Warum CO2 kein Temperatur­treiber sein kann? Nur die Sommer wurden in Deutschland wärmer, die Winter nicht.

Foto HLK: Im Gegensatz zu den Medienbehauptungen kommt aus den Kühltürmen kein CO2, sondern Wasserdampf. CO2 ist geruchslos, unsichtbar und schwerer als Luft. Beim Betrachten des Bildes atmet der Leser dieses Gas aus.

Josef Kowatsch
Kein Klimawissenschaftler bestreitet den immerwährenden Klimawandel und die Klimaerwärmung der Neuzeit. Diese setzte jedoch in Mitteleuropa erst so richtig ab 1988 durch einen Temperatursprung auf ein höheres, angenehmeres Niveau ein, auf dem wir uns heute noch befinden. Betrachten wir zunächst die 90 Jahre vor 1988. Die „Kleine Eiszeit“ ging eigentlich erst nach 1900 zu Ende.

Grafik 1: Von 1898 bis 1987 also genau 90 Jahre änderte sich laut den Daten des Deutschen Wetterdienstes nichts am Temperaturverlauf in Deutschland. Keinerlei Klimaerwärmung. Kalte und warme Jahre wechselten sich in schöner Reihenfolge ab. Die Trendlinie ist über 90 Jahre zugleich die Temperatur-Durchschnittslinie, also 8,2°C

Dass wir zu Beginn der Grafik um 1900 ein ganz anderes Deutschland hatten als heute und die Wetterstation ganz andere waren, und diese auch noch an viel kälteren Plätzen und Ortsumgebungen standen als heute, soll zunächst außer Betracht bleiben. Beispielsweise früher bei einem Forsthaus am Waldrand, heute an der heißen Landebahn eines Flughafens mit den 700 C heißen Abgasen. Auch Wechsel bei der Temperaturerfassung lassen wir hier außer Acht. Wir nehmen die Daten des DWD so wie sie niedergeschrieben sind, tun so als ob die Temperaturdaten einigermaßen vergleichbar wären.

Erst ab 1988 stiegen die Jahresdurchschnittstemperaturen in Deutschland. Das zeigt der Schnitt der inzwischen 1900 DWD-Wetterstationen, gleichmäßig über die heutigen Bundesländer verteilt.

Grafik 2: Erst ab 1988 erfolgte der Temperaturanstieg der Jahrestemperaturen in Deutschland, die „Klimakatastrophe“ begann also erst 1988. Laut Trendlinie mit einer Erwärmung von knapp 1 Grad seit 1988

Zufälligerweise sind nun die CO2-Konzentrationen in diesem Zeitraum ebenfalls angestiegen, was den Treibhaus-Erwärmungsgläubigen in die Argumentation spielt. Genauer gesagt, seit 1958 wird die CO2-Konzentration auf dem Mouna Loa erfasst, die gemessenen Daten gelten weltweit, da sich CO2 gleichmäßig in einem Raum verteilt.

Grafik 3: Kontinuierlicher Anstieg der CO2-Konzentrationen auf momentan knapp unter 420 ppm-Anteile in der Luft. Auch der Corona lock-Down und der weltweit verminderte anthropogene Ausstoß machte sich nicht bemerkbar. Demnach scheint ein Zurückfahren der menschengemachten Einträge in die Luft wenig an der Konzentrationszunahme zu ändern. Zur Maßeinheit 400 ppm = 400 parts per million. Das wäre eine Konzentration von 0,04%.

Damit wäre die erste wissenschaftlich Frage: Wer oder was bewirkt den momentanen starken Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre, wenn eine weltweite anthropogene Enthaltsamkeit keinen Anstiegsstopp bewirken konnte. Doch die Frage lassen wir im weiteren Verlauf bis zu späteren Veröffentlichungen und Erklärungsmustern außer Betracht

Wir vergleichen vielmehr im weiteren Artikel den CO2 Verlauf seit 1988 mit den Sommer- und Wintertemperaturen Deutschlands. Die CO2-Zunahme beträgt seit 1988 laut Mouna Loa etwa 65 ppm, also im Schnitt 2 ppm pro Jahr. Sommer sind die drei Monate Juni/Juli/August und der Sommerschnitt betrug 2020 laut DWD 18,2 C.

Eine weitere Frage wäre, wirkt CO2 vielleicht mit einer Zeitverzögerung von 30 Jahren? Da dies niemand der CO2-Erwärmungsjünger behauptet, wollen auch wir hier nicht eingehen. Diese Frage wird schlichtweg negiert aus Angst vor einer CO2-Grundsatzdiskussion. Im Folgenden wollen wir wie in der Artikelüberschrift angekündigt die Temperaturverhältnisse im Sommer und Winter für Deutschland betrachten.

Starker Anstieg der Sommertemperaturen seit 1988

Grafik 4: Die drei Sommermonate wurden in den letzten 33 Jahren erfreulich wärmer. Die letzten 7 Jahre könnte man bereits von einem Mittelmeerklima reden. Laut Trendlinie sind die Sommer um 1,5 Grad seit 1988 wärmer geworden.

Wir halten fest: Die drei Sommermonate haben sich in Deutschland seit 1988 überdurchschnittlich erwärmt. Im gleichen Betrachtungszeitraum fast doppelt so viel wie die Jahrestemperaturen.

Gegensätzlich dazu ist das Temperaturverhalten der Jahreszeit Winter.

Die Wintertemperaturen in Deutschland seit 1988

Als Winter gilt der Schnitt der drei Monate Dezember/Januar/Februar. Die nächste Grafik zeigt den Temperaturverlauf dieser Jahreszeit seit 1988

Grafik 5: Die drei Wintermonate D/J/F=Jahreszeit Winter haben sich im Betrachtungszeitraum überhaupt nicht erwärmt. Die Trendlinie ist zugleich der Wintertemperaturdurchschnitt, beide Hälften des Betrachtungszeitraumes haben exakt den gleichen Schnitt von 1,5°C, auch wenn die Trendlinie bedingt durch den letzten milden Winter im Vergleich zu 1988 gering ansteigt. Das ist nur eine Besonderheit der excel-Berechnung.

