Schweizer Medien sind das neue Westfernsehen! Oderrrr??

Ex IPCC Vizechef Thomas Stocker; Es ist mir ein Anliegen, dass Informationen der Wissenschaft korrekt und unverfälscht an die Gesellschaft getragen werden Zitat aus einem Stocker Interview in der Sonntagszeitung (Schweiz) vom 12.6.2016)

Auch das Schweizer Fernsehen konnte am schönen langen Sommer des Jahres 2018 nicht vorbei gehen, ohne diesen zum „Klimawandel“ in Beziehung zu bringen. Doch anders als die deutschen Medien fragte man nicht nur die Klimaalarmisten unter den Experten, wie den Berner Klimaforscher Thomas Stocker, sondern versuchte auch die Argumente der Klimarealisten wie sie z.B. von den Experten vom Klimamanifest von Heiligenroth geltend gemacht werden, mit Stocker zu erörtern. Wenn auch nur einen geringen Teil davon. Das Ganze ging natürlich aus wie das Hornberger Schießen.
Ohne direkte Rede und Gegenrede kommt ein Dialog, und schon gar nicht ein solcher auf Augenhöhe, nicht zustande. Aber immerhin! Das Schweizer Fernsehen, stellte Stocker einige der Gegenargumente vor, dieser antwortete wie er es schon immer gemacht hat: Entweder nebulös oder verschleiernd oder beides, in jedem Fall wenig präzise. Das wiederum nahm das Team von Klimamanifest von Heiligenroth zum Anlass um die tlw. nebulösen oder verschleiernden Antworten Stocker in ihrer Substanz zu entschleiern und zu präzisieren und den unbestreitbaren Fakten gegenüber zu stellen. Lesen Sie selbst.
Von Klimamanifest von Heiligenroth

Am 02. September 2018 um 21Uhr40 wurde im Schweizer Fernsehen ein 23-minütiger Film-Bericht über den Schweizer Klimaforscher Thomas Stocker gezeigt, an dessen Dreharbeiten wir vom „Klimamanifest-von-Heiligenroth“ seit April 2018 mitbeteiligt waren und wo wir auch mit unserer Kritik zu Wort kommen, hier: [SRF Reporter, Youtube, ab Minute 4:40.] Auch wenn wir uns als Ergebnis in dem am 02.09.2018 gesendeten SRF-Filmbericht etwas mehr Detail-Kritik an den Thesen von Thomas Stocker gewünscht hätten, so ist doch der Filmbericht in Verbindung mit den beiden ergänzenden SRF-Blogtexten von Simon Christen eine im Vergleich zu ARD, ZDF (und auch ORF) wohltuend-hinterfragende Auseinandersetzung mit den abstrusen Thesen eines bekannten Klima(folgen)forschers, in diesem Fall Thomas Stocker:

Klimaforscher Thomas Stocker und seine Gegner

Klimaforscher Thomas Stocker beantwortet Fragen von Kritikern

Auf der obigen SRF-Blogwebseite sind nur vier (4) Fragen und Antworten an und von Thomas Stocker aufgelistet. Insgesamt hatte der SRF-Autor Simon Christen dem Schweizer Klimaforscher Thomas Stocker aber insgesamt neun (9) Fragen gestellt, die wir ergänzend ebenfalls kommentiert bzw. beantwortet haben und die wir nachfolgend alle neun (9) veröffentlichen und zusätzlich mit Beleg-Links ausgestattet haben:

#1
Die Schweizer Bevölkerung ist über den Klimawandel besorgt, wie eine Studie der Uni Lausanne zeigt. Aber nur 44% der Befragten glauben, dass der Klimawandel auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist. Wie erklären Sie sich das?

Thomas Stocker, Uni Bern:
Diese Zahl verwundert mich, da SFR eine kürzliche Umfrage gemacht hat, in welcher die Sorge um den menschgemachten Klimawandel Platz #1 der Schweizer Bevölkerung einnahm. Generell beobachte ich aber, dass die öffentliche Meinung zu dieser Frage recht schnellen Veränderungen in beide Richtungen unterworfen ist. Deshalb muss die Wissenschaft und die Medien noch besser und differenzierter informieren.

Rainer Hoffmann, www.klimamanifest.ch
Es ist stattdessen wahrzunehmen, dass immer mehr Menschen die Widersprüche begreifen, die die Klima(folgen)forscher seit über 30 Jahren bei Ihren Thesen über die angeblich gefährliche globale Erwärmung fabrizieren. Vergleicht man die Begründungen der Klimafolgenforscher aus den 1980er-Jahren für die angebliche Existenz einer gefährlichen globalen Erwärmung, insbesondere aus der Zeit seit Gründung des IPCC, des Weltklimarates, so stehen diese Begründungen im krassen Gegensatz zu den heute publizierten Begründungen der Klima(folgen)forscher. Diese grundlegenden Widersprüche in den Begründungen, die wir auch mit zunehmenden Erfolg öffentlich machen, erkennen und begreifen immer mehr Menschen, da es auch einfachste logische Widersprüche sind.

#2
Die «Klima-Zweifler» lassen sich grob in 2 Gruppen einteilen. Die einen sagen: Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der Erderwärmung und menschlichen Aktivitäten. Die anderen sagen: Es gibt einen Zusammenhang, aber er wird stark übertrieben – ergänzt wird die Aussage mit dem Hinweis darauf, dass nur 3% des CO2 in der Atmosphäre menschgemacht seien. Der Einfluss könne also gar nicht gross sein. Was sagen Sie dazu?

Thomas Stocker, Uni Bern:
Beide Gruppen stellen Behauptungen auf, die keine wissenschaftliche Basis haben. Die Behauptung der Gruppe 1 ist klar widerlegt durch tausende von wissenschaftliche Studien, die in den letzten 50 publiziert wurden, die von den Wissenschaftern vor der Publikation kritisch begutachtet, und im Rahmen der IPCC Berichte gründlich beurteilt wurden. Diese Studien umfassen die theoretischen Grundlagen, Messungen der letzten 150 Jahre in der Atmosphäre und im Ozean, aber auch die paläoklimatischen Informationen der letzten 40 Millionen Jahre.

Die Behauptung der Gruppe 2 ist ebenfalls falsch: Der Anstieg der atmosphärischen Konzentration von CO2 seit 1750 ist vollständig menschgemacht durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas, sowie die Abholzung. Das hat zu einer gemessenen Erhöhung der CO2 Konzentration um 35% geführt. Heute ist die CO2 Konzentration höher als je zuvor in den letzten 800’000 Jahren.

Neben der Konzentration von CO2 ist diejenige des drittwichtigsten Treibhausgases, Methan, seit 1750 sogar um 150% angestiegen!

Rainer Hoffmann, www.klimamanifest.ch
Man benötigt keine (natur-) wissenschaftliche Ausbildung, um die Widersprüche in den Behauptungen der Klima(folgen)forschung zu erkennen, sondern nur ein gesundes logisches Verständnis bzw. einen gesunden Menschenverstand. Und „tausende von wissenschaftliche Studien“ sind definitiv kein Beweis für die Kausalität des menschengemachten Kohlendioxids (oder anderer angeblicher Treibhausgase), die bodennahe Luft messbar zu erwärmen. Denn das notwendige wissenschaftliche Experiment, dass die Hypothese von der atmosphärischen Wärmerückstrahlung durch CO2 beweist, fehlt bis heute. Damit ist auch die obigen Antwort von Thomas Stocker zur „kritischen Gruppe 2“ als argumentationslos und inhaltsleer entlarvt, weil Thomas Stocker nur eine Korrelation als angebliche Begründung beschreibt, aber eben keine Kausalität, die aber als Beweis für den angeblichen Einfluss der menschgemachten „Treibhausgase“ zwingend wissenschaftlich notwendig ist. Und das angeblich so effektive und angeblich Fehler vermeidende „peer-reviewed-Verfahren“, auf das Thomas Stocker in seiner Antwort anspielt, ist letztendlich spätestens seit Öffentlichwerdung des „Himalaya-Fehlers“ im 4. IPCC-Bericht (und weiterer Fehler) im Januar 2010 kläglich gescheitert. Und in diesen Tagen wurde bekannt, dass z.B. Hans Joachim Schellnhuber, der bekannte deutsche „Klimapapst“ die peer-reviewed Begutachter mancher seiner Publikationen selbst aussucht. Damit ist dokumentiert, dass dieses „peer-reviewed-Verfahren“ der Klima(folgen)forscher nur Augenwischerei und Täuschung der Öffentlichkeit ist

#3
Diejenigen, die den Zusammenhang zwischen CO2 und Erderwärmung bestreiten, sagen: In der Physik müssten Theorien bewiesen werden. Es existiere aber weltweit noch kein Experiment, in dem nachgewiesen werden konnte, dass die erdnahen Luftschichten infolge CO2 erwärmt werden. Ihr Kommentar?

