Schadet uns Kohlenstoffdioxid?

Sind nach Meinung der Alarmisten der einzige Faktor, von dem unser Wetter abhängt: 0,04% CO2 in der Luft! Bild: Bernd Wachtmeister  / pixelio.de

Walter Hopferwieser

100.000 € Belohnung


Der oder dem Ersten, der mir einen schlüssigen naturwissenschaftlichen Beweis vorlegt, dass das von uns Menschen freigesetzte CO2 eine Klimaerwärmung bewirkt, die uns Menschen und unsere Erde nachhaltig schädigt, verleihe ich einen Preis in der Höhe von 100.000 €. Dieser Beweis hat von schlüssigen und widerspruchslosen Hypothesen auszugehen, die den geforderten Zusammenhang lückenlos erklären. Sie müssen gut begründet und dürfen bis heute nicht falsifiziert worden sein. Jede einzelne dieser Hypothesen muss ebenso wie die gesamte Beweiskette durch empirisch überprüfbare und wiederholbare Experimente bewiesen sein. Einsendungen an Walter Hopferwieser, Santnergasse 61, 5020 Salzburg, Österreich.

Physikalische Grundlagen

Viele Massenmedien, Lehrer und Politiker bläuen uns ein, Kohlenstoffdioxid – kurz CO2 – wäre ein gefährlicher Schadstoff. Das von uns Menschen freigesetzte CO2 soll zu Klimaerwärmung und Umweltkatastrophen führen. Stimmt diese Behauptung? Physiker kennen das Henry-Gesetz: Bei stärkerem Druck und bei niedrigerer Temperatur löst sich mehr Gas in einer Flüssigkeit. Wir können das beobachten, wenn wir kalte und warme Flaschen mit Mineralwasser öffnen. Die warme sprudelt viel stärker als die gekühlte. Ist die Luft kälter, löst sich mehr CO2 aus der Luft in Seen, Flüssen, Regenwolken und im Meer. Weil Wasser viel mehr CO2 als Sauerstoff und Stickstoff aufnimmt1, sinkt dabei der CO2-Anteil in der Luft. Tiefenbohrungen im Meer und im Eis an den Polen haben bestätigt, dass das CO2 der Luft dem Klima mit einer Zeitverzögerung folgt. Ein Ansteigen des CO2-Anteils der Luft ist eine Folge der Klimaerwärmung und kommt daher als Ursache der Klimaerwärmung wohl nicht in Frage.

Luft besteht aus 78,1 % Stickstoff, 21 % Sauerstoff, 0,93 % Argon und 0,038 % CO2. CO2 ist ein unbrennbares, farb-, geschmack- und geruchloses, Gas. Grüne Pflanzen verwandeln es in der Photosynthese zu Sauerstoff, den wir ebenso wie die meisten höher entwickelten Tiere zum Leben brauchen. Für Menschen ist CO2 nicht giftig. Eine größere Konzentration behindert aber die Sauerstoffaufnahme. Am Arbeitsplatz sind 0,5 % zulässig,2 ab 8 % führt es innerhalb von 30 bis 60 Minuten zum Tod3. Bei der Alkoholgärung entsteht CO2. In Weinkellern sterben Menschen, weil CO2 um die Hälfte schwerer als Luft ist und zu Boden sinkt. Dort verdrängt es den Sauerstoff, den sie zum Atmen brauchen. Auch in der Atmosphäre nimmt der CO2 Anteil trotz der Verwirbelungen in der Luft mit steigender Höhe ab. Die leichtesten Bestandteile der Erdatmosphäre – Wasserstoff und Helium – hüllen sogar den Mond ein.4

Temperaturverlauf seit Entstehung der Erde. Quelle: ZAMG

Das Klima wandelt sich seit seiner Entstehung

Klima beschreibt den typischen Zustand der Atmosphäre über lange Zeiträume von Jahren bis zu Jahrmillionen im Wechselspiel mit Gewässern, Landmassen, Eisflächen und Lebewesen.5 Nach heutigem Stand der Wissenschaft entstand unsere Erde vor 4,6 Milliarden Jahren zusammen mit der Sonne und den übrigen Planeten aus einem Urnebel. Sie kühlte zuerst rasch, dann immer langsamer ab. Dabei bildeten sich zuerst eine feste Kruste und später Ozeane. Vor 2,5 Milliarden Jahren war das heutige Temperaturniveau erreicht. Vor 2,2 Milliarden Jahren und nochmals vor 700 Millionen Jahren war die Erde ein gefrorener Schneeball. Die allermeiste Zeit ihrer Geschichte wie auch der letzten 542 Millionen Jahre, in denen Leben nachgewiesen werden kann (Phanerozoikum), war die Erde eisfrei. Ihr Klima war also wärmer als heute.6 Vor 5 Millionen Jahren pendelte das Klima hauptsächlich in den 23.000 bis 41.000-jährigen Zyklen der Schiefe und der Präzession der Erdachse, danach nahmen die Schwankungen weiter zu. Seit 900.000 Jahren dominiert der 100.000 Jahreszyklus der Exzentrizität der Erdbahn. Vor 2,6 Millionen Jahren vereiste die Antarktis. In der Arktis fror das Meer im Winter. Das fünfte Eiszeitalter, in dem wir leben, begann. Seit einer Million Jahren lösen sich Kalt- und kürzere Warmzeiten ab. Die Mitteltemperatur des Erdglobus schwankt um 5°C. Die letzte Kaltzeit unseres Eiszeitalters war vor 110.000 bis 12.000 Jahren. In ihr wechselte das Klima 24 Mal abrupt zwischen wärmeren und kälteren Perioden. Am kältesten war es vor 25.000 bis 20.000 Jahren. Damals waren Nordamerika, Grönland und weite Teile Europas und Asien von Eis bedeckt. Salzburg war unter 600 m, Rauris unter 1,5 km Eis begraben. Nur die höchsten Berge der Alpen waren eisfrei. Der Meeresspiegel sank weltweit um 120 m. Dadurch waren Meere wie die Adria verschwunden, Alaska war mit Sibirien und Britannien mit Europa verbunden. Der Kälteeinbruch muss plötzlich gekommen sein. In den Mägen von Mammuts, die das Eis in Sibirien freigibt, finden wir noch heute die Nahrung.7 Vor 11.700 Jahren begann die heutige Warmzeit, das Holozän. Der Großteil des Holozäns war etwas wärmer als das 20. Jahrhundert. In der warmen Periode Atlantikum vor 6.000 Jahren grünte die Sahara. Seit 5.000 Jahren kühlt das Klima langsam ab. Zwischen 300 vor Christus und 400 nach Christus erwärmte sich das Klima wieder (römisches Klimaoptimum). Mäßig kühlem Klima während der Zeit der Völkerwanderung folgte das mittelalterliche Klimaoptimum zwischen 950 und 1250. In Britannien wurde Wein anbaut. In Europa blühten Städte und Staaten auf, die Bevölkerung wuchs.8 984 wurde der Wikinger Erich der Rote nach Grönland verbannt, das er das „grüne Land“ nannte. Er überzeugte 700 Landsleute, nach Grönland auszuwandern. Damals war die Durchschnittstemperatur höher als heute.9 Davon zeugen in Permafrost eingefrorene Wikinger-Gräber. Vom 15. bis 19. Jahrhundert hatten wir die Kleine Eiszeit. Missernten und Seuchen der frühen Neuzeit verschärften bestehende soziale Spannungen. Hexenverfolgung und französische Revolution sind in diesem Licht zu sehen. Die Alpengletscher erreichten um 1850 ihre größte Ausdehnung seit 6.300 Jahren. Danach erwärmte sich das Klima wieder.

Temperaturverlauf des Holozäns. Quelle: ZAMG

Ähnlich stark schwankte der CO2-Gehalt. Vor gut 4 Milliarden Jahren bestand die Atmosphäre aus 80 % Wasserdampf und 10 % CO2.10 Nach einem Abfall stieg CO2 von 0,6 % vor 570 Millionen Jahren auf 0,8 % vor 460 Millionen Jahren. Im Kambrium breiteten sich die Pflanzen aus und bildeten sich alle Tierstämme. Dabei sank das CO2 auf 0,044 % während der Gondwana-Vereisung vor 280 Millionen Jahren. Es stieg auf 0,2 % vor 210 Millionen Jahren, als die Erde weitgehend eisfrei war.11 Seither nimmt es im Wesentlichen ab. Fast die gesamte Erdgeschichte hatte die Luft mehr CO2 als heute. Coccolithophoriden – das Kalknanoplankton – binden das überschüssige im Meer gelöste CO2. Dabei können sich diese winzigen Algen12 unbegrenzt vermehren. Sie haben Kalkgebirge aufgebaut. Nicht nur die Steinbildung, sondern auch Chitinpanzer von Insekten und Pilzen binden CO2. Heutzutage ist nur mehr so wenig CO2 in der Atmosphäre, dass viele Gärtner CO2 in ihre Gewächshäuser einbringen, damit die Pflanzen besser wachsen. In spätestens einer halben Million Jahren wird so wenig CO2 in der Luft sein, dass die Pflanzen die Photosynthese nicht mehr ausführen und keine höheren Wirbeltiere und schon gar keine Menschen auf der Erde leben können.

CO2-Verlauf der letzten 600 Millionen Jahre. Quelle: ZAMG
CO2 und Temperatur der Luft in der Antarktis. Quelle: ZAMG
Coccolithophorida Emiliania huxleyi. Quelle: http://earthguide.ucsd.edu

Der Arktische Ozean ist bis zu 5.669 m tief. In ihm schwimmen die Eismassen des Nordpols. Selbst wenn sie schmölzen, würde der Meeresspiegel dadurch nicht dramatisch ansteigen. Jeder von uns kann das mit einem Eimer voller Eiswürfel beobachten. Er wird bis zum Rand mit Wasser gefüllt. Das Eis schwimmt an der Oberfläche. In der Wärme schmilzt es ohne dass auch nur ein Tropfen Wasser überläuft (Archimedisches Prinzip). Die Antarktis zählt dagegen zu den kältesten Gebieten der Erde. Auf dem Nordpol hat es im Winter konstant -65°C. Im Midsommer steigt die Temperatur auf -25°C.13 Eine Angst vor dem Schmelzen des Eises der Pole ist vollkommen unbegründet.