Anmerkung: Da die meisten DWD-Wetterstationen ihre Standorte dort haben, wo die Menschen wohnen und arbeiten, sind außerhalb dieser Wärmeinseln in der freien Fläche die Winter logischerweise sogar leicht kälter geworden. In einer Stadt werden besonders kalte Tage einfach rausgeheizt und die Städte und Gemeinden wachsen nach außen. Da der Betrachtungszeitraum jedoch relativ kurz ist, soll dieser zunehmende Wärmeinseleffekt, der in den Daten versteckt mitgemessen wird, jetzt nicht weiter in Betracht gezogen werden. Im Sommer wirkt dieser WI-effekt übrigens um einiges stärker, da die Sonne als Heizung stärker ist als die Gebäudeheizungen.

Erkenntnis aus den Grafiken der Deutschlandtemperaturen: Der Anstieg der DWD-Jahrestemperaturen ist lediglich auf den Anstieg der Sommertemperaturen zurückzuführen. Diese ziehen den Jahres-Gesamtschnitt nach oben.

Zusammenfassung: Behauptet wird, dass CO2 ein Temperaturtreiber ist. Ein Anstieg der CO2-Konzentrationen muss zwangsläufig zu einer Erwärmung führen.

Das Verhalten der DWD-Wetterstationen kann das nicht bestätigen. Wäre CO2 ein Treibhausgas, dann müssten beide Jahreszeiten einen etwa gleichen Anstieg verzeichnen.

Die logische Schlussfolgerung des Sommer-Winter-Temperaturvergleiches für die CO2-Erwärmungsgläubigen wäre, CO2 erwärmt nur im Sommer, im Winter setzt seine Wirkung als Treibhausgas aus. CO2 hält in Deutschland einen Winterschlaf.

Da die pyhsikalischen Eigenschaften eines Gases jedoch nicht jahreszeitenbedingt wirken können, kann es den CO2-Erwärmungseffekt gar nicht oder nur minimalst geben. Warum die drei Sommermonate wärmer wurden und der Winter nicht, muss demnach andere Ursachen haben, und zwar natürliche und anthropogene.

Der Autor hat mit seinem Artikel über die weiter anhaltende Trockenlegung Deutschlands, die sich vor allem in den Sommermonaten zeigt, bereits mögliche Ursachen beschrieben, die heftig diskutiert und mit guten Kommentaren ergänzt wurden. Sicher gibt es noch andere Ursachen.

Unabhängige, seriöse und selbstständig arbeitende Klimaforscher, die nicht dem Zeitgeist nacheifern, suchen nach diesen vielfältigen Ursachen.

Fazit: Es wird Zeit, dass endlich Umwelt- und Naturschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden, saubere Luft, genügend Trinkwasser zu verträgliche Preisen und gesunde Nahrungsmittel sind menschliche Grundrechte. Eine CO2-Klimaabgabe taugt zu gar nichts, auf alle Fälle nicht dem Klima. Es handelt sich um ein Geschäftsmodell. Neben den oben beschriebenen Gründen, weshalb CO2 nicht an der gemessenen Erwärmung schuld sein kann, sollen noch drei weitere Gründe genannt werden.

  1. Es gibt keinen Versuch, der die Klimasensitivität von CO2 auch nur annähernd bestimmen kann. Behauptet werden 1,5 bis 4 C. Ein Versuch liefert Null.
  2. Es gibt auch keinerlei Anwendungsbeispiel, bei welchem wir Menschen uns den behaupteten CO2-Treibhauseffekt positiv zunutze machen könnten.
  3. Schon bei der Elite der deutschen Physiker wie Einstein, Heisenberg, Hahn, Planck spielte der CO2-Treibhauseffekt keine Rolle. Er existierte für sie schlichtweg nicht, obwohl die Hypothese dazu schon Jahrzehnte zuvor entwickelte wurde.

Eine positive Eigenschaft hat die CO2-Zunahme in der Atmosphäre. Es ist ein Düngemittel für alle Pflanzen, führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur.

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34 Kommentare

  1. Unabhängig vom Treibhauseffekt ist CO² ein im IR- Bereich strahlungsaktives Gas.
    Der Einfluß von CO² als strahlungsaktives Gas auf die Klimaerwärmung wird überlagert von anderen Einflußgrößen. Insbesondere das menschengemachte CO² ist dabei nicht mehr nachweisbar.

  2. Sehr geehrter Herr Kowatsch,
    zunächst war ich von Ihrem Artikel sehr beeindruckt. Dann las ich den Einwand von Herrn Burger:
    „Ich habe mich gewundert, warum Sie in Ihrer Wetterbilanz nicht den in der Klimaforschung üblichen 30-Jahre-Zeitraum wählen, sondern 33 Jahre. Das ist entweder Zufall, oder aber bewusst manipulativ: Denn just die Winter 1988, 1989 und 1990 waren in Deutschland außergewöhnlich mild mit 2,6 und 3,1 sowie 3,6 Grad (Zeitreihe des Deutschen Wetterdienstes). Im langjährigen Mittel liegen die Wintertemperaturen um die 0 Grad. Der Februar 1990 lieferte mit +5,74 Grad sogar einen Temperaturrekord.“
    Darf ich Sie bitten, dazu Ihrerseits Stellung zu nehmen? Gerade Klimaskeptiker, die dem Mainstream wieder und wieder Datenmanipulation vorwerfen – vom Hocheyschläger bis sonstwohin – sollten (müssen!!!) methodisch unangreifbar argumentieren!

