Zu jedem Parteitag eine Freifahrt in der Klima-Geisterbahn

Zeitung Neues Deutschland. Screenshot von der Homepage

Helmut Kuntz
Bevor die CDU an die Reihe kommt, ein Blick zu den GRÜNEN. Mancher mag sich (noch) wundern, warum gerade bei den GRÜNEN die Quelle des verkündeten, fachlichen Unsinns – sei es zur Energie oder zum Klimawandel – oft wie eine Fontäne sprudelt und bewusst hemmungslos zur “nachhaltigen Erbauung“ der Nation auch von ihren Führungsmitgliedern unters Volk gebracht wird. Allerdings ist dies kein Zufall, sondern zumindest zum Teil auch das Ergebnis konsequenter Schulung auf ihren Parteiveranstaltungen.


»Weil sich diese Partei offenbar als einzige den Luxus erlaubt, sich an der wissenschaftlichen Wahrheit zu orientieren.“

Diese Aussage stammt von Professor Schellnhuber (PIK). Gesagt wurde es von ihm am 25.11.2017 auf der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen, anlässlich seines Gastbeitrages über das mit Sicherheit (in seinen Simulationen) kommende Verderbnis durch den unerbittlichen Klimawandel [1] [4].

Bild 1 [1] Gastbeitrag zum Klimawandel von Hans-Joachim Schellnhuber am 25.11.2017. Eingebettetes Video und Link. Quelle: YouTube
Unverkennbar legt „diese Partei“ viel Wert auf informierte Mitglieder und Delegierte.
So durfte der Universalprofessor H. Lesch, dem wirklich kein brennendes Wissenschaftsthema zum (auf Zwangs-GEZ-Gebühren) Erklären verborgen bleibt, 2016 auf dem Parteitag zum Klimawandel vortragen:

Bild 2 Harald Lesch erklärt (auf des Bürgers zwangs-GEZ-Kosten) zu fast allen, Deutschland oder die Welt bewegenden Themen. Quelle: YouTube

Bild 3 [2] Harald Lesch fordert endlich Konsequenzen aus dem Wissen um den Klimawandel zu ziehen. Eingebettetes Video und Link. Quelle: YouTube, veröffentlicht am 21.11.2016
Und letztes Jahr gelang es den GRÜNEN, dafür den (zumindest für den Klimakult) höchstdekorierten (und sich am Wichtigsten haltenden) deutschen „Vertreter“ als Referenten zu gewinnen (Vortrag: Bild 3 [1]).

Also sollte man einen Klimapass einführen! Zutritt zu allen Ländern, die dafür verantwortlich sind

Herr Schellnhuber erfüllte getreu, was man von ihm erwarten kann. Und er ist sich seiner herausragenden Position in der Zeitgeschichte bewusst – und zeigt dies überdeutlich:
[6] Menschen wie HJ Schellnhuber hat Karl Marx einmal sehr treffend beschrieben:
… “Man erkennt die selbst ernannten Heiligen auch an ihrem typischen Gesichtsausdruck, an der suggestiven Einfühlsamkeit oder an dem mahnenden Ernst ihrer Mienen. Man erkennt sie an ihrer frömmelnden Sprache; warum können sie nicht wie andere reden, sondern müssen immer diesen salbungsvollen Ton anschlagen, immer einen frommen Wunsch auf den Lippen. Und warum müssen sie über die alltäglichsten Gedankengänge die Milch der frommen Denkungsart gießen.” (Karl Marx) …
erklärte er den wissbegierigen Delegierten alles, was diese bestimmt schon einmal gehört und gelesen hatten, aber eben bisher noch nicht vom Oberguru und Ober-Klimasimulanten persönlich.
Es lohnt sich, zumindest den Beginn des Vortrages anzusehen (eingebettetes Video, Bild 3). Die genüsslich zur Schau gestellte Arroganz und Überheblichkeit sucht seinesgleichen (im Traum möchte man dabei sitzen und ein Trillerpfeife haben).

Die GRÜNEN wissen bereits von Herrn Lesch (Klimaberater der bayerischen Staatsregierung), dass bei den für die Welt wirklich wichtigen Themen – wie Klimawandel und EEG – eigenständiges Denken, oder gar kritisches Hinterfragen nicht zulässig ist, da die Gefahr von Fehlinterpretation durch den unwissenden Normalbürger viel zu groß wird. Man darf als solcher nur staunend den alleine Wissenden mit dem absoluten Wahrheitsanspruch zuhören und vor allem niemals eine dumme Frage dazu stellen. Herr Schellnhuber (der „Berlin“ und „die Welt“ berät) zeigt, was sonst passiert – und die Fachfrau C. Kemfert (ebenfalls hochdekorierte, politische Beraterin) auf ihrer Homepage ihr volles Verständnis dafür:
[5] Klimaretter.Info: Münchner Klimaherbst 2015
Hans Joachim Schellnhuber … Dort habe ihm eine Phalanx „älterer Herren“, die sich allesamt als Klimaskeptiker entpuppten, gegenüber gesessen, die ihn mit völlig unhaltbaren, längst widerlegten Thesen konfrontiert habe. Zeitverschwendung für jemand wie Schellnhuber, der zwecks Weltrettung von Termin zu Termin, von Auftritt zu Auftritt jettet. Der Ärger über die unbotmäßigen Fragensteller war dem Wissenschaftler auch heute noch anzumerken.
An diesem Abend freilich sprach er zu einem Publikum, das ihm förmlich an den Lippen hing.
An seinen Lippen hingen auch die GRÜNEN Delegierten. Und den Vorgaben: Keine dummen Fragen zu stellen, oder gar selbständig zu denken, wurden die Delegierten – den vielen Ovationen nach zu urteilen -, vollkommen gerecht.
Vor allen der Schluss, als Herr Schellnhuber das Thema Klimapass als „Zuckerchen zum Klimagrusel“ zufügte, gefiel dem Beifall nach zu urteilen, über alle Maßen.

Dass alles, was Herr Schellnhuber ihnen erzählte, bisher nicht in der wahren Natur, sondern ausschließlich in seinen (PIK-)Simulationen passiert, sagte er ihnen nicht. Sie hätten es bestimmt auch nicht hören wollen.
Wer tiefer gehende Rezensionen zu seinem Vortrag lesen möchte, findet sie hier:
[1] TICHYS EINBLICK 27. November 2017: Der Klimapass muss her Schellnhuber bei den Grünen
[4] ScienceScepticalBlog 29. November 2017: Die komplette Neuerfindung der Moderne: John Schellnhuber auf der Bundesdelegiertenkonferenz von Bü90/ Grüne
Man könnte dies alles als „Ökosekten-Spinnerei“ abtun und wieder vergessen, wenn dieser Personenkreis nicht die Politik in Berlin maßgeblich beeinflussen, eher bestimmen würde.

Der Luxus ist nicht auf GRÜN beschränkt …

Zur Ehrenrettung dieser Partei soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Altparteien dieses absolute Wissen von GRÜN aufgrund der Order ihrer unfehlbaren, großen Vorsitzenden inzwischen längst übernommen haben:
EIKE 31. März 2018: Weil alle voneinander abschreiben, merkt keiner mehr, wenn etwas daran falsch ist – zur Bundestagsdebatte Umwelt
Die dafür zuständigen Fachminister*innen werden deshalb sorgfältig danach ausgesucht, dass es so bleibt. Man kann die Umweltminister*innen natürlich schlecht direkt von den GRÜNEN rekrutieren, doch es fanden sich bisher immer welche, die ganz einfach in der falschen Partei sind um dort leichter Karriere zu machen. Bei vielen reichte dazu ganz banal Nichtwissen und mangels möglicher, sinnvoller Beschäftigung Präsenz zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle aus. Bei der letzten (Frau Hendricks) kam fast schon krankhafte Klimahysterie dazu und bei der Aktuellen ist sich der Autor noch nicht sicher, welche Variante überwiegt.

Die gleichen – GRÜNEN – Ansichten zu vertreten, hat auch Auswirkungen: Beide Parteien (SPD und GRÜNE) sind nach den neuesten Umfragewerten ähnlich erfolgreich. Nur der Weg dorthin unterscheidet sich diametral.

Herr Schellnhuber hat in seiner Einleitung jedoch etwas Wahres ausgesprochen: Die Bundestagsparteien leisten sich den Luxus wirklich. Wenn man betrachtet, was diese CO2-Simulationshysterie mit dem Weltuntergang in (vielleicht) vielen Tausend Jahren durch sich ständig verändernde Temperaturen:
EIKE 17.10.2015: Fällt die nächste Eiszeit aus? PIK Chef Schellnhuber behauptet: Ja, so sicher wie das Amen in der Kirche!
die Untertanen heute schon kostet und welche sinnvollen Lösungen – für die kein Geld mehr da ist [7] – dadurch verhindert werden, bekommt dieser Satz eine wirkliche, aktuelle Dimension. Aber nur für die deutschen Untertanen, welche es vorab bezahlen müssen.

Die Klimakirche erinnert oft an Parallelen in einer wahren Kirche. Moses führte sein Volk 40 Jahre durch die öde Wüste, um sein Volk von Ägypten in das gerade einmal 430 km entfernte (Kairo – Jerusalem), durch fruchtbare Küstenebenen auf gut ausgebauten Handelsrouten oder per Schiff leicht erreichbare Jerusalem zu führen.
Dabei ahnt man, dass es den Schreibern dieser (sehr wahrscheinlich so nie stattgefundenen Fabel) nicht um Historie, sondern allein der Erzählung möglichst vieler Wunder und Erfüllung der mystsich-heiligen Zahl 40 ging.
Bei Herrn Schellnhuber hat man den Eindruck, er fühlt sich als Nachfolger dieses Patriarchen [9] und er möchte „sein Volk“ auch unbedingt aus einem aktuellen Verderbnis und Jammertal in ein verheißenes Klimaland führen. Sein Vorteil ist, dass man heute die Wunder bereits vorab am Computer simulieren und „erleben“ kann. Der mit Mühsal (heute sind es die Kosten für die Bürger) beladene Wanderzeitraum wurde dagegen deutlich zum „heiligen Jahr“ 2100 verlängert, damit mit Sicherheit dann niemand mehr lebt, der erzählen kann, wie der ganze Unsinn einmal begann, als die ganze „Intelligenz“ darauf hereingefallen ist.

Apropos „Intelligenz“. Die von Abgeordneten lässt sich als Präsentation beispielhaft auf YouTube nachsehen (die Idee dazu und den Hintergrund nachlesen bei:
ACHGUT: [10] Ich bin kriminell, aber ich wusste das noch gar nicht

Bild 4 Eingebettetes Video: Vorstellung von Europaabgeordneten der GRÜNEN. Falls das Video nicht funktioniert, der Link. Quelle: YouTube Jan, Ska & Terry berichten aus der 1. Plenarwoche, Juli 2014

Und wenn man schon einmal bei Wanderungsbewegungen ist. In der Historie hatten diese oft einen Grund:
[8] Das Ende der Völkerwanderung
… In neuerer Zeit gibt es Mutmaßungen, dass es sich hier um eine mögliche Klimakatastrophe gehandelt haben könnte. Neuere dendrochronologische Untersuchungen weisen auf eine anhaltende Kälteperiode im 5. Jahrhundert im Nordosten des eurasischen Raumes hin. Eine geringe Wachstumsphase ist an den Baumscheiben jener Epoche zu erkennen. Auch in späteren Zeiten erfroren die Kälte gewohnten Yaks, die Rinder der Mongolen, im Stehen. Möglich, dass durch lange Kälteperioden weder Mensch noch Tier ausreichend mit Nahrung versorgt worden ist. Gibt es eine besseren Erklärung als eine Hungersnot für den Auslöser der massiven Bewegung dieser Nomadenvölker?
Wie hätten sich diese Völker damals wohl über unser Wetter gefreut und ihre Götter um noch mehr davon angebetet.

Falsche Referenten darf man natürlich nicht einladen

Ein CDU Ortsverband hat gerade das GRÜNE Verfahren der Weiterbildung übernommen. Noch nicht auf einem Parteitag, zur Übung aber schon einmal als Diskussion. Nur hatte dieser Ortsverband in seiner Euphorie übersehen, dass auch in der CDU mit Weiterbildung keinesfalls konventionelle Bildung gemeint ist, sondern das, was die große, unfehlbare Vorsitzende aus ihren Jugendjahren darüber kennt.
So wurde als Referent der Mitbegründer von Greenpeace – Patrick Moore – eingeladen. Und dieser – wie es jeder Kundige einfach wissen sollte – ist mit seinen Ansichten eine absolute Person „non grata“, was man es bei Greenpeace leicht und bestimmt nachlesen kann:
Greenpeace: Der Atomlobbyist: Fünf Fakten zur Propaganda von Patrick Moore
… Patrick Moore, ein bezahlter Botschafter der Atom-, Papier- und Gentechnik-Industrie, führt häufig eine längst zurückliegende Zugehörigkeit zu Greenpeace vor, um mehr Legitimität in den Medien zu gewinnen. Durch die hohe Medienpräsenz wird oftmals der Eindruck erweckt, Patrick Moore repräsentiere noch immer Greenpeace und es wird oft fast komplett unterschlagen, dass es sich bei ihm um einen bezahlten Lobbyisten handelt, der weder unabhängig noch objektiv berichtet.

Und dieser Patrick Moore machte das, was seine Überzeugung ist. Er erzählte „dass der Klimawandel nicht von Menschen verursacht werde“. Ein eindeutiger Affront auch gegen die Doktrin der CDU(Leitung). Der Protest aus den eigenen Reihen über diese Teufelei erfolgte prompt.
Erhellend ist dabei die Begründung: „niedriges Niveau“. Das sonst wohl mit Sicherheit „schlagendere“ Argument „rechts“ ging bei einem Kanadier nicht. Aber dass alle, welche nicht die offizielle, richtige Meinung vertreten, kein Niveau haben, reicht in der CDU inzwischen auch als klimafachliche Argumentation. Womit diese Partei allerdings auch hier wieder nur eine Anleihe von GRÜN übernommen hat. Dass Klimawandel-kritisch eingestellte Personen keine Bildung haben können, stammt ursprünglich von der GRÜNEN Spitzenpolitikern und – das belegt alleine ihr Aufstieg in ihrer Partei – sicher mit besonderer Intelligenz ausgestatteten C. Roth. In einer Talkshow (die der Autor persönlich gesehen hat) sagte sie: „Wer den (anthropogenen) Klimawandel leugnet, kann nicht intelligent sein“. An solchen Aussagen von Fachpersonen orientiert sich inzwischen auch CDU-Politik.
MOZ.de 18.05.2018: CDU streitet über Klimadebatte
Potsdam (MOZ) Eine für den heutigen Freitag geplante Diskussionsveranstaltung der CDU in Cottbus hat für Unmut in den eigenen Reihen geführt. Die Verärgerung vor allem im Ortsverband Welzow-Proschim war so groß, dass sie zu einer Protestnote führte, die an den Landesvorsitzenden Ingo Senftleben und an die Generalsekretärin der Bundespartei, Annegret Kramp-Karrenbauer, ging….
Zu der Veranstaltung unter dem Titel „Ist Kohlendioxid ein Klimakiller? Der fatale Irrtum der aktuellen Klimapolitik“ wurde der Kanadier Patrick Moore als Redner geladen. Der frühere Greenpeace-Aktivist hat sich in den letzten Jahren von der Umweltorganisation getrennt und erklärt in seinen Vorträgen, dass der Klimawandel nicht von Menschen verursacht werde. Er wird mit der Aussage zitiert, dass CO2-Emissionen die Menschheit retten.
Günter Jurischka, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtparlament von Welzow, (der schon mal „scharf gegen die Kohlelobby protestiert“ und sich über die den Proschimern gewinnbringenden PVA- und sonstigen EE- Installationen freut) formuliert in der Protestnote: „Ich hätte nicht gedacht, dass meine Parteikollegen auf ein so niedriges Niveau sinken würden, um das Weiterlaufen der Kohle rechtfertigen zu können.“ Besonders kritisiert er, dass die Einladung für die Veranstaltung vom CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus Peter Schulze und den Landtagsabgeordneten Raik Nowka und Michael Schierack unterschrieben wurde …

Gut passt dazu die Meldung der Sozialistischen Tageszeitung. Nicht nur die Wählerstimmen werden weniger, auch die der bezahlenden Leser.

Brandenburg Zeitung Neues Deutschland. Screenshot von der Homepage

Nun wollte der Autor noch etwas zur CSU ergänzen. Die für jeden Klima- und Energieunsinn zu begeisternde, bayerische Umweltministerin Frau Scharf (sie konnte den Klimawandel in Bayern nach ihren Aussagen mit den Händen greifen), wurde jedoch von Herrn Söder „abgesägt“. Der Nachfolger publiziert bisher zu wenig und kann deshalb noch nicht eingeschätzt, oder zitiert werden.
Dass in Bayern mehr Vernunft einkehren würde, wagt der Autor jedoch zu bezweifeln. Herr Söder kann sich nach der Landtagswahl eine Koalition mit den Grünen vorstellen. Dann wäre Vernunft das Letzte, was Priorität bekommen würde.

