Die sich ausbreitenden Gletscher in Island

Der ewige Kreislauf: Schrumpfen und (jetzt wieder!) Wachsen von Gletschern. Im Bild: der Jökulsárlón Gletscher auf Island. Bild: Marcel Klinger / pixelio.de

Heartland Institute
Forscher an der University of Iceland haben projiziert, dass jeder einzelne der Gletscher auf Island sich in diesem Jahr ausdehnen wird. Das war für die Forscher eine ziemliche Überraschung, ist es doch das erste Mal seit 25 Jahren, dass die Gletscher Jahr für Jahr wieder wachsen.

Die Gletscher Hofsjökull, Langjökull, Mýrdalsjökull und Vatnajökull haben sich allesamt während der letzten 12 Monate ausgedehnt, von Herbst bis Herbst. Dabei zeigte der Mýrdalsjökull eine wirklich signifikante Eiszunahme in diesem Jahr. Dabei hatte jeder dieser Gletscher während der letzten 25 Jahre an Eismasse verloren, am stärksten der Langjökull, der im Mittel der letzten 20 Jahre eineinhalb Meter Eis pro Jahr verloren hatte.

Finnur Pálsson zufolge, dem Leiter des Forschungsteams, der schon lange das Verhalten der isländischen Gletscher untersucht, war der Eisverlust vom Langjökull und Vatnajökull nahe Null. „Beide haben sich weder ausgedehnt noch sind sie geschrumpft“. Für das Jahr 2019 wird für alle Gletscher Islands angenommen, dass sie sich ausdehnen, weil „es eine Tatsache ist, dass es während der letzten paar Jahre kälter war . Und es gab im August sehr viel Schneefall im oberen Teil des Langkökull, was sehr ungewöhnlich ist. Dieses Gletscherwachstum ist über die letzten 25 Jahre sehr ungewöhnlich“.

Cap Allon, Autor des Beitrags über das Gletscherwachstum, sagte, dass die Wissenschaftler nur deswegen darob überrascht sind, weil sie an den Konsens geglaubt hatten, dass menschliche Kohlendioxid-Emissionen den Klimawandel treiben. Da die Emissionen immer weiter steigen, sollte sich der Theorie zufolge der Planet weiter erwärmen mit der Folge weiter schrumpfender Gletscher. Falls man jedoch die Sonnenaktivität als Klimatreiber ins Spiel bringt, kann man sehr gut verstehen, warum die isländischen Gletscher so zulegen:

Falls man den Mut hat und die AGW-Theorie für den Moment einmal beiseite schiebt und stattdessen die Sonnenaktivität heranzieht, löst sich das Rätsel der sich ausdehnenden Gletscher auf Island sehr schnell auf. Unser Stern hat gerade sein Modernes Maximum durchlaufen – also eine Periode von 30 Jahren mit hoher Aktivität – und beruhigt sich jetzt wieder. Der gerade zu Ende gegangene Zyklus Nr. 24 war der schwächste seit über 100 Jahren, und als Folge davon kühlt sich die Erde wieder einmal ab. Und es dehnen sich ja nicht nur die isländischen Gletscher aus – auch in Grönland und der Arktis wurde während der letzten drei Jahre Eiszuwachs verzeichnet, tatsächlich 45% mehr als normal. Und die Hudson Bay war bereits Ende November 2018 zu 40% zugefroren.

Allon verweist auf jüngste Forschungen von Prof. Valentina Zharkova bzgl. eines neuen bevorstehenden Super Grand Solar Minimum, das womöglich noch tiefer ist als selbst das Maunder-Minimum von 1645 bis 1715. Beginnen dürfte es um das Jahr 2020. Falls Zharkova recht hat, sollten wir uns kurzfristig auf eine globale Abkühlung vorbereiten, und nicht auf Erwärmung.

Quelle: Electroverse

Anmerkung des Übersetzers: Soweit die Übersetzung des Kurzbeitrags aus dem jüngsten Rundbrief des Heartland Institute. Im verlinkten ausführlichen Beitrag finden sich auch ein paar interessante Bilder und Graphiken. Am Ende des Beitrags heißt es dort:

Ich fürchte, die kalten Zeiten kehren wieder.

Das Moderne Maximum und die damit einhergehende Wärme sind vorüber.

