Offener Brief an Professor Harald Lesch, bezüglich seines „CO2-Experiments“ am Ende der Terra-X Sendung vom 18. Oktober 2020 im ZDF

Harald Lesch und Dirk Steffens, Bild Screenshot ZDF Terra X

Klaus-D. Döhler
Sehr geehrter Herr Kollege Lesch,
Ihr “Experiment” am Ende der Terra-X Sendung vom 18. Oktober 2020 (1) ist in der Fachwelt auf großes Unverständnis gestoßen. Dieses „Experiment“ gehört in den Zirkus, aber nicht in eine Wissenschaftssendung des ZDF. Sie haben mit diesem Experiment nicht nur die Zuschauer betrogen, sondern auch der ehrlichen Wissenschaft einen Bärendienst erwiesen.

Jean-Baptiste Joseph Fourier war der Erste, der 1827 eine Erwärmung der Atmosphäre durch CO2 postulierte. Viele Jahre später glaubten Hoimar von Ditfurth (2), Albert Arnold „Al“ Gore und Volker Quaschning, dass sie die Fourier-These experimentell nachgewiesen haben, da sie eine beträchtliche Lufterwärmung bei verschiedenen CO2-Experimenten beobachteten. Eine sorgfältige Überprüfung ihrer Experimente zeigte aber, dass hierbei die Öffentlichkeit manipuliert und getäuscht wurde, ebenso, Herr Kollege Lesch, wie in Ihrem Terra-X „Experiment“. Die Temperaturerhöhungen werden nämlich nicht durch einen „CO2-Treibhauseffekt“, sondern durch die Abnahme der Wärmeleitung verursacht. Besonders starke Effekte erhält man, wenn CO2, das schwerer ist als Luft, wie in Ihrem „Experiment“ als „Gas-See“ unter eine Luftschicht eingeleitet wird. Werden aber, wie in der Atmosphäre üblich, Luft und CO2 gleichmäßig vermischt, bleibt die Erwärmung aus und unter besonderen Umständen kann sogar eine Abkühlung auftreten.

Ein Labor-Experiment, wonach CO2 angeblich die Atmosphäre aufheizt, hat bis heute viel Aufmerksamkeit gefunden und hat zu einer erheblichen Verwirrung geführt. Alles begann mit einem Video vom 21.09.2011 mit Al Gores Mitarbeiter Bill Nye als Erzähler (3). Der Moderator erklärt, dass die Luft-Temperatur ansteigt, wenn man CO2 in einer, von außen beleuchteten, gläsernen Dose einleitet. Dieses Video war von Anfang an heftig umstritten. Anthony Watts, der aufwendig versuchte, das nur mangelhaft beschriebene Experiment nachzumachen, fand keine Erwärmung, sondern sogar eine geringe Abkühlung (4). In der Folge berichteten verschiedene Klima-Wissenschaftler, dass auch sie bei ähnlichem Versuchsaufbau keine Erwärmung gefunden hätten (5).

Dr. Michael Schnell machte ein Kontrollexperiment mit Argon, einem Infrarot-inaktiven Gas, das – im Gegensatz zu CO2weder Wärmestrahlung absorbieren noch emittieren kann (6). Wenn COund Argon den gleichen Erwärmungs-Effekt zeigen, muss man die Ursache außerhalb der Wärmestrahlung suchen. Schwere Gase haben eine kleinere spezifische Wärmeleitfähigkeit als Luft. Werden diese Gase in die Röhre eingeleitet, verringern sie den Wärmestrom innerhalb der Apparatur. Die schweren Gase wirken wie eine Isolierschicht. Somit lässt sich feststellen: Das Ditfurth-Experiment, wie auch Ihr Terra-X Experiment, zeigt nicht den Treibhauseffekt, sondern ist ein Phänomen schwerer Gase.

Diese erste Erkenntnis bestätigt die Skepsis von Helmut Krebs und Anthony Watts, die an den Ditfurth- und Al Gore-Experimenten, als Beweis des CO2-Treibhauseffektes, gezweifelt hatten (7).

Was sagt nun die Fachwelt zu Ihrem Terra-X „Experiment“? Wir haben nachfolgend einige Kommentare aufgeführt:

„Professor Lesch versucht einen spektroskopischen Effekt, nämlich die Wechselwirkung eines Infrarot(IR)-aktiven Gases (CO2) in der komplexen, zum Weltraum offenen Atmosphäre durch ein Experiment mit einer geschlossenen Dose zu simulieren. Damit ist Herr Lesch als „Magier“ auf jedem Jahrmarkt bestimmt eine Bereicherung, für die Physik ist er eine Schande.“

„Prof. Lesch müsste sich in Grund und Boden schämen, dass er solch eine Spielerei als Experiment bezeichnet. Ohne genormte Gerätschaften, genau abgewogene Reagenzien und geeichte Messinstrumente hätte er sich weigern sollen, solch eine Szene überhaupt abzudrehen.“

„Versuche der hier in Frage stehenden Art werden in jedem Anfängerpraktikum in Physikalischer Chemie durchgeführt. Der Versuchsaufbau ist derartig unsystematisch und jeglicher Laborpraxis widersprechend, dass Lesch zu meiner Zeit aus dem Praktikum geflogen wäre mit dem Rat, doch was sinn-volles wie Sozialpädagogik zu studieren. Dabei sollte man auch einmal berücksichtigen, dass Lesch als Hochschulprofessor das Equipment im Laborschrank hat, so einen Versuch wissenschaftlich halbwegs seriös aufzubauen. Warum also diese mehr als peinliche Scharlatanerie?“

Die Kölner Produktionsfirma der Terra-X Sendung berichtete bezüglich des Experiments: „Das Experiment wurde entwickelt im Rahmen eines sogenannten Klimakoffers. Der Klimakoffer ist als Lehr- und Lernmaterial gedacht für den Unterricht an Schulen (8). Bei solchem Unsinn als Lehrmaterial erklären sich die schwachen Noten unserer Schüler bei den PISA-Untersuchungen!

Mehrere Kommentare befassten sich mit der Tatsache, dass ein Kontrollversuch fehlte. Eine Grundvoraussetzung für „sauberes wissenschaftliches Arbeiten“ (Originalton Harald Lesch).