Sonne, Erde und Sterne schaffen das Klima

Wir erleben Licht und Wärme der Sonne in verschiedenen wiederkehrenden Rhythmen. In 24 Stunden dreht sich die Erde um ihre Achse. Wir erleben Tag und Nacht. In einem Jahr hat die Erde die Sonne umkreist. Die schiefe Erdachse führt zu Jahreszeiten und unterschiedlich langen Tagen. Die anderen Planeten – besonders der Gasriese Jupiter – ziehen die Erde an beeinflussen ihren Umlauf um die Sonne. Die Exzentrizität besteht, weil die Erde die Sonne nicht in einer Kreisbahn sondern in einer Ellipse umkreist. Sie führt zu 100.000 und 400.000 jährigen Zyklen. Die Erde dreht sich wie ein Kreisel mit schiefer Achse. Diese Taumelbewegung heißt Präzession. Ein Zyklus dauert 25.920 Jahre und wird Platonisches Weltenjahr genannt. Die Schiefe zur Ekliptik verändert sich zwischen 22,5° und 24,5º. Ein Zyklus dieser Obliquität dauert 41.000 Jahre. Sonnenflecken treten in einem 11 jährigen Zyklus auf, der zwischen 9 und 14 Jahren variieren kann. Sie sind immer paarweise, wobei ein Sonnenfleck in die Sonne, der andere aus der Sonne heraus reicht. Im nächsten Zyklus sind die Polaritäten vertauscht. Daher sprechen wir auch von einem 22 jährigen Zyklus. Weitere Sonnenzyklen mit einer Dauer von 88 (Gleissberg-Zyklus), 208 (Suess/de Vries-Zyklus), 500, 1.000 (Eddy-Zyklus) und 2.300 Jahren (Hallstatt-Zyklus) wurden beobachtet.14

Der Gleichklang zwischen Sonnenaktivität und mittlerer Erdtemperatur ist inzwischen lückenlos gesichert. Am wahrscheinlichsten erscheint die 1997 von den dänischen Forschern Eigil Friis-Christensen, Knud Lassen und Henrik Svensmark vorgeschlagene Hypothese der Wolkenbildung durch kosmische Strahlung, die vom Magnetfeld der Sonne abgeschwächt wird. Die Forscher Nicola Scafetta und Bruce J. West wandten dazu neuartige statistische Verfahren an und bestätigten die Gültigkeit dieses Gleichklangs auch für die wenigen Zeitabschnitte, in denen die mathematische Korrelation keine guten Ergebnisse ausweist.15

Der slowakische Klimaforscher Jan Veizer und der israelische Astrophysiker Nir J. Shaviv beschrieben einen komplexen Zusammenhang. Die kosmische Strahlung nimmt zu, wenn unser Sonnensystem alle 143 Millionen Jahre einen der vier Spiralarme unserer Milchstraße durchquert. Dieser Rhythmus stimmt mit den Eiszeiten überein. Mehr Sonnenflecken gehen mit einem erhöhten Magnetfeld der Sonne einher. Dieses verringert die kosmische Strahlung in der Erd-Atmosphäre. Die Strahlung erzeugt Keime, die zur Kondensation und Wolkenbildung führen. Wolken schirmen die Erde von der Sonne ab. Daher ist es auf der Erde kühler, wenn die Sonnenflecken abnehmen. Dieser Zusammenhang wird von Satellitenbeobachtungen der letzten Jahre bestätigt. Veizer und Shaviv fanden diesen kosmischen Ursprung von Klimaänderungen in der Strahlung von 50 verschiedenen Eisenmeteoriten bestätigt.16

Das Maunder-Minimum war die kühlste Periode der Kleinen Eiszeit am Ende des 17. Jahrhunderts. Damals wurden so gut wie keine Sonnenflecken beobachtet. Wie der Geologe Roger Higgs erforschte, folgt das Klima mit einer Verzögerung von 25 Jahren dem Magnetfeld der Sonne. Das Magnetfeld der Sonne hatte 1991 einen Höhepunkt. Das stimmt mit der Temperaturspitze 2016 überein. Mittlerweile sind die Sonnenflecken in dramatischer Abweichung von ihren bisherigen Zyklen verschwunden. Das Klima wird daher zumindest bis 2044 kühler.17 Bereits 1972 haben Klimaforscher vor einer bevorstehenden Kaltzeit gewarnt.18

Der Weltklimarat

Der Weltklimarat IPCC wurde 1988 von der UNO gegründet, um Ausmaß und Auswirkungen des Klimawandels aufzuzeigen und Gegenmaßnahmen anzuregen. Treibende Kraft war der sozialistische kanadische Milliardär Maurice Strong (1929-2015), der in dem Thema einen Hebel sah, die UNO zu einer Weltregierung auszubauen.19 Seine Cousine, die US Journalistin Anna-Louise Strong, unterstützte seit 1921 den Aufbau des Kommunismus in Russland propagandistisch. Nachdem sie Stalin 1949 als Spionin verhaften ließ, wanderte sie nach China aus wo sie die Freundschaft mit Mao Zedong und Zhu Enlai erlangte.20 Strong selbst war mit vielen führenden Persönlichkeiten wie Justin Trudeau, Richard Nixon, den Rockefellers, Prinz Philip von Edinburgh, Saddam Hussein, George Soros und Mao Zedong gut vernetzt.21 Der Weltklimarat befasst sich entsprechend seinem Auftrag so gut wie ausschließlich mit dem menschengemachten Klimawandel. Dabei beruft er sich auf das längst widerlegte Hockeyschläger-Diagramm aus dem Jahr 1999.22 Die natürlichen Schwankungen des Klimas werden weitgehend ausgeblendet. Mittlerweile haben die meisten einschlägigen Naturwissenschaftler den Weltklimarat verlassen. Soziologen, Ökonomen und Politologen geben den Ton an.

Hockeyschläger-Diagramm und tatsächlicher Klimaverlauf. Quelle: www.naturalnews.com

Al Gore war von 1993 bis 2001 Vizepräsident der Vereinigten Staaten. Seine Vorträge über einen durch Treibhausgase ausgelösten Klimawandel fasste er 2006 im Film „Eine unbequeme Wahrheit“ (An Inconvenient Truth) zusammen. Wegen einiger Fehler und Übertreibungen darf dieser Film in britischen Schulen nicht ohne Richtigstellungen gezeigt werden. 2007 erhielt Al Gore für ihn den Oscar für den besten Dokumentarfilm und zusammen mit dem Weltklimarat IPCC den Friedensnobelpreis. Gore‘s Investmentfonds Generation Investment Management GIM besaß 10 % der Chicago Climate Exchange, der amerikanischen Terminbörse für den Handel mit Emissionsrechten und diese die Hälfte der European Climate Exchange.23 Vor 2010 konnte Al Gore seinen Privatbesitz hauptsächlich mit Umweltgeschäften auf 100 Millionen Dollar verfünfzigfachen.24 Im Kyoto-Protokoll verpflichteten sich 1997 einige Industriestaaten, den Ausstoß ihrer Treibhausgase zu reduzieren. Die USA haben das Protokoll zwar unterzeichnet, aber nicht ratifiziert. Auch als Al Gore Vizepräsident war, wurde es dem Senat nie zur Abstimmung vorgelegt.25

97 % des CO2, das in die Atmosphäre gelangt, ist natürlichen Ursprungs: Vulkane, Atemluft, Vegetation, Gewässer26. Nur 3 % setzen Menschen durch das Verbrennen fossiler Energien frei. Davon stammen 27,5 % von der Volksrepublik China, 16,9 % von den USA, 5,9% von Indien und 4,7 % von Russland.27 Keines dieser Länder hat sich verpflichtet, den CO2 Eintrag zu verringern. Der Beitrag von Deutschland ist mit 2,2 % zu vernachlässigen. Selbst wenn Deutschland keinen Tropfen Öl mehr verbrannte, wäre das für den CO2-Gehalt der Erdatmosphäre belanglos.

1896 berechnete der Schwedische Nobelpreisträger für Chemie Svante Arrhenius, dass eine Verdoppelung des CO2-Gehalts der Atmosphäre durch einen Treibhauseffekt zu einer Temperaturerhöhung um 4 bis 6°C führt. Er erwartete dies in 3.000 Jahren und freute sich dabei auf gleichmäßigere und bessere klimatische Verhältnisse und um das Vielfache erhöhte Ernten.28 Bis heute ist der Treibhauseffekt experimentell nicht nachgewiesen.

Die Grenzen der Klimamodellierung

Im SPIEGEL 13/2019 plaudern zwei führende Klimaforscher aus dem Nähkästchen. Bjorn Stevens vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie forscht seit mehr als 20 Jahren auf dem Feld der Klimamodellierung. In den 1979er Jahren vermuteten Forscher, dass eine Verdoppelung des CO2 Gehalts der Atmosphäre zu einer Temperaturerhöhung um 1,5 bis 4,5°C führen könnte. Diese Klimasensitivität legten sie ihren Computer-Simulationen zu Grunde. Die Rechenleistung der Computer ist auf das Vielmillionenfache gestiegen, aber die Vorhersage der globalen Erwärmung ist so unpräzise wie eh und je. Das empfindet Stevens als zutiefst frustrierend. „Unsere Computer sagen nicht einmal mit Sicherheit voraus, ob die Gletscher in den Alpen zu- oder abnehmen werden.“ Kondensiertes Wasser – also Wolken haben den größten Einfluss auf das Klima. Mal bilden sie zarte Streifen, mal treiben sie in Herden bauschiger Gebilde dahin, mal bäumen sie sich zu kilometerhohen Unwetterfronten auf. Manche bestehen aus winzigen Wassertröpfchen, andere aus kleinen Körnchen aus Eis. Schiebt sich eine Wolke vor die Sonne, wird es kühler. In der Nacht und im Winter verhindern Wolken, dass Wärme abgestrahlt wird. Alle Wolken zusammen würden zu Wasser kondensiert unseren Globus mit einer 0,1 mm dünnen Schicht bedecken. Durch eine Verringerung der tief hängenden Gewitterwolken (Cumulonimbus) um 4 % würde es weltweit um 2° C wärmer. (2015 wurde auf der Pariser Klimakonferenz beschlossen, die Erwärmung der Erde auf diese 2° C zu begrenzen.) Die Bildung von Wolken ist stark von kleinräumigen Wirbeln abhängig, die nach wie vor nicht erfasst, geschweige denn prognostiziert werden können. Wie vor 50 Jahren modellieren die Forscher die Erde möglichst exakt und geben vor, wie stark die Sonne in welcher Weltregion strahlt. Daraus simuliert der Computer Temperaturen. Wasser kann dabei nicht verdunsten, aufsteigen und kondensieren. So lässt sich nur die Großwetterlage abbilden. Tiefdruckwirbel ziehen wie in der Wirklichkeit über den Nordatlantik. Indien wird im Sommer vom regenreichen Monsun heimgesucht. In verschiedenen Klimamodellen klaffen die Temperaturen der Arktis um 10°C auseinander. Das lässt jede Prognose der Eisbedeckung als Kaffeesatzleserei erscheinen. „Wir brauchen eine neue Strategie“, sagt Stevens.

