Pandemie der Dummheit.

Modelle sind nicht die Wirklichkeit; Bild Bobby M / pixelio.de

Wir sollten theoretische Modelle als Begründung für Eingriffe in Grundrechte verbieten
Edgar L. Gärtner

Schon in der 2007 erschienenen ersten Auflage meines Buches „Öko-Nihilismus“ habe ich davor gewarnt, man werde wohl bald nicht mehr zwischen Computersimulationen mathematischer Modelle und der realen Welt unterscheiden können. Inzwischen ist die Konfusion Realität. Seit der im Auftrag des Club of Rome erstellten Computersimulations-Studie „Die Grenzen des Wachstums“ (1972) werden staatliche Eingriffe in Grundrechte wie das Recht auf Privateigentum sowie Meinungs- und Bewegungsfreiheit immer öfter mit dem Verweis auf theoretische Modelle eines angeblich exponentiellen Wachstums von Problemen wie Umweltbelastung, Rohstoffverbrauch und neuerdings Virusinfektionen gerechtfertigt. Dabei tritt unbegrenztes exponentielles Wachstum sowohl in der Natur als auch in der Gesellschaft nur sehr selten auf. Bei einer Epidemie nur im theoretischen Fall, dass in der Bevölkerung keinerlei Abwehrkräfte vorhanden sind. In der Regel kommt es nur als aufsteigender Ast einer sigmoidalen Sättigungskurve vor. Das hat Angela Merkel nicht davon abgehalten, ein angeblich exponentielles Wachstum der SARS-CoV-2-Infektionen als Begründung für den von ihr unter Umgehung des Bundestages durchgedrückten Oster-Lockdown zu benutzen. Immerhin wurde sie schon am Folgetag, dem 24. März 2021, gezwungen, den drastischsten Teil ihres Beschlusses zumindest dem Anschein nach wieder zurück zu nehmen. In Wirklichkeit hält sie daran fest, im Einsperren der Menschen die einzig wirksame Maßnahme gegen die Verbreitung von Viren zu sehen.

Dabei zeigt der Vergleich zwischen Deutschland und dem US-Ferienparadies Florida, wo es seit dem letzten Sommer keinerlei Corona-bedingte Beschränkungen des täglichen Lebens gibt, dass Lockdowns keinerlei positiven Einfluss auf die Infektionskurven und die Anzahl der Todesopfer haben – negativen dagegen schon. In 98,4 Prozent der Paarvergleiche der Google-Bewegungsdaten von 87 Ländern und Regionen hat ein Lockdown keinerlei Einfluss auf die Entwicklung der Zahl der Covid-Toten, wo bei noch zu berücksichtigen wäre, dass viele der statistischen Covid-Opfer nicht an, sondern mit Covid (neben Vorerkrankungen) gestorben sind. Das ist das Ergebnis einer sauberen statistischen Analyse der ersten Covid-19-Welle vom 15. Februar bis zum 21. August 2020 (Savaris, R.F., Pumi, G., Dalzochio, J. & Kunst, R. (2021).

