Wer braucht solche Verbände wie den VIK?

Leistungssteigerung Windenergieanlagen: Bild Bundesverband Windenergie

von Michael Limburg
Verbände sollen die Interessen ihrer Mitglieder bündeln und diese gegenüber Politik und Öffentlichkeit artikulieren. Der VIK (VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V.) lobt nun den zerstörerischen Kohleausstiegsbeschluss in den höchsten Tönen. Und baut auf „die Gesellschaft“ die bei der Bewältigung helfen müsse. Damit meint er das Abgreifen von Steuergeldern. Nur, wer soll die erwirtschaften, wenn bald nur noch ein Friseur (nichts gegen Friseure, ist nur ein schiefes Beispiel) dem anderen die Haare schneidet?
Wann kommen bei uns die Gelbwesten auf die Straße?
Lesen Sie die Lobhudelei des Verbandes, (Hervorhebungen von mir) der die Interessen der „Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft“ vertritt.

VIK: Empfehlungen der KWSB berücksichtigen notwendige Maßnahmen für den Erhalt des Wirtschaftsstandortes Deutschland  

Berlin, 27. Januar 2019.  Der VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V. begrüßt den Durchbruch bei der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung. „Der Abschlussbericht ist ein in alle Richtungen ambitionierter Plan für den Ausstieg aus der Kohleverstromung“, betont Barbara Minderjahn, Hauptgeschäftsführerin des VIK. „Er wird in der Konsequenz allen Beteiligten eine große Anstrengung abverlangen.“….

EEG Vergütung 2016 bis 2019 (mit Dank an Rolf Schuster) Quelle s.u. dieser Wert x den erzeugten kWh ergibt die künftigen Zehnermillarden für die EEG Profiteure. Tendenz: steil steigend. Meine Prognose: Um solche in Zukunft noch viel höhere Zahlen zu verschleiern, wird der „Kohleausstieg“ über den Steuerzahler finanziert werden. Bleibt die Frage, wer diese Steuern noch erwirtschaften kann?

Kommentar eines Beobachters

Bevor die Braun.- und Steinkohle abgeschaltet wird, sehe ich, daß meinem Geldbeutel die Kohle ausgeht.

Es wird spannend!

https://www.erneuerbare-energien.de/EE/Redaktion/DE/Downloads/eeg-in-zahlen-xls.htm

weiter in der PM

……Der parallel zum Ausstieg aus der Kernenergie schon bald beginnende Ausstieg aus der Kohleverstromung wird zu einem weiteren, rapiden Ausbau der Erneuerbaren Energien führen. Dieser muss zwingend mit dem Ausbau der Netze synchronisiert werden. Um die wegfallenden grundlastfähigen Kapazitäten zu ersetzen, müssen ferner umfassende Back-Up-Kapazitäten geschaffen werden: in Form von Gaskraftwerken oder Speichern, durch das Ausschöpfen von Flexibilitätspotentialen und einer verstärkten Zusammenarbeit mit den Stromnachbarn Deutschlands.

„Wichtig ist, dass die Erkenntnis gewachsen ist, dass ein solcher Plan nur mit der Kraft der gesamten Gesellschaft umsetzbar ist und nicht ohne massive Investitionen gelingen kann“, konstatiert Barbara Minderjahn. Die Politik ist nun aufgefordert, diese gemeinsame Aufgabe im parlamentarischen Prozess im Detail zu gestalten und für alle Beteiligten verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen.

Dazu gehören neben der Sicherung der Versorgung auch die Abmilderung von Strompreiseffekten beispielsweise durch einen Haushaltszuschuss zu den Netzentgelten, die Weiterentwicklung der Strompreiskompensation an die aktuellen Entwicklungen sowie die Verlängerung des KWK-Gesetzes, das einen zentralen Klimaschutz-Beitrag sichert. All dies hat die Kommission der Bundesregierung zur Umsetzung empfohlen.

Wir freuen uns über Berücksichtigung in der Berichterstattung.

Mit freundlichen Grüßen

VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V.

