Die Geburt einer genialen Idee

von Klaus-Peter Krause
Nur dumm, dass sie die Menschen ausbeuten soll – Wie die Geschäftsidee mit der Klimaschutzpolitik entstanden ist – Der Insider und Zeuge Hartmut Bachmann – Fritz Vahrenholt: Wir haben keinen Klimanotstand

Sie haben genug von dieser Klimaschutzpolitik? Wollen mit ihr nicht noch mehr traktiert werden? Kann ich verstehen. Dann lesen Sie jetzt nicht weiter. Sollte es aber neu für Sie sein, wie es zu dieser Politik gekommen ist und wie sie inszeniert wurde, dann ist das Folgende für Sie vielleicht doch wissens- und lesenswert. Denn gerade (29. November) agitieren schon wieder die irregeführten jugendlichen „Klimaschützer“ der Freitage-für-Zukunft-Bewegung, und das EU-Parlament, das es besser wissen müsste, hat in einer Resolution den „Klimanotstand“ ausgerufen – sie alle verrückt geworden durch eine geniale Geschäftsidee, die andere eiskalt erdacht haben und menschenverachtend betreiben.

Hartmut Bachmann und sein Buch Die Lüge von der Klimakatastrophe

Hartmut Bachmann lernte ich 2003 in Frankfurt kennen. Er machte mich mit der Klimaschutzlügerei vertraut. Wir trafen uns damals im Hotel Frankfurter Hof. Ich war, weil 65 geworden, aus der FAZ-Redaktion schon ausgeschieden, aber bis Ende 2003 noch Geschäftsführer der Fazit-Stiftung (Eigentümerin der FAZ GmbH). Bachmann hatte damals ein Buch mit dem Titel Die Reformverhinderer geschrieben*), das ich am 10. November 2003 in der FAZ vorgestellt habe (hier). 2007 folgte das Buch Die Lüge von der Klimakatastrophe.**) Dieses Buch wird demnächst überarbeitet in 7. Auflage im Frieling-Verlag (Berlin) erscheinen und 23,90 Euro kosten.

Ein bewegtes Leben

Hartmut Bachmann (Jahrgang 1924) hat ein bewegtes Leben hinter sich. Aufgewachsen ist er auf dem Gut des Großvaters am Rande Berlins. Das Gutsgebäude, ein Schloss, haben schon die Nazis enteignet, sie brauchten es als Gästehaus. Den Zweiten Weltkrieg mitmachen musste Bachmann von Mitte 1942 an. Als Jagdflieger überstand er ihn. Auch Segelflieger ist er gewesen. Fünf Jahre lang hat er Meteorologie und Aerodynamik studiert. Nach dem Krieg absolvierte er auch ein Studium an der Hochschule für Politik in Berlin, ließ sich ausbilden zum Molkereifachmann, war leitend in der Milchwirtschaft tätig, gründete Unternehmen in der Schweiz und den USA, war in Amerika Vorstandsvorsitzender (CEO) eines Klimageräteherstellers, später auch Aufsichtsratsvorsitzender und Präsident eines amerikanischen Wirtschaftsinstituts. Wikipedia (hier). nennt ihn korrekt einen deutschen Manager und Wirtschaftspublizisten, verleumdet ihn aber als „Klimawandelleugner“ und Verschwörungstheoretiker, was er beides nicht ist. Lesen Sie daher lieber das, was Bachmann unterhaltsamer über sich selbst schreibt (hier).

