Ergebnis des Angriffs auf die westliche Welt – Macrons Klima Summit in Paris – Teil 3

climate finance - s.u.

CHRIS WHITE
Der französische Präsident Emmanuel Macron gab am Dienstag zu, dass der Pariser Klimavertrag kaum „geschwächt“ wurde, obwohl die Trump-Regierung Anfang 2017 aus der unverbindlichen Vereinbarung ausgetreten ist. Trotzdem waren die Teilnehmer wohl nicht so spendabel, wie gehofft.

Update: Hier ein Bericht über die Ergebnisse von Paris 2017, daher … Teil 3 genannt


Aufmacherbild und Video: http://www.climatefinanceday.com/

Da weiß man gleich, um was es geht.

THE SUSTAINABLE FUTURE BEGINS IN PARIS

Das Video kommt ohne Sprecher aus, schließlich sieht man ja, wie viel Geld man haben will. „Folienshow“ in englisch.
„Shift the Trillions, frei übersetzt: „Her mit den Billionen“
 * * *
Fortführung des Berichts vom  Daily Caller

Der Wechsel zu Präsident Donald Trump und sein Abkündigen des US-amerikanischen Engagements, ließ die anderen Teilnehmer nach Wegen suchen, die geschwächte Vereinbarung finanziell zu unterstützen, wie Macron auf dem Klima-Summit in Paris bestätigte.

„Jetzt ist es Zeit für die Mitglieder der Koalition, das Geld für den Handel anzuhäufen. Was wir in den kommenden Stunden tun müssen, ist sehr konkret. Jeder von uns muss die festen Verpflichtungen erklären, die wir eingehen, um etwas zu ändern, was ein unvermeidliches Schicksal zu sein scheint“,  drängte Macron die Mitgliedsnationen„Wir sind hier nicht für Worte, sondern für Taten, denn wir stehen vor einer anhaltenden Notlage.“

Mehr als 60 Offizielle aus den an dem Abkommen beteiligten Ländern fanden sich zusammen, um Koalitionen zu bilden und um Maßnahmen in verschiedenen Bereichen der Industrie voranzutreiben – zu ihren Aufgaben gehört unter anderem der Abbau der Nutzung von Kohle und die Reduzierung von Emissionen aus der Schifffahrt.

Macrons Aufforderung erzeugte jedoch nicht die gewünschte Resonanz.

Keines der Länder meldete sich freiwillig, um die Lücke von zwei Milliarden Dollar im Green Climate Fund (GCF) zu schließen, nachdem Trump den Beitrag der USA gekürzt hatte. Und sie waren nicht in der Lage, ein Abkommen auszuhandeln, um die jährliche Klimafinanzierung in Höhe von 100 Milliarden Dollar zu mobilisieren, die die Industrieländer innerhalb von fünf Jahren zu mobilisieren versprochen hatten.

Die Teilnehmer aus USA versprachen, 3 Milliarden Dollar in den Fonds zu investieren, bevor Trump die Zahlungen einstellt – das stimmt mit seiner Entscheidung überein, das Pariser Klimaabkommen zu verlassen, mit dem die USA die Treibhausgasemissionen bis 2025 um 28 Prozent unter das Niveau von 2005 senken sollte.

Viele Industrieländer hatten zugesagt, bis zum Jahr 2020 100 Milliarden US-Dollar für den Fonds zu erwirtschaften, um den ärmeren Ländern zu helfen, ihre Emissionen zu reduzieren, ohne ihre wirtschaftliche Leistung zu beeinträchtigen. Der Fonds hat nun nur eine Finanzierung von 10,3 Milliarden Dollar erhalten. Anmerkung der Redaktion: Von den zugesagten 10.3. Mrd $ wurden per Ende September 2017 nur rd. 350 Millionen einbezahlt. Gelebte Politik?

Der frühere Präsident Barack Obama steckte 1 Milliarde Dollar in den GCF, bevor sein Zugriff auf die Steuergelder blockiert wurde. Trump, der sich während seiner Präsidentschaftskampagne für die Wiederbelebung der Kohleindustrie einsetzte, plant die Mittel zu verwenden, um „die amerikanischen Energieinteressen global voranzutreiben“.

Gemäß den Bedingungen des Pariser Abkommens können die USA frühestens zum 04. November 2019 den Vertrag offiziell verlassen.

Ein Teilnehmer des Pariser Gipfels befürchtet, dass viele der für die gefährdeten Gemeinschaften geplanten Projekte Gefahr laufen, ohne die Gelder der westlichen Staaten Koalition nicht durchgeführt werden können.

