ZDF-Heute: Ist der Ruf erst ruiniert – Die Sende­anstalt der Grünen und deren Helfer

Teil 2: Die tatsächlichen Gründe für die derzeitige Warmperiode in 2018
Raimund Leistenschneider
So hat das Zentrale Desinformations-Fernsehen eine Vielzahl illustrer Personen bemüht, uns weismachen zu wollen, die Menschheit stünde am Abgrund und wir wären an allem schuld. Da einer noch fehlte, schlägt der Autor den ZDF-Machern vor, ihn schnellstmöglich einzuladen. Ist er doch für Comedy-Einlagen zum Thema (menschengemachter) Klimawandel immer gut. Und das ZDF könnte deutlich ehrlicher dastehen, wäre doch bei diesem Bild schnell ein jedem klar, für wen das ZDF mit unseren Rundfunkgebühren unerlaubte Wahlwerbung betreibt.

Kein Abend vergeht, an dem das Zentrale Desinformations Fernsehen, kurz ZDF, mit Hilfe unserer Rundfunkgebühren, unerlaubte Wahlkampfwerbung für die Partei der Grünen, vor der wichtigen Landtagswahl in Bayern, betreibt. Da gilt es, den schönen, warmen Sommer, für ihre Manipulation auszunutzen. Dafür wird eine vermeintliche Schreckensmeldung nach der anderen herangezogen / gesendet und sogar, wie in ZDF-Heute am 02.08.2018, die überführte Wetterdatenfälschungsagentur NOAA (die amerikanische Wetterbehörde) als Untermauerung herangezogen. Wer solches macht, der stellt sich mit überführten Fälschern auf ein und dieselbe Stufe. Soll der Autor das Zentrale Desinformations-Fernsehen (ZDF) jetzt Zentrales Fälschungs-Fernsehen (ZFF) nennen? Dann aber bitte auch die Kürzel entsprechend anpassen, meine sehr verehrten Damen und Herren, beim (noch) ZDF. Das derzeit warme Wetter, sowie die starken Wechsel in den Temperaturen, hat der Autor übrigens in 2011 vorhergesagt. Dazu später mehr.

Der schöne warme Sommer und dessen „Auswirkungen“, den jüngst BILD, wie folgt beschreibt, soll ein Beweis für die angebliche, menschengemachte Erwärmung sein:

Abb.2: BILD-Kolumnist Heinz Buschkowsky am 02.08.2018 in BILD

Dazu sein Text:

Ich gehöre zu den Bösen, denn mir macht Grillen Spaß. Und nun wird mir eingeredet, dass ich damit schuld am Klimawandel bin.

Weil ich Steak mag und an lauen Sommerabenden gerne auf der Terrasse den Grill anwerfe, werden Rinder gezüchtet. Die rülpsen hin und wieder und stoßen dabei Methangas aus. – Doch damit nicht genug! Ein Kilo Rindfleisch steht für 28 Kilo Treibhausgas. Alles schlecht fürs Klima, heißt es…

Wir haben bisher einen knackig warmen und sonnigen Sommer. Nach Jahren unangenehmer Kühle macht der Urlaub an Nord- und Ostsee wieder einmal richtig Laune. Doch was wir Normalmenschen durchaus als Klasse-Sommer empfinden, ist angeblich der Niedergang des Planeten. So predigen es uns jetzt sich selbst so empfindende Experten.

Doch bin ich wirklich ein Klima-Killer, weil ich so gern Fleisch grille?

Nach Erklär-Demokratie und Belehr-Rechtsstaat kommt eine neue Facette der Volkshochschulpolitik als Moralimperialismus um die Ecke: die Veggie-Jünger!

Also früher war am Klimawandel ja die Atombombe schuld. Das war einfach. Danach kamen die Autos und die alten Glühbirnen. Schon schwieriger. Dass es jetzt aber mein Kotelett sein soll – kaum noch zu verstehen…

Ich bin weder Forscher noch Wissenschaftler. Aber irgendwie immer schuld. Sie auch, lieber Leser, und meine grillenden Nachbarn natürlich ebenso.

Wenn es doch bloß nicht so viele scheinbar oberkluge Menschen gäbe. Die Autohasser, die Flugzeug-Gegner, die Sozialgerechten, die Weltbürger und die Allesversteher.

Und es wird immer verrückter: Journalisten, die seit Kurzem den veganen Lebens-wandel für sich entdeckt haben, wollen keine Steuern mehr zahlen, von denen Bauern profitieren, die Kühe züchten.

Nur, weil sie uns Grillern Steak liefern.

Eine verrückte Welt!

Das ist fast so crazy wie die Beschimpfung derjenigen, die mit ihrem Geld Wohnungen bauen, damit Menschen ein Dach über dem Kopf haben.

Jetzt mal ehrlich: Es kann doch einfach nicht sein, dass man als ganz normaler Mensch für den Satz: „Was für ein schöner Sommer, heute Abend werfe ich ein Steak auf den Grill“ von den selbst ernannten Weltverbesserern gegrillt wird.

„Weltverbesserer“! In der Tat und hier ist z.B. eine, die eine andere Landwirtschaft, den Diesel und dann den Verbrenner und am besten, gleich den ganzen individuellen Fahrzeugbesitz abschaffen will (Abb.3).

Abb.3: „Weltverbesserer“, Grünen-Chefin Annalena Baerbock, in ZDH-Heute 19:00 Uhr am 30.07.2018, als sie gerade von sich gibt, dass sie eine andere Form der Landwirtschaft fordert:„…Eine andere Form der Landwirtschaft“.

Den „Weltverbesserern“, denen mit Hilfe des ZDF und des ZDF-Fernsehrates offensichtlich der Weg zur Machtergreifung geebnet werden soll. Mit Stalin hatte die Menschheit schon einmal eine „andere Form der Landwirtschaft“. Dieser fielen 30 – 50 Millionen Menschen zum Opfer. Stalin war auch so ein „Weltverbesserer“. Wir hatten auch mal so einen. Im Osten noch gar nicht so lange her. Im Westen so an die 80 Jahre.

Bei der Vorsitzenden des Fernsehrates, Frau Marlehn Thieme (hier) nicht wirklich verwunderlich, dass den heutigen „Weltverbesserern“ der Weg zur Machtergreifung geebnet werden soll. Siehe auch den Beitrag des Autors „Hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) das ZDF übernommen?“ hier.

