Europas Grün­energie-Politik stützt sich ernsthaft auf Russland und andere Autokratien

Victor Davis Hanson, New York Post
Es ist schwierig, gleichzeitig der weltgrößte Importeur von Öl und Gas einerseits sowie der lauteste Kritiker fossiler Treibstoffe andererseits zu sein, aber Europa hat genau das fertiggebracht. Trotz seiner Grün-Parteien sowie ambitionierter Wind- und Solar-Agenden ist Europa nach wie vor der größte Importeur der Welt von Öl und Erdgas.

Die Öl-Ausbeute in der Nordsee und vor der Küsten Norwegens nimmt ab, und die EU schaut sich heimlich nach fossil erzeugter Energie um, wo immer sie eine solche finden kann.

Europa ist an sich reich an Ressourcen fossiler Treibstoffe. Es gibt dort vermutlich mehr Erdgas-Reserven als in den USA, gegenwärtig der weltgrößte Erzeuger von Öl und Erdgas. Und doch ist horizontales Bohren und Fracking in den meisten europäischen Ländern entweder illegal oder besudelt von Protesten und Gerichtsverfahren (hier).

Die Folge: Europa ist fast vollständig abhängig von Energie aus Russland und Afrika sowie dem Nahen Osten. Darum hat der amerikanisch-iranische Konflikt, gekoppelt mit drastischen Rückgängen der Ölerzeugung in Iran und Venezuela, Europa so aufgeschreckt.

Die EU hat praktisch keine Möglichkeit, die Lieferung entscheidender Öl- und Gasmengen aus dem Nahen Osten zu garantieren, falls Iran die Straße von Hormuz sperren oder Schiffe im Persischen Golf bedrängen sollte. Europas einzige maritime Sicherheit ist die NATO-Flotte, ein Synonym für die US-Navy.

Das Russland Wladimir Putins deckt geschätzt 30% des europäischen Ölbedarfs. In Krisenzeiten könnte Putin de facto Kontrolle über die europäische Ökonomie erlangen.

Mit anderen Worten, Europa weigert sich, seine eigenen Öl- und Gasreserven zu erschließen und will auch nicht die notwendige Militärmacht finanzieren, um Energieimporte aus problematischen oder gar feindlichen Quellen zu sichern. Kein Wunder, dass die traditionelle Außenpolitik Europas diese verrückten Paradoxien reflektiert.

Der Energiebedarf erklärt, warum die EU so erpicht darauf war, den so genannten „Iran-Deal“ mit der Theokratie in Teheran zu erhalten, und auch darauf, warum man so unruhig geworden ist ob der antirussischen Hysterie, welche sich in den USA nach der Wahl 2016 erhoben hat.

Die Europäer fühlen sich auch hinsichtlich der Trump-Regierung unwohl. Sie betrachten die gegenwärtige US-Regierung als nationalistisch und unvorhersagbar. Die Amerikaner scheinen nicht mehr so erpicht darauf zu sein, sich an den Hot Spots der Erde zu engagieren, um den ungehinderten kommerziellen Schutz von See- und Luftwegen zum Vorteil Anderer zu sichern.

Die Folge davon ist eine Art europäischer Schizophrenie, wenn es um Amerika und Außenpolitik geht. Einerseits nimmt die EU seine militärische Abhängigkeit von Washington übel, andererseits preist die EU deren Kontinuität. Die EU schreit lauthals nach Freiheit und Demokratie in der Welt, ist aber sorgfältig darum bemüht, die Verbindungen zu den Öl exportierenden Autokratien im Nahen Osten zu erhalten, obwohl diese allen europäischen Werten feindlich gegenüberstehen.

Deutschland teilt mit seinen Alliierten die Ansicht, dass imperiale Agenden Russlands die europäische Autonomie bedrohen können. Aber privat versichert Berlin dem russischen Präsidenten, dass es sämtliches Öl und Gas kaufen will, welches Moskau zu verkaufen hat.

Alles in allem: Dass Europa täglich genug Benzin und Heizenergie zur Verfügung hat, wird nicht durch Batterien, Windparks oder Solarpaneele sichergestellt, geschweige denn durch laute grüne Posaunentöne. Stattdessen verlässt man sich auf ein launenhaftes Russland, eine Palette unsicherer Regimes in Nahost und eine unwillkommene US-Armee.

In einer logischen Welt würden die Europäer die Kontrolle über ihr eigenes Schicksal zurück gewinnen. Diese Neukalibrierung würde eine Stärkung ihrer militärischen Macht bedeuten, vor allem ihrer Marine. Außerdem würden sie anfangen, mittels Fracking ihre Ressourcen zu erschließen. Und sie würden Kernenergie, Wasserkraft und saubere Kohle-Technologien voranbringen – zumindest solange, bis neue Quellen sauberer Energie wirtschaftlich werden.