Birgit Heinrich

Referentin für Kommunikation und Pressesprecherin

T: +49 30 21 24 92-15
M:+49 172 170 54 99
F: +49 30 21 24 92-715

b.heinrich@vik.de

 

 

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36 Kommentare

  1. Wohl eine echte Fehlinterpretation: „Tendenz: steil steigend.“ 

    Aus den aufgeführten Zahlen der Graphik des BMWi geht nirgendwo eine steile Zunahme der Kosten hervor. Ganz im Gegenteil: Der größte Kostenanteil, die Solarenergie fällt jährlich wie folgt:

    Solare Strahlungsenergie:  29,8      27, 5    25,4    Ct/KWh

    Sinken diese Kosten pro KWh jährlich weiter um die dargestellten ca. 2 Ct jährlich, dann sind wir tatsächlich in ca. 10 Jahren bei den heutigen Solarausschreibungssätzen von ca. 5 bis 7 Ct/KWh.

    Konsequent sinkend wäre die logisch korrekte Interpretation.

    • Auch falsch, die Teile verlieren jedes Jahr an Leistung. Und mit Abschaltung der Kohle steigen die Kosten rasanter. Vielleicht nicht pro Anlage, aber insgesamt u. das lässt dann den Strompreis ansteigen.

      Mich würde ja mal interessieren, wie Sie die Energiewende rechnen

      •  

        Karsten Leibner schreibt am 29. Januar 2019 um 20:26
        Auch falsch, die Teile verlieren jedes Jahr an Leistung.

        Herr Karsten Leibner,
        ich hab seit 23 Jahre PV auf dem Dach und hab bis jetzt noch kein einziges Jahr gehabt wo weniger als 1000 kWh/kWp gekommen sind.

        Selbst wenn die PV-Leistung zurück gehen sollte spielt das keine Rolle.
        Die Module liegen für 0 € auf dem Dach und ob da noch 800 oder 900 kWh kommen je kWp im Jahr ist eigentlich Nebensache.

        Was meinen Sie mit

        „Die Teile verlieren jedes Jahr an Leistung“

        Sind das die Kohlekraftwerke wo die installierende Leistung zurück geht in Deutschland und auch die TWh.

         

    •  

      Rudi Tarantik schreibt am 29. Januar 2019 um 15:56
      Sinken diese Kosten pro KWh jährlich weiter um die dargestellten ca. 2 Ct jährlich, dann sind wir tatsächlich in ca. 10 Jahren bei den heutigen Solarausschreibungssätzen von ca. 5 bis 7 Ct/Kwh.

      Herr Rudi Tarantik,
      hatten Sie bereits in ihren Leben einen Taschenrechner in der Hand ?

      NEIN

      Bereits 2021, 2022, 2023 …
      fallen die extrem teuren PV-Anlagen mit um die 50 Cent/kWh aus dem EEG.
      Da geht ab 2021 mehr als nur -2 Cent/kWh jährlich bei PV.
       

    • Und in 13 Jahren muss derjenige, der  Solarstrom einspeist, dafür Geld bezahlen.

      Kosten sind für mich nicht die Einspeisevergütungen, sondern der Betrag der auf meiner Stromrechnung steht. Der wird mit Sicherheit auch dank der Verkohlungskommission in Zukunft steigen.

    • @Herr Tarantik.

      Danke für Ihr Kosten-Schmankerl.

      Ehe wir in die Vollen gehen, sollten wir die „Solare Strahlungsenergie“ noch  20 Jahre reifen lassen, bis sie bei minus 15 Cent/kWh angelangt ist, und wir für je 100 Kilowattstunden 15 Euro ausgezahlt bekommen. Dann können wir endlich wieder die alten Glühbirnen reindrehen und Terrassenfliesen und Garageneinfahrten elektrisch beheizen.

       

      •  

        Rainer Küper
        Ehe wir in die Vollen gehen, sollten wir die „Solare Strahlungsenergie“ noch 20 Jahre reifen lassen, bis sie bei minus 15 Cent/kWh angelangt ist, und wir für je 100 Kilowattstunden 15 Euro ausgezahlt bekommen.

