlen nicht mehr funktioniert haben die doofen Politiker mit Namen Helmut Schmidt, Dr. Helmut Kohl, Gerhard Schröder und Dr. Angela Merkel nicht bemerkt. Nur bei Dr. Angela Merkel bin ich mir nicht sicher, denn die scheint als Ziel die Vernichtung der deutschen Bevölkerung zu haben, denn sonst würde sie nicht all die ungebildeten Nigger und sonstigen Farbigen etc. wieder ins Land lassen, obwohl die schon rechtmäßig rausgeschmissen wurden.

  13. Mal eine Frage : kann man Leistung speichern ? M.E. kann man nur Energie=Arbeit speichern. Oder liege ich da falsch ?

  14. Zitat aus dem Beitrag:
    „Die neue Präsidentin des größten deutschen Energieverbandes BDEW, Marie -Luise Wolff…“

    Zitat aus Wikipedia:
    „Am 12. Juni 2018 wurde sie zur Präsidentin des BdEW gewählt.“

    Fragen:
    Wer – zum Herrgott nochmal – wählt eine Frau in diese Position, die von der Energiewirtschaft
    – weder durch ihre Grund-Ausbildung
    – noch aus Sicht der weiteren Vita…
    praktisch nichts versteht.

    Kennt diese Dame den Unterschied zwischen
    -Volt und Ampere?
    – GWh und MW?

    Nochmal:
    Wer waren die Wähler?

    Im übrigen fällt mir auf:
    in den letzten Jahren/Monaten steigt die Anzahl von Frauen in politisch wichtigen Führungspositionen beeindruckend schnell.
    Ich habe gar nichts gegen Frauen in Führungspositionen, wenn deren Vita zum Job passt.
    Hier ist das n.m.M. wieder mal nicht der Fall.

    Wie lange kann D diese schlimmen Fehlentwicklungen in der Energieversorgung noch aushalten???

     

     

     

  15. Wie immer wird das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Das die Kommission keine Fachleute enthält, ist klar. Man komme bitte nicht mit Fakten, da das Ergebnis bereits jetzt feststeht. Die Kommission soll schließlich die Folgen und nicht die Konsequenzen, bzw. Restriktionen untersuchen. Was sagen eigentlich die Fachleute von Entso-E dazu. oder wurde denen der Mund verboten. Alle ÜNB’s in der BRD betreiben aktuelle Netzmodellierungen und können die Konsequenzen eines übereilten Kohle- und Kernkraftausstieg benennen. Dafür müsste man auf sie hören. Aber wie heißt es so schön: Meine Meinung steht fest und jetzt kommen sie mit Problemen.

  16. Deutschland mutiert zu Absurdistan! Eine promovierte Anglistin und Musikwissenschaftlerin wird Vorsitzende des BDEW und empfiehlt den Kohleausstieg zum „Klimaschutz“! Bisher war sie  „nur“ Vorstandsvorsitzende der ENTEGA einem der größten „ökologischen“ Versorger in Deutschland, der sich ,in städtischem Besitz natürlich, der „Nachhaltigkeit“ verschrieben hat.                                                                                                         Es lohnt sich ihre Vita bei ENTEGA nachzulesen !                                                                Mittlerweile entscheiden, sicherlich gebildete, umtriebige, aber naturwissenschaftlich-technisch ziemlich ahnungslose „Wohlmeinende“ höchst optimistisch über unsere Energiezukunft, ohne die völlig absurden „Klimaziele“ überhaupt infrage zu stellen !              Mich gruselt es, wenn ich an die Zukunft meiner Kinder denke, aber nicht wegen der „Klimakatastrophe“!

     

     

     

     

  17. Wenn  das so weiter geht : Atomausstieg, Kohleausstieg, Wasserkraft darf nicht genutzt werden, Verbrennungsmotoren sollen verboten werden…..

    Bald werden wir mit Schubkarren und Lastenfahrrädern beim Schein von Kerze und Kienspan Umweltneutral vor uns hin vegetieren……  😉😀😀

    • Geht nicht! Kerze und Kienspan werden demnächst verboten wegen Feinstaub- und NOx-Emissionen. Und bei den Schubkarren darf eine bestimmte Geschwindigkeit (ich schätze 3 Kilometer in der Stunde) und Beladung nicht überschritten werden, weil man ansonsten schneller und intensiver atmet und dadurch wieder zuviel CO2 in die Luft bläst.

