Gibt es Klima­sprünge, und was sagen sie uns über den Klima­wandel?

Auf dem Sprung: So schnell, wie dieser Bläuling starten kann, ändert sich das Klima zwar nicht – aber auch da bleibt niemals alles konstant. Foto: Stefan Kämpfe

Stefan Kämpfe, Josef Kowatsch
Kohlendioxid hält Winterschlaf und erklärt auch nicht die Temperaturentwicklung der anderen Jahreszeiten. Keine Treibhauswirkung nachweisbar.

Gibt es Klimasprünge in Deutschland? Diese sind aus klimatisch-statistischer Sicht strittig, und auch die folgende Arbeit kann diese Frage nicht abschließend klären. Doch ist der international übliche „CLINO“-Zeitraum von 30 Jahren keinesfalls der Weisheit letzter Schluss; manchmal können 25 oder aber 50 bis 80 Jahre aussagefähiger sein. Und beim Blick in die Geschichtsbücher fallen immer wieder die Schilderungen merklich wärmerer oder kälterer, mehrere Jahrzehnte langer Abschnitte auf, welche den Geschichtsschreibern schon vor der Erfindung des Thermometers eine Erwähnung wert waren. Sofern diese einen Zeitraum von ab etwa 25 Jahren aufwärts dauern, sind sie zumindest auch statistisch nicht gänzlich zu widerlegen und können das Gedächtnis und das Lebensgefühl einer ganzen Generation prägen. Bei der genauen Betrachtung der ab 1881 vorliegenden Deutschland-Temperaturmittel zeigt sich: Auch die jüngste Neuzeit hatte keinesfalls ein einheitliches, sich nur stetig erwärmendes Klima.

Die Temperaturaufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes beginnen im Jahre 1881. Die Jahreszeit Winter ergibt der arithmetische Mittelwert aus den Monaten Dezember/Januar/Februar, wobei der Dezember 1881 schon beim Winter 1882 mitgerechnet ist. Kein Klimawissenschaftler bestreitet den immerwährenden Klimawandel und die Klimaerwärmung der Neuzeit. Bestritten wird nur, dass dieser leichte Anstieg auf ein angebliches Treibhausgas CO2 zurückzuführen wäre. Dies wollen wir anhand der DWD-Daten zunächst bei der Jahreszeit Winter zeigen.

Grafik 1: Wir erkennen einen leichten Anstieg am Schluss der Grafik und eine leichte Temperaturdelle in den ersten 15 Jahren sowie zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Die „Kleine Eiszeit“ ging zwar um 1900 zu Ende; doch schon ohne Hervorhebung fallen dem aufmerksamen Betrachter das Fehlen sehr kalter Winter von etwa 1900 bis 1928, danach das Fehlen sehr milder und das Auftreten einiger extrem kalter zur Jahrhundertmitte, und am Ende ein markant höheres Temperaturniveau, auf.

Es lohnt sich durchaus, den Betrachtungszeitraum einmal anders zu wählen, denn schon seit dem späten 19. Jahrhundert steigen die CO2-Konzentrationen – aber die Wintertemperaturen reagierten darauf über mehr als einhundert Jahre gar nicht:

Grafik 2: Länger als 100 Jahre blieb die Jahreszeit Winter in Deutschland auf dem Niveau von 0°C, die Trendlinie ist eine Waagrechte und zugleich der Durchschnitt. Logischerweise wechselten wärmere und kältere Jahre ab, die sich bei 0°C im Schnitt dann wieder ausglichen. Man erkennt auch wieder die insgesamt wintermildere Periode mit geringeren Schwankungen von Winter zu Winter zwischen 1898 und 1928.

Ab 1988 erfolgte ein größerer plötzlicher Temperaturanstieg der Wintertemperaturen mit einem Temperatursprung in Deutschland. Die Winterklimaerwärmung, die unwissenschaftlich „Klimakatastrophe“ genannt wird, begann bei der Jahreszeit Winter also erst 1988. Das zeigt uns die nächste Grafik deutlicher.

Grafik 3a: Die drei Wintermonate D/J/F (Jahreszeit Winter) haben sich im Betrachtungszeitraum überhaupt nicht erwärmt. Die Trendlinie ist zugleich der Wintertemperaturdurchschnitt, beide Hälften des Betrachtungszeitraumes haben exakt den gleichen Schnitt von 1,5°C, auch wenn die Trendlinie bedingt durch den letzten milden Winter im Vergleich zu 1988 gering ansteigt. (eine Besonderheit der excel Berechnung)

Der eigentliche Unterschied beider Grafiken ist jedoch der plötzliche Temperatursprung von 1987 auf 1988 von 1,5 Grad auf ein höheres Niveau, auf diesem höheren Temperaturniveau verharrt der Winter bis heute. Deswegen legen wir beide Grafiken nebeneinander.

Grafik 3b: Der Temperatursprung wird auffällig, wenn man die beiden Grafiken nebeneinander betrachtet.