    • Hallo Herr Beckerhoff. Ich hab bereits bei Herrn Burger in mehreren Antworten Stellung bezogen, bitte lesen Sie das, falls er noch nicht geschehen sein sollte. Nur in aller Kürze: 1987/88 war ein Temperatursprung um etwa 1,5 C bei den Wintertemperaturen auf ein höheres Niveau. Auf dem Niveau befinden wir uns heute noch, deshalb die horizontale Trendlinie. Der Temperatursprung, also die höheren Wintertemperaturen bleiben, wenn Sie 1991 mit der Grafik beginnen. Und just dieser Temperatursprung selbst um fast 1,5 Grad bei den Wintertemperaturen im Jahre 1987 auf 1988 ist ein weiterer Beweis gegen den CO2-THE. Einen dritten hat Herr Burger selbst geliefert in seinem link https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/klima/beobachteter_klimawandel.pdf ,Grafik Seite 5, die Jahrestemperaturen in Hessen sind vollkommen unterschiedlich gestiegen, in einigen ländlichen Gebieten gar nicht, obwohl dort die CO2-Konzentrationen sich nach derselben Keeling-Kurve verhalten. FAzit: Erwärmung ja, der menschliche Einfluss ist aber nicht der CO2-THE, sondern der Wärmeinseleffekt, der in den Ballungsgebieten und im Sommer stärker wirkt. Natürlich gibt es auch noch andere und zwar natürliche Gründe der Erwärmung, sonst gäbe es die Temperatursprünge nicht. Auf Seite 7 der Broschüre über Hessen sind die Jahrestemperaturen von Frankfurt (Stadt) abgebildet. Sie erkennen über den langen Betrachtungszeitraum die Temperatursprünge (sind gekennzeichnet) und den anthropogenen WI-einfluss.
      Wollen wir den anthropogenene Anteil der Klimaerwärmung bekämpfen, dann müssen wir sämtliche Wärmeinseleffekte zurückfahren, z.B. die Trockenlegung Deutschlands zurückfahren. Eine CO2-Steuer nützt gar nichts. Gegen die natürlichen Einflüsse hilft nur Anpassen.

      • Lieber Herr Dr. Beckerhoff. Leider haben Sie sich nicht mehr zur weiteren Diskussion gemeldet, ich weiß, dass Sie nicht zu den voreingenommenen CO2-Erwärmungsgläubigen zählen, die wie alle Gläubigen gegen naturwissenschaftliche Wahrheiten nicht zugänglich sind. Nochmals die 2 Argumente: Bis 1987 lagen die Wintertemperaturen 100 Jahre lang auf dem Niveau von 0C mit einer ebenen Trendlinie. Dann erfolgte der Temperatursprung um 1,5 C auf das höhere Niveau, auf diesem höheren Niveau verharrt die Winter-Trendlinie bis heute als Parallele zu Nulllinie. Sowohl der Temperatursprung als auch die jeweils exakt horizontal laufenden Trendlinien sind die Beweise, dass CO2 nichts bewirkt. Fazit: Nicht nur seit 1988 hält CO2 bei der Grafikbetrachtung einen Winterschlaf.

  3. „Warum wurden die Sommer auf dem HPB seit 1988 deutlich und kontinuierlich wärmer, die Winter gar nicht.“
    Dazu reicht es schon aus, sich die Entwicklung der Sonnenscheindauer, die für den HPB beim DWD vorliegt, anzusehen – stark steigende Trendlinie. Selbiges gilt für ganz D; und die Ursachen dieser Zunahme an Besonnung sind Trockenlegung der Landschaft,Luftreinhaltemaßnahmen, AMO-Warmphase und mehr wolkenarme Großwetterlagen. Überhaupt korrelieren die AMO-Werte recht gut mit den Temperaturmitteln der Monate Juni bis Nov.; das ist auch der Grund für den recht warmen Sommer 2020 und für einen eher etwas zu milden September, der sicher noch ein paar Wärmerückfälle bringt. Der Winter wird von der AMO praktisch nicht beeinflusst; die markante Winter-Erwärmung zu Beginn des 20. Jh. geht auf das Konto der NAO. Auch gegenwärtig treten solche NAO-Positiv-Phasen häufiger auf; deshalb war auch der Winter 2020 so sehr mild. Und was hat das alles mit CO2 zu tun – gar nix.

  4. Sehr geehrter Herr Kowatsch. Zu Ihrer Arbeit habe ich einige Fragen bzw. Anmerkungen. Vorneweg: Ich bin weder Treibhausgläubiger noch Erwärmungsjünger. Schade, dass Sie Ihre sonst wohltuend sachlichen Ausführungen mit dieser Polemik würzen müssen. Aber gut: Ich habe mich gewundert, warum Sie in Ihrer Wetterbilanz nicht den in der Klimaforschung üblichen 30-Jahre-Zeitraum wählen, sondern 33 Jahre. Das ist entweder Zufall, oder aber bewusst manipulativ: Denn just die Winter 1988, 1989 und 1990 waren in Deutschland außergewöhnlich mild mit 2,6 und 3,1 sowie 3,6 Grad (Zeitreihe des Deutschen Wetterdienstes). Im langjährigen Mittel liegen die Wintertemperaturen um die 0 Grad. Der Februar 1990 lieferte mit +5,74 Grad sogar einen Temperaturrekord. Wenn Sie Ihre Trendlinie also in diesen milden Winter beginnen, sehen Sie zwangsläufig keine weitere Erwärmung. Sie können das selber nachvollziehen: Beginnen Sie 1991 (Winter 0,0 Grad) oder aber 1985 (Winter – 2,5 Grad), dann sieht Ihre Grafik ganz anders aus.
    Einen Temperatursprung sehe ich ebenfalls nicht, eher viele Sprünge, weil die Durchschnittswerte in allen Jahreszeiten sehr stark schwanken und im Winter besonders deutlich.
    Unter dem folgenden Link können Sie Wetterdaten zahlreicher Messstationen in Hessen und nahe Hessen abrufen. Da sind Städte dabei und völlig ländliche Gegenden wie die Wasserkuppe in der Rhön. Zum Teil reichen die Datenreihen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Es gibt einen Reiter Quartalsmittel und darüber die Temperaturentwicklung auch für den Winter. Unschwer erkennbar ist überall die deutliche Erwärmung, mal stärker, mal schwächer ausgeprägt.
    Ein Letztes: Sie haben schon wiederholt Einstein, Heisenberg etc. zitiert als angebliche Kronzeugen gegen den Treibhauseffekt. Heisenberg kenne ich nicht so gut, die Arbeit Einsteins aber sehr wohl. Ich muss den Text oder die Rede übersehen haben, in der sich Einstein zu diesem Thema geäußert hat. Es wäre schön, wenn Sie Ihre Quelle nennen könnten. Danke für Ihre Geduld.

