Schmilzt das Eis der Arktis? Die Statistik sagt „nein“

von AR Göhring

Schwimmendes Eis erhöht zwar die Wassermenge nicht, wenn es schmilzt; die Klimawandel-bedingte Arktisschmelze sei aber trotzdem gefährlich, warnen Klimaforscher seit Jahrzehnten. Es schmilzt aber gar nicht.

Jeder kennt den Versuch aus Schule und Kneipe: Cola oder Whisky „on the rocks“ ändert das Volumen nicht (bzw. kaum), wenn das Eis darin schmilzt. Das liegt an der Dichte-Anomalie des Wassers, die dazu führt, daß festes Wasser weniger wiegt als ein gleiches Volumen flüssiges Wasser.
Dennoch wird gern behauptet, daß das schmilzende Eis der Arktis den Meeresspiegel erhöhe oder die Eisbären ausrotte. Stimmt alles nicht; das im Sommer teils ordentlich abnehmende Arktiseis nimmt im Winter wieder derart zu, daß die Bären dort auf Robbenjagd gehen können und sich so seit 50 Jahren fleißig vermehren.
Die Facebook-Gruppe Fakten gegen Klimahysterie stellte gerade die Eisbedeckungszahlen von Arktis und Antarktis mit den Daten des Alfred-Wegener-Institutes AWI ins Netz.
Das Ergebnis ist eindeutig:
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52 Kommentare

  1. Sehr geehrte Herren Peter  Georgiev, Guntbert/Gürol Salk, Marvin Müller, Roland Ullrich und Michael Krüger,wie Sebastian Lüning von der Klimaschau zeichnen Sie sich durch eine zwar dezidierte Meinung zu verschiedenen Themen aus aber Sie sind auch bereit , über andere Meinungen nachzudenken (dies trifft inzwischen auch auf Herrn Michael Krüger zu !), was für den Erhalt der Demokratie von großer Bedeutung ist. Ich komme in diesem Zusammenhang auf das 1922 erschienenes Buch „Public Opinion“ von Walter Lippmann zu sprechen, welches heutzutage aktueller ist als je zuvor und das samt Autor in folgendem Link gut beschrieben ist :https://www.buecher.de/shop/printmedien/die-oeffentliche-meinung-ebook-epub/lippmann-walter/products_products/detail/prod_id/53025536/Die Ursache für Lippmanns negativer Meinung über Bevölkerungen und weshalb er im Gegensatz zu Ihnen und zu mir eine von einer „Elite“ gelenkten Demokratie bevorzugte, liegt ein Auftrag von Präsident Woodrow Wilson zu Beginn des 1. Weltkriegs zugrunde. Wilson forderte Lippmann wegen dessen psychologischer Expertise dazu auf, zu erkunden, wie man die US-amerikanische Bevölkerung dazu bewegen könnte, in den Krieg gegen Deutschland und seine Verbündeten in Europa mit Begeisterung einzutreten, was 1917 auch geschah. Lippmann teilte nach seinen Recherchen dem amerikanischen Präsidenten sinngemäß (genauen Wortlaut kenne ich nicht) mit : „Herr Präsident, Sie müssen immer in einfachen Sätzen das Gleiche wiederholen, dann wird es geglaubt und befolgt, egal ob es vernünftig ist oder nicht“ 1922 hat Lippmann dann diese Ergebnisse und weitere Erkenntnisse in seinem Buch „Public Opinion“ beschrieben.  Lippmann war verständlicherweise von der Unmündigkeit und Einfältigkeit seiner Landsleute enttäuscht, hatte aber meines Erachtens den Fehler begangen, nicht zu erkennen, dass sogenannte „Eliten“ häufig auch aus sehr einfach gestrickten Menschen bestehen.MFG 

    • Werter Herr Dr. Denzer,

      mein Glaube an die Demokratie habe ich schon längst verloren. Den Hauptsatz der Demokratie „Die Macht geht vom Volke aus“ hatte ich noch nie so richtig geglaubt, der eigentliche Vorteil der Demokratie ist der Wettbewerb um die Macht, denn ohne Wettbewerb keine Entwicklung sondern Stagnation bis hin zum Ende der Gesellschaft, siehe Ostblock.