Thomas Stocker, Uni Bern (1. Antwort):
Das Experiment findet seit Millionen von Jahren in der Atmosphäre statt, denn ohne Treibhausgase (Wasserdampf und CO2, plus weitere Spurengase) wäre die mittlere Temperatur an der Erdoberfläche ca –15°C, und Leben wäre nicht möglich. Das ist der natürliche Treibhauseffekt der Erdatmosphäre.

Rainer Hoffmann, www.klimamanifest.ch
Auch diese Antwort von Thomas Stocker zeigt leider, dass er die eigentliche Herleitung des angeblichen „Treibhauseffektes“ nicht kennt. Denn „-15°C“ sind falsch, denn die mittlere Temperatur an der Erdoberfläche wurde mit „-18°C“ behauptet und von dem Rückstrahlungswert „240 W“ aus der Stefan-Boltzmann-Strahlungswert-Tabelle abgeleitet. Thomas Stocker hat satte 3 Grad (Differenz -15°C zu -18°C) einfach „wegretouschiert“, und DAS, wo doch die Klima(folgen)forschung alles daran setzt, dass die Weltöffentlichkeit eine angeblich so wichtige „2-Grad-Ziel-Leitplanke“ endlich ernst nehmen soll. Zum wiederholten Male stellen wir fest, dass Thomas Stocker seine eigene Wissenschaft nicht korrekt und nicht-logisch-konsistent erklären kann. Das ist z.B. so ein Widerspruch, von denen ich oben bei meinen Antworten bereits gesprochen hatte. Über diesen und weitere Widersprüche in den Behauptungen von Thomas Stocker haben wir auch bereits ein eigenes Video gemacht.

Am 30.08.2018, 8:32 erhielten wir von Simon Christen (SRF) die folgende Nachricht:

Stocker hat soeben seine Antwort […] korrigiert. Es müsse nicht -15 Grad, sondern -18,3 Grad heissen.
Er habe sich hier selbst falsch zitiert:

Damit sieht die (2.) Antwort dann von Thomas Stocker zu dieser Frage zwangsläufig wie folgt aus:

Thomas Stocker, Uni Bern (2. Antwort):
Das Experiment findet seit Millionen von Jahren in der Atmosphäre statt, denn ohne Treibhausgase (Wasserdampf und CO2, plus weitere Spurengase) wäre die mittlere Temperatur an der Erdoberfläche ca –18,3°C, und Leben wäre nicht möglich. Das ist der natürliche Treibhauseffekt der Erdatmosphäre.

Rainer Hoffmann, www.klimamanifest.ch
Diese Antwort von Thomas Stocker zeigt leider, dass er die eigentliche Herleitung des angeblichen „Treibhauseffektes“ nicht kennt. Denn „-18,3°C“ (Stocker vorher: „-15°C“) sind nach offizieller Lehrmeinung, die sogar auch in Schulbüchern nachzulesen ist, auch falsch. Denn bezeichnend ist, dass Stocker für die „-18,3°C“ keine andere Quelle angibt, ausser seine eigene Publikation. Denn die mittlere Temperatur an der Erdoberfläche „ohne Atmosphäre“ wurde mit genau „-18°C“ behauptet und explizit von dem Rückstrahlungswert „240 W“ aus der Stefan-Boltzmann-Strahlungswert-Tabelle abgeleitet. Thomas Stocker hat also 0,3 Grad (Differenz: -18°C zu -18,3°C) einfach „wegretouschiert“, und DAS, wo doch die Klima(folgen)forschung alles daran setzt, dass die Weltöffentlichkeit eine angeblich so wichtige „2-Grad-Ziel-Leitplanke“ mit jeder wichtigen Nachkommenstellen-Änderung endlich ernst nehmen soll. Man muss wissen: Thomas Stocker bindet die „-18,3°C“ in seinen Publikationen in einen vollständigen Zusammenhang wie folgt ein:

„Wäre die Erde ein perfekter schwarzerKörper, also e =1, so würde die Temperatur –18.3°C betragen. Die ca. +33°C sind dem natürlichen Treibhauseffekt der Erde zuzuschreiben, der hauptsächlich durch Wasserdampf verursacht wird.“

Da aber jedes Kind weiss, dass die Erde bekanntlich kein „perfekter schwarzer Körper“ ist, ist zwingend anzunehmen, dass die Klima(forscher)forscher sich bei dieser Argumentation ein „Möchte-Gern-Konstrukt“ gebastelt haben. Aber wenn man dieses „Konstrukt“ mal trotzdem als korrekt voraussetzt, ist zu beachten, dass der globale Absoluttemperaturwert aus dem natürlichen Treibhauseffekt (kurz: THE) – nach Stocker – bei 14,7°C (-18,3°C + 33°C = 14,7°C) liegen würde, was gleichwohl bedeutet, dass sich die Erdmitteltemperatur in den letzten über 150 Jahren nur um 0,1°C (wenn überhaupt) über ein gefährliches Mass hinaus erhöht hat, da die WMO in Genf für die Jahre 2016 und 2017 eine absolute Globaltemperatur von rund 14,8°C [2016: 14,83°C und 2017: 14,76°C] vermeldet hatte. Stocker bestätigt also mit seiner heutigen Antwort, dass die Menschheit mit dem angeblich mensch-verstärkten Treibhauseffekt eine gefährliche globale Erderwärmung seit über 150 Jahren, d.h. seit Beginn der Industrialisierung, lediglich bei höchstens 0,1°C liegt (14,8°C [WMO] – 14,7°C [THE lt. Stocker]) und eben nicht bei 0,8°C bis 1°C, was aber Klima(folgen)forscher laufend in den (TV-)Medien behaupten. Wenn der natürliche Treibhauseffekt (THE) aber bei 15°C (anstatt: 14,7°C lt. Stocker) definiert wird, wie es einschlägige und offizielle wissenschaftliche Publikationen bis heute ausweisen, gibt es sogar per definitionem seit über 150 Jahren überhaupt keine gefährliche Erderwärmung. (siehe dazu auch: #7)

 

 

Paul Bossert, www.klimamanifest.ch
Thomas Stocker weicht in Sachen wissenschaftlicher Beweisführung aus, mit dem Hinweis auf die angebliche Treibhausgas-Hypothese. Thomas Stocker muss den wissenschaftlichen experimentellen Beweis erbringen, dass das CO2 die erdnahen Luftschichten erwärmt. So will es die wissenschaftliche Terminologie der Physik.

 

 

#4
Zudem sagen diese Kreise, die Infrarot-Rückstrahlungstheorie sei nicht möglich, weil damit der zweite Hauptsatz der Thermodynamik verletzt werde. Werde auf dieser Theorie beharrt, wäre ein Perpetuum-Mobile zweiter Ordnung möglich, was aber bekanntermassen niemals funktionieren werde. Was sagen Sie dazu?

Thomas Stocker, Uni Bern:
Der natürliche Treibhauseffekt, verursacht durch die Infrarot-Rückstrahlung durch die Treibhausgase in der Atmosphäre (vor allem H2O und CO2), zeigt deutlich, dass der Treibhauseffekt, sowohl der natürliche menschgemachte, sehr wohl im Einklang mit der Thermodynamik ist. Dieselbe Physik gilt für den zusätzlichen Treibhauseffekt, der durch die Erhöhung der Treibhausgaskonzentrationen zustande kommt.

Die Infrarot-Rückstrahlung wird weltweit gemessen und zeigt, in Übereinstimmung mit dem durch menschliche Aktivitäten verstärkten Treibhauseffekt, einen deutlichen Anstieg seit Messbeginn.

Rainer Hoffmann, www.klimamanifest.ch
Thomas Stocker ist mit seiner Antwort definitiv nicht in der Lage, den Vorwurf der Verletzung des zweiten Hauptsatzes der Themodynamik bei der Hypothese vom Treibhauseffekt zu entkräften.