Quellen

[1] TICHYS EINBLICK 27. November 2017: Der Klimapass muss her Schellnhuber bei den Grünen

[2] EIKE 01.01.2017: Harald Lesch trägt vor den GRÜNEN zum Klimawandel vor: Der Klimawandel ist kein Thema, das man ernsthaft bezweifeln kann

[4] ScienceScepticalBlog 29. November 2017: Die komplette Neuerfindung der Moderne: John Schellnhuber auf der Bundesdelegiertenkonferenz von Bü90/ Grüne

[5] EIKE 18.04.2016: Kirche und Klimawandel Viel „Mensch“, viele Bibelsprüche, die Orientierung vom PIK, von kritischer Reflexion keine Spur

[6] science-skeptical 15. Oktober 2015: Der Klimaberater der Kanzlerin HJ Schellnhuber verkündet, die nächste Eiszeit in 60.000 Jahren fällt durch Menschenhand aus 15. Oktober 2015

[7] EIKE: Das natürliche Wetter einzuklagen wird weltweit immer beliebter

[8] Mittelaltergazette: Das Ende der Völkerwanderung

[9] WIKIPEDIA: Mose

In neuerer Zeit gibt es Mutmaßungen, dass es sich hier um eine mögliche Klimakatastrophe gehandelt haben könnte. Neuere dendrochronologische Untersuchungen weisen auf eine anhaltende Kälteperiode im 5. Jahrhundert im Nordosten des eurasischen Raumes hin. Eine geringe Wachstumsphase ist an den Baumscheiben jener Epoche zu erkennen. Auch in späteren Zeiten erfroren die Kälte gewohnten Yaks, die Rinder der Mongolen, im Stehen. Möglich, dass durch lange Kälteperioden weder Mensch noch Tier ausreichend mit Nahrung versorgt worden ist. Gibt es eine besseren Erklärung als eine Hungersnot für den Auslöser der massiven Bewegung dieser Nomadenvölker?

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54 Kommentare

  1. @Marc Hofmann,

    Sie schrieben am 30. MAI 2018 UM 15:02

    „Ich will es mal so mit ihrer „Mathematik-Formelsammlung“ ausdrücken….die ZEIT als Faktor von Gegenwart und Zukunft wird das Ergebnis ihrer Gleichungen (Mathematik) immer und immer wieder verändern.“

    Offensichtlich wissen Sie nicht, wovon Sie schwadronieren. Das, was Sie als Formelsammlung bezeichnen, ist eine der in der Wetterprognose zu beruecksichtigenden Gleichungen. Darin ist selbstverstaendlich die Zeit als unabhaengige Variable enthalten. Selbst in der Fourierschen Waermeleitungsgleichung,

    dT(r,t)/dt = – k div (grad (T(r,t))) + f(r,t)

    die schon fast 200 Jahre bekannt ist, ist die Zeitabhaengigkeit der Temperatur enthalten. Hierin sind t die Zeit, d/dt die lokale zeitliche Aenderung, T die Temperatur, r der Ortsvektor,  k die Temperaturleitfaehigkeit, die eine Materialeigenschaft ist, und f(r,t) eine Quellterm ist. Diese Gleichung wird als inhomogene Form der Waermeleitungsgleichung bezeichnet. Ist der Term f(r,t) identisch gleich Null, so spricht man von der homogenen Form der Waermeleitungsgleichung. Dabei stehen „div“ fuer die Divergenz und „grad“ fuer den Gradienten der Vektor- und Tensoranalysis, wobei

    div (grad ….) 

    auch als Laplace-Operator bezeichnet wird. Das ist selbst in den Ingenieurwissenschaften hinreichend bekannt. Selbstverstaendlich kann man an Hand dieser Gleichung den zeitlichen Verlauf der Temperatur ab einer vorgegebenen Startzeit t_0 berechnen, wenn die  Temperaturverteilung zum Zeitpunkt t_0 bekannt ist. Studenten der physikalischen Wissenschaften lernen waehrend des Physikpraktikums, entsprechende Versuche zur Waermeleitung durchzufuehren.

    Selbstverstaendlich aendert sich die Temperatur mit der Zeit, und der zeitliche Verlauf haengt von  k und f(r,t) ab.

    Sie schrieben weiterhin:

    „Sie wollen der Zukunft vorausgreifen ohne zu wissen wie die Paramter der Zukunft sich darstellen. Sie haben zwar eine Formel vorliegen…diese ist jedoch „Inhaltsleer“….weil die Zukunft = Paramter die für ihre Formel wichtig ist noch gar nicht exestieren.“

    Offensichtlich wissen Sie nicht, dass sich seit vielen Jahrzehnten die Forschung zur Physik der Atmosphaere mit der Bestimmung dieser Parameter beschaeftigt. Es existieren eine Vielzahl von Beobachtungen, die waehrend spezieller Messkampagnen durchgefuehrt wurden. An Hand dieses Beobachtungsmaterials kann man analysieren, von welchen Groessen diese Parameter abhaengen. Und zur Simmulation eines atmosphaerischen Prozesses gehort auch die Simulation dieser Groessen. Das einzige, was inhaltsleer ist, ist Ihr absurdes Geschwafel zu einem Fachgebiet, von dem Sie nicht die Spur einer Ahnung haben.

    Sie schrieben weiterhin:

    „Wer in die Zukunft schauen will, der kommt nur bedingt mit Formeln und Mathematik weiter…der braucht ein Gespür/Verständnis für die Abläufe und Prozesse in unseren Sonnensystem…unserer Sonne…unserer Erde….logisches Prozessdenken steht am Anfang…erst danach kann man die Mathematik und Formel einsetzen…Beobachten und Verstehen von Abläufen in und mit der Natur…der Sonne und anderen Klimarelevaten Faktoren.“

    Offensichtlich haben Sie gar nichts verstaenden. Fuer eine Wetterprognose von 6 – 7 Tagen, ist die Variation der solaren Irradianz am Oberrand der Atmosphaere von untergeordneter Bedeutung, denn der Abstand des Erde-Mond-Baryzentrums (EMB) vom Sonnenzentrum, R, aendert sich innerhalb einer so einer geringen Zeitspanne kaum. Die Variation der solaren Irradianz am Oberrand der Atmosphaere waehrend des Umlaufs des EMB um die Sonne kann an Hand der Gleichung

    F = (R_0/R)^2 S

    berechnet werden. Hierin sind F die Solare Irradianz, R_0 der mittlere Abstand des EMB von der Sonne (1 AU = 149,6 Millionen km) und S = 1361 W/m^2 die Solarkonstante die fuer R_0 bestimmt wird. Aendert sich z.B. der Abstand R waehrend einer Zeitspanne von 7 Tagen um 200000 km, dann betraegt die zeitliche Aenderung der solarer Irradianz am Oberrand der Atmosphaere etwa +/- 1,4 W/m^2. Das entspricht in etwa der Genauigkeit, mit der die Solarkonstante bestimmt werden kann.

    Eine weitere Groesse, die zu beachten ist, ist die lokale Zenitdistanz Z, die sich an Hand der Formel

    cos (Z) = sin (B) sin (D) + cos (B) cos (D) cos (h)

    ergibt, die sich an Hand der sphaerischen Trigonometrie herleiten laesst. Hierin sind B der Breitengrad, D die Deklination der Sonne und h der Stundenwinkel. An Hand dieser Formel lassen sich Sonnenaufgang und -untergang bestimmen. Die Variation von D waehrend einer Zeitspanne von 7 Tagen fuehrt zu einer Aenderung zwischen Sonnenaufgang und – untergang von etwa 6 Sekunden am Aequator in der Umgebung eines Aequinoktikums. Fuer meinen Wohnort nahe des noerdlichen Polarkreises sind es etwa 36 Minuten und fuer Muenchen etwa 17 Minuten. Selbst das spielt nur eine Nebenrolle. Da man diese Aenderungen mit ausreichender Genauigkeit leicht berechnen kann, werden sie allerdings bei der Wetterprognose beruecksichtigt. Damit nimmt man Leuten wie Ihnen, die von der Materie nichts verstehen, den Wind aus den Segeln.

    Dass Sie offensichtlich Schwierigkeiten haben, einer Diskussion zu folgen, belegt Ihr Hinweis:

    „Beobachten und Verstehen von Abläufen in und mit der Natur…der Sonne und anderen Klimarelevaten Faktoren.“

    Nochmals fuer Sie zum mitschreiben: Nirgendwo habe ich hier die Klimamodellierung in irgend einer Weise verteidigt. Es ging einzig und allein um die Wetterprognose. Aber wenn man die Ergebnisse des juengsten Artikels zur Rekonstruktion der solaren Irradianz fuer 1 AU sich anschaut, so betraegt diese seit 1610 nicht mehr als 1,5 W/m^2, siehe

    Kopp et al. (2016), „The impact of the revised sunspot record on solar irradiance reconstructions“, Solar Physics, https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs11207-016-0853-x

    Und langzeitliche Variationen von ueber mehreren hunderttaussend Jahren haben Kramm & Dlugi (2011), „Scrutinizing trhe atmospheric greenhouse effect and its climatic impact“, Natural Science, http://www.scirp.org/journal/PaperInformation.aspx?PaperID=9233, ausfuehrlich beschrieben.  Im Gegensatz zu Ihnen sind mein Ko-Autor Dr. Dr. habil. Dlugi und ich mit der Materie vertraut.

    Kramm et al. (2017), „Using Earth’s Moon as a testbed for quantifying the effect of the terrestrial atmosphere“, haben im uebrigen das „planetary and lunar ephemeris DE430,  Jet Propulsion Laboratory (JPL), California Institute of Technology“, verwendet. Wie man dem Artikel von Folkner et al. (2014) entnehmen kann, ist die Genauigkeit, mit der z.B. der Abstand zwischen Erde und Mond berechnet werden kann, ausgezeichnet; im Vergleich mit den heutigen Beobachtungen des Mond- Orbits betraegt die Abweichung weniger als ein Meter.

    • Mir ist ein Tippfehler unterlaufen. An Stelle von +/- 1,4 W/m^2 muss es  +/- 3.6 W/m^2 heissen. Dieser Wert ist natuerlich vom Betrag her groesser als die Ungenauigkeit bei der Bestimmung der Solarkonstanten.

  2. @Marc Hofmann,
    Sie behaupten:

    „Ohne Weltbild (=Beobachten, Sehen, Verstehen, Notieren) keine Mathematik“

    Offensichtlich wissen Sie nicht, was Matrhematik ist.

    Sie schrieben weiterhin:
    „Fragen Sie sich halt mal selber, auf was sich ihr Wissen aufbaut….es baut sich auf den Erkenntnissen, Versuchen, Beobachtungen, Notizen…dem Verstehen und Verstand…der Menschen auf, die vor IHNEN und UNS gelebt haben…Sie und Wir haben unser heutiges Wissen doch aus den Büchern…aus den Aufzeichnungen und Niederschriften unserer Vorfahren…auf diesen Wissen wurde und wird weiter aufgebaut, mal etwas mehr und weniger wieder korriegiert aber in einer Linie weiter ausgebaut.“

    Das mag fuer Ihr „Wissen“ der Fall sein. Aber mein Wissen beruht auf der Ueberpruefung und Bewertung der Fachliteratur, der eigenen Erfahrung, wozu auch die messtechnische Beobachtung zaehlt, sowie der darauf beruhenden mathematischen Beschreibungen von physikalischen Phaenomenen.

    Im Jahr 2006 haben Professor Herbert und ich ein verallgemeinertes Wiensches Verschiebungsgesetz an Hand der Dimensionsanalyse hergeleitet. Darauf aufbauend, war es leicht, das Plancksche Strahlunsggesetz herzuleiten, auch ohne von der Quantelung der Energiezustaende Gebrauch zu machen.
    Sie schrieben weiterhin:
    „Der Erste Mensch, der mit Feuer in berührung gekommen ist, der wird es nicht mit der Mathematik gemacht haben sondern durch Zufall, Risiko…mit beobachten und ausprobieren.“

    Was der erste Mensch, der mit dem Feuer in Beruehrung gekommen ist, gemacht hat, das wissen weder Sie noch ich. Wenn dabei Blitzschlag oder Vulkanismus ausschlaggebend waren, dann hat dieser Mensch die Beruehrung wahrscheinlich nicht ueberlebt. Und sicherlich haben viele Menschen das Ausprobieren, sich des Feuers zu bemaechtigen, mit dem Leben bezahlt.
    Im Jahr 2004 habe ich uebrigens einen Workshop zu einem Waldbrand veranstaltet, der hier in der Naehe von Fairbanks stattfand und unter dem Namen Boundary Fire bekannt wurde. Dabei gingen etwa 640000 Acres (etwa 2590 km^2) Wald in Flammen auf. Insgesamt verbrannten in Alaska waehrend dieser Feuersaison etwa 27000 km^2 Wald (siehe auch https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0169809506001839). Das entspricht etwa der Flaeche von Belgien. Wenn Sie mir etwas ueber Feuer erzaehlen wollen, dann machen Sie sich nur noch laecherlich.

  3. @Besso Keks,

    Sie behaupten:

    „Zur Beantwortung der Frage, ob CO2 bodennah strahlt, braucht es doch weder Flugzeuge noch sonst irgendwelche weltumspannende Meßtechniken.“

    Offensichtlich sind Sie sich nicht dem Sachverhalt bewusst, dass Sie aus dem Signal, was Sie in Oberflaechennaehe messen koennen, nicht wissen, aus welchem Bereich der Atmosphaere das Signal stammt. Das vielzitierte kleine Fritzchen wuerde wohl sorgfaeltiger argumentieren als Sie.

    Den Einfluss der Strahlungsfluesse auf die oberflaechennahe Lufttemperatur koennen Sie so auch nicht bestimmen, denn dazu ist das Messkonzept untauglich. Fragen Sie sich doch einmal, warum  z.B. die Lufttemperatur in Oberflaechennaehe in der sog. Wetterhuette bestimmt wird.  Aber weil fuer Sie die prognostische Gleichung fuer die Temperatur ein Buch mit sieben Siegeln ist, koennen Sie das nicht erkennen.

    Diese prognostische Gleichung fuer die Temperatur lautet:

    {rho} c_p D{T}/Dt = D{p}/Dt – div (R_S + R_IR + F_h + {J_h}) + {W} + {v„.grad (p)} +  ………

    Hierin sind rho die Luftdichte, c_p die spezifische Waerme bei konstantem Druck, T die Lufttemperatur, t die Zeit, p der Luftdruck, R_S der Vektor der solaern Strahlung, R_IR der Vektor der infraroten Strahlung, F_h der turbulente Enthalpiefluss, J_h der molekulare Enthalpiefluss, und W die Waemerate, die mit Phasenuebergaengen des Wassers verbunden ist. Hinzu kommen noch viskose und turbulente Dissipation. Der Term {v„.grad (p)} ist zu parameterisieren, wobei die turbulenten Fluesse von sensibler und latenter Waerme erscheinen. Die Klammern {…..} bedeuten hierbei das Reynoldssche Mittel. Lufttemperatur, -dichte und -druck sind ebenfalls im Sinne von Reynolds zu mitteln. Bei den Strahlungsfluessen habe ich die Klammern aus Gruenden der Vereinfachung weggelassen.

    Zwei Aspekte sind dabei zu beachten. Die Bezeichnung D(…)/Dt beschreibt die individuelle zeitliche Aenderung, die sich nach Euler aus einer lokalen zeitlichen Aenderung, d(…)/dt, und einer von der Stroemung bewirkten zeitlichen Aenderung, {v}.grad(…), zusammensetzt; im Falle der Temperatur also

    D{T}/Dt = d{T}/dt + {v}.grad ({T})

    Die Bezeichnung „grad“ steht fuer den Gradienten der Vektor- und Tensoranalysis, d.h.

    grad ({T}) = i d{T}/dx + j d{T}/dy + k d{T}/dz,

    wobei i, j und k die Einheitsvektoren eines Kartesischen Koordinatensystems mit den Koordinaten x, y und z sind. grad (T) ist also ein Vektor. Mit dem {v}.grad ({T}) sind die Waermeandvektion und Konvektion  verbunden. Die Groesse v ist der Vektor der Windgeschwindigkeit. Der Punkt zwischen den beiden Termen beschreibt das Skalarprodukt der Vektor- und Tensorrechnung.

    Der Bezeichnung „div“ bedeutet die Divergenz der Vektor- und Tensoranalysis. Die Divergenz des solaren Strahlungsflusses lautet z.B.:

    div (R_S) = d(R_S,x)/dx + d(R_S,y)/dy + d(R_S,z)/dz

    wobei die Indizes x, y und z die jeweilige Komponente kennzeichnen. Wenn man nur die Wirkung der Strahlungsfluesse betrachtet und alles andere weglaesst, so ergibt sich fuer die lokale zeitliche Aenderung der Temperatur, wobei nun an Stelle von {T} nur T erscheint,

    rho c_p dT/dt = – div (R_S + R_IR)

    Und wenn man davon ausgeht, dass die Variation dieser Strahlungsfluesse in vertikaler Richtung von besonderem Interesse ist, dann ergibt sich:

    rho c_p dT/dt = – d(R_S,z + R_IR,z)/dz

    Diese Gleichung wurde z.B. von Manabe & Moeller (1961) verwendet. (Und da die Flusskomponente R_IR,z von der vertikalen Temperaturverteilung abhaengt, muss diese Gleichung auch noch numerisch-iterativ geloest werden.)

    Um also die zeitliche Aenderung der Temperatur durch solarer und infraroter Strahlung nachweisen zu koennen, muss das Messkonzept dem physikalischen Sachverhalt angepasst werden, wobei die infinitesimale Groessen dT/dt, d(R_S,z)/dz und d(R_IR,z)/dz durch Quotienten endlicher Groessen zu ersetzen sind. 

    Wie wollen Sie also die zeitliche Aenderung der Lufttemperatur z.B. in 2 m Hoehe ueber der Oberflaeche durch diese Strahlungsfluessen nachweisen? Sie brauchen auf jeden Fall mindestens zwei Strahlungssensoren fuer das jeweilige Spektrum, die z.B. in  z = 0,5 m  und z = 3,5 m postiert werden. Und dann werden Sie feststellen, dass die Wirkung im Rahmen der Messgenauigkeit vernachlaessigbar ist.

    Sie schrieben:
    „Was wollen Sie damit sagen?
    Daß ein einzelnes CO2-Molekül weiß, in welchem thermodynamischen System es sich gerade aufhält und daß es sein Strahlungsverhalten danach ausrichtet?“
    In einem thermodynamisch offenen System ist Energie- und Massenaustausch mit der Umgebung moeglich. Das bedeutet, dass sich die Eigenschaften und Zusammensetzung der Luft einem Volumen der Atmosphaere  staendig zeitlich veraendern. Wenn Sie das nicht begreifen koennen, dann lernen Sie es.