      Die ganze Wählerei erfüllt ihren Zweck des Wettbewerbs nicht mehr, egal was man wählt wird Merkel Kanzlerin. Nicht anders als die Wählerei in der DDR. Und das Volk wird mittels Medien manipuliert, neben    „…immer in einfachen Sätzen das Gleiche wiederholen, dann wird es geglaubt…“  kennt man auch „sag eine Lüge 1000 Mal und sie wird zu Wahrheit“ (Reichsminister für Propaganda und Volksaufklärung). Was hat sich denn bei den Medien diesbezüglich geändert? Nur so lange sich Westmedien und Ostmedien sich gegenseitig der Lüge bezichtigt haben, hat man hin und wieder die Wahrheit gedruckt.

      Seitdem ist die Wahrheit aus den Massenmedien komplett verschwunden.

      Im Übrigen wurde Stalin bis zum Tode vergöttert und darüber hinaus noch verehrt, trotz Verbrechen. Warum? Ihm wird zugute gehalten, das Volk vor einer tödlichen Gefahr gerettet zu haben. Dafür gibt es eine gewisse Berechtigung, Krieg bedeutet nicht nur Front, sondern die Mobilisierung der gesamten Gesellschaft auf die Bedürfnisse des Krieges, die unter der harten Hand Stalins mehrfach besser funktioniert hat als bei allen anderen Kriegsteilnehmern.

      Merkel versucht sich nun auch als Retterin des deutschen Volkes vor einer tödlichen Gefahr zu inszenieren. Deshalb sind wir eingesperrt, nicht wegen ein Virus. Die Klimagefahr strahlt nicht so unmittelbar, der Sinn des Ganzen ist aber identisch, dafür werden Gretel und co eongespannt.

      Nichts Demokratie, purer Machterhalt!

      • „Mit einem Schein von Wahrheit, lügt es sich am besten“, soll Goethe gesagt haben.

        Es passt auch: „Wahrheit ist gefährlich“.

        Was würde wohl geschehen, falls die Regierenden die Wahrheit sagen würden!

         

    • Dr. Horst Denzer schrieb am7. Februar 2021 um 15:43

      Sehr geehrte Herren Peter  Georgiev, Guntbert/Gürol Salk, Marvin Müller, Roland Ullrich und Michael Krüger,wie Sebastian Lüning von der Klimaschau zeichnen Sie sich durch eine zwar dezidierte Meinung zu verschiedenen Themen aus aber Sie sind auch bereit , über andere Meinungen nachzudenken

      Könnten Sie vielleicht mal auf einen Kommentar verweisen, der Ihnen suggeriert, dass ich nicht dazu bereit bin, über andere Meinungen nachzudenken?

      Ich bilde mir eigentlich ein, mich nie oder nur selten zu „Meinungen“ zu äußern. Wenn ich etwas kommentiere, dann geht es meistens um Dinge, die man auch überprüfen kann, die also nicht nur Meinungen sind. Ich versuche auch sehr oft zu verstehen, wie andere zu bestimmten Aussagen kommen und sage nicht pauschal, die seien falsch. Ich kann sehr gut damit leben, wenn eine Diskussion damit endet, dass man weiss, warum der andere anderer Ansicht ist.

      Das ich in einm Atemzug mit Peter  Georgiev, Guntbert/Gürol Salk,  Roland Ullrich behagt mir ehrlich gesagt nicht. Sehen Sie keine Unterschied zwischen meinen und deren Diskussionsbeiträgen?

      • Herr Mueller,

        lesen sie einfach noch mal in Ruhe.

        Herr Denzer sagt ausdruecklich, dass sie bereit sind sich andere Meinungen anzuhoeren.

