Süddeutsche Zeitung: Die fetten Jahre sind vorbei

Von einer einst seriösen Zeitung zur Alpen-Prawda verkommen: die Süddeutsche Zeitung. Bild: Markus Hein  / pixelio.de

Helmut Kuntz
Viele kennen aus ihrer Schulzeit den berühmten Spruch „Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss“, ein Musterbeispiel, wie durch unendliches Aufsagen eine nicht rational begründbare Meinung übernommen und am Ende doch Wirklichkeit wird. Die Süddeutsche Zeitung hat dieses Prinzip schon lange verinnerlicht und wendet es zur Vorbereitung des Endkampfes gegen den nicht mehr nur Rom, sondern die ganze Welt bedrohenden Klimawandel an, indem sie konsequent und regelmäßig, mal große und viele kleine Artikel zum dadurch drohenden Untergang lanciert.


Was hilft … wenn anstelle von guten und schlechten Jahren künftig vorwiegend schlechte kommen?

In der Wochenendausgabe vom 7./8. Juli 2018 durfte eine SZ-Wissenschaftsredakteurin mit ausreichend linksgrüner Ausbildung bei der taz den Lesern erklären, was die Bauern in Deutschland vom zukünftigen Wetter zu erwarten haben. Anlass war wohl die Horrormeldung des Bauernverbandes, dass wegen der Frühjahrsdürre die diesjährige Weizenernte nicht so hoch wie erhofft ausfiel (nach aktueller Schätzung beträgt die Ertragssteigerung nur +1,8 % gegenüber dem Vorjahr, in Summe ist die Erntemenge allerdings niedriger als im Vorjahr, da die Anbaufläche abgenommen hat [6]).
SZ, Rubrik WISSEN: [8] Die fetten Jahre sind vorbei
… Wettertechnisch pass nämlich fast gar nichts mehr für ihre Pflanzen, auch in diesem Jahr war das so. Erst kam der Frühling nicht aus dem Tritt, schon der Mai war viel zu heiß und zu trocken, weshalb die Ernten heuer noch mieser ausfallen werden, als 2017. Dass daran keine Kapriole schuld ist, ein schlechtes Jahr wie es halt mal vorkommt in der in der Landwirtschaft, das ist wissenschaftlich längst erwiesen. Klimawandel nennt sich das Phänomen, zeigen tut es sich in einer Häufung von Wetterextremen. Die meisten Menschen in Deutschland haben davon gehört.
Der Klimawandel lässt sich nicht mit Subventionen vom Acker schaffen …Denn was hilft denn eine Steuererleichterung, wenn anstelle von guten und schlechten Jahren künftig vorwiegend schlechte kommen? …

Dümmer und faktenresistenter geht es kaum noch. Doch ist (der Autor) das von der SZ gewohnt, welche die bisherige Dummnachrichten-„Vorbildfunktion“, vom in der ursprünglichen Form nicht mehr weitergeführten Klimaretter-Portal übernommen hat.

Schlecht ist, wenn explodierend gut, nicht mehr gut genug ist

Seit dem Beginn des nach einem Kälte-Jammertal mit Beginn der Industrialisierung (angeblich AGW-bedingt) ersehnt und endlich wärmer werdenden Klimas explodieren die Ernteerträge weltweit. Die im Vergleich zur früheren Kaltzeit teils eher geringeren, wettertypischen Schwankungen waren noch nie Menetekel, und wurden bis vor Kurzem noch als Wetter- und nicht – wie zum Beispiel auch im Mittelalter – als menschengemacht angesehen:
EIKE 30.06.2015: Ernteerträge und Klimawandel
EIKE 19.09.2016: Biobauern sind die größten Lebensmittel-Vernichter Ohne Klimawandel überlebt die Biolandwirtschaft ihre Ernteverluste nicht

Das folgende Bild zeigt, wie überproportional die Ernteerträge zum Beispiel in den USA angestiegen sind, seit der wohltuende Klimawandel seinen segensreichen Einfluss nach der Hungersnöte verursachenden, kleinen Eiszeit verbreitete. Auch Arrhenius, der „Erfinder“ der CO2-Theorie war froh über seine (nur teilweise richtige) Erkenntnis. Denn er war überzeugt, dass diese zusätzliche Wärme die Erde vor den schlechten Ernten retten würde. Und zumindest diese Ansicht von ihm erwies sich als richtig.