Kalt-Temperaturrekorde sind auch im Jahr 2018 reihenweise unterboten worden.

Frühe Schneedeckenbildung setzt sich fort.

Gletscher setzen ihr Wachstum fort.

Fällt ein paar Bäume.

Grand Solar Minimum + Pole Shift

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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37 Kommentare

  1. Als ich heute morgen in den Nachrichten las: „Rätsel um Arktiseis gelöst. Auf und Ab hat simple Ursache“, dass also die Eisbedeckung im Nordpolarmeer von der Wärmezufuhr abhängig ist, musste ich erst mal in den Kalender schauen.
    Dass heute nicht der 1. April sein konnte, war mir klar. Aber es hätte vielleicht der Gedenktag an den 1. April sein können.

    Fängt man bei der Grundlagenforschung nun wieder ganz vorne an?
    Wenn den Klimawissenschaftlern das bisher nicht bekannt war, sollte man die Klimamodelle schleunigst anpassen. Aber dann wird bestimmt alles noch viel schlimmer als bisher gedacht…

    https://tinyurl.com/schlaudiejungs

  2. Ein Bericht von heartland.org? Sind das nicht die, die von Exxon und Philip Morris („Rauchen in Massen ist nicht schädlich“) finanziert werden? Wenn Wissenschaftler also im Sinne der Skeptiker „projizieren“ (sic) ist das ok, aber wenn seriöse Wissenschaftler data smoothing anwenden, dann ist das Manipulation? Ohne data smoothing (adaptativ durch Kalman Filter) würde kein Navi funktionieren, und die Mondlandung wäre auch nicht möglich gewesen. Aber Skeptiker sind eben keine Wissenschaftler, Mark Morano war vorher Staubsaugervertreter oder was ähnliches (also im Marketing tätig). Jetzt ist der Politikwissenschaftler plötzlich Experte für den Klimawandel. Eine wahnsinnige wissenschaftliche Karriere.
    Kurze Frage: Wenn es exakt zwei genau gleiche Planeten Erde gäbe, und auf der einen würde man Maßnahmen zur CO2 Vermeidung in die Wege leiten, während auf den anderen man einfach so weiter macht, auf welchen der beiden würdet ihr leben wollen?

    • Natürlich da, wo man weitermacht wie bisher! Ich will doch nicht auf einem Planeten leben, dem man die Lebensgrundlage entzieht, die CO2 nun einmal ist – zumal dieser Entzug uns alle sehr teuer zu stehen kommt!

      Chris Frey

      • „Natürlich da, wo man weitermacht wie bisher!…“
        Hiiier, ich auch!

        @Peter Schmidt
        („Rauchen in Massen ist nicht schädlich“)
        Haben Sie eine Quelle für „in Massen“?

      • Das Problem ist, dass wir unseren Wohlstand vorwiegend aus fossilen Energieträgern bezogen haben, und auf
        Kosten unserer Kinder. Jetzt heißt es, etwas von diesem erkauften Wohlstand zurückzugeben, bevor es ungemütlich wird auf der Erde. Die jungen Menschen haben das erkannt, die alten sträuben sich dagegen und haben verständlicherweise Angst vor solchen Forderungen und den damit verknüpften Veränderungen. Wetterextrema sind jetzt schon häufiger zu beobachten. Wie sollen wir in Zukunft Nahrung anbauen, wenn diese durch solche Extremereignisse vernichtet bzw. stark reduziert wird? Klar ist CO2 für die Photosynthese notwendig, aber da gibt es eine optimale Konzentration im Bezug auf das Verhältnis von Nährstoffen und Größe. Mehr CO2 führt zwar anfangs zu mehr Wachstum, aber wahrscheinlich
        könnten wir letztendlich gar nicht so viel essen, um die benötigten Nährstoffe (Vitamine, Mineralien, sekundäre Pflanzenwirkstoffe) in einem CO2-überdüngten Klima zu uns zu nehmen. Aber das Pflanzenwachstum geht eben nicht immer weiter, denn irgendwann kann die Fauna nicht noch mehr CO2 aus der Atmosphäre ziehen. Der Beweis ist einfach:
        Die CO2 Konzentration in der Atmosphäre nimmt ständig zu. Würden die Pflanzen alles metabolisieren, wäre die Konzentration konstant, was man aber nicht beobachtet. Neben diesen fragwürdigen Wachstumseffekten kämen aber noch mehr unerfreuliche Nebenwirkungen dazu, die mit der Temperaturerhöhung zusammenhängen: Invasive Arten (Insekten und andere Pflanzen), Landverlust, Trinkwasserarmut, und die damit zusammenhängenden Migrationsbewegungen. Das heißt weniger Nahrung und Lebensraum für immer mehr Menschen.
        Ach ja: die temporäre Abkühlung ist leider keine dauerhafte Entwicklung, schön wäre es. Wenn man jetzt aber kein Mathematiker ist und die entsprechenden Daten in Augenschein nimmt, dann könnte man wirklich annehmen, dass die Erwärmung aufhört. Dummerweise liegt die Abkühlung in den statistisch zu erwartenden Schwankungen, der Trend geht eindeutig nach oben. Jedenfalls für Mathematiker und Statistiker.
        Falls die Klimaskeptiker die Oberhand gewinnen und wir mit der Titanic den Kurs beibehalten, bleibt einem jedenfalls immer noch diese schöne Abschiedslied https://www.youtube.com/watch?v=3Yck9CZyyDk
        Gruß, M.

