Die simulierte Klimakatastrophe

EIKE VP Michael Limburg als Redner 10.IKEK, Berlin, Bild EIKE

von Dr. K.P. Krause
Zeitvertreib auf Steuerzahlerkosten in Marrakesch – Die Freiheit, sich mutwillig zu ruinieren – Das Klima-Abkommen von Paris für den Klimaschutz völlig nutzlos, beliebig auslegbar und unglaublich teuer – Die deutsche Klimapolitik ist apokalyptisch – Das eigentliche Ziel: die Große Transformation – Der CO2-Zertifikatehandel steht auf höchst fragiler Rechtsgrundlage


Donald Trump will vom Klimaschutz nichts wissen.*) Recht so. Ganz allein steht er damit ohnehin nicht. Viele Wissenschaftler halten ebenfalls nichts davon, nur lassen die System- und Lückenmedien sie nicht zu Wort kommen. Schon lange nichts davon hält das  Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) in Jena. Dieses Institut, ein eingetragener Verein (hier), hat jetzt während der UN-Klimakonferenz in Marrakesch**) selbst eine Klimakonferenz veranstaltet, allerdings eine der sehr viel anderen Art und in Berlin. Der amerikanische president elect dürfte seine Freude daran gehabt haben.

Zeitvertreib auf Steuerzahlerkosten in Marrakesch

In Marrakesch vertreiben sich tausende Delegierte und Journalisten aus rund 190 Staaten, angetan von der eigenen Bedeutsamkeit, die Zeit auf Kosten der Steuerzahler damit, den Klimaschutzvertrag von Paris in konkrete Folgen umzusetzen. In Paris (Dezember 2015) hatte man sich darauf geeinigt, die Erderwärmung auf höchstens zwei Grad zu begrenzen. Ebenso hätte man beschließen können, die Erde mit ihrer Ellipsenbahn um die Sonne von diesem superheißem Himmelskörper etwas weiter weg kreisen zu lassen. Das würde zwar Abkühlung wirklich bringen, liegt aber nicht in menschlicher Macht. Ohnehin wäre es nicht ratsam, das zu tun: Eiszeiten sind nicht sehr komfortabel. So hat man denn „nur“ beschlossen, die vorgeblich durch anthropogenes CO2 befürchtete Erderwärmung auf höchstens zwei Grad Celsius zu begrenzen.

Die Freiheit, sich mutwillig zu ruinieren

Geschehen soll das mit weniger CO2-Ausstoß. Dass weniger anthropogenes CO2 die Erderwärmung begrenzt, wird zwar heftig geglaubt, liegt aber, selbst wenn die Begrenzung gelänge, ebenfalls nicht in menschlicher Macht. Vulgo: Es kann nicht gelingen, kostet aber Hunderte Milliarden von sinnlos rausgeschmissenem Geld. Doch was hat Menschen je daran gehindert zu glauben, was unglaublich ist und wissenschaftlichen Erkenntnissen widerspricht. Berufen dürfen sie sich  doch auf die Glaubensfreiheit. Und gehört zur Freiheit nicht sogar die Freiheit, sich mutwillig zu ruinieren? 

Das Klima-Abkommen 2015 von Paris und worauf es abzielt

Darüber, was die Klimaübereinkunft von Paris wirklich bedeutet, referierte EIKE-Vizepräsident Michael Limburg, der für alle berufsmäßigen Klimaschützer und CO2-Wahn-Anhänger ein rotes Tuch ist, folglich diffamiert wird, aber gelernt hat, damit zu leben. Er sprach in Berlin darüber, was die Klimaschutz-Übereinkunft 2015 in Paris wirklich bedeutet. Was im Kern dort beschlossen wurde, steht in deren Artikel 2. Danach zielt das Abkommen darauf ab, „die globale Antwort auf die Bedrohung durch den Klimawandel zu stärken“. Die Vorgabe dazu lautet: „Der Anstieg der globalen Durchschnitts-Temperatur ist klar auf weniger als 2°C über den vorindustriellen Werten zu begrenzen, und zugleich sind die Bemühungen zu verfolgen, diesen Temperatur-Anstieg auf 1.5° C zu begrenzen.“ Einzelheiten dazu in der Fußnote***).