        Sind die Solaranlagen 20 Jahre gereift, so stehen bei den PV-Leute keine minus 15 Cent/kWh auf der Stromrechnung sondern minus 30 Cent/kWh wenn die den Strom selber nutzen, selber verbrauchen.
        Ist doch klar das wenn Netzstrom 30, 31, 32, 33 …. Cent/kWh kostet speist keiner den PV-Strom ein der die 20 Jahre EEG geschafft hat.

        Die minus 30 Cent/kWh sind natürlich noch zu wenig, selbst wenn man noch 1 oder 2 Cent/kWh für die Instandhaltung der alten PV rechnet.
        Die ersten PV sind Ende 2021 „reift“ und fallen aus dem EEG.
        Die Netz-Strompreise steigen auch noch bis zum 1.1.2022, so meine Einschätzung.

        • Ahnte ich doch schon seit 20 Jahren, sehr geehrter Herr Vallan, dass PV-Anlagen Gelddruckmaschinen sind. Wieviele haben Sie davon?

        • Ich habe mehrere Stromverträge. Bei einigen zahle ich jetzt schon über 40 Cent pro kWh. Meine Einschätzung: bis 01.01.22 steigen die Strompreise, danach steigen sie rasant, weil dann die Kernkraftwerke Deutschlands wegfallen.

        • Irgendwas kommt da noch auf die PV-Stromer zu. Die hängen ja immer noch am Gesamtnetz das irgendwie bezahlt werden muß. Wenn der konventionell produzierte Strom incl. Vertrieb 7-10 Cent kostet, werden die restlichen 20-25 Cent für Netz, Steuern und sonstige Abgaben dann mit Sicherheit auch auf die PV-Stromer umgerechnet.

    • Herr Tarantik,

      können Sie nicht lesen?

      „…dieser Wert x den erzeugten kWh ergibt die künftigen Zehnermillarden für die EEG Profiteure. Tendenz: steil steigend…..“

       

    • Zitat: „Sinken diese Kosten pro KWh jährlich weiter um die dargestellten ca. 2 Ct jährlich, dann sind wir tatsächlich in ca. 10 Jahren bei den heutigen Solarausschreibungssätzen von ca. 5 bis 7 Ct/KWh“

      Fein, warten wir einfach noch 15 Jahre. Dann zahlen die Solarwirtschaftler 5Cent/kWh damit sie ihren Flatterstrom ins Netz einspeisen dürfen.

      • Die PV-Anlagenbesitzer werden den überschüssigen Strom im ungünstigsten Fall thermisch verwerten und damit jede Menge Gas einsparen. Und Gas hat heute pro KWh immer noch den Wert von 2-6 Ct (Spanne zwischen Groß- und Kleinverbraucher). Und wer eine größere Anlage hat, der wird E-Mobile, Batteriespeicher und ein BHKW verwenden. Mensch Leute kommt doch endlich raus aus eurem Steinzeitdenken. Zukunft ist schon heute möglich.

        • zu: raus aus eurem Steinzeitdenken

          Sie rufen hier ständig auf zum bekloppt-sein damit die vorhandene Infrastruktur nicht benutzt werden soll und selber alles anzuschaffen (speziell mit politisch in China dominierte PV „Preise“).
          Bekloppt-sein dürfen Sie gerne selber, denn mit Steinzeitdenken schliessen Sie selbst von sich auf andere.

        • PV Strom im Sommerhalbjahr „thermisch verwerten“ und damit jede Menge Gas einsparen? Mensch Rudi, komm doch endlich raus aus deiner grünen Blase. Wunder gibt es nur im Öko-Märchenwald.

        • Umwandlung von einer Energieform in eine andere und Transport von Energie sowie deren Speicherung, alles zum Nulltarif und ohne Verluste. Tolle neue Welt. Und: warum eigentlich ?

          •  

            Gerald Pesch schreibt am 1. Februar 2019 um 9:40
            PV Strom im Sommerhalbjahr „thermisch verwerten“ und damit jede Menge Gas einsparen?

