Wer ist Janik Osthöver?

Ausschnitt aus der Website. Klima2020.de

von Michael Limburg
In der FAZ, früher bekannt für ausgewogene Berichterstattung, inzwischen wegen dramatisch sinkender Auflage wohl in finanziellen Nöten, schaltete in ihrer Printausgabe eine teure Drittelseitenanzeige eines/einer Klima2020.de. Titel „Der Klimawandel wartet nicht“ und darunter der in den Fluten versinkende Reichstag, umtanzt von gelben Bojen mit dramatisch suggestiven Fragen.

Da kommen Fragen auf.

Wer ist der/die/das ängstliche Klima2020.de?

Wer hat soviel Geld, um zigtausende von Euro für eine Anzeige zu spendieren, die nur das Selbstverständlichste von der Welt ausspricht:

Der Klimawandel wartet nicht!

Ja, fragt man sich da: Warum sollte er? Das hat er noch nie gemacht, Das Klima wandelt sich solange eine Atmosphäre auf diesem Planeten existiert. Also seit über 3 Milliarden Jahren. Warum glaubt Klima2020.de, dass es jetzt damit aufhört? Hat das denn niemand den Klima2020.de Leuten gesagt? Welche Schulen hat der oder haben die Auftraggeber besucht? Lernte man dort vielleicht nur wie man seinen Namen tanzt, aber nicht mehr die Grundlagen von Geographie und Physik?

Warum lässt man sie/ihn einfach ins Kostenloch fallen, indem sie eine sehr teure Anzeige schalten, dazu noch eine Website basteln, die nur das Selbstverständliche verkündet?

Wer ist Klima2020.de?

Schaut man ins Impressum, dann steht dort nur der Name

Janik Osthöver

Liebigstraße 9
47877 Willich
info(at)klima2020.de

Im Internet findet man einen Fotografen dieses Namens. Ist er der Anzeigenauftraggeber? Wer weiß es? 

Warum, wenn er das ist,  tut der das?

Woher hat er soviel Geld? Hat er einen Großsponsor? Und wenn ja welchen? Wer verbirgt sich hinter diesem Janik Osthöver? Und, weiß der überhaupt davon?

Fragen über Fragen. Auch die Anzeigenredaktion der FAZ wusste nichts Näheres. 

Vielleicht können unsere Leser zur Aufklärung beitragen.

Mit Dank an Leser Dr. Christ für diesen Hinweis.

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16 Kommentare

  1. Man solle den Experten von http://www.klima.2020.de doch dankbar dafür sein, dass sie uns nicht noch einen größeren Schrecken eingejagt haben. Den Bundestag absaufen zu lassen ist ja schon schlimm – noch schlimmer wäre es gewesen, ein Bild mit dem im Wasser stehenden Berliner Fernsehturm zu zeigen, auf dem nur noch die Kuppel herausragt. Das erst wäre wirklich beängstigend, denn dann wären die Macher dieser lustigen Bildershows selbst mit ersoffen. Und wer macht uns dann künftig Angst? Die brauchen wir doch, um weiterhin regiert werden zu können.

  2. Ergänzung zu #8:

    Meine Bezirksleitung der IG-BCE habe ich über meinen Kommentar #8 per Mail informiert.

    Hier die Antwort der Bezirksgeschäftsstelle im Wortlaut:

    „Lieber Gerhard,

    vielen Dank für deine Nachricht. Ich habe sie an unsere Bezirksleiterin, Kollegin Yyyyy Xxxxxxx, weitergeleitet.

    Sie ist die offizielle Vertreterin des Bezirkes Mittelhessen der IG BCE.

    Weitere Informationen zum Bezirk Mittelhessen findest du unter: http://www.mittelhessen.igbce.de und auf Facebook

    Kollegiale Grüße aus Gießen

    Yyyyyy Xxxxxxx
    Verwaltungsangestellte
    Industriegewerkschaft
    Bergbau, Chemie, Energie
    Bezirk Mittelhessen
    Robert-Bosch-Straße 14
    35398 Gießen
    Telefon: 0641 93254-15
    Fax: 0641 93254-20
    E-Mail: bezirk.mittelhessen@igbce.de
    http://www.igbce.de

  3. #13: Dr. Gerhard Stehlik sagt:

    „Bei der UN-Klimakonferenz wurde beschlossen, die Erwärmung auf zwei Grad über der vorindustriellen Zeit zu begrenzen.“

    Den Pappnasen in der Hanauer Zeitungsredaktion würde nicht mal auffallen, wenn die Politclowns beschließen würden, daß es ab 2050 nur noch nachts regnen soll und tagsüber die Sonne zu scheinen hat.

