Rauer, langer Spätwinter 2018 mit extremen Tempera­turschwan­kungen – warum?

Märzwinter 2018: Im ersten Frühlingsmonat ist der Schnee nur noch ein ungebetener Gast. Foto: Stefan Kämpfe

Stefan Kämpfe
Nach dem sehr milden Januar 2018 schlug der Winter ab Ende Februar mit aller Härte zu, um schon bald von fast frühsommerlicher Witterung abgelöst zu werden. Doch die Frühlingsgefühle währten nur kurz- am dritten Märzwochenende herrschte wieder tiefster Winter. Nun sind Wetterkapriolen am Übergang vom Winter zum Frühjahr durchaus nicht ungewöhnlich- doch die diesmal beobachteten Temperatursprünge von fast 40 Kelvin innerhalb von nur 10 Tagen haben in unserem gemäßigten Übergangsklima Seltenheitswert. Ob sich damit die lange schon erwartete Abkühlungsphase ankündigt? Diese Frage lässt sich nur schwer beantworten.


Die gegensätzlichen Großwetterlagen im Spätwinter 2018

Zwischen zwei für diese Jahreszeit extrem kalten Phasen mit jeweils einem „Skandinavien- Hoch“, bei denen Nachts verbreitet zweistellige Minusgrade, an der Monatswende Februar/März teils minus 18 bis minus 20 Grad, auftraten, lag ein sehr mildes zweites Märzwochenende mit Tageshöchsttemperaturen von stellenweise mehr als plus 20 Grad:

Abb. 1a (oben): Extreme Winterkälte mit Nordostströmung am Südrand eines kräftigen Skandinavien- Hochs, unterbrochen von einer fast frühsommerlichen Südlage (Abb. 1b, unten). Ein Wechsel von arktischer zu subtropischer Luft erklärt die enormen Witterungsgegensätze. Bildquelle: Metoffice/UKMO, ergänzte Teilausschnitte.

War das schwindende Arktische Meereis schuld an der späten Kälte?

Wenn es zu markant kälteren Witterungsphasen kommt, behaupten die Verfechter der „CO2- Klimaerwärmung“ gerne, das schwindende Arktische Meereis verändere die Zirkulationsverhältnisse und begünstige winterliche Kältewellen aus Osten. Ein Blick auf die Eisausdehnung im Winter 2017/18 zeigt zwar, dass diese außergewöhnlich gering war, aber auch schon im Dezember und Januar, welche in Deutschland viel zu mild ausfielen:

Abb. 2: Seit Dezember 2017 war die vom Arktischen Meereis bedeckte Fläche (blaue, unterste Linie) ungewöhnlich gering. Allerdings liegen diese satellitengestützten Daten erst seit 1979 vor, so dass man die geringe Eisbedeckung nicht voreilig der vom Menschen verursachten Klimaerwärmung anlasten darf. Denn während der Klimaoptima des Holozäns (Mittelalterliche Warmzeit, Römisches Optimum und dem Höhepunkt unserer Warmzeit vor etwa 7.000 Jahren) gab es mit hoher Wahrscheinlichkeit noch weniger Eis. Andernfalls hätten die Wikinger im Hochmittelalter Grönland gar nicht erreichen und Hannibal vor gut 2.200 Jahren nicht die Alpen überqueren können.

Im Falle eines wesentlichen Einflusses des schwindenden Meereises auf die Deutschland- Temperaturen des Winters oder Spätwinters müsste sich ein positiver Zusammenhang zeigen- bei viel Eis also tendenziell mildere und bei wenig Eis kältere Deutschland- Temperaturen. Im Folgenden ist der tatsächlich nur sehr schwache Zusammenhang für den März gezeigt (für die einzelnen Wintermonate oder den Winter insgesamt kommt man zu ähnlichen Ergebnissen; auch dann, wenn man eine zeitliche Verzögerung von einem bis zu mehreren Monaten berücksichtigt):

Abb. 3: Tendenziell war der März in Deutschland seit 1979 eher milder, wenn das Arktische Meereis eine geringere Ausdehnung hatte. Bei der hohen Streuung ist der gefundene Zusammenhang jedoch nicht signifikant.