Für den Klimaschutz völlig nutzlos, beliebig auslegbar und unglaublich teuer

Limburgs Zusammenfassung zum Pariser Abkommen lautet: 1. Es enthält keine bestimmte Bezugstemperatur, sie ist beliebig. 2. Es enthält keine erkennbar Bezugszeit, sie ist ebenfalls beliebig. 3. Es  enthält keine Aussage wann und wie das Ziel (höchstens 2 Grad mehr) erreicht werden soll. 4. Es enthält nur eine scharf definierte Differenztemperatur, und die ist (wegen der drei vorangegangenen Feststellungen)  nutzlos. 5. Es enthält auch keine Vorgaben für die CO2-Verminderung. 5. Es enthält aber die Zusicherung, von 2020 an jährlich 100 Milliarden Dollar einzusammeln (von 2025 an sogar erheblich mehr) und sie zu verteilen. Limburg Fazit: „Die Pariser Beschlüsse sind für den Klimaschutz völlig nutzlos, beliebig auslegbar und unglaublich teuer.“

Das eigentliche Ziel: die Große Transformation

Was wird das Schicksal des Pariser Abkommens sein? So, wie das von Kyoto? Limburg meint: „Ja, sehr wahrscheinlich.“  Aber das eigentliche Ziel sei nicht der „Klimaschutz“, sondern die „Große Transformation“ von Wirtschaft und Gesellschaft. Danach ist der Klimaschutz nur das politische Vehikel, um die Bürger zum Mitmachen zu bewegen. Oder noch deutlicher gesagt: Um ihre Bereitschaft zum Mitmachen zu erschleichen, ohne dass sie vorzeitig merken, was dahinter steckt und politisch wirklich gewollt ist.

Umweltministerin Hendricks hat das Ziel preisgegeben

Limburg zitierte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Es geht darum, der ganzen Gesellschaft, insbesondere der Wirtschaft, aber auch der ganzen Gesellschaft klar zu machen, dass wir einen Transformationsprozess vor uns haben. Weg von den fossilen Energieträgern bedeutet, dass wir eine wirkliche Umstellung in Wirtschaft und Gesellschaft haben werden, was aber nicht heißt, dass es hinterher schlechter ist. Es wird anders sein als jetzt und es wird gerade Deutschland mit seinen großen technologischen Möglichkeiten in eine Vorreiterrolle bringen.  (Interview im Deutschlandfunk am 30. September 2016 hier).

Otmar Edenhofer: Wir verteilen das Weltvermögen um

Oder Prof. Dr. Otmar Edenhofer als IPCC-Vizepräsident schon vor sechs Jahren: „Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. Dass die Besitzer von Kohle und Öl davon nicht begeistert sind, liegt auf der Hand. Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch fast nichts mehr zu tun.“ (Neue Zürcher Zeitung vom 14. November 2010)

Christine Stewart: Gleichheit in die Welt tragen

Oder die frühere kanadische Ministerin für Umwelt Christine Stewart:  „Es ist egal, ob die Wissenschaft der globalen Erwärmung komplett an den Haaren herbeigezogen ist, gibt uns der Klimawandel doch die größte Möglichkeit Gerechtigkeit und Gleichheit in die Welt zu tragen.“

Timothy Wirth: Selbst wenn die Theorie falsch ist, tun wir das Richtige

Oder der Präsident der UN-Foundation und einstige amerikanische Senator Timothy Wirth: “Wir müssen auf dem Thema der globalen Erwärmung herumreiten. Selbst wenn die Theorie der globalen Erwärmung falsch ist, tun wir das Richtige im Sinne der Wirtschafts- und Umweltpolitik.“

David Rockefeller: Wir brauchen die richtige Krise

Oder der Executive Manager des Club of Rome David Rockefeller: „Wir stehen an der Schwelle einer globalen Transformation. Alles was wir hierzu brauchen, ist die richtige Krise.“  

Anmerkung der Redaktion:

Dass die Rockefellers die Klimahysterie immer weiter versuchen anzutreiben bemerkt sogar die New York Times Details hier 

Alle Zitate aus dem Vortrag von Michael Limburg.

Dekarbonisierung – für Merkel ein klarer Fall

Dies Ziel also ist die „Transformation durch Dekarbonisierung“. Es bedeutet auf Deutsch den kompletten Abschied von Kohle, Öl und Erdgas. Das ist auch für Kanzlerin Merkel ein klarer Fall: “Wir wissen, dass wir im Laufe des Jahrhunderts eine Dekarbonisierung brauchen.” Gesagt hat sie das am 8. Juni 2015 zum Abschluss des G7-Gipfels auf Schloss Elmau in Oberbayern. Wikipedia (hier) definiert Dekarbonisierung allgemein so: „Dabei werden Handlungen und Prozesse, durch die Kohlenstoffdioxid (CO2) freigesetzt wird, durch solche Prozesse abgelöst, bei denen diese Freisetzungen unterbleiben oder kompensiert werden.“ Gebraucht wird die Dekarbonisierung keineswegs, schon gar nicht für den vorgeblichen Klimaschutz.