Aber war der von 1988 der einzige winterliche „Klimasprung“ seit 1881, und gab es in den übrigen Jahreszeiten auch Sprünge? Die nächsten Grafiken geben Aufschluss:

Grafik 4: Im Winter lassen sich seit 1882 drei Zeiträume erkennen, welche sich hinsichtlich ihres Wintermittels (rote Balken), ihrer Temperaturvariabilität (einfache Standardabweichung S) und ihrer Länge unterscheiden. Der Zeitraum vor 1898 ist für eine Bewertung zu kurz, war aber kälter. Der Zeitraum um den ersten Weltkrieg wies keine extrem kalten, aber viele mäßig-milde und sogar drei sehr milde Winter >+2°C auf; folglich „streuten“ die Wintertemperaturen nur wenig. Der zweite, sehr lange Zeitraum um die Jahrhundertmitte beginnt mit dem Strengwinter 1928/29 und weist neben den drei kalten Wintern des zweiten Weltkrieges, dem Hungerwinter 1946/47 und dem kältesten Winter 1962/63 (Bodensee ganz und Ostsee größtenteils gefroren; nach dem Mauerbau flüchteten DDR-Bürger zu Fuß nach Dänemark und Schweden), letztmalig 1969/70 einen sehr strengen Winter mit <minus 2,5°C auf. In dieser langen „Kaltphase“ streuten die Wintermittel am stärksten. Der extrem milde Winter 1974/75 war (vielleicht) schon ein Vorbote der milden Winter um und nach der Jahrtausendwende (dritter Zeitraum mit der bislang mildesten Periode seit 1881/82).

Doch was verursachte diese drei unterschiedlichen Perioden, welche fast kein Mensch altersbedingt in Gänze bewusst erleben konnte? Die stetig steigende CO2-Konzentration scheidet aus, CO2 vermag keine Temperatursprünge auslösen. Temperatursprünge haben natürliche Ursachen als Grund. Zwei weitere Grafiken sollen zur Aufklärung beitragen.

Grafiken 5 und 6: Mehr Großwetterlagen mit Westanteil in den milden Phasen 1 und vor allem der aktuellen, sehr milden dritten Phase (obere Grafik) wurden nicht unwesentlich durch höhere NAO-Werte begünstigt (untere Grafik); vor allem die lange „Kaltphase“ zur Mitte des 20.Jh. zeichnete sich durch niedrigere NAO-Werte aus. Abweichend zu den übereinstimmenden Perioden bei Temperaturentwicklung und Westlagen-Häufigkeit, beginnt die erste Periode hoher NAO-Werte schon 1882; sie wirkte sich aber erst ab 1898 durch mildere Winter aus. Und nicht immer korreliert die NAO positiv mit den Wintertemperaturen – der Winter 1935/36 fiel trotz eines stark negativen NAO-Wertes mit +1°C mäßig-mild aus. Symbolik wie in Grafik 4.

Ein schönes Beispiel für das gelegentliche „Aussetzen“ der NAO-Wirkung auf die deutschen Wintertemperaturen bietet der sehr kalte Februar 2012:

Abbildung 7: Ausnahmen bestätigen die Regel: Diese Wetterkarte vom 5. Februar 2012 zeigt eine typische Lage mit positiver NAO – einem sehr kräftigen Hoch westlich von Portugal steht ein kräftiges Tief bei Island gegenüber. Aber ein enorm kräftiges Hoch über Nordwestrussland (oberer Bildrand) mit einem Keil über Deutschland lenkt kalte Festlandsluft (cP) nach Deutschland und wirkt für die milde Westluft wie eine Gummiwand – sie wird einfach nach Norden abgedrängt (orange Pfeile). In der Meteorologie spricht man von einer „Blockierung“ – die atlantische Westdrift kann sich nicht bis nach Mitteleuropa durchsetzen. Bildquelle UKMO/Metoffice aus dem Archiv von wetter3.de; leicht verändert und ergänzt.

Solche und ähnliche Lagen erklären möglicherweise das Auftreten vieler Kaltwinter in den 1880er und 1890er Jahren; erst danach wirkte sich die NAO mildernd auf unsere Winter aus.

Die „Klimasprünge“ der anderen Jahreszeiten

In den übrigen Jahreszeiten finden sich sogar vier unterschiedliche Klimaperioden, welche sich mit der steigenden CO2-Konzentration nicht erklären lassen, die teilweise etwas von denen des Winters abweichen, im Großen und Ganzen aber die Kaltphasen am Beginn der Messreihe und zur Mitte des 20. Jahrhunderts sowie eine frühere und die aktuelle Warmphase aufweisen:

Grafiken 8 bis 10: Temperaturverläufe mit „Sprüngen“ im Frühling (oben), Sommer (Mitte) und Herbst (unten). Im Gegensatz zum Winter werden die übrigen Jahreszeiten kaum von der NAO beeinflusst, was deren teilweise abweichendes Verhalten erklärt. Gemeinsam ist allen eine frühe, lange Kaltphase, eine gegenüber dem Winter später einsetzende, erste Warmphase und eine zweite, aber unterschiedlich lange Kaltphase, die im Frühling am spätesten einsetzt und sehr kurz ausfällt. Die aktuelle Warmphase beginnt nur beim Frühling schon 1988, beim Sommer 1992 und beim Herbst erst 1994. Symbolik und Darstellungsform wie in Grafik 4.

