Der Januar kennt keine Klimaerwärmung

Götterdämmerung für die „Klimaerwärmung“: Bei Weimar wurden am Morgen des 23. Januar 2017 minus 12 Grad gemessen – aber es gab in Deutschland auch noch wesentlich kältere Januarnächte, vor allem in Süddeutschland. Foto: Stefan Kämpfe

Josef Kowatsch, Stefan Kämpfe
Der Januar 2017 überraschte uns mit klirrender Kälte, die es angesichts der „Klimaerwärmung“ eigentlich nicht mehr geben sollte. Kann es vielleicht sein, dass es in diesem Wintermonat nie eine eindeutige Erwärmung gab?


Der Januar 2017 zeigte sich in Mittel- und Süddeutschland als kalter Wintermonat. Der DWD gibt den Monat mit -2,3°C für ganz Deutschland an, in weiten Teilen Süddeutschlands war der Januar jedoch ein durchgehender Eisschrank. (BaWü hatte -3,6 C, Bayern gar -4,8 C ). In Helgoland, umgeben vom wärmenden Golfstrom, war der Monat mit 3,7 C am wärmsten und deutlich wärmer als die Vergleichsjahre von 1961 bis 1990, obwohl damals auch bereits der Golfstrom die Küsten umspülte. Im Norddeutschen Tiefland fiel dieser Januar generell milder aus, und spätestens angesichts dieser Tatsache wird klar, dass die überall fast gleich hohe CO2- Konzentration von mehr als 405 ppm diese gravierenden Temperaturunterschiede nicht erklären kann:

Grafik 1: Eisiger Süden, normaler bis etwas zu milder Norden im Januar 2017. Die Abweichungen beziehen sich auf die relativ kalte, aber längst veraltete Klimanormalperiode von 1961 bis 1990. Bei Nutzung der aktuellen „CLINO- Periode“ (1981 bis 2010) wären die negativen Abweichungen noch etwas deutlicher ausgefallen und hätten auch den gesamten Norden erfasst. Bildquelle: Bernd Hussing

Wir fragen uns natürlich, wo sich dieser Januar 2017 im langen Geschehen Deutschlands einreiht und wie sich der Monat über einen längeren Zeitraum entwickelt hat. Aus unseren Vorartikeln über die anderen Monate weiß der Leser bereits, dass die Temperatur Deutschlands im letzten Jahrhundert in Form einer sinusähnlichen Schwingung verläuft mit Wellenbergen und Wellentälern. Beim Monat Januar sieht das so aus:

Grafik 2: Die letzten 103 Januarmonate zeigen das gewohnte Bild. Warme Jahrzehnte wechseln sich mit den kalten ab, wir haben zwei Wärmeberge und 1 Wellental. Extrem kalt waren die Januare 1940 und 1942, während sehr milde Januare außer in den 1970er bis 2000er Jahren auch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehäuft auftraten – ein eindeutiger, signifikanter Erwärmungstrend blieb über diesen langen Betrachtungszeitraum bislang aus.

Auch wenn die polynome Trendlinie den Anfang und das Ende überbetont, zeigt sie uns doch sehr gut den Verlauf. Das Wellental begann unmittelbar vor 1930 und endete abrupt 1974 und 75 mit zwei warmen Januarmonaten hintereinander und der Ausbildung eines neuen Plateaus, auf dem wir uns noch befinden.

Im Klimamonitoring des DWD zusammen mit den Umweltministerien aus Bayern und BaWü im Herbst letzten Jahres wurde der Januar als ein Monat mit einer besonders starken Erwärmung bezeichnet. Wir verweisen auf den Artikel von Herrn Kuntz: https://www.eike-klima-energie.eu/2017/01/16/der-klimamonitoringbericht-2016-fuer-sueddeutschland/ Kein Wunder, man nahm als Startjahr der Betrachtung das Jahr 1931, also den Beginn des Kältetales und zeichnete dann eine lineare Trendlinie bis zum Januar 2016 mit einer Erwärmung von etwa zwei Zehntel in 10 Jahren und die gedachte suggerierte Verlängerung bis zum Jahr 2100 ergibt beinahe einen neuen Wonnemonat mitten im Winter. Die CO2-Klimaerwärmung bestätigt? Keine Winter mehr in Deutschland? Für die beiden naturwissenschaftlich ungebildeten Umweltminister von BaWü und Bayern schon.