      • Herr Burger
        Würde es den CO2 THE geben, dann gäbe es zwar Wetterextreme von einem Tag auf den anderen, es dürfte aber keine großen Temperatursprünge von einem Jahr aufs andere geben. Sommer und Winter dürften sich über einen längeren Zeitraum schon gar nicht unterscheiden. Lesen Sie die Erklärung von Herrn Kämpfe vom 7.Sept über das Temperaturverhalten auf dem HPB. Klingt logisch, und da steht nichts drin von einem CO2-Erwärmungeffekt.

      • Herr Burger, zu Ihrem LInk: http://www.hlnug.de/messwerte/witterungs-und-klimadaten/wetterextreme. Danke für den Hinweis, denn dort ist der Beweis aufgeführt, weshalb CO2 keine Erwärmung in Hessen bewirkt hat. Allgemein: Man muss sich durchsuchen bis „Klima und Klimawandel“ Und dann ist die CO2-Glaubensideologie vorgegeben in Sätzen wie: „Das Klima hat sich in den letzten Jahrzehnten spürbar gewandelt, auch in Hessen sind Veränderungen über Jahre messbar. Maßgeblichen Einfluss auf die Temperatur und im Weiteren auf das Klima der Erde hat der sogenannte Treibhauseffekt. Die erhöhten Konzentrationen von Treibhausgasen in der Atmosphäre bewirken den zusätzlichen, vom Menschen verursachten Klimawandel…“ Ich fasse zusammen, der vom Menschen verursachte Treibhauseffekt ist schuld an der Erwärmung in Hessen. Interessant ist dann die angebliche Erwärmungsbeweiskarte Hessens auf Seite 5 bei der Rubrik „Beobachteter Klimawandel“. Denn genau diese Karte beweist, dass die Temperaturerhöhungen der letzten 30 Jahre nicht durch CO2 verursacht sein können. Sie zeigt nur in verschiedenen Farben, dass es eine Erwärmung gibt. Auf der Temperaturkarte erscheinen aber auch ländliche Gebiete, die nicht wärmer geworden sind gegenüber den 30 Jahren davor. Lediglich Ballungsgebiete sind extrem wärmer geworden. Erkennen Sie den Beweis Herr Burger? Sie wissen doch, dass die CO2-Konzentrationen überall gleich in Hessen gestiegen sind. Warum nicht auch die Temperaturen, wenn doch lt Glaubensbekenntnis diese von CO2 verursacht werden. Nur kritischen noch nach Gründen für den Klimawandel suchenden Menschen fällt der Widerspruch auf, den CO2-Erwärmungsgläubigen nicht. Die unbedingt notwendige Frage, ob CO2 in manchen Gebieten Hessens seine Wirkung verloren hat, stellen sich Gläubige nicht. Und damit auch nicht die Frage, was außer CO2 denn noch alles eine Erwärmung vor allem in den Ballungsgebieten Hessens bewirkt haben könnte. Wir tun das und Herr Kämpfe hat für den Hohenpeißenberg in seinem Kommentar viele Argumente genannt. Mein Fazit ist wie im Artikel

      • Herr Burger
        Nochmals vielen Dank für Ihren link auf die Veröffentlichungen des Hessischen Landesamtes für Umwelt mit den vielen Querverweisen, empfehlen kann ich dabei den Hinweis auf diese Kurzbroschüre https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/klima/beobachteter_klimawandel.pdf, die Beschreibungen der Klimaänderungen in Hessen sind richtig, schade nur, dass alles auf den angeblichen CO2-Treibhauseefekt zurückgeführt wird. Somit wird nicht nach den wahren Ursachen gesucht. Mit Herrn Kämpfe haben ich derzeit noch einen regen Diskussionsaustausch, weshalb die Grafik auf Seite 5 in der Mitte Hessens=Mittelgebirge Knüll eine so starke Erwärmung zeigt. Hier wird wahrscheinlich ein Messstationsfehler bei Neukirchen-Hauptschwenda zu dieser angeblichen CO2-Erwärmung die Hauptursache sein. Falls Sie in der Nähe wohnen sollten, könnten Sie vielleicht einmal die Station bei dem Bauernhof aufsuchen und nach Besonderheiten für menschenerzeugte Zusatzerwärmungen suchen, ab 2004 wird die Station wärmer. Wenn dem so wäre, dann ließe sich die angebliche CO2-Klimaerwärmung durch eine Stationsverlegung leicht bekämpfen.