Da war im ZDF am 02.08. zu vernehmen, dass laut der Wetterdatenfälschungsagentur NOAA, die letzten 4 Jahre die wärmsten seit 150 Jahren sind. Was es mit den Wetterdaten und den Verlautbarungen der amerikanischen Wetterbehörde oder besser gesagt, der Wetterdatenfälschungsagentur auf sich hat, hier oder hier. Während sich die beiden v.g. Links mit den Fälschungen der NOAA in 2015 beschäftigen, berichtete EIKE über die Fälschungen der NOAA in 2018. Also über den Wettertemperaturdatensatz 2017, den das ZDF als Inhalt seiner Falschmeldungen versendete, um dramatisieren und den Grünen letztendlich Stimmung und damit Wählerstimmen zuzutreiben. Abb.4, 5 und 6 sind Auszüge aus unserem EIKE-Artikel (hier).

Abb.4 zeigt, wie die Fälschungswetterdatenagentur NOAA, mittels Datenmanipulation, die Temperaturen künstlich in die Höhe treibt. Deutlich zu sehen, mit zunehmender Geschwindigkeit.
Abb.5 zeigt, wie dreist die NOAA in jüngster Zeit Datenfälschung betreibt. Dies, weil die sog. Klimamodelle immer mehr von den tatsächlich gemessenen Temperaturen abweichen. Daher hat man sich bei der NOAA offensichtlich dazu entschlossen, die gemessenene Daten einfach zu fälschen und nach oben zu „justieren“. Die Fälschung beträgt für 2017 ganze 2°C!!
Abb.6. Damit die Temperaturen mit der abstrusen Behauptung, eines auf Treibhausgasen basierten Temperaturanstiegs, zusammen passen, wird die „Justierung“ der Wettertemperaturdaten immer dreister. Die Abbildung zeigt die Temperaturfälschungen in Abhängigkeit des (angeblichen) atmosphärischen CO2-Gehalts.

Nun, die amerikanische Wetterbehörde NOAA muss sehen, wo sie bleibt. Da ihr jüngst massiv die Gelder gekürzt wurden (hier), sucht sie dem Mainstream wohl „gut zu gefallen“, um ihre finanzielle Tristesse zu mildern. Dass sich das ZDF auf eine Stufe mit Betrügern und Fälschern stellt ist sehr aufschlussreich für die Glaubwürdigkeit des ZDF. Die Glaubwürdigkeit als Nachrichtensender.

Übrigens haben die Temperaturdatenfälschungen der NOAA eine lange Tradition und gehen über das Jahr 2015 und heute hinaus, z.B. hier. Warum es derzeit in Europa vglw. so warm ist, liegt natürlich keineswegs an irgendeinem, vom Menschen gemachten Klimawandel, basierend auf sog. Treibhausgasen und deren Verursacher, wie Autos, Kraftwerke und, natürlich uns Menschen*, sondern am Polarfrontjet, kurz PFJ, der unser Wettergeschehen steuert, Abb.7.

*Mit jedem Atemzug atmen wir aufgrund unserer biologischen Vorgänge die 150-fache (!!) Menge an CO2 aus, als die, die wir zuvor eingeatmet hatten. Der Autor ist mal gespannt, bis wann die „Weltverbesserer“ uns das Atmen, den Sport, unsere Kinder verbieten wollen! Es „lebe“ die Verbotspartei. Die uns alle Freuden verbieten will (siehe auch den v.g. BILD-Artikel). Das hatten Ost und West auch schon mal.

Abb.7,Quelle, zeigt oben blau eingefärbt (je nach Windgeschwindigkeit) den PFJ. Darunter den Teil eines anderen globalen Windsystems, des Subtropenjetstreams, Ende Juli 2018 (26.07.).

Der Jetstream bildet sich aufgrund von Druckunterschieden polarer Kaltluft und äquatorialer Warmluft (Abb.9). Angetrieben wird er mittelbar und unmittelbar durch die Sonne. In den Regionen der stärksten Luftdruckunterschiede, in 8 – 16 km-Höhe bilden sich starke Winde aus, die durch die Corioliskraft auf der Nordhalbkugel nach rechts und auf der Südhalbkugel nach links abgelenkt werden. Je nach vorherrschenden Druckunterschieden beginnt der Jetstream stark oder weniger stark zu mäandrieren, was durch die unterschiedliche Reibung an der Erdoberfläche verstärkt wird. Er hat eine typische Breite von 100 km – 200 km und ist an der Tropopause am stärksten. Diese Mäander unterschiedlicher Wellenlänge weisen eine von James Clark Rossby entdeckte Wellen-Gesetzmäßigkeit auf. Daher werden diese Wellen „Rossby-Welle“ (Abb.8) genannt. In dieses Band strömt sowohl vom Pol kommende Kaltluft als auch vom Äquator einfließende Warmluft. Die beiden Luftmassen reagieren miteinander. Dabei entstehen ausgesprochen hohe Windgeschwindigkeiten aufgrund des großen Temperatur- und Druckgradienten. Der Jetstream bekam seinen Namen aufgrund seiner konstant hohen Windgeschwindigkeiten von 200 – 300 km/h. Vereinzelt wurden Windspitzen von bis zu 550 km/h gemessen.

Abb.8, Quelle. Der oben beschriebene Antrieb der Wärmepumpe (vom Äquator zum Pol) und die damit verbundenen Druckunterschiede basieren auf der unterschiedlichen Sonneneinstrahlung am Äquator und an den Polen, welche durch die Lage der Erdachse und dem Breitengrad, also dem Winkel der Sonneneinstrahlung, verursacht wird. Hierdurch bedingt ist auch die Wärmeabstrahlung von der Erde, die die Luftmassen ebenfalls antreibt, nicht gleichmäßig verteilt.

Abb.9 zeigt, dass die Erde in den Tropen mehr Energie aufnimmt, als sie abgibt und in den polaren Gebieten mehr Energie abgibt als aufnimmt. Deswegen muss es einen Energieaustausch zwischen den Tropen und den Polen geben, der das globale Wettergeschehen antreibt.

Abb.9, Quelle. Die Abbildung zeigt die Energieverteilung der eintreffenden Sonnen- und austretenden Erdstrahlung in Abhängigkeit zur geographischen Breite. Die Tropen sind Wärmeabsorber und die Polgebiete Emittenten. Damit sich die Tropen nicht ständig aufheizen, muss als Ausgleich Energie zu den Polen fließen. Dies ist der grundsätzliche Antrieb für das Wetter.