Doch kehren wir zurück zur seriösen Betrachtung der Januarreihe und halten fürs erste fest: Bis 1973 sind die Januarmonate zunächst kälter geworden trotz weltweiter CO2-Zunahme. Wir fragen uns nun: Wie entwickelt sich der Monat ab dem Temperatursprung 1974 und deutet sich eine Abkühlung in ein neues Temperaturkältetal bereits an? Wir nähern uns der Antwort mit der nächsten Grafik, gezeichnet nach den Originaldaten des Deutschen Wetterdienstes.

Grafik 3: 1974/75 erreichte der Januar mit einem Temperatursprung ein höheres Wärmeniveau, ein Plateau, das seitdem anhält.

Man kann aber auch feststellen: Seit 1974 hat sich laut linearer Trendlinie der Januar nicht mehr signifikant erwärmt. Trotz intensiver Kohlendioxidzunahme in diesen mehr als vier Jahrzehnten hat das angebliche Treibhausgas CO2 in Deutschland keine Erwärmung mehr bewirkt. Eine Tatsache, die einmal mehr zeigt, dass dieses für das Leben auf der Erde notwendige und saubere Gas kaum oder nichts erwärmen kann. Der Januar 2017 war zudem deutlich unterhalb des Mittelwertes. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung sogar -2,7 Grad.

Wärmeinseleffekt (WI): Die Originaldaten des Deutschen Wetterdienstes sind nicht wärmeinselbereinigt. In diesen vier Jahrzehnten hat Deutschland sich in die Fläche hinein erweitert, derzeit um 70 Hektar täglich und innerhalb der Städte und Gemeinden werden Baulücken geschlossen, damit die Flächenerweiterung ins Umland –eigentlich eine Naturzerstörung – rein statistisch geringer ausfällt, was die Politik uns dann wieder als Naturschutz andrehen will. Im Winter wärmt zusätzlich die Abwärme der Industrie, der Haushalte und des Verkehrs die Siedlungen und deren näheres Umfeld auf, im Umland heizen „Biogas“-, Solar- und Windkraftanlagen ebenfalls. Insgesamt sind die WI- Effekte nach unseren bisherigen Untersuchungen im Winter aber etwas geringer als in den Frühjahrs- und Sommermonaten.

Kurzum, bei den Messstationen des DWD hat der Wärmeeintrag zugenommen und die Thermometer der Stationen messen diese Zusatzwärme aus den sich vergrößernden Wärmeinseln mit. Natürlich gibt es auch Stationen mit geringen wärmenden Veränderungen. Eine solche wäre Zwönitz im Erzgebirge, deren Temperaturverlauf wird in der nächsten Grafik im Vergleich zum Gesamtschnitt der DWD-Stationen aus Grafik 3 wiedergeben. Die DWD-Deutschlandtemperaturen sind wieder in brauner Farbe aufgetragen.

Grafik 4: in brauner Farbe sind die Original Temperaturdaten des DWD vom Monat Januar in den letzten 44 Jahren aufgetragen. In blauer Schrift die Daten der Wetterstation Zwönitz im Erzgebirge.

Der Ort Zwönitz hat sich in diesen 44 Jahren landschaftlich kaum verändert, jedenfalls nicht so stark wie der Rest von Deutschland. Deswegen hat sich auch der Wärmeinselanteil weniger vergrößert. Zwönitz blieb weitgehend Zwönitz.