Benny Peiser: Die deutsche Klimapolitik ist apokalyptisch

Auf der gleichen Konferenz in Berlin nannte Dr. Benny Peiser die deutsche Klimapolitik mit ihrer Angstmacherei, mit ihren Drohgebärden apokalyptisch. Sie sei eine nationale Selbstverletzung. Doch habe die Wahl von Donald Trump zum neuen amerikanischen Präsidenten die Klimapolitik erschüttert. Ihr Ende werde aber erst dann kommen, wenn die Angst vor der De-Industriealisierung größer sei als vor der Klimaerwärmung. Zum Pariser Abkommen sagte er, es verpflichte nicht dazu, die in ihm genannten Ziele einzuhalten und überhaupt etwas zu tun. Die EU habe ihr Hauptziel, dass sich auch die anderen Staaten zu Maßnahmen rechtlich verpflichten, nicht erreicht und eine diplomatische Niederlage erlitten. Das Abkommen sei das Papier nicht wert, auf dem es stehe. In der politischen Praxis werde es einfach ignoriert werden. Peiser ist Direktor der Global Warming Policy Foundation und des gleichnamigen Forums in Großbritannien.

Klaus-Eckart Puls: Die Achillesferse der Klimamodelle

Der Diplom-Meteorologe Klaus-Eckart Puls sprach über die „Achillesferse“ der Klimamodelle: die Wasserdampf-Verstärkung. Einzelheiten dazu finden Sie hier. Das Fazit: „Die Treibhaus-Wirkung von zusätzlichem CO2 ist marginal, und liegt im natürlichen Rauschen der Klima-Temperaturen. … Die Treibhaus-Eigenschaften von CO2 können bei Konzentrations-Verdoppelung in einer realen, also wasserdampf-haltigen Atmosphäre nur etwa ein halbes Grad Erwärmung bewirken. Die Klima-Modelle ‚benötigen’ für ihre spektakulären Temperatur-Prognosen hypothetische Verstärkungs-Prozesse, allen voran die Wasser-Dampf-Verstärkung. Allerdings – die Natur macht etwas anderes. … Die Messungen der Wasserdampf-Konzentration in der Troposphäre widersprechen weitgehend  den Annahmen und Ergebnissen der Klima-Modelle…. Die Messungen  zeigen, daß es global in der Atmosphäre weder mehr Wasserdampf noch mehr Niederschläge gibt.“

Die IPCC-Modelle arbeiten mit Verstärkungshypothesen

Das zusammengefasste Ergebnis von Puls lautet: „Bei CO2-Verdoppelung in einer realen, wasserdampf-haltigen Atmosphäre beträgt der zusätzliche Treibhaus-Effekt von CO2 auf der Basis von Labor-Messungen nur etwa ½ Grad. Die Modelle der IPCC-nahen Institute erzielen daher die ständig propagierten 2 … 5 Grad globaler Erwärmung nicht mit CO2, sondern mit Verstärkungs-Hypothesen, insbesondere mit der Wasserdampf-Verstärkung. Daraus folgt: Nach der säkularen Erwärmung im 20. Jahrhundert um ca. 0,7 Grad müsste einerseits die Wasserdampf-Gehalt der Atmosphäre schon messbar zugenommen haben, andererseits müsste die Temperatur von Jahrzehnt zu Jahrzehnt beschleunigt ansteigen. Beides wird von den meteorologischen Messungen widerlegt: Weder in der Troposphäre noch in der Stratosphäre sind solche Trends zu beobachten, eher ein leichter Trend zu weniger Wasserdampf, und auch zu weniger Verdunstung am Boden. Auch stagniert die Global-Temperatur seit 15 Jahren.“Oder ganz kurz formuliert: Real messen statt theoretisch modellieren

Die simulierte Klimakatastrophe

Die angebliche Klimakatastrophe ist für Puls, wie er in Berlin sagte, eine simulierte Katastrophe, keine gemessene. Die kritischen Fakten stünden auch in den IPCC-Basisberichten, aber in der 40-seitigen Zusammenfassung stehe das genaue Gegenteil.

Der CO2-Zertifikatehandel steht auf höchst fragiler Rechtsgrundlage

Der Jurist Prof. Dr. Markus C. Kerber, TU Berlin, befasste sich kritisch mit der EU als klimapolitischen Gestalter und der ordnungspolitische Grundlage dafür. Das Initiativ-Monopol der EU-Kommission sei eine ständige Einladung zu immer mehr staatlichen Eingriffen. Ganz allgemein stellte er fest: „Behörden suchen Kompetenzen und, wenn sie sie haben, tätig zu werden und sie auszuweiten.“ Das CO2-Emissionshandelssystem stehe auf einer rechtlich höchst fragilen Grundlage. Jeder könne gegen die betreffende EU-Richtlinie klagen (ultra-vires-Klage, zum Begriff siehe hier und   hier), weil sich die EU-Kommission Kompetenzen anmaße, die sie nicht habe. Kerber sprach von einem drangsalierenden und diktatorischen Handeln der EU-Kommission.

