Steigt der Meeresspiegel immer schneller? (T1/2)

Meeresspiegel: wird nun alles überflutet oder nicht? Bild: © Chris Frey

Helmut Kuntz
Der Meeresspiegel steigt. Und nicht nur das: Er steigt immer schneller [1]. Pünktlich noch zu Weihnachten – nachdem es Corona-Impfstoffe gibt und der harte Brexit abgewendet wurde – die schlimme Weihnachtsgeschichte zur Besinnung und Erinnerung, wer das wirklich Böse in die Welt gebracht hat.

Leider allerdings nur wieder ein Beispiel, wie angebliche „Wissenschaftler“ gemeinsam mit unseren Medien den Bürger bewusst belügen bzw. ihm nicht die ganze Wahrheit sagen. Auf kaltesonne wurde es thematisiert [2]. Da die Info dort etwas kurz geraten ist und den Sachverhalt nur anreißt, anbei eine etwas längere Ausführung.

Der Meeresspiegel steigt. Und nicht nur das: Er steigt immer schneller…

…verkündete Prof. Rahmstorf (PIK) im Spiegel [1]. Und er wusste dazu zu erzählen, dass man auch wisse, warum das so ist: „[1] Wie stark der Klimawandel diesen Effekt treibt, ist inzwischen weitgehend entschlüsselt … “. Dazu erzählt er auch, dass die Satelliten den Meerespegel aus einer Bahnhöhe von ca. 1.320 km auf einen Millimeter genau ausmessen könnten: „Die Laufzeit der Wellen erlaubt es, den mittleren globalen Meerespegel auf einen Millimeter genau zu bestimmen“.

Um dann mit der Hiobsbotschaft zu ergänzen: „Seit 1992 ist der globale Meeresspiegel um neun Zentimeter gestiegen. Die Anstiegsgeschwindigkeit hat sich in dieser Zeit mehr als verdoppelt, von 2,1 auf 4,8 Millimeter pro Jahr ... „

Bild 1 [1] Meerespegelverlauf. Darstellung von Prof. Rahmstorf
Dazu passt auch die Wiederholung der Information, wonach der Meerespegel die letzten 2.000 Jahre fast unverändert blieb, nun aber ebenfalls so etwas wie einen „Hockeyschläger-Verlauf“ ausbildet:
[1] Doch schon dieser Anstieg ist einzigartig mindestens seit der Geburt Christi: Sedimentdaten zeigen, dass es seither in keinem Jahrhundert mehr als fünf Zentimeter Anstieg gegeben hat, und Jahrhunderte mit steigendem und fallendem Pegel hielten sich in etwa die Waage

Bild 2 [4] historischer und aktueller Meerespegelverlauf
Wenn irgend jemand vom PIK „spricht“, ist eine Erwähnung der Kipppunkte „unvermeidbar“, schließlich hat diese im Wesentlichen ihr ehemaliger Chef, Herr Schellnhuber, simuliert und propagiert:
[1] Die Eismassen haben seit Jahrzehnten bekannte Kipppunkte durch die Eis-Höhen-Rückkopplung in Grönland und die marine Eisschildinstabilität in der Antarktis. Der Kipppunkt für Grönland (genug für sieben Meter Meeresspiegel) liegt wahrscheinlich irgendwo zwischen einem und drei Grad globaler Erwärmung – nach der besten Abschätzung bei 1,6 Grad. Der Kipppunkt für die Westantarktis (genug für drei Meter Meeresspiegel) ist wahrscheinlich sogar schon überschritten …