Bild 1 USA Weizenerträge Langfristdarstellung von 1865 – 2010 (blaue Linie), Weizen Welt Erntemengen 2000 – 2016 (blaue Balken), GISS Globaltemperatur Land und See (rote Linie). Grafiken vom Autor übereinander kopiert.

Nun sind wir nicht die USA, sondern Deutschland. Und mindestens Deutschland muss nach der SZ-Fachfrau ja ganz schlimm vom Klimawandel betroffen sein.

Deshalb zeigt das folgende Bild 2, wie sich die deutschen Weizenerträge (und die von Schleswig-Holstein) gegenüber denen der restlichen Welt verhalten. Mancher wird überrascht sein, wie vorbildlich und (wie GRÜNE dazu sagen) geradezu „schandhaft“ über-ertragreich das Industrieland Deutschland auch beim Ernteertrag dasteht.

Bild 2 Vergleich der Weizenerträge seit 1970 weltweit mit Deutschland und Schleswig-Holstein (SH). Daten nach 2008 – 2018 vom Autor ergänzt

In Worten liest sich diese (nicht nur durch Ertrag gelungene) Erfolgsgeschichte so:
Deutscher Bauernverband: Jahrhundertvergleich
… Ein Landwirt erzeugte 1900 Nahrungsmittel in einem Umfang, um etwa 4 Personen ernähren zu können
1950 ernährte ein Landwirt 10 und
2010 sogar 131 Personen

Ein Wermutstropfen ist allerdings zu sehen. Seit dem Jahr 2000 geht es nicht mehr wie gewohnt, stetig weiter aufwärts, sondern stagniert auf diesem extremen Niveau. Manche behaupten, es läge teils auch daran, weil die Ähren noch mehr Korn kaum tragen können und weitere Ertragssteigerungen – durch die industrialisierte Landwirtschaft – auch durch Auflagen gebremst werden.
Immer neu ist es dem Autor ein Rätsel, wie angebliche „Fachpersonen“ trotz solcher Daten unwidersprochen von einem negativen Klimawandeleinfluss auf die Ernten reden (und es unwidersprochen dürfen).

Ein fiktiver Dialog

In der SZ-Redaktionskonferenz könnte sich beim Durchsprechen des Artikels vielleicht ein ähnlicher Dialog wie dieser zugetragen haben:
Auf einen Einwand: „Die wirklichen Daten widersprechen in praktisch allem den Angaben der Redakteurin. Wenn wir das drucken, wäre es doch fast so etwas wie „Betrug“. Wollen wir das wirklich bringen? Erwidert ein wissendes, hierarchisch höher stehendes Redaktionsmitglied: „Die Natur ist durch uns Menschen so aus dem Gleichgewicht gebracht, dass sie nicht mehr weiß, was sie tut. Deren Daten entsprechen deshalb nicht mehr der Wirklichkeit, wie sie ohne den menschengemachten Einfluss wäre. Es werden deshalb in der modernen Klimaforschung ganz bewusst nicht mehr die, fälschlich beruhigende Trends zeigenden Messdaten verwendet, sondern die berechnet, welche ohne den Menschen wirklich wären. Und diese simulierten belegen: Das Klima ist einfach desaströs. Man sehe nur in die Analysen modernster, deutscher Klimaforschung. Ohne diese – und strikte Einhaltung von deren Maßnahmen – würde die Welttemperatur ins Unermessliche steigen.