Europa sollte der Entwicklung der Öl- und Gasförderung der USA applaudieren, hat diese doch die Weltvorräte sicherer gemacht, die Versorger diversifiziert sowie für ein Sinken der globalen Energiepreise gesorgt. Besonders sollten sich die Europäer daran erinnern, dass es das US-Militär ist, welches den globalen Handel für alle verwundbaren Importeure wie sie selbst sichert.

Aber diese Zutaten scheint man in Europa als schlimmer zu bewerten als das Übel der Öl- und Gas-Abhängigkeit.

Die Folge davon ist wieder Chaos. Europa belehrt die Welt über Treibhausgase, während es verzweifelt nach weiterer Versorgung mit fossilen Treibstoffen trachtet. Deutschland gibt dabei in Europa normalerweise den Ton an, ist dabei aber am scheinheiligsten, wenn es um die Verketzerung fossiler Treibstoffe geht, während diese gleichzeitig aus anstößigen Quellen gekauft werden.

Die Gefahr für Europa besteht nun aber darin, dass diese Scharade bald vorbei sein wird.

Die Amerikaner können sich mit Gas und Öl selbst versorgen. Sie haben jedes Interesse daran verloren, in Sümpfen der Petro-Regimes im Nahen Osten zu versinken. Und sie wollen sich nicht mehr für Länder engagieren, die sich auf das US-Militär sowohl stützen als auch dieses angiften. Und es ist ja so: Je mehr sich die Europäer einem ölreichen Russland oder Iran oder verschiedenen Golfstaaten anbiedern, umso weniger Respekt wird man ihnen noch entgegen bringen.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://www.thegwpf.com/europes-green-energy-policies-leave-it-seriously-reliant-on-russia-other-autocracies/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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37 Kommentare

  1. Es handelt sich um die offizielle US-Propaganda ,die einerseits die wirtschaftliche Konkurrenz Europas -vor allem germanys – ausschalten soll und andererseits Gaslieferungen aus den USA ankurbeln soll.
    Was will uns EIKE damit eigentlich vermitteln ?

    • Es ist nicht nur Propaganda, sie ist auch inhaltlich plump und deshalb leicht durchschaubar.

      Ich frage mich, was EIKE mit dem unkommentierten Einstellen solcher Artikel (Es war nicht der erste derartige) erreichen will?

  2. Keine Ahnung wo der Autor sein „launenhaftes Rußland“ her hat, wohl aus einem anderen Universum. Aber es sind ausgerechnet die Russen und davor Sowjets, welche immer geliefert und ihre Verträger erfüllt haben, solange man auch bezahlt hat, was vorher vereinbart worden war.

  3. Also, Abhängigkeiten danach zu definieren, was in der Vergangenheit erstaunlich gut funktioniert hat, greift nun wirklich zu kurz. Herr Putin hat wiederholt gezeigt, dass er alle Optionen zu nutzen weiß, die ihm und sein Land opportun erscheinen – was andere, vielleicht nicht ganz so dreist, genauso machen. Vernünftige Politik muss dies in Rechnung stellen, egal, was in der Vergangenheit war. Nur Deutschland gibt sich einer komplett schwachsinnigen Weltverbesserungs- und Moralpolitik hin – zumeist an Widersprüchlichkeiten und Scheinheiligkeit nicht zu überbieten.
    Politik war noch nie Heilsarmee sondern Interessenausgleich der verschiedenen nationalen Egoismen unter Ausnutzung der vorhandenen Potentiale! Da sieht es in Europa und vor allem Deutschland erbärmlich aus. Ich stimme dem Artikel zu 90% zu!

    • Verehrter Her @ Dr. Roland Ullrich, Sie hatten die Güte zu schreiben, Zitat:

      „Also, Abhängigkeiten danach zu definieren, was in der Vergangenheit erstaunlich gut funktioniert hat, greift nun wirklich zu kurz. […]“

      Es ist viel schlimmer, es ist hochgradig töricht, irreführend und kriminell. Das sind diese Leuchten, die hinter dem Tod schauen können, und haarklein wissen, was kommt. Beweise NULL, aber eine große Klappe. Und man intrigiert, man verheimlicht ein paar winzige und entscheidende Zutaten.

      So von Rußland abhängig zu sein, ist ein Verbrechen, denn, die diktieren dann den Preis und wir zahlen uns dumm und dämlich.

      Die USA hingegen, wollen Wettbewerb, den Preis senken. Wer dagegen ist, hat sie nicht mehr alle und führt Böses im Schilde. Und wie.