„Wenn Harald Lesch und auch Dirk Steffens wirklich seriöse Wissenschaftler wären, dann hätten sie ihre eigene Forderung nach „sauberem wissenschaftlichen Arbeiten“ erfüllt und hätten in der ZDF-Sendung ein wissenschaftlich-notwendiges Kontroll-Experiment durchgeführt, mit dem sie hätten überprüfen können, ob so ein behaupteter Erwärmungseffekt bei gleichem Versuchsaufbau auch bei Einleitung anderer Gase auftritt. Aber so ein Experiment wurde nicht gemacht, denn dann wäre ja der ganze CO2-Erwärmungs-Schwindel aufgeflogen.“

„Die gezeigte Temperatursteigerung fände auch statt, wenn jedes andere Gas in die Rohre eingeführt worden wäre. Die Temperatursteigerung geschieht nämlich nicht durch das eingelassene Gas, sondern durch die feste Ummantelung der Röhre, die einen Luftaustausch (Konvektion) verhindert. Das ist der ganze „Trick“, mit dem die Klima(folgen)forscher seit Jahrzehnten die Öffentlichkeit täuschen.“
„Ich verstehe den Versuch nicht ganz: Ich frage Herrn Lesch: Wo ist der Luftaustritt für die verdrängte Luftmenge, die durch das einströmende CO2 ersetzt werden soll? Falls nicht vorhanden, dann braucht der Versuch noch ein Manometer zur Druckanzeige. Frage: Sind etwa die beiden Plastikfolien zunächst dicht verschlossen festsitzend auf der Dose? Das durch die Reaktion beim Versuchsstart entstandene CO2 erzeugt einen Überdruck im System. Wo ist die Öffnung, damit Luft die Dose verlassen kann? Ansonsten erwärmt sich die Luft im Schlauch und in der Dose sehr rasch aufgrund des Überdruckes. Wäre es so wie ich vermute, dann käme bei dieser Reaktion gar kein CO2 bis in die Dose, denn der in der Dose herrschende Überdruck würde dies verhindern. Deswegen braucht der Versuch neben dem Manometer auch noch ein CO2-Messgerät im Innern der Dose. Ich nehme an, es kommt überhaupt kein CO2 über den Schlauch in die Dose.“

„So wie ich den Versuch verstehe, erfolgt kurzzeitig eine Erwärmung nach Versuchsbeginn aufgrund des Überdruckes im Gesamtsystem, gemessen wird die Temperatur des Überdruckes der Luft in der Dose. Auffallend ist auch, dass der Versuch gleich nach wenigen Sekunden abgebrochen wurde. Weshalb, frage ich? Ein Experiment muss abgeschlossen sein, um Rückschlüsse ziehen zu können. Es ist erst dann abgeschlossen, wenn sich keine Veränderungen mehr zeigen. Entweicht etwa nach einigen Sekunden der erzeugte Überdruck und damit sinkt die Temperatur genauso schlagartig wieder?“

„Lesch ist bekennender Sonnen-Leugner. Das trat auch in der besagten Terra-X Sendung wieder zutage. Er behauptet, die Sonne hätte mit der Erderwärmung nichts zu tun und zeigt als Beweis ein Diagramm in welchem die Skala für die Erdtemperatur gedehnt, die Skala für die Sonnenaktivität aber gestaucht ist (Abb. 1):

Abb. 1: Der Screenshot aus der Terra-X Sendung vom 18.10.2020 im ZDF zeigt die Sonnenaktivität in einer ungeeigneten gestauchten Skala

Deshalb sieht es so aus als ob die Sonnenaktivität seit 1880 unverändert ist, die Temperatur jedoch ansteigt.

Dieser „Trick“, der eines Wissenschaftlers unwürdig ist, wird in der nachfolgenden Abbildung 2 entlarvt. Sie entspricht der Abbildung 14 aus dem Buch „Unerwünschte Wahrheiten“ von Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning (9) und zeigt beispielhaft, wie man durch Dehnung oder Stauchung der Skala den jeweils gewünschten Eindruck erwecken kann. Das gut skalierte Diagramm (obere Grafik der Abbildung 2) zeigt den Anstieg der Sonnenaktivität (rote Kurve) von 1910 bis etwa 1955, der mit einem Anstieg der globalen Temperatur (graue Kurve) einherging. Danach verringerte sich die Aktivität der Sonne bis 1965, was mit einem Abfall der globalen Temperaturen einherging. Danach stieg die Sonnenaktivität bis 1980 wieder an und blieb bis 1995 auf diesem erhöhten Niveau. Parallel hierzu stieg auch die globale Temperatur an.

Dieselben Daten sind in der mittleren Grafik der Abbildung 2 in eine ungeeignete (gestauchte) Skala der Sonnenaktivität eingetragen. Bei dieser Skala sieht es so aus, als ob sich die Sonnenaktivität von 1910 bis 2010 nicht verändert hätte. Mit dieser ungeeigneten Skala versucht Harald Lesch seit Jahren den Einfluss der Sonne auf die globale Temperatur klein zu reden.

Abb. 2: Entwicklung der globalen Temperatur (grau) des CO2 (blau) und der Sonnenaktivität (rot) während der vergangenen 100 Jahre. Diagramm aus (9)

Würde man die CO2-Konzentration in eine gestauchte Skala eintragen, dann sähe es so aus, als ob sich die CO2-Konzentrationen der Erdatmosphäre von 1900 bis 2020 überhaupt nicht verändert hätten (untere Grafik der Abb. 2). Und solche Tricksereien nennt Harald Lesch „sauberes wissenschaftliches Arbeiten“!!!“

