TOTALES SCHEITERN des Klima-Kreuz­zuges: Kohle­energie hat heute den gleichen Anteil am Energie-Mix wie vor 20 Jahren!

Mehr Grün durch mehr CO2! Bild: Uwe Wagschal  / pixelio.de

Anthony Watts
Vor einigen Tagen haben wir gemeldet, dass die diesjährige Ausgabe des Statistical Review of World Energy Report von BP erschienen ist. Dieser Report enthält eine der aussagekräftigsten Graphiken hinsichtlich des Scheiterns der Klima-Kreuzzügler bzgl. ihres „Krieges gegen die Kohle“, die wir jemals präsentiert haben.

Die meiste Berichterstattung in den lamestream Medien hat sich auf diese einzelne Graphik aus dem BP-Report konzentriert. Sie zeigt, dass der Kohleverbrauch im Jahre 2017 nach Jahren des Rückgangs wieder etwas gestiegen ist. Sieht nach nicht viel aus, oder? Nur ein Funke. Nichts, um dass sich die Umweltfetischisten Sorgen machen müssten. Der Gesamttrend zeigt immer noch nach unten, oder? Dafür machen sie Präsident Trump verantwortlich.

Aber trotz des Schwerpunktes von Präsident Trump, Kohlebergleute während seiner Präsidentschaft wieder in Lohn und Brot zu bringen, spielt dies für den Rest der Welt keine große Rolle.

Der wirkliche Tritt gegen Umweltaktivisten im BP-Report ist dieser hier:

Die Kohle hat den gleichen Anteil an der globalen Energieerzeugung wie vor 20 Jahren:

Im Jahre 1997 machte Kohleenergie einen Anteil von 38% der globalen Energieerzeugung aus.

Im Jahre 2017 betrug der Anteil daran immer noch 38% – trotz der Abermilliarden, die der erneuerbaren Energie hinterher geworfen worden ist.

Bumm!

Der Gedanke, dass Al Gore und Bill McKibben nebst deren Armee trainierter Erfüllungsgehilfen Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt haben, um den Kohleverbrauch zu verdammen, irgendeine Auswirkung gehabt hat, hat sich einfach in Luft aufgelöst. Und obendrein noch das hier: Ihr Kumpan George Soros hat dem Guardian zufolge Millionen in Kohle investiert.

In den USA ist die Erzeugung von Treibhausgasen im dritten Jahr in Folge gesunken, wie mir Marc Morano in einer E-Mail schrieb.

Aktualisierung: WUWT-Autor David Middleton fügt in Kommentaren die folgende Graphik bei. Aus ihr geht hervor, dass die CO2-Emissionen aus Kohle stark gestiegen sind:

Und darum wird unser Planet immer grüner.

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/06/17/total-failure-of-the-climate-crusade-coal-power-has-the-same-energy-share-it-had-20-years-ago/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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11 Kommentare

  1. 30.000 Windräder + Infrastruktur zu verkaufen war ein sehr gutes Geschäft! – Vielleicht fällt tatsächlich auf, dass CO2 gar keinen Einfluss auf das Wetter und seine Statistik haben kann, weil Änderungen seines Beitrages stets gegenläufig kompensiert werden. Vielleicht fällt auf, dass unser Netz den Strom weiterer Windräder einfach nicht mehr schlucken kann. Vielleicht missfällt der exorbitant hohe Strompreis. – Kein Problem, das nächste gute Geschäft ist bereits sicher:

    Die Windräder müssen teuer entsorgt werden! 

    Streitig könnte sein, ob dazu die Stromverbraucher, oder die Steuerzahler gemolken werden. – Auch das wäre kein Problem, denn es handelt sich um die Gleichen!

     

  2. „TOTALES SCHEITERN des Klima-Kreuz­zuges“
     

    Da ist gar nichts gescheitert:

    Banken und die bekannten Investoren haben sich die Taschen auf Kosten der Bevölkerung erfolgreich vollgestopft.

    Erfolg auf der ganzen Linie!

  3. Mal was am Rande…wenn wir alle auf E-Mobilität umsteigen, dann sollten wir dann doch noch folgendes beachten….W-LAN und Mobilfunkverbindungen sollten dann überall und immer gewährleistet sein…

     

    https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/menschen-schicksale/id_83972728/notfall-in-zuerich-polizei-befreit-baby-mit-geissfuss-aus-auto.html

    Weil eine Mutter ihr Baby versehentlich in ihrem Wagen eingesperrt hatte, rückte die Polizei an. Und musste die widerstandsfähige Autoscheibe mühsam einschlagen.

    Im Schweizerischen Zürich hat die Polizei am gestrigen Dienstagnachmittag auf ungewöhnlichem Weg ein eingesperrtes Baby aus einem parkenden Auto befreit, wie das Nachrichtenportal „Blick“ berichtet. Weil die Scheiben des Wagens der Marke Tesla demnach selbst für einen Notfallhammer zu widerstandsfähig gewesen wären, benutzten sie einen Geißfuß, ein Werkzeug, um das Fahrzeug zu öffnen.

    Der Einsatz war laut „Blick“ notwendig geworden, weil die Mutter ihren Wagen in einer Tiefgarage abgestellt und sich aus dem Auto ausgesperrt hatte. Das Baby blieb derweil im Auto. Auch eine Öffnung des Wagens per W-Lan oder Mobilfunkverbindung wäre in der Tiefgarage nicht möglich gewesen.

    Eine Stunde lang hätten die Mutter und ihre anwesende Freundin sowie ein Hausmeister versucht, ein Fenster des Wagens unter anderem mit einem Feuerlöscher zu zertümmern. Dies gelang dem Bericht der „Blick“ zufolge schließlich erst der Polizei. Das Baby sei wohlauf.

  4. Bitte, liebes EIKE, die Kirche bei der Argumentation im Dorf lassen und nicht Argumen-tationstricks der Ökofetischisten (oder auch Ökofaschisten) übernehmen. Zur Würdigung der Verteilung auf die Energieträger gehört m.M. auch der Gesamtverbrauch und der dürfte kräftig gewachsen sein. Ein Öko dürfte wahrscheinlich argumentieren, daß ohne  den massiven Ausbau der Alternativen der Kohleanteil heute sehr viel höher wäre,- also doch ein grandioser Erfolg der Alternativen vorliege. Viel wichtiger als die Verteilung ist, daß die Energiewende eine Wende von sicherer Versorgung zur stochastischen Versorgung wird.

  5. Der Artikel zu Soros‘ Investitionen in fossile Energien ist drei Jahre alt. Er hat aber auch in jüngster Zeit massiv investiert, siehe hier.

  6. Dann stellt euch doch mal vor, wie die Graphiken aussehen würden, wenn wir nicht den Kampf gegen Kohle führen würden. Nicht Gleichstand sondern gewaltiger Anstieg. Wir schaffen das.

    • Sie würden ähnlich aussehen, denn Energie wird ständig gebraucht. Zufallsenergie wird nicht gebraucht — auch wenn noch so viel gezahlt wird — war jetzt einfach.

      Carsten

      Aus der Mühle schaut der Müller, der so gerne mahlen will.
      Stiller wird der Wind und stiller, und die Mühle stehet still.
      So geht’s immer, wie ich finde, rief der Müller voller Zorn.
      Hat man Korn, so fehlt’s am Winde, hat man Wind, so fehlt das Korn.“
      Wilhelm Busch

    • Der Kohleverbrauch weltweit ist stark angestiegen. Die abgebildeten relativen Zahlen verschleiern das. Wie man aus dem CO2 Chart sehen kann, hat er sich mehr als verdoppelt seit 1990.

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