Eine aktuelle Studie liest aus den gleichen Daten etwas anderes heraus

Beim Klimawandel bleibt und ist nichts im „Konsens“ oder gar wie oft behauptet „settled“. Wie immer gibt es Wissenschaftler, die zum genau gleichen Datensatz ganz anderes berichten. So auch wieder in diesem Fall:
[5] H. Bâkiİz and C.K. Shum, January 29, 2020: The certitude of a global sea level acceleration during the satellite altimeter era
Abstract: Recent studies reported a uniform global sea level acceleration during the satellite altimetry era (1993– 2017) by analyzing globally averaged satellite altimetry measurements. Here, we discuss potential omission errors that were not thoroughly addressed in detecting and estimating the reported global sea level acceleration in these studies. Our analyses results demonstrate that the declared acceleration in recent studies can also be explained equally well by alternative kinematic models based on previously well-established multi-decadal global mean sea level variations of various origins, which suggests prudence before declaring the presence of an accelerating global mean sea level with conidence during the satellite altimetry era.
(Leicht angepasste) deepl-Übersetzung: Zusammenfassung: Jüngste Studien berichteten über eine einheitliche globale Meeresspiegel-Beschleunigung während der Satellitenaltimetrie-Ära (1993- 2017) durch die Analyse von global gemittelten Satellitenaltimetrie-Messungen.
Hier diskutieren wir mögliche Auslassungsfehler die bei der Erkennung und Schätzung der berichteten globalen Meeresspiegelbeschleunigung in diesen Studien nicht gründlich behandelt wurden.
Unsere Analyseergebnisse zeigen, dass die angegebene Beschleunigung in den jüngsten Studien ebenso gut auch durch alternative kinematische Modelle erklärt werden kann, die auf gut etablierten multidekadischen globalen mittleren Meeresspiegelschwankungen unterschiedlicher Herkunft basieren. Was zur Vorsicht mahnt, bevor man Erklärungen vertraut, welchen das Vorhandensein eines sich beschleunigenden globalen mittleren Meeresspiegels während der Satelliten Altimetrie-Ära postulieren.
Dem Abstrakt setzten die zwei Studienautoren noch ein Zitat nach: “Nothing is always absolutely so” Sturgeon, The Claustrophile, 1956

In der Studie werden zuerst Daten verschiedener Studien, welche Beschleunigungen im Anstieg der Meerespegel- berichten gelistet und dazu, dass darin (fast immer) keine stichhaltigen Belege enthalten sind. Dann kommt eine eigene Analyse der Satellitendaten:
[5]We analyzed monthly and globally averaged satellite altimetry, SA, global sea level time series to demonstrate that one of the most important approaches to earliest possible detection of a signicant GMSL acceleration lies in recognizing and separating the eect of natural internal forcing of the oceans compounded with the variability of astronomical origin that are not limited to the SA era. We also quanti- ed unusually highly autocorrelated noise in the SA time series, which were not rigorously addressed in recent studies …
(Leicht angepasste) deepl-Übersetzung: ... Wir analysierten monatliche und global gemittelte Zeitreihen der Satellitenaltimetrie SA, (und) des globalen Meeresspiegels, um zu zeigen, dass einer der wichtigsten Ansätze zur frühestmöglichen Erkennung einer signifikanten GMSL-Beschleunigung in der Erkennung und Trennung des Effekts natürlicher interner Antriebe der Ozeane zusammen mit der Variabilität astronomischen Ursprungs (Einfügung. Bsp. Sonnenvariabilität) liegt, die nicht auf die Satelliten-Ära beschränkt sind.
Wir quantifizierten auch ungewöhnlich stark autokorreliertes Rauschen in den SA-Zeitreihen, das in den aktuellen Studien nicht konsequent behandelt wurde …

Dann kommt eine Übersichtsgrafik der Satelliten-Pegelreihe (Bild 3). Eigentlich zeigt dieses Bild schon (fast) alles über die alarmistische Aussage von Herrn Rahmstorf und was dieser bewusst dazu nicht gesagt hat: Dass die Pegel-Änderungsrate vom Messbeginn an zyklisch um +- diesen Wert pendelt und aktuell wieder bei Null angekommen ist.