Die Unverhältnismäßigkeit der Klimaschutzpolitik

Dem Emissionshandel fehle es auch an der Verhältnismäßigkeit, weil er dazu führe, Industrien nach außerhalb der EU zu verlagern. Den quantitativen Beweis für die Unverhältnismäßigkeit der Klimaschutzpolitik sieht Kerber im unverhältnismäßig großen Abstand von Kosten und Ertrag dieser Politik. Ebenso sieht er (anders als der EuGH) das Gleichbehandlungsgebot verletzt. Kerber bezieht sich dabei auf die Liste privilegierter Unternehmen, die Gratiszertifikate für ihre CO2-Emissionen bekämen, die anderen Unternehmen vorenthalten würden.  Das Gebot besagt, gleiche Sachverhalte seien staatlicherseits nicht ungleich zu behandeln, und ungleiche nicht gleich. Kerber sieht im EuGH keinen Verbündeten gegen die Klimaschutzpolitik. Das „System Brüssel“ sei außer Kontrolle geraten, es habe jegliche Gewaltenteilung gesprengt.

Wettbewerbsverfälschung mit massivem Eingriff in Eigentums- und Freiheitsrechte

Mit kritischer juristischer Schärfe bedachte Kerber die Klimapolitik auch unter Aspekten des Wettbewerbs. Sie habe die EU-Wettbewerbspolitik zugunsten optionaler Aufgaben der EU-Kommission verdrängt. Sie greife massiv ein in das private Eigentum und in Freiheitsrechte. Die Liste für Gratiszertifikate privilegierter Unternehmen sei eine Quelle der Wettbewerbsverfälschung. Im internationalen Handel sei die Klimaschutzpolitik eine Wettbewerbsverfälschung zu Lasten von Unternehmen mit Standort in der EU. Die Quellen dieser Verfälschungen blieben von vielen in Wissenschaft und Öffentlichkeit unbemerkt. Der frühere französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy habe seinerzeit der besonders von Deutschland betriebenen Klimaschutzpolitik vor allem deswegen zugestimmt, weil sie die deutsche Wirtschaft und Deutschland wirtschaftlich massiv schädige, Frankreich aber drei Viertel seines Strombedarfs mit CO2-freien Kernkraftwerken erzeuge. Kerber: „Als einziges EU-Land betreibt Deutschland nicht seine nationalen Interessen.“

Die anderen Themen: Meeresspiegel, Vulkane, Eisschilde, Sonnenzyklen …

Insgesamt bekamen die Konferenzteilnehmer vierzehn wissenschaftliche Vorträge zu hören. Themen waren unter anderem

– Veränderungen im Meeresspiegel der Iberischen Halbinsel (Prof. Dr. Maria da Assunçâo, Araujo’s Universität Porto),

– Vulkane, die schwarzen Schwäne der Evolution? (Dr. habil. Sebastian Lüning. Geologe und Autor des Buches „Die kalten  Sonne“)

– Der Vulkan Tambora und „das Jahr ohne Sommer“ (Dr. Holger Thuß, Präsident des Europäischen Instituts für Klima und Energie)

– Sonne, Planeten, Vulkane und die Veränderungen der Eisschilde (Prof. em. Dr. Jan-Erik Solheim, Universität Oslo, Institut für Theoretische  Astrophysik)

– CO2-induzierte Erwärmung vs. gesteigertem Pflanzenwachstum (Prof. em. Dr. François Gervais, Universität Francois Rabelais, Tours)

– Bestimmen Sonnenzyklen unser Klima? Jüngste Forschungsergebnisse (Prof. Dr. Horst Lüdecke, Europäisches Institut für Klima und Energie)

– Multi-Frequenz Spektralkoherenz zwischen planetaren und globalen Oberflächentemperaturschwankungen (Prof. Dr. Nicola  Scafetta, Universität Neapel Federico II, Abteilung für Erdwissenschaften)

– Die unterschätzte Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen: Die Zukunft sichern (Steffen Henne, Forschungsleiter, Center for Industrial Progress, CIP, San Diego, Kalifornien)

– Experimentelle Überprüfung der CO2-Treibhausthese (das „Al-Gore-Experiment“ im Konferenzraum (Prof. em. Jan-Erik Solheim, Universität Oslo, Institut für Theoretische  Astrophysik)

Ergänzend zu meinem Bericht lesen Sie bitte den zusammenfassenden Konferenzbericht von EIKE selbst (Lüdecke und Limburg) hier.