„Natürlich ist das kein Versuch zum Treibhauseffekt, denn in dieser kurzen Zeit enthält die Dose noch gar kein CO2, egal ob beim Schlaucheinlass eine Öffnung für den Überdruck ist oder nicht. Nach einigen Sekunden ist nämlich noch alles im Erlenmeyerkolben entstandene CO2 Gas in diesem drin, das meiste sogar noch in der wässrigen Flüssigkeit H20. Sicher ist nur eins, sollte der Einlass Schlauch-Dose luftdicht sein, d.h. mit einem Stopfen abgedichtet, dann verlässt das im Versuch entstehende CO2 den Erlenmeyerkolben überhaupt nicht, da es durch den zunehmenden Überdruck in der Dose daran gehindert würde. Sollte aber die Luft in der Dose entweichen können, dann dauert es einige Minuten bis CO2 in die Dose kommt, weil CO2 schwerer ist als Luft und zuerst die Luftmenge im Erlenmeyerkolben und im Zuführschlauch verdrängen muss. Der Versuch hat überhaupt nichts mit einem CO2-Treishauseffekt zu tun. Der komplizierte Aufbau wird nur gewählt, um die Beobachter zu verwirren.“

„Die Frage nach dem Wärmeeintrag durch CO2 in die Atmosphäre ist letztlich die falsche Frage. Wie „warm“ es in der Atmosphäre ist, ist doch vielmehr die Frage nach dem Wärmeaustrag aus der Atmosphäre (10 – 12). Vielleicht könnte Herr Lesch doch einmal die Frage beantworten, wie denn die wie auch immer in die Atmosphäre gelangte Wärme aus dieser wieder verschwindet. Denn eine weitere Zufuhr von Wärme in die Atmosphäre z.B. durch Absorption von IR-Strahlung würde bei fehlender Abfuhr zu immer mehr Wärme und damit zu stetig weiter steigenden Temperaturen führen.“

„Harald Lesch präsentierte das nachfolgende Schema von der Erdatmosphäre (Abbildung 3). Mich wundert dabei, was er unter der Doppelschicht versteht, welche in seiner Abbildung die Erdatmosphäre zum Weltall hin begrenzt. Anscheinend ist Lesch der Meinung, unsere Atmosphäre sei von einer Trennschicht umgeben (aus CO2 oder aus was?), denn seine Dose, welche die Erdatmosphäre repräsentieren soll, stellt ein geschlossenes System dar. Für den Fall, dass es sich unter Klima-Alarmisten noch nicht herumgesprochen haben soll: Die Erdatmosphäre ist zum Weltraum hin offen!“

Abb. 3: Screenshot aus der Terra-X Sendung vom 18.10.2020 im ZDF

Bereits der Bericht des Weltklimarats IPCC von 2001 besagt „Das Klimasystem ist ein gekoppeltes, nichtlineares chaotisches System. Daher ist die langfristige Vorhersage zukünftiger Klimazustände nicht möglich“ (13). Ein solches System entzieht sich nämlich in seiner Gesamtheit jeder mathematischen Behandlung, jeder Modellierung und jedem terrestrischen Laborexperiment.“

Solch manipulative Beiträge des ZDF verletzen den Staatsvertrag. Lesch ist auch noch der Berater von BMP Söder! Schon der letzte Fernsehbeitrag von Lesch war ein Verstoß gegen den Staatsvertrag. Die Politiker, fehlinformiert von den Leschs et al., rasen mit Höchstgeschwindigkeit in den wirtschaftlichen Abgrund!“

CO2 erhöht die atmosphärische Strahlung bei klarem, kaltem Himmel aber unter tiefen, warmen Wolken hat CO2 so gut wie keine Wirkung mehr. Diese Erkenntnis hat mich zum Klima-Skeptiker gemacht, denn die Alarmisten ignorieren, dass die CO2-Wirkung überlagert ist von vielen weiteren IR-aktiven Komponenten der Atmosphäre, wie Wasserdampf, Wolken und Aerosolen, was die CO2-Bedeutung erheblich reduziert. Wenn es gelingt, solche Untersuchungen mit CO2-Konzentrationen bei 400 und 800 ppm durchzuführen, erst dann wäre ein praktischer Nachweis für was auch immer realisierbar. Solange aber Flaschengase (komprimiert!) in relativ kleinen Apparaturen eingeleitet werden, ohne die Gase zu temperieren, lassen sich mit den besten Thermometern (es läuft ja letztlich alles auf Temperaturen oder „Anomalien“ hinaus…) keine eindeutig zuordenbaren Effekte nachweisen.“

Schuster bleib bei deinem Leisten” müsste man sagen, wenn man den Flop in Terra X vom 18.10. mit dem CO2 Experiment bewerten sollte. Als Astrophysiker sollte Lesch nicht den Meteorologen spielen, denn bei besagtem Experiment war physikalisch / chemisch fast alles falsch und entbehrt jeglicher ernsthaften Wissenschaft. Erschreckend für mich ist aber, wie Lesch und das ZDF mit solchen Falschinformationen die Bevölkerung verwirren und zu erziehen versuchen. Dies ist eine echte Gefahr.“

Lieber Herr Kollege Lesch, wie wäre es, wenn Sie Ihre Publikumswirksamkeit einmal dazu verwenden würden, in einer neuen Folge von Terra-X einige der größten und folgeträchtigsten Irrtümer der Klima-Alarmisten aufzuklären, denn:

  1. Die Erde ist kein Treibhaus, denn Treibhäuser sind geschlossene Systeme, wohingegen die Erdatmosphäre zum Weltraum hin offen ist.
  2. Entgegen der medialen Behauptungen hat die Erhöhung der CO2-Konzentrationen von 0,03 auf 0,04% seit Beginn der Industrialisierung nachweislich der Natur, der Landwirtschaft und der Welternährungssicherheit gut getan. Dies ist leicht ersichtlich aus den in diesem populärwissenschaftlichen Artikel verlinkten Publikationen (14).
  3. Ohne CO2 wäre die Entstehung des Lebens vor etwa 4 Milliarden Jahren nicht möglich gewesen, denn von allen auf der Erde verfügbaren Elementen wie Sonne, Wasser, Mineralstoffe, Stickstoff, Sauerstoff und CO2 hat nur das CO2 den zur Entstehung von Leben notwendigen Kohlenstoff (C) im Molekül.
  4. Eine totale Entfernung von CO2 aus der Luft führt zum sofortigen Absterben allen Lebens auf der Erde, denn für die Photosynthese der Pflanzen, von denen sich Mensch und Tier ernähren, ist CO2 essentiell und kann durch keinen anderen Kohlenstoff-haltigen Stoff ersetzt werden.