Dabei lässt sich bereits bei den wissenschaftlichen Erklärungen zu „Der natürliche Treibhauseffekt“ von Bakan/Raschke aus dem Jahr 2002, auf die auch ein Stefan Rahmstorf häufig verweist, und die auch ein Mojib Latif in seinen Büchern zum Klimawandel nachweislich verwendet, dokumentieren, dass der angebliche Treibhauseffekt auf einer Iteration, d.h. auf einen wissenschaftlich unstatthaften Zirkelschluss basiert. Der angebliche Treibhauseffekt wird nur mit sich selbst begründet und wird bis heute nicht – nach den sonst üblichen wissenschaftlichen Standards – erklärt. Beispiel: So findet sich z.B. auch in Publikationen von Thomas Stocker die bekannte globale Energiebilanzgrafik mit einer angeblichen Bodenabstrahlung von 396 W/m² [390 W/m²], die gleichbedeutend ist mit einer Bodentemperatur von 16°C [15°C] nach dem Stefan-Boltzmann-Gesetz. Diese „16°C“ [15°C] können aber alleine schon durch das Stefan-Boltzmann-Gesetz begründet (denn die „-18°C“ wurden mit der gleichen Logik begründet) und hergeleitet werden, trotzdem behauptet die Klima(folgen)forschung, diese „16°C“ [15°C] seien die Ursache für einen angeblichen „Treibhauseffekt“. In diesem Sachverhalt steckt die wissenschaftlich-unstatthafte Iteration und (mindestens) ein logischer Widerspruch, auf den der angebliche Treibhauseffekt basiert.

Paul Bossert, www.klimamanifest.ch
Thomas Stocker glaubt an eine Infrarot Rückstrahlung, obwohl es auf der Welt noch keinen einzigen Thermo-Scanner gibt, der diese so genannte atmosphärische Gegenstrahlung messen kann. Die von den „Klimaforschern“ verwendeten Pyranometer und Pyrgeometer (z.B. von Kipp & Zonen) sind für eine Rückstrahlungsmessung nicht geeignet. Dass eine nichtmessbare Rückstrahlung die Erde erwärmen soll, kann Thomas Stocker wissenschaftlich nicht beweisen. Gemäss IPCC beträgt diese Rückstrahlung 342 W/m2. Das ist mehr als die gesamte Sonnenstrahlung von 340 W/m2. Wäre diese Strahlung vorhanden, könnte weltweit auf Heizungen verzichtet werden. Dass die Wärmeabstrahlung der Erde [398 W/m²] um 58 W/m2 grösser als die Sonneneinstrahlung [340 W/m²] sein soll, ist ebenfalls nicht nachvollziehbar.

aus: 5. IPCC-Bericht 2013 (deutsche Übersetzungen von P. Bossert)

#5
Die Erderwärmung wird in einer Verlaufkurve der «globalen Mitteltemperatur» ausgedrückt. Was ist das genau?

Thomas Stocker, Uni Bern:
Das ist eine mathematische Grösse, die aus Millionen von Thermometermessungen berechnet wird.

Rainer Hoffmann, www.klimamanifest.ch
Thomas Stocker verschleiert mit seiner Antwort, dass die „Millionen von Thermometermessungen“ trotzdem nur in Wahrheit auf wenigen Tausend Messstationen weltweit basieren, die in Wahrheit nicht in der Lage sind, eine „globale Mitteltemperatur“ in notwendiger Weise objektiv und glaubwürdig abzubilden. So gibt es zum Beispiel grosse Gebiete auf den Weltmeeren und in der Antarktis, wo überhaupt keine Messstationen vorhanden sind.


#6

In den Jahren 1988 bis 1995, also in den Anfangsjahren des Weltklimarates IPCC, wurde nach mehreren übereinstimmenden Quellen die absolute globale Mitteltemperatur zwischen 15,4 °C bis 15,5 °C ausgewiesen. Seit dem wissenschaftlichen 4. IPCC-Bericht 2007, für den auch Sie mitverantwortlich waren, verläuft aber die globale Absoluttemperatur einer globalen Erderwärmung nur noch zwischen einem absoluten Temperaturfenster von 13,67 °C (für das Jahr 1850) und bis zu 14,8°C (laut WMO in Genf für das Jahr 2017). Wurde es in den letzten 30 Jahren also kälter?

Thomas Stocker, Uni Bern:
Die Wissenschaft steht nicht still, das heisst, dass auch diese Zahlen ständig hinterfragt und kritisch beurteilt werden. Wenn in einem nachfolgenden IPCC Bericht Zahlen korrigiert werden, erfolgt dies erst nach einem langwierigen Begutachtungsverfahren, eingehender Debatte und genauer Nachprüfung, bis schliesslich ein Konsens gefunden wird. Das bedeutet, dass die erwähnten Zahlen von einem früheren Bericht nicht mit denjenigen eines nachfolgenden Berichts verrechnet werden können.

Rainer Hoffmann, www.klimamanifest.ch
Die Antwort von Thomas Stocker ist ausweichend und verfälschend, denn Thomas Stocker ignoriert, dass in den ersten Jahren seit der Gründung des IPCC eine ganz bestimmte, auch damals noch logisch-nachvollziehbare Begründung für eine gefährliche Erderwärmung der Weltöffentlichkeit vorgelegt worden ist, die auch heute noch nachweislich in Schulbüchern nachzulesen ist. Es behauptet auch niemand, dass die erwähnten Zahlen von einem früheren IPCC mit denjenigen eines nachfolgenden Berichts – so Stocker wörtlich – „verrechnet“ worden sein sollen. Es ist vielmehr durch Recherchen in den IPCC-Berichten 1 bis 5 erkennbar, dass im 5. IPCC-Bericht die ursprünglichen Temperaturgrundlagen für den „greenhouse-effect“ (Treibhauseffekt) und „Globaler Absoluttemperatur“ still und heimlich entfernt worden sind, obwohl diese Informationen im 4. IPCC-Bericht noch vorhanden waren. Seit dem 5. IPCC-Bericht sind die argumentativen Grundlagen, mit denen vor über 30 Jahren eine gefährliche Erderwärmung begründet worden ist, entfernt worden. Es wurde nicht „verrechnet“, sondern es wurden wichtige Informationen im 5. IPCC-Bericht „beseitigt“, womöglich deshalb, weil die heutigen Widersprüche zu der damaligen Argumentation einer angeblich gefährlichen Erderwärmung, mittlerweile offensichtlich geworden sind.

 


#7

In den Anfangsjahren des IPCC wurde der Wert aus dem «natürlichen Treibhauseffekt» durch die verantwortlichen Klimaforscher mit einer globalen Absoluttemperatur von 15 Grad begründet. Ein Wert, der auch heute noch in zahlreichen klima-wissenschaftlichen Publikationen und auch in aktuellen, deutsch-sprachigen Schulbüchern zu finden ist, um die Gefährlichkeit einer Erderwärmung zu erklären und zu begründen. Nach dem Ende der „Kleinen Eiszeit“ im Jahr 1850 ist aber die globale Absoluttemperatur nur von 13,76 °C (1850) bis auf 14,8 °C (2017) angestiegen. Der Wert eines Treibhauseffekts von „+ 15 °C + X“ wurde also seit 1850 bis heute nicht überschritten. Inwiefern kann also überhaupt von einer „gefährlichen, mensch-verstärkten Erderwärmung“ gesprochen werden?

Thomas Stocker, Uni Bern:
Diese Behauptung entbehrt jeder Grundlage (siehe vorherige Antwort). Schulbücher sind nicht geeignet, um eine wissenschaftliche Debatte zu führen. Mit „gefährlicher Erderwärmung“ ist nicht die bisher erfolgte Erwärmung von 1°C seit dem Jahr 1900 gemeint, sondern die mögliche weitere Erwärmung von 4.5°C in den kommenden 80 Jahren, falls die CO2 Emissionen nicht schnell sinken.