Wir brauchen neue Ideen“, findet auch Tapio Schneider vom Caltech im kalifornischen Pasadena. Er sieht den größten Einfluss auf das Klima in Stratokumuli, das sind Haufenschichtwolken ohne Fasern. Vor allem in den Subtropen hängen sie vielerorts in geschlossenen Decken über den Meeren. Sie reflektieren einen großen Teil des einfallenden Sonnenlichts. Auf der Erde wird es kälter, wenn sie sich bilden und wärmer wenn sie sich wieder auflösen. Zusammen mit Kollegen vom Jet Propulsion Laboratory und vom MIT bastelt Schneiders Institut an der „Klimamaschine“ – ein Computermodell, das vor allem die Stratokumuli ins Visier nehmen soll. Die Wolken einiger ausgewählter Regionen sollen mit hoher Auflösung simuliert und die bestehenden Modelle mit den Ergebnissen gefüttert werden. Noch immer tun sich Computer schwer, Wolkenmuster zu erkennen. Auch fehlen wichtige Daten wie die Feuchtigkeit und die Strömungen innerhalb der Wolken. Schneider hat berechnet, dass sich die Stratokumuli über den subtropischen Ozeanen großflächig auflösen könnten, falls der CO2 Gehalt der Luft auf 0,1 % ansteigt. Das ist mehr als das Dreifache von heute und wird selbst in den düstersten Treibhausszenarien nicht erreicht. In diesem Modell verflüchtigte sich die Wolkendecke über Pazifik und Atlantik. Dabei stieg die Welttemperatur zu seiner Überraschung nur um 8°C. „Es scheint dort eine Nichtlinearität zu geben, die wir bisher nicht kannten“, sagt er. „Das zeigt, wie schlecht die Stratokumuli bisher verstanden sind.“ „Denkbar ist aber auch, dass es prinzipiell unvorhersehbare Klimaphänomene gibt“, sagt Stevens. „Dann können wir noch so genau simulieren und kommen trotzdem zu keinen verlässlichen Ergebnissen.“ Dann steuert die Menschheit auch weiterhin ins Ungewisse.29

Wer finanziert die Klimapanik?

Westliche Politiker wollen Arbeitsplätze schaffen und zukunftsweisende Entscheidungen treffen. Zur Unterstützung holen sie Berater, die oft Interessen der Großindustrie vertreten. Die repräsentative Demokratie führt zu plakativen Slogans ohne Nuancierungen. Sachzwänge, Zeitdruck und die Interessen Einzelner bewirken, dass Neues eingeführt wird, bevor Vor- und Nachteile untersucht sind.

Institute, die Teilaspekte der Klimaerwärmung untersuchen, erhalten schier unbeschränkte Forschungsgelder, wenn ihre Studien die These eines menschengemachten Klimawandels stützen. So liefern enthusiastische Studenten und Lehrende trotz ihrer Bemühungen um Logik, Ehrlichkeit und Objektivität oft Mosaiksteinchen für ein Bild aus Dogmen und Lügen.

Wollen Milliardäre wie Bill Gates, Mark Zuckerberg, Jeff Bezos, Richard Branson30 und George Soros31 mit dem Schüren einer Klimahysterie Macht und Reichtum vermehren, die Menschheit und unser Leben umkrempeln oder vielleicht sogar die Zahl der Menschen auf der Erde drastisch verringern?

Für die Staaten der Europäischen Union wurden Emissionszertifikate für 2 Milliarden Tonnen CO2 ausgegeben32. Bei einem derzeitigen Kurs von 28 €33 haben diese Zertifikate einen Börsenwert von 56 Milliarden €. Sie belasten damit jeden der 513 Millionen EU-Bürger34 mit durchschnittlich 109 €. Dazu kommen unter anderem Strafzahlungen für nicht erreichte Klimaziele, der Aufwand für jährliche Klimakonferenzen seit dem Berliner Klimagipfel 199535 sowie Kosten für Verwaltung, Werbung, Forschung, Massenmedien und Demonstrationen. Das Denken und die Gefühle von Millionen von Menschen werden von wesentlichen Themen abgelenkt.

Neben den Nutznießern der CO2-Emissionszertifikate36 und ihres Handels gibt es eine Reihe von Branchen mit schier unerschöpflichem Werbebudget, die riesige Profite aus der Hysterie um eine menschengemachte Klimaerwärmung ziehen. Versicherungen können ihre Prämien erhöhen, wenn der Klimawandel vermehrte und verheerendere Unwetter als in der Vergangenheit erwarten lässt. Die Erdölindustrie hat in „grüne Energien“ investiert, für deren Herstellung immense fossile Energien verwendet werden.37 Überdies möchte sie über eine längere Zeit weniger Öl teurer verkaufen.

Nach dem Reaktorunfall im Atomkraftwerk Three Mile Island bei Harrisburg in Pennsylvania, USA im Jahr 1979 begannen in Europa westlich des Eisernen Vorhangs Proteste gegen Atomkraftwerke. Nach dem GAU von Tschernobyl 1986 begann Deutschland mit dem Ausstieg aus der Atomkraft. Trotz hoher Akquisitions- und Bestechungskosten erhielt die Siemenstochter KWU keinen Auftrag in China. Darauf wandte sie sich Alternativenergien zu. Siemens-Chef Heinrich von Pierer, der 1977 bis 1987 bei der KWU Großprojekte betreut hatte, setzte sich 1999 beim Club of Rome für die Rückkehr zu Atomkraft ein, „da das schwerwiegende Risiko einer Klimaveränderung durch den Einsatz fossiler Brennstoffe nicht länger hingenommen werden“ könne.38

Nach der Abwanderung von großen Teilen der Industrie in Billiglohnländer ist in Mitteleuropa hauptsächlich Maschinenbau und hier vor allem Autoindustrie verblieben. In der Diesel-Technologie schafften deutsche Autobauer einen so großen Vorsprung, dass die Mitbewerber aus den USA das Handtuch warfen. Elektromotore sind technisch bei weitem nicht so anspruchsvoll und können daher überall auf der Welt hergestellt werden. Durch die Einführung von Klimazertifikaten und den Ausstieg aus fossiler Energie schafft sich die Industrie der USA einen beachtlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Mitbewerb aus Europa, Japan und Korea. Mittlerweile versucht sogar die deutsch-österreichische Automobilindustrie aus der Klimahysterie Nutzen zu schlagen. VW Chefstratege Michael Jost wirbt mit einem Horrorvideo „Es geht um die Rettung des Planeten“39 für Elektroautos.

Die Großindustrie – und nicht nur sie – möchte lieber mit hohen staatlichen Subventionen und dadurch garantiertem Absatz die Wünsche der Politik erfüllen statt ihren Konzern den Risiken einer Marktwirtschaft auszusetzen. Durch die Klimahysterie werden langfristige Wirtschaftspläne eingeführt – Jahrzehnte nachdem der reale Sozialismus mit seinen Fünfjahresplänen gescheitert ist. Zu einem guten Teil scheiterte der Kommunismus, weil Staatsbeamte Unternehmen nicht wirtschaftlich führen können.

PR-Agenturen haben die Gefühle vieler Menschen aufgewühlt und sie überzeugt, dass nur ein sofortiger großer Kraftakt den Untergang unseres Planeten gerade noch verhindern könnte. Daher ordnen alle staatstragenden Parteien und Medien ihre Aussagen, Artikel, Filme und Gesetze diesem Ziel unter. In Krisenzeiten nähern sich die Ziele und Parolen der verschiedenen Parteien noch weiter aneinander an. Wer selber denkt oder Pluralismus fordert, wird als „Klimaleugner“ der Lächerlichkeit preisgegeben. Welcher Politiker kann der Versuchung widerstehen, ohne Gefahr einer Abwahl das Zusammenleben seiner Bürger bis ins kleinste Detail zu regeln? 2016 beschloss die deutsche Bundesregierung den Klimaschutzplan 2050. Rechtzeitig davor werden keine mit Benzin oder Diesel betriebenen Neuwagen zugelassen.

Das Heizen mit Kohle, Öl oder Erdgas wird verboten. Dabei ist genauso wenig wie die Endlagerung der radioaktiven Abfälle von Atomkraftwerken geklärt, welche Technologien Kohle, Erdöl und Erdgas ersetzen sollen. Nicht überall können oder dürfen Wasserkraftwerke gebaut werden. Ohne Förderung sind weder Windparks noch Photovoltaikanlagen oder Hackschnitzelkraftwerke wirtschaftlich. Transport und Speicherung des erzeugten Stroms sind nicht gelöst. Zur Versorgungssicherheit sind konventionelle Kraftwerke mit fast der gleichen Leistung notwendig.40 Windräder sind laut, verschandeln die Landschaft und töten Fledermäuse und Vögel. Große Raubvögel wie der Weißkopfseeadler – das Wappentier der USA – brüten nicht jedes Jahr und haben nur ein Junges. Windkraftwerke drohen, sie auszurotten. In Österreich wurden geförderte Biogasanlagen mittlerweile stillgelegt.41 Wir könnten mehr Autos mit Erdgas antreiben. Das wird hintertrieben, um eine engere Beziehung zwischen Europa und Russland zu verhindern. Weil Methan als 25-mal so schädliches Treibhausgas wie CO2 gilt, können sich die Staaten im nächsten Schritt einigen, die Haltung von Rindern, Ziegen und Schafen und den Fleischkonsum zu reglementieren. So wird die Freiheit jedes einzelnen Menschen Schritt für Schritt beseitigt.