Das allergrößte, je von Menschen erdachte Geschäft

Jenes amerikanische Wirtschaftsinstitut beschäftigte sich nach Bachmanns Darstellung mit den Auswirkungen von Wirtschaftsblöcken auf die Einzelvölker. Er schreibt: „In diesen meinen Aufgaben war ich präsent bei zahlreichen Meetings und Verhandlungen in den USA, welche die Geburt des IPCC, des späteren Weltklimarates zur Folge hatten. So kam ich dort an, wo im großen Amerika, in den USA, der größten Wirtschaftsmacht der Erde, beschlossen wurde, das allergrößte von Menschenhirn je erdachte Geschäft, das „Geschäft mit der Klimakatastrophe“ vorzubereiten.“

Diese Kurz-Vita war vorauszuschicken, um zu zeigen, dass Bachmann kein Spinner ist. Und jetzt zitiere ich Hartmut Bachmann im Wortlaut, wie er in den USA das Entstehen der Geschäftsidee Klimaschutzpolitik miterlebt hat (An- und Abführungszeichen lasse ich weg, Schreibfehler habe ich korrigiert). Es stammt aus Bachmanns Brief (hier) mit Datum vom 10. März 2012 an Prof. Dr. Jochem Marotzke, der seit 2003 Direktor und Wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg ist.***)   Beantwortet hat Marotzke den Brief nicht. Hier Bachmanns authentische Darstellung:

US-Senator Al Gore 1986 und ein Gespräch zwischen Rudolf Augstein und Bachmann

Wir befinden uns im Jahre 1986. Die USA werden regiert von Ronald Reagan. Ein bekannter und wichtiger Abgeordneter im Repräsentantenhaus ist Al Gore (AG). Er vertritt den Bundesstaat Tennessee. AG verfügte über außerordentliche Beziehungen zu Wirtschaft und Finanzen. Sonst wäre er auch nicht Senator der USA geworden. Seine Zukunft (zum Geldmachen) sah er in aktiver Beteiligung am modernen Umweltschutz. Am 11. August 1986 schickte Rudolf Augstein (RA) sein international bekanntes Magazin DER SPIEGEL auf die Weltreise. Titelbild und Bericht über den Untergang des Kölner Doms im Nordseewasser beinhalteten den Schocker über die anstehende „Klimakatastrophe“. Am 11. September 1986 telefonierte ich mit RA. Das Gespräch beinhaltete:

Ich: “Was hast Du Dir denn dabei gedacht?“

Augstein: „Aufwecken, munter machen.“

Ich: „Und Angst machen“.

Augstein: „Ohne Angst der Massen, keine Bewegung der Massen.“

Al Gore inszeniert eine Anhörung vor dem US-Kongress zur Klimasituation

Gores Bestrebungen gingen dahin, ein politisches Instrument zu schaffen, um mehr staatlich unterfütterten Einfluss zur Bekämpfung der fiktiven Klimakatastrophe zu erlangen. Ein solches Arrangement sollte über seine Beziehungen ein Instrument werden, das ihm Einkommen entsprechender Größenordung für lange Zeit gewährt. Dazu musste das Thema Umwelt-Klima nationalisiert werden. Ablauf: Gore inspirierte James Hansen (JH), Direktor des „Goddard Institute for Space Studies“ (GISS) in New York und Freund von ihm, seinen Einfluss als DER Klimaexperte der USA geltend zu machen. Der Plan: Eine Anhörung vor dem Kongress zur Frage „Hat die Klimasituation Einfluss auf die Entwicklung der USA?“ Colorados Senator Tim Wirth (TW), Freund von James Hansen, nimmt die Angelegenheit in die Hand.

Eine heiße Anhörung 1988 mit absichtsvoll ausgeschalteter Klimaanlage

Zur Anhörung vor dem Kongress in Washington, die mir rechtzeitig annonciert wurde, fliege ich mit einem Freund von Fort Lauderdale am 22. Juni 1988 nach Washington National Airport. Am nächsten Tage soll das „Open Hearing“, die Anhörung von Hansen, sein. Das Meeting selbst, vor den Senatoren der USA, ist keine Sensation. Gore und Tim Wirth sind anwesend. Der Sitzungssaal ist stickig und unglaublich warm und keine AC (Air Condition) funktioniert. Es sind die extra ausgesucht heißesten Tage des Jahres. Entsprechend lethargisch ist die Beteiligung und Befragung von Hansen. Hansen spult seinen Vortrag ab. Wie ich später von meinem Freund T.C. (Chefpilot der Air Force One) erfahre, wurde vor dem Hearing zwischen Al Gore und Tim Wirth vereinbart und angeordnet, alle ACs abzuschalten. Dies, damit die Anwesenden möglichst keinen Appetit auf Sitzungsverlängerung durch unangenehme Fragen entwickeln und Hansen ins Stottern geraten würde.

