Der Ausstieg aus der Kohleverstromung in 2038 nach dem Plan der  „Kohlekommission“ – die technische Analyse eines kompletten Versagens                                 

Soll angeblich Auslaufmodell sein: Kohle! Bild: Ruth Rudolph / pixelio.de

von Dr.-Ing. Erhard Beppler
Ein technisch nicht durchdachter Kohleausstieg als Teil einer eben solchen Energiewende zur Absenkung des CO2-Ausstoßes kann nicht funktionieren.
In 2038 müßten je nach Stromerzeugung täglich im Mittel  570 bis 731 GWh (24 bis 31 GW) gespeichert werden können.      

Für eine 14-tägige Windflaute im Winter müssen sogar für 22 540 bis 27 076 GWh Speicher her. Das größte deutsche Punpspeicherwerk Goldisthal kann täglich nur 8,4 GWh speichern – was für eine 14-tägige Windflaute einer Speicheranzahl von 2683 bis 3223 entspräche – , eine Lösung über Pumpspeicher scheidet jedoch ohnehin topografisch aus.

Speicher nach dem Power-to-Gas-Verfahren scheitern an den Kosten und ihrem Entwicklungsstand. Bis 2030 sollen gerade einmal 7,5 GW installiert werden.

Die bisher genannten Kosten für den Kohleausstieg können nur als Teilkosten betrachtet werden.

Schließlich sei angemerkt, dass Deutschland bei CO2-Gehalten in der Atmosphäre von 0,040% nur für einen Anteil von 0,000 032% verantwortlich zeichnet, durch den Kohleausstieg könnte der CO2-Gehalt der Luft nur um 0,000 013% vermindert werden.

Die Politik hat die komplette Gewalt über die Energiewirtschaft übernommen, Entscheidungen werden politsch emotional vorgenommen,  von Sachlichkeit keine Spur.

Die „Kohlekommission“ hat befunden, Deutschland solle zur Erreichung der nationalen Klimaziele bis zum Jahre 2038 aus der Kohle aussteigen.

Im Jahre 2032 soll überprüft werden, ob der Kohleausstieg nicht schon auf 2035 vorgezogen werden kann. Nur Erdgas soll noch eine nennenswerte Rolle spielen. Der Ausstieg erfolgt in Stufen:

2017      bis 2022        bis 2030      bis 2038
GW           GW                 GW             GW
Braunkohle                      19,9            15                     9                 0
Steinkohle                        22,7            15                     8                 0
Kernkraft                           9,5               0                      0                 0

Die Aufstellung enthält nicht die 4,3 GW Netz- und Sicherheitsreserven (Kohlekraftwerke), die bis 2022 durch Gaskraftwerke ersetzt werden sollen.

Der gesamte Ausstiegsplan soll 2023, 2026 und 2029 durch unabhängige Fachleute im Hinblick auf die Ziele, aber auch auf Versorgungssicherheit, Strompreise und Arbeitsplätze überprüft werden.

Die Kohleländer sollen über 20 Jahre 40 Mrd. € Hilfe für einen Strukturwandel bekommen. Haushalte und Unternehmen sollen ab 2023 von möglichen steigenden Strompreisen entlastet werden (etwa 2 Mrd. €/Jahr), Stromerzeuger über Kohle sollen entschädigt werden, etc. Vermutlich wird der Solidarpakt Kohle mehr als 80 Mrd. € kosten, obwohl dem Bund ohnehin das Geld ausgeht. (FAZ, 29.01.2019)

1. Zur Wirkung von CO2 auf das Klima

Am Beginn der CO2-Hysterie stand vor 30 Jahren der „Klimarat der Vereinten Nationen“, der „Intergovernmental Panel on Climate Change“ (IPCC), der sich anhand von nicht funktionierenden Modellen über einen Treibhauseffekt durch CO2 mit düsteren Vorhersagen zum Weltuntergang hervortat und die Menschen in Angst und Schrecken versetzte, was in Deutschland zu der weltweit einzigartigen „Energiewende“ führte. Einen Treibhauseffekt durch CO2 kann es aus Strahlen-physikalischen und thermodynamischen Gründen nicht geben, schon gar nicht aus anthropogenen Gründen. (1)

Die Erde hat in ihrer Vergangenheit weit höhere CO2-Gehalte in der Atmosphäre bestens verkraftet.

Die Temperaturschwankungen werden im Wesentlichen durch die Schwankungen der Sonneneinstrahlung bestimmt.

Die vom IPCC immer wieder verbreiteten und auch jüngsten Forderungen zur Absenkung des weltweiten CO2-Ausstoßes auf null – obwohl es keien Beweis für die Wirkung von CO2 auf das Klima gibt – zur Vermeidung eines Temperaturanstieges von bis zu 2 °C bis 2050 sorgt für eine Beibehaltung des emotionalen Angstpegels  auf hohem Niveau. Selbst ahnungslose Schüler protestieren u.a. für den Kohleausstieg, vermutlich ohne den Unterschied zwischen Wetter und Klima zu kennen und ohne etwas von der unabdingbaren Notwendigkeit von CO2 in der Luft für das Leben auf dieser Erde gehört zu haben.

Der hohe Angstpegel wird weiter dadurch gepflegt, dass Heerscharen von Medienleuten, Politiker, Klimawissenschaftlern, NGO´s – die Allianz von Lobbyisten und Profiteuren – von dem „politogenen“ Gas CO2 (Kirstein) prächtig leben.

Schließlich ist zu bedenken, dass Deutschland bei CO2-Gehalten in der Luft von 0,040% nur für einen Anteil von 0,000 032% verantwortlich zeichnet. (1) Durch einen Kohleausstieg könnte der CO2-Gehalt der Luft um 0,000 013% vermindert werden – nicht meßbar.

2. Kapazitätsbetrachtung zur Stromleistung von 2017 bis 2038, basierend auf der Empfehlung der“Kohlekommission“

Im Folgenden wird die Stromerzeugungssituation von 2017 (1), die vorhandenen Stromerzeugungsreserven in Form von Kohlekraftwerken in 2017 sowie der von 2017 bis 2038 zu erwartende Strommix basierend auf den Vorgaben der „Kohlekommision“ zusammengestellt und die Frage der Kraftwerksreserven und Stromspeicherreserven diskutiert; die Stromleistung wird wie 2017 mit 66,6 GW entsprechend 588 000 GWh/a angesetzt, in 2038 zusätzlich auch mit 80 GW bzw. 706 000 GWh/a entsprechend der Vorstellung einer deutlichen Anhebung der Elektromobilität, schließlich auch im Sinne der täglich möglichen Spitzen der geforderten Stromleistung:

Die Kohlekraftwerksreserve in 2017 wurde wie folgt errechnet: 42,6 GW (Angabe „Kohlekommission“) abzüglich 24,6 GW (Angabe für in 2017) ergibt 18 GW.

Die unter den Punkten 4 und 5 angeführten Leistungen werden für den Zeitraum gleichbleibend angesetzt.

Neben der zu fordernden mittleren effektiven Leistung über Wind+Sonne wird auch deren zu installierende Leistung dargestellt (Basis: mittlere Nutzung Wind+Sonne 2011-2016; (1)).

Es  muß darauf hingewiesen werden, dass die im allgemeinen angegebene mittlere Leistung von Wind+Sonne stets einen Mittelwert darstellt, der zwischen null und (maximal und fast nie) der installierten Leistung schwanken kann. (vgl. später)

Mit zunehmender Leistung aus Wind+Sonne muß jedoch vermehrt die unter der jeweils ausgewiesenen effektiven Leistung anfallende Leistung über Stromspeicher durch die über dem effektiven Mittelwert anfallende Leistung ausgeglichen werden, in 2038 ohne Kohlekraftwerke komplett, d.h. es müssen Stromspeicher mit einer mittleren täglichen Leistung von 47,1/2=23,6 bzw. 60,5/2=30,3 GW zur Verfügung stehen.(vgl. auch später)

Da nicht davon auszugehen ist, dass eine solche Armada an funktionierenden und bezahlbaren Stromspeicher zur Verfügung stehen wird (vgl. später), müßten dann der „Kohlekommission“ folgend diese Leistung von 23,6 bzw. 30,3 GW über Gaskraftwerke ausgeglichen werden (setzt man  eine Größe von 0,5 GW an , müßten 47,1 bzw. 60,5 Gaskraftwerke beigestellt werden), wobei dann die über dem Mittelwert anfallende Leistung über Wind+Sonne obsolet wird – sicher kein gangbarer Weg (zumal dann auch noch die Hälfte des unterhalb des Mittelwertes fehlende Stromerzeugung zusätzlich über Gas ausgeglichen werden müßte). Die Zahl der Gaskraftwerke würde dann den als Reserve angegebenen äquvalenten Ersatz für die 18 GW- Reserve in Form von Kohlekraftwerken in 2017 weit übersteigen.

3. Der ständig wiederkehrende Ausfall der Wind- und Solarstromanlagen und ihre verheerende Wirkung auf die Stromversorgungssicherheit ohne Stromspeicher

Die Bilder 1 und 2zeigen an Beispielen in Dezember 2017 und Februar 2018 bei einer installierten Leistung der Wind- und Solaranlagen von etwa 90/100 GW, wie die effektiven Leistungen bei der Betrachtung von Stundenwerten immer wieder unter 1 GW abfallen, so dass bei einem Bezug auf kleinere Zeiteinheiten von Werten wenig über null oder gar null ausgegangen werden muß.(3,4)

 

Bild 1,2:  Beipiele für Zeiträume mit Wind-+Solarstromproduktionen unter 1 GW

An diesem Befund ändert sich wenig, wenn die installierte Leistung über Wind+Sonne auf 327 oder 420 GW in 2038 angehoben wird.