Hier können nicht alle Ursachen dieser unterschiedlichen Klimaphasen erklärt werden. Im Sommer/Herbst übt die AMO einen wesentlichen Einfluss aus; daher sei ihr Verhalten gezeigt:

Grafik 11: Die Atlantische Mehrzehnjährige Oszillation (AMO) kann die Warmphasen im Sommer/Herbst recht gut erklären; im Übrigen gilt das schon zur NAO Gesagte – eine völlige Übereinstimmung kann man bei der hohen Komplexität unseres Klimas nicht erwarten!

Sonnenstunden

Bezüglich des Sommers lohnt noch ein Blick auf die Sonnenscheindauer – sie ist aktuell überdurchschnittlich hoch und wirkt stark erwärmend. Leider findet sich für ganz Deutschland kein bis ins 19. Jh. zurückreichendes Flächenmittel, aber in Potsdam reichen die Aufzeichnungen bis 1893 zurück:

Grafik 12: Entwicklung der Sonnenscheindauer im Sommer in Potsdam. Obwohl sich deren Entwicklung nicht völlig auf ganz Deutschland übertragen lässt, zeigen sich auch hier die altbekannten zwei Kalt- und Warmphasen, welche mit den Temperaturphasen grob übereinstimmen. Aktuell sind die Sommer auch deshalb warm, weil sie fast stets sonnenscheinreich ausfallen; das gilt auch für den Sommer 2020, der aber in Potsdam wegen des trüben Julis etwas weniger sonnig verlief, als im DWD-Mittel.

Keine CO2– Klimaerwärmung – endet die aktuelle Warmphase bald?

Bevor wir versuchen, diese Frage zu klären, muss noch mit einer anderen Behauptung der CO2-Alarmisten aufgeräumt werden – unser Klima werde immer extremer und unberechenbarer. Falls das stimmt, müssten auch die Schwankungen von Jahr zu Jahr zunehmen. Ein Blick auf die Standardabweichungen der aktuellen Warmphasen (Grafiken 4, 8, 9 und 10) zeigt jedoch: Nur im Sommer ist die aktuelle Warmphase auch die variabelste, im Winter/Frühling streuen die Phasen der Jahrhundertmitte am stärksten; im Herbst die erste Kaltphase. Momentan stagnieren zwar lediglich die Wintertemperaturen seit dem letzten „Klimasprung“ auf einem hohen Niveau (Grafik 3), die übrigen Jahreszeiten erwärmen sich aber noch. In den Beiträgen hier und hier wird dieser Problematik nachgegangen. Irgendwann könnte eine AMO-Kaltphase beginnen; auch die NAO-Werte könnten sinken, und dann ist da noch die stark nachlassende, verzögert wirkende Sonnenaktivität – kurzum, eine baldige Klimaabkühlung ist zwar nicht sicher vorhersagbar, aber keinesfalls unwahrscheinlich. Dieser möglichen baldigen Abkühlungsphase wirken jedoch zunehmende menschenverursachte Wärmeinseleffekte entgegen

Der versteckte Wärmeinseleffekt in den Temperaturaufzeichnungen

Da die meisten DWD-Wetterstationen heute ihre Standorte dort haben, wo die Menschen wohnen und arbeiten – also in den Wärmeinseln der Landschaft – sind außerhalb dieser Wärmeinseln in der freien Fläche die Winter in den letzten 33 Jahren seit dem Temperatursprung logischerweise sogar leicht kälter geworden. In einer Stadt oder in einem Gewerbegebiet nicht, denn dort werden besonders kalte Tage einfach rausgeheizt. Das soll an der WI-armen Station Amtsberg am Fuße des Erzgebirges in Sachsen gezeigt werden. Die Wetterstation steht außerhalb des Ortes bei einem kleinen Weiler am Ortsrand

Grafik 13: In der freien Fläche Deutschlands, etwa 85% der Gesamtfläche, sind die drei Wintermonate in den letzten 33 Jahren sogar leicht kälter geworden. Die Wetterstation liegt auf 425m NN am Ortsrand eines kleinen Weilers.

Da der Betrachtungszeitraum jedoch relativ kurz ist, soll dieser zunehmende Wärmeinseleffekt, der in den Daten der DWD-Wetterstationen versteckt mitgemessen wird, jetzt nicht weiter in Betracht gezogen werden. Im Winter ist dieser WI-effekt eh unbedeutender, in diesem Falle nur eine leichte Abkühlung von einem halben Grad in 33 Jahren.

Weitere leichte Winter-Abkühlungen innerhalb des höheren Plateaus seit 1988 zeigen aber auch andere ländliche Stationen wie Neugersdorf im Osten Sachsens, Wolfach im Schwarzwald, und vor allem die Berge über 1000 m wie Brocken, Feldberg, Fichtelberg oder Zugspitze. Vorsichtigerweise könnte man sagen, dass die höher gelegenen Messstationen den Temperatursprung von 1987 auf 1988 ebenfalls mitgemacht haben, jedoch das höhere Temperaturplateau überhaupt nicht halten können.