Bildtext: Fig. 1. Globally and monthly averaged sea level anomalies as observed by Satellite Altimetry (Blue), superimposed with the residuals of the OLS. – Bild 3 [5] Satelliten-Pegelreihe (Anomalie) mit der Pegel-Änderungsrate (Residuals). Grafik vom Autor ergänzt
Beim Vergleich der erkennbaren Zyklen zeigt sich (was „Kaltesonne“ auch erwähnt), ein mehr als signifikanter Einfluss von Klimazyklen:

Fig. 3. MEI and Solution I monthly OLS residuals (mm) during the SA period. – Bild 4 [5] Korrelation der Pegel-Residuen (Bild 3) mit den ENSO-Zyklen

Schlussfolgerung

Was Herr Rahmstorf wie üblich als eine „gesicherte Kenntnis“ publiziert, zeigt sich beim näheren Betrachten (wieder) als höchst spekulativ:
[5] ... Conclusion
Recent analyses of SA time series by Nerem at al., (2018) and Ablain et al., (2019) and others declaring a GMSL acceleration are far from exhaustive for such an important topic. Uncertainty is one of the essential components in assessing variability in global sea level in the context of GMSL budget to ascertain anthropogenic contributions. The omission of the eect of potential confounders including a potential jerk or multidecadal sea level variations (Ablain at al., 2019), or using a conjecture that they will average out because of the superior global coverage of SA by Nerem at al. (2018) is a leap of faith without evidence in quantifying a GMSL acceleration and its uncertainty using globally averaged SA time series. Moreover, conducting projections as in Nerem at al. (2018) without ascribing proper uncertainties to the model estimates have no meaning. Until the uncertainty of a recent GMSL acceleration is established in the context of “total evidence”, i.e. in the light of systematic global sea level variations during the 20th century revealed by TG measurements together with the available SA time series, any prediction of a GMSL rise ought to be made with extreme prudence.

(Leicht angepasste) deepl-Übersetzung: Schlussfolgerung
Die jüngsten Analysen der SA-Zeitreihen von Nerem at al. (2018) und Ablain et al. (2019) und anderen, die eine GMSL-Beschleunigung erklären, sind bei weitem nicht erschöpfend für ein so wichtiges Thema.
Die Unsicherheit ist eine der wesentlichen Komponenten bei der Bewertung der Variabilität des globalen Meeresspiegels im Rahmen des GMSL-Budgets, um die anthropogenen Beiträge zu ermitteln. Die Auslassung des Einflusses potenzieller Störfaktoren, einschließlich eines potenziellen Rucks oder multidekadischer Meeresspiegelschwankungen (Ablain at al., 2019), oder die Verwendung einer Vermutung, dass sie sich aufgrund der überlegenen globalen Abdeckung von SA durch Nerem at al. (2018) ausmitteln werden, ist ein Vertrauensvorschuss ohne Beweise bei der Quantifizierung einer GMSL-Beschleunigung und ihrer Unsicherheit unter Verwendung global gemittelter SA-Zeitreihen. Darüber hinaus ist die Durchführung von Projektionen wie in Nerem at al. (2018), ohne den Modellschätzungen angemessene Unsicherheiten zuzuschreiben, sinnlos.
Solange die Unsicherheit einer rezenten GMSL-Beschleunigung nicht im Kontext der „Gesamtevidenz“, d. h. im Lichte systematischer globaler Meeresspiegelschwankungen während des 20. Jahrhunderts, die durch TG-Messungen zusammen mit den verfügbaren SA-Zeitreihen aufgedeckt wurden, ermittelt ist,
sollte jede Vorhersage eines GMSL-Anstiegs mit äußerster Vorsicht erfolgen.

Satellitepegel

Anbei anhand der Originaldaten eine Plausibilitätssichtung.
Die Satellitendaten werden gängig wie in Bild 5 dargestellt. Der quadratische, stetig schlimmer steigende Regressions-Fit erscheint in dieser Darstellung plausibel und „zwingend“:

Bild 5 Pegeldaten der verschiedenen Messsatelliten mit der quadratischen Pegel-Anstiegskurve

Im WEB sind die Satellitendaten hinterlegt und lassen sich laden. Daraus ergibt sich Bild 6, welches dem Bild 5 in höherer Auflösung entspricht.
Trägt man darin Verlaufsbegrenzungslinien ein, zeigt sich, dass der quadratisch – stetig schlimmer ansteigende – Fit überhaupt nicht zwingend ist. Ein bisheriger – und weiterhin – linearer Anstieg hat genau so gut seine „Berechtigung“ (wie es die Studie [5] auch feststellt).
Der quadratisch steigende Fit zeigt sich demnach lediglich als eine Hypothese und ist durch nichts (außer, dass der Verlauf mathematisch hineinpasst) begründet.

