Michael Moore und Paul Driessen einig: Wind-, Solar- und Biotreibstoff-Energie zerstören den Planeten Erde!

Bewirkt massive Umweltvernichtung: „Erneuerbare“ Energieerzeugung. Bild: unsplash.com

Paul Driessen
Nicht einmal in meinen wildesten Träumen hätte ich mir vorstellen können, dass ich eines Tages dem Filmemacher Michael Moore voll zustimmen würde – und noch weit weniger, dass er mir zustimmen würde. Aber o Wunder!, sein neuer Film Planet of the Humans ist eine verheerendere Anklage gegen Wind, Solar und Biotreibstoffe als alles, was ich jemals geschrieben habe.

Die Dokumentation reflektiert den festen Willen Moores, die umweltextremistische Doktrin zu hinterfragen. Schon bald wird offensichtlich, warum immer fanatischere Grüne versucht haben, den „gefährlichen Film“ zu verbieten. Tatsächlich ist Films for Action ursprünglich unter dem Druck eingeknickt und hat den Film von seiner Website entfernt, ihn später aber wieder eingesteuert. Auch auf YouTube ist der Film einsehbar.

Unter den Möchtegern-Zensoren fanden sich auch Josh Fox, dessen Film Gasland von den irischen Journalisten Phelim McAleer und Anne McElhinney vollständig in ihrer „FrackNation“-Dokumentation zerpflückt worden ist; Michael Mann, dessen „Hockeyschläger“-Graphik von den kanadischen Analysten Ross McKitrick und Steve McIntyre ad absurdum geführt worden ist, neben vielen anderen. Und der Stanford-Professor Mark Jacobson hatte gegen den Film gewettert, dem gerade eine potenzielle Strafe von 1 Million Dollar (in Form von Anwaltskosten) auferlegt wurde, weil er eine Verleumdungsklage gegen einen Mathematiker angestrengt hatte, der Jacobsons Behauptungen über erneuerbare Energien kritisierte.

Diese Kritiker und deren Erfüllungsgehilfen sind kaum willens, über irgendwelche Klima- und Energiethemen zu diskutieren, welche sie als „settled science“ ansehen, geschweige denn dass sie mit „Leugnern“ oder ehemaligen Kollegen debattieren wollen, welche vom Pfad des Katechismus‘ eines Klima-Kataklysmus‘ abgewichen und einer Erlösung durch erneuerbare Energie das Wort geredet haben. Sie bevorzugen Gerichtsverfahren. Aber sie fühlen, dass der Film Planet ein Meilenstein im Bürgerkrieg gegen die Grünen sein kann, und sie sind verängstigt.

Ihr Hauptklagepunkt, dass Einiges in dem Film überholt ist, ist zwar korrekt, aber irrelevant. Der Kernpunkt des Films entspricht dem Meinen: Energie aus Wind, Solar und Biotreibstoff ist weder sauber noch grün noch erneuerbar, und sie ist auf schreckliche Weise verheerend für vitale ökologische Werte, Die Zensoren glauben, dass das Einräumen dieser Tatsachen ein Sakrileg ist.

Der Haupt-Sprecher Jeff Gibbs spricht niemals mit Befürwortern von Kohle, Öl oder Erdgas – und auch nicht mit Skeptikern hinsichtlich „erneuerbarer“ Energie oder solchen einer „vom Menschen verursachten Klimakrise“. Stattdessen interviewt er Umweltaktivisten, welche völlig zu Recht entsetzt darüber sind, was Wind-, Solar- und Biotreibstoff-Projekte in schönen Landschaften, Wildnis-Habitaten sowie bei seltenen und gefährdeten Spezies anrichten; und darüber, was Wäldern, Wüsten und Prärien angetan wird. Er schaut hinter die Kulissen, um falsche Behauptungen aufzudecken, dass Sonnenkollektoren tatsächlich den Strom für ein Solarförderkonzert liefern.

Nachdem er mit „Erneuerbaren“-Befürwortern in Lansing (Michigan) gesprochen und erfahren hatte, dass der Chevy Volt [ein Elektrofahrzeug], der die Befürworter so begeistert, durch Strom aus einem Kohlekraftwerk aufgeladen worden war, besucht Gibbs einen nahe gelegenen Solarpark. Dieser könnte zum Höhepunkt der Solar-Intensität 50 (!) Haushalte mit Strom versorgen. Um die gesamte Stadt Lansing damit zu versorgen, würde man 39 Quadratkilometer Landfläche mit Paneelen überziehen müssen – plus Windmühlen und eine riesige Palette von Batterien (oder ein Kohle- oder Gaskraftwerk) für die Nächte und für wolkige Tage.