Der Jetstream (PFJ) trennt dabei die Kaltluft aus dem Norden von der Warmluft aus dem Süden. Die kalte Luft aus dem Norden kann diese Barriere nicht überwinden. Dies ist dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik geschuldet. Da Luft / Wind nichts anderes als Energie ist (dies wird bei Stürmen besonders deutlich), kann Energie geringerer Intensität (kalte Luft) nicht von selbst Energie höherer Intensität überbrücken. Der Jet wirkt wie eine imaginäre Mauer, die die kalte Luft nicht überbrücken kann (Abb.10). Die warme Luft gleitet auf diese Kaltluft auf, was zu Hebung und damit Niederschlägen führt. Die Kaltluft wird bodennah nach Süden geführt und erwärmt sich dabei.

Abb.10, Quelle: meteomedia. Die Abbildung zeigt den Jet-Stream mit Warm- und Kaltluft, für die er als trennende Barriere wirkt. Zurück zur Abbildung 7.
Abb.11 zeigt Abb.7 und wie der PFJ die warme Mittelmeerluft ungehindert bis nach Nordschweden steuert und dort gleiche Klimabedingungen wie am Mittelmeer mit sich bringt/brachte.

Noch „extremer“ sieht das Bild 2 Tage später aus, Abb.12.

Abb.12, Quelle wie Abb.7 von Ende Juli 2018, zeigt, dass die mediterrane Warmluft vom PFJ ungehindert bis in die Polargebiete gesteuert wird. Der PFJ mäandriert in diesem Falle recht stark.

Was also nichts anderes ist als angewandte Physik, wird von Personen, die Unwissenheit für ihre politischen Ziele missbrauchen, als Schreckgespenst einer sich anbahnenden menschengemachten Erwärmung missbraucht und von dümmlichen Journalisten eines noch dümmlicheren oder besser unverantwortlichen Senders zur besten Sendezeit einer staunenden, manipulierten Öffentlichkeit unterbreitet.

Abb.13, Quelle wie Abb.7, zeigt beiderseits des mäandrierenden PFJ Kalt- bzw. Warmluft.

Dass es im Süden, z.B. Spanien und Portugal noch heißer ist als bei uns, liegt zum einen an der Subsolaren Zone der Sonne (Abb.14), sowie am Abkühlungsgesetz nach Newton.

Abb.14, Quelle, zeigt die Lage der subsolaren Zone (Sonne steht senkrecht am Firmament) zur Obligität und die Abbildung rechts, ihre tatsächliche Wanderung über das Jahr (Quelle). Je mehr die Sonnenstrahlen im senkrechten Winkel zur Erdoberfläche auftreten, umso höher ist ihre Energieabgabe auf die Erde. Denn die Strahlungsdichte, die ein Ort erhält, ist abhängig vom Azimutwinkel, sowie vom Polarwinkel. Daher ist es im Süden,bei gleicher geographischer Höhe, auch im Mittel stets wärmer als in nördlichen Gebieten.

Weiter verlieren erwärmte Massen nach dem Abkühlungsgesetz nach Newton, über die Zeit ihre gespeicherte Energie und geben diese auf ihrem Weg in nördlichere Gebiete ab, was dem Temperaturausgleich eines (wärmeren) Körpers, hier Luftmassen, gegenüber seiner Umgebung geschuldet ist.

Unseren Lesern ist sicherlich bereits aufgefallen, das der PFJ, der oftmals genau über Deutschland verläuft und daher für unser wechselhaftes Klima weitgehend verantwortlich ist, aktuell sehr weit nördlich verläuft, so dass sich die warmen Luftmassen aus dem Süden bis weit nach Skandinavien ausbreiten können. Zuletzt war dies im sog. Jahrhundertsommer 2003 der Fall, als der Hauptsonnenzyklus, der im Mittel 208-jährige de Vries-Suess-Zyklus sein Maximum hatte und Polarlichter bis nach Deutschland zu sichten waren, hier oder hier. Nun werden hoffentlich die Treibhausgasbefürworter nicht sagen wollen, die Polarlichter wären auf die erhöhte CO2-Konzentration der Luft oder den Diesel zurückzuführen. Aber, wer weiß, vor Klamauk und Comedy ist man bei denen nie sicher. Siehe die vielen ZDF-Beiträge, die der Autor in seinen jüngsten Artikeln ansprach.

Abb.15, Quelle, zeigt den PFJ im Sommer 2003, dem sog. Jahrhundertsommer und im Vergleich die Lage des PFJ in einem „normalen“ Sommer. Gut zu sehen, dass der PFJ in 2003 ähnlich weit im Norden verlief wie 2018 und dadurch lange warme Luft aus dem Mittelmeerraum zu uns gelangte.

Die Lage des PFJ ist dabei abhängig von der vorhandenen Energie in der Atmosphäre. Viel Energie weit im Norden, wenig Energie weiter im Süden, vgl. mit Abb.16.

Abb.16, Quelle: British Met Office, zeigt die ‚typische‘ Lage des PFJ im Sommer und dazu im Vergleich, im Winter. Im Winter ist seine Lage deutlich weiter im Süden.

In 2003 hatte der Hauptsonnenzyklus, der im Mittel 208 jährige de Vries-Suess-Zyklus, sein Maximum und durch die hohe Sonnenaktivität gelangte viel Energie in der Atmosphäre. Aber jetzt haben wir eine vergleichbar geringe solare Aktivität. Der Hauptsonnenzyklus ist nach wie vor hoch, was für diesen Effekt verantwortlich ist, über den EIKE berichtete: „Ein großflächiges Phänomen auf dem Sonnenäquator sendet derzeit einen ungeheuer starken Strom an geladenen Teilchen ins Weltall… und erwärmt die Nordpolregion. (hier).

Das diese aktuelle Beschreibung zutreffend ist und für die vglw. hohen Temperaturen in den Polregionen der Nordhalbkugel verantwortlich ist, hatte der Autor bereits 2011 in seiner 8-teiligen EIKE-Reihe „Dynamisches Sonnensystem – Die tatsächlichen Hintergründe des Klimawandels“ dargelegt, und zwar im Teil 4b Kurzzusammenfassung:

Der Bz-Komponente des IPF (Interplanetary Mangnetic Field), ein Indikator für die magnetische Aktivität der Sonne, sowie deren Ursache, die Heliosphärische Stromschicht: HCS = Heliospheric Current Sheet) kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, da diese Komponente mit dem Erdmagnetfeld am stärksten wechselwirkt. So sind Polarlichter, die ein direkt beobachtbares Zeichen starker Sonnenaktivität sind, umso wahrscheinlicher, je stärker das IPF und je negativer deren Komponente, die Bz ist. Dies hängt damit zusammen, dass südlich (negativ) gerichtete Magnetfelder des IPF, die antiparallel zu den Magnetfeldlinien des Erdmagnetfeldes verlaufen, das Magnetfeld der Erde schwächen, so dass es dabei zu einem magnetischen Kurzschluss kommt (Verschmelzen der Feldlinien). Das magn. Schutzschild der Erde ist dann „durchlöchert“ und geladene Teilchen können bis in niedere Breiten in tiefere Schichten der Erdatmosphäre gelangen. Nach Untersuchungen der NASA gelangen bis zu 20-mal mehr geladene Teilchen dann in die unteren Atmosphärenschichten.