            Der durchschnittliche Warmwasserverbrauch liegt bei 30-35 Litern pro Person am Tag.
            Im 4 Personenhaushalt sind das 120 Liter.
            Nun braucht man für 1m³ Wasser um 1 °C zu erwärmen ca. 1,1 kWh an Energie.
            Bei 0,18m³ sind das nur ca. 0,2 kWh.
            Das Wasser wir ja nicht nur um 1 °C erwärmt, sondern von 10°C auf 60°C erwärmt.

            50°C * 0,2 kWh = 10kWh die man problemlos in das Warmwasser im Sommerhalbjahr verbrennen kann am Tag.
            In der Praxis wird man aber am Tag 11 bis 12 kWh nachschieben müssen am Tag, gibt ja noch Wärmeverluste usw.

            An einem super Sonnentag schlaft 1 kWp am Tag ca. 5 kWh Strom.

            Da braucht man dann bereits eine 4 bis 5 kWp PV-Anlage das man einen kleinen Wärmespeicher zum „überlaufen“ bringt, bedeutet das man den Überschuss-PV-Strom nicht in den Wärmespeicher einlagern kann.

            Hat man einen 1000 Liter im Keller so kann man da ca. 60 kWh einlagern.

        • Hallo Herr Tarantik, Multiinventor des Weltsonnengürtels, des bald negativen Preises der Solarelektrizität und der sommerlichen Solarkochwasserspeicherung: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

          Welche maximal teuren Belustigungen bieten Sie dem staunenden Publikum als Nächstes? Wissen Herr Hofreiter und Frau Baerbock von Ihren Innovationen, oder sind Sie gar deren Lehrer? Wenn man die Beiden hört, könnte man es denken.

    •  

      Rudi Tarantik
      „dann sind wir tatsächlich in ca. 10 Jahren bei den heutigen Solarausschreibungssätzen von ca. 5 bis 7 Ct/KWh.“

      Sehr geehrter Herr Tarantik,
      Selbst der „teuer“ Solarstrom wird gerechnet über alle EEG-PV-Anlagen (auch die Altanlagen im EEG-System) bei Fertigstellung vom Kernkraftwerk Hinkley Point C günstiger sein als Strom aus dem neuen Kernkraftwerk.
      Die Einspeisevergütung beim Kernkraftwerk Hinkley Point C hat einen Schönheitsfehler, man kann nicht sagen wie hoch der tatsächliche kWh Preis am Ende ist.
      Die Höhe der Inflation über die nächsten ca. 45 Jahre kann keiner voraussagen, nur wurde bein Kernkraftwerk Hinkley Point C ein Inflationsausgleich zugesichert.
       

    • In Südaustralien spielt sich  das Elend der Erneuerbaren schon heute ab. Die sind schon einen Schritt weiter in den Abgrund, mit häufigen Black-outs und in den Himmel schießenden Strompreisen.

      Komisch, dort haben die wohl keinen Herrn Tarantik, der denen zeigt, wie man es richtig macht?

      •  
        Hallo Herr Demmig,
        Die Leute in Australien die brauchen nicht Herrn Tarantik.
        Die bauen PV auf wie die „Weltmeister“ und meisten sogar PV + Akku.

        PV Zubau 2016 noch bescheidene 839 MW
        PV Zubau 2017 bereits 1.250 MW PV-Leistung
        Die installierte PV-Kapazität in Australien Ende 2017 nach Angaben des „Australian PV Institute“ etwas mehr als 7.000 MW.

        Das ist doch ein Zuwachs von ca. +50% in nur einem Jahr.

        Der erwartete Photovoltaik-Zubau für 2018 soll bei rund 3.400 MW sein.
        Das ist doch dann bereits eine Verdopplung der neuen PV-Leistung von 2017.
         
        Speziell für Photovoltaik-Heimspeichern gibt es ein 100 Millionen Dollar schweren Förderprogramm von South Australia.
        Von der Förderung in Höhe von bis zu 6000 Dollar sollen bis zu 40.000 Haushalte in dem Bundesstaat profitieren.

        Herr Demmig,
        in Südaustralien da bewegt sich was bei PV, PV+Akku.