Die Crew filmt dann, wie eine jener Windmühlen außerhalb der Stadt errichtet wird. Für jede Einzelne davon braucht man 2,268 Millionen Kilogramm Beton, Stahl, Aluminium, Kupfer, Plastik, Kobalt, seltene Erden, Fiberglas und andere Materialien. Jeder Schritt bzgl. Bergbau, Herstellung, Installation, Wartung und (nach 20 Jahren) Entsorgung erfordert fossile Energie. Es muss wiederholt werden: Wind und Sonne sind erneuerbar und nachhaltig; aber diese zur Energieerzeugung abzuschöpfen zum Vorteil der Menschheit ist es nicht. (bei 36:50 gibt es ein Tutorial bzgl. des Bergbaus und woher all diese „sauberen, grünen“ Technologien wirklich kommen).

Dann fahren sie nach Vermont, wo ein bewaldeter Höhenrücken abgeholzt wird, um noch mehr Windmühlen zu errichten. Abholzen von Wäldern zur Kohle-Gewinnung: schlecht! Dito, um riesige, Vögel zerschmetternde Windräder zu errichten: gut!

Eine Luftaufnahme zeigt 350.000 Spiegel jeweils von der Größe eines Garagentores, die rund 15 km² Landfläche des Habitats der Mojave-Wüste überziehen – mit dem gigantischen „Solar“-Kraftwerk Ivanpah in der Mitte. Das System wird jeden morgen mittels Erdgas-Heizkörpern erwärmt, so dass bis Sonnenuntergang ein wenig Strom erzeugt werden kann.

Dieses „umweltfreundliche“ Solarkraftwerk befindet sich jetzt dort, wo zuvor 500 Jahre alte Yucca-Palmen und Joshua-Bäume gewachsen waren. „Überholte“ Berichterstattung zeigt, wie diese komplett zerschreddert worden sind, um jeden Beweis zu vernichten, dass diese Bäume je existiert hatten.

Als Nächstes nehmen sich Gibbs und Moore Äthanol vor – und den Mais, das Wasser, den Dünger und die fossilen Treibstoffe, die man braucht, um diesen „sauberen, grünen, erneuerbaren“ Benzin-Ersatz herzustellen, wobei massenhaft Kohlendioxid bei deren Verbrennung freigesetzt wird.

Noch schlimmer ist die Vernichtung ganzer Wälder – gerodet, zu Chips verarbeitet, vielleicht auch zu Pellets, und dann hunderte oder sogar tausende von Kilometern verfrachtet … um sie anstelle von Kohle zu verbrennen, um den Strom zum Erhalt eines hohen den Lebensstandards zu erzeugen. Die Crew bekommt „fünf Sekunden“, einen abgeholzten Wald und den Standort eines geplanten „Biomasse“-Kraftwerks in Vermont zu verlassen – oder verhaftet zu werden. Eindringliche Bilder fassungsloser Ureinwohner in Brasilien und ein verschreckter, mit Schlamm bedeckter Orang Utan in Indonesien runden das Bild der Zerstörung ab, welche begangen wird im Namen der Errettung der Erde vom Klimawandel.

Man bleibt zurück und fragt sich, wie viele Hektar Mais, Zuckerrohr oder Raps Richard Branson brauchte, um mit einem mit Biotreibstoff befeuerten Jet nach Europa zu fliegen. Und wie viel man davon braucht, um die 96 Millionen Gallonen [1 Gallone = rund 4 Liter] Treibstoff herzustellen, welche die Luftfahrtindustrie im Jahre 2019 verbrauchte. Wie viele Jahrzehnte wird es dauern, bis die Millionen Quadratkilometer langsam wachsender Wälder nachgewachsen sind, welche jedes Jahr als „Kohlenstoff-neutrale“ Alternative für Kohle verbrannt werden.

„Können Maschinen, hergestellt durch die industrielle Zivilisation, uns vor der industriellen Zivilisation retten?“ fragen sich die Produzenten. „Erneuerbare“ Energiesysteme haben nur eine Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren, dann müssen sie abgebaut und ersetzt werden mittels weiteren Verbrauchs nicht-erneuerbarer Ressourcen, „falls dann noch genug von unserem Planeten übrig ist“, sagen sie. „Im Grunde werden wir mit Lügen gefüttert“. Vielleicht sind „wir besser dran, wenn man gleich lediglich fossile Treibstoffe verbrennt“ als diese Zerstörung voranzutreiben.