        Ihr Lesevermoegen schwaechelte wohl etwas. Nichs was ein nochmaliges Lesen zum Vorschein bringen kann. Steht auch in dem Zitat so drin das sie bringen!

        aber Sie sind auch bereit , über andere Meinungen nachzudenken

         Aufgrund ihrer jetzigen Aeusserungen duerfen sie sich allerdings um ihr Bild hier sorgen machen. Ihr Beitrag laesst  tief blicken. 

      • @ Marvin Müller :

        „Könnten Sie vielleicht mal auf einen Kommentar verweisen, der Ihnen suggeriert, dass ich nicht dazu bereit bin, über andere Meinungen nachzudenken?“

        Ich habe im Gegenteil gesagt, dass Sie dazu bereit sind, über andere Meinungen nachzudenken. Dies haben Sie gemeinsam mit den anderen Adressaten meines Kommentars und nicht deren Meinung, was ich auch klar zum Ausdruck gebracht habe. Dies war ein Lob für Sie. Aber als grüner Schubladendenker, als der Sie sich mit diesem Kommentar geoutet haben, können Sie ein Lob von meiner Seite wahrscheinlich nicht wahrnehmen !

        • Herr Dr. Denzer, Marvin Müller ist sauer, weil Sie seine Kommentare auf dem Niveau von meinen stellen. Er hält aber seine eigene für deutlich intelligenter (gegenüber meinen und anderer) und kann sich nicht beruhigen, das Sie seinen Adel im Vergleich zu den Bauern nicht anerkennen.

          Man nennt es Überheblichkeit.

        • Dr. Horst Denzer schrieb am 8. Februar 2021 um 16:20

          Ich habe im Gegenteil gesagt, dass Sie dazu bereit sind, über andere Meinungen nachzudenken. Dies haben Sie gemeinsam mit den anderen Adressaten meines Kommentars und nicht deren Meinung, was ich auch klar zum Ausdruck gebracht habe.

          Ich habe mich verlesen und in Gedanken das „Sie“ und „sind“ vertauscht und damit aus der Aussage eine Frage gemacht. Ich bitte Sie, das zu entschuldigen. Und Sie mögen Recht haben, dass ein gewisser Wahrnehmungsfilter dort eine Rolle gespielt hat. Eine Namen in der Auflistung haben mich da vielleicht einen falschen Abźweig nehmen lassen …

           

          • Die Gedanken sind frei, nur wenn man sie in Worte fasst und niederschreibt sind sie für immer gefangen.

  2. Bei der Bewertung des arktischen Meereises sollte man neben der Ausdehnung auch  die Dicke des Eises heranziehen. Der Linktinyurl.com/1dwl1ct7(aus Wikipedia) zeigt neben dem zeitlichen Verlauf der Fläche auch die der Dicke. In anderen Beiträgen wurde darauf hingewiesen, dass sich die Flächenausdehnung im Winter nur wenig verändert hat. Im Sommer sieht das schon anders aus. Nimmt man noch die Dicke hinzu, so ist die Abnahme der Masse des arktischen Meereises offensichtlich.

  3. Vor 138 Jahren brach der finnische Forscher Nordenskiöld auf um mit seinem Segeldampfer Wega den Seeweg durch die Nordostpassage zu erkunden. Am 26.9.1878 blieb er mit seinem Schiff im Eis stecken. Das war in der Nähe vonTjuktjerland, im Tjuktjermeer, kurz vor der Beringstrasse. Man überwinterte dort und erst am 18.7.1879 konnte man die Reise fortsetzen.Venta Maersk, Eisklasse 1A Super, das 1m Eis brechen kann, verliess den Hafen von Wladiswostok am 7.9.2018, und blieb an genau der selben Stelle wo Nordenskiöld im Eis stecken brauchte Hilfe von dem russischen Atomeisbrecher „50 let Pobedy“. Venta Maersk kam also durch aber nur mit Hilfe von einem Eisbrecher.Was sagt uns das? Mit einem Blick auf die Internetseite von dänischen Wetterdienst DMI, weiss man, wenn man es wissen will, dass die Nordostpassage ungefähr von Mitte Juli bis ungefähr Mitte September relativ offen ist, so wie vor 140 Jahren. Trotzdem geht es nicht ohne Eisbrecher.Das sind die Fakten. Aber, aber seit 30 Jahren hat man doch versprochen, das das ganze Meereseis im Sommer auftauen würde, spätestens 2014!!!.Die Fakten zu Nordenskiöld findet man in Wikipedia, die Fakten zu Maersk bei High Nord News, oder im DR. dk. Und die Fakten über die Eislage im Arktischen Meer bei DMI.dkSo, seit 140 Jahren hat sich nicht viel in der Arktis verändert. Damals hatte man keine Satelliten die Nordenskiöld hätte warnen können, und keine Atomeisbrecher die sein Schiff vom Packeis befreien hätte können.Mit anderen Worten: nicht neues unter der Sonne (die ja da im Augenblick DORT nicht scheint…)