Das größte Interesse an der Klimahysterie haben jedoch die Militärs. 2018 wurden weltweit 1.822 Milliarden US Dollar für Militärs ausgegeben. Das sind 239 US Dollar pro Mensch. 36 % davon tätigten die USA, 14 % China, 3,7 % Saudi-Arabien und Indien, 3,5 % Frankreich, 3,4 % Russland, 2,7 % Großbritannien und Deutschland.42

Zumindest die USA, Russland, China und Kanada arbeiten an Geoengineering als Waffe. Ein Memorandum der CIA vom 22.11.1960 erklärt: „Die Klimakontrolle in großem Maßstab erfordert die Veränderung der globalen Wettermuster durch Veränderung und Beeinflussung der physikalischen Prozesse in großem Maßstab, die verbunden sind mit den charakteristischen Bewegungen der allgemeinen atmosphärischen Zirkulationen im großen Maßstab.“ Die Ionosphäre muss kontrolliert werden, weil sie unberechenbar ist. Geologen haben das Klima zu simulieren und ihre Beeinflussung zu testen.43

Die USA entwickelten den Hochfrequenzapparat zur Energieübertragung von Nikolai Tesla weiter. Entsprechende Patente beinhalten die Erhitzung der Erdatmosphäre. Mit HAARP (High Frequency Active Auroral Research Program) Anlagen bei Gakona in der Wildnis Alaskas und Marlow bei Rostock in Mecklenburg-Vorpommern wird ein Spiegel über der Atmosphäre errichtet, mit dem die Kommunikation mit U-Booten möglich ist, die Erdatmosphäre erhitzt und das Wetter verändert werden kann. Ziel ist nicht nur die Veränderung des Klimas sondern die Kontrolle über das Bewusstsein der Menschen.44

Die westliche Demokratie erfordert, dass gravierende Eingriffe in das Leben der Menschen von einer Mehrheit zumindest toleriert werden. Das Dogma vom menschengemachten Klimawandel gipfelt in einem Ruf nach Eingriffen in die Klimahülle der Erde, dem der militärisch-industrielle Komplex gerne folgt. Die dazu notwendigen Technologien hat er in den letzten Jahrzehnten entwickelt und getestet.45

Es ist erschreckend, welche Auswirkung der Einfluss von Wirtschaft und Staat auf die Lehrinhalte von Kindergärten, Schulen und Universitäten hat. Er lässt im Bewusstsein einer Mehrheit der Menschen Propaganda, Unwahrheiten und Lügen als ein Wissen erscheinen, dem 97 % aller Wissenschaftler zustimmen. Es wäre an der Zeit, Schulen und Universitäten die Lehrfreiheit zu gewähren bzw. zurück zu geben.

CO2 könnte mithelfen, den Ausbruch der nächsten Kaltzeit erträglicher zu machen und die Zahl ihrer Todesopfer zu verkleinern. Milliarden Menschen wohnen in Städten und wünschen sich schönes, warmes, trockenes Wetter. Wünsche gehen öfter in Erfüllung als uns bewusst ist. Sind sie nicht zu Ende gedacht, haben sie oft unliebsame Auswirkungen. Nach Rudolf Steiner, dem Gründer der Anthroposophie beeinflussen wir mit allen unseren geistvollen und materialistischen Gedanken die Sonnenflecken und damit unser Klima.46

Für mehr Umweltschutz

Auch wenn wir wissen, dass fossile Brennstoffe keine bedrohliche Klimaänderung hervorrufen, haben wir keinen Grund, uns entspannt zurück zu lehnen. Um unsere Umwelt lebenswert zu erhalten, brauchen wir einen konsequenten Umweltschutz, der viel tiefer geht als sich die meisten von uns vorstellen können. Voraussetzung ist, dass jeder Einzelne sich um Wahrheit bemüht und versucht, stets den gleichen Maßstab anzuwenden. Wir sollten uns angewöhnen, vor Beginn jeder Produktion und umso mehr vor Einführung einer neuen Technologie den gesamten Prozess vom Beginn der Planung über die Gewinnung und Herstellung der benötigten Rohstoffe, die Produktion und die Nutzung bis zur Entsorgung zu ermitteln und abzuwägen. Ein ganzheitliches Denken beinhaltet, dass wir uns und die Erde auch als geistige Wesen betrachten.

Extreme Ansichten bedingen einander. Vielen Bewohnern der USA ist nur der materielle Teil der Wirklichkeit bewusst. Anderseits dürfen in manchen Gegenden der USA Schulen und Museen nicht behaupten, dass vor 100 Millionen Jahren Saurier auf der Erde gelebt haben. Schließlich kann man aus der Bibel ausrechnen, dass Gott die Erde im Jahr 3761 vor Christus geschaffen hat. In der Volksrepublik China werden alle Menschen sowohl im realen Leben als auch digital streng überwacht. In einem „Sozialkreditsystem“ sollen alle Bürger bewertet und bei Abweichen von staatlichen Vorgaben bestraft werden.47 Trotzdem kennt der Staat die Anzahl seiner Bürger nicht einmal auf 100 Millionen Menschen genau, weil durch die Ein-Kind-Politik von 1979 bis 201548 viele Menschen als U-Boot leben.

In unserem Wirtschaftssystem kann jedes Unternehmen das produzieren, was der Vorstand will und danach versuchen, die Produkte mit Werbekampanien an den Konsumenten zu bringen. Das ist eine große Vergeudung von Rohstoffen, Geld und Arbeit.

Die Zinseszinsrechnung zeigt, dass ein ständiges Wachstum nicht möglich ist. Hätte Josef zu Christi Geburt einen Cent mit 3,7 % Verzinsung angelegt, könnte heute mit dem Guthaben die ganze Erdkugel aus purem Gold bezahlt werden.49

Rücksichtslos wird mit Dünger, Gentechnik und Pflanzenschutzmitteln möglichst viel Ernte aus dem Boden heraus gepresst. Um den Preis zu stützen, wird ein erheblicher Teil der Ernte vernichtet. Viele Supermarktketten vernichten unverkaufte Lebensmittel auch wenn sie noch einwandfrei sind. Kühe werden ihr Leben lang in Ställen gehalten, obwohl saftige Weiden davor liegen. Kälber werden systematisch von ihren Müttern getrennt und mit Milchersatz gefüttert50, obwohl mehr Milch produziert als verkauft wird. Mit der Enthornung schaden wir nicht nur den Rindern sonder mindern auch die Qualität der Milch und des Fleisches.51,52 Durch die Homogenisierung der Milch gelangen zerkleinerte Fettpartikel zu früh ins Blut.53

Monokulturen, Hybridpflanzen und Patente auf Pflanzen nützen nur großen Chemie- und Agrarkonzernen. Sie richten sich gegen die Natur. In exakt in Reih und Glied gepflanzten Fichtenwäldern wachsen durch Samenanflug fast nur Laubbäume. Wir Menschen schneiden sie um und wundern uns, dass sich Borkenkäfer ausbreiten. Bei einer Vierfelder-Wirtschaft kann sich der Maiszünsler nicht bedrohlich vermehren. Das Abholzen von tropischen Regenwäldern sollte ähnlich wie Wilderei als Verbrechen gegen die Menschheit und die Erde geahndet werden.

Durch moderne Fischerei töten wir viele junge Fische und Tiere, die wir nicht essen wie Delphine und Pinguine. Die Leiter der Fischereiflotten wissen, dass ein nachhaltiger Fischfang ihren Fang vergrößern würde. Trotzdem machen sie weiter wie bisher, damit die Konkurrenz keinen Vorteil aus ihrer Nachhaltigkeit ziehen kann. Auch beim Umweltschutz kommt es auf ein gesundes Augenmaß an. Nicht die an den Küsten lebenden Fischer haben die Meere leergefischt, sondern die großen Trawler. So sollten die Inuit wie in den Jahrhunderten davor Robben jagen dürfen.

Naturgemäß können hier nur einige Themen angeschnitten werden. Viele Fragen bleiben offen wie:

Verhungern in der dritten Welt Menschen, weil wir mit Biosprit unser Gewissen beruhigen?

Wie werden wir die Berge aus weder verwertetem noch entsorgtem Plastik los?

Schadet uns Elektrosmog? Wie sehr schaden die verschiedenen Mobilfunknetze unserer Gesundheit? Bekommen wir ein 5G Netz, um noch schneller Musik und Filme herunter landen zu können? Oder weil Militärs es wollen?

Wie gefährlich sind Mikrowellen?

Wie viel Energie, Ressourcen und Lebenskräfte verbrauchen unsere Computer? Wie viel die Suchmaschinen wie Google und DuckDuckGo oder das Schürfen von Crypto-Währungen?

Führen wir in Europa Elektrofahrzeuge ein, weil die Volksrepublik China mit dieser Maßnahme den Smog bekämpft?

Walter Michael Hopferwieser

Stand: 13.10.2019

7 Axel Burkart Klimaschwandel 2

23 http://de.wikipedia.org/wiki/Al_Gore, abgerufen am 10.10.2011

28 Svante Arrhenius: Världarnas utveckling (1906), dt. Das Werden der Welten. Akademische Verlagsgesellschaft. Leipzig 1908

46 Axel Burkart Klimaschwandel 4

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62 Kommentare

  1. Es war Theophrastus Bombastus von Hohenheim (Paracelsus) der eine sehr intelligente Aussage machte: Es ist alles eine Frage der Menge!

    Der Mensch „übersteigt“ die natürliche CO2 Menge, also wird es daraus „Veränderungen“ geben.

    • Genau das ist NICHT(!!!) der Inhalt seiner Aussage „dosis facit venenum“, mit der Paracelsus das Fundamentalgesetz der Pharmakologie formulierte!!! Das klarzustellen, das würde Ihr Begriffsvermögen vermutlich übersteigen. Deswegen verusche ich es hier erst gar nicht.

      Hinter Ihrer Verballhornung verbirgt sich vermutlich der Fundamental-Irrtum, der vielen Phobien zugrundeliegt – insbesondere der „Strahlungs-Phobie“, die sich für unsere Energieversorgung und damit für unsere zivilisatorischen Errungeschaften als fatal erweisen wird.

      Rainer Facius

      PS: Über die „German Angst“, die aus Ihrer Aussage hindurchschimmert, reibt sich der Rest der Welt erleichtert die Hände, weil er die deutsche Konkurrenz endgültig losgeworden ist – übrigens jetzt schon! Nur Sie und ihregleichen haben es noch nicht gemerkt.

    • „Der Mensch „übersteigt“ die natürliche CO2 Menge, also wird es daraus „Veränderungen“ geben.“

      Es gibt keine „natürliche“ CO2-Menge!

    • [Der Mensch „übersteigt“ die natürliche CO2 Menge, also wird es daraus „Veränderungen“ geben]

      Ob der Mensch die Co2- Menge -welche auch immer- irgendwie -vielleicht mit Anlauf und sehr langen Beinen?- übersteigen kann, weiß ich nicht.

      Unsere Pflanzen allerdings beweisen durch ihre Physiologie, dass sie an sehr viel höhere Co2- Gehalte der Luft angepasst sind und die derzeitigen Gehalte an Co2 erdgeschichtlich gesehen ziemlich niedrig sind, genauer: am unteren Rand für eine gescheite Photosynthese liegen.

    • Virtuna, im Vergleich zu den Schwankungen des nätürlichen CO2 ist der von uns Menschen durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe vernachlässigbar. Daher trifft die Erkenntnis „die Dosis macht das Gift“ von Paracelsus hier nicht zu.

  2. Sehr geehrter Herr Dr. Facius,
    auf die Frage, wie der Beweis aussehen sollte, habe zum Kommentar von
    Bernd Czeslick vom 22. Oktober 2019 um 23:18 geantwortet.