Bekanntlich sind die Auswirkungen der Teilchenströme in den Polregionen am größten, weil dort die magnetischen Feldlinien aus(ein)fließen. Daher liegt es nahe, zu untersuchen, inwieweit dies Auswirkungen auf die dortigen Klimaparameter hat, wenn berücksichtigt wird, dass geladene Atmosphärenteilchen (Svensmark-Effekt) Einfluss auf das Wetter und damit auf die Temperaturen haben.

Abb.17, (Quelle): Zu sehen sind jeweils die vertikale (Z) Komponente des Erdmagnetfeldes. Dieses steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Interplanetaren Magnetfeld. Gewählt wurden zwei Punkte, die sich gegenüberstehen (rotes und grünes Kreuz) und deren Resultierende nahe dem magnetischen Nordpol liegt (roter Kurvenverlauf). Der Temperaturgang der arktischen Temperaturen (rote Zeitreihe) stimmt exakt mit der magnetischen Aktivität und damit mit der Sonnenaktivität überein.

Antiparallele Ausrichtung der IPF-Feldlinien führen zu einer Schwächung des Erdmagnetfeldes, wodurch mehr geladene Teilchen in die unteren Atmosphärenschichten gelangen. Nun ist das solare Magnetfeld kein Dipol und die Erde nicht permanent im Bereich einer Polarität, insbesondere nicht, wenn sich die Aktivität der Sonne erhöht. Bei ruhiger Sonne (Schwabe-Zyklus = geringe Sonnenfleckenaktivität, wie derzeit) gilt indes das obige Polarisationsmuster.

Abb.18, Quelle, zeigt vereinfacht die Wechselwirkung des IPF mit dem Erdmagnetfeld (weiße Pfeile) und den Verlauf der Feldlinien im solaren Minimum (wie derzeit). Darunter sind die globalen Temperaturanomalien in der Fläche für den Zeitraum 12/1978 – 11/2006 zu sehen. Am magnetischen Nordpol (Kreis), wo die Feldlinien und somit die geladenen Partikel einfließen, kommt es zu einer Temperaturerhöhung und am Südpol, wo die Feldlinien heraustreten, also keine Partikel einfließen, kommt es zu einer Temperaturabnahme.

Soweit der kleine Exkurs solarer Einflüsse auf unser Klimageschehen. Was aber bewirkt derzeit die hohe Lage des PFJ, vergleichbar zu 2003, wo doch derzeit die solare Aktivität im bekanntesten solaren Zyklus, dem Sonnenfleckenzyklus oder Schwabe-Zyklus sein Minimum erreicht hat? Die Antwort ist in der im Erdsystem gespeicherten solaren Aktivität zu suchen und zwar im Wasser. Jeder kennt die Vorzüge einer Warmwasserheizung und kennt deren Prinzip, das Wasser Wärme gut und lange speichern kann. Daher sehen wir uns die beiden Parameter an, die für die Wassertemperaturen der Nordhalbkugel stehen:

  • Die AMO (Atlantic Multidecadal Oscillation) für den Nordatlantik und
  • Die PDO (Pacific Decadal Oscillation) für den Nordpazifik

Üblicherweise verlaufen beide gegensätzlich. D.h. Ist die AMO positiv, also warm, ist die PDO negativ, also kalt. Nicht so derzeit, wie Abb.19 zeigt.

Abb.19, Quelle zeigt die AMO und PDO in zeitlich gemeinsamer Ausrichtung. Derzeit ist sowohl die AMO, als auch die PDO deutlich positiv (rote Ovale). Da Luftmassen und Wassermassen Trägheitssysteme sind, werden die gegenseitigen Wechselbeziehungen nicht unmittelbar, sondern zeitverzögert wirksam.

Abb.19 zeigt, dass derzeit die Energieabgabe aus der positiven AMO, sowie der positiven PDO an die Atmosphäre, den PFJ weit in den Norden schiebt, wie seinerzeit 2003 dies die Sonnenaktivität direkt verursachte.

Das ZDF berichtete am 03.08.2018 in Heute 19:00 Uhr immerhin, dass für das derzeitige Wetter in Europa der PFJ verantwortlich ist und dass aufgrund der warmen Polregionen und dadurch geringerer Temperaturgegensätze mit warmen südlichen Regionen der PFJ schwächer wird. Der ZDF Supermeteorologe, Herr Terli, kam anschließend zu Wort. Sie wissen, dass ist der Meteorologe, der nicht einmal das Wetter für den nächsten Tag richtig vorhersagen kann, dafür aber vom Klimawandel schwadroniert. Der Autor berichtete darüber hier. Und Herr Terli blieb sich auch diesmal treu: „Das sagen Klimawissenschaftler ja schon lange und das ist auf den Klimawandel zurückzuführen und genauso eine Situation hat sich seit April über Europa eingestellt.“

Fangen wir mit dem Schluss an. „…und genauso eine Situation hat sich seit April über Europa eingestellt.“

„…begann eine Trockenphase, wie sie Mitteleuropa seit Menschengedenken nicht erlebt hat… Elf Monate fiel kaum Niederschlag, die Forscher sprechen von einer „Megadürre“. Das Jahr brach alle Rekorde.“ Nein, die Rede ist nicht von 2018, sondern dem Jahrhundertdürrejahr 1540 hier. Nach Herrn Terli war dann diese Trockenheit sicherlich auch vom Menschen verursacht. Womöglich sind die damals schon zu viel mit ihren Dieselfahrzeugen herumgefahren. Schon dieses Beispiel zeigt, dass Herr Terli einmal mehr blühenden Unsinn verzapft hat. Aber sehen wir weiter. „Das sagen Klimawissenschaftler ja schon lange und das ist auf den Klimawandel zurückzuführen“.