  4. Ich verstehe nicht, dass man so ausgiebig über das arktische Eis diskutieren muss. Wenn man die verschiedenen wissenschaftlichen Portale besucht, so erkennt man einen Trend hin zu weniger Eis. Dieser Trend ist nicht konstant; es gibt Jahre, in denen er stagniert oder sich auch für eine gewisse Zeit umkehrt.Stetiger Klimawandel auf der Erde ist der Normalfall. Die eigentliche Frage ist doch, ob das von menschlichen Aktivitäten emittierte CO2 diesen Wandel verursacht.Nach all dem, was ich weiß, ist das nicht der Fall!  

  5. Hier zeigen die Satellitenbilder (NASA), dass die Nordwestpassage frei ist. Naja nicht immer aber ab und zu schon mal. https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/nordwestpassage-eisfrei-satellitenbild-der-woche-a-1108501.htmlDieser Anblick reicht schon, um sich wegen der polaren Seidenstraße die Köppe einzuschlagen. 2013 hätten 71 Schiffe den eisigen Seeweg genutzt im Vergleich zu 18000 Suez-Kanal-Passagen in einem Jahr. Aktuell und auch in der Zukunft wird realistisch betrachtet die geopolitische und geo-ökonomische Relevanz dieser Passage insbesondere im Sinne eines globalen Handlungsmusters eher begrenzt bleiben. 

  6. Wow, dass im ach so demokratischen, kritischen Eike Forum kritische Fragen einfach unterdrückt werden hätte ich dann doch nicht gedacht. Schade eigentlich, wollte ja nur auf Fehler hinweisen – aber das scheint ja auf ALLEN SEITEN der „Wissenschaft“ verpönt zu sein.

  7.  https://nsidc.org/arcticseaicenews/charctic-interactive-sea-ice-graph/
    Lässt man sich die Durchschnittswerte für die Eisausdehnung der Arktis anzeigen, stellt man ohne Erstaunen fest, dass diese in den letzten 40 Jahren gestiegen sind. Wahrscheinlich weil es immer wärmer wird.   

  8. Die Daten sind nicht von AWI. Sondern vom IUP in Bremen. Die sitzen an der Uni im NW1. Dort war ich auch mal tätig. Das AWI hat meines Wissens nach keine Gruppe für Fernerkundung. Zumindest als ich dort war.

  9. Seit wann noch einmal sollte die Arktis eisfrei sein? Oder zumindest im Sommer? Oder wenigstens die Nordwest-Passage? Es ist erstaunlich, wie viel Mist schon prognostiziert wurde, der nie eingetreten ist. Noch erstaunlicher ist, wie viele Menschen trotzdem diesen Mist glauben. Getreu dem Motto: „Diesmal ganz bestimmt“.Interessant ist in diesem Zusammenhang die Webseite des NSIDC. https://nsidc.org/arcticseaicenews/charctic-interactive-sea-ice-graph/ Lässt man sich die Durchschnittswerte für die Eisausdehnung der Antarktis anzeigen, stellt man mit Erstaunen fest, dass diese in den letzten 40 Jahren gestiegen sind. Wahrscheinlich weil es immer wärmer wird. Ist ja auch logisch.