Grafik 14: Viele deutsche Wetterstationen über 1000m Meereshöhe zeigen seit 1988 eine deutliche Abkühlung der Wintertemperaturen.

Diese Beobachtung auf Deutschlands höchsten Bergen widerspricht nun ganz und gar dem behaupteten CO2-Treibhaus-Erwärmungseffekt.

Zusammenfassung

Anhand aller Grafiken wurde bewiesen, dass CO2 keine nachweisbaren Einwirkungen auf die deutschen Temperaturen hat. Das Temperaturverhalten hat natürliche Gründe, aber auch menschengemachte, die man als eine Zunahme der Wärmeinseleffekte beschreiben könnte. Dieser „Wärmeinseleffekt“ dürfte auch das Temperaturniveau der aktuellen Warmphase mit angehoben haben und eine künftige, mögliche Klimaabkühlung in Deutschland dämpfen.

Fazit: In Deutschland verlief die Erwärmung seit 1881 keinesfalls konform mit den stetig steigenden CO2-Konzentrationen. Es lassen sich hingegen mehrere Klimaphasen in Form kälterer und wärmerer Abschnitte finden, welche sich gut mit natürlichen Faktoren wie der NAO, der AMO, geänderten Wetterlagen-Häufigkeiten und der Besonnung, erklären lassen. Die ständige weitere Bebauung und Versiegelung einst freier natürlicher Flächen führt außerdem bei den meisten Wetterstationen zu einer schleichenden Erwärmung, die je nach Jahreszeit sehr unterschiedlich ausfallen kann. Weder im Winter, noch in den übrigen Jahreszeiten, ist eine angeblich bevorstehende, „katastrophale Klimaerwärmung“ zu erwarten; wegen der klimatischen Vergangenheit kann gar eine Abkühlung nicht ausgeschlossen werden.

