Gemeinsames Bekenntnis der G7 Energieminister zum Klimaschutz scheitert an den USA

Simone Hainz, pixelio.de - Krank...

Die Energieminister aus der Gruppe der Sieben Industriestaaten versammelten sich in Rom, Italien [zur Vorbereitung des G7 Treffens in Sizilien Ende Mai]. Der US-amerikanische Energieminister Rick Perry hat es abgelehnt, die früheren Zusagen [Obamas] zum Klimaabkommen von Paris zu bestätigen. Eine gemeinsame Erklärung zur Bekämpfung der Erderwärmung (Zwei-Grad Ziel und 100 Mrd. $ Unterstützung für unterentwickelte Länder] kam daher nicht zur Abstimmung.


Umweltaktivisten fürchten, dass US-Präsident Donald Trump Barack Obamas Clean Power Plan zerlegt, der auf die Verringerung der CO2-Verschmutzung durch Kraftwerke abzielte.

Greenpeace organisierte eine Sitzblockade außerhalb des Montag-Treffens und forderte die Minister auf, ihre Verpflichtungen zur Verringerung der Treibhausgase im Rahmen des Pariser Abkommens von 2015 aufrechtzuerhalten.

Allerdings haben die USA ihre Haltung  zum den Text über die Verpflichtungen der G7-Länder gegenüber der Pariser Vereinbarung nicht revidiert, sagte Carlo Calenda, der italienische Minister für wirtschaftliche Entwicklung, der das Treffen in Rom leitete.

Auf der Agenda der Minister standen die Diskussion über die Energiesicherheit, die Politik zur Abkehr von Kohle, Erdgas und -lieferungen, die nachhaltige Entwicklung von Energiequellen, alternativen Brennstoffszenarien und der Energiezugang und die Investitionen in Afrika.

Da die Einstimmigkeit fehlte, entschied Italien, das derzeit die Gruppe der Sieben leitet, gegen die Vorlage einer gemeinsamen Erklärung, so Calenda.

Das Pariser Abkommen, das von Mitgliedern des UN Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) gebilligt wurde, ist ein Fundament internationaler Maßnahmen gegen die von Menschen verursachte globale Erwärmung.

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag im DailyMail.uk

Hier auch ein Beitrag der Rheinischen Post

Erschienen am 10.04.2017 auf The Global Warming Policy Foundation

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://www.thegwpf.com/no-consensus-g7-energy-ministers-fail-to-agree-on-climate-change/

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2 Kommentare

  1. Warum sich England und Kanada nicht den USA angeschlossen haben, dass bleibt wohl deren Geheimnis. Das sich Frankreich und Italien sich diesen Pariser Abkommen anschließen, dass ist nicht verwunderlich….Frankreich setzt auf die Kernkraft und Italien ist von Frankreich abhängig, da selbst keine nennenswerte eigene Stromversorgung. Und zum Schluss zahlt eh ALLES in der EURO-EU der Deutsche Steuer- Abgabenzahler.

    Japan an sich ist auch eine Kernkraft Nation und macht auf seiner Insel eh was es will. Kein Mensch macht sich also die Mühe, sich in Japan nach den Erfüllen von irgendwelchen Vorgaben zu erkundigen. Japan war schon immer etwas „abgeschottet“.

    Aber England wie auch Kanada brauchen genauso wie die USA das CO2 um ihre Volkswirtschaft stabil zu halten und darauf dann Wachstum auf Grund von MEHRWERTSCHÖPFUNG zu generieren. Eine CO2 freie Gesellschaft wird für England und Kanadas unweigerlich den Weg des Mangel und der Armut bedeuten…ganz nach dem Vorbild von EU-Deutschland.

     

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