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*)  FAZ vom 10. November 2016, Seite 19 (Wirtschaft): „Ein Präsident Trump kann und will nach eigener Ankündigung die Verordnungen zur Reduzierung der Treibhausgase schnell widerrufen. Zudem kann er ein Gesetz auf den Weg bringen, dass der Umweltbehörde in der Regulierung von Klimagasen die Hände bindet. Im republikanisch beherrschten Kongress findet sich dafür leicht eine Mehrheit. Der Republikaner hat überdies eine Entmachtung der Umweltbehörde angekündigt und wird vermutlich deren Leiterin nach Hause schicken. … Trump will auch das Pariser Klimaschutzabkommen kündigen. Formal geht das erst in vier Jahren. Aber Trump kann aber das Abkommen schlicht ignorieren – ohne Folgen.“

**)  Vom 7. bis 18. November 2016.

***) Zum Zwei-Grad-Ziel im Einzelnen trug Limburg vor: „Für eine maximal zulässige Temperaturdifferenz von plus zwei Grad oder weniger gibt es keinerlei historische, physikalische oder biologische Begründung. Sowohl Mensch als auch Fauna und Flora haben schon bedeutend schnellere und stärkere Änderungen erlebt und überlebt. Warmzeiten waren immer gute Zeiten – Kaltzeiten immer schlechte Zeiten für Menschen und Fauna und Flora.“ Welcher Zeitraum mit „vorindustriell“ genau gemeint sei, finde sich im Abkommen nicht, sei dort also völlig unbestimmt. Doch von wann bis wann auch immer: Im größten Teil dieses Zeitraums habe die sogenannte kleine Eiszeit geherrscht, die Mittel-Temperatur habe große Schwankungen aufgewiesen und fast immer unter dem heutigen Niveau gelegen. Es war damals also kalt, und heute ist es wärmer. Die Folgerung: „Die natürliche  Rückerwärmung nach der kleinen Eiszeit ist sehr positiv und daher zu begrüßen.“ Nicht Warmzeiten sind die Bedrohung, sondern Kaltzeiten.

Auf welchen Referenzwert sich die 2 bzw. 1,5 Grad des Pariser Abkommens konkret überhaupt beziehen, ist im Abkommen unbestimmt. Limburg fragt sich: Welche Bezugstemperatur ist gemeint, die nicht um 1,5 oder 2 Grad überschritten werden dürfe? Wo wird die heute jeweils aktuelle Temperatur gemessen? Am Erdboden? In der Luft? In welcher Höhe? Am oberen Rand der Atmosphäre? Was besagt überhaupt die globale Durchschnittstemperatur, wenn auf der Erde so gewaltige Temperaturunterschiede herrschen wie in der Antarktis mit extremen minus 93 Grad und in der iranischen Wüste mit extremen plus 70 Grad? Zwischen 1850 und 2010 habe die durchschnittliche Globaltemperatur 14 Grad betragen mit durchschnittlichen Abweichungen darüber von plus 30 Grad und durchschnittlichen Abweichungen darunter von minus 35 Grad. In der Literatur, so Limburg, fänden sich als Bezugstemperaturen 13 Grad, 15 Grad und 15,6 Grad. Sie differierten also – 15,6 minus 13 – um 2,6 Grad. Diese 2,6 Grad überträfen die „zulässige“ Erderwärmung von 1,5 Grad um immerhin gut 70 Prozent. Bei einem „vorindustriellen“ Temperaturwert zwischen 12,0 und 14,6 Grad erlaube dann das Pariser Abkommen eine globale Erwärmung höchstens bis auf 14 Grad (nämlich 12 plus 2) oder bis auf 16,6 Grad (nämlich 14,6 plus 2). Limburg sieht darin für die (vorgebliche) Klimaschutzpolitik eine beliebige Auslegungsmöglichkeit.