      Wer auf Seiten Rußlands hier in dieser Frage argumentiert, läßt sich ganz bestimmt nicht von „wissenschaftlichen“, objektiven Kriterien leiten. So ein Unfug.

      Außerdem unterstützt dieses Regime in Rußland die schlimmsten Verbrecherstaaten weltweit. Von solchen Leuten will ich keine Energie. Niemals.

      • Herr Kegelmann, ich lade Sie zu einem Kurzurlaub auf der Krim ein. Wir können dort mal mit den einfachen Menschen auf der Strasse über der Sicht des Volkes über die Eriegnisse der letzten Jahren sprechen.

        Ich kann ihnen im voraus versichern, dass die Krim so russisch ist wie Moskau und St. Petersburg und mit der Strassenmeinung in Lvov nichts gemeinsam haben.

        Aus ihren emotional überladene und inhaltlich unzutreffende anrirussische Ausbrüche kann ich nur vermuten, dass Sie eine enge Verbindung mit westukrainische Kreise haben, so viel irrationaler Hass kommt nur aus dieser Ecke.

        • Herr @Peter Georgiev,
          sehen Sie, Sie bestätigen genau das, was Sie vermeiden wollten.

          Mir ist dieses Rußland völlig egal. Meine eigene Nation ist mir wichtiger. Ich bin ein Mensch mit Emotionen. Mir diese absprechen zu wollen, steht Ihnen nicht zu. Gegen mein Urteil haben Sie keine überzeugenden Argumente. Das ist weiterhin Ihr Problem.

          Hätten Sie aufmerksam gelesen, (was Sie sehr wohl taten, aber sich nicht darauf einzugehen erlauben können,) dann wäre Ihnen aufgefallen, hier geht es nur um niedrige Preise. Und um sehr viel Geld, um die Aufteilung des Kuchens. Und das gelingt Europa nur, mit Hilfe der USA.

          Europa darf sich nicht in die Abhängigkeit von Rußland begeben, aus sehr vielen Gründen. Der wichtigste Grund: nicht einmal Sie vermögen in die Zukunft zu schauen und klar, dass der jetzigen russischen Regierung so eine Abhängigkeit sehr gefallen tut.

          Mein Antwort ist eine rationale, auf den irrationalen Haß auf die USA. Das ist nicht intelligent, was man über die USA sagen will. Ich bin nicht aus Ihrer Generation. Außerdem, möchte ich Putin sehen, wie er diesem türkischen Kriegstreiber begegnen will. Mit Bonbons? Auch haben Sie sehr viele Fragen geschickt außen vor gelassen. Aber nicht geschickt genug, dass es mir nicht auffallen würde.

          Kriege zu führen sind notwendig um die Blender von deren größenwahnsinnigen Vorhaben abzuhalten und das Recht zu verteidigen. Es waren linke Atheisten (Marxisten) die Verderben über die ganze Welt brachten. Nur diese. Schauen Sie mal in das Schwarzbuch des Kommunismus. Sind alle damaligen Verbrecher verurteilt worden? Wohl kaum.

          • Außer Hass, der Ihre Forderung begründet, „Europa darf sich nicht in Abhängigkeit von Russland begeben“ etnthällt ihr Beitrag nichts.

            Unabhängige Nationen gibt es nicht in der heutigen komplexen Wirtschaftswelt.

            „Von solchen Leuten will ich keine Energie. Niemals“. Ihre Worte. Ohne Russlands Gas und Öl sind wir im Mittelalter, von woanders teurer, also Lebensnivesuverlust. Ist ihnen egal. Hass zerstört das Urteisvermögen.

            Sie dürfen hassen aber damit überzeugen Sie hier niemanden. Schade bei dem sonstigen Niveau der Beiträge.

          • Verehrter Herr @Peter Georgiev,

            Sie vermengen die menschliche mit der wirtschaftlichen Seite. Tun Sie das bitte nicht. Ich hasse doch niemanden. Wo sehen Sie Hass? In diesem Punkt sind Sie nicht fair. Was ist mit der nicht nachvollziehbaren und undifferenzierten Aversion vieler hier auf die USA? Ich war sogar einmal in eine russische Frau verliebt. Mehr brauchen Sie nicht wissen. Und ich liebe sie immer noch. Ich mag Russen als Menschen. Aber in der Wirtschaft gelten andere Gesetze. Außerdem habe ich mich ein Jahr in Russisch versucht, um die Sprache zu erlernen. Leider war ich aus einem Grund nicht fleißig genug. Die russische Grammatik ist schwieriger als die Deutsche. Aber, das Interesse am Land ist geblieben. Das ist die menschliche Seite.

