Klima-Gaga: Heizung-aus-Tag in der Grundschule und Turbo-Esel statt Dieselmotor

(Quelle: Spitzl, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2000_Jahre_Temperaturen-Vergleich.png)

Die Tagesschau berichtete vor kurzem, dass in niederländischen Schulen zur klimakorrekten Erziehung der Kinder schon „Dicke-Pullover-Tage“, vulgo „Heizung-aus-Tage“ eingeführt wurden.

von AR Göhring

Nachgeahmt wurde die Aktion im Rahmen des Thunberg-Effektes aus dem Land der verrückten Energiewende, Beispiel Duisburg.

Als Grund für den heizungslosen Unterricht in der kalten Jahreszeit wird angegeben, ein Bewusstsein für Umwelt und Klima zu schaffen, oder so etwas. Spötter unkten allerdings,  dass es wohl eher darum gehe, die Kleinen schon einmal an massenhafte Stromausfälle und ein zusammenbrechendes Energienetz zu gewöhnen, was in Australien durch seine fortgeschrittene Energiewende bereits alltäglich geworden ist, wie unser Konferenzgast JoAnne Nova berichtete.

Sollte die Gewöhnungstheorie stimmen, wäre die Idee der Abhärtung unserer Kinder natürlich unbedingt zu begrüßen. Ein spielerisches Heranführen an die Wirklichkeit der schönen Neuen Grünen Welt kann die Härten unseres zukünftigen Lebens im desindustrialisierten Deutschland erträglicher machen. Man sollte dann aber den Kleinen im Unterricht (möglichst nicht freitags) den sachgemäßen Umgang mit Diesel-Notstromaggregaten beibringen. Die Erfahrung zeigt, z.B. erst Mitte letzten Jahres in der EIKE-Stadt Jena, dass selbst Erwachsene nicht immer wissen, wie man Generatoren im Gebäude sicher betreibt.

Sollte die genannte Gewöhnungstheorie nicht stimmen, und es geht den Lehrern ernsthaft darum, „Klimabewusstsein“ zu schaffen, dürfte der Schuß wohl nach hinten losgehen. Wenn man als sparsamer Schwabe oder armer Geringverdiener wegen der gewaltig gestiegenen Energiekosten dick eingemummelt im Wohnzimmer hockt, ist das eine Sache. Wenn aber den Kindern, die winters früh um acht in die Schule kommen, stundenlang Kälte zugemutet wird, während sie auf ihren Schulbänken stillsitzen müssen, dürfte das eher den gegenteiligen „Bewusstseinseffekt“ haben. Die durchgefrorenen Schüler werden zu Hause wahrscheinlich erst recht die Heizung aufdrehen und ihre ideologisch verbohrten Lehrer und deren grüne Einflüsterer verdammen.

Nun ist Heizung-aus nicht die einzige kreative Klimarettungs-Idee. So schlug eine grüne Kommunalpolitikerin aus der Pfalz vor, „Eselstaxis“ einzusetzen. Nun weiß der geneigte Leser aus dem ländlichen Raum, dass Esel, Maultiere und Maulesel störrische und recht behäbige Zeitgenossen sind. Mehr als eine touristische Kremserfahrt wäre da nicht drin. Aber unsere blitzgescheite Grünin hat natürlich noch mehr parat: Sie will keine gewöhnlichen Vierbeiner einsetzen, sondern französische Poitou-Riesenesel, die sage und schreibe 5 km/h erreichen sollen. Fragt sich allerdings, wie lange so ein Poitou das durchhält. Und was würden die Tierschützer dazu sagen?

Man sieht, auch der bestgemeinte grüne Vorschlag hat seine Fallstricke. Da müssen wir einfach lernen, uns ein wenig zu bescheiden. Oder das Leben zu „entschleunigen“, wie die grüne Politikerin es ausdrückte. Ich bezweifele allerdings, daß die Gute öfter als ein Mal (für den Fototermin) auf das Eseltaxi zurückgreifen würde und damit ihr Leben „entschleunigt“. Selber machen, das machen Grüne nur ungern.

 

 

 

 

 

 

 

 

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10 Kommentare

  1. Warum dann noch was lernen in der Schule,wie nach Gräta. Die Kinder werden dann um 8 Uhr morgend in denn Wald geschickt um Holz zu sammeln. Da frieren sie wenigstens weniger. Danke für die guten Artikel.

  2. Es gab mal einen Leitsatz in Deutschland…“Unseren Kindern soll es mal besser gehen als uns“….dieser Leitsatz beinhaltet noch mehr als das „Wohlergehen der nächsten Generationen“….dieser Leitsatz baut auf dem Verständnis von freier MEHRWERTSCHAFFENDER MARKTWIRTSCHAFT auf….im Grünen Sozialismus der Merkel EU….wird auf diesen Mehrwert kein Wert mehr gelegt und das Minderwertige wird verehert = subventioniert und per Gesetz (EEG, Energieeinsparverordnung, CO2 Verbot, Kernenergie Verbot) diktiert.

     

  3. Nun, der Tag ohne Heizung ist jedenfalls wesentlich besser alls die Rumhopserei für den Kohlestopp.

    Bereiten sich doch die Schüler schon auf das vor, was in einiger Zeit, wenn unsere Energieversorgung vollständig vor die Wand gefahren worden ist, eintritt. Der Stunden oder gar Tage anhaltende Blackout.

