Zwei Mythen zu CO2 und Klimawandel

Bild: Aus dem Beitrag, © CFACT

David Wojick, Ph.D.
CO2 ist keine „Wärmefalle“ in der Atmosphäre, und die Zunahme des CO2-Gehaltes ist nicht unseren Emissionen geschuldet. In Wirklichkeit sind dies zwei pseudo-wissenschaftliche Mythen, welche oft in alarmistischen Presseberichten und Lehrmaterialien auftauchen.

Wissenschaftlich ist es ziemlich anders. Tatsächlich ist es ziemlich komplex, weshalb die Wissenschaft vom Klimawandel so breit diskutiert wird.

CO2 in der Luft fängt keine Wärme ein

CO2 führt der Atmosphäre Wärme zu und entfernt sie auch wieder daraus, so dass die Wärme sicher nicht eingefangen wird. CO2 ist ein sekundäres Treibhausgas, und Wasserdampf das primäre Treibhausgas. Ein Treibhausgas bedeutet zweierlei, denn es führt der Atmosphäre Wärme zu und entfernt diese auch wieder aus derselben.

Alles fängt damit an, dass die Sonne die Erdoberfläche aufheizt. Ein Teil dieser Energie wird dann als Infrarot wieder abgestrahlt, was gemeinhin „langwellige Strahlung“ oder LWR genannt wird. Ein großer Teil dieser LWR durchläuft einfach die Atmosphäre und wird in den Weltraum abgestrahlt, wo sie für immer verschwunden ist. Aber ein geringer Teil dieser Wärme wird von Treibhausgas-Molekülen eingefangen und absorbiert.

Diese energetisch angereicherten Moleküle geben dann diese absorbierte LWR als Wärme in die übrige Atmosphäre ab. (Wärme ist keine Substanz, sondern vielmehr eine molekulare Bewegung). An diesem Punkt kann man also sagen, dass CO2 die Atmosphäre erwärmt hat, und so weit gehen auch die Alarmisten. Was diese aber nicht erwähnen – diese Wärme reichert andere Treibhausgas-Moleküle an, diese geben ihre LWR ab und entfernen somit die Wärme.

Die Energie tritt also als LWR in die Luft ein und wird zu Wärme, um danach wieder als LWR abgestrahlt zu werden und damit verschwunden ist. In diesem Prozess wird keine Wärme eingefangen. Es gibt immer Einiges an Wärme in der Luft im Zuge dieses Prozesses, aber es ist wie Menschen, die ein Geschäft betreten, dann anstehen müssen, bis sie bedient werden, wonach sie den Laden wieder verlassen. Niemand wird gefangen.

Hat man einmal erkannt, das keine Wärme eingefangen wird, kann man fragen, ob hinzugefügtes CO2 die Wärmemenge notwendigerweise in der Luft erhöht (und damit auch die Temperatur). Dank der Komplexität des Klimasystems ergibt sich die Antwort ,nicht notwendigerweise‘. Vielmehr geht aus Satellitenbeobachtungen hervor, dass es keine CO2-Erwärmung gegeben hat seit Beginn derartiger Aufzeichnungen vor etwa 40 Jahren.

Die CO2-Zunahme ist nicht unseren CO2-Emissionen geschuldet

Es ist unstrittig, dass der CO2-Gehalt der Luft gegenwärtig zunimmt. Normalerweise wird dies zurückgeführt auf unsere Freisetzung von CO2 in die Atmosphäre, wo ein großer Teil davon verbleibt und sich Jahr für Jahr akkumuliert. Dies ist mehr oder weniger das Standardkonzept von Verschmutzung, was die Alarmisten unablässig hervorheben, aber das ist nichts, was irgendwie mit der CO2-Zunahme verbunden ist.