Bild 3 Screenshot (Auszug) aus einem Bild eines Universitätsartikels. Quelle: Universität Potsdam. Potsdamer Universitätsmagazin 1/2016. Artikel: Viel richtig, wenig falsch

Die dann unabwendbaren Folgen wurden schon einmal von der überaus kompetenten IWF-Chefin drastisch, aber realistisch beschrieben“:
EIKE 11.10.2015: IWF-Chefin Lagarde`s rettender Einfall beim Hähnchenessen
… „Wenn wir kollektiv kneifen, werden wir uns alle in Hühnchen verwandeln und wir werden alle gebraten, gegrillt, getoastet und geröstet“ …
Fiktiver Redakteur: … „Dass dieses Vorgehen wissenschaftlich richtig ist, zeigen auch die regelmäßig notwendigen, nachträglichen Korrekturen der als falsch erkannten, früheren Messwerte und die vielen Preise und Ehrungen an die beteiligten Forscher. Aber auch die wegen wissenschaftlich nicht haltbarer, schlechter – und oppositioneller – Klimaforschung weltweit Universitäten verlassenden Professoren“:
The Guardian 05. Juni 2018: Peter Ridd’s sacking pushes the limit of academic freedom
Wir als SZ, werden unsere Leser jedenfalls nicht mit gemessenen, aber genau dadurch falschen Daten in die Irre leiten.

Der Rückgang der Ernte-Erträge ist nicht zu sehen, aber zu simulieren

Zur Entschuldigung der SZ-Wissens-Fachfrau darf man nicht verheimlichen: Es gibt eine Gegend, in welcher die Ernten durch den Klimawandel stetig abnehmen: Es sind die virtuellen Felder in Klimasimulationen. Da Computer alles viel genauer wissen, als die wirkliche Natur, gelten deren Aussagen bei vielen als gesicherter. Es könnte also sein, dass die SZ-Fachfrau gar nicht die wahre Natur, sondern eines der unbezweifelbaren Simulationsergebnisse beschrieben hat. Dann hätte sie es allerdings auch angeben sollen.

Wie man (zukünftige) schlechte Ernteergebnissen „erzeugt“, wurde in einem EIKE-Artikel beschrieben:
EIKE 26.11.2016: Forscher des Weltklimarates IPCC rechnen, dass die globale Erwärmung 10 bis 50 % der jährlichen Ernte bedroht – Was steckt dahinter?
In diesem Artikel geht es weniger um das IPCC, sondern die Studie eines politisch korrekt investigativen Rechercheinstituts:
Correctiv.org recherchiert zu den Bedrohungen und Herausforderungen unserer Gesellschaft, zu Machtmissbrauch und Korruption in Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur, zu Themen wie Umwelt, Bildung, Gesundheit und sozialer Gerechtigkeit oder Rechtsradikalismus und Islamismus …
Dieses Institut, welche sonst über „Bildung, Gesundheit und sozialer Gerechtigkeit oder Rechtsradikalismus und Islamismus“ recherchiert, nahm sich auch der Bedrohung durch den Klimawandel an:
Correctiv.org:  Viele Lebensmittel sind vom Klimawandel bedroht – und die Agrarindustrie hat keine Lösung für dieses Problem.
Zwar hat die Agrarindustrie weder das gemeldete Problem, noch keine Lösung, falls es käme. Aber Computersimulationen kann man so parametrieren, dass es vorhanden ist. Und Uni-Institutsprofessoren hat man auch in Deutschland inzwischen so stark von Fördermitteln abhängig gemacht, dass sie zu praktisch jeder – von der Politik gewünschten – Aussage eine Belegung beibringen

Der Mai war viel zu trocken …

Die SZ-Redakteurin wusste auch viele „Fakten“. Anbei ein paar Anmerkungen dazu:
SZ: … schon der Mai war viel zu heiß und zu trocken
Das mit der Wärme stimmt. Die Bauern im Nürnberger Knoblauchsland waren darüber auch entsetzt. Die Spargelernte war so hoch, dass der Preis in den Keller viel. Viel arbeitsintensives Spargelstechen für immer weniger Geld, regt schließlich jeden Betroffenen auf.

Doch nun zum „viel zu … trocken“.
Beim DWD sieht der Niederschlag Mai seit dem Jahr 1880 wie im folgenden Bild aus: Der Niederschlag nimmt erkennbar zu, allerdings mit der für Niederschläge bekannt hohen Variabilität (Mai-Minimum 24,9 mm, Maximum 131,1 mm). Trotzdem war selbst der diesjährige, geringe Niederschlag nicht wirklich niedrig.