Tatsächlich. Aber man behalte dabei im Hinterkopf, dass Moore und Gibbs so hochgradig über diese Dinge besorgt sind, die in einer Welt vor sich gehen, welche immer noch zu 85% von Öl, Erdgas und Kohle abhängig ist, zu 4% von Kernkraft und zu 7% von Wasserkraft. Man stelle sich vor, wie unser Planet aussehen würde, falls wir auf 100% (pseudo-)Erneuerbare unter verschiedenen Green New Deals kommen würden: Millionen Windmühlen, Milliarden Solarpaneele, Milliarden von Batterien, Tausende Biotreibstoff-Plantagen und riesige abgeholzte Wälder, zu tausenden neue oder erweiterte Minen – und so weiter.

Aber wo einige nur Zerstörung und Vernichtung sehen, sehen Andere Gelegenheiten. Arnold Schwarzenegger drückt es im Film so aus: Wo einige in der Mojave-Wüste Kilometer über Kilometer nur Leere sehen, sieht er eine riesige „Goldmine“. Al Gore sieht endlose Millionen an Profiten, eine tolle Niederlassung am Meer und bequeme Privatjets. Die Koch Brothers sehen größere Solar- und Biotreibstoff-Imperien. Der Sierra Club sowie die Union of Concerned Scientists malen sich weitere Millionen durch Klima-Untergang und Erneuerbaren-Lösungen aus, während der Gründer von 350.org BillMcKibben sich nicht daran zu erinnern scheint, dass die Rockefeller Brothers und andere Bonzen-Stiftungen ihm Millionen von Dollars gaben.

Aber Moore und Gibbs klagen nicht den Kapitalismus freier Märkte an. Sie klagen vielmehr eine Vorschriftenflut seitens Regierungen und subventionierten Opportunismus von mit ihnen verbundenen Unternehmern an. Doch die Lösung, die sie letztlich vorschlagen, besteht nicht darin zu berücksichtigen, dass der Klimawandel seit Beginn der Erdgeschichte „real“ ist, dass Menschen und fossile Brennstoffe nur eine minimale Rolle inmitten der mächtigen Naturkräfte spielen, die Gletscher- und Zwischeneiszeiten, mittelalterliche Warmzeiten und kleine Eiszeiten hervorbrachten, oder dass moderne Kernkraftwerke reichlich CO2-freien Strom erzeugen.

Stattdessen plädieren sie dafür, dass wir Menschen „uns unter Kontrolle bringen“ müssen. Das bedeutet nicht einfach nur, unseren Lebensstandard zurückzuschrauben (mögen wir alle so kleine „Kohlenstoff-Fußabdrücke“ haben wie Al Gore), die USA und Europa „rückzuentwickeln“ und zu „deindustrialisieren“, während man gleichzeitig immer noch armen Ländern vorschreibt, wie viel zu entwickeln ihnen „erlaubt“ ist – in Übereinstimmung mit den totalitären Instinkten von Obamas Wissenschafts-Berater John Holdren. Es bedeutet außerdem, dass es weit weniger Menschen auf diesem wunderbaren Planeten geben muss (wie genau dieses erreicht werden soll, sagen sie nicht, obwohl mehrere Diktatoren des 20. Jahrhundert diesbezüglich vorgegeben haben, wie man es machen kann).

An dieser Stelle vollführt Planet of the Humans eine verstörende, verfehlte, neo-malthusianische Wende. Aber diese letzten Minuten sollte man aufmerksam betrachten, um zu verstehen, was immer noch viel zu viele „Umweltextremisten“ motiviert, die viel zu oft gefeiert oder sogar heilig gesprochen werden ob ihrer Hingabe an Mutter Erde – selbst wenn der Preis sich nach Milliarden bemisst in unvorstellbarer Armut, Unterernährung und Energiemangel – und Millionen Menschen vorzeitig sterben.

Michael Moore und Jeff Gibbs haben uns einen großen Dienst erwiesen, indem sie die Umwelt-Verheerungen durch pseudo-erneuerbare Energie bloßgestellt haben. Jetzt müssen sie nur noch einmal ihre neo-malthusianische Doktrin überdenken.

Autor: Paul Driessen is senior policy advisor for CFACT and author of Cracking Big Green and Eco-Imperialism: Green Power – Black Death.