    • Sehr geehrter Herr Burger, ich nehme 1988 als Starjahr der Grafik, weil 100 Jahre davor die Trendlinie der Wintertemperaturen eine Parallele zu der x-Achse mit 0 C war und ab 1988 wieder eine Parallele, nur fast um 1,5 Grad höher, siehe Grafik 5. Von 1987 auf 1988 war der Temperatursprung. Sie haben Recht, würde ich das Startjahr 1991 nehmen, dann käme keine ebene Trendlinie mehr zustande, weil die ersten 5 Werte im Schnitt kälter sind als die letzten fünf, deshalb zeichnet Ecxel eine Steigung. Der Temperatursprung wäre aber immer noch da, nämlich ab 1991 ein Schnitt von 1,37 C
      Zu Einstein: Sie haben keinen Text übersehen, für Einstein gab es den CO2-Treishauseffekt nicht, deshalb hat er den damals von Arrhenius postulierten Effekt überhaupt nicht erwähnt, weder positiv noch negativ, sondern einfach ignoriert.
      Allgemein: Sie deuten an, dass sie mehrere Temperatursprünge sehen könnten. Das sind Steilvorlagen für meine Argumentation. Ihre Beobachtungen sind doch bereits Beweise, dass CO2 als einziger Temperaturertreiber ausscheiden muss, und es noch viele andere Ursachen geben müßte für die stark differierenden Temperaturen, menschengemachte und natürliche. Betrachten Sie die CO2-Keeling Kurve ab 1988, so ähnlich müßten bei einer hohen Korrelation zwischen CO2-Anstieg auch die Wintertemperaturen verlaufen.

      • Warum geben Sie als wirklicher Fachmann Temperaturen auf zwei Stellen nach dem Komma an??? Taschenrechner und Excel liefern sicherlich auch noch viel mehr Stellen, aber die zugrundeliegenden Messungen werden dadurch nicht besser. Genaugenommen gehört zu solchen Angaben die zugehörige Messunsicherheit, die mit Sicherheit mit 0,5 – 1 K anzunehmen ist.

        • Da stimme ich zu. Wie schon mal an anderer Stelle hier bei EIKE erwähnt, ist jeder Meßwert ohne gleichzeitige Angabe des gesamten einfließenden Messfehlers NICHTS WERT! Lautet der Ablesewert also bspw. 20,0 °C und die Messfehler liegen bei ± 0,5 °C, dann lautet die korrekte Aussage: Der wahre Wert liegt zwischen 19,5 und 20,5 °C. GENAUER geht es dann nicht! Und wer schon mal 2 baugleiche Datenlogger zur gleichen Zeit vom gleichen Hersteller kaufte und deren Kalibrierprotokolle studierte, wird festgestellt haben, daß dort bereits geringfügige Abweichnungen vorlagen. Und wenn er dann noch, wie ausprobiert, diese Datenlogger mal unmittelbar nebeneinander befestigte und eine Meßserie Lufttemperaturen mit Messungen alle 15 min. über 6 Monate laufen ließ, dürfte sich gewundert haben, wie stark diese beiden Geräte wiederum in den Aufzeichnungen abwichen. Keine Messung kann jemals den wahren Wert liefern, bestenfalls eine sehr gute Annäherung.

          • Herr Buchner, Herr Tengler, da haben Sie recht mit Ihren Anmerkungen, hab ich hinterher auch gedacht, war ein Fehler. Ich wollte den Fragenden nur sagen, dass sich der Gesamtschnitt kaum ändert, egal ob ich die ersten drei Werte mitzähle oder nicht.

          • Tja, DAS ist die Realität beim Messen und deswegen gibt es die „Fehlerbetrachtung“, wie wir vor 50 Jahren in den naturwissenschaftlichen Fächern nicht ohne Grund beigebracht bekommen haben bei der Beurteilung von schulischen Experimenten und Praktika aller Art. Wird heute leider fast immer auch von Fachleuten vergessen, weil die sog. „Digitalisierung“ beliebig viele Stellen nach dem Komma liefert. Überhaupt nix gegen Technik und „digital“, aber kritikfreier Umgang mit den „Ergebnissen“ ist eben auch ein Zeichen von fehlendem Wissen oder gar Verstand…..

          • Herr Tengler, „ein Zeichen von fehlendem Wissen oder gar Verstand…“ In dem Falle war es Verstand. Hätte ich anstatt 1,37 C aufgerundet auf 1,4C, dann wäre diese sogar in meinem Argumentationssinne gewesen. Deswegen mein Ärger hinterher. Der Satz hätte gelautet. Der Winterschnitt von 1988 bis 2020 liegt auf einem 1,5 Grad höheren Niveau als die etwa 100 Jahre Winter zuvor. Bildet man den Schnitt ab 1991 bis 2020, dann ist der Temperaturprung immer noch da, nämlich 1,4 C auf dem höheren Niveau. Ich hoffe, Sie haben aber meine Grundaussage verstanden, dass ein plötzlicher Temperatursprung keinen CO2-THE als Ursache haben kann.

  5. Noch eine kurze Erklärung zur Trendlinienberechnung von excel. Eine Trendlinie gibt nicht die Zukunft wieder, sondern nur den Verlauf im betreffenden ausgewählten Zeitabschnitt. Grafik 4: Die Sommertemperaturen sind in den letzten 33 Jahren stark gestiegen. Keinesfalls müssen die Sommertemperaturen weiter steigen. Soweit die allgemeine Aussage. Das stimmt bei Excel nicht immer. Bei Grafik 5 ist erwähnt, dass die Trendlinie eigentlich eine Horizontale sein müßte. Excel hat seine Trendlinienberechnung wahrscheinlich aus dem Aktienmarkt übernommen. Waren die letzten 5 Werte über dem Gesamtschnitt, dann zeigt die Trendlinie automatisch leicht nach oben, da bei Aktien aufgrund der guten Auftragslage der letzten 5 Jahre bei einer Firma ein weiterer Anstieg zu erwarten ist. Excel Trendlinien wollen also durchaus ein klein wenig die Zukunft beschreiben. Was für eine Firma gilt, gilt für das Wetter natürlich überhaupt nicht.

  6. ==> Es gibt keinen Versuch, der die Klimasensitivität von CO2 auch nur annähernd bestimmen kann. Behauptet werden 1,5 bis 4 C. Ein Versuch liefert Null.
    Es gibt auch keinerlei Anwendungsbeispiel, bei welchem wir Menschen uns den behaupteten CO2-Treibhauseffekt positiv zunutze machen könnten.