  3. Herr Hopferwieser,
    danke für diese sachliche Zusammenstellung; Sie wissen aber ganz genau, dass bei Sekten eine Sachargumentation verboten ist – sie würde Sekten SOFORT zerstören. Es ehrt Sie, dass Sie 100.000 € ausloben, sinnlos, es wird keine Reproduzierbarkeit der Wirklichkeit ALLER klimabeeinflussenden Parameter geben. Ich argumentiere nun so, wie mir bezüglich nur 0,038% CO2 auf Kommentare geantwortet wurde; selbst geringfügigste Änderungen würden Katastrophen verursachen: daraus schließe ich, dass die Vernachlässigung weniger unbedeutend erscheinender Parameter alle Klimamodelle zu unsinnigem Spielzeug verdammen.

    Noch einen Hinweis, nur einen:

    „Wir sollten uns angewöhnen, vor Beginn jeder Produktion und umso mehr vor Einführung einer neuen Technologie den gesamten Prozess vom Beginn der Planung über die Gewinnung und Herstellung der benötigten Rohstoffe, die Produktion und die Nutzung bis zur Entsorgung zu ermitteln und abzuwägen.“

    Unbedingt muss auch die soziale Komponente vor Einführung einer neuen Technologie mit berücksichtigt werden. Die heutige Situation ist die, dass nur 5 bis 10 Prozent der Menschen in Deutschland sich auch bei strengster Reglementierung auf den unterschiedlichsten Stufen alles leisten können – sie lachen über einen Kraftstoffpreis von 5 Euro je Liter. Sie lachen über Kraftstoffverbäuche von 15 Litern/100 km, wissend, dass diese Mehrkosten in die Warenkalkulation einbezogen werden und somit jeder bezahlt und jeder immer mehr verarmt. Wir sind in einer Phase, in der die arm-reich Schere auch mithilfe des Klimasktierertums immer weiter auseinanderdriftet.

  4. Die Idee mit dem Preisgeld für einen Beweis könnte helfen um die Aufmerksamkeit in den sozialen Medien zu erhalten. Die Summe müsste mittels crowd-funding in attraktive Höhen getrieben werdem, wie von Rainer Facius vorgeschlagen. Durch einen wachsenden Jackpot würde sich die Nachricht regelmäsig von selbst erneuern.

    Es muss eindeutige Regeln geben. Die Aufgabenstellung darf nicht dieselbe Qualität haben wie die Aussage: „Forscher haben herausgefunden, daß die Unwetterkatastrophen noch viel extremer ausfallen werden als bisher angenommen“

    Was ist eine nachhaltige Schädigung? Sobald ich in persönlichen Diskussionen versuche auf den vernachlässigbaren Anteil unserer Lebensart hinzuweisen, so ist die Antwort immer: „Ja wenn jeder so denkt, einer muss doch endlich mal anfangen“. Es gibt einige wenige Leute, die mir zustimmen. Jedoch sind die nicht so im Thema um das selber zu verbreiten. Die brauchen eine einfache Aussage wie: Es gibt nach 30 Jahren IPCC immer noch keinen Beweis.

    Vorschlag zur Aufgabe:
    Eine Beweisführung, dass sich die mittlere Erdtemperatur durch das Verbrennen von fossilen Energieträgern innerhalb der nächsten 100 Jahre um mehr als 0,1 °C (?) erwärmt. Dabei darf von einer jährliche Steigerungsrate bei der Verbrennung von 5%(?) ausgegangen werden.

    Was wird als mittlere Erdtemperatur definiert?
    Wer prüft die Beweisführung?
    Wie wird diese Prüfung finanziert?
    Es können nicht hunderte Einsendungen unabhängig geprüft werden. Die Alarmistern werden den Initiator zuschütten und sagen ihre „Beweise“ seien nicht geprüft worden. Die Prüfer seien nicht kompetent. Die Aufforderung sollte sich in der ersten Runde an die Klimaberater der Politik, an die IPCC Leitautoren und an die Leschs, Latifs und Levermans dieser Welt richten. Falls die Vorzeigewissenschaftler zu stolz sind, so hat die Aktion ihren Zweck schon erfüllt.

    Wie wird das Preisgeld verwaltet?
    Ich könnte mir vorstellen als Privatmann eine crowd-funding Aktion zu unterstützen. Die Beiträge der Unterstützer werden sehr viel höher ausfallen, falls der Einsatz bei einem fehlenden Beweis zumindest teilweise zurückerstattet werden kann.

    Im Kielwasser zur Aufgabenstellung können die wichtigsten Botschaften verbreitet werden. Ein zu langer Artikel wird die neuen Kontakte überfordern. Ich finde den obigen Beitrag gut geeignet bis zur Finanzierung der Klimapanik.

    • Sehr geehrter Herr Czeslick,
      in meiner Studie zeige ich folgendes auf:
      – Theorie (Henry-Gesetz) und Praxis (Eisbohrkerne der Antarktis) zeigen, dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre der Temperatur folgt und nicht umgekehrt.
      – Der menschengemachte CO2-Anteil der Atmosphäre kann gegenüber den CO2-Schwankungen in der vorindustriellen Zeit vernachlässigt werden.
      – In Warmzeiten blüht die Menschheit auf. Sowohl Grönland als auch die Sahara waren grün.
      – In der Kaltzeit vor 20.000 Jahren waren Nordamerika, Grönland und weite Teile Europas und Asien von einer hunderte Meter dicken Eisschicht bedeckt. Es kam zu einem Artensterben.
      – Der Klimahype führt zu einer massiven Schädigung der Wirtschaft Mitteleuropas bei weltweit zunehmendem CO2-Ausstoß.
      Die 100.000 € habe ich für einen schlüssigen naturwissenschaftlichen Beweis des Gegenteils insbesondere dieser Tatsachen ausgelobt. Dabei ist es völlig unerheblich, wie sich die mittlere Erdtemperatur ändert und ob der Treibhauseffekt nichts anderes ist als die Temperaturabnahme mit steigender Höhe, die wir vom Wandern in den Alpen kennen.

  5. Auf den s.g. „Georgia Guide Stones“, die seit den 80ern bis vor kurzem aufgebaut waren (youtube hilft weiter), ist/war die von Milliardären und ihren Marionetten-Lakaien gewünschte zukünftige Welt-Bevölkerungs-Zahl zu lesen:

    500 MI L L I O N E N

    KEINE WEITEREN FRAGEN!!!

    • Der Begriff den Du suchst? ist TRAGFÄHIGKEIT, und im Wikipedia
      https://de.wikipedia.org/wiki/Tragf%C3%A4higkeit_(%C3%96kologie)
      wirst du auch diese beiden Absätze zu dem von Dir geschriebenen finden

      „Gorbatschow, Gründer des Internationalen Grünen Kreuzes selbst erklärt die ökologische Krise als eine Bevölkerungskrise und fordert eine Reduzierung der Weltbevölkerung um 90 Prozent.

      Der National Strategy for a Sustainable America (Der Rat des Präsidenten für nachhaltige Entwicklung), ein Expertengremium, das den US-Präsidenten Bill Clinton zwischen 1993 und 1999 beriet, kam 1996 als Antwort auf den Erdgipfel in Rio de Janeiro (1992) zu dem Schluss, dass die Weltbevölkerung 500 Millionen Menschen nicht überschreiten sollte.“

      Da sind ja die Nazi-Mörder und Pol Pot schon Humanisten dagegen.

      Die Frage die man Clinton und Gorbi hätte stellen sollen, welche 500 Millionen, welche 10 Prozent? Zufällig die Bevölkerung der US of A und Russlands (plus ein paar der Five Eyes?) oder doch die 500 Kio mit einem IQ > 110 oder sollen bei der Weltrettung nur die Protestanten und die Russisch-Orthodoxen übrig bleiben?

      Das ein Mensch so einen Gedanken ausformulieren darf ohne dafür geteert und gefedert in die nächste Wüste geschickt wird, ist mir ein Rätsel.

      • „Da sind ja die Nazi-Mörder und Pol Pot schon Humanisten dagegen.“

        ich fürchte, gegen Stalin und Mao waren die genannten Waisenknaben

  6. nach diesem vid haben meine 6 und 8 Jahre alten Neffen kapiert, daß die Sonne unser Klima „macht“, co2 mit 400ppm eher nicht…

  7. „Anderseits dürfen in manchen Gegenden der USA Schulen und Museen nicht behaupten, dass vor 100 Millionen Jahren Saurier auf der Erde gelebt haben. Schließlich kann man aus der Bibel ausrechnen, dass Gott die Erde im Jahr 3761 vor Christus geschaffen hat.“

    Ist EIKE jetzt endgültig zu den religiösen Spinnern übergelaufen?

    Schon vor ein paar Wochen hat sich hier ja ein Edgar Gärtner entsprechend geäußert.

    • Damit wollte ich aufzeigen, dass entgegengesetzte Absurditäten einander bedingen. Ist das Pendel weit rechts, dann schlägt es auch weit nach links aus. Die von Hegel aufgezeigte Dialektik wird bewusst in der westlichen Politik eingesetzt, um angestrebte Ziele zu verschleiern und um Gegenkräfte auszuschalten.

  8. Sehr geehrter Herr Hopferwieser,
    Vielen lieben Dank für das Lesevergnügen, welches Ihr Artikel mir bereitet hat.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Jari Heinrich Grünig

  9. Also ich würde ja gerne 100.000 Euro für die (weitgehende) Falsifikation des Treibhauseffekts und damit des anthropogenen Klimawandels entgegen nehmen. Das geforderte Gegenteil habe ich leider nicht zu bieten. Wie dem auch sei..

    Wie ich an anderer Stelle hier schon ausgeführt habe, besteht da ein grundlegendes Missverständnis über die Rolle von Wolken im Klima. Da hat auch Shaviv völlig unrecht.

    https://www.eike-klima-energie.eu/2019/10/20/weltuntergang-durch-treibhaus-effekt/#mh-comments

    „Wolken schirmen die Erde von der Sonne ab“

    Ja, tun sie. Sie schirmen aber ebenfalls den Weltraum von der Erde ab, sprich sie verhindern die Emission von LWIR. Man würde ja auch nicht behaupten wollen eine Münze hätte nur eine Seite. Von daher fasziniert mich dieses lapidare Argument, ohne die Kehrseite auch nur erwähnen zu wollen.

    Der triviale Umstand, dass Wolken Sonneneinstrahlung als auch IR Abstrahlung zunächst mal behindern, ist ungeachtet der Quantifizierung dieser Effekte zunächst mal völlig klimaneutral. Geht weniger rein UND weniger raus, dann ändert sich nichts an der Bestandsgröße.