Zudem können diese Schwankungen in einem sehr kurzen Zeitintervall ablaufen (Bild 3). (5)

Bild 3: Mögliche Geschwindigkeiten des Stromabfalles über Wind+Sonne

Im August 2014 fiel die Wind- und Solarleistung in 4 Stunden um 24 GW ab bei einer installierten Leistung von etwa 70 GW entsprechend einer Leistung von 24 großen Kohlekraftwerken, die dann bereit stehen müssen bei zunehmendem nicht verfügbarem Importstrom.

Wenn nun in 2038 auf jegliche Kohlekraftwerke verzichtet werden soll, könnte der Gau eines Stromabfalles über Wind+Sonne wie in 2014 von

327/70 x24 = 112 GW oder gar 420/70 x 24 = 144 GW   

in 24 Stunden möglich sein entsprechend 112 bzw. 144 Großkraftwerken – damit kann der von der „Kohlekommission“ empfohlene Kohleausstieg zu einem selbstzerstörerischer Gau ungeahnten Ausmaßes werden. (vgl. später)

So ist es nicht verwunderlich, dass die Stromausfälle in den letzten Jahren exponentell zunehmen.(FAZ, 12.01.2019)

So mußten am 14.12. 2018 Stromgroßverbraucher wie Aluminiumhütten, Walzwerke, etc. deutschlandweit abgeschaltet werden. Nur so bleibt das Netz stabil, Haushalte und Büros – die Öffentlichkeit – merken nichts.

Um die Netzstabilität zu halten, mußten in 2018 alleine bei Aluminiumhütten 78 Stromabschaltungen durch Netzbetreiber vorgenommen werden, ein Rekord.

Die Netzbereiber müssen den Anfall an Strom aus Wind+Sonne für den jeweilig nächsten Tag abschätzen. Die Fehler können groß sein. Bei Hochnebel kann z.Z die Abweichung bei den installierten Wind-+Solaranlagen von etwas über 100 GW  8 GW betragen. Bei zu installierenden Leistungen in 2038 über Wind+Sonne von 327 bzw. 420 GW muß dann mit Abweichungen von etwa 4×8= 32 GW entsprechend 32 Großkraftwerken gerechnet werden oder es stehen entsprechende Stromspeicher zur Verfügung. (vgl.später)

Alternativ müßten 64 Gaskraftwerke  (0,5 GW) zum Ausgleich dieser Leistung von 32 GW zur Verfügung stehen.

Auch der österreichische „Standard“ berichtete am 15.01.2019 über einen Stromfrequenzabfall, der zur Zurücknahme des Stromverbrauches bei stromintensiven Industrien zwang und in Europa fast zu einem Blackout geführt hätte.

4. Was bedeuten diese Aussagen für die Absenkung des CO2-Ausstoßes durch den vorgesehenen Kohleausstieg nach dem Plan der „Kohlekommission ?      

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass insbesondere durch die Stillsetzung der Atomkraftwerke und den erforderlichen Stromausgleich bei Rückgang der Wind- und Solarleistung durch Kohlekraftwerke die Klimaziele hinsichtlich des CO2-Aussoßes nicht eingehalten werden konnten (Bild 4).

Bild 4:Entwicklung der sog. Treibhausgasemmissionen nach 1990

So wurde bereits im Koalitionsvertrag vom 14.03.2018 beschlossen, den Strombedarf über die alternativen Energien nicht mehr mit 50% sondern mit 65% bis 2030 zu decken, in 2050 mit praktisch 100%.

Diese vorgesehene Anhebung bei gleichzeitiger Absenkung der Kohleverstromung wurde vom Verfasser umfassend dargestellt. (1)

Ausgehend von 15 GW über Braunkohle und 9,6 GW über Steinkohle in 2017 (vgl. Kapitel 2) ergibt sich bis 2030 ein Abfall des Kohlestromes auf 1,5 GW für Braunkohle und verbleibende 9,6 GW für Steinkohle. Ein kompletter Ausstieg aus der Kohle wird für 2037 errechnet (2), eine bemerkenswerte Koinzidenz mit dem jetzt von der „Kohlekommission“ vorgeschlagenen Ausstieg aus der Kohle in 2038 (Bild 5).

Bild 5:Notwendiger Kohleanteil im Strommix ohne funktionierende Stromspeicher

Aus dem Bild wird weiter die enorme Streubreite der Wind- und Solarstromleistung deutlich, die auch über die verheißungsvollen Stromleitungen von Nord nach Süd übertragen werden sollen und nur über eine Hohe Zahl von Stromspeichern  oder Gaskraftwerke nutzbar gemacht werden können.(vgl. später)

Die Regierung will nun mehr Ökostrom, dafür muß das Leitungsnetz ausgebaut werden: auf 7 700 km, wovon 950 km realisiert sind. Eine Nachrechnung ergab nun eine Zunahme der Kosten nur an Land von 32 auf 52 Mrd.€, vor der Küste von 18 auf 24 Mrd.€, in Summe von 76 Mrd.€. (FAZ, 04.02.2019)

Die Nutzbarmachung dieses von Nord nach Süd transportierten Stromes ist nur möglich, wenn eine ausreichende Zahl an Stromspeichern den oberhalb des Mittelwerte anfallenden Strom aus Wind+Sonne speichern kann, um ihn dann bei Leistungen unterhalb des Mittelwertes wieder einzuspeisen (vgl.auch Kapitel 2).

Im Übrigen könnte in 2044 bei weiterer Anhebung der Wind- und Solarleistung über 2037 hinaus auch im Sinne des IPCC zum völligen Verzicht auf jeden CO2-Aussoß auch noch auf Erdgas, öl, Sonstige verzichtet werden (Bild 5)-  als Randnotiz.

Zur Aufrechthaltung der gesamten zu steuernden Stromerzeugung in 2038 müssen dann 47,1/2=23,6 bzw. 60,5/2= 30,3 GW bei einer täglichen Stromerzeugung von 1610 bzw. 1934 GWh/Tag bzw. 570 bzw. 731 GWh/Tag gespeichert werden können, um den Strom aus Wind+Sonne – wie bereits erwähnt – oberhalb des Mittelwertes zu speichern, um ihn dann bei Werten unterhalb des Mittelwertes wieder einspeisen zu können.

Das größte deutsche Pumpspeicherwerk Goldisthal hat eine Leistung von bescheidenen 8,4 GWh/Tag, das heißt, es wären alleine für den mittleren Tagesverbrauch 67 bzw. 87 Pumpsspeicher dieser Größe erforderlich – alleine topografisch nicht lösbar.

Um gar eine 14-tägige Windflaute im Winter in 2038 überbrücken zu können, müßten 14×1610 = 22 540 GWh bzw. 2683 Stromspeicher der Goldisthalgröße zur Verfügung stehen.

Das einzige z.Z. diskutierte Speicherverfahren Power-to-Gas ist von einer technischen Reife und Bezahlbarkeit bei solchen zu speichernden Strommengen in 2038 meilenweit entfernt. In 2030 sollen gerade einmal 7,5 GW installiert sein (6), alleine bei Betrachtung der täglichen Spitzenanforderung von 80 GW ein hoffnungsloser Entwichlungsstand.

Damit wird deutlich, dass ohne eine ausreichende Zahl an funktionierenden und bezahlbaren Stromspeicher die Energiewende nicht umgesetzt werden kann und damiteine Absenkung des CO2-Ausstoßes nach dem Vorschlag der „Kohlekommission“ nicht möglich ist. (Bild 5)

Damit ist auch die Diskussion um den Einsatz von Elektroautos zur Verminderung des CO2-Ausstoßes obsolet geworden.

5.Netzkapazität

Das deutche Stromnetz ist für eine Leistung von etwa 80 GW ausgelegt.Zum Funktionieren des Kohleausstieges muß aber der über dem Mittelwert des Wind-+Solarstrom bis weit über 280 GW anfallende Strom gepeichert werden können, um ihn unterhalb des Mittelwertes wieder einzuspeisen.

Dies bedeutet eine gewaltige Erweiterung des Stromnetzes mit gewaltigen Kosten.

Auch hier versagt das techniche Verständnis der „Kohlekommission“.

Schlußbetrachtung

Der Ausstieg aus der Kernenergie wie der vorgesehene Ausstieg aus der Kohle sind als rein politische Entscheidungen einzustufen, zu weit ist der Abstand von einer kritischen sachlichen Analyse.

Der Kernenergieausstieg ist rein technich betrachtet insofern problemlos, weil die Stromerzeugung von sicheren Kohlekraftwerken übernommen werden kann.

Wenn nun ab 2038 der Strom ausschließlich über Wind+Sonne hergestellt werden soll, müßte dieser Zappelstrom gebändigt werden können, um eine gesicherte Stromerzeugung zu gewährleisten.

Wenn in 2030 gerade einmal 7,5 GW als Stromspeicher über das immer wieder diskutierte Power-to-Gas- Verfahren zur Verfügung stehen sollen, ist das weit entfernt von der täglich erforderlichen Leistung von bis zu 80 GW, ganz zu schweigen von einer Überbrückung einer 14-tägigen Windflaute im Winter.

Zudem muß der Vorschlag der „Kohlekommission“ vor dem Hintergrund gesehen werden, dass

– durch den Ausstieg aus der Kohle der CO2-Gehalt in der Luft nur um 0,000 013% vermindert werden könnte – nicht meßbar

– bei 0,040% CO2 in der Luft die natürliche Schwankungsbreite bei 0,010% liegt (Photosynthese)

– auf Deutchland atemberaubende Kosten zukommen

– der Zuwachs an Kohlekraftwerkskapazitäten in anderen Ländern beträchtlich ist: z.B. China (+280 GW), Indien (+174 GW), etc.

Der Vorchlag der „Kohlekommission“ wird nicht funktionieren können. Es stellt sich die Frage, wie lange wir uns derartige politisch emotionale Entscheidungen noch leisten können ohne jeden Bezug zur Sachlichkeit – hoffentlich bleibt der bis dahin entstandene Schaden noch in erträglichen Grenzen.