Rainer Hoffmann, www.klimamanifest.ch
Thomas Stocker verleugnet mit seiner Antwort seine eigene Wissenschaft. Denn in Schulbüchern steht nachweislich die gleiche wissenschaftliche Argumentation, mit denen bereits vor über 30 Jahren die Klima(folgen)forschung eine gefährliche Erderwärmung begründet hatte, siehe z.B. die Seiten 27 bis 29 der Bundestagsdrucksache 11/8030 vom 24.05.1990 der wissenschaftlichen Enquete-Kommission, zu denen u.a. auch ein Hartmut Graßl und ein Paul Crutzen gehört haben. Es lässt sich durch weitere, unzählige Publikationen in diversen Archiven nachweisen, dass die Klima(folgen)forschung in den Jahren 1988 bis 1995, also insbesondere in den Anfängen des IPCC, eine gefährliche, mensch-verstärkte Erderwärmung („gefährlicher Klimawandel“) bei einer globalen Absoluttemperatur von oberhalb von 15°C definiert hatte:

aus: Seite 29 der Bundestagsdrucksache 11/8030 vom 24.05.1990 (Blaue Pfeile, Kreis und blaue Temperaturwerte nachträglich zur Verdeutlichung ergänzt)


Es ist deshalb auch historisch nachvollziehbar, dass diese Argumentation auch heute noch in Schulbüchern zu finden ist. Kein geringer als Stefan Rahmstorf vom PIK in Potsdam hat im Februar 2018 unsere Recherchen als korrekte Prämissen bestätigt. Denn es steht defacto auch im Schellnhuber/Rahmstorf-Buch „DER KLIMAWANDEL“, dass auf Basis der ursprünglichen und historischen Definition für eine gefährliche Erderwärmung seit über 150 Jahren keine gefährliche Erderwärmung existiert.

#8
Das «2-Grad-Ziel» ist in aller Munde. Bei welchem globalen Absoluttemperaturwert wird der Anfang der „2-Grad-Ziel-Leitplanke“ definiert?

Thomas Stocker, Uni Bern:
Die Absoluttemperatur ist in dieser Diskussion nicht relevant, sondern die Änderung bezüglich der vorindustriellen Temperatur.

Rainer Hoffmann, www.klimamanifest.ch
Da Thomas Stocker oben in einer Antwort bestätigt hat, dass „Millionen von Thermometermessungen“ relevant sind, um eine globale Mitteltemperatur zu errechnen, wird Thomas Stocker nicht abstreiten können, Temperaturwerte in absolut-gemessener Form auch die Grundlage für ein „2-Grad-Ziel“ darstellen müssen. Thomas Stocker wird bestätigen müssen: Temperaturveränderungen sind definitiv nur durch den Vergleich mindestens zweier Absoluttemperaturwerte errechenbar. Soweit Thomas Stocker in seiner Antwort die „vorindustrielle Temperatur“ erwähnt, müsste Stocker zuerst einmal korrekt den Zeitpunkt (= Jahreszahl) für eine „vorindustrielle Temperatur“ bestimmen und mitteilen. Noch im November 2017 definierte der bekannte Wissenschaftsjournalist Harald Lesch auf der Webseite des ZDF diesen Zeitpunkt auf das Jahr 1994. Kein Witz:

In der NZZ konnte man am 03.02.2017 lesen, dass amerikanische Wissenschaftler sich dafür ausgesprochen hätten, dass der Beginn der Industrialisierung ab dem Jahr 1750 zu definieren sei. Ja, was denn nu?

Wir haben auf unserer Klimamanifest-Webseite bisher sage-und-schreibe 27. (!) verschiedene Varianten eines „2-Grad-Zieles“ recherchiert. Deshalb: Es wäre endlich mal an der Zeit, dass die Klima(folgen)forschung- und eben auch ein Thomas Stocker – der Weltöffentlichkeit mitteilt, welches „2-Grad-Ziel“ denn das richtige, das korrekte ist. Auch Thomas Stocker ist mit seiner heutigen Antwort dieser wichtigen Frage erneut ausgewichen.

#9
Wenn der CO2-Ausstoss auf dem aktuellen Niveau weitergeht, wann wird dieser Absoluttemperaturwert des «2-Grad-Zieles» erreicht sein?

Thomas Stocker, Uni Bern
Die 2°C Marke wird um etwa 2040 erreicht sein, falls die CO2 Emissionen auf heutigem Stand bleiben. Sie steigen jedoch immer noch an, also wird +2°C früher erreicht. Um +2°C nicht zu überschreiten, müssen die CO2 Emissionen sehr schnell sinken und um ca. 2050 auf Null gehen, in einigen Szenarien sogar netto negativ werden.

Rainer Hoffmann, www.klimamanifest.ch
Thomas Stocker ist erneut dem gefragten Absoluttemperaturwert ausgewichen, obwohl deutlich danach gefragt worden ist. Da der deutsche „Klimapapst“ Schellnhuber in der Vergangenheit laufend das globale „2-Grad-Ziel“ mit „2-Grad-Fieber“ beim Menschen verglichen hat, ist es ebenfalls legitim, zu fragen, wo denn vergleichbare Absoluttemperaturwerte bei der Erde liegen, wenn der Absolutwert beim Menschen für zwei Grad Fieber bei 39°C liegt? Das nachfolgende Schaubild verdeutlicht diese elementare Fragestellung:


Zusatz-Info:
Wir beabsichtigen ausserdem erneut ein Aufklärungs-Video über den Auftritt von Thomas Stocker in der SRF-„Schawinski“-Sendung am 27.08.2018 und über die zwei „Unschärfen“ in der REPORTER-Sendung vom 02.09.2018 in Kürze zu erstellen.

Übernommen von www.klimamanifest.ch

 

image_pdfimage_print
Über Rainer Hoffmann 7 Artikel
Solarkritiker im Exil, über den beim NRW-Justizministerium 198 geheime Aktenseiten angelegt wurden. Da 5 der 198 geheimen Aktenseiten bekannt sind, kann der "Solarkritiker im Exil" umfangreiche Regeriungs- und Justizkriminalität nachweisen. Mehr dazu auf www.solarkritik.de

38 Kommentare

  1. Was heißt denn immer „seit der Industrialisierung“? Während der kleinen Eiszeit wurden massenhaft Wälder abgeholzt. Es war kalt. Deshalb musste durch das Verbrennen des Holzes geheizt werden. Dabei entsteht eine riesige Menge CO2. Die nächsten Bäume holen sich das zwar wieder. Aber ein Baum braucht zum Wachstum über 10 Jahre, um danach wieder abgeholzt zu werden. Verbrannt wird er dagegen in wenigen Stunden. Wäre das CO2 an der Erwärmung schuld, hätte die kleine Eiszeit vielleicht nur zwei Jahre gedauert.

    Vor 100 Jahren gab es auch ein Experiment, wo der „Treibhauseffekt“ durch CO2 angeblich nachgewiesen wurde. Der ist heute im Bildungssystem verbreitet. Dabei wird die Luft in einer Flasche mit 100% CO2 gefüllt und es wird wärmer. Haben wir 100% CO2 in der Luft? Aber was passiert danach? Die Lampe wird wieder abgeschaltet, aber da kümmert sich niemand drum, ist ja ganz warm in der Flasche. Die Wärme wird zwar in der riesigen CO2-Menge gespeichert, kann aber auch nicht wieder so schnell raus. Die Wärmestrahlung im Infrarotbereich wird durch die Glasflasche blockiert und wieder nach innen reflektiert. Würde man eine Flasche aus Kochsalz aufbauen, würde die Wärme sofort nach dem Abschalten der Wärmequelle wieder nach außen abgestrahlt und es wird schnell wieder kalt.  So passiert es  in der Atmosphäre  und die Wärme wird in den Weltraum abgestrahlt. Nur wenn dicke Wolken da sind, bleibt es länger etwas wärmer.

    Wasserdampf hat im infraroten Spektralbereich einen viel größeren Bereich. CO2 ist dagegen viel geringer. Deshalb haben Wolken, einen viel stärkeren Einfluss.

    Was war denn im Sommer? Am Tag war es ziemlich heiß. War die Sonne nachts weg, wurde es morgens wieder viel kühler, wenn die Wolken fehlten. Waren nachts Wolken da, wurde es nicht ganz so kühl. Wäre das CO2 schuld, hätte es keinen Unterschied geben dürfen.