Der mit falschen Angaben am Nasenring durch die Manege gezogene deutsche Steuerzahler, dem in Bezug auf Klimawandel und Energiewende bisher Milliarden von Euro Zahlungen aufgezwungen wurden und weitere Zahlungen über hunderte von Milliarden Euro noch aufgezwungen werden sollen, würde Ihnen eine solche aufklärende Sendung danken.“

Übrigens, falls auch Sie die Meinung vertreten sollten, 97% der Wissenschaftler seien sich einig, dass der Mensch, bzw. das vom Menschen emittierte CO2 Schuld sei an der derzeitigen Klimaerwärmung, dann lesen Sie mal die Namen der über 40.000 (vierzigtausend) Wissenschaftler, die anderer Meinung sind und die diese in Form von Petitionen ihren jeweiligen Regierungen gegenüber ausgedrückt haben (15, 16).

Sie – lieber Herr Kollege Lesch – sollten mal Ihre eigenen Worte überdenken und danach handeln: Wenn Menschen Zweifel haben, dann sollen sie Fragen stellen, aber dann müssen sie auch akzeptieren, dass die Wissenschaften Antworten darauf haben“.

Dirk Steffens fragte Sie am Ende der Terra-X Sendung: Was machen wir jetzt?“ und Sie antworteten: „Sauber wissenschaftlich arbeiten!“ Die Fachwelt wünscht Ihnen hierzu alles Gute. Es wurde aber auch Zeit mit Ihrer neuen Erkenntnis!

In diesem Punkt sind wir übrigens der Meinung, dass Sie öfter Videos drehen sollten, in welchen Sie vergleichen, wie maßgeblich sich Ihre Standpunkte zum Klimawandel zwischen 2001 und 2015 geändert haben (17).

Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Prof. Dr. rer. nat. Klaus-Dieter Döhler, Prof. Dr. rer. nat. Hans-Peter Bär, Prof. Dr. phil. nat. Volker Blüm, Dipl. Phys. Dieter Böhme, Dr. phil. Helmut Böttiger, Dr. agr. Arthur Chudy, Werner Eisenkopf, Dr. rer. nat. Siegfried Dittrich, Dr. sc. agr. Albrecht Glatzle, Otto Hahn, Prof. Dr. agr. habil.  Dr. h. c. Martin Körschens, Dr. agr. et Dr. rer. pol. Karlheinz Marquardt, Jutta Heinze, Hartmut Hühne, Prof. Dr. Wolfgang Merbach, Dr. rer. nat. Werner Ockels, Dr. Helmut Roewer, Dr. rer. nat. Gerhard Stehlik, Dr. habil. Lothar Suntheim, Dr. rer. oec., Ing. Dietmar Ufer, Petra Vooth.

  1. https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/ein-fall-fuer-lesch-und-steffens-108.html
  2. https://www.youtube.com/watch?v=lORAR1nvfjs
  3. https://www.youtube.com/watch?v=3v-w8Cyfoq8
  4. https://wattsupwiththat.com/2011/10/18/replicating-al-gores-climate-101-video-experiment-shows-that-his-high-school-physics-could-never-work-as-advertised/?cn-reloaded=1
  5. https://www.eike-klima-energie.eu/2017/02/04/10-ikek-prof-em-jan-erik-solheim-start-des-zweitaegigen-al-gore-experiments/
  6. https://www.eike-klima-energie.eu/2020/06/28/experimentelle-ueberpruefung-des-co2-treibhauseffektes-die-falschen-klima-propheten/
  7. http://menschliches-handeln.de/pdf/Klimawandel_Langfassung.pdf, S. 91,98
  8. https://klimawandel-schule.de/klimakoffer/
  9. https://unerwuenschte-wahrheiten.de/
  10. http://real-planet.eu/treibhausgas.html
  11. http://real-planet.eu/wspeicher.html
  12. http://real-planet.eu/wasserstoffjet.html
  13. IPCC TAR WG1, Working Group I: The Scientific Basis
  14. https://chaco40.com/2019/08/no-demonizar-el-nutriente-esencial-para-la-vida-el-co2/
  15. https://www.sonic-umwelttechnik.de/klarsicht/klarsicht_information_nummer_1.pdf  
  16. https://clintel.nl/wp-content/uploads/2019/10/European-Climate-Declaration-Oslo-18-October-2019.pdf
  17. https://www.youtube.com/watch?v=RrNLNpOdmbA

Hier das vollständige PDF:

offener Brief an Prof. Dr. Harald Lesch – Terra-X..ZDF

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45 Kommentare

  1. Man muss kein Professor sein und kein Experiment durchführen , um festzustellen, dass eine Veränderung des CO² Gehalts in der Atmosphäre bei diesen Kleinstmengen (0,04%) keinerlei Temperatur-Veränderungen verursachen kann !

  2. „…Die Politiker, fehlinformiert von den Leschs et al., rasen mit Höchstgeschwindigkeit in den wirtschaftlichen Abgrund!“

    Das stimmt nur teilweise. Die Politiker a) stellen sich selbstverständlich diejenigen zur Seite, die b) bereitwillig gerne das verkünden, was c) die Politiker durchsetzen wollen.

    Es gibt somit keine zufälligen Umwege in den Abgrund. Ergo… – Bürger! Denk! Mal!

  3. Hat jemand – es befinden sich Kollegen von Lesch unter den Verfassern – den Brief an Lesch persönlich geschickt mit der ausdrücklichen Bitte um Antwort? Wäre interessant.

    Kann dann auch in der Rubrik „Um Antwort wird gebeten“ auf dem Kalte-Sonne-Blog gelistet werden.

  4. Komischerweise fällt mir gerade ein Zitat von Bertolt Brecht ein, aus seinem Buch „Leben des Galilei“

    „Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Wer die Wahrheit kennt und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.“

  5. Dirk Steffens fragte Sie am Ende der Terra-X Sendung: Was machen wir jetzt?“ und Sie antworteten: „Sauber wissenschaftlich arbeiten!“

    Herr Lesch wird das Experiment nicht mit Argon oder anderen IR-inaktiven-Edelgasen durchführen und auch nicht antworten.

