Der Giga- und Tera-Betrug von Offshore-Windenergie

Windpark vor der Ostseeküste Dänemarks. Bild: CFACT

Paul Driessen
[Vorbemerkung: Alle Einheiten sind in europäische Maßeinheiten umgerechnet angegeben.]
Kann eine auf Klimakrisen-Alarmismus beruhende Politik gegen fossile Treibstoffe noch geisteskranker sein als dies hier?
Mit etwas, das man als Halloween-Trick von gigantischen Ausmaßen beschreiben könnte, hat die Internationale Energie-Agentur IEA jetzt hinaus posaunt, dass „erneuerbare, nachhaltige“ Energieerzeugung während der nächsten zwei Jahrzehnte „explodieren“ werde. Mit Sicherheit wird das bei Onshore-Wind und Solar so sein – noch mehr aber für Offshore-Wind. Soweit die IEA.

Offshore-Windenergie deckt derzeit gerade 0,3% der globalen Energieerzeugung“, sagte der geschäftsführende Direktor der IEA Fatih Pirol. Aber „Windfarmen“, welche sich nicht weiter von der Küste entfernt befinden als 60 km und wo das Wasser nicht tiefer als 60 m ist, könnten 36.000 Terawattstunden Strom pro Jahr erzeugen, wie er uns versichert. Das ist deutlich mehr als der derzeitige globale Bedarf von 23.000 Terawattstunden, heißt es seitens Birol und dem neuen IEA-Report.

Tatsächlich sei das Potential für Offshore-Windenergie den Behauptungen der IEA zufolge so groß, dass die entsprechende Industrie in 20 Jahren von heute an15 mal größer sein wird als im Jahre 2019 – und dass pro Jahr 1 Milliarde Dollar an Investitionen fließen werden (womit wohl die Brosamen der Regierung in Gestalt von Garantien und Subventionen gemeint sind). Der Boom wird sich ergeben aus niedrigeren Kosten pro Megawatt, größeren Turbinen und Technologischen Entwicklungen wie etwa schwimmende Plattformen für die Turbinen, sagt die IEA.

Wind-„Farmen“? Wie eine niedliche, rustikale Familienfarm wie Old McDonald? Will man mich veralbern? Es wären massive Offshore-Stromfabriken mit Tausenden, wenn nicht Millionen von Turbinen und Rotorblättern 150 bis 200 m über den Wellen. Nur ein einschlägig Verrückter, ein geborener Lügner, ein wahrer Gläubiger oder ein nach Kampagnen-Geld Gierender könnten sich vielleicht hinter diesen IEA-Hype stellen – oder diese Windenergie-Fabriken erneuerbar, nachhaltig oder öko-freundlich nennen.

Sie alle müssten dringend einen weiteren Eimer eiskalter Energie-Realitäten über ihren Kopf gegossen bekommen – zusätzlich zu diesen hier, hier und hier [die letzten beiden in deutscher Übersetzung jeweils hier und hier]. Falls die Welt dieses idiotische Schema abkauft, müssen wir alle in Zwangsjacken gesteckt werden.

Ich habe schon sehr oft betont, Wind und Sonnenschein mögen gratis, erneuerbar, nachhaltig und öko-freundlich sein. Aber die Turbinen, Solarpaneele, Fernleitungen, Landverbrauch, Rohmaterialien und tote Vögel sind keineswegs gratis, um diese weit verstreute, intermittente und vom Wetter abhängige Energie abzugreifen, und das ist absolut nicht vorteilhaft für die Menschheit.

Eine einzige 1,8-MW-Onshore-Windturbine erfordert über 1000 Tonnen Stahl, Kupfer, Aluminium, seltene Erden, Zink, Molybdän, auf Petroleum basierende Kunststoffe, Beton und andere Rohmaterialien. Eine 3-MW-Version erfordert sogar 1550 Tonnen dieser nicht erneuerbaren Materialien.