Was die Alarmisten aber beharrlich verschweigen ist, dass unsere CO2-Emissionen winzig sind im Vergleich zu den natürlich auftretenden Emissionen. Tatsächlich emittieren und absorbieren natürliche Prozesse etwa 25 mal die Menge, die wir emittieren (die tatsächliche Menge wird nicht gemessen). Diesen gewaltige natürliche Fluss von CO2 in die Luft hinein und wieder heraus nennt man den „Kohlenstoff-Fluss“. Er ist Bestandteil der Kohlenstoff-Kreislaufes, welcher alles Leben auf der Erde erst möglich macht.

Der Punkt hier lautet, dass angesichts dieses gewaltigen Kohlenstoff-Flusses ziemlich viel des von uns emittierten CO2 innerhalb nur weniger Jahre wieder verschwindet. Um 25% der CO2 in der Luft wird jedes Jahr durch natürliche Prozesse absorbiert, einschließlich des CO2, das wir in die Atmosphäre einbringen.

Dies bedeutet, dass die CO2-Zunahme in der Luft nicht durch unseren CO2-Ausstoß zustande kommt. Unser CO2 kann die Zunahme bewirken oder auch nicht, aber die Zunahme geht nicht ausschließlich auf uns zurück. Einfach gesagt: die CO2-Zunahme ist nicht unserem CO2 geschuldet.

Unter dem Strich: Immer wenn man in einem Artikel etwas von Wärme einfangender CO2-Verschmutzung liest, weiß man, dass das Humbug ist. Die CO2-Zunahme geht nicht auf menschliche Emissionen zurück und führt nicht zu einer Erwärmung der Atmosphäre.

Link: http://www.cfact.org/2018/03/13/two-co2-climate-change-myths/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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35 Kommentare

  1. CO2 ist keine „Wärmefalle“ in der Atmosphäre, und die Zunahme des CO2-Gehaltes ist nicht unseren Emissionen geschuldet. In Wirklichkeit sind dies zwei pseudo-wissenschaftliche Mythen, welche oft in alarmistischen Presseberichten und Lehrmaterialien auftauchen.

    Diese Aussage ist nicht richtig. Vielmehr gilt folgende Aussage:

    1 a) CO2 (wie auch Wasserdampf und andere klimaktiven Gase) absorbiert Infrarot-Strahlung in bestimmten Wellenlängen und gibt diese Energie durch Kontakt an die umgebenden Luftmoleküle aller Art ab).

    1 b) CO2 (wie auch alle anderen klimaktiven Gase) emittieren IR-Wärmestrahlung in den entsprechenden Wellenlängen mit der ihrer Eigentemperatur entsprechenden Intensität in alle Richtungen. Weil sie in ständigem Kontakt mit den sie umgebenden klimaunaktiven Gasen stehen, emittieren die klimaktiven Gase entsprechend der Temperatur der sie umgebenden Luftschicht.

    2) Die Menschheit verbrennt jährlich eine bekannte Menge fossiler Brennstoffe. Daraus lässt sich die freigesetzte Menge CO2 berechnen. Zusätzlich wird durch Zementherstellung eine quantifzierbare Menge von CO2 aus kalziumcarbonat CA2O2 freigesetzt. Ca. die Hälfte dieser Menge reichert den CO2-Gehalt der Luft an. Die andere Hälfte wird von der Biomasse der Erde und von den Ozeanen aufgenommen.

    EIKE veröffentlicht immer wieder unkommentiert Ausagen wie das obige Zitat und beeinträchtigt dadurch die Wissenschaftlichkeit seiner Argumentation. Auch wenn der Klimawandel nichts Alarmierendes an sich hat, sollten Argumente dagegen nicht unreflektiert weitergegeben werden.

  2. Wie sieht eigentlich ein meßtechnischer Nachweis eines Treibhauseffektes aus?

    Gem. Trenberth et al. soll es doch eine Gegenstrahlung nach unten im Mittel von ca. 333 W/m² geben. Wenn die auch stark durch CO₂ mitgetragen wird, sollte es doch leistungsstarke Anteile dieser 333 W/m² bei den Wellenlängen 4,3 und 15 µm geben, und das auch nach Sonnenuntergang. Und wenn es diese 333 W/m² gibt, sollte man das zugehörige Strahlungsspektrum nach unten doch auch messen können (spektrale Zusammensetzung inkl. Einzelleistungen)?