In Deutschland hat sich die Physikerin Viola Priesemann vom Göttinger Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation mit ihren Modellen der Ausbreitung von Covid-Epidemie-Wellen hervorgetan beziehungsweise wurde von unkritischen Massenmedien in die Rolle der Pythia gelobt. Viola Priesemann machte im Dezember 2020 auch als Mitverfasserin des Aufrufs „Contain Covid 19“ von sich reden, der im Januar 2021 zunächst im Fachmagazin „The Lancet“ erschien. Darin forderte sie zusammen mit Melanie Brinkmann, Sandra Ciesek und anderen einen radikalen EU-weiten Lockdown bis die positiven PCR-Tests auf täglich zehn von einer Million Einwohner gesunken sind. In Deutschland wurde dieser Appell von der überwiegend linksradikalen Bewegung „Zero Covid“ aufgegriffen. Zu den Erstunterzeichnern des Appells mit dem Titel „Das Ziel heißt null Infektionen. Für einen solidarischen europäischen Shutdown“ gehörten bekannte linksradikale Wiederholungstäter*Innen wie Georg Restle, Margarete Stokowski, Luisa Neubauer, Stefanie Sargnagel, Natascha Strobl, Rudolf Hickel, Frigga und Wolfgang Fritz Haug. Darin fordern sie einen grundlegenden Strategiewechsel. Der Versuch, die Pandemie durch eine Abflachung der Infektionskurve zu kontrollieren, sei gescheitert. Das Ziel müsse vielmehr lauten: „Gemeinsam runter auf null.“ Ob und wie weit das überhaupt realistisch ist, wird nicht gefragt. Umsetzen ließe sich die Forderung einer „solidarischen Pause von einigen Wochen“ nur mit totalitären Methoden, die darauf hinauslaufen, die Staatsbürger wie unmündige Kinder oder gar wie Sklaven zu behandeln. Aufs Ganze gehen, ist ja wohl die ursprüngliche Definition von Totalitarismus. Umso bedenklicher ist es, dass auch Regierungsmitglieder (wie zuletzt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit seiner Forderung eines zweiwöchigen Total-Lockdown) sich immer öfters der Argumentation von „Zero Covid“ anschließen. Die bekannteste Definition der Dummheit lautet bekanntlich, von der Wiederholung oder gar Steigerung einer unwirksamen Maßnahme bessere Ergebnisse zu erwarten. Aber vielleicht ist die Kontrolle der Epidemie gar nicht das Ziel der Bundesregierung…

Inzwischen hat Jörg Phil Friedrich in der Tageszeitung DIE WELTonline, die selbst mitgeholfen hat, Frau Priesemann in die Rolle einer Wahrsagerin zu hieven, am 24. März grundsätzliche Kritik an den politisch gefälligen Modellspielereien geübt. Dort liest man u.a.: Kann es sein, dass wir trotz einer jahrhundertelangen Geschichte der Rationalisierung der Welt immer noch so etwas wie „Wahrsager“ brauchen und dass die modellierende Naturwissenschaft, so ungenau sie auch immer sein mag, heute die Rolle dieser magischen Kräfte übernehmen muss? (…) Weil die Modelle mit Inzidenzen und R-Werten rechnen, meinen wir, diese Zahlen hätten auch direkte Bedeutung für politische Entscheidungen. Andere Dinge, die nicht in den Modellen vorkommen oder sich erst gar nicht mathematisch fassen lassen, wie die gesellschaftliche Stimmung, die Veränderung des kulturellen Klimas, die Auswirkungen auf die Lebensqualität, scheinen unwichtig zu werden, weil sie ja nicht in den Modellen stehen.“

Zwei Tage zuvor stand im gleichen Blatt ein ausführliches Interview mit dem Stanford-Professor John Ioannidis, der als führender Epidemiologe der Welt gilt. Der auch in Deutschland aktive Forscher erklärte schon im Januar in einer gemeinsam mit anderen Forschern im „European Journal of Clinical Investigation“ veröffentlichten Studie, drakonische Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie wie eine Verschärfung eines bereits bestehenden Lockdowns seien überflüssig. Diese Studie stieß zumindest in Deutschland auf methodische Einwände. Inzwischen betont Ioannidis sogar, die Lockdowns hätten insgesamt eher einen negativen Effekt gehabt. Leider sei das aber wegen der opportunistischen Haltung der meisten jungen Forscher nicht deutlich geworden, beklagt Ioannidis im Interview mit der WELT: „…  bei der großen Mehrheit meiner Kritiker handelt es sich nicht um Wissenschaftler, sondern um Aktivisten oder um Anfänger, die selbst noch wenig publiziert haben. (…) Viele Forscher versuchen, ihre Analysen so anzupassen, dass es zu einem bestimmten Narrativ passt. Inzwischen haben rund 459.000 Wissenschaftler etwas zu Covid-19 veröffentlicht. Die kamen ganz plötzlich aus dem Nichts. Das mögen kluge, in Datenanalyse gut ausgebildete Leute sein, aber sie haben nicht die geringste Ahnung von Epidemiologie oder Infektionskrankheiten oder dem Gesundheitswesen. Ihre überambitionierten Modellierungen beruhen auf unsicheren, sehr fehleranfälligen Daten – das ist, als ob man einen Mercedes-Motor in einen alten Holzkarren einbaut. In ihrem Enthusiasmus glauben viele dieser Wissenschaftler, sie könnten fehlerhafte Daten analysieren, als handelte es sich dabei um Messwerte aus einem Teilchenbeschleuniger. Dabei bieten Modellierungen immer nur eine schwache Evidenz. Sie sollten auch auf meine Modellierung nicht vertrauen.“