Das arktische Meereis kommt als Ursache für die spätwinterlichen Kältewellen also nicht in Betracht

Beeinflusst die Sonnenaktivität die Zirkulationsverhältnisse?

Die Sonnenaktivität beeinflusst Witterung und Klima auf vielfältige Weise, worauf hier aus Zeitgründen nicht näher eingegangen werden soll. Interessierte Leser seien auf Begriffe wie Svensmark- Effekt, Weltraumwetter, Sonnenwind, Solarer Magnetismus oder Forbush- Reduktion hingewiesen. Leider stehen viele dieser solaren Daten erst seit wenigen Jahrzehnten zur Verfügung; für langfristige Untersuchungen existieren nur die Beobachtungen der Sonnenfleckenzahlen, welche die solare Aktivität nur sehr unscharf abbilden, so dass keine engen Zusammenhänge zu erwarten sind. Deshalb wurde in der folgenden Grafik nicht nur der aus den Monaten Februar und März bestehende Spätwinter betrachtet, sondern das gesamte Jahr, weil dadurch mehr Datenmaterial verfügbar ist, was die Sicherheit der Aussagen erhöht. Offenbar treten bei geringerer Sonnenaktivität tendenziell mehr Großwetterlagen mit nördlichem Strömungsanteil in Mitteleuropa auf, was abkühlend wirkt. Beim Zeitraum Februar/März zeigt sich aber ein ähnlicher Zusammenhang; übrigens auch dann, wenn man einen zeitlichen Versatz von einigen Monaten, also ein verzögertes Wirken der Sonnenaktivität, annimmt:

Abb. 4: Der negative Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Tagen mit nördlichem Strömungsanteil und der Sonnenaktivität ist nicht sehr eng, aufgrund des hohen Stichprobenumfangs aber überzufällig und damit signifikant. Bei geringer Sonnenaktivität werden diese kühlend wirkenden Großwetterlagen tendenziell häufiger.

Im Jahr 2017 und auch im Winter 2017/18 nahm die Sonnenaktivität weiter ab:

Abb. 5: Zum Ende des Jahres 2017 waren kaum noch Sonnenflecken zu beobachten; im Monatsmittel weniger als 10 Flecken. Quelle: NOAA.

Bei genauerer Betrachtung der Abbildung 5 fällt der insgesamt schwache Sonnenfleckenzyklus 24 auf (SCHWABE- Zyklus), welcher sein Maximum mit nur knapp über 100 Sonnenflecken im Februar 2014 hatte. Er ist der schwächste seit etwa einhundert Jahren gewesen, und tendenziell nimmt die Sonnenaktivität schon seit Beginn der 1990er Jahre ab, als der 22. Zyklus sein Maximum mit beachtlichen etwa 200 Sonnenflecken im Monatsmittel hatte. Passend dazu zeigt sich eine 30ig- jährige Abkühlung im Spätwinter:

Abb. 6: Negativer Temperaturtrend der Deutschland- Temperaturen im Februar und März seit 30 Jahren. Wegen der enormen Streuung braucht man deswegen nicht gleich den Beginn einer neuen „Kleinen Eiszeit“ zu fürchten- aber berechtigte Zweifel an der Erwärmungswirkung der steigenden CO2- Konzentration sind angebracht. Der 2018er Wert wurde auf 0,4°C geschätzt; selbst wenn er sich noch um einige Zehntelgrad nach oben oder unten ändern sollte, bleibt die Grundaussage dieser Grafik bestehen.

Man darf jedoch nicht nur den Winter oder Spätwinter betrachten. Kritiker werden einwenden, dass die deutschen Temperaturen im Jahresmittel und besonders im Sommer während der vergangenen 30 Jahre noch leicht angestiegen sind- ist also der solare Einfluss doch nur gering?

Abb7: Im Gegensatz zum Winter erwärmten sich die Sommer leicht; im Jahresmittel zeigt sich eine geringfügige Erwärmung. Da keiner der drei hier gezeigten Trends signifikant ist, kann man von einer Temperaturstagnation in Deutschland seit etwa 30 Jahren ausgehen.