Die beiden politischen Aufgaben für das spätere IPCC

T.C. und ich, wir flogen am Wochenende nach Nassau zum Motorbootrennen. Dort erfuhr ich von ihm, der vorher Al Gore und James Hansen nach New York zurückflog, über die Hintergründe der „funktionsunfähigen“ Lüftungsanlage im Sitzungssaal. Als Ergebnis des Hearings wird von der Regierung angeordnet, die derzeitigen und künftigen Forschungsergebnisse zum Klima bei UNEP zu konzentrieren. UNEP ist der Umweltarm der UNO und wurde damals von den Rockefellers und ihrem Intimus und Finanz-Genie Maurice Strong, der wiederum bestens befreundet mit Al Gore war und meines Wissens noch heute Vorstand der Rockefeller Stiftung ist, geleitet. Es wird beschlossen, eine seitwärts der UNEP agierende neue Organisation, das spätere IPCC, zu schaffen. Die Organisation erhält, von Al Gore und Maurice Strong erarbeitet, zwei politische Aufgaben: Festzustellen, dass die Erde einer Klimakatastrophe entgegengeht und, dass die Klimakatastrophe Mensch-gemacht ist.

Passagen im IPCC-Bericht von 1997, die den menschlichen Einfluss auf das Klima verneinen, wurden entfernt

Bert Bolin, ein Vetter von mir, wird 1. Präsident des IPCC. IPCC liefert in unregelmäßigen Abständen seine Weltklimaberichte. Diese setzen sich wiederum aus statistischen Unterlagen zusammen, die von vier internationalen Instituten geliefert werden und mit fabrizierten Temperaturskalen und Zubehör gefüttert sind: dem GISS (J. Hansen), dem CRU (Teil der Universität Ostengland unter Phil Jones) und dem ESSC (Michael E. Mann), Director Earth System Science Center der University of Pennsylvania, sowie einem Wachhund der UNEP und des IPCC für Deutschland, dem in Kassel errichteten Klimainstitut (Center for Environmental Systems Research University of Kassel), mit seinem Chef Prof. Joseph Alcamo,  langjähriger Mitarbeiter bei UNEP und IPCC, bester Freund von Maurice Strong und Al Gore. Da der letzte (1997) fertige und unterzeichnete Weltklimabericht vom IPCC eine Reihe von Hinweisen darauf enthielt, dass Passagen, die ausdrücklich einen vom Menschen verursachten Klimawandel verneint hätten, wurden diese Kapitel von Ben Santer entfernt. Der somit im Sinne der Klimahierarchie des IPCC und der Länder gefälschte Weltklimabericht, ging damit als letzter Zustandsbericht des IPCC den Delegationen der Industrienationen, anlässlich der Weltklimakonferenz in Kyoto im Dezember 1997, zu.

Wo man hinfasst: Lüge und Betrug. Und alles wird vertuscht

Da dieser Bericht gefälscht und somit keine Unterschriften hatte, ordnete Alcamo aus Kassel per e-mail an seine Domestiken in Kyoto das Folgende an: „The media is going to say ‚1000 scientists signed’ or ‚150 signed’. No one is going to check if it is 600 with PhDs versus 2000 without. They will mention the prominent ones, but that is a different story. Conclusion „Forget the screening, forget asking them about their last publication (most will ignore you.) Get those names!“ So wurden die Unterschriften von 100en von Menschen erbeten und verwendet, die gerade erreichbar waren. Tellerwäscher aus den Nachbarlokalen, Schuhputzer von nebenan etc. Dieses inszenierten Ihre Kollegen, Herr Marotzke. Publiziert wurde dies natürlich nicht; genau wie das Desaster mit den Entdeckungen der Fälschungen für den Hockeystick, die Dokumentierung des Inhaltes von über 1.000 e-mails des CRU, voll von Klimadatenfälschungen. Überall, wo man bei der Kombination von Klima und CO2 hinfasst, Lüge und Betrug. Und alles wird vertuscht. Unter den Tisch. In Gemeinsamkeit beider Institutionen, Medien und Wissenschaft. Wie sagte Popper vor langer Zeit?: Sei ein Experte in Deinem Fach. Dann werden die anderen Dich schützen. Du musst sie dann natürlich auch schützen.

