Personenkult bei „Fridays for Future“ – Aktivisten streiten sich untereinander

Standbild YT, eigenes Werk

von AR Göhring
Wer Langstrecken-Luisa bei „Hart aber fair“ oder zuletzt bei „Lanz“ gesehen hat, wunderte sich vielleicht über die dreiste Vorwurfshaltung der jungen Studentin, die Ulf Poschardt böses Verhalten „alter weißer Männer“ vorhielt und sogar FDP-Chef Lindner Ahnungslosigkeit unterstellte. Nun meldet die grüne Presse, dass mit Luisa Neubauer und den anderen Gesichtern der FFF-Greta-Demos auch intern wohl nicht gut Kirschen essen ist.

Wer nicht gerade sehr leichtgläubig ist oder sowieso schon grün fühlt, weiß, dass jungsche „Klimaschützer“ wie Luisa Neubauer, die bis kurz vor Greta noch fleißig um den ganzen Planeten gejettet sind, sicher nicht an den Weltuntergang glauben, sich nicht davor fürchten und ohne Druck der Öffentlichkeit auch nichts für die „Klimarettung“ tun. Zumindest nichts, was ihnen nicht nützlich ist. Es muß schon karriereförderlich sein, wenn man sich – zumindest zeitweise – beschränkt.

Und wenn es um Karriere geht, ist in der Politik bekanntlich nichts heilig. Freunde kennen die Karrieristen meist nicht. So ist es nicht verwunderlich, dass der Tagesspiegel gerade meldete, dass es hinter den Kulissen der Freitags-Schwänz-Demo-Organisation kracht. „Wenige Gesichter würden <krass hervorgehoben>, andere außen vorgelassen.“ Wer die meisten Ellenbogen hat, eventuell auch: wer am telegensten ist, drängelt sich vor und wird von den Verbündeten gefördert. Franziska Wessel, Jakob Blasel, Luisa Neubauer und Therese Kah, das sind die bekanntesten, von ARD&ZDF neben Robert Habeck besonders promovierten „Klimaschützer“.

Die „Kleinen“ in der Organisationsleitung von FFF beschwerten sich offenbar darüber, dass die kleine Freundesgruppe an der Spitze die begehrten Medientermine unter sich aus macht, die Kollegen nicht  informiert und Nachfragen auch noch abtut.

„Einige unter uns neigen dazu, Profit aus dem Ganzen zu schöpfen – denen geht es um die Karriere und den Fame“

Zerlegen sich die FFFler nun selbst? Ich denke nicht. Die Politiker und die Quantitätsmedien wollen die Demos und werden Konflikte wie viele andere unerwünschte Informationen unterschlagen. Außerdem sind die Umwelt-Ferkeleien von grünen Politikern Legion – und haben ihnen noch nie geschadet. ARD& ZDF sei Dank.

 

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12 Kommentare

  1. Bei Greta Dummberg fällt mit sogleich das Äquivalent ein: Kasimir Blaumilch

    Ich wünsche eine frohes Osterfest

    Gerd Stender

  2. Diese Luisa ist, genausowenig wie die Gretel aus Wikingerland, nicht vom Himmel gefallen. Bei alternativen Medien gibt es Hinweise darauf, dass die Führungsoffizierin der heiligen Greta schon lange als Aktivistin in dem Bereich aufgebaut wurde. Da sucht man sich natürlich keine Duckmäuschen, sondern besser rabiate Zeitgenoss_*Innen, die dem halbeingeschlafenen Fernsehvolk noch etwas Aufmerksamkeit entlocken können. Bei hübschen Mädchen überwindet sogar der Opa vorübergehend seine Narkolepsie.
    Die FFF-Aktionen werden ja eindeutig von der „Plant-for-the-future-foundation“ finanziert und organisatorisch unterstützt. Dazu kommen noch der Club of Rome und, naja, die üblichen Verdächtigen, wenn es um die große Transformation geht.
    Ich schaue mir Talkshows im ÖR nicht an und weiß nicht, wer alles der Luisa so vor die Flinte gelaufen ist. Aber wenn man halt nicht auf der Seite der Wahrheit steht, und da zähle ich den Transatlantiker Lindner dazu, dann hat man es in solchen Diskussionen schwer. Solche durchgeknallten Teenies (gut, 22 ist nicht mehr ganz Teenie) habe ich schon öfter auf den Boden zurückgeholt. Mit Fakten jenseits der Indoktrinationsinhalte kommen die gar nicht zurecht.

  3. Solange es Menschen gibt die diesen unverschämten Kreaturen ihre Wünsche erfüllen, wird sich an diesem System nichts ändern.