Nun, die sog. (selbsternannten) Klimawissenschaftler – diesen Studiengang gibt es nicht, weil das Wort in sich bereits Nonsens ist. Was soll das sein? Mittelwertforscher. Denn Klima ist nichts anderes als der Mittelwert des Wetters. Per Definition, der Mittelwert der letzten 30 Jahre. …Die sog. (selbsternannten) Klimawissenschaftler sagen viel, wenn der Tag lang ist. Meist blühenden Unsinn oder schlicht dummes Zeug, wie Herr Terli oder jüngst Herr Prof. Dr. Georg Teutsch (hier)*, bzw. Gegensätzliches, sowie man es gerade braucht. So sagen die Mittelwertforscher – Klimaforscher klingt doch viel hübscher – auch, dass durch den Menschen und die böse Industrie und natürlich den Diesel – wieso ist der nicht auch für Erdbeben verantwortlich – das Klima extremer wird und mehr Stürme zu verzeichnen sind.

* Was für ein dummes Zeug Herr Prof. Dr. Teutsch, ein weiterer Mainstream-Guru, im obigen Artikel (Link) von sich gegeben hat, wird der Autor gleich zeigen.

Nun, Stürme oder Orkane wie Kyrill gehen stets mit einem starken PFJ, also hohen Windgeschwindigkeiten, einher. Also was denn nun, ein starker PFJ wegen der vermeintlichen Mehrzahl an Stürmen oder doch lieber ein schwacher PFJ, wegen der hohen Polartemperaturen und dem geringeren Temperaturgefälle. Die Klimaforscher kommen dem Autor vor wie der Lottospieler, der alle 49 Zahlen ankreuzt, zur Lottostelle geht, um dort seinen Tippschein abzugeben, um anschließend schreien zu können: „Ich hab sechs Richtige im Lotto“ (Abb.20).

Abb.20: Lottoschein eines Klimaforschers. Alles enthalten. Man will ja schließlich 6 Richtige heraus picken können.

Das ZDF und die Klimaforscher versuchen die jetzigen Wetterverhältnisse als Beweis ihrer Modelle und Vorhersagen zu nutzen. Wie war das doch nochmals. Der PFJ sei schwach, wegen des, durch den Klimawandel verursachten, geringen Temperaturgefälles zwischen den Polargebieten und den südlicheren Regionen. Schauen wir uns dazu Abb.21 an.

Abb.21, Quelle, zeigt sowohl den nördlichen, als auch den südlichen PFJ. In der Tat ist der PFJ über Europa sehr schwach. Die Abbildung zeigt die Windgeschwindigkeiten. Blau geringe, rot/violett hohe Windgeschwindigkeiten.

Europa ist bekanntlich nur ein kleiner Teil der Welt. Betrachten wir den pazifischen und asiatischen Teil des PFJ. Dort ist der PFJ alles andere als schwach. Obwohl da doch auch Polargebiete angrenzen. Sie sehen, eine weitere Aussage der Klimawissenschaftler, die blühender Unsinn ist. Dies wird weiter südlich noch deutlicher, wenn man sich den südlichen PFJ betrachtet. Für diese Polargebiete gilt der o.g. Satz von Herrn Terli wohl nicht. Der Klimawandel wirkt in der Antarktis dann wohl nicht.

Klimawissenschaftler haben denn mit Wissenschaft nichts zu tun. Sie betreiben einfach nur unlautere Effekthascherei und versuchen, mit unseriösen Medienanstalten, aktuelle Wettersituationen für ihre Zwecke auszuschlachten, um die Menschen in unserem Land, für eigene und für politische Richtungen zu manipulieren. Solche Gruppierungen nennt man Scharlatane oder Rattenfänger. Dies beweist z.B. Abb.22.

Abb.22, Quelle, zeigt deutlich, dass außerhalb des PFJ sowohl auf der warmen als auch auf der kalten Seite Trockenheit herrscht. Dort fehlt die dynamische Hebung im Bereich der Wellen des PFJ (von lokalen Gewittersystemen im Bereich der Warmluft und Schauern in der Kaltluft mal abgesehen).

Das gegenwärtige Wettergeschehen für die derzeitige, hohe Lage des JET ist also „normal“. Indes versuchen Scharlatane mittels Mediengewalt uns einhämmern zu wollen, unser Wetter wäre abnormal und wir tragen die Schuld dafür, was totaler Unsinn ist.

Eingangs erwähnte der Autor, dass er bereits 2011 die derzeitigen Wetterereignisse vorausgesagt habe. Dies in seiner 8-teiligen EIKE-Reihe „Dynamisches Sonnensystem – Die tatsächlichen Hintergründe des Klimawandels“. Dort im Teil 8 ist u.a. die folgende Abbildung zu sehen:

Abb.23, Quelle, zeigt den Temperaturgang an der DWD-Temperatur-Referenzmessstation Hohenpeißenberg von 1781-1995 nach Fricke 1997. Die rote Linie kennzeichnet das vorletzte Maximum des Hauptsonnenzyklus um das Jahr 1797. Hier sind bis ca. 30 Jahre nach dem Hauptsonnenzyklus die stärksten Jahresschwankungen der Temperatur zu sehen (rote Fläche), die dann geringer werden (grüne Fläche) und nach dem Minimum im Hauptsonnenzyklus die geringsten Werte einnehmen.

Dazu hat der Autor den stärksten Temperaturausschlag in 1812 hervorgehoben. Von 1797 bis 1812 sind es 15 Jahre. Von 2003, dem letzten Maximum bis 2018 sind es ebenfalls 15 Jahre. Der Peak davor war 1808. Dies sind 11 Jahre. Laut Deutschem Wetterdienst war das letzte Rekordjahr 2015. Dies sind 12 Jahre. Sie sehen, die Temperaturschwankungen waren zu erwarten und sind rein natürlichen Ursprungs.

In seinem Artikel „Sommerhitze 2015 – Klimawandel oder ’normales‘ Wettergeschehen, Teil 2 hier zeigte der Autor in 2015 die folgende Abbildung. Sie zeigt deutlich, dass die Temperaturen in Deutschland heute, wie vor 200 Jahren, im Gleichklang verlaufen. Mit einer vermeintlichen menschengemachten Erwärmung hat all dies nichts zu tun, sondern ist normales Wettergeschehen, welches sich stets nach einem Hautsonnenzyklus einstellt.