Mit groben Überschlags-Rechnungen (hier und hier) braucht man als Ersatz nur für die jetzigen Erzeugungsarten von Strom mittels Kohle- und Gaskraftwerken für Benzinfahrzeuge, Hochöfen usw. Folgendes: etwa 14 Millionen 1,8-MW-Onshore-Turbinen, die sich über 1,8 Milliarden Acres erstrecken, etwa 15 Milliarden Tonnen Rohmaterialien, Tausende neuer oder erweiterter Minen weltweit sowie Tausende zumeist mit fossil erzeugtem Strom betriebene Fabriken, die an 365 Tagen, 7 Tagen pro Woche und 24 Stunden pro Tag in verschiedenen auswärtigen Ländern (da wir sie in den USA nicht genehmigen würden) laufen müssen, um diese gesamte Ausrüstung herzustellen.

In jenen Übersee-Minen sind derzeit Zehntausende Väter, Mütter und Kinder „beschäftigt“ – zu Sklavenlöhnen.

Kann sich jemand vorstellen, was man braucht, um Offshore-Windturbinen mit 36 Milliarden Megawattstunden zu errichten, zu installieren und zu warten … in 6 bis 60 m tiefem Wasser … viele auf schwimmenden Plattformen und stabil genug, um monströse, 180 m hohe Turbinen tragen zu können … angesichts von Wind, Wellen, Salzgischt, Stürmen und Hurrikanen?

Die Auswirkungen auf festen Boden … und Meere … wären monumental, unerträglich – und sehr nachhaltig.

Außerdem kam eine neue Studie – erstellt durch das Unternehmen, welches mehr industrielle Offshore-Windanlagen hergestellt hat als jedes andere Unternehmen auf der Welt – zu dem Ergebnis, dass Offshore-Windturbinen in Wirklichkeit viel weniger Strom erzeugen als zuvor berechnet, erwartet oder behauptet! Ursache hierfür ist, dass jede Windturbine die Windgeschwindigkeit für jede andere Turbine verringert. Natürlich bedeutet das sogar noch mehr Turbinen, schwimmende Plattformen und Rohmaterial.

Mehr Turbinen bedeuten, dass zahllose Seevögel geschreddert werden und ungezählt und unzählbar unter den Wellen verschwinden. Der wuchernde Dschungel fester und schwimmender Turbinen wird den Schiffsverkehr massiv behindern, und der konstante Lärm durch Vibration der Türme wird das Navigationssystem von Walen und anderen Meeressäugern durcheinander bringen. Die Sicht-Beeinträchtigung wird signifikant sein. Und dann sind da auch noch die tausende Kilometer langen Unterseekabel, welche den Strom in Fernleitungen auf dem Festland einspeisen.

Karten der Gebiete mit den besten Windbedingungen in den USA zeigen, dass sich diese Gebiete konzentriert in der Mitte des Kontinents befinden – genau entlang der Flugrouten von Monarchfaltern, Gänsen, Schreikranichenn und anderen fliegenden Spezies; entlang der Küsten des Pazifiks und des Atlantiks.

Küstennahe Staaten und dort vor allem die großen Städte neigen dazu, Brutstätten der Klima-Angst und Wind/Solar-Aktivismus zu sein. Tatsächlich haben viele Green New Deal-Gouverneure der Demokraten vorgeschrieben, dass bis zum Jahre 2040 oder 2050 zu 100% „saubere, erneuerbare, nachhaltige, öko-freundliche“ Energiequellen zu nutzen seien. Kalifornien, Oregon und Washington im Westen … und Maine, New York, New Jersey, Connecticut und Virginia im Osten sind bemerkenswerte Beispiele. Die Liebesaffäre der IEA mit Offshore-Windenergie ist also sicher verständlich. Natürlich wären auch die Anrainer-Staaten der Großen Seen exzellente Kandidaten für feste und schwimmende Turbinen auf den Seen.