    Kennt jemand solche Messungen?

      • Mein Gott, Müller!

        Das ist Radiance, siehe die Dimension…

        Eine den Boden erwärmende Gegenstrahlung hätte die Dimension W/qm.

        Eine nachvollziehbare Messung dieser Art (Meßgerät, Sensor, Versuchsaufbau) für den 14µm-Bereich ist nicht veröffentlicht.

         

    • stefan strasser schrieb am 21. MÄRZ 2018 UM 13:33

      Und wenn es diese 333 W/m² gibt, sollte man das zugehörige Strahlungsspektrum nach unten doch auch messen können (spektrale Zusammensetzung inkl. Einzelleistungen)?
      Kennt jemand solche Messungen?

      Falls Sie an einer Antwort von bekannten Skeptikern – Lindzen, Happer, (Koonin) – interessiert sind: Antworten auf die Tutorial Fragen des Gerichts, speziell Frage drei auf Seite 12: „What is mechanism by which infrared radiation trapped by CO2 in the atmosphere is turned into heat and finds its way back to sea level?“

      • zu: Antwort auf Tutorial Frage 3

        Eine Messung der Signallaufzeit findet nicht statt, auch wenn von „emission altitude“ geschrieben wird. Wie an anderer Stelle bereits bemerkt, ist die Höhe (i.Allg. Richtung) der Strahlenquelle eine akademische Verabredung.

      • „Antworten auf die Tutorial Fragen des Gerichts, speziell Frage drei auf Seite 12: „What is mechanism by which infrared radiation trapped by CO2 in the atmosphere is turned into heat and finds its way back to sea level?“ “

        Mannohmann!

        Es geht ja gut an:

        „CO2 molecules radiate very slowly, requiring about a second to lose energy by emitting a quantum of infrared radiation. But a CO2 molecule can also lose energy in nearly every collision that it has with an N2 or O2 molecule; these happen about a billion times per second at sea level. So any infrared radiation absorbed by CO2 molecules almost instantaneously heats the surrounding air through “inelastic” molecular collisions.“

        Schön, es wird also die absorbierte Strahlung „thermalisiert“.

        „Unscattered infrared radiation is very good at transmitting energy because it moves at the speed of light. But the energy per unit volume stored by the thermal radiation in the Earth’s atmosphere is completely negligible compared to the internal energy of the air molecules.“

        Was wollen uns die drei Knaben damit sagen?

        „Although CO2 molecules radiate very slowly, there are so many CO2 molecules that they produce lots of radiation, …“

        Ein echter Tütenwitz!

        Erst dauert der Abstrahlvorgang eines angeregten Moleküls etwa eine Sekunde, 1 Milliarde mal gestört durch Stoß, aber weil es so viele CO2-Moleküle sind, strahlen sie trotzdem ganz stark. Gaga!

        Wenn das „Wissenschaftler“ oder „Experten“ sein sollen, dann gute Nacht!

        „…and some of this radiation reaches sea level.“

        Hä???

        Angebliche Abstrahlhöhe?

        Von – bis?

        Some??? („Some“ ist eine meiner Lieblingszahlen – so wie „viel“, „sehr viel“, „eine Menge“, „ein ganzer Haufen“ usw.) „Some“ ist wohl eine neue Naturkonstante, die für Treibhausberechnungen nötig ist.

        „The figure following shows downwelling radiation“

        Quatsch!

        Das Diagramm zeigt „Radiance“.

        “ The horizontal scale here…“

        Na klar, die Ordinate erklären die drei Chorknaben lieber nicht.

        „At Nauru much of the downwelling comes from CO2 and H2O molecules that are only a few hundred meters above the surface.“

        Ach ne.

        Woher wissen die drei Weisen aus dem Amiland das???

        Die abwärts gerichtete Strahlung wird wohl nicht absorbiert?

        Gibt es eine neue, mir unbekannte Vorfahrtsregel?

        Im nächsten Satz werden aus „ein paar hundert Meter“ „ein paar Meter“.