Doch hier kommt nun eine Konstellation ins Spiel, welche so seit Beginn der regelmäßigen Temperaturaufzeichnungen (1881) noch nicht auftrat – das Zusammentreffen einer rapide nachlassenden Sonnenaktivität mit einer noch andauernden AMO- Warmphase. Der AMO- Index ist ein Maß für die Wassertemperaturen im zentralen Nordatlantik (AMO = Atlantische Mehrzehnjährige Oszillation). Und diese AMO beeinflusst ebenfalls die Häufigkeitsverhältnisse der Großwetterlagen. In AMO- Warmphasen treten mehr in Mitteleuropa erwärmend wirkende Süd- und Südwestlagen auf; besonders auch im Sommer und Herbst, was bislang noch der Abkühlungswirkung der nachlassenden Sonnenaktivität entgegenwirkt. Im Folgenden seien hier die Verhältnisse für das Jahr gezeigt:

Abb. 8: Besonders am Ende der AMO- Warmphasen, so auch gegenwärtig (grüne Ausgleichskurve) häufen sich in Mitteleuropa die erwärmend wirkenden Südwestlagen (orange). Ein kompletter AMO- Zyklus hat eine ungefähre Länge von etwa 60 bis 80 Jahren, so dass sich nicht genau vorhersagen lässt, wann die aktuelle Warmphase, die etwa 1990 begann, endet; doch lange dürfte sie nicht mehr anhalten.

Diese AMO-Warmphase kompensierte und verschleierte also bislang die solar bedingte Abkühlung in Mitteleuropa; mit ihrem Ende dürfte sich dann aber die Abkühlung vermutlich stärker bemerkbar machen. Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass bei der Wechselhaftigkeit unserer Witterung auch Zufallsprozesse stets Extremwetterereignisse auslösen können. Verschiedene Wärmeinseleffekte und eine unter anderem infolge der Luftreinhaltemaßnahmen höhere Sonnenscheindauer wirkten außerdem bislang der Abkühlung in Deutschland entgegen.

Fazit: Der kalte Spätwinter 2018 in Deutschland mit enormen Temperaturschwankungen wurde durch die nachlassende Sonnenaktivität bei gleichzeitig noch andauernder AMO-Warmphase zumindest begünstigt. Diese Konstellation dürfte in naher Zukunft in allen Jahreszeiten mehr Extremwetter mit großen Temperatursprüngen auslösen, bevor mit dem zeitlich nicht genau absehbaren Ende der AMO-Warmphase vermutlich eine stärkere Abkühlung einsetzt. Anzeichen für eine mögliche bevorstehende Abkühlungsphase hatten sich bereits mit den enormen Temperaturschwankungen im Herbst 2016 sowie im Winter 2016/17 angedeutet.

Stefan Kämpfe, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

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18 Kommentare

  1. Das alte Sprichwort

    „Märzenschnee und Jungfernpracht

    halten meist nur eine Nacht“

    scheint zumindest in diesem März in einigen Gebieten nicht zu gelten. Schauen wir mal, wie es weitergeht!

    Chris Frey

    • Hallo Herr Frey,

      schön ist auch der Spruch: „Schnee, der im Märzwind weht, abends kommt und morgens geht.“ Diesmal bleibt der Märzenschnee auch tgsüber- irgendwie ist wohl die „Erwärmungswirkung“ des „bösen“ CO2 verloren gegangen… . Und Richtung Ostern wird es spannend-  da deuten manche Modelle eine scharfe Luftmassengrenze über Norddeutschland mit intensiven Schneefällen und zweistelligen Minusgraden in den Nächten über dem Norddeutschen Tiefland an- ist freilich noch sehr unsicher. Ei, Ei, sieh an, der viele Schnee, den es laut Latif nicht mehr geben sollte… .

  2. Was die Zukunft bringt…wird man noch früh genug sehen und zu spüren bekommen. Eines kann man aber jetzt schon sagen…eine Warmzeit war für unsere gemäßigten Breitengrade immer besser als eine Kaltzeit. Und auf einen Wandel…von einer Warm zu einer Kaltzeit…ist der Groteil der Deutschen und Europäischen Bevölkerung nicht vorbereitet. Kernenergie- und CO2 Verbot sprechen da, in und für Deutschland, eine eindeutige Sprache. Und Deutschland ist nicht nur ein Land in Europa sondern das ZENTRALE Transitland für Strom, Energie, Volkswirtschaftliche Güter.