        Herr Demmig,
        nur mal so als Hintergrundinformation.
        In Australien wurde in den letzten 9 Jahren kein richtiges Kohlekraftwerk fertiggestellt.
        Gab nur zwei neue Mini Kohlekraftwerk, mehr nicht.

      •  

        Andreas Demmig schreibt am 1. Februar 2019 um 9:38
        In Südaustralien spielt sich das Elend der Erneuerbaren schon heute ab. Die sind schon einen Schritt weiter in den Abgrund, mit häufigen Black-outs und in den Himmel schießenden Strompreisen.

        https://www.pv-magazine.com/2019/01/24/australia-to-lead-world-in-residential-battery-uptake-in-2019/

        In diesem Jahr in werden mehr als 70.000 australische Haushalte Batteriespeicher installieren. Einer Verdreifachung der Speichernachfrage des Landes wird erwartet, dass Australien 30% der weltweiten Nachfrage ausmacht.

        Der Clean Energy Council hat die Zahlen für Australiens einen massiven Boom im Bereich der erneuerbaren Energien ermittelt.
        Und der größte ist PV und bricht alle Rekorde.
        Derzeit werden Projekte im Wert von fast 11,5 Milliarden AU $ durchgeführt.

        Hat das Auswirkungen für die Kohleverstromung in Australien ?

        JA

        • „In diesem Jahr in werden mehr als 70.000 australische Haushalte Batteriespeicher installieren.“

          Jo, warum wohl?

          Gut, daß diese kostenfrei vom Himmel fallen und nur ins Haus geschoben werden müssen.

          Ist natürlich viel billiger als die alte, bewährte Lösung mit Netz und zentraler Erzeugung…

          •  

            besso keks schreibt am 3. Februar 2019 um 12:46
            Gut, daß diese kostenfrei vom Himmel fallen und nur ins Haus geschoben werden müssen.
            Ist natürlich viel billiger als die alte, bewährte Lösung mit Netz und zentraler Erzeugung.

            Hallo Herr besso keks,
            ist mal ein gutes Zeichen das Sie verstanden haben das die kWh von der PV-Anlage günstiger sind als Netzstrom, auch wenn die PV-Anlage nicht vom Himmel fallen.

          • Es bleibt ja ersteinmal zu klären wie schnell denn so ˋne kWh zur Verfügung ist, beim Kuchenbacken im Backofen mit so 8 kW an Leistungsbedarf. Verstehen Sie das Herr Werner Müller!

  2. Beim Kohleausstieg wird genau das passieren, was bei den Stickoxidgrenzwerten passiert ist. Diese wurden 2008 für 2018 beschlossen, also geschah 10 Jahre nichts, business as usual, den Michel interessierte es nicht, die wenigen Warner wurden überhört und lächerlich gemacht.

    Der Kohleausstieg 2038 ist noch so weit weg, dann kann man bis mindestens 2036 so weitermachen wie bisher. Und dann fährt die Karre voll vor die Wand. Nur das diejenigen, die das Desaster beschlossen haben, dann zum Großteil nicht mehr dafür verantwortlich gemacht werden können.

    Eventuell ist aber auch bis dahin klar, dass das böse CO2 vielleicht doch nicht so böse ist und die Kraftwerke dann weiterlaufen können.

    Irrsinn Deutschland

  3. Verehrter Herr Limburg,
    apropos Gelbwesten.

    Ich war heute Mittag auf der Seite von lefigaro.fr.. Da poppt dann so ein kleines Fenster auf mit einer Video-Liveübertragung.

    Drei Demos gleichzeitig.

    Was wurde übertragen? Gelbe Westen.

    Rote Westen (die SS-Antifa von Macron, mit Lügensätzen, die auf reine Desinformation hinzielen, um die berechtigten Anliegen der Gelbwesten zu diskreditieren.)

    Das beweist, gelbe Westen wirken. Die Schlägertrupps sind bereits unterwegs.