        Ja, das kann ganz fix gehen!

        “ For strongly absorbed frequencies, the radiation reaching the ground comes from low-altitude molecules, only a few meters above ground level for the 667 cm-1 frequency at the center of the CO2 band.“

        Aha, die mittlere Absorptionslänge liegt bei Bodendruck bei ein paar Metern.

        Die Zahl der Stöße liegt bei einer Milliarde pro Sekunde, die Anregungsdauer bis zur Abstrahlung beträgt c.a. 1 Sekunde.

        Und unter diesen Bedingungen solle eine Luftschicht mit sagen wir fünf Metern, 0,04% CO2 und dem in der Schicht enthaltenen Wasserdampf 330W/qm zur Oberfläche strahlen.

        Ein echte AGW-Wunder!

        „More weakly absorbed frequencies are radiated from higher altitudes where the temperature is usually colder than that of the surface.“

        Der Blödsinn geht weiter:

        Es wird aus einer Schicht emittiert, nicht aus einer bestimmten Höhe.

        Und laut AGW spielt die Abstrahltemperatur keine Rolle, da Photon gleich Photon ist.

        „But occasionally, as the data from Point Barrow show, higher-altitude air can be warmer than the surface.“

        Und???

        „The extreme cold surface at Point Barrow implied by the data in the figure shows that the heat transfer to space there is almost entirely by radiation. The data were taken in early spring when there was little solar heating of the surface. Buoyant, upward convection of surface air cannot occur in regions of temperature inversions.“

        So what???

        „Closely related to Question 3 is how heat from the absorption of sunlight by the surface gets back to space to avoid a steadily increasing surface temperature.“

        Gute Frage, im Folgenden aber (leider) unbeantwortet!

        “ …at Narau there is so much absorption from CO2 and by water vapor, H2O, that most daytime heat transfer near the surface is by convection, not by radiation.“

        Wow!!!

        Wenn viel absorbiert wird, wird nicht viel zurück gestrahlt, sondern die Konvektion verstärkt.

        Oder so.

        Oder irgendwie anders.

        Ach, egal – ist  ja eh alles Blödsinn.

        Der Richter ist Jurist (hoffentlich wenigstens) und weiß sowieso nix…

         

         

        Ich habe den Verdacht, daß die angeblichen Autoren WILLIAM HAPPER, STEVEN E. KOONIN, AND RICHARD S. LINDZEN gar nicht die sind, die sie angeben zu sein.

        Vermutlich handelt es sich um eine transatlantische Gruppierung, bestehend aus Pat und Patachon, zum Trio ergänzt durch Hein Blöd.

    • „Wie sieht eigentlich ein meßtechnischer Nachweis eines Treibhauseffektes aus?

      Kennt jemand solche Messungen?“

      Hallo Herr Strasser,

      Würde ich auch gerne mal sehen…

      Es gibt lediglich ein Gerät, daß die Gegenstrahlungsleistung summarisch erfaßt:

      das ist der Gegenstrahlungshähnchengrill!

      Leider hat das AGW-Lügengesindel wenig Interesse am Nachweis ihrer Phantomstrahlung.

      Meine „Meßgeräte“ stehen daher unverkauft rum…

  3. Schon wieder das Strahlungsthema! „Unter‘m Strich“ gebe ich Herrn Wojick unbedingt recht. Kohlendioxid erwärmt die Atmosphäre nicht. Aber bei dem Strahlungszeugs sind meines Erachtens immer noch so viele Missverständnisse unterwegs, dass das Thema immer wieder hochkocht.

    Hartmut Bachmann hat es doch ganz unmissverständlich und aus erster Hand erfahren und weitererzählt: Kohlendioxid wurde nur deswegen als „Klimakiller“ aufgebaut, weil es der einzige Bestandteil der Atmosphäre ist, der vom Menschen beeinflusst werden könnte, wenn auch nur ganz wenig. Die internationale Finanzelite macht aber mit Emissionszertifikaten und den Hilfszahlungen an Drittweltländer gigantische Geschäfte. Nur deshalb darf dieses Thema nicht sterben.