Abb.24, Datenquelle: DWD. Der Autor schrieb 2015, „dass auch für 2015 im Vergleich der beiden Temperaturgänge ein „Wärmejahr“ zu erwarten ist.“ Was dann auch eingetreten ist. Drei Jahre später, das heutige Maximum der Temperaturen (vgl. mit Abb.23).

Fazit:

Das heutige Wettergeschehen gleicht weitgehend dem vor 200 Jahren im Jahr 1812. Jeweils 15 Jahre nach dem Maximum im Hauptsonnenzyklus! Diejenigen, die behaupten, die jetzige Hitzeperiode und dann 2018 (sobald die vglw. hohe Jahrestemperatur vorliegt), die vermeintliche Rekordtemperatur sind menschengemacht, sind entweder Scharlatane oder schlicht und ergreifend Dummköpfe.

Das letzte Maximum im Hauptsonnenzyklus war um 2003. Also ist davon auszugehen, dass die starken Temperaturschwankungen bis etwa 2030 anhalten werden. Mit einem menschengemachten Klimawandel hat dies alles rein gar nichts zu tun. Wir Menschen werden nun einmal keine 200 Jahre alt, um eine Schwankung im Hauptsonnenzyklus zu erleben und zu wissen, dass unser derzeitiges Wetter zur Normalität gehört. Indes versuchen Scharlatane, im Verbund mit einer dümmlichen Journalistenschar, bzw. verantwortungslosen Medien, wie dem ZDF, dies für ihre Zwecke, zum Schaden unseres Landes und seiner Mitmenschen, zu missbrauchen. Insofern haben Clown-Petra und Lotto-Terli ihren Platz bereits gefunden. Anderen, wie Herrn Prof. Dr. Georg Teutsch, ist offenbar wirklich nicht zu helfen. Versteht er doch offensichtlich so viel von Physik und deren Vorgängen in der Atmosphäre wie ein Pinguin vom Fliegen.

Raimund Leistenschneider – EIKE

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22 Kommentare

  1.  

    Rahmstorf: Übrigens – es gibt keinen seriösen Wissenschaftler und keine seriöse Fachliteratur, die bezweifelt, dass das CO2 der wesentliche Antrieb der modernen globalen Erwärmung ist. Das ist in der Fachwelt Konsens.

    Und Schluss ist!

     

    • „Rahmstorf: Übrigens – es gibt keinen seriösen Wissenschaftler und keine seriöse Fachliteratur, die bezweifelt, dass das CO2 der wesentliche Antrieb der modernen globalen Erwärmung ist. Das ist in der Fachwelt Konsens.“

       

      Selten so gelacht!

      Wo ist eine physikalische Erklärung hierfür???

    • Alleine Ihre Wortwahl zeigt doch, daß es sich nicht um Wissen, sondern um Vermutungen handelt, weil würde man es wissen, bräuchte man das Wort Zweifel nicht verwenden!

      Die Frage ist daher, wie kann eine angebliche Wissenschaft etwas nicht bezweifeln, wofür sie bisher noch keinen einzigen tragfähigen Beleg gefunden hat? Kann man so etwas mit ruhigem Gewissen „Wissenschaft“, oder gar „seriöse“ Wissenschaft nennen? Noch dazu wo es ganz einfache physikalische Prinzipien gibt (2. HS), die eigentlich die Theorie vom Treibhauseffekt in der kolportierten Form ausschließen.

      Und wissenschaftliche Belege per Konsens gibt es nicht!

  2. Es ist immer wieder erfrischend, zu sehen, dass Leute die in Pension oder Rente gegangen  bzw. aus politischen Ämtern ausgeschieden sind, frisch und frei einfach mal die Wahrheit kommunizieren wie hier Heinz Buschkowsky.

  3. Am magnetischen Nordpol (Kreis), wo die Feldlinien und somit die geladenen Partikel einfließen, kommt es zu einer Temperaturerhöhung und am Südpol, wo die Feldlinien heraustreten, also keine Partikel einfließen, kommt es zu einer Temperaturabnahme.

    Sorry, Herr Leistenschneider, dass ist aber eine ziemliche Amateurtheorie. Als erstes müssten Sie dann klären, wieso es auch am Südpol Polarlichter gibt. Da nach ihrer Theorie keine Elemenetarteilchen (Sonnenwind besteht aus Elektonen und Protonen) am Südpol in die Atmosphäre eindringen, kann es dort auch kein Polarlicht geben. Es gibt sie aber, definitiv beobachte und fotografiert. (Natürlich sind das alles ganz böse Klimaalarmisten und die Fotos sind Fakes und mit Photoshop nachbearbeitet!;-)) Ich setze voraus, dass ihnen die Entstehung von Polarlicht bekannt ist.

    Dass es am Nordpol wärmer als am Südpol ist, liegt darin begründet, dass die Eismassen am Nordpol nur wenige Meter stark sind und auf Wasser schwimmen, was um 0°C warm ist, während am Südpol eine mehrere Hundert Meter dicke Eisschicht zum größten Teil auf einer Landmasse liegt.

    •  
      Von Polarlichtern habe ich nichts gelesen.
      Wie bringen Sie, die von Ihnen ins Spiel gebrachten, Polarlichter mit den beschriebenen Feldlinien in Verbindung? Die Behauptung, es müsse abgeleitet werden, dass es am Südpol keine Polarlichter gäbe, ist eine glatte Lüge von Ihnen. Fotos von den schönen Polarlichtern dürfen Sie ruhig zeigen, auch ohne Fotomanipulation. In diesem Zusammenhang (Magnetfeld) geht es in dem Artikel um mögliche Erwärmung. Was wollen Sie, ebenfalls in diesem Zusammenhang, mit Ihrer Feststellung, dass am Südpol das Eis auf Landmassen liegt, suggerieren?

      • Herr/Frau Buehner,

        1.)Kundig machen, wie Polarlichter entstehen und das in Einklang mit der Behauptung der Leistenschneiderschen Amateurtheorie bringen, dass am Südpol keine Elementarteilchen des Sonnenwindes in die Atmosphäre eindringen (Physik bis Abi).

        2.)Kundig machen, welche Energiedichte der Sonnenwind hat und welchen Einfluß mit dieser Energiedichte auf die Temperatur überhaupt möglich ist (Physik bis Abi).

        3.)Kundig machen, welche Wirkung eisbedecktes Festland und eisbedeckte Wasserfläche auf die Umgebungstemperatur haben (Physik bis 10. Klasse, Geo bis 10.Klasse).

        Wenn sie ihre Hausaufgaben gemacht haben, können sie das hier gerne posten.