Link: https://www.cfact.org/2020/05/09/michael-moore-and-driessen-agree-wind-solar-and-biofuel-energy-are-devastating-planet-earth/

Link zum Video: https://youtu.be/Zk11vI-7czE

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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9 Kommentare

  1. @T.Heinzow
    „Insgesamt braucht so ein primitives Akkuauto 18,45 kWh pro 100 km.“

    Deutsche Durchschnittsfahrleistung über alle PKWs 14.000km im Jahr macht dann
    18,45 kWh * 140 = ca. 2600kWh Jahresstrommenge über alle PKWs gerechnet.
    So braucht man eine Solaranlage mit eine Fläche von nur ca. 14m² über alle PKWs gerechnet durchschnittlich.
    Der Stellplatz, Carport, Fertiggarage hat bereits ca. 18m² und irgendwo muss das Fahrzeug ja herumstehen.
    Wenn durchschnittlich je E-Fahrzeug 8 bis 9 Solarmodule installiert werden gibt es keine zusätzlichen kWh die von den vorhanden Kraftwerken kommen über das Jahr betrachtet.
    Um den Fahrstrom beim E-Auto Strom-Summenneutral über das Jahr zu haben reicht eine Investition von 2600 bis 3000€ in eine Solaranlage.
    Mit einmalig 2600 bis 3000€ hat man den „Kraftstoff“ beim E-Auto für die nächsten Jahrzehnte sich sichern.
    Gut ist auch das die Solar-Stromherstellung und der Ladevorgang nicht zeitgleich erfolgen muss um Strom-Summenneutral über das Jahr zu kommen.

    • Nur hat nicht jeder eine Garage oder die Gelegenheit, Solarzellen für sei E Auto aufzustellen. Auch Solarzellen altern und müssen entsorgt werden, als giftiger Sondermüll. Ein E Auto ist und bleibt ein Nischenprodukt für jene, die es sinnvoll nutzen können.

    • Herr Reimann, machen Sie da grüne Milchmädchenrechnung?

      Als Beispiel nehme ich unseren Nachbarn.
      Pro Arbeitstag fährt er 50 km, würde gerundet 10 kWh entsprechen.
      Bei ihm kommt das halbwegs hin mit den angesetzten 14.000 km/Jahr.
      Nehmen wir an, er hätte einen Carport mit 14 m² Solarzellen.
      1 m² Solarmodul bringt etwa 150 – 200 Watt peak, Laborbedingungen.
      Möge somit großzügig gerechnet seine Anlage 2500 Watt peak bringen.
      Er bräuchte dann vier Stunden Aufladezeit, hört sich gut an.

      Diese Peak-Leistung ist unter optimalen Bedingungen in der Mittagszeit möglich.
      Blöderweise fährt der Nachbar um 6:15 Uhr los und ist um 15:45 Uhr zurück.
      Ihm würde also nur etwas südwestliche Nachmittagssonne bleiben.
      Im Sommer bleibt ihm nicht viel Sonne und im Winter ist es bald dunkel.
      Es soll auch wolkige Tage geben und solche mit Schnee auf den Solarmodulen.
      Merken Sie jetzt, dass Ihr Vorschlag praxisferner Quatsch ist?

    • CO² Hysterie !!

      Sehr geehrter Herr Reimann,
      sehr geehrte Damen und Herren,
      Dazu sind mir folgende Gedanken gekommen.
      Wenn wir (wie auch immer) den Elektrischen Strom für die Bewegung unserer Autos benötigen, wird es nicht genügen den Strom mit Windrädern, Solardächern und Biomasse (wir müssen auch noch Lebensmittel anbauen) zu erzeugen.
      Dazu muss bedacht werden, dass für die ( 40.000.000 Stk. ) Batterie Autos Ladestellen geschaffen werden müssen.
      Wenn z. B. 40% der Fahrzeuge Abends an die Ladestation (zu Hause oder im Parkhaus) weitere 40% Tagsüber am Arbeitsplatz und der Rest Tagsüber /Nachts an Parkplätzen der Fernstraßen und Rastplätzen aufgeladen werden, müssen ca. 15.000.000 Ladestellen gebaut werden. – gerechnet beim aufladen alle 3 Tage -.
      Bei den, die zu Hause aufgeladen werden, müssen es eigentlich noch mehr sein, denn da findet kein wechsel der Fahrzeuge statt. Gehen wir einmal von 600,00€ + Montage von 1500,00€ pro Wallbox aus werden insgesamt
      16.000.000* 2.100€ zu zahlen sein = 33.600.000.000 €
      Dazu kommen die Kosten für die Abschaltung der Kohle- und Kernkraftwerke mit ca. 50.000.000.000€
      Die kosten für die Ladestationen an Rast – und Parkplätzen und die Firmen Ladestationen sind noch gar nicht erfasst.
      Außerdem müssen die Batterien in 8-12 Jahren erneuert und recycelt werden.
      Man sollte den Umweg über die Batterie/Elektro getriebenen Fahrzeuge nicht erst gehen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      Sondern gleich das Wasserstoff Auto bauen und ab 2025 keine neuen Benzin/Diesel- Fahrzeuge mehr zulassen.
      bitte einmal ansehen (https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/saubere-autos-schmutzige-batterien-kobaltabbau-im-kongo–100.html )