    Kann jemand Untersuchungsergebnisse vorweisen, dass sichtbares Licht Gegenstände wirklich merklich erwärmt? Ich meine, dass es das infrarote Licht der Sonne ist. Ich habe versucht, mit einem starken konventionellen Baustrahler einen schwarzen Moosgummistreifen in einer PET-Flasche hinter einem wassergefüllten Aquarium (filtert Infrarot) zu erwärmen. Komplette Fehlanzeige, auch wenn man die PET-Flasche mit reinem Kohlendioxid füllt. Ohne Wasser dazwischen geht‘s super.

    Der früh verstorbene naturwissenschaftliche Gymnasiallehrer Beck hat einmal ausgerechnet, dass die IR-Infrarot-Absorptionsbande des Kohlendioxids mit der Strahlung eines Schwarzkörpers mit -52 Grad C (wenn ich mich recht entsinne) ganz gut übereinstimmt. Hitzetod?

    Früher hatte ich auch schon eine Quelle hier online verlinkt, aus der hervorgeht, dass Kohlendioxid oberhalb von -78 Grad C durch Infrarotstrahlung nicht mehr weiter erwärmt werden kann. Sprich, die angeregten Bindungsschwingungen führen nicht zu größerer kinetischer Energie der Moleküle, was man ja als Temperatur versteht. Wie soll denn da eine Atmosphäre mit 14 oder 15 Grad C im Durchschnitt weiter aufgeheizt werden?  Es gilt ja auch immer noch der zweite Hauptsatz der Thermodynamik.

    Begraben wir doch endlich diesen Strahlungsquatsch.

     

  4. 0,04% CO2 Gehalt in der Atmosphäre, das heißt 1 CO2 kommt auf 2500 „Luft“moleküle. Ein einziges CO2 erwärmt also die anderen 2500,  auf eine einfache griffige Darstellung heruntergebrochen..

    Na, dann muss dieses eine CO2 Molekül aber sehr sehr heiß sein. Sollte man nicht anfassen. Verbrennungsgefahr !

    • „Na, dann muss dieses eine CO2 Molekül aber sehr sehr heiß sein. Sollte man nicht anfassen. Verbrennungsgefahr !“

      Was wollen Sie damit sagen?

    • „Tatsächlich „wärmt“ der Treibhauseffekt mit einer energietischen Rückkopplung die Materie an der Erdoberfläche und „kühlt“ die Atmosphäre dabei bis auf eine Temperatur unter -50 Grad C in der Tropopause!“

       

      Sie beschreiben ein Perpetuum Mobile der zweiten Art…

      • „Sie beschreiben ein Perpetuum Mobile der zweiten Art…“

        Leider nicht!! – Es ist lediglich die Rückstrahlung (von Energie!!!), eine sog. energetische Rückkopplung von Solarenergie, die ihren Durchlauf  durch die Materie an der Erdoberfläche verzögert und so Energieinhalt und  Temperatur entsprechend ansteigen lässt. (Etwa 6000K sind die obere Schranke.) Der Wirkungsgrad der mit Solarenergie betriebenen atmosphärischen Wärme/Kraft – Maschine steigt entsprechend!

        (Merke: An jedem Massenelement beschreibt bekanntlich das Produkt aus Zufluss von Energie und Zeitpanne bis zu ihrem  Abfluss die Wirkung einer Heizung.) 

        Als „Radiobastler“ war mir übrigens bereits im jugendlichen Alter bekannt geworden, dass Goebbels nur deshalb über einen Lautsprecher im „Volksempfänger“ hörbar werden konnte, weil dort eine „energetische Rückkopplung “ zum Einsatz kam!

         

        • „Leider nicht!!“

           

          Leider doch!

          Sie beschreiben in einem geschloßenem System (Erde/Atmosphäre) die Erwärmung eines Teiles zu Lasten des anderen Teiles bzw. eine Erhöhung der Entropie im System.