    Dazu ist das Klimageschäft und sein Ruhm, der damit einhergeht zu einträglich.

     

  6. Als Herr Plöger im April letzten Jahres die Zuschauer in der Sendung „Ihre Meinung“ im WDR bezüglich der globalen Durchschnittstemperatur belog, hat der Sender seine schützende Hand über ihn gehalten. Und auch diesmal wird einfach nichts passieren, da bin ich mir sehr sicher – und Herr Lesch wohl auch!

     

  7. Die Sendung ist doppelt manipulativ. Sie hat als einzigen Zweck, Zweifler am „menschgemachten Klimawandel“ in die Kategorie Verschwörungstheorie à la „Flatearther“ einzureihen.

    Dazu dient das ausgiebige Vorgeplänkel, um dann mit einem hanebüchenen, weil total simpel dargestellten „Versuch“, den Treibhauseffekt „zu beweisen“. Wäre so ein „Beweis“ stichhaltig, gäbe es keine Skeptiker, weil dann wäre die Argumentation physikalisch konsistent und wasserdicht, davon kann aber weit und breit keine Rede sein.

    Trotzdem hat die Sendung ihr Ziel vermutlich erreicht. Es darf angenommen werden, daß ein Großteil der Zuseher der gelegten Fährte folgen und sich der Meinung anschließen, Skeptiker seien Verschwörungstheoretiker ohne konkret nachvollziehbare Argumentation.

    Dieser Fernsehsender muß eben für die Bequemlichkeit, über automatisch und per Verordnung bereitgestellte Mittel üppig finanziert zu werden, entsprechende „Gegenleistungen“ bringen, und das geschieht fast täglich. Sowas nennt man auch „staatlich gelenkte Gehirnwäsche“.

  8. Wie hätte ein wissenschaftler Versuch zum CO2-Treibhauseffekt ausgesehen? Man bräuchte keine Lampe und auch keine Nebenreaktion zur Erzeugung von CO2. Das dient nur der Ablenkung durch Unübersichtlichkeit und gaukelt Wissenschaftlichkeit vor. Ähnlich wie ein Zauberer auf der Bühne….Man braucht 2 gleiche Blechdosen, beiden an den Enden mit artgleichen Folien verschlossen. Beide Dosen haben 2 Löcher, eins für ein Digitalthermometer und das andere zum Druckausgleich. In der einen Dose befindet sich Luft mit 400 ppm, in die andere wird durch das Loch von oben Ausatmungsluft mit 4% CO2 eingeblasen, wobei die in der Dose befindliche Normalluft zunehmend entweicht. Natürlich steigt beim Einblasen nicht nur der CO2-Anteil, sondern auch die Temperatur  aufgrund der wärmeren Atemluft. Nun überläßt man die beiden Behälter der IR-Umgebungsstrahlung der Hausmauer, des Bodens. Sollte es einen CO2-THE geben, dann würde die Dose mit der 4%-Ausatmungsluft immer wärmer bleiben als die Dose mit 400 ppm-Normalluft. Da ich ähnliche Versuch über ein Jahr zu allen Jahreszeiten, bei Sonne und im Schatten durchgeführt habe, kann ich verkünden: Es gab niemals einen Temperaturunterschied. Egal ob 4% CO2, ob 40% CO2 im Vergleich zu 400 ppm CO2. Entweder gibt es den CO2-THE nicht oder die Erwärmung ist mit 400 ppm bereits gesättigt. Mit einer zusätzlichen IR-Lampe schleichen sich Fehlermessungen ein, da der Sensor des Thermometers direkt angestrahlt wird. Da man bei einem wissenschaftlichen Versuch aber die Anordnungen vertauschen muss erhält man: meistens sind die beiden Vergleichsbehälter gleich, mal bleibt er CO2-Behälter wärmer, mal der 400 ppm Luftbehälter. Aber nach einigen Sekunden bereits den Versuch abbrechen, geht gar nicht.

  9. Die CO2-Frage, ist die Frage, wie beeinflusst mehr CO2 in der Luft die Temperatur überall und jederzeit. Wer diese einfache Frage an die Physikalische Chemie mit Wetter und Klima, statt mit Thermometer und Uhr zur Zeitmessung beantworten will, liegt a priori falsch.

    Thermometer und Zeitmessung zeigen, die Atmosphäre ist das Kühlhaus, Wasser und Land sind die Treibhäuser der Erde. Und ganz wichtig,  Städte mit ihrem viele Glas sind die heißen Nadeln im Fleisch der Erde.

  10. Was mich wundert: Kein Kommentator geht darauf ein, dass die spezifische Wärmekapazität von Luft bei weitem größer ist als die von Co2.

    Das muss sich vor allem im Anfangsstadium des Versuchs auswirken.

  11. Dieser versuch mit dem CO2 ist wohl nicht das einzige vollverblödete in dieser Sendung.

    Der Versuch zur Erdkrümmung steht dem in Dämlichkeit nichts nach.

    Jeder Weiß, dass Wasser immer in Waage ist, und das macht man sich ja auch, z.B. beim Bau, zu Nutze. Global mag sich dass etwas anders Verhalte, wie bei Weltmeeren oder sehr sehr großen Seen und ist wohl der Erdanziehungskraft geschuldet. Aber dass sich auf einer Teststrecke von wenigen 100m eine Krümmung, und noch dazu von mehreren cm, nachweisen lässt, wage ich zu bezweifeln. Hinzu kommt, dass auch der kleinste Wellengang das Boot permanent steigen und sinken lässt, und somit eine zuverlässige punktierung auf der Testfäche überhaupt nicht möglich ist. Ich bin kein Wissenschaftler und bin Naturwissenschaftlich auch nicht besonders begabt, aber eine normale Schulbildung und etwas Allgemeinwissen sollten einem sagen, dass dieser Versuch Blödsinn ist. Sebstverständlich ohne in Zweifel zu stellen, dass die Erde eine Kugel ist. Am ärgerlichsten ist, dass ich und viele Millionen Andere Gebührenzahler dazu gezwungen werden diesen Mist zu finanzieren .