Quellen

1. Beppler, E.: „Über eine auf Fake News des IPCC basierende Vorstellung zum Ausstieg aus der Kohle“; EIKE, 24.09.2018

2. Beppler, E.: „Über die Illusion der Minderung des CO2-Ausstoßes durch Ausstieg aus der Kohle ohne existierende Stromspeicher“; EIKE, 05.11.2018

3. Schuster, R.: Mitteilung 02.01.2018

4. Schuster, R.: Mitteilung, 04.01.2019

5. Schuster, R.: Mitteilung September, 2014

6. „Klimaschutz für alle“; Bahke, R.: „Die Wirksamkeit von Power-to-Gas bewiesen“; vgl.auch:   Beppler, E.: EIKE; 02.07.2018

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73 Kommentare

  1. Lieber Hr. Maniwysch,

    im Korinthenproduzieren sind Sie mir über. Das ist aber ein Gebiet, das ich Leuten wie ihnen gerne überlasse. Der Unterschied zwischen uns scheint mir der zu sein: Dr. Beppler und ich verstehen etwas von der komplexen Materie der Erzeugung und Verteilung elektrischer Energie. Sie verstehen sich auf engstirnige Textexegesen. Von solchen Exegesen bleibt aber das Licht nicht an und der Kühlschrank nicht kalt. Dr. Beppler hat zu 100% Recht: Diese Koalition richtet unsere Energieversorgung zugrunde.

    Mfg

  2. So ist es nicht verwunderlich, dass die Stromausfälle in den letzten Jahren exponentell zunehmen.

    Seit um die 10 Jahre sind das um die 14 Minuten (+-2 Minuten) im Jahr beim Endverbraucher so die Bundesnetzagentur.
    https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Bilder/DE/Sachgebiete/Energie/Unternehmen_Institutionen/Versorgungssicherheit/SAIDIStrom.jpg;jsessionid=13CD2C24837742FC9FF6B3CBDB5D1B4C?__blob=normal&v=3

    https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/Versorgungssicherheit/Versorgungsunterbrechungen/Auswertung_Strom/Versorgungsunterbrech_Strom_node.html

    SAIDI für Deutschland im Jahr 2015 12,70 und im Jahr 2016 12,80 Minuten pro Netzkunde, für Frankreich im Jahr 2015 51,70 und im Jahr 2016 48,70 Minuten pro Netzkunde.
    https://www.bundestag.de/resource/blob/575796/c89008d5ed2a209f4aae12aefd89ec32/WD-5-131-18-pdf-data.pdf

    • Es geht nicht nur um die SAIDI Werte, die heute um ca. 20 % über denen von 2015 liegen, also deutlich gestiegen sind, wenn auch noch gut im europäischen Vergleich, sondern um die extrem hohe Zahl von sehr teueren Redispatchmaßnahmen, (um die 5000 im vorigen Jahr, vor 15 Jahren waren es weniger als 10) um genau diese Stromausfälle zu vermeiden. Im Übrigen werden bei SAIDI nur Ausfälle > 3 Minuten erfasst. Zunehmend häufiger werden aber die Ausfälle < 3 Minuten. Das stört die eng getakteten Produktionsstraßen ungemein. Es gibt vom BDI auf div. Beschwerden darüber.

  3. Lieber Hr. Maniwysch,

    ich fürchte, Sie spielen hier den Oberschlauberger, der auf seinen erhobenen Moralzeigefinger starrt und deshalb gar  nicht merkt, dass er die Hosen nicht zu hat. Die Koalitionsvereinbarung bezieht sich ausdrücklich auf weitere Vereinbarungen, darunter auch die Energiewende. Und was steht da drin als Endziel, verehrter Hr. Maniwysch? Etwa 0 %?  Und was steht in der Koalitionsvereinbarung? Dass man die Energiewende noch beschleunigen will.

    Wie sagten Sie so schön:

    Meine erster Eindruck ist das einige Zahlen in der Veröffentlichung von Hr. Dr.-Ing. Erhard Beppler nicht der Wahrheit entsprechen.
    Wer bereits die Betrachtung mit falschen Zahlenmaterial beginnt wir auch beim Endergebnis daneben liegen.

    Es gibt Menschen, die lügen, indem sie Teile der Wahrheit verschweigen oder versuchen, sie unter den Teppich zu kehren. Früher sagte man in der Schule dazu: Sechs, setzen.

    Mfg

  4.  
    von Dr.-Ing. Erhard Beppler

    So wurde bereits im Koalitionsvertrag vom 14.03.2018 beschlossen, den Strombedarf über die alternativen Energien nicht mehr mit 50% sondern mit 65% bis 2030 zu decken, in 2050 mit praktisch 100%.

    Das mit den 100% ist xxxxxxx von Hr. Dr.-Ing. Erhard Beppler.
    Im Koalitionsvertrag steht weder das man theoretisch auf 100% alternative Energien noch praktisch auf 100% alternative Energien bei der Stromversorgung umstellen möchte.

    3244 bis 3246

    Unter diesen Voraussetzungen streben wir einen Anteil von etwa 65 Prozent Erneuerbarer Energien bis 2030 an und werden entsprechende Anpassungen vornehmen.

    https://www.cdu.de/system/tdf/media/dokumente/koalitionsvertrag_2018.pdf?file=1
    Auch das mit dem 14.03.2018 ist nicht korrekt, spielt aber beim Sachverhalt Energie keine Rolle nur ein hinwies wie Hr. Dr.-Ing. Erhard Beppler es mit den Zahlen so im allgemeinen nimmt. Am 12.03.2018 wurde der Koalitionsvertrag in Berlin im Paul-Löbe-Haus unterzeichnet.

    Meine erster Eindruck ist das einige Zahlen in der Veröffentlichung von Hr. Dr.-Ing. Erhard Beppler nicht der Wahrheit entsprechen.
     
    Wer bereits die Betrachtung mit falschen Zahlenmaterial beginnt wir auch beim Endergebnis daneben liegen.

     

  5.  
    Der Ausstieg aus der Kohleverstromung in 2038 nach Plan.

    In Deutschland wurden nach Angaben der Bundesnetzagentur 2018 insgesamt knapp 3 Gigawatt Solarstromleistung neu installiert.
    Die Richtung stimmt.
     
    Haben ja noch ~ 19 Jahre …. knapp 55 Gigawatt Solarstromleistung neu sind möglich und nicht nur Solarstromleistung.

    • Es ist hoffnungslos. Immer wieder taucht jemand auf, der installierte Leistung nicht von der Durchschnittsleistung unterscheiden kann. Für durchschnittlich 55 GW muss ich Solarleistung von ca. 500 (!) GW installieren. Und wieder mal die Speicherung vergessen. Von den Verlusten dabei gar nicht zu sprechen. Ideologisch kann ich mir alles wünschen, über Realisier- und Finanzierbarkeit macht sich halt ein Grüner keine Gedanken! Die (machbare) Alternative wäre: keine Speicher, nur 55 GW installieren und das Land nur während der ca. 1000 Std. Sonnenschein funktionieren lassen (wenn’s denn funktioniert). Ach ja, die stromintensive Industrie geht überhaupt nur über die Mittagszeit. Ist es das, was manche wollen? Wenn man’s positiv sehen will: es gibt dann tagsüber reichlich Stromüberschuss, da die Industrie dann schon geflüchtet sein wird.

      Hab‘ mir das jetzt bildlich vorgestellt – mich gruselt’s.

      •  
        Es ist hoffnungslos.
        Immer wieder taucht jemand auf, der installierte Leistung nicht mit abgegebener Energie verbinden kann.
        1 kWp Solarleistung sind 990 kWh Strom im Jahr.
        55 GW Solarleistung sind 54 TWh Strom im Jahr.
        Solar produziert genau dann am meisten wenn auch der Tagesverbrauch am größten ist.

        Es ist hoffnungslos.
        Und wieder kann man die Speicherung vergessen der Solarstrom ist bereits verbraucht.

        • @Herr Adolf

          55 GW Kernkraftwerke oder Kohlekraftwerke liefern jährlich 450 Milliarden kWh Elektrizität. Rund um die Uhr und wetterunabhängig, und nicht nur Mittags bei Sonnenschein, wenn Herr Adolf Kartoffelsuppe kocht.

          • Deutschland ~45 GW Kohlekraftwerke im Jahr 2018 nur ~204 Milliarden kWh Elektrizität in das Netz abgegeben.
            Deutschland ~10 GW Kohlekraftwerke im Jahr 2018 nur ~72 Milliarden kWh Elektrizität in das Netz abgegeben.

            Macht zusammen ~ 276 Milliarden kWh Elektrizität.

            Rainer Küper sagt was von jährlich 450 Milliarden kWh Elektrizität.

            Leichte Fehleinschätzung von Herr Rainer Küper.

          • Das ist aber auch zu dumm, Herr Adolf. Schon wieder können Sie nicht lesen und verstehen können Sie schon garnicht. Wollen wir uns nicht treffen? Ich helfe Ihnen gern.

          • Herr Küper, machen sie sich nichts draus. Wenn Herr Sperr sich alles ideologisch schönrechnen will, lassen wir ihn! Er wird sich NIE überzeugen lassen, dass Strom in der angefragten Menge zur Verfügung stehen muss und es kein Verkäufermarkt (Planwirtschaft) werden darf. Abgesehen davon, dass er 2x Kohlekraftwerke schreibt, will er offensichtlich nur seine 276 TWh ersetzen/speichern. Der tatsächliche Verbrauch interessiert ihn nicht und er weicht auch aus, wenn es um Dunkelflaute geht! Aber auch, wenn er für 276 TWh/Jahr ca. 30.000 (!) Windräder installiert, wenn kein Wind weht, ergibt das 0 (in jeder beliebigen Einheit). Ob man jetzt Akkus mit 10, 20 oder 40 TWh installieren muss, ist auch schon wurscht. Deutschland kann sich 2.000 Mrd. Euro nicht leisten, und 8.000 schon gar nicht (und da sind jetzt nur die Akkus grob geschätzt drin. Installation, Leitungen, Elektronik, … kommt noch dazu)! Nur zur Verdeutlichung für Rechenallergiker: pro Bürger 25.000 – 100.000 Euro; vom Säugling bis zur Uroma! Und das je nach Akkuqualität alle 5-10 Jahre.