„Wir wissen, dass die öffentlichen Finanzen nicht ausreichen werden und dabei müssen diese genutzt werden, um eine Hebelwirkung auf die großen Investoren auszuüben“, sagte Tosi Mpanu Mpanu von der Demokratischen Republik Kongo Reportern den Climate Home News. „Aber für einige unserer Entwicklungsländer, in denen wir kein starkes wirtschaftliches Umfeld für private Investitionen haben, gibt uns die Klarheit über die öffentlichen Finanzen einen Trost.“

Erschienen am 14.12.2017 auf The Daily Caller

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2017/12/14/macron-grudgingly-admits-paris-deal-took-major-hit-after-trump-left/

 

* * *

Den einzigen Bericht nach dem Klima Summit, den ich außer dem o.g. TDC gefunden habe, ist vom (eher alarmistischen ) Guardian, UK

… Die Europäische Kommission hat Mittel in Höhe von 9 Mrd. EUR (8 Mrd. GBP) für Maßnahmen gegen den Klimawandel angekündigt. Dies ist eine der zahlreichen Maßnahmen von Regierungen, Unternehmen und Investoren, die darauf abzielen, die Ziele des Pariser Übereinkommens von 2015 zu erreichen .

https://www.theguardian.com/environment/2017/dec/12/eu-announces-9bn-in-funding-for-climate-action

 

* * *

Ich habe mich bemüht, auch andere, vor allem deutsche Medien zu finden, die über die Ergebnisse von Macrons Klimagipfel berichten. Ich habe mehr als eine Stunde gegoogelt, jedoch (am 15.12. 2017) nichts gefunden.

Daher hier ein paar Medienstimmen vor Ende der Konferenz

 

Welt N42

… Berlin will nun insbesondere den Finanzsektor und Unternehmen mit ihren Investitionen an Bord holen. „Das sind Billionen, nicht Milliarden“, resümiert Umweltministerin Barabara Hendricks (SPD). Die Bundesregierung pocht zudem darauf, Gelder der Entwicklungsbanken in klimafreundliche Bahnen zu lenken und Druck auf die Schifffahrt zu machen, ihren CO2-Ausstoß zu drücken.

– bei den Kommentaren schreiben nur „Klima-Kirche-Ungläubige“

https://www.welt.de/politik/ausland/article171498507/Fuer-Macron-geht-Klimagipfel-auch-ohne-Trump-und-Merkel.html

 

ZDF

… Mit den bisherigen Klimaschutz-Plänen steuere die Welt auf eine Erderwärmung um 3 oder 3,5 Grad zu. „Das hat nichts mit dem zu tun, was wir uns vorgenommen haben.“ Vor zwei Jahren wurde vereinbart, den Temperaturanstieg auf unter zwei Grad zu beschränken.

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/pariser-klimagipfel-macron-warnt-vor-scheitern-100.html

 

BR online –  Bayerischer Rundfunk 

„One Planet Summit“Macrons große Klima-Show

… „Eine willkommene Gelegenheit“ nennt der ehemalige Bundestagsabgeordnete der Grünen und Klima-Experte Hermann Ott das Treffen in Paris. „Allerdings habe ich den Eindruck, dass das nicht mit der nötigen Wucht hier einschlagen wird.“ Hermann Ott befürchtet – und da steht er nicht alleine da – dass außer Absichtserklärungen und Abschluss-Communiqués auf geduldigem Papier wenig Konkretes vom „One Planet Summit“ bleiben wird. Trotz der eindringlichen Reden des französischen Präsidenten, der ja die griffige Formel von „Make the climate great again“ erfunden hat, eine Klima-First-Politik.

„Ohne Deutschland hat Frankreich nur die halbe Kraft“

https://www.br.de/nachrichten/one-planet-summit-macrons-grosse-klima-show-100.html

 

NTV

Klimagipfel in Paris

Macron: „Wir sind dabei zu verlieren“

… Präsident Macron bezeichnete die Ausstiegspläne der Trump-Regierung als Weckruf. „Wenn wir uns nicht bewegen und unsere Art zu produzieren, zu investieren und unser Verhalten nicht ändern, werden wir für Milliarden Opfer verantwortlich sein“, warnte der ehemalige Banker bereits im Vorfeld des Gipfels.

https://www.n-tv.de/politik/Macron-Wir-sind-dabei-zu-verlieren-article20182077.html

 

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12 Kommentare

  1. Statt Milliarden der einfachen bürger in den Rachen der so schon Reichen zu werfen, sollten diese pariser De…. sich einmal mit den wahren Ursachen, die das Wetter und damit dasKlima beeinflussen beschäftigen. siehe hierzu den heute auf WUWT erschienen Artikel:
    New paper: The missing link between cosmic rays, clouds, and climate change on Earth

  2. Teil 1, Teil 2, Teil 3

    Unglaublich – zu welcher Hybris sich Menschen ohne Verstand zur Sache aufschwingen.

    Unfassbar für jene mit Verstand von der Sache!