Wenn soweit ist, diese ambitionierten „Erneuerbare-Energie-Ziele“ zu implementieren, werden Widerstand und Verzögerungen exponentiell zunehmen. Ein Windprojekt in Massachusetts für 170 Offshore-Windturbinen sollte eigentlich im Jahre 2001 in Betrieb genommen werden. Man ist jetzt bei 130-MW-Riesenturbinen angekommen, wobei das US-Innenministerium Genehmigungen erneut verzögert und nach „weiteren Untersuchungen“ verlangt. Die Reaktion der Küstenanwohner auf die Realität Tausender Turbinen könnte sehr gut die Hinwendung zu fossilen Treibstoffen und Kernkraft für immer sein.

Der tatsächliche Strom-Ausbeute erreicht kaum einmal die Höhe der in der Werbung angegebenen Leistung. Oftmals beträgt die nur 20% oder noch weniger, abhängig von den Aufstellorten – und sie versagen vollständig an den heißesten und kältesten Tagen, wenn der Strombedarf am höchsten ist. Während der Hitzewelle des Jahres 2006 in Kalifornien beispielsweise erzeugten Turbinen lediglich 5% der Nennwert-Kapazität. In Texas liegen die Wind-Kapazitätsfaktoren allgemein bei 9% bis 12% (wenn sie nicht auf Null bis 4% während heißer Sommermonate sinken).

Die tatsächliche Leistung des Stromes von Turbinen sinkt um 16% pro Betriebs-Dekade – und offshore sieht es noch schlimmer aus wegen Stürmen und Salzgischt. Das Entfernen obsoleter Offshore-Turbinen erfordert gigantische Schwimmkräne und fast perfektes Wetter. Kosten und Schwierigkeiten multiplizieren sich mit der Größe der Turbine, mit zunehmender Distanz von der Küste und je nachdem, ob Beton-Fundamente und Stromkabel entfernt und/oder der Meeresboden in seinen ursprünglichen Zustand gebracht werden muss, wie es heute für Öl- und Gas-Operationen vor den Küsten vorgeschrieben ist.

Das Zerlegen von 90 Meter hohen Türmen (oder noch höher) und von 60 Meter langen Rotorblättern (oder noch länger) der Offshore-Turbinen sowie der Transport der Bruchstücke zu Mülldeponien und Schrottplätzen ist kein Kinderspiel. Auch das Recycling der Rotorblätter ist schwierig, weil sie aus Fiberglas, Karbon-Fasern und Ölharzen bestehen. Sie zu verbrennen setzt gefährlichen Staub und giftige Gase frei und sollte daher verboten werden.

Die Kosten für Rückbau und Entsorgung können leicht Millionen Dollar pro Offshore-Turbine erreichen, und viele Milliarden Dollar für jede Wind-„Farm“ von industrieller Größenordnung. Aber man sollte es den Windenergie-Betreibern nicht einfach gestatten, ihre Hinterlassenschaften einfach liegen zu lassen,wie sie es mit kleineren Turbinen in Hawaii und Kalifornien schon gemacht haben.

Unter dem Strich: Aus jedweder ökonomischen, umweltlichen, Rohmaterial- und Energie-Perspektive ist Offshore-Windenergie einfach unhaltbar. Es ist an der Zeit für Politiker, Umweltaktivisten und Industriebosse, Offshore-Wind nicht länger als Zaubermittel für den Ersatz fossiler Treibstoffe zu verkaufen (genauso wie Onshore-Wind und Solar).

Autor

Paul Driessen is senior policy advisor for CFACT and author of Cracking Big Green and Eco-Imperialism: Green Power – Black Death

Link: https://www.cfact.org/2019/11/04/the-giga-and-terra-scam-of-offshore-wind-energy/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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28 Kommentare

  1. Immer wieder wird der für Windmühlen völlig unsinnige Begriff >>TURBINE<< verwendet. Die Dinger sind dreiblättrige Windmühlen aus primitivem Glasfaserplastik, die über ein Getriebe Elektrogeneratoren primitivster Bauart antreiben.
    Hitler hat übrigens auch mit den Dingern rumgealbert. Er brauchte ja viel Strom für seine Kriegsindustrie. Und den lieferten ihm die Franzosen und Holländer ja nun gar nicht.