      Nun zu meiner Idee.
      Es sollen doch alle Kohle- (41% des CO² Ausstoß in Deutschland) und Kernkraftwerke abgeschaltet werden.
      Erst einmal sollten die Kraftwerke efficienter genutzt werden. Ich denke da an Filteranlagen und an das einleiten von CO² in Gewächshäuser, die Wärme für das Heizen von Wohnen, Betriebe usw. zu nutzen.
      Warum wollen wir mit dem erzeugten Strom aus den Kohlekraftwerken nicht Kraftstoff erzeugen in Form von Wasserstoff, man denkt doch auch daran aus überschüssigem Windkraft-Strom, Wasserstoff zu erzeugen.
      (Nachts wenn der Strom in der erzeugten Menge nicht benötigt wird)
      Zumindest die nächsten 20 Jahre bevor eine Andere Stromquelle gefunden wurde.

      Das wird aber bei 40 Millionen KFZ nicht im entferntesten reichen. Es werden ca. 132.000.000 Tonnen Kraftstoff Jährlich verbraucht. Das heißt, es müssen zusätzlich zur Stromerzeugung, noch mehr Windräder aufgestellt oder andere Quellen gewonnen werden.

      Außerdem kann man die überschüssige Wärme aus den Kohlekraftwerken und das CO2 in riesigen Gewächshäusern gut verwenden.
      Durch die Produktion von Wasserstoff kann unser Erdöl / Gasimport stark eingeschränkt werden und der Co2 Ausstoß der Kraftfahrzeuge wird um 80% sinken. Auch die noch laufenden KKW sind dafür bestens geeignet.

      Die Wasserstoff Fabrik kann direkt neben die Kraftwerke gebaut werden um den Strom nicht erst mit Leitungen durch das Land zu Transportieren. Außerdem sind die Abgase besser zu beobachten und zu verringern.
      Ich denke da kann noch vieles Nachgebessert werden.
      Bei der direkten Anbindung an die Kraftwerke ist folgendes zu bedenken .
      Keine Stromsteuer, Leitungs- und EEG Umlagen

      Das Ganze muss mal mit Daten versehen und in eine Plausible Form gebracht werden.

      Da sind folgende Fragen zu klären:

      Was kostet eine Kwh Strom aus Kohle?

      Was kostet ein Kilo Wasserstoff in der Herstellung wenn alle die Abgaben entfallen?

      Wie viel verbraucht ein Automotor auf 100 km mit Brennstoffzelle?

      Bitte lesen Sie dazu die folgenden Publikationen.
      Die wesentlichen Verfahren zur Wasserstofferzeugung sind:
      1. Die thermochemische Konversion kohlenstoffhaltiger Energiequellen (in der Regel Fossile Energieträger) bei Temperaturen von 300–1000  °C. Das älteste Verfahren dieser Art ist die Dampfreformierung mit einem Marktanteil von über 90  %. Mit diesem Verfahren wurde früher aus Kohle und Wasserdampf das Stadtgas (Synthesegas) hergestellt, das ca. 60  % Wasserstoff enthielt. Durch weitere Prozessschritte kann nahezu der gesamte Energieinhalt der Energiequelle an Wasserstoff gebunden werden. Nachteilig dabei ist das entstehende klimaschädliche Gas CO2. Es gibt auch Technologien, Wasserstoff klimaneutral aus Biomasse herzustellen. Eine erste kommerzielle Anlage,[1] der Blaue Turm Herten, wurde wegen Insolvenz der Solar Millennium AG nicht vollendet.[2]
      2. Wasserstoff fällt als Nebenprodukt bei einer Reihe chemischer Prozesse (z.  B. Chlor-Alkali-Elektrolyse) an. Die Mengen sind erheblich, werden jedoch meist weiterverwendet. Allein der in der Region Köln als Nebenprodukt anfallende Wasserstoff würde ausreichen, um 40.000 Pkw dauerhaft zu betreiben (Stand 2010).[3]
      3. Noch vergleichsweise selten wird Wasserstoff durch Elektrolyse von Wasser hergestellt. Hier werden inzwischen Wirkungsgrade von 70–80  % erreicht (siehe auch Technische Wasserelektrolyse). Es gibt aktuell Projekte, bei denen der Elektrolyseur direkt durch Windkraftanlagen versorgt wird.[4] Windenergieanlagen werden jetzt an windreichen Tagen mit geringer Stromnachfrage vom Netz genommen; sie könnten stattdessen dann zur Elektrolyse für die Wasserstofferzeugung dienen.[5] Problematisch ist dabei neben der notwendigen Energiemenge auch die Bereitstellung des benötigten Wassers: „Um alle Flugzeuge, die auf dem Frankfurter Flughafen tanken, mit Wasserstoff aus der Elektrolyse von Wasser zu versorgen, wäre die Energie von 25 Großkraftwerken nötig. Gleichzeitig würde sich so der Wasserverbrauch von Frankfurt verdoppeln.“[6]
      4. Versuche, Wasserstoff in einem Wasserstoffbioreaktor mit Algen über eine Variante der Photosynthese herzustellen, befinden sich noch im Forschungsstadium.[7]