Modelle sind provisorische Hilfsmittel der Forschung. Sie sollten niemals mit der Realität verwechselt werden, weil sie komplexe Zusammenhänge mehr oder weniger extrem vereinfachen müssen. Statt als Hilfsmittel der Forschung erscheinen Modelle heute aber immer öfters als deren eigentliches Ziel. Dieser Verdacht drängt sich auch bei der Corona-Forschung auf. Hat das von den Medien verbreitete Virus-Modell eines bunten Plüschballs überhaupt eine eindeutige Entsprechung in der Realität? Diese ketzerische Frage sollte zumindest so lange nicht als abwegig betrachtet werden, als es noch nicht gelungen ist, SARS-CoV-2 in Reinform zu isolieren und sein Genom vollständig zu sequenzieren. Zumindest einige „Querdenker“ halten SARS-CoV-2 für ein „Phantom-Virus“, hinter dem sich in Wirklichkeit mehr oder weniger harmlose Exosomen verbergen. Daher ist es auch unklar, ob PCR-Tests nach Christian Drosten das Virus an asymptomatischen Probanden wirklich nachweisen können oder ob der Test nicht vielmehr das Virus mithilfe des Primers aus wenigen Aminosäuren quasi „erschafft“.

Weil heute offenbar zu viele Forscher vor allem auf die Bestätigung eines Narratives aus sind, anstatt ergebnisoffen nach der Wahrheit zu suchen, verschwimmen die Grenzen zwischen Science und Science fiction immer mehr. Damit einher geht eine Renaissance des magischen Denkens. Dieses offenbart sich kaum irgendwo deutlicher als in der Behauptung, die „Energiewende“ mit dem Ziel der CO2-Neutralität wirke als Vorsorge gegen Covid-19. Was nicht wie gewünscht eintritt, wird notfalls inszeniert oder aus dem kollektiven Gedächtnis verdrängt, indem man einfach beschließt, über reale Probleme nicht mehr zu reden: Zum Beispiel über die Kohlekraftwerke, die nur acht Tage nach ihrer offiziellen, vom Staat entschädigten Abschaltung ihren Betrieb wieder aufgenommen haben, um das Stromnetz vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Oder über die enormen Umweltbelastungen, die E-Autos bei der Rohstoffgewinnung in armen Ländern verursachen. Oder nicht zuletzt über die immensen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Kollateralschäden der Corona-Lockdowns.