    Herr Kowatsch,
    Sie liegen mit solchen Aussagen völlig daneben. Lesen Sie mal

    Klicke, um auf dietze2018.pdf zuzugreifen

    Dass wir Menschen uns den behaupteten CO2-Treibhauseffekt nirgends positiv zunutze machen, ist ein Irrtum. Der rein solare globale Mittelwert (mit Albedo, ohne Gegenstrahlung) liegt statt bei -18 im Einfachmodell real mit cos und Rotation und Speicherung gerechnet, sogar bei -21 Grad, d.h ohne TE wäre es im Schnitt um 36 Grad (!!) kälter. Da möchte niemand mehr leben.

    • Herr Dietze, Sie präsentieren Rechnungen, aber keine Versuchsbeweise. Die Rechnungen gehen alle fälschlicherweise von der Tatsache aus, dass die Erwärmung der Atmosphäre ausschließlich durch Rückstrahlung erfolgt. Der weitaus größere Erwärmungseffekt entsteht mittels Berührkontakt der kälteren Luftmoleküle mit dem wärmeren Boden. Dabei nehmen die Luftmoleküle die Wärme auf und geben sie über Wärmeleitung und Wärmekonvektion (Molekülstöße) weiter. Die CO2-Moleküle haben eine Konzentration von 0,04%, allein die Stickstoffmoleküle 78,1%, also etwa 2000 mal mehr wärmende Molekülstöße je Zeiteinheit. In Wirklichkeit mehr, da die kleineren N2-Moleküle eine höhere mittlere Geschwindigkeit haben und deshalb auch mehr Stöße für die Wärmeübertragung sich ereignen. Sie berechnen: Natürlicher Treibhauseffekt um 36 Grad kälter. Mag sein, aber nur wenn gar keine Atmosphäre da wäre.

    • @ Peter Dietze
      Da Sie Peer-Reviewer des IPCC sind, versuche ich Ihnen in einfachen Worten, das Problem des IPCC-Modells zu erklären. Das IPCC behauptet, dass mit 260 W/m2 Antriebsleistung (240 W/m2 Sonnenstrahlung und 20 W/m2 Wärmequelle Erde) durch den „Treibhauseffekt“ 350 W/m2 in der Atmosphäre erzeugt werden können. Da Sie sich offensichtlich mit den HS der TDY auskennen, sollte Ihnen der Widerspruch zum 1.HS auffallen.

      Zur technischen Nutzung des „Treibhauseffekts“:
      Bitte nennen Sie mir ein Kraftwerk, das diesen Effekt (immerhin 90 W/m2) zur Energiegewinnung nutzt.

      Hinweis: Die Luft gibt es weltweit umsonst. Die Sonnenstrahlung gibt es auch umsonst. Da müssten doch alle Kaufleute vor Freude tanzen (und die Ings auch). Warum nutzt dann niemand diesen Effekt?

      • Herr Nickel,
        dass die Sonne (hier wird ein vereinfachtes Strahlungsmodell betrachtet) im globalen Mittel 240 W/m² an den Boden liefert, dieser aber 390 W/m² abstrahlt und damit vermeintlich 150 W/m² aus dem Nichts entstehen, liegt daran das Sie die (am Boden gemessene!) Gegenstrahlung von 150 W/m² vergessen haben.

        Diese entsteht durch Absorption von 300 W/m² der Bodenabstrahlung (i.w. in der unteren Troposphäre), thermischer Reemission und etwa hälftiger Rückstrahlung. Das ergibt also 240+150=390 W/m² am Boden, denn Strahlungsintensitäten addieren sich. Die global-mittlere Bodentemperatur erhöht sich nach S-B dadurch von -18 um +33 auf +15 Grad.

        Bei CO2-Verdoppelung steigt die Gegenstrahlung am Boden (mit Wolken, Wasserdampf, Feedback und Hin und Her) um 3,3 W/m² was zu einer Temperaturerhöhung um 0,6 Grad führt. Das ist der (geringe) Treibhauseffekt, der z.B. bei einer globalen Emission von 11 GtC pro Jahr im Gleichgewicht einen Anstieg von 280 ppm vorindustriell auf max. 500 ppm sowie mit 0,6*ln(500/280)/ln(2) ein deltaT um 0,5 Grad bewirkt.

        • Herr Dietze
          Vielen Dank für Ihre Beiträge, Sie anerkennen eine CO2-Treibhauswirkung, allerdings aufgrund Ihrer theoretischen Berechnungen postulieren Sie weitaus niedrigere Werte als das vom Steuerzahler finanzierte Katastropheninstitut PIK. Ein experimenteller Nachweis der Klimasensitivität ist wohl schon deshalb nicht möglich, weil Ihre Werte im Bereich der Fehlerquellen eines Nachweisversuches lägen. Auf Deutschland übertragen bedeutet dies, dass die vielfältigen anthropogenen Einwirkungen, die wir unter dem Begriff Wärmeinseleffekt zusammenfassen eine weitaus höhere Einwirkung auf das Klima zeigen als ein möglicher CO2-THE. Und die vielfältigen natürlichen Einflüsse des Kimas wie Erhöhung der Sonnenscheindauer seit 1988 bei den deutschen Stationen, sowie Änderung der Großwetterlagen für Mitteleuropa auch dominanter wirken als so ein geringer CO2-Nebeneffekt Ihnen dürfte bekannt sein, dass die deutsche Südpolstation Neumayer seit 1981 keinerlei ERwärmung zeigt, obwohl der CO2-Anstieg dort gleichfalls um 80 ppm in den 40 Jahren zeigte. Die angebliche CO2-Wirkung hat am deutschen Bezugspunkt anscheinend einen Winter- und Sommerdauerschlaf eingelegt. Mir wäre es recht, wenn Sie Ihre Aktivitäten mehr auf die realen anthropogenen Ursachen legen würden, eine zusätzliche Straße in der Landschaft, sowie weitere Versiegelungen und Trockenlegungen wirken erwärmend, das CO2 aus dem Auspuff nicht, bzw. nach ihren Auffassungen, fast gar nicht. Auf die natürlichen schon immer währenden Ursachen der Klimaänderungen, z.B. der Temperatursprung 1988 können wir eh nicht einwirken.