    Im uebrigen wissen Sie offenbar nicht, dass die Emission der Lichtquanten im statistischen Sinne isotrop erfolgt, also unabhaengig von der Richtung ist. Lernen Sie erst einmal die Grundlagen der Strahlungsphysik.

    Sie fragten:

    „Warum wird dann das CO2 im Glasbehälter warm???“

    Nochmals fuer Sie zur Information: Der Versuch mit dem Glasgefaess ist nicht uebertragbar auf die Atmosphaere.

    Die Wirkung von CO2 in der Troposphaere und unteren Stratosphaere is nahezu neutral, d.h. es bewirkt weder Erwaermungs- noch Abkuehlungsraten. In den Schichten darueber wirkt CO2 merkliche Abkuehlungsraten. Bereits 1961 kamen Moeller & Manabe sowie Manabe & Moelelr zu diesem Ergebnis. Das ist auch messtechnisch nachgewiesen, was die Arbeit von Feldman et al. (2006), „Direct retrieval of stratospheric CO2 infrared cooling rate profiles from AIRS data“, GRL, 33, dokumentiert. Zwei der Mitautoren sind Liou und Yung, die beide als Strahlungsexperten sich in Lehre (u.a. Lehrbuchautoren)  und Forschung hervorgetan haben.

    Anmerkung: Die Begriffe Gradient, Divergenz und Rotation der Vektor- und Tensoranalysis gehoeren zum Handwerkszeug, was Studenten der Physik und der geophysikalischen Disziplinen waehrend des Grundstudiums lernen. Dass dieses auch zum Lehrstoff von Ingenieuren gehoert, belegt Dubbel,“Handbuch fuer den Maschinenbau“. In der juengsten Ausgabe wird im Kapitel A Mathematik auch auf das Lehrbuch von Gerhard Gerlich, „Vektor- und Tensorrechnung der Physik“ aus dem Jahr 1977 hingewiesen.

    • @ Kramm

      „Offensichtlich sind Sie sich nicht dem Sachverhalt bewusst, dass Sie aus dem Signal, was Sie in Oberflächennähe messen können, nicht wissen, aus welchem Bereich der Atmosphäre das Signal stammt. Das vielzitierte kleine Fritzchen würde wohl sorgfältiger argumentieren als Sie.“

       

      Nun, das kleine Fritzchen würde einen Versuchsaufbau folgendermaßen gestallten:

      -ein IR-Strahler im 14µm-Bereich

      -ein abgeschlossenes CO2-gefülltes Volumen in einem abgeschlossenen Versuchsraum

       

      Erwärmt sich das Volumen bei Bestrahlung, so strahlt das Volumen enteder nicht oder zumindest weniger ab als es absorbiert.

      Das ist in kurzen Worten der Versuch der Treibhausgläubigen.

       

      Eine Kenntnis der Energie- und Strahlungsflüsse in der unteren Atmosphäre ist hierfür nicht erforderlich.

       

       

      „Um also die zeitliche Aenderung der Temperatur durch solarer und infraroter Strahlung nachweisen zu koennen, muss das Messkonzept dem physikalischen Sachverhalt angepasst werden, wobei die infinitesimale Groessen dT/dt, d(R_S,z)/dz und d(R_IR,z)/dz durch Quotienten endlicher Groessen zu ersetzen sind.

       

      Wie wollen Sie also die zeitliche Aenderung der Lufttemperatur z.B. in 2 m Hoehe ueber der Oberflaeche durch diese Strahlungsfluessen nachweisen?“

       

      Das will ich gar nicht.

      Ich will nur qualitativ nachweisen, daß/ob CO2 bei Bodendruck strahlt/nicht strahlt.

      Die Physik im Versuchsraum ist die gleiche wie draußen.

       

       

      „In einem thermodynamisch offenen System ist Energie- und Massenaustausch mit der Umgebung moeglich. Das bedeutet, dass sich die Eigenschaften und Zusammensetzung der Luft einem Volumen der Atmosphaere  staendig zeitlich veraendern. Wenn Sie das nicht begreifen koennen, dann lernen Sie es.

       

      Im uebrigen wissen Sie offenbar nicht, dass die Emission der Lichtquanten im statistischen Sinne isotrop erfolgt, also unabhaengig von der Richtung ist. Lernen Sie erst einmal die Grundlagen der Strahlungsphysik.“

       

      Nochmal:

      Mir geht es nicht um die Beschreibung der Temperatur in einem Planvolumen der Atmosphäre.

      Es geht lediglich um eine ganz einfache Frage:

      Kann CO2 unter Bodendruck strahlen?

      Oder präziser: Ersetzt die Abregung per Stoß bei Bodendruck ganz oder teilweise die Abregung per Emission?

       

      Der Versuch der Treibhausgläubigen scheint diesen Standpunkt zu bestätigen!

       

      Im Übrigen sollten Ihnen die Inhalte eines Maschinenbaustudiums an der TUM der 70er Jahre bekannt sein…

       

       

      „Nochmals fuer Sie zur Information: Der Versuch mit dem Glasgefaess ist nicht uebertragbar auf die Atmosphaere.“

       

      Das habe ich nie behauptet.

      Was übertragbar ist, ist das Strahlungsverhalten von CO2 bei bestimmten Drücken (=Stoßwahrscheinlichkeiten).

      Selbstverständlich verhält sich ein Planvolumen in der offenen Atmosphäre anders, alleine schon wegen des konvektiv bedingten Massenaustausches.

       

      „Dass dieses auch zum Lehrstoff von Ingenieuren gehoert, belegt Dubbel,“Handbuch fuer den Maschinenbau“. In der juengsten Ausgabe wird im Kapitel A Mathematik auch auf das Lehrbuch von Gerhard Gerlich, „Vektor- und Tensorrechnung der Physik“ aus dem Jahr 1977 hingewiesen.“

       

      Vektorrechnung war für mich Abiturstoff,

      eine Einführung in die Tensorrechnung erlitt ich durch Prof. Lippmann im Rahmen der Vorlesung Mechanik 3 u.4 (Plattenmechanik) und durch Prof. Magnus im Rahmen der Vorlesung Mechanik 5 und 6 (Schwingungen höherer Ordnung).

      Ich fand die Erzählungen von Prof. Magnus sehr interessant, da er zum Team um Wernher von Braun gehörte, nach Rußland verschleppt und dort von Koroljow zu Rate gezogen wurde.

      Für die Beantwortung meiner Kernfrage sind o.g. Fähigkeiten jedoch ohne Belang.

       

      MfG

       

      P.S.:

      Können Sie nur einen heutigen deutschen Professor in den Fächern der Naturwissenschaften benennen, dessen Verschleppung für irgendjemanden von Interesse wäre???

       

       

  4. @Eugen Ordowski,
    In einem fruheren Beitrag schrieben Sie: 
    Ich bin noch in der glücklichen Lage, mich mit Leuten auf Augenhöhe zu unterhalten – andere haben keine Chance zur Mitsprache.“
    Offensichtlich haben Sie dabei an etwaige Huehneraugen der Wissenschaftler gedacht, nicht war? Da ich keine Huehneraugen habe, koennen Sie sich auch nicht mit mir auf Augenhoehe unterhalten.
     Sie behaupten nun:
     „Nun, im Gegensatz zu Ihnen, kann ich jedem u. jeder erklären, warum es keinen „Treibhauseffekt“ gibt – und die verstehen das. Sie benötigen Ihre ganze Bücherei, wie Sie selber schreiben, und fast keiner versteht Sie – Sie sollten darüber einmal nachdenken.
    Und nochmals – das/die Wetter interessieren mich nur sehr wenig – einzig allein beschäftigt mich die Frage, kann es einen „Treibhauseffekt“ auf der Erde geben u. kann das CO2 Molekül die Erde erwärmen??????“
    Wem koennen Sie denn etwas erklaeren? Sie sind ja noch nicht einmal faehig, einen Sachverhalt richtig widerzugeben, denn nirgendwo habe ich irgend etwas davon geschrieben, was Sie mir unterstellen wollen. Offensichtlich gehoert das Verwenden von Falschaussagen zu Ihrem Auftrag, jede wissenschaftliche Diskussion zu stoeren. 
    Sie behaupten weiterhin: 
    „Meine kleinen „Forschungsarbeiten“ beweisen, ich schreibe ausdrücklich, beweisen, dass beides nicht zutrifft.“
     Ich frage mich, wo Sie denn die kleinen Forschungsarbeiten versteckt haben, denn keines meiner Suchprogramme hat irgend etwas von Ihnen gefunden. Oder meinen Sie etwa den hanebuechenen Unsinn, den Sie am
    28. MAI 2018 UM 21:21
    zum besten gegeben haben? Als ich diesen hanebuechnenen Unsinn gelesen hatte, fiel mir der Hinweis auf die Huehneraugen ein.
     Nur ein Hinweis fuer Sie:
    Das, was ich hier zur Absorption und Emission von Lichtquanten durch Molekuele unter Einschluss von Kollisionsprozessen der ersten und zweiten Art beschrieben habe, koennen Sie bei Chandrasekhar (1960), „Radiative Transfer“, in etwas verkuerzter Form nachlesen. Diese Darstellung dient ueblicherweise dem Zweck darzulegen, unter welchen Bedingungen die Annahme eines lokalen thermodynamischen Gleichgewicht unzulaessig ist. So ist es auch in dem Lehrbuch von Moelders & Kramm (2014), „Lectures in Meteorology“, Springer International, beschrieben.
     Chandrasekhar gehoert zu den herausragenden Physiker des 20. Jahrhunderts. Zu seinen Auszeichnungen zaehlen u.a.:
    ·        –  Bruce Medal (1952),
    ·         – Gold Medal oft he Royal Astronomical Society (1953),
    ·         – Rumford Prize oft eh American Academy of Arts and Sciences (1957),
    ·         – National Medal of Sciences (1966),
    ·         – Henry Draper Medal of the National Academy of Sciences (1971),
    ·         – Nobel Prize in Physics (1983),
    ·         – Copley Medal of the Royal Society (1984).
    Chandrasekhar war es auch, der auf mathematisch elegante Weise das Heisenbergsche Modell zur Dissipation isotroper Turbulenz (siehe Heisenberg, Zur statistischen Theorie der Turbulenz, Z. Physik 124, 1948, 628–657) elementar loeste. Obwohl Heisenberg auch mit der hoeheren Mathematik bestens vertraut war, hatte nur eine Naeherung der Loesung hergeleitet, die Chandrasekhar bereits ein Jahr spaeter durch die exakte Loesung ersetzen konnte.
    Weiterhin moechte ich Sie auf zwei Aussagen aufmerksam machen, die in Arbeiten zu finden sind, die in begutachteten Fachzeitschriften erschienen sind.  Die erste Aussage stammt von Gerlich & Tscheuschner (2009), „Falsification of the atmospheric CO2 greenhouse effects within the frame of physics”, International Journal of Modern Physics B, 23, 275-364:
    “By showing that (a) there are no common physical laws between the warming phenomenon in glass houses and the fictitious atmospheric greenhouse effects, (b) there are no calculations to determine an average surface temperature of a planet, (c) the frequently mentioned difference of 33 ° is a meaningless number calculated wrongly, (d) the formulas of cavity radiation are used inappropriately, (e) the assumption of a radiative balance is unphysical, (f) thermal conductivity and friction must not be set to zero, the atmospheric greenhouse conjecture is falsified.”
    Die zweite Aussage stammt von Kramm & Dlugi (2011), “Scrutinizing the atmospheric greenhouse effect and its climatic impact”, Natural Science, 3, 971-998:
    Based on our findings, we argue that 1) the so-called atmospheric greenhouse effect cannot be proved by the statistical description of fortuitous weather events that took place in a climate period, 2) the description by AMS and WMO has to be discarded because of physical reasons, 3) energy flux budgets for the Earth-atmosphere system do not provide tangible evidence that the atmospheric greenhouse effect does exist. Because of this lack of tangible evidence it is time to acknowledge that the atmospheric greenhouse effect and especially its climatic impact are based on meritless conjectures.
    Beide Arbeiten sind in der Fachliteratur bekannt.

  5. @Marc Hofmann,

    hoeren Sie auf, mich belehren zu wollen. Lernen Sie erst einmal die Gleichungen, um die es geht.

    Sie behaupten z.B.:

    „Wer in die Zukunft schauen will, der kommt nur bedingt mit Formeln und Mathematik weiter…der braucht ein Gespür/Verständnis für die Abläufe und Prozesse in unseren Sonnensystem…unserer Sonne…unserer Erde….logisches Prozessdenken steht am Anfang…erst danach kann man die Mathematik und Formel einsetzen…Beobachten und Verstehen von Abläufen in und mit der Natur…der Sonne und anderen Klimarelevaten Faktoren.“

    Solche Behauptungen dokumentieren, dass die „Arische Physik“ fuer deutsche Verhaeltnisse von heute sogar fortschrittlich war. Selbst einem Philipp Lenard war bekannt, dass man physikalische Prozesse quantifizieren muss, was ohne die Kenntnisse in der hoeheren Mathematik nicht moeglich ist.

    • @gerhard Kramm

      Die Mathematik hat ihre Grenze…und die heisst Zeit… Mathematik kann weder das Klima bzw. Dann das Wetter in 1000 Jahren exakt berechnen noch den Tag an dem die Erde sich in ihre Einzelteile zerlegt. Mathematik braucht immer zeitnahe Daten/zahlen damit ein exaktes Ergebnis herauskommt…und alles was in der Zukunft liegt fällt somit in das spekulative abschätzen/vermuten. Die realivitaets Theorie lässt grüßen

       

      • @Nachtrag

        Zum Thema was ist die Voraussetzung für die Anwendung von Mathematik…

        Vorab…in meinen vorherigen Kommentar muss es heißen….“in 1000 Jahren NICHT exakt berechnen“.

         

        Aber jetzt zu meinen Beispiel….was braucht es, dass man Mathematik anwenden kann.

        Nehmen wir die Sonnenwende oder die Wintersonnwende her…..bevor man hier überhaupt etwas berechnen konnte musste man zuvor erst einmal die BEOBACHTUNG dieses Phänomens „Sonnenwende“ machen….danach musste man dieses Phänomen einordnen können…also in einen wiederkehrenden Prozess/Ablauf sehen/verstehen…erst als man soweit war und an diesen Punkt angekommen war konnte man mit der Mathematik einsteigen und Berechnungen/Formeln festlegen. Die Beobachtung, das Aufschreiben und das Verstehen sind die Grundvoraussetzung für die Anwendung von Mathematik und Gleichungen. Formeln und Gleichungen sind die Verpackung (Konservieren) des BEOACHTETEN/VERSTEHEN.

        Beim Thema „CO2 als Wärmequelle“ konnte ich diese Beobachten nicht machen. Im Schatten ist es bis jetzt immer noch Kälter als in der Sonne bei gleichbleibender CO2 Konzentration. Somit fehlt mir hier schon mal die Basis für die Berechnung…für die Mathematik die die Realität wiedergeben kann. Somit fallen sämtliche Berechnung um das Thema „CO2 Erwärmung“ in den Bereich der Annahmen und Spekulationen = Wahrsagerei.

         

         

        • @Marc Hofmann,

          Frage: Leben Sie gedanklich in der Steinzeit?

          Zur Physik und Astronomie gehoert seit der Antike die Quantifikation mit Hilfe der Mathematik, wozu auch die Geometrie zaehlt. Das diente nicht der geistigen Selbstbefriedigung, sondern war unabdingbar, um z.B. auf See zu navigieren.

          Sie behaupten z.B.:

          „Nehmen wir die Sonnenwende oder die Wintersonnwende her…..bevor man hier überhaupt etwas berechnen konnte musste man zuvor erst einmal die BEOBACHTUNG dieses Phänomens „Sonnenwende“ machen….danach musste man dieses Phänomen einordnen können…also in einen wiederkehrenden Prozess/Ablauf sehen/verstehen…erst als man soweit war und an diesen Punkt angekommen war konnte man mit der Mathematik einsteigen und Berechnungen/Formeln festlegen.“

          Alles, was Sie behaupten, ist barer Unsinn. Sie ignorieren dabei voellig die astronomischen Erkenntnisse der Antike. Dazu gehoeren die Arbeiten von Erastosthenes(273 BC – 194 BC) zur genauen Bestimmung des Erdumfanges und der Neigung des scheinbaren Orbits der Sonne um die Erde, was aus mathematischer Sicht aequivalent ist mit dem Umlauf der Erde um die Sonne. Was spaeter als Streit zwischen Galilei und der Roemisch-Katholischen Kirche ausartete, war in Wirklichkeit ein Streit um des Kaisers Bart, denn um die Bahnen der Planeten um die Sonne zu berechnen, ist das von Aristarchos von Samos, Kopernikus, Kepler und Newton bevorzugte Heliozentrische Weltbild gegenueber dem von Ptolemaeus verwendeten Geozentrischen Weltbild von erheblichem Vorteil, aber bei den astronomischen Beobachtungen bedient man sich auch heute noch des Geozentrischen Weltbildes, wobei man beide Bezugssysteme leicht ineinander ueberfuehren kann. Und Galilei haette es am besten wissen muessen, denn er arbeitete an bewegten Bezugssystemen. Die Galilei-Transformation ist auch heute noch Lehrstoff in der Physik. Und heute wissen wir auch, dass selbst das Heliozentrische Weltbild nicht korrekt ist, denn unsere Sonne ist nur einer aus einer riesigen Zahl von Sonnen im System der Milchstrasse. Und es existieren noch eine Vielzahl von solchen Galaxien.

          Es war Hipparchos von Nicaea (190 BC – 120 BC), der den Begriff des Klimas einfuehrte und die Laenge der Jahreszeiten ziemlich genau bestimmte. Das Wort Klima bedeutet Neigung, womit die Inklination der Sonne bezeichnet wurde. 