    Entscheidend ist aber, dass Wolken darüber hinaus die Photosphäre effektiv anheben (absenken können sie sie nicht), was notwendiger Weise die Erde erwärmt. Theoretisch betrachtet muss das so sein, empirisch betrachtet ist es auch so, und damit fällt das ganze Konzept des THEs ins Wasser.

    Wer nicht lesefaul ist, des Englischen mächtig und sich auch nicht an den immer noch nicht korrigierten Tippfehlern stört, darf da mal ganz viel dazu lernen..

    https://de.scribd.com/document/414175992/CO21

  10. Ich habe mir gestern „Terra X“ reingezogen. Das Thema der Stunde für die ganze dreiviertel Stunde war das Klima. Halt nein – der bevorstehende Untergang unserer Zivilisation. Man baute zwar auch Klimaschwankungen der Vergangenheit ein und das alles von Schneeball- Erde bis ganz ohne gefrorenes Wasser aber das war es schon mit der Ehrlichkeit.

    Und nun das Schmankerl schlechthin. Der unumstößliche Beweis für die Wirksamkeit von Kohlenstoffdioxid!!!!
    „Man kann es an einem einfachen Versuch anschaulich beweisen….“ Hieß es und irgendein prof.in weißem Kittel und ein vielleicht 12 jähriges Mädchen. Ich glaube sie durfte den hahn des Druckbehälter’s öffnen.
    Versuchsaufbau: Kerze / etwa 1 m langer geschlossener Glaskolben und durch die Röhre auf die Kerze schauend eine Infrarot Kamera.
    Dann das eiskalte Kohlenstoffdioxid volle Pulle in die Röhre und der Zaubertrick war geschafft. Für die Infrarotkamera wurde die Kerze fast unsichtbar…
    Das dabei der größte Kardinalsfehler bei Infrarot Messungen begangen wurde wart nicht erwähnt und schnell ausgeblendet würde auch. Wäre auch tragisch sollte man ein aufflackern erkennen können.

    Einfach unglaublich – sollte sich hier Mal jemand zu Gemüte ziehen und bewerten.

    Mit freundlichem Gruß!
    Christian Möser
    Zimmerer

  11. Hervorragend recherchiert und Pflichtlektüre für jeden klar und logisch denkenden Menschen. Meine größte Anerkennung für sein ehrliches Bemühen. Schade nur, dass er sich nicht auf die Fakten beschränkt hat.
    Warum nur wird von den Klimawandel-Terroristen der alles entscheidende Einfluss unseres Zentralgestirns, der Sonne, quasi totgeschwiegen wenn nicht gar geleugnet?
    Weil man für die Sonne keinen Menschen verantwortlich machen und unter Druck setzen kann.
    Die grünen Ideologen hierzulande werfen unserer Regierung vor, nicht entschieden genug gegen den „von Menschen verschuldeten Klimawandel“ vorzugehen?
    Die regierenden Politiker kennen die Realität sehr genau, sie sind ja, so hoffe ich, des Lesens mächtig. Sie werden aber den Teufel tun, die lockenden Finanzquellen nicht zur Bereicherung des Staatssäckels zu nutzen. Noch sind sie aber anscheinend schlau genug, die Grundlagen unserer volkswirtschaftlichen Sicherheit nicht von heute auf morgen zu riskieren, … noch. Aber wer weiß?

  12. In Österreich, der Heimat des Autors, finden momentan Koalitionsverhandlungen zwischen der bürgerlichen Volkspartei (Sebastian Kurz) und den Grünen (Werner Kogler) statt.

    Die Grünen wollen unbedingt eine österreichische CO₂-Steuer einführen. Der Autor sollte diese Auslobung daher an Werner Kogler übermitteln, um so zu prüfen, ob Grüne eigentlich wissen, was sie verlangen und warum genau!

    Die Antwort Koglers wäre hochinteressant …

    • die Antwort Koglers wäre schwurbl,schwurbl schwurbl. Fakten sind für solche Politheinis nicht relevant, sondern nur wie komme ich an die Macht und damit an Posten um die kommunistische/maxistische Ideologie zu verwirklichen.

    • Seit die rot-grüne Koalition unter Gerhard Schröder und Joschka Fischer sich mit deutschen Soldaten an Kriegshandlungen beteiligt hat, die in der Bombardierung Belgrads gipfelten, haben die Grünen für mich ihren Glanz eingebüßt.

      • Cohn-Bendit´s, Volker Beck´s & Künast´s „pädo Ergüsse“ haben mir solch Ekel bereitet, daß die „grünen“ seitdem komplett unten durch sind…

  13. Nach einer viel versprechenden ersten Hälfte kommen dann aber doch ein paar Merkwürdigkeiten wie z.B.: „Das größte Interesse an der Klimahysterie haben jedoch die Militärs“?? Warum eigentlich? Wie soll denn das energetisch funktionieren, mit Antennen die Erdatmosphäre aufzuheizen? Oder dann doch die Vorteile einer CO2-bedingten Erderwärmung um die nächste Eiszeit hinauszuschieben? Wir steuern die Sonnenflecken durch die Kraft unsere Gedanken o.ä.??
    Die 100.000 werden jedenfalls nicht leicht zu verdienen sein. Selbst wenn eine Beweisführung gelingen sollte, muss zusätzlich nachgewiesen werden, dass eine CO2-bedingte Erwärmung nachhaltig schädlich ist… Der Autor ist sich natürlich sehr sicher, dass er nicht zahlen muss. In diesem Punkt folge ich ihm voll und ganz!

    • Warum das Militär? Die Klimahysterie ist ein Mittel, mit dem erstmals in der Menschheitsgeschichte weltweit jeder jeden verantwortlich machen kann für im Grunde alles, was ihm einfällt. Ein solcher Mechanismus ist ein Hass- und Konflikterzeuger, wie ihn die Menschheit noch nie gesehen hat, und mir ist tatsächlich auch schon in den Sinn gekommen, dass davon letztlich tatsächlich der militärisch-mediale Komplex am meisten profitiert.

      • Alexander King Mitgründer des Club of Rome „Auf der Suche nach einem neuen Feind, der uns vereint, kamen wir auf die Idee, dass sich dazu die Umweltverschmutzung, die Gefahr globaler Er­wärmung, Wasserknappheit, Hunger und dergleichen gut eignen würden…. Alle diese Gefahren werden durch menschliches Eingreifen verursacht…Der wirkliche Feind wäre dann die Menschheit selbst….“ 
        1972 Club of Rome, (Quelle King & Schneider, 1991) 

    • Ja, so sehe ich das auch. Die erste Hälfte wäre durchaus brauchbar. Aber dann verrannte sich der Schreiber bis hinein ins Verschwörungstheoretische. Weniger wäre in dem Fall mehr gewesen.

  14. Der Korrektheit halber sei erwähnt, dass der Vergleich Hockeyschläger-Diagramm (Michael E. Mann) mit Tim Balls Grafik hinkt. M. W. ist die Grafik von Michael E. Mann auf die globale (!) Durchschnittstemperatur bezogen, während Balls Grafik sich auf die Temperaturen in Europa bezieht.

    • Was diese spezielle Graphik von Ball angeht, so haben Sie recht.

      Allerdings ist die Existenz einer MWP durch inzwischen weltweit ausreichend viel Proxy-‚Messungen‘ belegt, so daß man sie als global bezeichnen und damit die Ball’sche Graphik mit dem ‚Ergebnis‘ von Manns – als solcher gerichtlich ‚beglaubigter‘ – betrügerischer Datenselektion und -Manipulation vergleichen kann.

      Rainer Facius

      PS: Eine „globale Mitteltemperatur“ ist ansonsten eh‘ nur ein Phantasie-Konstrukt von sich als Forscher ausgebenden Wirrköpfen, die vermutlich außer einer Maus selten ein Meßinstrument bedient haben.

      • herr Hopferwieser,

        das ist kein Wunder. Wikipedia wird so streng im Sinne der Klimaille zensiert, dass sämtliche Korrekturen spätestens nach wenigen Stunden wieder verschwunden sind. Der „Hockeyschläger“ ist allein schon deswegen Lug und Trug, weil z. B. die „Mittelalterliche Warmzeit“, in der es ja bekanntlich wärmer war als heute, völlig hinweg geschummelt worden ist.
        Soviel zu Wikipedia.

        Chris Frey

  15. Dann mal her mit den 100.000 Belohnung.

    Wie CO2 zur Klimaerwärmung beiträgt beschreibe ich hier. Ebenso, wie man das messen kann.

    http://www.science-skeptical.de/blog/spektroskopie-atmosphaerischer-treibhausgase/0013062/

    http://www.science-skeptical.de/klimawandel/der-treibhauseffekt-auf-erde-venus-mars-in-einer-abbildung/0017496/

    Dem Beweis, dass die Erwärmung durch CO2 Menschen und Natur schädigt, kann ich natürlich nicht beibringen, da dies eine subjektive Einschätzung ist und keine objektive.

    MfG

    Michael Krüger

    P.S.: Bekomme ich jetzt das Preisgeld?

    • Diese Beweisführung ist nicht wiederholbar. Die Vorgänge auf der Erde lassen sich nicht empirisch ermitteln, da die Erde ein absolut chaotisches Systen ist. Es sind Annahmen, dass es so ist. Sie lassen sich nicht überprüfen, da, wenn sie stimmen würden, andere Faktoren hinzukommen. Statistische Berechnungen sind nicht möglich.

    • „P.S.: Bekomme ich jetzt das Preisgeld?“

      Ja!
      Von mir!
      Für die dümmsten Beiträge der Saison!
      Wieviel?
      1,50€ – kaufen Sie sich ne Kugel Eis und gehen Sie spielen.

    • „… dass das von uns Menschen freigesetzte CO2 eine Klimaerwärmung bewirkt, die uns Menschen und unsere Erde nachhaltig schädigt, …“
      Analyse:
      1. Eine durch das von Menschen freigesetzte CO2 verursachte Klimaerwärmung wird nicht ausgeschlossen.
      2. Die Art der Schädigung müsste definiert werden.
      3. Bewiesen werden müsste die durch die anthropogene CO2-Klimaerwärmung verursachte längere Zeit anhaltende Schädigung.
      4. Definiert werden müsste die Dauer der Schädigung.
      5. Reversibilität der Schädigung wird nicht ausgeschlossen.

    • Leider kann ich keinen der angegebenen Links veröffentlichen.

      Was schädigt uns Menschen und die Erde mehr: Eine mehrere hundert Meter dicke Eisschicht in Mitteleuropa, wie wir sie aus der letzten Kaltzeit unseres Eiszeitalters kennen oder ein Klimaoptimum, in der Wüsten wie die Sahara oder Grönland grün sind?