  7. Ich denke, dass die ganze Klimaschutz-Initiative ein politisches Projekt ist. Deshalb kann man davon ausgehen, dass die Maßnahmen zum Klimaschutz dem Wahlvolk mit dem Argument „Klimaschutz“ verkauft wird. Damit dass auch wirkt, werden die Gefahren eines mangelnden Klimaschutzes dramatisiert. Ist also Werbung.

    Als Indikator für „wirksame“ Maßnahmen hat man die Senkung des CO2 Ausstoßes genommen. Das hat den Vorteil, dass wegen fehlender Evidenz ob das stimmt oder nicht und der langen Laufzeit bis zum Ziel keine Diskussionen über die Folgen der Maßnahmen zur CO2 Einsparung aufkommen sollen.

    Das hat sehr gut geklappt: Die Diskussion ist völlig von Ideologien geprägt. Es geht um Glaubensbekenntnisse mit allem was dazu gehört: Inquisition, Sünder und Heilige, Ablasshandel sowie Himmel und Hölle. Fakten sind nicht nur schwer zu finden. Sie haben auch keine Chance. Das gilt für alle Beteiligten, egal ob sie an den CO2-basierten Klimawandel glauben oder nicht.

    In der Wirklichkeit sind die Folgen dieses Glaubenskrieges allerdings deutlich sichtbar:
    – Die Maßnahmen sind wichtige Konjunkturprogramme und stützen die Zahlen für das Wirtschaftswachstum und die Bilanzen der Industrie (z.B. E-Autos mit Fördergeld).
    – Die Fokussierung auf „Erneuerbare Energieträger“ in Deutschland leistet keinen Beitrag zu einer CO2-Einsparung. Sie erhöht massiv die Risiken eines Einbruchs der Energieversorgung.
    – Wichtige andere Risiken, die uns von außen (Asteroiden) oder die selbst gemacht sind (z.B. Vermüllung und Überfischung der Meere, Bevölkerungswachstum, Migration, Wirtschaftswachstum, Rückbau von Demokratie, Pandemien, Krankenhauskeime, nachlassendes Interesse an Bildung und Forschung, China, …)

    Bleibt die Frage: Was sind die Motive der Glaubenskrieger für ihren verbissenen Kampf? Das Überleben der Menschheit mit ewigen Wachstum und Wohlstand für alle durch „Dekarbonisierung“ sind es ganz sicher nicht.

  8. Frage: Wenn es in D im Winter nicht wärmer geworden ist, wie erklären Sie das Ausbleiben von Frost und Schnee vor allem in Norddeutschland? Nur wenn diese Frage beantwortet werden kann, macht es Sinn mit Anderen über die fehlende Erwärmung zu diskutieren, denn das Frost/Schnee Phänomen ist tatsächlich für jedermann sichtbar.

    • Herr Gebken, diese Frage ist einfach zu erkären, der Winter hatte von 1987 auf 1988 einen Temperatursprung auf ein höheres Niveau, und zwar um 1,5 Grad plötzlich höher als die ebene Trendlinie von 100 Jahren davor. Auf diesem höheren Niveau ist er bis heute geblieben und hat sich nicht kontinuierlich weitererwärmt wie der Sommer. Allein der plötzliche Temperatursprung spricht auch bereits gegen den CO2-Treishauseffekt. Der Hohepeißenberg hat übrigens 200 Jahre einen gleichbleibenden Winter bevor 1988 der Temperatursprung auf das höhere Nieveau einsetzte. Ich wollte den Artikel aber nicht durch weitere Merkwürdigkeiten, die alle gegen den angeblich kontinuierlichen CO2-Effekt sprechen, erweitern.

    • Frage: Wenn es in D im Winter nicht wärmer geworden ist, wie erklären Sie das Ausbleiben von Frost und Schnee vor allem in Norddeutschland?
      Sehr geehrter Herr Gebken,
      in dem Beitrag ging es hauptsächlich um den Zeitraum ab 1987/88. Und ab da gab es, von wenigen Ausnahmen abgesehen, selten Schnee und Frost in Norddeutschland. Aber auch davor zählte Norddeutschland, vom Oberharz oder Sauerland abgesehen, nicht zu den Wintersportgebieten; übrigens waren auch die Winter 1973/74, 74/75 und 82/83 dort sehr schneearm. Gehäuft sehr milde, schnee- und frostarme Winter gab es aber auch schon zwischen 1898 und 1928; erst der extreme Kaltwinter 1929 beendete diese lange, milde Phase. Alles also schon mal dagewesen!!! Und wehe dem morbiden Staat Deutschland, es käme mal wieder so ein Kälte- Winter wie 1929, 1940, 1947, 1956 oder 1963 – Dank der „Energiewende“ bräche dann alles zusammen.

  9. Na, da freuen sich aber Siebenschläfer, Hamster und Murmeltiere!
    Ich probier das auch mal aus, melde mich dann wieder, so etwa Mai 2021.
    Bis dann tschüüüüss!
    Hat super Vorteile, krieg nicht mehr mit, wie sich die Altmeier-Wirtschaft in der Zwischenzeit prächtig erholt hat, wie der Söder die Merkeline abgelöst haben dürfte und nur noch elektro-betrieben verkehrt wird!
    Nich im Puff, nee!

  10. Ich dachte ja wir hätten immer noch die kleine Eiszeit also ging die 1988 gar nicht zu Ende sondern die Kaltzeit innerhalb der kleinen Eiszeit ging zu Ende u. jetzt haben wir die Warmzeit aber immer noch die kleine Eiszeit oder liege ich da falsch.