  2. Sehr guter Artikel wieder, der zeigt wie viele, auch einige Kommentatoren einfach nicht begreifen wollen oder können das es um Energiedichte und Zuferlässigkeit geht. Das der Strohm da ist wenn er gebraucht wird und sofort gedrosselt werden kann ohne das Netz zu Stressen. Und das ist nun mal mit Sonne und Wind nicht möglich auch wenn die Anlagen schnell auf- und abgebaut werden oder zu 100% wieder verwertet können. Darum geht ja die Strohmrechnung so in die Höhe und E-Autos sind so teuer. Auf der einen Seite alles Elektrifizieren und zugleich Strohmkonsum Runterschrauben. Zivilisationischer Selbstmord.

    • Wenn das so wäre, bräuchten Windanlagen keine Subventionen, sie wären reine Dukatenesel. Da es nicht stimmt, spielt die Regierung den Dukatenesel.

      Eine echte Amortisierungszeit erhält man nur, wenn nicht die Nennleistung angesetzt wird, sondern die jährlichen sog. Volllaststunden. Und dann müssen natürlich die Energieeinsätze für alle Komponenten bis hin zum Zement berücksichtigt werde. Und siehe da, aus erträumten 3 Monaten werden 8 bis 10 Jahre!

      • „Da es nicht stimmt, spielt die Regierung den Dukatenesel.“

        Den spielen WIR

        „Und dann müssen natürlich die Energieeinsätze für alle Komponenten bis hin zum Zement berücksichtigt werde. Und siehe da, aus erträumten 3 Monaten werden 8 bis 10 Jahre!“

        Das Ganze auf Basis einer idiotischen Gesetzeslage, die dem Zufallsstrom Einspeisepriorität zugesteht und einen marktunüblichen Preis garantiert

  3. Viel Strom durch Wind und Solarenergie
    Im UN-Umweltprogramm (UNEP) veröffentlichten Bericht Global Trends in Renewable Energy Investment.
    Laut UNEP-Bericht haben die Investitionen in Erneuerbare im Jahr 2018 etwa dreimal so hoch wie die in Kohle- und Gaskraftwerke gelegen.
    In der gesamten Dekade ist die Solarenergie am stärksten ausgebaut worden: von lediglich 25 GW im Jahr 2009 auf geschätzte 638 GW bis Ende 2019 weltweit.
    Bis Ende 2019 würden laut Bericht weltweit 2,5 Billionen Dollar in Erneuerbare investiert werden. Davon würden 1,3 Billionen Dollar in die Solarenergie, 1 Billion Dollar in die Windkraft und 115 Milliarden Dollar in Biomasse und Müllverbrennung usw. fließen.

    • „Laut UNEP-Bericht haben die Investitionen in Erneuerbare im Jahr 2018 etwa dreimal so hoch wie die in Kohle- und Gaskraftwerke gelegen…. Bis Ende 2019 würden laut Bericht weltweit 2,5 Billionen Dollar in Erneuerbare investiert werden.“

      Ziemlich teuer, diese *Erneuerbaren*…

      Etwa ab 2023 werden potentielle Betreiber von Gaskraftwerken händeringend gesucht werden (wenn bis dahin unsere Industrie nicht schon den Bach runter ist). Man wird ihnen ihr Engagement buchstäblich vergolden. Blödsinnigerweise wird man feststellen, dass man Planungen in Vorhinein versäumte und auch Technologie mitlerweile abgewandert ist…

      Mit Elektrizität aus Wind und Sonne ist unsere Gesellschaft in D. nicht ansatzweise zu betreiben, eine Industrieproduktion unmöglich. Ein Sozialstaat nicht bezahlbar. Elektromobilität fürn Arsch und Vernetzung für Smart Home, I 4.0 , KI oder autonomes Fahren sowieso unmöglich.