          Das ist unter Annahme bekannter physikalischer Gesetzmäßigkeiten nur unter unter ständiger Energiezufuhr möglich.

          Da es dafür keine Energiequelle gibt, kann es nur ein Perpetuum Mobile sein.

           

          MfG

          • Ohne Energiezufuhr der Sonne oder Stromzufuhr zum Volksempfänger kann es keine energetische Rückkopplung geben!!! – Nicht die Rückkopplung erwärmt, sondern immer die Sonne. –  Schwer zu verstehen für Leute, die versuchen, mit 350 W/m^2 Hähnchen zu grillen.

            Lieber Herr Keks, warum nur erinnern mich Ihre Beiträge seit vielen Jahren an eine defekte Schallplatte?

             

          • „– Nicht die Rückkopplung erwärmt, sondern immer die Sonne. – “

            Lieber Herr Wolf,

            wenn immer der selbe Schmarren erzählt wird, ist die Antwort immer die gleiche.

            Die Schallplatte ist nicht defekt.

            Ansonsten noch ein Tip zum besseren Verständnis:

            Wie oft wollen Sie die einfallende Sonnenenergie verwenden?

            Erst zum Aufheizen und dann ein zweites Mal zur Aufrechterhaltung des Temperaturunterschiedes?

             

  5. „Die Energie tritt also als LWR in die Luft ein und wird zu Wärme, um danach wieder als LWR abgestrahlt zu werden und damit verschwunden ist. In diesem Prozess wird keine Wärme eingefangen.“

    Und nicht nur das!

    Auch der Teil der konvektiv und per Verdunstung zugeführten Wärme, der nicht wieder an den Boden per Konvektion, Latenzwärmestrahlung oder Strahlung aus Wolken zurück geht, wird ins All abgestrahlt.

    CO2 trägt auf diese Weise zur Kühlung des Planeten bei.

     

    MfG

  6. Der Autor stellt die Frage “ … ob hinzugefügtes CO2 die Wärmemenge … in der Luft erhöht“ und gibt als Antwort “ … nicht notwendigerweise.“ Obwohl das Klimasystem sehr komplex ist, lässt sich anhand der vom Autor korrekt dargestellten physikalischen Zusammenhänge die Größenordnung der Auswirkung zusätzlichen CO2´s ermitteln, um dessen Einfluss auf die „Wärmemenge in der Luft“ beurteilen zu können. Teile der von der Erde abgestrahlten IR-Energie werden von CO2 absorbiert und praktisch quantitativ thermalisiert. Die Energie ist nun als Bewegungsenergie in der Lufthülle enthalten. Am oberen Ende der Atmosphäre tritt der umgekehrte Vorgang ein. Die CO2-Moleküle strahlen die von anderen Luftmolekülen erhaltene Bewegungsenergie als IR-Strahlung in den Weltraum ab. Zwischen den beiden Strahlungsvorgängen Erde/CO2 und CO2/Weltraum wird die Energie als Wärmeenergie inder Atmosphäre „aufgehalten“ und führt zu einer entsprechenden „Erwärmung der Luft“ durch Bewegungsenergie. Der Gesamtinhalt der Atmosphäre an Bewegungsenergie ist proportional der Anzahl der Luftmoleküle. Der Anteil des CO2 am Energiegehalt der Atmosphäre beträgt somit 0,04%. Bei Verdoppelung des CO2-Gehalts würde sich der Energieinhalt der Atmosphäre um 0,04% und damit die Temperatur entsprechend erhöhen. Auch wenn der unterschiedliche Bewegungsenergieinhalt von CO2 und N2/O2 in dieser Betrachtung unberücksichtigt bleibt, ist der Temperatureinfluss des atmosphärischen CO2 völlig vernachlässigbar.