Ergebnis: Der Januar wurde in Zwönitz seit 1974 ein halbes Grad kälter, und in der freien unbebauten Landschaft um Zwönitz herum sicherlich etwas mehr als ein halbes Grad. Damit können wir eindeutig dem Klimamonitoring des DWD vom Herbst letzten Jahres anhand seiner eigenen Daten widersprechen. Der Januar dürfte in Deutschland ohne Zunahme des Wärmeinselanteiles bei den Messstationen seit 1974 bis 2017 bereits kälter geworden sein. Nur die stete leichte WI-Zunahme bei den Messstationen hindert die Thermometer daran, eine Abkühlung ähnlich wie in Zwönitz, zu registrieren.

Die letzten 30 Jahre: 30 Jahre sind eine Klimaeinheit. Aus diesem Grunde betrachten wir nun die Temperaturentwicklung der letzten 30 Januarmonate, also seit 1988 anhand der Originaldaten des Deutschen Wetterdienstes.

Grafik 5: Der Januar wird immer kälter in Deutschland. Bereits seit 30 Jahren wird es trotz der 2 warmen Januarmonate der Jahre 2007 und 2008 deutlich kälter. Allerdings ist dieser Trend in Richtung deutliche Abkühlung (noch) nicht signifikant.

Ergebnis: Die Januartemperaturen des Deutschen Wetterdienstes zeigen in den letzten 30 Jahren eindeutig eine Abkühlung und das trotz weiter zunehmender CO2-Konzentrationen. Abkühlung ist das Gegenteil von Erwärmung. Ob der Abkühlungstrend sich fortsetzen wird? Wir wagen keine Prognose. Aber: Ein Wonnemonat Januar oder gar eine bevorstehende Erwärmungskatastrophe ist überhaupt nicht in Sicht. Die Trendlinie lässt eher gegenteiliges vermuten. Das Klimamonitoring des DWD zusammen mit den zwei Umweltministerien Bayerns und Baden-Württembergs im Herbst letzten Jahres war ein Treffen der Märchenerzähler. Jedenfalls argumentierte die meist nicht naturwissenschaftlich ausgebildete Führungsriege des DWD einmal mehr gegen die eigenen Daten. Wie lange werden sich das die Fachleute in der 2.ten Reihe des DWD und all die Stationsleiter noch gefallen lassen müssen? Wohl alle der weit über 2000 Wetterstationen in Deutschland dürften einen fallenden Trend über die letzten 30 Januarmonate haben. (nächste Grafik).

Nebenbei sei noch angemerkt, dass die Temperatur-Trendlinien bei den wärmeinselarmen, ländlichen Standorten wie z.B. Amtsberg-Dittersdorf, in den letzten 30 Jahren noch deutlicher als der DWD-Gesamtschnitt nach unten zeigen. Für die Stationsleiter, die ihre eigene Station überprüfen möchten, haben wir die negative Steigungsformel des DWD-Schnittes in obiger Grafik 5 als Vergleich dazugeschrieben. Über Stations-Rückmeldungen würden wir uns freuen.

Grafik 6: Die WI- arme Station Schneifelforsthaus (Eifel) kühlte sich in den vergangenen 30 Januaren etwas stärker als das WI- belastete Frankfurt/Main- Flughafen ab. Man erkennt jedoch auch die enorme Streuung der Januar- Temperaturen, so dass die Trends und die Unterschiede trotz des relativ langen Zeitraumes von 30 Jahren nicht signifikant sind. Eines lässt sich aber mit Sicherheit sagen: Eine Januar- Erwärmung blieb seit den späten 1980er Jahren aus.

Ist vielleicht Deutschland eine Ausnahme oder gar ein Sonderfall? Wird nur bei uns der Januar kälter? Wir werfen einen Blick in die USA, zur Dale-Enterprise Weather Station in Virginia, der ältesten Wetterstation in diesem Bundesstaat. Die Station hat den Vorteil, dass sie noch ländlicher und noch einen Tick wärmeinselärmer ist als deutsche Stationen. Das Wetterhäuschen steht unverändert bei einer einsamen Farm.