  4. Kein Recherche-Team wie NDR-WDR-SZ interessiert sich dafür.

    Nachrichtenrechnisch ist so eine Anzeige wertlos und nur als kurzzeitige Finanzspritze zu verstehen.

    Denn Katastrophenmeldungen unter der Überschrift Klimawandel gibt es mit „seriösen Autoren“ über dpa in jeder Tageszeitung nach Belieben gratis.

    Hier ein Text aus dem Hanauer Anzeiger von heute:

    „Sollte die Erderwärmung 1,5 Grad Celsius überschreiten, hätte das gravierende Folgen für die Ökosysteme im Mittelmeerraum. Innerhalb der nächsten 100 Jahre würde sich die Natur so sehr verändern, wie in den vergangenen 10000 Jahren nicht. Das geht aus einer im Fachmagazin „Science“ veröffentlichten Studie hervor. Bei einer Erwärmung von mehr als zwei Grad würden große Teile Südeuropas und Nordafrikas wegen Wasserknappheit zur Wüste. Laubwälder in der Ebene würden verschwinden. Dürre im Var gab es schon im Sommer in Südfrankreich (Foto). Forscher um Joel Guidot und Wolfgang Cramer der Universität Aix- Marseille untersuchten Poilenablagerungen, die Erkenntnisse über Veränderungen von Klima und Ökosystem der Region in den vergangenen 10000 Jahren zulassen. Bei der UN-Klimakonferenz wurde beschlossen, die Erwärmung auf zwei Grad über der vorindustriellen Zeit zu begrenzen. • Foto: dpa“

    Das dpa Foto von der Dürre ist hier zu sehen:
    http://tinyurl.com/gnsvjnf

  5. Lieber Peter Hartmann.
    Sie schreiben lustigerweise: „Entschuldigt mich grade, ich muss jetzt die Millionen zählen, die die Klimaverschwörung mir heute wieder überwiesen hat.“ Ich antworte: Sie kriegen keine Millionen, sie gehören zu den Zahlern dieses Treibhausblödsinns. Wir natürlich auch, nur mit dem Unterschied, dass wir diesen CO2-Blödsinn bekämpfen. Das Geld für die Anzeige kommt irgendwo aus der hereingelegten Allgemeinheit, wahrscheinlich aber mehr aus ihren Kreisen als aus meinem.

  6. „n der FAZ, früher bekannt für ausgewogene Berichterstattung, …“

    Solange die einer Zeitung angedienten Anzeigen nicht gegen die guten Sitten oder das Strafrecht verstoßen, sollte keine unabhängige Zeitung je eine Anzeige ablehnen.
    Ich gehe mal dvon aus, daß die Leserschaft der FAZ sich von derlei Anzeigen nicht beeinflussen läßt – im Gegensatz zu denen der mit den vielen Bildern, aber ohne Inhalt.

  7. @ #7 besso keks

    Wen wundert es, befindet sich doch die inhaltliche Qualität im ständigen Sinkflug. Inzwischen werden bei der sogar kritische Blogbeiträge zu den zwangsfinanzierten GEZ-Volksverdummern nicht veröffentlicht.

  8. @Eugen Ordowski #5
    Warum sollte ein mit Vernunft und Verstand begabter und aufgeklärter Menschen vor solchen Schlagzeilen/Bildchen wie „Berlin oder Köln seuft ab“ ANGST HABEN!?

    Solange die Erzähler und Verbreiter dieser „Angst-CO2-Klima-Märchen“ ihre Zentralen in Hamburg (Greenpeace) oder Berlin (PIK) haben und die politischen/medialen Angst Protagonisten sich ihre Villen in der Norddeutschen Tiefebene weiter ausbauen und vergrößern, braucht es nicht einmal einen großen Verstand und Vernunft um dies als reine Propaganda zu entarnen.