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EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie e.V.) ist nach eigener Darstellung „ein Zusammenschluss einer wachsenden Zahl von Natur-, Geistes- und Wirtschaftswissenschaftlern, Ingenieuren, Publizisten und Politikern, die die Behauptung eines „menschengemachten Klimawandels“ als naturwissenschaftlich nicht begründbar und daher als Schwindel gegenüber  der Bevölkerung ansehen. EIKE lehnt folglich jegliche „Klimapolitik“ als einen Vorwand ab, Wirtschaft und Bevölkerung zu bevormunden und das Volk durch Abgaben zu belasten. Im Rahmen seiner Aufgaben bietet EIKE Mitgliedern und Partnern eine Plattform für die Diskussion und Publikation wissenschaftlicher Erkenntnisse. EIKE erstellt Gutachten im eigenen und fremden Auftrag, organisiert Symposien und Kongresse. Darüber hinaus wirkt EIKE an der Bildung und Aufklärung der Bevölkerung mit und unterstützt die Gründung politischer Initiativen durch die Bereitstellung wissenschaftlicher Expertise. Bei Interesse bitten wir um Kontaktaufnahme. EIKE wurde im Februar 2007 gegründet und finanziert sich aus freiwilligen Beiträgen seiner Mitglieder sowie Spenden. Die Eintragung als Verein ist beim Amtsgericht Jena erfolgt.“ (Quelle: http://www.eike-klima-energie.eu/eike/)

übernommen vom Blog des Autors hier 

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13 Kommentare

  1. #6 H.Börger
    „Armut ist gelebter Umweltschutz“

    Da fragt man sich doch glatt ob die Evangelikalien sich die Umwelt der ärmsten Regionen schon mal näher angesehen haben. Ich für meinen Teil möchte jedenfalls nicht in deren Dreck leben.

  2. @T. Heinzow #11
    Die Bauzeit eines Kernkraftwerk liegt nicht am Bauen selber sondern an den Genehmigungsbehörden und utopischen Mehrauflagen beim Bau eines Kernkraftwerkes in Europa.
    In China geht das wesentlicher schneller und entspannter von sich. Auch in Russland ist das kein Problem, ein Kernkraftwerk maxi. in 5 Jahren hinzustellen und anzuschließen.
    Die Pläne sind vorhanden, das Material ist vorhanden und das Werkzeug und Menschenpower ist genug vorhanden um ein Kernkraftwerk in max. 5 Jahren fertigzustellen.
    Es ist bei der Kernkraft kein ökonomisches oder technisches Problem sondern ein Problem der Politik die über Behörden und schwachsinnige Vorschriften die Bauzeit in die Länge ziehen können und auch wollen.
    Das ist typisch für Europa. Und nicht nur in der Kernkraftwerksbau Branche sondern bereits auch in allen anderen Großprojekt Brachen.
    Außnahmen wie die Schweiz (Tunnelbau), bestätigen da die Regel in Europa. Aber die Schweiz ist halt auch nicht die Grün-Kommunistisch verseuchte Regelungs- und Bevormundung EU.

  3. @ #9 Hofmann,M.

    „vor allen (meine Meinung) der Kernkraft.““
    Die Planung und der Bau benötigt mindestens ein Jahrzehnt. Kernkraftwerke gibt es nicht bei C&A von der Stange zu kaufen.

    Die Zeit hat Trump nicht. Auch der Bau eines Kohlekraftwerkes incl. Planung dauert so um die 5 Jahre.

  4. @H.Börger #6
    Trump muss eben nicht mit den Wölfen heulen, weil Trump keinen Geldgeber=Lobbyisten einen Gefallen als Präsident machen muss. Im Gegensatz zu den Clinton und Obama.
    Oder anders ausgesagt…Trump konnte von keinen Lobbyisten gekauft werden.
    Und Trump hat für die Republikaner die Mehrheit in beiden Kammern gewonnen obwohl diese Republikaner zum Großteil gegen ihn waren. Somit hat Trump hier soviel Steine im Brett, dass die Republikaner sich genau überlegen werden, ob Sie diesen „großartigen Kämpfer/Anführer“ nochmal ans Bein pinkeln. Auch Trump geht hier strategisch vor. Er dammt nicht gleich seine innerparteilichen Gegner sondern will Sie auf seine Seite ziehen und mit einbidnen. Auch Trump weis…wie er „böses Blut“ in den eigenen Reihen vermeiden kann.

    „Great again“ ist Trump politischer Plan/Vision, wie er seine USA wieder stark und stolz machen kann. Er weis ganz genau…Geld hat er genug, eine Familie hat er….was kann man noch mehr wollen?
    Er weis es ganz genau…
    Einen guten Präsidenten für die USA (Volk) abzugeben und das Volk wieder in Arbeit bringen und den alten Glanz wieder verhelfen. Trump liebt seine USA und er will das Volk für sich gewinnen. Damit er als „Trump der Große“ in die Geschichtsbücher eingeht.
    Und glauben Sie mir…von Obama oder Clinton werden in 100 Jahren keine mehr sprechen. Von Trump um so mehr.
    Trump weis was er will und wie es geht.