Grafik 7: Die Temperaturen in den USA werden in Fahrenheit gemessen. 32 F entspricht 0 C. Auch diese Trendlinie ist fallend, ähnlich der DWD-Deutschland Trendlinie. In den letzten 30 Jahren wurde der Januar auch in Virginia, zumindest bei dieser wärmeinselarmen Station in der Nähe der Kleinstadt Harrisonburg eindeutig kälter.

Umrechnung Fahrenheit – Celsius hier.

Virginia befindet sich in einer anderen Klimazone als Deutschland, zwar ist der Januar dort ähnlich kalt im Durchschnitt wie bei uns, aber die einzelnen Jahre entsprechen sich nicht. So war der Januar 2017 in Deutschland kalt und in Virginia eher warm. Umso erstaunlicher ist der gleichartig fallende Trendlinienverlauf über die jüngste Klimavergleichseinheit.

Fazit: Gerade der Monat Januar zeigt, dass Kohlendioxid keine oder fast gar keine Wirkung auf den Temperaturverlauf haben kann. Sogar stark Wärmeinsel-geprägte Orte wie Frankfurt zeigen eine – wenn auch kleinere – Temperaturabnahme

Kohlendioxid hat in den letzten 30 Jahren beim Januar keine Erwärmung bewirkt, es gibt jedoch viele andere Ursachen der Abkühlung.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Stefan Kämpfe, Diplom- Agraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

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18 Kommentar(e)

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1
Josef Kowatsch

Ein Nachwort

Leider ist der Artikel verpufft, und kein einziger -außer einer Person östlich des Erzgebirges hat Daten von deutschen Wetterstationen über die letzten 30 Jahre geschickt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es überhaupt keine deutsche Wetterstation gibt, deren Temperaturen in den letzten 30 Jahren gestiegen wären. Mich interssiert also kein Betrachtungsbeginn im Jahre 1961 oder 1931, sondern seit 30 Jahren wird uns von der ewigen weiteren Wintererwärmung erzählt mit dem neuen Wonnemonat Januar im Jahre 2100. Unsere  zwei Erwärmungs-Propagandisten hier bei den Kommentaren sind der ständigen Gehirnwäsche unterlegen und glauben einfach an eine sich fortsetzende CO2-Erwärmung. Leider sind es keine aktiven Natur- und Umweltschützer, zu deren Repertoire die ständige Naturbegegnung gehört, denn sonst würden Sie die Wintererwärmungslüge selbst überprüfen und sich korrigieren können. Also dann bis zu unserem Februarartikel, denn dieser Monat verhält sich ähnlich wie der Januar. "Der Februar kennt in den letzten 30 Jahren keine Erwärmung". Fakt ist, seitdem uns der Weltklimarat mit fast täglichen wissenschaftlichen Märchen versorgt, werden die Wintermonate kälter und nicht wärmer. Wir stecken mittendrin in einer Winterabkühlung. Und ohne WI-effekte wäre die Abkühlung stärker als uns das die Trendlinie anzeigt.

2
Dr. Klaus Sander

Heute konnten wir noch etwas über den heißen Wüstenstaat Katar erfahren. Dort liegen die Temperaturen im Sommer ziemlich hoch. Und jetzt hat Katar mit 1,5 Grad die extrem niedrigste Temperatur seit 1964 erreicht. Damals waren es wenigstens 3,8 Grad.

Wenn man sich die weltweiten CO2-Messwerte ansieht, muss man feststellen, dass viele afrikanische Länder mehr als 500ppm CO2 haben, eine gegenüber den Industrieländern (die es nur auf 300 ppm schaffen)  weitaus höhere Konzentration.

Der Treibhauseffekt hat wohl nicht funktioniert. Und was ist mit dem "menschengemachten CO2-Ausstoß"? Haben die in Katar viel mehr Industrie, Kohlekraftwerke und Autoverkehr als in Deutschland. Was werden nun unsere Klimaexperten sagen?

