Kein Oskar für Al Gores Nachfolgefilm: „Eine unbequeme Fortsetzung“

Quelle cfact, Al Gore in Sundance , Utah

CHRIS WHITE
Al Gores Film: „An Inconvenient Truth.” [Eine unbequeme Wahrheit] aus dem Jahr 2006 über die steigende Meeresflut und die katastrophale globale Erwärmung gewann Oscars für den besten Dokumentarfilm und den besten Song. Al Gores Fortsetzung in 2017 „“An Inconvenient Sequel: Truth to Power” [Eine unbequeme Fortsetzung: Eintreten für die Wahrheit] wurde nicht für einen Preis nominiert.

Der erste Dokumentarfilm [1] spielte 24 Millionen Dollar ein und erzeugte eine äußerst loyale Fangemeinde, aber die Fortsetzung lief nicht so gut; es fiel bei den Zuschauern durch und hat nur $ 3,4 Millionen eingespielt. (Hier die Liste der für einen Oskar nominierten Filme und Personen)

Gore, der 2007 ebenfalls den Nobelpreis erhielt, füllte den Nachfolgefilm mit politisch parteiischen Szenen, etwa als sich der New Yorker Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman (entspricht hierzulande dem Justizminister) mit ihm traf, um die monatelange Untersuchung der Klimaforschung von ExxonMobil zu diskutieren.

Diese Inhalte halfen Schneiderman dabei, seine Sondierungen zu starten. Er erklärte auf einer Pressekonferenz im März, dass er als Staatsanwalt gegen Unternehmen vorgeht „die das amerikanische Volk betrügerisch über die Realität der Klimakrise und deren Gefahren täuschen.“

Die „Fortsetzung“ wurde auf dem Sundance Film Festival in Utah [2] erstmalig vorgeführt. Der Tag, an dem Präsident Donald Trump ins Amt eingeschworen wurde, eine Realität, die in den Film eingepasst wurde, nachdem der Präsident bei der Wahl 2016 Hillary Clinton geschlagen hatte.

Die Wahlergebnisse beeinflussten eindeutig die Bearbeitung des Films, aber sogar Liberale lehnten diesen Folgefilm ab. Alissa Wilkinson, Filmkritikerin bei VOX Media zum Beispiel nannte „An Inconvenient Sequel“ einen eindimensionalen Film über die Höhen und Tiefen der politischen Karriere des ehemaligen Vice President.

„Der Film wurde offensichtlich nach Trumps Sieg im November hastig modifiziert und der Film zwingt die Zuschauer grimmig dazu, sich daran zu erinnern, dass Trump die Idee des Klimawandels immer abgelehnt hat“, schrieb Wilkinson kurz nach der Veröffentlichung des Films.

Erschienen auf The Daily Caller am 23.01.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2018/01/23/hollywood-snubs-all-gore-climate-climate-flick/

 

Frühere Berichte für unsere Leser, auf Eike übersetzt

[1] Eine unbequeme Überprüfung: 10 Jahre später ist Al Gores Film noch immer alarmierend falsch

[2] Hier der Bericht der Premiere bei o.g. Sundance Festival

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3 Kommentare

  1. Ich sehe mir solch einen Propaganda – Müll nie freiwillig an, daher meine Frage:

    Wird in den Al Gore Filmen eigentlich auch mal gezeigt, wie dieser „Klimaretter“ selber wohnt? Er besitzt ja bekanntlich mehrere palastartige Villen, mit riesigen Pools (Olympia – Size), Tennisplätzen, riesigen Garagen für mehrere Fahrzeuge usw… Rechtfertigt sich dieser Umweltzausel in irgendeiner Form dafür oder wird das einfach ausgeblendet?

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