          Sie behaupten:

          „Die Beobachtung, das Aufschreiben und das Verstehen sind die Grundvoraussetzung für die Anwendung von Mathematik und Gleichungen. Formeln und Gleichungen sind die Verpackung (Konservieren) des BEOACHTETEN/VERSTEHEN.“

          Offensichtlich sind Sie bei der Quantifikation physikalischer und technischer Prozesse heillos ueberfordert und glauben, dass das allen anderen ebenfalls so geht.

          Fuer Sie zur Information: Selbst zum Bau einer simplen Garage ist eine statische Berechnung vorzulegen, die auch noch von einem Pruefstatiker bewertet wird. Selbst zur Konstruktion eines einfachen Schaltgetriebes sind Berechnungen zum Uebersetzungsverhaeltnis, zur Standzeit von Wellen und Waelzlagern erforderlich. Sie koennten heute nicht Ihre absurden Behauptungen in dem EIKE- Blog zum besten geben, gaebe es die Mathematik nicht. Mit Ihren Kenntnissen in den vier Grundrechnungsarten, falls Sie ueberhaupt welche besitzen, koennen Sie dabei nichts anfangen.

          Was haben Sie eigentlich auf der Hauptschule gelernt?

           Wie absurd Ihre Behauptungen sind, belegt die folgende:

          „Beim Thema „CO2 als Wärmequelle“ konnte ich diese Beobachten nicht machen. Im Schatten ist es bis jetzt immer noch Kälter als in der Sonne bei gleichbleibender CO2 Konzentration. Somit fehlt mir hier schon mal die Basis für die Berechnung…für die Mathematik die die Realität wiedergeben kann. Somit fallen sämtliche Berechnung um das Thema „CO2 Erwärmung“ in den Bereich der Annahmen und Spekulationen = Wahrsagerei.“

          Wo habe ich irgend etwas zum CO2 als Waermequelle geschrieben?  Ganz im Gegenteil. Auf die sinnlose Behauptung des Foristen Besso Keks
          „Die Erwärmung beweist ja, daß CO2 zwar absorbiert, aber nicht wieder abstrahlt.“
          habe ich folgendermassen geantwortet:
          „Ihre Behauptung ist vollkommen falsch. Seit den Arbeiten von Moeller und Manabe aus dem Jahr 1961 ist zumindest aus theoretischer Sicht bekannt, dass CO2 in der Troposphaere und unteren Stratosphaere sich nahezu neutrahl verhaelt (weder Erwaermungs- noch Abkuehlungsraten) und oberhalb dieser Schichten zur Abkuehlung der Atmosphaere beitragt. Dieses Ergebnis wurde zigfach bestaetigt und gehoert mittlerweile zum Lehrbuchwissen.“
          Sie sind also nicht faehig, einen Sachverhalt korrekt widerzugeben. Leider haben Leute wie Sie, die von der Materie nichts verstehen, heute in Deutschland Hochkonjunktur. 

          • @Gerhard Kramm

            1. Ohne Weltbild (=Beobachten, Sehen, Verstehen, Notieren) keine Mathematik

            2. Habe ich nie behauptet, dass SIE das CO2 als „Wärmequelle“ ansehen….mein Beispiel hat sich auf das Angstmächen…“menschengemachte CO2 Klimaerwärmung“ bezogen.

            3. Fragen Sie sich halt mal selber, auf was sich ihr Wissen aufbaut….es baut sich auf den Erkenntnissen, Versuchen, Beobachtungen, Notizen…dem Verstehen und Verstand…der Menschen auf, die vor IHNEN und UNS gelebt haben…Sie und Wir haben unser heutiges Wissen doch aus den Büchern…aus den Aufzeichnungen und Niederschriften unserer Vorfahren…auf diesen Wissen wurde und wird weiter aufgebaut, mal etwas mehr und weniger wieder korriegiert aber in einer Linie weiter ausgebaut.

            Der Erste Mensch, der mit Feuer in berührung gekommen ist, der wird es nicht mit der Mathematik gemacht haben sondern durch Zufall, Risiko…mit beobachten und ausprobieren.

             

             

      • @Marc Hofmann,
        Sie schrieben:
        „Die Mathematik hat ihre Grenze…und die heisst Zeit… Mathematik kann weder das Klima bzw. Dann das Wetter in 1000 Jahren exakt berechnen noch den Tag an dem die Erde sich in ihre Einzelteile zerlegt. Mathematik braucht immer zeitnahe Daten/zahlen damit ein exaktes Ergebnis herauskommt…und alles was in der Zukunft liegt fällt somit in das spekulative abschätzen/vermuten. Die realivitaets Theorie lässt grüßen“
        Offensichtlich sind Sie unfaehig, einer Diskussion zu folgen. Nirgendwo habe ich etwas von Klimamodellierung geschrieben. Dass Sie dabei auch noch die Begriffe durcheinanderwerfen, ueberrascht einen nicht mehr. Das Klima ist nicht der uebergeordnete Begriff des Wetters, sondern Klima ist eine statistische Beschreibung des Wetters, was innerhalb einer langen Beobachtungsperiode (mindestens 30 Jahre) stattfand. Und das Wetter kann man aus theoretischer Sicht nur fuer etwa 20 Tage prognostizieren, wobei heute etwa  6 – 7  Tage realistisch sind. In den heutigen numerischen Wetterprognosemodelle werden alle wesentlichen physikalischen Prozesse, die in der Atmosphaere (insbesondere in der Troposphaere und der Stratosphaere) stattfinden,  numerisch simuliert. Dazu gehoeren selbstverstaendlich auch die Simulation der Wolkenbildung und -aufloesung sowie der Strahlungstransport in der Atmosphaere.

        Selbst wenn die numerischen Wetterprognosemodelle aus mathematischer und physikalischer Sicht perfekt waeren, was sie leider nicht sind, wuerden die Rahmenbedingungen keine Zeitspanne von mehr als 20 Tagen bei der Wetterprognose gewaehrleisten. Zu diesen Rahmenbedingung zaehlen vor allem die Anfangsbedingungen, die nur grob mit Hilfe von oberflaechennahen Beobachtungen ueber Land und See, Radiosonden und  Wettersatelliten erfaesst werden koennen. Die Aufbereitung dieser Beobachtungsdaten, damit diese als Anfangsbedingungen verwendet werden koennen, erfordert nicht nur eine Menge Fachwissen, sondern auch Rechenzeit auf Hochleistungsrechnern. Gravierende Prognosefehler beruhen meistens auf inadaequate Anfangsbedingungen.

        Hinzu kommen allerdings auch noch Randbedingungen. Es muessen z.B. Temperatur und Feuchte an der Grenzflaeche Erde-Atmosphaere fuer jedes Element des verwendeten Rechengitters bekannt sein, was noch nicht einmal zum Anfangszeitpunkt der Fall ist.  Also werden diese Oberflaechenwerte waehrend der numerischen Simulation des Wetters simultan an Hand von Energie- und Wasserbilanzgleichungen ermittelt. Seit vielen Jahren gehoeren deswegen Boden- und Ozeanmodule zur Wetterprognose, die mit den atmosphaerischen Modellen gekoppelt sind. Allerdings koennen dabei auch wieder gravierende Fehler auftreten, die sich in den Wetterprognosen niederschlagen.

        Der erste Artikel, in dem von Ergebnissen der numerischen Wetterprognose berichtet wurde, lautet:

        J. G. Charney, R. FjÖrtoft & J. Von Neumann (1950) Numerical Integration of the Barotropic Vorticity Equation, Tellus, 2:4, 237-254, DOI: 10.3402/tellusa.v2i4.8607

        Die Autoren arbeiteten damals alle am Institute for Advanced Study in Princeton, Ncw Jersey. Es ist interessant, was Eugene Wigner, der im Jahr 1963 zusammen mit Maria Goeppert-Mayer und Hans Jensen mit dem Nobelpreis in Physik ausgezeichnet wurde, zu John von Neumann vermerkte:

        „I have known a great many intelligent people in my life. I knew Planck, von Laue and Heisenberg. Paul Dirac was my brother in law; Leo Szilard and Edward Teller have been among my closest friends; and Albert Einstein was a good friend, too. But none of them had a mind as quick and acute as Jancsi [John] von Neumann. I have often remarked this in the presence of those men and no one ever disputed me.“

        Schellnhuber schrieb zu John von Neumann:

        „Der vermutlich kluegste Mensch des 20. Jahrhunderts war – trotz der geringeren Wirkmaechtigkeit im Vergleich zu Albert Einstein – der Mathematiker John von Neumann“.

        (Aber wer ist schon John von Neumann im Vergleich zu einem deutschen Experten der Gegenwart namens Marc Hofmann?)

        Man kann diese gekoppelten numerischen Atmosphaere-Ozean-Land-Modelle nach bestem Wissen so ausbauen, dass sie auf einem Hochleistungsrechner fuer eine 24-h-Prognose mehr als 24 Stunden fuer die Rechenzeit benoetigen. Das koennen sich die fuer die numerischen Wetterprognosen zustaendigen Wetterdienste nicht erlauben, wohl aber die Forschungseinrichtungen der meteorologischen und geophysikalischen Institutionen an den Universitaeten oder die Forschungsabteilungen der Wetterdienste, die sich mit der Verbesserung solcher numerischer Modelle beschaeftigen.

        Und nun zu den sog. Klimamodellen, die oft als GCMs bezeichnet werden, wobei GCM fuer General Circulation Model steht. Und es sind diese GCMs, die zu Klimaprojektionen herangezogen werden. Von einer Klimaprognose ist schon lange nicht mehr die Rede. Und es besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen Wetterprognose und Klimaprojektion, worauf bereits vor mehr als 40 Jahren Edward Lorenz hinwies.  Ich zitiere an dieser Stelle Klaus Hasselmann, der im Jahr 2002 schrieb:

        “The meteorologist Edward Lorenz (1975), one of the founders of chaos theory, distinguished between two kinds of prediction. Predictions of first kind concern the time-dependent evolution of a system as a function of the initial conditions with fixed boundary conditions. Predictions of the second kind concern the response of a system to changes in the boundary conditions, with fixed initial conditions. Weather forecasting is clearly a prediction problem of the first kind, while the prediction of the climate change due to human influences is normally regarded as a problem of  the second kind.“

        Sie erwaehnen die Relativitaetstheorie. Welche Form der Relativitaetstheorie meinen Sie denn? Man muss naemlich unterscheiden zwischen der sog. speziellen Relativitaetstheorie, die Albert Einstein in seinem Artikel „Zur Elektrodynamik bewegter Koerper“ von 1905 formulierte, wobei er auf  Vorarbeiten von Galilei, Lorentz  und Poincare zurueckgriff, sowie der allgemeinen Relativitaetstheorie, die Einstein in seinem Artikel „Die Grundlage der allgemeinen Relativitaetstheorie“ von 1916 beschrieb. Wenn Sie nun behaupten:

        „…alles was in der Zukunft liegt fällt somit in das spekulative abschätzen/vermuten. Die realivitaets Theorie lässt grüßen“

        dann kennen Sie weder diese Arbeiten noch die nachfolgende Fachliteratur zu diesem Thema, wobei ich besonders auf das Buch „Introduction to the Theory of Relativity“ von Peter Gabriel Bergmann aus dem Jahr 1942 verweisen moechte. Im Jahr 2003 wurden Bergmann (posthum) und John Wheeler mit dem Einstein Prize der American Physical Society ausgezeichnet. Einer von Bergmanns Doktoranden, Ezra Newman, erhielt diese Auszeichnung im Jahr 2011. In der Laudatio heisst es:

        For outstanding contributions to theoretical relativity, including the Newman-Penrose formalism, Kerr-Newman solution, Heaven, and null foliation theory. For his intellectual passion, generosity and honesty, which have inspired and represented a model for generations of relativists.

        Da Ezra Newman’s Sohn David hier an der University of Alaska als Physikprofessor taetig ist, haben sowohl  Ezra Newman  als auch Roger Penrose hier Vortraege gehalten, die ich gehoert habe. Ich frage mich also, was an der Relativitaetstheorie  spekulativ ist?  Selbst bei der Berechnung atmosphaerischer Stroemungen, deren Geschwindigkeiten weit unterhalb der Lichtgeschwindigkeit rangieren, ist es erforderlich, sog. Scheinbeschleunigungen zu beruecksichtigen, wie sie beim Wechsel vom Inertialsystem zum bewegten Bezugssystem der rotierenden Erde in Erscheinung treten. Offensichtlich glauben Sie, dass Zentripetalbeschleunigung und Coriolisbeschleunigung Phantasiegebilde sind. Warum solche Scheinbeschleunigungen auftreten, lernt man normalerweise in der Theoretischen Mechanik

        Man darf also feststellen, dass Sie noch nicht einmal ueber eine Spur von Fachwissen verfuegen.

        • @gerhard Kramm

          Sie haben theoretisches Wissen aus Buechern..was ihnen jedoch fehlt ist die Fähigkeit ein Weltbild an praktischen Beispielen zu beschreiben/darzulegen. Darum können Sie auch nicht verstehen, was Einstein mit „relativer Theorie“…ausdrücken will. Der Faktor Zeit macht den Unterschied zwischen Theorie (soll) und Praxis (ist). So, aber jetzt soll es von meiner Seite gut mit diesem Thema sein.

           

          • @Marc Hofmann,

            was glauben Sie eigentlich, wer Sie sind? Ihre Beitraege belegen, woran Deutschland krankt: XXXXXXXXXX Besserwisserei ist zum Mass aller Dinge erhoben worden.

            Im Gegensatz zu Ihnen habe ich in meinen erlernten akademischen Berufen (Diplome in Maschinenbau und Meteorologie) genuegend praktische Erfahrung sammeln koennen.

            Dass Sie weder von der speziellen noch von der allgemeinen Relativitaetstheorie etwas verstehen, belegen Ihre Beitraege. Auf Grund Ihrer Beitraege schliesse ich, dass Sie Einsteins Arbeiten ueberhaupt nicht kennen. Ich empfehle Ihnen, das Kapitel „B. Mathematische Hilfsmittel fuer die Aufstellung allgemein kovarianter Gleichungen“ der Arbeit von Albert Einstein zur allgemeinen Relativitaetstheorie  aus dem Jahr 1916 durchzuarbeiten. Vielleicht lernen Sie dann, warum diese Arbeit fuer Meteorologen, die auf dem Gebiet der Theorie arbeiten, wichtig ist. Kartesische Koordinatensysteme sind fuer die Simulation atmosphaerischer Prozesse denkbar ungeeignet. Deswegen werden verallgemeinerte Koordinatensysteme verwendet, die der Orographie angepasst werden koennen. Und diese Koordinatensysteme sind krummlinie Koordinatensysteme. Und die mathematische Transformationen erfolgen gemaess den Grundsaetzen, die Einstein in seiner Arbeit skizziert hat. Vektor- und Tensoranalysis gehoeren deswegen zum Handwerkszeug von Meteorologen, die auf dem Gebiet der Theorie arbeiten.

            Ihre Behauptungen zur Relativitaetstheorie erinnern mich an das  Buch des Historikers Christoph Steding, „Das Reich und die Krankheit der europaeischen Kultur“, was 1938 (und 1943 im Nachdruck) veroeffentlicht wurde. Darin heisst es:

            „Entweder hat die Einsteinsche Relativitaetstheorie recht, dann hat das Reich unrecht und es vermag sich nicht zu halten   …. oder aber, wenn das Reich zu Recht bestehen will, muss es die Relativitaetstheorie als zu Unrecht bestehend enthuellen.“

            Das Ende vom Lied sollte auch Ihnen bekannt sein. Nur frage ich mich, was eine mathematisch-physikalische  Abhandlung mit der Existenz einer Nation zu tun hat. Auf eine solche Verknuepfung koennen wohl nur politische Wirrkoepfe kommen. Steding hatte sich uebrigens bei Wilhelm Mommsen in Marburg mit einer Arbeit zu Politik und Wissenschaft bei Max Weber promoviert. Steding, der bereits 1938 verstarb, galt – wie sein Doktorvater –  in der Nazi-Aera als herausragender Historiker.

            Achtzig Jahre spaeter schwadroniert dann der selbsternannte Philosoph Marc Hofmann vom spekulativen Charakter der Einsteinschen Relativitaetstheorie.

  6. @Eugen Ordowski,

    Sie schrieben:

    „Ich frage mich dann  immer wieder, wenn Sie doch alles besser wissen, warum hört die Welt auf Leute, wie Schellnhuber, Rahmstorf, usw. , und nicht auf Sie?“

    Sie uebersehen einen wesentlichen Aspekt. Schellnhuber und Rahmstorf  haben in Deutschland die politische Macht hinter sich. Das PIK, was heute etwa 400 Mitarbeiter hat, wurde im Jahr 1992 gegruendet, um das politische Konzept der Grossen Transformation vorzubereiten und durchzusetzen.  Dazu gehoert vor allem Propaganda. Deren Wirkung beruht nicht auf wissenschaftlichen Fakten, die Schenllnhuber und Rahmstorf als Angelernte nur unzureichend kennen, sondern auf Glauben. Das WBGU-Hauptgutachten „Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ von 2011, an dem Schellbnhuber als Vorsitzender des WBGU und Rahmstorf als Mitglied des WBGU beteiligt waren, kann man auch als Leitfaden zur Errichtung einer weltumspannenden oeko-faschistischen Diktatur auffassen.

    Sie schrieben:

    „Es nützt nichts, wenn Sie hier , auf EIKE, schreiben, der Schellnhuber hat in seinem Buch Fehler gemacht. Was glauben Sie wohl, würde der Schellnhuber dazu sagen? Und wen würden die Medien genüsslich zitieren?“

    Schellnhuber muesste eigentlich meine Kritik an einer Vielzahl von seinen Behauptungen in seiner „Selbstverbrennung“ von 2015 kennen, denn in einer Antwort auf eine e-mail von Dr. Penner habe ich diese Aspekte aufgelistet. Meine Antwort  ging auch an Schellnhuber, den Dr. Penner schon in die Diskussion einbezogen hatte. Ob Schellnhuber meine Antwort gelesen hat, weiss ich nicht. Zu Ihrer Information: ich arbeite seit mehr als 3 Jahrzehnten auf dem Gebiet der theoretischen Meteorologie und habe Vorlesungen zur atmosphaerischen Dynamik und Strahlung fuer Ph.D.- und M.S.-Kandidaten gehalten.