Immerhin läutet nun der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Krebsforschungszentrums, Professor Michael Baumann, die Alarmglocke, indem er darauf hinweist, dass die einseitige Ausrichtung der Krankenhäuser zu massiven Kollateralschäden führt. Wegen der Verschiebung von Untersuchungs- und OP-Terminen rechnet er mit bis zu 40.000 zusätzlichen Krebstoten. Darauf hatte schon im Frühjahr 2020 der Oberregierungsrat Stephan Kohn im Bundesinnenministerium (BMI) in einer 80-seitigen Studie hingewiesen. Zweieinhalb Millionen Menschen seien durch die einseitige Ausrichtung des Gesundheitswesens auf Covid-19 nicht medizinisch versorgt worden, schätzte Kohn. Es sei dadurch eine potentielle Lebenszeit im Umfang von mehreren Millionen Jahren geopfert worden. Kohn wurde daraufhin sofort seines Amtes enthoben. Dabei hatte er nur angewandt, was in seinem Ministerium schon im Jahre 2012 aus einer realistischeren Risikoanalyse möglicher Epidemie-Ereignisse gefolgert worden war, nämlich Maßnahmen zur Eindämmung einer Epidemie einem realistischen Kosten-Nutzen-Vergleich zu unterwerfen. Nach Oberregierungsrat Kohn führt die Nichtbeachtung der Risikoanalyse von 2012 nun zu bedenklichen Konsequenzen: „Die Resilienz des hochkomplexen und stark interdependenten Gesamtsystems Kritischer Infrastrukturen ist gesunken. Unsere Gesellschaft lebt ab sofort mit einer gestiegenen Verletzlichkeit und höheren Ausfallrisiken von lebenswichtigen Infrastrukturen. Das kann fatale Folgen haben…“. Im Parallel-Universum, in dem sich Angela Merkel und ihre handverlesenen Berater bewegen, scheint diese Schlussfolgerung allerdings unerwünscht, da „nicht hilfreich“ zu sein.

 

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36 Kommentare

  1. Großartiger Artikel!Interessant ist übrigens auch die Randnotiz, daß eine der Initiatorinnen von „Zero Covid“ Stefanie Sargnagel heißt.Das passt ganz ausgezeichnet zu einer Politik, die nicht nur zahllose Menschen, sondern (zumindest in wirtschaftlicher Hinsicht) gerade unser ganzes Land ins Grab befördert! 

    • Sehr geehrter Herr Kretschmar,
      Ich vermute, daß es sich bei Stefanie Sargnagel um eine Wiener „Literatin“ handelt. Ihre umfassende Bildung kann man Wiki aus 2 Zeilen entnehmen. Vorher hieß sie allerdings Sprengnagel

    • Das Virus ist ein Teil der Natur. Genau so  wie man das Ergrünen der Bäume mit gewisser Tolreant letztendlich exakt vorhersagen kann, so kann man auch das Hoch und Tief von Verenausbreitung anhand der natürlichen Bedingungen bestimmen.

      Simulationen dazu sind Wichtigtuerei.

       

        • Stecken Sie sich den Simulator in den Ofen und merken Sie sich nur die Monate April und November, bzw. längere Wetterlagen mit „Novemberwetter“ wie Januar 2021. Wenn der März nicht so kalt ist wie dieses Jahr (oder mal sehr warm) könnte das Virus schon im März zu Höchstform auflaufen.

          Wird immer passen. Ohne Computer.

          • In Spanien und England war/ist es März nicht so kalt, daher ist der Peak schon durch. Beim Lesen sollten Sie auch versuchen den Inhalt nachzuvollziehen.

            Wetterabhängig, nasskaltes Schmuddelwetter, meistens Okt/Nov oder März/April und mit 1-2 Wochen Verspätung erreicht Corona die volle Pracht, ähnlich wie Grippewellen.

            Man kann aber mit der Computerspielerei und der Angst wichtig tun, also macht man es. Unsere Führung gehört geschlossen in den Knast oder in der Klapse.

          • @

            Michael Krüger
            2. April 2021 um 10:35

            Ihr „Simulator“ ist nur ein kleines, niveauloses Computerspielchen, Erkenntnisgewinn wie bei Glaskugel oder Kaffesatz …..

            BTW: SIE sind wirklich Physiker????? …. kann ich nicht glauben …..

          • „Unsere Führung gehört geschlossen in den Knast oder in der Klapse.“

             

            Knast!

    • Herr Krüger,

      Sie wurden reingelegt. Es gibt keine Neuinfektionen und auch keine Pandemie. Nach dem Urteil des Verfassungsgerichts in Wien reicht alleine ein positives PCR-Testergebnis nicht aus. Im Falle einer Antigen-Feststellung bleibe die Frage, ob ein Arzt hinzugezogen wurde und festgestellt hat, ob die Person krank oder gesund war – und diese Frage müsse von einem Arzt beantwortet werden.