    • Das ist nur halb richtig – die Nordwestpassage ist immer wieder mal eisfrei bzw. weniger stark vereist, die Eisdecke der Arktis immer wieder mal dünner – so z.B. 1955: https://www.welt.de/geschichte/article145864127/So-durchbrechen-U-Boote-den-arktischen-Eispanzer.html….. Im Jahr 1955 absolvierte mit der „Nautilus“ das erste atomgetriebene U-Boot seine Probefahrten. Berühmt wurde es mit der Unterfahrung des Nordpols, noch heute ein spektakuläres Ereignis. Überschrift des Welt-Artikels: So durchbrechen U-Boote den arktischen Eispanzer…..Das totale Abschmelzen mit gleichzeitigem ungeheurem Anstieg der Weltmeere wird mit dem obigen Artikel erneut und zurecht in die spezifische Logo-Sphäre der hervorragenden Wissenschaftlerin an der Spitze der Bundesregierung verschoben.

    • Al Gore hat bei seiner Nobelpreisrede im Jahr 2007 angekündigt, dass das Eis in der Arktis im Sommer 2014 völlig weggeschmolzen sein könnte. Das (Lügen-) Video kann man heute noch auf YouTube bewundern. Lustig… Im Jahr 2019 war die Ausdehnung im Sommer identisch zum Jahr 2007.

       

  10. „Wikipedia-Gruppe Fakten gegen Klimahysterie“: Ist das wirklich war, dass es so eine Gruppe gibt? Springt Wikipedia wirklich über seinen Schatten?

  11. Die Wikipedia-Gruppe Fakten gegen Klimahysterie

    Die Facebook-Gruppe?

    Dennoch wird gern behauptet, daß das schmilzende Eis der Arktis den Meeresspiegel erhöhe

    Wer behauptet sowas? Ein Zitat wäre da nicht schlecht. In der Klimawissenschaft geht es um das Festlandeis (den Grönland- und Antarktis-Eisschild, Gletscher, …)

    die Eisbedeckungszahlen von Arktis und Antarktis mit den Daten des Alfred-Wegener-Institutes AWI ins Netz. Das Ergebnis ist eindeutig …

    Wie wäre es mit mehr Daten aus die letzten 6 Jahre? Die zeigen über längere Zeiträume eine Abnahme …

    • Die Facebook-Gruppe? <Dreckfuhler. Danke für den Hinweis

      “ In der Klimawissenschaft geht es um das Festlandeis“

      – Ja klaaaaaaar doch! Deswegen wird ja auch niiiiiie gesagt, daß die Arktis bald eisfrei sei. Nie, noch nie passiert!

      Oder? Gugel hilft. Viel Spaß!

      • Sehr geehrter Herr Göhring,

        ich bitte um Nachricht zu folgenden Hinweisen:

        1) Laut Wikipedia wären die Eisflächen genau anders herum als von Ihnen angegeben (Antarktis 13 Mio, Artktis 3 Mio). Was stimmt?

        2) Schmelzendes Eis erhöht den Wasserspiegel nur dann nicht wenn es in Wasser schwimmt. Ein grosser Teil des Eises der Antarktis ist aber auf Festland (Antarktika) – womit Ihr Argument fehl geht.

        Ich bitte um Korrektur oder Info, warum die o.g. Aussage nicht stimmen sollten.

        • „Ein grosser Teil des Eises der Antarktis ist aber auf Festland (Antarktika)“

          – Der Artikel bezog sich hauptsächlich auf die nördliche Arktis, wobei in der Grafik auch die südliche Antarktis behandelt wird.
          Das Cola-Whisky-Argument bezog sich auf die Arktis, deren Eis von Grönland abgesehen im Wasser schwimmt. Panikmache mit schmelzendem Sommereis in dieser Region ist also besonders hinterhältig.

          • Danke, aber das geht aus dem Artikel so nicht hervor.

            Und was stimmt den jetzt: Arktis 4x mehr Eis als Antarktis wie in Ihrer Grafik, oder umgekehrt wie in Wikipedia?