    Sie behaupten:

    „Also, nichts für Ungut – ich weiß, warum ein CO2 Laser strahlt – und auch warum er durch die Strahlung des angeblichen „Treibhauseffektes“, wie Erdstrahlung, nicht strahlen kann.“

    Mit Verlaub, Sie wissen gar nicht. Was Sie glauben zu wissen, ist beliebig falsch. Die sog. atmosphaerische Gegenstrahlung existiert selbstverstaendlich. Aber sie ist im allgemeinen erheblich geringer als die von der Erdoberflaeche ausgehende infrarote Strahlung. Im globalen Mittel sind das ueber 60 W/m^2. Die Wasser- und Landmassen nahe der Erdoberflaeche koennen Ssich nicht dadurch erwaermen, dass sie einen immens hohen Energieverlust durch Strahlung erleiden. Hinzu kommt, dass eine Strahlungsbilanz an der Erdoberflaeche im allgemeinen nicht existiert, sondern, wenn ueberhaupt, nur eine Energiebilanz, an der neben den Strahlungsfluessen auch die Fluesse von sensibler und latenter Waerme beteiligt sind.

    In dem Zusammenhang ist es dienlich, nochmals Gerlich & Tscheuschner (2010) zu zitieren. Die Autoren schrieben:

    We never claimed — allegedly with reference to Clausius — that a colder body does not send radiation to a warmer one. Rather, we cite a paper, in which Clausius treats the radiative exchange.[19,20] The correct question is, whether the colder body that radiates less intensively than the warmer body warms up the warmer one. The answer is: It does not.“

    Die Zahlen [19,20] beziehen sich auf Clausius Lehrbuch von 1887, in dem bereits der Fall des Strahlungsaustauschs zwischen einem waermeren und einem kaelteren Koerper behandelt wurde.

    Sie schrieben weiterhin:

    „Ich kann das wenigstens auch dem einfachsten Menschen im Labor zeigen u. der versteht das! Sie bewegen sich in Sphären, die fast keiner versteht – wie wollen Sie da die Menschen überzeugen?“

    Sie koennen gar nicht mit Ihren Versuchen im Labor bewirken, denn diese Versuche sind nicht auf die Atmosphaere uebertragbar. Ein Luftvolumen ist im thermodynamischen Sinne ein offenes System, was mit seiner Umgebung nicht nur Energie, sondern auch Masse austauscht.

    Und was Sie am 28. MAI 2018 UM 21:21  an voellig faschen Behauptungen zusammengestellt haben, dokumentiert, dass Sie nicht wissen, um was es geht. Sie ignorieren dabei auch noch, dass wir in einer Arbeit von 2017 die global gemittelte Oberflaechentemperatur einer Erde ohne Atmosphaere mit etwa 221 K ermittelt haben. Dabei haben wir sowohl die Rotation, die Schraegstellung der Rotationsachse und den variieren Abstand des Erde-Mond-Baryzentrums (EMB) vom Sonnenzentrum waehrend des Orbits des EMB um die Sonne beruecksichtigt.

    • @Gerhard Kramm

      Hallo, Herr Kramm,

      ich sehe das immer wieder, Sie scheinen alles zu wissen, doch fast keinen interessiert das. Ihre Kommentare zeigen auch manchmal Ihre ganze Hilfslosigkeit.

      Ich muß nicht viel von Physik verstehen, um zu sehen, dass die ganze These vom „Treibhauseffekt“ gegen die Logik u. Beobachtungen verstösst.

      Meine Experimente zeigen das – 1 Glasscheibe, 4 Abstandshalter, sonniger Tag – schon Erstklässler verstehen – nur die Sonne erwärmt die Erde! Zur Gegenkontrolle reichen 2 Stück, 300 W, IR Wärmelampen aus!

      Und wenn ich, wieder erwarten, doch noch etwas vom „idealen, schwarzen Körper“ verstehe, kann ich ganz kurz nachweisen, dass auch theoretisch kein Platz in der Atmosphäre für einen, wie auch immer, gearteten „Treibhauseffekt“ gibt.

      Das ist fast der einzige Weg, der Welt zu zeigen, welchen mittelalterlichen Voodoo Aberglauben sie da anhängt.

      Sie können sich ja mit Leuten wie, Schellnhuber, Rahmstorf, usw. weiter streiten, werden aber sicherlich, wie bisher, den Kürzeren ziehen.

      Denken Sie einmal darüber nach – Recht haben u. Recht  bekommen, sind zweierlei Sachen.

      MfG

       

       

      • Wen wollen Sie eigentlich mit Ihren Behauptungen bekehren? Wollen Sie einen Irrglauben durch einen anderen Irrglauben ersetzen?

        Falsche Behauptungen zum Klimawandel, die auf angeblichen physikalischen Gesetzmaessigkeiten beruhen, koennen nur mit Hilfe physikalischer Gesetzmaessigkeiten als falsch nachgewiesen werden. Die Methode der blossen Behauptung erfuellt nicht die wissenschaftliche Standards. Und im Gegensatz zu Ihnen weiss ich auf Grund meiner Ausbildung und der fast vier Jahrzehnte dauernde Taetigkeit in Forschung und Lehre sehr genau, um was es geht.  Dazu brauche ich nicht die Nachhilfe von Amateuren.

        Obwohl Sie fachfremd sind und weder meine Arbeiten noch die von Schellnhuber und Rahmstorf bewerten koennen,  behaupten Sie:

        „Sie können sich ja mit Leuten wie, Schellnhuber, Rahmstorf, usw. weiter streiten, werden aber sicherlich, wie bisher, den Kürzeren ziehen.“

        Zu einem Streit gehoeren immer zwei. Wo habe ich mich mit diesen Leuten gestritten und wo habe ich dabei den Kuerzeren gezogen?  Hoeren Sie auf, hier falsche Behauptungen aufzustellen.

        Ich habe den Eindruck, dass meine Aussagen zur Strahlung in der Atmosphaere Ihrem LASER-Geschaeft nicht dienlich sind. Im Gegensatz zu Ihnen kenne ich die Fachliteratur ziemlich gut. Und da ich ueber eine ausgezeichnete private Fachbibliothek verfuege, in der alle anerkannten Lehrbuecher zur Strahlung vorhanden sind, kann ich auch zu jeder Zeit nachschauen. Hinzu kommen noch die Lehrbuecher zur theoretischen Physik.

        Ihr sog. Experiment ist so ueberfluessig wie ein Kropf, denn es gab bereits im Jahr 1909 das Experiment von Wood.  Es geht dabei immer um die Uebertragbarkeit von solchen Schulklassenversuche auf die reale Atmosphaere.

  7. @besso keks

    Sie dokumentieren einmal mehr, dass Sie nicht wissen, um was es geht.
    Sie schrieben:

    „Mir geht es nicht um Methoden zur Prognostizierung der Entwicklung des Wettergeschehens sondern um die Frage, ob CO2 bodennah überhaupt strahlt/strahlen kann. Einen Zusammenhang zwischen dieser Fragestellung und Navier-Stokes kann ich nicht erkennen.“

    Der Zusammenhang besteht zumindest zwischen der prognostischen Gleichung fuer die Temperatur, die auf der lokalen Bilanzgleichung fuer die Enthalpie beruht, und der von der Temperatur abhaengigen emittierten monochromatischen Strahlung. Unter der Bedingung des LTE wird diese Strahlung mit Hilfe der Planckschen Strahlungsfunktion beschrieben.

    Diese prognostischen Gleichung fuer die Temperatur enthaelt nun auch die Strahlungsfluesse im solaren und infraroten Bereich, die in dieser Gleichung unter dem Divergenzzeichnen auftreten. Unter dem Divergenzzeichnen treten auch die Konvektion, die vom Vektor der Windgeschwindigkeit abhaengt, sowie die nicht-konvektiven Waermefluesse (turbulente und molekulare Waermefluesse) auf. Im Gegensatz zu all diesen Energiefluessen wirken sich Phasenuebergaenge des Wassers direkt auf die zeitliche Aenderung der Temperatur aus. Dass die Kondensation des Wasserdampfs beim immens viel Energie freisetzt, die wiederum eine Aenderung der Windgeschwindigkeit bewirkt, kann Ihnen jeder Segelflieger erzaehlen.

    Ich frage mich also, wie Sie die zeitliche Aenderung der Temperatur ohne die Beruecksichtigung der Navier-Stokes-Gleichung, angepasst auf turbulente Systeme, berechnen wollen, denn mit der zeitlichen Aenderung der Temperatur geht auch eine zeitliche Aenderung der Emission der infraroten Strahlung einher.

    Nachdem Moeller & Manabe (1961) und Manaber & Moeller (1961) gezeigt hatten, dass ein reines Strahlungsgleichgewicht zu Temperaturgradienten in der Troposphaere fuehrte, die mit -14,5 K/km vollkommen realitaetsfern waren, wurden von Manabe und Mitarbeiter die sog. Strahlungs-Konvektionsmodelle entwickelt, in denen die Konvektion allerdings nicht physikalisch beschrieben, sondern mit Hilfe eines limitierenden Temepraturgradienten von – 6,5 K/km  adjustiert wurde. Auf solchen absurden Modellen beruhen eine Vielzahl von Werten zum anthropogenen radiativen Forcing, wie sie auch vielfach in den Berichten des IPCC zu finden sind.

    Ihre Frage lautete:

    „Wie soll nun das CO2 Molekül aus einer viel kälteren Atmosphäre zu strahlen beginnen und die Erde erwärmen????“
    Darauf habe ich geantworten, indem ich die dazu erforderlichen Grundlagen in dargelegt habe. Diese Darlegung  koennen Sie in einer Vielzahl von Lehrbuchern zur Atomphysik und Quantenmechanik sowie zur Strahlung in der Atmosphaere finden.
    Sie schrieben weiterhin:

    „Dies paßt zu dem Experiment der Treibhausblödis, die mit der Erwärmung eines CO2-Volumens unter IR-Bestrahlung einen Treibhauseffekt beweisen wollen.“

    Diese Experimente sind irrelevant, weil sie erstens nicht auf die Atmosphaere uebertragbar sind, denn ein Luftvolumen ist im Sinne der Thermodynamik ein offenes System, und zweitens kann man nur auf der mikroskopischen Skala darlegen, dass die Absorption und Emission von Lichtquanten durch Molekuele auf der mikroskopischen Skala reversibel erfolgt. Das wurde bereits von Richard Tolman in seinem Beitrag THE PRINCIPLE OF MICROSCOPIC REVERSIBILITY aus dem Jahr 1925 behandelt, der unter  http://www.pnas.org/content/11/7/436 zu finden ist. PNAS steht fuer Proceedings of the National Academy of  Sciences. Tolman, der spaeter zum wissenschaftlichen Berater von General Groves, dem Leiter des Manhattan-Projekts, aufstieg, schrieb in seinem Beitrag:

    „In 1917, Einstein, as a necessary step in his famous deduction of the Planck radiation law, considered a molecule capable of existing in different quantum states in equilibrium with radiation, -and taking a given pair of the quantum states Sm and Sn (en > em), equated the number of molecules passing from state Sm to state Sn. by the absorption of a quantum hv = en-em with the number passing in the reverse direction through the emission of a quantum of the same frequency. He thus used the principle of microscopic reversibility without, however, making any explicit statement of it.“

    Beachten Sie bitte, dass Tolman eine andere Wahl der Indizes traf.
    Sie behaupten:
    „Die Erwärmung beweist ja, daß CO2 zwar absorbiert, aber nicht wieder abstrahlt.“

    Ihre Behauptung ist vollkommen falsch. Seit den Arbeiten von Moeller und Manabe aus dem Jahr 1961 ist zumindest aus theoretischer Sicht bekannt, dass CO2 in der Troposphaere und unteren Stratosphaere sich nahezu neutrahl verhaelt (weder Erwaermungs- noch Abkuehlungsraten) und oberhalb dieser Schichten zur Abkuehlung der Atmosphaere beitragt. Dieses Ergebnis wurde zigfach bestaetigt und gehoert mittlerweile zum Lehrbuchwissen.

    Sie schrieben weiterhin:
    „Was sollen die Mitforisten auf EIKE nun glauben:
    Den Experimenten oder einer Theorie, die anscheinend nicht zur Realität paßt?“
    Damit belegen Sie, dass Sie nicht in der Lage sind,  Beobachtungen aus dem Bereich der geophysikalischen Disziplinen zu erfassen. Wir koennen keine reproduzierbare Experimente mit der Atmosphaere in der Realitaet durchfuehren, sondern nur beobachten, wobei eine Vielzahl von unterschiedlichen Messsystemen erforderlich sind. Die meisten dieser Beobachtungsverfahren zaehlen zu den indirekten Verfahren, z.B. Messungen von Strahldichten mit Hilfe von Radiometern, wobei Satelliten als Messplatformen dienen. Ohne dass Heranziehen von theoretische Grundlagen koennen Sie diese Strahldichten gar nicht in beobachtbare Groessen umrechnen.  Ich empfehle Ihnen die Arbeit von Hanel et al. (1972), „The Nimbus4 Infrared Spectroscopy Experiment 1. Calibrated Thermal  Emission Spectra“, JGR, 77,  zu lesen, eine der klassischen Arbeiten auf dem Gebiet.
    Sie behaupten dann:

    „Der Einfluß der Thermalisierung der Strahlung aus CO2, wie sie in der Atmosphäre mit mindestens 99% nicht im IR strahlungsfähigen Molekülen passiert (Herr Baecker möge mir meine „Abkürzung“ verzeihen), auf die Ergebnisse der Arbeit von Milne ist für mich nicht erkennbar; denn durch die Thermalisierung wird den strahlungsfähigen Molekülen ja ständig Energie entzogen.“
    An Ihrer Behauptung ist alles falsch, denn die Thermalisierung faende nur dann statt, wenn es  nur Kollisionen der zweiten Art (super-elastische Kollisionen) gaebe. Dem ist nicht so. Solange die Luftdichte gross genug ist, finden auch Kollisionen der ersten Art (inelastische Kollisionen) statt, wie sie  z.B. beim Franck-Hertz-Versuch wirksam sind, und im statistischen Sinne balancieren sich die Zahlen der Molekuele, die durch Stossprozesse angeregt bzw. abgeregt werden („principle of detailed balancing“).  Ich empfehle Ihnen, das Buch „Radiative Transfer“ von Chandrasekhar (1960) zu lesen, in dem die Ergebnisse von Einstein (1917) und Milne (1928) auf den Seiten 354 ff zusammengefasst sind.

    Wie unsinnig das Geschwaetz von der Thermalisierung ist, belegt die Tatsache, dass in der Uebertragungsgleichung fuer die monochromatische Strahlung unter der Bedingung des LTE die Plancksche Strahlungsfunktion als Quellfunktion verwendet wird. Finden im infraroten Bereich ebenfalls Streuprozesse statt, so sind diese in der Quellfunktion in Form der Vielfachstreuung zu beruecksichtigen. Das Einbesiehen der Vielfachstreuung bereitet allerdings kein grosses mathematisches Problem. Eine solche Verwendung der Planckschen Strahlungsfunktion waere unzulaessig, wenn die Thermalisierung dominant waere. Diejenigen, die also auf der einen Seite die Plancksche Strahlungsfunktion in ihren numerischen Modellen verwenden und andererseit von der Thermalisierung schwadronieren, wissen nicht, was sie treiben.

    Sie schrieben weiterhin:

    „Die nächste Frage wäre noch, ob Milne schon bekannt war, daß ein Anregungszustand für einen bestimmten Zeitraum erhalten bleiben muß, bevor eine Emission stattfinden kann.“

    Diese Frage ist falsch gestellt, denn die An- und Abregung der Molekuele durch Kollisionen der ersten und zweiten Art sind massgeblich, nicht ob die Kollision zweiter Art schneller ist als die Emission von Lichtquanten.

    • @Kramm

      „Sie dokumentieren einmal mehr, dass Sie nicht wissen, um was es geht.“

      Na klar!

      „Mir geht es nicht um Methoden zur Prognostizierung der Entwicklung des Wettergeschehens sondern um die Frage, ob CO2 bodennah überhaupt strahlt/strahlen kann. Einen Zusammenhang zwischen dieser Fragestellung und Navier-Stokes kann ich nicht erkennen.“

      /

      Ich frage mich also, wie Sie die zeitliche Aenderung der Temperatur ohne die Beruecksichtigung der Navier-Stokes-Gleichung, angepasst auf turbulente Systeme, berechnen wollen, denn mit der zeitlichen Aenderung der Temperatur geht auch eine zeitliche Aenderung der Emission der infraroten Strahlung einher.“

      Sie befinden sich im Irrtum:

      ich will gar nichts berechnen, ich möchte daß gemessen wird.

      Im Übrigen geht es um die Frage, ob die gegebenenfalls gemessene IR-Strahlung überhaupt von CO2-Molekülen stammt.
      „„Dies paßt zu dem Experiment der Treibhausblödis, die mit der Erwärmung eines CO2-Volumens unter IR-Bestrahlung einen Treibhauseffekt beweisen wollen.“
      Diese Experimente sind irrelevant, weil sie erstens nicht auf die Atmosphaere uebertragbar sind, denn ein Luftvolumen ist im Sinne der Thermodynamik ein offenes System, und zweitens kann man nur auf der mikroskopischen Skala darlegen, dass die Absorption und Emission von Lichtquanten durch Molekuele auf der mikroskopischen Skala reversibel erfolgt.“
      Das kann nicht Ihr Ernst sein.
      Warum soll sich (bei gleichem Druck!) ein CO2-Molekül im IR-durchlässigen Glasgefäß anders entspannen als ein CO2-Molekül in der Atmosphäre???
      „Die Erwärmung beweist ja, daß CO2 zwar absorbiert, aber nicht wieder abstrahlt.“
      Ihre Behauptung ist vollkommen falsch. Seit den Arbeiten von Moeller und Manabe aus dem Jahr 1961 ist zumindest aus theoretischer Sicht bekannt, dass CO2 in der Troposphaere und unteren Stratosphaere sich nahezu neutrahl verhaelt“
      Dann geschieht im Glasgefäß ein Wunder und Herr Ordowski kann nicht messen…

      „„Was sollen die Mitforisten auf EIKE nun glauben:Den Experimenten oder einer Theorie, die anscheinend nicht zur Realität paßt?“Damit belegen Sie, dass Sie nicht in der Lage sind,  Beobachtungen aus dem Bereich der geophysikalischen Disziplinen zu erfassen.“

      Nun, ich beobachte, daß ein mit CO2 gefüllter IR-durchlässiger Behälter sich unter IR-Strahlung erwärmt.