Man muss sich klar machen, dass die Satelliten aus ca. 1.320 km Entfernung den Meeres-Pegel auf den Millimeter genau messen können sollen (was auf Meereshöhe und direkt daneben angeblich nur ungenau erfolgt). Das mag theoretisch stimmen, wenn man alleine die Laufzeit-Messgenauigkeit betrachtet. In Wirklichkeit wird die Laufzeit das Messsignal jedoch durch externe Einflüsse verfälscht, teils driften die Messapparaturen und die Satelliten selbst „taumeln“ mit den Änderungen des Erd-Schwerefeldes. Den Pegelwert bekommt man erst nach vielen, vielen Korrekturen und Anpassungen. Teils werden diese sogar noch nach Jahren nachträglich korrigiert. Es ist also gar nicht sicher, dass die Satelliten-Pegelmesskurve wirklich mit der angegebenen Genauigkeit stimmt.

Herr Rahmstorf ist allerdings überzeugt – zumindest sagt er es -, dass die Satelliten es auf den Millimeter genau könnten. Allerdings ist immer noch ungeklärt, warum die ja weiterhin durchgeführten Tidenpegelmessungen und die Satellitenpegel eine große Abweichung im Pegeltrend aufweisen (Tidenpegel: 1,5 … 2 mm/pa, Satellitenpegel 3,3 mm/pa).
Anmerkung: Diese Abweichung ist der Grund, warum im Pegel-Verlaufsbild (Bild 1) mit den angefügten Satellitendaten so ein großer Beschleunigungsanstieg erfolgt. Es ist der gleiche „Datenbetrug“ wie beim Hockeystick, wo ebenfalls zwei unterschiedliche Messarten mit systembedingt unterschiedlichen Messergebnissen gekoppelt wurden.

Bild 6 Original-Satellitendaten (3,4 mm/pa). Grafik vom Autor erstellt

Aus diesen Originaldaten lässt sich auch der Verlauf der Pegel-Änderungsrate ermittelt (zum Vergleich mit Bild 3). Die von Rahmstorf genannten, 4,8 mm/pa mit steigender Tendenz erscheinen nun unplausibel und nur eine kurzfristige Momentaufnahme.

Bild 7 Satelliten-Pegel-Änderungsrate (Residuals) als Absolutwerte und als Steigungswerte der Regressionsgeraden. Grafik vom Autor erstellt

Fazit

Der von Prof. Rahmstorf dem Spiegel erzählte, hohe und beschleunigte Meerespegelanstieg ist eher falsch als richtig. Und dies ist anhand der Daten so deutlich erkennbar, dass von einer bewussten Alarmisierung ausgegangen werden muss.
Der „Spiegel“ macht sich dabei eindeutig einer „Mittäterschaft“ schuldig, da zumindest „er“ als unabhängige Institution auch auf die vorliegenden, der Aussage von Herrn Rahmstorf entgegenstehenden Studien und Daten hätte hinweisen müssen.

Damit endet Teil 1. Im zweiten Teil wird der aktuelle Meerespegel-Änderungszustand anhand von Pegeldaten in der (angeblich) am meisten davon betroffenen Region – der Südsee – gezeigt.

Quellen

[1] SPIEGEL Wissenschaft, Rahmstorf 15.12.2020: Klimakrise Warum der Meeresspiegel immer schneller steigt

[2] kaltesonne 23.12.2020: Die Welt säuft ab…wirklich?

[3] STERN, 26.12.2020: Wirtschaftswachstum: Corona-Turbo – China wird die USA schon 2028 hinter sich lassen

[4] RAHMSTORF 22. Feb 2016. SciLogs > KlimaLounge > Allgemein > Meeresspiegel über die Jahrtausende

[5] H. Bâkiİz* and C.K. Shum, January 29, 2020: The certitude of a global sea level acceleration during the satellite altimeter era

[6] EIKE 10. November 2019: Statt 80 sind plötzlich 300 Millionen Küstenbewohner vom Klimawandel bedroht

[7] DKK, Schrift: Zukunft der Meeresspiegel

 