      Mehr Ertrag und bessere Qualität im Gewächshaus
      Beim Anbau von Gemüse und Blumen in beheizten und daher gut isolierten Gewächshäusern kann das für Pflanzen lebensnotwendige Kohlendioxid knapp werden. Folge: Die Pflanzen wachsen nur noch langsam oder verkümmern sogar. Abhilfe schafft hier der Einsatz von technischem CO2. Air Liquide passt dazu die Versorgung an die jeweilige Gewächshausgröße an, um die jeweils wirtschaftlich günstigste Variante bereitzustellen. Das Kohlendioxid fällt bei verschiedenen Prozessen als Nebenprodukt an, wird also recycelt und nicht extra für den weiteren Einsatz produziert.
      Warum zusätzliches CO2?
      Für ein optimales Pflanzenwachstum sind Licht, Wärme, Wasser- und Nährstoffversorgung sowie der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre von entscheidender Bedeutung. Im Unterglasanbau reduziert sich in den gut isolierten Gewächshäusern tagsüber das durch die Photosynthese verbrauchte CO2 jedoch sehr schnell, was auch eine effektive Ventilation nicht ausreichend verhindern kann.
      Ist also bei sonst optimierten Bedingungen der CO2-Gehalt limitiert, so hemmt dies das Gedeihen der Pflanzen. Andersherum gilt aber auch: Steigt bei gleichen Voraussetzungen der CO2-Gehalt, so wirkt dies quasi wie eine Düngung. Je nach Sorte und Jahreszeit werden dafür Konzentrationen zwischen 0,06 und 0,12 Vol.% als ideal angesehen. Eine CO2-Düngung verschafft dem Unterglasanbau also aufgrund des höheren Ertrags einen enormen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Freilandanbau. Weitere Vorteile sind eine verbesserte Produktqualität durch raschere Wurzelbildung, kompakteren Wuchs, kräftiges Blattgrün und frühe Blütenbildung. Diese Form der Düngung hat sich bereits beim Anbau von Tomaten, Gurken, Erdbeeren oder Blumen wie Rosen, Gerbera und Orchideen bewährt.
      CO2 für „Mega-Treibhaus“ in Neurath
      So eine zusätzliche CO2-Zufuhr kommt beispielsweise im 11 Hektar großen Treibhaus für Tomaten in Neurath im Rhein-Kreis Neuss zum Einsatz. Auf dieser riesigen Fläche wachsen rund 380.000 Tomatenpflanzen, die bis zu 6.000 Tonnen Tomaten liefern. Das benachbarte Kraftwerk versorgt den Komplex mit Wärme, Air Liquide liefert für ein optimales Wachstum jährlich bis zu 3.000 Tonnen CO2.
      Das CO2 wird vor Ort in flüssiger Form in einem speziell isolierten 50-Tonnen-Standtank bevorratet, der mithilfe einer Fernüberwachung automatisch  nachgefüllt wird. Für die Bereitstellung von stündlich bis zu 4.000 kg gasförmigem CO2 sorgen zwei große, im Freien installierte Luftverdampfer, die das Produkt ohne den Einsatz von Fremdenergie zur Verfügung stellen. Um auch für Spitzenverbräuche oder längere Kälteperioden gerüstet zu sein, wurde im Neurather Treibhaus ein weiterer, zwangsbelüfteter Verdampfer installiert. Das sichert eine jederzeit zuverlässige Versorgung bei minimalem Einsatz von Fremdenergie.
      Angepasste Versorgung
      In kleineren Gewächshäusern sind zur CO2-Versorgung vielfach auch Mitteldruck-Tankanlagen sinnvoll. Ohne den Einsatz von Fremdenergie und ohne einen zusätzlichen Verdampfer können solche Tankanlagen stündlich bis zu 1 % ihres Inhalts gasförmig zur Verfügung stellen. Das macht diese Versorgungsvariante wirtschaftlich sehr günstig; bei der maximal möglichen Entnahmemenge pro Zeiteinheit sind sie jedoch aus physikalischen Gründen beschränkt.
      Die Regelung der Gaszufuhr erfolgt computergesteuert abhängig von der im Gewächshaus vorhandenen CO2-Konzentration, den Lichtverhältnissen und der Lüftung. Die jeweils aktuellen Konzentrationswerte werden an mehreren Messstellen ermittelt und daraufhin das CO2 bedarfsgerecht über Schlauchleitungen zugeführt. Diese Schlauchleitungen sind unterhalb der Pflanzen verlegt, das Gas strömt durch kleine Öffnungen aus und wird mithilfe der Ventilatoren zur Luftumwälzung optimal im Treibhaus verteilt.