    Da gibt es noch etwas. Ich habe vor einigen Monaten das CO2 gemessen. Auf der Straße haben wir es trotz der Dieselautos nur auf 500 ppm geschafft. Auf dem Hinterhof (4 Gebäude mit 5 Etagen, Fläche etwa 40 x 40 m) waren es im Winter 1300 ppm CO2. Jetzt sind es nur noch 900 ppm. Das steigt mittags auf diesen Wert an, wenn die Gaststätten loslegen. Wenn da soviel CO2 ist, warum wird es dort morgens kälter als auf der Straße. Die Sonne kann doch tagsüber das CO2 aufheizen. Auf der Straße ist es morgens 3 Grad wärmer als auf dem Hinterhof. Da fahren noch keine Autos. Achso … da scheint schon die Sonne und heizt die Straße auf.

    • „Da gibt es noch etwas.“ … ja weil doch CO2 so Wettersensitiv sein soll müsste es wie eben die Luftfeuchtigkeit an jeder Wettermessstation gemessen werden.

      Man hätte nach den Angaben, die Sie hier machen doch schon dicke Erklärungsnot für dessen heizpotential 🙂

  2. Auch in der Schweiz wird viel Unsinn bzgl. Klimawandel verbreitet bzw. das Thema Klimawandel für geschäftliche Zwecke benutzt.

    So las ich kürzlich in der bazOnline eine Meldung, dass damit begonnen wird, den Oberrhein im schweizer Bereich tiefer auszubaggern. Kosten: mehrere 10 Millionen Schweizer Franken. Begründet wird diese Maßnahme damit, weil in naher Zukunft als Folge des Klimawandels zu wenig Wasser im Rhein sein wird und dann die Schiffe nicht mehr fahren können.

  3. Würden sich Leute wie Stocker auf die Diskussion konkreter Fragen einlassen, wäre für sie die Gefahr groß, sehr schnell in Argumentationsnot zu kommen. Daher vermeiden sie direkte „face to face“ Diskussionen wie der Teufel das Weihwasser und auch bei indirekten wie hier beschränken sie sich auf nichtssagende und beleglose Gemeinplätze.

    Aber das ist auch klar, weil käme in einer direkten Diskussion nur der leiseste Verdacht auf, der Elfenbeinturm, in dem der Mann vorgibt zu sitzen, existiert gar nicht, dann folgen sofort Fragen wie, wer finanziert z. B. solche Forschungsexkursionen, was kosten sie, was können sie bringen, wenn schon die Grundlagen zweifelhaft sind, usw.

    So eine Situation fürchtet natürlich jeder, weil dann sein bequemes, einträgliches und niemandem gegenüber für irgend etwas verantwortliche Forscherleben in Gefahr geriete, daher spielt sich alles so ab, wie oben geschildert, weltweit übrigens.

    • Sehr geehrter Herr Strasser,
      wir können Ihnen mitteilen, dass ursprünglich von Seiten des SRF für diesen „REPORTER“-Beitrag auch eine Art „LIVE-Streitgespräch“ mit Thomas Stocker geplant war, was eben auch dann für den REPORTER-Beitrag filmisch festgehalten werden sollte. Wir hatten frühzeitig darum gebeten und von Seiten des SRF hatte man dem auch schon im Mai zugestimmt und es auch für sinnvoll erachtet. Aber Mitte/Ende August musste dann plötzlich alles sehr schnell gehen, weil man die Sendung am 02.09. senden wollte, weil das Thema gerade aktuell sei, aber das Streitgspräch war zu dem Zeitpunkt noch nicht „im Kasten“. Deshalb fiel das geplante Stocker-Streitgespräch „ins Wasser“. Man informierte uns aber darüber frühzeitig. Als Entgegenkommen und Kompromiss des SRF wurden dann die beiden Blogtexte, unter anderem mit den vier Fragen vom SRF onlinegestellt, was trotzdem – im Vergleich zu ARD und ZDF – ein nicht deutlich genug hervorzuhebender positiver Fortschritt in der Klima-Berichterstattung ist. Wir haben auch für Ende September noch ein persönliches Gespräch mit dem SRF vereinbart, wo wir auch noch – bei einer Tasse Bier – gemeinsam darüber sprechen wollen, was bei dem „REPORTER“-Beitrag Schei…gelaufen ist, und was man in Zukunft besser machen will und muss. Auch diese nachträgliche Gesprächs-Bereitschaft ist aus erlebter Erfahrung undenkbar bei ARD und ZDF. Michael Limburg wird sehr gut wissen, wovon ich rede.

    • stefan strasser schrieb am 6. September 2018 um 13:01 :

      Würden sich Leute wie Stocker auf die Diskussion konkreter Fragen einlassen, wäre für sie die Gefahr groß, sehr schnell in Argumentationsnot zu kommen.

      Vergleichen Sie doch einfach mal die Positionen von Herrn Hoffmann und Herrn Lüdecke bzgl. Treibhauseffekt. Oder lesen Sie Diskussionen zwischen Herrn Hoffmann und anderen (z.B. hier auf Eike). Dann verstehen Sie vielleicht eher, warum diese Diskussionen nicht geführt werden.

  4. Der Artikel und die Diskussionsbeiträge demonstrieren unübersehbar, warum es den Profiteuren in Politik und Wirtschaft derart einfach gelingt, mit der erfundenen Behauptung, der CO2 Gehalt der Atmosphäre hätte Einfluss auf das Wetter und seine Statistik Klima, bei Unbedarften zu kassieren. – Ausser weiteren unbegründetem Unsinn finde ich nur einen korrekten Hinweis: „Der Anstieg der CO2 Menge in der Atmosphäre ist menschengemacht“.

    Ich vermisse insbesondere folgende Sachverhalte: Die Basis von Wetter, Klima und ihrer Veränderungen ist der Energieinhalt des Wassers der Ozeane mit einer konstanten Mindesttemperatur von 271 K und einem gegenwärtigen Maximalwert von 303 K. Ohne Sonne, mit der Erwärme allein wären das nur etwa lumpige 32 K.

    Das Produkt aus Energiezufluss von der Sonne und der Zeitspanne bis zu ihrem Abfluss in den Weltraum bestimmt die Grösse der Differenz, die Erwärmung um gegenwärtig etwa 250 K!  – Es ist trivial , dass ein Rückfluss aus der Atmosphäre, vergleichbar mit der Wirkung eines Spiegels, die Größe dieser Zeitspanne verändert.

    Feste, flüssige Materie und auch mehr als zweiatomige Gase emittieren solange Wärmestrahlung, bis ihre Temperatur (ohne Zufluss von Energie) 0 K erreicht.

    CO2 hat daher nur deshalb keinen Einfluss auf die Erwärmung der Ozeane, weil es kontinuierlich überlagert ist von Wasser und Eis.  Alle Energie, die CO2 zurückstrahlt, mindert den Durchfluss und daher die dominante Emission der Wasser und Eispartikel des Wasserkreislaufes, ohne den es weder Bier noch Wein gäbe.  (Nur wer Geld zurückzahlen kann, das er niemals erhalten hat, darf zweifeln!!!!)

    Die Wahrheit bist oft viel zu einfach um zu überzeugen, oder?

  5. Ich lebe seit vielen Jahren in der Schweiz.

    Eine Beobachtung ist, dass die Schweizer Medien immer mehr durch deutsche Journalisten geprägt werden. Man kann den Unterschied zwischen einem Deutschen und einem Schweizer der Hochdeutsch schreibt, häufig an Grammatik, Sprache und Wortwahl erkennen.

    Die Schweizer „Qualitätsmedien“ sind ähnlich links, ökoreligiös geprägt wie die Deutschen. Die Berichterstattung zu den Ereignissen von Chemnitz ähnelte sehr der deutschen Lügenpresse. Ähnliches gilt für die umweltfreundliche Kernenergie, „Erneuerbare Energien“ und eben auch den Klimaschwindel.

    Hauptunterschied ist, dass man in der Schweiz mit seiner langen Demokratie abweichende Meinungen duldet. So gibt es ein paar Zeitungen die sich positiv abheben und einige recht ausgewogene Artikel in den restlichen Medien.

    Holger Narrog

    Schweiz

  6. Um es auf den Punkt zu bringen:
    1, Einen Treibhauseffekt für IR-Strahlen gibt es nicht. Siehe die Versuche von Wood 1909, wiederholt, bestätigt und ergänzt durch Loock 2008-2009. IR-aktiv Moleküle, wie CO2 können natürlich die IR-Strahlen in Wärme umwandeln. Aber das sind zwei Paar Schuhe.