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22 Kommentare

  1. Die Sache mit dem Meerespiegel erscheint mir doch ziemlich speziell. Ich will niemanden zu nahe treten, sehe aber einen Haufen Unbedachtes.In der Mittelalterlichen Warmzeit konnten die Wikinger 500 Jahre Ackerbau und Viehzucht auf Grönland betreiben. Wo war damals das Wasser der jetzt vorhandenen Eismassen, die für einen Anstieg des Meeresspiegels um 7 m sorgen könnten.Grönland war einmal bewaldet.Nach der Eiszeit stieg die norwegische Küste 200 m aus dem Wasser auf. Ob das Absinken der Doggerbank damit zusammen hängt, dazu fehlt mir die Zeitleiste.Das Mittelmeer ist bei Sizilien 1000 m tief. Aber auf dem Grund finden sich die Schalen von Süßwassermuscheln.Das alles sind Fundsachen, die ich in mein Ganzheitliches Denken einzusortieren versuche. Dazu kommt ein 15 Millionen Jahre alter Urelefant aus der fast Nachbarschaft Junkenhofen, der in einer Kiesschüttung bis heute durchgehalten hat.Da steht die Messung der Meeresspiegelhöhe irgendwie     >>>na, ja?

  2. [1] Wie stark der Klimawandel diesen Effekt treibt, ist inzwischen weitgehend entschlüsselt … “Man/frau/div muß sich  nur diese beiden Diagramme ansehen hier von der (nicht gerade klimaskeptischen) Seite klimareporter*In:einmal hier: https://www.klimareporter.de/erdsystem/die-fieberkurve-des-planetenund einmal hier: https://www.klimareporter.de/erdsystem/sintflut-2-0Man/frau/div sieht: der Meeresspiegel steig schon 100 Jahre vor der globalen Mitteltemperatur an.Offenbar störten sich (zu) wenige daran.

  3. … und EINEN  METER und VIERZIG  ZENTI-METER   „n i e d r i g e r“  ist das Niveau des MittelMeers gegenüber dem OST-Atlantik !!! – (Strasse von Gibraltar / Wiki)  😉

    • Die Erde ist ein Rotationsellipsoid. Die Halbachse in der Äquatorebene beträgt 6378km und an den Polen 6356km; Unterschied 22km!

      Der Meeresspiegel in den Polaren Regionen ist somit 22km unter dem Meeresspiegel der äquatorialen Regionen bezogen auf den Erdmittelpunkt.

  4. Unter Lavadom/Grönland habe Ich vorhin gepostet: „Wo das Land absinkt“ (scinexx 04/01/21) !!! – DA  wird aber ALLEN, auch den „PotsDÄMLICHEN“, mal „so richtig geholfen“ !!! – „Jetzt geht´s LOoooos !!!“ kann Ich da nur noch sagen 😉

  5. Danke für diese Richtigstellung! Ich frage mich immer wieder, wie lange die Gesellschaft sich diese unsäglichen Alarmforscher im PIK noch leisten wird. Die tagtäglich nur ein einziges Ziel verfolgen, nämlich von früh bis abends irre Klimapanik zu verbreiten! Kein Argument blöd genug, dass es von dort nicht als Klimaalarm genutzt wird! Wahrscheinlich, weil ein Schellnhuber bei einer Klima-hysterischen Umweltministerin seinerzeit ganze Arbeit geleistet hat! Und jetzt muss Nonstop-Blödsinn nachgeliefert werden, und zwar um jeden Preis – sonst ist Murksel sauer! Interessant übrigens zu lesen, dass die Diskrepanzen zwischen den höchst komplizierten Satellitenmessungen und den Tidenmessungen noch fortbestehen. Wenn man noch dazu nimmt, wie stark die Meeresspiegel von Wind und Meeresströmungen, Ebbe und Flut u.v.m. abhängen, dann ist man einfach nur fassungslos, wie ein vollkommen Skrupel-befreiter PIK-Rahmstorf agiert. 