    Und als Sahnebonbon: eine weitere Demo-Veranstaltung (mit dem Namen Agora oder so ähnlich) unabhängig von den beiden genannten, für das Klima und gegen den Menschen, für Pauperismus, für De-Indusrialiserung, für Dekarbonisierung, für den Tod schlechthin. Was diese Deppen jedoch nicht so offen sagen.

    Diesel: Die Demo in Stuttgart soll doch bereits von der heimtückischen und falsch spielenden IG-Metall, die den Arbeiter längst verraten hat, gekapert worden sein, mit Schlägertrupps der Antifa-SS. Einige Organisatoren wollen sich das aber nicht gefallen lassen.

    Die Methoden der Stasi haben es in sich. Die geben nicht kampflos auf, die, die dieses Land kaputt machen wollen.

    Am morgigen Montag soll in Berlin jemand zu einer Strafe von 900 EUR verurteilt werden, nur weil er ein Teppichmesser dabei hatte und auf der falschen Demo war, und die Antifa nicht mag.

    Aufgeben? Nein, das kommt nicht in die Tüte. Dieses Land ist völlig kaputt und wir müssen sehr viel genauer über die Art und Weise, wie die hinterhältige Stasi arbeitet informieren. Das tut not.

  4. Überlegen wir doch mal wie sich diese „Verbände“ im Ganzen in das System einbinden.

    Von unseren Volksvertretern bzw. ihren Beratern wurde ein allumfassender Verbund für die Meinungsbildung geschaffen. Da gibt es die radikalen Vertreter, welche uns (natürlich in eigenem gesundheitlichen Interresse oder wenigstens der Astmakranken Oma vom „Neckartor“) das Auto verbieten wollen oder die Verteter der Baumäffchen vom Hambacher Forst die am liebsten sofort die Kohleverstromung aussetzten würden.

    Und die Verteter der Wirtschaft und der Landespolitik die den Schein der Vernumft waren und die Machbarkeit als einerseits momentan nicht für möglich erklären aber in Zukunft nach gemeinschaftlicher Anstrengung doch für eine durchführbare Tranformation halten.

    Man verlangt von uns dafür Verständniss und versucht den Verstand der Gesellschaft hierfür zu untergraben, was augenscheinlich auch trefflich gelingt. So wird das Bildungssystem so umgewandelt, daß der Vertand nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Verstand bedeutet ja Vorgänge, egeal welcher Art, sich vorstellen zu können um zu eigenen folgernden Erkenntnissen zu kommen. Das wird mitnichten gefördert und stattdessen ein Diktat der Meinung und einzigen gültigen Wahrheit verbreitet. illusorische Forderungen werden mit illusorischen Lösungen bewältigt werden sollen und Stimmen der Vernumft werden diffamiert, ignoriert oder zumindest irgendwie klein philosophiert.

    Kritische Stimmen des Verstandes werden Medial in einem Blog gebündelt, um zu verhindern, das sich noch neutrale Beobachter mit eigenem Verstand damit beschäftigen, und so die Akseptanz des Weges nicht zu gefährden. Da helfen auch gerne Google und Co. welche, ob nun von „Tichys Einblick“ , „EIKE“ oder „Epoche Times“ wird man sofort auf Verbindungen Richtung AFD und somit an den rechten Rand hingewiesen. Da geht es nicht um Argumente. Es geht um die Durchsetzung eines perfiden Planes, welcher wohl auch den Volksvertretern zu fremd erscheint um seine reale Existens zu erkennen.

    Mit freundlichen Grüßen!

    Christian Möser

    Zimmerer

  5. Das Versagen der Fachverbände in Sachen „Energiewende“ ist eklatant. Der VDE z.B. scheut sich nicht in seine Normungsgremien tatkräftig an der Stromrationierung mit zu arbeiten. „Smart Metering“ wird durch die entsprechenden DIN VDE Normen industriell umsetzbar gestaltet, die Folgen für die betroffenen Haushalte interessieren dort niemanden. Es gibt DIN VDE Norman für die E-Mobilität, Ladeleitungen werden normiert damit der Irrsinn sich verbreiten kann. Woher der Strom kommt, interessiert die Fachverbände nicht, man treibt die E-Mobilität voran und parallel dazu den Atom- und Kohleausstieg! Aus wiedersprechenden Partikularinteressen entsteht somit unter dem Dach des DIN VDE eine volkswirtschaftliche Katatstrophenveranstaltung. Wie sagte mir schon vor 15 Jahren ein Mitarbeiter des VDE:“Natürlich ist der Ausbau der Dach-PV Anlagen technischer Nonsens, aber das ist politisch so gewollt und wir können uns dem nicht widersetzen“. Da klingeln einem aber die Ohren….