  11. Wenn man die TMitt-Daten von 1957 bis 1983 nimmt, hat man auch ne Erwärmungsperiode. Ich empfehle mal die Daten der Station USC00390043 ACADEMY 2 NE South Dakota zu nehmen. Da kann man beliebig das Gewünschte konstruieren. Und das Schöne ist ja: Die Station ist weit von den Ozeanen weg und Großstädte gibt es in der Gegend auch nicht.

    • Herr Heinzow, … Da kann man beliebig das Gewünschte konstruieren… Dann tun Sie es mal und zeichnen Sie einige Zeitintervalle der Jahrestemperaturen, sowie Sommer und Winter. Die Schlußfolgerung wird dasselbe sein, wie mein Fazit: CO2 ist kein Temperaturtreiber. Die Unterschiede bei Wetterstationen in anderen Klimazonen zu den unsrigen sind lediglich anderen Jahrzehnteintervalle. Plötzlich auftretende wärmere oder kältere Jahrzehnte kann man nicht mit dem CO2-THE erklären. Ihnen brauche ich das nicht zu sagen, aber nur damit nicht ständig ähnliche Einwände kommen.

  12. Was lässt sich eigentlich konkret über die langfristige jahreszeitliche Entwicklung der Deutschland-Temperaturen aussagen? Ich berechne den Mittelwert aus 31 Jahren und erhalte folgende Temperaturen aus den DWD-Zeitreihen:
    F (MAM); 1881.1911; 7,3 °C; 1989..2019; 8,9 °C
    S (JJA); 1881.1911; 16,1 °C; 1989..2019;17,5 °C
    H (SON); 1881.1911; 8,2 °C; 1989..2019; 9,3 °C
    W (DJF); 1881.1911; -0,2 °C; 1989..2019; 1,4 °C
    Die Erwärmung war also im Herbst am geringsten (1,1 °C) und im Frühjahr und im Winter (1,6 °C) am größten. Es bleibt offen, ob der Sommer (1,4°C) den Winter überholen wird.

    • Naja gut: Das scheint, obwohl ziemlich selektiv, den Langzeittrend zu bestätigen, dass es auch in D seit der Kleinen Eiszeit wärmer wurde. Legt man beispielsweise für die sehr viel größere Kontinentalmasse der USA das erste 30 Jahres-Segment über die 1930er-Jahre und lässt die krassen und mehr als durchsichtigen „Adjustierungen“ während der Obama-Ära weg, dann ist es dort kälter geworden. Oder, wie Roy Spencer als Landwirtschaftsberater offenbar anhand seiner Satellitendaten ermittelte: Die Temperaturen im US-Korngürtel sind nur 1/5 von dem gestiegen, was die Klimamodelle prognostizierten.
      Und zu D: Was weiß man zur Verlässlichkeit von Temperaturdaten, die vor mehr als 100 Jahren unter ganz anderen Landnutzungs-Bedingungen gemessen wurden? Deshalb finde ich das große Fragezeichen, das Herr Kowatsch hinter den CO2-Alarmismus setzt, schon sehr berechtigt!

      • „Und zu D: Was weiß man zur Verlässlichkeit von Temperaturdaten, die vor mehr als 100 Jahren unter ganz anderen Landnutzungs-Bedingungen gemessen wurden? Deshalb finde ich das große Fragezeichen, das Herr Kowatsch hinter den CO2-Alarmismus setzt, schon sehr berechtigt!“
        Ich möchte keine Ursachen-Forschung betreiben, sondern die wesentlichen Kenngrößen der monatlichen Zeitreihen des DWD erarbeiten. Beispiel Vergleich der jahreszeitlichen Mittel-Temperaturen (°C) der GHCN- Stationen Berlin
        F (MAM); 1881.1911; 8,6;1989..2019; 9,8;1,2
        S (JJA); 1881.1911; 18,0;1989..2019;18,6;0,6
        H (SON); 1881.1911; 9,2;1989..2019; 9,9;0,7
        W (DJF); 1881.1911; 0,4;1989..2019; 1,7;1,3
        und München
        F (MAM); 1881.1911; 7,9;1989..2019;10,2; 2,3
        S (JJA); 1881.1911; 17,1;1989..2019;19,0;2,0
        H (SON); 1881.1911; 8,5;1989..2019;10,2;1,7
        W (DJF); 1881.1911; -0,9;1989..2019; 1,8;2,6
        Im Jahresmittel hat sich Berlin um 1 °C und München um 2,2°C erwärmt Die beiden Großstädte weisen also sehr unterschiedliche Erwärmungsraten auf.

    • Danke Herr Berberich für die Betrachtung anderer Zeiträume, damit könnte man die Schlussfolgerungen des Artikels ausweiten, CO2 hat schon immer Winter-/Sommerschlaf eingelegt, sogar zu Zeiten als es noch keinen CO2-Anstieg in der Atmosphäre gab. Unabhängige Klimaforscher fragen nach den vielen Gründen der Klimaschwankungen. Die Sonne allein kann es auch nicht sein wie Herr Ketterer immer wieder in den Kommentaren anmerkt. An CO2-verdienende Erwärmungswissenschaftler gehen auf derartige Argumente erst gar nicht ein. Die Jahres-Temperaturreihen des Hohenpeißenberges zeigen zwischen 1781 bis 1987, also über 200 Jahre überhaupt keine Erhöhung der Jahrestemperaturen, erst ab 1988, wobei wie im Artikel beschrieben die Wintertemperaturen gleich blieben, nur die Sommer wurden überdurchschnittlich wärmer. Damit wäre die Ursachensuche eines der nächsten Artikel vorgegeben. Warum wurden die Sommer auf dem HPB seit 1988 deutlich und kontinuierlich wärmer, die Winter gar nicht.

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