          •  

            Martin Pecka
            1. März 2019 um 15:19
            Abgesehen davon, dass er 2x Kohlekraftwerke schreibt, will er offensichtlich nur seine 276 TWh ersetzen/speichern. Der tatsächliche Verbrauch interessiert ihn nicht und er weicht auch aus, wenn es um Dunkelflaute geht!

            Das ist einmal Kohlekraftwerke und ein mal Kernkraftwerke.

            Es sollen aber nur die Kohlekraftwerke und Kernkraftwerke bis 2038 abgeschaltet werden die restlichen Kraftwerken liefern doch weiter.

            Deshalb interessiert beim Speicher nur was Kohlekraftwerke und Kernkraftwerke bringen und mit einem Speicher überbrückt werden müsste, wen man das überhaupt so macht.
            Das hat aber auch bereits Herr Dr.-Ing. Erhard Beppler geschrieben das es nur um die Strommengen von den Kohlekraftwerke und Kernkraftwerken geht bei der Speichergröße.

            Auch für den Exportüberschuss von jährich 40 bis 55 TWh wird man keinen Speicher vorhalten für andere Länder in Europa.

            Martin Pecka, ich weich nicht aus wenn es um Dunkelflaute geht.
            Herr Dr.-Ing. Erhard Beppler hat die Zahle veröffentlicht und um die geht es.
            14-tägige Windflaute = 22.540 GWh Speicher.

            Bringe ich Zahlen, so werden die Fragen auch beantworten incl. Quellenangabe.

          • @Herr Adolf

            Vorschlag, sehr geehrter Herr Adolf, widmen Sie sich Themen, von denen Sie etwas verstehen. Von elektrischer Energietechnik und vom Betrieb des deutschen und des europäischen Elektrizitätssystems verstehen Sie nichts.

          • Herr Sperr, sie verbreiten hier groben Unfug! Glauben sie wirklich, dass sie Kern- und Kohlekraftwerke durch Speicher ersetzen können? Der zu speichernde Strom muss erst einmal erzeugt werden. Nur Sonne wollen sie nicht und Wind ist kaum besser (wie lange ist die LÄNGSTE zu erwartende Flaute?)

            Aber lassen wir die Technik weg, wenn sie davon nichts verstehen (danke Herr Küper).

            Vielleicht treffe ich beim Geld auf mehr Verständnis. 22,5 TWh Speicher, kWh zu 200,- = 4.500 Mrd. Euro! ~120.000 / Haushalt. Ich bin jetzt mal extrem optimistisch und lasse die Akkus 10 Jahre halten. Ergibt 1.000 pro Monat! Für jeden Haushalt! Vielleicht erkennen sie langsam den Schwachsinn.

            Btw zu „Quellenangaben“: die einzige von mir verwendeten Angabe von 276 TWh bezieht sich auf ihren eigenen Kommentar. Der Rest ergibt sich mit den Grundrechenarten! Oder erwarten sie, dass ich bei einer Antwort auf ihren Kommentar sie als Quelle angebe, weil sie ihre Aussagen schon vergessen haben? Oder meinten sie die Akkukosten? Das sind beispielhafte Angaben, was jeder normaldenkende auch so versteht. Ich brauche nicht für jede Aussage, die ich mache, eine Quelle. Ich bin auch des eigenen Denkens mächtig!

            Und bevor sie jetzt meine Annahmen, z.B. Akkupreis, in Frage stellen: ein Techniker trifft für den ersten Überblick solch grobe Abschätzungen (und ich bin die letzten 40 Jahre immer sehr gut hingekommen).

        • Wenn sie nicht verstehen wollen…

          Ich meinte sehr wohl GW und nicht GWh! Sie selbst reden von 55GW (installiert), die bringen 54TWh im Jahr. Das ist ca. ein Neuntel des deutschen Stromverbrauchs. Also müssen sie für 100% ca. 500GW installieren! Und dann bekommen sie die Energie irgendwann und nicht, wann sie sie brauchen. Und sie finden es nett, wenn während des größten Verbrauchs am meisten (wieder mit im Jahresschnitt) erzeugt wird. Wieviel Strom verbrauchen sie nachts (je nach Jahreszeit 8-16 Std.)? Nix? Oder nur weniger? Aber das Speichern sie sich sicher selbst!

          •  

            Martin Pecka
            1. März 2019 um 10:58
            Also müssen sie für 100% ca. 500GW installieren!

            Rückfrage, was sind die 100% und was sind die 500GW

            Zumindest wird kein halbwegs vernünftiger Mensch auf die Idee kommen Deutschland mit 100% Solarstrom versorgen zu wollen, selbst die „grünen“ machen das nicht.

  6. Speichergröße: Nach dem Speicher ist vor dem Speicher.

    Herrn Stubenvolls Beispiel vom September 2017 ist nur eines von vielen. Es muss für Dunkelflauten vorgesorgt werden, die bis zu 3 Wochen dauern.

    Das mag zwar Manchem nicht gefallen, es gehört jedoch zur Daseinsvorsorge und um zu verhindern, dass Deutschland in einem Chaos versinkt, das seit der Weimarer Republik immer wieder von bestimmten Gruppierungen provoziert wird.

    Der Ansatz, 22.000 GWh Speichergröße vorhalten zu müssen, ist deshalb nicht übertrieben.

    Das gilt unter der Voraussetzung, dass der Speicher VOR Eintritt der Dunkelflaute, deren Dauer unbekannt ist, zu 100% gefüllt ist. Da 100% als Idealwert nie erreicht werden kann, muss mit einem Sicherheitszuschlag gerechnet werden, der 20% nicht unterschreiten darf. Es darf nie vergessen werden, dass es um die Verhinderung des Chaos mit Zehntausenden von Toten infolge eines totalen Elektrizitätsausfalles geht, dessen Dauer wegen der Wetterverhältnisse unbestimmt ist und dessen Netzwiederaufbau Tage dauern würde. Ein realistischer Ansatz ist eine Gesamtspeichergröße in Höhe von 27.000 GWh.

    Es geht um die Verhinderung des Energiewende-GAU.

    In harmlosen Fällen steigen die Grünen, die Linken und die SPD auf die Barrikaden, schreien Zeter und Mordio und malen den Tod der Gesellschaft an die Wände. Doch den Super-GAU Elektrizitätsausfall in ganz Deutschland infolge des Irrsinnsprojektes Energiewende ignorieren und unterschlagen sie.

    Nach dem Speicher ist vor dem Speicher, steht in der ersten Zeile.

    Und genauso ist es. Was macht der Smartphonewischer, wenn der Akku leer ist? Er lädt mit Elektrizität aus der Steckdose wieder auf. Noch geht das wunderbar.

    Wie und in welcher Zeitspanne aber nach 2 oder 3 Wochen Dunkelflaute die irgendetwas zwischen 15.000 GWh und 22.000 GWh elektrische Energie mit welcher Leistung wieder einlagern? Zusätzlich zu der elektrischen Energie und der Leistung, die Deutschland sowieso braucht?

    Sollten beispielsweise 20.000 GWh = 20.000.000 MWh innerhalb eines Monats wieder in die Speicher zu bringen sein, dann wären dazu unter der Annahme konstanter Leistung 20.000.000 MWh/720h = knapp 27.800 MW erforderlich.

    Wohlgemerkt: Zusätzlich zu dem Bedarf, den Deutschland sowieso hat. Und dann auch noch in der Winterzeit, wenn die Sonnenplatten systembedingt nichts liefern und voller Hoffen und Bangen, dass Aiolos und Helios nicht wieder gleich den Generalstreik ausrufen. Denn über diese beiden haben die Bundesregierung, die Grünen und die Linken noch keine Macht.

    Das Wohl und das Wehe einer Industrienation mit 82.000.000 Einwohnern in die Hände von Göttern zu legen, ist kriminell.

    Germania nigra ante portas.

    •  
      Rainer Küper, nennen Sie bitte die 3 Wochen wo von den Kohlekraftwerken und Kernkraftwerken nur ansatzweise die 22.500 GWh an Strom in das Netz abgegeben wurden.
      Kernkraftstrom und Kohlestrom soll oder muss, so Dr.-Ing. Erhard Beppler der Speicher ja ausgleichen.
      Mimt man sogar 4,4 Wochen, den kompletten Januar 2019 werden für Deutschland nur um die 18.300 GWh an Strom von Kernkraft und Kohle geliefert.
       
      Dr.-Ing. Erhard Beppler spricht von 14 Tagen und der Speicher muss 22.500 GWh an Strom abgeben können für die 14 Tage.
       

       

      • Ich verstehe es irgendwie nicht. Es geht doch nicht nur um Ersatz der von ihnen genannten 18,3 TWh, die nach Abschaltung der Kern- und Kohlekraftwerke fehlen, sondern auch um Ersatz des fehlenden Stromes bei Dunkelflaute! Das macht in einem Durchschnittsmonat schon mal 45 TWh. Im Winter gerne auch mehr. Macht für eine Woche so ca. 10-12 TWh!

        Und glauben sie wirklich, es genügen Speicher für eine DURCHSCHNITTLICHE Dunkelflaute? Sie bauen Speicher für z.B. 10 Tage und EIN mal in z.B. 10 Jahren sind’s 14 Tage, d.h. 4 Tage kein Strom. Dann möchte ich mir die Zustände in Deutschland lieber nicht vorstellen!

      • @Sperr Adolf

        Sehr geehrter Herr Adolf, an welchen Stellen in meinem Kommentar vom 16.02.2019 lesen Sie die Wörter Kohlekraftwerke und Kernkraftwerke?