      Kommt aus eurem Wolken- Kuckucksheim endlich raus, schaut euch Werkzeugmaschinen an, was und wie die produzieren, fragt nach dem Kostendruck, um solche Maschinen bezahlen zu können, lasst euch die Probleme erklären, wenn Strom ausfällt, denkt darüber nach, wer bei unsicherer Stromversorgung und hohen Strompreisen solche unternehmerischen Risiken noch eingehen wird…

      Kein Influenzer und kein FFF- Kid und kein Youtuber REZO dreht eine Verschraubung, pflanzt eine Kartoffel und baut ein Kraftwerk. Denen, die das tun, dreht ihr den Saft ab und freut euch noch dabei wie Bolle…

  4. Am 10.10. dieses Jahres trug ein Staatssekretär des BMWi an der Technischen Hochschule in Aachen vor, man strebe 100 % der sog. Erneuerbaren an. Wenn man den Tagesenergiesatz der Bundesrepublik mit 1,6 TWh ansetzt ergibt sich für 1 Jahr ein Energiebedarf von knapp 600 TWh, Tendenz bis zum Erreichen der 100 % steigend.

    Und die Ökospinner glauben wirklich, man könne über dem Gebiet der Bundesrepublik im Jahr 1000 TWh kinetischer Energie aus der Atmosphäre abzapfen und in Elektrizität umwandeln, ohne das die dumme Atmosphäre das merkt? Nicht nur der Energieabzug, sondern besonders die Verwirbelung durch die Rotoren, die viele Kilometer weit reicht und in den Turbulenzzonen Richtung halbe Schallgeschwindigkeit und mehr erreicht (Tangentialgeschwindigkeit der Rotorblätter im Bereich der Flügel-Enden), greift erheblich in die Mechanismen der Wolkenbildung und deren Einfluss auf das Wetter und schließlich das Klima ein.

    Es ist doch ganz einfach: Wir bekommen auf der Welt nichts geschenkt, das gilt ganz besonders für Energie. Wer das nicht weiß, sind Habecks, Baerbocks und Trittins (und auch Merkels), die glauben, ein funktionierendes elektrisches Versorgungssystem in Kugeln Eis ausrechnen zu können.

    Wie überall gilt das Prinzip Actio / Reactio, wer Energie aus der lebenswichtigen Atmosphäre zieht, stört diese und zerstört deren lebenswichtige Mechanismen. Dagegen verhält sich jedes Kohle- oder Gaskraftwerk neutraler. Die Ökospinner haben immer noch nicht kapiert, dass für die Stromerzeugung nicht die kleinen Windrädchen für Kinder eingesetzt werden, sondern riesige Industriemaschinen, die sprachlich verniedlicht abseits jeder Realität als Wind-„Parks“ bezeichnet werden. Das sind Industrieanlagen mit Umweltschäden, die oftmals in Naturschutzgebieten errichtet werden und gegen die zum Glück mehr und mehr demonstriert wird.

    Es macht keinen Sinn, hier der Vorstellung zu folgen, eine lachende Sonne und ein Windrädchen wie bei den Teletubbies könnte die Menschheit mit elektrischer Energie versorgen.

    • Wie können Sie nur, Sonne und Wind „schicken doch keine Rechnung“!
      Aber im Ernst, anfangs (so ab 1995 rum) äußerte ich eher aus Prinzip (Aktion/Reaktion) solche Sätze, wie Sie und wurde verlacht.
      Inzwischen sind einige der damaligen „Lacher“ stark in der Anti-Windkraft-Bewegung tätig. Weniger aus grundsätzlichem Erkenntnisgewinn in den Naturwissenschaften, sondern vornehmlich wegen der Beeinträchtigung vor der eigenen Haustür.
      Hätten Sie freundlicherweise Verweise auf eventuelle Arbeiten von Strömungstechnikern oder Atmosphärenphysikern?

  5. Die bevorstehende kleine Eiszeit wird die Windmühlen und Photovoltaik Industrieanlagen erst einfrieren und dann unbrauchbar ihrem Schicksal des Verfall überlassen.

  6. Würde dieser Schwachsinn nicht durch Subventionen kaschiert werden. Wäre es sofort aus mit der Windenergie – Das tolle wir Steuerzahler subventionieren Windkraft dafür das wir dann teuren strom haben. Und jetzt mit der subventionierten E-Auto initiative werden von der arbeitenden Bevölkerung Ladesäulen und E-Autos finanziert die das Autofahren noch teurer machen wird. und es wird dann auch keine gebrauchte E-Fahrzeuge mehr geben weil wer kauft den einen Gebrauchten wenn die Batterie fällig wird. Ich kann nur hoffen das Die Menschen das schnallen und keine E-autos kaufen.