    • Natürlich ist es wichtig, bei Forschung auch nach der Finanzierung zu fragen. Nur, ist es verwerflicher, wenn die Wirtschaft der Forschung Geld gibt, statt der Regierungsinstitutionen? Warum wohl finanziert unsere Regierung Herrn Schellnhuber und sein Potsdamer Institut, aber keine „klimaskeptische“ Forschung? Warum gibt es in Skandinavien Forschungen zur Wirkung von Infraschall und wurde genau deshalb in Dänemark der weitere Ausbau eingeschränkt, während es für entsprechende Forschungen in Deutschland keine Förderung gibt? Auch für die Erforschung eines – möglichen – Zusammenhangs zwischen dem Ausbau der Windenergie und dem Insektensterben – eine Korrelation ist da, nur eine Kausalität ist nicht erforscht – gibt es keine staatliche Förderung! Warum wohl?!

      • #“Natürlich ist es wichtig, bei Forschung auch nach der Finanzierung zu fragen. Nur, ist es verwerflicher, wenn die Wirtschaft der Forschung Geld gibt, statt der Regierungsinstitutionen?“
        Es kommt auf die Neutralität der Forschung an. Solange die gewährlesitet ist, ist industriefinanzierte Forschung nicht verwerflich. Google & Co sind bei der KI-Forschung führend, und publizieren entsprechende Arbeiten auch. Exxon hat vor Jahrzehnten aufgrund ihrer eigener Wissenschaftler festgestellt, dass das Verbrennen fossiler Energieträger letzedlich zu einer Temperaturerhöhung führen wurd. Hier wurden die Ergebnisse (wohl aus wirtschaftlichen Gründen) unter Verschluss gehalten.

        #“Warum wohl finanziert unsere Regierung Herrn Schellnhuber und sein Potsdamer Institut, aber keine „klimaskeptische“ Forschung?
        Weil die wissenschaftliche Debatte darüber längst beendet ist – es gilt als gesichert, dass der menschengemachte Klimawandel unsere Zukunft massiv beeinflussen wird. Natürlich gibt es noch immer starken Forschungsbedarf, um zu verstehen, wie genau Meer + Atmosphäre + Land zusammenwirken. Das ist insofern wichtig, denn es könnte ein Schwellenwertverhalten eintreten (sog. nichtlineare Wechselwirkung): Falls die globale Temperatur im Mittel einen bestimmten Schwellenwert überschreitet, kann sich die Temperaturerhöhung ohne menschliches Zutun von selbst immer mehr beschleunigen. Das wäre dann ein exponentielles Wachstum. Und bei einem Naturwissenschaftler sollten bei „exponentiellen Wachstum“ schon ein paar Alarmglocken klingeln. Außerdem ist Klimaforschung relativ „billig“, verglichen z.B. mit Experimentalphysik oder Genetik. Wenn es denn ums Geld ginge, dann gäbe es größere Einsparmöglichkeiten bei anderen Forschungszweigen. Zum Beispiel wird viel Geld in die Krebsforschung investiert, und im Gegensatz zur Klimaforschung versteht man die Mechanismen doch nur sehr eingeschränkt. Dann fließt viel Forschungsgeld in Parkinson und Alzheimer, obwohl das zwei sehr spezielle Krankheitsbilder sind, und die Mediziner/Genetiker uns schon seit Jahren Versprechungen machen (mittels Forschungsprojekte), die bisher nicht eingehalten werden konnten. Da erheben sich keine kritischen Stimmen, weil wahrscheinlich jeder jemanden kennt, der Krebs, Parkinson bzw. Alzheimer hat. Beim Klimawandel haben wir keinen festen Zeitpunkt, ab wann es gefährlich wird, es ist ein schleichender Prozess. Daher wollen viele Menschen keine Opfer bringen, weil sie keinen direkten Nutzen sehen. In beiden Fällen spielen persönliche Interessen mit: Ich könnte ja selber mal von Krebs/Alz./Parkinson betroffen sein (daher ist entsprechende Forschung „gut“), aber der Klimawandel hat keine persönlichen Folgen für mich jetzt (daher ist entsprechende Forschung „schlecht“).