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27 Kommentare

  1.  
    Der Glasscheibentest
    Ein Gartentisch unter blauem Himmel. Man stelle vier Becher, 12 bis 15 cm hoch, auf den Tisch und lege eine Glasscheibe, die vorher beispielsweise im Keller kühl gelagert wurde, so auf die Becher, dass etwa ein Drittel der Glasscheibe über den Tisch hinausragt. (Sonnen-) Licht geht durch Glas hindurch. Wärme, langwelligere elektromagnetische Strahlung, wird, wenn es sie denn gibt, vom Glas abgefangen, wird absorbiert.
    Über dem Tisch wird die Glasscheibe rasch sehr warm. Der Teil der Glasscheibe, der über den Tisch hinausragt, bleibt kühl, wird niemals wärmer als die umgebende Luft, auch nach vielen Stunden nicht. Eugen Ordowski, Dipl.-Ing., der die Glasscheiben-CO2-Klima-Idee entwickelt hat: „Es war ein windstiller Tag im Juni 2018. Beginnend um 10 Uhr habe ich quer über den Tag Temperaturen gemessen. Die Tischplatte unter der Glasscheibe erreichte gegen 11 Uhr 57 Grad Celsius. Um etwa 13:30 ergaben sich an der Glasscheibe über der Tischplatte als Tageshöchstwert 54 Grad. Der über den Tisch hinausragende Teil der Glasscheibe wurde über den ganzen Tag nicht wärmer als 24 Grad.“
    Wärmeabtransport von der Erdoberfläche
    Sonnenlicht geht durch die Glasscheibe hindurch, trifft auf die Erdoberfläche (hier die Tischplatte bzw. die Terrassensteinplatten) und wird dort absorbiert. Grundsätzlich betrachtet wird gespeicherte Wärmeenergie von der Erdoberfläche fort gesandt auf dreierlei Weise: Durch Erwärmung der die Erdoberfläche berührenden Luftmoleküle („Wegleitung“), durch Verdunstung von Wasser und durch Wärmestrahlung. An dem warmen Sonnentag, an dem Eugen Ordowski Temperaturen gemessen hat, gab es weder auf der Tischplatte noch auf den Terrassensteinplatten Verdunstung. In beiden Fällen ist gespeicherte Wärmeenergie abgegeben worden an aufliegende Luftmoleküle, die dann aufstiegen und Wärmeenergie mitnahmen. Im Übrigen gab es jeweils Wärmeabtransport durch Wärmestrahlung.
    Die Glasscheibe, nur circa 15 cm oberhalb der Tischplatte, wurde sehr warm. Offensichtlich ist die Wärmestrahlung über diese kurze Entfernung noch fast vollständig wirksam.
    Der Teil der Glasscheibe, der in etwa 1,10 Meter Abstand zu den Terrassenplatten über den Tisch hinausragt, wurde niemals wärmer als die Lufttemperatur. Die Wärmestrahlung, die von den Terrassenplatten ausging, wurde in der Luftschicht bis zur Glasplatte abgefangen von den H2O- und den CO2-Molekülen und dann durch Molekülanstoßen weitergereicht an die übrigen Luftmoleküle. Die Wärmeenergie, die in den Terrassenplatten gespeichert war, und zunächst durch Wärmestrahlung nach oben gesandt wurde, wurde in einem zweiten Schritt  durch Konvektion weiter nach oben transportiert.
    Keinerlei Wärmestrahlung aus der Atmosphäre in Richtung Erdoberfläche
    Der Teil der Glasscheibe, der über die Tischplatte hinausragt, wurde nicht von der Wärmestrahlung von unten erreicht, und dass die Temperatur dieses Teils der Glasscheibe niemals höher lag als die Lufttemperatur, macht deutlich, dass auch von oben aus der Atmosphäre keinerlei Wärmestrahlung gegeben war. Der Teil der Glasscheibe, der über den Tisch hinausragt, wird nur durch die umgebenden Luftmoleküle erwärmt und das dauert eine Weile und das erklärt, warum die Glasscheibe niemals wärmer wird als die Lufttemperatur. Dass dieser Teil der Glasscheibe rasch tüchtig warm wird, wenn Wärmestrahlung tatsächlich gegeben ist, lässt sich leicht demonstrieren, in dem man eine traditionelle 60 Watt Glühlampe (5 Prozent Lichtstrahlung, 95 Prozent Wärmestrahlung) auf das Glas scheinen lässt.
    Frage an all die CO2-Gläubigen: Warum wird die Glasscheibe nicht überall warm?
    Frage an all die Schrecken verbreitenden IPCC-, PIK(Potsdam)-, HELMHOLTZ-ZENTRUM (Kiel)-, Max-Planck-Institut für Chemie(Mainz/Leopoldina)- usw. Klimaforscher, die in den Medien immer herausgestellt werden, an all die grünen NGOs (Nicht-Regierungs-Organisationen), BUND, NABU, DUH usw., an all die Länder, die dem Pariser Klimaabkommen zugestimmt haben, an alle Deutschen Politiker: „Warum wird der Teil der Glasscheibe, der über den Tisch hinausragt, nicht richtig warm? Wo ist die angeblich existierende Wärmestrahlung durch CO2  und H2O aus der Atmosphäre, die angeblich die Erdoberfläche erreicht?“ Sie ist nicht vorhanden. Ein Treibhauseffekt existiert nicht.
    Wer diese Fragen stellt, muss selbst gar nichts wissen oder beweisen. Die CO2-Klima-Gläubigen sind gefordert, die gestellten Fragen zu beantworten. Jedes Ablenkungsmanöver von der CO2-Klima-Schwindel-Seite sollte zurückgewiesen werden, etwa, dass doch (die absurd ermittelten) 97 % der Wissenschaftler die IPCC-CO2-Klima-Meinung angeblich teilten. Oder, dass es irgendwo auf der Welt doch wieder einmal ein Unwetter gegeben habe. Unwetter gibt es seit ewigen Zeiten. Sie haben nichts mit CO2  zu tun.
    Und dann gibt es noch EIKE. Diese Organisation bringt fortwährend Richtigstellungen in Bezug auf abwegige Klima-Behauptungen und die unsinnigen „Erneuerbaren-Energien“. Bedenklich dagegen ist, dass eine der leitenden Personen die Treibhausmodellrechnungen der IPCC-Klima-Leute für richtig hält. Diese Organisation ist also einerseits sehr solide. Weil sie andererseits in der entscheidenden Frage mit den IPCC-Klima-Leuten einer Meinung ist, trauen sich viele Politiker nicht, sich eindeutig gegen die CO2-Klima-Idee zu stellen. Diese Organisation ist in besonderem Maße gefordert, darzulegen, was denn an dem beschriebenen Test, der eindeutig belegt, dass es unten in der Atmosphäre keine Wärmestrahlung gibt, die die Erdoberfläche erreicht, dass es einen anthropogenen Treibhauseffekt also nicht gibt, falsch ist.
    Detlef Rostock

    • 1. Bitte deutlich kürzer fassen!!!!
      2. Bitte anderen Texteditor verwenden, es mussten jede Menge Steuerzeichen in Ihrem viel zu langen Kommentar gelöscht werden.

    • Danke Herr Rostock für diesen interessanten Versuch.

      Vorschlag, Schreiben Sie darüber einen EIKE-Artikel. Machen Sie vom Versuchsaufbau ein Foto, tun Sie sich mit Herrn Ordowski zusammen und erweitern Sie den Text für den Artikel. Schicken Sie den Artikel per mail an EIKE oder an mich, den mailkontakt stellt Herr Limburg her. Ich finde diese Kurzbeschreibung interessant, damit Sie einem größeren Kreis zugänglich wird. Noch eine Anregung, die vier Gläser auf dem Tisch dienen anscheinend nur als Stützen. Man könnte diese nun in unterschiedlicher Konzentration mit CO2 befüllen und die Temperatur der Glasfläche darüber miterfassen.  Aus Erfahrung weiß ich: Nur wer selbst Versuche durchgeführt hat, auch solche, die ausdrücklich von CO2-Erwärmungsgläubigen benannt sind – der ist am Schluß überzeugt, dass die Treibhaushypothese reiner Humbug ist. Was im Versuch keine Erwärmung bringt, erwärmt auch in der Realität nichts.