Bild 4 Niederschlag Deutschland, Mai 1880 – 2018. Quelle: DWD

Für den Frühling zeigt sich ein ziemlich ähnliches Bild. Weder war der Frühling besonders trocken, noch nimmt der Niederschlag im Frühling ab.

Bild 5 Niederschlag Deutschland, Frühling 1880 – 2018. Quelle: DWD

Nun noch der Verlauf bei Würzburg im trockenen Niederfranken, nahe der Gegend, wo jüngst Deutschlands höchste Temperatur gemessen wurde. Auch dort war der Mai 2018 weit entfernt von einem Extrem.
Und nun beachte man die natürliche Variabilität: Das Minimum (5,6 mm) erreicht gegenüber dem Maximum (139,6 mm) gerade einmal 4 %. Wäre das zufällig dieses Jahr gewesen, hätte die SZ sicher den Beleg für den Weltuntergang ausgerufen. So freuen sich die fränkischen Winzer auf einen Super-Weinjahrgang.
Aber: Gelingt es irgendjemandem (außer der SZ-Fachredakteurin), in diesen Niederschlagsverläufen die überall deklamierte, Klimawandel-bedingt, zunehmende Frühjahrs-Trockenheit zu entdecken? Nicht einmal der Statistik gelingt es, deren Regressionsgeraden weisen zu mehr Niederschlag.

Bild 6 Würzburg Niederschlag Mai von 1901 bis 2018. Grafik vom Autor anhand von drei DWD-Datensätzen erstellt
Bild 7 Würzburg Niederschlag Frühling von 1901 bis 2018. Grafik vom Autor anhand von drei DWD-Datensätzen erstellt

Es stellt sich deshalb auch dazu die Frage, ob die SZ-Wissenschaftsautorin wirklich über Deutschland, oder über einen virtuellen Ort im Computer berichtete.

Allerdings gibt es Zeitungen, welche sich trauen, Fachpersonen zu befragen, die Ahnung vom Thema, aber nicht die politisch korrekte Meinung dazu, haben. Jedoch nicht in Deutschland:
Österreich, Wochenblick 15. Juni 2018:
Experte im „Wochenlick“-Interview Dürre-Attacken in Österreich: „Am Klimawandel liegt es nicht“

Klaus Haslinger, Klimaforscher an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), von der Abteilung für Klimaforschung mit Schwerpunkt Regionale Klimaanalyse und Modellierung, Hydrologie und Trockenheit, erklärt im Gespräch mit dem „Wochenblick“, dass die derzeit sehr trockene Witterung im Grunde genommen nicht mehr als ein Wetterphänomen sei und mit dem „menschengemachten Klimawandel“ per se nichts zu tun hätte.
Auch Herr Kämpfe hat dazu auf EIKE eine detaillierte Ausarbeitung geliefert: Lang anhaltende Dürreperiode 2018 in Teilen Deutschlands – eine kritische Analyse

Der Klimalaie ahnt es anhand der wenigen Grafiken, die Experten wissen und bestätigen es, die SZ meldet für ihre Leser einfach das ideologisch geforderte Gegenteil. Dafür wirbt sie auch als „überregionale Qualitäts-Tageszeitung“.

… eine Häufung von Wetterextremen

SZ: … tut es sich in einer Häufung von Wetterextremen
Auch diese Klimawandel-Fabel ist nicht mehr „totzukriegen“. Selbst der IPCC sagt, dass es nicht stimmt [7]. In Deutschland ist eine Zunahme von Extremereignissen (außer dass die urbane Eigenerhitzung selbst deutscher Kleinstädte ungeahnte Ausmaße angenommen hat) nicht nachweisbar, wie man immer wieder anhand neuester Daten zeigen kann:
EIKE 08. Juni 2018: Die Suche nach dem Klimawandel geht weiter. Denn in Deutschland ist er nicht zu finden
EIKE 18.04.2018: Beeinflussungen durch Starkregen nehmen in Deutschland nicht zu. Mit schlecht angewandter Statistik lässt sich aber das Gegenteil „zeigen“ (Teil 2)
Achgut.com, 06.07.2018, H.J. Lüdecke: Kleine Inspektion am Klimadampfer