        #Windenergie:
        Klar ist es zu erwarten, dass die Dinger Insekten, Fledermäuse und Vögel schreddern. Aber das ist ein lokaler Effekt, d.h. er ist im Verbreitungsgebiet der Windräder zu erwarten. CO2 hat einen globalen Effekt, und ist (indirekt durch Temp.erhöhung) mit fürs globale Artensterben verantwortlich. Da stellt sich also die Frage, was denn das kleinere Übel ist, und das muss man eben erforschen.
        Gruß, M.

        • @ Marko Grünert
          Ohne jetzt auf die Modellrechnungen näher einzugehen könnte es auch genau andersrum zutreffend sein. Stimmen die Rechnungen könnten wir mit dem menschgemachten CO2 die nächste Kaltzeit verhindern wie es Herr Schellnhuber bereits angekündigt hat? Wär schon mal positiv zu bewerten.
          Wenn wir auch keine Kaltzeit verhindern wäre es nicht von Vorteil, wenn Permafrostböden zu Ackerland werden um damit der Welternährung dienlich sind?

          Der natürliche CO2-Kreislauf als Nullsummenspiel ist definitiv auch ein Märchen der Klimatiker. Die Natur entzieht der Atmosphäre dauerhaft Kohlenstoff durch Karbonisierung. Mit 280ppm waren wir nicht allzuweit vom Minimalwert für das Pflanzenwachstum entfernt.

  3. Ganz dämliche Fragen von mir: Warum sollten sie nicht wachsen? Weil sie es nicht dürfen? Weil es nicht passt? Selbst wenn sich der Rückgang nur verlangsamt o. auch nicht? Na und? Zeigt es doch nur, dass Wetter u. Klima im Sinne des Wortes UNBERECHENBAR sind! Und sind Infos, wenn sie aus einer bestimmten Richtung kommen per se FALSCH? Dann wären wir nicht besser als die, die wir ob ihrer Berichterstattung kritisieren. Bin mir ziemlich sicher, dass man bald sehen wird, was die Gletscher tun.
    Jetzt stelle man sich einfach mal vor, es würde tatsächlich kühler in den kommenden Jahren. Was würde dann passieren? Wenn Klimaschutzgesetz u. CO2 Steuer verabschiedet sind: Gar nichts! Ziel erreicht. Man wird den Temp.abfall ein paar Jahre schön verschleiern, die NASA wird da fleißig mitmachen. Es wird ja auch nicht linear gehen, ein El Nino „hilft“ vlt. den Protagonisten. Und dann: Werden sie es als Erfolg der Gesetze u. Maßnahmen verkaufen. Wenn man sieht, wen der Klimawandel noch oben spült u. welche Einnahmen generiert werden! Erhalte jeden Tag über Facebook Mitteilungen von NGO wie WWF u. Greenpeace, die gerne etwas vom Kuchen abhaben möchten. Interessant dann die Kommentare, die bei Weitem nicht alle positiv im Sinne der NGO ausfallen.