  6. Wenn Rahmstorf und der Spiegel behaupten, dass der Meeresspiegel steigt, können wir die Uhr danach stellen, dass hier an der Küste das genaue Gegenteil passiert, die Fährschiffe müssen wegen zu niedrigem Wasserstand ihre Überfahrten absagen. Ein bißchen Ostwind genügt, und die Fahrpläne sind nur noch Makulatur.(Siehe Anzeigen der Fährreederei „Frisia“ vom 01.05.2021 im Internet). Merkwürdig auch, dass das BSH (Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie) in Cuxhaven ganz andere Daten misst, aber die machen das ja auch vor Ort am Pegel. Und noch merkwürdiger, dass das NLWKN (Niedersächsisches Landesamt für Wasserwirtschaft und Küstenschutz) am amtlichen Pegel „Norderney Riffgat“ die Steigerung des  mittleren Tidenhochwassers mit sinkender Tendenz misst. Und dann passen sich diese blöden Sandinseln auch noch jeder Meeresspiegel Änderung automatisch an, denn Sand gibt es in der Nordsee genug und wenn sie es nicht tun würden, gäbe es sie schon lange nicht mehr. Wovor müssen wir jetzt Angst haben?

    • Herr „Bosse“,

      reicht Ihnen mein wie ich meine deutlicher Hinweis im Artikel auf den Kaltesonne-Ursprung nicht? Dort steht doch, von wem die Idee stammt und warum es trotzdem noch meine Ausführung gibt:

      „Auf kaltesonne wurde es thematisiert [2]Da die Info dort etwas kurz geraten ist und den Sachverhalt nur anreißt, anbei eine etwas längere Ausführung.“

        • Herr „F. Bosse“,

          die Information wurde nicht später hinzugefügt, sondern stand von Anfang an an dieser Stelle.

          Wenn Sie das im Eifer nicht gesehen haben, ist das Ihr Problem.

  7. An Admin:Selbst wenn der Text direkt in das Textfeld ohne externen Editor geschrieben wird, werden Zeilensprünge und Absätze eliminiert. Zuschriften leiden darunter und verleiden das Schreiben? Was ist passiert?

  8. Man muss hier immer wieder auf die starke Einbildungskraft eines Rahmstorf zurückgreifen, die sein Leben dominiert. Man mag zwar die Frage stellen, warum ich hier seine ins Netz gestellten Videos bezüglich seiner Ski Freestyle-Künste in Beziehung zu Adjustierungen von Satellitendaten stelle, aber es hat seinen Grund. R ist davon überzeugt, dass seine Freestyle-Künste so brillant, einzigartig und großartig sind, dass er damit in der Welt nur ein Staunen ob seiner einmaligen Leistungen hervorruft. Das Gegenteil ist der Fall: So kantig und unausgeglichen seine dortigen Bewegungen sind, so kantig und unausgewogen sind auch seine Aufbereitungen von Messdaten, auch zur Meeresspiegel-Bestimmung. Das Gemeinsame: R glaubt, die Welt müsste wiederum glauben, dass beides in der Qualität einmalig und nicht zu übertreffen ist. Allgemein darf man derartiges mit Größenwahn bezeichnen. Dass dies kein wissenschaftliches Prinzip ist, muss nicht diskutiert werden.Was den Meeresspiegel angeht, fallen mir mehrere Fragen ein, für die ich bei den ganzen Anstiegs-Reklamesprüchen keine Hinweise finde:1. Welcher Referenzpunkt bzw. welche Referenzpunkte auf dem Land werden benutzt, auf die ein Meeresspiegelanstieg bezogen wird, und wie werden dieser oder diese Referenzpunkte bestimmt und festgestellt, dass sie  wirkliche „Ruhepunkte“ sind. Ein Meeresspiegelanstieg relativ zu einer Sattelitenbahn ist eine irrelevante und völlig uninteressante Größe.2. Gezeiten und Wellenbewegung erlauben eine Messung des Meeresspiegels nur über einen reellen Tiefpass, also einen über eine Drossel angekoppelten Speicher, der die dynamischen Bewegungen herausfiltert.3. Für einen derartigen Tiefpass muss eine Grenzfrequenz angegeben werden, die kleiner ist, als die frequenzabhängig hervorgerufenen Bewegungen durch Wellen, Wind, Gezeiten (Erd-Tagesumlauf) und Mondumlauf (also mehrere Monate => 0,000 000 03 Hz).4. Ein derartiges Filter muss folglich Änderungen über viele Monate dämpfen. Ein Satellit kann an einer von vielen Bezugsstellen immer nur eine Momentanmessung machen, dann wirkt eine Totzeit von rund 2 Stunden für den Erd-Umlauf, was für jeden Messpunkt der Umlaufbahn gilt. Dies führt zu sog. Kammfunktionen, die eine exakte Auswertung zunichte machen.Herrn R empfehle ich trotz seines Alters noch einmal eine Hochschule zu besuchen, um sich wenigstens minimale Grundlagen der Mess- und Regelungstechnik anzueignen. – So wie auch eine professionelle Betreuung bei seinen Freestyle-Künsten weiter helfen könnte.