  16. Am 8.8.2018 habe ich ein RFP an Science Exchange gesandt: Please quote me an estimate for replicating the Green ‚house‘ effect under lab conditions. It has to trap heat from the Sun and release that, with a significant delay, in addition to future heat from the Sun.

    Obwohl die Science Exchange auch Grundlagenforschung anbietet, kam eine Absage: … have looked through our Provider network. Unfortunately, Science Exchange currently does not have any Providers that offer „Greenhouse modeling“ on a fee-for-service.

  17. Der Herr Walter Hopferwieser wird sein Geld behalten können.
    Experten, die eine Schädlichkeit des CO₂ erlügen sollen und das auch machen, werden mit Millionen überhäuft.
    Ansonsten hat der Herr sich seinen Frust von der Seele geschrieben, nicht, ohne eigene, eigenartige Forderungen zu benennen. Er widerspricht sich sogar selbst, wäre doch eine kommende Kälteperiode mit dem CO₂ abzuwenden.
    Ansonsten war es mal ganz interessant zu lesen.

  18. Ein sehr komprimierter Beitrag zu den Fakten des Klimas unseres Planeten. Leider gleitet der Autor dann mit seinen Ausführungen rund um die Steiner’sche Philosophie ins Esoterische ab. Das ist sehr schade, denn dies werden die Wandelapologeten als pars pro toto nutzen, um diese beachtliche Ausarbeitung zu dikreditieren.

    Der Autor liegt auch bei den Forderungen nach „Überprüfung“ der Umweltverträglichkeit von neuen Entwicklungen falsch. Wenn dies käme, würde nichts mehr Neues entwickelt, denn es würden nur unerfüllbare Maximalforderungen gestellt,- wie das immer schon war. Umgekehrt ist es aber so, daß, wenn die Gesellschaft erfüllbare Ziele setzt, diese auch erreicht werden und damit die Basis für weitere Verbesserungen bilden.
    „Die Grenzen des Wachstums“ sind ein alter Fehler des Club of Rome, offensichtlich unausrottbar. Wachstum heißt eben nicht „immer mehr“, das glauben nur die Gretas dieser Welt. Unter dem Strich heißt Wachstum Effizienzsteigerung, d.h. bspw. mit geringerem Faktoreinsatz das gleiche Ergebnis zu erreichen. Dann hat man Kosten gespart (igitt!!!!) und kann das gewachsene Ergebnis unter denen aufteilen, die jetzt igitt gerufen haben. Nur so geht Ökonomie!

  19. Herr Hopferwieser,

    starten Sie eine crowd-funding Kampagne á la Peter Ridd, um das von Ihnen ausgelobte Preisgeld damit zu erhöhen.

    Ich bin – wenn auch nur als Rentner – dabei.

    Sie sollten allerdings einen angemessenen Einsendetermin hinzufügen. Sollte dieser – erwartungsgemäß – ergebnislos verstreichen, dann sollten Sie den auf diesem Weg gesammelten zusätzlichen Betrag EIKE zur Verfügung stellen, damit die Kollegen auf die gewohnheitsmäßigen Verleumdungskampagnen der staatshörigen Medien wirkungsvoller mit entsprechenden Prozessen reagieren können.

    Rainer Facius

    • Sehr geehrter Herr Hopferwieser,

      ich möchte wie folgt antworten:
      Vorbemerkung: Die menschliche Atmung wird durch die CO2-Konzentration im Blut gesteuert. Das CO2 im menschlichen Körper entsteht beim Stoffwechsel aus der Nahrung und dem bei der Atmung aufgenommenen Sauerstoff. Vermehrter Stoffwechsel (z.B. durch Muskeltätigkeit) führt zu vermehrtem Anfall von CO2 im Blut. Das führt zu vermehrter Atmung, wodurch das CO2 durch die Lunge abgeatmet wird. Der Organismus versucht, den CO2-Pegel im Blut konstant auf 38 mmHg zu halten (38 mmHg sind 5 % auf den Druck einer Atmosphäre von 760 mmHg bezogen). Dementsprechend ist die CO2-Konzentration in der Ausatemluft bei 5 %.
      Ich habe als Anästhesist gearbeitet. Bei einer Vollnarkose atmet der Patient unter der Wirkung von Narkosemitteln nicht. Der Patient muß also künstlich beatmet werden. Es ist Aufgabe des Anästhesisten, die künstliche Beatmung so zu steuern, daß der CO2-Pegel im Blut annähernd bei 38 mmHg bleibt. Die Bestandteile der Atemluft werden bei jedem Atemzug gemessen und elektronisch angezeigt. Dadurch wird es möglich, die Beatmung optimal einzustellen.
      Sie schreiben:
      „Für Menschen ist CO2 nicht giftig (1). Eine größere Konzentration behindert aber die Sauerstoffaufnahme (2). Am Arbeitsplatz sind 0,5 % zulässig, ab 8 % führt es innerhalb von 30 bis 60 Minuten zum Tod (3). Bei der Alkoholgärung entsteht CO2. In Weinkellern sterben Menschen, weil CO2 um die Hälfte schwerer als Luft ist und zu Boden sinkt (4). Dort verdrängt es den Sauerstoff, den sie zum Atmen brauchen (5).“
      Das kann man so nicht stehen lassen.
      Zu Satz (1): Der Satz ist nur mit dem Zusatz „in geringer Konzentration“ oder „bei Konzentrationen von weniger als einem Prozent (10.000 ppm)“ richtig.
      Zu Satz (2): Eine größere Konzentration von CO2 im Blut führt zu einer pH-Verschiebung nach unten, d.h. zu einer Übersäuerung. Die Bindung von O2 an das Hämoglobin (Blutfarbstoff) bei der Sauerstoffaufnahme in der Lunge geschieht um so schwerer, je saurer das Blut ist (Bohr-Effekt).
      Zu Satz (3): Das ist richtig. Aus diesem Grunde muß man in Satz (1) dazuschreiben: „in geringen Konzentrationen“. Der Normwert der CO2-Konzentration im Blut ist etwa 38 – 40 mmHg. Wenn aus irgendwelchen Gründen CO2 nicht abgeatmet wird oder durch die Außenluft vermehrt CO2 in den Körper kommt, tritt bei etwa 70 – 80 mmHg CO2 im Blut eine „CO2-Narkose“ ein: Der Mensch wird bewußtlos und hört auf zu atmen. Dadurch wird überhaupt kein Sauerstoff mehr aufgenommen und der Mensch stirbt an Sauerstoffmangel. Notfallmäßige, künstliche Beatmung kann ihn retten.
      Zu Satz (5): Am Boden des Weinkellers ist die CO2-Konzentration so hoch, daß der Mensch, der sich dort aufhält, eine CO2-Narkose bekommt und deshalb nicht mehr atmet. Es ist durchaus denkbar, daß sich dort ein Gemisch von CO2 und O2 (Sauerstoff) befindet, das immer noch genügend Sauerstoff zum Leben enthält, wenn der Betroffene atmen würde. Da er wegen der Bewußtlosigkeit in der CO2-Narkose nicht mehr atmet, stirbt er an Sauerstoffmangel.
      Wolf-Diedrich Reinbach

      • Sehr geehrter Herr Dr. Reinbach,
        vielen Dank für diese Informationen. Ich habe das in meinem Manuskript richtig gestellt.

    • Sehr geehrter Herr Dr. Facius,

      ich hatte EIKE vor wenigen Wochen angeboten, um dem Blog finanzielle Einnahmen in Riesen-Größenordnungen zukommen zu lassen, mit ihm in die Verwertung einer wissenschaftlichen Entdeckung einzusteigen, die wahrscheinlich durch Anwendungen wie die folgend nur in einem ersten Überblick erfassten, künftige Millionen-Einnahmen (in €uro!) hätten garantieren können, beispielsweise:

      1. Alle bereits existierenden und künftigen Wasserfahrzeuge (Schiffe, Boote, Sportboote etc.) können ab jetzt auch ohne Montage von Segeln, Tragflächen, Rotoren oder Skite-Drachen segeln. Eine unvermeidliche Renaissance der Windkraft, bei der der Überwasser-Schiffsrumpf Querkraftumwandler ist, steht bevor. Weil der Wind keine Rechnung schickt.
      2. Solche windbewegten Schiffe können mittels Strömungsmaschine und Generator elektrischen Strom erzeugen, mit dem dann Wasserstoff/Methan/Methanol/synthetischer Diesel gewonnen und anschließend gespeichert wird. „Segelenergie“ könnte die Verspargelung des Landes ablösen, wo nötig. https://segelenergie.de Der Wind schickt keine Rechnung.

      3. Alle etwa 250.000 bisherig existierenden Flugzeuge der Welt mit ihren sehr ausladenden Tragflächen könnten nachträglich mit Zirkulations-Auftriebsboostern (Start- und Landestrecken zu verkürzen, Nutzlasten zu erhöhen) nachgerüstet werden, künftige Flugapparate komplett anders (ohne Tragflächen) konstruiert sein. Es ließe sich in Start- und Landephasen sowohl ein Ekranoplan-Bodeneffekt, als auch zugleich eine Strömungsabriss-Verhinderung herstellen, der Traum eines jeden Piloten. Kein Abbau der klassischen Tragflächen notwendig also! Und die erträumte FLYING SAUCER wird REALITÄT !!! Und wenn ich an der Macht wäre, würde ich den Begriff „Strömungsabriss“ ersetzen durch das schlimmere“Auftriebs-Abriss“. Denn von den beiden notwendigen, dem Fahrt/Flugwind und der Zirkulationsströmung bleibt ja immerhin die eine voll und sogar übermenschlich unhinnehmbar zunehmend, bestehen. Start- und Landestrecken können unglaublich stark verkürzt werden, die Geschwindigkeiten für Start und Landung erheblich verringert sein. Der verzehnfachte Auftrieb kostet nur „Peanuts“, weil der Wind ja selbst hier keine Rechnung schickt.
      4. Alle Flugzeuge, KFZ und Schienenfahrzeuge, derzeit weltweit eine sehr, sehr reichliche Milliarde Stück, ließen sich für hohe Rollgeschwindigkeiten mit einer lebensrettenden Bremskraftverstärkung/Kippsicherung aus- und nachrüsten. Wie ein unsichtbarer Riesendaumen sorgen die an den Objekten der Begierde „Erzwungenen, künstlichen Zirkularströmungen“ für gewünschten, notwendig verstärkten Anpressdruck, selbst auf der durch Kippmoment entlasteten Achsen hinten, bzw, auf die Räder unter den Tragflächen.