     

     

    • Die Abweichungvon der geraden Linie infolge der Erdkrümmung beträgt bei einem  Abstand von 1000 Metern zwischen zwei Punkten 78 Millimeter. Da gibt es nichts zu manipulieren oder zu schummeln,  das kann man ganz einfach berechnen.  Und sogar mit der Technik des 20. Jahrhunderts schon messen.

      • SOOO isses!!!

        Ich erinnere mich an die „Fangfrage“ eines Lehrers vor 50 Jahren bezüglich zweier gleicher bodenflächengleicher (grundrißgleicher) mehrstöckiger Häuser, eins auf der Erde, das andere auf dem Mond (mit senkrechten Wänden…) bezüglich der Größe der Dachflächen bei einem Flachdach ……..

  12. Das schöne Bonmot über die unterschiedlichen  Befindlichkeiten von theoretischen und experimentellen Physikern passt hier besondern gut im zweiten Teil:

    “ Wenn ein Theoretiker eine Hypothese aufstellt, glaubt niemand daran, außer ihm selbst.

    Wenn einer ein Experiment vorführt, glauben ihm alle, außer ihm selbst.“ Gelle,Herr Lesch?

     

  13. Für „Kohle“ macht Herr Lesch anscheinend alles, was bei den ÖR mit der richtigen Haltung nicht allzu schwierig ist. Mein Tip an Herrn Lesch: mit Ihren „Experimenten“ können Sie doch in den Casinos Las Vegas viel mehr verdienen und schädigen nicht den  noch guten Ruf der verbliebenen Wissenschaft! Allerdings müssten Ihre Zauberkunststücke noch etwas intelligenter gestaltet werden!

  14. Diese Sendung habe ich auch gesehen und es war kurz gesagt eine einzige Peinlichkeit. Alle Themen wurden oberflächlich behandelt, man spürte, wie der Boulevardjournalismus im Vordergrund stand. Das Dirk Steffens von Technik und Wissenschaft keine Ahnung hat, war ja allgemein bekannt, das aber der Lesch sich für so einen billigen Klamauk hergibt, ist eine neue Dimension. Was sagt eigentlich seine Uni dazu? Fakt ist, dass hier wahrscheinlich die geringere Wärmeleitfähigkeit von CO2 die Temperaturerhöhung ausgemacht hat, das Experiment war aber so kurz und primitiv ohne jegliche definierte Bedingung ausgeführt, dass es vom Zuschauer nur schwer verstanden werden konnte. Vielleicht war das aber auch so gewollt. Ich habe mir auch überlegt, dagegen Einspruch zu erheben, aber vom ZDF habe ich noch nie eine vernünftige, auf Fakten basierte Antwort erhalten, daher verzichtete ich darauf. Die Überschrift dieser Sendung, „Streiten für die Wahrheit“ war eine Verhöhnung des Zuschauers.

    • Richtig. Kein Lesch der Welt vermag im „Labor“ die hochkomplexe Erdatmosphäre nachzubauen. Daher sind die Folgerungen daraus nichtig. Denken vor dem Experiment hilft.

      Auch in der Wirtschaftswissenschaft spielen einige gern mit primitiven Laborversuchen, die aber nicht einfach so auf die Realität übertragbar sind.

      Alles nur Show(s).

      • Herr Kegelmann, wir sind uns einig. Bei dem Versuch wurde überhaupt kein Treibhauseffekt überprüft. Es war ein Versuch zur Reißfestigkeit der Plastikfolie, die an den beiden Enden der Dose mit einem Gummi festgemacht war und die Blechdose verschlossen hatte.  Oder auch ein Versuch zur Qualität des Gummis. Nur aus diesem Grund wurde der Versuch auch nach wenigen Sekunden abgebrochen. Wäre aus dem in einem Erlenmeyer durchgeführten Nebenversuch in dieser kurzen Zeit bereits CO2 in die Dose rübergekommen, dann wäre es kälter geworden, da es sich um eine endotherme Reaktions handelt.       Man kann den Nebenversuch zur CO2-Erzeugung selbst in einem 250 ml Trinkbecher zuhause durchführen: Digitalthermometer rein, 10g Natron+10g Zitronensäure mischen + 25 ml Wasser dazu: es sprudelt, dabei sinkt die Temperatur auf 5 C. Das ausgasende CO2 ist kalt und schwer und verbleibt im 13 cm hohen Trinkbecher, bzw. beim Leschversuch im 18cm hohen Erlenmeyerkolben.  Es verdrängt lediglich die Luft. Das können Sie mit einer brennenden Kerze am oberen Rand des Trinkbechers testen. Die Flamme geht nicht aus.

  15. Das alles kann man den Deutschen leicht weismachen, die fast alle in Physik und Chemie nicht aufgepasst haben, aber alle Schiller Verse rezitieren können …

  16. Danke für den Offenen Brief, den Sie Gott sei Dank dieser tief gesunkenen, dunkelgrünen Medienkatastrophe, Esoteriker und Söder-„Berater“ namens Lesch auch zugestellt haben. Dank Lesch, Quatschning und Krampfert weiß ich inzwischen, welch armselige Dünnbrettbohrer heute Hochschulprofessor sein dürfen, wenn nur das rotgrüne Klima-Credo stimmt.

    Ich habe diesen erbärmlichen Lesch-Versuch nicht selbst gesehen. Weil ich bei Terra X blitzartig  aus- oder umschalte, damit mir ein gewisser Allround- und Dummschwätzer erspart bleiben. Ob ein Lesch heute noch Studenten ausbildet? Wenn ja, armes Deutschland! Ein Lehrstuhl, der im Physikpraktikum mit unphysikalischen Versuchen hantiert – wahrscheinlich für angehende Klimaforscher der Renner! Von der Astrophysik über Theologie zu Esotherik und Klimamärchen – wie wäre es zukünftig mit Lesch, dem Münchhausen und Voodoo-Priester?