  7. W I R in ZwangsJacken ?!? – doch wohl eher die „ARBEITS-Befreiten VolksVerArscher“ – der CO-2-FussAbdruck bis zum Betrieb der Teile wird in 20 Jahren kaum wettgemacht – aber keine Panik: Trumps „LNG“ und „GerdGas“ wollen ja „gekauft“ und „gebraucht“ werden – EEG ist bis zum Anschlag ausgereizt – damit hat sich jetzt wohl weiterer ZuBau von „Licht- und LuftStrom“ erledigt“ 😉

  8. „Die Recyclingquote bei Windkraftanlagen liegt bei 80% bis 90%.“

    Bei den Kohlekraftwerken rechnen sie anscheinend die Brennstoffmengen mit („Recyclingquote beim Brennstoff nur 0%.“) ???

    Kommt mir nicht wie eine unvoreingenommene Rechnung vor.

    Niemand! nimmt den 50- fachen Materialaufwand ( Kosten! ) in Kauf, wenn es für diesen Einsatzzweck eine Alternative mit Kostensatz X*1 anstelle X*50 existiert.

    Evolutionär gesehen müssten sich Windmühlen als Kraftmaschinen bereits seit den Anfängen des Stromnetzes durchgesetzt haben, die Technik an sich ist uralt… und bei Wasserkraftwerken hat es so funktioniert.

    Windkraft muss enorme Nachteile haben (faktor um die 50?)… aber ich komme grade nicht drauf, welche….

  9. Da wäre noch etwas zu ergänzen:

    Bekanntlich wird der größerer Teil der Solarenergie in den Ozeanen im Äquator Bereich absorbiert, in Wärme gewandelt und ziemlich lange gespeichert. – Es sind daher die Meeresströmungen und der Wind, die uns in Europa vor kalten Füßen schützen. – Wasser liefert uns übrigens exklusiv nur der Wind, allerdings nur dann, wenn wir auf derartigen windigen Unsinn verzichten!!!

    Bitte beachten: Denken ist offenbar doch Glücksache und sehr viele Menschen sind leider Pechvögel.

  10. „Eine einzige 1,8-MW-Onshore-Windturbine erfordert über 1000 Tonnen“
    „Eine 3-MW-Version erfordert sogar 1550 Tonnen“

    Das heute noch 1,8-MW-Onshore-Windturbinen gebaut werden ist eigndlich die Ausnahme.
    Die Durchschnittsleistung der in Deutschland 2018 errichteten Windturbinen ist so bei um die 3MW.

    Der Materialeinsatz bei Windturbinen ist um den Faktor 40 bis 60 geringer als der Materialverbrauch beim Kohlekraftwerken.

    Wobei die 1550 Tonnen natürlich zum Größten Teil nach dem „Windradleben“ einer wieder, Weiterverwendung zugefügt werden.
    Die Recyclingquote bei Windkraftanlagen liegt bei 80% bis 90%.
    Beim Kohlekraftwerk ist die Kohle unwiederbringlich verbrannt, Recyclingquote beim Brennstoff nur 0%.

    • Welch durchschlagende Logik, welch überzeugender Vergleich!

      Noch überzeugender wäre ein Vergleich des Aufwandes (für Errichtung, Betrieb und Rückbau) pro während der Nutzungsdauer erzeugter Terawattstunde elektrischer Energie.

      Bei dem Aufwand für Betrieb bitte den Aufwand für Regelleistung nicht vergessen, die ausschließlich für die Netzstabilisierung der Flatterenergie benötigt wird!

      Rainer Facius

    • @ Temmler

      „Wobei die 1550 Tonnen natürlich zum Größten Teil nach dem „Windradleben“ einer wieder, Weiterverwendung zugefügt werden.“

      Richtig!!! – Die Rotor Blätter dienen als Sondermüll und die „off shore“ Betonsockel bleiben uns weiterhin als Schiffshindernisse und Weltkulturerbe erhalten!