Wenn andere die wissenschaftlichen Fakten bestreiten

Unserem Bundespräsidenten, welcher sich immer besser in seine Funktion als „Grüßonkel“ einarbeitet, wird der SZ-Artikel trotzdem gefallen haben. Schließlich sorgt der SZ-Artikel dafür, dass „die realen Probleme der Welt“ angegangen werden:
Westfalenpost 21.03.2018: Steinmeier warnt: Lügen im Netz spalten die Gesellschaft
(Steinmeier) … Überprüfbare Fakten müssten sich heute zunehmend gegen falsche und gefühlte Wahrheiten behaupten. Und: Nie wurden Verschwörungstheorien so leicht verbreitet wie durch die digitalen Medien. Wer das mit Meinungsfreiheit rechtfertige, liege falsch: „Meinungsfreiheit ist eine Farce“, zitiert er Hannah Arendt, wenn schlichte Tatsachen nicht mehr anerkannt würden. Oder: „Wie sollen wir die realen Probleme, zum Beispiel den Klimawandel, angehen“, fragt der Bundespräsident, „wenn andere die wissenschaftlichen Fakten bestreiten?“
„Jeder Bürger braucht Inseln der Verlässlichkeit“, meint Steinmeier. Und es sei ein gutes Zeichen, dass der oft beklagte Glaubwürdigkeitsverlust der traditionellen Medien im Augenblick offenbar gestoppt sei. Mehr als zwei Drittel der Deutschen halten einer Umfrage zu Folge die Informationen aus Radio, Fernsehen, Zeitungen und Zeitschriften für glaubwürdig …

Welches die „realen Probleme der Welt“ sind und wie man sie auch dank der (SZ-)Ideologie bestimmt nicht löst, wurde ebenfalls gerade von der SZ beschrieben:
EIKE 09. Juli 2018: Überbevölkerungsprobleme bekämpfen wir ganz aktiv – durch noch mehr CO2-Reduktion

Quellen

[1] Spektrum.de 27.06.2018: KLIMAWANDEL Blind für die ferne Zukunft

[2] EIKE 29.03.2018: Klimaleugner befinden sich in der ersten Phase der Klimatraumatisierung

[3] EIKE 11. November 2017: Wie kommt es, dass Verleugnung umso wuchtiger zuschlägt, je mehr wir durch die Medien mit immer schlimmeren Bestätigungs-Meldungen zum Klimawandel konfrontiert werden?

[4] EIKE 18.04.2016: Kirche und Klimawandel Viel „Mensch“, viele Bibelsprüche, die Orientierung vom PIK, von kritischer Reflexion keine Spur

[5] FOCUS MONY online, 17.08.2016: Lebenserwartung bestimmt Renteneinstiegsalter Rente mit 77! Dänemark hat sich schon entschieden – und alle sind dafür

[6] agrarheute: Weizenernte weiter nach unten korrigiert

[7] EIKE 31.01.2018: Endlosschleife Klimaangst

[8] Süddeutsche Zeitung. Printausgabe vom 7./8. Juli 2018, Rubrik WISSEN: Die fetten Jahre sind vorbei

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9 Kommentare

  1. Gab es jemals in der Geschichte der Menschheit eine Lüge, die so erfolgreich, so lange und von so vielen Menschen ernst genommen wurde?

    Was wir brauchen, ist eine bessere naturwissenschaftliche Bildung mit Schulung von Logik und  Physik auch als Grundlage für Studiengänge, die nicht unmittelbar naturwissenschaftlich ausgerichtet sind. Solange z.B. Studenten der Umweltwissenschaften von ihren Professoren lernen, was man gegen den menschengemachten Klimawandel tun muss, sehe ich allerdings schwarz.