      Und Herr Ordowski beobachtet, daß keine Photonen meßbar sind.

      Welche „geophysikalischen“ Kenntnisse helfen nun bei der Interpretation der Beobachtungen? Brauche ich hierfür Satelliten und Großcomputer? Moeller & Manabe? Milne? Einstein? Den großen Manitou?

      Was soll anderes dabei raus kommen als daß CO2 bei Bodendruck nicht strahlen kann?

      Wie soll sonst das Gasvolumen im Behälter wärmer werden?

      Was soll die Messung Herrn Ordowskis verfälschen?

      „Der Einfluß der Thermalisierung der Strahlung aus CO2, wie sie in der Atmosphäre mit mindestens 99% nicht im IR strahlungsfähigen Molekülen passiert (Herr Baecker möge mir meine „Abkürzung“ verzeihen), auf die Ergebnisse der Arbeit von Milne ist für mich nicht erkennbar; denn durch die Thermalisierung wird den strahlungsfähigen Molekülen ja ständig Energie entzogen.“

      An Ihrer Behauptung ist alles falsch, denn die Thermalisierung faende nur dann statt, wenn es  nur Kollisionen der zweiten Art (super-elastische Kollisionen) gaebe.“

      Jede einzelne Kollision der zweiten Art führt zur Thermalisierung der inneren Energie des Stoßpartners. Wieso soll dies verboten sein, wenn parallel dazu noch andere Stoßformen existieren?

      „Die nächste Frage wäre noch, ob Milne schon bekannt war, daß ein Anregungszustand für einen bestimmten Zeitraum erhalten bleiben muß, bevor eine Emission stattfinden kann.“
      Diese Frage ist falsch gestellt, denn die An- und Abregung der Molekuele durch Kollisionen der ersten und zweiten Art sind massgeblich, nicht ob die Kollision zweiter Art schneller ist als die Emission von Lichtquanten.“
      Es geht nicht darum wie „schnell“ eine Kollision zweiter Art ist, sondern wie häufig sie im Zeitintervall des Anregungszustandes des CO2-Moleküls vorkommt.

      MfG

      • @besso Keks

        Ja, bei den „Skeptikern“ ist die Lage hoffnungslos, aber nicht ernst !

        Bei solchen Gegnern können sich die Klimaalarmisten beruhigt zurücklehnen.

        Doch, oh Überraschung – wer macht da NICHT mit???
        ——————————————————————–
        – Trump ==========USA
        – Putin ===========Rußland
        – Xi Jinping ========China
        ———————————————————————
        Diese Herren glauben also nicht, dass der Mensch mit seinem CO2 Ausstoß die Erde erwärmt.
        Ich bin überzeugt, dass die Scheiche im nahen Osten genauso denken, ebenso, sehr viele in Ostasien.

        Wir Deutschen werden es schon schaffen – unseren Wohlstand zu vernichten!

        https://www.facebook.com/EOCO2/

         

         

        • @Eugen Ordowski,

          offensichtlich ist es Ihre Aufgabe, jegliche wissenschaftliche Diskussion mit absurden Behauptungen wie
          „Ja, bei den „Skeptikern“ ist die Lage hoffnungslos, aber nicht ernst !
           
          Bei solchen Gegnern können sich die Klimaalarmisten beruhigt zurücklehnen.“

          zu stoeren. Wen wollen Sie denn mit Ihren absurden Behauptungen bekehren, die jeder Meteorologiestudent im Hauptstudium im Rahmen einer leichten Fingeruebung widerlegen kann? 

          Wenn Sie dann ausgerechnet unseren Praesidenten Trump ansprechen, dann uebersehen Sie, dass es Wissenschaftler in unserer Nation gibt, die unseren Praesidenten beraten. Und dazu dienen u.a. auch Petitionen. Eine dieser Petitionen wurde im Februar 2017 von Dr. Richard Lindzen, Professor emeritus of Atmospheric Sciences, Massachusetts Institute of Technology, formuliert und von mehreren hundert Wissenschaftler unterzeichnet, darunter auch Dr. Will Happer, Professor emeritus of Physics, Princeton University, der seit geraumer Zeit als Science Advisor to the President im Gespraech ist. Weitere Unterzeichner sind Freeman Dyson, Professor emeritus of Theoretical Physics, Institute for Advanced Study, Princeton, New Jersey, Member of National Academy of Sciences, sowie  Habibullo Ismailovich Abdussamatov, Dr. sci., Phys. and Math. Sciences,  Head of space research of the Sun sector at the Pulkovo observatory, head of the project ‚the Lunar observatory‘, St. Petersburg, Russia, und Prof. Dr. Niels Mörner, Ozeanograph, Universität Stockholm, ehem. Präsident der Neotektonik-Kommission der INQUA (International Union for Quaternary Research), i.R., der Mitglied des EIKE-Fachbeirats ist.

          Ein Eugen Ordowski ist dazu nicht erforderlich. 

          • @Gerhard Kramm

            „Ein Eugen Ordowski ist dazu nicht erforderlich. “

            ———————————————————

            Nun, im Gegensatz zu Ihnen, kann ich jedem u. jeder erklären, warum es keinen „Treibhauseffekt“ gibt – und die verstehen das. Sie benötigen Ihre ganze Bücherei, wie Sie selber schreiben, und fast keiner versteht Sie – Sie sollten darüber einmal nachdenken.

            Und nochmals – das/die Wetter interessieren mich nur sehr wenig – einzig allein beschäftigt mich die Frage, kann es einen „Treibhauseffekt“ auf der Erde geben u. kann das CO2 Molekül die Erde erwärmen??????

            ————————————————–

            Meine kleinen „Forschungsarbeiten“ beweisen, ich schreibe ausdrücklich, beweisen, dass beides nicht zutrifft.

            MfG

             

      • Sie schrieben:

        „ich will gar nichts berechnen, ich möchte daß gemessen wird.“

        Was wollen Sie denn messen? Und womit? Wieviele Flugzeuge wollen Sie denn einsetzen, um auch nur ein grobe Verteilung der Strahlungsfluesse zu erhalten? Wieviel Flugzeuge wollen Sie einsetzen, um herauszufinden, welcher Energiefluss in welcher Hoehe der Troposphaere bzw. unterren Stratosphaere zu einer seitlichen Aenderung der Temperatur beitragen?  Offensichtlich haben Sie nicht die Spur einer Ahnung von atmosphaerischer Messtechnik.

        Nicht ich schrieb:

        „„Dies paßt zu dem Experiment der Treibhausblödis, die mit der Erwärmung eines CO2-Volumens unter IR-Bestrahlung einen Treibhauseffekt beweisen wollen.“

        sondern Sie. Ich habe auf darauf folgendermassen geantwortet:

        „Diese Experimente sind irrelevant, weil sie erstens nicht auf die Atmosphaere uebertragbar sind, denn ein Luftvolumen ist im Sinne der Thermodynamik ein offenes System, und zweitens kann man nur auf der mikroskopischen Skala darlegen, dass die Absorption und Emission von Lichtquanten durch Molekuele auf der mikroskopischen Skala reversibel erfolgt.“

        Wenn Sie nun behaupten:

        Das kann nicht Ihr Ernst sein.Warum soll sich (bei gleichem Druck!) ein CO2-Molekül im IR-durchlässigen Glasgefäß anders entspannen als ein CO2-Molekül in der Atmosphäre???“

        dann dokumentieren Sie, dass Sie nicht wissen, wovon Sie schwadronieren. Es geht um den Unterschied zwischen einem im Sinne der Thermodynamik offenen und einem  geschlossenen oder sogar abgeschlossenen System. Offensichtlich sind Ihnen diese Begriffe nicht gelaeufig. Lernen Sie erst einmal die Grundlagen.

        Offensichtlich haben Sie noch immer nicht erkannt, dass Kollisionsprozesse der ersten und zweiten Art simultan verlaufen. ist die Dichte der Atmosphaere hoch genug, dann balancieren sich die Wirkungen dieser Stossprozesse im statistischen Sinne. Das koennen Sie bei Milne nachlesen. Und bis heute hat noch niemand nachweisen koennen, dass die Milnesche Darstellung falsch ist. Und solange diese Balancierung existiert, wirken sich die Stossprozesse nicht auf den Strahlungsaustausch aus.

        Sie schrieben:

        „Welche „geophysikalischen“ Kenntnisse helfen nun bei der Interpretation der Beobachtungen? Brauche ich hierfür Satelliten und Großcomputer? Moeller & Manabe? Milne? Einstein? Den großen Manitou?“

        Ich frage mich, ob Sie sich mit zuviel C2H5OH beschaeftigt haben, als Sie das schrieben. Offenbar kennen Sie diese Arbeiten nicht, und wollen Sie auch niocht anerkennen, weil Sie sie nicht verstehen. Lernen Sie zumindest die Grundlagen der Arischen Physik.

        • @ Kramm

          „Was wollen Sie denn messen? Und womit? Wieviele Flugzeuge wollen Sie denn einsetzen, um auch nur ein grobe Verteilung der Strahlungsfluesse zu erhalten?…Offensichtlich haben Sie nicht die Spur einer Ahnung von atmosphaerischer Messtechnik“

           

          ???

          Zur Beantwortung der Frage, ob CO2 bodennah strahlt, braucht es doch weder Flugzeuge noch sonst irgendwelche weltumspannende Meßtechniken.

          Es genügt doch der Versuchsaufbau von Herrn Ordowski oder der IR-transparente Glasbehälter der Treibhausglaubensgemeinschaft.

           

          „Wenn Sie nun behaupten:
          Das kann nicht Ihr Ernst sein.Warum soll sich (bei gleichem Druck!) ein CO2-Molekül im IR-durchlässigen Glasgefäß anders entspannen als ein CO2-Molekül in der Atmosphäre???“
          dann dokumentieren Sie, dass Sie nicht wissen, wovon Sie schwadronieren. Es geht um den Unterschied zwischen einem im Sinne der Thermodynamik offenen und einem  geschlossenen oder sogar abgeschlossenen System. Offensichtlich sind Ihnen diese Begriffe nicht gelaeufig. Lernen Sie erst einmal die Grundlagen.“
          Was wollen Sie damit sagen?

          Daß ein einzelnes CO2-Molekül weiß, in welchem thermodynamischen System es sich gerade aufhält und daß es sein Strahlungsverhalten danach ausrichtet?

           

          „Offensichtlich haben Sie noch immer nicht erkannt, dass Kollisionsprozesse der ersten und zweiten Art simultan verlaufen. ist die Dichte der Atmosphaere hoch genug, dann balancieren sich die Wirkungen dieser Stossprozesse im statistischen Sinne. Das koennen Sie bei Milne nachlesen. Und bis heute hat noch niemand nachweisen koennen, dass die Milnesche Darstellung falsch ist.“

           

          Warum wird dann das CO2 im Glasbehälter warm???

          Und warum mißt Herr Ordowski keine Strahlung?

           

          „Welche „geophysikalischen“ Kenntnisse helfen nun bei der Interpretation der Beobachtungen? Brauche ich hierfür Satelliten und Großcomputer? Moeller & Manabe? Milne? Einstein? Den großen Manitou?“
          Ich frage mich, ob Sie sich mit zuviel C2H5OH beschaeftigt haben, als Sie das schrieben. Offenbar kennen Sie diese Arbeiten nicht, und wollen Sie auch niocht anerkennen, weil Sie sie nicht verstehen. Lernen Sie zumindest die Grundlagen der Arischen Physik.“
          Wir Bayern sind weißbierfest und mit arisch hab ich wenig am Hut.

          Ansonsten lasse ich mich gerne überzeugen:

          -Welche Erkenntnis liefern Milne und Konsorten bezüglich der Erklärung der Erwärmung des CO2-Volumens im Glasbehältnis?

          -Wie erklären Sie mit Hilfe von Milne & Co das Versuchsergebnis von Herrn Ordowski?

          und (kein Scherz)

          -warum bleibt das Hähnchen im Gegenstrahlungsgrill so kalt und blaß?

          MfG

  8. An alle „Skeptiker“, die an der These vom „natürlichen Treibhauseffekt“ immer noch so einen großen Gefallen haben.

    Folgende Überlegung:

    ————————-

    – Erde ohne Atmosphäre

    – Albedo = 0.3

    – Solarkonstante  S = 1.367 W/m²

    ————————————–

    1) Die Gravitation macht die meisten Himmelskörper rund. So ist die Erde auch eine Kugel. Die Schattenfläche dieser Kugel ist eine Scheibe , u. entspricht dem vierten Teil der Kugeloberfläche. Jetzt wird gerechnet:

    – Unsinniger Tag- Nacht Durchschnitt = 1.367 / 4 = 341,75 W/m²

    – Unsinnige Albedoberechnung = 341.75 W/m² x 0.7 = 239.2 W/m²

    – Unsinnige Durchschnittstemp. (S u.B Formel)  = 255 K entspricht – 15 Grad C.

    – Unsinniger „Treibhauseffekt“ = 33 Grad C oder 333 W/m²

    =======================================================

    2) Machen wir ein Gedankenexperiment. Die Gravitation läßt auch zylindrische Körper zu. Die Erde wäre jetzt ein Zylinder, die Schattenfläche ein Viereck (Quadrat oder Rechteck). Die Achse steht senkrecht zur Sonne, nur die Mantelfläche wird bestrahlt. Die Deckflächen nicht.  Hier ist die Mantelfläche 3.14… mal größer , als Schattenfläche.

    Jetzt wird wieder gerechnet:

    – Unsinniger Tag – Nacht Durchschnitt = 1.367/ 3.14 = 435.4 W/m²

    – Unsinnige Albedo = 435.4 x 0.7 = 304.7 W/m²

    – Unsinnige Durchschnittstemp. (S U. B Formel) = 271 K entspricht – 2 Grad C

    – Neuer unsinniger „Treibhauseffekt“ = 17 Grad C  (Durchschnitttemp. Erde =15 Grad C)

    ==========================================

    Haben unsere großen Gelehrten etwas übersehen?

    Ist die Temperatur eines Körpers tatsächlich auch von seiner geometrischen Form abhängig?

    Das ist natürlich Unsinn – genauso, wie  die simple Berechnung über das Teilen der Soloarkonstante durch 4, um dann festzustellen, die Sonnenstrahlung ist zu schwach. um auf der Erde die gemessenen Temperaturen zu realisieren. Es mußte also etwas anderes helfen – und schon war der „natürliche Treibhauseffekt“ geboren!

    —————————————————

    Dabei wissen wir genau, die Temperatur eines Körpers hängt von seiner Masse, spezifischen Wärmen , Oberfächenbeschaffenheit und der zugeführten (abgeführten) Energiemenge (Leistung x Zeit) ab.

    Aus der zugeführten Energiemenge läßt sich bei einem Körper, wie der Erde, die sich zyklisch abkühlt u. erwärmt (Sonne), nicht auf die tatsächliche Temperatur schliessen.

    Das Küchenbeispiel zeigt es : Will ich 1 Liter Wasser um 10 Grad erwärmen, benötige ich immer die gleiche Wärmemenge – ob von 20 auf 30 Grad oder 60 auf 70 Grad. Wie warm das Wasser im Kochtopf ist kann ich aus dieser Wärmemenge nicht schliessen.

    Bei der Erfindung des „natürlichen Treibhauseffektes“ hat man aber  genau das getan.

    Somit ist eigentlich ganz klar, es gibt keinen „Treibhauseffekt“, weder natürlich, noch anthropogen, damit verschwinden auch die „Treibhausgase“, CO2 kann die Erde nicht erwärmen!

    Sollte es doch zu einer Klimakatastrophe kommen, dann ist das CO2 Molekül absolut unschuldig!

    MfG

     

    • Sehr geehrter Herr Ordowski,
      so sehr ich Ihnen auch zustimmen muss – auch ich gebe dem CO2 keine „Schuld“ an einer Erwärmung, Ihr Küchenbeispiel ist als Beweis denkbar ungeeignet!
      Sie haben zwar recht, dass unabhängig von der Ausgangstemperatur immer die gleiche Energie notwendig ist, aber nur, wenn während der Erwärmung das Wasser auf keine Art Wärme abgeben kann. Ein Beispiel in die andere Richtung, aber mit dem gleichen Prinzip: ich heize mein Schwimmbecken täglich 10 Stunden und erreiche z.B. nach 5 Tagen 30°C. Wenn ich täglich nur 5 Stunden heize, bin ich nach 10 Tagen noch deutlich unter 30°C!
      Sie haben beim Küchenbeispiel den Faktor Zeit und in dieser die Wärmeabgabe vergessen. Der Zeitunterschied (=Energiemenge) beim Aufheizen in der Küche fällt nur extrem gering aus und wird mit der Armbanduhr kaum messbar sein!
      Also, wie gesagt, kein Zweifel an Ihrer Aussage an sich, nur Ihr Beispiel ist wertlos!

      • @ Martin Pecka

        Ja, das alte Lied mit den Erbesenzählern – es geht um das Prinzip!

        Wenn in meiner Küche dauernd 30 Grad C herrschen, ich einen Topf mit 20 Grad warmen Wasser irgendwo hinstelle, habe ich nach einer gewissen Zeit auch im Topf 30 Grad warmes Wasser – oder?