Um was geht es? Nur um gigantische Geschäfte

Übrigens: Al Gore wurde der erste Karbon-Milliardär. Von jedem CO2-Zertifikat bekam und bekommt er über den Emissionsrechtehandel seine Provision. Bei jeder Bewegung, egal ob vor oder zurück, muss auf Umwegen mit dem Nobelpreisträger abgerechnet werden. Klever, nicht wahr? Klima – CO2? Um was geht es? Nur um gigantische Geschäfte. Was meinen Sie, wann und von wem es arrangiert und speditiert wurde, dass Griechenland in die EU kam und den Euro nutzen durfte? Wenn Sie erfolgreich schnüffeln, kommen Sie zu den gleichen Figuren, die das IPCC, die UNEP, die Öl- und Baumwoll- und Kupferpreise etc. kontrollieren.

Kein Volk teilt die inszenierte CO2-Angst so wie der deutsche Michel

Jede Menge Energie steht den Winzlingen, den Menschen auf der Erde zur Verfügung. Gerade in Rumänien, im Schwarzen Meer, in Polen im Schiefergebirge, in Mozambique, vor Israel, Vietnam etc. gefunden und annonciert. Weswegen 40.000 oder mehr hässliche Windmühlen? Schleswig-Holstein, Land der Horizonte. Weswegen eine wirtschaftlich total abwegige Solarnutzung? Geld, Geld, Geld. Sir Nicholas Stern, früherer Chefvolkswirt bei der Weltbank und Mitaufbereiter von Geschäften ums Klima + CO2, deswegen auch von der britischen Königin geadelt, forderte 2006 noch 5 Billionen Euro Subventionen (des Bürgers) zur Reparatur des Klimas. Connie Hedegaard, Klimakommissarin der EU, erhöhte vor wenigen Monaten auf 11 Billionen. Man sieht: Das Geschäft funktioniert. Am besten in Deutschland, denn: Kein Volk der Welt teilt die künstlich inszenierte CO2-Angst so wie der Michel. Machen Sie weiter mit? Beim Geldscheffeln für den Staat? Mittels CO2? Für jeden fürs Klima unnötig rausgeschmissenen Euro. 19 % MWST. Nettoooooooo. Auch nach Kenntnisnahme dessen, wie und wozu IPCC geschaffen wurde? Besser wäre es, Sie eiferten Vahrenholt nach.

Wenn der Staat diktiert, muss in jedem Gehirn die Alarmglocke klingeln

Wenn die Bearbeitung der Bevölkerung zur Akzeptanz eines Diktums komplett in der Hand des Staates liegt, muss in jedem Gehirn die Alarmglocke klingeln. Erstens deswegen, weil ein Staat, dessen hierarchische Strukturen das Gemeinwesen dermaßen verschuldeten, wie geschehen, zum Überleben dieser Strukturen in praxi jeden Euro benötigt, der sich auftreiben lässt. Zweitens, weil in einer solchen Situation “zum Geldkassieren“ gelogen wird, dass sich die Balken biegen. Das Instrument, das generell allen verschuldeten sogenannten entwickelten Staaten via UNO, UNEP, IPCC, Abkommen von Kyoto überreicht wurde, nennt sich „Bekämpfung von AGW = Menschgemachte Klimaerwärmung.