 

3
Josef Kowatsch

Lieber Herr Geyer

Wie oft noch? Egal welchen Startzeitpunkt Sie nehmen, von 1915 bis über die Jahrhundertmitte hinaus sind die Temperaturen gefallen, und meine Frage an Sie ist jedesmal: "Wie erklären Sie sich die fallenden Temperaturen just in diesem Zeitraum, die wir genau benennen,  trotz ständiger CO2-Zunahme. Und seit 30 Jahren fallen die Januartemperaturen erneut, deshalb nochmals: Wie erklären Sie sich als CO2-Erwärmungsanhänger das Fallen der Temperaturen in diesen beiden Zeiträumen.

Ich verstehe Ihre Antwort und die Denkweise Ihres Gehirnes nicht: Sie schreiben jedesmal denselben Stuss, und der wäre, Sie verlegen einfach das Startjahr in eine kältere Periode und dann zeichnen sie eine lineare Trendlinie, welche das leichte Fallen übertüncht und schon ist für Sie die Welt wieder in Ordnung.

Dann zu Ihrem letzten Scheinargument, Sie schreiben: "... Nimmt man den gleitenden durchschnitt von 30 Jahren sieht man das die heutigen Werte über den Durschnittswert von 1915 ist..." Wie oft habe ich Ihnen diese Frage schon beantwortet, deshalb nochmals, die DWD-Daten sind nicht wärmeinselbereinigt, deshalb ist nur bei den DWD-Daten der Wärmehöhepunkt von 1915 etwas tiefer als das Temperaturplateau von heute.

Wenn Sie all die Argumente in unseren Artikeln nicht annehmen können, da Sie der Erwärmungspropaganda erlegen sind, dann sollten Sie uns trotzdem mal erkären, wie CO2 und fallende Temperaturen zusammenpassen, insbesondere die fallenden Januartemperaturen der letzten 30 Jahre bei allen deutschen Stationen oder haben Sie inzwischen eine Wetterstation gefunden, die eine steigende Trendlinie seit 1988 hat. Bitte beantworten Sie doch endlich mal auch meine Fragen.

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Josef Kowatsch

Leider hat unser Aufruf, bei anderen Stationen Deutschlands die Januartrendlinie der letzten 30 Jahre zu melden, erst zu einem Ergebnis geführt. Dafür ist die Meldung aber ein Kältevolltreffer. Die private Wetterstation in Neugersdorf  im Landkreis Görlitz (sprich Neu-Gersdorf, auf sächsich.....kann ich nicht) dürfte noch weniger Wärmeiselanteil haben als die uns bisher bekannten. Die 30 Jahre Regressionslinie für den Januar hat die negative Steigung von y = - 0,108 x, und sogar die letzten 45 Jahre haben noch eine leicht fallende Trendlinie von y = -0,0178 x. Sollte die Januarabkühlung sich fortsetzen, dann dürften in wenigen Jahren in der freien Natur des Landkreises Görlitz wieder Januartemperaturen herrschen wie in meiner Kindheitszeit, ich bin im Temperaturkälteloch Mitte des 20. Jahrhunderts geboren.

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Josef Kowatsch

Lieber Herr Herp

Falls Sie mich gemeint haben sollten, ich fühle mich jedenfalls angesprochen. Ich bin aktiver Umwelt- und Naturschützer, ich bezeichne mich als der Deutsche mit den meisten Umweltauszeichnungen. Für meine Aktivitäten mit verschiedenen Initiativen habe zum Thema "Ozonloch" seinerzeit mehrere Umweltpreise erhalten. Ich verbringe meine Lebens- und Freizeit in und um meinen Wohnort Hüttlingen herum, ich bin täglich draußen und laufe immerzu dieselben Naturkontrollrunden. Ich kontrolliere die Krötenablaiche immer am selben Teich seit fünf Jahrzehnten, beobachte meine Maikäferbäume immer am 1.Mai auf den Blattaustrieb. Gäbe es noch Maikäfer, die würden um den 1.Mai derzeit nichts finden, der Monat ist kälter geworden in der freien Fläche gegenüber 1950 bis 1960, egal was die DWD-Wärmeinselstationen uns verkünden. Doch warten Sie bis zum Mai zu meinem Artikel. Warum glauben Sie nicht den Leuten, die Augenzeugen sind wie Herr Kämpfe und ich, sondern den bezahlten Scharlatanen an den warmen Heizkörpern. Sie glauben doch auch sonst den Sehenden und nicht den Blinden.