    • „Der Gesamtinhalt der Atmosphäre an Bewegungsenergie ist proportional der Anzahl der Luftmoleküle. Der Anteil des CO2 am Energiegehalt der Atmosphäre beträgt somit 0,04%. Bei Verdoppelung des CO2-Gehalts würde sich der Energieinhalt der Atmosphäre um 0,04% und damit die Temperatur entsprechend erhöhen.“

      Sehr geehrter Herr Dr. Schütte,

      da schon jetzt die gesamte 14µm-Strahlung des Bodens absorbiert wird, kann eine Erhöhung des CO2-Gehaltes die Temperatur der Atmosphäre insgesamt nicht weiter erhöhen.

      Eine Erhöhung bewirkt lediglich eine Reduzierung der Absorptionslänge, so daß die absorbierte Strahlung auf ein nun kleineres Volumen wirkt und nur in diesem nun kleineren Absorptionsvolumen die Temperatur entsprechend steigen könnte.

      Da damit aber gleichzeitig die Konvektionskräfte in diesem Volumen verstärkt werden wird man von einer Erwärmung dort nicht viel messen können.

      Daneben beeinflußt der CO2-Gehalt die Gaskonstante der Atmosphäre.

      Da CO2 ein „kühles“ Gas ist, wie Herr Dr. Thüne es beschreibt, würde sich die Bodentemperatur damit theoretisch weiter reduzieren.

      MfG

       

      • Sehr geehrter Herr Keks,

        Ihre Anmerkungen sind selbstverständlich korrekt. Wie Sie aus der Wortwahl meines Kommentars erkennen, ging es mir nicht darum, sämtliche physikalischen Einflussgrößen, die Sie erwähnen, in meiner Herleitung der „Größenordnung“ eines möglichen Effekts zu berücksichtigen. Damit wäre der von mir für „penetrante“ Klimagläubige gedachte „simple Beweis“ eines Effekts zu kompliziert geworden. Mir ging es darum, die vom Autor offen gelassene Frage dahingehend zu beantworten, dass selbst der gegebenenfalls höchst möglich denkbare Einfluss des CO2 für das Klima irrelevant ist.

        Ich möchte abschließend darauf hinweisen, dass ich nicht beabsichtigt habe und fürderhin nicht beabsichtige, mit meinen Kommentaren eine neue „Grundsatzdiskussion“ über die physikalischen Hintergründe der Wirkung des CO2 auf das Klima loszutreten.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. Heinz Schütte

      • @besso keks

        Eine Erhöhung bewirkt lediglich eine Reduzierung der Absorptionslänge, so daß die absorbierte Strahlung auf ein nun kleineres Volumen wirkt und nur in diesem nun kleineren Absorptionsvolumen die Temperatur entsprechend steigen könnte.

        Ist ja sehr interessant, dass Sie sich meine ökoxxxxxxxxx Meinung zueigen machen (wer nicht für EIKE ist, ist Ökoxxxxxxx und hat keine Ahnung von Naturwissenschaften). Jetzt muss nur geklärt werden, ob die Abstrahlung oben kleiner, gleich oder größer als die Absorption unten ist. Bisher kenne ich nur Behauptungen. Zudem wäre es von Interesse, wie lange die Zeitverzögerung, im Vergleich zur direkten Abstrahlung, ist und ob ein Zusammenhang zwischen CO2-Konzentration und Zeitverzögerung besteht.

        • @Dietmar Schubert

           „(wer nicht für EIKE ist, ist Ökoxxxxxxx und hat keine Ahnung von Naturwissenschaften).“

          So ungefähr! 😉

          „Jetzt muss nur geklärt werden, ob die Abstrahlung oben kleiner, gleich oder größer als die Absorption unten ist.“

          Warum?

          “ Zudem wäre es von Interesse, wie lange die Zeitverzögerung, im Vergleich zur direkten Abstrahlung, ist und ob ein Zusammenhang zwischen CO2-Konzentration und Zeitverzögerung besteht.“

          Was wollen Sie damit beweisen?

          • „Jetzt muss nur geklärt werden, ob die Abstrahlung oben kleiner, gleich oder größer als die Absorption unten ist.“

            Warum?

            “ Zudem wäre es von Interesse, wie lange die Zeitverzögerung, im Vergleich zur direkten Abstrahlung, ist und ob ein Zusammenhang zwischen CO2-Konzentration und Zeitverzögerung besteht.“

            Was wollen Sie damit beweisen?