      Ach, ich wüßte noch so manches, was man verbieten und reglieren müßte…

  18. „Dabei bleibt die Frage unbeantwortet, wo nachts bei Windstille oder in Windflauten im Winter der Strom herkommen soll“  Simpel: Neue Gaskraftwerke. Der CO2-Ausstoß soll ja erst 2050 bei Null sein. Ob sich neue Gaskraftwerke bis dahin rentieren, ist eine andere frage. Zur not zahlt der deutsche Michel hatl alles, egal, ob es sinnvoll ist. Klimaschutz bewirkt zwar nichts bzgl. Klima, geht aber vor. Und was kümmert das den gemeinen deutschen Politiker?

  19. Und somit stellt sich die Frage auch für Bayern bzw. die CSU…wenn diese CSU jetzt weiter an der Grün-Sozialistischen Merkel Gesinnungs-CDU festhält, dann wird die CSU aus Bayern wieder das Agraland machen, dass es vor dem Ausbau der Kernenergie war. Mit dem Ausstieg aus der Kernenergie hat die CSU eigentlich schon damals seine Bürger, seine Wirtschaft verraten und verkauft….Bayern ist weder ein Gas- noch Kohleland…Bayern ist ein Land, dass der Kernenergie ALLES zu verdanken hat…die Basis für den Wohlstand, für das wirtschaftliche erblühen ist eine selbstständig-funktionierende und kostengünstige Stromversorgung…und das hat die Kernenergie in Bayern und für Bayern geleistet. Damit ist jetzt dann Schluss…Gaskraftwerke und Kohlekraftwerke werden im Rest von Deutschland weiter zurückgefahren…was bleibt….ein Bayern, dass seine Wirtschaft und Wohlstand verliert…ein Deutschland, dass den Grün-Sozialistischen Mangel und die daraus folgende Armut dann für sich wieder gepachtet hat….dank eines Wahlvolk, dass weder mit Verstand und Vernunft ausgestatt war und ist….man glaubt immer denen, die am lautesten (Öffentlich-Rechtlichen Propagandamedien) schreien und die an der Regierung sind (Kanzlerin und Parteien)….OHNE Selbst sein Hirn mal einzuschalten und das zu prüfen, was die da oben eigentlich mit uns wirklich vorhaben!

     

    • In Bayern geht es den Ideologen darum, alle Errungenschaften von FJS rückgängig zu machen, und zu den größen Errungenschaften gehören dabei sicherlich die Kernkraftwerke.

  20. …ein Bild der Vorsitzenden, sowie eine eine Auflistung der Reputation der anderen Mitglieder dieser Kommission wäre  hilfreich…

     

    …wenn man von etwas wirklich keine Ahnung hat… einfach mal die Klappe halten.

     

    Ws bekommen denn diese Fachleute für einen finanzielle Ausgleich für ihre Tätigkeit zum Wohle des Klimas? (Nicht des (Deutschen) Menschen wohlgemerkt!)

  21. Diese Frau Wolf ist promovierte Anglistik und Musikwissenschaftlerin. Prost Mahlzeit. Demnaechst werden Kunstausstellungen von NWI-Experten konzipiert.

    Wie irre soll den das alles noch werden?

  22. Die Dummen werden nie aussterben! Stop. ie dummen Deutschen schon. Als ob die paar Millionen Deutschen und vielen Einwanderer bei 10 Milliarden Menschen irgendetwas erreichen könnten. Die Zahl der Deutschen ist rapide im Sinken.

  23. Ich habe es an anderer Stelle schon einmal von mir gegeben, aber es kann gar nicht oft genug wiederholt werden: Nach dem 2. Weltkrieg wollte der amerikanische Minister Morgenthau aus Deutschland einen total deindustrialisierten Agrarstaat machen, um sicherzustellen, daß ein Holocaust nie wieder von diesem Land ausgehen könnte. Ein aus seiner Sicht und des stattgefundenen Holocaust durchaus nachvollziehbares Ziel. Wir wissen schon lange, daß nur die Ost – West Konfrontation und der Umstand, daß Deutschland geographisch das Bollwerk gegen den Ostblock darstellte und deswegen als starkes Land gebraucht wurde, uns von der Umsetzung dieses Plans bewahrte.

    Was anderen nicht gelungen ist, machen wir einfach selbst! Wir schaffen das! Die zitierten Einlassungen der Frau Wolff zeigen deutlich, daß ihr die damit verbundenen Probleme sehr wohl bewusst sein müssen. Wir fangen das ganz einfach mal an und zwingen damit die Industrie sich was einfallen zu lassen. Cem Gigabyte lässt grüßen. Fällt denn niemanden auf, daß die automobile Entwicklung mit Elektroantrieben begonnen hat? Daß die im Vergleich zu Brennstoffen lächerlichen gravimetrischen und volumetrischen Wirkungsgrade der Stromspeicher der Grund waren eben von Strom zu Benzin und Diesel überzugehen? Daß zwischenzeitlich (über 100 Jahre!) immer Bedarf war für drastisch bessere Stromspeicherung, aber es bis heute nie geschafft wurde und es sich auch nicht abzeichnet, daß in den nächsten 12 Jahren bis 2030 diese besseren Speicher großserienfähig dargestellt werden können.