    • Herr Leibner (und @ Herr Ketterer), ich muss immer wieder betonen, dass ich jede Verantwortung über die Inhalte meiner Übersetzungen ablehne. Ich denke, dass Herr Ketterer da fachkundiger ist, und gerade seine kritischen Nachfragen, die ich nicht als polemisch empfinde, können die Wissenschaft doch nur voranbringen. Heißt es nicht immer wieder, fragen ist die Seele der Wissenschaft?
      Allerdings – wenn „frei“ übersetzt eine Anspielung auf meinen Namen sein soll, verbitte ich mir diese!
      Chris Frey, Übersetzer

      • Hallo Herr Frey,
        Nein, nein, „frei“ übersetzen sollte keine Anspielung sein. Ich kann mich nicht erinnern, dass Sie beim Übersetzen etwas (gar mit Absicht)“verdreht“ haben. Und Übersetzungshjilfen haben Sie auch immer angenommen. Leider bleibt ein fehlerhafter Text auch nach korrekter Übersetzung fehlerhaft.
        Das „frei“ übersetzen bezog sich darauf, dass Cap Allon schlicht die Texte „verbiegt“.

      • @Hr.Frey: Auch keine Anspielung auf Ihre Arbeit. Natürlich kann man Fragen stellen. Meine bezog sich darauf, dass nicht sein darf, was nicht sein kann. Die Gletscher interessiert es sowieso nicht. Bei Gesprächen in Norwegen wurde mir ebenfalls bestätigt, dass früher die feuchte Atlantikluft zu Schneefällen im Sommer geführt haben, wie es auch jetzt im Artikel erwähnt wurde. Auch dort sind die Sommer wärmer gewesen, wodurch die Gletscher vor allem im Sommer stark abschmolzen. Auch diese waren mal fast weg, da auch hier Reste von wildem Wein etc. zu Tage treten. Es ist also durchaus denkbar, dass die isländischen Gletscher sich zumindest erholen, wenn wieder verstärkt sommerlicher Schneefall einsetzt. Ob das ein Trend wird, bleibt abzuwarten. Auf alle Fälle muss es kein Fake sein!

  4. Wenn man richtig sucht findet man die Quelle.
    Und was steht dort in der Überschfrift:
    „Zum ersten mal seit 25 Jahre schrumpfen die Isländischen Gletscher nicht“

    und was findet amn bei Heartland, Eike und Cap Allon
    Die sich ausbreitenden Gletscher in Island

    Das sieht verdächtig nach Fake news aus. Auch der restliche Artikle ist recht „frei“ übersetzt.

    Mfg
    Ketterer

    • The Quelle sagt woertlich (Englisch):
      „The researchers were shocked by the discovery that all of Iceland’s glaciers, including Vatnajökull, Langjökull, Hofsjökull and Mýrdalsjökull, have expanded in the last twelve months, from autumn to autumn. With Mýrdalsjökull showing a really “significant addition of ice this year.”“

      Dabei kann man „have expanded“ mit „haben sich vergroessert“ uebersetzen. Das ist Vergangenheit. Damit stimmt die Uebersetzung von Herr Frey.

      • Herr Frey und Herr Schulz,
        ich als isch von der „Quelle“ sprach meinte ich nicht den Englischen Artikel, den Herr Frey korrekt übersetzt hatte. Cap Allon hatte die Aussagen der isländische Quelle sinnenstellend übersetzt. Siehe mein Beitrag vom 14. Mai 22:44h.

        @ HerrnLeibner
        Ja die isländische Gletscher gehe derzeit nicht so stark zurück wie in den vergangenen Jahren. Ja, derzeit schrumpfen sie nicht und wenn die kommenden Sommer kühl und feucht bleiben, dann wachsen die Gletscher womöglich wie Teile der Norwegische Gletscher. Mein Kritik bezog sich nicht auf die Übersetzung von Herrn Frey, sondern auf den Inhalt den Artikels, den er übersetzt hatte. Und dieser Artikel ist, wie auch die deutsche Version, FakeNews verdächtig.

        MfG
        Ketterer

    • Nachdem wir vermutlich von derselben Quelle sprechen (https://www.visir.is/g/2018181209563/joklar-islands-ryrnudu-ekki-i-fyrsta-sinn-i-aldarfjordung), sollten wir nicht bei der Überschrift allein verweilen. Im Beitrag selbst wird festgestellt, dass zum ersten Mal seit längerem

      a) kein isländischer Gletscher signifikant geschrumpft ist und
      b) zwei isländische Gletscher sich merklich ausgedehnt haben.