      Da diese Neuinfektionen sich nur nach einem positiven PCR Test richten, kann man hier nicht von Neuinfektionen sprechen. Nach dem Urteil bietet die aktuelle Datenlage „keine validen und evidenzbasierten Aussagen und Feststellungen“, um das Seuchengeschehen zu bewerten.

      • Naja dann kann ich halt zuverlässig das Reinlegen prognostizieren. Mit welchen neuen Zahlen die uns reinlegen. Wie ist das nur möglich?

      • Sehr geschätzter Herr Salk, sie haben in ihrem treffenden Kommentar leider vergessen, zu erwähnen, dass es sich dabei nicht um einen Aprilscherz handelt.
        Drei Staaten müßten eigentlich nach den letzten dort getroffenen Gerichtsentscheiden den ganzen Lockdown-Hokuspokus komplett aufgeben:
        Österreich, Belgien und Finnland. Bei Finnland habe ich in dieser Richtung etwas Hoffnung, die anderen beiden Staaten werden ihr Gesetzeswerk etwas ummodellieren und weiter hysterieren.
        Deutschland geht da einen anderen Weg, da wird das entscheidende Urteil des Amtsgerichts Weimar ganz schlicht ignoriert!

        • Sehr geehrter Herr Friederichs,

          Danke sehr für die Ergänzung. Es ist auch kein Aprilscherz. Diese Gerichtsentscheide, dass es sich hierbei um eine organisierte Kriminalität des Staates (Staatsgewalt) und ihren Anhängern handelt, wird von den staatlichen Kriegsmedien komplett ignoriert. Dabei müsste diese deutliche Botschaft sofort veröffentlicht und die Folter-Maßnahmen gegen die Bevölkerung endgültig beendet werden. Stattdessen wird trotz der bekannten Risiken von AstraZenaca weiter geimpft, indem man einfach nur den Namen ändert  und das zeigt indirekt auch welche Menschen oder Altersgruppen diese Kriminellen für unnötig halten.

  2. Nun ja Frankreich macht jetzt 4 Wochen dicht mit Ausgangssperren, Schulen dicht, alles dicht. Ich hatte ja schon vor 2 Wochen angekündigt, dass wir zu Ostern wieder eine Inzidenz um 150 haben werden und Hospitalisierungen und Sterbefälle wieder ansteigen werden. So ist es dann jetzt auch. Merkwürdig das man das so einfach vorhersagen kann? 

  3. Die Bekämpfung des Modellierungswahns ist aussichtslos, solange „der Wissenschaftler“ oder „der Experte“ in der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird wie früher Priester oder Sterndeuter. Man verbeugt sich demütig vor ihrer Weisheit. Das tut so gut, wenn man Experte ist. Kaum ein anderer wurde daher in der Wissenschaftsgemeinde so gehasst wie der „Anarchist“ und „Dadasoph“ Paul Feyerabend, der seit Leben lang gegen den Expertenwahn zu Felde gezogen ist. Solange ein Lesch sich im deutschen Fernsehen als Fachmann für alles aufspielen kann, von Viren bis zu Schwarzen Löchern, vom Urknall bis zum Ende des Universums, solange ist jede Hoffnung vergebens. Es kommt noch hinzu, dass Mathematik für Physiktheoretiker und Modellierer aller Art doch eher ein Werkzeugkasten ist, in dem sie nach Belieben herumwühlen. Echte Mathematiker äußern sich manchmal sehr negativ über das, was dort präsentiert wird.