      Und, besonders vorteilhaft, nichts Altes, Bewährtes müsste dazu wirklich entsorgt werden, so ziemlich alles bereits Bestehende an Fahr-, Flug- und Schwimmzeugen lässt sich ziemlich preisgünstig, unaufwendig, ungefährlich und idiotensicher n a c h r ü s t e n. Beispielsweise die Einrichtung externer, erzwungener Zirkulationsströmung per Pressluftkonstrukt-Vorrichtung in Verbindung mit einer Düsenanordnung. Technisch geradezu beleidigend primitiv. Aber eine gute zweckmäßige Software brauchte es dennoch, alle möglichen Vorteile dieses Neuen optimal auszureizen.

      Ich hatte EIKE also ein Geschenk machen wollen, eine Mitaufnahme in die laufende Patentanmeldung „Erzwungene, künstliche Zirkularströmungen“ angeboten und alle Unterlagen zwecks Kontrolle zur Verfügung gestellt. Zu lang jedoch. Denn weder der fleißig redende und Artikel verfassende sogar Physik-Professor, Herr Dr. Horst-Joachim Lüdecke, noch der leibhaftig durch Lesen sein Geld verdienende Präsident, Herr Dr. Thuß als Verleger nahmen sich die Zeit, mein Angebot bis zu Ende zu lesen und freudestrahlend anzunehmen. Auch spätere Telefonate mit beiden bewirkten nichts. Sie wollten einfach aus lauter Bescheidenheit kein Geld verdienen, glaube ich.
      Denn sogar mein folgend erweitertes Zusatz-Angebot, für eine Widerlegung meines revolutionären Projekts eine Aufwandsentschädigung von €uro 1.000 in Bargeld und eine zusätzliche Schenkung Baulandes im Berliner Speckgürtel bei Fürstenwalde (Spree) von 2.500 qm von mir zu gewinnen/anzunehmen, konnte die beiden maßgeblichen EIKE-Aktivisten nicht aktivieren. Meine wissenschaftliche Entdeckung ist die, dass nicht nur an Tragflügelprofilen und runden Rotoren DYNAMISCHER AUFTRIEB generierbar sei, sondern per „Erzwungenen, künstlichen Zirkularströmungen“ an allem Gegenständlichen des Universums. So wie Herr Martin Wilhelm KUTTA im Jahre 1902 einen solchen Zusammenhang der Proportionalität von Dynamischem Auftrieb und einer Zirkulationsströmung bereits an Tragflügelprofilen entdeckt hatte, fand ich das absolut umfassend Neue, was die Physik-Lehrpläne betreffs Strömungsmechanik der Welt ab jetzt umwirbeln wird. Und natürlich den Stand der derzeitigen Technik.

      Nach solchen vergeblichen, wider erwarten ausgeschlagenen Schenkungsangeboten bin ich mir fast sicher, dass auch Ihre tolle Crowd-Funding-Idee wegen Bescheidenheit der EIKE-Mannschaft nicht angenommen werden würde.
      Ich bin Klaus-Peter Kostag, meine Telefon-Nummer +55 838320578 und meine E-Mail-Adresse ist im Web gut zu finden.
      Wie schade, dass Hilfe Dritter als so belastend empfunden werden kann, wenn man nur allzu bescheiden ist. Trotzdem liebe ich das Lesen und Studieren hier im Blog, finde es sehr interessant, Gleichgesinnte und gut Informierten zu begegnen.

        • VORSICHT!
          Die verlinkte Internetseite segelenergie.de steht bei mir auf dem Index – dort wartet ein Virus!

          Ansonsten habe ich mich über den Kommentar von Herrn Kostag köstlich amüsiert – eine gelungene Parodie aus Altbewährtem (Segeln vor Top und Wanten) und tollen Neuigkeiten (Mond / Raketen durch Luftauftrieb bewegen)!

          • Sehr geehrte Herren Langer und Facius!

            Dass die geballte Physiker-Schlagkraft eines gestandenen Professors und befragbarer Physik-Wissensstände in Lexika und diversen Lehrplänen nicht ausreichte, mir als Widerlegungsprämie von €uro 1.000,00 in bar oder das zugesagte Bauland von ca. 200.000 €uro abzugewinnen, lag entweder am Wollen oder Können. Da dieser Preis jedoch seit drei Jahren deutschlandweit an fast alle Universitäten, Technischen Hochschulen und das DLR ausgelobt war, zeigt sich jedoch eine gewisse Tendenz. Ich lasse mich zu ihrem Vorteil gern ausfragen, Herr Langer, +66 838320578. Top, die Wette gilt!

      • Sehr geehrter Herr Kostak,

        in meinem wissenschaftlichen Berufsleben hatte ich die Herausforderung (und auch das Glück!), sehr, sehr, sehr ausgiebig interdisziplinär arbeiten zu müssen, bzw. zu dürfen (mit der Medaillenkehrseite, daß ich natürlich die jeweiligen Frontlinien der berührten Arbeitsgebiete nur rezipierend besuchen konnte, sie aber nie verschieben konnte).

        Hydrodynamik und Strömungsmechanik gehört zu denjenigen Gebieten, die ich nicht mehr berücksichtigen mußte und auf denen ich über das Niveau einer Diplomprüfung nicht hinausgekommen bin. Insofern fehlt mir jede Kompetenz, die von Ihnen angeschnittenen Fragen und Mechanismen sachgemäß zu kommentieren.

        Ich vermute, die von Ihnen erwähnten Kollegen bei EIKE sehen sich in einer ähnlichen Lage.

        Mit freundlichen Grüßen, Rainer Facius

        PS Ein kleiner Trost: Wahrer Fortschritt, in der Erkenntnis wie in der Anwendung, läßt sich – wie die Wahrheit selbst – letzten Endes nie verhindern. Der Weg bis zu ihrem Sieg bleibt dabei allerdings verschlungen, steil, steinig, mühsam und manchmal schmerzhaft. Meinen ‘Optimismus‘ gründe ich auf die Gewißheit, daß der Schöpfer selbst die Quelle und der Garant jeder Wahrheit ist.

    • Sehr geehrter Herr Facius,
      die Idee, mit einer crowd-funding Kampagne das ausgelobte Preisgeld zu erhöhen, gefällt mir sehr gut. Über Details sollten wir auf der 13. Energie- und Klimakonferenz in München reden. Wie können wir sicherstellen, dass die von Einzelnen übernommenen Beträge im sehr unwahrscheinlichen Fall vorhanden sind, dass der geforderte Beweis doch gelingt.
      Ich habe Donald Trump vorgeschlagen, den ausgesetzten Betrag auf eine Million USD zu erhöhen und damit ohne großes Risiko eine große Publicity zu erreichen.

      • Sehr geehrter Herr Hopferwieser,

        wenn Ihnen die Sicherstellung der ausgelobten Beträge fraglich ist, so ist das z.B. bei „gofundme“ ( https://www.gofundme.com/ ) kein Problem.

        Man erklärt nicht seine Bereitschaft etwas zu zahlen, sondern man zahlt!!!

        Der „Projektgründer“ erhält diesen Betrag direkt – abzüglich vermutlich einer (kleinen) Managementvergütung?

        Das eigentliche Problem dürfte eher sein, einen Kriterienkatalog für die angeforderte Beweisführung aufzustellen. Was folgt ist nur ein Versuch.

        *** Die zu widerlegende Nullhypothese lautet: ***
        >> Die aktuell bzw. in der jüngsten Vergangenheit beobachteten Temperaturen verlaufen im Rahmen der Beobachtungsgenauigkeiten innerhalb des in der größeren Vergangenheit beobachteten Wertebereichs. — Korollar: anthropogenes CO2 hat keinen (meßbaren) Einfluß! <<

        Es ist die Wahrscheinlichkeit anzugeben, daß als "Beweis" präsentierte Daten unter Gültigkeit der Nullhypothese beobachtet werden könnten. Ist diese Wahrscheinlichkeit kleiner als 0.001, so wird die Nullhypothese als widerlegt akzeptiert und der Beweisführer erhält das Preisgeld.

        Dabei gilt:

        (A) Ausschließlich Meßdaten oder verarbeitete Meßdaten haben Beweiskraft. Datenverarbeitung von Meßdaten mit „freien Fitparametern“ generiert keine Daten, niemals!

        (B) Nur Original-, Rohdaten sind Daten

        (C) Daten sind öffentlich zugänglich – zumindest soweit sie mit öffentlichen Mitteln gewonnen wurden

        (D) Wurden Daten nachbearbeitet, so sind die Programmcodes zugänglich und die benutzten Algorithmen sind validiert! Die Validierung ist unabhängig von den konkreten Daten in der einschlägigen Fachliteratur publiziert.

        (E) Rohdaten sind Zahlen mit Einheit.
        (a) Daten sind Zahlen mit den für wissenschaftliche Originalveröffentlichun- gen in „Materialien und Methoden“ üblichen Angaben wie sie gewonnen wurden. Dazu zählen Identifikation der verwendeten Meßgeräte und deren Meßgenauigkeit. Soweit absolute Meßgenauigkeit relevant ist, ist die Rückführung auf den entsprechenden Standard zu dokumentieren.
        (b) Die Verfahren der Datengewinnung sind erschöpfend beschrieben, so daß sie gegebenenfalls von anderen reproduziert werden können. Soweit die Zahlen statische Zusammenfassungen von mehreren Einzelmessungen sind (z.B. arithmetisches Mittel, geometrisches Mittel, Median, … ), sind die Varianzen und die Stichprobengröße mitgeteilt.

        (F) Aus Rohdaten berechnete Zahlen können als Daten akzeptiert werden, wenn alle Berechnungen auf Gleichungen beruhen, die als quantitative Beschreibungen von Naturgesetzen – ohne Fitparameter – von allen akzeptiert sind.

        (G) Für die berechneten Zahlen ist deren Unsicherheit mit den für die eingehenden Originaldaten adäquaten Fehlerfortpflanzungsrechnung zu bestimmen und anzugeben.

        (H) Soweit Rohdaten statistisch analysiert werden, sind die Verfahren in der einschlägigen statistischen Spezialliteratur theoretisch validiert und akzeptiert – unabhängig von den zur Debatte stehenden Daten. Der benutzte Programmcode ist öffentlich zugänglich.

        Das sind für naturwissenschaftliche Erkenntnisprozesse übliche und zugegebenermaßen strenge Voraussetzungen – aber angemessene Voraussetzungen angesichts der Tatsache, daß man mit der Verneinung der Nullhypothese die „Große Transformation“ nicht nur einzelner Gesellschaftsordnungen – z.B. unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung – sondern der ganzen Weltordnung zu rechtfertigen sucht. Die popagierte transformierte Weltordnung ist dabei in wesentlichen Zügen von den mörderischen sozialistisch-kommunistischen Gesellschaftsordnungen der Vergangenheit nicht zu unterscheiden.

        Rainer Facius

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