     

     

  3. Diese Klima- CO2 Verbotsseuche ist auch weiterhin in Österreich vorhanden….Zitat aus dem neuen türkis-blauen Regierungsprogramm und dem Stichwort „Umwelt“……

    Wir setzen alle internationalen Verträge zum Klimaschutz (Kyoto, Paris etc.) um und beachten die UN-Nachhaltigkeitsziele („Sustainable Development Goals“). Wir sehen darin nicht nur die Verantwortung für einen konsequenten Dekarbonisierungspfad bis 2050, sondern auch die besondere Verantwortung Österreichs, sich dafür einzusetzen, dass auch weiterhin keine finanziellen Mittel für die Atomkraft bereitgestellt werden und die Agenda 2030 gesamtstaatlich berücksichtigt wird.
    Über den Finanzmarkt werden wir durch verschiedene Finanzinstrumente (wie z.B. Green Bonds) und Maßnahmen zur Erleichterung von nachhaltigen Investitionen sowohl für institutionelle als auch private Anleger konkrete Investitionsmöglichkeiten für Grüne Technologien und Projekte eröffnen.
    Atomkraft ist keine Antwort auf den Klimawandel und diese Position wird Österreich auf allen Ebenen konsequent vertreten.

     

  4. Ein Soros-Günstling, keine Frage. Die Partei heißt ja auch so wie eine Soros-Bewegung. Das ist in den alternativen Medien schon lange durchgekaut und schlüssig dargelegt worden. Nachdem Merkel schwer angeschlagen ist, brauchten die internationalen Eliten halt ein neues Zugpferd.

  5. Was mir so durch denn Kopf geht, wessen Marionette ist denn dieser Herr Macron?

    Mehr oder weniger beinahe aus dem Nichts in kurzer Zeit so promotet, dass er die Wahl gewinnt. Da war ganz viel Geld im Spiel, das soll doch wohl Rendite bringen?

    Per Finanzausgleich aus Deutschland? Über unsere Merkionette ?

    • @ Andreas Demmig

      Es gilt als sicher, Macron ist eine Marionette. Er redet eigentlich nur Müll, von morgens bis abends. Jetzt haben seine Hintermänner den Slogan von Donald Trump, dem rechtmäßigen, sehr klugen und unangreifbaren US-amerikanischen Präsidenten, geklaut und umgemünzt auf den Planeten: Make our planet strong again oder so ähnlich.

      Sie treffen sich mindestens einmal im Jahr. Der gewalttätige. grüne, menschenverachtende Kommunist Joschka Fischer wird dazu auch immer eingeladen. Alle wichigen Medienheinis erhalten eine Einladung, die denen schmeichelt, und werden auf Linie getrimmt, gegen das eigene Volk, welches nicht gefragt werden soll. Kritische Fragen sind dort unerwünscht. Beweise wurden nie vorgelegt. Das ist Absicht und kein Zufall. Ein Treffen fand auch schon in der Türkei statt. Globale Treffen. Man riegelt alles ab. Kritische Fragen werden nicht zugelassen oder von einem Affen pauschal beantwortet. Die (systematische) Lüge (Propaganda) gehört dazu. Die von vielen unterschätzten Medien gehören (schon lange) dazu (Artillerie). Es sind die gleichen die den Club of Rome erschaffen haben. Die Linie lässt sich sehr gut verfolgen und dokumentieren, mit harten unleugbaren Fakten.

      Also, Macron ist absolut sicher ein törichter französischer Präsident und Marionette, der seinen Krieg verlieren wird. Auch dies ist todsicher. Nur wie lange es dauern wird, vermag ich nicht zu sagen.

      Die Frage ist nur, ob Macron sich klar darüber ist, ob er benutzt wird. Seine Eitelkeit könnte das noch verhindern. Sein privates Problem.

  6.  
    Wie kann man mit Geld (Verarmung) das Wetter ändern?

    Macron ist eine neue, zusätzliche Seuche.

    Waren die in Frankreich bei den Wahlen alle volltrunken? Auch wenn Macron so schön sagt, dass die anderen (der Schlaui meint insbesondere Deutschland) bezahlen, können die Franzosen doch nicht so dumm sein, zu glauben, man könne sich heraushalten.
    Der Super-Franzose macht auch die Franzosen zu armen Menschen.
    Der Michel lässt grüßen, immer zu einer Vorbild‑Funktion bereit.
     

    • Weil Sie schrieben: … können die Franzosen doch nicht so dumm sein…“

      In Düsseldorf hatte ich Gelegenheit, mit einem Mathe-Professor aus Paris ein paar Tässchen Bier zu leeren. Aus seiner Sicht würde es uns in Deutschland bzgl. Verdummung der Bürger und abgehobenen Elioten (Kunstwort aus …) noch besser gehen, als dem durchschnittlichen Franzosen. Über Frankreich weis ich zu wenig, so dass ich doch sehr erstaunt war, was er alles auch von dem Bildungssektor zu erzählen wusste.

      Wahrscheinlich geht es allen europäischen Bürgern ähnlich. Denn der Filz aus Brüssel zieht seine Netzwerke überall hin.

      Insofern ist das auch etwas tröstlich, dass es an allen Ecken – wenn mal soweit – zusammenkracht.

    • ja, Sie haben natürlich recht. In dem Moment dachte an einen alten Film, da ging es um Millionen, daher waren Milliarden schon viel mehr.

      Bei solchen Summen habe ich keine Vorstellung mehr davon.

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