      Ich hoffe Sie zu einer schlaflosen Nacht zu bringen und erwarte eine kurze Stellungnahme.

      Mit freundlichen Grüßen
      Peter Uhrbrock

      Auch wenn das Gutachten von Prof. Lüdecke den CO² Anstieg, (die menschengemachte Erderwärmung leugnet,) sollte man die Stellungnahme doch einmal lesen.

      https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland/kohlendioxid-emissionen#entwicklung-der-kohlendioxid-emissionen

      Gutachterliche Stellungnahme zum Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Festlegung von CO2-Emissionsnormen für neue schwere Nutzfahrzeuge
      KOM(2018)284 final/2; 8922/1/18. Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, geladener Sachverständiger, Feb. 2019

      Auszug aus obigem Bericht als Anlage:

      5.8 Was bewirken CO2-Einsparungen?
      Deutschlands Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen beträgt grob 2%. Um zu ermitteln, wie sich eine Verringerung dieses Beitrags um 80% (Plan der Bundesregierung) auf die globale Mitteltemperatur bis zum Jahre 2050 auswirkt, gehen wir von stark vereinfachten Annahmen aus: Die derzeitige CO2-Konzentrationserhöhung der Luft beträgt 2 ppm/Jahr, das sind in den 32 Jahren bis 2050 32 x 2 = 64 ppm mehr. Deutsche 80% Einsparungen bedeuten davon 0,8 x 0,02 x 64 ppm = 1 ppm weniger. Als ungünstigsten Wert der Klimasensitivität, also infolge CO2-Anstieg von heute 400 ppm auf 2 x 400 = 800 ppm, nennt das IPCC im Sachstandsbericht AR5 (2015) 4,5 °C. Die Temperaturverringerung durch 80% deutscher CO2-Einsparungen beträgt somit höchstens 4,5 x 1/400 = 0,01 °C, also so gut wie nichts. Dieses „Nichts“ kostet Deutschland aber viele Milliarden Euro jedes Jahr.
      80% CO2-Einsparung wären das Ende Deutschlands als Industrie- und Sozialstaat.
      Kurz in diesem Zusammenhang noch einmal zum Autoverkehr: Wie maßgebend das CO2 aus dem heutigen globalen Autoverkehr ist, zeigt ein Vergleich mit der menschlichen Ausatmung (alle Zahlen Grobwerte): Ein Auto erzeugt 0,15 kg CO2 pro km, bei 10.000 km sind das im Jahr 1,5 t. Weltweit gibt es 1 Milliarde Autos. Alle Autos erzeugen daher 1,5 Milliarden t CO2 im Jahr. Ein Erwachsener erzeugt 0,3 t CO2 im Jahr per Ausatmung. 7 Milliarden Menschen auf der Erde erzeugen somit pro Jahr durch Ausatmung 0,3·7 = 2,1 Milliarden t CO2. Das CO2 aus der Ausatmung der Menschheit übersteigt daher aktuell das CO2 aus dem globalen Autoverkehr.

  2. Michael Moore und Paul Driessen haben ein zusätzliches Problem. Kein Mensch vermag den Planeten Erde zu zerstören.

    Ich würde mir so sehr wünschen, beide bohren endlich ein vertikales Loch in die Erde und lassen sich hinterher in das Buch der Rekorde eintragen. Die US-Amerikaner sind kurz vor 10 Kilometern damals ausgestiegen. Die Russen kamen einige Jahre später auf etwas mehr als 12 Kilometer. So erzählt man es sich zumindest. Unter der Bedingung, beide kommen nie wieder zurück und richten es sich dort unten gemütlich warm ein.