  9. Solche „Organisationen“ oder „Einzelkämpfer“ gibt es im Bereich „Umwelt – Energie – Klima“ viele.

    Oft treten Sie in verschiedenen „Kleidern“ auf wie „co2oline“ und „energiesparmeister“ in einer Pressemitteilung des Main-Kinzig-Kreises:

    Energiesparmeister gesucht
    MAIN-KINZIG-KREIS
    Bereits zum neunten Mal findet der deutschlandweite Schulwettbewerb „Energiesparmeister“ statt. Dabei zeichnet die gemeinnützige Beratungsgesellschaft „co2online“ besonderes Engagement für den Klimaschutz und Energieeffizienz aus. Am letztjährigen Wettbewerb haben rund 300 Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet mit verschiedenen Projekten teilgenommen. Die besten Ideen werden mit Preisen im Wert von 50 000 Euro belohnt. Die Sieger aus dem jeweiligen Bundesland erhalten zudem 2500 Euro. Bis zum 15. Januar können sich Schüler und Lehrer mit ihren Projekten und Aktionen um den Titel bewerben.
    http://www.energiesparmeister.de

    Auch hier wäre zu fragen, wo kommen die 50 000 Euro her?

    Dieses sind alles Elemente der „Großen Transformation“, wie sie von der Großindustrie und interessanterweise auch von den „Linken“ gefordert wird.

    Eine „Alternative für Deutschland“ wird nicht gebraucht, aber eine „soziale Alternative für die normalen Arbeitnehmer“ („SAFDNA“) wird sehr wohl gebraucht, weil die Gewerkschaften voll auf diese nur den Reichen nützende „Große Transformation“ zur „Rettung des Planeten“ abgefahren sind.

    Der Chemielaborant Michael Vassiliadis, CEO der IG-BCE, ist dafür ein herausragendes Beispiel!

  10. Die FAZ, einst das Flagschiff der konservativen Presse in Deutschland geht pleite.
    Dem Vernehmen nach wurde das Personal von einst 790 auf jetzt 180 XXXXX reduziert.

    Sehr schön, sollen sie doch zusammen mit der blöden Anzeige und dem Reichstag samt zugehöriger XXXXXbande absaufen.

    Die Nächsten werden STERN und SPIEGEL sein.
    Das wird ein Freudenfest!

  11. Der SPIEGEL, vor ca 30 Jahren, ließ den Kölner Dom absaufen.

    An den Methoden, den Menschen Angst einzujagen, hat sich nichts geändert.

  12. Habe fast vergessen, auch im SPIEGEL, allerdings 1974!

    „Katastrophe auf Raten
    Kommt eine neue Eiszeit? Nicht gleich, aber der verregnete Sommer in Nordeuropa, so befürchten die Klimaforscher, war nur ein Teil eines weltweiten Wetterumschwungs — ein Vorgeschmack auf kühlere und nassere Zeiten. “

    Ja, ja, die Klimaforscher, da wehte noch ein anderer Wind!

  13. Ja, wer steckt wohl hinter dieser Kampagne? Al Gore? George Soros? Oder die Erdgas-Industrie, wie man hätte rausfinden können, wenn man nicht EIKE wäre? Entschuldigt mich grade, ich muss jetzt die Millionen zählen, die die Klimaverschwörung mir heute wieder überwiesen hat.

  14. Der eine vom PIK will die Erde und damit den Reichstag in Flammen aufgehen lassen und der andere lässt die Erde/den Reichstag absaufen.

  15. Es geht um eine Erdgas|Reputationskampagne, damit werden Besucher ge-track-t von der Agentur Adform ApS in Copenhagen. Wenn das nicht bloss zur Irreführung da so steht dann sind das Lobbyisten (mit Zugriff auf Staatsknete-Tröge, was sonst).

    Aus den Texten der Klima2020.de geht hervor dass 3% [sic] Heuchelstrom-Verbrauch in D nicht die Millarden an EEG rechtfertigen, weil, ja weil: Kohle und Öl-Kraftstoffe nicht schnell genug abgeschafft werden und die abgeschröpften Zahlschafe jetzt sauer werden, denn es ist klar dass kein CO2 eingespart wird [meine Worte, deren Aussagen].

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