    2, Die Kapazität der CO2-Moleküle in der Atmosphäre für die Umwandlung von IR-Strahlen in Wärme wird vollständig durch die IR-Strahlen ex Sonne besetzt. D.h. für IR-Strahlung ex Erde – sorry – kein CO2 verfügbar.
    3, 80 % der in die Atmosphäre eintretenden IR-Strahlung erreichen die Erdoberfläche. Und die 20 % „Verlust“ ist keineswegs allein oder auch nur größtenteils der CO2 zu verdanken.  Und das bringt zwingend zwei Schlussfolgerungen mit sich.
    Erstens
    Auch wenn der Anteil des CO2 in der Atmospäre auf das Mehrfache ansteigen würde, würde das bedeuten, daß von der IR-Strahlung ex Sonne etwas mehr durch die CO2-Moleküle abgefangen würde. Und für die IR-Strahlen ex Erde immer noch keine freies CO2 vorhanden sein würde. Also, für eine atmosphärenerwärmende Wirkung wären immer noch keine freien CO2-Moleküle in der Atmosphäre vorhanden.

    Zweitens
    Das hat wiederum zur Folge, daß diese IR-Strahlen ex Sonne die Erdoberfläche nicht erreichen, und dort ihre erwärmende Wirkung nicht entfalten würden. Statt dessen würde die Atmosphäre etwas mehr erwärmt. Und da die Atmosphäre kein Wärmespeichermeidum ist, würde dieses durch die CO2-Moleküle generiertes Wärmeplus wieder abgestrahlt. Zu 50 % Richtung Erde, zu 50 % Richtung Weltall.
    Im Endeffekt würde das also eine abkühlende Wirkung ergeben. Natürlich sprechen wir hier über nicht messbare (aber errechenbare) kleine Bruchteile eines Kelvin-Grades.
    Eine Bitte noch: Sagt diese Erkenntnisse den CO2-Wahngläubigen nicht weiter.
    Kapieren sie es, prognostizieren sie vom nächsten Jahr an eine neue Eiszeit bedingt durch erhöhte CO2-Gehalte in der Atmosphäre.

     

  7. Nun ja, die Schweizer Medien sind noch nicht ganz frei, …..Lügen zu können wann sie es gerade wollen. Die BAZ und die Weltwoche sind echte Oppositionsblätter, davon die BAZ leider nicht mehr lange. Sie konnte sich unter der Leitung des FDP-lers Markus Somm im linken Stadtkanton Basel nicht durchsetzen. Die NZZ bringt immerhin noch ab und an mal einen guten Artikel. Aber generell träumen die Sozis hier das selbe wie die Linken in Deutschland.

    Mann kann es am Konzert sehen welches unsere Linken in Zürich im Zuge von Chemnitz veranstalteten.

    ————————————-

    Ich bin auf dem Bauernhof aufgewachsen.

    Mein Vater hat Zeiten erlebt als man kaum brauchbare Wetterberichte kannte, ja die erst zu spät eintrafen, oder dann allenfalls am Radio gehört werden mussten.

    Vater stand also immer Morgens um 5 auf und sah aus dem Fenster …… Wetter begutachten.

    Im Gegensatz zu mir lebte er vom Wetter und hatte über Jahrzehnte jeden guten, besseren oder heissen Sommer ganz genau im Kopf gespeichert.

    Auch die kalten Winter waren ihm präsent, die der 40-igerjahre usw. bis in die Neuzeit.

    Und als die Klimahysterie losging sagte er nur, dass sei Unsinn alles sei wie immer, unregelmässig aber im Rahmen dessen was er und schon sein Vater über Jahrzehnte erlebt hatten.

    Das selbe sagte er auch als in den 70-igern das Thema Waldsterben aufkam.

    Während wir „Jungen“ dafür empfänglich waren, verwarf er das ganze aus langer Erfahrung, denn seiner Meinung nach waren die Wälder früher nie so schön wie eben in den 70-igern.

    Den Wald besser pflegen wäre die Lösung, meinte er dazu….. aber das rentierte sich ja nicht mehr. Für ihn waren das Nutzflächen, für mich pure Erholung.

    Als er ein Kind war, da waren die Wälder viel sauberer. Es waren Nutzflächen die intensiv genutzt wurden. Im negativen Sinne jedoch, denn damals wurde alles Totholz am Boden sofort aus dem Wald geräumt.

    Viele Arbeiter und auch deren Frauen gingen in die Wälder und sammelten alles was am Boden lag auf, Bucherker, Eicheln, Äste, ja sogar das Laub. Brennholz war das Standard Heizmaterial. Viele Wälder sahen ganz anders aus wie heute, es gab kaum niedere Büsche, kaum etwas lag herum, jedes Ästchen kam noch ins „Pöscheli“.

    Starb ein Baum ab ……er wurde sofort verwertet. Liegen blieb kaum etwas.

    Als ich ein Junge war, da holten wir tote Bäume auch aus Waldstücken die in tiefen Flusstälern lagen, wir sägten sie im 1 m Stücke und trugen sie Stück für Stück  200 m hinauf. Heute …….. naja, niemand macht das noch, sowas ist für die jetzige Generation überhaupt nicht mehr vorstellbar.

    Ich selber habe mehrere Hitzesommer erlebt, der diesjährige war aber bei weitem nicht der ausgeprägteste.

    Für die ganz genauen Jahre kann ich nicht mehr bürgen, aber ungefär sollten sie stimmen. 1976 war so einer, damals waren hier wirklich alle Höhenzüge braun-beige. Ich bin als Kind mit Vater extra über die Höhenzüge gewandert damit wir uns das Ausmass ganz genau ansehen konnten. „Hundwilerhöhe“, alles braun, Kronberg das selbe, Chäserrugg / Gamserrugg usw. alles braun oben und in den Tälern nur wenig grün.

    Dann gabs 2003 so einen markanten Sommer…….

    Hingegen auch 1980 einen Sommer der 3 Monate fast nur aus Regen bestand. Ich hatte mir damals mein erstes Motrorrad gekauft, aber es regnete immer…..(((-:

    Der Sommer dieses Jahr, also wirklich nichts ernstes…… wer meint der sei ungewöhnlich gewesen, der hat entweder keins oder nur ein sehr kurzes Gedächtnis.

    Der Apfelbaum hier trägt dieses Jahr ausgesprochen gut.

     

      • Naja, als ich das las fragte ich mich ob sie mich auf den Arm nehmen wollen……..? (((-:
        Das war eigentlich nur so eine Auflockerung.
        Um zu zeigen wie das ganz gewöhnliche Leute erleben.
        ——————-
        Aber tun sie was sie für richtig halten, ist alles OK.
        ——————-

        Ich bin mit dem Land verwachsen und mache heute das selbe was mein Vater es tat.
        Früher fand ich es ätzend, nun tue ich es selber, morgens um 5 aufstehen und nach draussen sehen…… auch wenn ich Ferien habe.
        Als 6 Jähriger bekam ich vom Vater eine Kindersense und versuchte so schöne „Mädli“ zu machen wie er …… also das Gras so zu mähen das dabei auf der einen Seite ein saubere gerade Made entstand die man leicht mit der Gabel zusammennehmen konnte.
        Ich hab die kleine Sense noch, kann sie aber nicht weitergeben.
        Viel zu gefährlich für die heutigen Kinder….sagen mir die Eltern.

        Die Schweiz ist ein schönes Land, ich fahre oft mit meiner Frau durch die Gegend und freue mich.
        Aber die Landwirtschaft ist heute stark überreguliert, der Boden wird knapp.

  8. Der Stocker ist ja ein ganz besonderes Früchtchen. Auf die Frage nach einem Experiment verweist er auf die Natur. Seinen Arrhenius hat er auch nicht geblickt. -15 Grad. Sehr witzig, das Ganze.

     

  9. „Schweizer Medien sind das neue Westfernsehen“ – auf Dauer bin ich mir da nicht so sicher. Ich habe das Gefühl, dass diese schleichend zunehmend auch ungeprüft Nachrichten aus deutschen Medien übernehmen. Aufpassen lohnt immer.

  10. „Thomas Stocker hat satte 3 Grad (Differenz -15°C zu -18°C) einfach „wegretouschiert““

    Nicht nur das!

    Es wird eine Bodentemperatur mit einer Atmosphärentemperatur, gemessen ~2m über der Oberfläche verglichen, quasi Äpfel mit Birnen.