Hartmut Bachmann 2011 in einem Vortrag

Soweit der Text, den Hartmut Bachmann an Professor Marotzke 2012 schrieb, um ihn darüber aufzuklären, wie es zu der katastrophalen Klimaschutzpolitik gekommen und wie sie inszeniert worden ist. Ich gebe ihn wieder, um auch andere aufzuklären. Im Vortrag vom 8. November 2011 über „Die Geburt der Klimalüge“ können Sie Hartmut Bachmann auch direkt erleben (hier). Auf Bachmann und seine Darstellung vom Entstehen der Klimaschutzpolitik als Geschäftsmodell hat im Februar 2019 auch Urs Gassmann auf seiner Blog-Seite hingewiesen (der ganze Beitrag hier) und so begonnen:

Hartmut Bachmann als Insider und Zeuge

„Alle Welt  maßt sich an, das  Welt­klima zu kon­trol­lie­ren.  Bis es so­weit ge­kom­men ist,  brauchte es dafür eine mas­sive Pro­pa­gan­da, ein so­ge­nann­tes Bran­ding,  wie sie nur  äußerst star­ken Fi­nan­ciers mög­lich ist.  Ein Au­gen- und Oh­ren­zeu­ge, Hart­mut Bach­mann,  wur­de  in falscher Ein­schät­zung sei­ner Per­sön­lich­keit ein­ge­la­den zu einer Kon­fe­renz, ein­be­ru­fen durch die US-a­me­ri­ka­ni­sche​ Hoch­fi­nanz, wo die Re­so­lu­tion ge­trof­fen wur­de,  mit der Er­der­wär­mung ein Ge­schäft zu ma­chen. Dem zum  In­si­der ge­wor­de­nen Bach­mann miss­fiel diese Ab­sicht, wes­halb er sich zur Auf­klärung  ent­schloss. Bachmanns Darstellungen sind durchaus plausibel, doch Gehör bei den zuständigen Schaltstellen findet er nicht. Wikipedia reiht ihn sogar in den Dunstkreis der Verschwörer ein, obwohl er nichts anderes tut, als einen Zeugenbericht abzugeben.“

Fritz Vahrenholt: Wir haben keinen Klimanotstand

Es gibt nicht viele Mainstream-Medien, die kritische Stimmen mit Argumenten gegen die Klimaschutz-Hysterie zu Wort kommen lassen. Das Hamburger Abendplatt zum Beispiel hat es getan und Fritz Vahrenholt interviewt, veröffentlicht am 7. Oktober 2019. Die Überschrift zu diesem Gespräch lautet „Fritz Vahrenholt: Wir haben keinen Klimanotstand“. Sie finden das ganze Interview hier. Zitat Bachmann (Züricher Weltwoche vom 2. Juli 2009): „Der einfache Mensch wird stets die einfache Lüge als Wahrheit akzeptieren, hingegen die komplizierte Wahrheit nicht glauben.“

___________________________________________

*) Hartmut Bachmann: Die Reformverhinderer. Parteien- und Beamtendiktatur in Deutschland. Frieling & Partner GmbH, Berlin 2003. 328 Seiten. 15 Euro.

**) Buch Die Lüge von der Klimakatastrophe. Das gigantischste Betrugswerk der Neuzeit. Manipulierte Angst als Mittel zur Macht. Frieling Verlag, Berlin 2007. 254 Seiten. 17,80 Seiten. ISBN 978-3-8280-2521-9

***) Der Anlass für das Schreiben von Hartmut Bachmann Professor Marotzke waren dessen Rezensionen des Bachmann- Buches Die Lüge der Klimakatastrophe und „sogar mit gleichem Text“ des Buches Die kalte Sonne Fritz Vahrenholt. Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet. Hoffmann und Campe, Hamburg 2012. ISBN 978-3-455-50250-3.