    Bleibt als Einziges zu seiner Ehrenrettung: Man stelle sich vor, er hätte die CO2-Temperaturunwirksamkeit bewiesen, was bei einem seriösen Experiment unter Laborbedingungen immer herauskommen muss (was allerdings nicht auf die reale Atmosphäre übertragbar ist). Er wäre dann seinen Vertrag bei Staatsfunk los und seine „Freunde“ im PIK würden ein Liquidierungskommando losschicken…

    Wer es immer noch nicht begriffen hat, es geht hier um Klimareligion und nichts anderes! Da sind selbst gezinkte „Beweise“ höchst willkommen. Und dann noch ein „Experte“ wie Lesch in der Bütt, da ist doch wieder jeder vom „menschgemachten Klimawandel“ überzeugt…

  17. Bleibt die Frage nach dem Motiv von H. Lesch. Was bewegt den Mann zu diesem Betrug? Die Frage habe ich mir schon oft gestellt….

  18. Es wäre ein Schritt in die richtige Richtung, Herrn Lesch zunächst nicht weiterhin unter Wis-senschaftlern als Kollegen einzustufen. Herr Lesch gehört zu denjenigen Leuten, die sich einen gefestigten Zugang zu den Medien verschafft haben und sich dies mit allerlei Darstel-lungen gut honorieren lassen. Fälschlicherweise werden diese Darstellungen unter Wissen-schaft eingeordnet und auch als solche einem breiten Publikum verkauft, weil Herr Lesch zweifelsohne einmal seine Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten nachgewiesen hat. Herr Lesch glaubt offensichtlich, dass er mit diesem einmaligen Befähigungsnachweis nun alles, was ihm erhebliche Einkünfte bei den Medien gestattet, ex cathedra als Wissenschaft verkaufen kann.

    Tatsächlich erregt er dabei bei sehr vielen Zuhörern und Zuschauern, die nicht die Grund-prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens kennen und auch nicht kennen müssen, den Irrtum, dass Herr Lesch grundsätzlich als Wissenschaftler spricht und das Dargestellte des „Professors“ daher nur richtig sein kann. Herr Lesch missbraucht die ihm einmal verliehene Doktorwürde und den ihm verliehenen Titel „Professor“ auch und überwiegend inzwischen für die Darstellung solcher Arbeiten, bei denen er bei ihrer Erstellung niemals wissenschaftlichen Prinzipien gefolgt ist und die diesen auch nicht standhalten. Sein Motto ist in etwa so: „Wenn der in den Medien bekannte Professor Lesch das sagt, dann muss es für die Mehrheit richtig sein“. Wem er damit wirklich dienen will, ist allein sein Geheimnis, mit Sicherheit nicht der Wissenschaft.

    Im Ergebnis verschafft er sich durch die Honorierung unwissenschaftlicher und  falscher Darstellungen bei öffentlich rechtlichen Anstalten einen erheblichen, inzwischen sogar dau-erhaften Vermögensvorteil durch das Verbreiten solcher Darstellungen, die wissenschaftlichen Anforderungen nicht gerecht werden. Ich verweise hier einfach einmal auf die Verfäl-schung eines in WIKIPEDIA veröffentlichten Diagramms unter der Bezeichnung „Beitrag zum Klimawandel“, wo er in seiner Fälschung die ursprüngliche Zeitachse von 1900 bis 1990 einfach mit den identischen Grafiken auf 1900 bis 2015 verändert. In der Eile, die dem Ver-dienst des leichten Geldes geschuldet ist, macht er sich nicht einmal mehr die Mühe, den dort verkürzten Zeitabschnitt 1980 bis 2015 (35 Jahre statt 40 Jahre) entsprechend der Skalierung anzupassen. Dazu zeigt der andere Schrifttyp der Zeitachse eindeutig die Manipulation, es war zu lästig, die Verfälschung wenigstens in der Darstellung zu optimieren. Auch das folgt dem Prinzip: Wenn der Lesch das sagt und zeigt, muss es ja stimmen.

    Der eigene Vermögensvorteil ist dabei ja nur die eine Sache, durch die Unterdrückung wahrer Tatsachen schädigt er gleichzeitig viele Menschen, die z. B. demnächst eine zusätzliche CO2-Steuer bezahlen müssen, wodurch ihr Vermögen beschädigt wird.

    Es lohnt sich allemal, diese Ausführungen mit den gewählten Termini, einmal mit § 263 des Strafgesetzbuches abzugleichen. Das mindeste, was dabei herauskommt, ist, dass Herr Lesch unter Wissenschaftlern alles andere als ein Kollege ist. Vielleicht tut sich auch ein neues Feld für VroniPlag auf.

  19. Diese „Lex Lesch“ ist ein extremer Fall der massenhaften Abdankung des „anthropogenen Denkens“ an die selbsternannte Autorität. Wenn diese globale Farce nicht abgebaut wird, wird sie nicht gut enden. Explizit für Herrn Lesch – Auszug aus einer Physik Dissertation Note 2;  Der thermische Energiefluss in der Troposphäre ist die Bestimmungsgröße der globalen Lufttemperatur. Die Unsicherheit des simulierten thermischen Energieflusses in der Troposphäre führt zu einer Unsicherheit der projizierten Lufttemperatur. Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik, das Entropie Gesetz, besagt nun, dass die Entropie in einem abgeschlossenen System niemals abnehmen wird, da selbst im nur theoretisch erreichbaren Idealfall einer vollkommenen Energienutzung die Entropie konstant bleibt, in jedem real zu beobachtenden Fall jedoch „Verluste“ zu beobachten sind. Diese Verluste verursachen eine Zunahme der Entropie. An dieser Stelle muss ich noch anmerken, dass ein abgeschlossenes System streng genommen eine theoretische Idealisierung darstellt. In der Realität lässt sich nur das Universum als abgeschlossenes System ansehen. Die Entropie nimmt demnach immer zu oder bleibt konstant. Damit wird in die Physik geschlossener Systeme ein Zeitpfeil eingeführt, denn bei wachsender Entropie sind thermodynamische Prozesse in geschlossenen Systemen unumkehrbar (oder irreversibel). Wie gliedert sich die Klassische Thermodynamik;

    Abgeschlossenes System – kein Masse-und kein Energieaustausch

    Geschlossenes System – kein Masse- aber Energieaustausch

    Offenes System – Masse – und Energieaustausch.
    „Ich glaube, dass dem Gesetz von dem ständigen Wachsen der Entropie – dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik – die erste Stelle unter den Naturgesetzen gebührt. Wenn jemand Sie darauf hinweist, dass die von Ihnen bevorzugte Theorie des Universums den Maxwellschen Gleichungen widerspricht – nun, Sie können sagen, um so schlimmer für die Maxwellschen Gleichungen. Wenn es sich herausstellt, dass sie mit der Beobachtung unvereinbar ist – gut, auch Klimamodellierer pfuschen nicht immer – aber immer öfter. „Aber wenn Ihre Theorie gegen den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik verstößt, dann ist alle Hoffnung vergebens. Dann bleibt ihr nichts mehr übrig, als in tiefster Demut in der Versenkung zu verschwinden.“

  20. Ja, Professor Lesch; nur mit solchen sauberen wissenschaftlichen Arbeiten lassen sich auch Kohlendioxidmoleküle leichter verbiegen … Die NASA wird sich freuen!