            Der Punkt ist, Europa kann in seiner Energieversorgung autarker werden und sehr viel billigere Energie anbieten, als das jetzt der Fall ist. Darum geht es im Text. Und das geschieht aus bestimmten Gründen nicht. Das ist Ihnen auch bekannt und klar. Europa könnte so seine scharfe und bedrohliche Übeschuldung signifikant verringern. Die Unternehmen und Haushalte entlasten. Und viel außerordentliches Wachstum generieren.

            Wettbewerb tut beiden Seiten gut. Und einige Stimmen hier, wollen das einfach übersehen. Gehen darauf überhaupt nicht ein und bauen auf Nebenschauplätzen, ohne Sinn.

            Ich habe nichts gegen den Handel mit Rußland. Absolut nichts. Sollte ich diesen Eindruck hinterlassen haben, dann war das nicht meine Absicht. Ich entschuldige mich. Aber, daraus darf keine Abhängigkeit werden. Russland diversifiziert sich ja auch, weg von Europa, Richtung China. Das finde ich sehr gut. Für mich und Sie gilt weiterhin folgende Regel: weder Sie noch ich vermögen sicher in die Zukunft zu blicken. Darauf sollten wir achten.

            Und, ich liebe Sie. Jedoch, keine Abhängigkeit. Das geht für alle Länder.

            Obama war ein linker, marxistischer Kriegsfürst, der soviel mit den USA zu tun hat, wie eine Konservendose mit einem Rennwagen. Solche Leute haben mit den USA nichts zu tun, die wollen es zerstören, von innen heraus. Und es war Obama (plus Hintermänner natürlich), der seine dreckigen Hände auch in der Ukraine mit drinstecken hatte. In den USA ist ein Kulturkrieg ausgebrochen. Wie in Westeuropa. Obama und Biden & Co. werden diesen dämlichen Krieg aus mehreren Gründen eindeutig verlieren. Dann ist wieder Frieden auf der Welt.

            Außerdem stören mich diese törichten Sanktionen gegen Rußland, die Merkel und andere erlassen haben. Wegen der Ukraine. Da bin ich auf Seiten Russlands.

            Die Gasrechnungen für Haushalte müssen sinken. Unbedingt. Es muß hier mehr Wettbewerb auf allen Ebenen her. Von der Produktion, bis zum Endkunden. Vor allem beim Endkunden. Merci.

          • Hallo Herr Kegelmann,

            Ihr letzter Beitrag klingt ganz anders, ohne negativen Emotionen.

            Betreff der wirtschaftliche Seite, jeder Bieter versucht herkunfstunabhängig den maximalen Preis zu erzielen. Aufgrund der Vorkommen und Transportmöglichkeiten kann Russland grundsätzlich wesentlich billiger als die USA Gas und Öl anbieten, daher will auch Deutschland unbedingt die Nordstream 2.
            Im Prinzip ändert sich gegenüber der heutigen Gasversorgung nur, dass die 2 Mrd. für den Ukrainetransit wegfallen, da erkenne ich keine Bedrohung.

            Über die komplizierten innerrussischen und Russisch-Westlichen Verhältnissen könnte ich Ihnen mehr schreiben, wenn Sie wünschen. Sie könnten dazu den admin bitten, mir Ihre Mailadresse zu senden.

            Viele Grüße
            Peter Georgiev

            P.S. meine Amtssprache zu Hause ist Russisch, obwohl ich keine Milliliter russisches Blut habe.

  4. Das ist ja wohl US-Propaganda aus der untersten Schublade und so offensichtlich in seiner Intention das deutsch-russische Gasprojekt north stream 2 zu torpedieren. Bis vor Kurzem noch, vor 3 – 4 Jahren waren die USA noch der größte Energie-Importeur der Welt und ihr derzeitiger Überschuß beruht einzig und allein auf der fragwürdigen fracking Methode zur Gewinnung von Erdöl- und Gas. Fragwürdig halte ich das Fracking vor allem wegen seiner äußerst negativen Auswirkungen auf das Grundwasser.
    Natürlich passen Klimahysterie und die gleichzeitige massive Erhöhung der Importe fossiler Brennstoffe nicht zusammen, aber das ist nur ein Teilaspekt der sowieso völlig idiotischen EU und BRD-Politik. Die mögliche und auch sinnvolle Alternative Kernernergie wird ja aus quasi-„religiösen“ Gründen gar nicht erst in Erwägung gezogen.