Zum CO2-Treibhauseffekt: Als die Temperaturen in der 2.Hälfte des 20 Jhds noch gestiegen sind, was ich natürlich in der Natur beobachten konnte, wurde ich zum blinden Gläubigen der CO2-Erwärmung bis ich auf die Idee kam, als Lehrer der Naturwissenschaften den Treibhauseffekt auch mal meinen Schülern zu zeigen. Kurzum: In vielen jahrelangen Versuchsreihen mußte ich lernen, dass dieser Effekt gar nicht beweisbar ist, deshalb hat wohl Svante Arrhenius schon entnervt aufgegeben. Somit handelt es sich um eine Glaubenslehre. Zugleich stellte ich bei meinen Naturbeobachtungen fest, dass es in der Natur wieder kälter wurde. Wie lange diese Abkühlung noch anhält weiß ich nciht, ich weiß nur, dass CO2 nichts mit den Temperaturen  zu tun hat. Der Mensch wirkt an der Erwärmung seit 1880 bis heute aber mit über die ständige Vergrößerung der Wärmeinseln. Der Rhein ist kein kalter eisiger Gebirgsfluss mehr, der den Bodensee kühlt, sondern er verhindert mit, dass der Bodensee im Winter zugefriert.

 

6

Hallo, sehr geehrter Herr Kowatsch,

ich war jedenfalls sehr erstaunt über den heutigen Schnee und Schneemänner im Park einer westdeutschen Großstadt am Rhein, schon wirklich lange nicht mehr erlebt.

Das ist ganz sicher dieser Treibhauseffekt.

Ein wichtiges physikalisches Argument ist noch kaum erwähnt, müsste aber jedem auffallen der aus Interesse Wetterkarten, besonders die schönen farbigen globalen Karten betrachtet:

Wenn CO2 einen Effekt haben soll, wie passen dann bei gleichem CO2 Gehalt diese eklatanten regionalen Unterschiede zusammen mit regionalen Kälterekorden aber hohem CO2?

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Cherrypicking at its best.

z.B Einfach mal statt 1988 das Jahr 1985 als Startwert für den Linearen Trend nehmen. Schwubs wird es um 1 Grad wärmer.  Oder 1996 als Startwert.

Auch die Trendlinie in Grafik 2 ein Absolutes Fantasiegebilde. Nimmt man den gleitenden durchschnitt von 30 Jahren sieht man das die heutigen Werte über den Durschnittswert von 1915 ist.

Übrigens sieht man in der Arktis und Antarkis auch sehr gut das mit der schon ausgerufenen Neuen kleinen Eiszeit nix wird. Beide Meereisflächen haben schon mehrer Monate Rekordminima.

8

verehrter Herr Geyer, ja ja, mit Statistik kann man gut rumspielen.

Selbst die immer geforderten 30 sind VÖLLIG WILLKÜRLICH. Wenn sich irgend jemand darauf "geeinigt" hat, muss er sich auch selbst daran halten.

Bekanntlich gab es ja auch einen Abkühlungstrend zwischen ca. 1940 und 1980, also sogar 40 Jahre, also ein "Trend", erst danach ging es wieder bergauf mit der Temperaturkurve.

Das IPPC-Gründungsjahr war aber schon 1988!!!

Ich halte es für mehr als vernünftig eine "Trendwende" ab dem Punkt zu berechnen, an dem er auch eintritt. Das ist das Jahr 1998

 

mfG

9
Johannes Herbst

Die Durchschnittstemperatur der unteren Troposphäre weltweit hat sich in den letzten 30 Jahren um 0,36 °C erhöht, also im Schnitt um 0,12°C pro Jahrzehnt.