    • Na ja, das „Experiment“ mit dem Tisch lässt zwei ganz wesentliche Dinge außer acht:

      erstens die Konvektion, welche große Wärmemengen in höhere Luftschichten transportiert (bei dem gerinegen Abstand Glasplatte zum Tisch fehlt diese größtenteils).

      zweitens die Wärmeleitung IN den Boden bei den Terrassenplatten (die Tischplatte kann fast nix in den Boden ableiten; sie hat ja nur über die Tischbeine kleine Auflageflächen). Die Terrassenplatten dürften insgesamt also wesentlich kälter sein, als die Tischplatte, weil sie durch Konvektion und Wärmeableitung in kühlere Bodenschichten gekühlt werden.

    • Herr Rostock: Da Sie keinen Parallelversuch  durchführen mit anderen CO2-Konzentrationen zwischen Tisch und Glasplatte bin ich eher der Meinung, dass der Versuch ganz allgemein nur zeigt, dass die Erwärmung der Luft mittels Strahlung fast keine bzw. nach ihren Beobachtungsangaben gar keine Rolle spielt.

  2. „Die Kältewelle in Europa 2018 war ein Kälteeinbruch während des Spätwinters 2017/2018, der beginnend in der vorletzten Februarwoche in weiten Teilen Europas und angrenzenden Räumen für abnorm tiefe Temperaturen und starke Schneefälle sorgte. Das Ereignis kostete über 80 Menschenleben.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4lteanomalie_in_Europa_2018

    ++++++++++++++++++++++++++++++

    Na wenn Wikipedia schon über Kältewellen berichtet, kann man da ja  aufbauen!

    Bald werden wir auch sicherlich dort lesen können, dass es keinen „natürlichen Treibhauseffekt“ gibt und das CO2 Molekül nicht in der Lage ist die Erde durch Rückstrahlung die Erde zu erwärmen! Physikalisch unmöglich!

    Schöne Sonnentage laden immer wieder, ein das Experiment mit den Glasscheiben durchzuführen – die Glasplatten erwärmen sich immer nur auf die Lufttemperatur – wäre infrarote Strahlung vorhanden, müssten diese Glasscheiben wesentlich wärmer werden!

    Damit hätten wir einen einfachen Beweis – IR Strahlung vorhanden, Scheibe wird wärmer, Infrarotstrahlung nicht vorhanden – kein „Treibhauseffekt“! Woher, aus der Atmosphäre oder vom Erdboden? Läßt sich ganz einfach nachprüfen!

    Auch alle physikalischen Berechnungen nach Max Planck, zeigen immer das gleiche Resultat – Die von den CO2 Molekülen absobierte Energie ist viel zu klein, um die gewaltige Energie, die ihnen in den Erklärungen des „Treibhauseffektes“ zugedichtet wird,  zu emittieren ( emittiert wird aber nichts, da auch die Energie des Photons im 15 mikrometer Wellenbereich, viel zu klein ist um die CO2 Moleküle überhaupt anzuregen!) Die CO2 Moleküle erhöhen nur ihre kinetische Energie, die sie über Stöße an die Nachbarmoleküle abgeben! Das führt zur einer Erwärmung von ca 0.1 Grad des ersten Kubikmeter Luft über dem Boden, falls er mit eine Strömungsgeschwindigkeit von ca 1 m/sec sich bewegt!

    Kein „Treibhauseffekt“

    Keine Erderwärmung duch CO2 Moleküle!

    Falls die Menschheit das nicht bald kappiert, sehe ich schwarz für unseren Wohlstand!

    • Herr Ordowski

      Folgende Anregung, machen Sie daraus einen EIKE-Beitrag. Veranschaulichen Sie Ihren Text mit den Glasscheiben durch ein Foto, bzw. durch Messergebnisse und veröffentlichen Sie den Artikel hier bei EIKE. Allerdings vermute ich, dass ihr Versuch durchaus mehr anzeigen wird als die o,1 C des ersten Kubikmeters Luft am Boden. Neben der Strahlung bestimmt vor allem die Wärmeübertragung beim Berührkontakt von Boden zu unterer Luftschicht eine Rolle. Auf einer heißen Straße können Sie die stark erwärmte Luft durch flimmerndes Aufsteigen selbst sehen. Sie müßten den Versuch also parallel und gleichzeitig durchführen. Einmal mit angereichertem CO2 und parallel dazu mit Luft.