  7.  

    von Dr.-Ing. Erhard Beppler
    Um gar eine 14-tägige Windflaute im Winter in 2038 überbrücken zu können, müßten 14×1610 = 22 540 GWh bzw. 2683 Stromspeicher der Goldisthalgröße zur Verfügung stehen.

    Gab es den überhaupt eine 14-tägige Windflaute 2014 ?, 2015 ?, 2016 ?, 2017 ?, 2018 ? so man einen Stromspeicher für 22.540 GWh bräuchte ?

    Herr Dr.-Ing. Erhard Beppler,
    verraten Sie doch mal wo sich die 14-tägige Windflaute versteckt hat, ich hab die noch nicht gefunden ?
     

    • Lieber Hr. Werner Müller

      verraten Sie uns doch bitte mal, wie lang die von Ihnen gefundenen Windflauten bisher waren, wenn Sie da so umfassende Statistiken haben. Und wie Sie Flaute definieren, gleich auch noch mit.

      Fakt ist, es gibt langdauernde Flautenzeiten inbesondere auch in den Wintermonaten ( Sie wissen schon, wenn auch die Sonne keinen Bock auf Ueberstunden hat, was man dann Dunkelflaute nennt). Die können mal länger und mal kürzer andauern. Eine verantwortungsvolle Politik sollte das berücksichtigen und realistische Worst-case-Betrachtungen bezüglich der Flautenstatistik über lange Zeiträume anstellen. Wenn man das machts, dürften die 14 Tage durchaus ein realistischer Ansatz sein. Also besteht keinerlei Anlass für ihr nicht allzu reifes Beharren auf Nachweisen für die paar Jahre ab 2014. Angesichts der Historie Ihres Auftretens hier kann man unterstellen, dass Sie damit nicht Erkenntnisgewinn, sondern Störmanöver im Sinn haben.

      Mfg

      •  
        Seher geehrter Herr Fred F. Mueller, Sie sind der Meinung das

        Angesichts der Historie Ihres Auftretens hier kann man unterstellen, dass Sie damit nicht Erkenntnisgewinn, sondern Störmanöver im Sinn haben.

        Nun ist es doch ein leichtes die 14 Tage zu nenne wo der Speicher mit 22.540 GWh gebraucht wird.
        Das ist doch das einfachste das „Störmanöver“ von Herrn Werner Mueller auffliegen zu lassen.

        Das Europäisches Institut für Klima & Energie erhebt einen gewissen Anspruch auf Glaubwürdigkeit und Seriosität, da ist des nicht hilfreich nachfragen zu Veröffentlichungen im Europäisches Institut für Klima & Energie als „Störmanöver“ abzuwimmeln.

        In den 14 Tagen die Herr Stubenvoll veröffentlicht 15.09.2017 bis 01.10.2017 komme ich auf eine Speichergröße von 16.000 GWh bis 17.000 GWh und nicht auf die genanten 22.540 GWh.

        EIKE, Sie oder auch Herr Dr.-Ing. Beppler, einfach das 14 Tage Zeitfenster nenne auf das sich die benötigte Speichergröße vom 22.540 GWh bezieht und aus ist das „Störmanöver“ von Herrn Werner Mueller.

        Mit freundlichen Grüßen
        Salahy

        • Lieber Hr. Salahy,

          besten Dank für Ihre detaillierte Kritik. Sie haben ja selbst eine Flaute von 14 Tagen, wie sie Hr. Stubenvoll aufgezeigt hat, festgestellt und dafür sogar Berechnungen durchgeführt.

          Nun lautete die Aussage von Hr. Werner Müller ja wie folgt:

          Gab es den überhaupt eine 14-tägige Windflaute 2014 ?, 2015 ?, 2016 ?, 2017 ?, 2018 ? so man einen Stromspeicher für 22.540 GWh bräuchte ?

          Herr Dr.-Ing. Erhard Beppler,
          verraten Sie doch mal wo sich die 14-tägige Windflaute versteckt hat, ich hab die noch nicht gefunden ?

          Ich habe in meinem Kommentar lediglich darauf hingewisen, dass lange Flauten in Winterzeiten ein bekannter Fakor und eine Dauer von 14 Tagen eine realistische Annahme sind, ohne eine Aussage bezügliche der benötigten Speichergrösse zu treffen.

          Ersteres wurde inzwischen ja auch durch Sie selbst bestätigt. Und angesichts der Zahl, die Sie ja selbst gefunden haben, sehe ich die Behauptung von Hr. Beppler als zumindest der Größenordnung nach bestätigt an. Ich persönlich sehe  keine Veranlassung, jetzt selbst grosse Berechnungen zu einer Behauptung anzustellen, die ich gar nicht getätigt habe und die ich als plausibel einstufe.

          Und was Hr. Werner Müller angeht, so ist dies ein hier allseits bekannter Troll, der ständig mit unwahren Behauptungen auftritt. Wollte ich ihn jedesmal widerlegen, müsste ich jeweils viel Zeit aufwenden, und genau das wollen solche Leute ja erreichen. Ich konzentriere mich in meiner karg bemessenen Freizeit lieber auf sinnvolle Recherchen. Wenn Sie sich für solche Dinge wirklich interessieren sollten, empfehle ich Ihnen u.a. das Buch „Strom ist nicht gleich Strom“, das ich zusammen mit Hr. Limburg geschrieben habe und da Sie hier auf  der EIKE-Webseite über Amazon beziehen können. Darin finden Sie viele nützliche Informationen.

          Mfg

    • Ihre xxxxxxxx ist m.E. grenzenlos, Herr Müller oder wie sie heißen.

      Die Energie des Windes steigt maximal mit der dritten Potenz der Geschwindigkeit und erreicht bei ca. 12 m/s das Maximum, was ne Windmühle erzeugen kann. Bei der Hälfte der Windgeschwindigkeit also nur 1/8. Und wie hoch ist die mittlere Windgeschwindigkeit in Deutschland von Küste bis nach Mittelbayern?

      Wissen Sie es?

      Vorgestern erzeugten die Windmühlen im Tagesmittel 3579 MW. Zur Zeit liegt der Verbrauch oberhalb von 70 000 MW. Das Minimum lag bei 55 000 MW.

      Daran kann man erkennen wie xxxxx Sie und die Bevölkerung sind. Oder sind Sie jemand, der die Bevölkerung vorsätzlich falsch informiert, wie die sog. „Windmüller“ und deren politischen Helfershelfer?

      •  

        T. Heinzow schreibt am 28. Februar 2019 um 13:52
        Vorgestern erzeugten die Windmühlen im Tagesmittel 3579 MW. Zur Zeit liegt der Verbrauch oberhalb von 70 000 MW. Das Minimum lag bei 55 000 MW.

         
        Also Herr T. Heinzow nehmen wir den 26.2.2019 als schlechtes Beispiel für die „erneuerbaren“.

        Wenn wir den Stromverbrauch und nur die Strommengen von den „erneuerbaren“ vom 26.02.2019 nehmen und das mit 14 Tage hochrechnen komme ich nur auf einen Speicherbedarf von ca. 16.500 GWh.

        Die Speichergröße die Herr Dr.-Ing. Erhard Beppler mit 22.540 GWh vorgibt sind vollkommen aus der Luft gegriffen und halten keiner überprüfen mit realen Zahlen stand.

         

        • @Werner Mueller

          Erläutern Sie bitte, sehr geehrter Herr Mueller, wie nach Ihrer Ansicht die technische Lösung für Speicher mit der Größe von 16 Mrd. kWh und für die erforderlichen Elektrizitätserzeuger mit min. 60.000 Megawatt aussieht, damit während einer Dunkelflaute entsprechend Ihrer Dauer Deutschland nicht im Chaos versinkt.

  8.  
    Abschätzung der Konsequenzen für den Ersatz von 50 GW Leistung zur Stromerzeugung

    Bei der Stromerzeugung in D liefern zur Zeit die konventionellen Quellen ca. 50 GW an Leistung. In der Dunkelflautenzeit müsste diese Leistung vollständig ersetzt werden. Zur Zeit spricht man von GuD-Kraftwerken – was aber keine Dekarbonisierung bedeutet.

    Die Kosten für ein GuD-Kraftwerk betragen ca. 1Mio € je MW Leistung, wobei die Turbine ca. die Hälfte davon kostet.

    50.000 MW x 1 Mio € / MW = 50 G €, also 50 Mrd. €. Eine ganz schöne Summe.

    Um diesen Kraftwerkspark zu betreiben, braucht man Erdgas bzw. Methan. Nehmen wir an, dass die Kraftwerke jeweils die Hälfte des Jahres in Betrieb sind – sie sollen ja nur Mangel an Wind- und Solarstrom ausgleichen. Das macht 4.380 Stunden im Jahr. Nehmen wir einen Wirkungsgrad von 50 % an, den Maximalwirkungsgrad von 61,5 % erreichen wir beim Intervallbetrieb sicher nicht.

    50 GW x 4.380 h = 219.000 GWh, und das wegen des Wirkungsgrades x2 = 438.000 GWh. Diese Energie wird in Form von Erdgas benötigt.

    Auf meiner letzten Gasrechnung war der Brennwert des Erdgases mit 11,238 kWh/cbm angegeben.

    438.000 Mio kWh / 11,238 kWh je cbm ergibt rund 39.000 Mio cbm Erdgas, also rund 39 Mrd. cbm.

    Der Verbauch von Erdgas betrug in D 2016 laut Wikipedia 101,5 Mrd cbm.

    Wir haben mit Stand 2016 50 Gasspeicher in D mit einer maximalen Arbeitsmenge von rund 24 Mrd. cbm lt. BDEW. Die reichen für den derzeitigen Bedarf aus, aber ein harter und langer Winter stellt die Versorgung schon vor Probleme.