    Er spielt jetzt mit den Medien. Mit den Medien die ihm als Teufel und Hetzer,Rassist bezeichnet haben.
    Er gibt sich bewusst „Schwammig“ in seinen Aussagen hat aber trotzdem eine klare Linie. Das Pariser Klimaabkommen war nie bindend für die US Politik umd damit braucht sich Trump auch nicht mehr beschäftigen. Hat er im Wahlkampf schon zu den Akten bzw. vom Tisch gefegt.
    Auf Trumps politischen Agenda steht die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Rückführung der Industrie in die USA ganz oben. Und das geht nur mit billiger Energie. Mit Kohle, Gas und auch und vor allen (meine Meinung) der Kernkraft.

  5. #3. H.Börger

    „Laut web.de drifted Trump zurück.
    ————————————————

    Weil mich diese Meldung beunruhigt habe ich mit
    Freunden in USA darüber gesprochen.

    Diese beruhigten mich damit, dass Trump gegenwärtig das Problem hat, dass seine Gegner versuchen seine Wahlmänner abspenstig zu machen. Trum verhält sich, offenbar von seinen PR- Leuten gut beraten, sehr zurückhaltend und erweckt bewußt den Anschein als rudere er zurück. Meine Freunde sind sicher, dass er nach der Wahl wieder zu den alten Positionen zurückkehrt und dann einigen das Fürchten lehren wird.

  6. # 2, Ulrich Walter

    „Der Traum eines jeden faschistischen Regiemes, die Luft zum atmen bzw. ausatmen besteuern.“
    ——————————————-_

    Nicht nur Autoren wie Jules Verne hatten Visionen, die sich später als realsierbar herausstellten. Auch die Autoren des Kinderheftes MICKEY MOUSE waren da sehr kreativ. Mich hat als Kind in den 50er Jahren sehr beeindruckt, dass der bekannte Milliardär Dagobert Duck die geniale Geschäftsidee hatte die Atemluft zu besteuern.

    Da sage noch einer „Heftchen lesen“ störe die kindlichen Bildung.

  7. zu #4: Sehr geehrter Herr Urbahn, es kann gut sein, daß ich mich da verhört habe – a. bin ich kein Fachmann und b. ging alles so schnell, daß ich evtl. in solchen Einzelheiten nicht exakt mitgekommen bin. Jedenfalls war es das radioaktive Mittel, daß am schnellsten wirkt und am schnellsten zerfällt nach einer solchen radeioaktiven Ausschüttung und wogegen man Jod einnehmen soll. Die Kinder starben angeblich auch alle an Schilddrüsenkrebs. Und die anderen, Minimum zweihundertausend Tote, sind durch langlebigere Isotope (?) gestorben, weil die bei denen (wenn ja, dann leider) diverse Krebsarten bedingt haben. Alles andere habe ich mit Sicherheit nachträglich richtig notiert.
    zu #5: Sehr geehrter Herr Hoffmann, was gäbe ich, wenn der Trump nicht einknicken würde. Angekündigt hat er ja, daß er Kohle und die Förderung durch Fraking wieder beleben wird. Angeblich, lt. web.de – eine der wohl muttifixierten, regierungstreuen Mediengesellschaften (1+1), hat er sich beim Treffen mit den wichtigsten Zeitungsmagnaten (New York Times etc.) so geäußert.
    Was ich damit sagen wollte: Wie beim Obama, von dem etwa 80% der Deutschen in Gutmenschensinn „a brave new world“ erwartet haben (Yes, we can), sagte ich gleich: laß den mal in den Washingtoner Sumpf geraten. Und was kam: Yes, we cannot. Und der Trump kann auch nicht einfach auftrumpfen, sondern muß mit den Wölfen heulen – auch deswegen, weil ein massiver Gegenwind aus vielen Gegenden der USA ihm ins Gesicht bläst. Will heißen: Nur nicht zu viel erhoffen von jemandem wie Trump. Der will ja auch politisch überleben und bei den Gewinnern bleiben. Was fände ich das gut, wenn er in diesen Fragen bei dem bleiben würde, was er im Wahlkamp angekündigt hat.
    Ich denke aber, es muß zu einem crash kommen – also zu dem, was z.B. Prof. Abdusamatov schon 2006 berechnet hat: Wir laufen ab 2014 + 2 Jahre auf eine Kaltzeit zu, die bis 2050, Tiefpunkt 2030 bis 2040, reichen wird. Frage, wenn das so kommen sollte, ist: Münzen die AGWler das nicht um für ihre Ziele? Erst die Abkühlung, aber dann geht es richtig los mit der Erwärmung – spätestens dann muß man sich nackig vor der Haustür mit kaltem Wasser überschütten (Schellnhuber), um zu überleben. Es geht um ungeheuer viel Geld, um eine riesige Gier (eine Todsünde nach dem Johannes Evangelium, das auch an dieser Stelle von den Kirchen nicht wirklich beachtet wird.). Der Rest der Bevölkerung darf sich der Armut, der marxzistischen „Bedarfsgesellschaft“ (nur das Notwendigste reicht zum Leben – siehe Thomas Morus: Utopia – oder neuerdings aus kirchlichen, besonders evangelischen Kreisen: Armut ist gelebter Umweltschutz) in der Nachfolge Christi mit Freuden hingeben und wenn nicht, dann wird der schon merken, was das heißt, nicht zu folgen. Transformation der Gesellschaft – das ist das Ziel der grün-marxzistisch-roten (grün und rot gemischt ergibt braun, oder?) Truppen.