     

    • Auf dieser Seite wird sehr viel und meist polemisch über die Klimaforschung geschimpft. Dabei vergessen die Kritiker – bei allen durchaus ernst zu nehmenden Einwänden –  dass Klimaforschung ein sehr weites interdisziplinäres Feld ist. In ganz unterschiedlichen Bereichen und mit ganz unterschiedlichen Ansätzen befassen sich Wissenschaftler und Techniker mit dem Klima und seinen Veränderungen: Landwirtschaft, Luft- und Raumfahrt,  Wasserwirtschaft, Städte- und Verkehrsplanung … und und und. Überall versucht man, mit Modellen und Prognosen auf wissenschaftlicher Grundlage Veränderungen des Klimas zu verstehen und womöglich Vorhersagen zu treffen. Das ist weder Scharlatanerie noch Hokuspokus noch eine linksgrüne Weltverschwörung.

      Eines ist richtig: Eine wirkliche Klimakatastrophe wäre, zumindest in den gemäßigten Breiten, eine Kaltzeit. Sie würde die Landwirtschaft und damit die Grundversorgung zerstören, Infrastruktur und Energiewirtschaft kollabieren lassen. Eine Warmzeit ist gar nicht so übel. Allerdings leben bald acht Milliarden Menschen auf diesem Planeten eben nicht alle in der gemäßigten Klimazone. Viele, viel zu viele leben in Regionen, die extrem klimasensitiv sind – vor allem bei einer fortschreitenden Erwärmung: sei es durch den steigenden Meeresspiegel, durch ausbleibenden Monsunregen oder oder … Auch im Alpenraum drohen große Veränderungen, wenn sich der Gletscherschwund fortsetzt: Wintertourismus, Wasserversorgung, Stabilität des Gebirges … es ist gut und richtig, dass dazu geforscht wird und dass man sich auf der Basis der Forschung Maßnahmen überlegt. Frühzeitig. Auch wenn es dann am Ende vielleicht gar nicht so schlimm kommt, weil der Irrtum Teil der Wissenschaft ist. Es könnte aber auch schlimmer kommen …

      • Werter Herr Gerd Flügel, die Prophezeiung von Klimakatastrophen, die ständig wieder einkassiert werden wie fehlvermutete Börsenkurse, wollen Sie nicht Scharlatanerie genannt haben? Was denn sonst: Unwissenschaft, Ignorieren der Empirie auf nicht-trivial geologischer Zeitskala, zwangsGEZahlte TV Scripted Reality, AgitProp einer Handvoll von Milliardären damit Regierende die Klimastrologie weiter alimentieren? [put yours here]. Dem wollen Sie sich doch nicht etwa anschliessen.

      • @Gerd Flügel

        Was genau soll „Schlimmer“ kommen?! Das ist das Leben…was Sie und andere „Schlimm“ nennen…nur im Tod findet man seine Ruhe! Das Leben ist wie das Klima und das Weltall ständig in Bewegung. Und alles andere sind Emotionen/Individuelle Empfindungen. Die Menschheit kommt und geht auf dieser Erde…wie alle anderen Lebensform vor ihr und nach ihr auch! Es liegt also an uns Menschen selber, ob wir unsere begrenzte Zeit auf dieser Erde dem Fortschritt und dem Wohlstandsleben zu wenden oder uns dem Überlebenskampf in einer Mangel und Armutsgesellschaft…durch eine ständige Angsthysterie vor den technischen Fortschritt/Naturwissenschaften hingeben. Wenn man also von der Wind und Wasserkraft auf die Energieträger Kohle, Gas, Uran und Oel umgestellt hat und damit einen Mehrwert für sein Leben auf dieser Erde erreicht hat, dann geht man nicht im nächsten Schritt her und stellt wieder alles auf den Kopf und baut mit einen EEG/Energiewende den erreichten Wohlstand = Kraftwerkstechnik wieder auf Wind, Sonne und Wasser zurück!

        Wenn man weis, dass die Warm und Kaltphasen auf der Erde durch die Sonnenaktivität, die Erdachsen Neigung,Rotation und den Abstand der Erde zu Sonne gesteuert wird, dann mache ich kein Angsthysterie Faß um das Spurengas CO2 auf!