  6. Kohlekommission ist (ein) „Ausschuß“; was sonst. Und die begeisterten Profiteure blöcken laut, daß müsse die gesamte Gesellschaft leisten. Wenn ich die letzte Hervorhebung lese frage ich mich, ob jene, die diesen Blödsinn in die Welt posaunen noch alle Tassen im Schrank haben oder einfach nur skrupellos sind; oder beides? Den „Verbraucher“ oder den „Haushalten“ soll geholfen werden. Ja von wem kommt denn das Geld? Aus dem Steuersäckl, vom rücksubventionierten Mütterlein und ihrer Rente? Vom arbeitslosen Autobauer oder einem Bergmann? Ja werden wir den nur noch von Volli…. regiert? Oder ihren willfährigen Gehilfen im Ausschuß? Ich hörte heute am frühen Morgen im Radio, daß dies alles ohne Strompreiserhöhung gelingen würde unter weiterer Versorgungssicherheit. Alle gaga? Der „erneuerte Strom“ ist jetzt schon für Hunderttausende nicht mehr bezahlbar! Die zukünftig ihrer Arbeit beraubten in der Energiewirtschaft und der Industrie wählen jetzt bestimmt nur noch „Grün“ und zahlen sicher gern; fragt sich womit.

  7. Lesen wir doch mal, was dieser Verband von korrupten Angestellten der Stromwirtschaft schreibt:

    „Durch die Initiative sollen 5 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 vermieden werden. Der VIK ist Teil dieser Vereinbarung der Bundesregierung mit führenden Wirtschaftsverbänden und seine Mitglieder sind in einer Vielzahl von Netzwerken engagiert.“

    2016 emittierte Deutschland etwas Mehr als 900 Millionen Tonnen CO2. 5 Millionen Tonnen davon sind lächerliche 0,55%.

    Und was heißt das? Der Verband weiß ebenso wie die Politiker wie dumm die Deutscghen geworden sind. Zu meiner Zeit schafften es gerade mal 20% der Grundschüler aufs Gymnasium, jetzt 50%. Intelligenter sind die Menschen aber nicht geworden. Und das heißt: Man läßt die Dummen ebenfalls Abitur machen und studieren. Und damit die dann bestehen sind die Leistungsansprüche gesenkt worden.

    • Danke Herr Heinzow, ganz meine Beobachtung.

      Ich kenne eine Schule, die konnte das Fach Physik in der Sekundarstufe 2 nicht anbieten.

      Mangels Lehrer. Wohlgermerkt in eine Schule mit 120 Lehrkräften…

      • „Ich kenne eine Schule, die konnte das Fach Physik in der Sekundarstufe 2 nicht anbieten.“

         

        Ich kenne Physiklehrer die den Treibhausblödsinn glauben…

        • Ich kenne Professoren und promovierte Unidozenten in Physik und Geowissenschaften, die den Treibhausblödsinn nicht nur glaubrn, sondern auch vermitteln.

          Wenn man sieht, wer Vorsitzender der Kohlekommission ist (Pofalla, Mutti’s leewe jong, der mit Sicherheit bestens in der maroden Bundesbahn versorgt wurde, wenn der nur spricht …. zum Weglaufen), daß ein Mitglied von greenp….  auch noch interviewt wurde, daß diese Entscheidung selbstverständlich nicht mal eine einzige Frage aufwirft – dabei steht diesen investigativ tätigen Journalisten genug Material zur Verfügung – dann kann man nur noch in den Abgrund schauen, in dem diese Typen nicht landen werden – siehe Zetsche mit über einer Million Rente! Wir schaffen das.

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