Oberflächenmessungen zeigen einen höheren Trend an. Hier ein Vergleich der beiden Graphen. Die Satellitenkurve stammt vom Klimaskeptiker Dr Roy Spencer, der zusammen mit mit Dr Christy die Daten der NASA-Satelliten auswertet. Die Hadcrut4 Kurve stammt vom Britischen Wetterdienst.

Wir wissen nicht, ob es CO2 war, aber irgendwas hat zu einer Temperaturerhöhung geführt.

 

10
Josef Kowatsch

Lieber Herr Herp.

Danke für den link an unsere Leser. Noch vor über einem Jahr war dabei auch noch ein link auf die Datengrundlage ins Archiv des DWD. Viele der Leser fragen mich immer wieder nach, woher man diese DWD-Daten als excel-Datei abrufen kann. Ich hatte Glück, mir hat ein Mitarbeiter des DWD, das gesamte Archiv einmal zugeschickt, jetzt ergänze ich es monatlich und führe es weiter.

Was auffällt: Sie finden unter ihrem link ab 1881 genau diese Wellenberge und Täler, auf die wir immer wieder hinweisen. Der Leser sieht schön, dass nach der kleinen Eiszeit die DWD-Temperaturen erstmals angestiegen sind bis etwa 1920 und dann kam der leichte Abfall bis nach der Jahrhundertmitte und nach dem Erwärmen das erneute Abflachen seit etwa 1998. Das läßt sich mit keiner CO2-Theorie erklären. Aber alle Daten des DWD sind nicht wärmeinselbereinigt, worauf wir immer wieder hinweisen. Der WI-effekt bremst die Abkühlung. Da der Wärmeinseleffekt im Winter kleiner ist als im Sommer zeigt der Januar sehr schön, dass die Abkühlung bereits 1988, also vor 30 Jahren wieder beginnt -siehe Grafik 5 oben und in der freien Natur nochmals um einige Jahre früher, was auch ganz meinen Naturbeobachtungen entspricht. Ich werde dies Anfang April mit der Grafik des Forsythienblütenbeginns wieder zeigen. Bleiben Sie als bei EIKE.

Die Klimaforschung bleibt spannend, weil sehr viele Faktoren das KLima bestimmen, bloß ausgerechnet CO2 bewirkt so gut wie nichts, das sollten Sie aus unseren Artikeln mitnehmen.

Noch eins zur DWD- Januargrafik in ihrem link, das Jahr 1940 erscheint mit 9,0C. In meinem DWD-Archiv wird der Jan 1940 mit 9,1307 C geführt, deshalb erscheint der Wert bei mir in Grafik 2 dieses Artikels mit 9,1 C. Das ist mir unerklärlich, weshalb nach der Umgruppierung des DWD-Archivs nun auch die Temperaturen von früher verändert wurden. Andere Autoren, insbesondere Herr Puls weisen immer wieder darauf hin, dass bei den globalen Temperaturreihen, die eh nicht real erhoben wurden, sondern eher Computerszenarien sind, nachträglich immer wieder Veränderungen in früheren Jahren vorgenommen wurden, damit die lineare Trendlinie ein steigende bleibt. Wollen wir nicht hoffen, dass der DWD nun auch dieses Spiel beginnt. Und wenn Sie in fünf Jahren noch bei EIKe sind wird die Überschrift für den Januar diesselbe sein wie oben, die Zahl 30 nur ersetzt durch 35. Ich werde auch meine Zahlenreihen nicht verändern, denn mir ist es als neutraler unbezahlter Klimawissenschaftler egal obs rauf oder runtergeht, - als Rentner hätte ich lieber rauf- nur CO2 ist unschuldig, auf das kommts mir an.