            Ich war bisher der Meinung, Sie sind ein erwachsener Mensch, aber aus ihren Fragen schlussfolgere ich, dass Sie die Grundlagen der Naturwissenschaften in der Schule wohl noch vor sich haben. Hören Sie da gut zu, es könnte hilfreich sein und in ein paar Jahren, wenn Sie die 10. Klasse erfolgreich abgeschlossen haben, werden Sie meine Bemerkungen sicher verstehen.

          • „Hören Sie da gut zu, es könnte hilfreich sein und in ein paar Jahren, wenn Sie die 10. Klasse erfolgreich abgeschlossen haben, werden Sie meine Bemerkungen sicher verstehen.“

            Wer hat Ihnen verraten, daß es Schulen mit 10 Klassen gibt?

  7.  
    Diese Psychopathen haben Vorbildfunktion.
    Viele Gläubige fühlen sich aufgewertet, wenn sie die Thesen dieser irren „Fachleute“ vertreten und halten Kritiker einfach für dumm.
    Das ist leider die Masse.
    Es gibt dann noch die hochgradig kriminelle Spezies derer, die sich ein Stück vom Kuchen abschneiden oder abschneiden wollen.
     

  8. gestern 3sat „nano“: der ultimative Wahnsinn bzgl Verteuerung der Tonne co2 auf 30,- euro. Totale Intelligenz-Allergiker wie ein Edenhofer, ein Nico vom PIK oder ein komplett Irrer eines „energy brainpool Berlin“ faselten davon, daß ALLES gut werde, die Welt von ALLEM Bösen geheilt würde, wenn, ja wenn endlich die Atemluft besteuert würde…

    WAS FÜR PSYCHOPATHEN!

    • Diese Woche konnten wir in Zeitungen lesen, dass der WWF mehr Gebühren für CO2 fordert. Da stellt man sich die Frage, was WWF heißt. Und man kommt auf Welt Währungs Fond.

      Interessant ist auch ein Mitgründer der DUH. Rudolf Schneider ist Unternehmensberater und wurde an der Werbefachlichen Akademie Hamburg ausgebildet. Danach war er  leitender Mitarbeiter die Werbeagentur BBDO. Werbung wird heute mit  angeblichen Umweltschutz gemacht.

       

      • Dr. Klaus Sander schreibt am 20. März 2018 um 22:59
        Da stellt man sich die Frage, was WWF heißt. Und man kommt auf Welt Währungs Fond.

         

        Herr Dr. Klaus Sander,
        ich habe keinen Dr. Titel und habe mitbekommen was
         
        WWF = World Wildlife Fund
         
        ist.
         
        Seltsam welche fachliche Komplettenz so manche Zeitgenossen haben.
         

        MfG
         

        • Ich weiß nicht, ob Sie es richtig verstanden haben. Die heutigen Katastrophenmeldungen der Politiker und Umweltorgansisationen vernichten die Bevölkerung. Es dient nur der Manipulation und Abkassiererei. Deshalb muss man auch mal Witze daraus machen. Der Mensch muss täglich lachen, damit er sich wohlfühlt. Aus dem Grund habe ich den WWF umbenannt. Und vor einigen Jahren habe ich z.B. im Supermarkt beim Fleischer nicht ein paar Wiener sondern Wiener und Wienerinnen gekauft. Die Verkäuferin war erst ratlos. Dann habe ich ihr gesagt, dass nur diese Formulierung politisch korrekt ist. Da musste sie extrem lachen.  Als ich einige Miuten später an der Fleischtheke nochmal vorbei bin, konnte ich beobachten, dass sich deren Gesicht vollkommen entzerrt hat. Die hat sich wieder wohlgefühlt.

          Wenn heute in den Medien nur noch alles in Richtung Weltuntergang und z.B. „Dieseldreckschleudern“ rumgedreht wird, muss man es selbst auch rumdrehen. Da kann man lachen und fühlt sich wieder besser.

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