         

         

      • Herr Flügel
        Computersimulationen sind nur so gut, wie der Programmcode und dessen Parametriesierung es zulassen. Da Klimaforschung dadurch keine anerkannte Wissenschaft darstellt, findet zum grössten Teil auch keine „Peer Review“ Qualitätsprüfung statt. Kein seriöser Forscher, der nicht auf Subventionsgelder angewiesen ist, würde sich auf unzuverlässige computergenerierte Vorhersagen einlassen. Bei Fehlprognosen wäre sein Ansehen und das seiner Universität auf lange Zeit geschwächt/beschädigt. Spot, Hohn und finanzielle Einbussen der UNI Selbst wären die Folge.

        Die durch diese vorhergesagten Wahrsagereien bewirkten infolge der Massnahmen, welche als Fehlentscheidungen deklariert werden können, die höchsten europäischen Strompreise in Deutschland, eine nie dagewesene Landschafts- und Naturzerstörung in einem Ausmass, welche den 2. Weltkrieg bei weitem übertreffen.

        Massnahmen machen nur dann sinn, wenn vorweg eine gefährdende Situation eingetreten ist. Nicht umgekehrt. Weltweit wurden Billiarden Steuergelder vernichtet, aber ist ja alles halb so schlimm. Die befürchtete Erwärmung bleibt aus und wandelt sich in eine drastische Abkühlung. Ein Irrtum ist niemals ein Teil der Wissenschaft. Ein Irrtum setzt eine Behauptung voraus, welche auf unbegründeten nicht nachvollziehbaren weiteren Behauptungen (manipulierte Daten, Simulationen, etc.) gründet. Das hat rein gar nichts mit Wissenschaft zu tun. Die Klimaforscher sind schon gar nicht für alle Bereiche, die Sie aufzählen, genügend Qualifiziert.

        René Funk

  3. Nun – im Gegensatz zu den AGWlern bleibt man hier vorsichtig: „… zumindest begünstigt.“ „….. dürfte“ irgendetwas Schreckliches „auslösen“ …..“ bevor vermutlich (!) eine stärkere Abkühlung einsetzt.“ Was soll das? Das ist exakt die Kaffeeleserei, die gerade auch die manmadeclimatechangefans verwenden: Mutmassungen, vermeintlich an der Realität anschließende Hypothesen, öffentliche Erklärungen …