Der Beitrag erschien zuerst auf dem Blog des Autors hier

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19 Kommentare

  1. Ich zitiere aus „Kalte Sonne“ bzw. dem „Hamburger Abendblatt“ (vom Link im Artikel).

    Zuerst:

    „97 Prozent der befragten Forscher gaben den Anteil des CO2 an der Erwärmung mit 50 bis 99 Prozent an. Nur ein kleiner Rest schließt den Einfluß des Menschen ganz aus – das sind Dummköpfe.“

    50 bis 99 Prozent? Bingo? Wünsch dir was? Und der Rest sind Dummköpfe? So stelle ich mir Wissenschaft vor.

    Und dann:

    „Wir müssen in der Mitte der Gesellschaft über die richtigen Wege zum Klimaschutz streiten. Aber leider nimmt unsere Diskursfähigkeit immer weiter ab. Das Einzige, was und helfen könnte, wäre eine Abkühlung: Immerhin geht die Temperatur seit 2016 zurück.“

    Die Abnahme der Diskursfähigkeit kann ich bestätigen, aber wer ist „uns“? Was hat eine gesellschaftliche Mitte mit Wissenschaft zu tun? Die sinkenden Temperaturen seit 2016 könnten hilfreich sein, wenn es nur ums Geld geht?

    Ziemlich wirr, das.

  2. @Anna Sophia von Velasco „DIE REALITÄT hat das Primat“:
    Es wäre schön!! Wahrscheinlich leben Sie in einem beneidenswerten Umfeld, wo dieses Wunsch-Motto eine Chance hat. Falls Sie nicht sagen wollten: Es hilft nichts, man muss die traurige Realität akzeptieren und ich will mir nicht den Rest meines Lebens vermiesen..
    Ich erlebe leider in einem Umfeld mit überwiegend Desinteresse oder mit dem letztendlich unerschütterlichen „Grundüberzeugung“ jener, die sich aus TV-Nachrichten und SZ informieren. Oder es reicht allenfalls bis zu dem Resumee: Die einen sagen so, die anderen so. Meine Frau, mir offenbar noch wohlgesonnen, bremst mich immer wieder…
    Ich jedenfalls versuche schon länger, das Klimadogma inhaltlich und fachlich zu durchdringen. Auch bei meiner großen Skepsis zählt für mich als Naturwissenschaftler letztendlich die physikalische Stimmigkeit. Und da sieht es düster aus!
    Und weil nach meiner tagtäglichen Erkenntnis Deutschland sich geradezu in einer rotgrünen Meinungsdiktatur des Irrsinns suhlt, bin ich außerordentlich froh darüber, dass bei EIKE diese traurige Realität thematisiert wird. Wer weiß, wie lange noch… Und EIKE veröffentlicht auch jede abweichende Meinung. Hingegen wird es bei einer SZ niemals passieren, dass eine substantiell „klimakritische“ Leserzuschrift veröffentlicht wird. Selbst beim konservativen Merkur, bei dem hie und da auch mal ein kritischer Leserbrief veröffentlicht wurde, achtet die Chefredaktion darauf, dass die anderen Leser, offenbar die Mehrheit, nicht verprellt wird.
    Die politische Realität in Deutschland ist heute so, wie es ausgerechnet die AfD-Jugend als Kritik an der eigene Partei formulierte: „Egal, ob der menschgemachte Klimawandel stimmt oder nicht, entscheidend ist, dass es die Menschen glauben“.
    Wenn man das Talent hat, den alltäglichen Irrsinn, an den man schon in jeder Nachrichtensendung beständig erinnert wird, aus Selbstschutzgründen einfach auszublenden, dann ist das sicherlich hilfreich und verständlich. Schließlich will man sich nicht das ganze Leben vermiesen… Darauf wird es wohl hinauslaufen.