    Für Deutschland habe ich allerdings einen Hoffnungsschimmer durch die Reden von Politikern der AfD-Fraktionen zu diesem Thema im Bundestag und in den Landtagen. Ich erhoffe mir ein zunehmendes Trommelfeuer dieser Art, damit das Thema möglichst bald in Fachausschüssen sachlich behandelt werden kann.

    Meine Webseite: http://www.bernhardt-privat.de

    • @Wolfgang Bernhardt

      Ohh…Sie werden sich wundern, welche Geschichten es in Deutschland alles gegeben hat um unliebsame Konkurrenten/Menschen aus der Welt zu schaffen.

      Habe gestern eine interessante Stadtführung in Bamberg mitgemacht. Da wurde nicht nur über das Bierbrauen und das Handwerk im Mittelalter/Neuzeit etwas erzählt sondern vor allen auch über die Kirche und den „christlichen“ Glauben in jener Zeit…in der Zeit der Hexenverbrennungen. Schlimm war es in der Zeit des 30-jährigen Krieg…hier hat man die Hexenverfolgung auch dazu genutzt, denn gesamten Stadtrat der Hexerei zu beschuldigen und damit zum Tode verurteilt…natürlich erst nachdem man alle Beschuldigten erst einmal auf die Folterbank gesetzt hat. Und der Hexerei konnte man damals schon zum Opfer fallen (besonders Frauen), wenn das Wetter in einen Jahr chaotisch daher kam…Starkregen, Hagel im Sommer, Dürre….alles was die Ernte gefährden konnte von der Wetter Seite her wurde als Hexerei den unliebsamen Nachbarn, Stadtrat, Frau in die Schuhe geschoben….einmal im Visier der katholischen Kirche…im Verdacht der Hexerei…es gab dann kein entkommen mehr…jeder wurde dem Tode zugeführt. Zum Schluss zeigte sich das Bürgertum selbst an…jeder zeigt jeden an…eine Spirale des Denunzierung die zur fast Vollständigen Ausrottung des Bamberger Bürgertum führte…wären da nicht im letzten Moment die Schweden vor den Toren Bambergs aufgetaucht…die Bamberger hätte sich ALLE bis auf die Geistlichkeit, die ja das Sagen und die Fäden der Hexenverfolgung/Wahrheit/Geschichte in der Hand hielt, ausgelöscht.

      Denunzierung, die Propaganda, Lügen, Hass, Neid, Habgier, Bereicherung…all das war schon immer in der Menschheit vorhanden….in der Deutschen Geschichte damals wie heute eben auch…früher wurden Menschen auf dem Marktplatz an den öffentlichen Pranger gestellt heute stellen die Medien das CO2 und die Kernkraft bzw. alles was den momentan Regierenden nicht passt an den Öffentlichen Pranger…wer gegen die politisch gewollte Masseneinwanderung ist, der wird an den Öffentlichen Pranger gestellt…auch die Propaganda für eine Multikulit Gesellschaft OHNE Oel, Kohle, Gas und Kernkraft dafür mit mehr Gender statt Bildung und Verschuldung statt Haushalten läuft auf vollen Touren.

       

       

  2. Es ist wie immer die Großwetterlage, die den Takt vorgibt. Während es bei uns oft warm und trocken war, war es im südisländischen Reykjavik nass und kalt. Dieser Sommer spielt den Warmisten in Deutschland wieder einmal in die Hände. Unsere verwandschaftlichen Beziehungen nach Island ließen uns in diesem Jahr aufhorchen. Kaum Sonne, viel Regen, viel Kälte wurden kurz unterhalb des Polarkreises wahrgenommen. Ein Sommer wie er sich „gewaschen hat“. Die in den letzten Jahren unter einem etwas wärmeren Klima aufgeblühte Insel musste sich an die kalten 1970er Jahre zurückerinnern. Sogar die Touristikbranche hat Einbrüche hinnehmen müssen. Ständig steigende Touristenzahlen haben manche Isländer schon zur Weißglut gebracht, weil sie im eigenen Land nicht mehr unter sich sind (Merkel wäre wahrscheinlich schon zwangsausgeflogen worden zum Nordpol). Das ist aber ein anderes Thema. Jedenfalls fiel die Sonnenscheindauer in diesem Jahr merkbar geringer aus. Es bestätigt sich auch immer die Regel: Wenn es dort schön ist dann regnet es bei uns und umgekehrt.