  5. Der Artikel hat in vielem recht. „In einer logischen Welt würden die Europäer die Kontrolle über ihr eigenes Schicksal zurück gewinnen. Diese Neukalibrierung würde eine Stärkung ihrer militärischen Macht bedeuten, vor allem ihrer Marine. Außerdem würden sie anfangen, mittels Fracking ihre Ressourcen zu erschließen. Und sie würden Kernenergie, Wasserkraft und saubere Kohle-Technologien voranbringen – zumindest solange, bis neue Quellen sauberer Energie wirtschaftlich werden.“

    Interessant ist, dass der Autor -Amerikaner- den Europäern den Vorwurf macht, mit autokratischen Staaten bezüglich der Energieversorgung zusammenzuarbeiten… das hat doch, mit Verlaub, die USA selbst nie auch nur ansatzweise gejuckt.
    Das diese Vorwürfe jetzt kommen, wo die USA Netto- Exporteur auch von Erdöl geworden sind, ist wohlfeil. Gleichwohl ist dieser Status nicht vom Himmel gefallen, man hat ihn sich hart erarbeitet, mit Kapitaleinsatz, mit neuen Technologien etc. Warum? Es scheint preiswerter zu sein, in diese Technologien zu investieren, als in Kriege… ,

    Das bringt mich zu dem Punkt zu fragen, warum man nun *Europa* die militärische Aufrüstung zwecks Ressourcensicherung in den Mund legen will…. Die Erdölleitungen aus Russland nach Europa sicherten weder die Navy noch die Air Force, die von Norwegen auch nicht und auch eine wirklich starke EU- Armee wird die Russen militärisch nicht zwingen oder gar im Konfliktfall die Fördergebiete in Russland besetzen können. Die sicherte Europa selbst rein wirtschaftlich, flankiert durch europäische Politik und Diplomatie… (zunehmend gestört durch die USA und deren Gefolgschaft).

    Fakt ist, dass die Europäer tatsächlich ein entstehendes Vakuum füllen sollten, der nachfolgende Satz mag in seiner Gänze nicht absolut stimmen, aber die derzeitigen Entwicklungen zeigen, dass die Realität sich in diese Richtung bewegt: „Die Amerikaner ……haben jedes Interesse daran verloren, in Sümpfen der Petro-Regimes im Nahen Osten zu versinken.“

    Ein schwieriger Ansatz, wenn man nicht selbst versinken will… Europa wird sich auf den skizzierten Weg begeben müssen… und es begibt sich bereits… die Planspiele bezüglich Libyen zeigen es. Nordafrika wird wohl Testfeld werden, das dürfte als europäische Interessensphäre wohl bei den wirklichen Groß doer Regionalmächten durchgehen…

  6. Autor des Artikels ist Victor Davis Hanson, ein militaerischer Ami-Falke. Der hasst die Russen berufmaessig. Wer hoert denn auf so einen. Die Russen sind harmlos. Die wollen nur Handel treiben. Gas und Erdoel aus Russland waere besser(umwelfreundlicher) und billiger. Von den Russen koennten wir sehr viel ueber moderne Gas-Mineraloelfoerderung lernen, sofern uns die Gruenen nicht vorher in die Steinzeit katapultieren.

    • Erzählen Sie Ihre xxxxxxxxxx Märchen doch Ihren Kindern, falls Sie welche haben.

      Von Wirtschaft, wirtschaftlichen Gesetzen, haben Sie keine Ahnung.

      Es ist egal, was Hanson ist. Hier geht es um Fakten, unleugbaren. Nur xxxxxx tun das, diese zu verleugnen und kommen mit dummen politischen Märchen.

      Europa kann sich selbst mit ausreichend Energie versorgen, und gerade Linke VERHINDERN DAS. Rußland unterstützt mit Sicherheit alle Umwelt-NGOs. In Rußland selbst sind diese VERBOTEN. Aber, die im Ausland UNTERSTÜTZT man sehr gerne.

      Ihre Antwort zeigt, dass Sie nur sich selbst verspotten. Auch schützt Russland die widerlichsten, gefährlichsten, Menschen verachtendsten Staaten dieser Welt. Sie müssen die Leserschaft hier für ziemlich xxxxxxx halten. Ich bin nicht aus Ihrer Generation und Ihre Blindheit interessiert mich nicht.

      Rußland lacht über die Dummheit der Europäer, sich von solchen inkompetenten Linken, an der Nase herumführen zu lassen. Ich lache über Rußland.

      Was Sie und andere hier stellvertretend an xxxxxxx Argumenten abliefern, ist unter aller Sau. Es geht hier um Fakten. Und Ihre Interpretation ist unerhört.

      • Im rumpoltern sind Sie gut.