        Und – wie groß ist die Wärmemenge – die dazu führte?

        Kenn ich genau!!!!

        • Lieber Herr Ordowski,
          so sehr ich großen Respekt ob Ihres Fachwissens habe, dürften Sie nicht verstanden habe, worauf ich hinaus wollte. Ich wollte Sie nicht verbessern, schon gar nicht Erbsen zählen, sondern nur feststellen, dass das Beispiel zum Vergleich mit der Erde ungeeignet ist. Mir ist nur allzu bewusst, wie einigermaßen Physikinteressierte entgegenen. Nämlich genau so, wie ich es gemacht habe. Deshalb überlege ich mir Vergleiche (und für die Meisten muss man mit Vergleichen arbeiten) sehr genau. War nicht persönlich gemeint!
          Übrigens – Küche: falls Ihre idealisierte Küche ein geschlossenes System darstellt, wird das Wasser nie 30°C erreichen und die Temperatur der Küche (wenn auch noch so gering) definitiv unter 30°C fallen. Aber so hatten Sie es wahrscheinlich nicht gemeint.
          Aber lassen wir die Erbsen, es kommt doch nur rein akademisches Geplänkel heraus…
          Nochmal übrigens: zur Berechnung von Wärmemengen reichen meine intellektuellen Fähigkeiten gerade noch.

          • Herr Pecka,

            Ihre Aussage stimmt für ein ABgeschlossenes System.

            Bei einem geschlossenen System wäre zu betrachten, ob die Küche von außen Energie zugeführt bekommt.

            ;-

        • @Ordowski,

          Sie schrieben:

          „Wenn in meiner Küche dauernd 30 Grad C herrschen, ich einen Topf mit 20 Grad warmen Wasser irgendwo hinstelle, habe ich nach einer gewissen Zeit auch im Topf 30 Grad warmes Wasser – oder?“

          Ihre Behauptung belegt, dass Sie keine Ahnung von Physik haben. Solange Sie keine Energie zufuehren, wird die Temperatur im Zimmer abnehmen, denn es ist Energie erforderlich, um das Wasser in dem Topf weiter zu erwaermen. In dem Falle liegt die sich einstellende Temperatur unterhalb von 30 Grad C. Soll das Wasser in dem Topf auf 30 Grad gebracht werden, dann muessen Sie Energie zufuehren.

          • @Gerhard Kramm

            Sie sind auf Streit gebürstet – wenn ich schreibe:“in der Küche dauernd 30 Grad C herrschen“ – was impliziert denn das ?

            Na, ja, wir sehen ja, wie weit Sie mit Ihrer Argumentation kommen!

             

          • @Gerhard Kramm,

            mir scheint, ich sollte zu Ihrem letzten Kommentar doch noch etwas hinzufügen.

            Sie werden sicherlich, mit Hilfe Ihrer Bücher über Strahlentheorien, ausrechnen, was Sie tun würden, um die Temperatur in der Küche konstant zu halten.

            Ich mache es ganz einfach, öffne die Heizung u. beobachte die Temperatur!

            Wetten, nach einer gewissen Zeit ist die Temperatur in meinem Wassertopf auch 30 Grad C – sogar unabhängig vom Topfinhalt.

            warum das so ist, werden Sie sicherlich mir bald erklären!

            MFG

             

          • Danke Herr Kramm,
            genau so habe ich es auch gemeint. Auch wenn Herrn Ordowskis Aussage natürlich impliziert, dass der Küche Energie zugeführt wird.

            Herr Keks, Sie haben natürlich recht. Ein abgeschlossenes (isoliertes) System. War von mir unverzeihlich schlampig formuliert. Mea maxima Culpa. Aber Herr Ordowski hat sich doch gewünscht, keine Erbsen zu zählen…

            Manchmal macht so ein kleiner Diskurs auch richtig Spaß. Vor Allem, wenn Herr Kramm altprofessoral grantelt.

    • Zitat: Haben unsere großen Gelehrten etwas übersehen?
      Ja, eine ganze Menge.

      Ein Zylinder hat ein anderes Reflexionsverhalten für Strahlung, als eine Kugel. Deshalb ist Ihr Gedankenexperiment für die Zylinderform unbrauchbar.

      Zitat: Ist die Temperatur eines Körpers tatsächlich auch von seiner geometrischen Form abhängig?
      Wieder die falsche Fragestellung!

      Der Reflexionsgrad der Zylinderform ist niedriger, als bei einer Kugelform. Somit kann mehr Energie durch Strahlung aufgenommen werden, wodurch die Temperatur für die Zylinderform höher ausfallen müsste.

      Ein Überschlagsrechnung ergibt, dass die Albedo für eine Erde in Zylinderform bei ca. a = 0,235 liegen würde.

      Mfg
      Werner Holtz

  9. Herr Frey
    Die Linken haben es teilweise auch ohne finanzielle Mittel geschaft, sich gegenseitig zu verlinken. Auch wenn die gegenseitige Verlinkung bei Google angeblich nur noch eine untergeordnete Rolle spielen soll, wird dieser Parameter dennoch als Qualitätsmerkmal einer Homepage herbeigezogen. Nur als kleines Beispiel, wieso weigert sich EIKE, mit uns „Centil-Europe“ eine gegenseitige Verlinkung zu etablieren? Zugegeben, ich habe unsere Seite noch nie mit Google Analytics geprüft. Allerdings wird durch diese Vernetzung ein virtueller Verbund generiert, der eine gewisse Gewichtung beim Besucher bewirkt. Dabei spielt Google eine untergeordnete Rolle.

    Wie sieht es mit der Zusammenarbeit zusätzlicher internationaler Wissenschaftler aus? Ich bin der Überzeugung, dass es mit einfachen Mitteln möglich wäre, für Forscher eine Plattform anzubieten, wo diese Ihre Arbeiten, insofern diese den Peer Reviewed Prozess durchliefen, zusätzlich veröffentlichen könnten. Viele wissenschaftliche Seiten bieten das gesamte Spektrum an wissenschaftlichen Arbeiten an, die sich nicht den obengenannten Themen widmen.  Die wichtigen Studien gehen darin unter oder werden erst nach Monaten oder Jahre „per Zufall“ gefunden.

    Antony Watts beweist mit seiner Plattform, dass es möglich ist.

    Freundliche Grüsse
    René Funk

    • @Rene Funk,

      was hat denn Tony Watts bis heute bewiesen?  Hat er bewiesen, dass der sog. atmosphaerische Treibhaus existiert? Oder hat er genau das Gegenteil bewiesen?

      Eines hat er auf jeden Fall bewiesen, naemlich dass er ein Naeschen fuers Geschaeft hat. Sein Blog „watts up with that“ ist ein Geschaeftsmodell, was ausgezeichnet funktioniert. Man braucht sich nur die Marketing-Bewertungen seines Blogs anzuschauen. Davon traeumen deutsche Zeitungsverlage.

      Es gibt noch einen weiteren Blog dieser Art, naemlich der von John Cook, dem Erfinder des 97% -Konsens. Sein Blog lautet „Skeptical Science“. Auch der hat hohe Marketing-Bewertungen, wovon deutsche Zeitungsverlage nur traeumen.

      Weder Tony Watts noch John Cook sind daran interessiert, dass irgend etwas bewiesen wird, denn das wuerde das Ende ihrer Geschaeftsmodelle bedeuten.

  10. Es bringt nicht viel, zu analysieren, wer von den Grünen und der Institute wann was gesagt oder geschrieben hat. Grüne, Linke und Subventionsritter sind Online hervorragend verlinkt und vernetzt. Diese Tatsache existiert nicht erst seit diesem Jahr, sondern wurde schon vor vielen Jahrzehnten bewusst in die Wege geleitet. Ein solch grosses Netzwerk aufzubauen, benötigt viel Zeit.
    Die Realisten, zu denen ich mich auch zähle, versäumten es, während diesem perfiden Vorgangs wachsam zu beobachten und zu reagieren. Man verschlief sowohl die politische, wie auch mediale Unterwanderungen. Grüne Funktionäre sitzen als Journalisten und in den Managements oder Verwaltungsräten der Unternehmen. Politische Parteien wurden geziehlt unterwandert. Online beherschen auf Facebook, Twitter und Youtube ganze Herscharen, ob bezahlt oder nicht ist unsicher, die Meinungsbildung. Diffamierungen, Behauptungen, tausende Hetzkampagnien werden auf Facebook selbst mit finanziellem Einsatz gegen Kohle-, KKW-, Diesel- und Benziner gefahren.

    Bei uns, den Realisten herscht ein wildes Durcheinander. Online Blogs im deutschsprachigen Raum arbeiten nicht miteinander, sondern jeder für sich. Fühlen sich womöglich selbst die deutschen Realisten als „etwas besseres“?
    Gegenseitige Verlinkungen werden offensichtlich nur dann akzeptiert, wenn diese aus Deutschland oder den USA stammt. Eine Zusammenarbeit fehlt vollständig. Selbst in der Politik, zumindest in der Schweizerischen SVP, besteht eine desaströse Unkenntniss. Nur wenige, die Beruflich über ein technisch orientiertes Studium oder Ausbildung verfügen, sind sich der Realität bewusst. Wie ist das in der AFD?
    René Funk

     

    • Für den Aufbau eines Systems, wie Sie es ansprechen, braucht man nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Die Alarmisten haben dieses zu Milliarden, aber wie viel Geld haben wir Realisten?

      Nur eine Frage von Chris Frey

  11. Im vorigen Jahr wurde Schellhuber mit dem Blue Planet Prize ausgezeichnet. In der Laudatio heisst es:
    Prof. Schellnhuber heads the Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK). He is also the founder of the Institute. He has helped establish a new field of science, “Earth System Analysis,” which uses mathematical models to integrate interdisciplinary resources into providing a planet-wide view. His activities eventually created a torrent of measures against global warming worldwide, resulting in the 2-degree guardrail agreed upon by more than 190 countries at the UN climate summit COP21 in 2015. Prof. Schellnhuber and the PIK have played a central role in this field for many years.“
    Nichts davon ist korrekt. Die „Earth System Analysis“ gab es schon, als Schellnhuber noch zur Grundschule ging. Nur hat man ein solches fuer jede geophysikalische Disziplin selbstverstaendliches Vorgehen nicht mit einem hochtrabenden Begriff versehen. Und das 2-Grad-Ziel stammt auch nicht von Schellnhuber, sondern von dem Yale-Volkswirtschaftler William Nordhaus, der es in seinem IIASA Working Paper „Can we control carbon dioxide?“ aus dem Jahr 1975 formulierte.
    Nun ist wohl niemand allwissend und es ist immer moeglich, dass man ein solches Zitat auch in unabsichtlicher Weise uebersieht. Nur im Falle von Schellnhuber trifft das nicht zu. In seiner „Selbstverbrennung“ von 2015 erwaehnt er selbst, dass Nordhaus bereits vor ihm ein solches Ziel formuliert hat. Er bezog sich dabei auf den Artikel von Jaeger & Jaeger (2010), „Warum zwei Grad“, der im Jahr 2010 in Aus Politik und Zeitgeschichte erschienen war. Carlo Jaeger arbeitete damals als Abteilungsleiter am PIK. In dem Artikel von Jaeger & Jaeger heisst es:
    „Der erste Vorschlag, 2 °C als kritische Grenze für die Klimapolitik zu verwenden, kam 1975 von William D. Nordhaus. Der inzwischen international einflussreichste Klima-Ökonom schrieb damals: „Als erste Annäherung scheint es vernünftig, zu verlangen, dass die Klimawirkungen von Kohlendioxid innerhalb des normalen Bereichs langfristiger Klimaveränderungen bleiben sollten. Gemäß den meisten Quellen liegt der Variationsbereich zwischen verschiedenen Klimaregimes in der Größenordnung von ±5 °C, und gegenwärtig befindet sich das globale Klima am oberen Ende dieses Bereiches. Würden die globalen Temperaturen um mehr als 2 oder 3 °C über die heutige Mitteltemperatur steigen, so würde dies das Klima außerhalb des Bereichs der Beobachtungen, die für die letzten mehreren hunderttausend Jahre gemacht wurden, führen.“
    Jaeger & Jaeger erwaehnen dabei auch das IIASA Working Paper von Nordhaus aus dem Jahr 1975. Die Urheberschaft hinsichtlich des 2-Grad-Ziels ist also unstrittig. Trotzdem liess Schellnhuber es zu, dass er fuer etwas ausgezeichnet wurde, was ihm nicht zusteht.
    Honi soit qui mal y pense.
    Schellnhubers „Selbstverbrennung“ von 2015 enthaelt natuerlich Gutes und Neues. Nur ist das Neue nicht gut und das Gute nicht neu.
    Was er sich in seiner „Selbstverbrennung“ fuer Schnitzer erlaubte, belegen seine Hinweise zur Navier-Stokes-Gleichung, in der „Selbstverbrennung“ als Gleichung 1 aufgelistet. Das, was Schellnhuber behauptet, ist absurd. Er hat offenbar nicht richtig verstanden, worauf diese Gleichung beruht. Statt von der lokalen Bilanzgleichung fuer den Impuls im Inertialsystem auszugehen, die die eigentliche Physik beschreibt, und dann auf das Relativsystem der rotierenden Erde ueberzugehen, so dass die Scheinbeschleunigungen und die damit verbundenen Kraefte in Erscheinung treten, wird einfach die Navier-Stokes-Gleichung aufgelistet, wobei der Stokes-stress-tensor direkt eingearbeitet wurde. Die Parameter des Stokes-Stress-Tensors werden allerdings nicht angesprochen, so dass der Leser, der nicht damit vertraut ist, mit dieser Gleichung nichts anfangen kann. Die Groesse f enthaelt ja nicht nur die Schwerkraft (enschliesslich des Effekts der Zentrifugalkraft), sondern auch die Corioliskraft, die zwar von Schellnhuber im Text angesprochen, dann aber in seiner Form der Navier-Stokes-Gleichung nicht explizit erscheint. Ich frage mich, wie man die Zirkulation der Atmosphaere ueberhaupt beschreiben will, wenn man die mit der Schwerkraft und der Corioliskraft verbundenen Effekte nicht an Hand der Gleichung ansprechen kann.
    Schellnhuber schrieb z.B.:
    „Diese Gleichung ist also beispielsweise fuer Wasser gueltigt, nicht aber fuer zaehfluessiges Blut.“
    Offensichtlich hat er nicht verstanden, dass der Stokes-Stress-Tensor die Reibungsspannungen repraesentiert, wie sie an der Oberflaeche eines Volumens einer gasfoermigen oder fluessigen Stroemung in Erscheinung treten. Fuer eine zaehfluessige Stroemung wie Blut gilt der Stokes-stress-tensor ueberhaupt nicht, so dass Schellnhubers Schlussfolgerung belanglos ist. Wendet man die Navier-Stokes-Gleichung in originaerer Form auf die Atmosphaere an, so erhaelt man kaum belastbare Ergebnisse, weil turbulente Stroemungen damit nicht zu beschreiben sind.
    Schellnhuber spricht dann vom „Umschlag eines gemaechlichen Flusses in eine wild-turbulente Wirbelstrasse“. Der Umschlag von der sog. laminaren Stroemung zur turbulenten Stroemung (Stichwort: kritische Reynoldszahl), womit sich bereits Heisenberg in seiner Dissertation beschaeftigte, betrifft zunaechst das Geschwindigkeitsfeld, wobei die Fluktuationen des Geschwindigkeitsvektors eine Rolle spielen. Diese Fluktuationen sind in der turbulenten Stroemung von stochastischer Natur. Der Begriff der Wirbelstrasse ist an dieser Stelle also missverstaendlich, weil das klassische Beispiel einer Wirbelstrasse die von Karmansche Wirbelstrasse ist, die wegen der geordneten Bewegungen eben nicht zu den turbulenten Stroemungen zaehlt.
    Mittelt man die lokale Bilanzgleichung fuer den Impuls im Sinne von Reynolds bzw. Hesselberg, dann tritt der Reynolds-Stress-Tensor in Erscheinung. Den koennte man noch am ehesten mit dem Begriff des turbulenten Flusses verbinden. Wuerde man allerdings die Navier-Stokes-Gleichung, wie sie von Schellnhuber hingeschrieben wurde, in gemittelter Form hinschreiben und dabei den Reynolds-Stress-Tensor beruecksichtigen, dann wuerde der Ursprung des Reynolds-Stress-Tensors nicht mehr erkennbar sein, denn dieser ergibt sich aus der Mittelung des Tensors 2. Stufe, der in der Gleichung 1 der „Selbstverbrennung“ gar nicht in Erscheinung tritt.
    Da dieses Beispiel nur eines von mehreren ist, frage ich mich, wie tiefgehend Schellnhubers Kenntnisse in theoretischer Physik sind.
    Aber Schellnhubers „Selbstverbrennung“ enthaelt dafuer folgende Erkenntnis:
    „Besonders charakteristisch ist fuer mich das Verhalten von vielen Autofahrern, die aus der sicheren Anonymitaet ihrer Strassenpanzer heraus, ruecksichtslos, ruepelhaft oder gar lebensgefaehrlich agieren. Hoch oben im SUV-Sitz, hinter verspiegelten Scheiben und Sonnenbrillen, im raschen Vorbeiziehen an den uebrigen Verkehrsteilnehmern werden Maenner zu Schweinen und Frauen zu Zicken. Schwer vorstellbar, dass einem als Fussgaenger von anderen Fussgaengern Aehnliches widerfahren wuerde, selbst im dichten Gedraenge: Vortrittsraub, wuestes Schimpfen, hochgestreckter Mittelfinger usw.“
    Schellnhubers Aussage vor dem Parteitag der Gruenen,
    „Weil sich diese Partei offenbar als einzige den Luxus erlaubt, sich an der wissenschaftlichen Wahrheit zu orientieren“
    die von Helmut Kuntz zitiert wurde, belegt also, dass Schellnhuber nur eine „wissenschaftliche Wahrheit“ gelten laesst, naemlich seine eigene. Seine „Selbstverbrennung“ belegt allerdings, was seine „wissenschaftliche Wahrheit“ wert ist.
     