    Nein: )Sagen, was Fakt ist, wohin „die Reise geht“, daß es weiterhin nicht einen einzigen Beweis für die immer wieder vermeintlich gelebte Gottaehnlichkeit gerade auch in der nun erneut gelebten Hybris des Menschen in Sachen „Klimawandel“ gibt. „Ihr wolltet wohl sein wie unsereiner!“ Das sagt Gott zu Adam und Eva, nachdem sie den Apfel vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse (mehr nicht!) gegessen hatten. Folge: Vertreibung aus dem Paradies und damit Menschwerdung! und überhaupt kein Anzeichen einer Urschuld oder Erbschuld – dies offenbar jedoch nur in der hebräischen Fassung des Alten Testaments, nicht in der katholischen und lutherischen. So aber Martin Buber: Bilder von Gut und Böse. Die Haltung der beiden Kirchen zur Islamisierung: Unglaublich. Statt wenigstens zu fordern, daß die Muslime mit dem Ausrotten der Christen im Vorderen Orient incl. Türkei und Indonesien etc. endlich aufhören, kommt z.B. Herr Woelki auf diese ungeheure Idee, die Flüchtlinge als Jesu-Nachfolge zu qualifizieren. Ich hoffe, er war bei den munteren Übergriffen auf der Domplatte dabei! Hat ihm evtl. Spaß gemacht (Polemik). Von Frau grün abgebrochene Theologin ganz zu schweigen, die es richtig findet, daß da ein Muslim ein Haus von einer Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt bekommt, in dem er mit derzeit zwei Frauen und demnächst mit drei  …  und ordentlicher Kinderzahl (brauchen wir nicht qualifizierten Nachwuchs, denn wir sind doch eine aussterbende Gesellschaft! Das stimmt, wir werden abgeschafft!) auf Sozialkosten lebt. In Berlin – Adenauer sagte: eine heidnische, gottlose Stadt! – werden mittels Sozialknete massenhaft Vielehen finanziert für armselige Muslime – in Arabien können sich nur reiche Muslime ein paar Frauen leisten, bei uns zahlt das der Staat aus unseren Steuergeldern. Klar, die sind nicht nach deutschem  Recht verheiratet, aber nach der Scharia. Die gilt in 58 Staaten – was ist da schon ein „Grundgesetz“ wert, das a. nur in D. gilt und b. nicht umgesetzt wird gegenüber Muslimen! Der angeblich wirksame Rechtsstaat reproduziert sich, systemisch gesehen, in sein Gegenteil durch selbstreferentielle, gesellschaftlich unregulierte Überproduktion, sofern man an der ins Abstruse entwickelten Ideologie „Rechtsstaat“ festhält. Der Überproduktion seiner systembedingten Elemente. Nun ist es so, daß die intellektuelle Prägnanz bei ehemaligen Regierungsmitgliedern  – da sei maßgebend Frau Hendricks erwähnt – und derzeitigen (hier würde ich, wenn man mich fragen würde, vorrangig Herrn H.M. nennen) offensichtlich dermaßen ausgeprägt ist, daß diese Damen und Herren, bis hinauf ins Kanzlerinnen-Amt (!), nicht in der Lage sind, die „Zeichen an der Wand zu entziffern, die schon seit langem für openminded persons sichtbar waren – es sei denn, sie haben dies bedingt/gewollt/verursacht. Dem AT folgend (Dan 5) sind die betreffenden Damen und Herren, bestmeinend, nicht in der Lage, auf die sichtbaren Irritationen zu reagieren – vgl. Dan 5/25. Nun, wer möchte auch so etwas lesen: „Du wurdest gewogen und als zu leicht empfunden.“ Und weiter: „Dein Reich wird geteilt und den Medern und Persern gegeben.“ Helfen dagegen Beschwörungsformeln wie z.B.: Wir schaffen das! (Wer ist denn das WIR?)  Und nachfolgend: Der Islam gehört zu Deutschland. Mene mene tekel u-pharsin. Da Geschichte/n sich nicht so wiederholen, wie einstmals aufgeschrieben, wird es im Einzelnen anders ausgehen, als im AT beschrieben – aber untergehen, das wird nicht abzuwenden sein. Wer wird wohl als Letzter etwas von Bach aufführen, bevor dieses Schiff, genannt Deutschland untergehen wird im Ozean der Geschichte?

  4. Es ist doch vollkommen gleichgültig, was es ist, jedes Wetterphänomen, was etwas aus der Reihe fällt ist vom Menschen verursacht. Der sicher vom Menschen 100%ig 100% sicher erzeugte Klimawandel ist immer die Ursache, der Ablasshandel muss ja eine fundierte Grundlage haben. Die Umverteilung muss weiter gehen! Es wird doch alles vorhergesagt und damit haben die falschen Propheten eben immer recht.

    Es wird wärmer, weil es wärmer wird und es wird wärmer, weil es kälter wird.

    • @Rainer Steppan – Korr.: „Es wird wärmer, weil es wärmer wird, und es wird kälter, weil es wärmer wird.“ 😉

    •  
      Wenn ich den Unfug, dass ein Monat zu warm oder zu kalt war, von den Wetterfröschen höre, kann ich nur staunen.
      Diese Experten haben also, global, eine Fantasie vom Wunschwetter.
      Das muss aber auch kommentiert werden, mit ernster Mine und unterstrichener Wichtigkeit dieser Mitmenschen.
      Wo sind wir nur geendet?
       

  5. Guten Abend,

    hat sich einer der hier anwesenden Wissenschaftler mit dem Thema Geoengineering bzw. Wettermanipulation befasst?

    Wenn diese Thematik ausgelassen wird, bleibt vieles über ungewöhnliche Wetterphänomene im dunkeln.

  6. “ Diese Konstellation dürfte in naher Zukunft … mehr Extremwetter …  auslösen“

    Na also, daher „Klimawandel“ bei unseren öffentlichen Fehlmedien.

    * * *

    Danke für die Mühe der Zusammenstellung

     

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