      Nicht, dass uns das jetzt persönlich berühren müsste – dennoch und vielleicht auch deshalb überrascht der Versuch, einen journalistisch ausgeschmückten Artikel, der dem faktischen Kern der Sache vollumfänglich entspricht, zu diskreditieren – haben wir doch gar nicht nötig.

  5. Gibt es irgendeine belastbare Quelle außer Cap Allon? Alles was ich gesehen habe beruft sich auf seinen Artikel. Weder die Universität Island noch das Institut von Finnur Pálsson habe dazu eine Verlautbarung oder gar einen Fachbeitrag veröffentlicht.

    IMHO riecht das nach FakeNews.
    Hinreichend viele Fehler oder missverständliche Formulierungen sind in dem Artikel ja vorhanden.
    Ein Beispiel wäre:

    „discovery that all of Iceland’s glaciers, including Vatnajökull, Langjökull, Hofsjökull and Mýrdalsjökull, have expanded in the last twelve months, from autumn to autumn.
    […]
    but in the last few years he has been close to zero, that is, he has neither expanded nor diminished. And that applies to this year, both for Vatnajökull and Langjökull as well”

    Zwei aufeinander folgende Abschnitte mit sich widersprechenden Aussagen lassen daran zweifeln, dass Cap Allon versteht worüber er schreibt (oder dass er wichtiges weglässt).

    Und die „Skeptiker Kavallerie“ schreibt ab.

    By the way: Wenn es die Sonnenflecken sind, auf die es ankommt, warum hatten wir dann in den 1980er Jahren in Island und den Alpen Gletschervorstöße?

    MfG
    Ketterer

    • Es gibt sogar 4 Evangelisten. Macht das die Auferstehung von den Toten 4 x glaubwürdiger? Sie bringen nur wieder den Strohmann „dass die Mehrheit der Wissenschaftler….“. Wissenschaft ist keine Mehrheitsveranstaltung, entweder Sie haben Fakten die gegen die gemachten Aussagen sprechen oder nicht. Dass man „keine weiteren „balastbaren“ (was soll das sein?) Quellen findet…“ ist ein Strohmanargument aber kein Gegenargument.

      • Sehr geehrter Herr Pesch,
        Cap Allon ist KEIEN „belastbare“ Quelle. Er ist nur ein sehr mäßiger Übersetzer von Dingen, die er im Netz gefunden hat. Was ich unter belastbare Quelle verstehe ist einfach: Bei Sekundär- und Tertiär-Quellen erwarte ich Links zur Quelle der Informationen.
        Wenn Quellen nicht mitgeliefert werden (wie ich es gerade mache) hat man es schwer, die Sachlichkeit der Information zu prüfen (viel Spaß bei der google Suche).

        Wie ich schon gesagt hatte: Die Übersetzung von Cap Allon ist unvollständig (er lässt Teile weg, die sein Behauptungen abschwächen würden) und teilweise sogar falsch. Und damit ist sein hier verbreiteter Schmonzes in der „Qualitätsstufe“ FakeNews.

        Ich beziehe mich in meiner Aussage auf den Text, den Cap Allon „sinn-entstellend“ übersetzt hat. Um es nochmals zu verdeutlichen Cap Allon lieferte diesen Text:

        „[…] that all of Iceland’s glaciers, including Vatnajökull, Langjökull,[…] have expanded in the last twelve months, from autumn to autumn.
        […]
        Langjökull had been losing around one and a half meters of ice per year for the past twenty years, “but in the last few years he has been close to zero, that is, he has neither expanded nor diminished. And that applies to this year, both for Vatnajökull and Langjökull as well”

        Aussage1: Langjökull hat diese Jahr expandiert
        Aussage 2: Langjökull hat nicht expandiert noch hat er Masse verloren.

        Ja was soll denn nun gelten? Wieso soll ich Fakten bringen wenn Cap Allon sich selbst widerspricht?

        Mfg Ketterer

        • Vielleicht interpretieren Sie in den Artikel etwas anderes rein als ich?
          Ich habe aus dem Text folgendes verstanden: Im Jahr 2018 sind die Gletscher weder kleiner noch größer geworden. Für das Jahr 2019 wird ein Maßenzuwachs in nicht bezifferter Größenordnung erwartet.