  3. Sehr geehrter Herr Krause,
    Ihnen ist bestimmt der Begriff Quellenkritik bekannt.Eine objektive Betrachtung ist im naturwissenschaftlichen Umfeld in der heutigen Zeit ein großes Problem.
    Noch 2 Potenzen schwieriger ist dieses Phänomen der Neuzeit in der Aufarbeitung von finanztechnischen Strategien.Da werden in gewissen Zeitabständen ,ich nenne das mal „Blitzableiter“, in die Öffentlichkeit gebracht.
    In diesem Zusammenhang habe ich eine Quelle ausfindig gemacht,die das Ausmaß in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt.
    Da existiert ein als „Arbeitspapier“ bezeichnetes Konzept aus dem Jahr 1975.
    Und dieses Konzept wurde von William Nordhaus ausgearbeitet.
    http://pure.iiasa.ac.at/id/eprint/365/

    • William Nordhaus folgt damit brav der Vorgabe des Club of Rome zwei Jahre früher. (Quelle King & Schneider, 1991) „Auf der Suche nach einem neuen Feind, der uns vereint, kamen wir auf die Idee, dass sich dazu die Umweltverschmutzung, die Gefahr globaler Er­wärmung, Wasserknappheit, Hunger und dergleichen gut eignen würden…. Alle diese Gefahren werden durch menschliches Eingreifen verursacht…Der wirkliche Feind wäre dann die Menschheit selbst….“ 

      • Den Gedanken kann man auch anders weiterführen.Nicht die Menschen,oder wie Sie es nennen die Menschheit ist das Problem.
        Das Problem sind die Menschengruppe,die angeheiratet sind.Da müssten mal Historiker mit einem naturwissenschaftlichen Vorstudium und Betriebserfahrung ran.Die werden z.Z. noch ausgebildet.Bis 2025 sind die soweit.
        Ich hoffe mal ganz optimistisch,dass die Finanzgenies noch solange durchhalten.

        Ich habe den Rat von von Herrn Fred Müller beherzigt und mir eine guten Platz gesichert,wenn die Postkutsche in der Sackgasse ein Wendemanöver zelebriert.
        Das sind mir mir zu Hause die vernachlässigten Streuobstwiesen.Da brüten auch Rotkehlchen.Ein erfahrener Bauer hat mir erklärt,warum die so laut singen,wenn man ihrem Brutplatz zu nahe kommt.Das war eine Geschichte,die ich nicht mehr vergessen kann.
        Fazit:selbst die Rotkehlchen haben die Naturwissenschaft verstanden.Auch ohne Abitur !!

  4. „Das“ VOLK, mit welchem ich GsD regelmäßig Kontakt habe, teilt die CO2 Hysterie keineswegs . Meine Intellektuellenkreise diskutieren das Thema kaum. Und ICH werde mich gegebenenfalls anlässlich einer politischen Diskussion auf FRAGEN konzentrieren, auf die letztere wahrscheinlich keine wirklichen Antworten haben. Selbst winzige Wissensdetailsfragen zaubern leere Mienen oder gelernte Worthülsen hervor. Ich habe es eigentlich satt. Auch dieses Forum hier schürt gewisse Hysterie. Meine Restlebenszeit ist mir für das Thema zu schade. DIE REALITÄT hat das Primat. Und nicht die Rechthaber und Ablass- händler bzw. GEWINNER.
    NEVER COMPLAIN, NEVER EXPLAIN.

    • Problem ist, daß man sich dem Wahn kaum noch entziehen kann…
      Seit 2007 reiche ich o.g. Buch herum bzw versuche es. Kürzlich kam mein Vater (Akademiker im Ruhestand) und meinte, das superduperaktuelle bzgl Klimawissenschaft zu haben. Ein Heftchen von der Bundeszentrale für politische Bildung! Unsäglicher Schwachsinn, der aber als sakrosant genommen wird, da von „höchst offizieller Stelle“.. Ohne Worte!
      Kopfschüttelnd habe ich mich ins Auto gesetzt und bin nach Hause gedüst!

      • Hallo Herr Walther,

        das Problem kenne ich. Bisher den besten Erfolg hatte ich im Familien- und Bekanntenkreis mit dem Buch „Klima und Energie“ von Horst-Joachim Lüdecke, und dem dortigen Kapitel Climategate als Einstieg zum Aufrütteln (dieses Vorlesen beim Kaffee oder Wein, und dann mitgeben). Da es ganz sachlich gehalten ist mit einer Vielzahl von Quellen, sticht es gegen die üblichen Mainstream-Platitüden heraus und holt die Unwissenden=Gläubigen ganz gut ab. Es soll wohl demnächst eine neue Auflage geben, aber die 3. Aufl. ist auch noch zu bekommen.