  4. @ Heinzow…..Zitat:Die Realität ist aber ne andere. Wie haben denn meine Großeltern und deren Eltern überlebt? ——————————————————-Ihre Grosseltern waren gesund, sehr gesund wenn sie 80 Jahre wurden.Alles andere starb und niemanden kümmerte das, ausser der eigene Familie.Heute gibt es viele Möglichkeiten und darum will die auch jeder haben.Wenn wir Corona-Tote auf die Goldwaage legen, sollten wir alle anderen Fälle auch so bewerten.Heute aber kocht die Politik mit Corona ihr vergiftetes Süppchen, die anderen Opfer aber ignoriert man.Das zeigt die Verkommenheit unserer Saubande im Bundestag und darum werden in seriöse Risikobewertungen auch die Folgen von Lockdowns an anderer Stelle mit einbezogen.

    • „Saubande“ – über den Begriff mußte ich jetzt doch lachen. Den hat mein Opa in den 60ern immer verwendet, wenn wieder einmal eine Maßnahme der Obrigkeit nicht nach seinem Geschmack war – und wenn die Lottozahlen wieder mal nicht gestimmt haben.

  5. Wir erleben gerade das größte Verbrechen an der Menschheit. Das ganze Schauspiel ist von langer Hand geplant. Nur dieses Mal werden die Akteure nicht mit Applaus, sondern Kopflos die Weltbühne verlassen. „Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht“. 

    • Hoffentlich.

      Ich würde die Vorgehensweise eines Maximilien de Robespierre wie Anno 1793 gutheissen.

      In Griechenland gabs das Scherbengericht, aber die dadurch verurteilten mussten ohne Vermögen in die Verbannung.

      Bei der Verkommenheit unserer politischen Kaste aber genügt das nicht mehr.

       

    • Wenn Sie erlauben, präzisiere ich das mal.

      Gerade jetzt werden Millionen von Menschen einer Genmanipulation ausgesetzt mit einer gentechnisch erzeugten Substanz, die weder zugelassen noch auch nur annähernd ausreichend auf Nebenwirkungen untersucht wurden. Es existiert keine einzige abgeschlossene Studie, es gibt weltweit kein einziges abgeschlossenes Zulassungsverfahren. Keine einzige der nun auftretenden Nebenwirkungen waren vor Einführung dieser „Impfstoffe“ bekannt.

      Hier werden in gigantischem Maßstab gentechnische Experimente an Menschen durchgeführt und die gleichgeschalteten Medien leisten die Propaganda für dieses Menschenexperiment. Die Politik sorgt dafür, daß die Betreiber dieser Genmanipulationen sich eine goldene Nase verdienen und- ganz wichtig!- keinesfalls haften müssen.

      Und die Schlafschafe machen mit!  Genetisch veränderte Kartoffeln essen sie nicht, die Karotten bezieht man garantiert genfrei aus dem Bioladen, aber sich die konzentrierte Gentechnik als „Impfstoff“ injizieren zu lassen- dafür stehen sie sogar Schlange!

      Wer hätte das von einem Jahr für möglich gehalten?

      • Die Panikmache von Lückenmedien und ReGIERung hat ganze Arbeit geleistet, insbesondere unter den Älteren, die nicht wie wir halbwegs „aufgeklärt“ täglich  im Internet unterwegs sind. Die haben keinen Zugang zu alternativen Informationsquellen und gieren, so wie ich es in Familie und Bekanntenkreis täglich erlebe, nach der „Impfung“. Argumenten sind die kaum noch zugänglich, insbesondere gegenüber eigenen Kindern oder engeren Angehörigen. Die „glauben“ tatsächlich Merkel und Konsorten. Motto: Die Frieda hat sich doch auch impfen lassen und lebt noch …..

        Allerdings kommen aber auch die wirklich bösen „Impf-Nebenwirkungs-Einschläge“ immer näher. Im Nachbarort hat man die komplette „Erzieher-Besatzung“ des Kindergartens „durchgeimpft“ (mit Astra-dingens) mit dem Ergebnis, dass einige danach nicht mehr arbeitsfähig waren und die Chefin sogar volle drei Tage darnieder lag. Die „verzichtet“ nun großzügig auf die zweite Dosis dieses Gendrecks.