     

    „Thomas Stocker glaubt an eine Infrarot Rückstrahlung, obwohl es auf der Welt noch keinen einzigen Thermo-Scanner gibt, der diese so genannte atmosphärische Gegenstrahlung messen kann. Die von den „Klimaforschern“ verwendeten Pyranometer und Pyrgeometer (z.B. von Kipp & Zonen) sind für eine Rückstrahlungsmessung nicht geeignet.“

     

    Schön, daß hier endlich mal jemand darauf hinweist. Die Gegenstrahlungsmessung am Hamburger Wettermast war und ist nichts anderes als Betrug!

  11. Die 2°C Marke wird um etwa 2040 erreicht sein, falls die CO2 Emissionen auf heutigem Stand bleiben. Sie steigen jedoch immer noch an, also wird +2°C früher erreicht.

    Das ist doch mal eine Aussage, die wir bald überprüfen können. Also wenn wir jetzt bei ca. 1 Grad sind, dann müssten in nur 15-20 Jahren noch mal 1 Grad hinzukommen. Wenn er sich da nicht mal zu weit raus gehängt hat. Das die CO2 Emissionen ohne Wirtschaftkrise sinken werden, kann man  wie ich glaube, ausschließen.

  12. Also, jetzt stellen wir uns mal ganz dumm.

    Diese Rückstrahlung erklären wird dann einfach mal so: Da fließt jetzt also in einem Bach Wasser den Hang hinunter. Unten liegen da so eine Anzahl Schwämme herum, die saugen das Wasser auf und wenn sie sich vollgesaugt haben, spritzt das Wasser wieder raus in alle Richtungen. Muß man einfach mal so glauben. Jetzt kommen ein paar Menschen und schmeißen da aus Jux und Tollerei noch viele Schwämme hinzu und was passiert? Die saugen auch viel Wasser auf und spritzen das dann auch wieder raus, aber hauptsächlich den Berg hinauf, so daß dann immer mehr Wasser heruntergelaufen kommt als eigentlich da ist. So funktioniert auch der Treibhauseffekt mit der Wärme. Tolle Sache, ne?

    • Gratuliere, das finde ich ist eine tolle, kindgerechte Erklärung für die Zusammenhänge, wie sich gemäß der Klimaalarmisten die Gegenstrahlung verhalten soll, schmunzel!

    • Sehr gehrter Herr Reichelt,

      um bei dem Beispiel zu bleiben: Das Wasser spritzt nicht nach allen Seiten, aber es verdunstet nach allen Seiten.

      Wärmeübergänge in der Atmosphäre sind allerdings nicht nur mechanische Vorgänge (Konvektion), sondern elektromagnetische Strahlung. Jetzt machen Sie ein ähnliches Beispiel mit elektromagnetischer Strahlung, inklusive dem Verhalten verschiedener Moleküle.

      • Ach bitte, nicht immer alles so tierisch ernst nehmen. Schon der Einleitungssatz sollte zeigen, daß es sich um eine Satire handelt, die den Unfug der Klimaprediger ad absurdum führen sollte. So im Anklang an die „Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann und der Erklärung der „alkoholischen Gärung“.

  13. Sehr geehrter Herr Hoffmann,

    irgendwie bleibt mir noch eine Lücke bei Ihren Ausführungen zu Punkt #3:

    Die genaue Angabe der mittleren Temperatur auf der Erdoberfläche ohne Atmosphäre ist sicher wichtig, der große Punkt aber war, dass der Treibhauseffekt für die aktuelle Lufttemperatur verantwortlich ist, wie das Millionen Jahre alte Experiment zeigen würde.

    Die Frage war nach dem CO2-Beitrag, die Antwort beinhaltet CO2, Wasserdampf und Spurengase. Ich habe Sie bei #2 einmal so verstanden, dass Sie den Treibhauseffekt gänzlich anzweifeln, dann aber auch nur den durch CO2. Das ist ein bisschen verwirrend.

    Sie haben sich bei #3 den Kommazahlen gewidmet, zum Treibhauseffekt aber nicht wirklich etwas geschrieben. Wenn er nicht existiert, was verursacht dann die erdnahe Temperatur von zusätzlich ca. +33°? Oder existiert der Treibhauseffekt, nur nicht mit CO2?

    • Hallo M. Schraag,

      stellen Sie sich doch mal grundlegend vor, dass die Atmosphäre als Prallfront die Erde kühler hält als sie es ohne Atmosphäre bei Beaufschlagung mit Sonnenstrahlung wäre.

      Sie dämpft also gegen Sonnenstrahlung: Die Atmosphäre und je mehr sie dämpft desto kälter wird es, was das Temperaturgefälle vom Äquator zu den Pole und das entstehen unserer vier Klimate(Frühling, Sommer, Herbst und Winter) auf ein und demselben Bereich während eines Jahres auf der Erde erklärt(unterschiedliche Durchdringung, unterschiedlich starke Wärmestrahlung nicht nur auf den Erdboden, auch auf Wasser und Wasserdampf in der Atmosphäre und auf CO2(Aber das kommt ja nur in Spuren vor, hat eine geringe Volumenänderungsarbeit infolge Wärmeeintrag gegenüber Wasser und wird mit diesem beim Regnen der Atmosphäre ausgewaschen(PH–Wert von Regenwasser ist durch darin gelöstes CO2 ca. 5,6), wobei es bei erhöhtem Umgebungsdruck wieder auf Dampfdruck ausgast und von den Pflanzen – wiederum unter Aufnahme von Energie, also aus Umgebung Kühlen – aufgenommen werden kann).).

      • Hallo Herr Neulen,

        ich bin überzeugt, dass die Atmosphäre durch eine nivellierende Wirkung hat, ohne sie wären die Temperaturunterschiede krasser. Da ich auch schon durch die Passatwinde und die Kalmenzone (Motor der nivellierenden Luftströmungen) gesegelt und motort bin kenne ich diese Verhältnisse aus unmittelbarer Anschauung. Und die Passatwinde sind auch Motor der großen ozeanischen Strömungen von Ost nach West nach Nord oder Süd. Die Jahreszeiten sind bedingt durch die Neigung der Erdachse um ca. 23° zur Sonne.

        Den Wirkungskreis zu CO2 habe ich aber nicht verstanden, da hilft mir auch meine Vorstellungskraft nicht weiter.

         

    • Sehr geehrter Herr Schraag,
      der Treibhauseffekt, so wie er von der offiziellen Klima(folgen)forschung (und auch von Herrn Lüdecke von EIKE) vertreten wird, existiert nachweislich und definitiv nicht, was JEDER durch einfachste logische Analysen selbst feststellen kann. Der angebliche Treibhauseffekt basiert nachweislich auf einer Iteration, einem selbstreferenzierenden Zirkelschluss. Kurz: Der angebliche Treibhauseffekt argumentiert mit sich selbst. Ich habe mich dem Thema mal in einem umfangreichen Blogtext gewidmet, worüber Sie auch in meiner Antwort zu #4 durch einen Link informiert werden.

       

      • Sehr geehrter Herr Hoffmann,

        Sie kennen vielleicht den alten Spruch „Now I am confused, but on a higher level“. Ich habe Ihren link/Beitrag von 2016 durchgelesen, und so fühle ich mich. Ich bevorzuge eine gewisse ‚elegant simplicity‘.

        Sie arbeiten sich an einem vereinfachten Modell ab, ich sehe aber nicht so ganz, was Ihr Modell ist. Ich versuche mich mal zu erklären (ohne auf jede Kommastelle zu achten, lassen Sie mich beim einfachen ‚ca.‘)

        Die gängige These ist, dass eine Erdoberfläche ohne Atmosphäre eine Temperatur von ca. 255°K hätte, die tatsächliche Temperatur aber bei ca. 288°C liegt.

        Wenn Sie schon das Wissen ‚jeden Kindes‘ zitieren, so gilt das nicht nur dafür, dass die Erde keine idealer schwarzer Körper ist, sondern auch dafür, dass die Erde eine rotierende Kugel ist, auf der die Temperaturverteilung nicht homogen ist. Es ist aber erlaubt, die realen komplexen Zusammenhänge in ein einfaches Modell überzuführen, damit es auch Otto Normalverbraucher erläutert werden kann.