      • @Josef Kowatsch

        ————————
        Sehr geehrter Herr kowatsch,
        vielen Dank für Ihren Ratschlag, aber ich glaube, hier wäre EIKE selber am Zuge!
        Das Experiment ist sehr einfach durchzuführen, ich wäre selber dabei behilflich. Also, wäre das Reslutat kein “ Treibhauseffekt“ lokalisierbar,
        durch EIKE verkündet doch tausendmal effektiver , als durch so einen
        „Nobody“, wie mich!
        Zur Ihren Ausführungn zur Lufttemperatur, nur noch kurz:
        Wie wissen, dass ca 99.6 % aller Luftmoleküle nicht durch Strahlung erwärmt werden sondern durch Konvektion, wie Sie richtig bemerken.
        Ich habe nur die Energie berechnet, die die Erde bei ca 15 Grad C abstrahlt und wie groß  der Anteil ist, die das CO2 Gas absorbiert!
        Diese Wärmemenge reicht gerade aus um diesen ersten Kubikmeter Luft zusätzlich etwas zu erwärmen!
        Diese Frage taucht ja immer wieder auf, wenn man über die vom CO2 absorbierte Energiemenge diskutiert, wo bleibt denn diese Energie?
        Nochmals, ich wäre begeistert, wenn die EIKE leute dieses
        Experiment durchführen würden – hätten sie selber endlich den Beweis,
        Keine IR Strahlung aus der Atmosphäre, kein „Treibhauseffekt“ ,
        keine Erderwärmung durch das CO2 Molekül!
        MFG
        Eugen Orowski

  3. „Gibt es Klimasprünge in Deutschland? Diese sind aus klimatisch-statistischer Sicht strittig, und auch die folgende Arbeit kann diese Frage nicht abschließend klären.“ Die mögliche Existenz von Klimasprüngen ist unbestritten. Die konkrete Frage aber ist ob eine gegebene Zeitreihe bei vorgegebener Zahl der Fit-Parameter besser durch ein Polynom, eine Sprung-Funktion oder eine andere spezielle mathematische Funktion beschrieben werden kann. Beim Beispiel der Sommer-Temperatur Deutschlands (Grafik 9) erhalte ich bei Annahme von 3 Stufen mit der Methode der kleinsten quadratischen Abweichung ein R² von 0,368 mit Stufen in 1928, 1991 und 2017. Diese Stufen-Funktion liefert keine bessere Übereinstimmung als ein Polynom 6. Grades (R²=0,356). Auch eine Stufen-Funktion mit nur einer Stufe (1991) liefert keine bessere Übereinstimmung als ein Polynom 2. Grades. Dagegen ist eine Stufenfunktion mit 2 Stufen in 1991 und 2017 (R²=0,342) etwas besser als ein Polynom 4. Grades (R²=0,348). Sprung-Funktionen beschreiben meiner Meinung nach die Zeitreihe nicht wesentlich besser als Polynome.

  4. Die Frage ist obsolet.

    Wir befinden uns mitten in einem „Klimasprung“

    1°C in wenigen Jahrzehnten ist ein Klimasprung, der ansonsten nur bei anderen katastrophalen Ereignissen auftritt (Meteoriteneinschlag, Golftrom kippt …)
    Dass es generell klimatische Veränderungen auch ohne Zutun des Menschen gibt, wissen alle, die eine Schule besucht und von den Eiszeiten gehört haben.

    Silke Kosch

    • Guten Tag Frau Kosch,
      beim Stöbern in meiner Firefox-Bibliothek stieß ich auf ein Dokument, welches mit „Abrupte Klimawechsel“ überschrieben ist. Es schildert den plötzlichen Anstieg an Orten auf Grönland, welche über 10 K betrugen und die während der letzten Eiszeit mehrfach auftraten. Mit Abbildung 4 dieses Dokumentes http://www.pik-potsdam.de/~stefan/Publications/Other/rahmstorf_abrupteklimawechsel_2004.pdf läßt sich die Anstiegsgeschwindigkeit auf 10 K/50 Jahren also 0,5 K/a abschätzen (die Temperaturen fallen in einem Zeitraum von 800 Jahren auf das „normale“ Eiszeitniveau ab).
      Damit ist auch die These falsifiziert, daß der derzeitige Klimawandel in seiner Temperaturanstiegsgeschwindigkeit außergewöhnlich wäre.
      Übrigens: Geschrieben hat das Dokument Prof. Stefan Rahmstorf….

    • Frau Kosch, Sie schreiben: „Dass es generell klimatische Veränderungen auch ohne Zutun des Menschen gibt, wissen alle, die eine Schule besucht und von den Eiszeiten gehört haben.“ Meine Antwort: Schön, dass Sie das anerkennen, jetzt müssen sie nur auch noch anerkennen, das auch in unserem Artikel genannen Temperatursprünge natürlichen Ursprunges sind und nicht CO2-bedingt. Das haben Sie leider nicht geschrieben.

  5. Die Frage die bleibt: Haben Klima-Sprünge die gleiche Ursache wie die sog. Wetter-Wechsel? Als Laie würde ich als Ursache von stabilen Wetterlagen Haftreibung nennen, die das Zirkulationssystem stabilisiert. Jahreszeitliche Veränderung der solaren Einstrahlung übt Kräfte auf das Zirkulationssystem aus bis das System eine neue Lage einnimmt. Beim Klima mitteln sich solche jahreszeitlichen solaren Antriebe heraus. Es bleiben Antriebe durch langzeitige Störungen der solaren Einstrahlung TOA, der Zirkulationsströmungen in den Ozeanen oder der atmosphärischen Einstrahlung. Der Zeitpunkt der Sprünge ist wohl auch durch Haftreibung bestimmt.