          • Arktis und Antarktis sind Äpfel und Birnen. Bitte nur intern vergleichen. Wikipedia ist Andols Reich; im Bereich Klima etc. daher völlig unbrauchbar.

        • Warum EIKE über Wikipedia verärgert ist :

          Herr Furrer, Herr Müller und Herr Wagner,

          der Grund für die Verärgerung von EIKE über Wikipedia liegt in folgendem völlig überflüssigen Satz von Wikipedia in der Beschreibung von EIKE :

          „Entgegen seinem Namen ist EIKE kein wissenschaftliches Institut, sondern wird als Lobbyorganisation bezeichnet.[6  “  

          Ich persönlich habe in vielen aber nicht allen Bereichen gute Erfahrungen mit Wikipedia gemacht aber auch Enzyklopedien werden von Menschen mit bestimmten Ansichten erstellt – im Fall von Wikipedia von sehr vielen Menschen. Um sich ein umfassendes Urteil über die Berichterstattung von Wikipedia zu machen, kann man den Wikipedia-Artikel „Kritik an Wikipedia“ lesen, in dem Wikipedia gewollt oder ungewollt auch seine Schwächen offenbart.

          • Dr. Horst Denzer schrieb am 6. Februar 2021 um 21:59

            Warum EIKE über Wikipedia verärgert ist : Herr Müller …

            Warum führen Sie hier meinen Namen auf? Ich habe Wikipedia überhaupt nicht erwähnt, sondern lediglich Herr Göhring nach einem Beleg für sein Statement „Dennoch wird gern behauptet, daß das schmilzende Eis der Arktis den Meeresspiegel erhöhe“ …

      • Axel Robert Göhring schrieb am 2. FEBRUAR 2021 UM 18:28

        “ In der Klimawissenschaft geht es um das Festlandeis“
        – Ja klaaaaaaar doch! Deswegen wird ja auch niiiiiie gesagt, daß die Arktis bald eisfrei sei. Nie, noch nie passiert!

        Meine Aussage bezog sich auf die Erhöhung des Meeresspiegels. Die wird in der Klimaforschung nicht mit dem See-Eis, sondern mit den Eismassen auf dem Festland verbunden.

        Das arktische See-Eis ist mit den Begriffen Ice-Albedo-Feedback und polar Amplification verbunden.

        • Da kann ich vielleicht etwas „Schlaues“ beitragen. Eigentlich hatte Archimedes das Problem schon vor 2000 Jahren gelöst: Schmilzt ein Eiswürfel in einem mit Wasser gefüllten Glas, so steigt der Pegel im Glas nicht an. Denn der Eiswürfel hatte die Flüssigkeit zuvor um den gleichen Beitrag wie sein eigenes Volumen verdrängt – es ist also ein Nullsummenspiel. Doch das gilt offensichtlich nicht für Eisberge im Meer, wie Andrew Shepherd von der University of Leeds und seine Kollegen nun belegen.

          Im Ozean sind große Mengen Salz gelöst, die das Wasser dichter machen: Es hat eine Dichte von etwa 1026 Kilogramm pro Kubikmeter, während reines Wasser eine von 1000 Kilogramm pro Kubikmeter aufweist. Eisberge, Meer- und Schelfeis bestehen aus fast reinem Wasser, Salz ist nur in jungem Eis in geringen Konzentrationen vorhanden: Die Dichte des darin gespeicherten Wassers ist folglich geringer als jene des Meeres. Schmelzen die Eisberge oder das Meereis – was in den letzten Jahren großflächig rund um den Nordpol geschah –, verändert sich also nicht die Masse des Ozeans, wohl aber seine Dichte. Und damit nimmt das Volumen des Meeres zu. Umgekehrt kühlt das Schmelzwasser die See auch etwas ab, was die Dichte steigert und das Volumen wiederum etwas verringert.

        • Ja jaaa der Meeresspiegel…

          Ganz früher warnte der Medizinmann, seid ihr nicht brav und gläubig, schickt euch Manitou die Sintflut .