    • Herr Tennler,
      wie recycelt man ein Stahlbetonfundament von 3.000 Tonnen Gewicht (7-MW-Enercon-Turbine), das über 15 m tief im Boden steckt, mit einer Recyclingquote von „80 bis 90 %“? Ich behaupte mal, Sie haben dafür keine vernünftige Lösung. Oder können Sie Beton einschmelzen und wieder zu Beton machen, und das ohne riesigen Energieeinsatz?

    • Sehr geehrter Herr Tennler!

      Ich zitiere Ihre Aussage:
      „Der Materialeinsatz bei Windturbinen ist um den Faktor 40 bis 60 geringer als der Materialverbrauch beim Kohlekraftwerken.“

      Machen wir mal eine einfache Vergleichsrechnung, nur Beton!
      Möge eine WKA 2 MW (100 %) ein Fundament von 1000 t Beton haben.
      Realistisch über das Jahr bringt die WKA 20 % der Nennleistung.
      Das entspricht 0,4 MW bei 1000 t Beton.
      Wir wollen auf 1 GW umrechnen, Faktor 2500.
      Das sind dann 2,5 Millionen Tonnen Beton.
      Setzen wir für die Dichte von Beton 2,5 t pro Kubikmeter an.
      Einfache Rechnung, wir landen bei 1 Million Kubikmetern Beton.

      Als Beispiel habe ich das Kohlekraftwerk Schkopau mit ca. 1 GW genommen:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk_Schkopau
      Laut Karte ist das Kraftwerksgelände etwa 400 mal 500 Meter groß.
      Das sind 200.000 Quadratmeter.
      Macht man daraus einen Quader mit 5 m Höhe, ergibt das 1 Million Kubikmeter.
      Nehmen wir lediglich Ihren Faktor 40, beträgt die Quaderhöhe 200 m.
      Laut Wikipedia ist das die Höhe des Schornsteins.

      Ihre Angabe (Zitat) ist offensichtlich falsch!

      • Sehr geehrter Herr Schöllhammer,

        sie setzten bei dem Adressaten die Beherrschung der Dreisatzrechnung voraus. Glückwunsch zu Ihrem Optimismus.

        R.F.

      • Sehr geehrter Herr Schöllhammer, machen wir mal eine einfache Vergleichsrechnung zu den Materialeinsatz /Materialverbrauch.

        „Eine 3-MW-Version erfordert sogar 1550 Tonnen“ sagt, veröffentlicht Herr Paul Driessen / Chris Frey.

        Die 3-MW-Windkraftanklage erzeugt im deutschlandweiten Durchschnitt um die 5.700.000 kWh im Jahr, in 20 Jahren um die 110.000.000 kWh bei Materialeinsatz 1550 Tonnen.

        Beim Braunkohlekraftwerk ist der Materialverbrauch für die 110.000.000 kWh um die 90.000 Tonnen Brennstoff.

        Nun Herr Schöllhammer da ist der Materialverbrauch bei der Braunkohle um den Faktor 58 höher und der Materialeinsatz zum Bau vom Braunkohlekraftwerk ist noch nicht dabei.

        • machen Sie mal die Rechnung mit dem Flächenverbrauch: ca. 1400 Windmühlen der 3 MW -KLasse ersetzen das 1GW- Kohle-Kraftwerk. Liefern Strom aber leider nur stochastisch…

          PS: “ 3-MW-Windkraftanklage “ 😉

        • Aber der Strom aus dem Braunkohlekraftwerk erfüllt die wesentlichsten Bedingungen für eine Industrienation.
          Stichwort 50 Hz-Konstanz bei freier Entscheidung von Zu- und Abschaltungen seitens der Verbraucher.
          Mich würde einfach mal Ihre berufliche Tätigkeit interessieren. Meine war bis letztes Jahr, da war ich 71, selbständiger Unternehmensberater als Maschinenbauingenieur.

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