        Hindert uns jemand, parallel zum Russengas, auch US Gas und Öl zu kaufen, wenn Sie sagen die USA wollen Wettbewerb ? Lassen Sie den Markt entscheiden. Aber Erpressung hat nichts mit freier Marktwirtschaft zu tun.
        Die deutsche Wintershal war auf bestem Weg ein global Player in Öl und Gas zu werden. Sie sollte förderrechte in Sibirien bekommen. Leider kam die von den USA initiierte Ukrainekrise (von Brzezinski in seinem Buch „Die einzige Weltmacht“ verdammt genau vorausgesagt) dazwischen und die Sanktionen gegen Russland

        • Verehrter Herr @ Frank Grabitz,

          Irrtum!! Im „rumpoltern“ sind Sie noch viel, viel besser, als ich. Sie schlagen mich um Längen.

          Von welcher USA reden Sie? Was haben linkes Denken, Marxismus, mit den USA bitte zu tun? Obama hat nichts mit den USA zu tun, Obama und seine Linken (ein deutsch-russisches Exportgut übrigens) wollen die USA von innen heraus ZERSTÖREN. Die jetzigen US-Schein-Demokraten gehörten VERBOTEN.

          Ja, eben, ich will den Markt entscheiden lassen. Wenn Sie das auch wollen, dann müssen Sie auf meiner Seite sein. Fairer Wettbewerb ist immer willkommen.

          Nicht die USA haben die Krise in der Ukraine angezettelt. In der Ukraine gibt es viele Dummköpfe und Marxisten (auch aus den USA, die weltweit vernetzt sind) haben sich da eingemischt. Ja, ich weiß es. Obama hat sich dort eingemischt und dieser Betrüger Biden, aber ganz bestimmt nicht die USA. In Rußland kann man auch nicht alle Russen für den Müll verantwortlich machen, den einige Bekloppte in der Elite verzapfen dürfen.

          Aber, warum geben Sie den USA die Schuld? Das ist LINKES DENKEN, Menschen verachtend, wie von Anfang an. Noch einmal zur Erinnerung: Marxismus ist das dümmste Denken überhaupt und ein klassisches, durchtriebenes, fieses deutsch-russisches Exportgut. Soviel zum Export. Der Export von Marxismus muß sofort verboten werden.

          Ich freue mich, wenn deutsche Unternehmen erfolgreich sind und kann nicht über jedes Detail Bescheid wissen. Genauso wenig wie Sie das können. Das brauche ich auch überhaupt nicht.

          Im obigen Text geht es nur darum, dass Europa auf riesigen Mengen an billiger Energie ruht und diese nicht nutzen will. Eindeutige Schuld daran, haben NUR marxistische Gruppen. Mit den USA hat das nichts zu tun. Und kaum einer redet darüber. Das ist doch komisch, oder? Ich verstehe sehr gut, wie der Hase läuft.

          NGOs sind in Rußland und China VERBOTEN. Bei uns leider noch nicht. Und das muß sich ändern. Und das wird sich ändern.

  7. An alle Kommentatoren:

    Der Autor des Artikels kennt Russland offensichtlich nur aus den US-Medien und kann daher daher keine objektive Meinung über Russisch-Deutsche-Europäische Beziehungen entwickeln. Natürlich sind daher die Schlussfolgerungen diesbezüglich weltfremd.

    So sieht man aber mehrheitlich die Welt aus dem Blickwinkel der anderen Seite des Teiches.

    Der Artikel enthält aber auch naheliegende Schlussfolgerungen: Nachdem vor 2 Jahrzehnte die westliche Welt so große Angst über das Ende von Öl und Gas entwickelt hat, nun die Möglichkeit hat über neue Technologien sich selbst zu versorgen, dagegen aber eine Abhängigkeit bzw. im Falle Deutschlands gar den ökonomischen Selbstmord wählt. Aus Dummheit.

  8. Russland ist Autokratie? Was ich weiss, Putin ist gewählt, genauso wie Merkel oder Trump. Ich meine, EIKE soll sich aus der politischen Propaganda halten.
    Und wass ich weiss, die Grünen hassen Putin und Russland am meisten und haben im Plan, auch Gas abzuschalten.

    • Russland ist eine Diktatur. Die freie Presse wurde mittels brutalen Morden beendet, Soziale Medien sind verstaatlicht, Gegenparteien werden zerstört – ihre Führer umgebracht.

      Natürlich ist Rusland eine Autokratie. Dort gab es niemals Demokratie, das Volk ist unter massiver Überwachung und Unterdrückung. Darum bringen auch alle Milliardäre (die es geworden sind weil sie Gelder von der Sowjetunion mit ihren KGB-Partnern abkassiert haben) ihr Geld ins Ausland. Putin Kritiker werden überall auf der Welt verfolgt und sogar ermordet.