        Natürlich sind die realen Verhältnisse komplexer, aber auch ein nicht idealer Strahler strahlt. Sie dürfen ja gerne die wissenschaftlichen Arbeiten, die die realen Verhältnisse in ein einfaches Modell transferiert haben, angreifen.  Aber dann vermisse ich eine alternative Kalkulation. Das Modell anzugreifen für das was es ist ist nicht konstruktiv. Es kann ja durchaus sein, dass die beteiligten Wissenschaftler nicht ihre Hausaufgaben gemacht haben, dann muss man aber die Hausaufgaben kennen und sie konkret bewerten. Das geht aus Ihren Ausführungen nicht hervor.

        Sie verweisen auch auf eine Verletzung des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik. Der sagt aber lediglich, dass es keine Zustandsänderung gibt, deren einziges Ergebnis der Übergang von Wärme von einem Körper niedriger Temperatur auf einen Körper höherer Temperatur ist. Es finden bei Gasen nicht nur direkte thermische Übergänge statt, sondern auch Transformation in Strahlung unterschiedlicher Frequenzen, Filterung und Absorption. Es finden also mehr als eine einzige Energietransformation statt.

        Mir fehlt bei Ihren Ausführungen die Conclusio: Meinen Sie, dass unter Berücksichtigung des nicht idealen Strahlers Erde die Oberflächentemperatur ohne Atmosphäre so wäre wie mit? Gut, unter Berücksichtigung der Jalousienfunktion der Wolken. Was aber ist daran nachweislich? Mit Logik hat das erst mal nichts zu tun.

    • Ja M. Schraag,

      stellen Sie sich die Atmosphäre einfach mal als Hemmnis für Sonnenstrahlung vor. Dann könnten Sie schnell erkennen, dass es ohne Atmosphäre wesentlich heisser auf der Erde sein müsste als derzeit gemessen, so wie auf dem Mond, der ja auf der sonnenzugewandten Seite auf 130°C im Bereich seines Äquator kommt. Und da Erde und Mond der nahezu selben Strahlungsintensität der Sonne ausgesetzt sind ist das auch gut nachvollziehbar.

      Die Atmosphäre ist also eine Prallfront für Sonnenstrahlen, die deren Intensität mindert und dadurch auf Temperatur gehalten wird. Wohl hauptsächlich durch Wasserdampf oder Wasser(in Wolken) aus der IR–Strahlung, aber auch durch CO2 im Bereich der 15 Mikrometer Wellenlänge, welche die Temperatur, also die Wärme von der Erde wegtragen(Konvektion), abhalten zu einem höheren Betrag als auf der Erde ankommt.

      Der heisseste Bereich der gemessen wurde ist etwa 80°C in der Sahara gegenüber dem Mond von etwa 130°C. Aus physikalischer Sicht kann man von diesem Standpunkt aus die Vorgänge in der Atmosphäre gut, also trefflich erklären.

      • Auf dem Mond ist es zwar auf der Sonnenseite heißer als auf der Erde, auf der Schattenseite aber deutlich kälter. Ich glaube, einmal gelesen zu haben, dass die Durchschnittstemperatur -55° C beträgt. Insofern wärmt die Atmosphäre schon. Das hat aber weniger mit Gegenstrahlung zu tun, sondern viel mehr mit Konvektion. Insofern ist der Begriff Treibhauseffekt falsch.

        • Nach der Treibhaushypothese – bei Berücksichtigung aller Unterschiede zur Erde (z.b. langsamere Rotation) müsste die mittlere Mondoberflächentemperatur aber rd. 0°C betragen. Tut sie aber nicht.

        • „Insofern wärmt die Atmosphäre schon.“

          Klar wird das Dämpfungsmittel, also die Atmosphäre erwärmt und hält die Wärme für einige Zeit, dies auch aus dem Vorhanden sein der Verschiedenen Gase doch dabei spielt der Stickstoff bestimmt eine wesentliche Rolle, wenn er denn mal durch andere Gase und Wärmeleitung aufgeheizt, abgekühlt ist. Denn er ist inert und reagiert deshalb auch auf Temperaturgefälle,  –anstiege recht träge.

    • Die -18 Grad sind schon mal keine „ground truth“, sondern eine Schätzung aus einem(!) Mittelwert mit ganz unrealen Vereinfachungen wie gleichmäßige Einstrahlung ohne Erdachsenneigung und Tag-Nacht-Schwankungen, gleichmäßige Temperaturverteilung usw.

       

      • @Lutz Hermann, nein, die Klima(folgen)forscher haben den Rechenweg dargelegt, wie die auf die „-18°C“ gekommen sind:

        Solarkonstante       1367 W/m²
        geteilt durch 4         342  W/m² (wegen Kugelform der Erde)
        abzüglich 30%         240 W/m² (30% Abzug wegen Albedoeffekt)

        Mit diesen „240 W/m²“ sind die Klima(folgen)forscher aus der umgekehrten(!) Richtung in die Stefan-Boltzmann-Strahlungswerttabelle gegangen und sind dann dadurch auf die „-18°C“ gekommen. Da aber das Stefan-Boltzmann-Gesetz ein GESETZ (!) ist und eben keine Gleichung, ist der umgekehrte und damit falsche Weg aus Richtung der Wattzahl, um eine Global-Temperatur zu bestimmen, eine abstrus-falsche Anwendung des Stefan-Boltzmann-Gesetzes.

        Deshalb ist der angebliche Treibhauseffekt der größte Wissenschaftsschwindel der Neuzeit und jeder kann das eigentlich ganz leicht als Schwindel entlarven.

        Woher Stocker seine „-18,3°C“ hat, sagt er ja bezeichnender Weise nicht.

         

        • Woher Stocker seine „-18,3°C“ hat, sagt er ja bezeichnender Weise nicht.

          Natürlich nicht, weil er keine Ahnung hat. Lest das gute alte Paper von Gehrlich/Tscheuschner dazu. Es reicht, wenn man nur den betreffenden Abschnitt liest.

        • Das widerspricht meinen Ausführungen nicht, wenn Sie es mal durchdenken. Das Wörtchen „nein“ können Sie sich also sparen. Inwieweit die Umkehrung des SBG gilt, können Sie gerne unseren Erdtrabanten fragen.

          • @LutzHerrmann, Mein „Nein“ bezog sich auf Ihr Wort „Schätzung“. Ich habe mit der Berechnung der Klima(folgen)forschung dargelegt, dass diese „Fachleute“ nix „geschätzt“ haben, sondern (angeblich) „gerechnet“ haben. Auch wenn es totaler Blödsinn ist, aber sie können sagen, dass sie „gerechnet“ haben, dass man die Erde ohne Atmosphäre angeblich „berechnen“ könne. Auch in dem folgenden Video haben wir die „-18°C“ ebenfalls mal ausführlich hergeleitet:

             

        • Anwenden sollte man das Stefan–Boltzmann Gesetz für den Sachverhalt der einfallenden Strahlung schon, doch es nicht in dieser Art und Weise zerpflücken. Also erst vierteln, dann grob 30% Absorbtion annehmen. Denn die Sonne, also deren Strahlung bestimmt(https://www.mpg.de/sonnenfinsternis-2015/sonnenstrahlung) ja schon was in der Atmosphäre vor sich geht.

          Soweit mir bekannt ist die Intensität der Strahlung in unseren Breiten etwa 700 Watt/m2 im Sommer und 240 Watt/m2 im Winter, was ja allein ein Unterschied aus unterschiedlicher Durchdringung der Atmosphäre ist, dem gegenüber in der Wüste Sahara so etwa 1000 Watt/m2 Strahlungsintensität anfallen. Also der Ansatz des Vierteln ist ebenhalt nicht der Realität entsprechend und damit auch für korrekte Ergebnisse aus den numerischen Klimamodelle nicht zielführend.

          • Also es geht ja wohl GAR NICHT, einen T4-abhängigen funktionalen Zusammenhang über eine gemittelten T-Wert berechnen zu wollen !! Das ist ja wohl Junk-Science !! Wenn das ganze überhaupt Sinn machen soll, dann muss jeder einzelne Temperaturmesswert in die T4-Beziehung gesetzt, alle summiert und abschließend kann der Mittelwert gebildet werden und nicht umgekehrt. Das darf ja wohl nicht wahr sein.

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.



Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:

  1. Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
  2. Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
  3. Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
  4. Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
  5. Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
  6. Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.

Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Kontakt"

*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.