          Später warnte der Priester, seid ihr nicht brav und gläubig, schickt euch Gott die Sintflut.

          Heute warnt die Klimaforschung und Marvin Müller, seid ihr nicht brav und gläubig, schickt euch das CO2 die Sintflut.

          Neu sind nur sind nur „wichtige“ Begriffe, die in der Sprache eigentlich nicht vorkommen,  wie „ice, albedo, feedback, forcing“ und ähnliche, die die alte Botschaft an die Gläubigen aufpeppen.

          • Peter Georgiev schrieb am 2. Februar 2021 um 23:20

            Heute warnt die Klimaforschung und Marvin Müller, seid ihr nicht brav und gläubig, schickt euch das CO2 die Sintflut.

            Hatten Sie nicht neulich noch betont, Sie könnten lesen? Wo in dem von mir geschriebenen Kommentar steht irgendwas von dem, was Sie hier behaupten?

    • @Marvin Müller

      Wie wär’s mit nachschauen? Der Link steht doch da.

      In Mio km^2

      2003 – 14.97
      2004 – 14.42
      2005 – 13.96
      2006 – 13.86
      2007 – 14.19
      2008 – 14.54
      2009 – 14.44
      2010 – 14.17
      2011 – 13.98
      2012 – 13.70
      2013 – 14.37
      2014 – 14.26
      2015 – 14.28
      2016 – 13.93
      2017 – 13.75
      2018 – 13.64
      2019 – 14.17
      2020 – 14.38
      2021 – 14.29

      Hier die Jahresverläufe seit 1979 – dem Jahr der Maximalausdehnung:

      Charctic Interactive Sea Ice Graph

      Hier die tagesfeinen Daten seit 2006:

      ftp://sidads.colorado.edu/DATASETS/NOAA/G02186/masie_4km_allyears_extent_sqkm.csv

      • Martin U schrieb am 2. FEBRUAR 2021 UM 20:06

        @Marvin Müller
        Wie wär’s mit nachschauen?

        Habe ich gemacht, bevor ich den Kommentar geschrieben habe. Es war der Anlass, den Kommentar zu schreiben.

        Hier die Jahresverläufe seit 1979 – dem Jahr der Maximalausdehnung: Charctic Interactive Sea Ice Graph

        Danke für das Erwähnen der Seite. Dort kann man schön sehen, dass Januar 2021 an den Durchschnitt von 2011-2019 stößt, aber unter dem Schnitt aller anderen Jahrzehnte liegt und jedes Jahrzehnt unter dem vorangehenden liegt…

        • Und jetzt noch im angegebenen Link auf Antarktis klicken. Da ist es anders herum, die Meereisausdehnung nimmt beständig zu. Warum?

          • Martin Rohde schrieb am 3. Februar 2021 um 12:14

            Und jetzt noch im angegebenen Link auf Antarktis klicken. Da ist es anders herum, die Meereisausdehnung nimmt beständig zu.

            Was hat die Antarktis mit dem Artikel zu tun, der „Schmilzt das Eis der Arktis? Die Statistik sagt „nein“ “ heisst?

            Und behauptet irgend jemand, die Meereisausdehnung der Antarktis würde abnehmen? Ihr wurde im Gegenteil bis 2015 eine signifikante Zunahme (signifikant im statistischen Sinne) bescheinigt – ein Trend, dessen Signifikanz durch die letzten Jahre gebrochen wurde.

          • @ Marvin Müller

            „Was hat die Antarktis mit dem Artikel zu tun?“

            Ganz einfach. Wenn das Abschmelzen der Arktis durch eine globale Erderwärmung verursacht wird, warum schmilzt dann nicht auch die Antarktis? Einfache Frage, unbefriedigende Antwort.

          • @Martin Rohde

            Wenn die sich Antarktis klimawandelbedingt, sagen wir modellhaft von -40C° auf -38°C erwärmt, schmilzt kein Eis. Durch Erwärmung der Meere verdunstet aber mehr Wasser und bleibt als Niederschlag auf dem antarktischen Kontinent liegen.