    Falls uns diese Hochlage auch im Winter erhalten bleibt wird es bei uns sibirisch.

  3. Ich bin nun 83 Jahre trotz dieser schlimmen Erderwärmung geworden,habe BSE,alle möglichen Hühner-Schweine und sonstige Grippen überlebt.Nun mußte ich neulich in ARTE hören,daß ich nur noch eine Leiche auf Urlaub bin,da ich seit Jahrzehnten täglich Milch trinke und gern Käse esse und das ist ja lebensgefährlich.!Aber nun zu der in der  von der SZ ausgerufenen schlimmen Dürre:ich habe es noch nie erlebt,daß es für die hiesige Landwirtschaft ein richtiges Wetter gab.Es ist immer zu kalt oder zu warm,zu nass oder zu trocken.Oft werden dann aber Rekordernten eingefahren,die dann aber leider die Preise verderben.Früher hat man noch zum Erntedankfest in der Kirche Gott für die reiche Ernte gedankt,heute fordert man vom Staat Subventionen-egal ob die Ernte gut oder nicht so gut war.Aber das erledigt sich bald von selbst,wenn wir erst durch unseren „Klimaschutz“ ein konstantes Wohlfühlwetter haben.Dann sind je nach Ausgangslage die Ernten immer gleich gut oder gleich schlecht.Nichts ist beständiger als der Wechsel !

     

  4. Kathrin Zinkant ist eben eine Frau. Und Frauen spüren solches Unheil per Gefühl, da braucht es keine Fakten! Und wenn die Frau gar noch Journalistin ist, sind solche Gefühle besonders intensiv ausgeprägt.

    Was sollen gegen so eine Gefühlsfrau da ein paar Grafiken mit Istwerten schon ausrichten, wo die ganze Welt doch weiß, daß wir fast nur noch Dürren, Starkregen und ähnliche Wetterextreme zu ertragen haben. Aber die Gefühlsfrau weiß natürlich auch Rat, nämlich nicht Geld an die Bauern, wenn wirklich einmal lokale Einbußen zu verzeichnen sind, sondern Geld an die Forschung, um „klimawandelresistentes“ Getreide zu erschaffen. Leider sagt sie nicht dazu, welche konkreten Eigenschaften dieses denn haben sollte, sondern nennt es zeitgeistig „Nachhaltigkeitsprojekte der Wissenschaft“.

    So muß man heute offenbar argumentieren, wenn man von der SZ gedruckt werden will …

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/landwirtschaft-den-klimawandel-verschlafen-1.4043395

  5. Die Heilbronner Stimme lässt sich da auch nicht lumpen:

    https://tinyurl.com/y7td5h48

    Was sich aber heute bereits sagen lässt: „Starkregen ist ein Symptom des Klimawandels.“ Uwe Schickedanz zufolge erwarten Klimaforscher für Süddeutschland, dass sich die Zahl der Niederschläge zwar nicht erhöht. Doch wenn es regnet, dann heftiger und auf sehr begrenztem, engem Raum.“Es passt ins Bild. Es wird wärmer“, sagt Schickedanz. „Wärmere Luft kann mehr Wasser gasförmig lösen.“ Ein Starkregen geht nieder.

    Nach den letzen Auflagenzählungen verliert die Stimme im Monat ca. 1.000 Abonnenten. Es ist abzusehen, dass kleinere Schmierfinkenblätter dann bald am Ende sind.

  6. „Die Süddeutsche Zeitung hat dieses Prinzip schon lange verinnerlicht und wendet es zur Vorbereitung des Endkampfes gegen den nicht mehr nur Rom, sondern die ganze Welt bedrohenden Klimawandel an, indem sie konsequent und regelmäßig, mal große und viele kleine Artikel zum dadurch drohenden Untergang lanciert.“

     

    Man nennt das „Gehirnwäsche“.

    Verlogen – verlogener – SZ

    P.S.:

    AfD wählen!

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