    Allerdings braucht man dann keinen Hausmeister, der dann mal die Heizung runterfährt. Ohne Strom geht das dann alles vollautomatisch.

  4. Es muss in den Augen der Grünlinge etwas herrliches sein eine gut funktionierendes System in den sicheren Abgrund zuführen. Wenn man bedenkt was für Leute sich dort tümmeln dann kommt man zu dem Schluss die können mit Fakten nicht umgehen, diese wichtigste Sache in den Vordergrund zustellen  scheinen sie nie gelernt zuhaben.

    Schauen sie sich diese Leute einmal genauer an, eine K.G-E.  macht Abitur und studiert von 1984 Theologie und brach das Studium 1988 ab. Ab da erst einmal nichts und seit 1990 bei den Grünlingen. Was außer dummes reden soll denn da rauskommen? Eine der beliebtesten Grünlinge C. Roth machte 1974 Abitur danach studierte sie Theaterwissenschaft / Geschichte / Germanistik  ganze 2 Semester. 

    Von was werden wir nur regiert, mit WISSEN hat das alles nichts zutun.

    Der Faden zieht sich aber durch alle Altparteien, googeln sie z.B.  A. Nahles, ihre Magisterarbeit machte sie 1999 mit dem Titel: Funktionen von Katastrophen in Serien und Liebesromane. Ich verstehe langsam die Welt nicht mehr.  Solche Leute auf das Klima und die Energiewirtschaft loslassen da kann doch nichts vernünftiges rauskommen, wie denn auch. Da haben sich noch andere Leute mit eingebracht, seit dem haben wir sogar eine Batterie / Akku bestehend aus dem Netz. Man ist die Welt Grün!

     

  5. Hier was zum Lachen, Franz Alt schreibt schon mal an seine Klimabilbel, die 12 Gebote sind schon fertig:

    https://www.heise.de/tp/features/12-Gebote-um-die-Klimaerhitzung-zu-stoppen-4322056.html

    Besonders geil:

    Alles was neu gebaut wird, muss emissionsfrei sein. Zum Beispiel durch mehr Holzbauten. Oder durch aufstocken und renovieren oder restaurieren.

    und dann später:

    Und wir dürfen weniger Fläche für Häuser, Straßen und Industrie zubauen, sondern höher bauen und intelligenter verdichten.

    Ich bin schon gespannt auf den neusten Megatower aus Holz. Also echtem Holz, nicht wie der Taipei 101 der nur aussieht wie Bambus 😉

    Oder hier Sein Demokratieverständnis:

    Wir dürfen nur noch Politiker wählen, die auch wirklich unsere Interessen vertreten und nicht die Interessen der alten fossil-atomaren Energiewirtschaft oder der fossilen Autowirtschaft.

    Nun die Atomare Energiewirtschaft hat Jahrzehnte lang in unserem Interesse gehandelt.  Und tut es noch, zumindest aus meiner Sicht.

     

    Wir müssen weltweit aufforsten und die Wüsten begrünen wie es die Kinder- und Jugendorganisation „Plant for Planet“ seit vielen Jahren vorbildlich tut.

    Jepp, und die Energie und Ressourcen die für die Begrünung der Wüsten benötigt wird,  fallen wie Mana vom Himmel, amen.

    Wer den Franz Alt  noch für voll nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen.

     

     

  6. Mir wurde zuteil, daß Kaiser Wilhelm II eigentlich der erste Grüne war, hatte er doch was gegen die stinkenden Automobile!! Jetzt wird einem wirklich bewußt, welch ein Schaden es war, diesen ersten Grünen loswerden zu wollen! Das aber waren vor allem die Sozis und Linken, die ihn und die Monarchie mit der Folge eines katastrophalen politischen Vakuums, das erst der Hitler vermeintlich füllte, ins Exil beförderten.

  7. Was jetzt so als erstrebenswert kommuniziert wird, kenne ich aus der Nachkriegszeit:

    In der Volksschule waren wir fast 60 Kinder in einer Klasse, das Klassenzimmer wurde durch einen Ofen geheizt, der aber nicht immer an war, da es an manchen Tagen an Brennstoffen mangelte.Der Weg zur Volksschule wurde zu Fuß zurückgelegt. Zum Gymnasium sind wir mit dem Fahrrad gefahren.

    Zum Stadion liefen wir fast 10 km zu Fuß und wieder zurück, da wir für die Straßenbahn kein Geld hatten. Wir hätten auch mit dem Fahrrad fahren können, da aber nicht alle aus der Clique eines besaßen, sind wir gelaufen und haben dabei noch unseren Spaß gehabt.

    Das Wohnzimmer zu Hause wurde nur am Sonntag geheizt; in der Woche spielte sich das Familienleben in der Wohnküche ab. Dort befand sich auch der mit Braunkohlenbriketts befeuerte Herd, auf dem auch gekocht wurde.

    Für die große Wäsche stand uns einmal in der Woche die Waschküche zur Verfügung mit dem großen Kupferkessel, der ebenfalls mit Briketts befeuert wurde. Die Mangel wurde von Hand bedient.

    Wir haben das alles klaglos hingenommen, da wir es nicht anders kannten.

    In den Jahrzehnten danach haben wir mit viel Arbeit step by step unseren Lebensstandard verbessert.

    Heute gibt es Bestrebungen, die alten Zustände wieder herbeizuführen. Ich bezweifele jedoch, ob die heutige junge Generation damit klar kommt.

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