    • Herr Voge: die Alarmisten beeindruckt gar nichts, denn es handelt sich um Leute, die ihr Geld damit verdienen. Medien beeindruckt nichts, denn die suchen grundsätzlich nach Alamrmeldungen. Und die große Anzahl der Ideologen und Gläubigen, die ihre eigene Meinung aus dem mainsteam beziehen, sind die Leute mit denen wir zusammenkommen. Wir schreiben solche Artikel für die neutralen Beobachter wie Sie, die kritisch abwägend stets einiges mitnehmen für ihr Wissen, ihr selbstbewußtes Auftreten und für ihre Sicherheit in der öffentlichen Diskussion. Wir selbst lernen als Autoren natürlich auch dazu und das wäre 1) es gibt sehr viele natürliche Klimawandelgründe und 2) es gibt aber auch menschengemachte, das wäre seit 60 Jahren die Zunahme der Wärmeinseleffekte um die Stationen herum. Inzwischen sind zusammenhängende Wärmeregionen in Deutschland entstanden, wobei die einstige freie Fläche (Landwirtschaft/Forst) aufholt, u.a. durch die großflächigen Landschaftstrockenlegungen. Leider glauben Lüning/Vahrenholt, dass die Satellitenmessungen von Mitteleuropa WI-frei wären.

      • „Leider glauben Lüning/Vahrenholt, dass die Satellitenmessungen von Mitteleuropa WI-frei wären.“
        Wenn es nur dieses wäre!
        Diese „Wölfe im Schafspelz“ bewerben mit allen Tricks den Klimawandel durch anthropogenes CO₂. Sie sprechen sich, in aller Klarheit, für die Verpressung von Kohlendioxid aus und versuchen durch etwas abgeschwächte Ausdrucksweise, sozusagen durch die Hintertür, diesen Unfug gesellschaftsfähig zu machen.
        Hier, bei EIKE, werden die so stark hofiert, dass es einem übel werden könnte.

      • Religionen.. und das ist ja schon fast eine… die Church of Global warming… lassen sich nur ganz langsam oder gar nicht von wissenschaftlichen Fakten beeindrucken!
        Die katholische Kirche brauchte über ein Jahrtausend, um offiziell zuzugeben,, dass die Erde rund ist!
        Und die Klimatisten beginnen jetzt wieder, mit einer flachen Erde zu rechnen… 😀

        • Herr Gajewi: Ihr Aussage ist richtig. Frage: Was schlagen Sie vor, um das Problem zu beheben und den CO2-Glaubensanhängern beizukommen.

      • Wie immer zu 100% zustimmungsfähig!

        Es gibt keinen Einfluß von CO2 auf das Klima, auch keinen geringen, noch ist es unbekannt/unbestimmt, ob es ihn gibt.
        Es ist ganz einfach:
        ES GIBT IHN NICHT

    • Sehr geehrter Herr Hebberling,
      mir waren zwar die meisten geschilderten Ereignisse dieses Videos schon bekannt; aber die knappe, fachlich sehr gute und sehr objektive Darstellung ist wirklich sehr zu empfehlen! Bliebe noch nachzutragen, dass wir im gesamten 20. Jahrhundert eine trotz der kleinen „Sprünge“ ungewöhnlich günstige, stabile Klimaphase hatten, die so vermutlich nicht anhalten wird.

  6. Auf dem ganzen Globus wimmelt es nur so von zeitlichen und örtlichen Temperatur-Inhomogenitäten. Trotzdem argumentiert man mit zeitlich gemittelten Globaltemperaturen und schiebt den Anstieg dem CO2 in die Schuhe. Steigen die mittleren Temperaturen, dann war es das CO2. Scheint die Sonne länger, ist es angeblich Folge des Temperaturanstiegs – also schon wieder das CO2. Selbst die wohl glaubwürdigsten Satellitenmessungen (UAH, Roy Spencer) zeigen keinen kontinuierlichen Anstieg. Vielmehr sieht es dort so aus, als würde sich nach jedem El Nino ein etwas höheres Temperaturniveau einstellen.
    Erinnert sei noch an ein weiteres (leider) starkes Argument gegen ausschließliche WI-Effekte: Der Temperaturanstieg über den Ozeanen! Er erfolgt zwar langsamer als über Land. Lüning und Vahrenholt schieben das auf die vergleichsweise geringere Verdunstung und somit geringere Kühlwirkung über den Landflächen.
    Vielleicht noch ein Aspekt der CO2-Merkwürdigkeiten: Seit gut 40 Jahren gibt es Satellitenmessungen, die einen mittleren globalen Temperaturanstieg von ca. 0,5 Grad C in diesem Zeitraum zeigen. Das atmosphärische CO2 hat in diesem Zeitraum 24% zugenommen, die Temperaturen aber nur 0,17% – korrekt in Kelvin gerechnet. Dabei wird zumindest klar, dass der Einfluss des anthropogenen CO2, wenn überhaupt, allenfalls sehr gering ist.

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