    Frage: Wo soll das Gas hin – wir brauchen es vornehmlich im Winter und erzeugen müssten wir es im Sommer?

    Apropos Erzeugung. Bei Power-to-X rechnet man mit einem Wirkungsgrad von 30 %. Dieser wird sich wegen der vielen Schritte auch nicht mehr sehr steigern lassen. Erzeugt man nur Wasserstoff, ist der Wirkungsgrad höher, man hat aber einen geringeren Brennwert und auch große technische Problem bei der Nutzung des Erdgasnetzes.

    Wieviel Strom brauchen wir für die Erzeugung des Gases?

    438.000 GWh x 3 = 1.314 TWh. Der bisherige Stromverbrauch in D liegt wohl so bei 450 TWh pro Jahr.

    Und wo nehmen wir das Kohlendioxid für die Methanerzeugung her in einer dekarbonisierten Wirtschaft?

    Und die Anlagentechnik für Power-to-X muss auch noch gebaut und bezahlt werden.

    Und laut Agora (Agora Energiewende und Aurora Energy Research (2018): 65 Prozent Erneuerbare bis 2030 und ein schrittweiser Kohleausstieg. Auswirkungen der Vorgaben des Koalitionsvertrags auf Strompreise, CO2-Emissionen und Stromhandel.), Seite 3, kommt der Überschussstrom der Wind- und Solaranlagen nicht für Power-to-X infrage.

    Woher soll also die Energie kommen, die wir im Winter in Form von Strom benötigen????

    Und der Verkehr soll ja in Zukunft auch elektrisch rollen.

    Wo ist der Fehler?

    Übrigens: Interessante Daten zur Gasversorgung findet man in dem „Tagungsband LÜKEX 2018, 1. Thementag: Gasversorgung in Deutschland“. Dieser Band kann kostenlos bezogen werden beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

  9. @Werner Mueller

    Mit jedem einzelnen Ihrer Kommentare beweisen Sie, keine Ahnung zu haben und nichts begreifen zu können. Oder wollen Sie es nicht?  Warum zeigen Sie der Welt, nichts zu wissen und unbelehrbar zu sein?

    Hier etwas Literatur der Übertragungsbetreiber ÜNB speziell für Sie zum Thema „Abschaltbare Lasten“. Es muss allerdings bezweifelt werden, dass Sie es verstehen werden. Dennoch viel Erfolg beim Versuch.

    Mit betriebswirtschaftlicher Optimierung, wie Sie eifernd glauben, hat es nichts zu tun. Es geht um die Versorgungssicherheit und damit auch darum, dass bei Ihnen die Elektrizität nicht ausfällt. Es wäre auch jammerschade, auf Ihre Kommentare verzichten zu müssen, die wunderbar zeigen, was für technisch unbedarfte Leute es geben kann.

  10. Diesen gesamten Schlamassel muß man m. E. in größeren Zusammenhängen (Neue Weltordnung!) betrachten. Der „Klimawandel“ ist ein weltweit organisierter politisch motivierter Vorgang, der nichts, aber auch gar nichts mit naturwissenschaftlicher Logik zu tun hat. Er gliedert sich ein in das strategische Ziel, die Weltbevölkerung drastisch zu reduzieren. Das klappt natürlich zuerst beim „weißen Mann“ durch Vernichtung seiner industriellen und landwirtschaftlichen Lebensgrundlage (der Morgenthauplan strebte das für Deutschland schon 1944 an), mit der Durchsetzung der „Globalisierung“ als Mittel zur Erreichung des Ziels der totalen Abhängigkeit aller Länder von der Sicherheit der Seewege (wer beherrscht die Seewege und kann sie blockieren?),  durch langfristig angelegte Geburtenreduzierung mittels vielfältiger kultureller Maßnahmen (Sexualerziehung und -moral, Gender – Schwachsinn, Diskreditierung der Familie, Erziehung der Frauen zur „Karrieregeilheit“…), usw. usw.
    „Klimarettung“ gliedert sich ein in ein umfangreiches, schon vor Jahrzehnten konzipiertes und ständig weiter optimiertes System zur Erreichung o.g. Zieles. Mit Demokratie hat das natürlich nichts zu tun, aber mit gesteuertem Gutmenschentum, verbunden mit katastrophaler Unkenntnis naturwissenschaftlicher und technischer Zusammenhänge in weiten Teilen unserer Bevölkerung, d.h. mit Dummheit und Naivität. Frau Dr. rer. nat. Merkel weiß das natürlich – die Führungsriege z.B. der Grünen ausbildungsbedingt natürlich nicht (man sehe sich die Berufsbilder unserer Politikerelite an).
    Als Ingenieur, der sein gesamtes Berufsleben als Zulieferer der Energiewirtschaft von der Kohlegewinnung bis zur Dampfturbine gewirkt hat, bin ich entsetzt über unser Bildungssystem, unsere Medien und die Politik. Wissen heißt in diesem Land „Rechtspopulismus“ und ist durch Glaubenshysterie ersetzt worden – und das war ein schleichender Prozeß, beginnend mit den 68-ern und den Grünen. Was kann man da noch machen?

    • 1 Mio E-Autos mit 10 kW Ladeleistung benötigen 10E^6 * 10E^4 = 10 E^10 Kraftwerksleistung = 10 GW. Wo sollen die herkommen? Ach, egal, wir schaffen das.

        • @Rudi Tarantik

          1 Million von insgesamt 40 Millionen bedeutet, dass 1/40 der Elektrokarren mit nur 10 kW pro Karren geladen werden, die nach dem Willen Geblendeter demnächst Deutschland beglücken sollen.

          Was, Herr Tarantik, ist daran falsch?

          PS.: Die dritte Aufforderung, Herr Superelektriker Rudi Tarantik: Wie lautet Ihre Wette konkret, die Sie angeboten haben?

          Kneifen Sie und beweisen Sie damit, nur ein gewöhnlicher Hochstapler zu sein, der vorgibt, alles zu wissen, in Wirklichkeit aber nur Ideologisches in die Welt trompetet?

        • Bei 10 Mio E-Autos und einer durchschnittlichen Ladezeit von 3 h (3h * 10 kW = 30 kWh) sind 1 Mio gleichzeitige Ladevorgänge eine eher konservative Schätzung. Aber wie immer wenn den Ökos die Zahlen nicht gefallen, Augen zu und durch. Wir schaffen das.

      •  

        Gerald Pesch schreibt am 13. Februar 2019 um 10:25
        1 Mio E-Autos mit 10 kW Ladeleistung benötigen 10E^6 * 10E^4 = 10 E^10 Kraftwerksleistung = 10 GW. Wo sollen die herkommen? Ach, egal, wir schaffen das.

        Sachverstand = Fehlanzeige

        Laden alle 1 Mio E-Autos mit 10 kW Ladeleistung gleichzeitig ?

        1 Mio E-Autos brauchen über das Jahr ca. 3.000.000.000 kWh, 3 TWh Strom.
        Ein E-Auto braucht Durchschnittlich so 3.000 kWh im Jahr und die kommt z.B. von der PV-Anlage auf dem Garagendach, benötigte PV-Modulfläche ca. 16m².

        Das Beste an der Geschichte ist noch das weder der Ladevorgang mit der PV- Stromherstellung zeitgleich ablaufen muss noch die E-Auto Aufladung an der Garagen-PV-Anlage erfolgen muss um die Jährliche Strommengen die von den konventionellen kommen konstant zu halten.

        Also braucht man auch keine zusätzliche konventionelle Kraftwerksleistung für die E-Autos.
         

        • Fahren Sie weniger als 2.000 km im Jahr mit Ihrem Elektrokarren?

          Weniger, als damals zu Zeiten der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Bundespost die Elektropaketkarren mit den zwei Hebeln?

          Bei Ihnen braucht man nur 16.000.000 Quadratmeter Sonnenplatten pro 1 Million Elektroautos für 2.000 km pro Jahr, aber nur im Sommer, da im Winter auch die Solarplatten nichts liefern.

          Bei 40.000.000 Autos sind das lediglich 640.000.000 Quadratmeter Sommer-Sonnenplatten und 40.000.000 Stromrichteranlagen auf 40.000.000 Wohnungen verteilt. Geschenkt. Ärmel hoch gekrempelt und dann los.

          Man muss nur wollen und Werner Muellers Vorschlag wird Wahrheit werden.

        • 1 Million E-Autos sollen es ja schon nächstes Jahr sein (wurde doch vorhergesagt). Die Rede ist von 10 Millionen, von denen (bei ausschließlich öffentlichen Stromnetz) bei optimaler zeitlicher Verteilung 1 Million gleichzeitig geladen werden. Na das Chaos möchte ich mir mal ansehen bei den planwirtschaftlichen Stromzuteilungen, wer wann laden darf!

          Aber Herr Mueller hat ja 10 millionen Einfamilienhäuser, alle mit Garage und PV drauf  und Akkus für zeitversetztes Laden (bei Sonne in der Arbeit – nachts laden) vorgesehen. Autobesitzer in Stadtwohnungen, also ohne diesen Luxus, gibt’s ja in dieser grünen Welt nicht.

          Ganz abgesehen davon, dass seine 16m2 an einem sehr sonnigen Tag bestenfalls 15kWh bringen. Also nach einem Sonnentag gehen wieder max. 80km. Nach einem Regentag oder im Winter bleibt ja immer noch das Fahrrad.

          Und das war jetzt alles noch sehr optimistisch.

          Wie sagte Herr Pesch? Wir schaffen das…

        • Noch immer nicht den Unterschied zwischen Leistung und Energie verstanden? Der Dorfteich ist im Mittel nur 1 m tief, trotzdem ist die Kuh versoffen….

          Wer nicht zwischen Leistungsbedarf und Energieverbrauch differenzieren kann, sollte den Leuten die es können nicht mangelnden technischen Sachverstand vorwerfen. Es ist wie beim Fußball, die lautesten Schreier am Spielfeldrand haben noch nie an einem Ball gestoßen. Sie sind so ein Schreier….