        • Sehr geehrter Herr Schubert,
          wo in der Physik haben Sie dies her, dass eine Theorie komplex und kompliziert sein muss, um richtig zu sein? So ist z.B. die Theorie zur Bestimmung der Entfernung von Sternen sehr einfach und dennoch genial.

          Ein weiteres Beispiel ist die Bestimmung zur Messung von Gravitationswellen. Eine sehr simple Idee, die Barry Barrish zur Messung der selbigen erfunden hatte. Dennoch wurde ihm (sowie Weiss und Thorne) der Physiknobelpreis dafür zuerkannt. Kundig machen!
          Wie die beiden v.g. simplen Ideen in der Physik, hat auch die von Ihnen so genannte simple Idee, die von mir aufgezeigt wurde (ist nicht meine Idee!!) den Charme, dass sie richtig zu sein scheint (siehe Temperaturgang in Abb.17). Das dies die Gilde der Klima’hysterika‘ nicht erfreuen kann, ist durchaus nachvollziehbar. Haben diese doch generell so ihre Probleme mit der Realität. Hausaufgaben machen!

          Wo schreibe ich denn, dass am Südpol keine Polarlichter zu sehen wären. Polarlichter haben doch nichts mit dem „Ein-oder ausfließen“ der Erdmagnetfelder zu tun, sondern mit den Wechselwirkungen des Sonnenwindes mit dem Erdmagnetfeld, welches sie beschleunigt, Teilchen beschleunigt werden, die dann Atome in der oberen Atmosphäre ionisieren und bei der anschließenden Rekombination Energie in Form von Licht abgegeben wird. Kundig machen!! Sie sollten also nicht den Versuch machen, ablenken zu wollen. Bei EIKE finden Sie keine „Stammtischwissenschaftler“. Viele Grüße R.L.
          PS.: Wer seine Hausaufgaben macht, braucht sich mit seinen Argumentationen nicht auf Stammtische oder Mainstreamjünger zu beschränken.

          • Herr Leistenschneider

            Zitat 1

            Am magnetischen Nordpol (Kreis), wo die Feldlinien und somit die geladenen Partikel einfließen, kommt es zu einer Temperaturerhöhung und am Südpol, wo die Feldlinien heraustreten, also keine Partikel einfließen, kommt es zu einer Temperaturabnahme.

            Zitat 2:

            Polarlichter haben doch nichts mit dem „Ein-oder ausfließen“ der Erdmagnetfelder zu tun, sondern mit den Wechselwirkungen des Sonnenwindes mit dem Erdmagnetfeld, welches sie beschleunigt, Teilchen beschleunigt werden, die dann Atome in der oberen Atmosphäre ionisieren und bei der anschließenden Rekombination Energie in Form von Licht abgegeben wird.

            Was ist denn nun richtig? Im Zitat 1 behaupten Sie, dass keine Partikel des Sonnenwindes am Südpol einfließen. Im Zitat 2 dann doch.

            Da in der Realität sowohl am Nord- und Südpol Polarlichter auftreten, diese in gleicher Höhe auftreten und aufgrund des gleichen Mechanismus, den haben sie verstanden, entstehen, dringen also entgegen ihrer Behauptung aus Zitat 1 Partikel des Sonnenwindes auch am Südpol in die Atmosphäre ein. Damit ist ihre Amateurtheorie eigentlich widerlegt, denn zum Widerlegen reicht ein Punkt ein.

            Welcher Unterschied besteht zwischen den Partikeln am Nordpol und Südpol, nachdem durch sie Polarlicht entstanden ist? Denn nur damit könnten sie eine unterschiedliche Wirkung an beiden Stellen nachweisen. Oder gibt es Partikel, die nur zum Nordpol gelangen und kein Polarlicht erzeugen? Wenn ja, welche Ladung haben die? Wie werden diese bezeichnet?

      • „Die Behauptung, es müsse abgeleitet werden, dass es am Südpol keine Polarlichter gäbe, ist eine glatte L__ge von Ihnen.“

        Die Sache mit den Polarlichtern ist eigentlich (gehobenes) Allgemeinwissen. Wenn man dies nicht wissen sollte: man kann danach googeln. Nur sollte man sich dann vor den Googlen nicht so weit aus dem Fenster lehnen  und sich gar in die Nähe einer Straftat begeben (§186 StGB).  (Wo bleibt denn hier die Moderation, Admin?)

         

        Den Satz von Herrn Leistenschneider:

        „. Am magnetischen Nordpol (Kreis), wo die Feldlinien und somit die geladenen Partikel einfließen, kommt es zu einer Temperaturerhöhung und am Südpol, wo die Feldlinien heraustreten, also keine Partikel einfließen, kommt es zu einer Temperaturabnahme.“

        haben Sie wohl nicht gelesen (oder nur nicht verstanden). Der fett markierte Textteil impliziert, dass es keine „Aurora Australis“ geben dürfte. Eine wissenschaftliche Institution die allein wegen Ihrer Lage nicht im Verdacht stehen sollte für Neuseeland Werbung zu machen berichtet:

        https://www.smithsonianmag.com/travel/best-places-see-southern-lights-180964246/

        Sehr geehrter Herr Bühner bitte mäßigen Sie sich etwas in Ihren Äußerungen. Diesmal war’s ein klassischer „shoot in the foot”

        Mit dennoch fG

        Ketterer

        • Sehr geehrter Herr Ketterer,
          Sie wollen mich mit Gewalt falsch verstehen.
          Vor Ihnen habe ich nicht den geringsten Respekt.
          Mit Ihrem, anscheinend vorhandenen, Wissen sollten Sie Gutes tun!
          Mit freundlichen Grüßen
          Bernhard Bühner

        • Sehr geehrter Herr Schubert,

          Sie haben mich noch nicht einmal verstanden, aber Sie wollen mitreden?? …und von

          Physik verstehen Sie offensichtlich auch nichts. Siehe Ihr Zitat:

          „Sorry, Herr Leistenschneider, dass ist aber eine ziemliche Amateurtheorie“ Meine Erwiderung dazu, auf die Sie wohlwissend nicht eingehen:

          „Sehr geehrter Herr Schubert,
          wo in der Physik haben Sie dies her, dass eine Theorie komplex und kompliziert sein muss, um richtig zu sein? So ist z.B. die Theorie zur Bestimmung der Entfernung von Sternen sehr einfach und dennoch genial.