          Kurz und bündig: Letztes Jahr keine Änderung, dieses Jahr vermutlich Zuwachs.

  6. Mal schauen, wie sich die aktuelle Kälte und Schneezunahme in den Alpen auf die dortigen Gletscher auswirkt, je später die Schmelze einsetzt, um so größer die Möglichkeit, das so Manches über den Sommer liegen bleibt.

    • Da bin ich auch einmal gespannt. Die späten Schneefälle in den Hochlagen werden die Gletscher diese Jahr wohl etwas „schützen“ – mal sehen wie der Sommer wird.

      MfG
      Ketterer

  7. Nachdem Eike (und viele andere) erst jüngst den Jakobshavn-Gletscher in Grönland wachsen ließ, obwohl die Nasa festgestellt hatte, dass sich der Rückzug des Eises lediglich verlangsamt hat, ist bei wachsenden Gletschern Skepsis angebracht. Da ich die Zuverlässigkeit der Quelle „Electroverse“ nicht beurteilen kann und auch den hier zitierten Autor Cap Allon nicht einordnen kann, wäre es hilfreich, wenn Eike einen Link zu den Original-Publikationen der Universität von Island anbieten würde. Im Internet ist kaum etwas zu finden; skeptisch machen mich die Original(?)-Zitate des Forschungsleiters Finnur Palsson. Da ist davon die Rede, dass die genannten Gletscher 2018 weder gewachsen noch geschrumpft sondern nahezu unverändert geblieben sind und dass für 2019 ein Wachstum prognostiziert (!!!!) wird als Folge kälterer Wetterlagen und mehr Niederschlag. Bekanntlich kann ja ein Gletscher tatsächlich wachsen, wenn es wärmer wird, und schrumpfen, wenn es kälter wird: Wenn warme und feuchte Luft über die Eismasse fließt, schneit es dort mehr, bei trockener Kälte fehlt dem Gletscher der Nachschub …. Mehr Hintergrund wäre hilfreich, so stehen hinter der Meldung „Gletscher wachsen“ doch sehr viele Fragezeichen, zumal dann, wenn sie vornehmlich auf den Seiten von Institutionen zu finden ist, die der Theorie vom durch den Menschen mit verursachten Klimawandel skeptisch gegenüber stehen.

  8. Es wird auch hier bei EIKE immer von „Erwärmung“ gesprochen, die vermeintlich menschengemacht sei. Ich habe das aber in letzter Zeit in den Mainstream-Medien so wahrgenommen, dass nunmehr verstärkt davon gesprochen wird, dass „Wetter-Extreme“ zunähmen, d.h. mehr Trockenheit/Dürre/weniger Niederschlag, heftigere Stürme, weniger Winter etc. etc. Dass solche Wetterextreme historisch betrachtet immer zu beobachten waren, geht dabei fast komplett unter. Da nun die globale Erwärmung statistisch nicht mehr belegt werden kann, wird dieser argumentative Schwenk von „AGW“-Befürwortern vollzogen (müsste eigentlich in „AGCC“ = anthropogenic global climate change/ umgetauft werden). Das wurde insbesondere auch dann betont, als Nordamerika /USA (Chicago) im Winter 2018/19 von dicken Eispanzern überzogen war und Trump hämisch twitterte, wo denn nun das global warming sei. Woraufhin Trump von massenhaft wütenden Linksgrün-Twitterern darüber „aufgeklärt“ wurde, er möge sich bitte über den Unterschied von „Klima“ und „Wetter“ informieren. Zudem würden ja die Wetterextreme zunehmen, also auch Phasen starker Kälte eintreten, da z.B. die Funktion des Golfstroms beeinträchtigt wurde. Naturwissenschaftlich und sachlich ausgewogen argumentiert wird hier kaum noch, da jede von einem „normal“-Verhalten, was auch immer das sein soll, abweichende Wetter-/Klimalage pauschal als menschgemacht verortet wird. Dem wird zu wenig Rechnung getragen, wenn man sich als „Skeptiker“ nur auf die Erwärmung bezieht. Hat da jemand von EIKE oder anderweitig einen Ansatz zur Argumentation?