      In was für einer Welt leben Sie eigentlich? Russland hat sowohl Georgien als auch die Ukraine angegriffen und ihnen Teile der Länder abgenommen. Sie bedrohen Europa mit Nuklearraketen (Auf der eroberten Krim und auf dem eroberten Kaliningrad).

      Russland fördert die anti-fracking Bewegung massiv, weil es ihnen Macht über Europa gibt, schauen Sie doch ihre Staatspropaganda an – RT und Sputnik. Alles voller anti-fracking. Und die Merkel kennt Putin gut, er war ihr Boss während ihrer Ausbildungszeit in Dresden – dort war er nämlich stationiert.

      Wenn die öffentliche Ordnung in Europa (speziell Deutschland) zusammenbricht, kommen die Russischen Panzer über die Ostsee. RUssland will die Sowjetunion wieder haben – darum hat Putin ihre Nationalhymne (wenn man dieses Horrorstück so nenen will) wieder eingesetzt.

      Aufwachen.. Russland war und ist immer imperialistisch. Ob mit Stalin oder mit Putin.

      Fritz Rolf

      • Ihre Sichtweise wurde vor ca. 60 Jahren geprägt, leider sind Sie nicht in der lage, sie auf heutige Gegebenheuten zu upgraden… Damals wenigstens kamen die Panzer noch durchs Fulda Gap… heute halt über die Ostsee. naja.
        Wenigstens zu Georgien würde ich mich mal näher informieren an ihrer Stelle, die Ukraine ist noch mal ein anderes leidiges Thema… aber diese Entwicklung -spez. die Sache mit der Krim- war nach dem Scheitern der Steinmeier/ Fabin/ Sikorski Initiative auf dem Maidan zwangsläufig (hier sah man auch wieder mal, dass die EU nur der Kellner ist..). Die Raketen in Kaliningrad hat z.B. Scholl- Latour schon Mitte der 2000-er vorhergesagt: Kommt der sog. US-Raketenschirm in Polen und Rumänien, kommen Interkontinetalraketen in Kaliningrad.

      • Herr Rolf .
        Hat das nicht einer schon mal so vor 85 Jahren gesagt ?

        was das Fracking betrifft so hatte ich das schon vor Jahren gehört, und könnte mir gut vorstellen, dass die russische Politik hier bei uns Antifrackingorganisationen unterstützt, damit wir erst gar nicht auf den Gedanken kommen eigenes Gas zu fördern. Russland will russisches Gas verkaufen !
        Das ist Wirtschaftskrieg was da betrieben wird. Die Deutschen (in der Bevölkerung)kennen das anscheinend nicht. In Frankreich wurde hierfür 1997 die Ècole de guerre économique gegründet. Studiendauer 1 Jahr.
        Die USA verstehen das.

    • „Russland ist Autokratie? Putin ist gewählt….“ naja. PdG (Putin der Große) sprach irgendwann selbst von einer *gelenkten Demokratie*. scheint bis jetzt einigermaßen zu klappen, zumindest klappt es besser als vorher. Ziehen wir die Historie und die doch besonderen Bedingungen in Russland mit in Betracht, sollten wir uns darüber nicht erregen.
      Ernster sollten wir Sprüche Merkels nehmen, die von marktkonformer Demokratie sprach oder auch davon, dass wir kein verbrieftes Recht auf Demokratie und sozialer Marktwirtschaft haben. Oder die Neubauer- Sprüche davon, dass wir eine *Kulturrevolution* bräuchten, oder die des in grünen Kreisen fast schon designierten Kanzlers Habeck, der die Demokratie als quasi dysfunktional in Bezug auf die *Lösung der Klimaprobleme* bezeichnete…

  9. Mir missfällt in dem Beitrag 2 Dinge.
    1. Weil wir die Sicherung der Energieseewege der US-Navy zu verdanken haben sollen, mögen wir doch im übertragenen Sinne vor Ehrfurcht erzittern müssen.
    2. Weil Europa 30 % seines Ölbedarfes aus Russland deckt könnte Putin die Ökonomie Europas in der Hand halten.

    Die Realität sieht so aus, daß sich nicht nur wir, sondern der Rest der Welt in einem Handelskrieg mit den USA befinden – durch jeweilige Initiative der USA.
    Ich will Russland durchaus nicht über den Scheffel stellen, aber wir blicken zurück auf jahrzehntelange Vertragstreue – wobei Russland ein sehr großes Interesse hat diese auch zu erfüllen.

    • Zu Punkt 1: Ja man sollte Respekt zeigen für die, welche ihr Leben dafür riskieren dass wir von China alles bekommen. Sonst würde hier einiges kaputtgehen. Und zwar innerhalb von 2 Tagen.