          Ein weiteres Beispiel ist die Bestimmung zur Messung von Gravitationswellen. Eine sehr simple Idee, die Barry Barrish zur Messung der selbigen erfunden hatte. Dennoch wurde ihm (sowie Weiss und Thorne) der Physiknobelpreis dafür zuerkannt. Kundig machen!“

          Deshalb unbedingt: Kundig machen und Hausaufgaben machen! Nochmals: Kundig machen und Hausaufgaben machen! Viele Grüße R.L.

           

    • Herr Schubert,

      Nur mehrere 100m ist das Antarktiseis auf diesen Kontinent dick?Viel scheinen Sie ja wirklich nicht zu wissen,tun aber so!

      Vielleicht wissen Sie ja das die Antarktis durch die riesige Eislast eingedrückt ist wie eine Schüssel,sowie auch auf Grönland.Das Eis ist daher an vielen Stellen mind.4000Meter,auf Grönland bis knapp 3000Meter mächtig an manchen Stellen der Antarktis sogar geschätzt 6000Meter u.bis 2000Meter unter dem Meerespiegel!Und da die Antarktis ein freistehender Kontinent am Südpol ist,völlig abseits gelegen u.mehrfach größer als das schwimmende Arktiseis zudem noch vom Zirkumpolarstrum umflutet,den natürlichen Eismacher und das Eis sich bis auf knapp4000Meter Meereshöhe erhebt,nur dadurch ist es so kalt!Und um die Arkis fehlt dieser natürliche Kühlschrank des Zirkumpolarstromes.Zusammen mit der fehlenden Meereshöhe u.der wesentlich geringeren Ausdehnung gibt es dort auch weniger Kälte.Nicht etwa wie Sie sagen das das Meer um die Null Grad warm ist.Auch in der Arktis liegen diese größtenteils im Minusbereich.

  4. Zu Bild 24 schreiben Sie:

    Sie zeigt deutlich, dass die Temperaturen in Deutschland heute, wie vor 200 Jahren, im Gleichklang verlaufen.

    Wenn sie sich die Differenz von Jahr zu Jahr ansehen (un berücksichtigen, dass ab 2014 der Graph nach unten geht wenn man die fehlenden Daten einträgt) dann ist der Gleichklang von einigen Disharmonien gestört.

    MfG

    Ketterer

     

    • Sehr geehrter Herr Ketterer,

      hier geht es nicht um „Differenz“, sondern, so weh dies vielleicht sein mag, darum, dass das Temperaturgeschehen von vor 200 Jahren mit dem heutigen im Gleichklang verläuft. Oder anders ausgedrückt, (nahezu) identisch ist. Der Messdatenvergleich zeigt, dass die heutigen Deutschlandtemperaturen im Gleichklang mit den Temperaturen von vor 200 Jahren gehen, als der Hauptsonnenzyklus ebenfalls gerade sein Maximum hatte.

      Und daher ist das heutige Wettergeschehen, nicht auf irgendeinen menschengemachten Klimawandel, basierend auf sog. Treibhausgasen, verursacht durch die böse Industrie und den bösen Diesel, zurück zu führen und die Konsequenz aus dieser Erkenntnis, dass endlich die total daneben liegenden Umweltgesetzgebungen, mit den dazugehörigen, nicht haltbaren, weil wissenschaftlich nicht vertretbaren Grenzwerten, abzuschaffen, bzw. zu bereinigen sind.

      Damals wie heute ist es die variable Sonne, die für das Wetter- und damit das Klimageschehen verantwortlich ist und ihm, wenn Sie so wollen, ihren unverkennbaren (Sonnen)Stempel aufdrückt. Ein Diesel- oder CO2-Stempel werden Sie daher nirgends im Wetter oder Klimageschehen finden. Weder damals, wie heute. Viele Grüße R.L.

      • Sehr geehrter Herr leistenschneider

        erst wenn man den angegebenen Links folgt wird deutlich, dass Sie in Bild 24 die Temperaturen vom Hohnepeißenberg (blau) mit denen von Deutschland vergleichen. Kurz: Äpfel und Birnen.

        Es geht Ihnen um „Gleichklang“: das statisisch Maß dazu wär möglicherweise die Korrelation. Visuell sieht der Betrachter meist das, wass er sehen möchte: ich sehe „Disharmonien“. Diese werden deutlicher, wenn Sie nicht die Werte von D sondern die   HPB werte ab 1999 nhemen.

        Ihre Resultate versursachen bei mir keine Schmerzen, Ihre Methoden („Gleichklang“; Äpfel/Birnen) hingegen Verwunderung ob Ihres Beharrens.

         

  5. Leistenschneider:  

    „Insofern haben Clown-Petra und Lotto-Terli ihren Platz bereits gefunden. „

    Forumsregeln:

    „Vermeiden Sie Schmähreden, […] und jede Form von Mißachtung von Gegnern.“

    Durchgefallen.
    (Ebenso wie beim „in Verhältnissetzen“ von Temperatur-Werten [°C] )

    • Sehr geehrter Herr Ketterer,
      der Ärger muss groß sein. Nun, ich kann sehr gut verstehen, dass Ihnen als sog. „Klimaaktivist“ die Wahrheit über unser „normales“ Wetter in 2018 und damit die Wahrheit, dass dies so rein gar nichts mit einem menschengemachten Klimawandel zu tun hat, nicht gefällt. Aber, dies muss Ihnen ja auch nicht gefallen. Dennoch wird sich weder die Physik und auch nicht die Wahrheit (beides ist übrigens das Gleiche!) nach Klimaaktivisten oder CO2-Jüngern ausrichten. Mit Wahrheiten muss man eben umgehen können und sie, wie die Physik, akzeptieren.
      Übrigens sind sowohl Lotto-/ als auch Mimenspieler nichts diffamierendes. Im Gegenteil, meist sind dies hoch angesehene Leute. Aber wie gesagt, der Ärger muss groß sein. Viele Grüße R.L.

    • Auf den „Klimaretter“-Seiten werden Leute, deren Meinung den dortigen „Weltrettern“ nicht passt, diffamiert und unter Hilfe der „Lügenmedien“ (oder darf ich das gar nicht sagen?) an den Pranger gestellt. Ziel ist, Menschen mit politisch inkorrekter Meinung maximal zu schaden, bis hin zu tätlichen Angriffen. So gesehen sind die nachvollziehbar harten Worte von Herrn Leistenschneider im direkten Vergleich harmlos. Ja, freuen Sie sich, Ihre DDR ist nicht mehr allzu weit entfernt.

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