    • Hallo Herr Stammberger,

      absolut richtig, was Sie ausführen.

      Dabei ist die angebliche Überbevölkerung gar kein „weißes“ Problem!

  11. Die genannten Zahlen sind doch weitgehend obsolete. Die Zukunft Deutschlands ist doch detailliert im Klimaschutzplan der Bundesregierung beschrieben und wir haben uns im Rahmen des Pariser Klimaschutzabkommen vertraglich dazu verpflichtet.

    Es wird eine Sektoren-Koppelung von Haushalts- und Gewerbestrom mit der Mobilität und dem Wärmesektor geben. Alles wird elektrisch.

    Der Energieverbrauch wird um 40% auf rund 360 TWh p.a. oder im Durchschnitt 40 GWh sinken. Das heißt, wir reden von einem weitgehend deindustrialisierten Deutschland mit einem Wohlstandsniveau vom heutigen Moldawien.

    Produziert wird der Strom durch rund 250 GW (wenn ich mich recht erinnere) Wind- und Sonnenstromleistung. Plus Kleinkram.

    Die Speicherung erfolgt durch eine Kombination von Batterien und Power to Gas Umwandlung. Als Backup und und zur Rückgewinnung von Strom dienen Gaskraftwerke mit 20 bis 30 GW installierter Leistung (abhängig vom Batterie-Anteil, der sich aus den zukünftigen Batteriepreis ergibt).

    Das Fraunhofer Institut hat das alles durchgerechnet und kommt auf Kosten von 8 Billionen Euro. Kein Scherz!

    Dabei erfolgt die Stromversorgung verstärkt Angebots gesteuert, also so wie heute in Afrika. Das kann man auch als integrationsfördernde Maßnahmen verstehen, die für heimische Gefühle sorgt.

    All das ist, wie schon gesagt, die beschlossene Zukunft der heutigen Groko. Kommen die Grünen Khmer mit an Bord, wird das ganze noch beschleunigt.

    Da muten die Diskussionen um den Diesel irgendwie anachronistisch an. Es wird schlicht keinen Individualverkehr mit Autos mehr geben. Wie sagte die Mutter aller Probleme vor einiger Zeit, wer in 20 noch Auto fahren will, wird dazu eine Sondergenehmigung benötigen.
    Da sich fast alle Parteien zu diesem Klimaschutzplan bekennen, wird sich immer eine Koalition finden, die sie exekutiert.
    Es ist hoffnungslos!

    • „Es ist hoffnungslos!“

      …solange die jetzigen Blockparteien gewählt werden!

      Also: nicht auf die Propaganda der Machtinhaber reinfallen und AfD wählen!!!

  12.  

    Admin veröffentlicht von Dr.-Ing. Erhard Beppler am 12. Februar 2019 bei EIKE
    So mußten am 14.12. 2018 Stromgroßverbraucher wie Aluminiumhütten, Walzwerke, etc. deutschlandweit abgeschaltet werden. Nur so bleibt das Netz stabil, Haushalte und Büros – die Öffentlichkeit – merken nichts.

    Nachfrage an Admin und Dr.-Ing. Erhard Beppler
    Westhab werden die Stromgroßverbraucher wie Aluminiumhütten, Walzwerke, etc. am 14.12. 2018 abgeschaltet ?

    Wenn am einen Blick in die Strommenge von gesamten 14.12.2018 wirft stellt am fest das den gesamten Tag ein hoher Export von Strom in das Ausland stattgefunden hat, in der Spitze sogar über 4,9GW.

    Also hatten wir da einen Überschuss am 14.12.2018, sogar einen satten der die Leistung von ca. 5 Kernreaktoren wieder spiegelt in der Spitze.

    Jetzt stellt ich mir die Frage wie ein Dr.-Ing. Erhard Beppler auf die Idee kommt das man am 14.12. 2018 Stromgroßverbraucher abschalten müsste ?

    Zumindest Strom gab es am 14.12.2018 genügend für Deutschland.
    Gibt nur einen kleinen Hacke mit den kWh, zu welchen Preisen ?
    Um ca. 13:00 Uhr ist der Preis von ca. 5 Cent auf ca. 18 Cent/kWh hochgeschossen dann ist es günstiger Stromgroßverbraucher vom Netz zu nehmen.
    Die Abschaltung lasen sich die Stromgroßverbraucher natürlich auch bezahlen, mit negativer Regelleistung.

    Sollte es am 14.12.2018 Abschaltungen gegeben haben bei den Stromgroßverbraucher so nicht weil es beim Strom einen Mangel gab, sonder wegen Betriebswirtschaftlicher Kostenoptimierung der am Strommarkt beteiligten.

    Die Aussage „Nur so bleibt das Netz stabil“ von Herrn Dr.-Ing. Erhard Beppler entspricht nicht der Wahrheit.
    Die Abschaltungen haben einen Betriebswirtschaftlichen Hintergrund, zumindest nach meinen Kenntnisstand.

    • So einfach ist das nicht,  werter Herr Mueller.
      Ihr Kenntnisstand der rein betriebswirtschaftlich motivierten Abschaltungen wäre mir auch neu. Woher Sie diese Erkenntnis haben verschweigen Sie allerdings.
      Das volatile Stromangebot der EEs und deren dezentrale Lage weit weg vom Bedarf strapaziert die Netze, die dafür nicht ausgelegt sind. Zuviel Strom da, zu wenig dort ist ein Problem, auch wenn die Summe ausreicht.
      Das zwingt die Netzbetreiber zu Maßnahmen, die auch Abschaltungen von Verbrauchern bedeuten können.
      Nur ein Beispiel:
      https://www.wn.de/Muenster/2914459-Zwangsabschaltung-des-Stromes-bei-Schwankungen-Im-Notfall-wuerde-es-andere-treffen

    • Hallo Herr Müller,

      wie oben beschrieben steht, müssen die Betreiber den anfallenden Wind+Solar abschätzen u. demzufolge die Einspeisung durch Kohle etc. u. ob der Strom reicht. EE hat Vorrang! Die Abschaltung von Alu hütten geht nicht 5min. vorher, das wird geplant. Produzieren die Windmühlen dann wieder erwarten zu viel, wird er im Ausland verschenkt. Manchmal zahlen wir denen noch was, damit sie den Strom abnehmen. Das wäre dann genau genommen sogar ein Import! Wir könnten auch Tauchsieder in die Elbe halten! Den Erzeugern zahlen wir aber den vollen Preis. Übrigens für eine Elektrolyse von H20 zu H2 benötigen sie auch stabilen Strom, also irgendwelche Vorspeicher. Von H2o zu H2 u. CH4 u. wieder zu Strom verlieren sie 75%. Wir schaffen das!

    •  

      Zitat: „Kurz nach 12.00 Uhr jedenfalls ist die „Minutenreserve“ der Pumpspeicherkraftwerke verbraucht, aus dem Ausland lässt sich auch nicht mehr Strom ziehen. Jetzt werden Großverbraucher wie Aluminiumhütten, Walzwerke und Gießereien abgeschaltet. Und zwar deutschlandweit – alle, die verfügbar sind. In der Summe haben Aluminium und andere Industrieunternehmen 1025 Megawatt Leistung auf Anforderung der Netzbetreiber aus der Produktion genommen“, heißt es später bei Hydro Aluminium in Neuss. So bleibt das Netz doch noch stabil, in den Haushalten und Büros merkt niemand etwas. (…) Die deutsche Regelzone war am 14. Dezember in der Spitze um rund 2500 Megawatt unterdeckt, die Gründe dafür untersuchen wir zurzeit“, sagt der Sprecher der Bundesnetzagentur. Rechnerisch fehlte die Kapazität von zwei großen Kernkraftwerken. Der Netzbetreiber Amprion, der für den Westen der Republik zuständig ist, erklärte, die Erzeugung von Photovoltaikstrom sei an dem Tag „deutlich von der Prognose abgewichen“. FAZ

  13. Der Scheinriese Deutschland, der nichts hat als seine guten Maschinenbau-Produkte, seine guten Autos und noch ein bisschen chemische Industrie, entledigt sich dieses Ballastes und wird grün.
    Deutschland hat so gut wie keine natürlichen Ressourcen, und aus den wenigen, die es hat, will es aussteigen. Dafür verwenden wir nachwachsende Rohstoffe, Biogas, Hackschnitzel und Pellets, und die „kostenlosen erneuerbaren“ Energien, Sonne und Wind, von all denen wir auch viel zu wenige haben, vor allem in Relation zur Einwohnerzahl.
    Wenn dieser Weg zu Ende beschritten wird, landen wir auf einem Niveau unterhalb der meisten Drittweltstaaten, die von all dem mehr haben und noch dazu meist ein günstigeres Klima aufweisen, bei dem man ohne Heizung auskommt.
    Dazu füllen wir das Land noch mit unzähligen Kostgängern und verprassen das letzte Kapital für Klimaschutz, Aufrüstung und Eurorettung und nehmen den Leuten die Mobilität.
    Der utopische Kohleausstieg müsste eigentlich dem Letzten die Augen öffnen.
    Müsste.

    •  
      @Karsten Leibner,
      @Stubenvoll,H.