      Zu Punkt 2: Ja das kann Russland und tut es auch schon.

      Der Handelskrieg wurde von China gestartet, die verwenden Sklaven als Werkzeug gegen den Westen. Und Russland mag das.

  10. Deutschland hat ja eine westdeutsche „DDRlerin“ zur Kanzlerin, die alles platt gemacht hat, was Demokratie in D war. Wenn die das Kanzleramt verläßt hinterläßt die einen Scherbenhaufen … .

    • @ Heinzow
      Dass Deutschland mit steigender Geschwindigkeit gegen die Wand gefahren wird, hat nichts damit zu tun, dass die Raute aus der DDR stammt. Die seit 1945 am Morgenthau-Plan arbeitenden Deutschlandabschaffer haben in ihr eine willige Marionette gefunden, die all das, was für Deutschland angedacht war, mit Energie umsetzt.

      • Bravo, endlich mal normale Leute, oder zumindest einer davon. Jemand der nur ein Gedächtnis von 14 Tagen hat, sondern auch an Dinge weiter davor erinnert / das Wissen darum hat und daher nicht „Merkel ist schuldig an allem Elend ankommt“ (wie ich diese Deppen inzwischen hasse, die immer und immer wieder, frei von allen Fakten, mit dem Unsinn ankommen)!

        Merkel ist völlig ersetzbar, nichts würde sich ändern oder wäre ohne sie anders gekommen, vieles wohl sogar schlimmer, wenn 2010 (Euro / Griechenland) oder 2015 (Turboumvolkung durch Invasion) andere Knallgranaten an der Macht gewesen wären, insbesondere wenn es Grüne oder SED gewesen wären. Würde Merkel morgen tot umfallen, dann änderte / besserte sich nichts. Merkel ist kein allmächtiger Diktator, das war nicht mal Hitler. Sie ist eine Marionette der Macht.

        Alles was die BRD heute zerlegt, wurde lange vor Merkel begonnen. Man kann es bei Schröder, Kohl, Schmidt, Brandt finden, manches sogar schon bei Adenauer. Es ist eine lange, ununterbrochene Entwicklung, nur all die Doofs sind erst 2015 aufgewacht und meinen jetzt es habe daher 2015 erst begonnen. Argumenten sind diese Leute dann auch meist nicht zugänglich, dann würde ja das Weltbild wieder nicht passen, dann wäre man ja am Ende selber der Täter, weil man so lange mitgemacht und nichts mitbekommen hat.

  11. Dieser Artikel ist antirussische Propaganda. Russland hat im Gegensatz zu Uncle Sam noch nie politischen Druck durch Zudrehen von Gas- oder Ölhähnen ausgeübt. Uncle Sam macht sowas0 täglich, um sich als Weltgendarm aufzuspielen.

    • Völlige Zustimmung! Russland, zuvor die UdSSR, haben immer vertragstreu geliefert und keine politischen Bedingungen (Forderungen) daran geknüpft. Das außenpolitische Primat liegt traditionell auf friedliche Koexistenz.

    • So ist es. Ganz im Gegensatz zu unseren US-Freunden, die für mehr Energieressourcen mehr als 170 Kriege angezettelt haben.

    • So was brauchen wir hier nicht:
      Absolut untergründige transatlantische Propaganda. Mal bei Breschinsky „Die einzige Weltmacht“ nachlesen, warum Transatlantiker immer gegen Russland hetzen.

    • Hallo Hajo Blaschke.

      Die Sowjetunion hat der DDR für einen Zeitraum Ende der 70-er, Anfang der 80-er die Erdölmenge reduziert, weil die Kommunisten das Öl der Druschba-Trasse für Devisen weiterverkauft haben.
      Damals wurden Kalt- und Reservegestellte Dampflockomotiven in großer Zahl reaktiviert und die Elektrifizierung wichtiger Bahnstrecken in atemberaubenden Tempo vorangetrieben – bei laufendem Betrieb.
      Und natürlich wurden auch neue E-Loks entwickelt und in großer Stückzahl gebaut.
      Energie aus heimischer Braunkohle, gern auch als „Mutterboden“ bezeichnet stand in ausreichendem Maß zur Verfügung.

      • Das Problem der Sowjetunion damals bestand darin, dass der sogenannte Peak Oil erreicht war. Das bedeutete, die Fördermengen konnten nicht mehr gesteigert werden und somit stand sie vor der Alternative, einen höheren Anteil der geförderten Menge auf dem Weltmarkt zu verkaufen oder auf Deviseneinnahmen zu verzichten. Ergo: entweder Devisen oder Solidarität. So die Situation.

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