  4. Heute kam ein Beitrag über Stuttgart 21, gegen das bekanntlich zahlreiche Bürger protestiert haben. Gebaut wird trotzdem. Kann mich erinnern, dass einem Demonstranten sogar ein Auge vom Wasserwerfer herausgestrahlt wurde. Die Augen so mancher Politiker fallen heute ebenfalls heraus, statt 4,5 Mrd. werden es jetzt 10. Einen „Grünling“ hat es dabei ganz nach oben gespült. Wer sagt den Schülern den wahren Preis u. die Verzichtserklärungen, die sie unterschreiben werden für IHREN Klimaschutz? Da ist der Bahnhof im Bereich der englischen Erdnüsse! Frau Klöckner findet Fleisch „unanständig billig“, andere das Autofahren. Hr. Altmaier sieht mit Erstaunen, dass das Wirtschaftswachstum weiter sinkt. Ihm fallen dazu Steuersenkungen ein. Nachdem der Strompreis weiter steigt u. CO2 Steuern erfunden werden sollen! Diese Damen u. Herren gehören weg vom Steuer und die Luisas gar nicht erst in dessen Reichweite! Übrigens die Schaumweinsteuer (Sektsteuer) wurde 1902 erfunden zur Finanzierung der kaiserlichen Kriegsflotte, in der Wirtschaftskrise abgeschafft, dann für Dönitz U-Bootflotte wieder eingeführt, gibt es sie noch heute! Wahrscheinlich für die Sanierung der Gorch Fock?! Derweil treibt das Schiff Deutschland ziemlich ziellos ohne qualifizierten Steuermann. Aber wir haben ja Ziele. Klimaziele. Nur stehen davor hohe Kostenklippen. Mal sehen, wer die umschifft.

  5. Es geht keinem davon ums Klima ! Besonders Luisa Neubauer ist unglaubwürdig! Wer Grundlagen studieren möchte, studiert nicht Geografie sondern Geologie. Ist aber schon ein sehr anspruchsvolles Studium, mit dem der Medizin vergleichbar. Und wenn sich die Dame so um die Umwelt sorgt : Warum ist sie dann geschminkt?! Kosmetika sind eine völlig überflüssige Umweltbelastung! Auch die Schmuckherstellung und Goldförderung belasten die Umwelt, warum trägt die Dame Schmuck?! Also nur auf ihre Karriere bei den Grünen bedacht, nicht mehr und nicht weniger!

  6. Greta werden Flügel wachsen und dann wird sie „Heilig“gesprochen. 1 Billion Dollar werden
    Weltweit Umsatz gemacht.Da ist jedes Mittel recht .Auch eine Heilige (unantastbar)muß her.

    • Heilig gesprochen wird sie erst in 100 Jahren. Hierzu sind nämlich 2 Voraussetzungen erforderlich: 1. Sie muss tot sein. 2. Es muss ihr ein Wunder zugesprochen werden.
      In 100 Jahren wird sie höchstwahrscheinlich nicht mehr leben. Das Wunder wird sein, dass die Klimakatastrophe ausgeblieben ist. Also Heilige Greta.

  7. Na ganz klar, es drängt zum Trog! Was sind schon Ruhm und Ehre gegen Karriere und Profit…Die Konrurrenz wird abgebissen. Und so ein paar dumme Idealisten stören nur.
    Die Langstrecken-Luisa wird schon erkannt haben was zählt.

  8. Luisa war auch in einer Sondersendung im WDR mit lauter Unterstützern/ Publikumsgästen, die ihre Meinung Kund tun konnten. Das Thema Fliegen wurde mal wieder bei Luisa übergangen.

    Greta hatte übrigens heute Audienz beim Papst im Rom und will dort am Freitag streiken!

  9. der einzige Personenkult (noch) ohne Streit in den eigenen Reihen ist die neue Heilige Jungfrau Greta.
    in Brüssel, der Hauptstadt der EUÖSR (europäische Union der ökologisch-sozialistischen Republiken), wurde schon eine ganze Hauswand mit der Greta-Fratze bemalt. In einem Interview war der Künstler sehr stolz auf seine Arbeit.

    https://brf.be/national/1272541/#comment-76809

  10. Ob sich die FFFler zerlegen oder nicht, tut der Sache keinen Abbruch.
    Am Ende kommt denen göttliche Hilfe entgegen, Schulter an Schulter mit der reichen aber von der Wahrheit weit entfernten Greta mit dem Papst, der die gleichen Interessen verfolgt.
    Alle in einen Sack und dann drau…

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