    • @Gerhard Kramm

      Ja, Ihr Kommentar zeigt die ganze Krux der Spezialisten. Kenn ich, bin selber Roboter u- Laserfachmann.

      Ich bin noch in der glücklichen Lage, mich mit Leuten auf Augenhöhe zu unterhalten – andere haben keine Chance zur Mitsprache.

      In der Klimadebatte redet jeder mit – Spezialisten (Wissenschaftler unter sich absolut uneinig) streiten über Phänome, die sie scheinbar selber nicht ganz verstehen!

      Wie soll der „arme Mann“ auf der Strasse denn diese Argumentation nachvollziehen? Er hört nur, es droht eine menschgemachte Klimakatastrophe, und glaubt es!

      Ich war und bin bis Heute ein Freund von Experimenten (die meisten meiner Kunden konnte ich nur so überzeugen, eine Roboter – oder Laseranlage zu kaufen). Der CO2 Laser ist mir schon lange eine sehr gut verstandene Maschine. Diese habe ich , schon bei Beginn der ganzen CO2 Erderwärmungsthese-Diskussion, mit 100% CO2 Gas befüllt, in den Garten gestellt und beim Laserausgang, versucht,  die Photonen  zu messen! Resultat gleich 0.0, also nichts. Auch durch zsätzliche Erwärmung bis auf ca 100 Grad C – auch nichts – keine Strahlung!!

      Wie soll nun das CO2 Molekül aus einer viel kälteren Atmosphäre zu strahlen beginnen und die Erde erwärmen????

      Seit Jahren zeige ich , in einem kleine Kreis, (alle Medien haben die Dokumentierung dieses Experimentes abgelehnt, obwohl sie das Resultat selber sahen), mit nur 3 Glasplatten, dass die These vom „natürlichen Treibhauseffekt“ widerlegt ist – keinen interessiert das wirklich – bin halt ein zu „kleines Licht“ – kann nur logisch denken u. paar zahlen addieren!

       

      • „Ich war und bin bis Heute ein Freund von Experimenten (die meisten meiner Kunden konnte ich nur so überzeugen, eine Roboter – oder Laseranlage zu kaufen). Der CO2 Laser ist mir schon lange eine sehr gut verstandene Maschine. Diese habe ich , schon bei Beginn der ganzen CO2 Erderwärmungsthese-Diskussion, mit 100% CO2 Gas befüllt, in den Garten gestellt und beim Laserausgang, versucht,  die Photonen  zu messen! Resultat gleich 0.0, also nichts. Auch durch zsätzliche Erwärmung bis auf ca 100 Grad C – auch nichts – keine Strahlung!!
        Wie soll nun das CO2 Molekül aus einer viel kälteren Atmosphäre zu strahlen beginnen und die Erde erwärmen????“
        So ist das, Herr Ordowski

        Warum Experimente machen und deren Ergebnisse akzeptieren wenn man so schön über Navier-Stokes und anderen irrelevanten Krimskrams philosophieren kann.

        • @besso keks

          So ist es  – das eine versteht jeder – das andere keiner – sei es drum – warum einfach, wen es kompliziert sehr intelligent klingt!

        • @Besso Keks,

          Die im Sinne von Reynolds (1895) bzw. Hesselberg (1926) gemittelte Navier-Stokes-Gleichung wird zusammen mit anderen lokalen Bilanzgleichungen in jedem numerischen Modell der Atmosphaere geloest. Zu diesen Modellen zaehlen auch die numerischen Wetterprognose-Modelle. Wenn Sie also von irrelevanten Krimskram schwadronieren, dann dokumentieren Sie, dass Sie nicht wissen, wovon Sie schwadronieren.

          Dass Sie keine Ahnung von der Materie haben, belegt auch Ihre Frage

          „Wie soll nun das CO2 Molekül aus einer viel kälteren Atmosphäre zu strahlen beginnen und die Erde erwärmen????“

          Zu Ihrer Information:

          LASER bedeutet: „Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation„.

          Die Entwicklung des LASER ist wohl eine der bedeutensten Entwicklungen des 20. Jahrhunderts.

          Der Vorgang der vom Strahlungsfeld stimulierten Emission geht zurueck auf die Arbeit von Albert Einstein (1917), „Zur Quantentheorie der Strahlung“, Physikalische Zeitschrift, 18, 121. In diesem Artikel leitete Einstein das Plancksche Strahlungsgesetz im Falle von Molekuelen her, wobei er neben der Absorption von Lichtquanten durch Molekuele auch die von Molekulenen ausgehende spontane und die vom Strahlungsfeld stimulierte (oder induzierte) Emission von Lichtquanten beruecksichtigte. Durch  die Absorption von Lichtquanten geht ein Molekuel vom einem niedrigen Energieniveau E_n zu einem naechst hoeheren Energieniveau E_m (angeregter Zustand) ueber, wobei sich diese beiden Energieniveaus nur durch ein Lichtquant unterscheiden. Einstein formulierte nun Wahrscheinlichkeiten, dass ein Molekuel seinen Energiezustand in einem Zeitelement dt von E_n nach E_m  durch Absorption, dW_a = C_(n,m) I_ny dt, und vice versa durch spontane Emission, dW_se = A_(m,n) dt, sowie vom Strahlungsfeld induzierte Emission, DW_ie = C_(m,n) I_ny dt aendert. Die Wahrscheinlichkeitskoeffizienten, C_(n,m), A_(m,n) und C_(m,n) werden heute als Einsteinkoeffizienten bezeichnet. Die Groesse I_ny ist die monochromatische Strahlungsintensitaet, wobei ny die Frequenz kennzeichnet.

          Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Moelekuel seinen Energiezustand von E_m nach E_n durch Emssion aendert, ist also

          dW_e = dW_se + dW_ie = {A_(m,n) + C_(m,n) I_ny} dt

          Sind nun N_m Molekule im Energiezustand E_m, dann gehen waehrend des Zeitintervalls dt N_(m,n) davon in den naechst niedrigeren Energiezustand E_n, und zwar gemaess

          N_(m,n) = N_m dW_e

          Nun gehen durch Absorption von Lichtquanten gleichzeitig N_(n,m) der N_n Molekuele des Energiezustandes E_n in den naechst hoeheren Energiezustand E_m ueber, also

          N_(n,m) = N_n dW_a

          Einstein folgerte nun, dass die Verteilung der Energiezustaende, wie sie durch die kanonische Zustandsverteilung der statistischen Mechanik

          N_j/N = W_j = p_j exp {- E_j/(k T)}

          mit j =n, m beschrieben werden, wobei N die Zahl der Molekuele, p_j ein statistisches Gewicht des Energiezustands, T die Temperatur des Gasvolumens, in dem sich die Molekuele aufhalten, und k die Boltzmann-Konstante sind, sich nicht durch die Prozesse der Absorption und Emission von Lichtquanten nicht stoeren darf. Die dafuer nowendige und hinreichende Bedingung beinhaltet, dass im Zeitintervall dt genauso viele Molekuele von E_n nach E_m gehen wie umgekehrt von E_m nach E_n. damit ergibt sich:

          N_n dW_a = N_m dW_e 

          oder 

           N_n C_(n,m) I_ny = N_m {A_(m,n) + C_(m,n) I_ny}

          Dividiert man diese Gleichung durch N, dann erhaelt man

          p_n exp {- E_n/(k T)} C_(n,m) I_ny = p_m exp {- E_m/(k T)} {A_(m,n) + C_(m,n) I_ny}

          Da man zeigen kann, dass p_n C_(n,m) = p_m C_(m,n) ist, erhaelt man

          I_ny = s / {exp (h ny/(k T)) – 1}

          wobei s = A_(m,n)/C_(m,n) = 2 h ny^3/c^2

          ist. Die Gleichung fuer I_ny entspricht der Planckschen Strahlungsfunktion. Im Jahr 1927 wurde Einsteins Darstellung von Dirac auf quantenmechanischem Wege untermauert.

          Da Molekuele auch durch Stoesse mit Atomen, Ionen oder Elektronen angeregt (inelastische Kollision oder Kollision erster Art) bzw. abgeregt (super-elastische Kollision oder Kollision zweiter Art) werden koennen, erweiterte Edward Milne im Jahr 1928 die Einsteinschen Betrachtungen, indem er Kollisionen der ersten und zweiten Art beruecksichtigte. Dabei formulierte er  den Gueltigkeitsbereich der Einsteinschen Betrachtungen, der unter dem Begriff lokales thermodynamisches Gleichgewicht (LTE) bekannt ist. Die Bedingung des LTE ist in der Atmosphaere bis etwa 60 km ueber NN erfuellt. Das ist der Grund dafuer, dass in der Uebertragungsgleichung fuer monochromatische Strahlung die Quellfunktion durch die Plancksche Strahlungsfunktion ersetzt wird, falls LTE existiert und Streuprozesse keine Rolle spielen (koennen leicht eingearbeitet werden).

          Das ist in groben Zuegen die Antwort auf Ihre Frage. Ich hoffe, dass ich mich nicht beim Schreiben der Formeln vertippt habe.

          • @Gerhard Kramm

            Hallo, Herr Kramm,

            an Ihren fachlichen Qualitifikationen zweifeln hier wohl die wenigsten. Ich frage mich dann  immer wieder, wenn Sie doch alles besser wissen, warum hört die Welt auf Leute , wie Schellnhuber, Rahmstorf, usw. , und nicht auf Sie?

            Es nützt nichts, wenn Sie hier , auf EIKE, schreiben, der Schellnhuber hat in seinem Buch Fehler gemacht. Was glauben Sie wohl, würde der Schellnhuber dazu sagen? Und wen würden die Medien genüsslich zitieren?

            Also, nichts für Ungut – ich weiß, warum ein CO2 Laser strahlt – und auch warum er durch die Strahlung des angeblichen „Treibhauseffektes“, wie Erdstrahlung, nicht strahlen kann.

            Ich kann das wenigstens auch dem einfachsten Menschen im Labor zeigen u. der versteht das! Sie bewegen sich in Sphären, die fast keiner versteht – wie wollen Sie da die Menschen überzeugen?

            MfG

            Eugen Ordowski

             

          • @Gerhard Kramm

            „Die im Sinne von Reynolds (1895) bzw. Hesselberg (1926) gemittelte Navier-Stokes-Gleichung wird zusammen mit anderen lokalen Bilanzgleichungen in jedem numerischen Modell der Atmosphaere geloest. Zu diesen Modellen zaehlen auch die numerischen Wetterprognose-Modelle. Wenn Sie also von irrelevanten Krimskram schwadronieren, dann dokumentieren Sie, dass Sie nicht wissen, wovon Sie schwadronieren.“

            Mir geht es nicht um Methoden zur Prognostizierung der Entwicklung des Wettergeschehens sondern um die Frage, ob CO2 bodennah überhaupt strahlt/strahlen kann. Einen Zusammenhang zwischen dieser Fragestellung

            und Navier-Stokes kann ich nicht erkennen.

            „Dass Sie keine Ahnung von der Materie haben, belegt auch Ihre Frage
            „Wie soll nun das CO2 Molekül aus einer viel kälteren Atmosphäre zu strahlen beginnen und die Erde erwärmen????““
            Das war die Frage von Herrn Ordowski. Sie beantworten diese Frage mit theoretischen Betrachtungen, er mit einen Experiment.

            Sein Experiment zeigt keine Strahlung aus dem CO2-Volumen.

            Dies paßt zu dem Experiment der Treibhausblödis, die mit der Erwärmung eines CO2-Volumens unter IR-Bestrahlung einen Treibhauseffekt beweisen wollen.

            Die Erwärmung beweist ja, daß CO2 zwar absorbiert, aber nicht wieder abstrahlt.

            Was sollen die Mitforisten auf EIKE nun glauben:

            Den Experimenten oder einer Theorie, die anscheinend nicht zur Realität paßt?

             

            Und noch eines:

            Der Einfluß der Thermalisierung der Strahlung aus CO2, wie sie in der Atmosphäre mit mindestens 99% nicht im IR strahlungsfähigen Molekülen passiert (Herr Baecker möge mir meine „Abkürzung“ verzeihen), auf die Ergebnisse der Arbeit von Milne ist für mich nicht erkennbar;

            denn durch die Thermalisierung wird den strahlungsfähigen Molekülen ja ständig Energie entzogen.

            Die nächste Frage wäre noch, ob Milne schon bekannt war, daß ein Anregungszustand für einen bestimmten Zeitraum erhalten bleiben muß, bevor eine Emission stattfinden kann.

            Vielleicht liegt in der Beantwortung dieser beiden Fragen die Erklärung für den Unterschied zwischen Theorie und Experiment.

            MfG

             

          • @Gerhard Kramm

            Ich will es mal so mit ihrer „Mathematik-Formelsammlung“ ausdrücken….die ZEIT als Faktor von Gegenwart und Zukunft wird das Ergebnis ihrer Gleichungen (Mathematik) immer und immer wieder verändern. Sie wollen der Zukunft vorausgreifen ohne zu wissen wie die Paramter der Zukunft sich darstellen. Sie haben zwar eine Formel vorliegen…diese ist jedoch „Inhaltsleer“….weil die Zukunft = Paramter die für ihre Formel wichtig ist noch gar nicht exestieren.

            Wer in die Zukunft schauen will, der kommt nur bedingt mit Formeln und Mathematik weiter…der braucht ein Gespür/Verständnis für die Abläufe und Prozesse in unseren Sonnensystem…unserer Sonne…unserer Erde….logisches Prozessdenken steht am Anfang…erst danach kann man die Mathematik und Formel einsetzen…Beobachten und Verstehen von Abläufen in und mit der Natur…der Sonne und anderen Klimarelevaten Faktoren.

             

    • Es wäre zu fragen, was man durch Einführung der Navier-Stokes-Gleichung eigentlich beweisen will? Vermutlich nur, daß man komplexe Formeln hindrucken kann, die 99,9% der Leser weder verstehen noch deren richtige Anwendung überprüfen können, dienen sie doch lediglich dem Zweck, so zu tun, als würde man hochkomplexe Zusammenhänge verstehen und durchschauen. Was leitet Schellnhuber von der Navier-Stokes-Gleichung denn wichtiges ab, wenn er sie gem. Kramm nicht einmal richtig anwendet?

      Schellnhuber sagt in Talkshows immer wieder, er verstehe ein wenig von Physik, das „ein wenig“ ist also vermutlich wörtlich gemeint.

      • Herr Laser,

        genau den Eindruck hatte ich, als ich Schellnhubers „Selbstverbrennung“ von 2015 las. An anderen Stellen ist in diesem Buch ist es nicht viel besser.

        Hier moechte ich auf die sog. Primitiven Gleichungen eingehen, die in der „Selbstverbrennung“ auf Seite 301 als Gleichung 8 aufgelistet sind. Ich moechte dieses als puren Bluff bezeichnen, denn diese Gleichungen werden nicht erklaert, sind also so ueberfluessig wie ein Kropf. Die sog. Primitiven Gleichungen gehen auf Vilhelm Berkjnes zurueck. Der physikalische Gehalt dieser Gleichungen ist immens.

        Schellnhuber praesentiert diese Gleichungen im sog. p-System, wobei p den hydrostatischen Druck kennzeichnet. Aus der approximierten Kontinuitaetsgleichung ergibt sich, dass die atmosphaerische Stroemung als inkompressibel betrachtet wird. 

        In der Stroemungsdynamik beschreibt die Kontinuitaetsgleichung die Erhaltung der Gesamtmasseauf der lokalen Skala.  Es existiert zudem eine lokale Bilanzgleichung fuer die Gesamtenergie, wobei als Gesammtenergie die Summe innere Energie plus potentielle Energie plus kinetische Energie bezeichnet wird. Diese lokale Bilanzgleichung fuer die Gesamtenergie dokumentiert, dass es keine Netto-Quellen bzw. -Senken von Gesamtenergie in der terrestrischen Atmosphaere existieren.

        Schellnhuber listet auch die prognostische Gleichung fuer die Temperatur auf und bezeichnet diese als Energiebilanz. Und das ist ein Schnitzer, den sich ein theoretischer Physiker nicht erlauben darf. Diese Form der prognostischen Gleichung fuer die Temperatur wird an Hand der lokalen Bilanzgleichung fuer die Enthalpie hergeleitet. Was man bei Schellnhubers Darstellung auch nicht erkennen kann, ist der Sachverhalt, dass die Strahlungsfluesse im solaren und infraroten Bereich sowie die konvektiven und nicht-konvektiven Waermefluesse unter dem Divergenzzeichen erscheinen.

  12. Die Grünen haben die Politik erfolgreich mit den von ihnen definierten Moralgrundsätzen moralisiert. Es geht lange schon nicht mehr um richtig oder falsch, sondern nur noch darum, ob diesen Moralgrundsätzen entsprochen wird oder nicht. Wer es nicht tut, ist dumm, ein Nazi, ein rechter Hetzer,…..

    Das gilt für Leute, die Atomkraft nicht als das Werk des Teufels ansehen, den (anthropogenen) Klimawandel anzweifeln, die Masseneinwanderung nicht als unser größtes Glück begreifen, den Menschen nicht als durchweg schuldig an Allem, was auf der Erde schief läuft, sehen, die die Energiewende fundamental kritisieren.

  13. Die infantile Rechthaberei der Grünen erfüllt alle Kriterien einer Ideologie. Wie bei jedem kollektiven Glaube gehört dazu das Zurückweisen entgegenstehender Fakten.

    Betrachtet man allerdings deren kostspielige Folgen und die mit ständig neuen Alarmmeldungen und Forderungen initiierte Sabotage an bewährten Systemen der Energieversorgung und der Mobilität, hat man den Eindruck, da spielen Leute Blindekuh auf einer Aussichtsplattform in 1000 m Höhe, bei der man vorher das Geländer abmontiert hat.

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