  21. Zur Ergaenzung,

    Der Kontrolversuch sollte einmal mit purem Stickstoff gemacht werden und mit normaler Luft verglichen werden.

    Desweiteren braucht man keine Infrarotlampe, da die Bodenstrahlung schon Infrarot enthaelt und die Behauptung des THE ist, das das CO2 diese Strahlung absorbiert und die Luft damit erwaermt.

    Der Test sollte entsprechend geeichte und sensible Thermometer benutzen um sicher zu gehen das man unter diesen realistischen Bedingungen etwas misst.

     

     

    • So ist es Herr Schulz, man braucht überhaupt keine Infrarotlampe, auch diese dient der Ablenkung und gaukelt Wissenschaftlichkeit vor.  Im Text wurde leider nicht angesprochen, dass die CO2-Erzeugung extern über eine endotherme Reaktion von Zitronensäure mit Natron in einem Erlenmeyerkolbe erfolgte. Bei diesem Versuch kühlt das Reaktionsgemisch von 20 C auf 5 C ab. Wäre also das kalte CO2 tatsächlich über den Verbindungsschlauch in der Blechdose=Erde angekommen, dann wären die Temperaturen zu Beginn deutlich gefallen und nicht gestiegen.

  22. Harald Lesch ist schon lange kein seriöser Wissenschaftler mehr, falls er es je gewesen ist, und als (wahrscheinlicher) Narziss benötigt er eben zwingend „Anerkennung“. So ist es logisch, dass er mit der von ihm verbreiteten Pseudowissenschaft in Kooperation mit den Medien, deren Wahrheitsliebe ich nicht weiter kommentieren möchte, aktivistisch auftritt. Ich betrachte Harald Lesch als ein abschreckendes Beispiel für einen „Professor“, weil er noch NIE eine originelle neue Idee hatte und auf welchen Wegen auch immer „Professor“ wurde. Das zeigt sich deutlich in ISI Web of Science, wo Lesch als „unter ferner liefen“ einzuordnen ist. Tröstlich ist, dass der überwiegende Teil der Professor(inn)en anständige Arbeit leistet, leider sind es die Scharlatane, die sich der Politik anbiedern, und dann die Rolle eines „porte-parole“ übernehmen. Davon gibt es überall sehr viele Leute. Für das Land ist es eine Katastrophe, aber wenn die Leute sich von der Politik der Altparteien und den Medien immer und immer wieder beeinflussen lassen, kann man dagegen wenig tun.

    Sollten die Amis Biden zum Präsidenten wählen, brechen bei uns alle grün-linken Dämme, in einer Quasi-DDR leben wir seit „Corona“ sowieso schon. Aber wer so was sagt ist natürlich ein Nazi. „Haltet den Nazi, schreien die Nazis!“

    • „Harald Lesch ist schon lange kein seriöser Wissenschaftler mehr, falls er es je gewesen ist, und als (wahrscheinlicher) Narziss benötigt er eben zwingend „Anerkennung“. “

      So ist es. Als Kind hat er da vermutlich Defizite gehabt, die er jetzt ausgleicht.

  23. Hier wird klar, was Experten sind. Namentlich (meist) nicht erwähnte – vielleicht auch Professoren – Personen, welche von den Steuerzahlern finanziert werden, von den MSM auf ein höheres Niveau gehoben werden um das Volk nieder zu reden. Es fehlt nur noch, das es im Sinne „der guten Sache“ geschieht. Wissenschaft ist nur noch ein Zauberwort um öffentlich lügen zu können und dabei von der Politik gedeckt wird.

  24. Natron + Zitronensäure + Wasser ist eine exotherme Reaktion, d.h. je mehr „heißes“ CO2 einströmt, desto wärmer wird es. Man hätte auch die Lampe ausschalten können und den gleichen Effekt erzielt.

    • Herr Kahle, das dachte ich zuerst auch, bis ich den Versuch zuhause selbst durchgeführt habe und merkte, dass es kälter wird. Dann hab ich mich im Internet auf die Suche gemacht. Warum der Versuch endotherm verläuft, ist allerdings schwer erklärbar.

      • „Warum der Versuch endotherm verläuft, ist allerdings schwer erklärbar.“

        Da der Versuch mit kristallinem Natron und kristalliner Zitronensäure durchgeführt wurde, dürfte eine wesentliche Ursache für die gemessene Abkühlung der Energieverbrauch zur Lösung dieser kristallinen Stoffe sein. Mal so aus dem Hut.

        Die Reaktion selbst ist noch mal ne andere Geschichte.

        • Herr Müller, das ist sicher richtig, was Sie so fürs erste schreiben, erklärt aber nicht die gesamte Abkühlung von 20 C auf 5 C im Erlenmeyerkolben. Dieses Problem „endotherm“ ist für den Versuch auch nicht relevant. Relevant ist vielmehr, dass CO2 bereits schwerer ist als Luft und kaltes CO2 noch viel schwerer, es verläßt den 250ml Erlenmeyerkolben auch nicht, wenn der Erlenmeyer oben offen ist. Es wird nur Luft nach oben gedrückt.

        • Und auch nicht vergessen sollte man, dass durch das Sprudeln es zu einer signifikanten Vergrößerung der Flüssigkeitsoberfläche kommt, was wiederum eine erhöhte Verdunstung mit entspr. Abkühlung zur Folge hat.

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