11
Sebastian Herp

Das Archiv gibt es immer noch: http://www.dwd.de/DE/leistungen/klimadatendeutschland/klarchivtagmonat.html ... die Daten sind zwar nicht im Excelformat, können aber leicht importiert werden.

Was die Wirkung von CO2 angeht so werde ich mit den EIKE Protagonisten vermutlich nie einer Meinung sein. Um sie zu überzeugen braucht es wohl tatsächlich Zeit. Interessehalber: halten sie den Mensch auch für unschuldig was das Ozonloch angeht? Hier waren die Auswirkungen zeitnah, aber auch da gibt es ja einige "Leugner", die es trotz vieler Messungen und viel Forschung nicht wahr haben wollen.

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was soll den das bischen CO2 (0,04%) genau machen, damit die Erdoberfläche so viel wärmer wird, das man es nicht messen kann.

Und ein "menschliches" Ozonloch  hat es auch niemals gegeben, es hat sich ausgeozont.

So ähnlich wie das "german Waldsterben", es gibt mehr Wald als vor über 100 Jahren, nicht weniger.

13
Johannes Herbst

Wie immer eine schöne Zusammenfassung des Temperaturgeschehens in Deutschland.

 

Leider taugen die Januartemperaturen in Deutschland nicht dazu, etwas über die Klimaerwärmung allgemein auszusagen. Diesen Winter war es an beiden Polen und in Nordamerika recht warm.

 

Es glit für Klimaskeptiker und Klimaalarmisten das gleiche: Lokale Ereignisse sowie Temperaturen der lerzten paar Monate sind Wetter und sagen nichts wesentliches über das Klima aus.

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der Nordpol ist ganz sicher gefaked (GISS)

15
Sebastian Herp

Völlig neutral damit es eventuell doch die Moderation passiert, der DWD stellt natürlich auch selbst Zeitreihen als Grafik zur Verfügung:

http://www.dwd.de/DE/leistungen/zeitreihenundtrends/zeitreihenundtrends.html?nn=495662

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Josef Kowatsch

Noch ein Nachtrag zur Grafik 6: In Virginia waren die letzten zwei Januartage sehr kalt, so dass der Schnitt vom Jan. 2017 auf 37,1 Fahrenzeit gefallen ist. Die Trendlinie wird noch einen Tick negativer mit y = -0,122x. Insgesamt war es trotzdem ein relativ wamer Januar 2017 in Virginia.

Bei der Beschäftigung mit diesem Artikel war ich überrascht über die stark fallende Trendlinie seit 30 Jahren, also seit 1988 von allen deutschen Stationen, die wir überprüft haben.  Wir sind schon gespannt, welche Stationsleiter sich melden werden, es genügt, wenn sie ihre Negativformel des Januars seit 1988 hier durchgeben. Gespannt wäre ich auf Gera-Lomnitz. Nächstes Jahr wird der ARtikel dann heißen: Seit 31 Jahren wird der Januar kälter in Deutschland. Die Vorhersagen von Vahrenholt/Lüning im Buch "Kalte Sonne" werden immer wahrscheinlicher. Unser Wetter und das Klima der Erde werden eben hauptsächlich im Weltall gemacht, CO2 spielt wohl kaum eine Rolle. Anhand der Januarstatistik könnte man sogar behaupten, die Zunahme von CO2 kühlt eher die Atmosphäre als sie erwärmt.

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Wolfgang Langer

Dank an die Autoren für die schnelle Januar-Umsetzung.

Klima-ERWÄRMUNG?

NICHT erkennbar.

Trump hat recht:

Klima-Fake ist Bullshit.

 

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Wenn's mit den ständig steigenden Temperaturen des modernen Computerorakels von Potsdam nichts wird, dann muss eben wieder eine andere Sau durchs Dort getrieben werden:

https://www.gmx.net/magazine/wissen/golfstrom-versiegt-horrorszenario-eintreten-32147994

Hauptsache das Wort HORRORszenario kann bemüht werden.

Die regelmäßigen EIKE Leser kennen diese Meldung der Klimasektenpropaganda natürlich bereits....