  9. Was ist bitteschön ein „globaler Meeresspiegelanstieg“?Südsee 10cm, Nordsee 3cm? Macht irgendwas durchschnittliches???Hört sich für mich so dubios wie „globale mittlere Temperatur“an…

  10. Zum Thema informiert das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie:Die dunkelblaue Linie zeigt, dass sich Phasen ansteigenden relativen Meeresspiegels mit schwächer ausgeprägten Phasen des Absinkens abwechseln. Dies hat zur Folge, dass der Lineartrend des Meeresspiegelanstiegs über die gesamte Analyseperiode von 01/1918 bis heute betrachtet, bei rund + 20 cm/Jahrhundert liegt. Die Änderung des relativen Meeresspiegels am Pegel Cuxhaven Steubenhöft liegt damit in der Größenordnung des globalen Meeresspiegelanstiegs. Die auf der rechten Ordinate dargestellte Beschleunigung des Anstiegs (hellblaue Flächen) zeigt keinen Trend. Dekadische Zunahmen und Abnahmen der Beschleunigung wechseln sich ab.“QuelleVielleicht sind dort auch ein Generationswechsel nötig oder andere Computerprogramme, damit das Personal den dramatisch beschleunigten Anstieg des Meeresspiegels erkennt? 

  11. An der deutschen Küste gibt es in mehreren Orten Meeresspiegel-Messstationen. Ich habe noch niemals irgendwas in den Medien gehört, auch nicht beim ZDF Klaus, dass in den letzten Jahren ein bedrohlicher Anstieg gemeldet worden wäre.Andererseits muss der Meeresspiegel leicht ansteigen, denn 1) alle Flüsse Europas transportieren neben Wasser auch viel Dreck und Abfall ins Meer, die Wasserverdrängugn führt zu einem natürlichen Anstieg. 2) Wir legen den einst viel nässeren Bodenkörper trocken, einerseits durch vermehrten Gebrauch des Grundwassers und b) durch die sich ausweitende Bebauung und Trockenlegung der Landschaft. Beide Maßnahmen führen zu einer beschleunigten Abfuhr von Wasser aus dem einst viel nässeren Boden ins Meer. Eine Ausdehnung des Wassers aufgrund einer Erwärmung ist dermaßen gering, dass diese nicht messbar ist. Eine wärmer werdende Luft über dem Wasser würde das Meerwasser eh nur bis in eine Tiefe von ca 30 m bis 50 m erwärmen. Selbst bei 5°C-Erwärmung dieser Schicht würde die Ausdehnung der Weltmeere nur etwa 2 mm betragen. Die Rechnung ist hypothetisch, denn die Wärmekapazität der Luft ist viel zu gering gegenüber der von Wasser.

    • Und nicht zu vegessen, die milliarden Menschen die alle im Sommer ins warme Meerwasser springen, diese immense Wasserverdrängung muß doch zu einem Anstieg des Meeresspiegels führen – oder???

      Da wir menschen auch CO2 ausatmen, haben wir hier das gleiche problem! ca 8 Milliarden Menschen atmen jährlich milliarden Tonnen CO2 aus – diese Menschen,einfach grauenhaft – hätte sie Gott lieber nicht erschaffen, hättte er jetzt eine Erde , wie den Mond – clean und kühl – oder?

       

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