  5. Ich habe Deutschland verlassen. Diesem Irrsinn konnte ich nicht mehr zusehen.

    Das hat es doch alles schon einmal gegeben. Nannte sich Inquisition. Ich bin gespannt, wann die ersten Gerichtsurteile gegen Klimaleugner ausgesprochen werden. Lange kann‘ nicht mehr dauern.

  6. Es wird [sollte] sich zeigen wofür Judikative und Exekutive noch zu gebrauchen sind, bei der Legeslative sind ja „nur“ noch Organschäden auszumachen (e.g. Klimanotstand und weiterer Werbe[propaganda]müll).

  7. Ich habe mir vor geraumer Zeit den Vortrag von Herr Bachmann in der Schweiz angeschaut! ( weil er nach eigenen Angaben in Deutschland mit diesem Vortrag um sein Leben fürchten müsse ) und ich finde ihn sehr ernüchternd und Informativ, wie diese ganze Lüge ins rollen gekommen ist . Ich würde ,neben dem Buch jedem Interessenten auch den Vortrag auf YouTube empfehlen falls er noch verfügbar ist ?

  8. Das perfide daran ist, das die Wirtschaft von dem CO2 Unsinn profitiert (CO2 Handel) Die Normalverdiener aber am Schluss der Steuerbelastungskette CO2 Belastungen steuerlich nicht abschreiben kann. Und Produkte des täglichen Lebens unnatürlich teuer werden. Was wiederum der Wirtschaft schadet.
    Jetzt kommt aber der Aspekt dass die Klimahysterie dazu führen wird das Firmen im Fokus stehen das Klima zu schädigen und diese sollen Abgeschafft werden.
    Die Industrie schaufelt sich ihr eigenes Grab.
    Die Lösung wäre: Die Industrie macht geschlossen Front gegen diesen Klima – und Energiewende Unsinn – Die Industrie hat genug Geld – Rechtsmittel und Normal denkende Ingenieure die wissen das es Unsinn ist.

    • Das perfide daran ist, das die Wirtschaft von dem CO2 Unsinn profitiert (CO2 Handel)

      Es profitiert nur ein kleiner Teil „der Wirtschaft“. Das sind die Gewinner. Die Verlierer verlassen still und heimlich dieses Land auf Nimmerwiedersehen.Und mit ihr die Erträge, Steuern und Arbeitsplätze, in beliebiger Reihenfolge.
      Und die Politik hat mit dieser perfiden Teile und Herrsche Politik den Unwillen solange gezähmt bis die Folgen unumkehrbar geworden sind.
      Auf demselben Prinzip beruht die neueste Politik, Gemeinden und „Bürger“ an den Erträgen der Windparks zu beteiligen. Die werden bestochen und mutieren von Gegnern zu Befürwortern, zulasten ihrer eigenen Mitbürger.
      Funktioniert immer!

  9. Dieses Buch erworb ich käuflich in seiner Erstauflage.
    Dann stand ich eine Weile mit Herrn Bachmann im Mailkontakt und bekam von der 4.Auflage einen guten Stapel zum verteilen an Bekannte meinerseits, vo ihm zugesandt.
    Leider hat sich die Welt in der wir leben mitnichten der Vernumft zugewand, sondern ist weiter dabei diesem Schwindel aufzusitzen.

    Mit freundlichen Grüßen!
    Christian Möser
    Zimmerer

    • ich habe es mir 2007 als 2. Auflage, die ja nur 3 Monate nach der ersten kam, zu Weihnachten schenken lassen 😉
      Hat mich im familiären Umfeld seitdem zum Paria gemacht…deswegen werde ich die 7. Auflage fleissig „zurückschenken“!

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