      In Ihren Kommentaren sprechen Sie einen wichtigen Punkt an.In einem funktionierenden Rechtsstaat müsste der Handel mit Elektrischer Leistung in Deutschland und im europäischen Umfeld an einer Strombörse sofort unter Strafe gestellt werden.Es passiert aber genau das Gegenteil.Mit massiver Unterstützung der Politik wird dieses verbrecherische Vorgehen salonfähig gemacht.
      Die Vergütung für Großverbraucher wird über die freiwillige Abschaltung geschickt subventioniert.
      Da wird was abgeschaltet,was gar nicht zu dem Zeitpunkt der Abschaltung gebraucht wird.Mit solchen Terminplänen lässt sich sehr gut leben.
      Wenn Sie sich mal die Mühe machen würden,die Exporte und die Importe im zeitlichen Verlauf darzustellen,käme die Erkenntnis,dass sich die Bilanzkreise geändert haben.
      Elektrische Leistung im europäischen Verbund ist ein Ortsvektor.
      Sie können diese Einstellungsprozedur jeden Morgen ab 5 Uhr an den Frequenzänderungen beobachten.
      Kein verantwortlicher Mensch interessiert sich für diese Machenschaften.Scheinbar haben mittlerweile alle Beteiligten soviel Leichen im Keller,das der -Point of No Return- überschritten ist.
      Aus elektro-physikalischer Sicht ist es nur ein Zeitgewinn bis max. 2025.
      Und dann ist Schluss mit lustig,weil die Netzbetreiber ab diesem Zeitpunkt einen sicheren Betrieb nicht mehr gewährleisten.
      Und bis dahin haben wir als Endverbraucher daran gewöhnt.
      Die gute Nachricht gibt es aber auch.Es könnte sein,das im Jahr 2032 der Spuk mit den „Erneuerbaren“ sein Ende findet.
      Das Scenario des Dr.-Ing. Erhard Beppler beschreibt in anschaulicher Weise was da alles passieren kann.Und dieser möglichen Entwicklung muss energisch gegengesteuert werden.Mehr ist in einer
      Demokratie leider nicht möglich.
       

  14. Man betrachte sich nur die Mitglieder der Kohlekommission. Ich habe keinen einzigen  Ingenieur gefunden, der etwas von Energie- bzw Stromversorgung versteht. Ehemals hochrangige Politiker , Ökologen, Verbansvertreter teilweise auch ohne Berufsabschluss bis zu Greenpeace Aktivisten alles dabei. Diesem Kreis würde kein normaler Mensch die Energie- bzw Stromversorgungsplanung für sein Einfamilienhaus anvetrauen.  Es sei denn er möchte ohne Energie bzw Strom auskommen. Und diese Menschen sollen eine strategische Entscheidung für die deutsche Stromversorgung vorbereiten. Mehr Schwachsinn geht wirklich nicht. Da hilft wirklich nur noch ein Blackout. Planwirtschaft wie in der DDR. Die hat ja auch gut funktioniert oder ??

     

     

  15. Lieber Herr Heidsieck,

    Sie haben einen schönen Namen, so heisst nämlich auch ein toller Champagner 😉
    Aber betrachten Sie doch mal den von der Kohlekommission vorgeschlagenen Weg der „Flexibilisierung der Nachfrage“. Früher hiess das „Stromsperre“. Oder moderner: „Mama, schau doch mal nach dem Strompreis. Kann ich den Geschirrspüler starten?“ „Nein, Papa, derzeit geht nur Handy laden, sagt der intelligente Stromzähler. Schalt bloss nicht das Kellerlicht ein“. „“Aber der Nachbar lädt doch seinen Tesla?“ Ja, der ist ja auch Landtagsabgeordneter bei den Grünen!“

    • Sehr geehrter Herr Haferburg,

      ich habe gerade Ihr Buch Wohn-Haft gelesen (natürlich passend im Zweitwohnsitz in Mecklenburg) und es sogleich weiterempfohlen.

      Zu Ihrem Kommentar: Jeder sollte mal in den Sicherungskasten seiner Wohnung schauen und sich wundern, welch hohe Stromstärke jederzeit abrufbar ist. Und diesen tollen Fortschritt – erbracht im 20. Jahrhundert – wollen die Leute sich wegnehmen lassen. Sind die alle wirklich so doof? Ich fürchte, ja.

      Herzliche Grüße vom Territorium des ehemaligen Arbeiter- und Mauernstaates DDR,

      H. Müller

       

       

       

  16. Diese Menschen ,haben heute schon jeden Bezug zur Sachlichkeit verloren! Ich glaube wir gehen schweren Zeiten entgegen. Gestern Abend in den Nachrichten bei RTL , Eisbären fallen in Russland in einen Ort ein und suchen nach Nahrung! Natürlich ist der Klimawandel schuld ! Man kann es nicht mehr hören. Jeden Abend das gleiche Gejammer. Wenn es dass böse CO2 nicht gäbe , müsste man es erfinden.

  17. Die 420 GW installierte Wind- und Sonnenleistung für 2038 ist der Höhepunkt der Schildbürgerzahlen. In einem Welt-Artikel konnte man heute lesen dass es nach Ansicht von Frau Merkel nur eine Frage des politischen Willens ist den Kohleausstieg umzusetzen. Die Frau ist so gefährlich wie der Deutsche Reichskanzler der die Produktionszahlen der Sowjetischen und US-Amerikanischen Rüstungsindustrie mit dem Argument des absoluten Siegeswillens der Landser vom Tisch wischte. Wir schaffen das.

  18. Südaustralien und Tesla machen es vor, wie sich eine Speicherbatterie auswirkt.

    Ist übersetzt, kommt in Kürze.

    Davon abgesehen, warum werden die Subventionen nicht sofort gestrichen?

     

  19. @Dr Beppler, Ihre Zahlen über den Speicherbedarf sind überzeugend. Ich möchte noch hinzufügen, dass sie eher noch verharmlosend sind, weil Sie bei der Berechnung der Anzahl benötigter Pumpspeicherwerke das 8GWh Goldisthal als Standard ennehmen. Die durchschnittliche Speicherfähigkeit der knapp 40 deutschen Pumpspeicher liegt aber nur bei ca 1GWh. Legt man das zugrunde, so kommt man auf einen Bedarf von 20Tausend Pumpspeicher mittlerer Größe. Noch ein kleiner Hinweis. Die Speicherkapazität wird nicht in Wh/Tag angegeben, sonderen einfach in Wh.

  20. Sehr geehrter Herr Dr. Beppler

    „Einen Treibhauseffekt durch CO2 kann es aus Strahlen-physikalischen und thermodynamischen Gründen nicht geben, schon gar nicht aus anthropogenen Gründen.“

    Ungeachtet der korrekten Aussagen zum Wahnsinn des Kohleausstieges und daß das CO2 höchstwahrscheinlich nur einen marginalen Effekt im Vergleich zu den natürlichen Klimafaktoren hat: Die obige Aussage ist definitiv falsch! Der Treibauseffekt läßt sich berechnen und auch messen! Man sollte dieses unrichtige Argument also nicht bringen.

    MfG
    G.Wedekind (auch ein Dr.-Ing., der u.a. auf sehr verwandten Problemen gearbeitet hat.)

    • Lieber Herr Wedekind, wäre ihnen dankbar, wenn sie mir eine Literaturstelle verlinken würden, in der die direkte Messung des Treibhauseffektes oder eine Versuchsanordnung zur Messung des Treibhauseffektes beschrieben wird. Bitte keine Schulversuche mit Plastikdeckeln, die unsere Atmosphäre simulieren sollen, das wäre Zeitverschwendung.

      Ich suche nämlich immer noch nach dieser Messung oder einem diesbezüglichen Versuch, der unter den realen Bedingungen, die in der Troposphäre herrschen, den Temperaturunterschied zwischen 300 und 400 ppm CO2 produziert. Druck von 1 bar bis 0.5 bar, Temperatur ca. 15 – -20°C 22% O2, 78 %N2, 1-5% H2O!

      Vielen Dank.

      • „Lieber Herr Wedekind, wäre ihnen dankbar, wenn sie mir eine Literaturstelle verlinken würden, in der die direkte Messung des Treibhauseffektes oder eine Versuchsanordnung zur Messung des Treibhauseffektes beschrieben wird.“

        Wüßte ich auch gerne!

  21. So isses. Das ist alles schon länger bekannt, siehe auch Vorträge von Prof. H.W.Sinn. Nun fragt man sich, warum erwachsene Leute in irgendwelchen Talk Runden überhaupt darüber diskutieren. Kann jeder Lehrer im Physik Unterricht ab Kl.7-8 mit seinen Schülern einmal durchrechnen. Aber geht ja nicht, die müssen ja demonstrieren. Wie gesagt, letzten Freitag auf dem Domplatz zu Erfurt. Sie haben der Svenja Schulze auf einem Plakat eine 6 gegeben für den Kohleausstieg. Da haben sie zwar Recht, aber sie vergaben die 6 dafür, dass sie ERST 2038 aussteigen will und nicht früher. Dann sag ich mal zu den Schülern u. deren Lehrer: 6 setzen!

  22. Nun seien Sie mal nicht so negativ, sehr geehrter Herr Heidsieck.

    Lassen Sie uns auf Energiesupermann Rudi Tarantiks Lösungen warten. Herr Tarantik hat immer ein paar passende Zuwachsraten parat. Wenn nicht hier, dann in Spanien, Indien, China oder im Weltsonnengürtel. Wir sollten ihm Vertrauen. Seine Glaskugeln irren nicht.

    Lücken wird gegebenenfalls Herr Werner Mueller innovativ stopfen helfen.

  23. FraudoktorIxxe Merkel hat inzwischen wohl ihren Beratern nachgeplappert, nämlich daß ohne Nord/Süd Stromtransport nix ist. Deshalb haben, wie abzusehen war, auch nicht die Industrielobby schuld sondern die aufmüpfigen Bürger. Wird wohl auf ein Stromtransportdurchsetzungbeschleunigungsgesetz hinauslaufen.

  24. Da Kosten bei der „Energiewende“ bekanntlich keine Rolle spielen, lässt sich das Speicherproblem eigentlich leicht lösen. Um eine zweimonatige Strom-Reserve zur Verfügung zu haben, benötigt man doch nur 1 Mrd. Batterien, wie sie heute im Tesla verbaut sind, Kosten ca. €13.000/Stück, Lebensdauer ca. 5 Jahre… Also eigentlich kein Problem, da Geld ja erfahrungsgemäß vom Himmel fällt.

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