            Dies ist auf lange Sicht nur als vorübergehender Zwischenschritt zu verstehen, der bei weiterer Forsetzung der Erwärmung wieder umkehren würde, beginnend an den Rändern der Antarktis, zunächst im umgebenden Meer (das man auch heute schon betrachten sollte).

            Mir gefällt die Rosinenpickerei nicht, sprich die auf das arktische Meereis und dabei auch noch zeiträumlich „geeignet“ ausgewählte, eingeschränkte Sicht, um damit irgendwie den Eindruck unterzujubeln, der Klimawandel hätte keine Folgen auf das Eisbild und überhaupt. Zumal der Artikel auch hinsichtlich der Arktis im Widerspruch mit anderen Studien steht, die stetige Verringerung des Meereises über mehrere, gemittelte Jahrzehnt-Intervalle aufzeigen.

            Hat man bei EIKE das Gefühl, dass die seriösen Publikationen nicht überzeugend genug sind, sodass man solche Artikel wie diesen nötig hat?

          • @ Marco Siebeneimer

            „beginnend an den Rändern der Antarktis, zunächst im umgebenden Meer (das man auch heute schon betrachten sollte).“

            Genau diese Betrachtung habe ich vorgenommen. Es geht um die Ausdehnung des antarktischen Meereises, dessen durchschnittliche Ausdehnung seit 1979 zunimmt. Nix Festland. Nix Rosinenpickerei.

            Charctic Interactive Sea Ice Graph

          • @Martin Rohde

            Ihre Jahrzehnt-Kurven für die Antartiks liegen so dicht beieinander, dass man sie mit bloßem Auge schier nicht trennen kann. Ein Statistiker würde als erstes die Frage stellen, ob man daraus überhaupt signifikante Rückschlüsse auf Ursachen  ziehen kann.

            Was wollten Sie eigentlich damit zum Ausdruck bringen außer Ihrer eher dummen Frage weiter oben:

            „Wenn das Abschmelzen der Arktis durch eine globale Erderwärmung verursacht wird, warum schmilzt dann nicht auch die Antarktis? Einfache Frage, unbefriedigende Antwort.“

            Wollen Sie damit sagen, es gäbe keine globale Erwärmung (was dann im Widerspruch zur „gleichberechtigten“ Arktis stünde) – oder sind Sie bloß nicht auf die umgekehrte Idee gekommen, selber eine physikalische Antwort für die Antarktis zu suchen, die TROTZ globaler (d.h. durchschnittlicher) Erwärmung eine plausible, ortsabhängige Erklärung liefert? Können Sie mit Statistik, dazugehörigen Durchschnitten usw. umgehen und sinnvoll interpretieren? Ihre von mir zitierte, unüberlegte Frage, der andere Leute auf den rhetorischen Leim gehen sollen, lässt dies nicht vermuten.

            Ist überhaupt etwas darüber ausgesagt, wie sich das Meereis rund um die Antarktis evtl. regional unterschiedlich darstellt? Könnte doch sein, dass es irgendwelche Cold-Spots gibt, die zwar stark aber nicht repräsentativ fürs Gesamtbild sind, während zu diesem Gesamtbild auch schmelzende Eismassen um die Antarktis gehören. Bei diesen geringfügigen Unterschieden um die Gesamt-Antarktis über Jahrzehnte muss das nicht die schlechteste Idee sein. Theoretisch sogar wahrscheinlich.

            Apropos: Bei Ihrer Rosinenpickerei haben Sie sogar welche gefunden, die sich gar nicht an Sie gewandt haben 😉

      • Sehr geehrter Herr U,
        man kann lediglich sagen, daß das Eis abnimmt und zunimmt, mit jeweiligem Maximum und Minimum Mitte Februar und September.
        Kein Trend, kein klarer Verlauf, sondern wetterbedingt jährlich andere Verläufe, mit einem Maximum vor ca. 20.000 Jahren .
        Viele Grüße
        S. Eulitz

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