  8. @ H. Börger #3
    Warum sollte Trump auch nicht der Klimawissenschaft offen gegenüber stehen. Er streicht diese ja lediglich von seiner politischen Agenda.

  9. #3 Sehr geehrter Herr Börger,
    hat der Herr Y. bei Qurk&Co. (ich nenne diese Sendung schon lange so) tatsächlich von J127 gesprochen? J127 ist nämlich das einzig stabile Isotop , daß in der Natur vorkommt.
    man sollte beim WDR anfragen, in welchem wissenschaftlichen Journal diese zahlen veröffentlicht wurden.
    mfG

  10. Zwar nicht unmittelbar zur Sache, aber dann doch:
    1. laut web.de driftet Trump zurück: er stehe den Fragen zum Klimawandel und der menschgemachten Ursache offen gegenüber. Wenn man weiß, daß die Rockefeller Foundation seit dem Club of Rome die Szenerie mitfinanziert, kann man sich denken, daß sie auch beim Trump antichambriert.
    2. Auf WDR kam gestern in der Sende „Quarks&Co“ (wäre Quark u. Co da nicht besser?) ein langer Bericht über Tschernobyl (T). Ein paar Aussagen kurz skizziert.
    a. In einem großen Kreis um Kiew herum seien seit T. mehr als 2 Millionen (man sah die Zahl mit lauter Nullen und Figuren im Kreis, viele davon dunkel markiert) an Krebs gestorben, davon mind. 200.000 wegen T. Ursache: radioaktives Cäsium.
    b. weit über 10.000 Kinder sind relativ bald nach der havarie wegen radioaktivem Jod 127 an Krebs gestorben.
    c. es sei nachgewiesen, daß schon kleinste Dosen an radioaktiven Stoffen Krebs verursachen.
    Hinzu kamen Bilder – wann gedreht? – die Gebäude (eine völlig runtergekommene Schule?), angeblich aus T., zeigten.
    Insgesamt: Katastrophe hoch zehn. Da wir ja davon auch unmittelbar bedroht sind, so lange hier KKWs laufen (na ja, die außerhalb Deutschlands sind ja weit entfernt), sind die Mehrkosten, die das EEG verursacht, gewissermaßen peanuts gegenüber den Kosten und Folgen einer solchen Havarie wie in T. Also liebe Bürgerinnen und Bürger: Seid schön leise, still und fromm, damit die Merkel wiederkomm.
    Die AGWler geben so schnell ihren Zugriff auf den großen, großen Krabbeltisch nicht auf.

  11. Diese Treffen in Paris oder jetzt in Marrakesch sind einzig und alleine Netzwerktreffen von Vertriebsleuten der Co2 Klimaerwärmungsmafia.
    Das erkennt man daran, dass diese Treffen immer an Orten stattfindet, an dem man es sich sehr gut gehen lassen kann. 5 Sterne Hotels müssen es mindestens für die Besten der Vertriebsleute dieser CO2 Klimaerwärmungsmafia sein. Und am besten noch in einen eigens zur Verfügung gestellten Jet anreisen. Huren und Massagen natürlich inklusive.
    Alleine daran erkennt man, wie wichtig solchen Menschen = NGOs das Wohl der Menschheit ist.
    Denen geht es nicht um das Wohl der Menschen sondern um deren Geld. Die wollen an das Geld der Menschen mit einer Lügengeschichte von der menschlichen Co2 Erwärmungskatastrophe.
    Die Kirche im Mittelalter hatte solche Geschichten auch schon auf Lager um den Gläubigen und einfachen Menschen ihr hart erarbeitete Geld aus den Taschen zu ziehen. Und bei manchen Gläubigen verfängt die Kirche bis heute noch damit.

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