    Wind-, Solar und Biotreibstoff-Energie bilden nur ein wichtiges Nebengleis in der Intrige, die Zahl der Bevölkerung, weltweit zu dezimieren. Die Reichen schützen sich und die Masse soll sehen, wie sie zurechtkommt. Daher wird gezielt daran gearbeitet, massive Black-outs in Westeuropa „künstlich“ zu erzeugen. Auch Chaos, Perspektivlosigkeit, Pauperismus ist diesem Ziel offenbar sehr dienlich. Nichts anderes wird die Dekarbonisierung & Co. ja bewirken. Der jetzige harmlose Wuhan-Virus bietet den kriminellen linken Regierungen die Gelegenheit auszutesten, wie weit sie es mit der Bevölkerung treiben können.

    Wind-, Solar- und Biotreibstoff-Energie belasten immer mehr die öffentlichen Haushalte. Geld für echte Investitionen werden per Gesetz Mangelware oder sehr schwer durchführbar, erschwert, auf künstliche Weise.

    Gerade jetzt versucht die Hexe Pelosi, Anführerin der US-Pseudo-Demokraten in der untersten Kammer (House) ein gigantisches Pseudo-Möchtegern-Konjunkturprogramm durchzupauken, auf betrügerische Weise, mit der ausdrücklichen Diskriminierung, Benachteiligung fossiler Energien, die ja so wichtig sind um echten Wohlstand schaffen, zu generieren. Die hören nicht auf. Die lassen es nicht.

    Gleichzeitig hat Elon Musk anscheinend die Nase voll von Kalifornien und seiner unglaublich dummen grün-kommunistischen Umweltpolitik. Angeblich macht er jetzt Werbung, man möge im November Trump wählen. Wenn das nur wahr wäre. Hoffentlich stimmt das.

    Böse Zungen sagen bereits heute voraus, in einigen Jahren, werden nur noch sehr reiche Menschen und sehr arme in Kalifornien wohnen wollen. Die Mittelschicht hat kaum eine Chance finanziell zu überleben, müssen in andere günstigere Staaten ausweichen, denn die Sozialisten bluten die erbarmungslos aus, alles für die unsittliche, durch und durch schmutzige, Mutter Erde.

  3. Man muss es sich vor Augen führen: Die Grünen sind heute die größten Umweltgangster überhaupt, die voller Zynismus seltene und wertvolle Vögel wie den Rotmilan umbringen lassen, geradezu pervers noch viel mehr davon fordern, maßgeblich das Insektensterben zu verantworten haben und zynisch die ideologischen Gegner dafür verantwortlich machen!
    Und dies alles im Namen einer komplett abwegigen, von grünen Hirnen geborenen Klima-Hirntot-Ideologie!

    • Sehr geehrter Herr Dr. Ullrich,
      Sie benennen erstaunlicherweise deren Chefin mit Geburtsnamen Angela Kasner nicht. Diese Frau wurde 1954 in HH geboren …

  4. Die Dummheit der meisten Menschen ist schlichtweg grenzenlos. Man kann es an den deutschen Typen erkennen, die sich Akku-Autos anschaffen und nicht wissen wieviel Pflanzenproduktionsfläche für die maximal 400 km Entfernung benötigt wird, die man mit den primitiven Dingern fahren kann, die extrem viel Primärenergie verbraten. So ein VW-Primitivakkuauto mit 150 PS schafft gerade mal 160 km/h, braucht von 0 bis 100 km/h 8 Sekunden verbraucht dann 15 kWh vom Akku. Aber um die 15 kWh in den Akku zu bringen, braucht man aber mindestens 16,3 kWh. Insgesamt braucht so ein primitives Akkuauto 18,45 kWh pro 100 km. Und da die Strommenge ja mit Braunkohlekraftwerken produziert wird, es geschieht ja nachts, beträgt der Wirkungsgrad bestenfalls 37%. Und die CO2-Emissionen dürften so bei 1100 g/kWh betragen. Damit emittiert so ein Primitivauto 20,3 kg CO2 pro 100 km.
    Und was emittiert nun mein PKW mit 6 Litern Benzinverbrauch pro 100 km? 1 Liter Benzin entspricht netto 2,32 kg/100km. Das sind dann 13,2 kg. Ein Akkuprimitivauto emittiert also fast 50% mehr an CO2. Und das heißt:

    DIE ELEKTROAUTOS SIND EXTREME UMWELTSCHÄDLINGE!

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