        „Nebenbei“  ist ja ein Kindergarten auch eine „Informationsverteilstelle“, da werden sich die „Erlebnisse“ recht schnell herumsprechen……

        • Zitat: “ insbesondere unter den Älteren, die nicht wie wir halbwegs „aufgeklärt“ täglich  im Internet unterwegs sind“

          Da wär ich mir nicht so sicher. Gerade die „weniger gschudierten“ Alten in ländlicher Umgebung merkten schon sehr früh daß an dem hysterischen Aktionismus einiges Faul ist. Aber wer hört schon auf senile 70, 80, 90 jährige?

          • DAS wäre ja mal eine gute Nachricht…., die Realität ist aber leider eine andere, wie ich gestern mal wieder „innerfamiliär“ feststellen musste. Die systematisch geschürten Ängste treiben die Alten scharenweise zu den „Impfzentren“.

          • Soweit es mein Umfeld betrifft mag es ja einen ganz profanen Grund geben. Die Leute haben ganz andere Nöte und Sorgen zu bewältigen. Da ist kein Platz für Dinge die sein KÖNNTEN.

  6. >>Zweieinhalb Millionen Menschen seien durch die einseitige Ausrichtung des Gesundheitswesens auf Covid-19 nicht medizinisch versorgt worden, schätzte Kohn<<Soso, 3,2 % der Bundesbürger benötigten in dem Zeitraum zwingende medizinische Versorgung? Die Realität ist aber ne andere. Wie haben denn meine Großeltern und deren Eltern überlebt? Soviele Mediziner wie heute gab es damals nicht. Und was die an Medizin hatten, war auch extrem wenig.Das Beste ist: Man macht nen großen Bogen um die Arztpraxen und geht da nur hin, wenn die Beschwerden gefährlich sind.Ach ja: Hinsichtlich des Dr.-Titels sollte man vorsichtig sein. Ich hab zwei Mediziner zwangsläufig (Post-Ärzte) kennengelernt, deren Dr.-Arbeiten (Uni-HH) haben 6 und 3 Seiten Umfang, Jobst und Mandomer. Daran kann man erkennen, was Dr.-Titel von Medizinern für eine Bedeutung haben.

    • Sehr geehrter Herr Heinzow,
      sicher haben Sie mit Ihrer Meinung, daß man nur zum Arzt gehen sollte, wenn es unbedingt zwingend ist, nicht ganz unrecht.
      Aber die vorsorglich aufgeschobene und abgesagte medizinische Versorgung ist ein Fakt.
      Da geht es um abgesagte (nicht lebensnotwendige) OP-Termine. Operationen an  Hüften, Knien, Ohren, Augen…
      Ich wage darüber hinaus zu bezweifeln, daß die Vorsorgemedizin noch so funktioniert, wie sie es eigentlich sollte.
      Zudem…wie lange hat man denn früher gelebt?
      Meine Uroma galt mir immer als Fixstern. Sie wurde 93. Gegenüber wohnte eine alte Frau, die ich für genau so alt hielt, weil sie so aussah, obwohl sie die 70 nicht erreicht hat, oder letzlich kaum überschritten hat.
      Im Allgemeinen sorgt der gehobene Lebensstandard ganz klar für eine höhere Lebenserwartung. Wir haben (noch) keine Hungersnöte mehr (wieder). Wir können (noch) ganzjährig frisches Obst und Gemüse kaufen.
      Speziell ist es aber gerade der Fortschritt in der Medizin (Vorsorge, Geriaterie, Palliativ) der für eine individuell höhere Lebenserwartung sorgt.
      Ca. 17.000 Corona-Opfer waren älter als 90.
      Ca. 67.000 Corona-Opfer waren älter als 70 – von ca. 76.000.
      Die harte Wahrheit ist die, daß es „früher“ keine Corona-Pandemie gegeben hätte, weil es „früher“ die Sterbezielgruppe gar nicht mehr gab – vor 50 Jahren waren die potentiellen Hauptopfer der Corona-Pandemie schon lange tot.

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