    Woher nehmen unsere „Volksvertreter“ das Vertrauen, daß das, was in fast 150 Jahren nicht zu schaffen war, in 12 Jahren umgesetzt werden kann? Selbst wenn heute eine Laborlösung bekannt wäre, wären 12 Jahre für die Serienentwicklung nicht überbordend viel Zeit. Das Verhalten unserer politischen Nomenklatura ist nicht mehr nur als grob fahrlässig zu bezeichnen. Dies grenzt nicht, sondern ist Vorsatz. Vor hundert Jahren hätte man dieses Handeln noch als „Hochverrat“ bezeichnet.

    • Es ist nicht möglich eine Volkswirtschaft wie Deutschland aus einem wie auch immer gearteten Speichersystem mit Strom zu versorgen. Sind die Speicher leer, müssen sie wieder gefüllt werden, doch woher den Strom dafür nehmen. Ein Speichersystem dient immer nur als Puffer. Die angesprochenen Speichervarianten sind technologisch und wirtschaftlich Pillepalle. Power-to-gas hat z.b. Umwandlungsverluste von ca. 70%, wenn also eine Kapazität von 10GW  verbraucht wird, werden 17GW benötigt um den Speicher wieder zu füllen.

      • Es bleiben beim PtG-Verfahren 30% der eingesetzten Energie übrig, weil der Wirkungsgrad 30% beträgt. Deshalb werden in der obigen Rechnung auch ca 30GW benötigt und nicht 17GW. Als anschaulichere Einheit würde ich allerdings hier z.B. GWh verwenden.

      • Sehr geehrter H.Köppen,

        das mit dem Berechnen der Umwandlungsverluste müssen wir aber noch mal üben. Zudem kann man eine Leistung in GW nicht „verbrauchen“, wie weiter oben bereits geschrieben, sondern nur eine Strommenge in GWh z.B..

        Jetzt zu den Umwandlungsverlusten: Im Umkehrschluss bedeutet das, dass wir einen Wirkungsgrad von 30% haben. 70% gehen verloren (sind nicht nutzbare Verluste, Abwärme etc.). Wir rechnen am Beispiel: Wenn man 10GWh am Anfang des Prozesses einsetz, bleiben zum Schluss 30% davon, also 3GWh als Resultat übrig. 7GWh sind also verloren im Sinne von nicht mehr nutzbar.

        Wenn wir somit 10GWh aus diesem System zurückgewinnen wollen, müssen wir mit 33,3GWh in den Prozess starten, nicht 17! Wir müssen also mehr als das Dreifache der benötigten Strommenge produzieren, wenn wir solche Speicher einsetzen würden. Und jetzt rechnen wir das mal mit dem bundesdurchschnittlichen Tagesbedarf an Strom …

        • interessant dabei ist die Frage: wohin gehen die 70% Verluste eigentlich???

          Kann es sein, dass diese am Ende auf irgendeinen Weg an die Umwelt abgegeben werden und damit …….. zur Erderwärmung beitragen?

          Ich wäre mal gespannt, welche Antwort diese Frau Baerbock darauf findet.

          Vermutlich wird sie sich damit nicht befassen wollen. Die die Grünen haben keine Zeit, sich mit Hauptsätzen der Thermodynamik zu befassen.

          Schließlich müssen die jeden Tag das Weltklima retten!

  24. Im übrigen werden Mieter jetzt schon verurteilt sich an das Fernwärmenetz an schliesen zu lassen das aber auf grund des braunkohlsausstieges von berlin (senat) still gelegt westonDer Richterin war das egal. So verzweifelt ist die Brd das vattenfall nicht pleite geht.

    Lg johnny weston

    • @Johnny weston

      Nicht nur die „Fernwärme Bezieher“ in Berlin werden in Zukunft im Kalten sitzen…sondern alle in Deutschland, die an der Fernwärme angeschlossen sind….man sitzt dann im DUNKELN und im KALTEN….neue schöne Grün-Sozialistische ANTI- Kernenergie- und CO2 Welt…eine Gesellschaft des Mangel und der Armut…der ÜBERLEBEN statt LEBEN.

       

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