    • Niemand hat behautet, dass es früher keine Wetterextreme gab, genauso wie niemand behauptet hat, dass es früher keinen Klimawandel gab. Im Gegenzug wird jedoch behauptet, weil es früher schon natürliche Klimawandel/Wetterextrema gab, es dieses mal ebenfalls natürlich ist. Diese Aussage ist jedoch falsch, es impliziert nur, dass es der Fall sein „könnte“, nicht jedoch, dass eine Beteiligung der Menschheit ausgeschlossen ist.
      Der Winter 2018/19 in den USA war Wetter. Einerseits wird von Skeptikern immer geschrien, ein Sommer/Jahr/Großereignis würde nichts beweisen, aber im gleichem Atemzug ist ein kalter Winter in den USA gleich der Beweis, es würde keinen Klimawandel geben. Der Grund für den kalten Winter in den USA verortet man an gleicher Stelle, wie man auch den extrem heißen Sommer in Europa verorten kann. Am Jetstream. Die gesunkene Temperaturdifferenz schwächt den Jetstream, so konnte sich sehr lange eine Großwetterlage über Europa halten, ohne Regen oder Abkühlung. Im Winter in den USA brach der Jetstream ebenfalls ab/verschob sich, wodurch der Polarwirbel ungehindert Richtung Süden ausbrechen konnte.

      • Herr Schrage: „Niemand hat behauptet….“

        Aber natürlich wurde und wird das behauptet. „Wenn es einen Klimawandel gibt, sieht er genau so aus!“ ist mir noch in Erinnerung.
        Es wurden sogar viel kleinräumigere Ereignisse von Seiten der AGW- Protagonisten dem Klimawandel zugeschrieben, z. B. die Flut von Simbach 2016. Als *tausendjähriges Hochwasserereignis* dargestellt, war es letztlich ein (Straßen)Dammbruch wegen verstopftem Abflussrohr….

      • Sie denken sich Ihre Gesinnungsfeinde selber aus, das sieht man am feigen Verschweigen von Namen und authentischen Belegen (die nicht von Green-terror-nehmen-wir-in-Kauf & co stammen).
        Würden Sie Logik verstehen, schäumen Sie gerade über sich selber.

      • Hallo Herr Schrage,

        ich behaupte, für das Erdklima des Jahres 2050 (oder wahlweise 2100) gibt es exakt 3 Möglichkeiten:

        1. Es wird wärmer sein als heute.
        2. Es wird kälter sein als heute.
        3. Es wird genau so sein wie heute.

        Weiter behaupte ich, dass es heute absolut unbekannt ist, welcher der 3 Fälle eintritt.

        Drittens behaupte ich, wenn man festgestellt hat, es ist 1., 2. oder 3. eingetreten, kann niemand physikalisch mathematisch exakt beweisen, warum es so ist.

        Können Sie das gegenteil beweisen?

  9. Bereits Anfang der Jahre 2000 endete Salomon Kroonenberg einen Vortrag zu seinem Buch „Der lange Zyklus“ mit den Worten: Auf der Erde ist alles in Ordnung. Lasst uns CO2 austauschen, dann wird es in der Zukunft nicht so kalt!

  10. Man sollte vielleicht noch erwähnen, daß, ich glaube letztes Jahr, die tiefste jemals gemessene Temperatur in der Antarktis von unter -90°C vorlag.

  11. „Allon verweist auf jüngste Forschungen von Prof. Valentina Zharkova bzgl. eines neuen bevorstehenden Super Grand Solar Minimum,…“
    hier der Link zu einem Vortrag dazu:

  12. Na dann noch schnell das Klimaschutzgesetz verabschieden u. die CO2 Steuer einführen. Wenn es dann kälter wird, können sie behaupten, dass nur diese Maßnahmen dazu geführt haben u. diese deshalb unbedingt beibehalten werden müssen.

  13. Sollte es so sein ,das eine Abkühlung einsetzt,dann ist doch die große Eile der Klimakirche verständlich.Der Schwindel fliegt auf und keiner wars gewesen.“Schuld hat Putin!“Er hat alle manipuliert.

  14. Gletscherzunahme? Das kann nicht sein, das darf nicht sein.
    Schüler, geht auf die Straße und demonstriert für die Erhaltung der Gletscherschmelze. War doch sonst alles für die Katz.
    Vielleicht ist aber auch mal wieder nur der Golfstrom zusammengebrochen.

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